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 Pokalvergabe und Schuljahresabschluss

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Ryan Goodwill
Auszubildender Auror || Metamorphmagus
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BeitragThema: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Di 5 Sep 2017 - 12:43

Hallo zusammen,

es ist der Abend des 06.06.2015. Die Schüler versammeln sich in der großen Halle, um der Verleihung des Hauspokals beizuwohnen.
Getränke und Snacks wurden von den Häusern vorbereitet und die Banner der Halle tragen noch das Symbol der Zauberschule. Später sollen sie das Wappen des Gewinners präsentieren.

Ihr könnt nun eure Schüler in die Halle posten. Die Schulleiterin wird danach das Wort ergreifen.
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Vanessa Bell
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Fr 8 Sep 2017 - 19:36

Ein schwieriges Schuljahr neigte sich dem Ende zu und dies sollte an diesem Tag gefeiert werden. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung in den Gängen, schließlich freuten sich die meisten auf die bevorstehenden Ferien, doch leider färbte diese Stimmung nicht auf Vanessa ab. Das, was sie in diesem Schuljahr über sich selbst erfahren hatte, hatte alles geändert. Sie würde in diesem Sommer nicht zu ihren Eltern zurückkehren, denn nun waren sie offiziell nicht mehr ihre Eltern. Sie war die Tochter von Jamie Hayes, und Howard und Morgana waren zwei Muggel, die sie als Baby adoptiert hatten. Damit gab es wirklich nichts mehr, dass Vanessa mit diesen Personen verband. Entsprechend gering war ihre Motivation, zu ihnen nach Manchester zu gehen und so zu tun, als wüsste sie von allem nichts.
Doch das war nicht die einzige Sache, die ihr an diesem Tag die Laune verhagelte. Zwar war es ihr mit der Hilfe von Saphira und Elion gelungen, Ryan zurück zu holen, aber das bedeutete leider noch lange nicht, dass wieder alles in Ordnung war. Sie wusste nicht, wie es nun um sie und ihn stand, denn die Tatsache, dass er sein Versprechen, sie nicht mehr allein zu lassen, gebrochen hatte, hatte vieles in ihr bewegt. Ihre Gefühle für ihn hatten sich verändert und sie wusste nicht, ob sie einfach so weitermachen könnte wie bisher.
In der großen Halle angekommen schenkte sie der verzauberten Decke keine Beachtung und begab sich direkt zum Tisch der Ravenclaws, um relativ weit hinten neben Fendor und Milon Platz zu nehmen. Nur knapp begrüßte sie die beiden Sechstklässler, worauf sie den Kopf auf eine Hand stützte, den Blick auf die Tischplatte richtete und mit einem Finger der freien Hand unsichtbare Muster auf die Holzplatte zeichnete. Sie hoffte, dass es dieses Jahr nicht allzu lange dauern würde. Eigentlich wollte sie viel lieber allein sein, um in Ruhe nachdenken zu können.
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Roxana Scamander
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Fr 8 Sep 2017 - 22:46

Irgendwie ging das Schuljahr viel zu schnell vorbei, aber das tat es immer. Aber mit jedem Jahr das verstrich, wurde mir bewusst, dass ich mich so langsam für einen Weg entscheiden musste. Ich hatte neue Freunde gefunden und viel Zeit mit jenen verbracht, die ich schon eine Weile kannte. Doch jetzt war ich genau von diesen Personen für eine ganze Weile getrennt und irgendwie stimmte mich dies traurig. Dennoch versuchte ich zu lächeln und mir nichts anmerken zu lassen. Dennoch schien ich einige Schüler beinahe über den zu Fall zu bringen, indem ich fast gegen sie lief. Zumindest schien es so, riefen mir einige doch nach ich solle aufpassen und nicht nur auf meine Füße starren. Dies war aber viel einfacher wenn man nachdachte. Noch immer hafteten Rebeccas Worte in meinem Kopf und ich wollte mich ändern und mehr zu mir selbst stehen. Aber wie sollte ich das machen? Tollpatschigkeit und meinen Charakter konnte ich doch nicht einfach ablegen oder doch? Ich schüttelte meinen Kopf um diese dummen Gedanken abzulegen, denn ganz ändern musste ich mich nicht. ich sollte mir nur nicht alles gefallen lassen, was andere mir antaten. Mit dieser Erkenntnis, hob ich mein Haupt und wollte Selbstsicher die Großehalle betreten, verfehlte jedoch den Eingang um einen Millimeter und rannte gegen die geöffnete Tür. Das Schuljahr endete wie es angefangen hatte...Peinlich! Aber das war nun einmal ich und das war ganz ok so. Also lächelte ich blöd vor mich hin, rieb die Beule an meiner Stirn und lief langsam zum Hufflepuff Tisch, an den ich mich setzte.
Auch wenn ich mir erhoffte, der schlag, habe meine Gedanken zerstreut, war dem nicht so. ich dachte an Rebecca und wie unglücklich sie schien und ich dachte an den Urlaub mit Leron, fünde er denn Statt. Aber irgendwie wurde ich den Gedanken nicht los, dass ich Rebecca helfen musste. Ich hatte ihr Angeboten, dass sie in den Ferien bei mir bleiben könnte, aber ob ihr das alleine half? Irgendwie befürchtete ich das nicht und somit versuchte ich einen Weg zu finden ihr zu helfen. Vielleicht konnten meine Eltern etwas machen oder hatten eine Idee...So langsam schlichen sich Kopfschmerzen in die ganzen wirren Gedanken in meinem Kopf...Ob das vom nachdenken kam? Wohl eher nicht, immerhin hatte ich ein weiteres mal die Mauern des Schlosses unfreiwillig geküsst. Der Tag war jetzt schon doof und es viel sicher niemand auf, wenn ich meinen Kopf ein bisschen auf den Tisch legte und die Augen schloss. Irgendjemand würde mich schon wecken, spätestens die Stimme der Schulleiterin.
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Ryan Goodwill
Auszubildender Auror || Metamorphmagus
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Sa 9 Sep 2017 - 16:56

Seid langem trug der Ravenclaw die Uniform seines Hauses wieder. Er war erst an diesem Tag ins Schloss zurückgekehrt und war seinen Freunden und Bekannten vorerst aus dem Weg gegangen, weshalb er an diesem Abend auch alleine in die große Halle eintrat. Er hatte in den vergangenen Tagen viel nachgedacht. Es gab so einige Fehler, welche der Metamorphmagus wieder in Ordnung bringen musste. Zwar bereute er sein Vorgehen in den vergangenen Monaten nicht, denn es war effektiv und nötig gewesen, aber Ryan sah ein, dass dabei einige Menschen auf der Strecke geblieben waren, welche er eigentlich nur zu beschützen versuchte.
Allen voran Vanessa. Er erblickte das nun blonde Mädchen bei Fendor und Milon. Der Metamorphmagus wusste, dass er sie in vielerlei Hinsicht enttäuscht hatte und es musste ein klärendes Gespräch stattfinden, welches am besten noch an diesem Abend geschehen sollte.
Vorerst setzte sich der Ravenclaw jedoch weiter vorne an den Tisch, ohne dabei die Aufmerksamkeit seiner Freundin zu erregen. Ein Blick und ein begrüßendes Nicken wurden an die Schulleiterin gerichtet. Eine weitere Person, mit welcher er dringend ein Gespräch suchen musste.
Dem Schüler entging nicht, dass einige Blicke auf ihm lagen. Es war den anderen bestimmt nicht entgangen, dass der Mannschaftskapitän der Adler einige Monate der Schule fern geblieben war. Doch es interessierte Ryan nicht, was über ihn gesprochen wurde. Nur die Meinungen weniger waren ihm wichtig und für eine dieser Personen beschrieb er einen kleinen Zettel.
Wir sollten uns unterhalten. Nach der Veranstaltung in der Bibliothek?
Ein Zauber, welchen er von Professor Chantealee gelernt hatte, formte aus dem Zettel einen kleinen Falken, welcher auf seinen Flügeln zu Vanessa glitt, nachdem er einige Kreise durch die Luft gezogen hatte. Mit einem Lächeln und einem dezenten Winken identifizierte sich der Metamorphmagus als Absender der Nachricht.
Erwähnte Charaktere: @Vanessa Bell @Farine Chantealee
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Chase Logan Campbell
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Sa 9 Sep 2017 - 17:25

An der Seite von Gwen schlenderte der Campbell-Erbe voller Vorfreude zum Tisch der Schlangen. Gemeinsam nahm die beiden Platz und achteten natürlich darauf weder Brian noch Eliza in ihrer Nähe zu haben. Gwyneth und Chase waren sich nämlich einig, dass die beiden das Talent besaßen jeden Moment mit wenigen Worten zu verderben.
Die beiden blonden Slytherins gehörten nicht zu den Paaren, die stets aneinander hingen und allen anderen mit kitschigen Floskeln den letzten Nerv raubten. In den vergangenen Tagen hatte sie jedoch sehr viel Zeit miteinander verbracht. Chase wusste nicht, wie die Pläne seines Vaters in diesen Ferien aussahen. Es war allerdings die Regel, dass die Campbell-Kinder keine Zeit für irgendeine Form der Freizeitgestaltung hatten. Sich mit der heimlichen Halbblut-Freundin zu treffen, könnte daher zu einer Sache der Unmöglichkeit werden. Doch dadurch ließen sie sich die Laune noch nicht verderben.
Dazu kam, dass der blonde Zauberer für diesen Abend noch einen besonderen Plan hatte. Der einzig eingeweihte war Chase bester Freund und Mitverschwörer Dario, welcher am Tisch der Löwen saß und von dem Campbell-Erben ein freches Grinsen empfing. Doch bis es so weit war, mussten die beiden noch einige weniger spannende Ansprachen hinter sich bringen. Für gewöhnlich waren es die Schulleiterin und die Vertrauensschüler, welche diese abhielten.

Erwähnte Charaktere: @Gwyneth Johnson @Dario de Luca
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Amanda Viktoria Livsey
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Sa 9 Sep 2017 - 20:46

Amanda wusste nicht genau wie sie sich fühlen sollte, als sie die große Hall zur Pokalvergabe betrat. Einerseits freut sie sich darauf nach Hause zu kommen, andererseits würden die Ferien in diesem Jahr anders werden. Sie würde ihre Mutter treffen, ihren kleinen Bruder erzählen müssen, dass sie noch lebte und sich mit ihrem Vater aussprechen. Hogwarts hatte sie bis zu diesem Zeitpunkt davor bewahrt diese Dinge wirklich angehen zu müssen. Sie wollte nicht wirklich weg. All die Menschen hier, welche sie so gerne hatte, die Gänge die sie inzwischen so gut kannte, der Unterricht und das Quidditch. Dieses Schloss hatte so viel Gutes, welches Amanda nicht zurücklassen wollte, weil sie Angst hatte, das sie alles verändern würde, wenn sie wieder zurück kommen würde. Entweder dieses grüne Licht und die Prophezeiung würden was ändern oder sonst etwas. Man wusste nie, was wirklich passieren würde. Die Gryffindor ließ ihren Blick neben sich schweifen, wo sie ein anderes Mädchen aus ihrem Haus sah. Seraphina natürlich, ihre beste Freundin. Sie war um einiges motivierter als Amanda von der Schule wegzukommen und von all dem lernen. Zurück zu ihrer Familie. Auch ihr würde sie noch die ganze Situation mit ihrer Mutter erklären müssen, allerdings erst nach dem Treffen mit dieser Person. Das würde schon alles gut gehen, irgendwie. Es war seltsam, aber Amanda sah dem ganzen etwas optimistisch entgegen, etwas was sie schon länger nicht mehr getan hatte, aber dieses Jahr hatte sie sehr verändert, sie stärker gemacht, ihr wieder Hoffnung gegeben. Sie blickte sich um, um die beiden Jungs mit ihren Augen zu finden, die den größten Anteil daran hatten, dass sie wieder über die Zukunft träumte. Am Hufflepufftisch konnte sie die beiden auch schon sehen. Da war einmal William, der ihr Leben gerettet hatte und auch ihre Seele und ihr immer unterstützend zur Seite gestanden hatte und da war Nate, der Junge, welchem sie mehr erzählt hatte, als sie jemals einem Menschen darlegen wollte. Sie lächelte in ihre Richtung, nicht wissen ob sie es auch wahrnehmen würden. Auch diese beiden würden nach Hause fahren und einiges in den Ferien erleben. Etwas was sie vielleicht verändern würde oder sie weiter in ihrem Leben bringen würde. Allerdings wusste Amanda, dass sie wieder kommen würden, genauso wie sie für das letzte Jahr in dieser Schule, diesem Schloss, diesem zuhause. Ihre Aufmerksamkeit richtete sie wieder auf ihre beste Freundin, welche ein Gespräch mit ihrer Tischnachbarin führte. Sie hörte zu, aber mischte sich nicht ein, sie war damit beschäftig diesen Augenblick zu genießen, die letzten Stunden in diesem Jahr, die sie mit alle diesen Menschen verbringen würde, die Siebtklässler das letzte Mal zu sehen. Die Professoren würden hoffentlich alle im nächsten Jahr auch wiederkehren. Einige wären wirkliche Verluste, wenn sie gehen würde, wie Professorin Chantealee oder Professor Melbourne. Letzterer hatte ihr geholfen ein Projekt zu beginnen, welches ihr erlaubt hatte sich von ihren Problemen abzulenken. Sie war ihm immer noch sehr dankbar dafür. Dieses Jahr hatte so viel mit sich gebracht, für nichts würde sie eine Person oder eine Stunde austauschen, nicht die Schlechten und vor allem nicht die guten Sachen. Nun musste nur noch der Pokal verliehen werden und das Jahr würde sich offiziell dem Ende nähern. Leider würde Gryffindor diesen, dieses Jahr nicht verliehen bekommen, dafür hatte das Haus zu viele Störenfriede gehabt, die konstant geschafft hatten, dass dem Haus wieder Punkte abgezogen wurden. Vielleicht würden sie es jedoch im nächsten Jahr schaffen.
// @William Gordon @Seraphina Johanna Bones @Nate Rupert
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   So 10 Sep 2017 - 21:50

Unbekannt schrieb:
In Zeiten der Dunkelheit, der Krise und des Krieges, rücken jene die noch Prinzip haben näher zusammen. Dann wird einem bewusst war die wahre Bedeutung von Freundschaft heißt. Freundschaft wird geschmiedet durch die Hürden die man gemeinsam überschreitet.

Der Tag war gekommen an dem alles wieder sein Ende nehmen sollte. Alles auf dieser Welt endete irgendwann, so auch die wundervollen Schuljahre im Schloss Hogwarts. Ein Jahr lang hatte er hier wieder gelernt, Bindungen geschlossen und neue Beschritten. Ein Jahr voller Schatten definitiv, aber auch ein Jahr der Freundschaft und des Zusammenhalts. Viele Wege führten zum Ziel und die Zukunft lag unmittelbar vor ihnen. Jene war über viele Pfade zu erreichen und seiner beinhaltete noch ein letztes Jahr an der Hogwarts für Hexerei und Zauberei. Eigentlich war es für ihn schwer vorstellbar, das all das hier in zwei Jahren vorbei sein sollte. Schon bald würde er in den Berufsalltag eintreten und dieses Schloss vielleicht für eine ganze Weile nicht mehr wiedersehen. Es sei denn Professor Chantealee würde ihn als seinen Schüler für Astronomie aufnehmen. Dann und nur dann könnte er eventuell hier bleiben.

Sein Gang in die große Halle war einer der längsten, geprägt mit vielen Erinnerungen, Umschwüngen und neuen Erfahrungen die er nun mit in sein tragen würde. Was vor ihm lag wusste er nicht, doch eines war ihm gewiss. Die Welt drehte immer weiter und er würde immer Freunde um sich haben die ihm zur Seite stünden, selbst in Zeiten der Not. So viele Menschen und einer darunter bei dem es immer noch schwer war den Frieden zu akzeptieren. Goodwill, sie beide verband ein Faden des Schicksals, der einen sehr ungewöhnlichen Weg einschlug. Sie waren wie zwei Seiten einer Medaille, nicht identisch doch ihr Ziel war dasselbe. Und egal was geschah in einem Punkt war sich William absolut sicher, Ryan und er würden sich wiederbegegnen. Zu einer anderen Zeit an einem anderen Ort und dort würden sie früher oder später erneut ein Duell ausfechten um immer wieder festzustellen, wer von beiden der stärkere war. War es notwendig? Nein. Aber allein um der alten freundschaftlichen Rivalität willen und der vielen Abenteuer, wollte er daraus unbedingt eine Tradition machen.

In der großen Halle angekommen sah er sich kurz um, beäugte die vielen Schüler die sich hier versammelt hatten. Das große Finale war also gekommen, der Augenblick wo sie sich für eine ganze Weile alle nicht wiedersehen würden. Vielleicht würden einige sogar nie mehr in dieses Schloss zurückkehren. Vielleicht war das Ende ihrer Zeit näher als sie alle dachten. Kurz gedachte er allen Schülern die er hier so sehr zu schätzen gelernt hatte und schenkte ihnen ein Lächeln, bevor er sich auf seinen Platz neben Nate begab, ihm sanft eine Hand auf die Schulter legte und sich neben ihn platzierte.  

Die Zeit verging plötzlich langsamer, das Lächeln der Gesichter erstarrte und für einen Moment ließ William ganz für sich persönlich dieses wundervolle Bild des Friedens und der Freude einfrieren, ehe es wieder in den Strang der Zeit zurück glitt. Was ist schon Leben wenn man es nicht lebt? Was ist Freundschaft, wenn man nicht zusammen die negativen Seiten des Lebens überwindet? Was macht das Leben schon aus, wenn man nichts von den einzigartigen Momenten mehr zu schätzen weiß? in solchen Momenten ist es unabdingbar, zurückzublicken, die Zeit anzuhalten und zu erkennen das man etwas richtig gemacht hat. Ein Moment überdauert nicht, aber er lebt weiter solange man sich an ihn erinnert. Sein Blick glitt nach vorne zum Lehrerpult, alle schienen anwesend zu sein, zumindest beinahe, alle außer dem Professor für Pflege magischer Geschöpfe. Sein Platz schien leer zu sein, nicht ungewöhnlich für einen Lehrer, aber ausgerechnet bei einer so wichtigen Zeremonie?
Er freute sich darauf Amanda zu fragen ob sie sich gemeinsam ein Zugabteil teilen wollten, er wollte mit ihr über so viele Dinge noch reden und ihr alles Gute wünschen, für das Gespräch mit ihrer Mutter. Die Vorstellung, das sie bald wieder eine geeinte Familie besitzen könnte, wärmte sein Herz aufs Neue.

Möglicherweise, aber auch nur ganz vielleicht, würde auch Ryan endlich seinen Weg finden. Aber dieses Mal nicht als Wills Feind sondern als sein Verbündeter. Ein gelungener Abschluss, auch wenn Will eine neue Niederlage bitter in Kauf nehmen musste. Immerhin war es offensichtlich wer dieses Jahr in den Hauspokal gewann! Das war DEFINTIV NICHT HUFFLEPUFF!!

Erwähnt: Ryan Goodwill, Amanda Victoria Livsey und Nate Rupert!

Notiz für Inplay: Bill Melbourne ist bei der Zeremonie nicht anwesend!
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Rubina Sophia Wiltshire
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Mi 13 Sep 2017 - 2:10

Rubina hatte noch nicht viele Wochen an der Schule verbracht, immerhin wurde sie erst recht spät eingestellt, um das Fach Wahrsagen zu unterrichten. Selbst jedoch in dieser kurzen Zeit waren so viele Dinge passiert, welche die junge Frau daran erinnerte, wieso sie immer so gerne in dieser Schloss gekommen war, als sie selbst zur Schülerschaft gezählt hatte. Sie hatte einige talentierte Schüler getroffen und versucht ihnen in ihrer Entwicklung zu helfen und ihnen zu zeigen, das Wahrsagen einen wichtigen Platz in der Gesellschaft einnahm. Neben diesen guten Erfahrungen hatte sie aber auch einige Problemschüler unterrichtet. Allen voran würde sie Jonathan Lestrange und Fabrice Sauvage nennen. Es waren wirklich zwei Störenfriede, aber bei weitem nicht die einzigen. Nun gut, es war nun mal so, das Wahrsagen häufig nur dazu benutzt wurde, um zu viel lernen zu entgehen. Hoffentlich hatten ein paar ihre Lektion gelernt. Eine andere überraschende Wendung war die Anwesenheit von zwei ihrer Schulkolleginnen, mit welchen sie schon in ihrer Kindheit hier gewesen war. Während sie sich mit Jialin gut verstand war Maeve eine Hexe gewesen, welche Rubina nicht wirklich wiedersehen musste. Doch auch das hatte ein mitspiel darin, dass ihr diese Erfahrung gefallen hatte und sie sich sicher war, dass sie noch eine Weile länger auf der Schule unterrichten würde. Ihr wurde sogar schon der Posten als Hauslehrerin für Ravenclaw angeboten. Die Hexe hatte ihre Vertrauenslehrerin immer bewundert, wie sie mit den Schülern umgingen und das sie sich für andere engagierten. Zugegeben, Rubina arbeitete an ihren sozialen Kompetenzen, sie waren bekanntlich nicht die besten, aber es lag ihr am Herzen zu sehen, wie junge Menschen über sich hinauswuchsen und lernten. Definitiv einer der schönsten Sachen zu beobachten. Auch wenn ihr Freund nicht so begeistert davon war, das sie plante an Hogwarts zu bleiben, ein Schritt nach dem anderen. Eine Beziehung die schon zehn Jahre lang hielt und über weite Strecken immer schon eine Fernbeziehung war, würde auch das überleben. Außerdem würde auch Ernest eines Tages einsehen was für ein schönes Gefühl es war Wissen weiter zu geben. Auch, wenn sie sich nicht sicher war, ob er es sollte. Zwar war er ein Meister auf seinem Gebiet, aber es war nie seine Stärke gewesen Dinge zu simplifizieren, damit auch wirklich jeder es verstand. Sie hingegen konnte es, auch wenn ihr teilweise Einfühlungsvermögen fehlte, aber es schien ihr genug um diesen Lehrposten zu behalten. Bisher hatte sich auch noch niemand dafür eingesetzt, dass sie gefeuert wurde, was sie als Erfolg verbuchte.
Nun war das Jahr auch schon zu Ende und sie wurden allesamt in die Ferien entlassen. Die Schüler würden es sich vermutlich gut gehen lassen. Die Hexe selbst jedoch hatte sich schon befristete Projekte gesucht, welchen sie in dieser Zeit nachgehen konnte. Nichts tun oder reisen ohne Grund war noch nie so wirklich ihre Stärke gewesen. Aber bis sie zu dem kommen konnte war erstmal noch die Pokalvergabe in der großen Halle zu der alle Schüler antraten. Es war nicht immer, dass man alle Schüler auf einmal in einem Raum hatte, es war immer schön zu sehen, wenn auch laut, ab und an auch zu laut für die Frau, die lieber eine kleine Menge an Leuten hatte oder für sich alleine war. In ihrem Umhang gekleidet und türkisen Handschuhen mit pinken Verzierungen auf diesen, mit passenden Schuhen, welche man leider nicht wirklich sah, ging sie in die Halle und setzte sich an einen Platz weit außen am Lehrertisch. Sie hatte versucht sich ein wenig mit den anderen Professoren zu unterhalten, aber es war nicht wirklich ihre Stärke Smalltalk zu machen. Sie hörte lieber den Gesprächen anderer zu und nahm Informationen oder Ereignissen aus diesen. Das Besteck vor sich arrangierte sie noch einmal, dass es auch so lag, wie sie es mochte. Die Halle war gefüllt mit leisen Gesprächen an den Tischen und man wartete nur darauf, dass Miss Chantealee die Stimme erheben würden um den Abend offiziell zu eröffnen.
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Vincent Tiberius Atkins
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Mi 13 Sep 2017 - 2:43

Erneut war ein Jahr vorüber und dieses Mal stieg er sogar ein Jahr auf, nicht wie im letzten Jahr. Aber das war eine ganz andere Geschichte und er würde es jede Sekunde wieder machen. Für seine Schwester würde er alles stehen und liegen lassen. Seine Zeit mit ihr war mehr als limitiert, auch wenn es ihr im Moment gut ging, es könnte jederzeit sein, dass es sich änderte und nicht wieder besser wurde. Sie schrieb ihm Briefe, jede Woche und er ihr und es hörte sich so an, als wäre sie zuhause und war endlich von einigen Medikamenten runter, welche sie immer genommen hatte. Wenn sie nur als Hexe geboren wäre, dann könnte sie vielleicht schon wieder gesund sein. Es waren diese Gedanken, diese Ungeduld sie wieder zu sehen, seine ganze Familie, welche dazu führte, dass er relativ früh in der großen Halle war und dort erstmal ein wenig rumsaß und die Menschen beobachtete, wie sie in die Halle kamen und sich Plätze suchten. Einige unterhielten sich, andere sahen so aus, als wüssten sie nicht genau, was sie denken sollten. Vermutlich machten sich einige Sorgen wegen dem Licht, andere hatten gerade ihr erstes Jahr beendet und wussten nicht wie es war von Hogwarts wieder wegzugehen, andere gingen an diesem Tag zum letzten Mal als Schüler. Vincent selbst kannte nicht wirklich viele Siebtklässler, vor allem dadurch, dass er das fünfte Jahr hatte wiederholen müssen, waren einige Kontakte abgebrochen und nächstes Jahr würde sein Jahrgang auf Wiedersehen sagen. Diese Sachen waren aber eigentlich wirklich nebensächlich für den Slytherin. Das Leben würde ihn an einen Ort führen und dann wieder zu einem anderen. Er hatte keinen Einfluss darauf was passierte, aber er würde das Beste aus dem machen, was das Leben in seine Richtung schmiss. Immer und jeden Tag, das war er denjenigen schuldig, die nicht leben konnten. Eigentlich waren sie alle verpflichtet das Beste daraus zu machen. Viel zu viele waren nicht einmal mehr fähig zu gehen, andere waren verrückt und konnten nicht zum vollsten Leben und dann gab es die Toten, welche noch viel Lebenszeit vor sich gehabt hatten, aber sie niemals leben konnten. Wenn er an einen Gott glauben würde, wäre er vermutlich der Meinung, dass es alles ein großer Plan wäre und würde Trost darin finden, aber für ihn war das ausgemachter Blödsinn. Es gab keinen Gott, niemand der uns lenkte oder Katastrophen jedes Ausmaßes auf die Welt schickte. Das war einfach nicht real. Alle waren alleine bis auf die Menschen die man aus eigener Kraft um sich scharrte. Man musste Beziehungen pflegen, sich unterhalten, austauschen, Dinge erleben, Abendteuer bestreiten. Vincent hatte schon so einiges erlebt und er hatte noch vor so einiges zu erleben. Einiges davon mit dem Hufflepuffmädchen, welches an ihrem Tisch saß und wie immer die Menge an Menschen um sich herum nicht leiden konnte. Ivana war schüchtern und das konnte er ihr ansehen. Er lächelte, als sie in seine Augen fiel und musterte, während er sich erinnerte, wie viel Spaß die beiden in diesem Schuljahr miteinander gehabt hatten. Ja, das war definitiv eines der besten Konsequenzen daraus, dass er den Jahrgang wiederholen musste. Auch wenn sie vermutlich immer noch nicht zugeben wollte, das sie viel für ihn empfand und das sie eine Beziehung führen, Vincent wusste was hinter diesen Wörter stand und was er fühlte wenn er sie sah. Das war alles was zählte, weil er genau wusste, dass es nicht nur er war. Er betrachtete sie weiter, für eine Weile, bis es soweit war der Stimme der Schulleiterin zu lauschen.
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Gwyneth Johnson
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Do 14 Sep 2017 - 18:53

Nun war es also soweit. Die alljährliche Abschlusszeremonie stand bevor und natürlich war die Stimmung in der Großen Halle jenem Event angepasst. Wo man hinsah, erblickte man strahlende Augen und lachende Gesichter, denn am heutigen Tag war es jedem bereits egal, ob vielleicht die eine oder andere Prüfung den Bach runtergegangen war oder nicht. Die Ferien standen vor der Türe und gerade das Abschlussfest bot doch Jahr für Jahr herrliche Unterhaltung für Schüler und Lehrer. Die blonde Slytherin hatte ihre Finger mit Chase' Hand verschlossen, als sie zusammen die Halle betraten und sich gleich einen Platz am Slytherintisch sicherten, der weit genug von jenen weg lag, die ihnen möglicherweise die Stimmung vermiesen könnten. Es hatte sich als unglaublich einfach herausgestellt, mit dem langjährigen Freund nun eine feste Beziehung zu führen, denn im Grunde hatten sich die Dinge zwischen Chase und Gwyneth kaum geändert. Sie waren nach wie vor beste Freunde, etwas das die Blonde auch niemals eintauschen würde, nur mussten sie sich nun nicht mehr in der Besenkammer verstecken, wenn sie sich einander annäherten. Nicht, dass sie dies hin und wieder nicht trotzdem getan hätten, doch dies lag dann mehr daran, dass es ihnen einfach immernoch Spaß gemacht hatte.
Wie es im Sommer weitergehen würde, stand dagegen leider noch ein bisschen in den Sternen, denn Gwen hatte ja bereits mitbekommen wie im Hause Campbell die Dinge so liefen, auch wenn sie sich natürlich sehr darüber freuen würde, wenn sie es irgendwie schaffen könnten, dass Chase sie in Glasgow besuchen käme. Ihr Dad wäre wohl mit Sicherheit vollkommen aus dem Häuschen, da Gwyneth zuvor noch nie einen Kerl mit nach Hause gebracht hatte - wieso auch, schließlich waren ernste Beziehungen für die Schlange früher genauso wenig ein Thema wie für Chase. Unter Druck setzen würde sie den Slytherin jedoch nicht und wollte sich auch heute gar nicht so viel den Kopf darüber zerbrechen. Dafür hatten sie schließlich noch genügend Zeit, wenn der Hogwartsexpress sie am nächsten Tag wieder in die Stadt zurückbringen würde. Statt dessen warf Gwen ihre blauen Augen umher und teilte hier und dort grüßende Gesten an jene Mitschüler aus, die sie im Getummel an Schülern erkannte, ehe sie ihren Blick zum Lehrertisch wandte und darauf wartete, dass das Fest eröffnet wurde.


Erwähnte Charaktere: @Chase Logan Campbell
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Elion Hákon Rowan
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Do 14 Sep 2017 - 21:27

Der Schwede betrat die große Halle der Schule mit einem breiten Grinsen auf den Lippen. Seit nun fast 24 Stunden war er mit Saphira verlobt und obwohl das vollkommen reichen würde, um ihn zum glücklichsten Menschen in der gut gefüllten Halle zu machen, hatte er zudem erfahren, dass sein ungeborenes Kind ein Junge war. Matthew war der Name, welchen der kleine Rowan-Spross tragen sollte. Matthew Rowan. Ein Namen, welchen der Skandinavier in den vergangenen Stunden häufiger leise ausgesprochen hatte. Er war bereit um Vater zu werden und er freute sich auf alles was die Zukunft für ihn und seine kleine Familie bereit halten würde.
Bisher wusste noch niemand von der Verlobung, was sich jedoch bald ändern würde. Zu Elions Überraschung erblickte er den jungen Goodwill in der Halle. Er hatte nicht damit gerechnet, dass Ryan so schnell an die Schule zurückkehren würde. Zumindest am Vortag war das noch nicht der Fall gewesen. Schließlich war es der junge Metamorphmagus, welcher ihm geholfen hatte, indem er Saphira lang genug abgelenkt hatte, damit Elion alle Vorbereitungen für seinen Heiratsantrag treffen konnte. Dementsprechend neugierig blickte der Schüler dem Professor für Pflege magischer Geschöpfe nun auch entgegen. Ein Lächeln und Nicken Elions genügten, um den Jungen über den Erfolg zu informieren. Als er Ryan erreicht hatte, hatte dieser sich bereits von der Bank erhoben, um dem Schweden mit einem Handschlag zu gratulieren. "Danke für deine Hilfe und willkommen zurück!", entgegnete er zu dem Schüler, welcher in den letzten Monaten zu einem Freund geworden war.
Das nächste Ziel war der Lehrertisch, an welchem er einige Kollegen, von denen er die wenigsten kannte mit einem freundlichen Lächeln begrüßte. Professor Melbourne, mit welchem er am engsten zusammenarbeitete, war noch nicht anwesend. Der Schwede setzte sich also zunächst an einen freien Platz, ohne mit jemandem ein Gespräch zu beginnen. Stattdessen ließ er sich noch einmal diesen einen besonderen Namen durch den Kopf gehen. Matthew Rowan.
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Clayton Adams
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Fr 15 Sep 2017 - 12:11

Erst knappe drei Monate war es her, seit der Wildhüter ins Schloss zurückgekehrt war und doch waren seither einige Dinge geschehen, die man wohl von einem „ruhigen Leben“ am Hogwartsgelände ausschließen könnte. Es wäre wohl in vielerlei Hinsicht untertrieben zu behaupten, dass der Posten hier weniger Verantwortung mit sich brachte, als sein ehemaliger Beruf als Auror, doch hoffte Clayton, sich dieser zumindest so weit es ihm möglich gewesen war, ausreichend gestellt zu haben. Seine Unterredungen mit Professor Chantealee hatten jedenfalls nicht den Eindruck hinterlassen, er hätte bei ihr einen schlechten Eindruck gemacht und bis auf das Missgeschick mit Miss McIntyre waren auch keine negativen Vorfälle bezüglich der Schülerschaft auf seinen Schultern zu verantworten. Die hin und wieder aufgekommenen Nachsitz-Einheiten schienen ebenfalls nicht dazu geführt zu haben, dass der Wildhüter sich unter den Schülern unbeliebt gemacht hatte, was wiederum ein Erfolg war. Generell hatte er natürlich in seinem Posten weit weniger direkte Kontakte mit Schülern und Professoren gepflegt, sondern war die meiste Zeit im Wald bei den magischen Geschöpfen geblieben, welche ja auch unter seine hauptsächliche Verantwortung fielen und auch hier ließen sich durchaus positive Ergebnisse abzeichnen.
Nun stand jedoch das Ende des Schuljahres vor der Türe und selbstverständlich wurde zu diesem Anlass jeder Bewohner des Schlosses in die Große Halle geladen, um jenem Fest beizuwohnen. So war es auch Clay, der zu gegebener Zeit durch die Pforten des Saals schritt und seine dunklen Augen für einen Augenblick über die vielen Schüler gleiten ließ, während er nach vorne zum Lehrertisch ging. Professor Melbourne, mit welchem er besonders in den letzten Wochen eng zusammengearbeitet hatte, schien seinen Platz noch nicht besetzt zu haben, dafür erblickte der Wildhüter den erst vor kurzem für Pflege magischer Geschöpfe eingesetzten Professor Rowan, wie dieser einen der Ravenclaws begrüßte. Vermutlich würde er mit diesem auch früher oder später in Kontakt kommen, weswegen er den Jüngeren mit einem Nicken begrüßte, als dieser sich ebenfalls in Richtung des Lehrertisches aufmachte. Nachdem Clayton sich schließlich gesetzt und auch die restlichen der bereits anwesenden Professoren flüchtig begrüßt hatte, unter ihnen auch die Lehrerin für Wahrsagen, Professor Wiltshire, wurde auch der Blick seiner dunkelbraunen Augen auf die Schulleiterin gerichtet, welche wohl in Kürze die Festivität eröffnen würde. Es war immer wieder erstaunlich, wie schnell so ein Schuljahr eigentlich zu Ende ging, auch wenn es in seinem Fall natürlich lediglich wenige Monate waren, die er diesem beigewohnt hatte, doch trotzdem erschien es einem solange man noch selbst zu den Schülern gehörte doch stets wie eine Ewigkeit, bis die Prüfungen endlich abgehakt waren, während die Lehrer vermutlich damit zutun hatten, um ihren Stoff in der eigentlich kurzen Zeit unterzubringen.
Was der Sommer für den Wildhüter bereithalten würde, wusste er noch nicht und genau genommen fürchtete er sich ein wenig davor. Natürlich mussten die Geschöpfe des Geländes auch in den Ferien betreut werden, was ihn nicht gänzlich arbeitslos zurückließ, doch trotzdem würde es wohl sehr ruhig im Schloss werden, was ihn wohl rasch zurück in altbekannte Grübeleien versetzen würde, wenn er nicht darauf achtete, jene im Hintergrund zu halten. Vielleicht sollte er sich einen Vorrat an Büchern aus der Bibliothek holen, um seinen Geist zu beschäftigen...


Erwähnte Charaktere: @Elion Hákon Rowan, @Rubina Sophia Wiltshire
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Alice Cathrine MacKenzie
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Fr 15 Sep 2017 - 17:00

Alice war spät dran. Sie hatte noch Zeit in der Bibliothek verbracht und es war ihr durchgegangen, dass die Verleihung des Hauspokals anstand. Sie war eine der letzten Schüler, die die große Halle betraten. Ihr rabenschwarzes Haar fiel ihr glatt bis über die Hüfte und stellte einen starken Kontrast zu ihrer hellen Haut da, der sie mit ein bisschen Make-Up das Aussehen von Porzellan eingehaucht hatte. Die Augen schwarz umrandet strahlten so blau, das man meinen könnte, es wir nicht ihre natürliche Farbe. Aber heute hatte sie tatsächlich auf Kontaktlinsen verzichtet. Sie trug ihre Schuluniform, wie es sich gehörte und hohe Schule, deren Absätze bei jedem Schritt ein leises Geräusch machten.
Ihre Gedanken waren schon wieder ganz wo anders als sie bei ihrem Tisch ankam. Kurz überflog sie die Reihen. Sie wusste, dass einige der jüngeren Schüler noch immer Angst vor ihr hatten, auch wenn der Adler das nicht verstehen konnte. Sie suchte sich einen Platz am schon vollen Tisch und ließ ihre Gedanken wieder schweifen, während sie zu den Lehrer sah. Die Ferien würden wieder anstrengender werden als die Schule. Sie wusste genau, dass sie keine Minute zur Ruhe kommen würde. Vika war eine faszinierend Frau, aber gleichzeitig war sie der Meinung, dass Alice nicht „faul sein“ dürfe. Und dazu gehörte auch nicht, mal einfach zu entspannen. Seit Emilias Tod war sie noch distanzierter ihrer Enkelin gegenüber als zuvor. Als die Gedanken an ihre Schwester aufkamen kämpfte sie ihre Trauer und die Tränen hinunter. Noch nie hatte man sie weinen gesehen und das sollte auch in Zukunft nicht passieren.
Die Ravenclaw zog ihre Gedanken in die Gegenwart und beobachtete die Schüler um sie herum und an den anderen Tischen, während sie darauf wartete, dass es los hin.
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Vanessa Bell
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   So 17 Sep 2017 - 1:04

Vanessa bemerkte nicht, dass Ryan die Halle betrat, zu sehr war sie damit beschäftigt, angespannt auf die Tischplatte vor sich zu starren. Sie war so vertieft darin, dass sie erschrak, als sich plötzlich kalte Hände in ihren Nacken legten, um sie aus ihrer Tagträumerei zu holen.
"Aufwachen, Prinzessin", johlte eine tiefe Stimme, dessen Besitzer sich dann zwischen Vanessa und Fendor quetschte, was ob der Größe des jungen Mannes ein recht schwieriges Unterfangen war. Es war Koriva, welcher sich zu ihr gesellte und ihr ein zuversichtliches Lächeln schenkte. "Alles okay bei dir?" Die dunklen Augen des älteren sahen Vanessa mit aufrichtiger Sorge an, worauf sie hingegen nur mit einem zurückhaltenden Lächeln und einem Nicken reagierte. Nichts war okay. Aber das musste Koriva nicht wissen. Wenngleich er es doch irgendwie verdient hätte, dass sie offen zu ihm war. Er hatte sich in den Monaten, die Ryan nicht für sie da gewesen war, liebevoll um die Fünftklässlerin gekümmert, hatte ihr zugehört und sie mit Süßkram versorgt. Er hatte gezeigt, was es bedeutete, ein wahrer Freund zu sein, doch Vanessa glaubte, zu merken, dass seine Motive hierfür leider die falschen waren. Er erhoffte sich etwas davon, das spürte sie, denn ohnehin war es ein offenes Geheimnis, dass der große Dunkelhaarige an der ehemals rothaarigen Ravenclaw interessiert war. Sie konnte dieses Interesse nicht erwidern, auch wenn sie Koriva wirklich nett fand. Aber sie war über Ryan noch nicht ganz hinweg und hatte von Beziehungen sowieso erst mal die Nase voll.
"Hey, das kannst du aber besser", kommentierte Koriva ihr schwaches Lächeln, worauf er eine Grimasse zog, die es tatsächlich schaffte, Vanessa ein ehrliches Lachen abzuringen. "Na, geht doch." Nun, da er sein Ziel erreicht hatte, wandte er sich zu den anderen Jungs um, um mit ihnen darüber Wetten abzuschließen, welches Haus den Pokal gewinnen würde.
Vanessa ließ ihren Blick nun schweifen, bis sie ein kleines Flugobjekt sichtete, welches direkt vor ihrer Nase niederglitt. Sie erkannte, dass es ein Stück Pergament war, und neugierig pflückte sie es aus der Luft, bevor es die Tischplatte berührten konnte. Die ungewöhnliche Falkenform löste sich auf, sodass sich das Papier leicht entfalten ließ und eine bekannte Handschrift zum Vorschein kam. Nachdem Vanessa die Worte gelesen hatte, huschten die grünen Augen den Tisch entlang, und weiter vorne erblickte sie dann den dunkelblonden Mannschaftskapitän, der ihr mit einem Lächeln dezent zuwinkte. Er wollte sich mit ihr unterhalten? ... War sie dafür denn überhaupt schon bereit? Sie wüsste nicht, was sie ihm in einer Aussprache sagen sollte, aber wie es schien hatte er ihr was zu sagen und sie wollte wissen, was es war. Mit einem zögernden Nicken ließ sie ihn wissen, dass sie einwilligte, wenngleich sie ein mulmiges Gefühl dabei hatte.
Lange hielt sie es auch nicht aus, den jungen Mann, in den sie sich einst verliebt hatte, anzusehen, weshalb sie stattdessen zum Lehrertisch sah. Elion war auch wieder im Schloss und wirkte sehr glücklich. Hm, wenigstens einer von uns...

@Ryan Goodwill
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Mi 20 Sep 2017 - 0:54

Als eine der ersten war die Sternwanderin an ihrem Platz angekommen und hatte sich gesetzt. Der Platz neben ihr war verwaist, Bill Melbourne war nicht anwesend in diesem Augenblick, aber auch ein anderer Platz war leer. Chester Wells', ehemals Zaubertrankmeister und enger Freund der Schulleiterin, Platz blieb leer. Nur kurz ruhten die Augen der jungen Professorin auf den Stühlen. Es waren Augenblicke zum resümieren, eine Art der Andacht. Viele waren gekommen, viele gegangen und zuviele waren gestorben, befand die Astronomin mit den brünetten Haaren die zu einem festen Dutt gebunden waren. Es war ein Jahr vergangen seit sie Mister Goodwill zu sich nach Belvoir eingeladen hatte um seine magischen Potenziale auszuloten, er war trotz allem einer der angenehmsten Schüler und heute konnte sie ihn sogar in den Reihen der anderen Adler ausfindig machen.

Nur ein kurzer, aber für sie warmer, Blick streifte den jüngeren, ein Blick der jedoch auch verhieß, dass sie sich unterhalten mussten. Nach und nach füllte sich die Halle zunehmend, Kollegen wie auch Schüler traten ein, während die Hände der Sternwanderin gefaltet in ihrem Schoß lagen und ihre grauen Augen über die anwesenden Personen wanderten. Abwartend, nachdenklich, so könnte man wohl den Blick beschreiben. Es roch schon jetzt nach den Köstlichkeiten die aufgetragen werden würden zur Feier des Tages, während jedoch jetzt noch die Wappen der Schule überall hingen und sich etwas heimeliges ausbreitete. Das raunen in der großen Halle wurde deutlicher, die Bänke ächzten leise unter dem Gewicht der Schüler, während der Stoff des viktorianischen Kleides leise raschelte als die Schulleiterin ein Bein über das andere schlug.

Amanda Livsey, die Vertrauensschülerin von Gryffindor, kam ins Blickfeld der Französin. Sie folgte unwillentlich dem Blick der jungen Hexe die zu William Gordon und dann zum Vertrauensschüler der Dachse, Nate Rupert,sah. Leicht hob sich die Augenbraue der brünetten Hexe, als der Hufflepuff der Löwin ein Lächeln schenkte, ein wenig beobachtete die Sternwanderin die Szene, die sich leicht ins rot färbenden Ohren des Burschen und das knuffen was von seinem Banknachbarn folgte, ehe sie sich wieder auf andere Dinge konzentrierte. Wie der Anblick von William Gordon, der ihr in diesem Jahr wie auch einige andere Schüler Kopf zerbrechen gebracht hatten. Vieles war vorgefallen und sie musste sich beweisen, jeden Tag aufs neue was nicht nur ihrem Alter geschuldet war. Doch da war noch mehr.

Man konnte spüren wie unterschiedlich die Stimmung der Schüler war, von der Freude geprägt endlich die Schule verlassen zu dürfen, als auch die eher traurig drein sehenden Schüler welche ihre Freunde vermissen würden. Ein lachendes und ein weinendes Auge, wie es schien. Ähnlich wie es einst bei ihr selbst war, als sie sich für die Sommerferien verabschieden musste von ihren Freunden. Christopher Greengrass, Logan Malfoy und Saphira Valentine. Nur für einen kleinen Augenblick schlich sich beinahe unmerklich ein schmunzeln in ihren Mundwinkel, denn auch ein Ende konnte ein Anfang sein, das hatte die Professorin damals gelernt. Und auch heute würde es nicht anders sein, für jene die einen neuen Weg gehen würden. Der Professorin für Wahrsagen hatte sie kurz zugenickt, als diese sich mit an den Lehrertisch setzte, und doch war es noch nicht an der Zeit die Rede zu beginnen, da noch nicht alle beisammen waren.

Ebenfalls wurden Elión und Clayton mit einem sachten neigen des Hauptes begrüßt, doch erstmal nicht weiter angesprochen. Die Schulleiterin genoss diese Momente, ehe sie sich sammelte um vor allen zu sprechen, sie resümierte und erinnerte sich an einige für sie wichtige Momente, wie die Vorstellungsgespräche oder andere Unterhaltungen die sie mit den anwesenden Hexen und Zauberern geführt hatte. In ihrer Vorstellung trat Chester in diesem Augenblick hinter sie und legte eine Hand auf ihre Schulter, wortlos, und doch für die Französin voller Erinnerungen. Sie waren beide nicht die größten Redner, und doch wusste sie, dass er auch in diesem Moment da war. Irgendwie. Auch wenn er es damals nicht hatte zugeben wollen, dass sie Recht haben würde.

Einen Augenblick schloss sie die grauen Augen und lauschte nur den verschiedenen Stimmen, dem rascheln der Kleidung, dem scharren von Füßen auf dem Boden. Angekommen. Sie fühlte sich angekommen. Und dann, als letztlich ihrer Meinung nach alle da waren, erhob sich die Astronomin, verwandelte mit einem Zauber ihren Platz in ein Podium welches mit einer Eule verziert war, nur um ihre rauchige, samtene Stimme zu erheben. „Guten Abend, werte Professoren, Angestellte, Schüler und Schülerinnen von Hogwarts, heute wollen wir alle gemeinsam feiern, dass das Schuljahr zuende gegangen ist. Doch möchte ich noch einmal alle dazu aufrufen, dass ihr auch an jene denkt, die nun nicht hier sein können.

Vieles ist in diesem Jahr geschehen, vieles hat sich für uns verändert, unsere Wege haben wir teilweise gemeinsam beschritten und neue Pfade erkundet. Jeder von Euch hat nach den Sternen gegriffen und seine Sterne neu geordnet. Hiermit möchte ich all jene verabschieden, die in diesem Jahr die Schule verlassen und somit auf einen neuen Pfad gehen werden, wir alle wünschen Euch Erfolg und Stolpersteine die Eure Wege interessanter machen werden. Vergesst nicht Eure Freunde, vergesst aber auch nicht, was ihr hier gelernt habt. Zusammenhalt, Freundschaften, aber auch die Selbstständigkeit die ihr hier erfahren konntet, werdet ihr brauchen wenn Ihr nun in die Welt hinaus geht. Nutzt Eure Interessen, und entdeckt das was andere vor Euch nicht haben entdecken können. Hört niemals auf zu lernen und seid Sand und nicht Öl im Getriebe der Zeit.“
Sprach die Französin in klaren Worten, wenn auch einem hörbaren Akzent.

Ihre grauen Augen blickten abermals über die Schülerschaft. „Habt keine Angst davor Fehler zu machen, denn Fehler gehören zum Leben dazu, achtet aber darauf, dass ihr aus Euren Fehlern lernt. Und mit diesen Worten möchte ich Euch nun offiziell aus dem Schuljahr entlassen. Aber was wäre ein Abschlussfest, ohne die Verkündung des Hauspokals? Nichts, was es hier schon einmal gegeben hätte. Doch zuerst, erhebt Euch und singt mit uns die Hogwarts Hymne:“ Eine auffordernde Geste seitens der Schulleiterin folgte an alle, ehe sie ihren Zauberstab zog und ein Band mit dem Liedtext heraufbeschwor und dann die Hymne anstimmte. „Hogwarts, Hogwarts, warzenschweiniges Hogwarts, bring uns was Schönes bei, ob alt und kahl oder jung und albern, wir sehnen uns Wissen herbei. Denn noch sind unsre Köpfe leer, voll Luft und voll toter Fliegen, wir wollen nun alles erlernen, was du uns bisher hast verschwiegen. So lehr uns über die Maßen, bring zurück, was wir vergaßen, gib dein Bestes – wir können's gebrauchen, unsere Köpfe, sie sollen rauchen!“ Eine kurze Pause folgte, ein weiterer Blick über all jene die anwesend waren.
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Aiden Jeremy Landon
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Mi 20 Sep 2017 - 19:27

Ein weiteres Jahr ging vorbei. Endlich würde er seine Eltern und seine kleine Schwester wiedersehen. AJ war so froh, das die Schulzeit endlich ein Ende nahm und ein neues Schuljahr bald starten konnte, denn das bedeutete für den Gryffindor nur eines: Neuer Anfang, neues Glück, neues Spiel. Er freute sch jetzt schon darauf, den Leuten später von seinen Ferien zuhause zu berichten und vor allem sich die Geschichten der anderen anzuhören. So kam wenigstens neuer Gesprächsstoff auf und nicht nur das typische Schulgerede das immer an stattfand. Wie öde, immer nur über Hausaufgabe und Lehrer abzulästern, dabei wollte man doch nur Spaß im Leben haben. In Umhang marschierte der große Gryffindor daher wie immer ganz locker und mit einem großen glücklichen Grinsen im Gesicht durch die Korridore und die Treppen hinunter ins Erdgeschoss. Wer kam nur auf die Idee einen Gemeinschaftsraum soweit nach oben zu setzen?! Das Schloss war nicht gerade für faule Leute gebaut und zu allem Überfluss gab es auch noch eigensinnige Treppen die einem ständig de Tag vermasseln konnten.
AJs Tag konnte man nicht vermasseln, er war so gut gelaunt und freute sich bereits auf die große Feier, das ganze Essen und all die glücklichen Schüler die nach Hause fuhren. Jedenfalls bei einigen war es etwas freudiges. Einiger seiner Freunde die zwei Klassen über ihm waren, würden die Schule für immer verlassen, was bedeutete, das er sich von ihnen verabschieden musste. Sowas stimmte AJ meistens traurig, aber es gab auch einen Hoffnungsschimmer. Irgendwann würden sie sich wiedersehen, da war er sich absolut sicher und wenn dieser Zeitpunkt gekommen war, würde er sich umso mehr freuen, das die Freundschaft solange gehalten hatte. Außerdem war er stolz auf sich, weil die ZAGs vorbei waren und er endlich ins nächste Schuljahr übergehen würde. Wer wohl in seinen Kursen alles drin war? Es blieb spannend und eine Überraschung zugleich, beides liebte er. Daher beschloss er auch keine Sekunde weiter über so etwas nachzudenken und seinen Weg etwas schneller fortzusetzen.

In der großen Halle angekommen sah er die Schülermassen die er inzwischen gewohnt war jeden Morgen, Mittag und Abends zu sehen. Hier und da lachten Schüler oder schauten traurig und besorgt rein. Andere freuten sich wieder nachhause zu kommen und wieder andere scheuten sich vor der Gräuel ihren Eltern ihre Zeugnisse zeigen zu müssen. Das war mit Abstand wohl der Horror eines jeden Schülers und garantiert kein Freudentanz, zumindest für jene die in Fächern durchgefallen waren. Bei seinem Rundblick, blieb er bei Amy haften die zum Hufflepuff-Tisch herüber sah, speziell scheinbar in die Richtung von Nate und William. War sie verknallt oder wollte sie am liebsten zwischen den beiden sitzen? Er wusste es nicht, aber sie wirkte nicht gerade wie einer der wirklich glücklichen Schüler. Die Hände aus den Hosentaschen nehmend ging er zum Gryffindortisch und klatschte bei seinen besten Freunden wie Jeffrey und Co ab. Leise schlich er sich an Amy heran und kitzelte sie sanft, ehe er ihr die Augen zuhielt und kichernd frage: "Rate wer hinter dir steht, meine holde Schönheit.", seine Komplimente waren natürlich auf verschiedenen Ebenen zu verstehen. AJ war ein sehr lockerer Mensch, der gerne mit Mädchen flirtete aber eher scherzhaft und weniger ernst. Die meisten wussten das und nahmen seine saloppe Art mit ihnen zu reden hin, denn man merkte ihm an, wenn es ernst wurde. "Du wirkst ein wenig angespannt, ist alles okay bei dir? Na komm jetzt wo AJ da ist, kannst du ruhig mal lächeln, ich verrats auch keinem weiter.", fuhr er fort und zwinkerte ihr optimistisch wie immer zu.

"Wieso sagst du Rupert nicht, das du ihn vermissen wirst? Na mach schon. Er wird sich sicher freuen. Der kommt nie aus den Puschen wenn du nicht den ersten Schritt auf ihn zumachst. Am besten du gehst bei nächster Gelegenheit zu ihm und sagst was dir noch auf der Seele liegt. Ich helfe dir auch, wenn du willst ", in seinen Blicken lag ein Leuchten, etwas was bei AJ irgendwie ständig zu sehen war, wenn er gute Laune hatte. Er schenkte ihr und sich selbst etwas Kürbissaft ein, reichte ihr den Becher und leerte seinen in einem einzigen Zug. "Hast du was in den Ferien vor? Wenn nicht, kannst du gerne mal vorbeikommen. Wir könnten zusammen die Innenstadt unsicher machen, natürlich ich ohne Zauberstab, Frau Vertrauensschülerin." er liebte es ihren Rang in der Schule zu betonen, nicht um sie zu verspotten, sondern weil er es schätzte wie sie ihre Aufgaben machte. Nur schade das sich Amanda nicht so richtig fallen lassen konnte, er würde sie gerne mal so richtig entspannt und locker erleben. Das wäre bestimmt ein heiterer Anblick! vielleicht nahm sich AJ das sogar mal vor. Sollte sie in den Ferien wirklich zu ihm kommen, würde er ihr schon zeigen, wie man seine Probleme mal für einen oder zwei Tage beiseite schob.

Er spürte die Blicke die auf ihm lagen und schlagartig wurde ihm wieder die Situation zwischen ihm und Amy bewusst. Glücklicherweise sah man nicht das rot auf seinen dunklen Wangen. Sie war ja seine Ex-Freundin! Jeffrey scherzte immer darüber, das er einer der wenigen Jungs sei, der immer noch mit seiner Ex-Freundin herumalberte und sie anflirtete. AJ konnte darin nichts falsches sehen. Egal ob Ex-Freundin oder nicht, Amy war eine liebenswürdige Person und er liebte ihre Gegenwart. Und selbst wenn er etwas für sie noch empfinden würde, wäre es doch unerheblich oder? Solange sie sich vertrugen und sich nicht stritten, war die Welt völlig in Ordnung. Die Frage war nur, nahm sie das ebenso locker wie er? Er kannte Amy und wusste nur zu gut, dass sie gerne viel über solche Dinge nachdachte. Andererseits....sie kannte ihn viel zu gut dafür und von daher kannte sie auch seine Eigenheiten!

Sein Blick richtete sich nach vorn als Professor Chantealee anfing zu reden, "Ohje, der Besen hat seine Rede begonnen...das kann ja heiter werden. Weck mich wenns vorbei ist.", flüsterte er ihr grinsend zu und lauschte ihren Worten. WAR DAS IHR ERNST?! Sie wollte wirklich das sie alle anfingen mit zu singen? Aber wieso?! AJ seufzte, im Gegensatz zu manch anderen hatte man ihm zwar gesagt das er eine ganz akzeptable Singstimme hätte, aber so wirklich treffen tat er die Töne nicht. Aber was sein musste, musste sein, also sang er das altbekannte Lied feierlich mit.
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Mi 20 Sep 2017 - 20:27

Ein neues Schuljahr war vorbei, schon wieder. Dabei erschien es mir eher so, als hätte das neue gerade erst begonnen – welch Trugschluss. Aber wenn man immer nur in seiner eigenen Welt lebte, war es durchaus klar, dass man den Bezug zur Realität irgendwann verlor. Als ich die große Halle betrat und einen flüchtigen Blick durch diese warf, stellte ich fest, dass die meisten schon hier waren und sich angeregt mit ihren Freunden austauschten. Wohl möglich Pläne für die Ferien miteinander schlossen oder sich an die letzten Monate erinnerten. Es war viel passiert – vieles war aber auch gleichzeitig an mir vorbei gegangen. Ich hatte absolut keinen Überblick mehr über irgendwas. An meinem eigenen Haustisch erkannte ich bereits Gwyneth und Chase und setzte mich in Bewegung. Es war dieses Jahr nicht leicht gewesen, irgendwie in engeren Kontakt mit dem eigenen Bruder zu kommen. Das mochte mitunter nicht daran liegen weil wir so verschieden waren – das war nur ein minimaler Teil – sondern eher daran, dass wir unterschiedliche Freundesklassen hatten. Kurz tippte ich Chase auf den Hinterkopf und warf Gwyneth ein dezentes schüchternes Lächeln zu. "Bin schon wieder weg und lass den König und die Königin wieder alleine." Kurz streckte ich Chase meine Zunge heraus, dann hüpfte ich schon wenige Meter weiter, wo ich Vincent entdeckt hatte. Zwar hatten wir nie viel miteinander zu tun – aber er war einer derjenigen, die einen nicht auf- oder hinunter zogen. Eine willkommene Abwechslung. Während sich die Halle weiter mit Professoren und den restlichen Schülern füllte, wandte ich mich kurz an Vincent und warf ihm ein kurzes "hey" entgegen. "Hast du Zach gesehen?" fragte ich hoffnungsvoll und war etwas enttäuscht gewesen, als ich ihn noch nicht gesehen hatte. Dann wandte ich mich der Schulleiterin zu, die soeben das Wort ergriffen hatte. Viel war passiert und eigentlich trafen ihre Worte direkt ins Schwarze. Etwas legte ich meinen Kopf schief – ihre Worte wirkten zwar direkt aber auch gleichzeitig ernüchternd. Nicht jeder schaffte es aus Fehlern zu lernen – besonders nicht dann wenn man nicht wusste – wie. "Öh.." murmelte ich leise zu mir selbst. "Wiesolldasdenngehen?" nuschelte ich unverständlich und verpasste doch direkt die Hymne, da ich viel zu sehr über diese Worte nachdachte. Nachdenklich zupfte ich an einer meiner rotblonden Strähne – ehe ich hochschreckte und bemerkte, dass um mich herum alle sangen. Nur widerwillig bewegte ich etwas meine Lippen – als ob ich jetzt hier anfangen würde zu singen.. 


Erwähnt wird: @Zacharias Slyser
Angesprochen werden: @Vincent Tiberius Atkins & @Chase Logan Campbell & @Gwyneth Johnson
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Mi 20 Sep 2017 - 23:51

Moderatorenpost: Es folgen nun die Reden und die Vergabe des Pokals. Die beteiligten Leute erhalten vom Team eine Nachricht, wenn sie mit ihrer Rede an der Reihe sind. Alle anderen können dann auf die Reden reagieren, sobald ein weiterer Moderatorenpost das wieder freigibt.
Das Ganze erfolgt in dieser Form, um Ordnung in dieses Event mit vielen Teilnehmern zu bekommen.
Vielen Dank für euer Verständnis.
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Do 21 Sep 2017 - 5:12

Amandas Blick war auf die beiden Hufflepuffs ihr gegenüber gerichtet. Einer der beiden bemerkte auch relativ schnell ihren Blick und gab ihr ein Lächeln zurück. Sie musste später noch unbedingt ein kurzes Gespräch mit Nate führen. Was sie ihm sagen wollte, das wusste sie auch nicht, aber irgendwie fühlte es sich so an, als wäre da noch etwas unausgesprochen. Vielleicht bildete sie sich das  auch nur ein. Abgelenkt wurde sie schließlich von einem paar Hände, welches versuchte sie zu kitzeln Betonung auf versuchen, da sie einen kleinen Bruder hatte, der das auch nur allzu oft versucht hatte, war sie inzwischen relativ immun dagegen. Als sie ihren Kopf drehen wollte um zu sehen, wer sich diesen Scherz erlaubte, wurden ihre Hände über die Augen gelegt und die Stimme von AJ ertönte, welches ihr erneut ein Lächeln auf die Lippen zauberte. „Wann wirst du es endlich aufgeben AJ, ich bin nicht kitzlig und werde es nie sein.“, antwortete sie auf sein Ratespiel. Das sie angespannt war, viel ihm auf, nicht, dass sie es anders erwartet hatte. Die ganze Geschichte mit ihrer Mutter zerrte an ihr und die Rede, welche sie halten musste, wollte, war auch etwas was ihr Sorgen bereitete. Dann war da auch noch die Sache mit Nate. Einfach alles viel zu viel als das sie noch wüsste wo ihr Kopf steht. Dabei glitt ihr Blick wieder in Rchtung des Hufflepuff Tisches was auch ihrem jetzigen Sitznachbarn nicht entging, was natürlich gleich zu einem Kommentar seinerseits führte. Das war nun mal AJ, er versuchte einfach alles locker anzugehen und dadurch besser zu machen. Ladies und Gentleman, wenn ihr eine unkomplizierte Beziehung wollt, dachte sich Amanda, er ist genau der Richtige dafür. „Natürlich werde ich ihn vermissen. Immerhin ist er ein Freund!“, sagte sie zu ihm, wohlwissend, das nicht nur sie sich bewusst war, das dem vermutlich nicht ganz der Wahrheit entspricht. Doch das Leuchten in seinen Augen schien sie zu durchbohren und die Schrift im inneren ihres Buches zu lesen. „Na gut.“, gestand sie ein und überdrehte leicht die Augen. „AJ, du weißt genau wie schwer mir das fällt. Ich möchte ihm nicht zur Last fallen.“ Daraufhin stürzte auch die das Glas Kürbissaft hinunter, um die aufkeimende Nervosität vor dem restlichen Abend zu ersticken. Die Rede machte ihr dabei noch am wenigsten Sorgen. Das Angebot welches er ihr als nächstes unterbreitete, nahm sie nur allzu gerne an. „Jetzt kommen wir doch endlich zum wichtigen. Meine Ferien werden sehr … kompliziert werden, aber sobald das vorbei ist müssen wir die Stadt unsicher machen. Ich bin mir sicher ich brauche deine gute Laune danach.“, gab sie zu und hoffte er wusste, das er nicht weiter nachfragen sollte. Dafür war das zu viel. William wusste etwas darüber und das war beinahe schon ein Mensch zu viel in ihren Augen. „Außerdem ist mein Geburtstag erst gegen Ende der Ferien. Das weißt du doch. Ich glaube nicht, dass du so lange auf einen Besuch warten lässt.“
Damit mussten sie das Gespräch aber auch beinahe schon unterbrechen, weil eine Frauenstimme durch die Halle lief und die Aufmerksamkeit aller sofort auf sich zog. AJ machte darüber noch einen Kommentar, ehe Amanda ihm in die Rippen stieß und ihm einen unverkennbaren Blick zu warf. Benimm dich, sagte dieser mehr als eindeutig aus. Danach lauschte sie der Rede der Direktorin mit Interesse. Sie wusste wie man Reden hielt und ihre Stimme war angenehm zu lauschen, wenn man es wollte. Allerdings sorgte das dafür, dass sie doch noch einen Schluck Kürbissaft nahm um ihren trocken werdenden Mund zu befeuchten. Wieso musste ihre Rede nach der von Professorin Chantealee sein? Das machte es umso schwerer sich nicht vor der gesamten Schülerschaft zu blamieren. Wenn sie jedoch so darüber nachdachte, diese Hürde war schaffbar, sie hatte sich schon mit schlimmeren auseinander setzten würden. Hier in Hogwarts wurde sie gemocht, selbst wenn sie einen Fehler machen würde, vermutlich würden die Leute eher mit ihr lachen und nicht über sie. Dieser Gedanke brachte ihr ein wenig Frieden in ihrer Nervosität. Professorin Chantealee richtete sich an die Schüler welche die Schule verlassen würde und das was sie hinter sich lassen würden, was sie nicht vergessen sollten. Das Gefühl, dass nächstes Jahr sie damit gemeint war, machten Amanda schon in diesem Moment Knoten in den Magen. Ob sie bereit dafür sein würde, wenn ihre Zeit gekommen war? Danach sang die ganze Halle zusammen die Hymne von Hogwarts. Es war eine schöne Hymne, ein Lied welches nach Wissen strebte und danach, dass man das Beste geben sollte.

Das war jedoch auch schon ihr Stichwort. Die erwachsene Hexe gab ihr ein Zeichen und sie stand von der Bank auf und machte einige Schritte in Richtung Lehrertisch, an welchem sie sich schlussendlich positionierte und in die Menge schaute, ihre Mitschüler, ihre Freunde und ihre Weggefährten. Ein schmales Lächeln schlich sich in ihr Gesicht. Diese Schule war wie ein zuhause für sie, diese Menschen wie ihre Familie. Auf diesem Gefühl hatte sie ihre Rede geschrieben. Ob nun gut oder schlecht, es war nicht wichtig, wenn sie nur das Gefühl darin transportieren konnte, was sie hatte, wenn sie in diesen Hallen umherlief und daran dachte wie viel ihr dieser Ort gegeben hatte. Die Rede hatte sie Auswendig gelernt und nun war es Zeit sie zu halten.

„Guten Abend werte Professoren, guten Abend liebe Mitschüler. Für einige von uns ist dieser Abend etwas Besonderes. Der letzte Abend in diesen Hallen. Der letzte Abend den ihr mit all den Menschen in diesem Raum teilen könnt. Der letzte Abend an dem ihr dieses wunderbare Buffet genießen könnte. Das letzte Mal, dass ihr sehen könnt, wie der Hauspokal verliehen wird. Jahrelang seit ihr nun in diesen Hallen gewandelt, habt gelernt, gearbeitet, euch weiterentwickelt und Entscheidungen für euer Leben getroffen. Ihr habt eure Fußspuren und Fingerabdrücke in diesen Mauern hinterlassen. Nicht nur ihr habt euch in den Jahren verändert, nein, Hogwarts hat sich mit euch verändert.

Die Meisten von euch werden wissen, was ihr nun in eurem Leben machen wollen, einige wenige sind vielleicht noch unentschlossen. Aber das was ihr alle gemeinsam habt ist, dass ihr hier wart. Diese Familie, eure Mitschüler, eure Professoren, haben euch geformt und euch geholfen euren Weg zu finden. Ich bin mir sicher ihr hattet schlechte Zeiten und ihr wurdet hier wieder aufgefangen. Das ist was Hogwarts für mich ist, was Hogwarts für uns ist. Ein Ort an dem wir uns sicher fühlen können Fehler zu machen, zu experimentieren, damit wir in der Zukunft die besten Versionen unserer selbst sein können. Ein Teil dieser Gemeinschaft. Ein Teil dieser Familie. Ich hoffe das wir alle euch ein zuhause haben bieten können, in dem ihr euch wohl fühlt. Welches ihr in gute Erinnerung behalten werdet. Welches ihr niemals vergessen wollt. Ihr werdet uns viel zu bald verlassen und Hogwarts wird sich dadurch erneut verändern, wir werden uns alle dadurch verändern.

Dem entsprechend ist es nicht nur für einige von uns ein besonderer Tag. Es ist ein besonderer Tag für uns alle. Wir haben zu euch aufgeblickt, als ältere Schüler, die, die unserem Weg vor raus sind. Wir haben euch um Rat gefragt, wenn wir nicht weiterwussten. Wir haben gesehen, dass ihr es schaffen könnt, was uns den Glauben daran gibt, dass auch wir diesen Weg beschreiten können. Ihr seid unsere Vorreiter und wir werden in den folgenden Jahren eurem Weg folgen. Wir werden mit Freuden sehen, was aus euch wird und was ihr alles erreichen werdet. Doch in all diesen wundervollen Dingen die vor euch liegen möchten wir, dass ihr nicht vergesst: Hogwarts wird euch immer ein zweites Zuhause sein. Ihr werdet immer Rat erhalten, wenn ihr danach fragt. Ihr werdet immer in dieser Familie aufgenommen sein, weil ihr ein Teil davon wart, seit ihr an eurem ersten Tag aus dem Zug gestiegen seid.

Im Namen all derer die zurückbleiben, die noch ein Weilchen länger im Schoß dieser Familie verweilen, möchte ich euch danken, dass ihr hier wart, diese Vorbilder für uns wart und Hogwarts durch euren Einfluss weiter bewegt habt. Wir werden immer eure Familie sein. Hogwarts wir immer ein Zuhause bleiben.“


Damit beendete die Gryffindor ihre Rede und begab sich zurück zu ihrem Tisch und ihren Freunden, in die Mitte der Schülerschaft und in die Mitte ihrer Familie.
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Jamie Miller
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Do 21 Sep 2017 - 23:46

Die Pokalvergabe rückte immer näher und ich wurde langsam nervös. Ungeduldig rutschte ich auf der Bank auf und ab und zupfte an meinen brustlangen violetten Haaren herum, die ich mir heute ausgesucht hatte. Eigentlich hatte ich gehofft, dass ich den Schuljahresabschluss entspannt mitverfolgen konnte, bis jedoch Nôel, unser Vertrauensschüler auf die Schnelle verhindert war. Das führte dazu, dass man mich kurzerhand gefragt hatte, ob ich die Abschlussrede im Namen des Hauses Ravenclaw halten könne. Da ich nie wirklich Nein sagen konnte, hatte ich mir daraufhin ein paar Gedanken gemacht, was ich sagen würde. Allerdings waren mir keine passenden Worte dazu eingefallen. Und nun saßen wir in der Großen Halle und hatten unsere Blicke auf das Podium gerichtet, an dem bereits Amanda stand und einige Worte an uns Schüler richtete, während ich allmählich Panik bekam. Ich hatte noch nie eine Rede gehalten, mein Kopf fühlte sich so leer an und ich wusste nicht so recht, mit was ich anfangen sollte.

Als Amanda geendet hatte, begannen alle Schüler um mich herum zu klatschen. Ich jedoch saß einfach nur da und knabberte an meinen Fingernägeln herum. Klar, ich war normalerweise selbstbewusst und diese Nervosität war ungewohnt für mich aber ich hatte noch nie vor der gesamten Schülerschaft eine Rede halten müssen. Wie schaffte es Amy, so selbstsicher aufzutreten? Ich schluckte kurz, bevor ich aufstand um mit zittrigen Fingern den Gang zwischen den Tischen nach vorne zum Podium entlang zu gehen. Als ich mich zu der Schülermenge umdrehte, atmete ich tief ein und wieder aus, bevor ich nach den richtigen Worten für den Anfang suchte. Anfangs war meine Stimme noch nicht so selbstsicher wie gewöhnlich, doch nach und nach gewöhnte ich mich daran dass duzende von Augenpaaren zu mir hinauf starrten.

“Liebe Mitschüler...Professoren und alle anderen, die ich in meiner Aufregung jetzt vergessen habe. Ähm...ja, wo soll ich anfangen?“ Ich grinste schief – vielleicht hätte ich mir doch einwenig mehr Gedanken über diese Rede machen sollen. Dann würde das jetzt nicht in einem Desaster enden. Ich warf unserer Schulleiterin einen kurzen Blick zu, bevor ich all meine Gedanken über Board warf. Ja, ich hatte keine Ahnung was ich sagen wollte. Aber mir die passensten, seriösesten Worte zusammen zu suchen, brachte mich auch nicht weiter. Ich war eben chaotisch und so würde auch diese Ansprache werden. Aber das war für mich völlig in Ordnung in diesem Moment. “Wisst ihr – ich finde es langweilig, wenn jeder Vertrauensschüler jetzt das gleiche sagen würde. Ich gehöre zwar nicht zu den Vertrauensschülern und muss eigentlich nur einspringen...aber ich werde euch nicht die gleichen Worte auf den Weg geben. Das wäre öde, zäh und einschläfernd. Mit einem leichten Lächeln stellte ich mich gerade hin und ließ meinen Blick über die Masse gleiten. Einige kannte ich schon seit der 1. Klasse hier im Schloss. Andere hatte ich erst im Laufe der Zeit kennengelernt, zum Beispiel Will oder Adrian, und doch waren mir die meisten so sehr ans Herz gewachsen. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass ich nächstes Jahr mit meinem Abschlusszeugnis in der Hand hier sitzen würde. Das war viel zu surreal.

“Ihr seid mit Sicherheit froh darüber, dass ihr das Pauken, die Prüfungen und die sich in die Länge ziehenden Unterrichtseinheiten hinter euch lassen könnt – kann ich verstehen. Wäre ich an eurer Stelle auch...Aber denkt doch mal zurück an die Tage, an denen ihr euch immer wieder gewünscht habt für immer in Hogwarts bleiben zu können.“ Ich zögerte kurz und suchte nach Worten, mit denen sie fortfahren konnte. “Oder an die Tage, die nicht so gut gelaufen sind. Vielleicht habt ihr eurem Haustier ausversehen mal einen Elefantenrüssel gezaubert oder habt euch in Zaubertränke mit Flubberwurmschleim vollgekleckert? Ich wette mit euch, sowas werdet ihr selbst dann nicht vergessen, wenn ihr in ein paar Jahrzenten in einem klapprigen Schaukelstuhl sitzt und euren Enkeln davon erzählt. Aber bis dahin....könnt ihr den Weg einschlagen, den ihr wählen wollt und zudem müsst ihr nie wieder für die ZAGs oder für die UTZ´s lernen – im Übrigen Mit der Gewissheit, dass diese Rede eindeutig keine seriöse Ansprache war, grinste ich breit in die Runde. Man sollte mich eben niemals zu einer Menschenmenge sprechen lassen. “Finde ich die Bedeutung für UTZ immer noch bombastisch. Immerhin habt ihr alle den Grad der unheimlich tollen Zauberer erlangt. Also seid stolz auf euch und neigt jetzt nicht dazu, in eine nostalgische Phase zu rutschen. Nach Hogwarts könnt ihr das machen, was ihr wollt – Fast! Und ich wette, man sieht sich eines Tages wieder, schließlich ist Die Welt ein Dorf. Bis dahin...Herzlichen Glückwunsch und alles Gute Noch einmal grinste ich breit. Froh darüber, dass ich mit meiner schön improvisierten Rede fertig war.

Gemächlich lief ich wieder zurück zu meinem Platz und setzte mich, um nun eindeutig entspannter den restlichen Reden zuhören zu können. Klar, meine war nicht die beste gewesen aber ich war in gewisser Weise stolz auf mich, dass ich es besser hinbekommen hatte als gedacht.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Fr 22 Sep 2017 - 1:13

Sie sangen alle gemeinsam die Hymne von Hogwarts ehe Amanda als Vertrauensschülerin von Gryffindor offiziell für ihre Rede nach vorne trat. Ihre Worte bewegten sein Herz und so wie sie dar stand, konnte er sich ein Lächeln nicht verkneifen. Sie machte wirklich eine gute Figur und für einen Moment ertappte er sich selbst dabei wie er bei ihrem Anblick ins Schwärmen für sie geriet. Vielleicht lag es ja an den Nachwirkungen des Trankes. Aber ihre Schönheit und diese einmalige Stimme, die Will schon immer geliebt hatte, machten es ihm schwer für einen Moment einen klaren Gedanken zu fassen. Oder waren seine Gedanken mehr bei Alice? Er war ganz durcheinander und freute sich eigentlich recht wenig darüber das dass Schuljahr um war. Schließlich musste er wieder nachhause fahren und allein irgendwo herumhocken bis er zu Jamie und Catarina aufbrechen würde. Vielleicht würde Amy ihn auch einladen, sobald sie mit ihrer Mutter gesprochen hatte. ihrem Fall konnte er nur hoffen, dass sich alles zum Guten wendete und die Mutter einsah, dass es nicht wie früher werden würde, sondern sie das Vertrauen ihrer Familie erst noch zurückverlangen musste.

Als Amanda schließlich fertig war, klatschte er laut genau wie die anderen um ihn herum. Als nächstes trat Jamie auf die Bühne und das obwohl sie noch nicht einmal Vertrauensschülerin war. Das war ja genauso wie bei ihm! Na klar, Jamie bildete in ihrer Rede mal wieder die große Ausnahme und machte sich bei ihm nur noch sympathischer als sie ganz ehrlich einfach nur das sagte, was sie dachte. Sie war einfach ganz Jamie und das liebte er so an ihr. Sie gab nicht vor irgendjemand zu sein oder irgendwelche Klischees zu trimmen. Amy und sie waren beide mit fantastischen Reden auf die Bühne gegangen, während Wills vorbereitete Rede die er für Nate hielt, kein Deut da dran kam. Und trotz seiner Aufgeregtheit musste er leise kichern als Jamie etwas unbeholfen diese zwei tollpatschigen Beispiele hervorhob: Vielleicht habt ihr eurem Haustier ausversehen mal einen Elefantenrüssel gezaubert oder habt euch in Zaubertränke mit Flubberwurmschleim vollgekleckert?, bei diesen Worten grinste er und dachte sich seinen Teil.

Nein, eigentlich bist du die einzige die das geschafft hat, du Tollpatsch. Aber ich mag dich als Tollpatsch trotzdem unglaublich.

Natürlich applaudierte er bei ihr genauso laut wie bei Amanda, schließlich hatten sie beide super Reden vorbereitet. Das große Problem kam jetzt. Er musste nach vorne und genau in dem Moment wo er aufstand, fühlte er sich in der Masse verloren und völlig überfordert. Als er schließlich vorne auf dem Podest stand und die Menge sah, spürte er den Kloß in seinem Hals, den Schweiß auf seiner Stirn und plötzlich trocknen Mund. Sein Kopf war völlig leer und am liebsten wäre er in dem Podest versunken und nie wieder hervorgekommen. Ausgerechnet jetzt musste er die richtigen Worte finden und irgendwie an Amanda und Jamie Anklang finden.
Er sprach immerhin im Namen von Hufflepuff. Ob das was bedeutete? Er war sich unsicher, aber es gab keine andere Wahl mehr, jetzt oder nie!
Tief atmete er ein und wieder aus, "Liebe Schüler, Professoren, Angestellte,

meine Vorredner haben das wichtigste schon gesagt und ich muss es nicht wiederholen. Geht raus in die Welt, ihr die ihr eure Abschlüsse gemacht habt. Euch stehen alle Türen nun offen. Ihr habt gekämpft, gearbeitet und jeden Tag aufs Neue bewiesen, das ihr alle viel Potenzial in euch tragt. Aber, ich möchte noch etwas ganz wichtiges sagen. Geht nicht nur in die Welt hinaus, sondern zeigt der Welt wozu ein Schüler des Schlosses Hogwarts fähig ist! Zeigt ihnen woher ihr kommt und zeigt mit eurem Handeln das der gute Ruf von Hogwarts berechtigt ist, das wir Lehrer haben die sich um uns kümmern, die uns hart unterrichtet haben! Zeigt ihnen was für Hexen und Zauberer wir sind und in wenigen Jahren, da bin ich mir sicher, werden sich viele von uns dort draußen wiedersehen. Wir werden es euch nicht nur nachmachen, sondern versuchen euch zu übertreffen und ebenso würdige Schüler von Hogwarts zu sein wie ihr.
Was ich noch machen möchte ist folgendes, ich nehme mir jetzt einfach mal das Recht heraus, den Lehrern die uns so lange als Professoren erhalten geblieben sind und unserer Schulleiterin dafür zu danken, das sie für uns einstanden, für unseren Schutz sorgten, dass sie uns auf einen geraden Weg brachten und geduldig über unsere Fehler und Dummheiten hinwegsahen. Ich jedenfalls freue mich auf ein weiteres Jahr.
Und zu guter letzt, kann ich als Mannschaftskapitän nur eines sagen, gebt dort draußen euer Bestes, glaubt an euch und nutzt was ihr gelernt habt, denn wir bestimmen die Zukunft! Vielen Dank."
, sagte er und ging schweigend und mit einem erleichterten Lächeln von der Bühne ab.
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Ace Cooper
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   So 24 Sep 2017 - 23:22

Kitschig. Anders konnte er die bisherigen Reden nicht beschreiben. Die Schulleiterin sprach von Freundschaft, Amanda von einem traurigen Abschied, der in Wirklichkeit nicht einmal halb so tragisch war, wie sie ihn darstellte. Zugegeben: Jamies Rede hatte einen gewissen Humor, der die Sache fast erträglich machte, aber William zerstörte diese heitere Atmosphäre sehr schnell wieder.
Es war der letzte Tag dieses Schuljahres, warum mussten er sich da solche Schleimereien antun?
Etwas anteilnahmslos saß Ace am Tisch von Slytherin, starrte während der Hymne gedankenverloren seinen Gegenüber an, der daraufhin etwas nervös wirkte und konnte sich gerade so dazu bewegen nach jeder Rede ein-, zweimal begeisterungslos zu klatschen. Mussten sich die Siebtklässler nicht seltsam vorkommen, sich von irgendwelchen Leuten, die sie gar nicht kannten, anhören zu müssen, dass sie 'niemals vergessen' werden würden? Hogwarts war ein winziger Abschnitt ihres Lebens, nichts weiter.
Ace verdrehte seine Augen, als sein 'Lieblingsmitschüler' William Gordon mitten in seiner Rede anfing den Professoren zu danken. Musste er diesen Zeitpunkt wirklich nutzen, um sich bei ihnen einzuschleimen? Er spürte eine altbekannte Mischung von Abneigung und Hass in sich aufkommen und wandte seinen Blick von dem Podest ab. Eigentlich war er sehr beherrscht, aber William musste nur seinen Mund aufmachen, um seine Laune auf den tiefsten Abgrund des Meeres sinken zu lassen. Heute schien er ihn sogar noch mehr als gewöhnlich zu nerven, was wohl an Aces sowieso schon recht schlechter Laune lag. Die Pokalvergabe war noch nie sein Lieblingsevent gewesen. Der einzige Lichtblick war das Ende der Veranstaltung und die Tatsache, dass auch er bald seinen Abschluss haben würde.
Da er dieses Jahr der Vertrauensschüler seines Hauses war, wurde auch von ihm eine Rede erwartet, weshalb er sich erhob, als William endlich mit seinem Trauerspiel fertig war. Ace hatte nichts für die Rede einstudiert, sich aber zumindest gedanklich ein paar Zeilen zurechtgelegt. Slytherin war nicht gerade für Sentimentalitäten bekannt, weshalb wohl niemand eine Rede von ihm erwarten würde, die zu Tränen rühren konnte. Die meisten Leute kannten Ace allerdings eher als still und zurückhaltend, fast schon unschuldig und nicht als den 'typischen' Slytherin. Ihnen ein solches Verhalten vorzuspielen  hatte ihm oft gegen William geholfen, wenn dieser mal wieder versuchte Ace für eine seiner Taten dranzukriegen. Er hatte allerdings mit dem Gedanken gespielt das nächste Schuljahr ein wenig anders anzugehen. Das letzte Jahr musste schließlich etwas Besonderes sein, oder? Vielleicht würde er sich in den Ferien diesbezüglich noch einmal umentscheiden, aber für den Moment hatte er weder vor, irgendeine rosarote Rede aufzusagen, noch zu unfreundlich oder desinteressiert zu klingen.
„Ich glaube nicht, dass mein Haus es nötig hat sich bei irgendjemandem - Schulabgängern oder Professoren - einzuschmeicheln oder irgendeine Trauer vorzuheucheln. Also lasst uns diesen Kitsch für einen Moment beiseite legen.” ,fing er an, als er Williams Platz vor dem Podest übernommen und besagtem Hufflepuff bei dem Wort 'einschmeicheln' einen etwas längeren Blick zugeworfen hatte. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass ihr Hogwarts vergessen werdet und Hogwarts euch vergessen wird, denn obwohl euch sieben Jahre momentan lang vorkommen mögen, sind sie verglichen mit eurem gesamten Leben kaum erwähnenswert. Und wenngleich wir sechs dieser sieben Jahre zusammen auf diese Schule gegangen sind, sind viele von uns doch nichts weiter als Fremde, die an diesem letzten Tag keine Träne an jemanden verschwenden werden, dessen Namen wir kaum kennen.” Da Amanda, Jamie und William bereits das Meiste gesagt hatten, wollte Ace sich eher kurz fassen. Er war sowieso nicht der gesprächigste Mensch der Welt und war wohl nicht empathisch genug, um groß etwas zu diesem 'Abschied' zu sagen. „Ob ihr mir nun zustimmt oder euch lieber an die sentimentalen Worte meiner Vorredner klammert, ist natürlich euch überlassen. .. Wie auch immer. Ich denke es gibt nicht mehr viel zu sagen, deshalb verabschiede ich mich von allen Schulabgängern und hoffe, dass die aus dem Hause Slytherin dem Ruf dieser Schule auch außerhalb ihrer Mauern gerecht werden können.” Mit diesen Worten beendete Ace seine Rede und setzte sich wieder auf seinen Platz. Er hätte sich sicherlich mehr Mühe mit seinem Text geben können, aber wozu? Viele der Anwesenden starrten sowieso nur Löcher in die Luft und Ace würde die diesjährigen Schulabgänger wirklich nicht vermissen. Von wegen »wir haben zu euch aufgeblickt«.
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Bill Melbourne
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Sa 7 Okt 2017 - 23:47

Eigentlich hatte Bill gar nicht vorgehabt zur Pokalverleihung zu kommen. Allerdings wurde er von einem anderem Professor gebeten, jene stellvertretend für die Schulleiterin durchzuführen. Daher hatte er seinen schwarzen Anzug noch an und ging gemeinsam mit seinem Spazierstock in Richtung große Halle. in den dunklen Korridoren konnte man neben seinem Schritt laut und deutlich, das klopfen seines Spazierstocks vernehmen, der oben einen silbrigen Drachenkopf als Halterung hatte. Eigentlich trug er ihn immer mit sich herum, es sei denn er hatte es eilig oder es war ein Notfall. Aber die meiste Zeit nahm er ihn als ein Symbol der Ehrerbietung mit sich und gleichzeitig auch als Mahnmal niemals wieder so leichtsinnig zu handeln und zu zulassen das ein Schüler unter seiner Führung zu Tode kommt. Bulgarien war jetzt schon so lange her und es gab manche Tage wo er es vermisste, wo er die Mentalität der Bulgaren vermisste, die Disziplin und Ordnung dort. Die Freiheiten die er als Professor dort hatte. Gleichzeitig wusste er aber auch, dass diese Schule keineswegs mit Hogwarts gleichziehen konnte.

Und nun sollte er die Abschlussrede führen und das einfach so aus dem Bauch heraus? Er war noch nie ein guter Redner gewesen. Weder bei der Schlacht von Hogwarts noch davor. Vielleicht hatte er sich deswegen nie zur Wahl des Schulsprechers aufstellen lassen. Es war so schön in Hogwarts lehren zu dürfen, endlich das zu tun was er wollte und der nächsten Generation die Werte beizubringen und den Respekt den sie benötigten, um mit der Magie zurecht zu kommen. Doch egal welche Generation dort hinausgehen würde. In den Zeiten wie diesen hatte es keiner wirklich leicht und jeder würde sich nun dieser Herausforderung stellen müssen. Soviel war sicher. Einige Schüler würde er sicherlich vermissen, ihre leeren Plätze hinterließen ein Vakuum, dass niemand eigentlich zu ersetzen vermochte.

Um seine Gedankenwelt nicht so offensichtlich zur Schau zu stellen, betrat er mit einem Gefühl des Gleichmuts die große Halle durch den Seiteneingang und bekam noch die ersten vier Redner mit. Zwar nur schwach, aber er hatte ihre Wort wohl weißlich aufgenommen.
Nachdem Mister Cooper mit einer eher respektlosen und absurden Rede das Podest verlassen hatte, stellte er sich dorthin, obgleich die Schulleiterin eigentlich dort stehen sollte. Aber vielleicht machte das in diesem Moment auch keinen Unterschied. Seinen Spazierstock platzierte er direkt vor sich und stützte sich ein wenig mit beiden Händen darauf ab, auch wenn er es nicht nötig hatte. Schließlich war er kein alter Mann. Leise räusperte er sich und sah in die Menge der Schüler,"Liebe Schüler und Schülerinnen von Hogwarts. Ihr alle habt eine prächtige Entwicklung gemacht und die die abgehen sollen wissen, dass es mir eine Ehre war, Ihnen allen etwas mit dem Weg gegeben zu haben. Sie alle haben Mut, Charakter aber auch andere Eigenschaften entwickelt, sie alle wurden zu Persönlichkeiten die nun mit ihrem Wissen und ihren einzigartigen Fähigkeiten die Welt da draußen bereichern werden. Jeder von Ihnen hat für das was er erreicht hat, hart gearbeitet, alles gegeben und dem wollen wir Rechnung tragen und ihnen Tür und Tor in die weite Welt eröffnen. Einige von Ihnen sehen wir vielleicht eines Tages im Kollegium wieder, andere werden sich Institutionen wie dem Ministerium anschließen oder vielleicht etwas ganz anderes machen. Aber ganz gleich was sie auch machen werden, eines ist ganz sicher. In der uns bevorstehenden Herausforderung die uns dort draußen mit dem Unbekannten konfrontiert, wird jeder einzelene von Ihnen benötigt. Egal ob sie heute abgehen von dieser Schule oder noch Jahre vor sich haben. Jeder von Ihnen hat seine Fähigkeiten auf seine eigene Weise ergründet, sein Potenzial freigeschaufelt und die magische Welt muss jetzt mehr denn je über ihre Narben hinwegsehen, gemeinsam an einem Strang ziehen und sich entschlossen den Veränderungen durch eine unbekannte Magie entgegenstellen. Ihr alle repräsentiert die Zukunft der magischen englischen Gesellschaft. Ganz gleich wie stark oder schwach eure Magie ist, jeder von Ihnen und da bin ich mir ganz sicher, besitzt Stärken die wir brauchen. Und an dieser Stelle möchte ich meine letzten Worte mit einem Zitat, eines großen Schulleiters von Hogwarts schließen. Vergesst niemals, egal wo ihr seid, egal wie dunkel es euch erscheinen mag, ein Licht leuchten zu lassen! Danke.", sagte er und sah nun nochmal schweigend in die Runde, "nun denn kommen wir zu den letzten zwei finalen Punkten für diesen Abend. Zunächst einmal ist es mir ein persönlichen Vergnügen die drei neuen Hauslehrer vorzustellen. Ab dem nächsten Schuljahr wird Gabriel Knight als Hauslehrer Gryffindor vertreten. Ravenclaw wird vertreten durch Rubina Sophia Wiltshire Professorin für Wahrsagen. Und zu guter letzt vertritt Hufflepuff unser geschätzter Professor für alte Runen Aykjell Sigurdsson. Ich bitte um einen Applaus für die drei und natürlich wünscht die Schulleitung ihnen allen viel Erfolg. ", erneut unterbrach er sich und sah nun ein letztes Mal zu den Tischen, ehe er erneut ansetzte
"Kommen wir zum Finale, der Verleihung des Hauspokals. Die Ergebnissen stehen fest und ihr alle habt euer Bestes gegeben. Auf dem vierten Platz Gryffindor! auf dem dritten Platz steht Hufflepuff. Und nun ist es ein Kopf an Kopfrennen gewesen, zwischen Slytherin und Ravenclaw. Doch mit letzter Kraft, hatte Ravenclaw am Ende die Nase vorn! Dementsprechend ist Slytherin auf dem zweiten Platz und Ravenclaw offizieller Sieger des Hauspokals!", rief er in die große Runde und klopfte laut hörbar für alle mit seinem Spazierstock dreimal auf den Boden, wodurch sich die Banner in der großen Halle alle in die Farben Ravenclaws verwandelten. Er ließ sie untereinander erstmal jubeln und sah wie die Slytherins sich untereinander ärgerten über diese Niederlage. Dabei war es keine richtige Niederlage, sondern eher ein Anreiz im nächsten Schuljahr noch besser zu sein.
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Dario de Luca
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   So 8 Okt 2017 - 15:37

// Dario de Luca unterbricht die Feierlichkeiten mit einem Streich!!!

Während die Hymne gesungen worden war, hatte sich der freche Italiener einfach so davongestohlen, um seinen großen Auftritt vorzubereiten, weshalb er die Vergabe des Hauspokals durch Bill Melbourne von der massiven Tür der großen Halle aus beobachten musste. Diese war nur einen Spalt breit geöffnet, wurde jedoch mit einem Wedeln seines Zauberstabes komplett aufgestoßen, worauf ein starker Windzug durch die große Halle fegen würde und die Aufmerksamkeit auf das Spektakel, das nun folgen würde, lenken sollte.
Mit einem weiteren Wedel seines Zauberstabs schickte Dario eine halbe Marching Band aus verzauberten Musikinstrumenten in die große Halle, welche feierliche Musik anstimmte und währenddessen unter der verzauberten Decke entlang sauste, um den ganzen Raum mit Musik zu füllen. Der Zauber hierfür war nicht von Dario selbst gekommen, denn zu solcher Magie wäre der baldige Siebtklässler ohnehin nicht fähig. Nein, glücklicherweise hatte er die Instrumente schon verzaubert in einem leeren Klassenzimmer vorgefunden und nur noch aktivieren müssen. Ein paar Monate war diese Entdeckung her, doch schon damals hatte er sich geschworen, mit diesem magischen Ensemble die Pokalvergabe zu crashen. Und dank seines besten Freundes Chase Campbell hatte der Akrobat auch einen guten Grund dafür.

Mit dem Ende des Schuljahres kam nämlich auch das Ende ihrer Todespunkt-Challenge. Bei dieser Herausforderung ging es darum, welcher der beiden dem Tod am häufigsten ganz knapp entgehen konnte, was bei den beiden Tollpatschen durchaus ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen gewesen war. Kein Monat war vergangen, an dem nicht irgendeine Geschichte über Dario de Luca oder Chase Logan Campbell kursiert war, weil sie mal wieder irgendeine Dummheit begangen hatten, die ihnen gut das Leben hätte kosten können. Da also jeder an ihrer Dummheit teilhaben durfte, wurde es Zeit, jeden an der Ernennung des absoluten Überlebenskünstlers teilhaben zu lassen. Dies war der Zweck für Darios Auftritt, der durch die schwebenden, musizierenden Instrumente eingeleitet wurde.
Ein paar Sekunden ließ er die Musik auf die Zuschauer wirken, worauf er auf seinen Besen stieg und auf diesem durch die Luft in die große Halle sauste. Eine Hand löste er von dem Besenstiel aus Walnussholz um seinen Zauberstab an seinen Kehlkopf zu halten, und mit einem "Sonorus" gelang es ihm, mit seiner Stimme die fröhliche Musik der magischen Marching Band zu übertönen.
"Guten Abend liebe Professorinnen und Professoren, liebe Mitschülerinnen und Mitschüler!", rief er feierlich, während er waghalsige Manöver durch die Luft zog. Rasch flog er an allen Bannern vorbei und berührte sie mit seinem Zauberstab, wodurch das Wappen der Adler verschwand und alle Banner nur noch weiß wurden. Bei Darios Tempo dauerte dies keine zehn Sekunden, wenngleich ihm dabei durchaus schon ziemlich schwindlig wurde. Diese Tatsache ignorierte er jedoch, um direkt auf das Podest zuzudüsen, wobei er sich in seiner Geschwindkeit maßlos überschätzte und natürlich das passierte, was passieren musste: Er konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, konnte es mit einem Schlenker jedoch gerade so verhindern, dass er in Bill Melbournes faltige Visage krachte. Den Besen schleuderte Dario noch im Flug von sich, wodurch er vom Kurs abkam und krachend und scheppernd durch das große Fenster hinter dem Lehrertisch flog, Dario selbst landete sehr unsanft neben den Podest auf dem Steinboden, konnte sich aber glücklicherweise geschickt abrollen und war deshalb bis auf ein paar Prellungen nicht ernsthaft verletzt. Sein Zauberstab landete direkt neben ihm, und sofort schnappte er sich diesen, worauf er sich aufrichtete und etwas Staub von seiner Schuluniform klopfte.
"So war das nicht geplant, aber egal! The Show must go on!", lachte der Zirkusartist charmant, worauf er sich die Kleider theatralisch vom Leib riss und darunter ein eindrucksvoller Anzug zum Vorschein kam. Eine Leihgabe von Chase, nur für diesen Zweck. "Denn nun kommt es zum wohl wichtigsten Punkt des Abends. Es wird Zeit, den Überlebenskünstler des Jahres zu küren!"

Lässig steckte er eine Hand in die Hosentasche, wobei er vorne langsam auf und ab ging und zum Publikum sah. Die andere Hand hielt noch immer seinen Zauberstab an seine Kehle, damit alle ihn verstanden.
"Ihr habt euch sicherlich alle schon das ganze Jahr über gefragt, wieso ich und Chase uns immer wieder in gefährliche Situationen bringen. ich meine, erinnert ihr euch noch an die eine Stunde Wahrsagen, in welcher Chase buchstäblich mit brennender Leidenschaft für dieses Fach zu spät gekommen war? Anmutig wie eine olympische Fackel war er ins Klassenzimmer gewackelt und um ein Haar wäre er zu einem Häufchen Asche geworden. Aber es ist ja alles gut gegangen!" Ein lockeres Lachen entkam Darios Kehle, wobei er sich nonchalant über das zurückgebundene Haar strich. "Auch ich hatte meine Momente, in denen ich fast gestorben wäre. Einmal zum Beispiel, hätte mich fast ein Thestral zertrampelt, wissen Sie noch, Mister Adams? Das hatte ich im wahrsten Sinne des Wortes nicht kommen sehen." Damit wandte er sich zu dem Wildhüter, welcher den Italiener im Zuge einer Strafarbeit mehrere Male mit auf die Ländereien hatte nehmen müssen. Dieses Erlebnis war zwar durchaus bedrohlich gewesen, doch es hatte die beiden Männer auch irgendwie zusammen geschweißt. Dario fühlte sich dem Wildhüter jedenfalls deutlich verbundener als irgendeiner anderen erwachsenen Person im Schloss. Dann drehte er sich auch schon wieder in die Menge, um seine Rede fortzusetzen.
"Oh, oder als ich eines Nachts vor einer Mondkuh fliehen musste und plötzlich an der Fahnenstange vor Professor Chantealees Büro hing - es war kein Gerücht gewesen, liebe Freunde, es hatte sich WIRKLICH so ereignet!", versicherte er dramatisch, worauf er sich kurz zu Farine umdrehte, um ihr über die Schulter ein freches Zwinkern zuzuschicken.
"Und doch war nicht ich derjenige, der dem Tod in diesem Jahr häufiger entkommen ist. Der Gewinner der diesjährigen Todespunkt-Challenge ist der junge Mann, den ich meinen besten Freund nennen darf. Und da er sich auf so dämliche Ideen einlässt, ist er nicht nur mein bester Freund, sondern generell der beste Mann, den ich kenne. Ich bitte um Applaus füüüüüüüür", tief holte er Luft, worauf er den Zauberstab in Richtung Banner bewegte und diese das Ergebnis der Todespunktchallenge anzeigten, zusammen mit Bildern der Partizipanten in den Farben ihrer jeweiligen Häuser. "Chase Campbell!" Dario klatschte begeistert und winkte seinen Freund nach vorne. "Komm her, du Gewinner!" Dann schnappte er sich den Hauspokal, der eigentlich für Ravenclaw bestimmt war, und klebte einen schwarzen Totenkopfsticker darauf, welcher er in der Hosentasche aufgewahrt hatte. Das gravierte Schild, das den eigentlichen Gewinner bekannt gab, würde mit einem weiteren Sticker, auf welchen Dario einfach nur mit krakeligen Buchstaben "Chase" geschrieben hatte, überklebt. "Das hier ist dann mal deiner!" Alles natürlich nur ein Gag, um die Professoren ein wenig auf die Palme und seine Mitschüler zum Lachen zu bringen. Der Hauspokal gehörte selbstverständlich nach wie vor den Adlern, und diesen gönnte er deren Sieg auch.

5
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#Todespunktchallenge


Erwähnt werden: Chase Logan Campbell, Bill Melbourne, Farine Chantealee, Clayton Adams
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Chase Logan Campbell
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   So 8 Okt 2017 - 17:23

Chase hatte Dario mit einem Grinsen verabschiedet, als dieser sich während des gemeinsamen Gesangs aus dem Staub gemacht hatte. Der Slytherin wusste was bevorstand und weder Healys Anblick, noch Ace unverschämt peinliche Rede, oder die knappe Verfehlung des Hauspokals, konnte etwas an seiner guten Laune ändern. Erst am Vortag wurde der endgültige Punktestand der Challenge ermittelt und die Rollen verteilt. Der Endstand besagte, dass Chase dieses Schuljahr mehr dämliche Situationen überlebt hatte, als Dario. Der Italiener war ihm somit eine Laudatio schuldig und der blonde Zauberer durfte vor allen Mitschülern seinen Preis entgegen nehmen. Dann sollte noch eine weitere Überraschung für die anderen Schüler folgen.
Ein Luftzug machte auf den Eingang der Halle aufmerksam. Was dann folgte war eine perfekt abgestimmte Folge von vollkommen übertriebenen und schwachsinnigen Aktionen. Mit anderen Worten: Dario hatte alles richtig gemacht und den vermutlich großartigsten Auftritt hingelegt, welchen diese Halle jemals erleben durfte. Chase kam aus dem Lachen nicht mehr heraus, was auch nicht besser wurde, als Professor Melbourne nur knapp seinem ersten Todespunkt entkam. Während Gelächter durch die Halle schallte, beseitigte Dario die Spuren seiner Sturzlandung und erhob sich zu seiner Rede. Ein Zauber schmückte die zuvor geleerten Banner mit den Gesichtern der besten Freunde und zeigte zudem den Punktestand an. Das war das Zeichen dafür, dass nun auch Chase sich erheben musste. Mit einem breiten Grinsen schritt er am Tisch der Schlangen vorbei und riss sich, wie Dario zuvor, den Schulumhang vom Körper, um einen darunter getragenen Anzug zu entblößen.
Am Rednerpult angekommen, nahm er den präparierten Pokal entgegen und schloss den Italiener in die Arme, bevor er den Preis wieder an seiner ursprünglichen Stelle positionierte. Der Campbell-Erbe kannte sein kaum vorhandenes Geschick und wollt vermeiden den alten Pokal auf irgendeine Weise zu beschädigen.
Zufrieden trat er an das Rednerpult und setzte ebenfalls den Zauberstab an seinen Hals. "Es ist mir eine Ehre mit diesem Preis aller Preise ausgezeichnet zu werden. Es war dieses Jahr echt knapp und auch jetzt bedarf der Punktestand noch einer Korrektur!" Chase wies dabei auf das Loch im Fenster, welches der Besen hinterlassen hatte. Eine Geste mit dem Zauberstab veränderte den Punktestand der Banner von 5:7 zu 6:7. "Ein Auftritt ganz im Sinne des Wettbewerbs." Ein breites Grinsen wurde an Dario gerichtet, denn Chase wusste genau, dass das ganze nicht eingeplant gewesen war.
"Natürlich hätte ich diese Leistung nicht ohne die nötige Unterstützung erreichen können. Es steck viel hartes Training dahinter, aber in dieser Halle befinden sich viele Leute, die diesen Sieg erst ermöglicht haben." Chase ließ den Blick durch die Halle schweifen und konnte zumindest einige der Leute ausmachen, welche nun genannt werden sollten. "Ich danke Anastasia Pavolova dafür, dass sie mich beim Duellturnier in Brand gesteckt hat. Gwyneth Johnson dafür, dass sie mich eines Nachts in eine Kammer geführt hat, in welcher ich beinahe von einer Rüstung erschlagen wurde. Professor Wiltshire dafür, dass ich in ihrem Unterricht in brennender Leidenschaft auftreten durfte, um bei Darios Wortwahl zu bleiben. Einer imaginären Mondkuh für einen meisterhaften Sturz vom Dach und im selben Atemzug Emma Leblanc dafür, dass ich das Ganze überlebt habe." Die Auzählung enthielt noch weitere Mitschüler und auch den einen oder anderen Professor, bevor sie mit der wichtigsten Unterstützung endete: "Und das beste kommt natürlich zum Schluss. Ich danke diesem geilen Stück DNA", Chase deutete dabei auf Dario, "für alle seine bescheuerten Ideen, die mich beinahe das Leben gekostet hätten." Kurz war auch der Gedanke da, den eigenen Eltern zu danken, weil sie ihm mit der nötigen Todesssehnsucht erfüllten. Aber damit würde er vermutlich nur den Humor der wenigsten treffen.
"Aber genug von mir. Hier wurden heute auch andere Preise gewonnen und Rekorde gebrochen. Herzlichen Glückwunsch an unsere gefiederten Freunde für den Gewinn des Hauspokals und ein besonderer Applaus für Ace Cooper, der heute die vermutlich peinlichste Rede überhaupt gehalten hat." Ein Zwinkern wurde an den grünen Tisch gerichtet. Es war allgemein bekannt, dass der Campbell-Erbe unter den klischeeerfüllenden Schlangen nicht sonderlich beliebt war. Dementsprechend waren von einigen Mitschülern dieser Fraktion auch laute Buh-Rufe zu vernehmen. "Immer mit der Ruhe meine Freunde. An dem Tisch sitzen natürlich auch wirklich tolle Leute. Ist euch schon diese schöne Blondine dahinten aufgefallen?" Der blonde Zauberer deutete dabei auf Gwen und schenkte ihr ein Grinsen, welches sie nur zu gut kannte.
Dann winkte er Dario zu sich ans Rednerpult, um eine letzte Ansage zu machen. "Natürlich geht ihr heute alle nicht leer aus. Dario und ich habe uns überlegt, dass wir den Ferienbeginn in der alten Scheune in Hogsmeade feiern wollen und natürlich seid ihr alle dazu eingeladen!" Ein Schwung des Zauberstabs löste einen Regen aus Einladungskarten aus, welche aus der verzauberten Decke zu fallen schienen. Die Karten fielen den zum großen Teil klatschenden Schülern entgegen und konnten von diesen aufgefangen werden. An diesem Punkt sollte die Sondereinlage der beiden Chaoten enden. Chase konnte es sich allerdings nicht verkneifen ein letztes mal den Zauberstab zu schwingen, so dass die Karte, welche Brian Healy fangen wollte, im Moment der Berührung zu Ascher zerfiel.

Erwähnt werden: @Dario de Luca, @Gwyneth Johnson, @Anastasia Pavlova, @Ace Cooper, @Emma Leblanc, @Rubina Sophia Wiltshire, @Bill Melbourne
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   So 8 Okt 2017 - 17:28

Moderatorenpost: Ihr könnte nun wieder mit euren Schülern und Professoren posten und sie auf die Reden und die Geschehnisse reagieren lassen.
Der offizielle Teil ist nun vorbei und es beginnt das Abendessen, welches an diesem besonderen Tag natürlich sehr festlich ausfällt.
Passt auf, dass keine Einladung in eurer Essen fällt;)
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Roxana Scamander
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Mo 9 Okt 2017 - 1:12

Die ganzen reden und rührenden Reaktionen überhörte ich. Wieso? Mein Kopf tat weh und ich war eingeschlafen oder beer gesagt weggedämmert. Im Nachhinein, ärgerte mich das. Denn ich wollte mir die Ansprachen unbedingt anhören und wissen was die Professoren und Vertrauensschüler zu sagen hatten. Aber das hatte ich nun alles verpasst und wurde erst durch Lucas Auftritt geweckt. Was sollte denn das? Wieso unterbrach er die Rede des Stellvertretenden Schulleiters...und wieso das Gespräch über seine Todesaktionen...Die gar nicht so sehr danach klingen? So recht verstand  ich es nicht, aber ich schob das einfach mal auf die Tatsache, dass ich eingeschlafen war und sowieso nichts mitbekommen hatte. Irgendwie plagte mich noch immer das schlechte Gewissen wegen AJ und Elijah. Außerdem wollte ich schon gern wissen, was mich da befallen hatte. Die Krankenschwester hatte Rückstände von Schwarzer Magie festgestellt, aber wer hatte mich denn verflucht? So wichtig war ich nun auch nicht und so recht, wollte mir niemand einfallen, der mir so etwas antun würde. Diese Gedanken versuchte ich jedoch abzuschütteln, denn das Essen wurde aufgetischt und das sollte man nicht verpassen!Doch ich schrak zusammen, als ich Elijah neben mir sitzen sah. War der schon die ganze Zeit da gewesen? Wenn ja hatte ich ihn nicht bemerkt und irgendwie war das ziemlich Peinlich, hatte ich doch die ganze Rede verschlafen. "Öhm...Hey Elijah...du wolltest hier sitzen und essen? Gegen ein wenig Gesellschaft habe ich nichts..." mein Blick viel au seine Schulter und dann wieder auf das Essen. Das ganze war wirklich peinlich gewesen, immerhin hatte ich so fest zugebissen, dass er geblutet hatte. Trotzdem, rang ich mir ein lächeln ab und griff gleich nach dem Kürbis saft, um uns beiden etwas einzuschenken. Da ich nicht mehr daran glaubte, dass ich mit Leron nach Venedig fahren würde, könnte ich ja wenigstens Elijah zu uns einladen und meine Fehltritte wieder gut machen.  Meine Wangen wurden heiß, wirklich verlegen war ich nicht, aber...ich hatte angst, dass er nein sagt. Auf der anderen Seite hatte er sich neben mich gesetzt und das obwohl er hatte sich ja neben mich gesetzt...Ob das ein gutes Zeichen ist? Nachdenklich starrte ich Elijah an und atmete tief durch. "Ich wollte mich nochmal wirklich Entschuldigen...Es war wirklich nett von dir, dass du mir so geholfen hast.  Aber ich hab dir auch sehr weh getan und wollte wissen...ob ich das irgendwie wieder gut machen kann...Du könntest mich besuchen und ich koche dann...Ich kann das...ehh ganz gut nehme ich an." Nun die meisten beschwerten sich über mein Essen, aber vielleicht bekam ich es ja hin, mit der Hilfe meiner Mom. Außerdem hatte er gesagt wir können Freunde werden und ich wollte ihm entgegen kommen. Irgendwie musste ich mich ja entschuldigen und einige seiner Worte wollten mir nicht aus dem Kopf gehen, daher empfand ich es als das beste, ihn unter vier Augen nochmal darauf anzusprechen.
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Taemin Moon
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Di 10 Okt 2017 - 20:53

Mehr oder weniger still hatte sich der Dunkelhaarige seit Anbeginn dieses Events verhalten. Nach und nach waren alle anderen Schüler eingetrudelt, was er jedoch kaum noch mitbekommen hatte da er die Luft und die Löcher die er darin einstarrte wohl eindeutig als wichtiger empfunden hatte. Erst mit Beginn der zahlreichen Reden (womit wohl möglich mehr gesagt worden war als das ganze Schuljahr über) hatte sich leben in dem Gryffindor gezeigt. Jedoch nur so viel wie nötig war, immerhin musste er nicht damit beginnen am Schuljahresende noch sentimental zu werden. Hin und wieder hatte er für einen kurzen Moment Aiden und Amanda gemustert, sich jedoch nicht weiter zu deren Gesprächen geäußert oder gar daran teilgenommen. Auch die Reden beobachtete er dahingehend stillschweigend, schüttelte lediglich bei dem einen oder anderen den Kopf. Ein kurzes Schnauben entwich ihm bei der Rede von Ace -- eigentlich hatte der Junge recht. Sie waren in der Schule und danach würden sich sowieso alle in unterschiedliche Richtungen fortbewegen. Freundschaft wurde einfach überbewertet -- irgendwie. Als Dario und Chase ihren kleinen Streich (oder wie man das nennen sollte) abzogen, schmunzelte er kurz. Das Leben war für pure Ernsthaftigkeit wohl definitiv zu kurz, was die beiden anscheinend schon sehr gut wussten. "Nur von Idioten umgeben. Charmanten Idioten" bemerkte er leise belustigend an. Wie ernst diese Aussage war, konnte man nicht erahnen. Aber darum ging es auch gar nicht. Was die Schulabgänger betraf, dazu äußerte er sich nicht einmal gedanklich und starrte nun wieder seine Löcher in die Luft. Besser als gar nichts. Am liebsten würde er gar nicht hier sitzen wollen. Aber was man tun musste, sollte man wohl tun. Auch wenn es da sicherlich besseres gab, was er hätte tun können. Schlafen zum Beispiel. Somit seufzte er resigniert.

@Amanda Viktoria Livsey @Aiden Jeremy Landon
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Emma Leblanc
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Di 10 Okt 2017 - 21:46

Verwundert hatte die Braunhaarige Dario nachgeblickt, als dieser während der Hymne plötzlich mit einem schelmischen Grinsen aufgestanden war, um sich aus der Halle zu schleichen. Emma hatte nicht gewusst, was auf die Schüler und Professoren an diesem Abend noch zukommen würde, doch sie musste unweigerlich schmunzeln, schließlich kannte sie Dario nun wirklich gut genug, um zu wissen, dass er wieder mal etwas ausheckte. Auch den Blickkontakt zu Chase hatte die Gryffindor nicht übersehen und rollte belustigt mit den Augen, während nun die fünf unterschiedlichen Reden gesprochen wurden. Amy machte ihrem Posten als Vertrauensschülerin alle Ehre, Jamie schien nicht ganz zu wissen, worauf sie aufbauen sollte - kein Wunder, schließlich war sie auch ursprünglich gar nicht dafür vorgesehen gewesen. Auch William schaffte es, schöne Worte in die Halle zu schicken, während Ace sich offenbar überhaupt keine Mühe geben wollte, was Emma lediglich das Lupfen einer Augenbraue entlockte. Der stellvertretende Schulleiter machte den Abschluss, doch gerade als er geendet hatte, ertönte die laute Musik der verzauberten Instrumente und alls Köpfe schnellten herum, um Dario zu bemerken, wie er auf einem Besen durch die Halle flog. Sogleich musste Emma lauthals lachen und schüttelte gleichzeitig den Kopf über ihren besten Freund. Eines musste man ihm wirklich lassen, wenn er etwas ausheckte, dann richtig!

Die Ereignisse überschlugen sich und die Gryffindor erhob sich halb von der Bank, als Dario vom Besen fiel, um Professor Melbourne nicht mit diesem zu rammen, doch da er gleich darauf wieder aufsprang, schien ihm glücklicherweise nichts passiert zu sein. Die Folge war eine Aufklärung über die verrücktesten Streiche, die er und Chase zusammen über das letzte Schuljahr ausgebrütet hatten und welche scheinbar eine Art Wettkampf gewesen waren. Gelächter und Applaus drang durch die Große Halle, als der Slytherin zum Sieger gekürt wurde und als er nun in seiner Dankesrede einige Schüler erwähnte, verfärbten sich Emmas Wangen sogar ein wenig vor lauter Überraschung, dass er sogar sie miteinbegriff. Ja, sie konnte sich noch gut daran erinnern, wie sie ihn am Fuße des Astronomieturms gefunden hatte und nun wurde endlich aufgeklärt, was da eigentlich dahinter gestanden hatte. Chase' Spitze über Ace' zuvor abgehaltene Rede wurde von den Slytherins natürlich mit Buh-Rufen kommentiert, während die anderen Häuser lachend in die Hände klatschten, in welches die Schlangen erst wieder einstimmten, als Chase Gwyneth hervorhob. Grinsend beobachtete die Löwin das Spektakel, während sie selbst eifrig am Applaudieren war und sobald die Einladungen zu Chase' und Darios Feier von der verzauberten Decke auf die Tische hinab regeneten, schnappte sie sich eine und betrachtete sie lächelnd. Der Viertel-Französin war natürlich bewusst, dass die Abschiedsfeiern in Hogwarts nicht jedes Jahr so abliefen, doch trotzdem befand sie diesen Spaß als wirklich passenden Abschluss eines turbulenten Jahres. Immerhin war auch einiges passiert, was nicht so viel Positives beinhaltet hatte, da durften sie sich heute zumindest maßlos vergnügen. Ob die Schulleiterin und das restliche Kollegium dies wohl auch so sehen würden?
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Gwyneth Johnson
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BeitragThema: Re: Pokalvergabe und Schuljahresabschluss   Di 10 Okt 2017 - 22:09

Chase' Schwester wurde ebenfalls ein Lächeln zugeschickt, als diese an ihnen vorbei ging, ehe die Schulleiterin sich von ihrem Platz erhob und Stille in der Halle einkehrte. Somit wurde das Abschiedsfest offiziell eröffnet und nachdem die Hymne gesungen wurde, traten auch die Vertrauensschüler abwechselnd nach vorne, um ein paar Worte zu sagen. Amanda aus Gryffindor und William aus Hufflepuff gaben sich damit augenscheinlich die meiste Mühe, während Jamie nur irgendetwas daherplapperte, was Gwen dazu brachte die Augen zu verdrehen, und Ace dafür sorgte, dass alle Schlangen sich seinetwegen fremdschämen mussten. Da wäre es wohl wirklich besser gewesen, man hätte für Slytherin auch einen Stellvertreter ausgesucht, doch leider war es dafür nun mehr als zu spät. Während nun auch Professor Melbourne seinen Senf dazu gab, stützte die Blonde sich langsam etwas gelangweilt mit dem Ellenbogen auf dem Tisch ab und hoffte, das Abendessen würde bald eröffnet werden. Dabei entging ihr vollkommen, dass Dario aus der Halle schlich und auch dass Chase jenes Verschwinden selbstredend bemerkte und die ganze Zeit über ein wissendes Grinsen auf seinen Lippen lag. Demnach zuckte die blonde Schlange heftig zusammen, als das eintönige Gerede mit einem Mal von einer lauten Musik unterbrochen wurde und sowie sie Darios Auftritt bemerkte, klappte ihr erst einmal die Kinnlade runter, bevor sie ebenfalls zu lachen anfing und Chase einen Blick zuwarf. „Hast du das gewusst?!“, rief sie ihm zu, obwohl ihm die Antwort ins Gesicht geschrieben stand. Der Beinahe-Zusammenstoß mit Professor Melbourne und der Absturz des Gryffindors sorgte nur kurz für einen Augenblick des Schrecks, ehe die Show auch schon weiterging und sobald Dario zu sprechen anfing und die Challenge vorstellte, die er mit Chase im letzten Jahr praktiziert hatte, warf Gwen lachen einen Blick zu ihrem Freund und stieß ihn sanft in die Seite. „Ihr habt das von Anfang an geplant?!“ Es folgte ein Kopfschütteln, doch war sich wohl die gesamte Schülerschaft darüber einig, dass dies eine höchst unterhaltsame Unterbrechung der Ereignisse war.

Chase wurde zum Sieger erklärt und Gwen jubelte laut, als er schließlich zu Dario nach vorne kam und seinerseits nun eine kleine Rede hielt. Die erwähnten Personen, denen gedankt wurde, reagierten größtenteils mit Verwunderung, während Gwyneth aus dem Lachen gar nicht mehr herauskam. Sie stimmte auch nicht in die Buh-Rufe der Slytherins ein, als Chase sich offen über Ace' Rede lustig machte und als er nun sie selbst noch extra hervorhob, stand sie auf, verbeugte sich gespielt theatralisch und zwinkerte ihm vielsagend zu. Nachdem sie sich wieder auf der Bank niedergelassen hatte, schwebten auch schon die Einladungskarten vom verzauberten Himmel und wurden von den Schülern begeistert aufgefangen. Mit Ausnahme wohl von Brian, denn seine Karte verwandelte sich zu Asche, die auf seinen goldenen Teller fiel, was Gwen abermals ein Lachen entlockte, während sie ihre eigene Karte sicher einsteckte und anschließend noch ein paar begeisterte Jubelrufe nach vorne zu Dario und Chase schickte. Da hatten sich die Beiden wieder einmal etwas einfallen lassen und keinen Mucks davon verraten!
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