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 Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015

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Jeasslyna Belegan
Leitung der Abteilung für internationale magische Zusammenarbeit
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BeitragThema: Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015   Mo 30 Okt 2017 - 8:56

Wann: Donnerstag 13 August 2015
Wo: Ministerium
Wer: Jeasslyna Belegan + 6ter und 7ter Jahrgang

Information: Der Lehrgang findet unter der Leitung von Jeasslyan Belegan statt, weitere anwesende Erwachsene sind NPCs, welche ihr bedienen dürft, aber achtete daarauf, dass sie nicht an 2 Orten gleichzeitig sind.
NPC: Jacob Kettler, Anastasia Whire, Augustus Cassidy
Die Schüler werden von Jacob Kettler im Eingangsbereich erwartet und dann in den Raum gebracht wo der Unterricht stattfindet.


Die Hexe hatte seit sicher 3 Tagen das Ministerium nicht mehr wirklich verlassen außer um sich etwas zu Essen zu besorgen. Wieso denn auch? Es gab einfach viel zu viel zu tun. Mistrauen und Angst wuchsen unter Angestellten, Hexen und Zauberer die ihre Kinder über den Ferien zuhause hatten, eigentlich bei beinahe allen. Aber ihr blieb keine Zeit zur Panik, was ihr blieb war Arbeit und Arbeit und Arbeit. Andere Ministerien hatten sich dazu entschieden ihren Fähigkeiten nicht mehr zu vertrauen und versuchten ihre eigenen Agent ins Land zu setzten und das auch noch mit vollen Befugnissen. Andere hatten Informationen und hielten diese zurück, weitere waren einfach nur hinderlich in ihrer Unsicherheit und ihren Dauerbriefen die Inhalt vermissten. Dazu kamen auch noch die Leute die im Ministerium verrückt spielten, sich gegenseitig nicht mehr trauten oder aber Leuten wie Pablo Vasquez versuchten irgendetwas unterzuschieben damit sie sich besser fühlten. Als ob es sich da noch auszahlte überhaupt nachhause zu gehen. Da blieb sie lieber gleich da anstatt wieder ins Ministerium zu eilen, wenn etwas passierte.
An diesem Tag hatte sich jedoch noch eine andere Aufgabe eingeschlichen, welche sie schon vor langer Zeit zugesagt hatte. Der Apparierkurs der Hogwartsschüler stand an und bevor sich das ganze Drama gezeigt hatte, war es schon in ihre Hände gefallen diesen auszuführen. Während er in der Vergangenheit in der Schule während des Schulzeit ausgeführt wurde hatte es sich in diesem Jahr eher angeboten ihn in den Ferien zu machen, damit die Schüler sich von den ganzen Trouble etwas ablenken konnten und gleichzeitig einen Weg hatten um sich im Notfall schnellstens aus dem Staub zu machen. Die genauen Gründe dafür könnte sie sich aber eigentlich auch nur zusammenreimen weil sie nicht wirklich die Zeit gehabt hatte es noch mehr zu hinterfragen. Wie auch immer, sie hatte nun nicht mehr wirklich eine andere Wahl und es war wichtig genug, das sie nicht wirklich vorhatte es in die Hände von jemand anderen zu geben. Allerdings bedeutete es, dass dieser Tag wohl wirklich stressig werden würde. Wie viele Schüler wohl splintern würden? Natürlich hatte sie sich zu diesem Zweck ein paar Mitarbeiter gesucht, welche ihr helfen würden diesen Kurs ohne gröbere Probleme über die Bühne zu bringen.

Wenige Minuten bevor der Unterricht dann schließlich begann machte sich Jeasslyna auf den Weg in die Halle, welche ausgesucht wurde um die Schüler zu beherbergen während sie versuchten sich dem schwierigen apparieren zu stellen. Persönlich würde sie die Schüler aus der Eingangshalle abholen, wenn sich die Arbeit auf ihrem Schreibtisch sich nicht so stapeln würde. Deswegen hatte sie Mister Jacob Kettler geschickt, ein Kollege aus ihrer Abteilung, welchen sie dazu bringen konnte ihr zu helfen. Mit ihm waren noch zwei andere Erwachsene an dem Unterfangen beteiligt. Eine Mitarbeiterin aus der Vergiss-mich Abteilung mit dem Namen Anastasia Whire und ein junger Mitarbeiter, der vor etwa zwei Monaten in der Abteilung für magische Strafverfolgung angefangen hatte mit dem Namen Augustus Cassidy. Letztere beide traf sie in der großen Halle an, welche komplett leer geräumt wurde, bis auf zwei lange Tische, welche etwas unauffällig an einer Wand standen. Darauf lagen ein paar Papiere, welche Informationen über die teilnehmenden Schüler hatten und auf welchem sie für eine Pause später etwas Essen bereitstellen konnten. Immerhin würden die Schüler den ganzen Tag hier verbringen und Jeasslyna hatte kaum vor diese verhungern zu lassen. „Guten Morgen Anastasia, Mister Cassidy.“, begrüßte sie ihre Kollegen. „Es dürfte nicht mehr lange dauern, Jacob erwartet die Schüler in der Eingangshalle und sobald alle versammelt sind, wird er sie hierherbringen. Ich danke vielmals für ihre Mitarbeit am heutigen Tag, ich weiß das auch ihr genug Arbeit auf euren Tischen habt, jedoch ist das hier wirklich wichtig.“ Daraufhin hielten sie leichten Smalltalk bevor auch schon die Tür zu dem Raum aufging und Jacob mit den Schülern eintrat, eine große Gruppe aus zwei Jahrgängen. Junge Kinder die schon viel und doch wenig erlebt hatten. Es war schon etwas länger her, dass die Hexe die Chance hatte sich mit Schülern zu unterhalten, viel zu sehr hatte sie damit zu tun mit Diplomaten und anderen Erwachsenen zu reden und zu verhandeln. Diese Gelegenheit würde sie nutzen, einfach mal um zu sehen wie die Jugend die neusten Ereignisse verarbeitet hatte und ob den kindlichen Gedanken Dinge entsprungen waren, an welche sie selbst noch nicht gedacht hatte. Sie gab den Kindern noch ein paar Minuten um sich an den Raum zu gewöhnen und sich zu unterhalten, ehe sie den Apparierkurs offiziell beginnen würde.


Zuletzt von Jeasslyna Belegan am Sa 6 Jan 2018 - 16:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ryan Goodwill
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BeitragThema: Re: Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015   Mi 1 Nov 2017 - 20:24

Ryan ist an diesem Tag von Miss Romanova freigestellt worden, um an dem Apparierlehrgang teilzunehmen, welcher im Ministerium für seinen ehemaligen Schuljahrgang angeboten wurde. Der Auszubildende hatte bisher keine Gelegenheit gehabt das Apparieren offiziell zu erlernen und hatte daher auch noch nicht die obligatorische Prüfung abgelegt. Der Lehrgang war also eine gute Chance, um dies endlich hinter sich zu bringen. Zwar gab es gerade in der Aurorenzentral wichtige Dinge zu erledigen, doch konnte man auf einen Auszubildenden wohl noch am besten verzichten. Zudem war es auf Dauer einfach zu umständlich, die diversen Ziele seiner Aufträge per Flohnetzwerk und in Falkenform zu erreichen. Die Fähigkeit zu Apparieren würde so einiges erleichtern, weshalb ihm auch keine Steine in den Weg gelegt wurden, als er darum gebeten hatte teilnehmen zu können.
Die ersten Stunden dieses Tages hatte der Metamorphmagus mit dem Schreiben der Berichte des Vortages verbracht, weshalb er nun auch in Aurorenuniform durch die Gänge des Ministeriums eilte, um noch rechtzeitig zum Lehrgang zu kommen. Augustus hatte ihm glücklicherweise mitgeteilt in welchem Raum der Lehrgang stattfinden würde, so dass er diesen sofort und ohne einen Zwischenstopp in der Eingangshalle aufsuchen konnte. Dies hätte ohnehin nicht mehr viel gebracht, da die Schüler bereits in den Raum geführt wurden, als Ryan diesen erreichte. So mischte er sich kurzerhand unter die anderen Schüler und schloss sich einer Gruppe bekannter Gesichter an.
"Nette Uniform", scherzte Koriva, als er den ehemaligen Hauskamerad erblickte. "Ah, der Grund dafür, dass es in der Schule Einheitskleidung gibt", grinste Ryan und betrachtete skeptisch die schief sitzende Mütze auf dem Kopf des hochgewachsenen Ravenclaws, bevor er erst ihm und dann Milon und Fendor die Hand reichte, um ihnen schließlich in den Raum zu folgen.
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Roxana Scamander
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BeitragThema: Re: Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015   Mi 1 Nov 2017 - 21:16

Am heutigen Tage, hatte ich mich für ein Sportliches Outfit entschieden. Eigentlich sah ich immer so aus, wirr und schlabbrig, hing irgendwie alles kreuz und quer. Aber ich nahm eben an, dass ich mich bei dem Apparierkurs, viel bewegen müsste und da erschien mir nun mal ein sportlicher Look ganz angemessen. Wie sollte ich sonst dort aufkreuzen? In feinsten Klamotten? Die Situation war für mich eben nicht einfach und aus meiner Unsicherheit heraus, nahm ich eben noch etwas feineres mit, in der Hoffnung noch die Zeit zu haben mich umziehen zu können, auch wenn ich mich so ganz wohl fühlte. Vielleicht würde ich noch andere Schüler aus Hogwarts treffen oder gar völlig fremde? In dem Moment, kam mir das alles unheimlich spannend vor und alleine das apparieren zu lernen, lies mich gedanklich abschweifen wie immer eigentlich. Ich stellte mir vor wie es sein würde, einfach so an jeden Ort apparieren zu können, zu dem ich wollte. ich müsste sicher keine Begleitung mehr mitnehmen, wenn ich erst einmal volljährig wäre. in meinen Tagträumen von fernen Ländern versunken, rempelte ich einen mir völlig fremden Zauberer an. "Kannst du nicht aufpassen? Kinder, jedes mal das selbe wenn die Kurse sind. Laufen hier herum und passen nicht auf." zuerst verstand ich sein gemecker nicht, aber dann sah ich das einige Unterlagen zu Boden gefallen waren und half ihm jene aufzuheben. "Entschuldigen sie Sir, dass war nicht meine Absicht. Meine Gedanken sind manchmal etwas wirr und ehh...ja...egal wie dem auch sei es tut mir aufrichtig leid." Wie peinlich, sowas musste auch immer mir passieren. So schnell ich konnte eilte ich zu den Räumlichkeiten, in welchen der Kurs stattfinden sollte. Diesmal sogar ohne jemand umzurennen. Doch so langsam kamen mir zweifel, ob ich diesen Kurs bestand. Was wenn ich zersplitterte? Irgendjemand würde mich dann schon wieder zusammenflicken, so dachte ich zumindest. Doch kam mir auch der Gedanke,dass mich niemand finden würde und was dann? Immerhin hatte ich ein Talent dazu, dass ich mich in unmögliche Situationen brachte. Doch ich musste vielleicht einfach nur an mich selbst glauben und ab diesem Moment nahm ich mir fest vor dies auch zu tun. Würde ich nicht bestehen, könnte ich den Kurs sicher wiederholen und im Nächsten Jahr wäre ich dann besser.
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Amanda Viktoria Livsey
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BeitragThema: Re: Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015   Mo 6 Nov 2017 - 4:32

Nicht mehr lange würde es dauern, dann würde Amanda wieder ihrer Mutter gegenüber stehen und sich mit ihr aussprechen. Zumindest wäre es das Traumszenario, etwas Besseres als das konnte sich Amanda nicht wirklich vorstellen. Vergeben, das schien doch noch etwas weit weg und all das zu vergessen noch viel weiter. Ihrem Bruder hatte sie auch noch nichts erzählt, aber sie hatte lange Gespräche mit ihrem Vater über beinahe all die Dinge, über die sie schon vor so langer Zeit hatten sollten. Die Beziehung zu ihm war noch lange nicht repariert, jedoch näherte sie sich etwas wirklich Gutem, etwas was sie brauchte um ihre Vergangenheit hinter sich lassen zu können. Die Gryffindor war sich immer noch nicht sicher ob sie die nächsten Wochen wirklich durchstehen konnte. Irgendetwas sagte ihr jedoch, dass es möglich war und dass sie es wirklich versuchen würde, für die Menschen die an sie glaubten.
Das waren die Gedanken die durch ihren Kopf folgen als sie in der großen Eingangshalle des Ministeriums wartete. Sie war früh, etwas zu früh, aber besser als zu spät. Erst wenige ihrer Klassenkameraden konnte sie entdecken als sie sich so umblickte. Wenigstens war sie nicht die Einzige die früher als angegeben aufgetaucht war. Seraphina würde von einem anderen Ort aus kommen, deswegen war sie nicht zusammen mit ihr gekommen. Eigentlich schade, so war sich Amanda nicht sicher ob es ihre beste Freundin auch nur ansatzweise rechtzeitig schaffen würde. Es war mehr wie sie, wenn sie zu spät kommen würde. Oder überhaupt auftauchte. Nach und nach tauchten dann Gesichter auf die sie kannte. Ein paar Erwachsene denen sie schon über den Weg gelaufen war, Schüler aus ihrem Jahrgang, einige mit denen sie sogar befreundet war. William und Nate sollten eigentlich zu diesem Kurs kommen und Emma, Felix, Aj, Noah, so viele die sie kannte. Kurz vor zu spät tauchte ihre braunhaarige beste Freundin schlussendlich neben ihr au, etwas außer Atem. Was hätte man anderes erwarten sollen? Sie war nun mal so sorglos, zumindest nach außen hin. „Du bist spät.“, sagte sie zu ihr. „Spät, aber nicht zu spät.“, grinste das Mädchen und winkte einigen Freunden auf der anderen Seite des Raumes zu. „Wenn das nicht ein Kurs war könnte man beinahe meinen hier könnte eine Party steigen.“, scherzte sie noch, ehe sich ein Mann gehört verschaffte und dafür sorgte dass die Schüler ihm alle folgten. Durch das rege Treiben im Ministerium wurden sie geführt, bis sie schlussendlich in Gänge kamen die nicht so gefüllt waren. Bei offenen Türen konnte man Einblicke in das Ministerium erhalten wo das Zaubern bis zur Perfektion dafür sorgte das die Tätigkeit von statten gingen. „Was meinst wie das heute wird?“, fragte Amanda das Mädchen was seit Jahren neben ihr lebte. Sie hatte Horrorgeschichten gehört vom zersplinter und von den Schreckensschreien. Natürlich waren Erwachsene da, aber sie wollte nicht wirklich, dass es ihr passierte. „Ich geh mal davon aus, dass es ein Spaß wird. Nichts geht über ein paar Leute die sich vor der ganzen Klasse blamieren.“, sagte sie während sie ihre Haare zurückwarf woraufhin Amanda ihr in die Seite boxte. „Sag doch sowas nicht. Ich weiß du sagst das nur weil du nervös bist!“ Damit hatte sie ziemlich recht. Sie kannte ihre Freundin, sie würde so etwas, meistens, nicht anderen Leuten wünschen.
Einige Gänge weiter kamen sie dann schließlich vor einer Tür an, die vor ihnen geöffnet wurde und sie konnten eine große Halle entdecken, welche sich vor ihnen erstreckte. Von der Größe her ähnelte sie der großen Halle, vermutlich sogar noch etwas weiter in der Länge. Immerhin musste sie 2 Jahrgänge an experimentierenden Schülern fassen. Der Strom an Schülern ging in die Halle, in welcher schon 3 weitere Erwachsene standen. Wohl die Lehrer für den heutigen Tag. Sie sahen ja nicht wirklich so aus, als wären sie entspannt. Vermutlich wegen dem was im Moment so in der Welt passierte. Da war es schwer sich Zeit für eine Meute von Schülern zu nehmen. Kurz darauf trat noch ein Schüler ein, eher ein ehemaliger Schüler, den Amanda auch gleich erkannte. Wer würde ihn nicht erkennen. Ryan Goodwill. Sie war sich nicht sicher was sie von ihm halten sollte. Nachdem wie William von ihrer gemeinsamen Ausreißertour zurück kamen. Sie wusste nicht was passiert war, aber gut war es sicher nicht gewesen. Kritisch musterte sie ihn, ehe sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf andere Dinge lenkte.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015   Mo 20 Nov 2017 - 23:32

Historische Tage lagen vor ihm. Die Einladung ins Ministerium zum diesjährigen Apparierkurs war bei ihm eingetrudelt und natürlich zog es ihn dorthin. In einem Hemd und einer normalen Jeanshose gekleidet machte er sich auf den Weg in die londoner Hauptstadt, wo er einen der offiziellen aber trotzdem ekligen Eingänge benutzte. Er ließ sich durch das WC ins Ministerium herunterspülen. Ein merkwürdiges Gefühl im Wasser zu stehen aber nicht nass zu werden. Eigentlich war es sogar gut, er wollte keinesfalls nach WC riechen oder nach sonstigen Verkalien. Allein der Gedanke in die Pampe von irgendwelchen Leuten zu steigen war schon mehr als sein armer Magen verkraftete. Der Tag würde mit Sicherheit sehr anstrengend werden und irgendwie hoffte er inständig jemanden dort anzutreffen, den er kannte. Ein wenig aufgeregt und mit dem Zauberstab in der Jackentasche ging er zwischen den vielen Menschen und Kobolden hindurch und versuchte sich seinen Weg bis zum Aufzug frei zu machen. Keine leichte Aufgabe, wenn soviele auf einmal zu den Aufzügen wollten. Den ersten und zweiten konnte er wegen der extremen Fülle nicht nehmen, weshalb er fast fünf Minuten warten musste. Erst beim fünften Anlauf schaffte er es sich gerade so in die Massen zu quetschen und hinunter zu fahren.

Auf der Ebene angekommen ging er den Gang entlang und bemerkte bereits einige Schüler die vor ihm angekommen waren. Als er Amanda und Roxana sah, lächelte er erleichtert und ging mit einer super Laune auf die beiden Mädels zu. Dann jedoch blieb er stehen und bemerkte auch Ryan in der Menge. Für einen Moment hielt er sich zurück und überlegte wie er sich am besten ihm gegenüber gab. Er durfte keinen Streit mit ihm vor den anderen führen. Die Fronten waren geklärt, auch wenn eine Begegnung noch immer viele Erinnerungen ins Bewusstsein rief, die er wahrscheinlich schon lange wieder vergessen hatte. Wie er sich wohl als auszubildender Auror machte?
Unauffällig verbannte er jene Gedanken aus seinem Kopf und versuchte sich auf das hier und jetzt zu konzentrieren. Es war schön alle wiederzusehen, besonders nachdem er fast einen Monat weder Amanda noch Roxana gesehen hatte. Daher ging er lächelnd auf Roxana zu und hielt ihr von hinten die Augen zu. "Rate wer ich bin.", flüsterte er kichernd und sobald sie sich herumdrehte, würde er sie in eine Umarmung ziehen. "Schön dich wiederzusehen Roxana! Alles okay bei dir? Du wirkst ein wenig nervös. Brauchst du nicht. Wir können ja zusammen üben. Das heißt, wenn du Lust darauf hast. Ich hatte schon gehofft, das ich ein paar Leute antreffe, die ich gut kenne. Das macht die Sache für mich viel entspannter, verstehst du? Wir schaffen das schon. Ist wie Besenfliegen, nur ohne Besen. Apparieren ist wie ein Besen im Sturzflug den man plötzlich abbricht und die Nase hochzieht.", fügte er hinzu und nahm sie am Arm. "Komm ich möchte gerne noch Amanda guten Tag sagen.", sagte er, während er sie mit zu Amanda schleppte und ihr grinsend auf die Schulter tippte, nur um sie danach auch einmal zu umarmen. "Amanda...wie geht es dir? Ich denke...wir beide sollten mal reden, ich meine...wegen deiner Mutter? Ich hoffe, es ist alles positiv verlaufen.", entgegnete er und warf einen Blick in Ryans Richtung. Jetzt war es umso wichtiger, das sich beide nichts anmerken ließen, glücklicherweise hatten sie ihre Differenzen in Hogwarts beigelegt und waren im Guten getrennte Wege gegangen. Doch wie es der Zufall wollte, würde er ohne Ryans Hilfe nicht weiterkommen. Er brauchte ihn, zumindest wenn er seine Mutter wiedersehen wollte. Jedoch nur ein Auror hatte die Gelegenheit Akteneinsicht zu erhalten und dieser Apparierkurs war die beste Chance ihn danach zu fragen. William spürte es, es brauchte nur ein einziges Detail und der große Zusammenhang würde sich endlich für ihn ergeben. Er suchte Antworten auf so viele seiner Fragen. Die ganze Zeit über dachte er, sie wäre tot und nun war sie es doch nicht. Naja, quasie war sie tot und irgendwie auch wieder nicht. Extrem verwirrend wenn man ihn fragte. "Ich muss euch beiden etwas erzählen, aber erst nach dem Kurs.", flüsterte er ernst und sah die beiden Mädels an. Ja er musste es rauslassen, sich jemandem anvertrauen um so eine neue Perspektive auf eine unwahrscheinliche aber doch rätselhafte Sache zu bekommen.

Jeden Moment würde man sie in den Unterrichtsraum bringen und dann hieß es endlich die magische Art und Weise der Fortbewegung ohne Besen zu erlernen. Wenn er sich gut machte, brauchte er nicht mit herkömmlichen Methoden den Rückweg anzutreten. Ja, er würde alles geben. Als Ryan gerade zufällig ungefähr in seine Richtung schaute, winkte er ihm zu und hoffte, er würde darauf reagieren. So wenig es ihm auch gefiel, er musste ihn um einen Gefallen bitten. Auch wenn das bedeutete, ihm etwas schuldig zu sein. "Was haltet ihr beide davon, wenn wir uns gemeinsam am Apparieren versuchen und uns gegenseitig helfen? Ich hätt gerne etwas Unterstützung, wie sieht es mit euch aus?", fragte er sowohl Roxana als auch Amanda.

@Amanda Viktoria Livsey @Roxana Scamander @Ryan Goodwill
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Noah Maxwell
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BeitragThema: Re: Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015   Do 30 Nov 2017 - 21:33

Ob es richtig oder falsch war, jeder hatte seine Entscheidungen zu treffen. Egal wie schwer jene auch gewesen waren, so musste sich der Junge Gryffindorschüler langsam aber sicher dessen bewusst werden. Auch für ihn würde die Zeit nicht stillstehen. Um sich herum änderte sich alles. Er konnte Elize nicht helfen. Seinem Vater, nun auch dem würde er nicht einfach noch einmal so über den Weg laufen wollen.
Zumindest würde es dann nicht so enden wie das letzte mal als sie sich getroffen und wie so oft, auch angegangen waren. Die Eiszeit zwischen Vater und Sohn nahm kein Ende und schien immer kälter und kälter zu werden.
Vielleicht lag es einfach an Noahs eigener Frustration. Der einzige Weg den er nehmen konnte war nach vorne. Er musste dort weitermachen wo er angefangen hatte. Nämlich an dem Punkt, wo er in die Hallen von Hogwarts eingetreten war.
Was würde also mehr passen als den nächsten Schritt zu gehen. Dieses mal in dem man die Hallen des Ministerium betrat.
Mit einer recht kalten und ruhigen Miene betrat Noah das Zentrum, in welchem vielerlei verschiedene Hexen und Zauberer ein und aus gingen. Alle schienen vielseitig beschäftigt und beachteten den Jungen gar nicht. Es reichte wahrscheinlich gerade so um zu merken das sie nicht einfach so gegen jemand anderes liefen.
So war es wohl nun mal, wenn man sich in mitten seiner Arbeit wiederfand. Wahrscheinlich war sein eigener Vater nicht besser. Im Gegensatz zu den ganzen Anzugträgern oder derjenigen die mit Umhang und Hut ankamen, war er mit seinem Strickhemd mit Kapuze, samt lässig sitzender Jeans und Turnschuhen schon fasst vollkommen fehl am Platz.
Seufzend schaute er sich ein wenig um und wusste gar nicht so richtig, ob er überhaupt noch wollte. In diesen ganzen gedränge sank seine Motivation dann doch schon wieder. Wie viel lieber er doch einfach nur nach Hause gehen wollte, dort wo es ruhig und gelassen war.
Aber nun war er schon einmal hier und noch musste er sich körperlich anstrengen um wieder umzukehren. Spätestens nachdem er hier fertig war, würde dies jedoch nicht mehr der Fall sein. Es war also eine relativ logische und entsprechend auch gute Investition von Energie, Fleiß und Preis hier und jetzt nicht umzukehren.
Ein wenig zögernd, legte er die Kapuze über seinen Kopf und ging in Richtung der vereinbarten stelle. Glück für ihm das man ihn und auch die anderen seines Jahrganges bereits erwartete. Wie zu erwarten war er natürlich nicht der erste gewesen. Wobei er wahrscheinlich auch nicht ganz unpünktlich gewesen war. Bevor er sich in die nähe der anderen begab, unterdrückte er noch einmal ein gähnen und ging dann auf die Gruppe zu.
Mit einer gehobenen Hand, begrüßte er die Gruppe welche sich dort versammelt hatte und lächelte leicht. ,,Verzeihung für die Verspätung. Ich hoffe ich bin nicht all zu spät.'' meinte er und gesellte sich zu den anderen.
Dabei hatte Noah es nicht einmal all zu weit. Er kam aus dem Stadtteil Chelsea. Selbst wenn er also auf ''normalen'' Fußweg hier her käme, wäre es eigentlich fasst schon unmöglich gewesen sich zu verspäten. Allerdings kam Noah ja auch nicht von Zuhause sondern vom Krankenhaus. Oder um genau zu sein, direkt vom Sankt Mungo. Dort lag nämlich seine Schwester welche sich noch immer nicht von ihrer Krankheit erholte. Entsprechend war es für ihn fasst schon verständlich gewesen, diesen Termin fasst schon ein wenig verdrängt zu haben. Allerdings ließ sie selbst es nicht zu, dass ihr Bruder seine eigene Zukunft für sie ignorierte.
Allerdings verschwieg er dies vor den anderen. Schließlich reichte es, wenn er sich sorgen machte. Und jeder wusste, Noah hörte anderen gerne bei ihren Problemen zu, doch seine eigenen stellte er ganz nach hinten an. Und hier war es eh wichtiger, dass er und die anderen sich auf den Apparierkurs konzentrierten. Schließlich bekam man diese Gelegenheit nicht jedes mal.
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Milica Sirena Dickens
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BeitragThema: Re: Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015   Fr 1 Dez 2017 - 13:44

Auffällig gekleidet oder eben doch vollkommen normal stapfte die Jungpiratin durch die Ministriumgänge in Begleitung von ihrem Großonkel, dass sie auch ja zu diesem Lehrgang antrat. Milica hatte im Moment ziemlich wenig Lust sich nun im Apparieren zu üben – viel besser war es in ihrem Zimmer zu sitzen, aus dem Fenster in Oxford zu starren und auf die Pegasus zu warten. Aber nichts da, der Ministeriumsbrief ist ohne Umschweife zu ihren Verwandten gelangt und die fanden es natürlich großartig, dass den Schülern sowas nun geboten wurde.
Jetzt hab dich nicht so Sirena, es ist nur ein Kurs und der wird in Nullkommanichts fertig sein. Skeptisch war der Blick nach oben gegangen Na, dass sagst du… da wird bestimmt wieder ewig brauchen. Die Zeit wird nicht vorbeigehen und dann noch die Prüfung dazu. Ich wollt doch viel lieber…Löcher in die Luft starren beendete Jared den Satz und lachte, wobei die Piratin und miteinstimmen musste. Ja genau! So und nicht anders. seufzend betrachtet sie ihren Onkel Meinst du nicht, wir können einfach was Tolles machen? Ich mein Papa und Tantchen müssen es noch nicht erfahren. Verhandeln jawoll nächster Schritt um sich vielleicht vor dem Apparieren zu schützen. Willst du das ich mich dem Kopflosen Nick anschließe? fragte der Zauberer neben ihr skeptisch. Leicht hoben sich die Brauen ehe die Arme um ihn geschlungen wurde Aber Ich beschütz dich… also verlier ich als erstes den Kopf. Na was für ein guter Kompromiss, oder? Lachend schüttelte der Alte den Kopf und seine Hand glitt durch ihr offenes braunes Haar Ach Kleine, dein Kopf ist viel zu Hübsch auf deinem Hals als wo anders. Also gehst du jetzt zu dem Kurs und danach können wir noch ein bisschen die Winkelgasse aufmischen. Zwinkerte er und schob die Schülerin danach von sich und blickte sie aufmunternd an. Na gut, einverstanden. Lenkte die mürrische ein und grinste Dann auf, auf ins Gefecht? was schon etwas Motivierte als zuvorkam.
Der Pulk an Junghexen konnte man nicht übersehen und so trennten sich die Beiden Quatschköpfe voneinander. Behalt deinen Kopf Kleine bis später! verabschiedete sich der Großonkel von seiner Nichte und entfernte sich von jener. Grinsend begab sich die Dickens zu ihren Mitstreitern und hob begrüßend die Hand Hallöchen Allerseits. damit begrüßt sie die Anwesenden, freudig und wartet darauf das es weitergeht, denn hier wo sie im Moment standen würden sie wohl das Apparieren nicht lernen. Mehr oder weniger Bereitwillig setzte sie sich auch in Bewegung als der Kerl vorne dran ihnen anwies ihm zu folgen. Na dann, bloß nicht den Kopf verlieren und einfach hoffen das am Ende noch alles dort sitzt wo es hingehört.
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Zacharias Slyser
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BeitragThema: Re: Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015   Fr 1 Dez 2017 - 13:45

Es hatte ein wenig gedauert bis Zacharias in den Hallen des Ministeriums angekommen war. Der Verkehr in London war nun mal, wie nicht anders zu denken, einfach nur furchtbar gewesen. Entsprechend hatte es ein wenig an Zeit gekostet bis der älteste Sohn der Familie Slyser mit der noblen schwarzen Limousine
dort hin chauffiert wurde. In den letzten Tagen war so einiges passiert was ihn einiges an Kraft und vor allem Zeit gekostet hatte. Insgesamt waren diese Sommerferien alles andere als erholsam gewesen.
Dies lag zu einem an den plötzlichen Geschehnissen die mehr oder weniger, plötzlich vor seiner Tür aufgetaucht waren, als auch an seinen Aufgaben als Slyser selbst.
Es war kaum ein Monat vergangen seitdem er sein achtzehntes Lebensjahr feiern durfte. Nun war er nicht nur in der Familie der Magier als Volljähriger anerkannt worden sondern auch in der Welt der restlichen Welt. Etwas, was mindestens genau so wichtig war, wie sein Gebrutstag im letzten Jahr. Schließlich ging es hier auch noch zugleich um das familiäre Unternehmen welches nun mal seinen Reichtum nicht nur dadurch aufbaute, dass es sich in der Welt der Magier ausbreitete. Hier ging es um ein Imperium welches sich weltweit ausbreiten wollte, egal um welche der beiden Welten es sich hierbei handelte.
Um so erstaunlicher war es nun mal, dass sein Vater dies ohne viel wenn und aber durchzog und dabei so erfolgreich blieb. Entsprechend wurde es ihm natürlich auch nicht wirklich einfach gemacht. Schon gar nicht, wenn er außerhalb von Hogwarts war und damit auch gleichzeitig, in Reichweite. Heute jedoch ging es nicht um seine Familie oder dessen Unternehmen. Heute ging es viel mehr um seine eigenen Kräfte und diese ein weiteres mal zu steigern. Der Apparierkurs der vom Ministerium vollzogen wurde, sollte ihm und den anderen Schülern von Hogwarts, beibringen wie sie ebenfalls jene magische Fähigkeit nutzen konnten.
Eine Möglichkeit sich Fortbewegen welche wahrlich seine Vorzüge besaß. Deutlich eleganter als Flopulver und auch nicht so stressig wie mit einen Portschlüssel.
In schwarzen langärmligen Hemd mit passender dunkler Hose schritt er durch die Eingangshalle. ,,Ich wünsche ihnen dann viel Erfolg beim Unterricht junger Herr.''
,,Danke Aldren. Warten sie nicht auf mich. Ich komme auch so nach Hause.''
,,Sehr wohl der Herr.''
Mit diesen Worten hatte sich der, wie ein Butler gekleidete Herr im mittleren Alter, auch bereits mit einer sanften Verbeugung umgedreht und verschwand dann auch bereits in den Massen der Menschen. Zacharias nahm sein verschwinden nur mit einen erleichterten seufzen wahr. Es war immer wieder eine Sache für sich, wenn die Bediensteten ihm auf Schritt und Tritt folgten und alles mögliche für einem taten. Die fahrt hier her hatte doch schon gereicht gehabt. Keinen Grund, ihm dann auch noch hinein zu begleiten. Aber wahrscheinlich war Aldren einfach nur ein wenig zu fürsorglich. Zumindest konnte er sich das gut vorstellen, war er doch früher der persönliche Bedienstete seiner leiblichen Mutter.
Nachdem Zacharias nun also allein war, machte er sich auch schon auf dem Weg durch die Massen an Leuten, direkt dorthin wo er, dass eine oder andere minder bekannte Gesicht wahrnahm.
,,Zacharias Slyser ist angekommen. Guten Tag an alle, ich hoffe ihr hattet angenehme Ferien? Aber sei es drum, eigentlich bin ich ja nicht für eine Runde Smaltalk hier.'' meinte er mit dem typisch arroganten Lächeln in seinem Gesicht und blickte dabei zu den Ministeriumsarbeiter welcher scheinbar hier auf alle teilnehmenden Schüler wartete. ,,Also wann geht es los?''
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Roxana Scamander
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BeitragThema: Re: Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015   Mo 4 Dez 2017 - 13:38

Meine Gedanken schweiften ab zu den schrecklichsten Ferien, die ich je hatte. Sobald ich zurück nach Hogwarts käme, würde ich Elijah aus dem Weg gehen...Er war ein Lügner genau wie all die anderen und trotzdem tat das ganze schon ziemlich weh. Ich fühlte mich alleine, alle hatten ihre Gruppe und ich...Das Gefühl, war wirklich mies und irgendwie wollte ich es gar nicht an mir haften haben. Umso glücklicher war ich, als mir die Augen zugehalten wurden und ich die Stimme sofort erkannte. "Du bist der Käpten Will, wenn nicht, rate ich nochmal." schmunzelte ich und da sprach er auch schon weiter. Er schien nervös zu sein, sonst war ich es doch immer die so viel plapperte, aber vielleicht war das jetzt gar nicht so schlecht. "Mir eh...geht super...wirklich richtig Prima. Dieses Apparieren schaffe ich schon, es ist immerhin nützlich und du wirst das sicher auch schaffen." Wie Besen fliegen nur ohne Besen? Also sitzen wir auf etwas anderes? ich nahm immer an,beim Apparieren, würden wir einfach verpuffen. Etwas, dass ich sicher oft nutzen konnte...Wobei das in Hogwarts auch nicht gehen würde. Da wurde ich auch schon mitgezogen und irgendwie, war mir das ganze doch etwas unangenehm. Das waren Williams freunde nicht meine...sonst war mir das egal. Aber gerade erinnerte es mich daran, dass ich sowas nie haben würde, ohne das ich jemand auf die Nerven gehe. Dann waren es aber keine Freunde, zumindest sagten das meine Eltern. Unsicher schaute ich durch die Runde und grüßte jeden, der anwesenden und jene die auch hinzu kamen.  Es wurden immer mehr und ich versuchte einfach meine negativen Gedanken beiseite zu schieben und mir nichts anmerken zu lassen. "Was hast du gesagt Will? du willst den Kurs mit Amanda und mir gemeinsam machen? Aber...ich bin doch da eher hinderlich, wenn etwas passiert weil ich zu tollpatschig bin, dann besteht ihr nicht. Ich bin nicht sicher ob das so klug ist, aber für den Fall das sich jemand verletzt." da wühlte ich auch schon in meiner Umhängetasche herum. "Habe ich ein Ersthilfe Set besorgt, mit Tinkturen und Verbänden. Ich war mir nämlich nicht sicher, ob es so etwas im Zauberei Ministerium gibt. Es wäre sicher interessant sich in den Räumlichkeiten umzusehen, ob es hier auch Verhör-räume gab? Sicher gab es die, irgendwie mussten die Auroren ihre Arbeit machen. Vielleicht könnte man sich ja ganz unbeobachtet nach dem Apparierkurs hier umsehen. Doch diesen Gedanken schlug ich mir schnell aus dem kopf, als ich sah wie belebt alles war, ich würde sicher nicht weit kommen und schon gar nicht wenn ich nach dem Weg fragen musste. Aber wie sollte ich sonst herausfinden ob ich hier einmal Zauberei Ministerin werden wollte oder gar könnte. Wenn nicht bliebe mir noch immer die Möglichkeit ein eigenes Zauberei Ministerium zu eröffnen rein besseres...Ob das ginge? "Meint ihr, man kann sein eigenes Zauberei Ministerium eröffnen? Dann würde ich darin alles besser machen, was hier eben nicht richtig ist." hatte ich das gerade laut gesagt? Selbst wenn, die anderen waren sicher viel zu beschäftigt, um das gehört zu haben. Zumindest nahm ich das an. "Wenn ich Zauberei Ministerin wäre, würde ich als erstes dafür sorgen, dass dieser Ort nicht so...kalt wirkt. Ich finde das Ministerium wirkt irgendwie düster und kalt. Findet ihr nicht auch?" ich sprach einfach mal frei in die Runde, vielleicht würde ja jemand darauf reagieren. Doch um Will nicht zu verlieren, hielt ich mich an seinem Shirt fest, ganz unauffällig und nur mit den Fingerspitzen. Immerhin war er bis jetzt der einzige dem ich noch nie auf die Nerven gegangen war.

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Helena Wayland
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BeitragThema: Re: Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015   Do 4 Jan 2018 - 16:28

Eigentlich wollte Helena nicht lernen zu Apparieren, ihr wurde immer schlecht davon, wenn es sich angefühlt hatte als würde man durch einen Staubsauger gezogen. Wie man langsam durch das enge Rohr gepresst wurde und dann am anderen, unbekannten Ende wieder herauskam. Schon bei den Gedanken daran, wurde ihr ein wenig schlecht. Aber sie benutze ja auch keinen Besen und irgendwie musste sie ja in der Lage sein zu Reisen. Auch wenn es sich seltsam anfühlte, jetzt auf alte Bekannte zu treffen. Immerhin waren andere Schüler anwesend und sie wusste nicht ob es seltsam sein würde. Sie war eben Wortlos verschwunden und jetzt würde sie sogar noch lernen, wirklich zu verschwinden. Helena seufzte leicht, als sie der Einladung folgte und im Ministerium stand.

Zugegeben, die Toiletten waren eine wirkliche Abschreckung gewesen. Immerhin war sie einfach eine Toilette herunter gespült worden und das war irgendwie seltsam eklig gewesen. Killer hatte sie dabei im Arm gehalten, der es sehr seltsam gefunden hatte jetzt einfach im Klo ertränkt zu werden. Er hatte sich wie eine Klobürste gefühlt. Als sie im Ministerium gelandet waren, hatte er erstmal kontrolliert ob er Wasser abbekommen hatte.  Egal wie lange sie in der Welt der Magie schon lebte, Helena fand es nie langweilig wenn ihr diese begegnete. Zugegeben, sie fühlte sich besser, sonst hätte man sie vermutlich nicht entlassen und die Ferien bei Farine zu verbringen, waren auch eine gute Sache. Immerhin war das Gelände groß, die Möglichkeiten vielseitig und sie hoffte, dass sie bald die Ergebnisse der geschrieben ZAG bekommen würde.

Sie war pünktlich, etwas was sie jetzt gelernt hatte und schob sich leise durch die Tür und blieb weiter hinten stehen. Helena sah bekannte Gesichter und auch Killer wedelte freudig mit seinen Schwanz, als er Ryan entdeckte. Der in dieser neuen Uniform echt anders aussah. Helena setze ihren Kater ab und dieser flitze bevor sie überhaupt reagieren konnte zu Ryan hinüber und tollte um seine Füße. Helena musste grinsen, weil Killer sich eher für Luna interessierte und jetzt da er bemerkt hatte, dass diese nicht hier war, nahm er mit Ryan vorlieb.  Irgendwie war sie froh ihn zu sehen, immerhin waren die Letzen Male als sie sich getroffen hatten, nicht ganz so positiv gewesen. Immerhin hatte er sie betäubt gehabt, aber sie war nicht Nachtragend. Seine Gründe hatte er bestimmt und wenn Killer ihm vertraute, tat sie es auch.

Dennoch blieb sie lieber weiter hinten stehen um das alles besser beobachten zu können, auch wenn ihre Augen auf ihren Kater lagen und sie seine Freuden Gefühle spüren konnte. Das er durch die Beine schlängelte und wohl so eine Nachricht an Luna zu hinterlassen. Katzen waren manchmal seltsam. Helena grinste kurz, weil ihr Kater zu ihr schaute und dann sich demonstrativ vor Ryan setze und zu ihm hoch miaute. Irgendwie hoffte sie ja, dass er nicht beruflich hier war, denn jetzt wollte Killer seine Aufmerksamkeit. Wenn er jemanden mochte, dann war das wohl sehr intensiv. Alt genug war er ja. Ihre Augen ruhten auf Killer, doch vorhin hatte sie schon bekannte Gesichter gesehen, als sie herein gekommen war. Dennoch rührte sie sich nicht vom Fleck.
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Jeasslyna Belegan
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BeitragThema: Re: Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015   Sa 6 Jan 2018 - 16:03

Sie war sehr zufrieden als sie sah, dass sich die Halle füllte. Dieser Kurs war immer sehr begehrt. Natürlich, nachdem man volljährig wurde, konnte man dann um einiges schneller vorankommen wenn man von Ort A zu B wollte. Jeasslyna hatte die Nützlichkeit schon immer geschätzt. Sonst wäre es ihr im Moment auch nicht möglich so schnell auf die Pegasus zu kommen, wenn es wieder einen Notfall gab und sie sich treffen mussten. Ohne apparieren wäre die Zauberergemeinschaft um einiges eingeschränkter. Natürlich gab es auch andere Möglichkeiten wie Besen oder der fahrende Ritter, aber so war es doch um einiges einfach und bequemer. Deswegen war es auch klar, dass sie Schüler immer sehr wissbegierig waren diese Kunst zu erlernen. Dabei war es bei weitem wirklich nicht einfach das zu tun. Immerhin gab es genug Unfälle und die Prüfung musste man auch bestehen, damit es einen erlaubt wurde diese Fähigkeit auch wirklich anwenden zu dürfen. Es war nicht ungewöhnliches, das einige durchfielen, weil sie immer und immer wieder zersplinterten. Das dürfte auch an diesem Tag wieder der Fall sein. Das konnte wirklich lustig werden. Zumindest für die Erwachsenen. Für die Zuschauer war es nicht lustig und für die Zersplinte Person gar nicht. Auch Jeasslyna war bei ihrem ersten Versuch zersplinter. Damals hatte sie ihren Fuß vergessen und war deswegen prompt umgefallen und hätte sich beinahe auch noch den Kopf verletzt. Das war vielleicht ein Tag gewesen. Zehn Minuten danach war sie auch schon wieder fit gewesen.
Die Hexe hielt sich ihren Zauberstab an den Hals und wirkte einen Zauber, der ihre Stimme laut werden ließ. Viel zu laut für das Innere eines Raumes der so oder so auch noch hallte. „Meine lieben Schüler, Willkommen.“, sagte sie, damit sie die Aufmerksamkeit der Schüler bekam, welche wohl zuerst zusammenzuckten, wenn sie nicht gesehen hatten, was die Hexe vorgehabt hatte. Etwas fies, natürlich, aber das war der schnellste Weg. Sie wartete, bis die Schüler alle ihr Gesicht in die Richtung der Ministeriumsmitarbeiterin hatten, ehe sie begann zu sprechen, dieses Mal ohne Verstärkung ihres Zauberstabs, aber mit lauter und klarer Stimme. „Willkommen zum Apparierkurs. Es freut mich sie alle in diesen Hallen begrüßen zu dürfen. Mein Name ist Jeasslyna Belegan. Ich werde diesen Kurs zusammen mit meinen Kollegen leiten. Das sind Jacob Kettler, Anastasia Whire und Augustus Cassidy. Wie sie vielleicht wissen ist es nötig, dass mehrere Erwachsene anwesend sind, da einige Unfälle bei diesem Kurs passieren können. Sie könnten irgendwo steckenbleiben, während sie apparieren oder aber sie könnten zersplintern, was gewisse der schlimmste Fall wäre, aber innerhalb von einigen Minuten behoben werden kann. Wir sind alle erfahrene Hexen und Zauberer und sie können sich in unseren Händen sicher fühl auszutesten und Fehler zu machen.“ Sie pausierte kurz und wartete eine Sekunde, ehe sie sich auf die andere Seite der Halle apparierte. Das charakteristische Ploppen würde die Schüler auf ihre neue Position bringen, genauso wie ihre Stimme. „Wie sie sehen und auch wissen ist das apparieren eine schnelle Form von einem Ort zu einem anderen zu kommen. Wie ein Portschlüssel nur ohne Objekt, auf welches ein Zauber gelegt wurde. Es gibt viele magische Ort an denen diese Art der Bewegung durch Zauber unterbunden ist. Normalerweise betrifft das auch diesen Raum, aber für die Dauer des Kurses ist es Ihnen möglich hier zu apparieren. Versuchen sie nicht nach draußen zu apparieren, denn in allen anderen Hallen ist diese Zauber noch intakt.“ Sie apparierte wieder nach vorne um den Schülern nun zu erklären, wie sie diese Kunst erlernen konnten. Am wichtigsten war die goldene Dreierregel. „Das A und O des apparierens ist die goldene Dreierregel. Ziel, Willi und Bedacht. Sie müssen ihr Ziel kennen, wissen wo genau, auf welchen Punkt sie ankommen wollen. Sich nur einen Raum vorzustellen wird nicht reichen. Der Wille den ganzen Körper zu bewegen und keine Faser zu vergessen muss vorhanden sein. Sie können nicht nur halb an diesen Ort wollen, sie können nicht das Gefühl haben, das sie noch zu einem Teil an dem Ort verweilen wollen wo sie herkommen. Vor allem das führ zu zersplintern. Es ist natürlich nicht einfach, vor allem wenn man Angst hat. Der letzte wichtige Schritt ist eine bedachte Drehbewegung mit der sie dann verschwinden und am anderen Ort wieder auftauchen. Es ist nicht einfach und sie werden einige Versuche benötigen, aber Sie sollten sich auf keinen Fall entmutigen lassen. Selbst die besten Zauberer brauchten eine Weile um es zu lernen. Naturtalente gibt es nicht zu vielen. Nun los, versuchen sie es. Stellen sie sich vor wo sie hinwollen, jeder Körperteil von Ihnen muss dorthin wollen und schlussendlich eine leichte Drehung.“ Damit wäre das Fest eröffnet und die Schüler müssten für sich selbst herausfinden wie es funktionierte.
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Ryan Goodwill
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BeitragThema: Re: Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015   Sa 6 Jan 2018 - 17:28

Williams Kontaktaufnahme beantwortete der Auszubildende mit einem Nicken und einem Lächeln. Zu dem Hufflepuff würde er nach dem Lehrgang noch Kontakt aufnehmen. Es gab wichtige Dinge zu besprechen, welche in diesem Raum allerdings an zu viele neugierige Ohren gelangen würde. Deshalb unterhielt er sich weiterhin mit den drei Ravenclaws Fendor, Koriva und Milon über eher nichtige Dinge, welche sich meist darum drehten einen aus der Gruppe scherzhaft in die Pfanne zu hauen. Erst als die Leiterin der Veranstaltung, Jeasslyna Belegan das Wort an die Schüler richtete, kam Ruhe in die zuvor geschwätzige Gruppe.
Ryan legte den Mantel seiner Berufskleidung ab, während er den Worten der Ministeriumsmitarbeiterin aufmerksam zuhörte. Als sie über die Gefahren aufklärte musste er tief durchatmen. Ihm wurde klar, was der ungeübte Apparierversuch vor einigen Tagen für Folgen hätte haben können. Andererseits hatte er keine andere Chance, da die Situation ohne dieses Riskante Manöver zweifelsfrei Vanessas und auch sein Leben gekostet hätte. Doch nach diesem Lehrgang sollte er das Apparieren gut genug beherrschen, um das Risiko bei solchen Manövern stark zu reduzieren. So zumindest die Theorie.
Die Ansprache klärte vor allem darüber auf, wie die jungen Leute vorzugehen hatten, wenn sie apparieren wollten. Die Theorie schien einleuchtend und doch war Ryan sich darüber bewusst, dass die Praxis einen ganz anderen Schwierigkeitsgrad bot. Es bedurfte Übung, um so unbekümmert die Position wechseln zu können, wie Mrs Belegan es zur Demonstrationszwecken tat.
Schön an einem Stück bleiben“, lachte Fendor und schlug Koriva und Ryan auf jeweils eine Schulter, bevor er sich als erster der Gruppe an das eine Ende der großen Übungshalle begab. Auch die anderen Schüler reihten sich auf und es war zu beobachten, dass sie alle verschieden an diese Übung herangingen. Oft sah man geschlossene Augen, welche wohl die Konzentration steigern sollten. Andere, wie auch Ryan beobachten zunächst die anderen, um sich mögliche Taktiken abzuschauen, aber auch um aus den Fehler anderer zu lernen, um diese bei sich selbst umgehen zu können.
Es war Chase Campbell, welcher es offensichtlich sehr eilig hatte und somit als erster versuchte die andere Seite des Raumes zu erreichen. Auch er schloss wie andere Schüler die Augen. Dann verschwand er plötzlich. Doch bei genauerer Betrachtung fiel auf, dass er nicht vollständig verschwunden war. Ein schemenhafter Arm war zurückgeblieben. Dieses Missgeschick fiel vor allem dann auf, als auf der anderen Seite des Raumes ein Chase Campbell erschien, welchem genau dieser Arm fehlte. Es war Augustus Cassidy, welcher sofort den Zauberstab zückte und eingriff. Es dauerte nicht lange, bis der Slytherin wieder vollständig war und dem Ministeriumsmitarbeiter dankend zunickte. „Dario, das ist der erste Punkt der neuen Saison!“, stellte der Schüler schließlich fest, bevor er zu Fuß wieder die Raumseite wechselt.
Jetzt positionierte sich auch der werdende Auror an dieser Seite des Raumes und konzentrierte sich nur noch auf sich selbst. Auch er gehörte zu jenen Übenden, die die Augen schlossen, um das Umfeld besser ausblenden zu können. Bei seinem letzten Versuch war alles gut gegangen, weil er unter Druck gestanden hatte. Unterbewusst hatte er gewusst, dass es nicht schiefgehen durfte. Es ging um Vanessas Leben. In der aktuellen Situation ging es jedoch darum den Prozess bewusst herbeizuführen und zu erlernen. Schließlich konnte sich der Metamorphmagus nicht immer auf sein Glück verlassen.
Ziel, Wille, Bedacht. Die Worte hallten in Ryans Gedanken nach. Die Augen blieben verschlossen, aber der Raum erschien vor seinem geistigen Auge und wurde gedanklich auf den Zielpunkt reduziert. Jede Faser seines Körpers sollte diesen Ort erreichen. Er war geübt darin jeden Teil seines Körpers bewusst wahrzunehmen. Die Fähigkeit der Metamorphmagus-Verwandlung hatte ihn eben dies gelehrt. Auch dort war es wichtig, dass jede Faser dem Verwandlungsprozess folgte, um Komplikationen zu verhindern. Auch hier war es nicht anders. Das Ziel beherrschte die Gedanken. Jede Faser war bereit für den magischen Sprung. Die Drehbewegung folgte und nichts passierte. Ryan fand sich an seinem Ausgangspunkt wieder. Der Zauber war nicht gelungen.
Doch er gehörte nicht zu den Leuten, die sich schnell entmutigen ließen. Es war der dritte Versuch, welcher von dem charakteristischen Plopgeräusch belohnt wurde und den jungen Auror zur anderen Seite des Raumes beförderte. Nun galt es aus dem einmaligen Erfolg Routine werden zu lassen.


#TodespunktChallenge
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Roxana Scamander
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BeitragThema: Re: Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015   So 7 Jan 2018 - 0:03

Aufmerksam lauschte ich der Erklärung dieser hübschen Dame. Man kann zersplintern? Das hörte sich schmerzhaft an und bei meinem Glück, würde das sicher passieren. Da passierte es ein Schüler zerplatzte oder zersplinterte? Egal es war das selbe! Sehr fein das sah nicht besonders gut aus. Mein Gesicht färbte sich schneeweiß und kalter Schweiß rann über meine Stirn, es würde schon niemand merken wenn ich einfach ginge oder? Andererseits, war das apparieren Praktisch. Mir wurde so schlecht...das sah nicht lecker aus und damit hatte ich nicht gerechnet, der arm war einfach weg...Was wenn ich zersplintern würde und niemand bekäme es mit? Dann hatte ich einen Arm weniger oder ein Bein...oder mein Kopf war weg. Man kannte diese Leute nicht mal und vielleicht wollten die nur den guten und lieben Schülern helfen. Wobei ich lieb war und gut...naja einigermaßen gut. Erstmal setzen, denn die Übelkeit wollte nicht weichen. Will und die anderen konnten sich ja mit dem Üben befassen, ich entschied mich erstmal ein bisschen zuzusehen. Diese Situation machte mir doch mehr angst als ich dachte. Immerhin war ich am Morgen noch so euphorisch und Willensstark. Überall hin reisen, wo ich nur wollte, aber...jetzt war das ganze nicht so leicht und wieso? Weil das ganze Verdammt gefährlich war.Also wenn man zersplinterte verliert man Körperteile oder blieb dann eine Wunde? einen Arm zu verlieren war immerhin eine Wunde, die Bluten konnte...Es tat doch schrecklich weh...Seinen Körper auseinander zu reißen. Nein nein...nichts für mich ich schaute erstmal nur zu und hoffte niemand würde das merken.

Meine Eltern wären allerdings sicher enttäuscht wenn ich es nicht versuchen würde...Ok zusammenreisen und versuchen...Also stand ich auf und atmete tief durch. das schaffst du Roxy, du musst dich nur auf einen Punkt konzentrieren an den du willst, denk an deine Arme und beine und deinen Kopf...damit das alles mit kommt.Ziemlich viel an das ich denken musste, aber das bekam ich bestimmt hin. Ich verliere nichts, hoffte ich zumindest und vollzog diese leichte Drehung. Dabei dachte ich an alles was wichtig war und schlug ziemlich kräftig gegen etwas. Das tat weh! Aber alles war dran oder nicht? Arme beine mein Kopf...alles wonach ich tastete war noch da wo es sein sollte. "Will? Ich hab mir weh getan." Ja gute Idee Roxy ruf nach WIll, der kann sicher was machen...Meine Nase tat weh und als ich nach jener tastete sah ich das Blut an meinen Händen. Das ganze mache ich nie wieder, selbst beim Apparieren stieß ich gegen diese doofen Wände und konnte ihnen nicht ausweichen. "Ich glaub meine Nase blutet...Die Wände hier sind recht hart wenn ich das mal so sagen darf...Dieses Apparieren ist recht gefährlich..." stellte ich fest und hielt weiter nach Will ausschau, vielleicht stand der schon hinter mir. Ein Taschentuch wäre sicher nicht schlecht. Wenigstens ist alles an mir dran geblieben!" Immerhin ist alles da wo es sein sollte, das ist sicher keine Schlechte Bilanz..."


Zuletzt von Roxana Scamander am So 7 Jan 2018 - 1:23 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Taemin Moon
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BeitragThema: Re: Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015   So 7 Jan 2018 - 1:03

Hm. Apparierkurs. Wozu hatte sich Taemin noch gleich dafür angemeldet? Ach ja richtig. Er wollte von einem Ort A nach Ort B kommen; so schnell wie möglich. Zumindest war das ein Wunsch und als angehender Zauberer sollte man gerade das Apparieren beherrschen können. Das es kein einfacher Zauber war sollte nicht weiter verwunderlich sein; sonst würde das Ganze mit Sicherheit auch nicht solch einer Wichtigkeit stattfinden. Immer diese naiven Leute die glaubten das alles so einfach war, tzk. Der Gryffindor schnalzte einmal leise mit seiner Zunge; eine Geste die er recht selten anwendete, drückte sie doch definitiv seinen Unmut aus. Taemin hatte sich die Zeit über zurück gehalten und nur beobachtet. Selbst mit Roxana hatte er nur das Nötigste besprochen und war ansonsten in keine weiteren Konversationen eingestiegen oder diesen beigetreten. Immerhin war er nicht für Small Talk hierher gekommen sondern um etwas zu lernen. Und das Lernen stellte er mehr als eindeutig über die Privatsphäre oder sonstige Kontakte. Als die Ministeriumsangestellte sich vorstellte und ihre Rede hielt, schien auch wieder Leben und Aufmerksamkeit in den Gryffindor zu fahren. Er hob den Kopf aus seiner Position (die so aussah als hätte er ein Nickerchen gehalten) und hörte dieser aufmerksam zu, während er die Hände vor der Brust verschränkt hatte. Er lauschte aufmerksam der goldenen Dreierregel; Ziel, Wille und Bedachtsamkeit. Die Ausführungen dazu waren relativ logisch. An sich klang der Zauber einfach, aber was da alles passieren konnte sollte doch überdacht werden. Aber wer dachte es wäre einfach der war hier einfach falsch. Zumindest sah Taemin das so. Während sich alle in der Reihe aufstellten beschloss Taemin zuerst sich den anderen zu widmen; zu beobachten, zu analysieren als ungestüm voran zu preschen so wie der Campbell das tat und dabei seinen Arm verlor. Wie tragisch. Aber das passierte eben. Einige schienen mehr oder weniger zu scheitern; Roxana nahm direkt die nächst beste Wand mit was nicht weiter verwunderlich war. Die Hufflepuff nahm wirklich jede Wand mit; zumindest die meisten. Er blendete also seine Umgebung dahingehend aus und richtete seinen Fokus auf das Ziel, wobei er die Augen schloss. Taemin war definitiv kein schlechter Schüler, aber das hier war kein einfacher Schulunterricht. Selbst die besten Schüler konnten hierbei versagen; und die schlechten auch mal die Verlierer sein. Nachdem er die Augen geschlossen hatte stellte er sich die andere Seite des Raumes vor, denn dorthin wollte er und stellte ihn sich bildlich vor. Das Ziel hatte er also schon mal gebildet, weswegen er sich nun de Willen zu wandte. Wie wichtig war dieser Wille? Eine gute Frage. Was hielt ihn hier; was würde ihn dort halten? Die andere Seite des Raumes war nicht auffälliger als jene Seite des Raumes; es waren so gesehen Spiegel. Was wenn ein Werwolf hinter mir her ist? Das würde über meinen Willen entscheiden an einen anderen Ort so schnell wie möglich zu kommen und Distanz zwischen mich und den Werwolf zu bringen sprach er gedanklich zu sich selbst. Also war das der Wille dahinter. Er musste nicht nur auf die andere Seite, er wollte sogar. Also war müssen und wollen kombinierbar; hierbei definitiv nicht getrennt zu behandeln. Ziel und Wille standen somit für ihn fest. Fehlte also noch der dritte Part in der Dreierregel. Es fehlte die Bedachtsamkeit. Auf sich und seine Umgebung zu achten. Sich den Weg dabei vorzustellen und sich als eins zu betrachten. War das damit gemeint? Zu ihm gehörte viel mehr als ein Arm, ein Bein oder gar der Kopf. Das alles konnte so leicht abhanden kommen, dass man bedachtsam damit umgehen musste. Also muss ich nicht nur an mich denken wenn ich apparieren will, sondern auf alles an mir achten sowie die Umgebung damit es keine Unfälle abseits von mir gibt. Aber es gehörte mehr zu einem als nur ein Arm oder Bein. Schuhe, Haare, und sonstiges gehörte ja auch dazu und selbst das konnte abhanden kommen, oder? Nun, zumindest hatte er die Bedachtsamkeit dahinter analysiert. Er hatte nun ein Ziel, den Willen (denn ihn jagte gedanklich ein Werwolf was gleichbedeutend seine Motivation war zu einem anderen Ort zu kommen) und die Bedachtsamkeit. Erst als er sich wirklich sicher darin war das er sich das auch selbst zu traute (wobei es ihm nicht an Selbstvertrauen mangelte aber etwas von sich verloren darauf war er genauso wenig scharf!) wollte er einen ersten Versuch starten. Konzentration; Ziel, Wille und Bedachtsamkeit beisammen und vollzog die leichte Drehung, die jene Ministeriumsangestellte zuvor noch erwähnt hatte. Währenddessen rief sich Taemin all diese Sachen noch einmal ins Gedächtnis, die er zuvor so sorgfältig durchdacht und analysiert hatte. Als er danach die Augen öffnete musste er um sein Gleichgewicht kämpfen; aber es sollte alles dran sein noch an ihm, oder? Ein leichter Schwindel umrundete ihn und so ließ er sich zuerst auf dem Boden nieder um diesen wieder in den Griff zu bekommen. Dabei tastete er sich sorgfältig ab; vielleicht fehlten seine Haare? Seine Augenbrauen? Oder sonst etwas wie Arm, Bein oder er war mittig zersplintert? Auf den ersten Blick zumindest schien alles in Ordnung zu sein. Oder doch nicht? Erst als er sich über den Kopf strich bemerkte er eine doch recht klaffende Öffnung in seinen Haaren. Ganz super, jetzt fehlten im Haare. Halb so wild. Die konnte man doch wieder dran zaubern? Sofort eilte auch schon jemand zu ihm; wenn Taemin sich recht erinnerte dann hieß diese Dame mit Nachnamen Whire; und half ihm das Problem wieder zu beseitigen. Sofern das machbar war. Seinem Gleichgewicht ging es aber nach wie vor nicht besser; ihm war eher noch so als müsse er sich übergeben. Hatte er doch vielleicht etwas falsch gemacht?
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015   So 7 Jan 2018 - 22:45

Bereit loszulegen lauschte er den Ausführungen von Miss Belegan und schien förmlich an ihren Lippen zu hängen. Wille, Ziel und Bedacht. Das klang im Grunde gar nicht so schwer, aber das man es deshalb hier machen musste, gab ihm zu denken. Wahrscheinlich war diese Art von Selbsttransport wesentlich schwieriger als er annahm und er hatte noch gar keine Ahnung wie er das anstellen sollte. Die nonverbale Magie war schon extrem schwierig. Das hier war wahrscheinlich nochmal eine ganze Spur schwerer. Nachdem sie ihnen endlich erklärt hatten wie sie genau ihren Zauber ausführen sollten, konnte es losgehen. Zunächst versuchte er sich zu konzentrieren und den Willen wirklich aufzubringen sich an einen anderen Ort zu bewegen. Das war alles in allem schwerer als gedacht, besonders dann wenn er seinen Zauberstab dafür auch noch gebrauchte. Für einen Moment stand er wie eine Statue dar und versuchte seine Gedanken irgendwie in Einklang zu bringen mit dem Ziel, das er hier erreichen wollte. Tatsächlich verspürte der junge Hufflepuff eine Spur von Angst dabei. Was wenn es schief lief? Oder wenn er mitten in einer Wand landete. Würde er dann sterben? Viel zu viele Zweifel an einem Punkt und da einige seiner Zweifel gar nicht erst weichen wollten, probierte er es auf biegen und brechen. Doch zu seiner Verwunderung...passierte rein gar nichts! Trotz der richtigen Bewegungen und der Befolgung der Regel, schien sich nichts bei ihm zu rühren. Dumm gelaufen für den Anfang aber noch war er nicht bereit aufzugeben und probierte es wieder und wieder und wieder. Doch es geschah auch beim vierten Versuch nichts. Und gerade als er den fünften Versucht starten wollte, unterbrach Roxana ihn mit ihrer lauten Stimme. Als er hörte, dass sie eventuell Schmerzen haben könnte, ging er ohne Verzögerung zu ihr herüber und musterte sie kurz. Er bemerkte das Blut und gab ihr ein Taschentuch, ehe er ihre Nase sich ansah und vorsichtig einen Finger aufs Nasenbein legte. "Tut das weh? Entschuldige ich wollte nur sehen ob sie gebrochen ist.", flüsterte er und legte ihr tröstend eine Hand auf ihre Schulter. "Alles okay sonst? Ich meine ist außer der Nase sonst alles heile? Sei vorsichtig ok? Nicht das du dich nochmal verletzt. Versuch dich einfach völlig auf dein Ziel und deinen Willen zu konzentrieren. Denk nicht daran das du dich verletzen könntest. Okay?", beschwichtigte er sie aus eigener Erfahrung. Dummerweise machte er ja denselben Fehler, aber wenigstens konnte sie diesen Fehler so vermeiden. "Lass es uns gleichzeitig probieren. Vielleicht schaffen wir es ja dann sogar gleichzeitig.", bot er ihr an und schenkte ihr erneut ein freundliches Lächeln. Seine Augen glitten besorgt zu Amanda und den anderen. Wie viele Unfälle mochten wohl noch passieren? Er selbst hatte bisher keinen nennenswerten Fortschritt gemacht.
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Roxana Scamander
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BeitragThema: Re: Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015   Mi 17 Jan 2018 - 0:48

Fragte er mich ernsthaft ob das weh tat? Meine Nase Blutete und sicher tat das Weh, immerhin bin ich eben gegen die Wand geklatscht. Weich war die nicht, also trat ich Will zu Antwort einfach mal auf den Fuß. Das hatte er nun davon, mir eine so blöde Frage zu stellen. Tut das weh...ich beiße ihn, dann würde er schon wissen was weh tat. Als die Dame vom Ministerium auf mich zu kam, schluckte ich schwer. Irgendwie war sie furchteinflössend, aber das lag sicher an ihrer Autoritären Position. Immerhin half mir Miss Belegan und heilte meine Nase. Das tat weh und ich unterdrückte einen kleinen Schmerzlichen Aufschrei. aber zumindest würde ich nicht die Nase eines Boxers haben und behielt meine kleine Stupsnase. Ich ging zu Will und lächelte ihn ein wenig an. Zum glück war die Nase wieder heile und blutete nicht mehr, so ersparte ich ihm einen ekligen anblick. "Hmhm danke, alles gut, jetzt ist die Nase nicht mehr gebrochen. Aber die Frage ob es weh tut, war schon doof. Findest du nicht auch? Wenn du das nächste mal sowas fragst, beiße ich dich, dann leiden wir zusammen. Immerhin teilen Freunde alles nicht wahr?" Er hatte gut reden, wie sollte ich mich denn Konzentrieren wenn ich so große Angst davor hatte auseinander zu fallen, wie eine alte Mumie? Vielleicht könnte ich dadurch ja verrückt werden...oder man könnte mich nicht mehr zusammen setzen. Das Appairren war eben nichts was man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Wenn ich nicht daran Dachte, mir weh tun zu können, dann passierte es sicher. Gerade ist es auch passiert und die Wand zu küssen tat sehr weh! Auch wenn ich das langsam gewöhnt sein musste. "Will ich denke, ich gucke dir erstmal zu...ich kann die Angst nicht so einfach abstellen. A-aber wenn wir es zusammen versuchen, dann hab ich bestimmt nicht so große Angst." lächelte ich und versuchte es gleich nochmal. Konzentrieren und drehen. Erneut verschwand ich und irgendwie wurde mir auch schlecht von dem ständigen gedrehe. Aber ich stand, am anderen Ende des Raumes, unversehrt. Mein Blick wanderte zu William. "Ich hab es geschafft hast du gesehen? Alles dran, alles drin! Juhuuu ich hab es geschafft!" keine Ahnung wieso ich jetzt anfing auf und ab zu hüpfen, aber ich freute mich eben, dass war das erste positive Erlebnis seit die Ferien angefangen hatten! Dabei wollte ich Will ursprünglich nur zuschauen...ob ich es nochmal schaffen würde? erstmal guckte ich ihm nun lieber zu, man sollte sein Glück nicht herausfordern.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015   Mo 22 Jan 2018 - 19:32

Etwas verlegen kratzte sich Will am Hinterkopf, "entschuldige Roxana. Wahrscheinlich hast du recht. Ich bin nicht so gut was das angeht. Also ich meine ich wusste nicht ob die Nase gebrochen ist oder nicht. Ich wollte dir nicht weh tun. Und ähh ich verzichte es dir recht ist auf das teilen von Schmerzen.", erwiderte er etwas unsicher und hoffte sie würde seine Entschuldigung hinnehmen. Schließlich wollte er ihr ja nie etwas böses. Roxana konnte manchmal echt süß sein, besonders auf ihre eigene unschuldige Art und Weise, die sie an den Tag legte. Lächelnd betrachtete er kurz das Profil des Mädchens und war gespannt darauf ob sie es erfolgreich schaffte, das Apparieren sofort hinzukriegen. Eigentlich wollte sie ja nur zuschauen, umso überraschter war er daher als sie plötzlich doch als erste anfing und von der Stelle verschwand wo sie zuvor noch gestanden hatte.

Als sie dann wieder auftauchte, sah Will sie mit großen Augen erstaunt an. Die konnte etwas was er nicht konnte. Eine brilliante Leistung für den zweiten Versuch. Sogar so genial, das Will schon fast ein stückweit Eifersüchtig auf sie war. Trotzdem freute er sich für sie und grinst, ehe er zu ihr herüberkam und sie vor Freude in den Arm nahm. "Roxana, das war großartig! Wie hast du das gemacht?", hakte er nach,es musste dabei einen besonderen Trick geben, anders konnte es gar nicht sein. "Du bist wirklich große Klasse! Ich glaube, wer sowas so schnell hinkriegt, muss ziemlich magisch begabt dafür sein.", sein Lob war wirklich ernst gemeint. Freundschaftlich klopfte er ihr auf die Schultern und zog dann durch sie motiviert, seinen Zauberstab um es dann auch nochmal zu versuchen. "Das mache ich dir nach!", sein Kampfgeist hatte ihn noch nicht verlassen. Schweigend blieb er auf seiner Position stehen, schloss kurz die Augen, um Konzentration zu sammeln und es dann zu versuchen. Der Sog ließ alles verschwinden,er spürte wie an ihm gezerrt wurde. Die Kontrolle über den Zauber war überhaupt nicht so einfach wie gedacht und der kleinste Fehlgedanke könnte ihn bereits zum Scheitern bringen. Plötzlich spürte er einen entsetzlichen Schmerz am Oberschenkel, so stark das er aus dem Sog gerissen und zu Boden geschleudert wurde. Ein lauter ohrenbetäubender Schrei drang aus seinem Mund. Der Raum vor ihm manifestierte sich wieder und als er die Augen öffnete sah er eine große blutende klaffende Wunde an seinem Bein. Die Schmerzen waren entsetzlich und das Gefühl so paralyiserend, das er nichts anderes tat als am Boden zu liegen. "AAAAAAAAAAAHHHHHH mein Bein!" Was war schief gegangen bei ihm? Wieso mussten solche Patzer ausgerechnet ihm passieren und dann auch noch vor allen Anwesenden. Ein Gefühl der Niedergeschlagenheit blieb zurück, das vom Schmerz bisher nur übertüncht wurde. Das Blut lief an der Seite seiner am Oberschenkel am Hosenbein zerrissenen Hose herunter. Zumindest der vordere Teil des Hosenbeins war zum Teil zerrissen. Wenigstens war es nicht die ganze Hose!
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Roxana Scamander
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BeitragThema: Re: Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015   Mi 24 Jan 2018 - 13:35

Ich hatte es endlich geschafft, zu apparieren und es war einfach großartig. Mein Bauch kribbelte noch ziemlich und ich fühlte mich ein wenig schwummrig. Man wurde aber auch ganz schön durch die Luft gewirbelt, als würde man in einen Strudel geraten oder sich besonders viel im Kreis drehen. Das war ein Gefühl, an das ich mich noch gewöhnen musste, doch ich war stolz, es endlich geschafft zu haben. Meine Aufmerksamkeit richtete sich auf Will, der es als nächster versuchen wollte. Ich entschloss mich dazu, ihn ein wenig anzufeuern. "Los Will das schaffst du, komm einfach zu mir. Es macht nen heiden Spaß und lässt deinen Bauch ganz komisch kribbeln. Du schaffst das sicher!" rief ich ihm zu und als er apparierte, stieß ich einen Freudenschrei aus, immerhin verschwand er und ich glaubte, dass er es geschafft. In meinem Kopf hallten noch seine Lobenden Worte wieder, Magisch begabt hat er gesagt. Wenn er es jetzt schaffte, konnte ich ihn ebenso loben. verdient hätte er es alle mal und es tat immerhin gut ein Lob zu hören. Als Will allerdings wieder auftauchte, hüpfte ich auf ihn zu, um ihn zu Loben. Doch was ich dann sah, lies mich ziemlich weiß im Gesicht werden. Er war zersplintert und das sah nicht gut aus. Mit der Situation, war ich völlig überfordert und wusste nicht, was ich jetzt genau tun sollte. Mir wurde immer schwummriger und mein Magen drehte sich bei dem Anblick um. Aber weggucken konnte ich auch nicht und so fixierte ich William mit meinem Blick, was aber wohl besser gewesen wäre, denn es dauerte nicht lange und ich musste mich herum drehen. Glücklicherweise hatte ich nicht so viel Gefrühstückt, denn mein Mageninhalt zierte nun den Boden der Räumlichkeiten. Zumindest wusste ich jetzt, dass ich niemals Heilerin werden würde. Ein Berufswunsch ausgeschlossen! Ich hob die Hand und schüttelte mich."Hilfe! Wir brauchen hier Hilfe! Da ist jemand zerplintert..." rief ich und sprach dann mit Will."Bleibt ganz ruhig, gleich kommt jemand und hilft dir...Denk einfach nur an was schönes...Wie eine Blumenwiese, die weniger irgh aussieht..."Ich hatte das Gefühl mich nochmal übergeben zu müssen aber ich wollte auch Will helfen, also griff ich nach hinten, um wenigstens seine Hand zu halten, auch wenn ich ihn nicht angucken konnte.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015   Sa 3 Feb 2018 - 1:52

Verletzt lag Will wimmernd am Boden und hielt sich mit seiner Hand, das extrem blutende Bein. Der Schmerz war grauenhaft und Roxana machte es leider nicht besser. Seine Hand, seine Hose alles war rot , er spürte das entsetzliche Brennen. Jedes mal wenn er auf die Wunde kam, brannte es wie ein Nesselausschlag. Kälte durchzog seinen Körper, alles krampfte sich zusammen und weckte darüber hinaus sehr unangenehme Erinnerungen aus seiner Vergangenheit. Roxanas Geste seine Hand zu halten, hielt ihn bei Bewusstsein, doch er spürte wie sich Hitze in ihm breit machte. Da sah er auch schon zwei Zauberer zu ihm laufen, die sich sofort um seine Verarztung zu kümmern schienen. Während der eine mit dem Zauberstab etwas machte, schien der andere eine kleine Phiole herausgeholt haben und tröpfelte ein wenig davon in Williams Mund. "Die Wunde ist nicht ganz so schlimm, Bursche. Aber ich möchte das du dich eine Stunde lang ausruhst bevor du einen erneuten Versuch wagst!", eine Anweisung die er wohl oder übel befolgen musste. Sie legten einen Druckverband an um seinen Oberschenkel, was zumindest erstmal ein wenig gut tat. Inzwischen fühlte er sich wieder besser, aber er würde lügen, wenn er behaupten würde, er wäre wieder ganz fit. Gemeinsam halfen sie ihm auf  und setzten Will auf einen Stuhl, wo er sich vornüber beugte und versuchte den Schmerz erstmal auszuhalten. Das hatte er sich angenehmer vorgestellt. "Danke Roxana, das du für mich da warst. Tut mir übrigens leid, das ich Schuld hab an dem Verlust deines Frühstücks. Siehst du jetzt hab ich den Schmerz abgekriegt.", scherzte er grinsend und hoffte, sie würde es auch als Scherz auffassen.

Ob gewollt oder nicht, er blieb tatsächlich die Stunde da sitzen und stand dann schließlich wieder auf.  Sein Bein schmerzte immer noch und ein wenig Zögern lag in seiner Gestik. Wollte er das wirklich nochmal riskieren? Es könnte ein Risiko bedeuten, eines das er eigentlich nicht bereit war einzugehen. Und trotzdem, es war eine der wichtigsten magischen Fortbewegungsmittel, er musste es einfach schaffen. Also schloss er erneut seine Augen und fokussierte sich und die Magie auf das Ziel. Der Schmerz lenkte ihn zunächst ab, seine Finger drückten sich in sein Fleisch, seine Fäusten ballten sich und gerade als er es geschafft hatte sich gedanklich von dem Unfall zu lösen und sich präzise einen anderen Ort vorzustellen, spürte er plötzlich erneut einen heftigen Zug auf sich einwirken. Tatsächlich war er verschwunden und tauchte irgendwo an der Seite wo er auch auskommen wollte wieder auf. Diesmal war er nicht zersplintert sondern in einem Stück geblieben!

Er atmete erleichtert aus und war froh, es endlich nach viel zu vielen Versuchen gemeistert zu haben.  "ICH HABS GESCHAFFT ROXANA!!", rief er lächelnd aus und grinste über beide Ohren. "Aber es einmal schaffen ist nur ein Schritt, das muss man im Schlaf können.", erwiderte er nachdenklich und probierte es nochmal. Diesmal scheiterte er wieder und er bedurfte wieder fast zehn Minuten bis der nächste Versuch glückte. Er probierte es immer wieder und versuchte es wirklich zu verinniglichen. Schließlich hatte er Erfolg. Aber es erforderte weitaus mehr Konzentration als er vermutet hätte. Dennoch musste er weiterüben. Sein Bein machte ihm allerdings ein Strich durch die Rechnung. Der Schmerz war durch das Apparieren wieder stärker geworden, sodass er sich vorerst hinsetzen musste. "Los versuch du es nochmal.", sagte er Roxana zugewandt.
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Vincent Tiberius Atkins
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BeitragThema: Re: Apparierkurs - 6ter und 7ter Jahrgang - 13 August 2015   So 11 Feb 2018 - 23:04

Vincent wollte eigentlich nicht zum Apparierkurs gehen. Zu schön war es, was diese Ferien passiert war. Seine Schwester war ausnahmsweise mal gesund. Es sah so aus, als würde es ihr wirklich besser gehen. Selten war sie im Krankenhaus, so selten wie seit Beginn ihrer Krankheit nicht mehr. Es war nicht so, als würde es ihr perfekt gehen, sie war immer noch schwach und konnte nicht so viel machen, was sollte man auch erwarten, sie war geschwächt von jahrelangen aggressiven Therapien, Hoffnungen und Rückfällen. Wenn sie doch nur auch eine Hexe gewesen wäre, vielleicht hätte man ihr da besser helfen können. Vielleicht wäre sie schon früher gesund geworden. Vielleicht musste man ich keine Sorgen machen, dass sie wieder einen Rückfall haben würde und erneut durch die Hölle ihrer Krankheit wandern müsste. Für ihn und seien Familie wäre das der Traum gewesen, aber leider war es nicht so passiert. Stattdessen wurde sie immer noch von Muggelmedizin behandelt und so gut wie möglich am Leben gehalten. Konnte er wirklich wieder nach Hogwarts und sie alleine lassen? Ja! Er musste ja für sie Heiler werden, damit er ihr helfen konnte. Selbst wenn er für so etwas bestraft würde, seine Magie verlieren würde, es wäre ihm mehr als nur egal. Catalina-Alena? Sie war es ihm mehr als wert.
Deswegen war er auch an diesem Tag im Zauberreiministerium und nahm am Apparierkurs teil. Er war 17, dann würde er apparieren dürfe, sobald er das hier gemeistert hatte und wenn etwas mit Catalina-Alena war? Da würde ihn niemand davon abhalten können, sofort an ihrer Seite zu sein. Wirklich niemand. Also musste er durch diesen Kurs hier durch. Konnte doch nicht allzu schwer sein. Mal sehen. Er war ziemlich pünktlich, gerade noch, dass er nicht zu spät war. Jonathan war hier, dass wusste er, aber seinen Freund hatte er in den Ferien schon öfter gesehen. Ivana, von ihr wusste er, dass sie sich entscheiden hatte nicht teil zu nehmen. Er kannte ihre Beweggründe, also verstand er es. Es gab ja auch wirklich andere Möglichkeiten und wenn sie sich dann irgendwann bereit dazu fühlte würde sie es machen. Immerhin hatte sie noch ein Jahr Zeit an diesem im nächsten teilzunehmen, nachdem sie erst im sechsten Jahrgang war. Aber ja, die Abwesenheit von dieser Schönheit war natürlich ein ziemlicher Dämpfer für seine Motivation. Gerne hätte er sie gesehen, aber nun musste er so durch. In der Halle stellte er sich neben dem Freund aus seinem Jahrgang und nickte ihm zu. Er sah so aus wie immer. Abgezehrt im Gesicht, müde mit Augenringen, angespannt. Das war sein Freund immer. Es tat Vincent leid ihn so zu sehen. Bei ihm zuhause, auch wenn er es nie gesagt hätte, er wusste, das da vermutlich beinahe nicht richtig lief. Dieser Junge könnte so einiges aus sich machen, könnte ein wirklich guter Freund sein, aber dafür müsste er sich von dem abgrenzen was andere wollten, dass er war und annehmen wer er selbst war. Und ein Lestrange? Ein so richtig typischer? Das konnte er einfach nicht sehen. Bevor er ihn jedoch noch richtig ansprechen konnte wurde ihre Aufmerksamkeit von jemand auf sich gezogen und die Gruppe an Schülern marschierten los in einen Raum in dem wohl für den Moment das apparieren möglich war. Die Gefahren wurden erklärt, wie es geht. Nur beim letzten Teil hörte er zu. Gefahren interessierten ihn nicht. Es gab einen Grund wieso er das hier tat und es führte so oder so kein Weg daran vorbei, weswegen es schon egal war. Wenn er zersplinterte, diese Leute wussten wieso sie hier waren. Um genau so etwas wieder zusammen zu flicken. Deswegen konnte man kaum von echten Gefahren reden. Also los geht es. Hinstellen und probieren. Und Vincent probierte. Und probierte und probierte. Wieder und wieder und es dauerte. Wohin wollte er, auf die andere Seite dieses Raumes. Nein, eigentlich wollte er ganz woanders hin, aber diese Gedanken musste er nun wirklich abstellen, ansonsten würde es nicht funktionieren. Also trat Vincent einen Schritt zurück und betrachtete was er hier versuchte und einige in diesem Raum schon langsam mehr oder minder schafften. Er wollte mit einer Bewegung von diesem einen Punkt A an den Punkt B. Das dazwischen wird nicht berührt. Es gab nichts anderes wo er hinwill. Das war es. Von A zu B. Von A zu B. Von A … er drehte sich … zu B. Und er öffnete die Augen. Da war die Wand sehr nahe zu ihm und zwar nicht hinter ihm, sondern vor ihm. Er hatte es geschafft. Ein kleines Lächeln zirrte seine Lippen. Nach zahlreichen Versuchen. Nicht ganz der Punkt B den er wollte, aber schon einmal sehr nahe. Noch einmal. Er ging zurück an den Ausgangspunkt und versuchte es erneut und noch einmal und noch einmal bis es beim 8ten Versuch wieder an einen Punkt B, welchen er nicht ganz treffen wollte. Über hieß da wohl die Devise. Üben und üben und er war nicht der einzige der unermüdlich versuchte an den Punkt zu kommen, an den er wollte. Und dann, nach sicherlich einigen Stunden, nachdem er schon beinahe die Hoffnung aufgegeben hatte, dass er es an dem Tag noch schaffte, dann kam er endlich auf dem einen Punkt an, an dem er sein wollte und er hätte Schreien können vor Freude. Es war auf jeden Fall ein gelungener Tag gewesen. Ein weiterer Schritt in seinem Leben. Es würde noch Übung brauchen, vor allem über längere Strecken, aber der erste Schritt war getan. So konnte er wieder zu seiner Schwester gehen und ihr von diesem Tag erzählen den er nicht verschwendet hatte.

//off-play: Wenn noch irgendwer posten möchte, ich werde morgen oder Dienstag das Play zumachen mit Jeasslyna.
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