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 Farine Chantealee vs Bill Melbourne

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Bill Melbourne
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BeitragThema: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Sa 22 Okt 2016 - 1:34

"Heute werte Schülerschaft möchten die Schulleiterin und ich euch eine kleine Demonstration eines Duells geben. Diese soll euch helfen zu begreifen, wie man verschiedene Zauber und dessen Elemente richtig miteinander kombiniert.", erklärte Bill auf der Bühne stehend und sah zur Schulleiterin, ehe er seinen Zauberstab zückte und sich gleichsam mit ihr in die Mitte der Duellbühne begab. Dort angekommen hielten sie sich die Zauberstäbe parallel zum Gesicht und verbeugten sich voreinander. Erst danach erhoben sie sich, schwenkten ihren Zauberstab zur Seite und kehrten auf ihre voneinander entfernten Kampfpositionen zurück. Für diese Demonstration hatte er extra sein schwarzes Sakko ausgezogen, sodass er nur noch im schwarzen Hemd und schwarzer Hose auf der Bühne stand und seinen Zauiberstab bereit hielt. "und 1,2 und 3! Favilludo!" rief er laut aus und feuerte einen von einer Membran umschlungenen Feuerball genau in ihre Richtung. Selbstverständlich war dieser Ball nur ein Ablenkungsmanöver und sollte sie von dem wahren geschehen, das sich unter ihren Füßen abspielte weglenken. Sofort wandte er seinen Zauberstab auf den Boden und wandte einen non verbalen Flos Plectus Zauber an, um sie auf ihrer Position zu halten. Falls es funktionierte, musste sie sich erst um den Feuerball kümmern und würde zu spät bemerken, wie hölzerne Ranken sich vielleicht an ihrem Körper emporragten. Das war seine Chance, er hatte nicht viel Zeit um ein wenig Verwirrung zu stiften. Nebula nubis dachte er und ließ die Nebelbank um sich herum entstehen, um so seinen wahren Aufenthaltsort zu verschleiern, während er bereits seine nächste Attacke auf die Schulleiterin vorbereitete. Er zielte nach vorne auf die Mitte der Duellbühne um einem Vaferi Zauber entgegenzuwirken. Descendo , ein lauter Knall, der die Bereiche von Farine und Bill voneinander trennten.
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Farine Chantealee
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Sa 22 Okt 2016 - 2:01

Die braunen Haare hatte die Hexe zu einem ordentlichen Dutt im Nacken gewunden. Die grauen Augen blickten erst über die Schüler, während der Stellvertretende Schulleiter sprach. Er sprach ruhig zu den Schülern, erklärte was heute als eröffnen des Duellierclubs gedacht war. Sie standen ungefähr fünf Schritte auseinander, während das dunkelgraue Kleid mit der schwarzen Doppelreihe am Saum nur leicht unterbrochen wurde. Die ebenso schwarze Knopfleiste wirkte matt, während Ihr Zauberhut fast verwegen auf ihrem Kopf saß. Leicht verneigte sie sich vor den Schülern. „Vergesst niemals, vor einem Duell wie diesem zu verbeugen. Es hat etwas ehrenhaftes, und gehört mit zur Etikette. Solltet ihr jedoch wider erwarten jemals in einem richtigen Duell befinden. Schmeißt diese Handlung Überbord und schützt Euch!“ Mahnte sie.

Damit schritt sie auf den Professor zu, verneigte sich elegant in ihrem Knicks, nur um dann zu ihrer Position – mit erhobenem Haupt – zu schreiten. Leise raschelte das Kleid, während er schon sein Sakko ausgezogen hatte. Ihre Augen funkelten fast fiebrig, als er ein offensichtliches Ablenkungsmanöver plante. Denn sie kannte den Mann seit dem letzten Duell. Er würde sich nicht die Blöße geben und dies als einzigen Angriff anführen. Der Feuerball flog auf sie zu, doch noch verharrte sie, sie wartete auf den zweiten Angriff, leider erst zu spät konnte sie die Ranken an ihren Füßen spüren. Dazu kam die Nebelbank und die Explosion. Durch die Splitter war sie noch immer abgelenkt, wurde immer weiter von den Ranken eingesponnen, ehe sie dann endlich reagierte.

Mit einem einfachen Zauber. 'Impetus venti', wurde als erstes genutzt, während der Nebel sich verabschiedete, die Feuerkugel aber noch immer auf sie zu flog. 'Confringo' mit dieser Explosion sprengte sie den magmaartigen Feuerball, der auf dreiviertel der Strecke seine Spuren hinterließ - so auch auf ihrer Kleidung. Noch immer war sie von den Ranken gefangen aber sie musste reagieren, das nutzen, was ihr zur Verfügung stand. Also stieß sie nur leicht vor, ließ einen 'Fulminictus tempestatem' über dem stellvertretenden Schulleiter erscheinen. Sie schenkten einander nichts, das konnte man sehen, aber erst nach seinem nächsten Angriff würde sie sich aus den Ranken befreien können.
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Bill Melbourne
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Sa 22 Okt 2016 - 3:26

Wie vorausgesehen, setzte die Schulleiterin einen starken Windstoß frei, um den Nebel rund um Bill zu zerschneiden und ihn wieder sichtbar zu machen. Ein schmalen Schmunzeln zuckte über sein Gesicht, ehe er bemerkte, dass die Ranken ihren Dienst getan hatten. Die Wolke würde noch etwa eine Minute brauchen bis sie ihre volle Stärke erreicht hatte. Diese Minute musste er nutzen, um Farine endgültig außer Gefecht zu setzen. Allerdings musste er sie ablenken und dazu erhob er seinen Zauberstab in die Luft und dachte gezielt an Avis, Oppugno!, drei Vögel schossen aus seinem Zauberstab in die Luft, der Schulleiterin entgegen, jedoch waren sie sehr speziell, denn als Bill schnippste fingen sie alle drei Feuer und sahen aus wie drei winzige Kometen die auf die Astronomin zu kamen. Sehr spektakulär und passend zu ihrem Fach. Aber das war nur die Ablenkung um sie für wenige Sekunden zu beschäftigen. Er ahnte, dass sie sich von den Ranken befreien wollte und zielte sofort auf die Ranken und murmelte leise "duro", ein Verhärtungszauber, der die Ranken noch stärker und widerstandsfähiger machen sollte als sie zuvor waren. Mit einem gewöhnlichen Feuerzauber würde sie sie zumindest dann nicht mehr zerstören können. Sollte der Zauber tatsächlich treffen, saß sie wie die Maus in der Falle und konnte dem alten Mann nicht mehr entkommen. "Expelliarmus!" rief er aus und versuchte sie zu entwaffnen, ehe er mit einem Protego, sich vor Donnerkeilen schützen musste und seinen Zauberstab gegen die Wolke wand. Immer wieder Protego, Protego, Protego. Blitz um Blitz wehrte er ab, ehe  ein Donnerkeil an ihm vorbeischoss und das Holz vor ihm zum splittern brachte. Sofort erzeugte er mit einem 'Impetus venti','Impetus venti',, Scherwinde, die die Wolken auseinandertreiben sollten, sodass der Zauber ihn nicht länger behelligte. Dadurch hatte Farine zumindest Zeit gewonnen und eine Chance sich von ihren Fesseln zu lösen. Um sie aber noch mehr zu ärgern, beschoss er sie mit weiteren Zaubern. Pertrificus Totalus, Stupor!
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Sa 22 Okt 2016 - 4:01

Sie konnte sein lächeln erkennen, wenn sie sich nur genug anstrengte, doch war die Hexe noch nicht ihrer Kräfte beraubt, noch in der Lage sich zu wehren und sich zu befreien. Es hielten sie keine Dornen und Äste ab. Sie versuchte die Elemente zu biegen und zu brechen, dazu brauchte sie sich nicht bewegen, solang ihr Geist klar war und ihre Reaktionen erfolgen konnten. Vögel brachen aus der Zauberstabspitze des älteren, während diese sie angreifen wollten, setzten sich diese in Flammen, kamen als brennende Geschosse der Frau mit dem Dutt entgegen. 'Reducto', damit pulverisierte sie die Vögel welche auf sie zuflogen, schirmte sich mit einem 'Protego' ab, als auch der letzte Vogel fort war. Ihre Augen wirkten wir Gewitterwolken, das Grau veränderte sich etwas, schien sich zu bewegen und wie Wolken einen Tanz aufzuführen.

Sie spürte wie die Ranken sich um sie verhärteten, dank eines Zaubers den der Professor gewirkt hatte. Ihr Lächeln wurde kalt und berechnend. 'Glacius' damit konnte man Dinge gefrieren, so konnte sie sich von den Ranken endlich befreien, nachdem sie eine weitere kleine, zielgerichtete Explosion wirkte. Das Eis zerbarst, die Ranken waren gebannt. Den Entwaffnungszauber wehrte sie mit eine weiteren 'Protego' ab, dafür sprach sie einen 'Araneum' was dazu führte, das sich in einem Radius von zwei Metern Spinnweben um den Zauberer spannten. 'Levicorpus' folgte, während sie sich erst noch mit weiteren Schutzzaubern vor seiner Ganzkörperklammer und einem Schockzauber wehrte. Das gute war, dass er mit Scherwinden ihre Donnerkeile außer Gefecht setzen wollte.

'Lacerare gelu' folgte, eine Eisböe, die den Raum mit Polarluft füllte. Ein letzter Angriff zwischen den Schutzzaubern erfolgte. 'Confundo', ein Verwirrungszauber. Vielleicht würde er sich nicht aus der Schusslinie ziehen können. Man würde sehen. Sie selbst jedoch würde die letzten Rest der Ranken in dieser Zeit noch lösen.
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Di 25 Okt 2016 - 15:37

Der Zauber der auf ihn zugeflogen kam war nicht nur gefährlich, sondern obendrein ein absolutes Chaos für Bills schönes Strategie. Sie schaffte es doch tatsächlich sich aus den Ranken zu befreien, aber was sollte es. Sie würde früher oder später nachgeben müssen. Der Zauber entfaltete beim Aufschlag seine Wirkung, sodass sich Spinnenweben um Bill herum legten und ihn versuchten komplett einzuhüllen. Aber nicht mit ihm! In seinen Augen war eine gewisse Kälte zu spüren, die sich nun auf seine Zauber übertragen würde, er konzentrierte seine Gedanken und spürte wie die Luft um ihn herum ziemlich heiß wurde. ira elementum ,  rief er aus, als die Spinnenweben ihn völlig in seiner Bewegung lähmten, doch der Zauber war gesprochen und es bildete sich eine Kugel aus Flammen um den älteren Gryffindor. Sie brannten das Spinnennetz nieder, bis schließlich Bill wieder die Kontrolle hatte. Nur gut, dass er seinen Zauberstab fest umklammert hielt, so konnte er die Feuerkugel um sich herum effektiv lenken. Diesen gewaltigen Zauber musste er jedoch schnell zuende bringen, ehe er ihm sämtliche Energie aus dem Körper zog und Bill nicht mehr genug Kraft besaß, um dieses Duell zu bestreiten. Es wäre ein taktischer Fehler sich jetzt zu verausgaben, daher komprimierte er die Kugel und feuerte sie wie einen gewöhnlichen Feuerball nach vorne ab.

Dabei hatte er jedoch nicht den Zauber bemerkt, der unterhalb des Feuerballs unter ihm hervorgeschossen kam und ihn mit einem Mal von den Füßen riss und in der Luft baumeln ließ. Gemeine Falle! Aber nicht unvorteilhaft, so schoss zumindest die Eisböe knapp unter ihm vorbei. Nun war er wieder am Zug! Jetzt musste er klug handeln, um die Professorin für eine Zeit lang zu beschäftigen. Die Frage war wie er am besten gegen sie vorging.  plötzlich kam ihm eine Idee , er zielte auf die Duellbühne unmittelbar vor Farine, aber noch immer in einem sicheren Abstand zu ihr, um sie nicht gefährlich zu verletzen, sondern nur durch den aufkommenden Wirbel von Trümmerteilen zu blenden. Defodio , auf einmal zog seine Hand wie von selbst nach oben und zielte auf die Decke, der Blitz schlug in sie ein und sprengte ein großes Loch hinein. Einige Gesteinsbrocken fielen auf die Duellbühne und zertrümmerten sie in der Mitte. Eine Staubwolke erhob sich, die ihr erstmal die Sicht wegnahm. Was zur Hölle war das? W-w--wieso hab ich nicht auf die Duellbühne gefeuert?, fragte er sich im ersten Moment bis ihm klar war, dass ihn nicht nur ein Levicorpus sondern auch ein Verwirrungszauber getroffen haben musste.

"Libercorpus", sprach er leise, aber es schien nicht zu funktionieren, der Verwirrungszauber hielt noch an. Nur gut, dass die Professorin im Augenblick noch beschäftigt war, sich von den Ranken zu lösen. "Libercorpus!!", diesmal schien zu funktionieren, denn Bill wurde wieder richtig herumgedreht auf den Boden zurückgebracht. Nun konnte es also erneut losgehen. "Vaferi!", eine schemenhafte riesige Geisterkuh manifestierte sich und schoss mit vollem Tempo auf Farine zu, leider kam sie nur bis zur Hälfte, weil die Duellbühne dort zerstört war. Aber das machte nichts, es sollte sie nur für einen Augenblick daran hindern ihn beschießen zu können, der eigentliche Tanz begann jetzt.
Für seinen nächsten Angriff würde er wahrscheinlich eine Menge Magie brauchen, aber nur so konnte er sie vielleicht besiegen. Er hielt seinen Zaubrstab in die Luft und ließ eine Wasser Fontäne entstehen, die sich allerdings merkwürdigerweise zu einer Art Löwengestalt formte. Fing der Löwe sie einmal ein, war sie in einem Gefängnis aus Wasser gefangen und der Kampf wäre ein für alle mal vorbei. Mit viel Konzentration regelte der den Magiefluss, der in diesem beinahe 2,5 Meter hohen Zauber steckte. er musste die Strömungen wie die Winde, gegeneinander laufen lassen, damit der Löwe nicht zerfloss. Leise murmelte er eine lateinische Formel und ließ den aus Wasser bestehenden Löwen laut aufbrüllen, ehe er auf Farine zustürmte, das breite Loch mit einem kräftigen Sprung überwandt und die Strecke dahinter weiter auf sie zulief. Würde er sie damit kriegen?
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Mi 9 Nov 2016 - 23:01

Um die Hexe und den Zauberer waren die Schüler versammelt, nicht zu nah, damit sie nicht aus versehen von einem Zauber getroffen werden konnten. Es war, wie schon bei dem letzten Duell nicht einfach – für beide Seiten. Und doch konnte man den Willen erkennen welcher in den Augen der beiden Professoren loderte. Keiner würde einfach so nachgeben. Wenig verwunderlich, nicht umsonst waren Melbourne und Chantealee die beiden Professoren die die Schule mehr oder weniger leiteten. Nicht umsonst hatte man sie berufen, und nicht aus Jux und Dollerei füllten sie diese Positionen aus. Gegen die Spinnenweben die die Hexe ihm entgegen geschleudert hat, wehrte sich der stellvertretende Schulleiter mit einem Feuerzauber, ehe er Kopfüber an der Decke baumelte. Es war ein guter Kampf, und man konnte sehen, wie sehr die Astronomin darin aufging.

Das bersten der Tribüne war nur ein Teil, ebenso das endgültige lösen aus den Ranken. Die Kuh des Gegners schaltete sich von selbst aus, als aber auch schon eine Wasserfontäne in Form eines Löwen auf sie zu kam. Mehrere Zauber schossen aus ihrem Zauberstab, zum einen ein 'Salvio Hexia' um sich ein wenig besser schützen zu können. Dazu kam ein 'Impetus venti', wie auch ein 'lacerare gelu', eine Eisböe, die den Löwen aus Wasser einhüllte. Mit einem 'Stupor' wollte sie die Eisfigur zerstören, um ihren Gegner letztlich endlich zumindest in die Knie zu zwingen. 'Favilludo', sowie auch noch einmal der Verwirrungszauber wurden gesprochen nur um mit einem letzten Schlenker des Zauberstabes eine Ganzkörperklammer auf den Kollegen zu legen. Ihre Augen funkelten dabei eindringlich, während sie beobachtete, was geschah, in der Hoffnung den anderen außer Gefecht gesetzt zu haben.
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Mi 23 Nov 2016 - 20:04

Die Schulleiterin gab sich ganz wie erwartet nicht so einfach geschlagen. Tatsächlich tat sie genau das, was Bill von ihr nicht erwartet hätte, nämlich das sie Verletzungen an ihren Knöcheln riskierte, nur um dieses Duell zu gewinnen. Diesmal jedoch war er nicht bereit einfach so aufzugeben und beobachtete voller Bewunderung wie sie die wässrige Löwengestalt mit einer sehr geschickten Zauberkombination außer Gefecht setzte. Plötzlich geschah etwas von dem man nur sagen konnte, dass es die totale Gedankenübertragung war. Gleichzeitig sprachen sie in Gedanken einen 'Favilludo' Zauber aus. Beide Feuerbälle krachten bis zur Mitte der Bühne und kollidierten dort, wodurch zu allen Seiten hinweg Feuerfunken flogen. Ein ziemlich imposantes Spektakel das ihm jedoch einen Nachteil verschaffte. Er musste sich wegducken. Diesen Nachteil hatte er nicht bedacht und da er den Aufprall nicht bemerkt hatte, wusste er auch nicht, dass er von einem Verwirrungszauber getroffen wurde. Diese wenigen Sekunden hatten ausgereicht. Kein Wunder, dass sie ihn nur mit einem Ganzkörperklammerfluch beschoss! Leider registrierte er diese faule Taktik erst als es zu spät war. Sofort richtete er sichtlich entspannt und vollkommen wissend was er tat seinen Zauberstab aus und sprach in Gedanken einen Protego aus. jedoch manifestierte sich nicht wie erwartet ein Schutzzauber, sondern ein Blumenstrauß und ehe er seinen irrtümlichen Fehler korrigieren konnte, war er auch schon völlig kampfunfähig gemacht. Ein klarer Sieg für die Schulleiterin, die ihn nur wenige Augenblicke später aus seinen Fesseln entließ. Sanft verbeugte er sich respektvoll. "Sehr eindrucksvoll. Würden Sie dem Verlierer ein zweites Duell gewähren?", fragte geflissentlich auf die Etikette und Höflichkeitsform achtend. Diese Duelle gaben einen sehr schönen Anschauungsunterricht ab, auch wenn er verlor. Ihm machte das nichts, es gab immer jemanden der besser war als man selbst.

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Duell 1 beendet Duell 2 folgt.
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Di 29 Nov 2016 - 13:14

Einen letzten Blick ließ die Astronomin durch den Raum schweifen ehe sie mit einem allumfassenden Zauber den Raum in seinen Ursprünglichen Zustand zurück versetzte und auch den Professor aus den Fesseln entließ. Ihren Zauberstab behielt sie in ihrer Hand, während die Arme sich vor der Brust ein wenig verschränkten. „Wichtig bei einem Duell ist nicht, dass man immer nur auf Angriff aus ist. Wichtig ist die Kombination zwischen der Verteidigung und dem Angriff. Man muss lernen den Gegner einzuschätzen, mit seinen Schwächen zu jonglieren und vor allem sich nicht selbst zu überschätzen. Jeder hat eine Schwachstelle.“ Sprach die Astronomin, während alles um sie herum sich wieder auf vor das kleine Duell einstellte.

„Was auch wichtig ist und nicht zu unterschätzen sein sollte: Wenn man von einem Zauber getroffen wurde, sollte man Wissen, wie man sich dagegen zu wehren hat. Darum ist nicht nur dieser Kurs hier wichtig, sondern vor allen Dingen auch die Kombination zu den anderen Fächern die hier gelehrt werden.“ Ihre Augen musterten die Schüler, während sie langsam auf der Bühne entlang schritt. Sie wusste noch immer nicht, was es mit der Prophezeiung auf sich hatte und sie wollte den Schülern die bestmögliche Ausbildung angedeihen lassen, was natürlich nur funktionieren konnte, wenn die Schüler dies auch annehmen würden. „Scheut Euch nicht eure Hauslehrer oder die Professoren der Fächer anzusprechen in denen Ihr Fragen habt, bemüht Euch den Horizont zu erweitern und gemeinsam etwas zu erarbeiten. Nutzt diese Einrichtung um Euch auf das Leben vorzubereiten, habt immer ein Ziel vor Augen und handelt so weise es Euch möglich ist.“

Damit wandte sie sich an den Mann auf der Bühne, nur um in einen sanften Knicks zu sinken. „Eine Revanche, Monsieur Melbourne?“ Leicht hob sich ihr Mundwinkel an und neigte das Haupt. „Ich bin nicht abgeneigt. Aber, damit die Schüler sehen können, dass es nicht immer wie bei einem Duell sondern auch anders von statten gehen kann: Expulso.“ Mit einer schnellen Handbewegung schleuderte sie dem Zauberer den Zauber entgegen, jedoch war dies nicht der einzige, sondern ein ungesagter 'Appotos oppidom' folgte. Ihre Augen funkelten ein wenig, während sie sich diesen Angriff überlegte. „Stupor, flos-plectus,“ folgte, wenn auch nur leise geraunt, sie nutzte den Moment, eindeutig und doch ließ sie ihm die Möglichkeit zu handeln.
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Mi 30 Nov 2016 - 3:37

Bill schwieg, während die Schulleiterin den Schülern etwas zu erklären schien. In dieser Zeit richtete er seine Kleidung, während sein Zauberstab noch immer in seiner Hand ruhte. Erst als die werte Schulleiterin ihn fragte, ob er eine Revanche wollte, rechnete er damit, dass sie sich an die übliche Etikette halten wollte. Aber anscheinend war dem nicht so! Wie aus dem Nichts, schoss sie einfach so einen Sprengzauber auf ihn ab, ohne jegliche Vorbereitung! So war das also, sie wollte den Schülern beibringen was passierte, dass es Zauberer gab denen die Etikette egal war und man auf alles vorbereitet sein musste. Seine Augen verfinsterten sich, als er sah wie sie den Zauberstab schwang, allein aus Gewohnheit, parierte er beinahe automatisch mit einem unausgesprochenen Protego!. Die Professorin bombardierte ihn förmlich mit Angriffszaubern und zwang ihn praktisch in die Defensive! er hatte keine Wahl, er musste handeln um sie endgültig zu stoppen und den Schülern zu demonstrieren, dass man nicht lange zögern durfte. Sie war verdammt gut in dem was sie tat und wusste genau wie sie ihn auf Trap halten musste, um selbst nicht ins Sperrfeuer zu geraten, aber so einfach würde er es ihr nicht machen. Sie wollte einen offenen Kampf ohne Regeln? Den konnte sie bekommen!
"Confringo!", der Zauber bretterte gegen die Duellbühne und zerschmtterte die hölzernen Ranken mit einem ziemlich lauten Knall, der viele Splitter und Staub aufwirbelte. Alle Schüler drängten sich erschrocken mit einem ohhhhh zurück und nahmen Abstand von der Duellbühne. Man konnte in Bills Augen einen Funken sehen, den man normalerweise sonst nie erblickte. In ihm war der Kampfgeist erweckt worden und er beschloss mit aller Härte gegen sie vorzugehen. "Experliarmus, Stupor!" , er nutzte die Ablenkung um etwas Abstand zwischen sie zu bringen, während er mit weiteren "Stupor" Flüchen versuchte sie in Schach zu halten, ehe er einen Feuerzauber in die Form eines Phönixes brachte und diesen mit einer Spannweite von 1,50 Meter auf die Schulleiterin zufliegen ließ. Sie hatte keine Wahl auf diesen Zauber zu reagieren.

Um diesem Duell noch ein wenig mehr Authentizität zu verleihen, verschwand er in einem hellen Licht, dass wie ein Gas wirkte und flog quer durch den Raum, wobei er einen Stuhl auf sie zurasen ließ und etliche Gegenstände in der Luft kreisen ließ, so als ob er sich einen Schutzwall aufbauen würde. Glücklicherweise war das nur Ablenkung sie solle nur glauben, dass sie jeden Augenblick auf sie zugerast kämen, in Wahrheit jedoch waren seine Lähmungszauber die er im Flug gegen sie verwandte die wahre Bedrohung. "Imperdimenta, incacerus!", nach einem ziemlich schnellen Rundflug durch den Raum versuchte er hinter sie zu kommen, um sie mit einem weiteren "Impetus Venti", einer Sturmböe zu Fall zu bringen.
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Do 1 Dez 2016 - 8:59

Es gab ihn nicht, diesen kleinen Moment der Stille vor einem Duell. Kein in sich gehen, sondern lediglich den Moment des Angriffs. Jenen  Augenblick wo der Gedanke entstand und schon als Zauber durch die Luft flog, nicht noch einmal das kurze in die Augen sehen, taxieren und kurz über die Risiken resümieren. Diese Art der Täuschung um dem Überraschungsmoment vollkommen freie Bahn zu lassen. Sie spürte die Wärme des Zaubers durch sich fließen, ehe er sich an ihrer Zauberstabspitze Bahn brach und auf den älteren Professor zuflog. Jener war vollkommen perplex, aber sie wusste, dass der stellvertretende Schulleiter ein fähiger Zauberer war und dass er ihren Angriff würde parieren können, denn sonst hätte sie das nicht gemacht. Er wehrte sich, während die Schüler überrascht zurück sprangen, die Professoren  jedoch keine Gnade walten ließen.

Jeder der beiden wusste wie gut der andere Zauberer war. Beide parierten die Angriffe des anderen, während der Sprengzauber Melbournes den flos-plectus der Astronomin zu einem kleinen Splittermeer verwandelte. Sie selbst schützte sich mit einem 'Protego', als er ihr weitere Zauber entgegen brachte. Ihre grauen Augen begannen das wolkenverhangene Frau anzunehmen, während die Umgebung sich immer mehr in ein Schlachtfeld denn noch in einen Unterrichtsraum verwandelte. Sein Feuerphoenix von einer beachtlichen Spannbreite steuerte auf sie zu, während sie einen Schutzwall aus Schutzzaubern aufbaute, doch konnte der Phoenix sie am Arm streifen, setzte das Kleid in brannt und hinterließ ein Wunde an ihrem arm. Sie konnte den Schmerz deutlich spüren, konnte spüren wie sich das brennen ausbreitete und für einen Augenblick ihr Handeln beeinflusste.

Sie musste sich konzentrieren und sich sammeln, was dank des Adrenalins welches sich bereits in ihren Venen befand  relativ gut umsetzen ließ. Zumindest konnte sie den Phönix auf einen anderen Weg lenken, wenn auch nicht vollkommen beherrschen. Aber das war auch nicht das wichtigste, nichts was sie den Schülern zeigen wollte. Jene sollten lernen, dass man Defizite haben durfte, man musste nur seine Fähigkeiten bündeln und damit die Defizite aufwiegen. Mit weiteren Zaubern konnte sich die Hexe konfrontiert sehen, ein Stuhl den er ihr entgegenschleuderte. Mit einer eher getanzten Drehung entging sie diesem Geschoss, was sie schmunzeln ließ. Wofür das ewige Üben der Tanzschritte alles gut war hatte sie schon ein paarmal feststellen dürfen, so auch jetzt.

Mit einer Salve 'Araneum' Zauber versuchte sie alle Geschosse abzufangen, als sie sich schon mit weiteren Zaubern bedroht sah. Protego ist dein Freund, hatte mal einer ihrer Professoren gesagt und in diesem Moment nutzte sie dies so gut es ging, jedoch lenkte sie einen der Angriffe nur ab, um kurz darauf festzustellen, dass der Lähmzauber ihren linken Unterarm getroffen hatte, was sie in ihrer Handlung etwas einschränkte, da sich scheinbar der Zauber langsam aber sicher nach oben arbeitete. Die Zauberstabhand lag kurz auf dem gelähmten Arm, ehe sie sich mit wehenden Röcken herumdrehte. Den anderen mit Zaubern beschoss, auch wenn sie nicht wie er den Platz wechselte. „Ignis tempestas,“ konnte man vernehmen, während 'lacerare gelu' unausgesprochen direkt hinterher folgte um den Sturm den Bill entfachte gekonnt zu nutzen. Ebenso zwei kurz nacheinander gesprochen Stupor. „Expelliarmus,“ ihre Wunde schmerzte immer mehr und im Moment wollte sie einfach nur noch das Duell beenden.
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Fr 23 Dez 2016 - 22:24

Seine Augen funkelten, seine Haare wehten im Wind des Kampfes, alles an ihm war noch ernster und kälter als sonst. Seine dunklen Augen verengten sich als sie ihm einen Feuerball entgegen schoss. "Aguamenti", ein Wasserstrahl schoss aus seinem Zauberstab und traf geradeso den Feuerball, der nicht unweit von ihm entfernt war. Als die beiden gegensätzlichen Komponenten aufeinanderkrachten, entstand eine Menge Dampf, der ihm mit samt einer Eisböe direkt ins Gesicht geblasen wurde. Eine ausgezeichnete Kombination von Zaubern, die die werte Schulleiterin da anwandte. Der Sturm hatte viel an Kälte verloren, weil der Dampf der Bill entgegenkam immer noch relativ warm war. "Impetus Venti!" flüsterte er und versuchte die Windrichtung des Sturms zu ändern, damit Bill nicht in einen Eiszapfen verwandelt wurde.

Die Schüler schrien bei den Scherwinden, die dabei entstanden, laut auf und duckten sich weg. Stühle, Gläser, alles was nicht lose war, fiel um oder zersplitterte auf dem Boden. Es gab keine Zeit sich auszuruhen, sein Arm war verwundert. Ein Eissplitter hatte sein Arm zerschnitten und eine größere Wunde auf jenem hinterlassen. Alles in allem nichts, was das Ende für ihn bedeutete. Aber es schien, dass die werte Schulleiterin langsam aber sicher nachließ. Ihre Hand schien nicht mehr richtig zu funktionieren, sodass die Ausführung von stärkeren Zaubern beinahe unmöglich war.
Dennoch konnte er nichts tun, er wurde von ihren vielen Schockzaubern, mehr und mehr zurückgedrängt, sodass er keine andere Alternative sah. Er löste sich in weißen Rauch auf und erhob sich erneut in die Lüfte empor, um einmal quer durch den ganzen Raum zu fliegen. Er wich den Schockzaubern, die auf ihn gerichtet waren aus und materialisierte sich direkt hinter ihr. Jetzt geschah es wie in Zeitlupe, noch im Dreh wandte sie zur gleichen Zeit wie er einen Entwaffnungszauber an. Die Blitze trafen sich in der Mitte, sodass ihre Zauberstäbe mit einem Mal magisch verbunden waren. Jetzt kam es darauf an, wer mehr Disziplin und Kontrolle über die Magie besaß. Jedes Fitzel an Konzentration war nun wichtig! Der Verlierer würde seinen Zauberstab verlieren und damit auch das Duell! In der Mitte, der sich die beiden Blitze trafen, entstand ein helles Licht, dass sich zu einer Kugel formte. Zweifelsohne setzten beide ihre letzten Magiereserven ein, um diesen Kampf so schnell wie möglich zu beenden. Hier und da schoss ein Blitz aus der Kugel heraus, sodass die Wände links und rechts von ihnen einige Einschusslöcher erhielten.

Lange würden sie beide das nicht aushalten, also galt es sie mit einem gewaltigen Kraftaufwand zu überwältigen. Der hob seinen Zauberstab wie eine Peitsche schnell nach oben an und ließ ihn dann hinuntersausen, sodass die miteinander verbundenen Blitze eine Welle genau in ihre Richtung schlugen. Die Kugel näherte sich durch diesen Stoß mehr und mehr der Schulleiterin. Nur noch ein kleines Stück und sie würde diesen Kampf verlieren. Aber ehe er sich versah, schien sie ihre Kraft wiedergewonnen zu haben und lenkte die Kugel zu ihm zurück. Ein Kräftemessen, dass beide sehr stark beanspruchte. Niemand wollte jetzt aufgeben, beide waren darauf aus den anderen zu besiegen. Erneut setzte Bill alles in seinen Zauber hinein, sodass sich die Kugel schnell wieder in der Mitte einpendelte, ehe sie ihren Weg zu Farine wieder fortsetzte. Nachdem die Lichtkugel, bestehend aus zwei Entwaffnungszaubern, über die Hälfte des Weges hinter sich gebracht hatte, verpasste Bill ihr einen letzten Schub, wodurch diese Farine traf und eine ziemliche Druckwelle ihr entgegen schleuderte. Der Kampf war vorbei, Bill hatte gesiegt. Doch der Preis für seinen Sieg war nicht gerade gering gewesen. Seine Verletzung machte ihm ein wenig zu schaffen und er spürte die körperliche Ermüdung, die ihn so kurz nach diesem Kampf einholte. "vaincu", was französisch war und übersetzt besiegt bedeutete.
Tief durchatmend steckte er den Zauberstab weg und ging auf sie zu. Er hielt uhr freundlich, wie es sich für einen Gentlemen ziemte, die Hand hin, um ihr aufzuhelfen.
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Di 3 Jan 2017 - 16:36

...Neuer Tag, neues Glück...


Wiedereinmal war es soweit, wiedereinmal war Wochenende und daher war ein Duellierclubtreffen, so war es wenig verwunderlich, dass auch die Brünette sich an diesem Samstag morgen fertig machte, gemeinsam mit den anderen Frühstückte und sich später im Übungsraum einfand. Nur kurz hatte sie sich am Lehrertisch mit Bill abgesprochen, sie würde sich direkt nach den Übungen zurückziehen, nicht nur weil sie noch immer an den Folgen des Zaubers litt, welchen sie kurz nach Chester Wells Tod über die Schule gesprochen hatte und von Miguell mit neuen Mitteln zur Stärkung versorgt wurde - dieser achtete im übrigen sehr auf das Wohl der Hexe, damit sie sich nicht doch noch übernahm - sondern auch weil sie sich mit dem Professor für alte Runen treffen wollte, sie hatten sich schließlich dazu entschieden eine gemeinsame Unterrichtseinheit abzuhalten und dafür müssten sie noch das ein oder andere ab- und vorallem besprechen.

Und wenn die Französin es zugeben müsste, sie freute sich schon sehr auf diese Begegnung, nicht nur weil sie sich scheinbar sehr Wohl in der Nähe des Isländers fühlte sondern auch weil sie es schätzte, wie er seinen Unterricht führte. So betrat sie in ihrem dunkelblauen, viktorianischen​, hochgeschlossenen Kleid den Raum in dem schon einige andere warteten, andere schon übten und wieder andere sich noch unterhielten. Ihre Schritte hallten dank ihrer Schuheleise wider, leicht nur raffte sie den Kleiderstoff damit sie nicht auf den Saum des kostbaren Stoffes trat, während der strenge Dutt das Bild der Astronomin komplettierte, welche damit eine gewisse kühle Ausstrahlung ihr eigen nennen konnte.

Ihre Hände hatte sie zu einem Dreieck gefalten, welches vor ihrem Schoß ruhte, ihre grauen Augen waren abwechselnd auf die schon übenden Schüler gerichtet, die sich in lockeren Gruppen versammelt hatten, als sie auch schon ihren Stellvertretenden Schulleiter erblickte, der sich grade mit Nate Rupert unterhielt und ihm scheinbar einen für den jungen schweren Zauber erklärte. Der Dachs war eine wandelnde Naturkatastrophe, wenn man von seiner vollführten Magie ausging, jedoch als Theoretiker würde er vielleicht noch seinen Weg machen können. Sie konnte seinen abschätzigen Blick erkennen, als sie sich näherte.

Die Sternwanderin wusste, dass er sie nicht mochte und daher unterbrach sie die beiden auch nicht weiter, legte nur kurz die Hand auf den Arm des älteren, neigte den Kopf und glitt zur Duellbühne, darauf wartend, dass Bill sich zu ihr gesellte. Einige andere Gesichter konnte sie sehen, welche sich hier sonst nicht oder zumindest nicht oft tummelten. Andere tuschelten das sie nie etwas anderes trug als jene 'Fetzen' und dabei wie eingefroren wirkte. Icequeen. Wie sooft. Und doch war da etwas in ihrem Blick, was sie weicher wirken ließ als sonst. Sicher ihre Medikamente, die sie zuvor von Miguell geholt hatte und schon seit einigen Wochen vorsichtig dosiert einnahm.
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Bill Melbourne
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Sa 14 Jan 2017 - 17:56

Wie immer in seinem schwarzen Anzug gekleidet war er beim Frühstück und später im Duellierclub erschienen, wo er Nate Rupert ein paar Tipps und Ratschläge zu einem eher schwereren Zauber erteilte. Erst als die Schulleiterin ihn kurz am Arm berührte, sah er zu ihr auf, schenkte ihr ein kurzes Lächeln und verabschiedete sich von Mr Rupert. Bevor er die drei kleinen hölzernen Stufen zur Bühne hinaufstieg, zog er sein Sakko aus und hängte es ordentlich über einen der Stühle. Dann zog er seinen Zauberstab aus der Innentasche und begab sich auf die Bühne. Sein Blick war ernst und seine Haltung kerzengerade, als er seiner Oppunentin in die Augen sah. Den letzten Kampf hatte er gewonnen. Aber wie würde ein wirklich ernster Kampf zwischen ihnen enden? Wenn sie beide bereit waren bis zum äußersten zu gehen, wer würde dann den Sieg erlangen? Nur gut, dass er das nicht testen musste. Er wollte sie nicht verletzen, vor allem weil sie eine Frau war, vor er er den höchsten Respekt hatte. Sie war jung und überaus talentiert, ihre Art entsprach der einer wahren Dame. "Je vous souhaite de relever avec succès les défis" (ich wünsche ihnen viel Erfolg), sagte er französisch, verbeugte sich kurzerhand und erhob schließlich den Zauberstab um mit seinem ersten Zug zu beginnen.
Sein Blick war auf einen Blätterstapel gefallen der auf einem Tisch an der Seite lag, den würde er sich zu Nutze machen, um Farine für einige Augenblicke zu blenden. Sofort visierte er sie an und ließ die Blätter wie einen Schwarm lauter kleiner Fliegen um Farine Gesicht herumfliegen. Das sollte sie zunächst erstmal beschäftigen, aber damit die Vorstellung noch nicht abgeschlossen.
"Aguamenti" rief er aus, fing aber an den Zauberstab merkwürdig in der Hand zu drehen und leicht routierende Bewegungen zu machen, die das Wasser zu einem kleinen etwa sechs Zentimeter großen Ball formte und mit einem in Gedanken nonverbal ausgesprochen "Glacius" vereisen ließ. Es kostete ihn eine ausholende Bewegung mit seinem Arm, um diesen Eisball auf sie zu schleudern zu lassen. Natürlich war ihm klar, dass das Farine nicht stoppen würde, weshalb er mit dem Gedanken spielte, den Ball noch unmittelbar vor ihr zu sprengen und sie durch die umherfliegenden Eissplitter daran zu hindern ihn anzugreifen. Aber ein solcher Angriff wäre für den Duellierclub ziemlich gefährlich und wenn das schief ginge, hätte sie ein Auge weniger. Stattdessen bediente er sich eines anderen auch sehr wirkungsvollen Zaubers. "Serpensortia, Engorgio", rief er und ließ die Schlange auf eine beachtliche Größe wachsen, sodass sie nun nicht mehr so einfach mit einem Auflösungszauber zu vernichten war. Während Farine also mit den anderen Zaubern beschäftigt war, näherte sich ihr eine ziemlich aggressive Schlange.
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   So 15 Jan 2017 - 14:02

„Ne vous laissez pas distraire.“ Er sollte sich nicht ablenken lassen, ein Rat der jungen Schulleiterin an Ihren Stellvertreter der gerade noch mit dem Hufflepuff mit Rat und Tat zur Seite stand. Natürlich konnte sie den abwertenden Blick des Dachses spüren, er  mochte sie nicht. Aber das war auch etwas was ihre Position mit sich brachte. Sie wollte garnicht von allen gemocht werden, sie wollte dass die Schüler etwas mit auf den weg nehmen konnten. Und das erreichte man nicht indem man sie mit Samthandschuhen anfasste oder sie machen ließ was sie wollten. Der ein oder andere würde es vielleicht irgendwann verstehen, natürlich nicht jeder.

Aber das war in Ordnung und würde es auch weiterhin bleiben, sie würde einfach die bleiben die sie war. Und da könnte kommen was wollte, jetzt aber stand sie hier auf der Duellbühne mit dem älteren Mann der noch von der alten Schule war. Diesmal wurde das Duell nicht großartig eingeleitet von der Französin, leicht deutete sie einen Knicks an während der man sich verbeugte. Ein ehrenhaftes Duell, wie es oft von statten ging – interessanterweise nutzte sie diese Möglichkeit sich ein wenig Freiheit zu verschaffen sogar sehr gern, auch wenn sie nicht immer den ersten Zauber sprach.

So wie heute. Der Zauberer begann seinen ersten Zug mit einigen umherfliegenden Papierfetzen, welche sie jedoch mit einem kleinen Feuerzauber zu Aschefetzen auflösten, doch war damit natürlich sein Zug noch nicht beendet. Ein Eisball flog auf die junge Astronomin zu, welchen sie mit einem Schlenker ihres Zauberstabes an die Decke  lenkte und dort mit einem kleinen, dezenten Sprengzauber zu einem kleinen Schneegestöber verwandelte, jedoch die Schlange, welche Professor Melbourne zwischenzeitlich erschuf und anwachsen ließ, schien sie einen Augenblick zu irritieren. Eine Sekunde länger des zögerns und die Schlange hätte sie mit ihrem Biss erwischt, nur ein kleiner Hechtsprung seitens der Schulleiterin konnte das Tier vom Ziel trennen.

Dabei rammte sie sich die Schulter an, welche einen deutlichen blauen Flecken aufweisen würde nach diesem Treffen im Duellierclub. „Reducto,“ hauchte sie, nur um noch direkt einen 'Evanesco' hinterher zu schicken, sicher war sicher. Sie wollte nicht noch einmal dieser Schlange begegnen, die es schaffte ihr Herz unangenehm schnell schlagen zu lassen. Noch vom Boden aus hüllte sie sich in einen 'Nebula nubis', ehe sie sich aufrappelte. Um sich herum legte sie einen 'Salvio hexia', nur um dann einen 'Speculo reflexionem' herzustellen, ein Spiegelbild von zwei Doppelgängern, nur eine von den drei Frauen ließ einen 'flos plectus' auf dem Boden entlang wachsen, nur um sich langsam aufzurappeln. Ihre Schulter schmerzte, aber sie wollte das Duell noch nicht beenden. Nicht solang sie nicht kampfunfähig war, oder er.
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Di 17 Jan 2017 - 4:21

Das die Schulleiterin sich in einen Nebel einhüllen würde hatte er bereits vorausgesehen. Kein Wunder, der Angriff den er ihr bot war auch nicht von schlechten Eltern gewesen, obgleich es wesentlich schlimmere gab. Trotzdem empfand er eine tiefe Bewunderung für ihre Art die Schlange unmittelbar vor dem Angriff zu neutralisieren. Das Werk einer wirklich talentierten jungen Hexe mit viel Elan und Konzentration. Ein Evenesco Zauber bedurfte viel Konzentration und war überhaupt nicht leicht auszuführen. "Impetus Venti!", rief er aus, um eine Windwelle zu benutzen um den Nebel zu vertreiben. Es löste zwar sein Sichtproblem, schob den Nebel aufgrund der geschlossenen Fenster lediglich an die Seite und es war nur eine Fragte der Zeit bis er sich wieder zwischen sie stellte. "Stupor!", sein Schockzauber prallte allerdings an einem Schild ab, den sie um sich herum gebildet hatte. Sie zog sich also in ihr Schneckenhaus zurück. Na schön, aber so leicht würde Bill nicht aufgeben. Aber zu einem Angriff hatte er keine Zeit mehr, denn ehe er etwas tun konnte, schossen hölzerne Ranken aus dem Boden und klammerten sich an ihn. Einen solchen Angriff hätte er eigentlich voraussehen müssen, besonders da sie ganz offensichtlich versuchte Zeit zu schinden. Leider hatte er durch die Nebelwand nicht rechtzeitig sehen können, wer den Zauber ausgesprochen hatte aber seis dum.
"Stupor!" rief er aus um die Ranken in der Mitte zu zertrennen, womit er auch Erfolg hatte, dummerweise wurde er von ihnen nach hinten getrieben. Die übrig gebliebenen griffen nämlich immer wieder nach ihm und peitschten über den Boden. Daher hatte er keine Wahl als sie mit einem "Ignis flammare" außer Gefecht zu setzen und danach schnellstens einen "Vaferi" Zauber zu benutzen, um die Schulleiterin daran zu hindern seine geringe Aufmerksamkeit auszunutzen. "Flos Plectus!", wenn er nicht durch den Schild kam, würde er halt den Spieß herumdrehen und unterhalb des Schildes zu ihr durchdringen. Es gab immer mehr als nur eine Möglichkeit den Spieß herumzudrehen. Dennoch musste er zugeben, dass ihre Art ihn in die Defensive zu treiben ihn amüsierte. Sie war ein Musterbeispiel für eine geborene Duellantin und am liebsten würde er ihr herzlich gerne einmal in einem Kampf gegenüber stehen, in denen die Regeln nicht ganz so streng waren.

Seine Augen beobachteten jegliche Reaktion, auch wenn er die Schulleiterin durch die Kuh, in den wenigen Sekunden überhaupt nicht im Blick hatte. Der Nebel glitt langsam aber bedrohlich um sie herum, die Schüler tuschelten und gaben sowas wie "uhh" und hielten teilweise die Luft an. Viele waren wieder bis zur Wand weggerückt, um sie herum schien absolute Stille zu herrschen, während sich die Schulleitung einen harten Kampf bot. Wenn das hier vorbei war, würde er sie auf alle Fälle fragen, wer sie so wirksam unterrichtete. Schließlich begegnete man nicht alle Tage so einer ungewöhnlichen und seltenen Persönlichkeit wie der ihren. Und wenn Bill so etwas sagte, war das ein großes Kompliment, dass er noch längst nicht für jeden Zauberer oder für jede Hexe übrig hatte. Hogwarts konnte von Glück reden, dass sie auf der Seite der Guten stand und nicht auf der Seite der Dunkelheit. Andernfalls hätte die Schule ansonsten einen sehr gefährlichen Feind gegen sich.
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Di 17 Jan 2017 - 20:31

Sie spürte wie der Körper für einen Augenblick gegen die Astronomin arbeitete, sie spürte wie ihre Kräfte nachließen und doch war ihr Wille ungebrochen, sie hasste Niederlagen und sie hasste es nicht bei Kräften zu sein. Natürlich hing ihr noch immer nach, dass sie vom Turm gefallen war und sie seither die Medizin von Miguell zu sich nahm um wieder stärker zu werden und auf ihrem eigentlichen Niveau zu sein. Aber sie spürte auch, dass sie wohl trotz allem noch eine Weile brauchen würde bis sie wieder ganz obenauf war. Nichts was sie störte, aber doch an dem hinderte, was sie sich alles vorgenommen hatte, denn an den Abenden nach einem Training im Duellierclub war sie vollkommen erschöpft und suchte nur noch ihre Ruhe oder ruhige Gespräche.

Natürlich dachte sie allgemein hin nach über die Situation in Hogwarts und was man tun könnte und müsste, wie sie weiteres Personal locken könnte, doch war all dies gerade zweitrangig. Alle ihre Gedanken schaltete sie ab, konzentrierte sich deutlich auf die Schlange welche sie neutralisierte. Einfach war es nicht bei der Größe, natürlich hätte sie jene auch schrumpfen können, doch war es im Endeffekt ebenso schwer und dieser Zauber schneller als wenn sie erst den Schlangenleib geschrumpft und dann anderweitig unschädlich gemacht hätte. Und aus jeder Situation lernt man doch. Das ihr Duellpartner unterdessen den Nebel welchen sie um sich gelegt hatte mit einem Zauber davon schob störte sie nicht, denn sie war mittlerweile in mehrfacher Ausführung da.

Ein Schutzschild schützte sie vor einem 'Stupor', welcher deutlich die Konturen ihrer kleinen Nussschale nachzeichnete, während sie selbst einen Rankzauber auf den älteren losließ. Sie konnte sehen, wie die ersten Schösslinge sich zeigten und dann der Kollege gegen die größer werdenden Wurzeln sich erwehrte. „Deprimo,“ mit diesem Sprengzauber schoss sie ein großes Loch in den Boden um die Kuh von sich abzulenken und dafür quer durch den Duellierclub zu jagen, wo Schüler ihr aus dem Weg springen mussten. Sein 'Flos Plectus' war deutlich an ihren Füßen zu spüren, ein Ablenkungsmanöver musste her, also setzte sie ihren Zauberstab auf dem Boden ab und ließ mit einem Zauber den Boden erglühen. Ein einfacher Feuerzauber, doch so präzise auf die Wurzeln gelegt, dass jene langsam hinab brannten.

„Nebula nubis, Favilludo,“ zischte die Astronomin, die noch einen versteckten Feuerball dem Zauberer entgegen brachte, die dunklen Wolken legten sich um den Feuerball mit der Membran in seiner Mitte, während sie mit einem 'Aguamenti' und einem 'Glacius' den Boden zu den Füßen des stellvertretenden Schulleiters vereiste. „Stupor, Incarcerus.“ Die beiden letzten Angriffe, während die grauen Augen auf das Gegenüber blickten und versuchte den Ausgang dieser Übung schon in Gedanken vorauszusehen, zumindest zu erahnen, denn Wahrsagen war wirklich nicht ihres. Die Schüler hatte sie vollkommen aus ihrem Bewusstsein gedrängt, hatte nur noch das Duell gesehen zwischen sich und Professor Melbourne.

Doch jetzt spürte sie abermals, wie die Kräfte nachließen, sie ein wenig Schwindelte, doch solang wie es keinen 'Sieger' gab, würde sie sich zurück halten, nicht dem nachgeben, was sie grade umfangen wollte. Sie wollte nicht den Körper über den Geist siegen lassen. Und das würde sie auch nicht, sich jedoch relativ schnell zurück ziehen und die restliche Zeit den älteren Zauberer die Aufsicht übernehmen lassen. Doch soweit war es noch nicht. Das ihr Kollege auch noch Fragen hatte, bei wem sie gelernt hatte, würde sie auch erst nach dem Duell erfahren und ihm erst dann auf diese Worte eine Antwort geben.
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Do 9 Feb 2017 - 21:54

Die Schuelleiterin war gnadenlos mit ihm und dieses Mal sollte er keine Chance haben sich aus der Sache heraus zu lavieren. Alles stand gegen ihn und gerade als er die Ranken beseitigt hatte, legte sich auch schon ein dichter Nebel um ihn herum, der einzig und allein von einem hellen Feuerball erleuchtet wurde. Die Bühne war nicht breit genug um auszuweichen, also hatte er keine andere Wahl als ihn mit einem "Deprimo" zu eliminieren. Die Feuerfunken schossen in alle Richtungen und gerade als er sich versuchte nach hinten zu bewegen, spürte er das Eis, dass sich unter seinen Füßen gebildet hatte und die halbe Bühne zur Eisfläche machte. Für einen Windzauber hatte er gar keine Zeit mehr. er war so sehr damit beschäftigt das Gleichgewicht zu halten, dass er gerade noch so einen Protego anwenden konnte, um dem Schockzauber zu entgegen. Aber der Schwenker mit seinem Arm brachte ihn völlig aus dem Gleichgewicht, sogar so sehr das er ins Wanken geriet, auf den Füßen hin und her rutschte und dann als es zu spät war von Seilen kampfunfähig gemacht wurde. Der Kampf war vorbei! Zumindest für ihn und das auch nur weil er nicht auf das geachtet hatte was unter seinen Füßen geschah. Seine Strategie war gescheitert. Letzten Endes hatte also die Schulleiterin mal wieder einen ordentlichen Sieg errungen. Gar nicht schlecht.

"Das wars dann wohl für mich." rief er über die Bühne, damit sie keinen weiteren Zauber anwandte um ihn anzugreifen. "Sie haben sehr gut gekämpft.Eine sehr ausgeklügelte Strategie, ich war sehr überrascht, das Eis unter meinen Füßen nicht bemerkt zu haben. Wünschen sie eine Revanche?" was die Siege anging, wechselten sie sich ständig ab. Mal gewann der eine, mal der andere, aber stets sollte einer die Oberhand gewinnen. Es schon interessant mit anzusehen, wie sie ständig neue Möglichkeiten ausloteten um ihrem Gegner den Kampf so schwer wie möglich zu machen. Vielleicht war eben das, der Grund wieso sie ständig miteinander trainierten.

Duell beendet!
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Sa 11 Feb 2017 - 14:59

Es sollte noch eine Revanche an diesem Tag geben zwischen der Schulleiterin und dem stellvertretenden Schulleiter, nachdem beide erst noch wieder ein wenig Kräfte sammelten indem sie erstmal die Schüler üben ließen und ihnen die Duellbühne überließen, doch abschließend für diesen Tag würden die Professoren abermals einen schnellen Zauberabschlag demonstrieren, ohne große Vorreden, sondern nur nach allen Regeln der Kunst indem sie sich voreinander verbeugten und entsprechend jeder Etikette agierten. Etwas was die Astronomin sehr schätzte, sie mochte die altertümlichen 'Fehde-Regeln' Und so konnte sie nach dem dezenten Knicks den sie vollführte auch schon ihre erwählten Zauber anwenden.

Doch spürte die grauäugige Hexe schon jetzt, dass ihre Kraft für diesen Tag allmählich erschöpft war. Wüsste Miguell dies, er würde sie sicher tadeln und umgehend von der Bühne in ihre Räume schicken, damit sie sich hinlegte. Doch zu Stolz war die junge Französin, die sich nicht eingestehen wollte, dass sie schwächelte. „Anteoculatia,“ sprach die Französin ruhig, während sie sich nicht das obligatorische Geweih vorstellte sondern die Füße einer Ente, dank des Zaubers und ihrer Vorstellungskraft war dies möglich schließlich war es eine Semiverwandlung. Ungesagt folgte ein Engorgio auf eben diese Füße, in der Hoffnung, dass der Professor ihn nicht abblocken würde, während sie noch einen Entwaffnungszauber, einen 'Stupor', hinterher schickte, den aber mit einem deutlichen reinlegen in den Zauber, um ihm mehr Kraft zu geben. Während der letzte Zauber auf die Stühle gerichtet war, welcher abermals non-verbal gesprochen wurde. 'Waddiwasi'.

Ein Zauber der Objekte mit hoher Geschwindigkeit in eine Richtung schoss in die man sie lenkte und die Professorin lenkte die Stühle – drei waren es lediglich – direkt auf ihren stellvertretenden Schulleiter. In den grauen Augen konnte man sehen, dass sie eine gewisse Berechnung in die Zauber legte und doch spürte sie, dass schon diese an ihr zehrten und sie am Abend erschöpft sein würde. Leise hoffte sie, dass Aykjell an diesem Tag nichts mehr vor hatte was mit Wanderungen durch Sümpfe, Moore, oder über Stock und Stein mit ihr vor hatte, nur um sie weiteres zu lehren damit sie sich weiter entwickeln konnte. Denn sie spürte, sie würde wahrscheinlich schon nach einem kurzen Stück nicht mehr die Kraft aufbringen können mit ihm mitzuhalten. Aber jetzt war dieser Gedanke unwichtig, denn sie musste sich konzentrieren auf das was von Bill zurück kam. Doch schon jetzt war ihr klar, dass sie zu sehr gezögert hatte.
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Di 28 Feb 2017 - 23:35

Er spürte das er inzwischen auf wackligen Beinen stand. Die Duelle mit Professor Chantealee trieben ihn bis an seine Grenzen. Nicht das er nicht genießen würde, aber sie war wirklich keine leichte Gegnerin und vor allem nicht zu unterschätzen. Ihre berühmten hinterlistigen Tricks mit denen sie ihn bereits desöfteren hereingelegt hatte, waren bisher stets sehr gut durchdacht und selten hatte er schnell genug reagieren können. Aber diesmal sollte sich etwas daran ändern! Seine Augen richteten sich auf die Schulleiterin als sie sich in die jeweiligen Startpositionen stellten. Der erste Gedanke der ihm durch den Kopf schoss war: Welche Strategie würde sie diesmal verfolgen? Diesmal sollte es anders laufen, der Vorteil musste auf seiner Seite stehen und nur das zählte für ihn. Kaum das man bis drei heruntergezählt hatte, trieb sie ihn auch schon mit den ersten Zaubern in die absolute Defensive. Es gab keine Chance zurückzufeuern. Mit den Zähnen knirschend wurde er samt und sonder von ihr immer weiter bis an den Rand der Bühne beinahe gedrängt. Es war nur noch ein halber Meter Abstand, bis er nach hinten über fallen würde und das Duell für ihn gelaufen wäre. Aber welche Chancen hatte er ihr zu entkommen. Das einzige was er konnte war den Protego zu benutzen, um seine Verteidigung aufrecht zu erhalten.

Während er überlegte bemerkte er gar nicht wie ihm geschah. Gerade noch hatte er einen ihrer Zauber abgewehrt, da riss ihn auch schon ein Schockzauber von den Beinen. Er musste ihn gerade in dem Moment erreicht haben, als sich der unsichtbare Schild auflöste, die Sekundenintervalle in denen sie die beiden Zauber abgefeuert hatte waren so kurz, dass er sie nicht beide parieren konnte.
Wie eine Feder zog es ihm die Beine nach hinten und landete auf dem Bauch, jedoch gerade so, das er nicht von der Bühne fiel. Ein kurzer Schmerz durchfuhr ihn, ehe er die Augen wieder öffnete und die drei Stühle bemerkte, die sie ihm entgegen schleuderte. "Deprimo!", der folgende Knall riss den ersten Stuhl in Stücke und hatte zur Folge das die anderen ihn durch die Druckwelle ausgelöst nur knapp verfehlten. Langsam rappelte der alte Mann sich wieder auf und warf der Schulleiterin einen sehr ernsten Blick zu. Er hasste diese Art von Überraschungen und war mehr darüber frustriert, dass er den Zauber nicht hatte parieren können.  "Favilludo", flüsterte er und schoss einen - von einer Membran umschlossenen - Feuerball in Richtung der Schulleiterin ab, "Oppogno, Avis!", rief er aus und ließ die Vögel ganz wie es ihm ähnlich sah in Flammen aufgehen. Nun gab es nicht mehr viel zu tun, denn das Ablenkungsmanöver war für wenige Sekunden damit gelegt. Jetzt konnte er den Hauptakt starten. "Fulminictus tempestatem ", sprach er und schloss die Augen, um die Wolke mit den kreisförmigen Bewegungen seines Zauberstabes zu erzeugen. Langsam aber sicher formte sich eine kleine Gewitterwolke die er prompt der Schulleiterin auf den Hals hetzte. Nun musste sie die Ablenkung durchbrechen und sich mit einer Wolke abgeben und sobald sie sich mit der Wolke beschäftigen würde, wäre sie auch schon entwaffnet. Das war der ganze Plan dahinter. Allerdings musste er zugeben, dass dieser Plan nicht wasserdicht war. Sein Gefühl verriet ihm, dass die Schulleiterin noch ein weiteres Ass im Ärmel hatte und er am besten dafür sorgen sollte, das sie nicht dazu kam dieses auszuspielen.
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Do 2 März 2017 - 19:49

Dunkel leuchteten die Augen auf, als der ältere Zauberer sich bereit machte, um ihre Zauber zu parieren. Sie selbst war in Gedanken und betrachtete mehr das Schauspiel als das sie etwas gegen seine Zauber trat, sie spürte wie die Konzentration nachließ. Wie eine Fechterin machte sie einen Schritt nach vorn, nachdem einer der Stühle zerstört war und die anderen ihn nur nicht getroffen hatten weil er ihnen aus dem Weg gesprungen war. Oder zumindest so ähnlich, ganz genau erinnerte sie sich nicht mehr daran, was wohl eine Nebenwirkung war ihrer derzeitigen Schwäche. Kleine Lichtblitze waren vor ihrem inneren Auge zu erkennen und grade als sie einen Zauber sprechen wollte, wusste sie nicht mehr, welcher es war.

Ihre Konzentration ließ massiv nach und so konnte sie lediglich einen Schutzschild um sich ziehen und eine Winböe generieren um sich noch einigermaßen vor dem Angriff zu schützen. Die brennende Membran und die auf sie zusteuernden, ebenfalls brennenden Vögel konnte sie grade noch abwehren, nur um zu spüren wie sich eine Gewitterwolke um sie herum bildete, Ihr Blick glitt empor, als auch schon der erste Donnerkeil auf sie hinabfuhr, sie zur Seite glitt, dabei über einen der Stuhlreste stolperte und sich so unglücklich verfing, dass sie nach hinten über fiel und mit dem Kopf auf die Bretter schlug. Benommen lag sie da, mehr oder weniger zusammen gekauert. Das ein schmales Blutrinnsal an ihrer Schläfe hinab lief spürte sie kaum, nur dass es ein wenig wärmer an der Stelle war.

Einen letzten Zauber konnte sie wirken, ehe es schwarz um sie wurde. Geschwächt von ihrem Schutzzauber und diesem Duell war die brünette Astronomin auf jeden Fall und doch wollte sie es sich nicht anmerken lassen, sonst müsste sie wieder in den Krankenflügel und das wollte sie vermeiden. Unter allen Umständen. Also kämpfte sie sich wieder empor, kaum dass die Dunkelheit sie für einen Moment umschlossen hatte. Sie durfte nicht gänzlich umkippen. Also schickte sie nur zwei Stupor-Zauber auf den stellvertretenden Schulleiter, ehe sie sich wieder aufrappelte und mit einer fast perfekten Handbewegung über ihren Kleiderrock strich. Fast so, als wäre nichts gewesen. Aber eben nur fast. Denn wackeliger stand sie da und dann fuhr der nächste Donnerkeil neben ihr in den Boden, was sie leise aufstöhnen ließ.
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Mo 6 März 2017 - 1:54

Bill war innerlich schockiert von dem Anblick der sich bot. Er hatte keine Ahnung wie sehr sie ihre Grenzen bereits überschritten hatte. ihre Stirn blutete und es war unklar für ihn auf die Entfernung ob sie möglicherweise eine Gehirnerschütterung sich zugefügt hatte. Eines war sicher, er würde dieses Duell nicht unter diesen Umständen weiterführen, es gab für alles Grenzen und auch wenn die Realität oft anders aussah, würde er nicht zulassen das sie sich völlig im Training mit ihr verausgabte oder gar solange kämpfte bis ihr Körper ganz den Betrieb einstellte um die lebenswichtigen Funktionen neuzustarten. Sie hatte bereits zu genüge bewiesen, dass sie eine excellente Hexe war. Aber irgendwie gewann er gerade das Gefühl, das sie zu wenig auf sich als auf das Training achtete. Dieses gefährliche Treiben musste unbedingt beendet werden, auch wenn das bedeutete das Bill den Kampf verlieren würde. Ihm war die Ehre egal, für ihn zählte die Gesundheit seiner Mitmenschen und besonders der der Schulleiterin der er gegenüber nicht nur als Stellvertreter sondern auch als eine Art Bekannter oder Vertrauter oder Freund oder sonst was gegenüber verpflichtet war. Er wusste nicht als was die Professorin ihn erachtete, daher wagte er es nicht sich irgendetwas davon selbst auf anzukreiden. Schließlich wollte er nicht respektlos erscheinen oder gar anmaßend.

Aus irgendwelchen Gründen schien sie einfach nicht aufzugeben zu wollen, denn sie rappelte sich wieder auf und schoss zwei Schockzauber ab, die er geistesgegenwärtig beide mit jeweils einem neuen Protego abwehrte und dann auf die Wolke über ihr einen "Finite" wirkte. Die Wolke löste sich nach ihrem letzten Donnerkeil auf und Bill ging zu ihr herüber, wo er den Zauberstab für einen Moment um sie herumschwang und "Muffliato ", flüsterte. Niemand er umstehenden konnte hören, was Bill in diesem Augenblick zu Farine sagte. Jeder würde nur das Summen von Fliegen hören, aber keinen Ton von ihrer Unterhaltung. Trotzdem ließ er den Zauberstab gesenkt und schüttelte den Kopf als sie Anzeichen machte einen weiteren Zauber abzufeuern. "Ich ergebe mich Schulleiterin.", sagte er und kam bis zu ihr, ehe er ihr etwas ins Ohr flüstert. "Uns kann niemand hören. Ich schlage vor , dass wir sie in ihre Gemächer bringen und sie sich ein wenig ausruhen. Es sei denn sie legen wert darauf unbedingt in den Krankenflügel zu gehen. Ich begleite sie nach oben und lasse ihnen etwas zur Stärkung bringen, wenn sie damit einverstanden sind. Natürlich diskret über einen Hauselfen.", nicht alle Kriege mussten gewonnen werden. Manchmal war es sinnvoller aufzugeben als bis zum Ende zu kämpfen. Stolz und ein zu großes Ego hatten da nichts bei verloren. "Lassen sie uns gehen.", man konnte Bill ansehen, dass er wirklich besorgt um sie war, seine Augen leuchteten immer wenn er sich um jemanden explizit sorgte.
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   Mi 8 März 2017 - 0:19

Sie spürte wie ihre Kräfte nachließen und der ältere Zauberer seine Angriffe auflöste, um sich ihr zu nähern. Entsprechend ließ sie es zu, unterließ weitere Zauber zu sprechen. Ein wenig dankbar, dass sie keinen weiteren sprechen musste aber auf der anderen Seite auch über sich selbst erzürnt, da sie ein solch jähes Ende nicht erwartet hatte, im besonderen weil es wegen ihr geschah, da sie körperlich schwächelte. Sie wurden abgeschirmt und konnten sprechen, ohne dass jemand mithören könnte, und so kam es, wie es kommen musste. Sie hätte weiter gekämpft aber als Bill den Kopf leicht schüttelte, senkte auch sie den Zauberstab und blickte ihn aus den grauen Augen erschöpft an. Müdigkeit schien sich auf einmal in ihr auszubreiten. Ihre Haltung jedoch war noch angespannter als sonst schon, weil sie gegen die körperliche Schwäche kämpfte.

Zögerlich legte sie eine Hand auf den Unterarm des Zauberers, ehe sie leicht den Kopf neigte. „Oui, ich fühle mich unpässlich und erachte es als... vernünftig... wenn wir an diesem Punkt abbrechen. Aber ihre Aufgabe nehme ich nicht an. Sie haben mich geschlagen in einem fairen Kampf,“ sprach die Französin mit der rauchigen Stimme. Sie hätte sich wohl unter anderen Umständen bei dem Professoren eingehakt, doch sah sie es in diesem Moment als Schwäche an und so hob sie lediglich den Zauber auf um sich an die Schüler wenden zu können. „Es ist Sonnabend, das Wetter ist gut, gehen sie nach draußen mit ihren Freunden, machen ihre Hausarbeiten fertig oder spielen Quidditch, für heute ist das Üben im Duellierclub beendet,“ sprach sie mit der dunklen, samtenen Stimme, nur um sich von Professor Melbourne zu ihren Räumen bringen zu lassen. Hoffentlich würde sie am Abend wieder etwas wohler sein.

„Danke,“ raunte sie leise, während sie die Stufen empor stiegen zu ihren Gemächern. Man konnte sehen, dass es ihr nicht gefiel noch immer an den Folgen des Zaubers zu leiden. Es schwächte sie, noch immer, wenn sie zu viel zauberte, auch wenn sie schon nicht mehr so leicht erschöpfte wie noch vor wenigen Wochen. Aber das stete Üben neuer Zauber, das verbessern der eigenen Fertigkeiten, schien ihre Energien förmlich aufzufressen. Und dann war da noch der Mangel an Nahrung den sie zu sich nahm. Noch immer. Zumindest hatte der Isländer schon geschafft, dass sie nicht mehr hungerte, sondern kleine Portionen wieder zu sich nahm. „Sagen Sie nichts Mister Ceccarelli,“ raunte sie leise aber bestimmt. Als sie an ihrer Türe angekommen waren verabschiedete sich die jüngere förmlich aber nicht unfreundlich von ihrem Stellvertreter, nur um sich zurück zu ziehen und zu schlafen, bis besagter Hauself mit einer Stärkung kam.

_______________________

Anschauungsunterricht für den 4. Jahrgang
Verteidigung gegen die dunklen Künste


Schon vor einer Weile hatte die Professorin dem älteren versprochen, dass sie Ihn einmal unterstützen würde beim Unterricht und endlich konnte sie es in die Tat umsetzen, denn der vierte Jahrgang sollte einen kleinen Exkurs bekommen was man beachten musste, wenn man sich auf schwarze Magie einließ oder auf sie stieß. In diesem Fall war die Schulleiterin das Anschauungsmaterial. Dunkel gekleidet, wie eh und je in einem viktorianischen Kleid, stand sie am Rand des Klassenzimmers während der Professor den Schülern den Unterricht für diesen Tag in Stichpunkten erklärte. Er wollte ihnen nahelegen wie wichtig es war sich gekonnt verteidigen zu können. Sei es bei verbaler oder auch non-verbaler Magie. Ähnlich wie im Duellierclub hatte er eine Bühne aufgebaut, und nun wartete sie auf ihr Stichwort um aus dem dunkel des Raumes zu treten, auf die leicht erhellte Bühne. Sie hatten keine Zauber abgesprochen, doch sollte es deutlich zu erkennen sein, wie wichtig das Zusammenspiel von Offensive und Defensive war. „Bonjour,“ begrüßte die Schulleiterin also die Schüler, wie auch den Professoren, als sie auf den Brettern stand. Ein vage angedeutetes Kopfnicken folgte, während die grauen Augen munter und angriffslustig zu dem älteren blitzten.
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Bill Melbourne
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BeitragThema: Re: Farine Chantealee vs Bill Melbourne   So 27 Mai 2018 - 15:12

Wie immer wenn er sich auf einen Kampf vorbereitete, legte er seinen Spazierstock und seinen Umhang ab, um sich ausreichend wendig bewegen zu können. "Heute werden wir mit der Schulleiterin höchstpersönlich trainieren. Sie und ich werden heute ihnen demonstrieren, wie man sich effektiv in einem Kampf verteidigt und Gegenmaßnahmen ergreift. In der echten Welt sind diese Duelle natürlich viel gefährlicher und gehen mit schwarzer Magie einher, um aber schwere Verletzungen zu vermeiden, werden wir nur normale Magie verwenden." Seine Augen blitzten auf, als er auf die Bühne trat. Sich mit Farine Chantealee zu duellieren bedeutete, sich eine sehr mächtige Hexe zum Feind zu machen. Für ihn war eines ganz klar, sie würde er niemals in der Realität gerne zum Feind haben wollen. Sie war extrem mächtig und besaß die Fähigkeit ihn niederzustrecken. Nicht zu erahnen wie sie sich in einem realen Kampf verhielt. "Treten sie bitte alle zurück. Was Sie hier sehen werden, ist ein Zusammenspiel von Offensive und Defensive, man muss mit Instinkt und Verstand handeln. Wenn beides im Einklang handelt und sie sich der Zauber die sie beherrschen bewusst sind, können sie ihren Gegner austricksen. Wichtig ist vor allem die Fähigkeit ein Element des Gegners zu erkennen und es gegen ihn zu verwenden. Wie zum Beispiel einen Windtornardo, ihn mit Feuer zu versehen und die Kraft aufzubringen ihn zum Gegner in einer Wellenform zurückzuschleudern. Kontern bedeutet nicht nur mit einem Protego abwehren. Und oftmals wird ihnen ein Protego nicht helfen. Also geben sie gut Acht und machen sie sich Notizen. Madame Schulleiterin.", sagte er respektvoll und verneigte sich vor ihr, ganz wie es die Etikette verlangte, ehe er sich in die Ausgangsposition begab.

Nun musste sich Bill konzentrieren, bei ihr durfte er sich keinen Moment der Unachtsamkeit leisten. Sie hatte bereits bewiesen welche Fähigkeiten in ihr steckten. Expulso, schweigend schleuderte er den Zauber auf die Mitte der Bühne, damit sie nicht auf die Idee kam, ihm ein beschwörtes Tier auf den Hals zu hetzen, gleichzeitig aber nutzte er die herumfliegenden Splitter und die Staubwolke, und sie direkt einmal zu beschäftigen, Stupor!. Der rote Blitz schoss durch die Wolke hindurch. Eine Kleinigkeit, aber damit war sie zumindest beschäftigt bis er seine Strategie wirklich anwenden konnte. "Impetus Venti Maxima!!", diesmal rief er ihn verbal aus und erzeugte dabei einen minitornardo der nicht gefährlich werden konnte für die Schüler und unter Bills Kontrolle stand. Er hatte also keine Möglichkeit sich in einen richtigen Tornardo zu entwickeln und der Schule bedrohlich zu werden. Aber er war mit Sicherheit stark genug um der Schulleiterin zuzusetzen. Leider bedurfte es einer hohen Konzentration, diesen überhaupt zu formen und die Formen richtig einzusetzen. Daher schloss Bill immer dabei seine Augen. Als es soweit war ließ er den Tornardo direkt auf sie zurasen. Mit einer Zerstörungswut, kam der Wirbelwind der Schulleiterin näher und ließ die Pergamentrollen der Schüler durch den Raum fliegen, weil die Ausläuferwinde ziemlich kräftig waren. Es fühlte sich fast so an als würde man im Herbst auf den Dünen nahe des Meeres stehen.
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Farine Chantealee vs Bill Melbourne
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