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 One good thing about music, when it hits you, you feel no pain.

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Chase Logan Campbell
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BeitragThema: One good thing about music, when it hits you, you feel no pain.   Fr 6 Jan 2017 - 19:21

One good thing about music, when it hits you, you feel no pain.
Alice & Chase | Musikzimmer

26.04.15

Direkt nachdem der Slytherin das Schloss wieder erreicht hatte, hatte er sich seine Gitarre geschnappt, um sich in das Musikzimmer zurückzuziehen. Er war am Vortag mit Erlaubnis der Schulleiterin aus dem Schloss abgereist, um am Jubiläumsball des Hotel-Imperiums seines Vaters teilzunehmen. Natürlich nicht, weil Chase das unbedingt wollte, sondern weil es von ihm erwartet wurde. Er hatte sogar darauf gehofft, dass Professor Chantealee ihm das Recht zum Verlassen des Schlosses verwährte, aber er wusste auch, dass sein Vater eine absage der Schulleiterin auf keinen Fall hingenommen hätte. Der Ball war erfolgreich für das Campbell-Imperium und wie erwartet eine Katastrophe für Chase gewesen. Die alten Familienstreitigkeiten hatten auch dieses Treffen mit seinem Vater nicht ausgelassen.
Und obwohl er nun versuchte die selben quälenden Gedanken zu vernichten, welche nach jedem dieser Anlässe in ihm spukten, war gestern doch einiges anders gewesen. Gwen war bei allem dabei gewesen und obwohl sie ihm beigestanden hatte, quälte ihn auch der Gedanke, dass er sie überhaupt mit seinen Problemen belasten musste. Heute hatte er sie noch nicht gesehen. Gerne würde er noch einmal mit ihr über alles sprechen, doch das hatte Zeit. Zunächst wollte er alleine sein.
Wie so oft befand sich niemand im Musikzimmer und der blonde Zauberer hatte nun jene Ruhe, welche er sich erhofft hatte. Er mochte diesen Ort. Niemand störte hier. Keine jungen Schüler, welche ihm aus Versehen irgendwelche Quidditchbälle entgegen schleuderte und dabei nicht aufhörten zu schreien und auch keine aufdringlichen Menschen wie Eliza und Guillaume. Wenn sich aber tatsächlich mal ein anderer Schüler in das Musikzimmer verirrte - und das kam wirklich selten vor - dann war es entweder Dario - was wohl 90% der Fälle abdeckte - oder ein anderer Schüler, welcher darauf aus war irgendeinem Instrument einige Töne zu entlocken. Mit den meisten von ihnen konnte man gut zusammen spielen und auf diese Weise gemeinsam alleine sein.
Chase hing auf einem alten Sofa, welches am Fenster des Raumes stand. Seine Finger begannen ihr Werk, der Blick lag im Blau des Himmels und der Slytherin konnte förmlich spüren, wie jeder Ton die quälenden Gedanken auslöschte und somit vollständig ihrer Existenz beraubte.


Zuletzt von Chase Logan Campbell am Di 28 Feb 2017 - 17:29 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Alice McIntyre
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BeitragThema: Re: One good thing about music, when it hits you, you feel no pain.   Fr 6 Jan 2017 - 22:08

Es war eine Seltenheit für mich hier her zu kommen. Eigentlich war ich schon seit fast zwei Jahren nicht mehr hier her gekommen und das hatte auch seinen Grund. Die Schüler, welche mir das Leben hier schwer machten hatten irgendwann herausgefunden, dass ich etwas für Musik übrig hatte und oft im Musikzimmer übte. Sie hatten mich einige Male abgefangen und irgendwann war die Angst davor hier her zu kommen zu groß gewesen. Immer wieder war ich an den Türen des Musikzimmers vorbei geschlichen, um nachzusehen, ob sie noch auf mich warteten, aber anscheinend war ihnen das Spiel irgendwann zu langweilig geworden. Doch trotzdem hatte ich mich lange nicht getraut dort hin zu gehen, bis heute. Die Nachhilfestunden bei Evgenija hatten mich wirklich verändert. Nicht nur meine Fähigkeiten als Hexe, sondern auch mein Wesen. Erst am Montag hatte ich mich zum ersten Mal in meinem Leben im Duellierclub blicken lassen und hatte tatsächlich einmal gewonnen. Und nun war es an der Zeit auch diesen Dämonen zu vertreiben. Mit meinem Geigenkoffer unter dem Arm machte ich mich mit schnellen Schritten auf zu besagtem Raum und huschte schnell –nicht damit ich es mir noch anders überlegen würde- durch die Tür und schloss sie hinter mir. Ich atmete tief durch und sofort stieg mir der leicht modrige Geruch des alten Flügels und des Holzes in die Nase. Langsam drehte ich mich um und sah mich mit großen Augen um. Plötzlich hörte ich es. Der Klang einer Gitarre hallte durch den Raum. Anfangs hatte ich noch gedacht die Musik wäre in meinem Kopf gewesen -es war nicht gerade selten, dass ich die verschiedensten Melodien in meinem Kopf hatte- doch jetzt stellte ich fest, dass es sich jemand auf dem Sofa unter dem großen Fenster gequem gemacht hatte und vor sich hin spielte. Ich gefror. War er einer meiner Mobber? Unschlüssig darüber, was ich jetzt tun sollte, stand ich vor der Tür und war drauf und dran wieder zu flüchten. Das war keine gute Idee!! „T-t-tut m-mi-mir l-lei-leid! I-ich w-w-wollte n-ni-nicht stö-stören!“, stotterte ich leise und hatte meine Hand schon wieder auf die Klinke gelegt.
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Chase Logan Campbell
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BeitragThema: Re: One good thing about music, when it hits you, you feel no pain.   Sa 7 Jan 2017 - 20:13

Der Slytherin fasste keinen festen Gedanken mehr. Immer dann, wenn sich ein Eindruck oder eine Erinnerung versuchte in seinem Kopf zu manifestieren, wurde sie vom nächsten Ton seiner Gitarre hinfort gespült. So als würden die Saiten jeden Gedanken weit in die Ferne schleudern, so dass dieser einige Zeit benötigte, um zurück in den Kopf des Schülers zu finden. Die verbalen und körperlichen Angriffe seines Vaters, die Sorge um seine Geschwister und auch die Angst, dass Gwyneth ihn nun in einem anderen Licht betrachten würde, waren in weiter Ferne. Allein die Klänge des hölzernen Instruments vermochten es noch die Schale des blonden Zauberers zu durchdringen. Gegen alles andere wurde er immer resistenter, desto länger er spielte.
Es war ein wenig so wie an jenen Abenden, an welchen er sich mit Dario auf dem Dach des Astronomieturmes traf, um sich mit dem roten Rauch die Sinne zu vernebeln. Auch an diesen Abenden waren sämtliche Sorgen im Hintergrund verschwunden und dennoch war es mit der Musik ein wenig anders. Die Droge stumpfte seine Sinne ab. Sie machte seinen Körper träge und ließ ihn die Welt vollkommen vergessen. Auch die Musik ließ ihn die Welt vergessen und dennoch schienen die Sinne nicht betäubt, sondern auf besondere Weise geschärft zu sein. Er war fokussiert auf die Bewegungen seiner Finger, welche durch automatisierte Abfolgen die Klänge erzeugten, auf den Klang der Gitarre, so dass alle anderen Geräusche verschwindend wenig Aufmerksamkeit bekamen und auf den Geruch von altem Holz, welcher diesen Raum - einen von Chase' Lieblingsorten - erfüllte. All das zusammen war ein intensives und dennoch wenig breit gefächertes erleben seiner Sinne.
Erst als sich die Tür öffnete, schrecke Chase aus seinem rausch-ähnlichen Zustand auf. Zwar hörte er nicht auf zu spielen, war jedoch wieder deutlich empfänglicher für die Geschehnisse in seiner unmittelbaren Umgebung. Ein Mädchen, offenbar eine Hufflepuff, hatte das Musikzimmer betreten und trug einen Geigenkoffer bei sich. Chase wusste, dass der Dachs in seinem Jahrgang war. Das Gesicht kam ihr bekannt vor, auch wenn er sich sicher war, dass sie keine besonders auffällige Person sein konnte, da die Erinnerung an sie eher eine blasse war. Ob sie schüchtern war? Ihre Worte der Entschuldigung und auch der Versuch zu entkommen sprachen eindeutig dafür. Mit einem Mal fiel ihr der Name der Mitschülerin wieder ein und sofort wendete er sich an die flüchtende Hufflepuff: "Alice, richtig?" Er stellte die Gitarre beiseite. Ob sie seinen Namen kannte hing vermutlich in erster Linie davon ab, ob sie sich die Namen jener Schüler einprägte, welche im Unterricht stets für ein Missgeschick gut waren und in der Freizeit immer mal wieder durch waghalsige oder unangebrachte Aktionen auffielen. "Bleib doch hier. Du störst mich nicht. Ich habe den Raum nicht gemietet", zwinkerte der Slytherin. Er vermochte nicht zu sagen wie viele Schüler diese Schule hatte, aber wenn man jeden Raum absperren würde, sobald er durch nur einen Schüler besetzt war, würden die Gänge vermutlich sehr voll werden.
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BeitragThema: Re: One good thing about music, when it hits you, you feel no pain.   Sa 7 Jan 2017 - 23:56

Den Blick gesenkt, die Hand auf der Klinge blieb ich stehen, als plötzlich mein Name erklang. Er hat ihn ganz normal gesagt, es ist keiner der bösen Jungs. Die Stimme kommt mir bekannt vor…und er klingt außerdem sehr nett. Ich kann hier bleiben, er hat es doch gesagt. Ich bin nicht unerwünscht! Mir das erneut ins Gedächtnis rufend nahm ich die Hand von der Türklinke und drehte mich zu dem Slytherin, welcher eben noch so wunderschön Gitarre gespielt hatte. Ich kannte ihn, zwar nur aus dem Unterricht, aber ich pflegte ohnehin so gut wie nur Unterrichtsbekanntschaften. Wenn ich mich nicht völlig irrte hatten wir Wahrsagen zusammen. Ein kleines Lächeln huschte über meine Lippen und ich nickte. „Ja, genau. Du bist Chase, oder?“, erwiderte ich seine Frage und entfernte mich in kleinen Schritten von der Tür. Meine Fußspitzen waren wie immer leicht nach innen gerichtet und verliehen meinem Gang, oder eher meiner gesamten Ausstrahlung eine recht verschlossene, schüchterne Ader. Meine Füße führten mich zu dem Flügel, worauf ich den Geigenkoffer ablegte und mich anschließend wieder zu Chase drehte. Bisher hatte ich ihn im Unterricht nur als sehr eigenständigen Schüler wahrgenommen, welcher gern mal in das ein oder andere Fettnäpfchen trat und vielleicht hin und wieder die Regeln verletzte. Mir waren auch Gerüchte von einem angeblichen Verhältnis zu einer anderen Slytherin ins Ohr gedrungen, aber ich gab nicht viel auf Gerüchte und interessierte mich wenig für den Klatsch und Tratsch an dieser Schule. Ich war nur darauf bedacht nicht ins Zentrum der Gerüchteküche zu kommen, ich mochte es nicht, wenn Leute über mich redeten.
Ein wenig unschlüssig darüber, wie das hier ablaufen sollte, öffnete ich den Koffer und holte mein Instrument aus seinem Bett. Will er reden? Oder soll ich einfach anfangen zu spielen? Aber es stört ihn doch sicher, wenn ich jetzt einfach zum üben anfange. Außerdem wäre es doch sehr unhöflich einfach zu spielen, wenn er ein Gespräch beginnen will… Flüchtig musterte ich den etwas älteren Schüler und versuchte irgendwie herauszufinden, was er wohl tun wollte. Mich selbst würde sein Gitarrenspiel nicht großartig stören, ich war es gewohnt mit Hintergrundgeräuschen zu spielen und war oftmals so in der Musik gefangen, dass ich nichts mehr um mich herum wahrnahm. Aber nur weil ich das so empfand hieß das nicht, dass es bei ihm genauso war. Allein das Stimmen einer Geige konnte manch einer als unangenehm empfinden, aber das konnte ich doch eher kurz halten, ich ließ es nie zu, dass sich mein Instrument zu sehr verstimmte.
„Weißt du, ob es hier Notenständer gibt?“, fragte ich mit leiser Stimme und sah mich erneut im Raum um.
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BeitragThema: Re: One good thing about music, when it hits you, you feel no pain.   Mo 9 Jan 2017 - 21:27

Noch immer wirkte die Mitschülerin ziemlich eingeschüchtert, auch wenn sie ihre Fluchtpläne nun tatsächlich zu unterbrechen schien. Die Stimme der Hufflepuff wirkte nun zwar weniger unsicher, ihr Auftreten sprach jedoch eine andere Sprache. Dem Slytherin entging weder der eingeschüchterte Gang, noch die Tatsache, dass sie alles in allem ein wenig unbeholfen wirkte. Dennoch musste er selbst zunächst lächeln, als sich Alice tatsächlich an seinen Namen erinnerte. Sie ging zwar nicht weiter darauf ein, aber der Slytherin würde fast darauf wetten, dass sie - wie vermutlich die meisten Mitschüler - in der Lage war mindestens drei seiner Fehltritte im Unterricht aufzuzählen. Vielleicht war sie sogar dabei, als er sich vor einigen Tagen brennenderweise in den Wahrsagenunterricht begeben hatte, nur weil Dario darin die einzige Möglichkeit gesehen hatte, um trotz Verspätung straffrei davon zu kommen. "Genau der bin ich!", entgegnete er schließlich, den Gedanken an sein brennendes Selbst verdrängend.
Ein wenig träge richtete der Schüler sich auf dem Sofa auf, so dass er nun aufrecht saß. Die Gitarre ruhte auf seinem Oberschenkel, während er Alice dabei beobachtete, wie diese ihre Geige aus dem Koffer befreite. Es machte fast den Eindruck, als ließe sie sich dabei extra viel Zeit. Wieder hatte der Slytherin das Gefühl, dass seine Mitschülerin ein wenig mit der eigentlich ruhigen Situation überfordert zu sein schien. Er selbst wartete nur darauf, dass sie der Geige einige Töne entlockte. Noch nie hatte er sie spielen hören und war nun gespannt, was sie dem Instrument zu entlocken vermochte. "Gut versteckt und so alt wie alles in diesem Schloss, aber ja, es gibt welche", entgegnete er auf die Frage der Hufflepuff und richtete seinen Zauberstab auf einen alten verblassten Vorhang, welcher vermutlich mal eine satte rote Farbe gehabt hatte, als Albus Dumbledore ihn vor wahrscheinlich über 200 Jahren ausgesucht hatte. Es genügte ein Schwung des Handgelenks, gepaart mit dem richtigen Gedanken, um einen der alten Notenständer hervorschweben zu lassen und schließlich vor Alice abzustellen.
"Du fängst an und ich steige ein", schlug er schließlich vor, um der Mitschülerin ein wenig ihrer Hilflosigkeit zu nehmen. Musik verband und Chase liebte es Leute auf diesem Weg kennen zu lernen. Es würde die Hufflepuff möglicherweise ein wenig auflockern, so dass sie sich in dieser Situation weniger unwohl fühlte.
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BeitragThema: Re: One good thing about music, when it hits you, you feel no pain.   So 22 Jan 2017 - 20:01

Ja, ich war tatsächlich dabei gewesen, als Chase brennend in den Wahrsagenunterricht gekommen war. Es war nicht das erste Mal, dass ihm mal etwas schräges im Unterricht passierte, aber das zeigte, dass er keiner dieser ernsten, gemeinen Slytherins war. Dies war mit ein Grund, warum ich nicht doch die Flucht ergriffen hatte und jetzt hier stand. Noch immer interessierte es mich brennend, warum genau mein Mitschüler gebrannt hatte, als er in das Klassenzimmer gekommen war, schließlich fing man nicht einfach so an zu brennen, es sei denn ein Zauber war mit im Spiel. Ich lächelte flüchtig, als er meine Annahme bestätigte und beschäftigte mich weiter mein Instrument darauf vorzubereiten gespielt zu werden. Ein wenig Kolofonium auf den Bogen, ein paar kleine Handgriffe, um die Saiten zu stimmen und schon war sie bereit. „Oh, danke…“, murmelte ich, als mir der Slytherin einen Notenständer brachte und schenkte ihm ein Lächeln. Er war wirklich nett. Netter, als jeder Junge aus seinem Haus, den ich bisher getroffen hatte. Für gewöhnlich waren die Schlagen dafür verantwortlich, dass ich mir wünschte im Boden zu versinken, oder eine starke Hexe zu sein, die sie in Kröten und andere schreckliche Gestalten verwandeln konnte. Aber man konnte auch nicht erwarten, dass jeder so war wie Jonathan, es war auch unfair ihm gegenüber jeden Slytherin nach dem Verhalten anderer zu beurteilen. Immer noch etwas unschlüssig darüber, wie das hier ablaufen sollte, legte ich meine Noten auf den Notenständer und sah flüchtig zu Chase. Ich war es nicht gewohnt vor Leuten zu üben, wenn überhaupt war mein Lehrer bei mir, aber den kannte ich nun schon seit vielen Jahren, aber ein andere Schüler? Nein, das war neu und ich hatte automatisch Angst mich lächerlich zu machen. Mich zu verspielen und zu zeigen wie schlecht ich war. Meine Konzentration war nicht da, wo sie sein sollte. Anstatt mich auf die Noten und das Spielen zu konzentrieren würde ich mir den Kopf darüber zerbrechen, was Chase über mich dachte, würde jeden noch so kleinen Fehler viel zu schwer nehmen und das würde mir nur meinen Mut nehmen. Unsicher sah ich auf meine Noten und zupfte die Saiten leicht an, als wollte ich erneut prüfen, ob sie richtig gestimmt waren. Als erneut die Stimme meines Mitschülers erklang schreckte ich auf. "A-aber was...", fing ich an und ließ meinen Bogen sinken. ...soll ich denn spielen? Beendete ich in Gedanken und wusste nicht mehr so ganz weiter. Er will mit mir spielen? Aber was soll ich denn spielen? Ich glaube nicht, dass er das Stück begleiten kann… ich hab doch gar nichts vorbereitet! Was wenn es sich total furchtbar anhört!? Verwundert sah ich ihn an und wusste eine Weile nicht, was ich sagen sollte. „Ähm… k-kennst d-du… d-das h-h-hier?“, frage ich schüchtern und fing an das einzige Lied zu spielen, das mir gerade einfiel und mit Gitarre begleitbar war. Es war ein schottisches Lied, welches ich oft mit meinen Geschwistern zusammen spielte. Die Hälfte war Improvisation, aber die Grundakkorde waren einfach und ich war mir sicher, Chase würde sie leicht herausfinden können. Der helle Klang meiner Geige hallte durch den Raum und erfüllte ihn. Mit meinem linken Fuß schlug ich den Takt des Stückes mit und lauschte der Musik. Es erinnerte mich sofort an meine Heimat, die Highlands und meine Familie.






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Chase Logan Campbell
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BeitragThema: Re: One good thing about music, when it hits you, you feel no pain.   So 12 Feb 2017 - 14:06

Der Plan, der Mitschülerin durch den Vorschlag die Unsicherheit zu nehmen, ging anscheinend nach hinten los. Alice verfiel wieder in ein deutlich unsichereres Sprachmuster. Er kannte den Grund für ihre generelle Unsicherheit nicht - er kannte sie schließlich bisher ohnehin nur vom sehen - , wollte ihr allerdings unbedingt mitteilen, dass es ihm gegenüber keinen Grund dafür gab. Ohne Zweifel konnte Chase gemein sein und er verstand sich mehr als nur gut darin andere bloß zu stellen und in die Pfanne zu hauen. Das ganze geschah aber nie grundlos. Auf keinen Fall würde er jemanden zur bloßen Belustigung zum Gespött machen. Es war viel mehr seine Art sich zu rächen und andere in ihre Schranken zu weisen. Es war für ihn eine Waffe gegen all jene, welche ihn mit ihrem Verhalten verärgerten. Zumeist betraf das Reinblutfanatiker, welche ihre dämliche Ideologie zu sehr auf der Zunge trugen, körperlich oder verbal gewalttätige Mitschüler und all jene, welche nicht selten der Grund dafür waren, dass jemand wie Alice derart eingeschüchtert durch ihr Leben gehen musste. Natürlich kannte er den genauen Grund für die Schüchternheit der Hufflepuff nicht, aber es war kein Geheimnis, dass Mobbing auch an dieser Schule nicht ausblieb.
Bevor Chase sich erneut äußern konnte, schien das Mädchen mit den Sommersprossen bereits eine Wahl getroffen zu haben. Die Geige erklang und mit einem interessierten Lächeln folgte Chase dem Lied, welches die Mitschülerin gewählt hatte. Er kannte es nicht, aber das war nicht schlimm. Sein Interesse galt im erster Linie der Tatsache, dass das zurückhaltende Mädchen in der Melodie und dem Spiel mit ihrem Instrument richtig aufzublühen schien. Ihre Haltung wirkte deutlich sicherer und Chase hatte das erste Mal das Gefühl, dass Alice sich nicht unwohl fühlte. Es dauerte noch einige Momente, bis der Slytherin in der Lage war begleitend einzusteigen. Dann jedoch gelang es ihm und er ließ sich wieder tiefer in das Sofa sinken.
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BeitragThema: Re: One good thing about music, when it hits you, you feel no pain.   So 26 Feb 2017 - 18:26

Die Unsicherheiten waren vergessen und nur noch die Musik zählte. Ich war in meinem Element und spielte die Seiten an, als wäre es so normal wie das Atmen. Bald stieg Chase ein und ich konnte nicht anders, als in mich hinein zu lächeln, während ich eine Widerholung nach der anderen Spielte.
„D-d-das hat Spaß gemacht!“ Lächelnd ließ ich den Bogen sinken, nachdem die letzte Note verklungen war. Meine Worte klangen fast schon überrascht und irgendwo war ich das auch. Noch nie hatte ich mit einem anderen Schüler aus Hogwarts musiziert, sonst hielt ich mich ja immer sehr bedeckt. Aber für alles sollte es ein erstes Mal geben und ja, es hatte trotz meiner anfänglichen Unsicherheit Spaß gemacht. Nur leider sollte der auflockernder Effekt nicht all zu lange anhalten. Mit einem leichten Funkeln in den Augen hatte ich den Slytherin angesehen und als ich den Mund erneut aufmachte kamen mir die Silben nur stoßweise über die Lippen. „W-wa-was spiel-lst d-du d-den-n s-sonst s-so?“, fragte ich und die Unsicherheit schlich sich zurück in mein Wesen. Verlegen senkte ich den Blick und legte meinen Bogen auf die Ablagefläche auf dem Notenständer. Über mich selbst ärgernd wandte ich mich leicht von ihm ab und sah nur mit einem kurzen, verlegenen Lächeln auf. „Wenn ich fragen darf, natürlich…“, setzte ich stotternd nach und streich mir eine Haarsträhne hinters Ohr.
Warum kann ich nicht einfach aufhören zu stottern, verdammt! Gerade war doch alles gut… wir hatten Spaß! Ich hab die Stimmung versaut! Und wieder fiel mir der Grund ein, warum ich mich immer so im Hingergrund hielt. Alle diese Gedanken machten mich fertig, ich machte mich selbst damit verrückt, genau das wurde mir auch immer wieder gesagt, aber ich konnte eben nichts dagegen tun. Es war schon immer so gewesen und es würde sich auch nicht so schnell etwas daran ändern, egal wie sehr ich es mir auch wünschte. Man konnte Verhaltensstrukturen, die schon Jahre lang bestanden nicht einfach auf Kommando ändern. Genug Selbstmitleid… Zeit die Konversation zu retten, die ich ruiniert habe! „Du spielst wirklich gut“, meinte ich lächelnd nach einer kurzen Pause und versuchte mit aller Kraft meine Unsicherheiten herunter zu schlucken.
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BeitragThema: Re: One good thing about music, when it hits you, you feel no pain.   Sa 27 Mai 2017 - 14:28

Erst als das gemeinsame Spiel ein Ende gefunden hatte, richtete der Slytherin sich erneut ein wenig auf, bevor er die Gitarre neben sich auf dem Sofa platzierte. Für einen Moment hatte er das Gefühl, dass die Mitschülerin ihre anfängliche Schüchternheit überwunden hatte, wurde durch ihre nächsten Worte jedoch eines besseren belehrt. Zu gerne hätte er sie gefragt, worauf ihre Zurückhaltung basierte, aber erstens kannte er sie nicht gut genug, um sich eine solche Frage erlauben zu können und zweitens war er sich sicher, dass eine direkte Ansprache ihrer Schüchternheit alles andere als eine Besserung bewirken würde. Sie würde schon früh genug merken, dass sie von ihm nichts zu befürchten hatte.
Mit einem Lächeln und einem Nicken wurden die Worte der Hufflepuff bestätigt. Es hatte Spaß gemacht und es hatte den Slytherin von dem unerfreulichen Vorfall mit seinem Vater abgelenkt. Für diesen Moment schienen die Probleme des Schülers vollkommen vergessen zu sein und er genoss diese Wirkung, so lange sie anhalten würde.
"Natürlich darfst du das! Das hängt vollkommen von meiner Stimmung ab. Oft setze ich mich einfach hin und spiele drauf los. Gemeinsam mit Dario wird es auch schon mal etwas rockiger. So rockig, wie es mit einer Akustikgitarre eben möglich ist." Eine E-Gitarre fehlte in diesem Zimmer definitiv. Seine eigene konnte er schlecht mitbringen, weil es zu viel Aufwand wäre den Verstärker und den anderen Zubehör zu transportieren. Außerdem verbarg er diese in einem geheimen Raum in seinem Elternhaus, damit seine Eltern nicht erfuhren, dass er derartige Muggelutensilen besaß. Es wäre zu riskant das Instrument aus dem Versteck zu entfernen.
"Du ebenfalls. Wir sollten das häufiger machen!", schlug Chase schließlich vor und wartete auf eine Reaktion der Mitschülerin. Auf diese Weise würde die junge Hexe sich vielleicht auch genug an ihn gewöhnen, um ihre Schüchternheit in den gemeinsamen Gesprächen abzulegen. "Du kannst mich hier eigentlich so gut wie immer antreffen", fügte er noch hinzu. Der junge Zauberer wohnte fast in diesem Zimmer.
"Beim nächsten Mal zeige ich dir dann etwas aus meinem Repertoire!" Er griff wieder nach der Gitarre, weil er noch nicht bereit war zu gehen. So lange er hier mit Alice Zeit verbrachte, konnte er im Schloss nicht auf Gwen treffen und somit musste er auch den Vorabend nicht mit ihr besprechen. Es ging dabei nicht um Gwen selbst, sondern eher darum, dass es ihm immer noch unangenehm war, dass die blonde Hexe seine Familienverhältnisse und die Art seines Vaters kennengelernt hatte. Es war von vorneherein eine schlechte Idee gewesen, Gwyneth mit auf den Ball zu nehmen. "Aber jetzt legst du nochmal etwas vor", beschloss der blonde Schüler und war gespannt, was er als nächstes Begleiten durfte.
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BeitragThema: Re: One good thing about music, when it hits you, you feel no pain.   Do 5 Okt 2017 - 20:36

Wir spielten noch eine ganze Weile zusammen. Chace war wirklich nett, gar nicht so wie die anderen Slytherins. War es vielleicht falsch alle über einen Kamm zu scheren? Vorurteile waren ja eigentlich immer schlecht, aber irgendwie hatte ich so das Gefühl diese Vorurteile im Bezug auf das Haus mit dem Schlangensymbol bewahrheitete sich zunehmend oft. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal über eine Stunde zusammen mit einem Slytherin musizieren würde. Vielleicht konnten Chace und ich ja so was wie Freunde werden, oder… er konnte mir mit- Nein, das wäre nur peinlich. Er hat sicher besseres zu tun, als mir zu helfen. Außerdem ist es ja gar nicht so schlimm… Mit einem Lächeln auf den Lippen verließ ich das Musikzimmer, mit dem Vorwand bald wieder zu kommen. Mein Herz pochte immer noch viel schneller als sonst und ich war mir sicher, dass meine Wangen gerade glühten. Irgendwie hatte ich Anfangs befürchtet, er würde mir die Nettigkeit vorspielen, nur um dann später hinterhältig zu zu schlagen – im übertragenen Sinne natürlich. Meine Freunde verblasste bei diesem Gedanken etwas. Was, wenn er das Nächste Mal seine Freunde dabei hatte und dann… Nein, das würde er nicht tun. Er war nett, nicht gekünstelt, oder so! Nein, das kann ich mir nicht vorstellen… Wer so gut Gitarre spielt und nicht damit vor seinen Freunden damit angibt, kann doch gar kein so schlechter Mensch sein, oder?

Etwa drei Tage später traute ich mich wieder in den Musiksaal. Ich hatte gewartet, bis die kommende Stunde angefangen hatte, in der Hoffnung diese Kerle hatten Unterricht. Ich selbst hatte gerade eine Freistunde, schwänzen könnte ich nicht, das war gegen die Regeln. Als ich das Zimmer betrat, war es gerade leer. Wie üblich roch es leicht modrig und nach alten Möbeln, aber der Geruch war sehr vertraut und unglaublich schön. Vorsichtig schloss ich die Tür hinter mir und stellte meinen Geigenkoffer auf den Flügel ab. Gerade als ich den Notenständer, den ich gerade aus einer Ecke geholt hatte, abgestellte, ging plötzlich die Tür auf. Erschrocken über das Geräusch stieß ich aus Versehen gegen den Notenständer, während ich nachsah, wer gerade eingetreten war und gleichzeitig mit rudernden Armbewegungen und ohne hinsehen, versuchte den Ständer festzuhalten. Aber alle Hilfe kam zu spät. Der Notenständer kippte und fiel um, genau auf meinen Geigenkoffer, der durch den Stoß von der Kante des Flügels rutschte und nun drohte samt meiner darin enthaltenen Geige zu Boden zu stürzen. Wie eine Wippe sah er jetzt aus und es fehlte nur noch ein Windstoß, um ihn zum Fall zu bringen. Ein erschrockenes Keuchen entfuhr mir und ich hastete nach vorne, um das Unglück zu verhindern. Nein, nein, nein!! Sie darf nicht kaputt gehen. Aber um meinen Koffer zu Retten müsste ich um den halben Flügel laufen, dessen Umfang ich in der Hektik glatt unterschätzte und mit voller Wucht gegen eine Kante des Flügels rannte… schon segelte mein kostbarster Besitz zu Boden.
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