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 Der zweifelnde Gast

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AutorNachricht
Ignatius Cross
Gast



BeitragThema: Der zweifelnde Gast   Do 28 Sep 2017 - 18:58

Der zweifelnde Gast
Wilma Elizabeth Fawley & Ignatius Cross
28. Mai 2015 - Nachmittag
Gringotts Zaubererbank - Büro des Stellvertretenden Direktors Ignatius Cross


An einem edlen, schweren und hölzernen Schreibtisch mit einer eingelassenen, weißen Marmorplatte und darin auf eine Weise eingraviert, dass nur ein gutes Auge bei idealem Lichteinfall durch die Fensterfront es offenbarte, ein in Flammen gehülltes Ankerkreuz, saß an diesem Donnerstagnachmittag Ignatius Cross. Er befand sich in seinem edlen, vor allem durch die Verwendung von viel Marmor in hellen Farben gehaltenen und zumeist durch die hinter ihm befindliche Fensterfront mit Licht durchflutetem Büro in der Gringotts Zaubererbank.
Draußen stürmte es, Regen prasselte gegen die hohen Fenster. Immer wieder erschütterte das Grollen des Donners die Umgebung und Blitze zuckten in hoher Zahl über den verdunkelten Himmel. Entsprechend des dadurch mangelnden Lichts, abgesehen von dem kurzen Aufleuchten durch das Blitzen, wurde sein Büro über verschiedene metallene Lampen mit kaltem, weißen Licht versorgt.
Aufgrund seiner Stellung als stellvertretender Direktor der Zaubererbank bezog er ein solches Büro, nun bereits seit Anfang des Jahres. Die Zaubereiministerin Chloe Jade Zabini hatte ihn in einige Wochen nach ihrem Amtsantritt in diese Position gesetzt, offiziell um die Repräsentation von menschlichen Zauberern in der einzigen britischen Zaubererbank zu erhöhen, schließlich besteht der Großteil der Belegschaft aus Kobolden. An den Bankschaltern traf man zumindest in der Hauptfiliale lediglich Kobolde an und nur diese waren in der Lage die Hochsicherheitsverliese zu öffnen. Für Letzteres hatte Ignatius erst vor wenigen Wochen eine Sondererlaubnis für sich erwirken können. Der Direktor von Gringotts war relativ einfach zu manipulieren und nach einigem Druck seitens seines Stellvertreters hatte dieser ihn dazu bewegen können, nachzugeben und auch ihm zu ermöglichen auf diese besonderen Verliese zuzugreifen. Nicht, dass er nicht auch einfach einen der unzähligen Kobolde dazu bewegen könnte eines für ihn zu öffnen und anschließend sein Gedächtnis manipulieren könnte, sollte dies notwendig sein, doch würde es sich eventuell noch als lohnend herausstellen, selbst dazu in der Lage zu sein, was für seine Stellung schließlich auch nur angemessen war.
An diesem stürmischen Nachmittag war er damit Beschäftigt einige Briefe mit verschiedensten Anweisungen aufzusetzen. Diese würde er anschließend nicht etwa per Eule versenden, sondern in den Kamin werfen, welcher im Moment kein Feuer führte. Eulen konnten zu leicht abgefangen werden, weswegen er weniger Offizielles auf eine Weise an seine Kontakte übermittelte, dass jemand entweder seinen Kamin, oder den des Empfängers überwachen musste, was aus der Ferne unmöglich war, um an diese Informationen zu gelangen, welche selbstverständlich zum zusätzlichen Schutze verschlüsselt waren. Ignatius ging stets auf Nummer sicher. Das Motto ‚Vorsicht ist besser als Nachsicht‘ hatte sich in seinem Leben bereits häufiger bezahlt gemacht und er würde es auch weiterhin so handhaben stets hohe Sicherheitsvorkehrungen anzusetzen um im Ernstfall den Schaden zu verhindern oder zumindest zu minimieren.
Bei dieser speziellen Methode, die Ignatius als Meister der Zauberkunst selbst entwickelt hatte, wurde sowohl Tinte und Papier mit speziellen Zaubern behandelt. Beim Verbrennen übermittelte dann das ebenfalls verzauberte, silbrige Feuer die mit der Tinte geschriebenen Zahlen an den empfangenden Kamin. Dort hing stets ein Kessel welcher mit Quecksilber gefüllt wurde, welches seinen Zustand durch Aussetzung des kalten Feuers von flüssig zu fest wandelte. Sobald dies geschehen war fand man nicht etwa die Oberfläche glatt vor, sondern stachen aus ihr die zuvor auf den betreffenden Brief hinterlassenen Zahlen aus ihr hervor. Diese wurden anschließend notiert, die Zahlen wurden in Buchstaben umgewandelt und entweder wurden die Anweisungen direkt umgesetzt oder die Nachricht würde auf einen weiteren Weg zu einem anderen Ziel gehen.
Auf diese eher komplizierte Weise sollte es lediglich Eingeweihten möglich sein an eine dieser Nachrichten zu gelangen und selbst wenn ein solch unwahrscheinlicher Fall eintreten sollte, würde die Nachricht noch entziffert werden müssen, was ohne die dafür notwendigen Schlüssel eine weitere Hürde darstellte.
Ignatius kümmerte sich neben diversen und offiziellen Angelegenheiten der Bank und dessen Kunden auch um Angelegenheiten, bei denen bloß er selbst im Bilde war. Innerhalb der Bank hatte er zwar treue Untergebene, doch er verließ sich bei solch heiklen Angelegenheiten am liebsten auf möglichst wenige Zahnräder im Getriebe um eine mögliche Fehler– oder Ausfallquote kleinzuhalten.
Er stand auf um sich zum imposanten Kamin zu begeben, als es ein einziges Mal an seiner doppelflügigen, massiven Holztür, welche im geschlossenen Zustand keinen Laut vom Inneren seines Büros nach außen dringen ließ. Da der Kobold, welcher in scharlachroter, goldbestickter Uniform stets vor seinem Büro postiert war lediglich einmal an die Tür geklopft hatte, wusste Ignatius, dass er von diesem Besuch, wenn auch unangemeldet, nichts zu befürchten hätte.
Mit einem Schwenker seiner Hand öffneten sich die beiden Türen. Der ehemalige Ministeriumsbeamte war, auch wenn es ihn in der Zauberei an purer Stärke mangelte, in der Lage wortlose, wie auch zauberstablose Magie in einem gewissen Grad anzuwenden. Er war seit jeher ein enorm geschickter Zauberer und war daher nicht als Gegner zu unterschätzen, auch wenn er in einem puren Kräftemessen wohl oftmals den Kürzeren ziehen würde, weswegen er sich auf solch einen Kampf eher nicht einlassen würde.
Das Öffnen der Türen offenbarten ihm den Blick auf den kleinen, adretten und uniformierten Kobold. Doch nicht dieser war interessant und erregte seine Aufmerksamkeit, sondern stattdessen tat dies die junge und hübsche rothaarige Dame Wilma Fawley, welche eine Angestellte von Igantius guter Bekanntschaft Zachary Jones war, der sich bekanntlich im Moment zur Besorgnis des älteren Bankers auf der Fahndungsliste der Abteilung für Magische Strafverfolgung befand.
„Miss Fawley, es ist eine Überraschung Sie zu sehen. Doch ich bezweifle, dass Sie ohne ein dringendes Anliegen den Weg auf sich genommen haben, also kommen Sie doch bitte herein.“, begrüßte er sie mit einem angedeuteten Lächeln und trat zur Seite um ihr Einlass in sein geräumiges Büro zu gewähren. Vor dem Schreibtisch, an dem er zuvor noch gesessen hatte befanden sich zwei in dem gleichen Holz gehaltene Stühle für eben solche Besuche.
„Bitte setzen Sie sich. Kann ich Ihnen etwas zu trinken anbieten oder wollen Sie lieber direkt zu dem Grund ihres Besuches kommen?“, sprach er weiter. Wie stets ausgesprochen höflich, doch für den Moment auch eher kühl. Ignatius verfügte über eine strenge und teilweise einschüchternde Ausstrahlung. Er war groß, kein Riese, doch seine strengen Gesichtszüge, die dunklen, analytischen Augen und die steifen, dunklen Anzüge, die an ihm eher aussahen wie eine Uniform vermittelten durchaus eine Wirkung. Auch galt er als unbarmherzig, wenn sein Vertrauen missbraucht wurde. Gerüchte kursierten in den Reihen des Ordens, dass er seine eigene Ehefrau kaltblütig ermordet hatte, da diese ihm gegenüber in irgendeiner Weise Untreue gezeigt haben solle. Darüber hinaus war er ein Cross, welche berüchtigt für ihren Hang zum Fanatismus waren und auch wenn das Oberhaupt dieser Familie keinen derartigen Eindruck machte, gab es Momente, in denen man in seinen dunklen Augen ein Feuer lodern sehen konnte, welches dem ersten Eindruck, welchen man von diesem Mann gewann Lügen strafte.
In der Vergangenheit hatte er sich recht gut mit der Rothaarigen verstanden, sie trafen sich, wenn es um die Finanzen ihres Meisters Zachary Jones ging, dessen Konten Ignatius allesamt verwaltete. Womöglich hatte Jones ihr angewiesen eine Änderung zu erwirken, denn der ergraute Zauberer wusste nicht, was die junge Frau ansonsten von ihm benötigen sollte.
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Wilma Fawley
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BeitragThema: Re: Der zweifelnde Gast   Fr 29 Sep 2017 - 19:39

Das vorherrschende Wetter ließ die rothaarige Hexe direkt in die Eingangshalle der Gringotts Zaubererbank apparieren. Sie fand sich an jenem Punkt wieder, an welchem man sich auch zwangsläufig befand, wenn man die Bank durch die Tür betreten würde. Jeder andere Punkt der Bank war, ähnlich wie Hogwarts, für apparierende Zauberer und Hexen magisch versiegelt. Der Zweck dieser Schutzmaßnahme musste angesichts der Tatsache, dass es sich um eine Bank handelt, nicht weiter erläutert werden. Mit strenger Miene und unter den Blicken der Kobolde schritt Wilma durch die Eingangshalle der Bank, während ein hallendes Geräusch, ausgelöst von den Absätzen ihrer Schuhe, einen steigen Begleiter darstellte. Zielstrebig trugen sie elegante Schritte zu dem Schalter am Ende der großen Halle, an welchem sie von einem fragenden Blick empfangen wurde: "Sie wünschen, Miss Fawley?" Die Hexe war in der Bank bereits bekannt, denn als Verwalterin und Buchhalterin von Zachary Jones gehörte sie zu den regelmäßigen Besuchern der Bank.
Es war noch nicht lange her, dass sie gemeinsam mit Harley in Askaban eingedrungen war, um ihren Vorgesetzten aus dem magischen Gefängnis zu befreien. Seitdem lebte der Giftmischer in verschiedenen Unterkünften, welche regelmäßig geändert wurden. Die Position des Giftmischers war nur der Ministerin und Wilma selbst bekannt. So war es möglich den Clubbesitzer zu versorgen, ohne das ein großes Risiko für ihn bestand. Die negative, aber durchaus vorherzusehende Folge des Ausbruchs , war eine stark erhöhte Aurorenfrequenz in der Nähe des Rabbit's Hat. Der Club und alle Mitarbeiter wurden beobachtet, ohne das die Auroren dabei besonders subtil vorgingen. Wilma wusste, dass ihr regelmäßig jemand auf den Fersen war, weshalb sie sich nur noch selten magielos fortbewegte. Ein derart hoher Grad der Überwachung ließ darauf schließen, dass die Auroren auch früher oder später Zacharys Kontenbewegungen überprüfen würden. Eine Sache, welche auch Chloe Zabini und Ignatius Cross nicht unterbinden konnten, wenn die Verbindung zu Zach nicht auffliegen sollte. Es war daher nötig alles verdächtige zu verschleiern. Direkt nach dem Ausbruch hatte die Ministerin eben diese Verschleierung veranlasst. Die rothaarige Hexe konnte jedoch kein ruhiges Gewissen finden. Es gefiel ihr nicht der Arbeit von Chole und Ignatius blind zu vertrauen, weshalb sie nun von dem Kobold forderte: "Ich muss zu Mister Cross!" Der Kobold wies sie mit einer stumme Geste an dem Weg zu Ignatius Cross' Büro zu folgen. Wilma kannte diesen schließlich bereits und ohne einen kurzbeinigen Begleiter wäre sie ohnehin schneller. Zudem schien der Kobold entweder davon auszugehen, dass die Hexe einen Termin vereinbart hatte, oder er hatte mittlerweile gelernt, dass Wilma ein Nein ohnehin nicht akzeptierte und wollte sie eine Diskussion mit der Todesserin ersparen.
Erneut hallten ihre Schritte durch die Gänge der Zaubererbank, bis die Hexe vor einem Kobold in roter Uniform zu stehen kam. Ein Blick genügte, damit der uniformierte Wachmann einmal an die Tür klopfte. Ob es sich dabei um ein Zeichen handelte, oder ob es für Kobolde üblich war nur einmal zu klopfen - was genauer betrachtet ziemlich merkwürdig war - wusste die Buchhalterin nicht. Die Frage entglitt aber ohnehin ihren Gedanken, als die massive Tür sich vor ihr öffnete. Empfangen wurde sie von jenem Mann, welcher der Grund für ihren Besuch war. Ignatius Cross wirkte kurz gesagt genau so, wie man sich einen Bankangestellten in einer Führungsposition vorstellte. In einem Moment wirkte er sympatisch und im nächsten Moment fragte man sich, ob man nicht lieber etwas Abstand gewinnen sollte. Der Mann hatte eine unheimlich charismatische und zugleich einschüchternde Ausstrahlung und obwohl Wilma ihn nun schon länger kannte, fiel es ihr noch immer schwer den tadellos gekleideten Mann einzuschätzen.
Da die rothaarige Hexe jedoch mit weitaus bedrohlicheren Gestalten als Bänkern zu tun hatte, erzielte die einschüchternde Erscheinung kaum eine Wirkung bei der Buchhalterin. Kein Wort wurde von der Todesserin gesprochen, bis ein dumpfes Geräusch signalisierte, dass die Tür sich hinter ihr geschlossen hatte. "Mister Cross. Vielen Dank für Ihre Spontanität. Ich habe einige Anliegen bezüglich Mister Jones' Finanzen." Wilma nahm den angebotenen Platz ein und lehnte ein Getränk dankend ab. Aufrecht aber nicht steif saß sie an dem massiven Holzschreibtisch und strich prüfend über das schwarze figurbetonte Kleid, über welchem sie eine passende Jacke trug. Ein Bein wurde über das andere geschlagen, während ein Notizbuch aus der magisch vergrößerten Jackentasche hervorgeholt wurde. Verschlüsselte Notizen über Jones' Konten und Finanzen. Sie konnte die Aufzeichnungen als einzige lesen und das genügte auch vollkommen.
"Mein Besuch dient einer Kontrolle. Miss Zabini hat einige verwaltungstechnische Dinge zu Mister Jones Konten angeordnet und ich würde meinen Job nicht richtig machen, wenn ich nicht kontrollieren würde, ob Sie Ihren ordnungsgemäß erledigt haben." Wilma war nicht gekommen, um Smalltalk zu führen, oder sich an übermäßigen Höflichkeiten aufzuhalten. Ihr Vorgesetzter und Freund befand sich in einer heiklen Situation und sie würde nicht zulassen, dass er ein weiteres Mal in dieses Gefängnis musste. Ihr lag mehr an Zach, als einer Buchhalterin an ihrem Chef liegen sollte und demzufolge war sie bei allen Arbeitsschritten überaus penibel. Sie erlaubte sich keine Fehler und würde alles tun, um Zach vor den Auroren zu bewahren. "Sämtliche Geschäftskonten bezüglich der legalen Geschäfte des Rabbit's Hat sollten bereits auf Mister Christopher Greengrass umgeschrieben sein. Außerdem sollte Mister Jones offizielles Privatkonto eingefroren sein. Zusätzlich sollten weitere Schutzmaßnahmen getroffen werden um Mister Jones Verbindung zu den illegalen Geschäftskonten im Ausland zu verschleiern. Können sie mir Einsicht in die Papiere, die die Vorgänge belegen, gewähren?" Ein ungeduldiger und fordernder Blick lag auf dem Bänker und hielt seiner Ausstrahlung stand.
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