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 Unser Morgen wird anders sein, wenn wir das Heute verändern.

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Evan Yan Reft
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BeitragThema: Unser Morgen wird anders sein, wenn wir das Heute verändern.   Mi 11 Nov 2015 - 21:20

Herbst 2005 - in der nähe von Stockholm
Elion und Evan

Schweigend saß er auf seinem Zimmer und betrachtet seine letzten Galleonen die er hatte. Sein Vater verlangte seinen Sohn zurück, sonst würde es keine Finanzielle Unterstützung mehr geben. Der junge Mann erhob sich und verschränkte die Arme hinter seinem Rücken er stand am Fenster und sah auf die Straße. Es war eine einfache Abmachung gewesen, welche er nicht einhalten konnte. Der Schmächtige, konnte Reisen die Welt noch entdecken sollte aber in diesem Jahr eigentlich schon mit einem Studium in England begonnen haben. Jedoch hatte er grundlegend keinen Studienplatz mehr bekommen für Medizin. Natürlich hatte er eine Nachricht an den Investor geschickt, der sofort einen Heuler zurück schickte. Eine Aussage kam zurück die dem jungen Mann nicht schmeckte, 'solang du kein Studienplatz hast, wirst du dich um dein Leben selber kümmern, ohne von uns Gehaushaltet zu werden' und wenn Yan etwas wusste, dann dass sein Vater alles daran setzte es umzusetzen.
Der Mittellose betrachtet das treiben auf der Straße, lauter Schlammblüter und Muggel nichts reines war da. Es schmeckte ihm gar nicht, er wollte hier bloß noch weg, weg von den Verrätern und dem Schmutz. Anderseits, was sollte er nun bei seinen Eltern? Er dreht sich um und schlägt die Zeitung auf mit den Stellenangeboten. Es gab nur eine ausgeschriebene Stelle für Aushilfsarbeiter. Ein Feld ernten, nichts leichter als das, dachte er sich. Ein wenig mit dem Zauberstab rumhantieren und dann konnte er zum Abend auch wieder nach Hause. Jedoch hatte er nur noch mal die Adresse nachgesehen. Jetzt hatte er alles was er brauchte.
Die Stiefel werden übergestriffen und sein längeres Haar zusammen gebunden aus der Zimmertür gegangen wo auch schon ein Hauself wartete "Ihr müsst Bezahlen Mr. Reft 4 Galleonen für die restliche Woche." ein abwertendes Schnauben "Heute Abend. Ich muss gehen." damit hastete der Zauberer an dem Elfen vorbei. Auf dem Hinterhof angekommen waren es nur zwei Schritte noch ehe sich wie aus dem nichts eine Schleiereule die sich hinauf in den Himmel bewegte mit einzelnen Flügelschlägen ehe diese dann über Felder und Wiesen an einen Hof fliegt. Der Eulerich verliert an höhe mit hoher Geschwindigkeit, die Beine nach unten gestreckt und die Flügel abgespreizt, sobald der Vogel nur noch einen Meter von der Erdoberfläche entfernt ist, verwandelt dieser sich in den jungen Reft welcher dann noch einige Schritte nach vorne macht um die Geschwindigkeit nicht abrupt zu drosseln. Die letzten fünf Meter geht er zu Fuß zum Haus, er ist nicht mal wirklich angekommen da sieht er schon das andere an der Tür stehen.
Eines war klar, alle vier jungen Männer waren des Zauberns mächtig und wie sich in den nächsten Momenten herausstellte auch der Plantagenbesitzer. "Hier wird ohne Zauberei gearbeitete meine Herren, von daher Zauberstäbe her, wenn nicht können sie sich gleich wieder auf den Heimweg machen." es schien nichts weiter zu besprechen geben. Evan zog seinen Zauberstab hervor und übergab dem Ansteller diesen. Evans Gesichtsausdruck erzählte Bände von Flüchen und Missfallen an dieser Tatsache, jedoch brauchte er die Galleonen. Alsbald alle die Stäbe weggeben hatten wurden sie mit Körben ausgestattet wie auch Leitern. Es ging auf eine Apfelbaumplantage und dort Teilten sich die Vier auf in zweier Gruppen. Evan sah zu einem ihm Unbekannten welcher natürlich gemustert wurde, die anderen kannte man sogar aus der Schule. Bloß war Evan ihnen in der Schulzeit einfach viel zu Überlegen.
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Elion Hákon Rowan
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BeitragThema: Re: Unser Morgen wird anders sein, wenn wir das Heute verändern.   So 15 Nov 2015 - 14:36

Elion stand mit zwei weiteren jungen Männern auf der Plantage, welche für einige Zeit sein Arbeitsplatz sein sollte. Die Reaktion der anderen beiden auf seine Vorstellung war lediglich ein überhebliches Schnauben. Die Frage, ob jemand, der auf einer Plantage arbeiten musste, sich Überheblichkeit überhaupt erlauben könnte, sparte er sich. Er war sich fast sicher, dass die beiden noch Ärger bedeutete, weshalb er diesen nicht noch zusätzlich Beschwören wollte. Ein vierter junger Mann gesellte sich zu der Gruppe. Sich vorzustellen war nicht mehr möglich, da die kurze aber klare Anweisung des Vorgesetzten unmittelbar folgte. Die Tatsache, dass er seinen Zauberstab abgeben musste missfiel dem Schweden zwar, jedoch wollte er hier Geld verdienen, um Nellie ein angenehmes Leben zu ermöglichen, weshalb er es sich nicht leisten konnte sich zu beschweren. Seine Schwester hatte mit dem Tod der Eltern schon genug durchgemacht. Sie sollte in ihrem jungen Altern nicht auch noch mit Geldproblemen zu kämpfen haben. Das war der Grund, warum Elion sich einen Aushilfsberuf nach dem anderen suchte und so viel Geld zusammentrieb, wie er nur konnte. Sobald er sie durch ihre Schulzeit und ihre Ausbildung gebracht hatte, konnte er sich Zeit für seine eigene Ausbildung nehmen. Aber das würde noch einige Zeit dauern.
Schließlich gab Elion als letzter seinen Zauberstab aus der Hand und rüstete sich mit Korb und Leiter aus und betrachtete noch einmal seine neuen Kollegen. Die Auswahl eines Teampartners war nicht schwierig, denn es gab hier nur noch einen, bei dem zumindest noch die Hoffnung bestand, dass er kein Idiot war. "Elion Rowan", stellte er sich dem noch unbekannten vor, nachdem er den Korb mit der dafür vorgesehenen Schlaufe über seiner Schulter gehangen hatte. "Wollen wir loslegen? Ich würde mir ungern die Blöße geben und weniger sammeln als die beiden", sprach er und deutete mit einem Nicken des Kopfes auf die anderen beiden, welche bereits auf den Weg zu den Bäumen waren.
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Evan Yan Reft
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BeitragThema: Re: Unser Morgen wird anders sein, wenn wir das Heute verändern.   So 15 Nov 2015 - 17:14

Er sah den anderen nach, klar in der Hinsicht hatte dieser Elion wahrlich recht, er wollte den beiden im nichts Nachstehen. "Evan." stellte er sich dann aber auch noch vor, es schien so als müssen die beiden wohl die nächste Zeit gemeinsam arbeiten. Da sich der schmächtige Kerl selber versorgen musste, brauchte er auch das Geld und mit den anderen Beiden würde sich viel ergeben aber keine dicke Freundschaft. "Dann lass uns beginnen...." wird es gemeint und gen Plantage gegangen. Der Engländer geht an den ersten Baum und stellt die Leiter etwas umständlich an diesen, man merkt das Yan bisher nicht viel gearbeitet hatte in seinem Leben. Also eigentlich hatte er es gar nicht getan. Die Leiter wird Strebe für Strebe hinauf geklettert und der Korb nach vorn gebracht. Die eine Hand legt sich an den ersten Apfel welcher abgedreht und dann in den Korb gelegt wird. Na, wenn das so weiter ginge, würden sie noch Wochen dran stehen um nur einen Baum leer zu haben. Er sieht zu seinem Zwangs Kollegen "Kommste von hier?" wird dieser dann gefragt. Vielleicht aus Interesse aber es könnte auch einfach nur auf gesetzt sein. Vielleicht war es ja auch einfach ein Weg ins Gespräch zu kommen. Eigentlich war es nicht Evan seine Art sich wirklich für jemanden im Moment zu interessieren oder sich um jemand wirklich zu kümmern. Dennoch musste ja irgendwie der Tag vorbei gehen, nur schweigend in einem Baum hängen und Äpfel pflücken versprach kein schnelles vorbei gehen der Zeit.
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Elion Hákon Rowan
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BeitragThema: Re: Unser Morgen wird anders sein, wenn wir das Heute verändern.   Di 24 Nov 2015 - 22:17

Ein kritischer Blick wurde auf den Arbeitskollegen geworfen, als dieser seine Leiter aufstellte. Es mangelte an Stabilität, was Evan jedoch nicht davon abzuhalten schien an dieser hinauf zu klettern. Im Vorbeigehen setzte Elion seinen Fuß auf die unterste Sprosse, um die Leiter ein wenig tiefer in den weichen Boden zu drücken. Dabei bemühte er sich unbemerkt zu bleiben. Er wollte zwar nicht, dass der andere fiel, wollte jedoch auch nicht als Besserwisser oder ähnliches gelten. Erst dann stellte er seine eigene Leiter auf und beantwortete die Frage des anderen: "Stockholm und du?", gab er die Frage zurück. Der andere kam offensichtlich aus einem anderen Land. Ohnehin war die Sprache auf der Plantage von Anfang an Englisch gewesen. Das hing vor allem damit zusammen, dass die Arbeiter nur selten gebürtige Schweden waren.
Ein Apfel nach dem anderen fand den Weg in Elions Korb gleichzeitig näherten sich Stimmen, welche er sofort erkannte. Das lag nicht zuletzt daran, dass sich nur zwei weitere junge Männer im Feld befanden. Elion verließ die Leiter, um diese umzustellen und auf diese Weise weitere Äpfel in seine Reichweite zu bringen. Sein Korb war erst zu eine Viertel gefüllt. Eine schlechte Bilanz, wenn man bedachte, dass sie hier nach gefüllten Körben bezahlt wurden. "Das endet mit wenig Geld und Muskelkater", scherzte er selbstironisch. Über sich selbst zu lachen war oft die einzige Möglichkeit nicht in Selbstmitleid zu versinken und die zahlreichen Aushilfsjobs auszuhalten. Die größte Motivation war jedoch Nellie.
"Was treibt dich hierher?", fragte er nun nach dem Schicksal des Kollegen. Eine sehr persönliche Frage, welche man jedoch stellen durfte, wenn man voraussichtlich längere Zeit gemeinsam im selben miesen Job feststeckte.
"Ich wusste doch, dass ich etwas gehört habe", erklang die Stimme von einem der anderen Arbeiter, welcher mit seinem Kameraden nun unmittelbar neben den Leitern der beiden stand. "Was habt ihr denn in euren Körben? Ich wäre wirklich erfreut, wenn ihr uns das geben würdet." Ganz klar eine Drohung. Jedoch keine, die der Schwede ernst nahm. Er wusste zumindest, dass es für die beiden nicht gut ausgehen würde, wenn sie ihn dazu zwingen würden. Er kletterte die Leiter hinab und hob diese auf seine Schulter, um der Konfrontation aus dem Weg zu gehen. "Seht zu, dass ihr Land gewinnt." Er wendete sich von ihnen ab und wollte zu einem weiteren Baum gehen. Dass das nicht funktionieren würde, wusste er jetzt noch nicht.
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Evan Yan Reft
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BeitragThema: Re: Unser Morgen wird anders sein, wenn wir das Heute verändern.   Do 26 Nov 2015 - 19:50

Durch seinen Aufenthalt in Schweden hatte Evan gebrochenes Schwedisch sprechen können. Stockholm also was ihn nicken lies "England." erwiderte er dem Zwangsteampalyer, diesmal versuchte er sich auch mal in dieser Sprache. Wahrscheinlich einfach nur zum Lachen, aber der Arbeiter wollte ja auch zeigen dass er hier schon etwas länger war. Selber merkte Reft dass seine Leiter absank aber er sagte nichts. Er brauchte selber das Geld um eben nicht aus seinem Quatier rausgeschmissen zu werden "Na, hört sich ja nach wirklich viel Motivation an." kam es dann leicht amüsiert. Der nächste Apfel wird in die Hand genommen "Die Geldnot." eine knappe antwort, allerdings braucht es auch nicht mehr, wenn Ellion weitere fragen hatte, könnte er ja fragen. Gerade als er die gegenfrage ansetzten wollte, kam ihm eine nur zu bekannte stimme, jetzt schon genervt von dieser verdreht er die Augen und kommt die Leiter wieder hinunter, die Gott sei Dank genug halt hatte. Sein Blick gleitet auf die Ehmaligen Kameraden ehe er auf die Bäume deutet "Kletter da rauf, dann weiste was wir in unseren Körben haben." meint er dann desinteressiert und will seine Leiter zum nächsten Baum bringen. "Du denkst also immer noch, dass du besser bist wie wir Reft." kam es von dem Korpulenteren der beiden. Dick und Doof wäre eine unglaublich gute Bezeichnung für die Beiden, obwohl der Dicke nicht gerade schlauer war. Evan drehte sich auf den Satz wiederum herum "Nein ich brauch es nicht zu Denken, ich weiß es! Und im Gegensatz zu euch, weiß ich was auf Apfelbäumen wächst." natürlich erhob er nicht seine Stimme, nein im gegenteil sie blieb bedeckt und nicht eine wirkliche Regung seiner Gesichtsmuskeln war zu sehen. "Reft, ich sags dir, gib uns deinen Korb und dann such das Weite." Jetzt war der Moment gekommen wo Yan das erste mal wirklich höhnisch lachte "Meinst du Fettklos ich muss mir von dir irgendwas sagen lasse?" er schüttelt belustigend den Kopf "Sei mal froh dass ich meinen Zauberstab nicht hier habe, sonst würdest du auf dem Baum sitzen und nach deiner Mama schreien wie ihr es sonst immer getan habt." ein klarer Angriff, allerdings war es von einem schmächtigen Kerl, wie es Evan noch ist, keine gute Idee. Ja, die zwei machte er allein fertig, wenn er seinen Zauberstab hatte. Der war aber nicht da, dafür aber die zwei Jammerlappen "Tja, da du ihn nicht bei dir hast, werden wir wohl mit dir fertig." was ziemlich sicher von den beiden kam. Natürlich kam Reft aus der Sache nicht mehr heraus, also muss er sich den zwei körperlich Überlegenden stellen. "Ja, Reft ohne dein Zauberstab bist du ein Versager." kam es von dem ehemaligen Huffelpuff dann und die beiden Freunde kamen auf ihm zu. "Na, wenn ihr glaubt..." und weiter kam er nicht, denn der erste Schlag war an die Schläfe sie ihn Taumeln lies.
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Elion Hákon Rowan
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BeitragThema: Re: Unser Morgen wird anders sein, wenn wir das Heute verändern.   Mo 30 Nov 2015 - 22:14

Natürlich war es Geldnot die ihn hierher führte. Niemand würde freiwillig eine solche Arbeit verrichten, wenn er es nicht dringend nötig hatte. Elion hatte auch anderes für sein Leben geplant, aber so lief es nun mal nicht. Er hatte schon lange die Illusion aufgegeben, dass jeder sich sein Leben selber formen konnte. Es waren verschiedenen Umstände, welche die persönliche Freiheit stark einschränkten und nicht selten auf einen einzigen Pfad ohne viele Weichen reduzierten. Doch für weiteres herumphilosophieren war keine Zeit. Es schien so, als wollten die anderen beiden Arbeiter keinen ruhigen Arbeitstag zulassen. Der Schwede bemühte sich einer Konfrontation aus dem Weg zu gehen. Er hatte es nicht nötig sich mit derart minderbemittelten Schwachköpfen herumzuschlagen. Evan allerdings schien für die beiden kein unbekannter zu sein und eine alte Fehde schien aufzukochen. Der Kollege ließ mit silberner Zunge die letzte Sicherung bei den beiden Proleten durchbrennen und hatte einen Augenblick später bereits einen Schlag abbekommen. Es war nicht schwierig vorherzusehen, dass die Halbstarken nicht genug im Kopf hatten, um in einem verbalen Duell erfolgreich zu sein. Anscheinen aber genug, um diesen Umstand zu erkennen. Das war wohl auch der Grund, warum sich die beiden nach guter alter und genauso primitiver Steinzeit-Manier für einen körperlichen Kampf entschieden. Elion dachte keinen Moment darüber nach Evan alleine kämpfen zu lassen. Er war sich sogar sehr sicher, dass die beiden Halbstarken keine Chance hatten, denn zu seinen Einkünften gehörten auch Gewinne aus nicht ganz so legalen Kämpfen, welche an Orten stattfanden, an denen man sich eigentlich gar nicht aufhalten sollte, wenn man an seinem Leben hing. Zwar hatte Elion diese Verdienstoption schon lange aufgegeben, aber die erlernten Fähigkeiten waren geblieben. "Na dann wollen wir mal."
Der Korb und die Leiter wurden abgestellt und in aller Ruhe schob er sich die Ärmel hoch, bevor er auf den stämmigeren der beiden zuging und ihm mit einem gezielten Faustschlag auf die Nase klar machte, dass er Evan besser nicht geschlagen hätte. Die Nase blutete, aber sie war nicht gebrochen. Sie war zertrümmert. Der stämmige schrie vor Schmerzen und griff dennoch gemeinsam mit seinem Mitstreiter erneut an. Dem Faustschlag des blutenden entging er, indem er diesen geschickt unterlief. Ein schneller Reflex erlaubte es dem Schweden sogar den Ellenbogen in die Rippen des Mannes zu schlagen. Nach Luft schnappend ging dieser in die Knie und keine Sekunde später traf den Schweden die Faust des zweiten Angreifers ohne Vorwarnung direkt aufs Auge. Elion torkelte etwas zurück, hielt sich das Auge und musste beobachten, wie auch der übergewichtige sich wieder auf seine Beine stemmte. Der Blonde legte seine Hand auf Evans Schulter: "Du darfst gerne mithelfen", sprach er fast amüsiert und wartete nur auf einen unüberlegten Angriff der halbstarken Gegner.
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BeitragThema: Re: Unser Morgen wird anders sein, wenn wir das Heute verändern.   So 13 Dez 2015 - 18:12

Selber konnte Evan erstmal absolut nicht Reagieren, weswegen er auch ein paar Hiebe abbekommen hatte. So war er erst mal gar nicht in der Lage sich selber zu wehren, denn seine Arme wurden festgehalten. Er spielte Boxsack für Doof. Er merkte auch erst mal gar nicht das Elion ihm zu Hilfe kam. Damals in der Schule hätte er sich nicht helfen lassen, aber damals hatte er auch seinen Zauberstab dabei. Scheiß Bauer! Sein erster Gedanke, ehe er dann auf dem Boden fallen gelassen worden war und auch erst mal zusammen sackt. Ihm war schwarz vor Augen, Evan war kein Kämpfer, noch nie. Wenn er sich Duellierte dann nur mit seiner Stimme oder seinem Zauberstab, das wussten Dick und Doof natürlich zu gut. Reft war der Denker in seiner Clique gewesen und nichts anderes. Man hatte ihn für seine Durchtriebene Art meistens ziemlich geschätzt, aber alles kam im Leben zurück. Er schüttelte ein paar mal den Kopf bekam nur schemenhaft mit wie Rowan sich gegen die Beiden echt behauptete bis er selber ins Straucheln kam. Die Hand auf der Schulter holte den Schmächtigen schließlich wieder zurück zur Besinnung. Er sollte Helfen, klar er wollte auch helfen, schwerfällig raffte er sich unter schmerzen dann auf und ballte seine Hand zur Faust. Die Knöchel traten weiß hervor, er würde sich wohl um den Dünnen kümmern, gegen den hatte er zumindest eine reale Chance, hoffte er zumindest. Der Arm wird gehoben und zurück gespannt ehe er dann die Faust in das Gesicht des Mannes fallen lies. Das erste Mal das er wirklich jemand schlug, also der nicht sein Bruder war. Die Kabbelleien zwischen den Beiden war aber auch nie so extrem, schließlich haben sich die Reftbrüder lieber mit versteckten Flüchen geprügelt. Aber dies heute war etwas anders, er musste sich wirklich verteidigen, mit seinen Fäusten. Ihm durchfuhr ein heftiger Schmerz in der Hand und er dachte er hat auf eine Holzstamm geschlagen, aber es war einfach nur die Nase des Angreifers. Evans Blick ging zu Elion der mit dem Übergewichtigen wohl weitaus mehr zu tun hatte. Jedoch bekam er dann auch schon wieder ein Hieb in seinen Magen gerammt. Na klasse, dachte sich Yan und boxte den Dünnen zurück. Evan war eindeutig kein guter Kämpfer. Der Mann war in vielem gut, aber im Faustkampf war er ein Verlierer ganz klar. Er hatte weitaus mehr Hiebe bekommen als ihm lieb war. Dennoch versuchte er sich aufrecht zu halten. Selber hatte er alle Hände mit dem einen zu tun und war sich nicht Sicher ob Elion mit dem anderen zurecht kam. Evan hatte es langsam drauf die Schläge irgendwie abzupassen oder sich auf die Seite zu schieben das der Schlag nicht sein Zeil ganz erreichte. Aber auch er, hatte langsam raus, wohin er schlagen musste dass sein Gegner japste. Es schien als wäre eine Ewigkeit vergangen, als er selber nur noch eine andere Faust auf den Gegner einprasseln sah. Kurz darauf, sah Evan den Plantagenmiterner an und nickte "Danke." es war ehrlich gemeint, denn schließlich hätte das alles auch anders ausgehen können. Yan sah den beiden Angreifern nach und zog die Nase hoch, sein Blick ging wieder zu Elion "Weiter machen? Ich lad dich auf n Bier oder so ein." dies kam weit aus freundlicher wie vor dem Faustkampf.
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Elion Hákon Rowan
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BeitragThema: Re: Unser Morgen wird anders sein, wenn wir das Heute verändern.   Mo 19 Sep 2016 - 13:12

Ohne zu zögern folgte der andere Elions Worten und kümmerte sich nun um den schmächtigen der beiden Angreifer. Das Schwergewicht fiel also Elion zu. Sein Gegner hatte sich wieder aufgerappelt und trug einen Zorn im Blick, welcher Elion wohl Angst gemacht hätte, wenn er nicht gewusst hätte, dass der Gegner kein guter Kämpfer war. Der entscheidende Vorteil des Skandinaviers war seine Schnelligkeit, welche der Gegner auch mit überlegender Kraft nicht ausgleichen konnte.
Zur Verteidigung bereit ließ der blonde seinen Konkurrenten angreifen, um ihm dann gekonnt und grazil auszuweichen und bereits im nächsten Moment seine Faust mit Schwung ins Gesicht zu drücken. Der große taumelte etwas, schien jedoch keinen großen Schaden genommen zu haben. Im Gegenteil. Er stürmte wie ein Berserker auf Elion zu. Es war nun dringend notwendig auszuweichen. Wenn er mit der Wucht, welche der Gegner in seinen Schlag legte, getroffen wurde, würde er diese Plantage wohl nicht mehr verlassen.
Die ganze Zeit ohne merklichen Angriffserfolg auszuweichen war auf Dauer aber auch kraftraubend und nicht zielführend. Deshalb entschied sich der Schwede dazu sich nicht von dem Gegner weg, sonder auf ihn zu zu bewegen. Bevor der große seinen Schlag vollendete, stand Elion bereits so nah vor ihm, dass er viel zu nah war, um noch einen effektiven Faustschlag ausführen zu können. Elion packte den Gegner am Kragen und kündigte seinen finalen Tritt an: "Ehre ist schön und gut, aber ich habe festgestellt, dass man unehrenhaft viel schneller einen Kampf gewinnt!" Kaum war der Satz beendet hob der Schwede sein Knie mit voller Wucht in das Gemächt des anderen, so dass dieser unter einem schmerzerfüllten Laut zu Boden ging. Dieser war erledigt.
Ohne, dass der schmächtige Gegner es bemerkte, nährte sich Elion diesem. Keine schwere Aufgabe, da der dünne Mann vollkommen auf Reft konzentriert war.  Ein entschlossener Faustschlag schickte den zweiten Gegner zu Boden und entschied den Kampf. "Nicht dafür", grinste der Schwede.
Dann sammelte er sowohl die eigene Beute, als auch die der ausgeschalteten Angreifer ein, um für diese beim Plantagenbetreiber Geld zu kassieren. "Ich denke das Bier übernehmen heute unsere beiden streitlustigen Freunde." Die Hälfte der fremden Beute wurde dem anderen gereicht, bevor der Schwede wieder nach der Ausrüstung griff. "Wir machen die Körbe noch voll und dann tauschen wir es beim Chef ein, einverstanden?"
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