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 Magische Nachhilfe

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Jamie Miller
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2121/2200  (2121/2200)

BeitragThema: Magische Nachhilfe    Fr 24 Feb 2017 - 23:04

Ich hob meinen Kopf und sah ihm bereits am Blick an, dass er von meiner Idee begeistert war. Ich lächelte fröhlich vor mich hin und nickte begeistert. „Bei anderen wäre es vielleicht effektiver, weil deren Stimmungen häufiger schwanken als meine. Aber eine sich selbst färbene Perücke wäre einfach nur genial. Oder eine, die allen Außenstehenden zeigt, wie kalt oder warm es draußen ist, in dem sie ihre Farbe ändert. Wobei...“ Ich überlegte kurz. „Wäre wohl kein guter Verkaufsschlager und keine große Hilfe“ Ich lachte leise auf und strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr, die mir immer wieder ins Gesicht fiel, bevor ich William einwenig Zeit gab um sich das Ende durchzulesen. Ich war sehr zufrieden mit unserer Geschichte, in die wir all unsere Kreativität hineinstecken konnten. Demnach war auch eine so skurrile Handlung entstanden, die nicht allen eingefallen war.

Mein Ende schien William zu gefallen, denn er saß lachend auf seinem Stuhl direkt vor mir, was mich grinsen ließ. Sein Lachen war einfach ansteckend und die Tatsache, dass ich allgemein selten ernst bleiben konnte in völlig normalen Momenten, machte es nicht besser. „Danke aber ich denke, ich bleibe bei meinem Berufswunsch, Drachenwärterin zu werden“ Etwas verträumt starrte ich in die Leere und lächelte seelig vor mich hin. Diese Kreaturen waren einfach unfassbar stolz und beeindruckend. Es konnte natürlich sein, dass ich meinen Berufswunsch nicht verwirklichen konnte und dann würde ich auch eventuell als Schriftstellerin arbeiten aber die Arbeit mit den Fluggeschöpfen hatte oberste Priorität.
Gut gelaunt lächelnd erwiderte ich seinen Blick und merkte absolut gar nicht, dass William mir irgendetwas verheimlichte. Und selbst wenn ich etwas bemerken würde, dann würde ich es ihm überlassen ob er mir davon erzählte oder nicht. Demnach wirkte der plötzliche Themenwechsel auf mich alles andere als merkwürdig. Viel eher war ich erleichtert und zutiefst dankbar für sein Angebot.

„Wie kann ich dir nur danken“ Beinahe theatralisch bedankte ich mich bei ihm, während mein begeistertes Grinsen von einem Ohr zum anderen ging. „Nein mal ehrlich...Lehren auf eigene Gefahr. Ich kann dir nicht versprechen, dass du heil wieder oben im Schloss ankommst“ Ich verzog einwenig das Gesicht und zuckte mit den Schultern. Ich musste mir etwas überlegen, wie ich mich revangieren konnte. Denn so ein Angebot war nicht das alltäglichste, vor allem wenn man bedachte wie unsauber die meisten Zauber von mir waren. „Ich beherrsche den Tanz- und Kitzelfluch perfekt.“ Verkündete ich stolz, auch wenn William eher danach gefragt hatte, bei welchen Zaubern ich Probleme hatte. „Accio.“ Ich seufzte bei dem Gedanken an mein letztes Disaster. “Den Patronuszauber hätte ich auch gerne auf dem Kasten aber ich denke das wird schwer, wenn ihn noch nicht mal alle Erwachsene beherrschen. Und dann...Geminio und bei Silencio fängt mein „Opfer“ meistens an schrill zu quietschen“ Ich verdrehte grinsend die Augen und lehnte mich einwenig weiter nach vorne. Es tat mir jetzt schon leid, wie viele Zauber doch bei mir eine Schwachstelle hatten. Und das waren schließlich nicht alle. Aber im Grunde reichte dieser Ansatz erstmal.

Einwenig konfus darüber, dass er wieder auf die Geschichte hinwieß, blinzelte ich ein, zweimal und schüttelte anschließend lachend den Kopf. „Ich glaube, er weiß noch nicht einmal was Humor heißt. Oder geschweige denn wie man lacht.“ Mit einem breiten Grinsen auf den Lippen griff ich erneut nach den Süßigkeiten, die noch immer auf dem Tisch lagen und steckte mir davon etwas in den Mund. „So eine spannende und humorvolle Lektüre wird so einem Professor auch nicht schaden, auch wenn er eindeutig mehr Ahnung von dem Ernst des Lebens hat als ich“ fügte ich hinzu und sammelte meine verstreuten Utensilien ebenfalls ein, damit ich diese in meiner eigenen Tasche verstauen konnte. „Lass uns gehen, Tom“

Ich hörte ihm aufmerksam zu, wie er versuchte mir das Prinzip eines sauberen Zaubers zu erklären, bevor ich seine Hand ergriff und aufstand. Im Grunde wusste ich ja, was ich tun musste. Aber irgendwie konnte ich es mir dennoch nicht erklären, warum meine Zauber nicht so endeten wie ich es wollte und wie es normalerweise in den Büchern stand. „Ich bin optimsitisch genug und hab eigentlich immer die Hoffnung, dass wie von Zauberhand über Nacht meine Fähigkeiten besser geworden sind. Aber leider reicht das nicht wirklich aus und ich muss jedes Mal aufs Neue feststellen, dass es dann doch nur ein Wunschdenken war. Ich frag mich ohnehin, wie ich die letzten Prüfungen geschafft habe ohne durchzufallen“ Ich kicherte leise vor mich hin, während ich an Williams Seite die Bücherei verließ.

Kaum hatten wir das Eingangstor des Schlosses hinter uns gelassen, übernahm ich sogleich die Führung und schlug den Weg Richtung See ein. Ich mochte diesen Ort unglaublich gerne und viel Platz bot der Ort ebenfalls. „Also. Womit fangen wir an?“ Wissbegierig und darauf gespannt, wie viel er mich lehren konnte drehte ich mich ruckartig zu ihm um und wartete geduldig auf eine Reaktion des Schülers aus Hufflepuff. „Will...? Nehmen wir mal an, du würdest natürlich rein zufällig durch einen Zauber von mir im See landen und ich würde so tun, als wäre das unabsichtlich und ein Unfall gewesen – wärst du sauer auf mich? Rein hypothetisch natürlich“ Ich lächelte ihn einwenig unschuldig an, während ich wenige Schritte an ihn herantrat.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Magische Nachhilfe    Mi 8 März 2017 - 17:02

Will winkte verlegen ab als sie ihn fragte, wie sie ihm dafür danken sollte. Warum sollte er von seinen Freunden für eine derartige Kleinigkeit etwas verlangen wollen? Jamie war eine seiner besten Freunde und deswegen war sie ihm für sein dafürhalten nichts schuldig. Mal abgesehen von einer Gefahrenzulage, der Garantie für einen Transport, falls er sich am Ende des Tages nicht mehr bewegen konnte und einer Versicherung, dass sie ihn nicht umbrachte. Mehr wollte er nicht von ihr haben, denn das Lächeln in ihrem Gesicht war eigentlich schon genug Dank für den jungen Hufflepuff. Im Augenblick musste er sich auch mehr mit seinen Schmerzen auseinandersetzen, als mit dem Gedanken daran was da alles auf ihn noch zukam.
"Mach dir keine Gedanken darüber Jamie. Ich tue das wirklich gerne für dich. Du gehörst zu meinen besten Freunden, da ist es nur selbstverständlich, dass ich dich unterstütze.", erwiderte er mit einem sanfteren Lächeln und nickte die von ihr benannten Problem-Zauber bestätigend ab. Eigentlich abgesehen vom Patronus-Zauber waren sie alle noch relativ einfach beizubringen. Aber die Erfahrung zeigte ihm, dass wenn man zusammen mit Jamie übte, man oft an seine eigenen Grenzen stieß, sei es bei den Erklärungen oder einfach nur bei der Ausführung von Zaubern. Nicht das er an dieser Stelle anders wäre als sie. Es gab auch Zauber, die er schlichtweg nie auf die Reihe bekam, weil immer irgendetwas nicht stimmte. Mit der Zeit hatte er gelernt es zu akzeptieren und sie irgendwann wieder zu probieren, nämlich dann wenn der ganze Frust vorüber gezogen war und er wieder bereitwillig sich an die Zauber heranwagen konnte. Jamie wirkte da ganz anders als er, wesentlich ruhiger und gelassener als er es in ihrer Position wohl wäre. Vermutlich lag es daran, dass sie beide ziemlich verschiedene Ansprüche an sich hatten und während sie versuchte sich irgendwie durchzumogeln, wollte er unbedingt eines Tages an dieser Schule unterrichten. Auch wenn die lange Isolation vor der Außenwelt ihm sicherlich das eine oder andere Mal ein wenig mitnehmen würde, würde er sich stets daran zurückerinnern was Jamie in solchen Momenten wohl zu ihm sagen würde. Jedes mal wenn er traurig oder niedergeschlagen war, musste er stets an ihr fröhliches Lächeln und ihre vielen Witze denken. Sie war der Mensch der ihn aufheiterte, ähnlich wie Kayla und doch wieder anders. Sie wirkte so unbeschwert und einfach nur positiv. Diese Ausstrahlung machte er sich immer mal wieder zur Nutze, um sich selbst stabilisieren zu können. Sie war ein Stern am Himmel, der wie viele seiner Freunde für ihn besonders hell leuchtete.
"Wir kriegen dich schon hin, ich werde dir die Zauber schon noch beibiegen und wenn es das letzte ist was ich tue. Wo Professoren versagen, wird der rachsüchtige Onkel von Prinzessin Jamie aus dem Königreich der Lutscher, den Sieg davon tragen." scherzte er und lachte scherzhaft diabolisch los. "Uuuund wenn du es schaffst, darfst du dir von mir was wünschen. Seien es Süßigkeiten oder sonst etwas. Na ist das eine Motivation für dich?", fragte er nachhakend und lehnte sich selbst in seinem Stuhl zurück, ehe er erneut auf Professor Dean - ich zieh ne Klappe wie tausend Kröten . Kirkwood zurückkam und ein wenig mit ihr über ihn herzog. Jamies Worte brachten ihn erneut zum lachen, denn allein der Gedanke das ausgerechnet ihre Geschichte ihm das Lachen ermöglichen würde, war irgendwo seltsam. Ob dieser Mensch überhaupt imstande war mal freundlich zu gucken?

"Hast du mich gerade ernsthaft Tom genannt? Ist das dein ernst?", hakte er diabolisch nach und piekste ihr sanft mit einem Finger in die Seite, weil er sehr genau wusste wie sehr das kitzeln konnte. Einfach nur um mich für diesen Spitznamen zu rächen und sie ein wenig durch die Bibliothek zu quälen. Auch wenn die Bibliothekarin Miss O Hara sowas überhaupt nicht gerne sah und oft zur Ruhe ermahnte, nahm er in diesem Fall keinerlei Rücksicht auf Jamies Gequietsche wenn er sie versuchte zu kitzeln. Gemeinsam verließen sie die Bibliothek in Richtung Eingangshalle und dann hinaus auf die Ländereien wo sie ohne Umschweife den Kurs direkt zum See einschlug. An diesem Ort hatte er Kayla kennengelernt, an dem Tag an dem er sich selbst mit einem Vergessenszauber belegen wollte. Er sah sich noch selbst auf diesem Stein sitzen, während vor ihm die Sonne dabei war unterzugehen und die Welt sich noch so anfühlte als würde sie jeden Augenblick untergehen. Wie sehr sich doch die Dinge verändern konnten.

"Du machst dir viel zu viele Gedanken. Komm schon seien wir ehrlich, du kannst schon eine Menge Zauber, aber da ist etwas, was dir einfach noch nicht bewusst ist, dass du es falsch machst. Vielleicht ist es die Aussprache oder aber die Bewegung mit dem Zauberstab. Vielleicht sind es auch deine Gedanken. Ja wirklich, wenn du mit Gedanken ganz wo anders bist, dann kann sich das auf deine Zauber auswirken. Und hey..eines verspreche ich dir..", sagte er und nahm ihre Hand sanft in die seine, um sie ein wenig zu drücken. "ich lasse nicht zu, dass du durchfällst. Ich werde dir bis zu den ZAGs diese Zauber schon beibringen und bis zum Ende bei dir bleiben. Okay? Vertrau mir einfach."

seine Worte sollten sie nicht nur beruhigen, er wollte ihr damit auch demonstrieren wie gern er sie hatte und das er auch für sie vieles tun würde. Und wenn er jeden Tag ein oder zwei Stunden dafür opferte mit ihr zu lernen, dann war das ein Opfer das er gerne bereit war zu bringen. "Was ist eigentlich mit deiner Schwester, hilft sie dir denn gar nicht dabei?"

fragte er überrascht von der Tatsache, dass sie offensichtlich mit niemandem zusammen übte oder es einfach nicht erwähnte. Am großen See angenommen, drehte sich Jamie schlagartig zu ihm herum und fragte ihn etwas, wobei er eine Augenbraue hochzog und sie frech angrinste. "Angenommen das würde so passieren, wäre ich nicht sauer. Aber wenn ich dahinter komme, dass das Absicht war, dann...komme ich persönlich aus dem Wasser und werde dich nass wie ich bin umarmen und mit mir ins Wasser zurückziehen.", neckte er zurück und sah sie dabei mit seinen bläulichen Augen ziemlich eindringlich an. Er überlegte für einen Augenblick ob sie gerade ernsthaft mit dem Gedanken spielte ihn ins Wasser zu schubsen. Nur gut das er für alle Fälle schwimmen konnte, was er bis zum dritten Schuljahr immerhin nicht beherrschte. Er war längst kein talentierter Schwimmer, irgendwie fühlte er sich immer unsicher und völlig verloren im Wasser. Ein großer Schwimmer war er nie gewesen und war auch nie daran interessiert, seine Fähigkeiten dahingehend auszubauen. Schwamm Jamie eigentlich gerne? Irgendwie war es enttäuschend, dass er das in all den Jahren nie erfragt hatte. Wenn er sie am Ende ins Wasser zog und sie nicht schwimmen konnte, wäre er für ihr nächstes Trauma verantwortlich und sein Ruf wäre ein für alle Mal bis zum äußersten beschmutzt.

"Na schön, wir beide fangen mit einem einfachen Zauber an. Nämlich dem Accio Zauber. Ich möchte das du erstmal dich nur auf den Zauber konzentrierst und dir seine Wirkung vorstellst.", sagte er und legte seine Umhängetasche im Gras ab, aus der er ein kleines Amulett hervorholte und es ebenfalls im Gras positionierte unzwar so, dass Jamie es sehr genau sehen konnte. Dann trat er wieder neben sie und zückte seinen Zauberstab hervor, ehe er eine Handbewegung machte und laut das Wort "Accio Amulett" ausrief. Sofort schoss das silberne Amulett auf ihn zu und landete schlussendlich in seiner Hand. Mit einem lächeln brachte er das Amulett wieder zurück und stellte sich nun direkt nahe hinter Jamie und legte seine Hand auf die ihre, die ihren Zauberstab umklammert hielt. "Wir beide machens zusammen. OK das war jetzt dumm ausgedrückt, tut mir Leid." fügte er kichernd hinzu und fing den Satz nochmal von vorne an. "also wir werden den Zauber zusammen ausführen." wiederholte er sich und hob mit seiner Hand die ihre an und zielte nicht etwa auf das Amulett sondern einfach nur in die Luft. Dann bewegte er mehrfach zur Simulation ihren Arm in der richtigen Bewegung. "Die Bewegung kennst du ja schon. Ist etwas an der jetzigen Bewegung was anders als an deiner sonstigen bei diesem Zauber?", fragte er um festzustellen, ob es vielleicht einfach an der Bewegung der Hand lag. Dann erhöhte er die Geschwindigkeit und sah zu ihr und jetzt sag den Spruch dazu.", sagte er und bewegte ihre Hand schnell. "Gemerkt? Es funktioniert. So und jetzt versuche es alleine nochmal.", erwiderte er und brachte das Amulett zurück zu seinem Standort, um sich dann wieder neben sie zu stellen und sie genau dabei zu beobachten. "Denk dran dich voll und ganz ohne Umschweife oder andere Gedanken, auf den Zauber zu konzentrieren."
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Jamie Miller
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BeitragThema: Re: Magische Nachhilfe    Do 16 März 2017 - 23:19

Ich schenkte ihm ein breites Lächeln, bevor ich für einen Moment meine Arme um seinen Körper schlang, nachdem er geendet hatte. ]“Dankeschön“ nuschelte ich in den Stoff seiner Schuluniform hinein, bevor ich mich von ihm löste und meinen Zauberstab zückte. Ich war bereit. Bereit, meine Zauber zu verbessern, die ich in den letzten zwei Jahren versucht hatte zu lernen. Ich hatte es bislang geschafft mich durch das letzte Jahr zu mogeln doch die ZAGs standen vor der Tür und da konnte ich ohne Wills Hilfe nicht bestehen, wenn ich nicht erfolgreich übte.
Will war ein Engel. Das Beispiel des perfekten, besten Freundes, der immer versuchte anderen aus der Patsche zu helfen und das musste er bei mir oft genug machen, da ich ohne ihn wohl nicht wusste wo oben und wo unten war. Ich würde ihm am liebsten auch in einigen Sachen helfen, allerdings konnte ich eher in den theoretischen Fächern wirklich behilflich sein und in den Fächern war William ebenfalls gut. Er hatte meistens ein „Erwartungen übertroffen“ während ich in Verteidigung gegen die dunklen Künste und Verwandlung um ganz andere Noten kämpfen musste.

“Klar – vor allem rachsüchtig. Du. Meine Worte trieften nur vor Ironie, während ich ebenfalls zu grinsen begann. Die Zeit mit ihm war einfach so herrlich unbeschwert, sodass das Lernen und Vollenden von irgendwelchen lästigen Hausaufgaben sogar Spaß machen konnte. “Natürlich ist das eine Motivation für mich. Und damit es wirklich fair bleibt und man nicht behaupten kann, ich hätte dich absichtlich irgendwie in den See gestoßen, darfst du dir etwas wünschen, wenn du zu Schaden kommst. In Ordnung? Ich mein das ernst. Ich brauch immerhin auch etwas Motivation von der Seite und es soll schließlich auch nicht langweilig für dich werden Wenn er mir einen Wunsch erfüllen durfte, durfte ich das auch – sofern er in gewisser Weise zu Schaden kam, sei es eine quietschende Stimme oder bodenlange, knallpinke Haare. Vielleicht übertrieb ich auch einwenig, denn noch nie hatte ich jemandem bodenlange Haare gezaubert aber ehrlich gesagt: William sah in mir mehr Hoffnung als ich es selbst tat.

“Was würd ich nur ohne dich tun“ Ich grinste ihn breit und dankbar an, bevor ich den Kopf schüttelte. “Ich hab Cat schon mal gefragt, ob sie mir hilft und im Grunde erklärt sie sich auch dazu bereit, mit mir zu üben. Aber du weißt doch wie Geschwister sind. Das endet im Streit und so lerne ich ganz sicher nichts. Da übe ich doch lieber alleine oder mit anderen, solange sie nicht verwandt mit mir sind“ Es wunderte mich nicht wirklich, dass Cat und ich es einfach nicht auf die Reihe bekamen gemeinsam zu lernen. Immerhin waren wir im gleichen Haus, im gleichen Schlafsaal und in der gleichen Klasse. Aber sie war eben meine Schwester. Demnach musste sie einfach unerträglich sein wenn es um Schulaufgaben ging, von daher lernte ich total ungern mit Catarina zusammen, was vielleicht andere nicht verstehen konnten.

“Mh – mit der Strafe könnte ich leben“, antwortete ich lachend und strahlte ihn gut gelaunt an. Denn im Gegensatz zu ihm liebte ich sowohl das Wasser als auch das Schwimmen, solange das Wasser in dem ich schwamm, nicht eiskalt war und ich die Befürchtung haben musste, dass ich als Eisstatue wieder das Wasser verließ. Ich erwiderte den eindringlichen Blick und hielt diesen stand, bis ich beinahe dazu gezwungen wurde zu blinzeln.

Konzentriert lauschte ich dem 6. Klässler, der mir wie ein Lehrer versuchte zu erklären, wie ich den Accio-Zauber am besten ausführen konnte. An der Aussprache konnte es wirklich nicht liegen, da mich sonst die meisten verbessert hätten. Vielleicht lag es an der Handbewegung oder an der Betonung? Ich war mir nicht ganz so sicher, ob die Betonung eine große Rolle spielte, wenn man zaubern wollte. Aber die richtige Betonung schadete schließlich auch nicht.
Nachdenklich beobachtete ich, wie Will das Amuelett hervorzog und dieses mit dem Acciozauber auf sich zufliegen ließ. Das Amulett war wenigstens nicht so gefährlich wie ein Kerzenständer, der meine Haare abfackeln konnte. “An der Aussprache kanns nicht liegen...“ murmelte ich, während Will sich hinter mich stellte und meine Hand ergriff. Glücklicherweise hatte „Tom“ eine angenehme Größe mit seinen 1,80, sonst hätte ich wohl damit rechnen müssen, dass ich seinen Atem im Nacken spürte. Dem war zum Glück nicht so, da er etwa einen Kopf größer war als ich.

Ruhig und geduldig richtete ich meinen Blick auf den Zauberstab in meiner Hand, welcher von William selbst geführt wurde. Die Bewegung war auch bekannt, ich merkte keinen Unterschied, weswegen ich verwundert dreiblickte, als ich nach einem flüssigen und klar ausgesprochenen “Accio“ das Amulett in der Hand hielt. Verwirrt schüttelte ich den Kopf und fragte mich, was ich anders machte, wenn Will nicht meine Hand führte.
Nachdem das Amulett wieder zurück an Ort und Stelle lag, versuchte ich es noch einmal: “Accio! Auch die Bewegung war gleich außer, dass ich ans Ende einen kleinen Schlenker hinzufügte, den ich mir irgendwie angewöhnt hatte und nicht mehr loswurde. Er war auch so kurz, dass ich ihn kaum bemerkte und dass man ihn auch als Außenstehender nicht unbedingt wahrnahm. Das Amulett blieb liegen, sondern zuckte nur kurz. “Ich hab es weder anders betont noch anders ausgesprochen. Und meine Bewegung war auch nicht anders. Oder hab ich irgendwas übersehen oder überhört?“ Ich war ratlos und blickte meinen Gegenüber fragend an.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Magische Nachhilfe    Di 9 Mai 2017 - 16:23

"In Ordnung" erwiderte William nickend auf ihre Bitte hin, auch ihm einen Wunsch erfüllen zu können. Wie könnte er Jamie etwas abschlagen? Sie war eine der Menschen mit der es sich wunderbar leben ließ und eine Freundschaft bestand nunmal aus Geben und Nehmen. Sein Grinsen wurde dabei unweigerlich größer, allein die Vorstellung das sie ihn in den See katapultieren könnte, amüsierte ihn bereits. Wahrscheinlicher war eher, dass sie sich selbst mit ihrer Tollpatschigkeit ins Wasser schoss, sie bekam die merkwürdigsten Kunststücke hin. Immer und immer wieder faszinierte sie ihn mit den unglaublichsten Dingen. Das sie ihn damals nass machte oder seine Krawatte anfackelte waren nur kleine Beispiele im Gegensatz dazu das sie ihre eigene Perücke beinahe verbrannt hätte. Auch wenn die Lehrer das wahrscheinlich anders sahen, konnte Will ihr nie irgendwie böse sein oder Wut gegen sie empfinden. Alles was sie tat, nahm sie mit Humor und liebte die Friedfertigkeit und alleine deswegen schon konnte man ihr einfach nichts übel nehmen. Allerdings hatte sich William schon sagen lassen,dass so mancher Lehrer wegen ihr schon angefangen hatte wie ein Hund leise vor sich hin zu knurren.
Belustigt sah er Jamie an als sie auf ihre Schwester zu sprechen kam, mit der sie deshäufigeren aneinander geriet. Manchmal wusste man wirklich nicht, ob sie sich nun liebten oder eher verhasst zueinander standen. William jedoch wusste, egal wie sehr sie sich stritten, sie waren Schwestern und würden immer aneinander helfen wenn es wirklich darauf ankam. Alles andere würde ihn sowohl bei der von Vernunft geprägten Catarina und der aus dem Chaos entstandenen Jamie ziemlich schocken. "Ihr beide seid euch gar nicht so unähnlich Jamie, Cat kann sehr verständnisvoll und geduldig sein. Ich glaube, euer Problem ist mehr das ihr sehr unterschiedliche Seiten einer Münze seid. Das könnte der Grund dafür sein, dass ihr es nicht schafft miteinander zu lernen, vielleicht solltet ihr versuchen mehr aufeinander einzugehen. Ich mein hey, du weiß ich hab euch beide unglaublich gern, mit euch hat man was zu lachen, aber ganz ehrlich ich kenne auch eure Schwächen. Und besonders bei euch, denke ich das sie miteinander kollidieren. Ihr seht je im anderen meiner Meinung nach das, was ihr selbst gerne hättet und das ist natürlich reinstes Gift. ", erklärte er seine Sicht der Dinge, wobei er ihr gnadenlos die Wahrheit über seine Gedanken mitteilte. Wieso sollte er sich vor Jamie zurückhalten? Er kannte die beiden Geschwister relativ gut und konnte sie aus seiner Sicht recht gut einschätzen. "In einem bin ich mir absolut sicher. Sie liebt ihre Schwester und du bist ihr als Familie sehr wichtig.Sicher ist übertreibt es manchmal, aber ich glaube so wirklich bewusst ist ihr das nicht.", führte er aus und strubbelte ihr kurz durchs Haar, ehe sie zu den Übungen in Sachen Zauberkunst kamen, die sich nicht gerade als leicht darstellten. Obwohl er Jamie gezeigt hatte wie sie den Accio-Zauber ausführen musste, schien sie daran zu scheitern. Nachdenklich legte er seine Hand auf den Mund und analysierte die Bewegungen die sie gerade gemacht hatten. Dann stellte er sich vor sie, nahm ihr den Zauberstab aus der Hand und begutachtete ihn ein wenig, ehe er ihn nachdenklich an sie zurückgab. "Okay, wir machen das anders. Wiederhol mal die Abfolge in der du deinen Zauberstab schwingst. Aber ohne den Zauber selbst auszusprechen oder zu versuchen ihn auszuführen.", sagte er und verschränkte die Arme vor der Brust und sah sich bei ihr kurz an wie sie die Schlenker durchführte, ehe er ihr signalisierte aufzuhören. "Okay okay, ich denke, ich habe den Fehler gefunden.", Jamies Abläufe waren zwar sehr präzise ausgeführt aber irgendwie hatte sich ein kleiner minimaler Fehler eingeschlichen, den er erst nach mehreren Malen Wiederholungen der Schlenker gesehen hatte. Erneut hob er seinen Zauberstab und vollzog die Bewegung nochmal ganz langsam, sodass sie es für sich nochmal getrost nachvollziehen konnte. "Du machst bei der Bewegung einen ganz leichten Schlenker um wenige Millimeter manchmal nach unten, dadurch kann der Zauber auch nicht funktionieren". , erklärte er und stellte sich neben sie, damit sie die Chance erhielt es nochmal zu probieren. "Versuch es jetzt nochmal. Und wenn es diesmal klappt gehen wir einen Schritt weiter.
Vielleicht versuchen wir dann den nächsten Zauber. Zum Beispiel den Germinio-Zauber. Und was du noch so nicht so gut drauf hast. Ich kriege dich schon noch fit für die Zwischenprüfungen."
, Will sich war da so furchtbar sicher und wusste ziemlich genau das sie das Potenzial dazu hatte. Sie wäre nicht in Hogwarts, wenn sie ihr Potenzial nicht ausschöpfen könnte. Zumal er in den praktischen Fächern gar nicht mal so schlecht war und daher ein recht gutes Verständnis für die Anwendung der Zauber besaß. "Nun was den Patronus angeht...", fing er an und kratzte sich verlegen am Hinterkopf. "Den beherrsche ich selbst nicht.Irgendwie krieg ich den nicht auf die Reihe, was eigentlich sehr schade ist. Aber vielleicht können wir ihn ja zusammen erlernen. Man braucht dazu einzig und allein eine sehr glückliche Erinnerung und die richtige Aussprache. Hoffen wir, dass das ausreicht. ", fügte er grinsend hinzu und klopfte ihr tröstend auf die Schultern. Jamie sollte gar nicht erst auf den Gedanken kommen, dass sie unfähig sei. Es gab so viele Leute die in irgendetwas schlechter waren als andere, sodass sie darin keine Ausnahme bildete. Außerdem war er dafür ein absoluter Reinfall in Kräuterkunde. Den grünen Daumen hatte er wahrlich nicht von seiner Mutter vererbt bekommen, was eigentlich schade war, denn so fehlte ihm eine nützliche Eigenschaft die er hier sehr gut hätte gebrauchen können. "Hast du eigentlich schon eine Ahnung was du nach der Schule machen willst? Ich meine, wir sind nur noch knapp ein Jahr davon entfernt das Paradies wieder zu verlassen um uns in den unnachgiebigen Arbeitsalltag zu stürzen.", posaunte er mit übertrieben hoher Stimme heraus, was eindeutig Ironie war. Nicht alles was heiß gekocht wurde, wurde auch so gegessen. "Habt ihr was in den Sommerferien vor? ich würde euch gerne mal irgendwie besuchen kommen.", ein Wochenende oder so mit Catarina und ihr gemeinsam in den Ferien mal außerhalb der Schule zu erleben, würde ihre Freundschaft noch ein wenig stärken und das Band zwischen ihnen erhärten. Immerhin wollte er die beiden Schwestern nach der Schule nicht aus den Augen verlieren.
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BeitragThema: Re: Magische Nachhilfe    Mi 10 Mai 2017 - 23:44

Mit einem offenen Lächeln beobachtete ich William für eine Weile und wollte mir nicht vorstellen wie es wäre, wenn ich ihn vor knapp drei Jahren nicht kennengelernt hätte. Mittlerweile prägte er mein Leben so sehr, dass ich wohl oder übel verzweifeln würde, wenn ich den Blondschopf nicht mehr an meiner Seite hätte. Allein Dank ihm wusste ich, dass es Leute gab, die sich nicht vierundzwanzig Stunden täglich über mein Chaos und meine Unfähigkeit im Bereich Magie aufregen. Denn mir war bewusst dass viele Lehrer schon die Hoffnung in mir aufgegeben hatten. Wer dachte bitte jetzt noch, dass ich die ZAGs schaffen würde, obwohl ich selbst Probleme mit den Zaubern hatte, die man in der 3. Oder 4. Klasse lernte? Die Antwort war ganz einfach: Der Kerl mir gegenüber.
Im Grunde müsste ich mir noch etwas als Dank überlegen, schließlich verzweifelte er nicht komplett mit mir - das musste ich ihm hoch anrechnen. Vielleicht sah er mich aber auch als gute Übung an, denn immerhin würde er bestimmt auch auf unfähige Schüler und Schülerinnen treffen, wenn er Mal Professor an der Hogwartsschule wurde. Selbst das war mir Recht, wenn er an mir übte, seine Nerven nicht reißen zu lassen.

Aufmerksam hörte ich ihm zu, wobei mein Grinsen jedes Mal breiter wurde. "Du bist ein absoluter Analytiker, ist dir das bewusst? Mir fällt aber gerade absolut nichts ein, was Cat von mir gerne selbst hätte. Ich bin keine, die im Selbstmitleid versinkt, das weißt du. Aber ich bin chaotisch, bin ein Unfall auf zwei Beinen-" Automatisch musste ich schmunzeln. "Ich bin eine Niete in der praktischen Zauberkunst und mit meinem Quidditchtalent kann ich sie auch nicht neidisch machen, sie ist mindestens genauso gut. Zudem möchte sie Aurorin werden, besser gehts nicht." Ich schüttelte kurz den Kopf, wirkte aber keinesfalls deprimiert oder traurig. "Und am Selbstbewusstsein mangelts bei ihr auch nicht"

"Du kennst uns besser als wir uns selbst" stellte ich lachend fest und kniff die Augen zusammen, als Will mir durch die Haare strubbelte. Er gehörte wohl zu den wenigen Menschen, die das Privileg erhalten hatten, das zu tun. Denn für gewöhnlich waren mir meine Perücken viel zu heilig um so etwas zuzulassen. Bei ihm war das jedoch absolut in Ordnung, wenn er das tat.
Immer wieder wiederholte ich den Zauber, sodass Will herausfinden konnte, was mein Problem war. Denn ich verstand einfach nicht, was ich falsch machte, weswegen ich über Wills Hilfe wirklich sehr froh war. Als er mir jedoch den Zauberstab abnahm, wollte ich sofort protestieren. "Also ich bin mir ganz sicher, dass das nicht an meinem Zauberstab liegt" Ich würde mich nicht nur angegriffen fühlen, wenn etwas mit meinem Zauberstab nicht stimmte, sondern ich würde auch ein kleines Problem haben. Ein Zauberstab war nicht unbedingt billig und mein Vater musste als einfacher Buchhalter uns irgendwie versorgen, auch wenn uns Matthew als Auror einwenig unterstützte, weswegen das schwieriger werden würde als man es als Außenstehender von uns dachte. Demnach atmete ich erleichtert aus, als er mir diesen wieder zurück gab und nichts zu diesem sagte. Mein Stab ließ mich nicht im Stich.

Einwenig verwundert tat ich das, was er mir sagte und vollführte die bekannte Bewegung erneut, ohne dieses Mal den Zauber auszusprechen. Irgendetwas schien ja erkennbar zu sein, denn Will verkündete wenig später, dass er den Fehler gefunden hatte. Der Kerl wusste aber auch echt jedes Mal, wo das Problem lag. Unverständlich schüttelte ich den Kopf und wiederholte die Handbewegung ein weiteres Mal, bevor ich merkte, woran es die ganze Zeit gelegen hatte. "Nein...Meinst du, ich hab mir bei jedem Zauber diese dumme Bewegung angewöhnt?" Auf meiner Unterlippe herumkauend starrte ich auf meinen Zauberstab hinunter. Ich war mir sicher dass es schwerer war sich die Angewohnheit anzugewöhnen als die Angewohnheit und als Grund für meine missglückten Zauber zu bemerken.

Schweigend drehte ich mich in Richtung des Amulettes und konzentrierte mich darauf, die Bewegung sauber und sorgfältig und ohne diesen kleinen Schlenker zu vollziehen, was mir beim ersten Mal nicht ganz so gelang. Doch aufgrund dessen dass das Amulett zumindest kurz zuckte, ließ es mich nochmal versuchen. Und dieses Mal klappte es tatsächlich.

Überrascht und begeistert find ich das Amulett auf, welches auf mich zugeflogen kam und fiel anschließend Will um den Hals. "Ich hab den Accio-Zauber davor noch nie richtig hinbekommen“ Glücklich strahlte ich ihn an, bevor ich das Amulett einwenig in meiner Hand herumdrehte. Vielleicht wurde dieser Tag ein voller Erfolg – ich war optimistisch und voller Hoffnung.
"Okay, ich werde so viel üben, dass ich bei unserem nächsten Treffen den Zauber perfekt kann“ versprach ich und hoffte, dass es wohl nicht so lange dauern würde, bis wir uns wiedersahen. Immerhin hatte ich ihn das letzte Mal vor ein, zwei Wochen im Schloss auf dem Flur gesehen. Vielleicht hatten wir in den nächsten Tagen ja wieder mehr Zeit um uns zu verabreden.

"Also gut, der Germinio-Zauber...“ Während ich das Amulett wieder ins Gras legte, wo es zuvor gelegen hatte, hörte ich William zu, wie er mir beichtete dass er selbst den Patronus nicht beherrschte. Es wunderte mich zwar aber im Grunde musste man dabei auch bedenken, dass selbst einige Erwachsene den Zauber nicht beherrschten. "Ich sprühe nur vor schönen Erinnerungen, daran wird’s nicht liegen. Das schaffen wir schon, irgendwie. Aber ich möchte erstmal den Germinio-Zauber hinbekommen. Der ist wesentlich einfacher als der Patronus-Zauber, auch wenn ich gerne meine Patronusgestalt kennen würde.“ Ich lächelte, denn ich wusste dass allein eine schöne Erinnerung nicht ausreichen würde. Es war zwar ein großer Faktor aber wenn ich selbst die einfacheren Zauber nicht beherrschte, brachte mir das herzlich wenig. Und auch die Tatsache, dass ich in Fächern wie Zaubereigeschichte, Kräuterkunde oder in anderen theoretischen Fächern gut war, half mir in der Praxis nicht weiter.

Bevor ich mich auf den Zauber konzentrierte, sah ich zu meinem besten Freund hinüber um seine Frage zu beantworten, musste jedoch zuerst über seine vor Ironie triefende Stimme lachen. "Ich würde unglaublich gerne Drachenwärterin werden. Ich liebe diese Kreaturen. Aber wenn das nichts wird, komm ich vielleicht zurück nach Hogwarts und unterrichte vielleicht Pflege magischer Geschöpfe...Ich würde unglaublich gerne mit Tieren arbeiten. Und du willst sicher immer noch Professor für Astronomie werden, hab ich recht?“ Schmunzelnd fuhr ich mir mit der rechten Hand durch die Haare. Dieser Berufswunsch passte einfach unglaublich gut zu ihm, weswegen ich nie daran gezweifelt hatte. "Unbedingt! Wir lassen dich nicht mehr gehen, wenn du uns besuchen kommst“ Lachend zog ich meinen Zauberstab hervor, den ich kurzzeitig weggesteckt hatte, und wandte mich zum Amulett. "Und wir könnten gemeinsam Quidditch spielen, wenn mein Bruder auch zu Besuch ist. Du wirst ihn bestimmt mögen und ich würd mich freuen, wenn ich dir unsere Heimat zeigen könnte“

Warm lächelte ich ihn an, bevor ich mich räusperte und auf das Amulett deutete. "Also dann.” Aus dem Augenwinkel sah ich, wie Will ebenfalls den Zauberstab hob und war ihm dankbar dafür, dass er ebenfalls mitmachte, sodass ich mich nicht komplett blamierte, aufgrund dessen dass ich somit nicht vollständig im Mittelpunkt des Geschehens stand.

"Germinio!”

Als mein Zauber das Amulett traf, wusste ich bereits dass etwas nicht stimmen konnte. Und kurze Zeit später bekam ich auch schließlich die Antwort: Mein Zauber, der sich wohl einwenig verändert hatte, war auf Wills Zauber gestoßen und war auf uns beide zurückgeprallt.
Der Effekt war schließlich der, dass ich merkte, wie alles um mich herum wuchs. Das Schloss türmte sich vor mir auf, auch die Bäume breiteten weiter ihre Äste aus, bis schließlich selbst die Grashalme größer waren als ich. Die Umgebung war nicht gewachsen, sondern ich war geschrumpft. Erstaunt und überrascht sah ich mich um, konnte jedoch nirgendwo William entdecken. Klar, er hatte ja auch etwas weiter weg gestanden. "William?“ Meine leise Stimme reichte nicht weit, weswegen ich anfing, mich durch das Gras zu kämpfen – auf dem Weg zu Will. "Will?!“ schrie ich dieses Mal und hatte meine Hände wie eine Art Trichter um den Mund gelegt. Vielleicht würde er mich hören und antworten.
Oder aber...was wäre, wenn der Zauber andere Auswirkungen auf ihn gehabt hatte als auf mich? Ging es ihm überhaupt gut? Allmählich stieg Panik in mir auf, was mich dazu veranlasste, meine Schritte zu beschleunigen. Dabei schnitt ich mir an einem Grashalm den Arm auf und stolperte über einen Kieselstein, den ich in heller Aufruhr nicht gesehen hatte.
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BeitragThema: Re: Magische Nachhilfe    Di 5 Sep 2017 - 15:29

Fröhlich lächelte Will vom Erfolg euphorisiert, die junge Jamie an. Es war schön zu sehen, das seine Methode ihr das zaubern beizubringen so erfolgreich verlief und sie endlich einen der grundlegendsten Zauber beherrschte, den die magische Welt zu bieten hatte.
"Aber achte unbedingt auf deine Bewegungen und versteife dich nicht! Sonst wird es nichts. Stell dir einfach vor, der Zauberstab sei eine Verlängerung deines Armes. Mit ein wenig Vertrauen, macht er den Rest der Arbeit.", in seinen Augen spiegelte sich die ehrlich Freude darüber wieder wie sich Jamie schlug. Sie hatte sehr wohl Chancen die ZAGs zu bestehen, sie musste sie nur nutzen und jetzt noch fleißiger sein als je zuvor. Er wollte nicht, das Jamie zu früh von der Schule abgehen musste, nur weil sie an der praktischen Ausübung von einigen Zaubern scheiterte. "Ich bin stolz auf dich. Wenn du jetzt noch deine Patzer in den Griff bekommst, hast du eine sehr gute Zukunft als Hexe vor dir.", in seinen Worten steckt die Ernsthaftigkeit die er mit Humor und einem freundlichen Lächeln überdeckt. Ein subtiler Hinweis, das Jamie an ihrer mächtigen Pechsträhne schon ein wenig arbeiten sollte. Besonders wenn das was sie ihm kurz darauf erzählte, wahr war. Wenn sie wirklich einmal in diesen Bereichen arbeiten wollte, müsste sie sich wirklich zusammenreißen.
"Du solltest mal Professor Melbourne ansprechen, man sagt doch das er auch hier und da mal einzelne Schüler nimmt, mit denen er gelegentlich auch alleine übt und ihnen was beibringt, wenn sie in seinem Kurs sind.", Jamie als Drachenwärterin? Irgendwie fiel es ihm schwer, das zu glauben. Sie war eine so liebenswürdige und lustige Persönlichkeit, die eigentlich nie den Eindruck gemacht hatte, das sie sich ein Leben mit Action und Gefahren vorstellte. Eine Drachenwärterin war, wenn er sich recht entsinnte, dauerhaft und tagtäglich mit Gefahren konfrontiert. Drachen waren die wohl gefährlichsten Wesen in ihrer Zeit und laut der Geschichte der Zauberei, sogar die Wesen vor denen sich die Menschen am meisten fürchteten.
"Du willst Drachenwärterin werden? Ähm, Jamie. Nicht das ich was dagegen hätte, aber meinst du wirklich das ist das richtige für dich? Ich mein, schau dich an, du bist witzig und echt ein super Mensch. Aber willst du dich tagtäglich damit auseinandersetzen müssen, das sowas auch mal tödlich enden könnte?", er war offenkundig erstaunt über ihre spätere Berufswahl. Mal davon abgesehen, das es überhaupt nicht zu ihr passte. Dennoch probierte Will es mit der sanfteren Methode, immerhin war es ihre Zukunft und wenn jemand kein Recht hatte ihr da reinzureden, dann er. Außerdem wollte er sich jetzt nicht wie ihr Aufpasser oder großer Bruder aufspielen, besonders nicht wenn sie sich darauf freute und wer weiß wie lange bereits auf dieses Ziel hinarbeitete.

Daher war es schon ein guter Schachzug von ihm gewesen, das er das Thema wechselte und sich wieder einmal auf etwas in den Ferien freuen durfte. "Gerne!" konterte er freudig. "Dann kriege ich die volle Ladung Miller ab. Das werden lustige Ferien! Ich schreibe dir einen Brief wann ich ankomme. Ich muss das ein wenig koordinieren, weil ich dieses Jahr gerne meine Apparierprüfung ablegen möchte.", fuhr er fort und stellt sich wieder neben sie, damit sie endlich mit dem Germinio-Zauber anfangen konnten.

Sie machten einen ersten Versuch, bei dem Will ihr ein wenig half. Jedoch geschah etwas völlig unerwartetes womit keiner von ihnen wirklich gerechnet hätte. Er war so auf seinen Zauber vertieft, das er gar nicht merkte wie die beiden Zauber miteinander kollidierten. Wie ein greller unglaublich stark Blitz, durchschnitt ein Lichtstrahl die Luft und blendete ihn für den Bruchteil von Sekunden. Die Luft war auf einmal ganz anders, es roch nach grünem Gras und das Licht vor ihm dämmte sich mehr und mehr. Als der erste Schock verflogen war, bemerkte er die riesigen Grashalme um sich herum, die sich in Richtung Himmel regten und das unglaublich gigantische Schloss, das ebenso imposant wie wie gigantisch wirkte. Auch der Weg dahin zurück, wirkte auf einmal viel weiter als je zuvor. Was war denn jetzt los? Irritiert und völlig verpeilt sah er sich um und versuchte sich zu orientieren. War er bewusstlos und träumte das alles nur? Nein, dazu war es viel zu real, viel zu klar und intensiv, als das er das wirklich träumen würde. Seine Träume waren meistens eher surreal und verschwommen. Wie eine Aneinanderreihung von Bildern und Projektionen die man direkt hintereinander schaltete.

Die riesigen unglaublichen Dinge die sich vor ihm auftaten waren nicht beeindruckend, sondern eher beängstigend. Geschockt sah er sich um als ihn auf einmal ein lautes trampelndes Geräusch auf ihn zukam und er mit beängstigender Mine feststellen musste, das die Ameisen ebenso größer geworden sind wie alles andere um ihn herum. Und mal davon ganz abgesehen, wo steckte Jamie zur Hölle?!

Den Kopf schüttelnd sah er dieses riesige Vieh das sich auf ihn zu bewegte. Sie hatte lange schwarze Zangen und viele Beine. Könnte genauso gut eine Spinne gewesen sein, aber das Vieh war vom Körperbau her definitiv eine Ameise. Blass und erschrocken stand William da und wusste zum ersten Mal nicht was er tun sollte. Dieses gigantische Vieh kam auf ihn zu gerannt und sah darüber hinaus von nahem echt eklig aus. Wer hätte schon erwartet, das eine Ameise mal größer werden würde, als ein Mensch?

Will konnte sich kaum bewegen und als die Ameise direkt vor ihm war, stieß sie ihn mit einem herftigen Ruck gegen einen der Grashalme. Ein Schmerzensschrei war die Folge und ein lauter dumpfer Aufschlag auf den Boden. Ob ihn die Ameise für Essen hielt? Benebelt und mit heftigem Tinitus in den Ohren blieb er am Boden liegen und zielte mit dem Zauberstab auf das Gesicht dieses riesigen Käfers. "Rictussempra!", rief er aus, wodurch die Ameise einen leichten Rückschlag erlitt. Ein leiser Laut war zu hören, aber die Ameise gab einfach nicht nach. Im Gegenteil dieser Angriff hatte sie nur noch wütender gemacht. "Stupor!", der Schockzauber hatte ihm schon oft den Hals gerettet und besonders jetzt war es von Nöten aber egal, was er tat, die Ameise ließ sich einfach nicht mehr von vertreiben.

Da hörte er plötzlich die Stimme von Jamie ganz in der Nähe und hielt seinen Zauberstab in die Höhe und schoss mit einem lauten "Realshio" rote Funken in die Luft, in der Hoffnung das sie das Signal erkennen und darauf reagieren würde. Er besaß nicht genug Kraft um sich der Ameise wirklich entziehen zu können, die mindestens zwei Mal größer war als er. Sein Körper krümmte sich vor Schmerzen, alles in ihm Schrie und die Ameise wirkte nicht so als wollte sie jetzt halt machen. Er kroch immer weiter zwischen die Grashalme, was die Ameise nicht wirklich störte. Hoffentlich würde Jamie das Signal sehen und ihm helfen können.

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BeitragThema: Re: Magische Nachhilfe    Di 19 Sep 2017 - 22:22

Ich schenkte William ein offenes und ehrliches Lächeln. Es hätte wohl kaum einer sich die Mühe gemacht um mit mir so lange zu üben, bis ich die Fehler erkannte, die ich beim Zaubern machte. William tat es und dafür war ich ihm mehr als nur dankbar. "Es ist leichter gesagt als getan." seufzte ich und ließ für einen Moment die Schultern hängen, bevor ich angespornt durch seine Worte erneut den Kopf hob. "Jaah. Aber bei Professor Melbourne weiß ich nie so recht, ob er mich leiden kann oder nicht. Ich hab wirklich Respekt vor ihm. In Pflege magischer Geschöpfe war das nie ein Problem weil ich selbst wusste, dass ich Ahnung von dem Fach hatte und nicht schlecht darin war. Aber im Bereich Verteidigung gegen die dunklen Künste - das ist ein ganz anderes Level." versuchte ich dem Hufflepuff-Schüler so genau zu erklären, ohne dabei Professor Melbourne in ein schlechtes Licht zu rücken.

Ich drehte den Zauberstab gedankenverloren zwischen meinem Zeigefinger und Daumen hin und her und betrachtete dabei hochkonzentriert die Einkerbungen in das Holz. Als Will mich auf meinen größten Berufswunsch ansprach, konnte ich nicht leugnen, dass ich einwenig gekränkt war. Es war nicht nur mein aktueller Berufswunsch sondern auch schon immer mein Kindheitswunsch gewesen. Früher, bevor ich mit der Zaubererwelt konfrontiert wurde, hatte ich inständig gehofft dass die verschiedensten Fabelwesen real wären. Und jetzt hoffte ich einfach, dass mein Traum in Erfüllung gehen konnte. "Na und? Dass ich witzig und laut dir ein super Mensch bin, ändert trotzdem nichts an meiner Sichtweise was diesen Beruf angeht. Drachen sind wunderbare Tiere. Majestätisch, prachtvoll, faszinierend und vor allem geheimnisvoll. Und sie werden missverstanden. Jeder normale Mensch, der sich nicht mit Drachen auseinandergesetzt hat, würde schreiend wegrennen wenn er vor einem der Kreaturen steht. Klar, Rennen und Schreien ist ein menschlicher Instinkt in einer Gefahrsituation. Und ich bestreite auch nicht, dass Drachen durchaus sehr gefährlich werden können - egal ob man den Drachen nun vom Schlüpftag an kennt oder nicht. Aber ich würde niemals schreiend wegrennen. Drachen begleiten mich schon so lange - wenn ich aus der Bibliothek komme, habe ich immer mindestens ein Buch über Drachen in der Hand. Ich könnte dir wirklich alles über Drachen erzählen" Allmählich merkte ich, wie sehr ich ins Schwärmen geraten war und nicht mehr aufhören konnte zu reden, weswegen ich einfach mit dem Satz: "Wenn ich Drachenwärterin werden könnte, würde einer meiner größten Träume in Erfüllung gehen. seufzend zum Ende kam. "Tschuldige, Will. Weniger reden, mehr arbeiten. Und das mit den Ferien-" Ich strahlte ihn noch einmal breit an. "Das bekommen wir hin. Wir sind da sehr spontan, denke ich."

Als ich jedoch wenig später gefühlt auf die Größe eines Bakteriums geschrumpft war und ich den pochenden Schmerz in meinem Unterarm verspürte, bekam ich es allmählich mit der Angst zu tun, als die Geräusche nun plötzlich drei- bis fünfmal so laut wie die normalen Geräusche waren, die wir als Mensch vernahmen. Auch die Tatsache, dass William nirgends aufzufinden war - bei der Größe kein Wunder - ließ mich schaudern. Wie konnte ich ihn bitte wiederfinden und es würde mit Sicherheit Ewigkeiten dauern, bis wir die Treppen vor den Eingangspforten von Hogwarts erreichten. Wie sollten wir uns helfen, wenn uns niemand sehen und hören konnte? Oder würde ein einfacher Dehn-Zauber reichen, um uns wieder auf die normale Größe zu dehnen?
Panisch schlängelte ich mich an den Grashalmen vorbei und rief immer wieder den Namen meines besten Freundes, auch wenn ich mir sicher war, dass er mich selbst dann nicht hören würde, wenn ich einen halben Meter von ihm entfernt stand. Rote Funken am Himmel erregten meine Aufmerksamkeit, die mit Sicherheit zu William gehörten. Sie mussten zu Will gehören. "Will!" Ich rannte mit dem Kopf im Nacken weiter und versuchte mir so zu merken, wo die Funken ungefähr herkamen. Ich selbst schoss ebenfalls ein Mal rote Funken in den Himmel, in der Hoffnung dass Will mir mit dem selben Zeichen noch einmal antworten würde.
Als ich jedoch unter einem heruntergebogenen Grashalm entlang rennen wollte, tropfte just in diesem Augenblick ein für mich riesig wirkender Regentropfen von dessen Spitze und landete exakt vor mir, sodass ich von oben bis unten nass gespritzt wurde. Perplex und nass bis auf die Knochen blieb ich kurz stehen und fühlte mich so, als wär ich durch einen Wasserfall gelaufen. Mit quietschenden Schuhen watete ich durch den kleinen See, der durch den einzigen Regentropfen am Boden verursacht wurde und rannte schließlich weiter, als ich wieder auf dem Trockenen war.
Kaum war ich ein wenig weiter gerannt, ragten vor mir plötzlich ein paar ekelhaft wirkende Beine auf, die ich einer Ameise zuordnen konnte. Panisch wollte ich instinktiv wegrennen, zog stattdessen allerdings meinen Zauberstab. "Stupor!" Um einen Drachen zu schocken benötigte man mehrere Zauberer - vielleicht reichte es in dieser Situation aus, dass man alleine war um eine Ameise zu schocken. Diese jedoch torkelte nur kurz, bevor sie ihren Weg fortsetzte. Jedoch schien sie sich nicht auf mich zu konzentrieren sondern auf etwas weiter vor mir. "Will!"

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BeitragThema: Re: Magische Nachhilfe    So 29 Okt 2017 - 0:24

Die Ameise schüttelte nur leicht ihr Haupt als Jamie ihr einen Stupor auf den Hals hetzte. Unbeirrt setzte sie sich wieder in Bewegung und kam immer mehr auf Will zu. Dieser versuchte auf dem Boden immer weiter nach hinten sich zu bewegen, bis er schließlich seinen Zauberstab erreichte und die Ameise mit einem lauten "Lumos-Maxima", blendete. Das extrem helle Licht ließ das übergroße Insekt zurückweichen, außerdem gab es Will die Gelegenheit aufzuspringen und Jamie an der Hand zu packen, um sie mitzureißen. "Wieso eigentlich passiert sowas immer uns?", fragte er beim laufen und versuchte sich einen Weg mit ihr durch die dichten Grashalme und ihre vielen Löcher zu bahnen. Wer hätte erahnen können das der Boden so uneben war? Umso schlimmer war es, das ihnen schon recht bald die Puste ausging und sich Will in Sicherheit wähnte. Für einen Moment versuchte er  seinen Atem wieder zu gewinnen und sah kurz zu Jamie, um ihr mit einem Grinsend zu verstehen zu geben, dass er diese ziemlich dämliche Panne mit Humor nahm. "Ich glaube in dieser Größe könnten wir selbst bei der Schulleiterin Mäusschen spielen. So gesehen, kriegt das Mäusschen spielen jetzt eine ganz andere Bedeutung was?", fragte er scherzhaft. Sein Blick wanderte durchs Gras und gerade in dem Augenblick als er sich wirklich sicher fühlte und glaubte es könnte nicht mehr schlimmer kommen, kam es doch noch anders. Ein lautes Geräusch kam auf sie zu, Grashalme wurden niedergemäht als wäre es nichts und erst als Will blass nach oben sah, konnte er einen riesigen Schüler sehen, der auf dem Weg nach Hogwarts war. Glücklicherweise ging er nicht genau da vorbei, wo sie gerade standen, sondern einige Meter entfernt. "Jamie?", fing er grinsend an und man konnte ihm bereits ansehen, dass er etwas vor hatte. Aber bevor sie reagieren könnte, packte er ihre Hand und zog sie ohne zu zögern mit sich. Das war ihre beste Chance wieder zurückzukommen und wenn jemand sie sicher durch dieses wilde Territorium von wilden Insekten brachte, war es ein Mensch. So schnell wie er konnte lief er mit ihr gemeinsam auf den riesigen Schuh zu, der gleich ihren Weg kreuzen würde. "DU MUSST DICH GUT FESTHALTEN!", schrie er nach hinten und als der Schuh sam Schnürsenkel ihren Weg kreuzte packte Will den Schnürsenkel und hielt sich daran fest wie an einem Seil. Mit etwas Kraft half er Jamie hoch, sodass sie nun gemeinsam an einem Schnürsenkel hingen und sich dicht an das Leder des Schuhs drücken mussten, damit sie nicht von Grashalmen wieder zurück ins Gras befördert werden würden. Leider hatte er dabei eines nicht bedacht, es hatte am Morgen leicht geregnet, was bedeutete die Erde war schlammig und es gab Pfütze im Gras die man normal nicht bemerken würde. Für Jamie und ihn jedoch waren sie mehr als nur bemerkbar, denn jedes Mal wenn er eine kleine Schlammgrube mit seinem Fuß traf, bekamen sie größere Wasser und Schlammspritzer ab, die eiskalt sich in ihre Kleidung einbetteten. Das war nicht nur eklig sondern stank auch noch bis zum Himmel. Cat würde die beiden ausschimpfen wenn sie wüsste, wie sie gerade aussahen, allerdings in Anbetracht er Umstände hatten sie kaum eine Alternative.

Mehrfach spuckte Will den Schlamm aus, der ihm ins Gesicht gesprungen war und als sie endlich wieder den steinernden Pfad passierten und kurz vor den Toren von Hogwarts waren, rief er ihr etwas zu. "Wir müssen runter von dem Schuh! SPRING!", Will hatte sich unbemerkt allerdings verhäddert, der Schnürsenkel hatte sich um sein Bein bei einer Drehung gewunden, sodass er erst nach Jamie herunterfiel. Glücklicherweise waren sie nicht hoch über dem Boden. Als Will jedoch versuchte auf den Beinen zu landen, stolperte er und verlor das Gleichgewicht, was zur Folge hatte, das er gegen Jamie stieß. "Oh tut mir Leid...", sagte er und sah an sich und ihr herunter. Sie beide waren voller Matsch und Erde, nass von oben bis unten, ja sogar Jamies wunderbare Perücke war mit Schlamm beschmutzt.

"Du siehst aus, als hättest du ein Schlammbad genommen. Ich hoffe, wir begegnen keiner Katze, sonst hält sie uns am Ende noch für Mäuse und jagt uns quer durchs Schloss. Die Frage ist nur, wie wir uns wieder zurückverwandeln? Vielleicht ein Feuerwerk veranstalten oder eine weiße Fahne basteln und damit wedeln?", fragte er und bewarf Jamie dabei noch lässig mit einem kleinen Matschklumpen, der von seiner Kleidung abgefallen war. Er konnte noch nicht einmal seinen Besen herbeirufen, denn selbst der war zu groß um darauf reiten zu können. Sie brauchten etwas besseres. Zu Fuß würden sie es nie durch die Menschenmassen schaffen. Zumindest nicht ohne zertrampelt zu werden. "Erinnere mich daran, dass wir demnächst drinnen üben und nicht hier draußen wo fresswütige Insekten uns auf unserer Safari durchs hohe Gras jagen. Hast du eine Idee, wie es weitergehen soll? Ich meine, wir können schlecht einfach so durch die Schule rennen." , eine Eule zu fragen ob sie sie mitnehme war wohl weit hergeholt und würde nicht funktionieren. "Hey ich hab die Idee! Wir reiten auf einem Hund oder vielleicht auf etwas anderem durch die Schule und stellen uns auf den Schreibtisch eines Professors und wedeln mit irgendetwas vor seiner Nase...müssen nur aufpassen das er nicht niest...sonst werden wir noch hinuntergeweht oder mit Rotz voll geschnieft.", letzteres musste nicht sein und ein Tier durch Hogwarts lenken wäre sowieso schon schwierig, zumal sie erstmal eines auftreiben mussten. Ob Jamie eine Idee hatte die ihnen half? Sie hatte eigentlich immer mal interessante und verrückte Ideen. Jedenfalls konnten sie hier nicht bleiben, hier in der freien Natur waren sie mehr Beute als alles andere. Erst Amys Magen, dann das, warum geschahen solche Dinge eigentlich immer dann, wenn Will versuchte anderen bei ihrer Zauberei zu helfen? "Vielleicht kriegen wir ja deine Perrücke wie einen Leuchtturm zum leuchten. Oder wir reiten auf einem Wurm oder einem Tausendfüßler...aber dafür müssten wir erstmal einen finden.", dachte Will laut und musste sich irgendwie vorstellen, wie sie mit Cowboy Hüten auf einem Tausendfüßler Rodeo reiteten.
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BeitragThema: Re: Magische Nachhilfe    Fr 12 Jan 2018 - 1:29

Panisch schnappte ich nach Luft, als ich meinen Kopf in den Nacken legte um einen kurzen Blick in das Gesicht der Ameise zu erhaschen. Wenn man plötzlich so klein war und das Tier so groß, fiel einem erst aus, wie gruselig so eine Ameise doch aussehen konnte.

Als mich Will am Handgelenk packte und mich unerwartet mitzerrte, stolperte ich mehrere Male und versuchte mein Gleichgewicht wieder zu finden, sodass ich nicht noch ungünstig der Lange nach hinfiel. Keine Ahnung! Ich glaube, wir sind eine Bedrohung für die Gesellschaft antwortete ich mit einer leicht erhobenen Stimme. Wenn wir hier lebend rauskommen, werde ich ein lebenslanges Trauma davon tragen und vermutlich vor allen Ameisen schreiend weglaufen, so wie wir es jetzt tun fügte ich hinzu, als ich schwer atmend neben Will zum Stehen kam und mich kurz nach vorne beugte um mich auf den Knien abstützen zu können. Ich würde jetzt gerne viel lieber vor einem Klatscher fliehen als vor so einer dämlichen Ameise.

Ich hatte noch nicht mal die Möglichkeit in irgendeiner Weise zu Atem zu kommen, als Will mich auf den sich nähernden Hogwartsschüler aufmerksam machte. Mit einem lauten Seufzen, was ich mir nicht verkneifen konnte, hielt ich Schritt und dachte noch nicht einmal daran, die Hand meines besten Freundes loszulassen, bevor wir nicht beide an dem Schnürsenkel hingen. Das glaubt uns doch kein Schwein Als ich mit WIlliam kurzzeitig Blickkontakt hatte, konnte ich jedoch nicht anders als loszulachen. Allein die Vorstellung, wie wir als kleine Figürchen an einem Schnürsenkel hingen, damit wir überhaupt die Treppen des Schlosses hochkamen, war einfach lustig genug um das ganze mit Humor zu nehmen, nachdem wir unversehrt vor der Ameise entkommen waren. Naja, fast unversehrt. Mein Oberarm, an dem das Blut herunter lief, nachdem ich mich an einem dummen Grashalm geschnitten hatte, begann regelrecht zu brennen, was ich durch das Adrenalin in meinem Körper jedoch kaum bemerkte.
Als mir langsam die Kraft in den Armen ausging, gab William das Signal zum Springen. Prüfend sah ich hinab und sprang erst dann, als ich es für richtig hielt. Es sah zwar nicht sonderlich elegant aus, wie ich landete aber wenigstens verletzte ich mich dabei nicht. Stattdessen prallte ich erstmal mit Will zusammen, als dieser mir wenig später folgte  und das Gleichgewicht verlor. Ich wollte ihn gerade noch mit den Händen abfangen, doch da war er bereits in mich hineingekracht und hatte mich ebenfalls zu Boden befördert. Es wirkte sicher wie eine kleine Dominokettenreaktion. Auf dem Boden liegend bewegte ich mich erstmal nicht, bevor ich mich aufsetzte und an mir heruntersah. Kein Problem - mir gehts den Umständen entsprechend spitze Ich grinste ihn breit an, während ich mein Gesicht abtastete. Es war über und über bedeckt mit Schlamm, selbst in meinen Augenwinkeln klebte der Dreck, sodass ich ihn sogar problemlos sehen konnte, wenn ich nach links oder rechts schielte.

Na, wie seh ich aus? Ich stand auf, deutete auf meine schlammverschmierten Klamotten, auf mein Gesicht und zu guter Letzt auf meine nun braue Perücke, an denen auch einige Schlammklumpen hingen. Das ist der letzte Schrei oder? Meine Worte trieften nur so vor Ironie, bevor ich zwei, drei Mal niesen musste und mich anschließend umsah. Ich weiß nicht...Wir könnten wirklich mal schauen, ob hier irgendwo Katzen rumlaufen. Aber die Frage ist - wer kann uns helfen? Wir brauchen jemand kompetentes, sonst sterben wir am Ende wirklich noch wenn uns jemand versucht zu vergrößern. Irgendein Professor der weiß, was er tut. Und wir können ja Funken versprühen, damit er uns bemerkt. Ich zuckte mit den Schultern, denn was besseres viel mir auf die Schnelle auch nicht ein.[/color][/color]
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BeitragThema: Re: Magische Nachhilfe    So 4 Feb 2018 - 22:15

Als sie gerade heruntergesprungen waren und beide von oben bis unten voller Schlamm bedeckt waren, bemerkte er das Blut das sich bereits mit dem Dreck vermischt hatte. Besorgt ging er zu ihr herüber und hob vorsichtig ihren Ärmel an, ehe eine Augenbraue nach oben huschte. "Du siehst aus wie ein Jeti. Aber deine schöne Verkleidung aus Schlamm scheint noch von viel mehr bedeckt zu sein, nämlich deinem aufgeschnittenem Arm.", Besorgnis war in seinen Augen zu erkennen, als er die Wunde inspizierte. Wenn Dreck in die Wunde kam konnte sie sich möglicherweise entzünden. Er zog seinen Zauberstab und murmelte "Defindo!", er trennte damit ein größeres Stück Stoff von seinem Oberarm ab und legte die saubere Seite um die Schnittwunde. "Halt jetzt still, das brennt vielleicht etwas.", flüsterte er und verband mit ihr damit den Arm,damit sie nicht weiter blutete. "Jetzt siehst du aus wie eine Kriegerin aus alten Tagen, fehlt noch das Schwert und du bist vollständig.", sagte er lächelnd und zwinkerte ihr zu. Sie waren so ziemlich kurz vor dem Eingangsportal, viel konnte sich ihnen nicht mehr entgegenstellen. Jetzt mussten sie es nur schaffen unbeschadet bis ins Lehrerzimmer zu gelangen,um sich dort irgendwie bemerkbar zu machen. Die Frage war nur wie, obwohl ihm da schon eine Idee vorschwebte,aber die wahrscheinlich mit Risiko verbunden. Unnötig zu sagen, das er heil froh war mal eine kurze Verschnaufspause einzulegen. Dieses Schloss war nichts für kleine Menschen. Allein der Weg durchs Gras war schon ein Horror gewesen. Was wäre wenn sie einem Schwarm Bienen oder Wespen in die Falle gelaufen wären? Dann hätten sie böse in der Tinte gesessen, zumal dieses riesige Spinnenvieh ihnen schon weit überlegen gewesen war und sein Schockzauber lediglich den Gemütszustand der Spinne erhitzte. Anderweitig war er völlig nutzlos. Schweigend lauschte er Jamies Vorschlag und nickte. Ihre Idee glich im Grunde dem was er sich bereits gedacht hatte. die Frage war, wie sie sich nun dahin begaben.

Einen Moment lang dachte er nach, ehe er sich zu Jamie wandte und laut überlegte. "Nunja wir könnten es mit dem Lehrerzimmer versuchen. Es liegt im Erdgeschoss und ist daher wohl das einfachste Ziel, unnötig zu erwähnen das sich dort die meisten Professoren aufhalten werden.Ich glaube die einzige große Schwierigkeit wird sein unbeschadet zwischen den Schülermassen durchzukommen.", er ging inzwischen wieder ein stückweit voraus, damit sie sich so langsam mal dem Eingangsbereich näherten. Vielleicht sollten sie sich immer an der Wand entlang bewegen, denn so nahe würde sich wohl kaum jemand an die Wand drücken. Sie sollten ja auch nicht zermatscht werden. "Jamie...was willst du mit einer Katze in dieser Situation? Ich weiß nicht wie du das siehst,aber wir sind grade so klein, das uns jede Katze für ne Maus halten könnte. Ich bin nicht unbedingt scharf darauf mit den Tatzen Bekanntschaft zu machen, nicht auf dieser Größe. Oder willst du Katzenfutter werden? Andererseits wäre es sicherlich lustig wenn Schüler eine Katze sehen, auf der zwei geschrumpfte Schüler reiten und sich an Fellhaaren mitziehen lassen. Vielleicht kriegt jeder von uns einen Expeditionshut.", erwiderte er kichernd und musste sich die Augen der Schüler und Professoren vorstellen, wenn sie dieses Bild vor die Augen bekamen. "Vielleicht kriegen wir dadurch sogar Bonuspunkte wenn wir auf einer Katze reiten, für besondere Leistungen in Pflege magischer Geschöpfe. Tier ist Tier.", fügte er scherzhaft hinzu.

Als so kleine Menschen, war der Weg jedoch wesentlich länger als er es sich vorgestellt hatte. Die wenige Meter die er sonst in einer Minute oder zwei zurücklegte, brauchten sie nun eine knappe halbe Stunde für. Doch als sie näher kamen wurde ihm etwas mulmig und er blieb wie erprobt stehen. Da lief doch etwas im Eingangsbereich herum, mit erhobenen Schwanz. Das ...war eine KATZE?! "Jamie, hör auf solche Prophezeiungen zu machen, die haben scheinbar die Angewohnheit wahr zu werden. Sieh mal da...", sagte er und starrte die Katze unentwegt an. Dieses getigerte Fell oder mehr wie das eines Geparden. Irgendwie kam sie ihm doch schon sehr verdächtig bekannt vor. Es dauerte eine Weile bis es selbst bei ihm Klick machte. "Ähm Jamie...ist das nicht deine Katze?! Oh...oh...ich glaub die hat uns gesehen...bitte sag mir das dass nicht schlecht für uns ist.",murmelte er zögerlich als sie ihren Blick auf die beiden Schüler fixierten und da sie dummerweise die einzigen auf der Brücke waren, gab es nichts anderes auf das sie sich fixieren könnten. Na hoffentlich erkannte sie Jamie, sonst waren sie Katzenfutter, nur eben nicht das aus der Dose. Die Frage war also was tun? Er konnte doch nicht einfach ihre Katze verletzen. Vielleicht hatte Jamie eine Idee, es war ihre Katze und sie musste entscheiden was sie tat. Wieso eigentlich mussten ihm dauernd solche komischen Dinge zustoßen?
Er war wirklich heil froh, wenn sie wieder auf normaler Größe waren und das alles endlich ein Ende hatte. "Bitte sag mir das sie Handzahm ist und sie dich erkennen wird.", murmelte er weiter als die Katze im schnellen Schritt mit aufgerichteten Schwänzchen und leuchtenden Kulleraugen auf sie zukam. Will schluckte und hatte überhaupt keine Ahnung wie es weitergehen sollte. Sie mussten nur noch an dieser Katze vorbei! Wäre Cat in der Nähe könnte sie sie weglocken und sie beide zu einem Professor bringen, aber auch sie war nicht da.Nie war jemand in der Nähe wenn man ihn brauchte. Aber sicher, wenn man schon in den Dreck flog, musste das Schicksal sich einen Scherz nachdem anderen mit ihnen leisteten. "Dabei wollte ich dir nur bei deinem Zauber helfen und was wurde draus? Das reinste Abenteuer. In einem Punkt gebe ich dir recht, Jamie. Das wird uns niemals jemand glauben.", flüsterte er als die Katze fast bei ihnen angekommen war und der Schatten immer mehr die Sonne verdeckte.
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BeitragThema: Re: Magische Nachhilfe    Do 15 Feb 2018 - 18:58

Vernügt strahlte ich ihn an und versuchte ein paar Schlammklumpen aus meinem Haar zu entfernen. Doch das meiste haftete immer noch an meiner Perücke, weswegen ich nach einige Versuchen wieder die Hände sinken ließ. Ein Jeti? Du siehst auch nicht besser aus stichelte ich lachend zurück bevor ich meinen Arm so drehte, dass nicht nur er sondern auch ich einen guten Blick auf meine Verletzung hatte. Die Verletzung hatte ich beinahe vergessen, weswegen ich ganz froh darüber war dass Will mich daran erinnerte dass sie versorgt werden musste. Auf eine entzündete Armverletzung konnte ich getrost verzichten. Danke Ich lächelte leicht, als Will ein Stück seines Oberteils nutzte um meine Wunde zu verbinden. Und du bist der Retter in der Not, der mir mit seinen eigenen Klamotten die Wunden verbindet. erwiderte ich grinsend und strich kurz über den Stoff, der momentan als Verband hinhalten musste, bevor ich mit dem Kopf schüttelte. Wir sollten keine Zeit verlieren.

Nachdenklich legte ich meinen Kopf in den Nacken und kratzte mich kurz am Hinterkopf. Meinst du es gab so einen Unfall schon mal? Vielleicht kann man uns gar nicht mehr wachsen lassen... fragte ich ihn, als ich mich mit Will auf den Weg weiter ins Schloss hinein machte. Ob ein normal großer Mensch uns überhaupt verstehen kann...? Ich konzentrierte mich wieder auf Wills Worte und nickte bedächtig. Ja. Außerdem wird es eine lange Wanderschaft. Wir brauchen hundertmal so viele Schritte wie jemand, der eine normale Größe hat stellte ich fest. In was waren wir da bitte reingeraten? Konnte nicht ein gemeinsamer Tag mit Will mal ohne Chaos enden? Lag es an mir oder an der Kombi?
Artig folgte ich Will und machte es ihm nach, in dem ich ebenfalls an der Wand entlang lief. Schau mal, da ist ein Mäuseloch Ich zeigte an ihm vorbei zu dem Mäuseloch, welches noch auf unserem Weg lag. Vielleicht hatten wir ja Glück und wir begegneten keiner Maus, die darin lebte. Ist die Idee deiner Meinung nach etwa so doof? Wenn wir so laufen wie wir es jetzt tun, sind wir vermutlich in zwei Stunden noch nicht da. Außerdem...wie sollen wir die Treppe runterkommen, ohne uns irgendwas zu brechen? verteidigte ich mich und meine Katzenidee. Katzen waren leichtfüßig, flink, schnell und die meisten waren auch handzahm. Ich musste grinsen, als Will noch einmal über die Vorteile einer anwesenden Katze nachdachte. Das wäre ein wirklich sehr genialer Auftritt. Alle anderen reiten auf Pferden und wir auf einer Katze. Ich lachte leise in mich hinein und verschnellerte meine Schritte, sodass ich nicht mehr hinter ihm sondern neben ihm lief.

Um die Wanderung einwenig unterhaltsamer zu gestalten, versteckte ich meine Hände in den Umhangärmeln und fing an, die Hogwartshymne vor mich hin zu singen. Dadurch dass dazu keine Melodie gehörte konnte es auch nicht schräg klingen. Als Melodie wählte ich die „Let it be“-Melodie. Hogwarts, Hogwarts, warzenschweiniges Hogwarts, bring uns was Schönes bei, Ob alt und kahl oder jung und albern, wir sehnen uns Wissen herbei. Denn noch sind unsre Köpfe leer, voll Luft und voll toter Fliegen- Als Will sich wieder zu Wort meldete und mich daran hinderte, mich völlig von der Musik hinreißen zu lassen, hielt ich inne und sah zur Seite, wo eigentlich Will sein sollte, der jedoch offensichtlich vor einer kleinen Weile stehen geblieben war. Verwundert blieb ich ebenfalls stehen und sah zu ihm zurück. Warum? Fragend legte ich meine Stirn in Falten und war mir nicht sicher was er mir damit sagen wollte, bevor ich seinem Blick folgte und die Katze herumtigern sah. Augenblicklich wusste ich, was er meinte. Doch im Gegensatz zu Will brauchte ich keine Sekunde, bis ich die Katze erkannt hatte. Archimedes! Auf meinem Gesicht breitete sich ein triumphierendes Lächeln aus und sah dem Ganzen ziemlich optimistisch entgegen. Er wird mich bestimmt erkennen. Auch wenn wir gerade wirklich die gleiche Größe haben wie sein Abendessen
Kaum hatte sich die Katze in Bewegung gesetzt, ging auch ich ihm einige Schritte entgegen. Naja. Wenigstens werden die Tage durch sowas nicht langweilig. Das hier hat was von Drachen zähmen murmelte ich und blendete meinen Begleiter für einen Moment aus meinen Gedanken aus. Stattdessen fixierte ich meinen Kater und achtete darauf, dass ich keinen Augenkontakt zu ihm herstellte. Ich war mir nicht sicher wie Katzen auf kleinere Geschöpfe reagierten, die ihnen in die Augen starrten aber normalerweise sorgte das für eine gewisse Aggression. Archimedes sprach ich, als er nah genug war um mich hören zu können. Doch dieser reagierte zuerst nicht auf meine Worte. Stattdessen legte er seine Ohren an und ging in Kauerstellung. Sofort musste ich schlucken - das konnte nicht Gut enden. Archimedes, ich bins Mit zusammengebissenen Zähnen streckte ich ihm langsam meine Hand entgegen, blieb jedoch an gleicher Stelle stehen und wartete geduldig ab, wie er reagieren würde. Zuerst passierte nicht viel. Skeptisch musterte er mich und meine Hand, bevor er vorkroch um an mir zu schnuppern. Durch den Luftzug, der dadurch entstand, zog sich eine Gänsehaut über meinen kompletten Körper und hinterließ ein sehr unangenehmes Gefühl auf meiner Haut. Immerhin war es nicht alltäglich, dass man kleiner war als eine Katze und von dieser beschnuppert wurde. Doch ich blieb stumm stehen und ließ die Beschnupperung über mich ergehen. Auch als Archimedes mich kurz mit seiner Schnauze anstupste, ruderte ich kurz mit meinen Armen um das Gleichgewicht zu halten. Erst dann richteten sich wieder die Ohren des Katers auf, was mir zeigte, dass er zumindest meinen Geruch zuordnen konnte.

Mit einem leichten Lächeln schlich ich an ihm vorbei und griff nach ein paar Fellhaaren, an denen ich mich nach oben zog, was mir erst nach ein paar Versuchen gelang. Ich hoffte, dass Archimedes verstand, was wir vorhatten - wenn er plötzlich aufstand und loslief, würde das sicher nicht gut für mich ausgehen, während ich mich am Halsband hochzog und mich anschließen rittlings in seinen Nacken setzte. Komm hoch, ich helf dir Ich lächelte von oben zu ihm herab, auch wenn man in meiner Stimme einen Hauch von Nervosität erkennen konnte.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Magische Nachhilfe    So 25 Feb 2018 - 20:37

Was für ein Glück das es ausgerechnet Jamies Katze war, die dort am Eingang herumgeschlichen war. Wäre es eine beliebige gewesen, wären sie wohl nicht so glimpflich davon gekommen. Erleichtert atmete er auf und grinste als sie bei ihrem Kater auf den Rücken aufsprang. Ob uns diese Katze wirklich bis zum Lehrerzimmer brachte? Wie sollten sie die Aktionen dieser Katze lenken? Will hatte seine Zweifel und hatte überhaupt keine Ahnung ob das eine wirklich so gute Idee war. Aber als Jamie ihm schließlich mit so vertrauensvollen Blick die Hand hin hielt, konnte er nicht anders als zu zugreifen und sich an den Fellhaaren hinauszuziehen. Kaum war er oben legte er vorsichtig seine Hände um Jamie, lächelte verlegen und nickte ihr vielsagend zu. Ein Zeichen, das er bereit war für den vermutlich riskantesten Ritt aller Zeiten. Tief atmete er durch und versuchte seine Zweifel so weit wie möglich beiseite zu schieben."Halt dich gut fes, Jamie.", seine Stimme war leise und in seinem Unterton schwang eine gewisse Nervosität mit, als die Katze sich vollends aufrichtete,die Ohren hochstellte und schnellen Schrittes mit ihren kleinen Pfoten in die Eingangshalle zurückkehrte. "Kaum zu glauben, es funktioniert. Es funktioniert Jamie!", grinsend und erleichtert das Archimedes sie wirklich wieder ins Schloss brachte, drückte er seine beste Freundin von hinten leicht. Allerdings ging er nicht in Richtung Lehrerzimmer, denn gerade als sie da entlanggehen wollten, kam eine Slytherin-Schülerin um die Ecke und stellte sich vor die Katze. "Tss, verschwinde du Fellteppich, bevor ich mir aus dir einen Pelzmantel stricke.", zischte sie die Katze an, die sofort herumruderte und seinen Weg in irgendeinen Korridor aufnahm. "Nein, nein. Archimedes, dreh um! Los!", seine Stimme war zwar laut aber die  Katze begriff die Worte nicht und lief immer tiefer in die Korridore hinein. Die schnelle Bewegung ließ sie eine ziemlich unsanfte Wanderung machen, denn die Katze bewegte sich nicht stur geradeaus sondern blieb zwischen durch einfach stehen um an irgendetwas zu schnuppern. Toll, ihr Leben war davon abhängig welche Laune die Katze hatte. "Jamie? Das läuft gar nicht so wie erhofft...wenn sie uns noch tiefer ins Schloss bringt, brauchen wir Jahre bis wir jemanden finden der uns helfen kann. Wir müssen uns schnell etwas ausdenken!", rief er, wobei er sich angespannt an den Haaren festhielt und versuchte nicht von ihrem harten Rücken wieder herunterzufallen. Plötzlich blieb die Katze schlagartig stehen, ihre Ohren stellten sich erneut auf und sie ging hinüber zur Wand, um nahe an dieser entlang zu laufen als eine Gruppe Schülerinnen an ihnen vorbei ging. Geistesgegenwärtig zog Will seinen Zauberstab aus der Innentasche und schoss den Schülerinnen kleine rote Blitze entgegen, in der Hoffnung sie würden sie bemerken. Tatsächlich bemerkten sie die Blitze, konnten aber die Quelle nicht ausmachen und gingen ohne weiter darauf zu achten weiter. "Arrrg, wie kann man nur so blind für seine Umgebung sein?!", zischte er frustriert und schoss einen Blitz in den Weg der Katze, deren Geschwindigkeit damit erheblich zunahm. Das Ergebnis davon war, das sie jetzt nur noch schneller durch die Korridore rannte. Irgendwann hatte Will die Orientierung verloren. Seine Augen suchten nach einem Orientierungspunkt. Das wichtigste war, das sie wieder groß wurden. Die Frage war nur wie? Angestrengt versuchte er nach einer Möglichkeit zu suchen, aber das einzige was ihnen half war ein Professor und den fanden sie nur, wenn sie es bis ins Lehrerzimmer schafften. Ergo mussten sie von der Katze runter und den Weg allein zurückfinden. Dafür würden sie allerdings Tage brauchen, allein das Lehrerzimmer zu erreichen. Viel schlimmer war, das sie dadurch jede Menge vom Unterricht verpassten. Wenigstens würden sie dann nach ihnen suchen, also hatte es auch was gutes, außerdem hatte er so mehr Zeit die er mit Jamie verbringen konnte.

Es dauerte eine halbe Ewigkeit bis sie wieder in der Eingangshalle angekommen waren und die Katze einen Slalomlauf rund um die vielen Schüler machen musste, die sich dort eingefunden hatten. "Oha, das sind viele.", sie wurden ziemlich durchgerüttelt und die Katze machte einige Sprünge um den ganzen Füßen auszuweichen. Plötzlich spürte er ein Kribbeln unter seiner Haut. "Spürst du das auch?", hakte er nach, ob er sich das einbildete. Das Kribbeln wurde stärker und die Schüler waren für ihn plötzlich gar nicht mehr so präsent wie vorher. Die Welt um ihn herum schien sich zu verändern und kleiner zu werden. Also entweder schrumpfte seine Umgebung und sie beide wurden größer. Tatsächlich spürte die Katze das größer werdende Gewicht auf ihrem Rücken und schüttelte sich kräftig. Seine Hände waren noch um Jamie geklammert als sie von der Katze heruntergeschleudert wurden. Will drehte sich gerade noch so in der Luft, sodass Jamie weich auf ihm drauf landete, als sie auf den Boden aufprallten. Komischerweise war nur noch ein lautes mauzen zu hören und die anderen Schüler waren verstummt. Die Katze musste weggerannt sein, aber wieso war es plötzlich so still?! Vorsichtig öffnete er seine Augen und bemerkte die vielen skeptischen Blicke die auf sie gerichtet waren. "Jamie!!! WIR HABENS GESCHAFFT! Der Zauber...er ist aufgelöst!" freudig drückte er Jamie ein weiteres mal. Verlegen und leicht rot im Gesicht sah er zu den anderen Schülern hinauf, die sie teilweise kichernd, teilweise verwirrt anstarrten. Ja, ihre Position auf dem kalten Fußboden hätte man durchaus missverstehen können. Andererseits waren ihm die Blicke vollkommen egal, die Hauptsache war, dass sie wieder groß waren und endlich sich wieder so frei bewegen konnten, ohne die Angst vor irgendwelchen Tierchen zu kriegen. "Geschafft!! Beim nächsten Mal, zaubern wir beide nicht gleichzeitig.", Will zwinkerte ihr zu, als Zeichen das er ihr überhaupt nicht böse war. Im Gegenteil, es war ein Abenteuer gewesen und darüber hinaus war er wirklich froh darüber, das mit ihr gemeinsam erleben zu dürfen. Ihre Freundschaft war durch und durch durch ungewöhnliche Bande miteinander verstrickt. Was auch immer sie beide anfassten ging schief und versetzte sie in die ungewöhnlichsten Lagen. Aber mit Jamie konnte man noch echte Abenteuer bestreiten. Das sie einen solchen Mut in sich trug. Ein Wunder, das der Hut sie früher nicht nach Gryffindor schickte. Vielleicht lag es an ihrem großen Herz und ihrer Intelligenz. Er jedenfalls wusste, wieso er mit ihr unbedingt befreundet sein wollte.
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BeitragThema: Re: Magische Nachhilfe    Mo 26 Feb 2018 - 20:10

Das Fell unter meinen Händen fühlte sich unglaublich weich an und doch schien mich Archimedes nicht so weit zu beruhigen, dass ich völlig entspannt auf seinem Rücken sitzen zu können. Da ich mich nicht an seinem Halsband festhalten konnte, packte ich zwei Fellbüschel und zog diese möglichst nah an meinen Körper heran. Das ist wie, als würdest du reiten meinte ich, sprach jedoch eher zu mir selbst als zu William. Dass dieser dicht hinter mir saß und sich an mir festhielt, war für mich überhaupt kein Problem. Im Gegenteil - Körpernähe zu irgendjemandem, dem ich nahe stand, war für mich wichtig. Du aber auch Durch die Nervosität wurden meine Hände einwenig schwitzig, weswegen ich noch einmal erneut nachgriff, bevor sich Archimedes in Bewegung setzte.

Grinsend drehte ich meinen Kopf so, dass ich William ansehen konnte. Ja, es funktionierte! Wenn ich ehrlich war, hatte ich auch nicht hundertprozentig daran geglaubt, dass es funktionieren könnte. Aber diese Szene zeigte, lohnte es sich, die Hoffnung nicht allzu schnell aufzugeben.
Als jedoch plötzlich eine Slytherinschülerin um die Ecke kam und meinen Kater davonscheuchte, färbten sich meine Ohren leicht rot und ich drehte mich mit dem Oberkörper in ihre Richtung, um sie auf schnellem Portugiesisch zu verfluchen: Was fällt dir ein, meinen Kater zu beleidigen!? Pass auf was du sagst oder ich mach aus dir Hackfleisch für mein Abendessen! rief ich ihr hinterher in dem Wissen, dass sie, selbst wenn sie mich hören würde, mich nicht verstehen konnte. Dazu hob ich auch noch meine geballte Faust um meinen Worten Ausdruck zu verleihen, bevor ich mich geschockt festhielt als Archimedes davon preschte. Der Fahrtwind drückte mich leicht nach hinten und zwang mich dazu, mich in das Fell meiner Katze zu krallen, bevor die Raserei ein plötzliches Ende nahm, als Archimedes das erste Mal anhielt um an einem herumliegenden Haargummi zu schnüffeln. Jaa. Vielleicht bringt er uns irgendwo anders hin, wo Professoren sind. erhoffte ich mir und lächelte leicht vor mich hin, bevor ich meine Aufmerksamkeit auf die Schüler lenkte.

Ich drückte die Daumen als Will ansetzte um rote Funken zu versprühen, seufzte jedoch genervt auf als keiner auf den Notruf reagierte. Die sollen mal in unsere Situation kommen schimpfte ich und wäre beinahe von meiner Katze geflogen als sie wieder zu rennen begann. Stoooooopp versuchte ich Archimedes zu stoppen und klammerte mich panisch in sein Fell und legte meinen Kopf in den Nacken, als wir uns plötzlich in einer Traube voller Schüler befanden. Wie sollten wir bitte aus dieser Situation rauskommen?
Ich schüttelte mich, als meine Haut zu kribbeln begann und sah an mir hinunter. Ja, was passiert mit uns? fragte ich und schnappte erschrocken nach Luft, als ich mich im nächsten Moment auf dem Weg zu Boden befand. Mit einem gedämpften Laut landete ich klischeehafterweise direkt auf Will, der für mich eine perfekte Abprallmatratze war. Auuua stöhnte ich und stützte mich am Boden ab, um mein Gewicht von Will zu nehmen. Dass ich mittlerweile dabei war, meine ursprüngliche Größe wieder zu erreichen, bekam ich erst mit, als Will mich direkt darauf ansprach und mich glücklich an sich drückte. Grinsend strahlte ich ihn an und ließ mich für diese Umarmung noch einmal kurz auf ihn drauf fallen. Endlich! Bevor ich mich komplett nach hinten krabbelte, damit ich nicht weiter über Will hing und mich umsah. Eine Schar der Schüler hatte sich um uns versammelt und tuschelten leise lachend miteinander.  Müsst ihr nicht weiter? fragte ich sie und stand auf, um Will meine Hand zu reichen, um ihn hochzuziehen. Meine Erleichterung, dass wir endlich aus dieser missglückten Lage herausgefunden hatten, war mir deutlich anzusehen. Als Will wieder auf seinen Beinen stand, schloss ich ihn noch einmal in meine Arme. Ich bin wirklich froh, dass ich das mit dir durchziehen musste gab ich ehrlich zu, während ich ihm die Worte ins Oberteil nuschelte, bevor ich an ihm vorbei linste und feststellte dass bereits alle wieder weitergelaufen waren und nur noch ein, zwei Schüler uns Blicke zuwarfen. Klar - es sah schließlich etwas seltsam aus, wie wir hier so standen.
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