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 Leidenschaft stößt auf Stille

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Dax M.Chantealee
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BeitragThema: Leidenschaft stößt auf Stille   Mo 9 Okt 2017 - 3:17

Im Schrank seines Büros im Zaubereiministerium sitzend, meditierte er. Sein Chi floss wie gewohnt in den geregelten Bahnen, sodass er genug Zeit hatte während der Meditation seine Gedanken zu ordnen. Tatsächlich tat er dies öfters, um all die Ereignisse in seinem Kopf zu sortieren, die Aufgaben die vor ihm lagen alle noch einmal durchzugehen und über die Steintafel nachzudenken, die den Ausbruch dieser unbekannten Magie erklärte. Und da kein Fluchbrecher an diesem Tag da war, war er derjenige der hier die Stellung mehr oder minder hielt. Im Schneidersitz sah er geradewegs auf die Wand gegenüber von ihm. Die Schranktüren standen zu beiden Seiten offen, während alles was vorher in dem Schrank gelegen hatte nun neben dem Schrank lag. Körper und Geist waren miteinander tief verbunden und bildeten eine gesunde Einheit, die ihm half über den Dingen zu stehen und die Welt au einer größeren Perspektive zu betrachten, als manche es vielleicht annahmen. Gehüllt in seinen schwarzen Trechncoat und dem schwarzen T-Shirt darunter, wirkte er eher wie ein Schatten.

An diesem Tag hatte er ein Treffen mit einem gewissen Damian Greengrass, der in der Drachenforschung tätig war. Es gab offene Fragen zu klären, besonders wie sich Drachen in dieser schweren Zeit verhielten und inwieweit diese Magie sie beeinträchtigte. Immerhin waren sie von allen magischen Wesen, die wohl größte Gefahr für jede schutzlose Siedlung und auch wenn ein Damian noch in der Ausbildung war, wusste er sehr wahrscheinlich mehr darüber als ein Dax, der nur relativ oberflächliches Wissen mit sich trug. Der Weise weiß wann er sich etwas eingestehen musste. Leben bedeutete Erkenntnisse sammeln und jeder Tag bedeutete neues Wissen. So liebte ein Dax es besonders Menschen zu studieren und sich über die verschiedensten Wissensgebiete mit ihnen auszutauschen. Seit Harley Quinn und Louisa hatte er keinen Schüler mehr gehabt. Eigentlich schade, denn er betrachtete eine Mentor-Schüler Beziehung stets als einen nützlichen Austausch von Gedanken und Eigenarten die einen Menschen ausmachten. Harley Quinn war der sprudelnde Wasserfall, der am Boden gehende Drache, der unbezähmbar mit den eigenen Gefühlen konfrontiert war. Übermütig und impulsiv und doch eigentlich intelligent und auf eine gewisse Art und Weise mit einem verborgenen Potenzial versehen. Ähnlich wie Louisa in jungen Jahren. Nur das sie ihre Gefühle brauchte und nutzte um ihr inneres Gleichgewicht wiederherzustellen. Aber im Gegensatz zu Quinn war sie nicht impulsiv, sondern eher ohne Kurs. Sie musste geleitet werden, ihren Pfad finden und seitdem er ihr beigebracht hatte zu meditieren und das innere Chi stets im Gleichgewicht zu halten, hatte sie eine gute Entwicklung gemacht. Schon Heraklit sagte, dass man niemals zweimal in denselben Fluss steigen könnte und genau dieser Auffassung war auch Dax. Alles war beweglich, alles bewegte sich mit dem Fluss der Zeit. Menschen und Vegetation veränderten sich, genau wie Meinungen, Ansichten und der eigene Charakter. Stillstand gab es im Grunde nicht, außer bei jenen Menschen die nicht lernten über ihre Nasepspitze hinwegzusehen und die Welt aus vielen Perspektiven zu betrachten, so auch von jenen Sichtweisen die von der Gesellschaft nicht unbedingt akzeptiert wurden, weil sie weit außerhalb des Systems standen.

So musste er für einen Augenblick auch an viele Dinge zurückdenken, die ihm seine Cousine mit auf den Weg gegeben hatte. Sein Kopf war wie ein Raum voller Truhen, mit dunklem Fichtenholz und altertümlichen Schlössern. In jeder Truhe war etwas anderes, dass mit Wissen zu verschiedenen Bereichen gefüllt war. Jedes neues Wissen wurde während der Meditation quasie vom Boden des Raumes aufgesammelt und einer Truhe in seinem Gedächtnis zugeordnet. So zumindest stellte er sich seine Art der Gedankenordnung vor. Die Fingerkuppen die aneinandergelegt waren kribbelten. Dies war das deutliche Zeichen, dass das Chi durch seinen Körper floss, ihn beseelte und ihn eins werden ließ mit seiner Umgebung. Auch wenn nur ganz wenige Menschen begriffen wieso er während der Meditation in einem Schrank saß, ließ er sich davon nicht abbringen. Mal saß er an der Decke, mal im Schrank, unter dem Schreibtisch oder sogar auf dem Schreibtisch. Nur so konnte er einen Raum aus allen Perspektiven mal betrachten und eine ganz neue Sicht erhalten. Denn mit jeder Position änderte sich die Wahrnehmung und das war das Zentrum schließlich seiner Erkenntnissuche. Die Veränderung der Wahrnehmung bestimmte zugleich auch unser Urteil. Und wenn man gedanklich etwas aus vielen Perspektiven betrachtete, sollte man mit den Augen genauso verfahren.

Sobald ein Damian eintreten würde, würde Dax ihn mit den Worten, "Wer fragt, ist ein Narr für eine Minute. Wer nicht fragt, ist ein Narr sein Leben lang. Wo kein Weg mehr ist, da beginnt ein neuer Weg. So ist das Unbekannte voller Fragen, ein Rätsel das sich löst, wenn die Zeit dazu gekommen ist. Alles was währt, entwickelt sich, so auch das Unbekannte. Das Unbekannte ist nichts weiteres als ein Schatten den es zu erhellen gilt, nicht wahr Mr Greengrass?", fragt er im Schrank sitzend, obgleich er den jungen Mann noch nicht einmal im Sichtfeld hat, weil eine Schranktüre die direkt Sicht auf den Mann versperrt. "Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.", beendet er seinen Satz, "treten sie bitte weiter vor, damit ich sie sehen kann."
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Damian Brandon Greengrass
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BeitragThema: Re: Leidenschaft stößt auf Stille   Mo 9 Okt 2017 - 15:03

Es war mal wieder ein Tag, welchen der Greengrass als normaler langweiliger Arbeitstag bezeichnet hätte. Immerhin waren die Wesen der magischen Welt seit einer ganzen Weile ein sehr aggressives Verhalten an den Tag und es war eine offene Frage warum es so war. So stellte er sich auf einen Tag ein, der hauptsächlich damit verbunden war, viel Schreibtischarbeit zu machen, etliche Berichte der Beobachtungen der Drachen zu lesen und dann das auf zu schreiben, was gleich ist oder wo es Unterscheide gibt. Doch die Aufgabe war unheimlich umfangreich diese Berichte zu Vergleichen denn es waren unterschiedliche Sichtweise darin geschildert und auch wenn Damian diese Arbeit und die Forschung mochte, so fand er es sehr zäh.
"Greengrass - sie werden heute Mr.Chantealee zugeteilt, die Abteilung für Fluchbrecher"
Damian war gerade mitten in der Bewegung sich auf seinen schönen dunklen Bürostuhl setzten, den er so sehr an seinem Büro liebte, als sein Ausbilder in das Büro des 19 Jährigen herein kam und den Azubi im 2 Ausbildungsjahr darauf aufmerksam machte, dass er heute nicht in seiner eignen Abteilung eingesetzt werden würde. Also nickte der Hogwarts Absolvent nur und verließ sein Büro um sich auf den Weg zur Abteilung der Fluchbrecher machte. Unerwartet aber es könnte eine interessante Abwechslung werden, anstatt nur etliche Berichte miteinander vergleichen zu müssen.

Damian fand Flüche interessant, die einen vernebelten - die Sinne rauben konnten oder willenlos machten. Natürlich würde ihn jeder sofort zu einem Arzt schicken wenn er von dieser Faszination laut sprechen würde, wobei mussten sich Fluchbrecher wohl mit einer Person beschäftigen die ohne jegliche Regung dank eines Fluches auf dem Boden lag oder waren es eher die Art von Flüchen, die auf alten Gegenständen lagen und schwarzmagisch waren? Wenn der ehemalige Slytherin ehrlich zu sich selbst war, hatte er sich noch nie genauer mit der Abteilung befasst und konnte sich nicht vorstellen, was Fluchbrecher den lieben langen Tag so taten - vielleicht würde sich das heute ändern, oder sein Ausbilder hatte ihn heute nur dorthin abgestempelt, weil es um das großes Problem des seltsamem Verhaltens der Drachen ging. Aber auch wenn es sehr wahrscheinlich so wäre, dann hätte es trotz alledem einen Abwechslungsreichen Faktor. So stellte Damian sich auf einen Tag ein, der eventuell viel Theorie beinhalten würde, etwas Gequatsche darüber, was Mr.Chantealee so machte und wie man das Problem, wenn es denn überhaupt darum ging, behandeln könnte oder zumindest einige Lösungansätze bringen könnte.

Nach einigen Minuten erreicht der Reinblüter die Abteilung wo die Fluchbrecher arbeiteten und es kam ihm sehr leer und ruhig vor auf dem Gang welchen er gerade entlang lief. Vielleicht täuschte er sich und die Fluchbrechen chillten den ganzen Tag mit den Füßen auf ihren Schreibtischen und taten nichts - klang ja Gedanklich nach einem sehr entspannten Job. Schließlich erreichte er die Tür, wo er hingehen sollte und klopfte einmal. Anschließend öffnete er die Tür und trat hinein.
Das erste was dem angehenden Drächenwärter auffiel war, das niemand hier drin war. Zumindest konnte Damian niemanden sehen und alles was im Raum war, war eben diese dunklen Möbel und viele schwarze Truhen. Für einige Sekunden überlegte er schon, sich einfach im Raum geirrt zu haben, als eine Stimme ertönte.
Damians Gesichtsausdruck wurde bei jedem Wort verwirrter und er verstand eigentlich gar nichts und fragte sich wer da so sprach und vor allem warum diese Person sich so auszudrücken pflegte.
"Wenn das ein Rätzel ist - das ist leider nicht mein Fachgebiet", war der erstbeste Satz welchen Damian einfallen wollte als dieser Typ, von dem er vermutete, dass es sich um Mr.Chantealee handeln müsste, auch wenn er nicht genau wusste wo der Zauberer war. Und wenn seine Aussage über irgendeinen Narr und was wusste der Rotschopf noch nicht alles, war entweder ein Rätzel das er ganz bestimmt nicht gewillt war zu lösen, oder er wollte ihn hier veräppeln und wenn das der Fall wäre, müsste er mit einer sehr schlecht gelaunten Person zurecht kommen, denn der Reinblüter hatte weder Lust sich mit Rätzeln noch sonst was zu beschäftigen.
"Okay"
Das war ja ein wundervolles Wort und er wurde aus der Sache mit der Zeit nicht so schlau, trat jedoch weiter in den Raum, nachdem er die Tür hinter sich geschlossen hatte. So stand Damian nach einigen Sekunden vor dem besagten Schrank, dessen eine geöffnete Tür die Sicht versperrt hatte und der Reinblüter konnte nun sehen, das in dem Schrank der Zauberer saß - was für ein seltsames Bild es für Damian doch war.
"Mr.Chantealee? Mein Ausbilder hat mir verkündet ich würde den heutigen Tag bei Ihnen verbringen"
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Dax M.Chantealee
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BeitragThema: Re: Leidenschaft stößt auf Stille   Mi 8 Nov 2017 - 23:35

Der junge Greengrass begriff die Worte nicht, die Dax ihm mit auf den Weg gegeben hatte. Er wirkte jung und blind gegenüber der Welt die sich ihm offenbarte und doch war das Potenzial, dass es freizulegen galt. Die Frage war nicht, ob es möglich war, sondern nur wie lange es dauern würde, diesem Jungen zu offenbaren was ihn umgab. In seinen schwarzen Trenchcoat gehüllt saß Dax im Schneidersitz im Schrank und öffnete langsam die Augen. Ein oder zweimal legte er nachdenklich den Kopf schief und musterte den jungen Auszubildenden. Irgendwas an ihm erinnerte ihn an Harley Quinn, seine frühere Schülerin und heutige Partnerin im Ministerium.
"Nein, mein junger Freund. Worte sind Rätsel solange wie man sich verweigert ihnen zu lauschen. In der tiefe der Worte liegt der Sinn verborgen. Nichts ist wie es scheint und alles ist stetig in Bewegung. Sieh dich um Damian.Was siehst du, wenn du dich umsiehst, ich meine draußen?", belehrte Dax ihn und schaute ihn mit seinen nachdenklichen Augen lange und ohne große emotionale Reaktion an.

Sicher sie waren hier um sich über die Drachen zu unterhalten. Vor allem da es für die Fluchbrecher enorm wichtig war, mehr über deren Verhaltensweisen zu erfahren, um ein charakteristisches Profil des Fluchs zu erstellen. Leider glaubte Dax keinesfalls an einen Fluch, doch die Herangehensweise erschien ihm ganz nützlich um die Auswirkungen der großen Magie zu studieren.
Langsam aber sicher erhob sich Dax aus dem Schrank und klappte ein kleines Deckchen auf dem Schreibtisch auf. Auf dem Deckchen waren zwei kleine asiatische Trinkgefäße eine kleine Kanne aus Ton und einige Kräuter. Schweigend und ohne etwas zu sagen blieb er davor stehen und zermalte die Kräuter ordentlich, ehe er sie in das bereits zum kochen gebrachte Wasser tat. In diesem Raum gab es weder Bilder, noch irgendetwas anderes was dekorativ oder nützlich sein könnte. Sein Schreibtisch war ordentlich aufgeräumt, nur ein Schrank mit vielen Pergamentrollen und einigen Federkielen waren zu sehen.

"Einst kam ein Esel zu einer großen Mauer. Als er dort ankam, hörte er ein lautes Geräusch, welches von einem Ziegenbock stammte. Der Ziegenbock versuchte die Mauer mit seinem harten Schädel zu durchschlagen. Der Esel blieb stehen und sah dem Ziegenbock einige Zeit zu, bevor er ihn fragte wieso er das tat. Der Ziegenbock hingegen entgegnete, dass er auf die andere Seite der Mauer müsse und der einzige Weg mitten hindurch führt. Der Esel begriff das nicht und sah dem Ziegenbock eine Weile zu. Irgendwann fragte er den Ziegenbock, wieso er nicht versuchte durch das Tor zu kommen und der Ziegenbock sah ihn nur perplex an und hatte keine Ahnung von welchem Tor der Esel sprach. Der Esel lächelte und zeigte ihm das Tor, dass sich für sie öffnete und so beide auf die andere Seite der Mauer kamen. Da fragte der Ziegenbock, woher der Esel von dem Tor wusste und der Esel entgegnete nur: Mit Geduld und einem klaren Geist, beobachtet man mehr und sieht weniger."
erzählte Dax aus heiterem Himmel und hatte Damian signalisiert sich auf den Stuhl zu setzen, der direkt hinter ihm stand. Er versuchte dem Jungen etwas begreiflich zu machen. Nämlich das Beobachtung und sehen zweierlei Dinge waren, aber zugleich es auch wichtig war hinter die Dinge zu sehen und nicht nur auf die rohe Materie zu blicken. Darüber hinaus sollte die Geschichte verdeutlichen, dass ein klarer Geist der seine fünf Sinne richtig benutzt, viel eher zum Ziel kommt als ein Mensch der in seinem Alltag gefangen, nicht auf seine Umgebung achtet. Deswegen war diese Geschichte für Dax so wichtig, sie besaß viele Möglichkeiten sie zu sehen, sie lehrte einen auch das man etwas aus vielen verschiedenen Perspektiven sehen konnte. Die Wahrheit geht vom Standpunkt des Betrachters aus. Die menschliche Wahrnehmung verzerrte sehr schnell die Realität, weshalb es auch nicht immer einfach war die absolute historische oder persönliche Wahrheit zu finden.

"Trink. Das ist ein Kräutertee, sehr gesund und stärkt den Fluss deines Shis.", fügte Dax hinzu und hielt ihm ein kleines Trinkgefäß mit einer grünlichen Flüssigkeit hin. Erst dann nahm er sein eigenes und setzte sich im Schneidersitz auf seinen Schreibtisch. Schweigend genoss er einen Schluck des selbst zubereiteten Tees und genoss die Stille für einen Augenblick. Tief einatmend und wieder ausatmend sah er schließlich zu Damian, "Also? Wenn sie anfangen hinter die Fassade zu schauen, was erblicken sie dann in der Welt? Erzählen sie mir von ihren Erkenntnissen und denken sie an meine Worte. Nichts ist so wie es scheint. Was haben Sie bisher im Zusammenhang mit den Drachen gelernt, was ist ihnen widerfahren?", fragte er und schien wirklich darauf zu warten, dass Damian ihm von seinen Erlebnissen berichtete und über das was er glaubte, was in dieser Welt vor sich ging. Junge Köpfe dachten oft einfacher, unkomplizierter als ältere Erwachsene. Vielleicht konnte man dem Jungen das eine oder andere noch beibringen, womöglich war er nicht nur ein Gefangener des Alltages sondern bald ein Mensch der mit Verstand und dem dritten Auge, dem Kronenchakra die Welt wahrnahm.

"Ordne deine Gedanken und fülle dein Inneres mit Leere, lasse die Ruhe dich durchfließen. Das Leben ist wie eine Blume, zerbrechlich, doch wenn es im Gleichgewicht und Harmonie mit dem Fluss der Außenwelt ist, so bleibt der Leben wie ein leuchtender Stern am Himmel. Aber das Leben ohne das Gleichgewicht der Außenwelt kollabiert und verdorrt. Das ist der Lauf der Zeit, welche Schlussfolgerung können sie daraus ziehen, wenn sie an die Drachen denken? Was verbindet alles Leben miteinander und ist im Moment die Quelle unseres Schmerzes? Können sie das Muster sehen?"
, seine Stimme war so ruhig und sanft wie die eines Geschichtenerzählers, als ob dieser Mensch wieder Stress oder Unruhe kannte. Für die meisten war Dax ein Phänomen, über das man sich aufregte. Die aber die ihn verstanden und begriffen wovon er sprach, die lauschten seinen Worten.
Es gab eben Menschen, die redeten viel und sagen wenig. Oder sie sagen viel,aber reden im Grunde gar nicht. Nichts war wirklich neu und doch war der ehemalige Ravenclaw sehr gespannt wie viel der junge Damian verstand.
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BeitragThema: Re: Leidenschaft stößt auf Stille   Do 9 Nov 2017 - 20:07

Ob das ganze nun positiv oder negativ sein würde, das wusste der angehende Drachenwärter noch nicht. Immerhin befand er sich in einem Büro von einem Fluchbrecher - jemand den man für eine strenge, pflichtbewusste Person hält die sich den lieben langen Tag mit etlichen Gegenständen befasst oder vielleicht etwas das mit einem Fluch belegt ist und die Aufgabe eines Fluchbrechers ist es nun einmal Flüche zu brechen - warum saß dieser Zauberer in einem Schrank? Das verstand der Reinblüter nicht so ganz und schob es einfach auf die Tatsache, das heute nicht das wohlverdiente Wochenende vor der Tür stand - da konnte man einmal wirres Zeug von sich geben, was jedoch noch lange nicht die Sache mit dem Schrank erklären würde.
Vor allem warum er in diesem Schrank im Scheidersitz saß, taten schmerzten ihm seine Füße? Es war einfach ein absurdes Bild und der Rotschopf konnte keine gute rationale Erklärung für das finden was sich ihm als Bild bot.
"Nun wir leben in einer Welt - wo man nicht immer zuhören kann wenn man von Worten voll geworfen wird. Wenn ich erst mit einem Angreifer ein Schwätzchen halten würde oder mich von seinen Worten in die irre führen lassen wenn er dabei ist zu gewinnen oder einen Fluch auf jemanden los zu lassen"
Er hätte keine Zeit dafür und sicherlich würde dieser im Schrank sitzende Zauberer es verstehen, dass Worten zu lauschen in einem Duell nicht sonderlich sinnvoll wäre und man haushoch verlieren würde, wenn man es auf diese Art und Weise versuchen will.
"In einem Zauberer Duell mit einer Diskussion punkten zu wollen ist - vielleicht zum verwirren des Gegner gut, aber wenn nur für ein paar Sekunden und dann würde man verlieren", fügte er noch hinzu und war sichtlich überzeugt davon, dass man mit Taten und vor allem mit Zauberei viel mehr erreichen kann als jetzt den Worten des Gegners zu lauschen - oder gar einem Rätzel lauschen zu wollen, wenn man genau weis das man eine totale Niete darin ist.
Wenn Mr.Chantealee ein Fan von Rätzeln oder Worten ist die kompliziert sind und einen nur verwirren wollen, dann würde Damian nichts dagegen sagen denn immerhin war der Greengrass ja hier um mit ihm über etwas anderes zu diskutieren.
"Draußen - also außerhalb vom Ministerium? Probleme, Tierwesen die sich anders verhalten als sie sollten"
Ja das war wohl die Antwort die man erwarten würde, wenn man Damian kannte, immer sachlich und mit der erst besten Antwort abgebend die ihm einfach in den Sinn kam und am logischsten klang - warum auch nicht? Wenn er sich draußen umsah stimmte es auch, überall gab es Probleme - die Tierwesen spielten verrückt und somit passte es nicht wirklich.
"Wobei mir dieser nichts ist wie es scheint Satz gefällt - mysteriös"
Gut eines konnte er aus diesem - man sollte den Worten lauschen Gehabe mitnehmen, aber das war es dann auch schon.
Dass der ältere Zauberer ihm dabei die ganze Zeit in die Augen sah hatte der ehemalige Slytherin bemerkt und er brach den Blickkontakt natürlich nicht ab - er ließ sich nicht einschüchtern denn meistens war er es der andere - unbekannte Mitmenschen von denen er wusste sie hatten keine wichtige Stellung, einschüchterten. Vielleicht war es auch einfach nur ein Test und Damian war ein Fan von Test wenn er sie bestand und sie ihm selbst nicht allzu lächerlich erschienen.
Mit seinen blauen Augen verfolgte der 19 Jährige wie der ältere Zauberer aus dem Schrank aufstand und ein kleines Deckchen legte sich auf den Schreibtisch. Auf diesem fanden wenig irgendwelche Trinkgefässe, Kräuter und eine kleine Kanne aus Ton. Er war ja eher ein Liebhaber von teurem Porzellan und warum hatte dieser Fluchbrecher eine Kanne aus Ton? So viele Fragen und der Rotschopf beschloss diese nicht zu stellen - sicherheitshalber versteht sich. Ohne also etwas zu sagen beobachtete der junge Greengrass wie der Fluchbrecher sich vor den Schreibtisch stelle und man konnte hören wie er die Kräuter zermahlte. Im großen und ganzen konnte Damian aber ruhig sagen dass dieses Büro von dem Fluchbrecher sehr ordentlich war.

Und dann fing er erneut an etwas zu erzählen, von einem Esel und einem Ziegenbock. Warum fing er Damian an davon zu erzählen? Er brauchte keine Geschichte die ihm sagte - nun was wollte diese Erzählung wollte sagen?
"Dann scheint nicht jeder Esel dumm zu sein - allerdings sollte man seine Umgebung prüfen bevor man mit dem Kopf - durch die Mauerwand rennt. Ein Apell das man nicht immer mit dem Kopf blindlings irgendwo vor rennen sollte"
Wobei die Zauberer und Hexen der magischen Welt viel schlauer und intelligenter waren als die Tiere und man hätte die Mauer mit einem einfachen Zauber sprengen können oder die Tür früher bemerken wenn man sich erstmal in Ruhe umsehen tut - aber er war nicht hier um sich über eine Geschichte zu unterhalten die Zeigt das Ziegen nun einmal stur sind und mit dem Kopf durch die Wand wollen.
Damian nahm auf dem Stuhl platz der für ihn bestimmt war und machte sich noch seine eigenen Gedanken zu dem was der Zauberer gesagt hatte.
"Shi?"
Das klang nach einem - nun Damian wusste nicht genau was ein Shi war aber es klang nach diesem Mediatations Kram und nun ja er war kein Fan davon, nein er mochte die Aktion und die Gefahr und nicht irgendwo herum sitzen und auf etwas warten oder irgendwelche Atem Übungen zu machen.
"Dankeschön Sir", bedankte er sich trotzdem höflich denn immerhin war Damian gut erzogen und auch wenn er Alkohol und Kakao ab und an bevorzugte, so war er dennoch interessiert wie dieser Tee wohl schmecken würde, für welchen der Fluchbrecher nun die Kräuter extra gemahlen hatte. So griff er nach der Tasse und betrachtete einige Sekunden etwas skeptisch die grüne Flüssigkeit dort drin, kam nicht hinweg dem älteren einen skeptischen Blick zu zu werfen, als dieser sich auf dem Schreibtisch nieder lies. Sehr eigenartig und er wusste wirklich nicht ob er es beruhigend oder unberuhigend finden sollte.
"Es schmeckt sehr intensiv"
Aber nicht schlecht stellte der Rotschopf nach dem ersten Schluck des Tees fest bevor er die Tasse wieder abstellte und den folgenden Worten lauschte die der Zauberer von sich gab.
"Nun ich habe beobachtet dass diese Tiere - "
Moment war er überhaupt befugt sich mit dem Fluchbrecher darüber über dieses Thema zu unterhalten? Immerhin hatte sein Boss nur gesagt dass er heute mit dem älteren Zauberer zusammenarbeiten würde und das bedeutete nicht dass Damian nun schön brav alles ausplappern würde was er mit Ryan im Reservat in Wales war, dabei nicht gerade unverletzt entkommen ist und so - oder es war etwas komplett anderes was der ältere hören wollte - konnte das sein?
"Die Tieren legen ein unnatürliches Verhalten an den Tag- zeigen sich aggressiv gegenüber den Menschen und bei dem Ausflug nach Wales mit dem anderen Zauberer ist uns aufgefallen, das sie wegen irgendetwas so reagieren zu scheinen - als ein Drache von dem plötzlich auftauchendem Gewitter getroffen wurde, haben alle so reagiert als würden sie trauen"
Wie sollte Damian sich denn sonst ausdrücken? Der Welt offen und so ein Zeug was er selbst nicht einmal verstand.
"Nun ich durfte einige Stunden im St.Mungo verbringen nachdem ich Goodwill vor einer Drachenklaue bewahren musste, aber ansonsten bin ich noch am Leben"
Ha ein guter alter Scherz am Rande wenn man die Stimmung lockern will, vielleicht nicht unbedingt die beste Idee.
"Muster? Verzeihen Sie mir Mr.Chantealee ich verstehe nicht worauf sie hinaus wollen und wie uns das bei dem Problem weiter helfen soll. Wir wissen nicht warum die Drachen so eigenartig reagieren und was genau meinen Sie bitte mit , das dass Leben ohne Gleichgewicht mit der Außenwelt kollabiert und verdorrt? Müssen die Tierwesen ihr Gleichgewicht finden oder was genau?"
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Dax M.Chantealee
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BeitragThema: Re: Leidenschaft stößt auf Stille   Mo 18 Dez 2017 - 0:20

Dax hatte Nachsicht mit dem junge  Damian. Er war jung und stand am Anfang eines langen Kapitels seines Lebens. Sein Feuer wurde gerade erst entfacht und würde noch lodern bis der Himmel sich viele Male gedreht hatte. Wie ein Samen entwickelte er sich gerade erst und bildete die Nachfolge für eine alte Generation und alter Vorstellungen von Gesetz, Ordnung und Leben. Sein Weg würde viele Entscheidungen beinhalten und wenn er sich gut machte, würde man ihm vielleicht sogar irgendwann die wichtigen Entscheidungen überlassen. Doch er brauchte Führung und musste erkennen was die Welt eigentlich war. Sie war mehr als nur die rohe Materie die er sah. Ein Universum das weder starr noch zufällig war, sondern flexibel und ständig in Bewegung. Es besaß System und für alles gab es eine kausale Ursache. Damian war ein junger hochmütiger Mensch, dessen Augen den verschlossenen Geist eines naiven Jungen wiederspiegelten, für Dax. Um das herauszufinden bedurfte es nicht vieler Worte, sondern lediglich einem guten Gehör und einer gewissen Beobachtungsgabe, um die feinen Details herauszufiltern. Seine Art und Weise wie er Dax ansah, wie wenig Notiz er von Dax Worten genommen hatte und wie wenig von ihm zurückkam. Beinahe so als würde er die Worte vernehmen, aber nicht hören. Vielleicht würde sich seine Sichtweise auf die Welt ja verändern, sobald sie dieses Gespräch vollendet hatten.

"Chi, ist die elementare Kraft des Geistes. Sie ist dafür verantwortlich dich im Gleichgewicht zu halten, deine Emotionen, dein Wohlbefinden, deine Ausstrahlung, deine Weisheit und deine Voraussagung. Ist dein Chi nicht ausgeglichen, so hast du von einem mehr als vom anderen und das führt zu einem Ungleichgewicht das sich nach außen hin negativ auswirkt. Dein Chi ist unausgeglichen, ansonsten würdest du die Welt so wahrnehmen wie sie wirklich ist und verstehen was ich dir versucht habe zu sagen.", erklärte Dax in einem neutralen Tonfall, der eher dem eines Mentors und Lehrer glich als dem eines Kollegen auf der Arbeit. Er reichte dem Jungen also den Tee und nahm seine Worte so hin, ehe er sich auf den Schreibtisch setzte und selbst aus seiner eigenen Tasse nippte. Allein die weiteren Ausführungen des Jungen offenbarten Dax eine Person, die längst nicht soweit war. Jemand der die Welt immer noch mit materiellen Vorstellungen wahrnahm ohne hinter die Dinge zu schauen. Dax nachdenkliche Augen richteten sich zunähst weiter auf Damian und dann auf ein paar Bücher, die von Hand gebunden wurden und in einer Ecke auf einer Truhe lagen. Wenn der Junge wirklich kein Muster erkannte war er wirklich noch nicht soweit, um über die großen Zusammenhänge informiert zu werden. Eigentlich hatte er gehofft von ihm eine neue Sichtweise zu erhaschen, eine unschuldige Sichtweise mit den unkomplizierten Augen eines Jugendlichen. Nun musste er halt andere Wege gehen und Damian ein wenig helfen die Mosaikteile zusammenzufügen.

"Du siehst aber beobachtest nicht. Du vernimmst Worte, aber hörst sie nicht, du spürst etwas aber du reagierst nicht. Höre auf nur zu existieren und beginne damit deine Umwelt bewusst wahrzunehmen. Nur wer mit offenen Augen durch die Welt geht, wird begreifen woraus sie wirklich gemacht ist. Ein jedes Lebewesen, ob Mensch, ob Thestral oder Drache lebt in Einigkeit und Symbiose mit der Natur und besonders mit der Magie. Doch im Gegensatz zu allen anderen Lebensformen haben wir unseren Sinn für das Gleichgewicht verloren. Jedes magische Tier existiert im Gleichgewicht mit der Magie, wenn diese jedoch aus den Fugen gerät wie es jetzt der Fall ist, wird das Gleichgewicht der Welt gestört und alles gerät ins Wanken. Deshalb werden die Tierwesen aggressiver, verändern ihre Territorien und greifen schneller an als sonst. Eine Magie unbekannter Größe hat sich dort draußen aufgebaut und stört das natürliche Gleichgewicht, die Ausgewogenheit in allen Wesen. Es ist wie ein Dominoeffekt. Was den einen betrifft, betrifft auch den anderen. Die Drachen, die wohl stärksten Wesen, spüren dieses Ungleichgewicht. Sie verehren die Magie genauso wie die meisten Wesen, nur tun sie es in einem anderem Rahmen und natürlich betrauern sie den Tod einer der ihren. Sie spüren die Veränderungen die sich auf der Welt bemerkbar machen und diese werden von Tag zu Tag stärker. Alles ist in einem Fluss, nichts ist statisch. Alles ist in stetischer Bewegung und das einzige wovor wir uns fürchten ist das Unbekannte.", lehrte Dax ihn und musterte ihn eindringlich. Seine Hände legten sich zu einem Dreieck zusammen, das er immer dann faltete, wenn er nachdachte und die Lösung für ein Rätsel versuchte zu finden, diese aber verborgen blieb.

Dann jedoch stand er auf und signalisierte ihm zu folgen, hinaus in die große Eingangshalle des Ministeriums wo es nur so von Hexen und Zauberern wimmelte. "Ich möchte dir etwas begreiflich machen. Was siehst du, wenn du dir all diese Hexen und Zauberer ansiehst. Was siehst du wenn du nach draußen gehst? Hm? Erkennst du den Fluss der Zeit? Erkennst du wie alles fließt und wenig wir wahrnehmen wenn wir in unseren Arbeiten versinken? Es geht in deiner Ausbildung um mehr als nur die Ausbildung als solche. Es geht darum das große Konzept zu begreifen, die Magie zu verstehen. Lerne nicht nur aus einem Gebiet, sondern aus vielen. Lege dir Verknüpfungen zu recht und leere deinen Geist um genau hinzuhören. Lerne zu beobachten und zu erkennen und du wirst aus den kleinsten Dingen deine Schlüsse ziehen können. Darauf kommt es an. Um einen Drachen zu begreifen, reicht es nicht ihn anzusehen, seine Anatomie zu kennen oder zu wissen welche Zauber du einsetzen musst. Du musst ihn studieren, lernen wie er zu sein, lernen wie einer zu empfinden. Diese Wesen sehen mehr als du und spüren mehr. Lerne von ihnen etwas über dich selbst. Begreifst du das? Wenn du verstehen willst, welch unseren Verstand überschreitende Magie dort draußen tätig ist, musst du erst begreifen was um dich herum geschieht. Dafür aber musst du deinen Geist befreien.", lehrte er ihn und ging voraus, erneut signalisierte er ihm, ihm zu folgen. Dax ging mitten durch die Menge hindurch und hob eine Kristallkugel an, er hielt seinen Zauberstab auf jene und zeigte Damian in dieser Kugel, einen Wald nahe Sherwood Cottage. "Natur, alles was du dort siehst, die Bäume, das Gras, die Sonne, der Himmel alles ist miteinander auf eine gewisse Art und Weise verbunden, selbst die Wolken. Alles hat seinen Sinn und die Magie verbindet gewisse Dinge in der Natur miteinander. Schaut über die Materien hinweg, erkennt man ein Geflecht von Prozessen die dort draußen tagtäglich ihren Lauf nehmen. Ein unvorstellbares Prinzip von enormer Größe, der sich bei uns Menschen wiederspiegelt und in jedem anderem Lebewesen. unser Ziel, Damian, ist nicht die Symptome zu beseitigen, sondern eine Lösung für die Ursache zu finden. Und wenn wir sie nicht aufspüren können, dann möglicherweise einer der Drachen. Und deswegen habe ich dich zu mir holen lassen. Ein Jugendlicher ist offener für die Welt, auch wenn ich bei dir eine starke Verschlossenheit spüre die mit einer gewissen Selbsttäuschung einhergeht, ist dein Geist jedoch unkomplizierter als der eines Erwachsenen. Ein großer Philosoph sagte einmal: Wenn der Ochse nicht zum Berg kommt, muss man eben den Berg zum Ochsen bringen. Genau das werden wir tun und versuchen den Brotkrümeln zu folgen. Die Drachen sind vielleicht die Lösung um den Ort zu finden, von dem das Zentrum der Magie ausgeht. Verstehst du mich?", fragte er und legte die zur Dekoration aufgestellte Kristallugel wieder auf die Haltung an der Wand, während sich hinter ihnen immer wieder Leute vorbeidrängten. Dax schien das völlig kalt zu lassen, seine gelassene Art und Weise schien keine Sekunde lang zu bröckeln. Im Gegenteil die ganze Zeit über wirkte er sehr ruhig und gefasst beinahe als könnte ihn nicht aus der Ruhe bringen.
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Damian Brandon Greengrass
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BeitragThema: Re: Leidenschaft stößt auf Stille   Mi 20 Dez 2017 - 19:51

Was für ein Muster der junge Greengrass genau erkennen sollte, war ihm fremd. Wenn der ältere Zauberer hier nun etwas über Meditation oder wie immer dieses seltsame Zeugs mit dem Chi hieß veranstalten wollte, oder Damian gar darüber aufklären wollen würde - wenn gerade dass seine Hauptaufgabe für das heutige Treffen war dann würde der ehemalige Slyhterin eins sein - sehr verwirrt und somit beschloss der Reinblüter erst einfach nur zu zu hören, was Mr.Chantealee zu sagen hatte.
"Die Kraft des Geistes -  es klingt nicht so interessant wie der Legilimens Zauberspruch", es war eben nur eine kurze, knappe Bemerkung und Damian wollte jetzt - vor einem Vorgesetzten und höher gestelltem Tier nichts falsches sagen, aber den Legilimens Zauber fand der Rotschopf nicht nur interessanter, sondern auch besser. Man konnte, wenn man Jahre lang üben würde, in den Kopf der anderen schauen und sie manipulieren - wie schade nur dass er weder die Zeit aufbringen wollte sich damit näher zu beschäftigen - noch die Geduld aufbringen könnte es zu lernen. Aber der Zauberspruch um die Person auf die man diesen Zauberspruch anwendet durchschauen zu können und die Gedanken zu erfassen, welche sie in dem Moment denkt. Damian fand das schon spannender als dieses Chai Zeugs, aber dennoch blieb ihm nichts anderes übrig, als weiter zu zu hören.
"Gut - also wenn mein Chi nicht ausgeglichen ist, habe ich weniger Konzentration und dass ist schlecht?"
Wollte der etwa sagen, dass sein Chi Dings da negativ war und das für ihn selbst schlecht war? Warum dachte Damian darüber nach? Es interessierte ihn nicht und wenn dieses Gleichgewichts Krims Krams für ihn in der Vergangenheit irgendwann mal wichtig gewesen wäre, dann hätte jemand ihn darüber informiert. Von daher muss es nicht wichtig sein.
"Also - sollte ich Ihrer Meinung nach mich mehr auf das Gleichgewicht meines Chi´s konzentrieren - um konzentrierter zu sein und ausgeglichener?"
Vielleicht meinte der Fluchbrecher damit auch, dass er vielleicht öfters über Sachen nachdenken sollte, bevor er einfach handelt. Dass kann man nun jetzt nicht gerade auf sein Einsatzgebiet beziehen, denn wenn man einen Drachen beruhigen muss oder mit einem Zauber treffen sollte, hat man nicht die notwendige Zeit lange darüber nach zu denken, Kopflos zu handeln. Dass konnte ihm in anderen Situationen durchaus seinen Hintern retten. Aber er wollte die ganze Sache mit dem Chi nicht wirklich verstehen - es klang ihm zu sehr nach Konzentration und vielen anderen Dinge - zu denen ihm einfach nicht die Notwendige Konzentration aufbringen konnte.
"Die Umwelt bewusst wahrnehmen - hm"
Damian setzte ein nachdenkliches Gesicht auf und versuchte über die nächste sehr lange Aussage nachzudenken. Er nahm offenbar nur das war, was offensichtlich ist, etwas das vielleicht nicht alle Details offenbaren würde und dass er ohne gutes Gehör durch den Alltag wandern würde.
"Wenn jedes Magische Tierwesen im Gleichgewicht lebt - und dieses Gleichgewicht gestört ist, kann es zu Problemen beim Tierwesen führen - glaube ich"
Ob er es nun richtig verstanden? Vermutlich nicht aber dass jedes Tierwesen von der Magie die es umgab beeinflusst war und die Magie notwendig hatte, so gab es bestimmt Probleme, wenn die eigene Magie der Tierwesen mal Baustellen aufwies. Dass ergab in Damians Augen dann doch Sinn und würde vielleicht einen Ansatzpunkt geben - für das komische Verhalten des magischen Tierwesen. Natürlich bemerkte der Rotschopf, wie der ältere Zauberer ihn nachdenklich musterte. Bestimmt wollte er an Damians Mimik erkennen - ob er es verstanden hatte.
Dass war natürlich nicht der Fall und deshalb behielt der Greengrass seine nachdenkliche Mimik erst einmal auf und versuchte irgendeinen Sinn, eine Bedeutung die bei der Drachen Angelegenheit helfen könnte, die seltsamen Verhaltensweisen der Drachen genauer zu verstehen.
"Die Drachen spüren also ein Ungleichgewicht in der Magie - ah - also stimmt etwas mit der Magie nicht - dass ist schlecht"
Dass hatte er auch verstanden und dass eben Drachen zu den Tierwesen gehörten, die wie einige andere natürlich auch, ein Ungleichgewicht in der Magie spüren konnten - dass wäre ein Grund warum sie sich so eigenartig verhielten - da etwas mit der Magie in der Welt nicht zu stimmen schien - was für eine interessante Vermutung dass doch war und darauf könnte der Zauberer vielleicht etwas aufbauen.
"Und das unbekannte kann eine Gefahr werden - wenn die Tierwesen darauf reagieren, aggressiv - kann es doch nichts gutes heißen, wäre ein tiefenentspannter Drache kein besseres Symbol?"
Auch wenn Damian sich kaum vorstellen konnte, wie lustig es doch aussehen würde, wenn die großen Echsenartigen Wesen entspannt in ihren Reservaten herum fliegen oder sitzen würde - aber es wäre laut Damians Meinung wesentlich besser, als das Verhalten was die Gefährlichen Wesen nun an den Tag legten.

Als der Fluchbrecher schließlich aufstand und Damian ein Zeichen gab, ihm zu folgen, stellte Damian die Teetasse auf den Tisch und folgte dem Zauberer, der sein Büro verließ und auf die Eingangshalle des Zaubereiministeriums zusteuerte. Damian wusste noch nicht ganz genau, wozu dass nun gut sein sollte, aber es dauerte gar nicht lange, bis Mr.Chantealee ihm erneut eine Frage stellte. Was erkannte er, wenn er all diese Mitarbeiter sah die durch die Eingangshalle liefen?
"Ja - die gehen alle gestresst und stur von A nach B - als würden sie nur von der Arbeit geleitet werden" und von dem Geld was man dann bekommt, aber was sollte Damian nun genau darin erkennen? Dass es nun einmal stressig war einem Job nach zu gehen auf den man absolut keine Lust hatte? Klar war es dass, aber es gehörte einfach zum Leben dazu und es blieb einem leider nichts anderes übrig, wenn man sich mal etwas gönnen möchte. Die nächsten Worte die der Zauberer von sich gab, damit konnte Damian dann doch viel mehr mit anfangen, denn er sagte ihm konkret was genau er bei den Drachen zu beobachten hatte - um es zu verstehen.
"Ich soll den Drachen genau beobachten und mich versuchen in seine Lage hinein zu versetzten - so kann ich ihn besser verstehen und seine Handlungen einschätzen", ein Licht ging Damian auf und es war notwendig, dass er nicht nur sah, dass das Tier wütend war , nein es gab immer einen Grund. Endlich kam mal etwas dass der Rotschopf verstand. Nur seinen Geist befreien? Nein das wäre dem Reinblüter dann doch viel zu kompliziert und er hatte eine Seite an sich, die eh nicht an dieses ganze Zeug glaubte - warum sich also weiterhin darauf konzentrieren?
Allerdings holte der ältere Zauberer anschließend eine Kristallkugel hervor und dort drin war ein Wald in der Nähe von irgendeinem Ort in England.
Alles war irgendwie miteinander verbunden, gut das konnte Damian noch verstehen auch wenn ihn die genauen Details nicht sonderlich interessierten - ebenso wenig wie der lange lange Text denn der Fluchbrecher darauf folgend herunter sagte und der Rotschopf blickte ihn ruhig an. Damian fragte sich, wie jemand so viel reden konnte.
"Wenn man sich von den Drachen Leiten lässt, kann man die Ursache für den Fehler in der Magie finden, die alle untypischen Verhaltensweisen an den Tag ruft - somit sind diese die Antwort für eine eventuelle Lösung"
Das klang in Damians Augen durchaus sehr logisch und für ihn war auch alles irgendwie nun gesagt was gesagt werden musste - und außerdem hatte er gleich  Feierabend. Wie praktisch dass doch war.
"Vielen Dank für diese - aufschlussreichen Informationen Mr.Chantealee - ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Nachmittag", mit diesen Worten verabschiedete Damian sich schließlich, als alles gesagt worden war, was gesagt werden musste und war froh dass er diesen Nachmittag hinter sich gebracht hatte. Die Chi Sachen würde ihn nicht unbedingt weiter helfen - aber die Informationen die er am nächsten Tag seinem Chef bringen könnte - denn das war etwas vorteilhaftes, was eventuell bei dem Problem mit dem Tierwesen einen Schritt vorwärts sein könnte.


ENDE
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