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 AJs unbekümmertes Leben

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Aiden Jeremy Landon
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BeitragThema: AJs unbekümmertes Leben    Mi 22 Jun 2016 - 11:27

AJ hatte gerade sein Mittagessen beendet, als er sich entschloss wie immer mit seinen Freunden abzuhängen. Oftmals saßen sie draußen am Brunnen im Innenhof von Hogwarts und scherzten herum, lachten und hatten eine ganze Menge Spaß. Dummerweise hatte ausgerechnet an dem Nachmittag niemand für ihn Zeit, alle waren beschäftigt mit ihren Aufgaben für den Unterricht. Daher musste AJ sich anderweitig beschäftigen und da Eli aller Voraussicht nach in der Bibliothek oder sich im Wald versteckte, beschloss er die einsamen Minuten zu nutzen und ein wenig  durch die Korridore des fünften Stockes zu schlendern. Seine Laune war eigentlich wie immer ziemlich gut und das Grinsen in seinem Gesicht war eigentlich kaum zu übersehen, denn er lächelte so oft, dass vieles beinahe schon unheimlich fanden. Nicht umsonst hatte er den Beinamen Mr. Positiv oder Sunnyboy. Sein sonniges Gemüt hatte ihm schon geholfen und wahrscheinlich war das der Grund warum er in der Schule so beliebt war. Nicht nur bei den Jungs sondern auch bei den Mädels. Er liebte es ein lockeres Leben zu führen, jedem Stress aus dem Weg zu gehen und das ganze Leben mit Spaß und Freude zu füllen. Warum sollte er sich stressen? Das Leben war doch eh schon ernst genug und nach der Schule würde es noch ernster werden. Da wollte er den Rest seiner verbleibenden Jugend noch etwas genießen.

Während er die Treppen nach oben stieg in den fünften Stock fiel ihm wieder Eli ein, der sich sicherlich wieder irgendwo isoliert in eine Ecke verzogen hatte und seine wissbegierige Nase in irgendwelche Bücher steckte. Nicht das er was dagegen hatte, es störte ihn nicht, aber das der Junge sich von jeglicher Gesellschaft - abgesehen von der von AJ - absonderte war doch schon Besorgnis erregend. Sie waren beste Freunde und kannten sich schon seit sie kleine Kinder waren und in diesen einen Raum eingeschlossen durch ihren Zusammenhalt durchhielten. Eben deswegen machte AJ sich ja soviele Sorgen um ihn und manchmal wünschte er sich, er würde seine Vorschläge mit weniger Sarkasmus aufnehmen und einfach mal versuchen aus sich herauszukommen und ein neues glückliches Leben zu beginnen. Im Grunde war es schade, dass sie beide in unterschiedliche Häuser eingeteilt wurden, es entfernte sie manchmal etwas voneinander. Der einzige Vorteil dabei war, dass so jeder eine gewisse Zeit für sich allein hatte in der er seinen eigenen Hobbys und Interessen nachgehen konnte.

Egal wie er sich auch gab, Eli war und wird es immer sein, der beste Freund den AJ je hatte. Man könnte sie mit den zwei Seiten einer Münze gleichsetzen, mit dem Ying und Yang, sie waren ein ungleiches Gespann das sich super verstand und gleichzeitig vollkommen verschiedene Lebensauffassungen hatte. Desöfteren schon gerieten sie in Diskussionen hart  aneinander. AJ predigte ihm mehr unter Menschen zu gehen und Eli schnaubte meistens nur und erwiderte immer nur, dass er die Gesellschaft nur von ihm bräuchte. Was dachte er sich dabei? Wie kann man sich nur an einen Menschen heften? Was ist denn wenn er ein Problem hätte mit dem er nicht mit AJ darüber reden könnte? Wahrscheinlich würde er es für sich behalten und stillschweigend irgendwo im Wald darüber nachdenken.  Ja, Eli war eine ganz eigene Person mit einem echt komplizierten Charakter, der aber auf der anderen Seite wiederrum ein echt cooler Junge war mit dem man viel machen konnte. Er war intelligent, besaß Mut und Willenskraft, wäre er kein Ravenclaw, wäre er mit Sicherheit ein Gryffindor.

Noch eine ganze Weile dachte er bei seinem Spaziergang über seinen besten Freund nach, ehe er von einer Melodie abgelenkt wurde die in einiger Entfernung zu ihm aus einem Raum herausdrang. Er kannte die Melodie und fragte sich wer da so traumhaft schön musizierte. Er mochte es wenn Menschen ein Musikinstrument beherrschten und meistens bereute er es selbst, dass er kein einziges spielen konnte. Ganz locker und tiefenentspannt ging er der Melodie nach, bis er schließlich auf das Musikzimmer traf und leise an der Türe lauschte. Ein breites Grinsen zuckte sanft über sein Gesicht, seine sonst so selbstbewussten und zielstrebigen Augen leuchteten bei dem was er hörte.
Seine Sportjacke in roten und blauen Tönen wurde noch einmal glatt gestrichen, ehe er unverhohlen einfach mal leise die große hölzerne alte Türe öffnete und hineinluckte.
Vor ihm saß ein Mädchen mit dem Rücken zu ihm an einem der Instrumente und spielte völlig vertieft diese Melodie, von der er leider den Namen vergessen hatte. Kurz spielte er mit dem Gedanken wieder zu gehen, aber dann ließ er sich dazu verführen hineinzugehen und ein paar Worte mit ihr zu wechseln. Warum auch nicht? Er war AJ und AJ liebte es sich mit Menschen zu unterhalten, ein paar Witze und saloppe Worte zu reißen  und neue Freundschaften zu schließen. Erst als er sie genauer von hinten betrachtete erkannte er Niju an ihrem Haar. Warum an ihrem Haar? Nunja da war sich AJ nicht so ganz sicher, aber egal wo er Niju begegnete er erkannte sie schon in weiter Ferne an ihrem Haarstyle und der Farbe.  

Jedenfalls war es für ihn ein willkommener Zufall, den er sich auf gar keinen Fall entgehen lassen wollte, weshalb er nun ganz durch die Türe trat und Applaus von sich gab. Er grinste wieder breit und man sah direkt sein sonniges Gemüt als er mit sanften lockeren Schritten auf sie zukam.
"Niju, du hast mir nie erzählt das du so fantastisch spielen kannst. Sag mal..." begann er, legte den Kopf etwas schief und hob seine rechte Augenbraue.
"Bist du wieder Mal schöner geworden? Ja ich sehe es eindeutig, wie machst du das? Jedesmal wenn ich dich sehe nimmt deine Schönheit zu." fuhr er grinsend fort und jeder der AJ wirklich kannte wusste, dass Komplimente von ihm ernst gemeint waren, er aber damit keinerlei Hintergedanken hegte. Er hasste es jedes Wort auf die Goldwaage zu legen. Jedesmal darüber nachdenken zu müssen was er sagen kann und was vielleicht falsch ankommt, war ihm zu anstrengend. Für ihn gab es eine einfache Regel, sag was du denkst und solange beide Seiten sich wohlfühlen bei den vielen Späßen besteht kein Problem. Lebe dein Leben als sei es dein letzter Tag. Seit jenen Ereignissen damals, genoss er jeden Augenblick seiner Freiheit und Eli mit Sicherheit auch, auch wenn er das nicht so stark zeigte wie er.
"Wie geht es dir?" fragte er und öffnete seine Arme breit als Einladung sie kurz zu umarmen, nur falls sie es wollte. "Ich habe mich draußen auf dem Gang die ganze Zeit gefragt wie die Melodie heißt...aber ich kam nicht drauf. Na, komm verrat es AJ." sagte er lächelnd und wartete ab, ob sie es ihm veriet.
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Nijura Ariana Magistra
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BeitragThema: Re: AJs unbekümmertes Leben    Mi 22 Jun 2016 - 22:03

Wieder ein unbedeutender Tag, in letzter Zeit reihten sie sich mehr und mehr aneinander und ich verfiel immer mehr in leichte Depressionen und kam auch bei meiner Suche nicht wirklich weiter. Nicht das ich irgendjemanden davon erzählt hatte. Nicht das ich es nicht tun würde, wenn es die richtige Person war, aber um ehrlich zu sein gab es nicht so viele Menschen in meinem Leben die ich wirklich nahe an mich heranliess. Zu oft hatte ich bereits gemerkt was es bedeutete wenn man jemanden hinter seine Schutzmauer ließ und dieser dann einem sprichwörtlich das Messer in die Seele rammte. Irgendwann hatte ich verstanden das es besser war alleine auf dieser Welt zu wandeln, denn so konnte man wenigstens nicht verletzt werden. Also war ich zu einer Einzelgängerin an dieser Schule mutiert die nur dann mit anderen richtig in Kontakt war, wenn sie mich ansprachen oder wir eben Schulaufgaben zusammen machen mussten.

Wie immer hatte ich mein Mittagessen alleine gegessen und hatte stillschweigend auf meinem Platz gesessen während um mich herum alle lachten und scherzten. Wohl noch ein Grund warum icgh eher schnell aß und dann meistesn eher fluchtartig die große Halle verließ, hatte ich doch keine Lust auf diese ganze gute Laune und das Lachen. Heute hatte es mich mal wieder in einen der Musikräume gezogen. Die Musik war eine der wenigen Ablenkungen aus meiner Tristheit und Depression. Sanft strichen meine Finger über die Klaviertasten,schienen sie fast zu streicheln bevor ich ihnen die ersten Töne entlockte.
Sofort hatte mich die Musik in ihrem bann und ich begannn zu spielen, begann alles um mich herum zu vergessen und spielte einfach nur noch. Auch wenn ich eine Hexe war und mein größtes leben unter Zauberen gelebt hatte, hatte ich eine große Schwäche für die Komponisten der Muggel und spielte ihre Stücke voller Freude und Leidenschaft. Oft war es auch so das die meisten diese Stücke nicht kannten, die Musiker reagierten begeistert die anderen eher spöttisch. Aber das war mir egal denn ich spielte nur für mich und nicht für die anderen.

Ich hatte gerade von Mozart die kleine Nachtmusik beendet als es hinter mir klatschte. Fast schon erschrocken fuhr ich herum, hatte ich nicht einmal bemerkt das sich jemand zu mir gesellt hatte und blickte zu AJ, einen Gryffindor mit dem ich soweit ganz gut klar kam und der es geschafft hatte etwas meine Eisschicht zu brechen. Ein kleines, sehr seltenes Lächeln legte sich auf meine Lippen und ich sah zu ihm hoch, als ich seine Worte vernahm. Am Anfang hatte mich das ganze immer etwas verwirrt,doch mittlerweile wusste ich wie ich das ganze nehmen musste und verneigte mich deswegen nur leicht "ich danke dir und ich muss zugeben das deine Sprüche und Komplimente immer besser werden übst du heimlich?Muss ich etwa eifersüchtig sein?" ich wusste nicht warum ich gerade bei ihm etwas, wenn auch nur ein bisschen lockerer war, doch lag es wahrscheinlich an seiner Art und auch wenn ich mich am Anfang dagegen gesträubt hatte so musste ich ehrlich zugeben das ich es mittlerweile mehr als nur genoss.
"Es geht so und dir?" das lag nahe an der Wahrheit wenn auch nicht ganz und ich mied seinen Blick konnte aber nicht wiederstehen und umarmte ihn ganz kurz, genoss seine wärme und schloss für einenmoment die augen bevor ich michh wieder setzte und den tasten erneut die Töne von vorher entlockte "du meinst das hier? es nennt sich die kleine nachtmusik und ist von Wolfgang Amadeus Mozart einem Komponisten der Muggel" erklärte ich ihm leise und ruhig und war eigentlich gerade mehr als froh das ich nicht eins meiner eigenen Stücken gespielt hatte, denn das wäre deutlich schwieriger zu erklären gewesen und außerdem waren meine Stücke eher traurig und melacolisch und das war dann nciht einfach zu verstehen.
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Aiden Jeremy Landon
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BeitragThema: Re: AJs unbekümmertes Leben    Do 30 Jun 2016 - 17:45

Ein breites Grinsen entglitt dem jungen Gryffindor, seine Augen leuchteten und lag tief in ihnen eine Sorge verborgen die sich rund um Eli drehte. Dennoch zeigte AJ immer nur das eine lächelnde Gesicht, den fröhlichen Teil seiner Natur mit dem er bisher in Hogwarts ein glückliches und entspanntes Leben führen konnte. Alles was davor war, die verlorene Zeit seiner Kindheit, die Erniedrigungen und all die langen Tage die wie Jahre nur langsam verstrichen, war für ihn in den Hintergrund gerückt. Hier konnte er sich ausleben, tun und lassen was er wollte und mit anderen Menschen kommunizieren. Das erste Mal als er nach Hogwarts kam, konnte er die unglaublichen Freiheiten die er hier besaß kaum glauben, es war wie in einem Traum für ihn gewesen. Ein riesiges Schloss, dann das reichhaltige Buffet und die vielen coolen Mitschüler die sich um ihn versammelten. All das hatte er hier gefunden und das wollte er nie wieder abgeben.

Niju war einer der Personen in seinem Leben die es ihm einfach machte, sein Leben auf diese Weise zu führen. Er fühlte sich von ihr verstanden, auch wenn sie manchmal ziemlich verkrampft und zurückhaltend erschien, war sie doch ein Mädchen mit einem echt coolen Charakter. Irgendetwas an ihr erinnerte ihn an Eli, vielleicht die Zurückgezogenheit die sie den Menschen offensichtlich vorzog. er machte sich nichts daraus, im Gegenteil er respektierte es und versuchte ihr das Gefühl zu geben, sich bei ihm entspannen zu können. War das nicht das Gefühl, dass einem Freunde geben sollten? wie konnte man mit jemandem befreundet sein, bei dem man sich nicht entspannen konnte? Jedes Mal verkrampft da sitzen zu müssen, aufzupassen was man sagte ohne auch nur einmal kurz abschalten zu können. Sowas war für AJ keine Freundschaft sondern eher eine Qual.

"Hey,  ich muss mich doch verbessern, um mit einer richtigen Dame reden zu können." sagte er scherzend und lächelte sie breit an. Sicherlich sollte es ein Kompliment sein, darauf verstand AJ sich. Niju wusste, wie sie es einzuordnen hatte. Deswegen mochte AJ sie so sehr, sie nahm seine saloppe Art hin und schien sich sogar in seiner Gegenwart genauso zu entspannen wie er in ihrer. Trotzdem spürte er das bei irgendetwas nicht in Ordnung war, ihr Blick wich von seinem ab, als er sie fragte wie es ihr ging. Hatte sie vielleicht Probleme? Ärger mit anderen Schülern? AJ würde es ihnen zeigen und danach würde niemand mehr Niju ungestraft anpacken. Die Frage war, sollte er sie darauf ansprechen und sie in die Verlegenheit bringen ihn anzulügen oder sollte er es lieber lassen? AJ war ja eigentlich selbst nicht besser, immerhin schob er seine Probleme auch ständig in den Hintergrund. Eine Abart die er bei anderen versuchte ständig auszubügeln in dem er sie auf ihre Probleme direkt ansprach. Ganz richtig war dieses Verhalten zwar nicht, aber solange niemand herausbekam wie es wirklich in ihm zuging war doch alles in Ordnung.
"Sicher? Du wirkst als ob dich etwas bedrückt Niju. Ich sehe es in deinen Augen. Willst du mit AJboy darüber reden?", fragte er und sah sie mit seinen selbstbewussten Augen an, die tief in ihren Höhlen den Anblick des vor ihm sitzenden Mädchens musterte. "Mir? Du weißt doch" sagt er abwinkend und grinste noch strahlender, "AJ geht es immer gut, ich hatte einen guten Tag und eine super Woche. Zwar macht mir mein Kumpel Eli noch etwas Sorgen aber darum kümmer ich mich schon." fuhr er selbstbewusst fort und setzte sich auf einen Stuhl neben sie ans Klavier.

Als sie Mozart erwähnte, sah er nachdenklich zu den Noten die auf dem Klavier standen. Seine Adoptivmutter hörte auch immer sehr gerne Abends wenn Violett bereits im Bett lag, Mozart und allerhand klassisches Zeug. Früher hatte sich AJ immer ein Klavier gewünscht, aber irgendwie wurde das nie realisiert. Schade eigentlich, denn AJ war immer davon überzeugt er könne gut spielen.
"Mozart? Mozart ist schön anzuhören und du hast es wirklich fabelhaft gespielt.", sagte er, natürlich konnte er es im Grunde gar nicht bewerten, weil er kein Experte war. Aber für sein Gehör war es ziemlich gut und da er nicht gerade ein Perfektionist war, reichte es ihm vollkommen aus. Noch nie ist ein Meister vom Himmel gefallen, bei Niju war es nicht anders. er war sich sicher, dass sie in einigen Jahren mit Sicherheit einmal so richtig wie Mozart selbst spielen könnte.

"Du übertreibst ein wenig AJ! Nimm dich zurück!" dachte er und seufzte leise, ehe er seine Hand nach dem Klavier ausstreckte und vergeblich versuchte "alle meine Entchen" zu klimpern, aber mit einer Hand und so gut wie null Erfahrungen mit den Tönen klappte das nicht. Er nahm es locker und lachte laut über sein eigenes Geklimper.
"Hm schade, ich dachte ich könnte es auch. Naja du hörst ja ich klimper nur in der Gegend rum. Magst du mir was zeigen? Vielleicht lerne ich ja von dir" fragte er grinsend und konnte sich einfach nicht zurückhalten.
"Was spielst du denn sonst noch so, ich würde unheimlich gerne nochwas von dir hören. Ich hab ja jetzt nur das Ende mitgekriegt." sagte er in einem beinahe bettelenden Ton und setzte seinen Dackelblick auf, um ihr  sanftes Herz für ihn zu erweichen, nur damit sie ihm noch etwas vorspielte.
"Biiitte Niju...du hättest auch was gut bei mir." , erneut lächelte er sie strahlend an und sah zwischen ihr und dem Klavier immer wieder hin und her, ähnlich wie ein kleines Kind das sich darauf freute, dass die Überraschung sich endlich als etwas Schönes entpuppte.
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Nijura Ariana Magistra
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BeitragThema: Re: AJs unbekümmertes Leben    So 3 Jul 2016 - 18:14

Es war wirklich immer angenhem in seiner Nähe zu sein, bei ihm musste ich mich nicht verstellen oder ähnliches sondern konnte so sein wie ich wahr. Bei vielen anderen konnte ich das nicht, da war ich meistens verkrampft und brachte keinerlei wort über meine lippen, weswegen ich den beinamen 'Eisprinzessin' an dieser Schule trug. Es störte mich nicht wirklich denn irgendwie entsprach es ja auch der wahrheit, um mich und mein herz war eine dicke und eiskalte Schicht die selten jemand durchbrach, bisher hatte es noch nie jemand geschafft auch wenn AJ einen winzigen Teil freigelegt hatte. Doch so war eben ich und ihn schien das nicht sonderlich zu stören und das war wiederum der Grund wieso wir uns so gut verstanden, denn jeder akzeptierte denn anderen so wie er war.

"Soso und was ist für dich eine richtige Dame?" erkundigte ich mich grinsend und schob meine haare nach hinten damit sie mich beim spielen nicht störten. Anscheinend schien ich keine richtige Dame zu sein was ich ihm aber nicht krumm nahm, denn eine Dame war für mich dann doch wieder jemand älteres. Ich streckte meine Finger etwas aus und sah ihn dann bei seiner Frage an "schon gut ich bin zur Zeit einfach nicht so gut drauf das ist alles" das ich mich schon länger in einer Depri Phase befand musste er ja nicht wissen, dann würde er sich sicher nur sorgen machen und alles und das war das letzte was ich wollte, erstens weil er schon jemand hatte wo er sich sorgen machte und zweitens weil ich ungern jemanden mit meinen Problemen und Sorgen belastete, das machte ich dann doch lieber mit mir selber aus.

Ich war mehr als überrascht das er Mozart kannte, war das doch in unserer Welt eher selten. Aber das machte vieles natürlich einfacher und ich musste nicht zu viel erklären. "ja die Muggel haben wirklich hervorragende Komponisten und ich spiele sie eigentlich alle gerne, jeder hat seinen ganz eigenen reiz" erklärte ich ihm. Natürlich machte mich sein KOmpliment und Lob etwas verlegen "danke aber auch ich spiele nicht ganz fehlerfrei" gab ich dann erhlich zu, denn es war mir wichtig, auch zu mir selbst ehrlich zu sein um weiter zu üben und mich zu verbessern, denn irgendwann wollte ich es wirklich fehlerfrei spielen können.

Ich beobachtete wie er begann zu klimpern und verzog etwas das Gesicht bevor ich nach seinen Händen griff um ihn daran zu hindern, ich mochte keine disharmonien, bekam davon schnell kopfschmerzen und das war vielleicht auch der grund warum ich meistens alleine spielte und nicht in einem Orchester oder ähnliches, war dich sehr empfindlich bei so etwas. "komm ich zeig dir erstmal was leichtes und dann arbeiten wir uns weiter" schlug ich dann vor und sah ihn von der Seite an und sah dann wieder auf das Klavier und lächelte "wenn du das wirklich möchtest mach ich das doch sehr gerne" es gefiel mir das jemand meine Musik mochte und dann würde ich mir sicher nicht die chance nehmen lassen für diese person auch zu spielen. Nachdenklich blätterte ich durch meine Noten ud hielt dann inne. Langsam setzte ich meine Finger auf die Klavier Tasten und begann die Mondscheinsonate von Beethoven zu spielen und lauschte den ruhigen klängen die ich dem klavier entlockte.
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Aiden Jeremy Landon
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BeitragThema: Re: AJs unbekümmertes Leben    Fr 29 Jul 2016 - 19:09

"Gut, Dame ist das falsche Wort." erwiderte AJ mit einem breiten Grinsen im Gesicht und sah sie mit seinen typisch optimistischen Siegeraugen an. "Ich meinte damit eher, dass ich so besser lerne mit einer echten Lady wie dir zu reden" fuhr er fort und versuchte dadurch ihr Aussehen noch ein wenig positiver hervorzuheben. Sie war wirklich ein bildhübsches Mädchen mit einer ziemlich einzigartigen Persönlichkeit, auch wenn er keine Ahnung hatte was in ihr vorging, glaubte er das hinter dieser zurückhaltenden, schüchternen Fassade, eine Blume steckte, eine die noch lernen müsste zu blühen. Sie war längst nicht so offen und redselig wie Kayla oder Jeffrey, aber dafür eine liebenswürdige Person mit viel Talent für Musik.

Dennoch schürten ihre Worte einen kleinen Verdacht, dass sie irgendetwas bedrückte und ihr schwer zu schaffen machte. Aber AJ wollte sich auch andererseits nicht in ihr Leben einmischen und sie dazu zwingen mit ihm darüber zu sprechen. Wenn sie erstmal genug Vertrauen in ihn gefasst hatte, würde sie wahrscheinlich von ganz allein kommen. Immerhin war sie nicht Eli, der sich mit jedem Problem versuchte allein herumzuschlagen. Zwar geschah es bei Eli eher aus anderen Gründen als bei Niju, aber trotzdem konnte das in so manchen Situationen ziemlich nervig sein. Besonders dann, wenn er Eli traf und dieser mit Schrammen und blauen Flecken geradezu übersäht war. Vor AJ würde er nicht zugeben was sich wirklich abgespielt hatte und das obwohl sie beste Freunde waren und schon so manch andere Situation überstanden. Und trotzdem schien es so, dass er lieber weiter sich verprügeln ließ als AJs Hilfe in Anspruch zu nehmen und dann ein ruhiges Leben zu haben. Wieso musste eigentlich alles immer so schrecklich kompliziert sein? Wieso mussten Menschen sich derartig quälen und wieso musste man ihnen alles aus der Nase ziehen, bis sie endlich bereit waren mit der Wahrheit rauszukommen. Wusste er denn nicht, dass sich AJ seine Sorgen um ihn machte? Glaubte er wirklich, dass es ihm leicht fiele die Schrammen und Kratzer zu ignorieren, wegzusehen und einfach so zu tun als wären sie nicht da? Wenn er das glaubte, kannte er seinen Jeremy schlechter als er dachte.

Aber so war Eli nunmal, es war ein Teil seiner Persönlichkeit und diesen musste AJ - ob er wollte oder nicht - akzeptieren. Ob es letztlich das Beste für ihn war, war in dieser Hinsicht völlig unwichtig. AJ würde irgendwann trotzdem herausfinden vor sich ging und dann Eli beweisen, dass er sich stets auf ihn verlassen konnte. Irgendwann würde er die Schüler schon finden, die Eli verprügelten und dann ging es ihnen an den Kragen, es juckte ihn förmlich schon in den Händen. Normalerweise war AJ nicht gewaltbereit oder ein Schläger, im Gegenteil er liebte das Leben, konnte aber auch sehr ungemütlich werden, wenn jemand seinen Freunden ein Leid antat. Diese Lektion hatte er bereits bei Gailen lernen müssen, diesem egozentrischen und mehr als selbstsüchtigen Menschen. Nur gut, dass er längst nicht mehr zu seiner Clique gehörte, sonst wären Jeffrey und er wahrscheinlich nie so gute Freunde geworden wie sie es zu diesem Zeitpunkt waren.

Er nahm ihre Abwehrreaktion hin und ging nicht weiter auf das ein, was sie bedrückte. In der letzten Zeit hatte er durch Eli schon gelernt, dass ein darauf herumhacken manchmal auch ein Schuss ins eigene Tor sein konnte. Viel lieber konzentrierte er sich auf die positiven Dinge und lobte Nijuras Musikfähigkeiten, denn die Fehler die sie in ihrer Bescheidenheit erwähnte, hatte er als Laie nicht herausgehört. Und selbst wenn er sie gehört hätte, wären sie ihm egal gewesen, er wusste auch den Versuch sehr zu schätzen, für ihn war eine jede Übung ein Erfolg der einem aufzeigte wo man sich noch verbessern musste. Achselzuckend sah er zu ihr und knuffte sie so, dass sie es kaum am Arm spürte.

"Selbst wenn da Fehler drin waren, ich hab sie nicht gehört und solange dir das Spielen Spaß macht, ist das doch vollkommen egal. Ich meine, für meine Ohren war es sehr angenehm. Also sei nicht so bescheiden." erwiderte er grinsend,

"du bist besser als du denkst. Wie lange spielst du schon Klavier? Braucht man sicher viel Übung für was?", fragte er interessiert und musste in Gedanken etwas Kichern, bei der Vorstellung wie Eli, dass Genie, dass Klavier spielen in wenigen Stunden wahrscheinlich erlernen würde. Zumindest wenn man mal von der Größe seines Gehirns ausging und den ganzen Informationen die er da drin gespeichert hatte. Manchmal fragte sich AJ wirklich wozu er überhaupt noch in die Bibliothek ging, immerhin wusste er doch eh schon die meisten Antworten auf die Fragen, welche im Unterricht vorkamen.

Für einen Moment versuchte AJ sich selbst einmal am Klavier und spielte aus Lust und Laune, was sich jedoch genau dementsprechend anhörte. Das Klimpern und die falschen Töne waren zu einer Mischung verschmolzen und damit zu einer ziemlichen Dissonanz. Überraschenderweise griff Niju nach seinen Händen und er spürte die Wärme die von ihr ausging und sah sie für einen Augenblick, dass Spielen einstellend, an. Sanft drückte er lächelnd ihre Hand und ließ sie dann vorsichtig wieder los. Es war schön gewesen ihre Hand zu halten und einer der seltenen Momente wo er mit ihr in Berührung gekommen war. Allerdings hatte AJ den Grund für das Eingreifen erkannt, sein Spiel war so schrecklich, dass sie ihr Gesicht verzog. Er hatte ganz vergessen, dass Musiker da sehr empfindlich reagierten, wenn so ein Laie wie er vor sich hin klimperte. "Sorry, ich hab das noch nie gemacht." erwiderte er, dabei klang er aber nicht entmutigt, im Gegenteil er wirkte sogar immer noch sehr fröhlich und aufgeschlossen.

"Oh ich darf von der Meisterin persönlich lernen? Welche Ehre!" sagte er lachend und verneigte seinen Kopf vor ihr, ehe er zu ihr sah und dann das Klavier betrachtete. "Ein Jeremy Landon kriegt das ganz bestimmt hin!Ich werde der beste und schnellste Schüler, den du je gesehen hast." erwiderte er in seinem grenzenlosen Optimismus. Schon Eli hatte damals einmal zum Ausdruck gebracht, dass AJ stets voller Energie und Lebensfreude steckte, eine Eigenschaft die er allerdings nur wenig begriff. Aus irgendeinem Grunde schien er nicht zu verstehen, wieso AJ so war wie er nunmal war (trotz Vergangenheit).

Nachdem er sie anflehte nochmal für ihn zu spielen, blätterte sie das Buch durch und schien sich für ein Lied, namens die Mondscheinsonate entschieden zu haben. Stillschweigend lauschte er ihrem Spiel und beobachtete mal ihre Finger, mal ihr Gesicht, sein Grinsen verschwand nicht, im Gegenteil es wurde von Mal zu Mal strahlender. Sein Körper ging mit der Musik, eine leichte Gänsehaut stellte sich auf und als sie mit dem Spiel fertig war, klatschte er lauten Beifall. "Genial Niju" sagte er freudig und klopfte ihr ganz sanft auf die Schulter. "Wir beide sollten zusammen auf einer großen Bühne stehen, du spielst und ich kündige dich an." fuhr er fort und lachte, als er seine Hand wie ein Mikrofon benutzte. "Ladys and Gentlemen, die Nummer eins und den Pianisten, die unvergleichliche mysteriöse Niju! Sie wird ihre Herzen mit ihrer Musik verzaubern und sie nicht mehr aus ihrem Bann lassen." scherzte er mit einer ziemlich tiefen Stimme. Irgendwie hatte er die Hoffnung, sie dadurch ein wenig aufzumuntern und ein Lächeln in ihr geschmeidiges Gesicht zu zaubern.
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BeitragThema: Re: AJs unbekümmertes Leben    Di 2 Aug 2016 - 22:44

Auch ich lächelte etwas und spürte wie sich eine hauch zarte Röte in meinem Gesicht ausbreitete. Da ich nicht so oft Kontakt zu anderen hatte und lieber für mich alleine war, bekam ich nicht oft komplimente und wusste deswegen auch nicht wie ich reagieren sollte. Also senkte ich wieder den Blick und betrachtete meine Hände die auf den Tasten lagen und versuchte nicht zu zeigen wie sehr mir seine Worte gut taten, denn eins hatte ich in meinem Leben bisher gelernt und zwar das Gefühle zeigen keine Option waren, sie machten verletzlich und angreifbar. Also schaffte ich es mich wieder zu fangen und sah ihn dann wieder an "ich danke dir" kam es dann trotzdem über meine LIppen, zögerlich und etwas rau aber vielleicht konnte er, der es gerade schaffte einen Riss in meine Eisschicht zu brechen, in meinen Augen sehen wie ich es wirklich meinte auch wenn es meine Worte nicht taten.

Ich sah ihn weiter an und war wirklich erleichtert das er nicht weiter fragte und meine Worte so im Raum stehen blieben, denn auch wenn ich den Zweifel in seinen Augen sehen konnte, wusste ich nicht einmal wie ich ihm das ganze erklären sollte, ich hatte mich bisher niemanden anvertraut und alles für mich behalten, alleine aus dem Grund weil ich es nie gelernt hatte Sorgen zu teilen, es war nie jemand da gewesen der Zeit hatte mir zu zu hören oder ähnliches. Ich war immer nur unnötiger Ballast gewesen und wurde deswegen immer wieder abgeschoben, denn wer wollte schon etwas mit einem Mädchen zu tun haben, die Nacht regelmäßig Albträume hatte und allgemein keinen einfachen charakter hatte was aber auch sicherlich mit dem Umgang zu tun hatte den ich all die jahre erlebt hatte. Doch ich verschob dieser Erinnerungen und Gedanken schnell wieder tief in mir und verschloss sie sorgfältig, genau wie meine Gefühle.

Auch wenn ich es kaum spürte sah ich ihn überrascht an als er mich so in den Arm knuffte, das war neu und ich musste zugeben irgendwie war es ein angenehmes und vertrautes Gefühl und wieder war da dieser Riss der langsam größer wurde und ich wusste das ich es nicht weiter aufhalten konnte und er es schaffen würde diese schicht zu brechen. Ich hoffte einfach nur das er wusste was er da tat und ich bei ihm in guten Händen war und nicht noch mehr Schmerz erfahren würde, denn den hatte ich schon viel zu viel gespürt. "Ich habe gelernt das man immer selbstkritisch sein muss. Man kann nur besser werden wenn man seine Fehler selber bemerkt und dann solange arbeitet bis er nicht mehr vorkommt" ein Spruch einer meiner Adoptivväter, er hatte mich teilweise solange spielen lassen das nachhher meine Finger komplett blutig gewesen waren doch hatte ich erst aufhören dürfen wenn es fehlerfrei war und er zufrieden. Stirnrunzelnd fuhr ich mit einem Finger über die Narben die von diesem Unterricht übrig geblieben waren und in seinen Augen dafür da waren um mich zu erinneren was in seinen Augen wichtig war.

Ich spürte die wärme seiner Hände als ich seine von den Tasten nahm und blickte dann kurz auf unsere Hände, Körperkontakt etwas was ich normalerweise scheute und nur einging wenn es unbedingt sein musste doch ich musste zugeben mit ihm war es wirkich angenehm und irgendwie war es schade das wir ihn dann doch lösten "schon gut du konntest es ja nicht wissen" ich sah nachdenklich auf mein Notenheft, das an manchen Seiten schon ziemlich zerfelddert war. Doch hatte ich kein Geld um mir ein neues zu kaufen, das Jugendamt hatte das Konto meiner Familie eingefroren und ich kam erst an das Geld wenn ich die Schule abgeschlossen hatte. Natürlich hoben sie mir Geld ab damit ich die benötigten Schulsachen kaufen konnte, aber keinen Penny mehr. Ein kleines seufzen entwich mir hatte ich doch erst vor einiger Zeit in der Winkelgasse ein Notenbuch gesehen das mein Herz höher schlagen ließ und ich hatte keinerlei Chance es zu bekommen. Doch vielleicht gab ja die BIbliothek etwas her damit ich ihm das Klavierspielen beibringen konnte, an Liedern die nicht so anspruchsvoll waren wie die dich besaß. "ich denke wir werden in der Bibliothek das passende finden" murmelte ich lesie vor mich hin und sah ihn kurz an und nickte bei seinen Worten. ich konnte mir vorstellen das er ein guter Schüler war der nicht so schnell aufgeben würde und mir etwas Freude bringen würde,sofern ich es denn zuließ.

Ich spielte das Stück in seiner vollen LÄnge und ließ mich in die Musik fallen und wurde sichtlich entspannter was man wohl auch sicher an meiner Körperhaltung erkennen konnte. Ich schaffte es nie in der Musik meine Fassade ganz aufrecht zu halten und auch meine Gesichtszüge wurden weicher und entspannter. Schon fast hatte ich vergessen das er neben mir saß und spielte einfach nur bis er am Ende meines Spieles klatschte und mcih erneut lobte. Erneut spürte ich die hauchzarte Röte in meinem Gesicht und senkte verlegen den Blick auch wenn mir seine Worte ein Lächeln ins Gesicht zauberten, ein seltener Moment und noch ein Indiz dafür das er es schaffte immer weiter durch meine Eisschicht zu kommen und mehr und mehr risse bekam. Ich spürte wie er mir auf die Schulter klopfte und sah ihn dann an, noch immer mit einem Lächeln auf den Lippen und auch meine Augen strahlten etwas. "Das ist wirklich nett von dir aber ich habe noch nie wirklich vor Publikum gespielt und werde es wahrscheinlich auch nie tun, dafür bin ich viel zu nervös sobald mich mehrere anstarren und darauf warten das ich etwas tue, gefriert alles in mir und ich bekomm nichts mehr auf die Reihe" flüsterte ich leise und kaute mir unsicher auf den Lippen weil ich einfach nicht wusste warum ich ihm das überhaupt erzählte oder war ih gerade wirklich dabie vertrauen aufzubauen? Wie konnte ich nur an so etwas denken? Hatte mir die Vergangenheit nicht gezeigt was dann passierte?
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BeitragThema: Re: AJs unbekümmertes Leben    Fr 12 Aug 2016 - 1:18

Sanft lächelte er sie Niju an und strich ihr für einen sehr kurzen Augenblick über ihre weiche Schulter. "Sei nicht so hart mit dir selbst Niju. Glaub mir, dass Leben ist viel zu kurz dafür. Soll ich dir was sagen? Es kommt nicht darauf an wie perfekt du spielst, sondern wie viel Gefühl und Spaß du in deine Musik legst. Wenn dir das spielen keinen Spaß macht oder du kein Gefühl dort reinlegst, wird sich das immer auf deine Musik auswirken. Aber sicher weißt du das schon." erzählte er, nicht um sie zu belehren sondern um ihr klar zu machen, dass sie ihre Gefühle nicht immer verstecken durfte. Sie wirkte so hart zu sich selbst, so diszipliniert und verkrampft, als ob sie vergessen hätte, was es bedeutet das Leben zu genießen. Und genau das wollte der junge Gryffindor ihr wieder beibringen, denn ob man es glauben wollte oder nicht, auch ein so lässiger Typ wie er hatte eine harte Vergangenheit hinter sich und wusste nur allzu genau was es bedeutete sich verstellen zu müssen. Sowas war kein Leben, sondern eine Qual und die junge Ravenclaw-Schülerin neben ihm musste sich davon lösen, damit sie sich nicht ins Unglück stürzte. Vielleicht half ihr seine lockere Art wieder ein Gefühl dafür zu bekommen, was es bedeutete das Leben zu genießen. Er wollte für sie da sein, aber auch viel Spaß mit ihr haben, mit ihr lachen und ihre gemeinsame Freundschaft ausbauen. Wieso auch nicht? In zwei Jahren würden sie beide Hogwarts verlassen und dann kam es darauf an, wie tief ihre Verbindung war und ob sie weiterhin in Kontakt zueinander blieben.

Um sie ein wenig aufzuheitern und in dem Versuch sie mit seiner Art zum lachen zu bringen, riskierte er es sich vor ihr zum Trottel zu machen und klimperte ein wenig auf dem Klavier herum. Aber offensichtlich war sein Versuch ziemlich daneben, denn sie ergriff schon nach den ersten Tönen seine Hände und hielt ihn vom weiterspielen ab. Die Wärme ihrer Hände war zu schön um wahr zu sein, ein sagenhafter Moment der wahrhaftig einzigartig war. Normalerweise wäre das so ein Moment gewesen, wo er ein Mädchen für sich eingenommen hätte, da sie aber nur Freunde waren und er nichts riskieren wollte, lächelte er nur sanft als sie miteinander einen Blick teilten.
Schon nach wenigen Momenten ließ sie seine Hände wieder los und AJs Lächeln glich einem Strahlen. Nachdem sie ihn los ließ blätterte sie scheinbar gedankenverloren in ihrem zerfledderten Notenheft herum, dass nicht nur aussah als hätte es die letzten 200 Jahre überdauert sondern auch kaum noch zusammenhielt. Wieso hatte eine so talentierte Musikerin, kein besseres Notenheft?
Diese Frage sauste durch seinen Kopf, daher beschloss er ihr ein neues Notenheft zu besorgen, eines das etwas neuer aussah und vielleicht auch noch die nächsten  200 Jahre überdauern würde. Er fand diesen Einfall ziemlich gut und hatte so ein extrem verspätetes Weihnachtsgeschenk für Niju. Gut, es war jetzt inzwischen März aber immerhin wäre es ein Weihnachtsgeschenk, nur halt nachträglich.

Leise murmelte sie etwas davon in die Bibliothek mit ihm zu gehen und das nur wegen der Musik. Aber das war nicht der Sinn des ganzen weshalb er hier war. AJ spürte, dass sie etwas tief in ihr auffraß, etwas was ihr weh tat und eine unangenehme Stille zwischen ihnen hervortreten ließ. Sie blätterte in dem Notenheft und schien mit sich selbst absolut unzufrieden zu sein. Um die gute Laune nicht kaputtgehen zu lassen, ergriff er erneut ihre Hand und schüttelte lächelnd und mit einem Zwinkern seines linken Auges, den Kopf. "Hey, ich will nicht von irgendeinem Buch lernen. Nicht das erlernen der Musik ist das wichtigste dabei. Ich möchte von einer guten Freundin lernen und das bist du. Zeig es mir, auf deine Art, etwas leichtes aus dem Kopf heraus. Komm schon Niju lass uns einfach ein bisschen Spaß haben, zusammen lachen, dass vertreibt dir Kummer und Sorgen glaub mir." sagte er, "glaub deinem AJ. Also ich verschreibe dir." fing er mit verstellter Stimme und hohen Ton an, "als Spaßvogel von Hogwarts viel Spaß und Freude für den heutigen Tag. Das ist sowohl gesundheitsfördernd als auch gut für die Seele." beendete er seinen Satz, hob den Finger und fing dann an über sich selbst zu lachen.

Da sie aber zuvor so schön bereits gespielt  und er nur die Hälfte mitbekommen hatte, bat er sie erneut für ihn zu spielen und wie er Niju kannte, willigte sie sogar ein und spielte die Mondscheinsonate für ihn. Ein Stück das er nur vom Hören her  kannte und daher nicht soviel Erfahrung besaß. Dennoch wippte er leicht mit und genoss die Töne die während des ersten Akts durch ihn hindurch wanderten. Sie spielte fantastisch und trotzdem wirkte sie so verschlossen und einsam in ihrem Herzen, als ob sie die Einsamkeit für sich gepachtet hätte.
Erst als sie zuende gespielt hatte, lobte er sie erneut für ihr Talent diese Musik zu spielen und musste lachen als sie seinen Gag wirklich ernst nahm. AJ hätte zwar keine Probleme damit auf der Bühne aufzutreten aber er könnte weder singen noch irgendein Musikinstrument wirklich spielen. "Das macht doch gar nichts." erwiderte er zwinkernd. "Hauptsache ist, dir macht das spielen Spaß. Ich mein hey, ich kann kein Musikinstrument wirklich gut. Ich hab mal Holzflöte ein wenig spielen gelernt aber das wars dann auch schon." erzählte er mit einem ziemlich glücklichen Gesichtsausdruck und legte sanft einen Arm um sie, um sie ein wenig aufzulockern.

"Pass auf Niju. Vertraust du mir?" fragte er rein rhetorisch. "du spielst und bleibe hinter dir, lass es einfach zu und vertraue mir. Ich tue dir nicht weh. Hoch und heiliges Löwenehrenwort." erwiderte er mit einem Dackelblick der beinahe flehend wirkte. Sollte sie ihm vertrauen und es zulassen, würde er ihr sanft die Schultern beim spielen massieren, einfach um sie ein wenig aufzulockern. Das war das Mindeste was er für sie tun konnte.
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Nijura Ariana Magistra
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BeitragThema: Re: AJs unbekümmertes Leben    Mi 17 Aug 2016 - 20:58

Ich lauschte seinen Worten nachdenklich und sah meine Hände an, gelernt hatte ich das Klavierspielen, nicht weil ich es gewollt hatte sondern weil ich dazu gezwungen worden war. Mein ehemaliger Adoptivvater hatte seine Ansichten gehabt das jedes Mädchen aus gutem haus ein Instrument beherrschen musste und so hatte ich tagelang Klavier üben müssen, beherrschte er selber doch dieses Instrument und konnte mich deswegen zu Hause unterrichten und dabei seine eigenen Methoden anwenden. Und von diesen Methoden waren die unzähligen Narben auf meiner Hand zurück geblieben. was natürlich dazu führte das ich ungern meine Hände zeigte oder sie anderen übergab. Seit damals gehörten sie zu den sensibelsten Stellen an meinem Körper und ich vermied es so gut es ging Kontakt zu anderen zu haben.Auch an meinem Körper befanden sich noch Zeichen von dieser Behandlung und das war wohl ein Grund warum ich am liebsten langärmlig trug. Okay ich musste vielleicht auch ehrlich zugeben das einige der Narben, vorallem die neueren von mir selbst stammen. Unruhig zog ich meine Ätmel bei diesem Gedanken etwas nach unten und hoffte das er die verräterischen roten Striemen nicht gesehen hatte.
Seine erneute Berührung an meinen Händen und seine Worte rissen mich aus meinen Gedanken und einen Moment sah ich ihn etwas verwirrt an bis ich den Inhalt begriff und sich ein nervöses Lächeln zeigte "achso ich ähm ja wegen mir" meinte ich mit zittriger und stotternder Stimme. Spaß haben war für mich schon ein Fremdwort aber dann noch mit jemand anderem, soetwas kannte ich nicht und war wohl deshalb auch sehr zögerlich und zurück haltend, weswegen mir seine nächste Bitte wirklich gelegen gekommen war. Ich hatte wieder zu mir selbst gefunden und auch meine Fassade wieder aufgebaut und zog gerade innerlich meine Mauern wieder nach oben.Ich redete mir ein das es besser so war,dass es nur Schmerzen verursachte wenn ich ihn zu nahe an mich heran ließ. Und doch fiel es mir ziemlich schwer ihm gegenüber das zu tun und so versuchte ich mir einzureden wie er mich verletzten könnte, doch so wirklich funktionierte es nicht.
Ich fuhr mit einer Hand nachdenklich über die Klaviertaste und sah wieder zu ihm "ja vielleicht, mal sehen vielleicht schaff ich es ja wirklich einmal für jemand anderen zu spielen" ich hatte zumindest meine Stimme wieder unter Kontrolle und das war schonmal ein Anfang auch wenn mich seine nächste Frage und Bitte sehr verwundert drein schauen ließ, da ich ihm aber einen Gefallen tun wollte nickte ich leicht, es fiel mir zwar sehr schwer, denn eigentlich vertraute ich niemanden, aber vielleicht konnte ich bei ihm eine Ausnahme machen,zumindest für den Moment.
Ich drehte mich wieder auf meinen Stuhl zu den Tasten und legte meine Hände darauf,langsam begann ich zu spiele, spielte einfach darauf los, spielte eine Melodie die ich im Kopf hatte, die es in keinem Buch zu finden gab, weil ich sie gerade selbst komponierte und mein innerstes damit widerspiegelte. Vielleicht konnte er es hören und zog seine eigenen Schlüsse daraus oder er hielt es für eine normale Melodie, das würde seine Reaktion sicherlich zeigen.
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BeitragThema: Re: AJs unbekümmertes Leben    Mo 12 Sep 2016 - 17:59

Sein glückliches strahlendes Lächeln wurde durch ihre Zurückhaltung und ihr offensichtliches Misstrauen, keinesfalls getrübt. Im Gegenteil, seine Augen blieben an ihr haften und sein Lächeln wurde sogar noch größer, als sie den ersten Schritt in Richtung Vertrauen machte. Es war eine sehr süße Geste von ihr, aus ihrem Schneckenhaus herauszukommen und ihm zu gestatten, sich hinter sie stellen zu dürfen, immerhin könnte er sonstwas für Unsinn treiben und sie würde es wahrscheinlich zu spät bemerken. Aber so war AJ nicht, er baute bei jedem Menschen eigentlich relativ schnell eine Vertrauensbasis auf, vielleicht weil die Leute in seiner Umgebung merkten, dass er keinerlei böse Absichten hegte. Wenn man andere Menschen nach ihm fragte, beschrieben sie ihn meistens als einen sehr harmonischen Menschen, der leider aber auch sehr gerne Probleme übersah, um nicht darüber nachdenken zu müssen. Viele hatten bereits gemerkt, dass der große Gryffindor seine Probleme immer wieder mit seiner guten Laune zu übertünchen versuchte, auch wenn es unangebracht war. Daher war seine gute Laune sowohl ein Teil von ihm als auch eine Art der Flucht vor allem Negativen in diesem Welt.

Freudig erhob er sich als Nijura sich bereit machte zu spielen. Mit leisen Schritten stellte er sich hinter sie und lauschte für einen Moment der Melodie, ehe er seine Hände ganz behutsam und vorsichtig auf ihre Schultern ablegte und sie sanft zu massieren begann.  Seine Hände kneteten ganz vorsichtig und leicht ihre Schultern, damit sie sich beim Spielen ausreichend entspannte, während seine Augen immer zu auf ihre Hände gerichtet waren, die sich rasend schnell über die Klaviertasten bewegten. Für ihn jedoch war darin kein System zu erkennen, sie sahen alle gleich aus, waren glatt und nicht zu unterscheiden. Daher war es für ihn ein kleines Wunder, dass sie die Töne so auswendig kannte und daraus eine so schöne Melodie formen konnte, die er selbst noch nie gehört hatte. Aber andererseits war es auch kein Wunder, immerhin hatte er erst seit knapp fünf Jahren wirklich Zugang zur Musik. Vorher kannte er nur ganz wenige Melodien, die irgendwo in einem Gemeinschaftsraum gespielt wurden, während er an einer kahlen weißen Wand angelehnt saß und sich damit beschäftigte sein Ohr an die Wand zu drücken und zu lauschen.

Aber diese Melodie war anders, sie war schöner, emotionaler, man merkte, dass viel mehr Liebe darin steckte als in dem anderen Lied, dass Niju noch vor wenigen Minuten gespielt hatte. Sanft glitten seine Hände an den Seiten ihrer Wirbelsäule entlang bis ungefähr zur Mitte ihres Rückens und wieder zurück bis hoch zu den Schultern die er erneut sanft knetete und dann mit den Daumen rechts und links von der Wirbelsäule mit drehenden Bewegungen hinunter massierte, jedoch nicht weit, da seine Finger auf ihren Schultern verblieben. Die Zeit über wo sie spielte, lauschte er stillschweigend aber lächeln der Musik, während seine Hände ihre Verspannungen ein wenig beseitigten, aber so, dass sie beim spielen möglichst nicht gestört wurde.

"Die Melodie ist wunderschön, ist die von dir?", fragte er flüsternd während sie spielte und versuchte ihr mit seinen Bewegungen deutlich zu machen, dass sie ihm kein Misstrauen entgegenbringen brauchte. Sie sollte in seiner Gegenwart loslassen können von allem was sie bedrückte, vielleicht half ihr das sich ein wenig zu entspannen. Eifrig überlegte er was sie noch zusammen machen könnten, doch für den Moment genoss er einfach nur den Augenblick.

Erst als sie zuende gespielt hatte, hörte auch er mit der sanften Rückenmassage auf und setzte sich kurzer Hand wieder zu ihr und grinste breit übers ganze Gesicht. "ich wusste doch du kannst es!" sagte er freudig und kicherte. "das war so emotional gespielt, dass mir fast die Kinnlade auf den Boden gefallen wäre. Großartig, einfach großartig um nicht zu sagen Großartig." fuhr er euphorisch fort. "Es bedeutet mir wirklich viel, dass du für mich gespielt hast. Danke. Du spielst viel besser als dir eigentlich klar ist. Spiel weiterso mit Gefühl, es ist echt schön dir dabei zu zusehen. Man merkt wirklich, wie viel Leidenschaft du in deine Musik steckst. Und hey, vielleicht krieg ich ja irgendwann mal ein Autogramm von dir." sagte er lächelnd und wandte den Blick zu keiner Sekunde von ihr ab. "Meine Mum wollte mich in eine Musikschule stecken als ich 10 Jahre alt war, du kannst dir gar nicht vorstellen, wie dämlich ich aussah als ich in den Raum kam und alle neben mir bereits spielen konnten. Ich hab mich gefühlt, als würde ich im Boden versinken. Kannst du dir einen kleinen AJ vorstellen, der total unbeholfen eine Flöte hält, darauf spielt und nur schiefe Töne produziert? Glaub mir die anderen haben mit großen Augen daneben gestanden." erzählte er ihr und musste selber halbherzig lachen, ehe er ein Foto (es gibt leider kein Bild von beiden Charakteren zusammen, aber dichte ihn einfach hinzu, er ist ja aus deinem Hause) von sich aus seiner Jackeninnentasche herauszog und ihr zeigte, wie er in jungen Jahren aussah. "Das bin ich, Eli und ich sind praktisch zusammen aufgewachsen. "er zeigte auf den Jungen daneben, der unverkennbar Noel Eliot Sulivan war.
"Hey sag mal, kannst du eigentlich tanzen?", fragte er mit einem frechen Grinsen im Gesicht und sah sie mit seinen selbstbewussten Augen eindringlich an, als würde er versuchen ihr die Antwort aus den Augen abzulesen.
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BeitragThema: Re: AJs unbekümmertes Leben    Mo 3 Okt 2016 - 17:13

Ich wusste nicht wirklich was mich geritten hatte, als ich ihm erlaubt hatte sich hinter mich zu stellen. Denn auch das mochte ich nicht wirklich, hatte ich ihn nicht mehr im Blick und konnte so nicht sehen was er tat. So war es wohl auch kein Wunder das ich mich verspannte und etwas steif wurde. Auch zuckte ich erst zusammen als seine Hände sich auf meine Schultern legten und hatte ANgst das er in Richtung meines Halses ging, als er aufeinmal begann meine Schultern sanft zu massieren. Ich hatte mich mal wieder von meiner Angst gefangen lassen nehmen und nicht auf das Vertrauen gehört das ich ihm doch eigentlich entgegenbrachte. Und ich musste zugeben das es irgendwie angenehm war was er tat und sich die Versapnnungen die ich gespürt hatte langsam verschwanden und ich mich sichtlich entspannte während ich unaufhörlich weiterspielte bis mir nichts mehr einfiel und ich die Meldoie auslaufen ließ. Ich nickte leicht bei seiner Frage und spielte dann noch einihe Töne während ich spürte das seine Hände weiter über meinen Rücken wanderetn und diesen sanft massierten.

Als ich ganz aufhörte zu spielen nahm auch er seine Hände von meinem Rücken und setzte sich wieder neben mich und grinste mich auf seine ganz eigene Art an. Aber seine Worte ware das was mir mehr Angst machten, denn sie lösten wieder diese Wärme in mir aus, die ich nicht beschreiben und auch nicht greifen konnte. Ich hatte soetwas noch nie gespürt und ich fragte mich was es wohl bedeutete, als er mich bereits wieder in das hier und jetzt zurück holte und ich sanft lächelte "ich war nie in einer Musikschule, ich wurde zu Hause unterrichtet" sofern man diesen Ort als zu Hause bezeichen konnte, denn eigentlich waren die Erinnerungen daran nur mit Schmerz,Leid und Angst verbunden und eigentlich sollte ein zu Hause doch Wohlbefinden und Wärme ausstrahen oder nicht? Ich hatte dieses Gefühl bisher nur zweimal gehabt und zwar einmal ganz am Anfang meines Lebens als noch alles in Ordnung war und dann noch hier in Hogwarts. In dieser Schule hatte ich mich seit langem wieder wohl gefühlt und so akzeptiert wie ich war ohne das sich jemand daran störte was ich konnte. ich wusste jetzt bereits das mich der Abschied von hier härter treffen würde als viele andere, den dann wäre ch wieder ganz alleine in der großen Welt, denn sobald ich volljährig sein würde, wäre das JUgendamt nicht mehr für mich zuständig und man würde mich sicherlich wie viele andere auch davor einfach vergessen.
Ich schüttelte etwas den Kopf und versuchte diese Gedanken schnell wieder loszuwerden, immerhin war es ja doch noch etwas bis dahin und ich würde die restliche Zeit hier völlig genießen und versuchen soviel mit zu nehmen wie ich konnte um später einmal einen guten JOb zu bekommen um ganz allein ohne Hilfe für mich sorgen können, auch wenn es bis dahin noch ein langer Weg war so war es sicherlich ein Weg der sich zu beschreiten lohnte.doch jetzt erstmal sollte ich mich wohl auf den Gryffindor vor mir konzentrieren auch wenn ich ihn sicherlich einige Zeit ziemlich abwesend angeshen hatte so brachtre mich seine Frage jetzt erst richtig aus dem KOnzept und ich sah ihn einen Moment lang ziemlich veriwrrt an "ähm ja kann ich warum?" fragte ich dann vorsichtig nach und musteret ihn ziemlich misstrauisch wusste ich nicht was dieser Wirbelwind jetzt schon wieder vorhatte.

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BeitragThema: Re: AJs unbekümmertes Leben    Mo 24 Okt 2016 - 18:50

Seine Frage löste genau die Situation aus, die er sich erhofft hatte, auch wenn er eigentlich auf ein eher begeistertes ja gehofft hätte. Aber seis drum, es amüsierte ihn, sie aus ihrem Schneckenhaus zu locken und ihr ein wenig zu demonstrieren was Freiheit eigentlich bedeutete. Sanft lächelte er sie an und legte behutsam seine Hand auf die ihre, richtete sich von der Bank auf und machte eine leichte Geste ihm zu folgen. "Darf ich um diesen Tanz bitten?", fragte er auf sanfte aber charmante Weise, wobei sein Lächeln nichts von seinem Strahlen einbüßte. Seine Augen waren nur auf Niju fixiert und auf diesen einen Moment, in dem er ihre Entscheidung abwartete. Sie wirkte zögerlich, ängstlich und mit großer Sicherheit ein wenig überrascht von seiner direkten Art sie um einen Tanz zu bitten. Obgleich sie zögerte und zauderte, für ihn stand längst fest, dass sie seine Bitte garantiert nicht abschlagen würde. Man konnte vieles über AJ sagen, aber nicht das er nicht vertrauenswürdig, ehrlich und überzeugend herüberkam. Immerhin handelte es sich hier um den allseits beliebten und leicht vertrottelten Gryffindor-Schüler, der nie durch Hinterhältigkeit oder böse Absichten bei jemandem aufgefallen war. Seine ganze Art sein Leben zu führen, wirkte als würde es ihm um mehr gehen als nur einfach zu existieren, denn beobachtete man ihn genau, dann konnte man sehr genau erkennen, dass er ein sehr harmonischer und lebenslustiger Mensch war. Jemand mit dem man gerne Zeit verbrachte, weil er die Menschen in seiner Umgebung mit seiner guten Laune und seinen vielen Einfällen und Witzen immer wieder von ihrem Alltag ablenkte.
Das Vertrauen, dass man ihm schenkte, war ihm heilig und deswegen würde man nie erleben, dass er es ausnutzen würde. Die einzige Ausnahme war, wenn ein Mensch der er liebte und mochte in Gefahr geriet. Niemals im Leben würde er einen Menschen verraten, aber wenn es darauf ankam zwischen dem Bewahren eines Geheimnisses und der Rettung eines Freundes oder einer Freundin zu wählen, würde er sich stets für zweiteres entscheiden. Denn Menschen waren ihm stets wichtiger als irgendwelche Geheimnisse.

Es gab die Schüler die AJs Art so gar nicht begriffen, die seine Freundlichkeit mit Bosheit, seine Lebensfreude mit einer Fassade und seinen sturen Optimismus mit Naivität gleichsetzen, ihn sogar als Egoisten verschrien, obgleich er stets versuchte immer zum Wohl seiner Freunde zu handeln. Manchmal nahm er diese egoisitischen Züge an, vor allem wenn er seine Art zu leben bedroht sah oder wenn es Leute gab die Eli nicht mit dem Respekt begegneten den er eigentlich verdiente. Aber niemals würde er seinen Willen auf kosten anderer Menschen ausleben, für ihn kam es darauf an, ein ausgewogenes glückliches Leben zu führen, ohne Streit, ohne Probleme die den Alltag belasteten. Aber viel zu oft wurde er in den Alltag zurückgezogen, daran erinnert das die Menschheit voll von Drama und Negativität war. Eine Einsicht, die er gerne mal ignorierte und sich lieber an seine eigene Lebensphilosophie klammerte. Teilweise versuchte er Menschen in seine Art zu Leben reinzuziehen, sie dem Glück einem Schritt näher zu bringen und ihnen das zu schenken, was er einst erhalten hatte. Das Geschenk der Freiheit, Freundschaft und Glückseligkeit.

Die wenigen Augenblicke die vergangen waren, während er in Gedanken versunken in die Augen eines wundervollen Mädchens namens Nijura schaut, fielen nicht ins Gewicht. Es dauerte nur einen Moment, bis sie sich schließlich dazu aufraffen konnte, ihm Vertrauen entgegenzubringen und gemeinsam mit ihm zu tanzen. "Du wirst es nicht bereuen. Versprochen und wir brechen sofort ab, wenn du das sagst.", seine Stimme wurde sanfter, sein Lächeln liebevoller, seine Hand umschloss die ihre, aber drückte in keiner Sekunde wirklich zu.
Vorsichtig zog er seinen Zauberstab aus seiner Hosentasche und verzauberte das Klavier mit einem kurzen Schwenker seines Stabes. Wie von selbst spielte das Klavier ein Lied, dass AJ schon immer beruhigt hatte, der Name des Stückes war Sometimes to watch over me. Sofort packte er seinen Zauberstab wieder ein, sah sie mit einem sanftmütigen Blick an und nahm ihre Hände, ehe er sie ein Stückweit an sich heranzog. "Vertrau mir..." sagte er leise, als er ihren Widerstand spürte. Seine Hand legte sich ganz vorsichtig auf ihre Hüfte, während seine andere die Hand von Nijura festhielt. "Keine Angst, lass dich einfach führen." betonte er leise und begann damit die ersten Schritte zu machen, die allmählich zu einem ruhigen aber gemächlichen Tanz durch den Raum wurden. Dicht aneinander konnten sie die Wärme des je anderen spüren, den Atem hören, wie er die Stille brach und einen beruhigenden Rhytmus einbrachte.Mit der Zeit bewegten sie sich beinahe automatisch, die Atmosphäre die entstand war zu schön um sie wieder verfliegen zu lassen, ihre Nähe und das Vertrauen das sie in ihn hineinsteckte, brachten ihn ein wenig in Verlegenheit, weswegen er erst recht darauf achtete keine Fehler zu machen.

"Gefällt es dir? Ich habe schon lange nicht mehr getanzt, zumindest nicht mit einem Mädchen.". sagte er kichernd und sah ihr dann lächelnd in die Augen, "Niju, du kannst mir immer vertrauen und wenn dich mal etwas bedrückt, bin ich immer für dich da ok? Weißt du, du bist wichtig für mich, ich meine das rein freundschaftlich. Ich würde es wirklich gerne sehen, wenn du öfter vielleicht Zeit hättest, mit uns - also mir Eli, Jeffrey und den anderen halt - ein wenig abzuhängen." erklärte er mit sanfter Stimme, "Was würdest du davon halten einfach mal mit mir nach Hogsmeade zu gehen? Oder auf die Ländereien? Ich mein, dass würde dir sicher Spaß machen und vielleicht erzählst du mir noch ein wenig über dich. Oder du hilfst mir ein wenig in Zaubertränke, du weißt ja ich habs nicht so mit der Theorie. Ich bin ein Junge der Praxis." fuhr er fort und grinste sie abermals an. "Sag mal fliegst du gerne? Dann könnten wir auch mal zusammen auf dem Quidditchfeld miteinander Besenfliegen. Was meinst du?"
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BeitragThema: Re: AJs unbekümmertes Leben    Do 24 Nov 2016 - 22:57

Meine Augen wurden groß als er mich so direkt fragte ob ich mit ihm tanzen wollte und mir zeitgleich seine Hand entgegen streckte. Ich zögerte und sah seine Hand schon fast angstvoll aus, ich mochte keinen Kontakt an den Händen und jetzt musste ich zwangsläufig seine Hand berühren um mit ihm zu tanzen. ich wusste nicht wie lange ich so da stand bis ich schlussendlich seine Hand ergriff wenn auch nur leicht und ihn sehr scheu ansah.
Er schien etwas in Gedanken zu sein weswegen ich den Blick auf unsere Hände richten konnte und mich irgendwie daran gewöhnen konnte bis er mich wieder ansah und dabei sehr sanft mit mir sprach.

Ganz am Anfang als wir uns kennen gelernt hatten, hatte mich seine Art mehr als nur verwirrt und gleichzeitig auch verunsichert. Ich hatte nicht gewusst ob seine freundlichkeit und gleichzeitig ehrlichkeit nur gespielt waren um mein Vertraue zu missbrauchen oder ob er es wirklich ernst meinte.
Erst langsam hatte ich begriffen das es eben seine Art war so zu leben und er rein garnichts bößes im Sinn hatte. Nach dieser Erkenntnishatte ich begonnen mich langsam ihm gegenüber zu öffen und ihn näher an mich heran zu lassen, ihm mehr von mir selber zu zeigen, das Mädchen das hinter der sorgsam aufgebauten Fassade steckte und selten jemand zu Gesicht bekam.
Natürlich kannte auch er nicht meine Lebensgeschichte, denn war es für mich zu schmerzhaft darüber zu sprechen und irgendwie wollte ich das ganze doch mit mir selber ausmachen.

Doch auch ich versank in Erinnerungen und Gedanken und das wollte ich sicherlich jetzt nict in dieser Situation und Lage, jetzt zählte das was wir hier vorhatten und ich sah einen Moment verwirrt zu dem Klavier bevor ich langsam begann mit ihm zu tanzen und ihm und der Musik die Kontrolle überließ. Wann immer Musik spielte begann ich mich automatisch zu entspannen und ließ etwas von meinen Schutzmauern fallen. In solchen Situationen war ich am verletzlichsten und angreifbarsten,weswegen ich sie eigentlich nie zuließ, aber ihm konnte ich irgendwie nicht widerstehen und auch nicht nein sagen.
Ich genoß den Tanz und wie wir fast durch den Raum schwebten, er war wirklich ein hervorragender Tänzer und ich ließ mich ganz in seine Führung fallen und schaltete mein Gehirn mal für den Augenblick aus und entspannte mich sichtlich.

Als er wieder zu mir sprach öffneten sich meine Augen langsam, ich hatte nicht einmal mitbekommne wann ich sie zugemacht hatte. Doch dadurch und durch seine Worte wurde ich wieder ins hier und jetzt katapultiert und begann meine Schutzmauern langsam wieder nach oben zu ziehen, nicht ganz soweit wie davor aber doch ein Stück um nicht zu verletzlich zu sein oder gar schwach. ich konzentrierte mich wieder ganz auf ihn und seine Worte " Ja du bist wirklich ein guter Tänzer und davon merkt man garnichts" lächelte ich leicht und legte dann den Kopf schief während meine Miene wieder etwas verschlossener wurde " AJ ich rede nicht gerne über meine Probleme sie sind meine eigene Angelegenheit und ich möchte sicherlich niemanden damit belasten und das würde ich glaub mir" ich wusste das ich ihm damit eine Abfuhr erteilte, aber andersrum wollte ich ihn nicht damit belasten auch wenn es sehr verlockend war sich einfach mal die Sorgen von der Seele zu reden, fast schon bereute ich meine Worte.
"Ich weiß nicht" kam es dann recht zögerlich über meine Lippen "ich glaube sie finden mich komisch weil ich kaum rede und sie nicht ansehe" meinte ich immer noch leise und hatte meinen Blick auf den Fußboden gesenkt und betrachtete unsere Füße " ich kann dir gerne in Zaubertränke helfen du musst nur sagen wann es dir recht ist und ich... bin schon lange nicht mehr geflogen ich glaube ich kann das einfach nicht" scheu sah ich wieder zu ihm hoch.
Ich und selbstbewusstein? Fehlanzeige, ich besaß jede Menge selbstzweifel,ängste und depressionen aber mehr auch nicht. Nervös drehte ich meine Haarsträhne und löste dabei unseren Händekontakt.
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BeitragThema: Re: AJs unbekümmertes Leben    Fr 10 Feb 2017 - 17:42

Nach der Vollendung des Tanzes mit diesem wundervollen Mädchen fing er schlagartig an wieder zu strahlen und obwohl ihre Worte nicht gerade sehr optimistisch klangen, war er jetzt mehr denn je motiviert sie aus ihrem Schneckenhaus herauszuholen. Man konnte doch unmöglich ein Mädchen mit ihren Qualitäten als Eigenbrödlerin durchgehen lassen. Außerdem mochte er Nijura und fühlte sich von ihrem Vertrauen unglaublich geschmeichelt. Dank seines selbstsicheren Auftretens, seinem guten Aussehen und seiner extrem positiven Ausstrahlung hatte er bei Mädchen wie ihr das große Los gezogen. Er schaffte es immer mal wieder Zugang zu den eher verschlossenen Menschen zu finden, sie aufzulockern und ihnen zu beweisen, dass die Welt gar nicht so schlecht war wie man glaubte. Dabei hatte er keine Ahnung was für Probleme sie verbarg oder warum sie sich so sehr scheute mit anderen Schülern zusammen zu sein. Sie war eine Schönheit und das einzige was ihr fehlte war ein gut aussehender charmanter Freund. Ja, ihr fehlte ein Kuss, ein leidenschaftlicher Kuss, der sie aus ihrem Tief herausholte. Normalerweise würde er ihr diesen Kuss wahrscheinlich geben, aber da er sich momentan nicht zu ihr hingezogen fühlte, sondern mehr bewunderte, ließ er bei einer einfachen Freundschaft bewenden.
Seine Hand lag immer noch auf ihrer Hüfte, sein Strahlen und sein Blick waren allein für sie bestimmt, als er erneut das Wort ergriff. "Niju, du bist ganz gar nicht komisch. Du bist ein wunderschönes Mädchen mit vielen Qualitäten. Wenn du dein Haar offen trägst, bist du sogar noch schöner und außerdem..." er hielt kurz inne um eine letzten Tanzbewegung auszuführen. "Glaubst du wirklich, dass ich zulasse, dass dir jemand weh tut oder abwertend über dich spricht während ich daneben stehe?", fragte er lächelnd und drückte ganz sanft ihre Hand. "Sieh mir in die Augen. Sieht so ein Lügner aus? Lass uns beide allein nach Hogsmeade gehen nur wir beide. Du und ich. wir gehen was essen, ein paar Süßigkeiten kaufen und spazieren zur heulenden Hütte hm? Na komm. Das macht Spaß und ich verspreche dir, du wirst dich königlich amüsieren."

Durch seine lange Zeit mit Eli hatte er eines gelernt. Manchmal musste man die Menschen einfach zu ihrem Glück zwingen, denn ansonsten würden sie wohl immer in ihrem Schneckenhaus bleiben anstatt das Leben wirklich zu genießen. Die meisten hier ahnten nicht, wie kurz das Leben war oder wie einsam es sein konnte, wenn man auf einen kleinen Raum beschränkt war. Wenn sie also glaubte, sie wäre die einzige mit schlechten Erfahrungen im Leben, dann könnte sie gar nicht weiter weg von der Wahrheit liegen.
"Weißt du...man muss das Leben genießen, jeden Augenblick...glaube mir, das tut der Seele sehr sehr gut. Und dann kommen auch die Glücksgefühle wieder. Du brauchst und verdienst auch Spaß. Und wenn du mir nicht vertrauen könntest, wem dann?", fragte er rein rhetorisch ohne die Antwort wirklich abzuwarten. Sicher das klang vielleicht im ersten Moment ein wenig überheblich, aber Nijura musste davon überzeugt sein, dass er es ernst mit ihr meinte. Und bevor sie auf den Gedanken kam, dass er irgendeinen Hintergedanken hegte, wollte er ihr gleich zeigen, dass er ihr nur helfen wollte wieder glücklicher zu werden.

"Wir können auch jetzt irgendwo hingehen und einfach miteinander reden oder Zauberschach sielen oder fragen den fastkopflosen Nick nach einem Geheimgang nach Hogsmeade oder so. Was du willst. Aber lass uns irgendwas tun, was dir Spaß macht. Ich möchte dich lächeln sehen und nicht nur gestellt sondern gaaaaaaaaaanz aufrichtig.", , er war hartnäckig aber das musste er auch bei ihr sein. Ihre Augen fesselten ihn, aber je mehr er in sie hineinsah, desto mehr bekam er den Eindruck das eher tausende Kilometer weit weg wäre. Für einen Augenblick überlegte er ob es nicht einen Jungen aus seinem Freundeskreis gäbe, der sich glatt in sie verlieben könnte, aber außer Mike der schon eine Freundin hatte, gab es leider keinen und wahrscheinlich wäre sie an einer Beziehung mit einem anderem gar nicht interessiert. Obwohl? Wieso eigentlich nicht? Sie würde es vielleicht nicht zugeben, aber tief in ihrem Inneren suchte sie vielleicht danach.
Sanft löste er seine Hände von ihrem warmen Körper und hielt nur ihre Hand fest, "Also Milady, darf ich sie ausführen? Gehen sie mit irgendwo hin? Bin ich würdig?", fragte er in einer hohen mittelalterlichen klischeehaften Stimme, um sie wenigsten zu einem Lachen zu ermuntern und in der Hoffnung das sie auf dieses Spiel wenigstens einging. Er nahm seinen Zauberstab und ließ die Türe mit einem Schwenker leise aufgehen. "Vielleicht erzählst du mir ja was dein Lieblingscafe in Hogsmeade ist oder was du dort gerne tust oder was du gerne dort mit mir tun würdest."
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BeitragThema: Re: AJs unbekümmertes Leben    Do 16 Feb 2017 - 18:32

Völlig ruhig und doch von einer inneren Freude erfüllt sah ich ihn an und legte dann den Kopf schief als er so sprach „das magst du vielleicht so sehen, aber die meisten finden mich nun mal komisch, weil ich mich zurückziehe“ kam es eher rau über meine Lippen und ich sah ihn weiter an, es breitete sich sogar eine gewisse Wärme in meinen Wangen aus, der einen leichten rotton hinterließ. Ich bekam selten Komplimente und so berührte ich nur einen Moment meine Haare und sah ihn nachdenklich an „ich soll sie also öfters offen tragen ja?“ fragte ich leise und sah ihn dann völlig perplex und überrascht an, er schien fest entschlossen mir zu zeigen das diese Welt nicht so dunkel war, wie ich es dachte, doch bisher hatte jeder aufgegeben, der versucht hatte etwas Licht in mein Leben zu bringen.
Nachdenklich drehte ich eine Haarsträhne in meiner Hand und sah dann wieder zu ihm „Hogsmead hört sich gut an“ überwand ich dann schließlich meinen inneren Schatten und sah ihn an „ich gehe gerne zur heulenden Hütte“ fügte ich noch hinzu, gehörte es definitv zu meinen Lieblingsorten im Dorf. Erstens traf man dort eigentlich nie jemanden und zweitens war dort der Wind meistens angenehm und vielleicht war es wirklich Zeit das ich mal mit jemanden das ganze teilte, mit jemandem dem ich vertraute. Und ich begann gerade Aj zu vertrauen und hoffte wirklich tief in mir das es kein Fehler sein würde. Eine kleine Stimme flüsterte mir zu,das es immer ein Fehler sein würde jemandem zu vertrauen, aber ich schob sie entschlossen zur Seite, zum ersten Mal seit langem war ich bereit dieses Risiko ein zu gehen und heraus zu finden was er mir zeigen wollte.

Fest sah ich ihm in die Augen „ich muss ehrlich zugeben so etwas wie Spaß gab es in meinem Leben noch nicht wirklich“ murmelte ich leise und vielleicht war das einer der Gründe warum es mir so schwerfiel mich auf das ganze ein zu lassen. Etwas nervös sah ich ihn an, doch er schien sich von dem ganzen nicht ab schrecken zu lassen, es schien eher so als ob es ihn noch mehr anspornte das schöne im Leben zu sehen. Zögerlich kaute ich auf meiner Unterlippe und starrte vor mich hin, ich konnte noch nicht sagen wie bereit ich für all das war, wie weit ich mich auf ihn und seine Abenteuerlust einlassen konnte.

Doch auch das schien ihn nicht zu stören, eher war es so als ob es ihn weiter anspornte und er prompt mit den nächsten Vorschlägen um die Ecke kam und mich wohl wirklich aufmuntern wollte, stur sah ich zu Boden und schluckte etwas „ich weiß nicht was mir Spaß macht AJ“ meinte ich leise und auch wenn seine Vorschläge interessant klangen, so wusste ich nicht wirklich ob sie mir spaß machen würden. Immer wieder ließ ich mir seine Vorschläge durch den Kopf gehen und trat während dessen an das Klavier zurück und nahm mein Notenbuch behutsam herunter und schob es in meine Tasche, auch wenn es zerfleddert war, so war es das einzige was ich besaß und so hütete ich es wie mein Augapfel.

Noch immer strahlte er mich voller Tatendrang an und es schien so als ob es mich langsam ansteckte und ich überlegte einen Moment „was hälst du von einem Spaziergang über die Ländereien und dann runter zum See?“ Er gehörte definitiv zu meinen Lieblingsorten an dieser Schule und ich hielt mich viel dort auf, zwar etwas abseits, an einem Platz dem ich ihm vielleicht heute noch zeigen würde. Ich musterte ihn einen Moment „ich kann dir meinen Lieblingsort zeigen“ murmelte ich leise und packte meine Tasche fester um mich und sah ihn abwartend an. Abwartend ob er damit einverstanden war und sich auf das ganze einlassen würde. Etwas unruhig kaute ich mir auf der Unterlippe herum „wir können ja auch die Hauselfen in der Küche fragen, ob sie und etwas trinken und essen zusammen packen“ schlug ich leise und mit klopfendem Herzen vor.
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AJs unbekümmertes Leben
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