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 Klassentreffen der etwas anderen Art

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Christopher Greengrass
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BeitragThema: Klassentreffen der etwas anderen Art   So 18 Dez 2016 - 15:26

Klassentreffen der etwas anderen Art

Hogsmeade, Drei Besen
23.04.2015, 20.00 Uhr

Christopher war auf der Durchreise, er hatte sich mit einem schottischen Händler für Tentakelsamen in Inverness getroffen. Der kauzige, alte Mann hatte nicht leicht mit sich handeln lassen, aber am Ende hatte Chris die Zaubertrankzutaten doch für einen angenehmen Preis erstehen können. Die schwarzen, hochgiftige Samen der Venemosa Tentacula waren nicht leicht zu bekommen vor allem da der Handel mit ihnen seit jeher unter den hohen Beschränkungen der Handelsklasse C unterlag. Aber Greengrass hatte für jede Zutat die er benötigte einen vertrauenswürdigen "Bekannten". Er genoss die Zeit abseits vom Rabbits Head, dessen Leitung er in Zacharys Abwesenheit übernommen hatte. Die Arbeit im Club fing an ihm Spaß zu machen aber er wusste, dass dieser Bereich nichts von Dauer für ihn war. Dafür liebte er das Reisen und Tränkebrauen zu sehr als dass er sich davon abwenden könnte um in das Vergnügungsgeschäft einzusteigen auch wenn er dort auch Vorteile für sich sehen konnte.
Nun befand sich Chris in Hogsmeade, eine willkommene Gelegenheit um sich an die so schöne vergangene Schulzeit in Hogwarts zu erinnern und alte Freunde zu treffen. Das "Drei Besen" war noch genauso wie in seiner Erinnerung: laut, freundlich und überfüllt. Chris saß etwas abseits des Trubels am Thresen des Schankraumes und beobachtete die anderen Zauberer und Hexen um ihn herum. An einem Nachbartisch tranken vier Gryffindorschüler Butterbier um die Wette, an einem anderen steckten aufwändig gekleidete, gut betagte Hexen ihre Köpfe zusammen und unterhielten sich über ihre unangenehmen Ehegatten. "Was möchten Sie trinken?" fragte die Bardame. "Ein Butterbier bitte." antwortete er ihr und legte mehrere Nickel auf den Thresen. "Ein Butterbier kostet 2 Galleonen." sagte die Frau nüchtern und betrachtete das Kupfergeld abschätzig. "Als ich das letzte Mal hier war hat es noch nicht so viel gekostet." erwiderte Chris und zog weitere Münzen heraus. "Das muss ja schon eine Weile her sein." Sie lachte kurz auf und auch Chris musste daraufhin schmunzeln. "So lange nun auch nicht…" weiter kam er nicht, denn jemand berührte ihn an der Schulter und er wandt sich um. Hinter ihm stand eine Person, die er hier vermutet hatte und es machte ihn glücklich sie wiederzusehen.
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Farine Chantealee
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BeitragThema: Re: Klassentreffen der etwas anderen Art   So 18 Dez 2016 - 20:35

Konnte man sagen, dass die Professorin für Astronomie sich davongestohlen hatte, wenn man sie in ihrem dunklen Mantel so betrachtete könnte man es wohl meinen. Etwas mehr als eine Woche war die Unterhaltung zwischen ihr und ihrem ehemaligen Mentor her, nur wenige Tage zuvor war der Drache in Hogwarts gewesen und ein Sturm hatte es erschüttert. Ihr persönlicher Heiler, Mister Ceccarelli hatte ihr Medizin verschrieben, welche sie einnehmen sollte, während ihr Körper an den letzten Kraftreserven zu zehren schien. Schmal war die Französin geworden, schmaler noch als damals in ihrer Jugendzeit. Slytherin, ihr Haus, war damals Heimat gewesen, während sie mit ihrem französischen Akzent dort noch immer ein wenig aufgefallen war. Ganz verwachsen hatte dieser sich nicht, denn zu oft hatte sie ihre Heimat dafür noch immer besucht. Nichts was sie störte.

Nun aber war sie keine Schülerin mehr sondern Professorin, gar jene die über die anderen wachte, dem Schloss Schutz gab. Wenn auch geschwächter, durch den Vorfall der hinter ihr lag, jedoch wäre sie wohl nicht Farine, wenn sie dies aufhalten würde. Leicht strich sich die Französin eine Strähne hinter das Ohr, während sie das viktorianische Kleid ein wenig glättete. Dunkel, hochgeschlossen und mit einer Erumpentenelfenbeinbrosche verziert. Der Mantel umschlang ihren Leib wärmen, während das blasse Gesicht sich ein letztes Mal der Straße von Hogsmeade zuwandte, es war ein Hogsmeadewochenende und die Schüler tummelten sich auf den Wegen, ebenso einige der Professoren. Leicht senkte sie ihren Schopf als sie eintrat und hob ihren Blick erst wieder, als sie das innere der Taverne betreten hatte.

Ihre grauen Augen suchten nach einem Platz an dem man sie nicht sofort würde finden können und doch hielt sie etwas auf, das Gesicht kannte sie, ebenso wie damals in der Bar als sie mit Zachary Jones auf ihn getroffen war, und jetzt fiel es ihr wie schuppen von den Augen. Langsam und elegant trat sie auf den Mann zu, welcher sich etwas zu trinken bestellt hatte, nur um Ihm zaghaft eine Hand auf die Schulter zu legen. „Es gab da mal einen Mann, einen reisenden Zauberer, er war in London in einer Bar, und es gab einmal eine Hexe, die ebenfalls in dieser Bar war. Jahre lagen zwischen dem letzten Treffen, und erst jetzt, Monate danach, fällt der Hexe auf, wer dieser Zauberer war.“

Raunte sie leise an sein Ohr. „Wenn dieser Zauberer diese Hexe erkennt, erwartet sie ihn sicher im Drei Besen, am Kamin,“ damit löste sich die Französin von dem Zauberer. Manchmal musste man ein Dejavu haben, damit man merkt wie Blind man gewesen ist. Ohne sich ein weiteres Mal herumzudrehen ging sie wiegenden Schrittes weiter, nur ein zwinkern hatte sie ihm zuteil werden lassen, als er sich zu ihr umgewandt hatte.
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Christopher Greengrass
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BeitragThema: Re: Klassentreffen der etwas anderen Art   Mi 21 Dez 2016 - 15:03

Chris blickte in die Augen seiner alten Freundin und hoffte, dass sie ihn jetzt erkannte. Als er die junge Hexe das letzte Mal im Rabbits Head sah, hatte sie ihn nicht erkannt. Wahrscheinlich hatte sie angenommen dass ihre Wahrnehmung sie trübte. Er hätte damit rechnen müssen, dass er hier in Hogsmeade gesehen werden konnte. Es war kein Geheimnis, dass er von den Toten zurück gekehrt war aber an die große Glocke wollte er es nicht hängen. Jeder normale Freund hätte ihm zu diesem Zeitpunkt eine Szene gemacht, doch so war Farine nicht. Die Hexe flüsterte ihm zu wo sie auf ihn warten würde und begab sich dann zu der Sitzecke am Kamin. Chris trank den letzten Schluck seines Bieres aus und folgte ihr dann. Farine hatte sich schon in einen der Sessel sinken lassen und Chris setzte sich in den der ihr am nächsten war. "Lange nicht gesehen." fing er an und wusste genau, dass dies nicht die Worte waren die sie hören wollte. "Ich weiß was du jetzt denkst. Ja, ich bin nicht tot und ja, es tut mir leid, dass du das die ganze Zeit angenommen hast." Er wusste nicht genau wie er ihr die ganze Geschichte erklären konnte. "Ich hatte triftige Gründe unterzutauchen und niemandem etwas zu sagen." Das war nicht einmal gelogen.
"Wie geht es dir? Ich habe gehört, dass du jetzt Professorin und sogar Schulleiterin in Hogwarts bist. Wow. Wenigstens hat einer von uns es zu was gebracht." Er schmunzelte kurz. Er kannte Farine schon sein halbes Leben: seit dem Tag ihrer Schuleinführung, an dem der Sprechende Hut beide nach Slytherin geschickt hatte, bis zu dem Tag an dem er der Welt den Rücken kehrte.
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Farine Chantealee
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BeitragThema: Re: Klassentreffen der etwas anderen Art   Sa 31 Dez 2016 - 15:09

Ruhig saß die Französin in dem Sessel, ein Bein hatte sie über das andere gelegt, den Rock des Kleides sanft ausgestrichen, während ihre Augen in das Feuer gerichtet waren. Selten trank sie etwas, sehr selten, doch heute hatte sie sich ein Goldlackwasser bestellt, kurz bevor ihr ehemaliger Klassenkamerad, Totgeglaubter Kumpel und nun wieder lebendiger Wiedergänger von seinem Platz aufgestanden war um sich zu ihr zu bewegen. Ihr Kopf ruhte an der Rückenlehne, die Hände lagen in ihrem Schoß und sie selbst schwieg, wartete darauf, dass er sprach, er der dunkelhaarige welcher zu ihrem kleinen, erlesenen Freundeskreis gehört hatte. Nur Logan war davon übrig geblieben und auch er hatte sie verlassen.

Wohin Saphira verschwunden war wusste die Schulleiterin nicht, dass diese mit Ryan, Farines persönlichem Lieblingsschüler, schon bekannt war und vermutlich mit ihm durchs Land reiste. Kein Muskel zuckte, ihre Miene blieb wie versteinert, während der Kerl meinte, sie hätten sich lange nicht gesehen. Lange nicht gesehen, es hallte in ihr nach. Das war wohl wahr, was wohl daran lag, dass sie geglaubt hatte, dass er tot war. Sie hatte getrauert, genauso wie sie um ihren Bruder getrauert hätte, und nun wusste sie, dass es eine Lüge war. Er hatte triftige Gründe, sie hätte auch triftige Gründe, und doch hatte sie sich für ein Exil entschieden anstelle eines vorgetäuschten Ablebens. Doch sauer war sie nicht, nicht mal im Ansatz. Enttäuscht, dass war wohl eher das, was zutraf. „Jeder hat seine Gründe Dinge zu tun, die er vielleicht früher oder später bereut.“ Sagte die Französin mit der rauchigen Stimme.

„Weißt Du, manchmal ist es besser um Vergebung zu bitten als sich von etwas abhalten zu lassen,“ meinte die Astronomin und sah den dunkelhaarigen an. „Logan war im Ministerium, er hatte ebenso eine gute Position, aber ich bezweifel, dass ich es zu etwas gebracht habe, nur weil ich jetzt auf Professor MvGonagalls Platz sitze, heißt es noch nicht, dass ich etwas erreicht habe, meinst Du nicht?“ Fragte sie ihn, während der Blick wieder ins Feuer ging. „Ich werde dich nicht fragen, was Du getrieben hast, denn es geht mich nichts an, sonst hättest Du es mir erzählt. Ich freue mich, dass Du dich den lebenden doch angeschlossen hast und nicht verrottest,“ meinte sie nachdenklich, nur um die Beine etwas auszustrecken.

„Ich Frage dich aber nach deiner Zukunft, wie sehen deine Pläne aus?“ Ihr Blick veränderte sich, Neugierde sprach daraus, Interesse, als sie ihn wieder ansah. „Und eines kann ich Dir sagen, der Tagesprophet hat nicht einmal mit der Hälfte der Thesen auch nur einen Ansatz getroffen von dem, was mich betrifft. Dazu braucht es mehr,“ schmunzelte sie. Rätsel? Vielleicht, aber der älter gewordene Freund kannte sie kaum anders, die Hexe liebte Rätsel und kryptische Worte.
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Christopher Greengrass
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BeitragThema: Re: Klassentreffen der etwas anderen Art   Do 12 Apr 2018 - 19:55

Farine ließ keine Gefühlsregung erkennen. Vor ihr stand ein Glas Goldlackwasser. Die alte Farine trank normalerweise nicht so ein Zeug, aber wahrscheinlich hatte sie sich über die Jahre hinweg verändert. Dies war nicht der letzte Umstand, der sich während Chris Abwesenheit verändert haben sollte. Er konnte nicht ausmachen, ob sie sich über sein Auftauchen freute oder ob es ihr gleichgültig war, schließlich war sein fingiertes Ableben schon einige Jahre her. Nicht einmal Überraschung oder Verblüffung verrieten ihre Gesichtszüge. Er selbst kämpfte in diesem Moment mit vielen verschiedenen Empfindungen, die nun in Anwesenheit von Farine an die Oberfläche traten. Er freute sich sie wieder zu sehen, gleichzeitig machte er sich Sorgen, was dieses Treffen mit ihm anstellen würde. Die Zeit ließ sich nicht zurück treten, er war im Leben seiner ehemaligen Kameraden nicht mehr existent. Viel hatte sich verändert und seine Freunde waren neue Wege gegangen, ohne ihn. Er hatte das Gefühl auf einer Stelle zu treten und während der ganzen Jahre nicht wirklich weiter gekommen zu sein. Ein Tribut den er zahlen musste.

„Ich bereue es nicht euch im Unwissen um meinen Zustand gelassen zu haben. So war es am besten für alle.“ antwortete er ihr. „Doch jetzt ist die Zeit gekommen um wieder an der Oberfläche der Zivilisation aufzutauchen. Du kannst dir nicht vorstellen, wie die letzten Jahre für mich waren.“ Ihm fiel auf, dass er gerade nur von ihm sprach – ziemlich egoistisch – er konnte nicht davon ausgehen, dass seine Freund, wenn man sie noch als seine Freunde bezeichnen konnte, ein durch und durch glückliches Leben, im Gegensatz zu ihm, geführt hatten. „Logan ist also nun für das Zaubereiministerium im Einsatz?“ Bei dem Gedanken an seinen alten Freund musste er augenblicklich schmunzeln. Er konnte sich kaum vorstellen, dass Logan nun einem vernünftigen Job nachgehen sollte. „Du hast es zumindest weiter geschafft als Andere.“ antwortete er der dunkelhaarigen Hexe. „Wer hätte schon zu unserer Schulzeit gedacht, dass du einmal Schulleiterin von Hogwarts sein würdest?“ Er lachte und sah kurz zu ihr hin.

Natürlich konnte er mit ihr nicht über die vergangenen Jahre sprechen und über das was er in dieser Zeit getrieben hatte. Sie gehörte zu einer anderen Liga – einer Liga, zu der er nicht gehörte. „Du wärst die Erste gewesen, der ich es erzählt hätte. Ich brauchte einfach eine Pause von diesem Leben, dass ich bis dahin gelebt habe. Es hat mich erdrückt.“ sagte er, leiser werdend. War das ein Teil der Wahrheit? Er lachte auf als Reaktion auf ihre Wortwahl. „Verrotten ist ein gutes Wort. Ich bin froh mich wieder unter den Lebenden zu bewegen. Ich arbeite zurzeit im Rabbit`s Hat und fertige den ein oder anderen Trank an.“ Tränke hatte er schon früher gebraut, das wusste sie. Insofern hatte sich nicht viel verändert. „Ich habe eigentlich nicht viele Zukunftspläne. Erst einmal möchte ich gerade den Moment genießen. Mir geht es jetzt besser als früher.

Eines hatte sich nicht geändert. Farine sprach immer noch gerne in Rätseln. Sie lenkte das Gespräch auf den Tagespropheten. Chris las nicht oft dieses Blatt, die Zeitung hatte in seinen Augen schon bessere Zeiten gesehen. „Was meinst du damit, Farine?“ fragte er sie.
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