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 The Melody of Things

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Leron Thane
Gast



BeitragThema: The Melody of Things   Mo 22 Mai 2017 - 4:58

Eigentlich war es fast schon zu spät, um noch auf den Gängen herumzugeistern. Die meisten Schüler befanden sich in ihren Gemeinschaftsräumen, bereiteten sich auf den Schlaf vor, einige letzte waren noch in der großen Halle, um zu Abend zu essen. Leron selbst hatte das Essen bereits hinter sich, wusste aber, dass er es niemals schaffen würde einzuschlafen, wenn er jetzt schon ins Bett gehen würde. Aus irgendeinem Grund hatte er Montags immer Probleme beim Einschlafen. Es war frustrierend stundenlang im Bett herumzuliegen, sich von einer Seite auf die andere zu drehen und ständig auf die Uhr zu sehen, um die Zeit zu zählen, die man noch schlafen konnte, wenn man denn einschlafen würde. Deshalb beschloss er noch ein wenig wach zu bleiben und da es zu kalt war, um draußen zu sein, war sein Ziel - wie so oft - das Musikzimmer. Er verbrachte wirklich zu viel Zeit hier. Aber was sollte man auch sonst machen, wenn gerade kein Unterricht war? Das Wetter spielte in letzter Zeit verrückt und Leron hatte keine Lust irgendeinem Club beizutreten. Außerdem machte Übung den Meister, nicht wahr? Es war also gar nicht so schlecht öfters herzukommen.
Als er das Musikzimmer betrat, war dieses glücklicherweise leer. Es war nicht so, als hätte er ein Problem damit vor einem Publikum zu spielen, bzw. zu singen, aber wenn es ums Üben ging, war er doch ganz gerne für sich. Leron fuhr mit seinen Fingern über die Tasten des Klaviers, während er sich auf den Hocker setzte und diesen anschließend ein wenig näher heranschob. Er spielte ein paar einfache Melodien zum Aufwärmen, um ein Gefühl für das Instrument zu bekommen. Wahrscheinlich wäre es, so oft wie er spielte, gar nicht nötig, aber es half ihm dabei seine Gedanken ein wenig zu sammeln und sich auf die Musik zu konzentrieren. Er setzte sich etwas aufrechter hin, während er darüber nachdachte was genau er spielen wollte. Meistens gab es ein oder zwei Songs, die er wochenlang wiederholte, bis er sie in und auswendig konnte und es kaum mehr aushielt sie zu hören. Er wusste selbst nicht warum er das tat. Vermutlich, weil er die Lieder gerne perfekt beherrschte und sie nicht nur zur Hälfte können wollte. Was die Musikgenres anging, varriierte er gerne. Am liebsten mochte er langsamere, gefühlvolle Lieder, manchmal sang er aber auch Rock, Pop, Punk und alles, was sich in seinen Ohren einigermaßen gut anhörte. Heute wollte er es aber bei einem ruhigen Song belassen - es war schon zu spät für irgendetwas schnelles oder zu lautes.
Letztendlich entschied Leron sich für ein chinesisches Lied. Hauptsächlich sang er englische Songs, aber generell er mochte Songtexte in anderen Sprachen. Er war recht gut darin besagte Texte auswendig zu lernen, neben Englisch und Chinesisch konnte er aber keine Sprache fließend sprechen. Eine Weile lang hatte er Koreanisch und Französisch gelernt, aber irgendwie fand er nie die Zeit oder Lust dafür intensiv zu üben. Vielleicht würde er sich irgendwann dazu überwinden können doch noch eine Sprache zu lernen... Irgendwann.
Leron dachte nicht weiter darüber nach, als er die ersten Töne spielte. Die Melodie des Liedes war sanft, gefühlvoll und simpel. Es war nicht außergewöhnlich schwer zu spielen, aber die Schwierigkeit machte ein Stück nicht automatisch gut oder schlecht. Da er sich weniger auf das Spielen konzentrieren musste, konnte Leron genauer auf seinen Gesang achten. Man könnte meinen seine Stimme wäre etwas zu kraftvoll für ein solch sanftes Lied, aber dank ihrer weiten Spanne passte sie zu vielen Liedern, selbst zu diesem hier. Es war nicht das erste Mal, dass er dieses Lied sang, weshalb er nicht nur den Text und die Noten im Gedächtnis hatte, sondern auch die richtigen Töne zur richtigen Zeit traf. Das Einzige, was dem Song seiner Meinung nach fehlte, war das gewisse Etwas, eine Art Höhepunkt, den er mit einbaute, indem er seiner Stimme zum Ende hin etwas mehr Kraft verlieh und das Lied mit einem hohen Ton endete, den er einige Sekunden lang hielt, bis ihm der Atem ausging.
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Catherine Rose
Gast



BeitragThema: Re: The Melody of Things   Di 23 Mai 2017 - 21:51

Catherine folgte den Gängen durchs Schloss frei von jedem Ziel. Sie kam aus der großen Halle und irgendwie war ihr nicht wirklich wohl. Es konnte ja kaum am Essen liegen. Sie blieb stehen und sah sich um. Im Gang unterhielten sich Schüler auf dem Weg zu ihren Gemeinschaftsräumen oder wo auch immer sie hin wollten. Sie schüttelte leicht den Kopf, dann ging sie weiter. Sie sollte dringend schlafen gehen. Irgendwie war heute nicht ihr Tag. Außerdem machte ihr das verflixte Wetter echt zu schaffen. Warm. Kalt. Eis. Schnee. Sturm. Na gut, sie liebte Stürme, aber der Wechsel war wirklich nicht normal. Dazu kam diese Stimme... sie zitterte leicht. 'Reiß dich zusammen Cat!', fluchte sie stumm. Sie zuckte leicht als sie fast mit einer jüngeren Schülerin zusammenstieß. „'tschuldigung“, sagte sie leise und ging weiter ohne genau zu wissen wo sie hin wollte.
Ihre Ohren vernahmen ein angenehmes Geräusch. Endlich mal etwas Schönes. Kein Weinen, keine Besorgnis – es klang wunderbar. Die Veela blieb erneut stehen. Hier im Gang war niemand. Nur das Musikzimmer lag ein paar Schritte von ihr entfernt. Sie legte den Kopf schief und bewegte sich auf die Tür zu. Die Musik wurde klarer. Ein Klavier schätzte die junge Gryffindor. Sie öffnete sanft die Türe. Ohne auch nur ein Geräusch glitt sie durch die Tür und schloss sie wieder lautlos. Sie schwebte eine paar Schritte in den Raum hinein.
An dem Instrument saß ein Schüler aus ihrem Haus. Sie überlegte kurz, doch der Name fiel ihr nicht ein. Es war nicht gerade ihre Stärke die Namen von Menschen zu nennen. Sie beobachtete den Junge ruhig. Zum Glück stand das Klavier so, dass der Spieler sie nicht direkt sehen konnte. So hatte er, so hoffte sie, auch nicht mit bekommen, dass sie den Raum betreten hatte. Wie in Trance bewegte sie sich zur Musik. Die Klänge umgaben sie und ließen sie wie einen Schmetterling tanzen. Die Musik um sie herum war nicht fassbar, aber sie konnte sich leiten lassen. Es entspannte sie. Endlich einmal Ruhe und keine negativen Gedanken. Egal was er sagen würde, wenn er sie sah... er hatte ihr gerade ohne es zu wissen eine große Last genommen. Zumindest für eine Zeit. Sie mochte seine Stimme und die ruhigen Klänge, nicht wie die Musik die viele junge Menschen heute hörten. Teilweise empfand sie es nur als unmeldoischen Krach.
Erst einige Zeit nach dem der letzte Ton verklungen war, machte die Veela auf sich aufmerksam. Sie stand ganz regungslos im Raum, nur das silberblonde Haar bewegte sich leicht, als wäre es durch einen unsichtbaren Windhauch bewegt. Sie neigte den Kopf leicht und räusperte sich ganz leise. „Würdest du noch etwas spielen – bitte?“ fragte sie ruhig. Ihre Stimme glitt durch den Raum wie ein Hintergrundgeräusch. Sie wartet schweigsam. Ob er ihrem Wunsch nachkäme ohne vorher fragen zu stellen? Oder gehörte er zu den Menschen, die erst mal Fragen stellten.
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Leron Thane
Gast



BeitragThema: Re: The Melody of Things   Do 25 Mai 2017 - 22:59

Leron ließ seine Finger auf den Tasten des Klaviers liegen, bis die letzten Töne des Liedes verklangen. Er mochte diesen Song und dessen Sänger, hatte schon öfters etwas von ihm gespielt, beziehungsweise gesungen. Er hatte, zumindest Lerons Meinung nach, eine sehr gute Stimme. Es war zu schade, dass sie in Hogwarts nur das Radio hatten, um irgendwelche Musik zu hören. Die Lieder dort waren meistens nicht nach seinem Geschmack oder wurden einfach so oft gespielt, bis man es nicht mehr ertragen konnte sie zu hören. Natürlich gab es auch im Radio einige gute Lieder, aber heutzutage waren Popsongs mit sehr, sehr schlechten Texten beliebt und das war wirklich nicht Lerons Musikgeschmack. Er fand, dass Liedtexte aus mehr bestehen sollten als die Verherrlichung von irgendwelchen Drogen und Partys, aber er konnte anderen Leuten schlecht vorschreiben was für Musik sie hören sollten. Wenn es ihnen gefiel, dann war das okay, aber er selbst brauchte etwas.. qualitativ hochwertigere Musik.
Leron spielte eine kleine, einfachere Melodie, während er überlegte was er als nächstes spielen sollte. Natürlich hatte er nicht daran gedacht irgendwelche Notenblätter mitzunehmen, weshalb seine Auswahl nicht sehr groß war. Während er am Überlegen war, hörte er plötzlich ein Räuspern. Er zuckte vor Schreck leicht zusammen und wandte seinen Kopf zur Seite. Ein paar Meter von ihm entfernt stand ein Mädchen, welches ihm wohl beim Singen zugehört hatte. Sie muss ziemlich leise beim Öffnen der Tür gewesen sein, denn Leron hatte sie gar nicht kommen hören. Bei ihrer Bitte darum noch etwas zu spielen, sah er sie kurz mit hochgezogener Augenbraue an. Sah er so aus, als würde er hier ein Privatkonzert geben, oder was? Leron kannte das Mädchen. Sie war ebenfalls in Gryffindor und noch dazu in seinem Jahrgang, bisher hatte er aber nie wirklich mit ihr gesprochen. Er war nicht unbedingt jemand, der aus heiterem Himmel Gespräche mit seinen Mitschülern anfing. "Catherine, oder?" ,fragte er nach und schenkte sich die Begrüßung, ebenso wie sie es getan hatte. Er war gut darin sich Namen zu merken und er wusste auch, dass Catherine eine Veela war. Nach fast sechs Jahren an dieser Schule hörte man das eine oder andere über seine Mitschüler. Catherine war hübsch, keine Frage, so wie es vermutlich jede Veela war, allerdings kannte Leron sich nicht mit der Magie dieser Wesen aus.
Er sah Catherine einen Moment lang an, bevor er sich wieder dem Klavier zuwendete. Auch wenn er lieber alleine übte, schreckten ihn irgendwelche Zuhörer nicht ab und da er sowieso vorhatte noch etwas zu spielen, würde er ihrer Bitte wohl nachgehen. Er entschied sich für ein Lied vom gleichen Sänger, das einen ähnlichen Klang wie das vorherige hatte, seiner Meinung nach aber ein wenig gefühlvoller war. Erneut begleitete er seinen Gesang am Klavier und überraschte sich selbst ein wenig damit, dass er den Songtext noch komplett im Gedächtnis hatte.
Erst als das Lied endete, drehte er sich wieder zu Catherine. "Zufrieden?" ,fragte er in einem trockenen Tonfall nach, während er die Ärmel seines Umhanges, die er nach oben gekrempelt hatte, damit sie nicht beim Klavierspielen störten, wieder nach unten schob. Es überraschte Leron, dass um diese Uhrzeit überhaupt noch jemand in das Musikzimmer kam. Vermutlich gingen ihn Catherines Gründe nichts an, aber nachdem sie ihn gestört hatte... "Was machst du hier?" Er klang nicht sonderlich interessiert oder neugierig, er wollte lediglich wissen, ob sie einen Grund dafür hatte ihm still und heimlich beim Spielen zuzuhören.
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