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 Heureka - oder wie man erfährt, was man immer noch besser machen kann

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AutorNachricht
Alasdair Caleb Urquhard
Gast



BeitragThema: Heureka - oder wie man erfährt, was man immer noch besser machen kann   Fr 5 Mai 2017 - 23:51

Alasdair war aufgeregt, als er sich an den Schreibtisch in einer der abgelegensten Ecken der Bibliothek setze. Seine Finger umklammerten die kleine Box mit den beiden Ringen, die in der Innentasche seines Umhangs steckte. Eigentlich war es ein seltsames Gefühl, mit einem Mädchen verabredet zu sein, um ihr einen Ring zu geben, denn normalerweise stand so etwas ja erst in einem etwas späteren Lebensabschnitt an. Aber welche junge Dame freute sich denn nicht, wenn sie einen Ring geschenkt bekam. Andererseits lag die Situation ja hier auch etwas anderes.

Er hatte Catarina gebeten ihn in der Bibliothek zu treffen, weil er ihre kühle, wohldurchdachte Sicht auf viele Dinge schätzte und hoffte, dass sie ihm auch bei seiner Idee behilflich sein könnte. Er hatte schon länger darüber nachgedacht, wie man das Leben von Zauberern besser schützen konnte. Er erinnerte sich sehr gut an die Verwerfungen in seiner eigenen Familie, als z.B. an den schwelenden Streit zwischen seinem Onkel, der ein vehementer Unterstützer des gefallenen Ministeriums unter Voldemort gewesen war, und seiner Mutter, die damals aus Angst um ihre Familie Pläne zum Umzug nach Israel gemacht hatte, weil sie von der rassistischen Politik damals unglaublich abgestoßen, aber als Zuwanderin sich selbst nicht in der Lage gesehen hatte, etwas dagegen zu unternehmen. Damals war es eine schlimme Zeit gewesen: Muggel galten ohnehin als Freiwild und alle Hexen und Zauberer, die nicht reinblütig im allgemeinen Sinne, das heißt magisch begabte Großeltern hatten, oder auf eine andere Art und Weise >Blutsverrat< begangen hatten, waren vom Ministerium direkt oder von Voldemort und seinen Todessern schikaniert worden und mussten sogar um ihr Leben fürchten. Und genau da musste es doch eine Möglichkeit geben, im Kampf unerfahrenen Hexen und Zauberern Gegenstände an die Hand zu geben, die Ihnen das Überleben wenn nicht sichern, dann zumindest wahrscheinlicher machen konnte.

Und genau dafür hatte Alasdair eine Idee gehabt und etwas gebastelt. Natürlich war es noch lange nicht fertig und er wusste, dass er noch einiges an Arbeit und Recherche in bestimmte Zauber stecken musste, aber es war zumindest ein fertiges Demonstrationsobjekt für das Konzept, dass er sich überlegt hatte.
Sein Blick wanderte über die verstaubten Bücherrücken in den Regalen.

>Eine kurze Geschichte der Zahlenmystik in Nordwesteuropa im fünfzehnten Jahrhundert.<

>Annalen der Zahlen.<

>Übersicht der Biographien der bedeutendsten Arithmantiker der Amsterdamer Schule nach Großmeister von Teschen.<

Die meisten dieser in Leder eingebundenen Wälzer sahen so aus, als hätte sie schon einige Zeit niemand mehr angefasst. Alasdair musste unwillkürlich Grinsen. Obwohl ihm selbst Arithmantik sehr lag, so kannte er doch niemanden, der sich ernsthaft für die Geschichte dieses Fachgebietes interessierte. Darum war er so zuversichtlich, dass sich niemand in diese Abteilung der Bibliothek verirren würde, denn allein der Gedanke an >Geschichte der Arithmantik< schreckte die meisten Schüler ab. Oder versetzte sie in einen halbkomatösen Tagtraum, wenn man genau sein wollte.
Allerdings war der Ort wunderbar geeignet, um sich mit Catarina zu treffen, da niemand in der Nähe sein würde. Alasdair war sich sicher, dass sie ihm helfen konnte.
Er kannte die hübsche, aber schüchterne Ravenclaw schon etwas länger, immerhin waren die beiden im selben Jahrgang und hatten oftmals gemeinsam Unterricht. Was ihn besonders an ihr faszinierte, war ihre Loyalität und absolute Vertrauenswürdigkeit, wenn man es denn erst einmal geschafft hatte sich mit ihr zu unterhalten und sie für ein Thema zu interessieren. Eigentlich hätte sie damit vielleicht auch gut nach Hufflepuff, in das Haus, welches Treue, harte Arbeit und Geduld wertschätzte, gepasst. Und genau das war es auch, warum sich Alasdair große Hoffnungen für seine Verabredung mit Catarina machte: Sie würde ihm gut überlegt sagen können, was mit seiner Idee nicht stimmte und was man verbessern konnte, und womit er in Zukunft vielleicht noch Schwierigkeiten haben könnte. Und gleichzeitig konnte er sich mit ihr unterhalten, ohne dass sie die Idee anderen Leuten weitergeben würde. Sie war genau das Gegenstück zu seiner manchmal etwas tollpatschigen und zu Übermut neigenden Neugierde, die er allen magischen Artefakten gegenüber verspürte, die er brauchte. Es war gut solche Freunde zu haben.

Lächelnd und etwas aufgeregt lehnte er sich auf dem Stuhl an dem Schreibtisch in der Bibliothek zurück und schlug sein Arithmantik-lehrbuch auf, um an einem Aufsatz zu arbeiten. Er war wie so oft etwas zu früh, also konnte er die Zeit auch gut nutzen. Schon bald saß er konzentriert über ein Blatt Papier gebeugt und schrieb konzentriert verschiedene Zahlenkolonnen nieder. Seine Stirn lag in Falten und seine Zunge war konzentriert in seinen Mundwinkel gedrückt – ein Tick den er immer hatte, wenn er sich angestrengt konzentrierte.
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Catarina Miller
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BeitragThema: Re: Heureka - oder wie man erfährt, was man immer noch besser machen kann   Sa 13 Mai 2017 - 16:48

Langsam lief ich durch die Bibliothek und die verschiedenen Regalreihen. Ab und an lenkte ein Buch meine Aufmerksamkeit auf sich, doch ich blieb nicht lange stehen, denn ich war ja nicht deshalb hier, um mir ein interessantes Buch rauszusuchen, so verlockend es auch war. Stattdessen war ich hier, weil Alasdair, ein sehr freundlicher Junge aus dem Hause Hufflepuff, mit dem ich es trotz meiner Introvertiertheit irgendwie geschafft hatte anzufreunden, mich gebeten hatte, mich hier mit ihm zu treffen. Ich fragte mich, wofür, denn er hatte sehr geheimnisvoll getan und mir nicht genau gesagt, was er mir zeigen wollte. Dementsprechend neugierig war ich, es nun zu erfahren.
Die Bibliothek an sich empfand ich als unglaublich angenehmen Ort. Die Ruhe und die ruhige, konzentrierte und wissbegierige Atmosphäre entspannte mich. Auch der Geruch nach altem Pergament war unglaublich angenehm, weshalb ich tief einatmete, während ich zwischen den Regalreihen entlang schritt. Ein leichtes Lächeln zierte meine Lippen, das ebenfalls Ausdruck dafür war, dass dies zu den Orten gehörte, an denen ich mich wohl fühlte. Meine Neugier merkte man mir nicht wirklich an, ich strahlte eher, wie so oft, selbstbewusste Ruhe aus. Meine Schwester wäre wahrscheinlich schnell und voller Freude, Energie und offensichtlicher Neugierde durch die Regalreihen gehüpft, um so schnell wie möglich des Rätsels Lösung herauszufinden. Dieser Gedanke ließ mich etwas breiter Lächeln. Ja, so war sie.
Dementsprechend leicht fiel es ihr immer, mit neuen Menschen in Kontakt zu treten, ganz im Gegenteil zu mir. Ich war zurückhaltend Fremden gegenüber und redete nicht besonders viel, was jedoch nicht fies, dass ich nicht gerne neue Leute kennenlernte oder Freude an Gesellschaft hatte. Es fiel mir nur schwerer. Dass Alasdair sich davon nicht abschrecken ließ, freute mich sehr. Er selbst schien auf den ersten Blick immer eher etwas zurückhaltend und ruhig zu sein, doch anscheinend doch etwas offener als ich.
Als ich an dem Platz ankam, an dem Alasdair saß, lächelte ich ihn leicht an. "Ich hoffen du musstest nicht zu lange auf mich warten." dadurch, dass ich mich hatte etwas ablenken lassen, war ich eine Minute später da, als verabredet, doch ich wusste ja nicht, wie lange er schon hier saß, da konnte auch eine Minute mehr schon etwas aus machen. Ich zog den Stuhl ihm gegenüber zurück, setzte mich und sah ihn neugierig und mit leicht schied gelegtem Kopf an.
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Alasdair Caleb Urquhard
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BeitragThema: Re: Heureka - oder wie man erfährt, was man immer noch besser machen kann   Di 16 Mai 2017 - 14:12

Fünfhundertsiebenunddreißig…?
Nein, das machte keinen Sinn. Verärgert schaute Alasdair die vorherigen Rechenschritte an, die er zur Lösung des Arithmantikproblems gemacht hatte. Das schien alles soweit in Ordnung zu sein, zumindest soweit er das sehen konnte. Mit zusammengekniffenen Augen ging er die Schritte noch einmal nach, bis ihm der Fehler auffiel – ein simpler Zahlendreher am Anfang, der natürlich den gesamten Rest der Aufgabe entwertete. Alasdair seufzte und strich die falschen Zeilen durch, bevor er sich wieder daran machte erneut zu rechnen.

Dreiundzwanzig und neunundvierzig…

Er bemerkte nicht, wie Catarina herangekommen war und erst, als der Stuhl, den sie sich zurückzog ein knarzendes Geräusch auf dem alten Holzboden der Bibliothek hinterließ, schreckte er aus seinen Konzentration auf.
„Häh, wa… Oh, hi, Du bist es.“, stammelte er im ersten Moment etwas überrumpelt, hatte sich aber sofort wieder unter Kontrolle. Dafür war es zu wichtig, was er ihr zeigen wollte und er hatte sich schon zu viele Gedanken darüber gemacht, wie dieses Treffen ablaufen konnte. Also war er vorbereitet. Zumindest so gut, dass er sich sicher war, sich nicht wieder in der sprache zu verhaspeln und etwas zu sagen, was vollkommen Missverständlich war und sie vielleicht gegen ihn aufgebracht hatte.
„Schön, dass Du gekommen bist.“, begrüßte er sie freundlich und begann seine Arbeitsmaterialen beiseite zu schieben, damit sie etwas Platz auf dem Tisch hatten. Das Pergament, welches in Hogwarts immer noch verwendet wurde, knisterte leise, als es über den rauen Holztisch geschoben wurde. „Nein, ich habe gar nicht lange gewartet. Ich war ohnehin ein bisschen früher da, weil ich noch etwas für Arithmantik machen musste.“
Er lächelte, fast ein wenig entschuldigend, und deutete mit seiner linken Hand auf die verschiedenen Zahlenreihen, die sich in seltsamen Formationen über das gesamte Blatt zu erstrecken schienen, welches er gerade zur Seite geschoben hatte.
Ihm fiel auf, dass Catarina mit zur Seite gelegtem Kopf ihm ein bisschen bekannt vor kam und an eine bekannte Person erinnerte, die er schon einmal gesehen hatte. Er kam nicht darauf, aber vielleicht war es auch zu viel erwartet, dass er sich noch an die Dschinni aus einem Aladin-Theaterstück erinnerte, welches er einmal als Kind gesehen hatte. Außerdem saß sie ja auch mit ihren Beinen vor ihm, und ihre Füße steckten nicht in einer goldenen Wunderlampe, sodass man ihm nachsehen konnte, dass er sich nicht mehr gut daran erinnerte.
Um seine Gedanken noch einmal neu zu sortieren, strich er sich kurz durch sein dunkles Haar, bevor er die kleine Box aus seiner Umhängetasche hervorholte und verschlossen auf den Tisch, zwischen die beiden, stellte.
Vertraulich beugte er sich ein wenig über den Tisch in Catarinas Richtung. „Also, ich hatte ja gesagt, dass ich Dich gerne treffen würde.“ Die Zweideutigkeit dieser Aussage fiel ihm nicht auf, zu sehr war er darauf konzentriert, ihr seine Ideen zu erklären und hoffte, dass er sie dafür begeistern könne.

„Weil ich eine Idee habe, einen magischen Gegenstand herzustellen, und hoffe, dass eine so clevere, junge Frau, wie Du mir vielleicht ein paar hilfreiche Hinweise geben kann. Und ich möchte nicht, dass Du anderen davon erzählst. Ich vertraue Dir da. Ist das okay für Dich?“
Erwartungsvoll sah er die junge Ravenclaw an, seine Finger ruhten auf dem Deckel der kleinen Kiste, die die beiden Ringe beinhaltete.
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BeitragThema: Re: Heureka - oder wie man erfährt, was man immer noch besser machen kann   Sa 27 Mai 2017 - 0:44

Anscheinend hatte ich Alasdair erschreckt, indem ich mich so leise genähert hatte, weshalb er als Entschädigung von mir einen entschuldigenden Gesichtsausdruck bekam. Es war eindeutig nicht meine Absicht gewesen, ihn zu erschrecken. Ich bewegte mich einfach grundlegend eher leise durch die Gegend. Jedoch schien er den kurzen Schock gut überwunden zu haben und wirkte auch Recht freundlich, als er mich begrüßte. "Wirklich keine Ursache." erwiderte ich seinen Dank. Schließlich wäre ich nicht gekommen, wenn ich nicht gewollt hätte und war auch selbst neugierig, womit mein Kommen nun wirklich nicht besonders selbstlose Hintergründe hätte, was noch einen Dank wert gewesen wäre.

Mein Blick fiel auf die Zahlenreihen, die mir sofort offenbarten um welches Fach es sich handelte. Arithmantik. Die Aufgaben hatte ich selbst bereits erledigt und es schien mir richtig zu sein, was Alasdair dort stehen hatte. Ich beherrschte das Fach Recht gut, auch wenn es eindeutig nicht zu meinen Lieblingsfächern gehörte und ich mich deutlich mehr bemühen und lernen musste als bei einigen anderen. Jedoch war das nun wirklich nicht das, worauf ich nun meine Konzentration richten wollte, denn deshalb war ich ja nicht hier. Stattdessen besah ich neugierig das Kästchen, dass er hervor holte. Dass sein Satz auch andere verstanden werden konnte, fiel mir in dem Moment so gar nicht auf, da es für mich logisch und selbstverständlich war, wie es gemeint war, zumindest wäre ich sehr überrascht wenn es anders wäre. Dementsprechend dachte ich nicht über seine Worte nach und konzentrierte mich auf seine nächsten.

Meine Neugier weckte er mit diesen eindeutig sehr und meinen Tatendrang umso mehr. Die Idee, die er mir da nannte, schien alles andere als einfach und schnell umzusetzen zu sein, doch eine Herausforderung. Gedanklich wog ich ab, wie hoch die Erfolgschancen waren und den Aufwand und die Komplexität schätzte ich als ziemlich hoch ein. Doch die Neugier und Perfektionismus überwog. Außerdem war es nicht unmöglich, das wirklich nicht. "Eine ziemliche Herausforderung und gewagte Idee. Aber ich helfe gerne und werde nichts sagen, solange du es nicht möchtest." erwiderte ich, während ich ihn mit dem typischen ganz leichten Lächeln ansah. "Woran hast du eigentlich gedacht?" fragte ich ihn, was für einen magischen Gegenstand er genau im Sinn hatte. Davon hingen die Erfolgschancen ja maßgeblich ab. Was in der Kiste war, fragte ich nicht. Das würde er mir schließlich logischerweise gleich zeigen, sonst hätte er sie nicht herausgeholt. Sie schien also etwas mit dem ganzen zu tun zu haben.
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