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 Nach dem Beben - Pure Freude

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Evgenija Moravac
Hexe || Metamorphmagus
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BeitragThema: Nach dem Beben - Pure Freude   So 26 Feb 2017 - 16:10

NPC  Evica Mitrovic Moravac






Ihre Augen strahlten schier vor Vergnügen in der Dunkelheit der Nacht nach dem Beben. Elegant, nahezu fließend setzte sie einen Fuß vor den anderen, umrundete mit ihren nackten Füßen die Trümmer oder stieg über diese hinweg. Sie hatte die Arme ausgebreitet und ein wehmütiges Seufzen drang über ihre Lippen, während sie sich die Zerstörung um sich herum, in Soho, bewunderte. Auch heute, nach dem Beben, hatte die Situation nichts von ihrer Schönheit eingebüßt. Sie stieg über dichte Geröllhalden, welche die Muggel noch nicht beseitigt hatten, überwand ganze Meere aus Scherben, überstieg umgefallene Straßenlaternen. Ein Muggel kam ihr entgegen. Er hielt sich die Schulter. Sein Gesicht war mit Dreck und Blut verschmiert, die Kleidung hing in Fetzen und sein Arm wie leblos hinab, während er diesen mit dem anderen schützend an sich presste. Als sein trüber, verzweifelter Blick die junge Hexe in dem weißen Gewand streifte, ließ er seinen Arm los und streckte flehend die Hand aus. „Bitte.. ich bitte sie. Helfen sie mir! Meine... meine Familie...“ Er zeigte auf eines der Häuser, welches tatsächlich ein Stück eingefallen war, der Eingang war vollständig blockiert und auch die Fenster, in deren verzogenen Rahmen noch einige Scherben hingen, schienen von ihnen versperrt und keinen Ausweg zu lassen. „Bitte helfen sie mir, meine Frau, meine Töchter... sie sind da drin.“

Tränen rannen seine Wangen hinab und zogen Schlieren aus Schmutz über die Haut. Seine Schultern bebten und trotz des Schmerzes, den diese Bewegungen über sein Gesicht huschen ließ, wurde sein bettelndes Schluchzen nur noch intensiver. Evica Moravac lächelte. Ihr Blick glitt über den jämmerlichen Bittsteller hinweg, während lebhaft die Erinnerung durch ihren Verstand tanzte. Sie hatte auf einem Gebäude gestanden, während des Bebens. Begeistert hatte sie sich umgesehen, während ihr Herz nahezu gejubelt hatte. Endlich! Endlich Bewegung. Sie hatte die Ströme an Magie von enormer Stärker erblicken können. Wie sie den Boden hatten wanken lassen. Wie sie Asphalt, Pflasterstein und Mauerwerk zerriss und erschütterte. Es war ein wundervoller Anblick gewesen. Ein wahres Lichtspektakel war es in ihren Augen gewesen, während das Saa durch ihren tanzte und ihre Sicht immer mal wieder nur für Sekundenbruchteile von schwarzen Flecken getrübt wurde. Sie hatte gelacht. Sie hatte die Arme in die Luft gehoben, wie zum flehenden Gebet und gelacht. Evica kehrte in das Hier und Jetzt zurück, während der jämmerliche Mensch noch immer seinen Arm flehend nach ihr Ausstreckte.

„Bitte, so helfen sie mir doch, bitte HELFEN SIE MIR!“ Evica hatte gar nicht bemerkt, wie nah er ihr gekommen war und wich der Hand aus, welche sich gerade in ihre Kleidung verkrallen wollte. Das Kirschholz mit Thestralhaar lag plötzlich in ihrer Hand. Ein Schwung und der Muggel wurde kopfüber in die Luft gehoben. Er schlug sich den Hinterkopf an einem Bruchstück Mauerwerk an und keuchte benommen und schmerzerfüllt, während er höher und weiter von Evica weg aufstieg. Dennoch war der Muggel noch bei Bewusstsein. Erstaunlich. Diese Kreatur war stärker, als sie gedacht hatte. Musste die Verzweiflung und die Hoffnung sein. Welch schöne Kraft diese Gefühle doch verleihen konnten. Er hatte das beschützen seiner kleinen Brut noch nicht aufgegeben. „Bitte... helfen... sie.... uns...“ Seine Stimme war wie benommen, schwach, nahe der Ohnmacht, doch noch immer von Willen erfüllt. Evica betrachtete ihn sich eine Weile lang. Ob dieser hier es verdienen könnte? Nein, er mochte stark sein, doch nicht außergewöhnlich. „Kleiner Mensch...“ richtete sie mit sanfter Stimme das Wort an ihn.

„...Bemühe dich nicht mehr. Alles ist, wie es sein soll. Sieh dich um! Diese eure Welt, ist bedeutungslos und verdient es erschüttert zu werden. Ihr verdient es erschüttert zu werden, denn nur so besiegt ihr die Statik, die ihr so sehr hasst und nach der ihr doch so verbissen strebt. Nun stirb! Stirb, wie es dir angedacht ist, doch sei unbesorgt, ich werde deine Familie wohl zu nutzen wissen, kleiner Muggel. Freue dich für sie, denn sie werden weiterer Bewegung eurer Welt dienlich sein.“ Die Gesichtszüge des Mannes weiteten sich vor Entsetzen, während er noch immer sichtlich gegen die Ohnmacht kämpfte. Beachtlich! „Defodio!“ Der Mann schrie, während ihn eine wohl dosierte kleine Detonation in Stücke riss. Der Geruch von Blut und verbranntem Fleisch stieg in Evicas Nase, während sich ein kleiner Regen aus Blut, Fleischstücken und Innereien über sie und die Straße ergoss. Wieder rang sich ein entzücktes Lachen ihrer Kehle ab. Gestern, bei dem Beben, hatte sie es fast genau so getan. Die Begeisterung hatte sie mitgerissen und sie hatte gezaubert. Wie eine Kriegsmaschine hatte sie Zauber um Zauber auf die Straßen geworfen.

Noch war davon nicht berichtet worden. Zwei Zauberer und zwei Hexe, waren ihrem ekstatischem Wüten zum Opfer gefallen. Oh sie hatten gekämpft, doch Evicas Macht hatten sie wenig entgegensetzen können. Auch diese hatte sie in Fetzen gerissen, den Leib zerschmettert, oder sie einfach gegeneinander aufgehetzt. War in den Verstand ihrer Opfer eingedrungen und hatte sie mit bestialischer Wut und Hass erfüllt. Die beiden Opfer, die einzigen, die gemeinsam gegen sie gekämpft hatten, rissen sich mit einem Mal gegenseitig selbst in Stücke. Blut, Knochensplitter und ein Stück Darm fielen von ihrem zarten Kinn auf ihres, inzwischen Blutbesudeltes Kleid, als sie sich wieder in Bewegung setzte. Sie trat auf das Haus zu, auf welches der Muggel gezeigt hatte. Sie musste sehen, ob dort noch jemand lebte.

Die Muggel-Rettungskräfte waren noch nicht hier gewesen, die Prioritäten lagen wohl woanders und es wäre nur eine Frage der Zeit, bis die Auroren und  'Vergiss Mich' hier auftauchen würden. Sie schwang ihren Stab wie beiläufig und Geröll, Stahl und Backsteine schoben sich auseinander, bildeten eine Gasse und ermöglichten Evica so ungehinderten Zugang, zu dem Haus. Sie bemühte sich nicht, die zerstörten Reste der Tür irgendwie zu bewegen. Noch bevor sie im laufen den Rahmen durchquerte, sprangen die Reste von den Scharnieren, in den Hausflur. Evica ignorierte das Chaos, stieg über umgefallene Kommoden, Kleiderständer, zerbrochene Spiegel und anderen Unrat hinweg. Sie konnte das Wimmern bereits hören, welches aus der Küche zu kommen schien. Evica lächelte. Sie würde nun beginnen können. Das Saa hatte Hunger und sie auch.
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