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 I have nothing to do with the selection of stories. I am the reporter.

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Maya Alycia Evans
Gast



BeitragThema: I have nothing to do with the selection of stories. I am the reporter.   Fr 28 Jul 2017 - 16:25

I have nothing to do with the selection of stories. I am the reporter.

29.05.2015 |  Jeasslyna Belegan & Maya Alycia Evans | Im Büro von Jeasslyna Belegan


Bumbum... bumbum... schnell und unruhig wummerte das Herz der Journalistin gegen ihren Brustkorb. Was bitte war an dem Satz: "Ich tue alles, nur Intervies führen, das kann jemand anderes machen" so schwer zu verstehen? Nichts, rein garnichts, verdammt nochmal!
Maya Alycia Evans war Journalistin aus Leidenschaft, sie liebte das Schreiben, sie mochte es zu berichten, die Wahrheit ans Licht zu bringen, ja ihr Beruf bedeutete der Hexe einfach alles. Nur einen klitzekleinen Haken brachte der Journalismus mit sich: Das Führen von Interviews. Gegenüber ihrer Familie und Freunden war Maya ein wirklich aufgeschlossener Mensch, redselig, offen, ja sogar frech und flink mit der Zunge. Wenn es jedoch darum ging, neue Bekanntschaften zu schließen, ein Gespräch mit fremden Menschen zu führen, wurde die Werwölfin unruhig. Es gefiel der ehemaligen Gryffindor einfach nicht, sich mit fremden Menschen zu unterhalten und schon garnicht, wenn es um persönliche Themen ging. Das war schon so gewesen, seit sie sich erinnern konnte und noch heute erinnerte die Hexe sich an die vielen Stichelein ihrer Freunde: "Eine Journalistin, die fremde Menschen nicht leiden kann, M, das kann ja gar nichts werden!", "Wie du willst Journalistin werden?! Man Ally, du weißt doch ganz genau, dass man da viel mit Menschen zu tun hat" "Hm... Journalistin? Hattest du nicht gestern noch Angst, den neuen Professor zu fragen, ob du zurToillette gehen kannst?" All die Sprüche besaßen natürlich einen Funken Wahrheit. Als schüchterner, zurückhaltender Mensch war der Journalismus wahrscheinlich kein ideales Berufsfeld. Maya allerdings war und blieb stur: Sie wollte Journalistin werden! Vielleicht lag es auch daran, dass die Britin eine Herausforderung immer zu schätzen wusste, dass sie sich lieber ihren Ängsten stellte, gerade heraus und ohne Umwege, als vor ihnen davon zu laufen. Oder aber, die ehemalige Gryffindor hatte damals gehofft, die Angst würde mit der Routine verschwinden.
Im Hier und Jetzt jedoch wusste Maya: Ihre Schüchternheit gegenüber Fremden war nicht verschwunden. Nein, auch wenn sie mittlerweile, dank einiger mehr oder minder erfreulichen Umstände, eine angesehene Journalistin war, mit Fremden zu reden war noch immer keine Tätigkeit, die Maya Vergnügen bereitete, nein, sie sorgte nach wie vor für große Nervosität und Unruhe.

Wieso aber, stand Maya Evans dann heute vor der Tür Jeasslyna Belegans, der Leiterin der Abteilung für internationale magische Zusammenarbeit, um mit dieser das verabredete Interview für den Tagespropheten durchzuführen? Eine berechtigte Frage, für die es eine ganz einfache Antwort gab: Sie musste. Ja, ihr lieber Chef war plötzlich der Meinung gewesen, es sei mal wieder ein kleines Interview nötig, um die Erfahrungen Mayas weiter auszuarbeiten. Und da fiel dem werten Herren natürlich kein schwierigeres Thema ein, als die Leiterin der Abteilung für internationale magische Zusammenarbeit höchstpersönlich, zu den brenzligen Ereignissen der vergangenen Monate ausfragen zu lassen. Zugegeben, vielleicht war Maya nicht ganz unschuldig, an diesem wirklich unangenehmen Termin: Möglicherweise hatte sie sich einige Tage zuvor mit dem Chef darüber gestritten, ob der Tagesprophet unter seiner Leitung nicht vielleicht den Fokus verloren und sich nur noch mit trivialen Dingen beschäftigte. Allerdings war das keine Aufforderung für ein Interview, und schon garnicht von ihr geführt! Nur zu gerne hätte Maya alle möglichen Artikel geschrieben, dafür sogar einige notwendige Gespräche mit Fachleuten geführt. Nicht aber ein direktes Interview, welches als eben jenes gedruckt werden würde. Das hatte sie seit Jahren nicht mehr gemacht, sie war doch keine herkömmliche Reporterin, nein, sie konnte viel mehr. Außerdem, und das war mit Abstand das Schlimmste an der ganzen Situation, war es ihre ausdrückliche Aufgabe, Jeasslyna Belegan auf den Zahn zu führen, sie irgendwie auflaufen zu lassen, um mögliche Lügen oder Vertuschungen des Ministeriums aufzudecken. Maya, ein Mensch der grundsätzlich offen und freundlich gegenüber anderen war, fühlte sich absolut schäbig eine solche Aufgabe erteilt bekommen zu haben, da ihr Chef jedoch nicht zimperlich war und mit einer möglichen Kündigung gedroht hatte, blieb der Werwölfin keine andere Wahl: Sie musste dieses Interview durchführen und das möglichst professionell.

Mit pochendem Herzen also stand die Journalistin vor der Tür zu dem besagten Büro, eine Aktentasche mit Pergament und Feder befüllt unter dem Arm. Sie war schlicht gekleidet: In einer einfachen dunkelblauen Muggeljeans, Sneakers und hellgrauem Langarmshirt. Nun zwang sie sich, einige Sekunden lang einfach tief zu atmen und ging innerlich noch einmal wichtige Themen durch: Wetter, Tiere, Erdbeben, Geheime Botschaften, eine mögliche Prophezeihung... Ruhig atmen, Maya, ruhig atmen. Und dann endlich fand die Werwölfin den Mut, die Hand zu heben und an der Tür zu klopfen: "Frau Belegans. Ich bin es, Maya Evans, Journalistin des Tagesprophetin. Wir...  haben ... einen Termin", die Stimme der Hexe war leiser als geplant und zum Ende hin verbarg sie die Unsicherheit Mayas nicht mehr, was die Hexe doch sichtlich beunruhigte. Sie begann nervös vom einen Bein auf das andere zu treten: Das konnte ja nur in einer Katastrophe enden...
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Jeasslyna Belegan
Leitung der Abteilung für internationale magische Zusammenarbeit
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BeitragThema: Re: I have nothing to do with the selection of stories. I am the reporter.   Mi 13 Sep 2017 - 6:57

Man mochte meinen, dass der menschliche Verstand nach einiger Zeit ungewöhnliche Vorkommnisse als normal abstempeln würden, wenn sich nichts änderte. Immerhin hatte es sich ja schon einmal geändert. Der blaue Himmel war nicht mehr restlos blau sondern seit einiger Zeit mit grünem Leuchten durchwachsen. Viele Tiere waren freundlich und scheu, auch das war nicht mehr unbedingt der Normzustand. Das Erbeben war schon eine Weile her und doch erinnerten Plakate und Artikel immer und immer wieder daran. Es hörte einfach nicht auf. Vermutlich konnte die Menschheit deswegen nicht aufhören Fragen zu stellen, weil immer mehr Ungewöhnliches vor ihren Augen hinzugefügt wurde und sie nicht wussten, wie sie darauf reagieren sollten. Jeasslyna selbst konnte das verstehen. Immerhin war sie selbst noch dabei herauszufinden was hinter all dem steckte, an zweier Fronten sogar. Das Ministerium wusste nicht viel, aber doch passierte so einiges, was nicht richtig erschien. Der Orden hatte nun dieses Kind, welches davon irgendwie betroffen zu sein schien. Diese Nachricht die sie zu spät entschlüsselt hatte und die Prophezeiung im Zusammenhang mit diesem chinesischen Geheimbund der in Vergessenheit geraten war. Es waren so viele Puzzlestücke die zusammen einfach noch keinen Sinn ergaben. Dieses große Bild war einfach noch so weit entfernt, aber Jeasslyna war sich sicher, dass sie es rechtzeitig verstehen würden. Solange niemand aufgab und sie weiter gruben, weiter fragten und weiter arbeiten würden sie die Gefahr abwenden können. Selbst wenn das Licht selbst keine Gefahr ist, das was mi dem kleinen Albert passierte, das war real.

Vermutlich hatte die Frau deswegen Verständnis für Reporter und wie sie konstant versuchten die Wahrheit hinter Lügen und Fakten suchten. Geschichten erzählten die ansonsten geheim bleiben würden. Menschen halfen indem sie Druck ausübten. Natürlich gab es noch Unterschiede zwischen den Reportern. Einige wollten einfach nur eine Story und bauten diese Rücksichtslos auf Lügen auf, brachten andere in Verruf. Dann gab es aber noch die guten Reporter, die welche wirklich nur die Wahrheit abbilden wollten. Jeasslyna war jedes Mal aufs Neue interessiert, wenn sie neue Leute kennen lernte. Sie konnten neue Augen und neue Ohren werden. Information war eines der wichtigsten Dinge und unverfälschte Information war schwer zu bekommen. An diesem Tag hatte sie ein Interview mit einer gewissen Maya Evans geplant. Sie schien mit Fragen über das Erdbeben zu kommen. Auch wenn es schon etwas her war, die Fragen häuften sich und viele forderten Antworten die einfach nicht da waren. Miss Zabini, die Ministerin hatte dieses Gespräch auf Jeasslyna abgewälzt weil diese in Arbeit erstickte. Jedoch ging es ihr nicht wirklich besser. Die Papiere häuften sich, Briefe aus aller Welt die bearbeitet werden mussten. Viele Länder machten sich Sorgen um die Sicherheit im britischen Raum, andere suchten Vermisste, weitere wollten wissen was für Schritte geplant wurden. Es war viel Arbeit und ohne ihre Abteilung wäre Jeasslyna schon lange unter dem Papier vergraben worden. Sie würde an diesem Tag wohl wieder im Büro bleiben bis lange in die Nacht. Die Arbeit die sie nicht machen konnte während des Interviews würde sie nachholen müssen, damit die Sachen nicht liegen blieben. So unwichtig einige Papiere oder Briefe auch schienen, längerfristig war es immer wichtig so viel wie möglich zu tun um die Beziehungen zu anderen harmonisch zu halten. Sie konnten Rettung bieten wenn Hilf benötigt wurde oder der Wirtschaft einen Schubs geben, wenn es wieder so aussah, als würden mehr Zaubererfamilien in die Armut rutschen.

Pünktlich riss ein Klopfen sie aus ihrer Arbeit und die Hexe überprüfte kurz ihr Aussehen, ehe sie zur Tür ging und der Dame öffnete. Der knielange faltenfreie Rock saß wo er sollte, das eher dunkelfarbenkonzipierte Outfit sah so aus, als wäre es noch nicht allzu lange getragen, ihre Haare hatte sie mit zwei Griffen hochgesteckt und die Schuhe hatte sie wieder angezogen als sie aufgestanden war. Sie hatte an diesem Tag ein paar High Heels an und zog diese aus, bei geschlossener Tür nur selbstverständlich, wenn niemand anderes im Raum war. Auch sie benötigte etwas Bequemlichkeit. „Miss Evans, es ist mir eine Freude sie kennen zu lernen. Bitte treten sie doch ein.“, sagte sie und hielt ihr eine Hand an, welche sie kurz schüttelte, damit sie sich nach drinnen begeben konnten. Die junge Frau sah gepflegt aus, etwas überfordert mit den Dingen in ihrer Hand und von der Haltung her ein wenig Nervös. Jeasslyna war jedoch Höflich genug das nicht zu bemerken, sondern versuchte der jungen Frau die Situation angenehmer zu machen. Umso weniger nervös sie war umso besser würde das laufen und auch umso schneller. „Bitte setzten sie sich doch. Möchten sie etwas trinken? Tee vielleicht?“, fragte sie und ging selbst zu einer Kanne Tee die auf einem Regal stand und die Tasse, welche sie vor wenigen Minuten erst leer getrunken hatte. Ds Büro war ordentlich, zumindest in Jeasslynas Augen. Jeder Papier und Ordnerstapel hatte in einen Inhalt den sie zuordnen konnte. Nur war es so viel, das einige von den Haufen in einer Ecke auf dem Boden standen und weitere neben ihren Schreibtisch und auf diesem. Sie müsste die alten Akten hinunterbringen lassen. Das war bitter nötig. Sobald das vorbei war würde sie sich darum kümmern.
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