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 Bücher sind wie Wesen, man muss sie pflegen.

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Bill Melbourne
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BeitragThema: Bücher sind wie Wesen, man muss sie pflegen.   Sa 23 Sep 2017 - 0:00

Bücher waren das wohl wichtigste und wertvollste Gut in unserem Leben, wenn es darum ging Wissen zu sammeln. Den gebildeten Menschen begleiteten sie einen ein Leben lang, sie zu lesen ist eine Herausforderung und sie über die Jahrhunderte wertzuschätzen und zu archivieren, gehört zu den wertvollsten Aufgaben, eines Bibliothekars. Besonders in Hogwarts lagen viele Schätze herum, Schätze die Staub finden, die keiner mehr beachtete, weil ihr Inhalt längst vergessen war und nur ganz wenige wussten darüber bescheid. Die meisten nahmen dieses Geheimnis mit sich ins Grab. Diejenigen die Bücher wirklich zu schätzen wussten, gingen mit ihnen so um, als würden sie ein Kind in ihren Armen halten, vorsichtig und sehr bedacht. Es war wie ein Geschenk das man langsam öffnete und darauf achtete, dass bloß nichts zu Bruch ging. Ein Bibliothekar musste viel Disziplin und vor allem eine gewisse Liebe für Ordnung und Wissen mitbringen. Eine eigene Philosophie die einen Bibliothekar ausmachte. Das Miss O Hara diesen Posten räumte, bedauerte er sehr, besonders kurz vor den Sommerferien. Sie war eine so gebildete und vollkommene Hexe, mit Charme und viel Ehrgeiz, sowie einem beeindruckenden Hintergrundwissen, über die seltensten Ecken.

Kaum vorzustellen, das sie nun einen neuen Weg beschritt und Hogwarts wirklich verließ. Ja, es tat Bill irgendwo in der Seele weh,eine so qualfizierte Hexe ersetzen zu müssen. Aber das wirklich Schlimme daran war, dass er nicht ihre Qualitäten als Maßstab nun für diesen Posten ansetzen durfte. Er musste Objektiv bleiben und den Charakter des Menschen der durch diese Türen geschritten käme, sorgfältig analysieren. Ansonsten würde er jemanden vorverurteilen  und am Ende noch jemanden ablehnen der vielleicht als Nachfolger andere Stärken und Schwächen in diesen Beruf mit einbrachte.

Bill saß in der Bibliothek und schaute au die verweisten Räume der ehemaligen Bibliothekarin. Gekleidet in einen schwarzen Anzug, mit schwarzem Hemd und violetter Krawatte und seinem Spazierstock, der einen silbernen Drachen oben als Kopfende hatte, stand er stillschweigend in der Bibliothek und schien zu grübeln. Die Zeit verstrich nur langsam und so beschloss er sich ein Buch zu nehmen und darin ein wenig zu lesen, wie er es eigentlich eher am Wochenende zu tun pflegte. Seine Gedanken schwirrten um Viktoria und wo sie wohl gerade war, was sie tat und wie es ihr ging.
Sie die Frau mit der er zum ersten Mal in seinem Leben eine Beziehung teilte, ein Leben und zum ersten Mal war er wirklich völlig erfüllt. Doch nachdem sie auf die Suche nach ihrem Bruder ging hatte sie jeden Kontakt zu ihm eingestellt und nun war Bill wieder sich und seinen Studien überlasen, gefangen in einer Welt ohne Liebe. Natürlich machten ihm seine Forschungen und die Zusammenarbeit mit der Schulleiterin Spaß, um nichts in der Welt würde er es eintauschen. Aber er würde sich immer wieder nach etwas sehnen was er nur für eine kurze Zeit gehabt hatte. Etwas festes, etwas zu dem er zurückkehren konnte.

Was sagte das über ihn aus? Mal davon abgesehen das er unattraktiv vielleicht wirkte oder zu verschlossen? Doch lediglich das er dazu nicht geboren wurde. Nachdenklich strich er über den Einband, schloss das Buch und ließ es mit seiner Magie wieder zurück ins Regal gleiten. Dann er sah er auf seine kleine aufklappbare Taschenuhr und bemerkte wie spät es war. Also rappelte er sich auf und kehrte zum Eingang der Bibliothek zurück, um eine neue Kandidatin für den Posten kennenzulernen. Sie war ihm sogar bekannt, eine alte Freundin wenn man wollte. Wie sie sich entwickelt hatte und was sie derzeitig so trieb war ihm allerdings weniger bekannt. Dennoch war er offensichtlich überrascht gewesen, dass ausgerechnet Sie sich für den Posten bewarb. Sie war eine junge attraktive Frau die die Welt zu Füßen lag und sie entschied sich für einen Ort wie Hogwarts, wo man abgeschiedener nicht sein könnte. Für Bill allerdings wäre es wahrscheinlich ganz heilsam eine alte Freundin im Schloss begrüßen zu können und neben Farine jemanden zu haben, mit dem er sich unterhalten konnte. Ob sie aus bestimmten Gründen nach Hogwarts wollte?  Er wusste es nicht und würde es wohl einfach auf sich zukommen lassen und natürlich müsste er sie neutral und ganz unparteiisch bewerten, genauso wie jeden anderen der durch diese Pforten kam. Deshalb hatte er sie auch um 16 Uhr an diesem Tag in die Bibliothek zu sich beordert. Hier sollte der Test beginnen, einen praktischen Test ihrer bereits erlangten Fähigkeiten.

Auf seinen Spazierstock gestützt, wartete er seelenruhig auf die junge Miss Millen und war sehr neugierig darauf, wie es ihr wohl in den letzten Jahren ergangen war. Er kannte sie als eine eher intelligentere jüngere Frau, die soweit er einmal gerüchteweise hörte von einem Chantealee unterrichtet worden sei. Wie immer wirkte er kühl und steif auf seine Umgebung und sein Anzug ließ ihn sogar noch mehr wirken, als hätte er einen Besen verschluckt. Nur wenige Schüler waren an diesem Nachmittag in der Bibliothek und er sah es auch nicht kommen, dass noch ein großer Ansturm herrschen würde, deshalb war die perfekte Zeit, um sie ein wenig herumzuführen und das Siegel zur verbotenen Abteilung für sie zu erneuern. Schließlich musste sie nun die Überwachung jener Abteilung übernehmen.

Er fühlte sich nicht wohl in seiner Haut, etwas stimmte nicht und er spürte das eine Gefahr auf das Schloss zukam. Eine die er nicht stoppen könnte. Aber welche? Und wie liefen die Verhandlungen mit den Zentauren? All diese Fragen mussten beantwortet werden. Unzwar jetzt und zur richtigen Zeit.  Vielleicht würde Miss Millen ja einen neuen Blickwinkel auf einige Fakten präsentieren und einen Gedanken zu Tage fördern, der ihnen half das große Mysterium zu begreifen.
Eines war sicher, die Schulleiterin und die Schüler waren niemals alleine, sie erhielten Unterstützung und Bill würde alles tun um diese Schule, die ihm heilig war, mit seinem Leben zu verteidigen, denn in einer Welt in der es nichts für ihn gab, worum es sich lohnte zu kämpfen, konnte er sich wenigstens für die Schule, die er verehrte einsetzen.


Zuletzt von Bill Melbourne am Di 31 Okt 2017 - 23:09 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Louisa Millen
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BeitragThema: Re: Bücher sind wie Wesen, man muss sie pflegen.   Sa 23 Sep 2017 - 2:17

Es war schon eine weile her, dass ich Hogwarts betreten hatte. Je näher ich dem Schulgelände kam, umso mehr Erinnerungen wurden in meinen Gedanken geweckt. Ich fühlte mich wie am ersten Schultag, die ängste und all das unbekannte, dass auf mich warten würde waren wieder da. Es war irgendwie merkwürdig, denn solcherlei Gefühle, hatte ich nicht erwartet. Immerhin war mir dieser Ort nicht gänzlich fremd und auch die Person, mit der ich sprechen würde, war es nicht. Bill Melbourn, war ein sehr interessanter Mann, der ähnlich wie Dax eine Inspiration für mich darstellte.  Aber die imponierenden Mauern und die stille des dunklen Waldes, hat noch immer eine Wirkung wie damals auf sie. Ihr Körper kribbelt und ein leichtes zittern, schleicht durch ihre Glieder, als sie das Schloss betritt. Der vertraute Geruch der schule, den Louisa noch nie wirklich beschreiben konnte. Aber es war wohl der Geruch von Büchern, Zaubertränken und Pergament. Die Schüler die an ihr vorbei liefen, liesen sie lächeln. Die Uniform hatte sie selbst aufgehoben, auch wenn sie wohl nicht mehr hinein passt, sie verband schöne Erinnerungen damit. Wie gern würde sie noch einmal den Ravenclaw Gemeinschaftsraum sehen, vielleicht würde Bill ihr einen Blick in die Räumlichkeiten gestatten? doch erst musste sie das Vorstellungsgespräch überstehen und vor allem bestehen. für sie und auch für Marie bedeutete dies viel. Vor allem musste sie ihn nach Elijah fragen, wenn jemand etwas wusste, dann er! Louisa atmete tief durch und schaut noch einmal an sich runter. Sie trug ein schwarzes Kleid, das mehr wie ein zwei Teiler wirkte. Ihr haar hatte sie hochgesteckt und da  sie die kurzen ärmel des Kleides als unpassend empfand, trug sie darüber einen Blaser. Das Kleid selbst, war nicht auffällig, eher bieder hochgeschlossen mit einem kleinen weißen Kragen. Früher betrat sie das Gebäude als Schülerin, doch war es ihr Traum, irgendwann einmal zurück zu kehren und hier zu arbeiten . So begab sie sich zur Bibliothek und bemerkte Bill sofort. Viel verändert hatte er sich nicht und doch war etwas mit ihm, dass spürte sie sofort. So warf sie ihm einen Skeptischen Blick zu und tat, was sie vermeiden wollte. Sie ging auf ihn zu und umarmte ihn. Liese er es zu, wäre er von der jungen Frau kurz herzlich gedrückt worden.
Sofort würde sie sich wieder von ihm lösen und ihm ein lächeln schenken. "Ich weiß, dass war nicht professionell und ich hoffe du verzeihst es mir. jedoch wirktest du so als könntest du eine kleine Umarmung zur Begrüßung brauchen." sie streckt ihm nun die Hand entgegen und stellt sich angemessen vor, auch wenn Bill sie schon kennt."Louisa Millen, sie müssen Mr. Melbourne sein, es freut mich ihre Bekanntschaft zu machen. Ich muss gestehen, dass ich etwas nervös bin, wieder hier zu sein. Es ist lange her seid ich hinter diesen Mauern gelernt und gelebt habe." Sie entzieht ihm die Hand und schaut sich neugierig um. E hatte sich nichts verändert. Noch immer lag der modrige Geruch alter Bücher und abgebrannter Kerzen in der Luft. Sie erinnerte sich noch genau daran, wie sie Stunden in der Bibliothek verbracht hatte, um zu lernen. Dies war ihr liebster Ort in Hogwarts gewesen, auch wenn einige Schüler sie wohl für verrückt erklären würden. Louisa war noch genau im Kopf, wie sie die Hausaufgaben erledigte und das ein oder andere mal verzweifelte. "Es ist wirklich schön wieder hier zu sein und sie wieder zu treffen...Wie ist es ihnen ergangen Sir? Ich weiß, es mag anmaßend wirken, doch sie wirken bedrückt oder gar nachdenklich." das stechende grün ihrer Augen, ruhte auf Bill und schien ihn zu durchbohren. Ja es war ein Vorstellungsgespräch, aber sie wollte ihm suggerieren, dass sie danach gern bereit wäre ihm Gesellschaft zu leisten.
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Bill Melbourne
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BeitragThema: Re: Bücher sind wie Wesen, man muss sie pflegen.   Fr 29 Sep 2017 - 1:11

Als Louisa hereinkam und ihn direkt drücken wollte, war zuerst der Stock im Weg. Sie überrumpelte ihn jedoch so schnell ,dass er kaum zu gucken vermochte. Er ließ die Umarmung für einen Augenblick zu, da sie ja sozusagen eine alte Freundin war. Auch wenn sie sich aus den Augen verloren hatte, war es doch schön sie wiederzusehen. Dennoch löste er sich relativ schnell von ihr, um die gewohnte Distanz wiederherzustellen. Schließlich durfte er hier nicht wie ein Freund urteilen, sondern er musste als stellvertretender Schulleiter beurteilen, ob sie dieser Aufgabe gewappnet war. Als sie sich schließlich vorstellte, hob er eine Augenbraue. Was sollte das? Sie kannten sich doch inzwischen, wenn auch nicht mehr so gut wie früher. Dennoch verneigte er sich, wie es die Knigge von ihm verlangte und verhielt sich wie ein vollendeter Gentlemen. Sie rang ihm sogar ein schwaches Lächeln ab und es verwunderte ihn überhaupt nicht, dass sie praktisch nichts von ihrer Lebenslust eingebüßt hatte. Leider war Bill nicht ganz so lebenslustig aber dafür durchaus ein ganz passabler Gesprächspartner, auch wenn seine Themen für die meisten langweilig und uninteressant waren. "Es ist auch schön, Sie wiederzusehen Miss Millen. Wie ich sehe, haben sie die Jahre sehr positiv verbracht, zumindest wirken sie wie ein Sturm.", damit spielte er sehr deutlich auf ihr sehr aktives Auftreten an. Umso mehr verwunderte es ihn, dass eine solche Frau, die so aktiv und jung noch war, sich einen Posten als Bibliothekarin vorstellen konnte. Wieso sollte sie das tun? Hogwarts war ein abgeschiedener Ort und die Chance von hier aus eine Familie zu gründen war nicht gerade groß. Aber das war nicht seine Angelegenheit, weshalb er sich da auch nicht einmischte, sondern vollkommen ihrem Urteilsvermögen überließ. Vielleicht würde sich ja auch noch herausstellen, weshalb sie hier war.

Ihre Frage jedoch verunsicherte ihn für einen Moment. War das wirklich so ersichtlich nach außen? Offenbar hatte er wirklich etwas zu sehr nach innen gehaust. Kein gutes Zeichen. Dennoch musste er irgendwie darauf antworten, auch wenn er die Wahrheit dafür ein wenig dehnen musste. "Nun Miss Millen, ich habe viel Zeit ins Studium der Magie und mit der Lehre von Schülern verbracht. Ich bin einfach nur müde, denke ich. Das wird schon wieder. Kommen Sie, machen wir einen Spaziergang durch die große Bibliothek.", sagte er und zeigte mit seinem Stock auf die Regale und ging neben ihr her. "Verraten sie mir, was eine junge Frau wie sie dazu bewegt Bibliothekarin in Hogwarts zu werden?", erfragte er und sah sich mit seinem analytischen Blick ein wenig um, während er ganz ohne wirkliches Ziel durch die Gänge mit ihr marschierte.  Seine Frage zielte natürlich auf die Wahrheit ab, schließlich war er neugierig. Am Ende würde ihre Antwort keinen Einfluss auf seine Entscheidung haben, dazu war diese Frage viel zu irrelevant. Dennoch musste er ihre Fähigkeiten testen und ergründen inwieweit sie mit Büchern bereits erste Erfahrungen gemacht hatte. Nachdenklich schaute er sie an und lauschte ihren Worten, ehe er sich der nächsten Frage widmete. "Was halten sie davon, wenn sie mir ein wenig was über sich erzählen. Was sie so gemacht haben und was ihre Hobbys sind. Sowas. Dabei dürfen sie so ehrlich sein, wie sie möchten. Das wird keinen Einfluss auf meine Entscheidung nehmen. Und danach würde ich sagen, schauen wir uns mal an, wie viel sie im Umgang mit Büchern bereits beherrschen.", fügte er hinzu und ging während des weiteren Gespräches mit ihr durch die verschiedenen Gänge, vorbei an einzelnen Tischen, wo nur wenige Schüler saßen und irgendetwas in großen Wälzern lasen. Mit ernstem Gesichtsausdruck und kühlem Unterton ging er neben ihr her und behielt soweit alles im Blick.

Erst als sie bereits zum zweiten Mal an einem von Bill vorbereiteten Bücherstapel vorbeikamen, blieb er stehen und wartete bis alle Fragen hinsichtlich dessen was sie so gemacht hatte, geklärt waren. Dann klopfte er mit seinem Stock zweimal auf den Boden, sodass sich die Bücher von selbst von einem großen Stapel, vor ihr auf dem Tisch nebeneinander ausbreiteten. "Nun Miss Millen, was wissen Sie über die Pflege von Büchern? Oder über den richtigen Umgang? Und was würden sie sagen, ist ihre wichtigste Aufgabe, als unsere - nun ich nenne es mal Archivarin?", zugegeben keine leichten Fragen, aber selbst wenn sie nicht alles wusste, wäre das nicht schlimm. Für ihn kam es drauf an, dass sie ungefähr wusste, worauf es ankam, den Rest würde er ihr zeigen. Schließlich war niemand perfekt und niemand wusste alles über den Beruf den er später einmal ausüben würde. Glücklicherweise machte man das meiste mithilfe der Magie und der Rest kam eben mit der Zeit. Neugierig blieb er vor ihr stehen und war gespannt was sie mit den Büchern machen würde. "Können Sie mir das anhand dieser Bücher hier praktisch vorführen, ruhig mit ihrem Zauberstab.", wies er sie an und redete in einem sanften, ruhigen Ton mit ihr, er wusste wie schnell man nervös wurde.Man neigte sehr schnell zu Fehlern. Nicht weil man es nicht konnte, sondern weil man einfach nur nervös war und einem manches nicht mehr so schnell einfiel. Praktisch und Theorie mussten hier übereinstimmen, dass war das wichtigste für ihn und natürlich das sie sich wohl damit fühlte. Es brachte nichts, jemanden für einen Beruf einzusetzen, der keinen Spaß daran hatte. In Hogwarts zu arbeiten war für  Bill immer eine Ehre gewesen und etwas ganz besonders. Und wenn er Miss Millen richtig verstanden hatte, erging es ihr da sehr ähnlich.
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BeitragThema: Re: Bücher sind wie Wesen, man muss sie pflegen.   Sa 30 Sep 2017 - 6:39

Eindringlich musterte Louisa den Professor, er sah wirklich abgekämpft aus. Aber auch kein wunder, wenn man den ganzen Tag mit so vielen Kindern verbrachte und immer als Ansprechpartner fungieren muss. Nun aber so sind eben die Aufgaben eines Professors und sie hatte das Gefühl, dass ihn jene erfüllen würden. Ein lächeln machte sich auf Louisas Lippen breit, ehe sie die Augen schloss und tief einatmete. Dieser Vertraute Geruch, erwärmte ihr Herz, wie lange war es her, dass sie selbst hier saß und gelernt hatte. Diese Zeit vermisste sie irgendwie, aber eines Tages  würde Marie die gelegenheit haben hier zu lernen. Während sie neben ihm her lief, lauschte sie aufmerksam seinen Worten und dachte einen Moment nach. Wieso faszinierten sie Bücher eigentlich so sehr? "Nun...wie erklärt man eine Faszination für etwas? Ich denke einfach es hat mit meinem früheren Traum zu tun, einmal selbst Professorin zu werden. Ich nahm an, wenn ich in einer Bibliothek arbeiten würde, könnte ich mir so wissen aneignen, dass ich später an meine Schüler weiter geben kann." erklärte sie ehrlich und striff mit ihren Fingern über einige der Buchrücken. "Bücher verhelfen dem ein oder anderen oft die eigene Fantasy zu fördern. Sie zeigen uns eine völlig neue Welt und bilden den Geist. Wir wachsen mit ihnen, seien es einfache Geschichten oder Schulische Bücher. Es ist gleich, denn unser Geist braucht das wissen, damit wir reifen und wachsen können. Ein bestreben das viele Schüler haben, der eine mehr der andere weniger. Die Kunst liegt darin jemandem ein Buch schmackhaft zu machen.  Ich für meinen Teil, vermute, man kann jeder Person,dass lernen oder ein gutes Buch schmackhaft machen. Das ein oder andere mal, habe ich das schon in meinem Beruf erreicht.  Aber aufzwingen kann man niemand etwas. diese Mauern habe ich vermisst, sie waren mir im Vergangenen Leben, mehr Heim als jeder andere Ort und wer kehrt schon nicht gerne nach Hause zurück?"
Während sie mit ihm spricht, schaut Marie auf die Bücher die er antippt und die sich vor ihr ausbreiten. Eingehend besieht sie die Einbände und fasst die Bücher mit größter Sorgfalt an. Auf eines tippte sie schließlich und öffnete es. "Der Einband ist beschädigt,   dass sieht man an dem Leder das sich ablöst und an der Bindung. Das Buch muss einmal gefallen sein, denn sehen sie hier, ist die Bindung vom Einband gelöst, sowas passiert nur, wenn das Buch herunterfällt. Damit das Buch nicht zerstört wird, würde ich den Einband und die Bindung erneuern, so würden die Schüler das Buch weiterhin nutzen können und die wichtigen Informationen, würden nicht abhanden kommen. Gerade den gebrechlichen dingen, die wir in unserem Leben finden, sollten wir mehr Aufmerksamkeit schenken und sie pflegen, wenn sie es brauchen. Ich würde die Bücher regelmäßig auf Schäden kontrollieren und diese beseitigen. ebenso müssen völlig abgenutzte Werke ersetzt werden durch eine Kopie, wobei man Raritäten sowieso nicht im Original ausstellen sollte. Die Gefahr, dass ein erst druck vernichtet wird, ist zu groß. Doch glaube ich hier gehen die meisten Schüler, sehr fürsorglich mit den Büchern um." erklärte sie und schlug das Buch behutsam wieder zu, sie deutete auf die beiden anderen Bücher. Auf dem Einband, war klar zu erkennen, dass jene eher zum Fach Kräuterkunde gehörten, während das abgegriffene und leicht beschädigte Buch zur Geschichte der Zauberei gehörte. Die beiden Bücher, nahm Lou an sich und kletterte auf eine kleine Leiter. Sicher sie könnte das selbe mit dem Zauberstab erreichen, aber sie entschied sich, die Bücher so in das Regal einzuräumen, vor dem sie standen. "Das vorherige Buch gehört in ein anderes Regal...Wenn ich mich recht erinnere...vierzehnte Reihe...Drittes Regal und wie es zu meinen Aufgaben gehört, sortiere ich Bücher, die unachtsam, in Eile, aus mangelnder Lust oder gar dem Zeitdruck, vergessen wurden, wieder an Ort und stelle ein. Damit jeder, der sie braucht nicht lange danach suchen muss. Ebenso denke ich, dass es zu meinen Aufgaben gehört, die Bücher zu Katalogisieren und die Bibliothek durch neue oder fehlende Werke zu erweitern. Natürlich in Absprache mit der Schulleitung." Lächelnd stieg sie von der Leiter und faltete die Hände vor ihrem Schoß, ehe sie so um den Tisch herum ging und auch die anderen Bücher begutachtete. Diesmal zückte sie den Zauberstab.
Die Bücher, wurden der Reihe nach angetippt und flogen auf die Regale zu."Magisches Recht, Zaubertränke und Wahrsagen. Diese Bücher gehören ebenfalls nicht hier her und ich bin froh, kein Buch aus der Verbotenen Abteilung hier zu finden. Ebenfalls etwas wofür ich sorge tragen muss. Die Meisten oder gar alle Bücher, gehören unter Verschluss und sollten für Schüler nicht zugänglich sein. Ob es da eine Ausnahme gibt, dessen bin ich mir nicht sicher. Aber wenn wird diese wohl nur von ihnen oder der Schulleiterin, sowie den Professoren erteilt. Demnach würde ich ohne eine Genehmigung, keinen Schüler so einfach in dieses Abteil lassen und noch ein stärkeres Auge darauf haben, dass keines dieser Bücher die Bibliothek verlässt. In den falschen Händen können sie großen Schaden anrichten." während sie mit Bill spricht, fliegen die eben angetippten Bücher, in die Vorhergesehenen Regale und schieben sich Ordentlich zwischen jene, die dort schon ihren Platz gefunden haben. "Hat meine Vorgängerin irgendwelche Verbesserungsvorschläge gehabt, die es umzusetzen galte? Es würde mich sehr interessieren, ob sie der Bibliothek, in Absprache, neue Werke hinzugefügt hat oder nicht." Aufmerksam musterte sie Bill, irgendwie machte sie sich sorgen um ihn. Er war ein geschätzter Freund, in ihren Augen manchmal verschlossener als Dax, doch im Augenblick, musste sie sich einfach auf das Vorstellungsgespräch Konzentrieren. Manchmal fehlte einem nur ein freund, dem man sich anvertrauen konnte. Jetzt wo sie wieder in London war, konnte sie auch ihn vielleicht öfter besuchen. Jetzt aber wollte sie wissen, ob sie etwas vergessen hatte. Sicher würde Bill ihr sagen, sollte sie noch andere Aufgaben ausführen müssen. Aber auch die wären für Louisa kein Problem. Wenn sie schon keine Professorin sein konnte, dann konnte sie vielleicht so helfen, dass Wissen zu vermitteln und weiter zu geben.
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Bill Melbourne
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BeitragThema: Re: Bücher sind wie Wesen, man muss sie pflegen.   Fr 6 Okt 2017 - 1:27

Bill nickte ihre Ansichten bedingungslos ab, es war beinahe so als würde sie seine Gedanken wie ein offenes Buch einfach so lesen. Bücher waren der Inbegriff des Fortschritts, denn nur durch einen gebildeten Geist, konnte man in einer Zivilisation leben, in der gewisse Regeln an der Tagesordnung standen. Durch Bücher vermittelten wir die Erkenntnisse der Geschichte und die eigenen an die nächste Generation weiter. Bücher vergaßen nichts, sie speicherten das was wir in sie hineinschrieben und machten dieses Wissen jedem zugänglich. Dies war der elementare Bestandteil eines jeden Lernprozesses und es bedeutete lediglich, dass Bücher fast genauso lebensnotwendig sind, viele andere Dinge. Doch es gab einen Faktor den Miss Millen ausließ, einen der das Wissen um vieles ergänzte, der es nutzbar machte in dieser Welt mit all den vielen komplexen Verbindungen. "Nun, die Erfahrung ist ebenso viel wert und verleiht dem Wissen eine Spur von Individualität und der Chance auf eine einzigartige Weise genutzt zu werden. Wissen und Erfahrung sind wichtig, um im Lernprozess ständig voranzukommen. Selbst Fehler sind keine Niederlage, sondern bedeuten ebenso wie ein Erfolg, einen Fortschritt. Aber eine Bibliothek ist mehr als Wissen. Sie erinnert uns an die Taten großer Hexen und Zauberer. Sie ist ein Denkmahl für all die Autoren der magischen Welt, die viele Jahre teilweise geforscht haben, um etwas zu entdecken. Es ist unsere Geschichte die hier verborgen ist. Bücher bieten Wissen, Weltanschauungen, Ansichten alter Generationen, Glauben, Magie, Verständnis und noch vieles mehr. Deswegen ist es so wichtig, dass Bücher in Ehren gehalten werden.", fügte er ergänzend hinzu und beobachtete sie skeptisch, während sie die Bücher mit ihren Augen zu analysieren schien. Beeindruckend was sie alles herausfand, allein durch die Beobachtung eines Bucheinbandes. Sie wirkte auf ihre Art sehr gut vorbereitet und schien die Bibliothek immer noch bestens zu kennen. "Sagen sie, haben sie ein fotografisches Gedächtnis? Ihre Angaben sind überaus korrekt und ihre Philosophie über das Wissen und den Reichtum durch Bücher absolut tadellos." , hakte er neugierig nach, nachdem sie ihm genau benennen konnte in welcher Reihe und in welchem Regal welches Buch stand.

Sie hatte seine erste Prüfung zumindest bestanden und schien mehr als nur Interesse für diesen Beruf zu entwickeln,  es fühlte sich beinahe wie eine Leidenschaft an. Jedoch war sie damit noch nicht qualifiziert und würde sich noch in anderen Punkten mit Bill unterhalten müssen. Die Ernsthaftigkeit stand ihm in die Augen geschrieben, seine Blicke folgten exakt ihren Handlungen, während er mit den Ohren alles genau aufnahm, was sie zu sagen hatte. Es gab da noch einige unbeantwortete Fragen und die mussten geklärt werden, bevor er sich dazu bereit erklärte sie als Bibliothekarin einzustellen, schließlich hatten in letzter Zeit genug Leute ihren Posten aus den unterschiedlichsten Gründen gekündigt. Ob es wegen den Gefahren oder der drängenden Einsamkeit in Hogwarts war, war unerheblich, denn die meisten wurden eingestellt, weil man sich sicher war, dass sie bis zum Schluss bleiben würden. "Nein Teuerste, aber darüber sollten sie sich keine Gedanken machen. Verbesserungen sind eine Kleinigkeit. Was bedeutet Ihnen Ordnung in einer Bibliothek, worin besteht für sie da Ordnung?", fragte er und ließ sie weiter ihrer ersten Arbeit nachgehen. Ob sie wirklich wusste was sie tat? sie war jung und würde sich garantiert hier irgendwann einsam drin vorkommen. Viel Auswahl an Männern für eine Beziehung gab es hier schließlich nicht und für eine so junge Frau ihres Alters wohl auch wenig zu erleben. Obwohl nein, das stimmte so nicht. Es gab in der Tat viel zu erleben, Hogwarts war ein Ort der ständigen Ereignisse. Es kam nur darauf an welchen Wert man ihnen beimaß. "Darf ich erfragen, was sie bisher beruflich gemacht haben? Nicht das es wirklich relevant wäre, aber meine Neugierde ist in dieser Beziehung schon groß.", was war wohl aus der jungen Hexe geworden? Sie wäre bestimmt eine wunderbare Ladenbesitzerin. Als Aurorin konnte er sich die junge Dame jedenfalls nicht vorstellen. Was sie wohl all die Zeit gemacht hatte? Bill stützte sich weiterhin auf seinen Spazierstock ab, der noch immer das Versteck für den Zauberstabes jenes Schülers war, der in seinen Armen damals gestorben war.
Der Stab mit jener Phönixfeder, der sich Bill anvertraut hatte nachdem sein Halter getötet worden war. Der alte Gryffindor hatte es jedoch nie übers Herz gebracht ihn wieder hervorzuholen. Im Gegenteil, er sah ihn als eine Art Mahnmal ab, dass er bei sich trug. Ein Mahnmal nie wieder so leichtsinnig zu sein. "Miss Millen, ich weiß nicht wie ihre familiäre Situation aussieht, aber durch den Ausbruch dieser starken Magie ist auch Hogwarts längst kein sicherer Ort mehr. Ich hoffe sie sind sich im klaren darüber, dass es auch hier gefährlich werden könnte ja? Außerdem müssen sie sich bewusst sein das dass Leben auf Hogwarts soweit ab von jeglichen Städten schon einen gewissen Unterschied ausmacht. Hier kann man schnell in Einsamkeit geraten, wenn man sich nach einem Partner sehnt. Das sollte ihnen bewusst sein, bevor sie die Stelle annehmen. Meinen Sie, unter diesen Bedingungen können sie arbeiten? Oder gibt es noch etwas, das ich wissen müsste?", mahnte er sie ernst und klopfte mit seinem Spazierstock zweimal auf den Boden, damit sich ein Bücherstapel in die Luft erhob und sich selbstständig in die Regale einteilte.

Louisa Millen, sie würde seinem Aufenthalt in Hogwarts vielleicht gut tun. Eine alte Freundin könnte ihm durchaus helfen, wieder etwas lebensfroher zu werden. Schließlich hatte er sich sehr stark isoliert und das würde mit ihr vielleicht enden. "Was wissen Sie eigentlich über die Sicherheitsmaßnahmen der verbotenen Abteilung? Also was glauben Sie,würde passieren, wenn ein Schüler eines der Werke dort versucht zu lesen? Wie auch immer dieser Schüler dort hinein gekommen wäre. Und was würden sie mit einem Schüler machen, den sie dort erwischen?", seine Frage war ein Test, um zu sehen wie sie mit Schülern umgehen würde und ob sie sich richtig entschied. All diese Faktoren waren wichtig und mussten bei der Besetzung des Postens durchaus berücksichtigt werden. "Sie trauen sich das also zu? ich meine die Leitung dieser Bibliothek? Wenn ja, werden sie merken, das ich ein häufiger Gast bin, der hier viel nachliest. Das heißt wir werden uns durchaus das ein oder andere Mal sehen.", erklärte er und hoffte, dass sie das volle Ausmaß ihrer Verantwortung auch wirklich begriff. Ihre Antworten würden den weiteren Verlauf bestimmen.
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BeitragThema: Re: Bücher sind wie Wesen, man muss sie pflegen.   Sa 7 Okt 2017 - 4:50

Aufmerksam, lauschte Louisa Bills Worten und lies sie  sich gut durch den Kopf gehen. Er hatte Recht,  denn eine Niederlage brachte einen ebenso voran, wie der Erfolg. Der weg war eben ein anderer, denn wenn etwas nicht klappte musste man einen anderen weg finden, dieses Ziel zu erreichen. Es gab viele Wege um Erfolge zu erzielen, doch rannten auch so viele in eine Richtung,die sie leichter an ein ziel brachte, aber nicht immer der Richtige war. Aber ebenso wichtig, waren die Taten großer Hexen und Zauberer wichtig, vieles durfte nicht vergessen werden, gutes aber auch schlechtes. Louisa empfand es immer als wichtig, dass sich das schlechte nicht wiederholen durfte und wenn, sollten sie es doch tun wäre es doch gut Anzeichen wahrzunehmen.  Ein Lächeln, bildete sich auf ihren Lippen, als Bill sie nach dem Photographischen Gedächtnisses Fragte. "Nun ich nehme an man nennt es so. Viele dinge kann ich mir sehr gut merken. Doch muss ich zugeben, dass ich mir schriftliche Inhalte besser merken kann, als Gesichter. Also würde ich sagen, wenn nur bedingt." lächelte sie und lauschte weiter seinen Worten. Dabei sah sie sich in der Bibliothek weiter um und erinnerte sich daran, wie sehr sie hier die Ruhe genossen hatte. Dies war immer ein sicherer Zufluchtsort. Sicher gingen immer Schüler ein und aus, aber es war nie so belebt, wie die Gemeinschaftsräume. Doch wurde sie aus ihren Gedanken gerissen und antwortete auf seine Frage. "Ordnung, ist eine Tugend und keine Selbstverständlichkeit...Schüler haben damit ihre Probleme, in ihrem alter haben wahrscheinlich oftmals andere Dinge Vorrang. Was einem nicht gehört, behandelt man oft unliebsam. Darum wäre es ungünstig, wenn sie hier aßen oder tranken. Die Bücher könnten Beschädigt werden und hier begann die Ordnung. Ich werde darauf achten, dass die Bücher alle an ihren Vorgesehenen Platz und Abteilung zurück kehren und das die Schüler sich an die Regeln halten, die es in diesen Räumlichkeiten einzuhalten gibt. Ich werde natürlich auch darauf achten, dass die Schüler nicht in den Büchern herum kritzeln, Notizen auf die Seiten niederschreiben und die Seiten mit einem Knick markieren. Es wäre nicht hilfreich und würde dazu führen, dass die Bücher unleserlich sind. Sollte dies also vorkommen, werde ich die Bücher davon befreien." erklärte sie ruhig und Lächelte Bill zu. Er wollte wissen, was sie bisher Beruflich gemacht hatte und Louisa wiegte den Kopf hin und her. Ehrlichkeit wehrte am längsten und sie wollte Bill gegenüber ehrlich sein. Also beschloss sie offen dar zu legen, was sie getrieben hatte in der letzten Zeit."Sie wissen um meine Probleme und trotz meiner Flucht, habe ich versucht Geld zu verdienen und mich weiter zu bilden. zum einen ging ich bei Dax Chantealee in die Lehre, um meine Magischen Fähigkeiten weiter zu bilden und zum anderen arbeitete ich immer wieder in den Verschiedensten Ländern in Bibliotheken. Es war nie lang immer nur ein paar Monate, aber es gab mir das Gefühl von Freiheit und ich tat was mir Spaß machte. Jedoch begann letzteres nachdem ich euch getroffen haben, da Marie damals noch so klein war." Sicher nichts, was ein Arbeitgeber gerne hörte, aber es zu verschweigen, erschien ihr einfach nicht richtig. Dennoch hoffte sie, dass er bemerkte, wie wichtig ihr der Beruf war und das sie nicht davon ablassen konnte. Im Grunde wollte sie so daraufhin arbeiten, eines Tages Professorin zu werden.

Er sprach das Thema Familie an und Louisa schluckte. Nur langsam lernte sie, was eine Familie überhaupt ist und groß war die ihre nicht. aber sie hatte Dax und Marie, sowie Saphira. Menschen denen sie wirklich vertraute. Ebenso bewusst war ihr, dass sie Marie nicht mit her nehmen konnte und das viel ihr wirklich schwer. Sie hoffte jedoch auf ein entgegen kommen. Also hob sie den Blick, in dem die schwerer ihrer Gefühle lag. Jedoch konnte man auch ihre Entschlossenheit erkennen. "Ich will meinem Kind ein gutes Vorbild sein und halte nichts davon mich auf einem Vermögen auszuruhen, dass wahrscheinlich nicht einmal wirklich ehrlich verdient wurde. Außerdem hoffte ich, dass ich am Abend und an den Wochenenden bei meinem Kind sein kann...Zumindest an den Wochenenden für die Zeit in der die Schüler in Hogsmead sind. Ich muss sowieso umziehen und würde dort ein haus suchen, um Marie in meiner Nähe zu haben. Denn wenn wir beide ehrlich sind, gibt es zur Zeit keinen sicheren Ort, nirgendwo. Aber einsam werde ich nie sein, nicht einmal hier. Denn nur der ist Einsam, der es sein möchte. Solange ich mein Kind Täglich sehen kann ist alles gut...Ich wäre einfach nur beruhigter wären da nicht...andere Probleme. Aber ich kann nicht ewig weglaufen und ich will einfach nur Leben, dazu gehört eben ein beständiger Beruf Sir." Sie meinte jedes Wort ehrlich und sie war sich sicher, dass dies nicht die beste Wahl wäre, einfach hier zu sagen was sie bewegte. Doch würde sie es nicht lange verbergen können und so wusste auch die andere Seite worauf sie sich einließe. Das Thema schwenkte schnell um und es ging wieder um die arbeit in der Bibliothek. Die verbotene Abteilung, etwas von dem sich Louisa immer fern gehalten hatte. Aber sie wusste, dass es viele dinge war, welche diese Abteilung schützte. "Nun ich erinnere mich das viele der Bücher, durch Zauber geschützt sind, ein Eisentor zudem es einen Schlüssel gibt, ist auch nichts was jemand lange aushalten wird, der an diese Bücher will. An mehr kann ich mich leider nicht gänzlich erinnern, doch bin ich sicher sie werden mich darin unterweisen. Jedoch würde ich die Schüler bei der Schulleitung oder ihnen Melden Sir." Es erschien ihr richtig, solch einen Vorfall zu ,melden. Die Dinge die sonst geschehen könnten, wären verheerend. In den Falschen Händen könnten einige Bücher Tore zu starker Magie öffnen und neue Probleme hervorbringen. Einen zweiten Voldemord, wollte niemand, auch wenn die dunklen Mächte auch nach seinem Tod, sicher nicht ruhe geben würden. Seine Worte brachten Louisa zum lächeln, immerhin freute sie sich Zeit mit ihrem alten Freund zu verbringen und sicher könnte Bill etwas Gesellschaft gebrauchen. "Und da reden sie davon, dass man hier einsam ist? Wenn man bei einem Tee eine nette Unterhaltung führen kann? Sie haben also geflunkert, so einsam ist man da wohl doch nicht, also würde ich wohl ihre Besuche mit Freuden erwarten. Sicher ist es nicht das selbe, wie bei dem Mann zu sein, den ich liebe oder bei meinem Kind. Aber in meinen Augen, kann man dennoch nicht von Einsamkeit sprechen Sir. Ich würde nur gern wissen, ob sie mir im Bezug auf mein Kind entgegen kommen können oder nicht. Das wäre für mich ein wirklich wichtiger Punkt."
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Bill Melbourne
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BeitragThema: Re: Bücher sind wie Wesen, man muss sie pflegen.   Sa 21 Okt 2017 - 23:50

Sie wusste scheinbar sehr genau was er von ihr erwartete. Obgleich sie ihn scheinbar als Freund betrachtete, wusste sie jedoch relativ wenig über ihn. Was er eigentlich selbst Schuld war und niemanden mehr so richtig in sein Leben ließ. Bill war ein vereinsamter Mann, der die Gesellschaft der Schulleiterin genoss und sie so gesehen als Seelenverwandte betrachtete. Sie war zu einem gewissen Grad sogar sein Vorbild. Ihre Bildung und ihre Intelligenz waren enorm und ihre Willensstärke für den alten Professor für Pflege magischer Geschöpfe durchaus von beeindruckender Größe. Louisa schien schien da ebenfalls eine interessante Entwicklung gemacht zu haben, obgleich sie sehr müde und geschafft wirkte. Wie jemand dem die dauerhafte Flucht wirklich zu schaffen machte, Aber wovor flüchtete sie eigentlich? Wahrscheinlich war es vermessen zu fragen und er konnte nur hoffen, dass sie diesen Angelegenheiten außerhalb von Hogwarts regelte. Im Augenblick hatte er nur eine wirklich wichtige Frage an sie. "Sie sagten eben, dass sie auf der Flucht waren. Wird dieses Erlebnis ihre Arbeit hier in irgendeiner Weise beeinträchtigen? Sie müssen wissen, wir benötigen sie all mit all ihren Fähigkeiten und es wäre schade, wenn sie etwas anderes ablenken würde.", führte er aus und klopfte erneut auf den Boden mit seinem Stock um einen Stapel Bücher sich selbst einsortieren zu lassen. Sie hatte ein Kind, sicher würde das ein Problem werden. Solange die Kleine noch nicht bereit für Hogwarts war, war es buchstäblich unmöglich sie hier aufzunehmen, dafür gab es zu viele Probleme in dieser Zeit. Andererseits war es egal wo sie sich aufhielt die Gefahr war durch die gegenwärtigen Veränderungen in der Welt sowieso überall fast dieselbe. Hogwarts war wohl immer noch der größte Fels in der Brandung.

Trotz seiner Zweifel über ihre Beweggründe musterte er sie skeptisch und sah ihr beim einräumen der Regale zu. Sie wollte also unbedingt bei ihrem Kind abends sein. Wenn sie in Hogsmeade unterkam, wäre das natürlich eine Möglichkeit, jedoch gab es gewisse Verbindlichkeiten die eingehalten werden mussten. Die Frage war also in diesem Fall, was war zulässig und was unverantwortlich. Zwar musste sie nicht Nachts auch hier alles überwachen, jedoch gab es schon einige wichtige Dinge zu beachten und dann waren da auch noch die Wetterveränderungen und die aggressiveren Tierwesen. Sie zu Fuß also nach Hogsmeade gehen zu lassen, wäre in der Dunkelheit wahrscheinlich viel zu gefährlich. Andererseits gab es für Louisa ja auch noch das apparieren oder auch das Flohpulvernetzwerk. Sie musste nur danach zu Fuß wieder zurück zum Schloss zurückkehren, da ein Weg übers Flohpulvernetzwerk nur nach außen möglich war, jedoch nicht nach innen.

Die entscheidende Frage war also ob Bill einem Entgegenkommen zustimmen sollte. Sie brauchten einen Bibliothekar der ihnen bei den Recherchen half und Alternativen gab es im Moment kaum welche. Zumindest keine wirklich fähigen. "Nun Miss Millen, ich kann ihnen nicht jeden Abend zu sichern. Es wird Verbindlichkeiten geben, die nicht garantieren das sie es jeden Abend schaffen zu ihrer Tochter zu gelangen. Jedoch bin ich durchaus bereit ihnen entgegen zu kommen. An den Wochenenden wo die Schüler nach Hogsmeade gehen und in den Schulferien dürfen sie sich gerne außerhalb des Schlosses mit ihrer Tochter umgeben. Innerhalb der Woche Abends, wenn es ihr Dienst erlaubt. Die Schulleiterin Professor Chantealee wird keine Abweichungen von der Norm dulden. Ich gebe ihnen also keine Garantie für jeden Abend, da wir ihre Hilfe bei Recherchen brauchen werden. Aber ich werde versuchen ihnen soweit es geht, soviele Abende wie möglich in der Woche zu sichern.", fuhr er kühl fort und sah sie ernst an, wobei er sich noch einmal räusperte. "eine Sache allerdings wäre da noch. Sie dürfen ihre Tochter nicht vor der Einschulung mit ins Schloss bringen und sie sollten sich aufgrund der Probleme in der Welt bewusst sein, dass auch ein Gang nach Hogsmeade in der Dunkelheit nicht ungefährlich sein kann. Also geben sie bitte acht darauf. Ich nehme an, sie würden am selben Abend noch zurückkehren?" Erfragte er interessiert.

Auf ihre Anfrage hin, schenkte er ihr allerdings trotzdem, wenn auch etwas spät, ein kleines Lächeln. Selbstverständlich würde er sich bei ihr genauso freuen wie bei Farine, wenn sie gemeinsam einmal eine Tasse Tee All Grey trinken würden, ein paar Geschichten austauschten und er wieder etwas kontakt mit Menschen bekam, die auch außerhalb dieser Mauer noch ein Leben hatten. "Nun, auf eine gemeinsame Tasse All Grey würde ich mich freuen, allerdings müssten sie dafür auf meine Konditionen die ich eben erwähnte eingehen. Wenn sie das tun, würde ich Ihnen ihr neues Quartier zeigen, dass direkt neben der Bibliothek liegt und mit ihnen gemeinsam das Siegel der verbotenen Abteilung auf sie abstimmen. Wären wir uns da einig?", fragte er und machte mit einer Geste deutlich, dass sie ihre Arbeit für den Augenblick bitte einstellen sollte, ehe er mit dem Stock auf ein Buch in ihrer Hand zielte, "dieses bleibt bitte in diesem Regal. Ich weiß der Titel lautet zwar auf Zaubertränke, gehört aber aufgrund von gewissen Kapiteln in Kräuterkunde. Wenn sie es sich genauer anschauen werden sie es begreifen.", der Titel war einfach von der Autorin falsch gewählt worden. Es stand zwar Zaubertränke drauf, aber in Wirklichkeit war es nicht mehr als ein Nachschlagewerk für Kräuterkundler um zu sehen welche Zutaten für welchen Trank in der Pflanzenwelt herangezüchtet werden mussten. Etwas verwirrend wie es Bill empfand.

"Wie ich hörte, soll eine Lehre bei Mister Chantealee nicht einfach sein hm? Er ist ein ziemlich komplizierter Mensch, wie ich vermute, zumindest habe ich ihn als komplizierten Menschen hier im Schloss kennengelernt. Er unterstützt die Schulleiterin bei der Lösung der Probleme auf dieser Welt. ", fügte er hinzu und sah sie mit seinem typisch ernsten Gesichtsausdruck an, der lediglich eine Maske war für das dahinter liegende Lächeln. Er konnte eigentlich sogar sehr gut lächeln, nur waren die Zeiten nicht gerade lustig. Weder für ihn noch für das Schloss. "Sind sie sich sicher, dass sie die Stelle wollen?", hakte er am Schloss nach, um sicher zu gehen, das sie nicht gleich wieder absprang.
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BeitragThema: Re: Bücher sind wie Wesen, man muss sie pflegen.   Di 24 Okt 2017 - 16:34

Wieso hatte sie vor Bill das mit der Flucht erwähnt? Das würde sie nun sicher die Stelle kosten, aber sollte sie es geheim halten? Es wäre sicher besser gewesen, doch hielt sie nichts davon ihn zu belügen. Sie wusste kam so etwas später heraus, würde das viel mehr Probleme geben und so atmete sie tief durch und sammelte für einen Moment ihre Gedanken. "Bill, ich erzähle ihnen das nun im Vertauen und das tue ich um ihnen zu zeigen wie groß mein vertrauen ist und wie wichtig mir diese rbeit hier ist. Sie erinnern sich an den Tag, als ich in ihr Weingut km, mit dem kleinen Bündel in den Armen. Meine Adoptiveltern waren Todesser und wollten mich benutzen...aber ich habe mich gewehrt, weigerte mich den Weg zu gehen, den sie als richtig erachteten. Als ich allerdings schwanger wurde, wollten sie die Magie meines Kindes für ihre Zwecke nutzen. Sie hofften, dass sie mehr von ihrem Vater hatte, der ebenfalls Todesser war.  Ich floh mit ihr, nachdem meine Eltern gestorben waren. Zwar wusste ihr Vater nichts von ihr, dennoch ist Marie besonders...sicher alle Kinder können Magie wirken, aber mit ihren drei Jahren, ist sie manch einem weit voraus. Aus angst man würde sie mir entreißen floh ich...Doch das ist vorbei. Ich bin hier um die Zukunft der Kinder zu sichern, mein Wunsch ist es hier zu arbeiten, ein geregeltes Leben zu führen und ein vorbild für mein Kind zu sein. Ich kann nicht immer vor meiner Vergangenheit fliehen und ich versichere ihnen,dass ich mein bestes geben werde, wenn sie mich einstellen. Meine Tochter weiß das ich nicht jeden Abend bei ihr sei kann, aber es gibt auch andere Menschen die sie lieben und für sie da sein werden.  Dax...ist dabei sehr wichtig für sie. Sie sieht ihn als Vater an, auch wenn ich ihr das nie eingeredet habe. Sie begreift mehr als ich und manchmal ist ihre Liebe sehr beängstigend...." Einen Moment lang verstummte Louisa und strich sich eine Lose Strähne hinter ihr Ohr. in diesem Moment, war sie sichtlich nervös und verstand nicht wieso sie so vom Thema abgeschweift war. Einige male atmete sie tief ein und aus. Ihre Aussage war sicher dumm gewesen und vielleicht würde es sie die Stelle kosten, was ihr fern lag. Es war ihr Traum hier an diesem Ort zu Arbeiten und es ging auch um sie als Person. Sicher sie war Mutter, aber auch eine Junge Frau die ihren Weg gehen musste. Unsicher sah sie zu Bill und lächelte. "Es gibt einiges über dieses Thema, das ich euch gern bei einem guten Tee unter vier Augen erzählen werde, doch ihr könnte auch sicher sein, dass ich genauso viel Energie in diese Arbeit stecken würde , wie in die Erziehung meines Kindes. Mir ist das wirklich wichtig, das hier ist etwas, dass mich aus macht. Ich habe gesehen was diese Magie anrichtet, als der Tornado über mein haus fegte und ich bin hier um Hogwarts zu unterstützen, nicht nur Hogwarts, jeden Hexe und jeden Zauberer, der unserer Hilfe bedarf. Hogwarts mag kein sicherer Ort mehr sein, doch wir können dazu beitragen das Schloss und dessen Schüler zu schützen. Irgendwann möchte ich den Traum leben, Professorin zu werden. Bis dahin nutze ich diese Stelle um den Schülern, nach besten Wissen und Gewissen zu unterstützen. Ebenso werde ich natürlich Die Professoren unterstützen sofern sie meine Hilfe brauchen. Die Entscheidung meine Tochter nicht jeden tag sehen zu können habe ich mir nicht leicht gemacht. Aber ich bin auch nicht gewillt dabei zuzusehen, wie die Zukunft unserer Kinder zerstört wird." Sie lächelte und schaute au das Buch, dass die beinahe falsch eingeräumt hatte. Sicher es waren einige neue Werke dazu gekommen und sie musste sich diese Einprägen, wahrscheinlich würde sie diese, aus reiner Neugierde lesen. Er erwähnte Dax, und ihre Wangen färbten sich in einem leichten Rot. "Nun Dax, ist nicht so kompliziert wie man zuerst vermuten mag. Genauso wie ich muss er einige Dinge lernen, aber ich werde mein Herz für ihn so lange öffnen, wie er vermag mir seines zu öffnen. Die Schule und die Schulleiterin liegen ihm am herzen, ebenso wie mir. Dies war lange Zeit mein zu Hause und ich weiß es geht vielen Schülern und Professoren so. Nähert sich Gefahr, müssen wir zusammenhalten und in einem möglichen Kamp, Seite an Seite stehen und verteidigen,was uns wichtig ist. Ich denke, ein erneuter Krieg, ist unausweichlich...Was ich an jenem Tag spürte, lies mir das Blut in den Adern gefrieren und ich habe noch immer nicht verstanden, was dort geschehen war. Ich möchte sie unterstützen können Sir, ich möchte das was ich liebe ausleben und nicht nur für mein Kind sondern für jeden erhalten, was uns zu dem macht,was wir sind. Ich glaube das beantwortet ihre Frage und sie können sich sicher sein, dass ich ihnen helfe wo ich kann."
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BeitragThema: Re: Bücher sind wie Wesen, man muss sie pflegen.   Di 31 Okt 2017 - 23:08

Ein wenig verwundet über ihre Geschichte und die Ehrlichkeit die sie dabei an den Tag legte, atmete er tief durch und ging mit ihr kurz darauf ein Stück durch die Bibliothek spazieren. Sein Blick galt Louisa und auch wenn er erschrocken war über die Ereignisse die sich ergeben hatten, versuchte er seine Fassung und äußere Maske stets aufrecht zu erhalten. Ein Tornardo hatte also ihr Haus beschädigt? Ein interessanter Fakt, den Bill nicht außer Acht lassen durfte. An sich war dieses Ereignis nicht einmalig, aber dennoch machte er sich geistig eine Notiz und würde sie später dazu näher befragen. Schließlich galt es in dieser Zeit, jeder Spur nachzugehen und man konnte nicht ausschließen das bei diesem Zwischenfall vielleicht etwas geschah was ihnen eine Spur offenbaren würde.

Ihre Entschlossenheit und ihr Ehrgeiz diese Stelle trotz aller Widrigkeiten und Probleme anzutreten war bewundernswert. Auch wenn er sich fragte, ob sie sich nicht ein klein wenig übernahm. Zweifelnd sah er sie für einen Augenblick an und dachte zunächst tatsächlich daran, ihr Zeit zu geben genau darüber nachzudenken. Jedoch ahnte er wie sie darauf reagieren würde. Im Moment benötigten sie einen Bibliothekar und wenn sie wirklich so viel Energie in den Job steckte und sich mit seinen Konditionen einverstanden erklärte, würde es die Abläufe hier in Hogwarts keinesfalls blockieren.
Dennoch hoffte er inniglich, dass sie wusste was sie tat. "Nun Miss Millen, ich schätze ihren Einsatz und ihren Ehrgeiz und ich hoffe wirklich, dass das genug ist damit sie uns lange erhalten bleiben. Über die Geschehnisse mit dem Tornardo würde ich mich gerne später mit ihnen unterhalten. Da auch wir momentan an dieser Sache ermitteln und versuchen eine Lösung zu finden, würde ich ihnen gerne zu einem späteren Zeitpunkt ein paar Fragen stellen. Ansonsten bleibt mir wohl nicht viel als sie hier in Hogwarts herzlich Willkommen zu heißen.", manchmal musste man einfach über seine Zweifel hinweggehen und da er Miss Millen ein wenig kannte, wusste er, dass wenn sie einmal etwas wollte, sie nicht davon abzubringen war. Vielleicht würde ihr das die Stabilität geben die sie brauchte, um Fuß zu fassen. Solange sie die Kleine nicht mit in die Schule nahm, konnte eigentlich nichts schief gehen. Außerdem würde er sie die erste Woche sowieso im Auge behalten und selbst kontrollieren wie sie ihre Arbeiten verrichtete. Sie war eine offene und freundliche Frau, die für ihr Alter schon ein wenig was erlebt hatte. Louisa erinnerte ihn ein wenig an Viktoria, zumindest ihr Eifer und der Einsatz. Diese positive Ausstrahlung und das was sie bereit war für ihre Familie zu tun. Vielleicht kam daher dieses ungute Gefühl in seiner Magengegend. Diesen Gefühlen durfte er keinesfalls Einzug gewähren in seine Entscheidungen. Schließlich wollte er sie fair bewerten und das würde er nicht tun, wenn er sich an sein Herz klammerte.

Um sich von dem Gedanken abzulenken griff er mit der freien Hand in sein Jacket und zog den altertümlichen Schlüssel hervor. Kurz darauf drückte er ihn ihr in die Hand und zeigte auf eine Holztüre die zu einer Kammer führte. "Dieser Raum ist speziell für den Bibliothekar, dort können sie übernachten und besitzen selbstredend auch einen Schreibtisch und alle Utensilien um ihre Arbeit als Bibliothekarin ordentlich verrichten zu können. Sollten Sie fragen haben, mein Raum befindet sich im zweiten Stock, den Korridor gleich links wenn sie die Treppe herunterkommen. Ich hoffe, sie schaffen das ihr Privatleben mit dem Leben in Hogwarts zu verbinden. Machen Sie das beste darauf und ich würde mich freuen, wenn sie mal bei mir vorbei sehen würden. Kommen sie doch morgen Abend, ich stelle den Wein zur Verfügung und lasse sie kosten. Ein 67er. Ein hervorragender Jahrgang aus der Zeit als meine Eltern noch Weine hergestellt haben.", seine Hände lagen erneut auf dem Stock, den er tagtäglich mit sich führte.

"Ach Miss Millen, bevor ich es vergesse.", sagte er und räusperte sich, "Ungewöhnliches egal ob es Verhalten oder sonstiges betrifft, sind bitte umgehend zu melden. Jede Spur kann für uns wichtig sein. Besonders in Zeiten wie diesen und wenn sie spazieren gehen, meiden sie bitte den Waldrand. Viel Erfolg.", sagte er und sah sich erneut noch einmal um. Es war für ihn immer noch ein komisches Gefühl, wenn er diese Art von Gespräch führte. Wie er sich wohl als stellvertretender Schulleiter machte? Mit einer kurzen Verbeugung, wie es für einen Gentlemen üblich war, verließ er die Bibliothek und überließ es Louisa Millen die Arbeit aufzunehmen. "Sie können heute schon mit ihrer Arbeit anfangen.", sagte er beim rausgehen und ging in den rechten Korridor um den Weg zu seinem Büro zu nehmen.

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