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 Stockholmer-Abraxaner Abenteuer im Frühsommer 2006

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Leupold Marley Dickens
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BeitragThema: Stockholmer-Abraxaner Abenteuer im Frühsommer 2006   Mi 16 Sep 2015 - 16:08

Frühsommer im Jahr 2006 es war mildes Wetter und der alte Freund – Helström Sodergarden - hatte sich schon vor einigen Wochen bei Leupold gemeldet, ob dieser seinem Jungspund von Aushilfe – einem gewissen Elion -  helfen würde können, beim umsiedeln der Wildherde von Abraxanern welche schon seid Jahren von dem alternden Mann verpflegt werden. Er selber war wohl seid einer Weile im St. Nepomuk, nachdem er mit einem der eigenen Abraxaner eine kleine Auseinandersetzung hatte und die Verletzung heilte eher schlecht als Recht aus. So machte er sich zum festgesetzten Termin auf den Weg in den Norden Europas, sein Luftschiff stieg empor, erst langsam, dann immer höher. Solange bis er über den Wolken war mit seinem Heim, seiner geliebten Pegasus. Er ließ sich von den Winden tragen, flog mit den Wolken und überquerte jeden Tag ein Stück mehr des Kontinents. Unter Ihm veränderte sich die Vegetation stetig und bald konnte er die Skandinavischen Bauten erkennen, er näherte sich seinem Ziel. Die Holzhäuser hatten einen ganz anderen Flair als die Backsteinhäuser die er aus Oxford kannte, es war wie ein anderes Raum- und Zeitgefüge. Bald schon ging er in den Sinkflug mit seinem Schiff, als er den Fjord erkannte, an dem sein alter Freund wohnte. Dort würde er auch das Luftschiff parken für die Zeit in der er hier wohnen würde, an einem Tag würde nicht alles getan sein, denn neben dem Umsiedeln an einen anderen Futterplatz der Wildherde, das einfangen eines stattlichen Abraxanerhengstes und eventuell das gesundpflegen von kranken Tiere würde eine ganze Weile in Anspruch nehmen. Als er an seinem Landeplatz angekommen war, vertäute und verankerte er sein Heim, ehe er sich an einem der dicken Taue hinab schwang und mit schweren Stiefeln auf den weichen Moosboden aufkam. Der Blick wanderte umher und da er keinen sah, ging er erst zu den Ställen der domestizierten Abraxaner.
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Elion Hákon Rowan
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BeitragThema: Re: Stockholmer-Abraxaner Abenteuer im Frühsommer 2006   Mi 16 Sep 2015 - 17:40

Da sich der alte Sodergarden noch immer abwesend war und es für Elion unmöglich wäre die Abraxanerherde alleine umzusiedeln, ohne danach neben seinem älteren Chef im Krankenhaus zu liegen, sollte ihm heute ein alter Freund des Vorgesetzten zur Hilfe kommen. Dickens war der Name, welcher ihm genannt wurde. Angeblich ein fähiger Mann vom Fach, von welchem Elion noch viel lernen könne, so Sodergarden.
Der junge Mann verbrachte die Wartezeit damit die anderen Aufgaben zu erfüllen, welche auf dem Hof anfielen. Er verdiente nicht viel Geld mit seiner Arbeit, aber es reichte aus, um seine Schwester und sich selbst versorgen zu können. Nach einer Ausbildung im Ministerium, anderen Ausbildungen oder einem Studium würde er natürlich deutlich besser verdienen und auch seine Noten würden all das zulassen. Jedoch wäre das Geld in der Ausbildungszeit noch knapper, als es jetzt schon war, weshalb ein solcher Weg leider nicht in Frage kam. Vielleicht wäre das möglich, sobald auch seine Schwester arbeiten konnte. Zunächst sollte sie jedoch unter seinem Schutz noch Kind sein dürfen, so weit es für ein junges Mädchen mit einem so tief sitzenden Schock möglich war.
Elion war gerade damit beschäftigt die gezähmten Abraxanern in den Ställen mit Futter zu versorgen. Eine körperlich durchaus fordernder Job. Die edlen Tiere mit dem goldenen Fell konnten so groß werden wie Elefanten und einige Exemplare im Stall waren das auch durchaus. Bei einem Hengst würde der Schwede sogar voller Überzeugung behaupten, dass es einen so großen Elefanten nie geben würde. Der Größe entsprechend bemaß sich auch die Futtermenge, welche der blonde durch ein Verbindungstor aus der angrenzenden Scheune herübertragen musste. Zwar machte Magie ihm die Arbeit deutlich leichter, aber dennoch war auch die mentale Anstrengung irgendwann belastend.
Erst als er Schritte vor dem Stall hörte, legte er die Arbeit nieder, um deren Ursprung zu ermitteln. Mit großer Wahrscheinlichkeit der angekündigte Freund seines Chefs. Ohne Grund verirrte sich nämlich nur selten jemand auf den abgelegenen Hof. Der Mann, welcher sich auf den Stall zubewegte schien älter zu sein, als der blonde selber, was jedoch zu erwarten war, da auch Sodergarden fast 20 Jahre älter war als Elion. Der Mann, von welchem Elion angeblich noch etwas lernen konnte, machte einen kräftigen Eindruck und der Schwede hatte keine Zweifel, dass die Beschreibung seinen Chefs zutraf. Dickens machte einem absolut fähigen Eindruck und allein sein Auftreten ließ darauf schließen, als wenn er sich seiner Sache sicher war und mit den Abraxanern umzugehen wusste. "Mr. Dickens, richtig? Willkommen in Stockholm", begrüßte er den noch unbekannten auf seinem mittlerweile relativ ausgereiften Englisch, welches er sich in den vergangenen Monaten angeeignet hatte. Elion hatte den Entschluss gefasst noch in diesem Jahr das Land zu verlassen. Weg von den Erinnerungen an ein altes Leben. Er wollte für seine Schwester und für sich einen Neuanfang. Irgendwo in einem anderen Land. Weit weg von schlechten Erinnerungen.
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Leupold Marley Dickens
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BeitragThema: Re: Stockholmer-Abraxaner Abenteuer im Frühsommer 2006   Mi 16 Sep 2015 - 23:33

Immer weiter kam der Luftbär auf die altbekannten Ställe seines Freundes zu, man konnte schon die domestizierten Pferdeartigen Wesen hören und riechen. Es waren wundervolle Geschöpfe, gleich welche Art, sei es Granianer, Abraxaner oder Thestrahle. Jedes Geschöpf hatte etwas einzigartiges was den Mann dazu brachte, dass er immer wieder gern mit eben jenen Lebewesen arbeitete. Am zufriedenen schnauben konnte man schon hören, dass diese edlen Geschöpfe wohl grade gefüttert wurden und so fand er seinen Plan hier als erstes nachzusehen als besonders gelungen. Es dauerte auch nicht lange, bis er eine Stimme vernehmen konnte, zwar hörte man den deutlichen Schwedischen Akzent, aber das störte den Briten in keinster Weise. „Richtig, erfreut, Mister.... Mister.... Verzeihen Sie ich und Namen, es ist ganz schrecklich. Aber nennen sie mich doch Leupold. Wir werden hier ja zusammen Arbeiten und sind nicht in einer Arbeitgeber und Angestellter Position.“

Damit sah er sich in dem Stall um, erweitert war er sogar geworden. „Na, da hat uns ja der alte Sodergarden eine gute Aufgabe überlassen, würde ich mal behaupten. Wir werden jetzt erstmal hier alle zu ende Versorgen, ich schätze, da waren sie grade bei, als ich sie unterbrochen habe?“ Sprach der Hüne weiter. „Und dann werden wir erstmal selber etwas Essen und uns dann einen Überblick verschaffen.“ Kaum war der Kapitän da, schon riss er auch das Kommando an sich, schlechte Angewohnheit. Aber er konnte nicht anders. „Hat er noch weitere Aufgaben übertragen, außer das Übersiedeln von Fjord zu Fjord, die tägliche Versorgung und das einfangen eines Hengstes aus der Wildherde?“ Er musste sein Input, welches er bekommen hatte mit dem andere abgleichen und damit fing er auch schon an, seinen Zauberstab zu schwingen. Viel hatte sie nicht geändert an dem Gebäude, außer eben der Größe, mit der freien Hand klopfte er dem jüngeren auf die Schulter. „Umso eher wir beginnen, desto schneller sind wir fertig.“ Also begann er aus der Scheune das Heu und das restliche Futter herzubewegen, damit der jüngere es würde an die Tiere verteilen können. Geteilte Arbeit war halbe Arbeit.
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Elion Hákon Rowan
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BeitragThema: Re: Stockholmer-Abraxaner Abenteuer im Frühsommer 2006   Sa 19 Sep 2015 - 16:49

"Elion Rowan", stellte sich der Schwede schließlich vor und reichte dem höher gewachsenen die Hand zur Begrüßung. Der Freund des Vorgesetzten wirkte freundlich und begegnete Elion auf eine freundschaftliche Art und Weise. Zwar widersprach das folgende Geben von Kommandos seiner Feststellung, dass die beiden kein Arbeitgeber-Angestellten-Verhältnis pflegten, aber dennoch wirkte er sympatisch. Außerdem ging Arbeit wie diese deutlich schneller von statten, wenn einer das Kommando übernahm und Elion war es aus vergangenen Jahren gewöhnt, dass das nur sehr selten er war. Er hatte sie daran gewöhnt die Befehle von Vorgesetzten auszuführen. Wer auf jede Münze angewiesen war, um seine Familie durch zu bringen, konnte es sich nicht leisten zu widersprechen, oder Aufgaben zu hinterfragen. Ausführen und möglichst viel kassieren. Das war die einzige Philosophie, mit welcher er seiner kleinen Schwester ein ansatzweise normales Leben bieten konnte.
"Da wäre nur noch das Reinigen der Ställe. Keine Aufgabe, welche ein Mann mit Ihren Fähigkeiten erledigen müsste. Ich werde mich am Ende des Tages darum kümmern." Obwohl es auch nicht ganz ungefährlich war die Stallungen der großen Tiere zu reinigen, war es mit Hilfe von Magie schnell erledigt. Zudem kannten ihn die Tiere bereits und zählten zu den gezähmten und somit ruhigeren Vertretern ihrer Art.
Ohne große Umstände machte sich der ältere an die Arbeit und natürlich zögerte Elion nicht lange ihm zu helfen. Es war angenehm, wenn es so unkompliziert funktionierte und nicht viele Worte nötig waren. Ohne Worte verstand der Schwede auch die Art der Arbeitsteilung, welche Dickens vorgesehen hatte. Aus der Innentasche seiner Jacke zog er den Zauberstab und begann sofort damit das Futter, welches der andere bereits in den Stall gebracht hatte, an die Tiere zu verteilen, welche noch nicht versorgt wurden.

"Das war der letzte", verkündete Elion zufrieden, als kein Tier mehr ohne Futter war. Das war das Signal für Dickens kein weiteres Futtermaterial in den Stall zu bringen. "Jetzt versorgen wir uns selbst und kümmern uns dann um die Umsiedlung?", versicherte er sich noch einmal, dass er den älteren zuvor richtig verstanden hatte. "Sodergarden hat mir seinen Schlüssel überlassen. Ich fürchte nur, dass ich Ihnen kein Festmahl anbieten kann. Es ist nur das nötigste da", warnte er Dickens dann vor. Was der Mann für eine Verpflegung erwartete wusste Elion nicht. Viel würden sie in Sodergardens Kühlschrank allerdings nicht vorfinden. Außerdem nahm Elion ohnehin ungern viel heraus. Zwar war es ihm von seinem Chef erlaubt sich zu bedienen und zu verpflegen, aber dennoch hatte er ein schlechtes Gefühl, wenn er mehr als das absolute Minimum an sich nahm. Er wollte die Gutherzigkeit des Vorgesetzten auf keinen Fall ausnutzen.
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BeitragThema: Re: Stockholmer-Abraxaner Abenteuer im Frühsommer 2006   So 20 Sep 2015 - 13:45

„Elion,“ er schüttelte fest die Hand des jüngeren Mannes. Danach jedoch machten sich die beiden erst mal daran die Abraxaner zu versorgen. Der Luftschiffkapitän übernahm ganz automatisch das Kommando, wie er es auf seinem Schiff auch getan hätte. So ging die Arbeit auch schneller und leichter von der Hand. Ganz schweigsam wurde die Arbeit aber auch nicht verrichtet, der Brummbär summte irische Shantys vor sich hin, Elion erklärte, was noch getan werden müsste, dann lachte der ältere der beiden auf, drehte sich zu dem anderen und blickte ihn ruhig aus den dunklen Augen an. „Umso schneller sind wir aber fertig. Und da ist es egal welche Fähigkeiten ich habe. Ich bin ja da um zu helfen und nicht um Ihnen den Tag unnötig zu verlängern, außerdem werden Ihnen diese edlen Geschöpfe es danken, wenn sie nicht zu lange in Ihrem Mist stehen müssen,“ meinte der Kapitän und lachte leise. So ging also die Arbeit schnell von der Hand, geteiltes Leid ist eben halbes Leid.

„Und morgen machen wir es genau umgedreht. Erst die Ställe misten und dann füttern,“ beschloss der Pfleger magischer Wesen, nachdem der letzte Abraxaner alsbald versorgt war. „Uns versorgen tönt gut. Und wenn wir gestärkt sind, sollten wir uns um die Umsiedlung kümmern.“ Nickte der Hüne ab. „Ich brauche keine große oder ausschweifende Mahlzeit, aber wir können auch auf meinem Schiff essen und uns direkt auf den Weg machen, umso weniger Zeit vergeuden wir,“ was es für ein Schiff ist, ließ der Mann dabei außer acht, für Ihn war klar, dass es ein Luftschiff war. Nichts besonderes. „Ich müsste mich da auf deine Navigationsfähigkeiten verlassen, oder um deine Ortskenntnis, da ich nicht weiß an welchem Fjord die Abraxaner derzeit sind.“ Erwähnte er noch, nur um mit einem letzten rutschen und wedeln des Zauberstabes den letzten Abraxaner frisches Streu in die Box gab, ehe sie die Ställe verlassen würden und das Schiff aufsuchen würden.
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Elion Hákon Rowan
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BeitragThema: Re: Stockholmer-Abraxaner Abenteuer im Frühsommer 2006   Mo 21 Sep 2015 - 15:58

Ein Schiff zur Fortbewegung zu benutzen schien dem jungen Schweden ziemlich umständlich. Das Fjord war natürlich auf dem Wasserweg zu erreichen, aber das würde deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen, als der Landweg. Dennoch war Elion überzeugt, dass der ältere wusste was er tat und sicherlich einen Hintergedanken hatte. Er schien nicht wie jemand, der einen offensichtlich effizienteren Weg einfach so übersehen würde.
Als Leupold den blonden Jungen an Board des Luftschiffes führte, war der Schwede heilfroh, dass er nicht die Umstände angesprochen hatte, welche der Wasserweg bereiten würde. Vermutlich hätte er den Schiffskapitän damit belustigt, aber ihm selbst wäre es doch peinlich gewesen. "Das Luftschiff ist unglaublich! Ich habe sowas noch nie zuvor gesehen", staunte er, während er dem anderen übers Deck folgte. Er hatte zwar als Kind bereits von solchen Schiffen gehört, aber zu Gesicht bekommen hatte er es nie.
Wenige Zeit später stand der bärtige Kapitän am Steuerrad des Schiffes und der jüngere gab den Kurs vor. Erst am Morgen war Elion mit einem der gezähmten Tiere Richtung Fjord geritten, um die ungefähre Position der Herde zu bestimmen. In den vergangenen paar Stunden konnten sie sich nicht weit von diesem Standort entfernt haben. Die Selbstversorgung war eher ein Snack gewesen. Allerdings würde ein zu vollgestopfter Magen auch eher hinderlich sein.
Noch immer fasziniert von dem fliegenden Schiff, wollte Elion mehr über dieses in Erfahrung bringen. "Wie funktioniert der Zauber, der das Schiff schweben lässt? Ist es ähnlich wie bei fliegenden Autos, welche einige Zauberer zur Fortbewegung verwenden?" Wenn das der Fall war, dann musste man wirklich ein mächtiger Zauberer sein, um ein derart großes Objekt damit zu belegen.

Mit einiger Entfernung zu Herde verankerte der ältere sein Luftschiff und die beiden Partner nutzten ein Seil, um zurück auf den festen Boden zu gelangen. Sowohl Elion, als auch Leupold trugen jeweils ein weiteres Seil über der Schulter. Diese Hilfsmittel würden dazu dienen eines der wilden Tiere einzufangen und somit zum Reittier zu machen. Zwar war es deutlich schwieriger ein solches Tier unter Kontrolle zu bringen, als eines der gezähmten Wesen zu reiten, aber wieso sollte man separat Reittiere mitschleppen, wenn sich genügend vor Ort befanden.
Aus sicherer Entfernung beobachteten die Männer die Herde und planten genau ihr vorgehen. Würde es nur einem gelingen ein Abraxaner einzufangen, würden die anderen Tiere sich sofort in Bewegung setzen und der zweite hätte keine Chance mehr ein Reittier einzufangen. Eine berittene Person alleine war jedoch kaum dazu in der Lage eine Herde zu lenken. "Da vorne links. Die beiden Tiere stehen etwas abseits der Herde", bemerkte der jüngere und deutete auf die grasenden Abraxaner. Sie waren glücklicherweise nicht so hoch gewachsen wie einige ihrer Artgenossen. Allein mit einem Seil auf den Rücken eines elefantengroßen Abraxaners zu gelangen war so gut wie unmöglich.
Wie Muggelsoldaten bewegten sich die Männer auf Ellenbogen und Knien langsam auf ihre Ziele zu. Es galt so nahe wie möglich heran zu kommen, ohne von den Tieren bemerkt zu werden. Als zwischen ihnen und den ausgewählten Abraxanern noch gut 5 Meter lagen, zog Elion das Seil von seiner Schulter und nickte Leupold kurz zu. Beide waren bereit und gingen gleichzeitig vom Schleichen zum Sprint über. Elion drückte sich hoch und fing sofort an das Seil, welches er am Ende mit einer Schlaufe versehen hatte, über seinem Kopf zu schwingen. Das war wohl der gefährlichste, aber zugleich auch interessanteste Teil seines Aushilfsjobs. Lange musste er üben, um einen Abraxaner alleine mit einem Seil einzufangen, aber mittlerweile hatte er den Bogen ganz gut raus.
Als die Tiere die Männer bemerkten, schnellte die Schlaufe aus Elions Hand und legte sich gezielt um den Hals des einen Tieres. Der Abraxaner stieg auf seine Hinterbeine und Elion wurde von seinen Beinen gerissen. Das Seil weiterhin fest umklammert, lag er auf dem Boden und drohte von dem großen Pferd mitgezogen zu werden. Blitzschnell sprang er auf und setzte zum Sprint an. Ein gekonnter Sprung beförderte ihn auf den Rücken des wilden Tieres, welches ihn sofort wieder loswerden wollte. Mit den Beinen klammerte er sich so gut es ging fest, um gleichzeitig mit den Händen die Schlaufe zu lösen und das Seil zu einsatzbereitem provisorischem Zaumzeug zu binden. Mit Hilfe dessen er das Tier letztendlich unter seine Gewalt bringen konnte. Die Knoten waren so gesetzt, dass das Tier sich selbst weh tat, sobald es sich den Befehlen des Reiters widersetzen wollte.
Die Fangaktion hatte die Herde aufgeschreckt, weshalb diese sich in Bewegung setzte. Jetzt musste alles schnell gehen. "Ich schneide ihnen den Weg ab! Pass auf, dass sie nicht zurück zum Wasser laufen!", schrie Elion gegen den Lärm an, welcher durch Hufe und Laute der Tiere erzeugt wurde. Dann lenkte er seinen reitbaren Untersatz an der Herde vorbei, um dieser den Weg abzuschneiden.
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Leupold Marley Dickens
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BeitragThema: Re: Stockholmer-Abraxaner Abenteuer im Frühsommer 2006   Mi 23 Sep 2015 - 17:40

Manchmal war es wirklich schade, dass man keine Gedanken lesen konnte, fand der Kapitän. Denn der Blick des jüngeren sprach Bände, aber natürlich nur subtiles, für den älteren eher unverständlich, aber klar zu erkennen war die Überraschung. Leicht lehnte sich der ältere der beiden an die Reling. „Die wenigsten sehen das Schiff als das, was es ist. Es wird mit einem Desillusionierungszauber vor Muggeln geschützt und noch weitere, sehr alte Zauber liegen auf diesem Deck.“ Erklärte der Luftbär. Erst gab er dem jüngeren eine Einweisung, was getan werden musste, dann stellte sich der ältere direkt an das Steuerrad. Elion gab dem Kapitän Anweisungen, wohin sie genau mussten und nachdem abgedockt war, der Anker eingeholt, die Leinen gelöst und die Segel gesetzt waren, ging das Schiff auf Kurs.

Es würde so oder so eine Weile dauern, bis sie beim Fjord angekommen waren und der Schwede nutzte die Zeit den Briten auszufragen über das Heim, welches er schon sein Leben lang als dieses nutzte. „Es ist eine Kombination aus mehreren Zaubern, das Schiff wurde vor einigen hundert Jahren gebaut und seid jeher als Luftschiff genutzt, nach einigen Skizzen von Michelangelo, wenn ich mich nicht ganz täusche.“ Erklärte der bärtige Zauberer. „Wer die Zauber gesprochen hat und wann genau kann ich nicht belegen, es ist schon sehr Lange im Familienbesitz und wurde von einer Generation an die nächste Vererbt.“ Erzählte er weiter, während er den Kurs hielt welchen der Blonde Ihm vorgab.
Das Luftschiff wurde vertäut, als sie die Abraxaner-Herde gesichtet hatten. Der Plan der beiden war recht einfach, sie wollten Tieren aufsitzen, welche sich etwas abgesondert von der Herde aufhielten. Bewaffnet mit Seilen, den obligatorischen Zauberstäben und den beiden Abraxanern vor Augen machten sie sich auf die Pirsch.

Elion hatte ein gutes Auge, und hatte als erster die beiden edlen Wesen gesichtet. Der Plan wurde vervollkommnet, die Seile so zur Hand genommen, dass gleich alles schnell gehen würde. Es schien sich um Jährlinge zu handeln, da diese noch nicht hochgewachsen waren wie die meisten anderen. Beide schlichen sich an, indem sie durch das weiche Moos robbten, zwischen dem grünen konnte man auch weiß-gelbliches erkennen, Islandmoos, eines der Hauptnahrungsmittel der hiesigen Herden. So gut als möglich verdeckten sich die beiden, rutschten weiter, zogen sich mit den Ellenbogen voran. Ungefähr 5 Meter vor Ihnen tauchten dann die beiden Jährlinge auf, ein stummes verständigen, Elion zog sein Seil zurecht, fast synchron folgte Leupold. Vom rutschen und schleichen gingen sie in einen Sprint über, die Überraschten Jungtiere scharrten mit den Hufen, gaben die für Abraxaner typischen Laute von sich.

Sodergarden hatte wirklich einen guten Kerl gefunden, der wusste was er tat, bemerkte Leu, während auch er begann wie ein Muggelcowboy das Lasso zu schwingen um damit den anderen Abraxaner einzufangen. Elion's war deutlich temperamentvoller, er stieg und der jüngere hatte für einen Augenblick zu kämpfen. Leupolds war ein schwächeres Tier, wahrscheinlich ein Zwillingstier und zudem noch weiblich. Alles andere als Zahm zwar aber nicht so elegant und majestätisch wie das des jüngeren. Nach einem kleinen fast-Fiasko saß der Schwede auf dem edlen Tier, da hatte es der ältere einfacher gehabt, wenn auch nicht sorgloser. Beide bockten, wollten den ungewohnten Ballast abwerfen, stiegen und trampelten auf dem Boden, Leu's Stute stieg empor und fing an sich dabei immer wieder buckelnd zu strecken, doch nach einer Weile wurden beide müder und sie spürten das raue Seil, das sich in Ihre Haut riss, sobald sie sich nicht so verhielten wie es die beiden Reiter wollten. Ja, an der Aktion konnte man die Spreu vom Weizen trennen, Elion wusste was er tat.

Guter Junge. Der Kapitän beugte sich leicht vor, stieß mit den Hacken in die Flanken der Stute und trieb sie an. Gemeinsam würden es die beiden Kerle schaffen. „Aye,“ raunte er hinterher und begann die Tiere vom Wasser weg zu treiben, damit der jüngere es schaffte sie zum anderen Fjord zu lenken. In der Unordnung war es derzeit noch schwer einen guten, starken Hengst auszuwählen, der es wert war in die Zucht aufgenommen zu werden, aber der Luftschiffbesitzer überblickte bald die Herde. Den Leithengst würde er nicht nehmen, egal wie gut er war, eine Herde ohne einen klugen Kopf war verloren. Wenn er sich entschied, war es immer der zweite Hengst der Rangfolge, diese hatten auch noch den Willen sich zu beweisen, was das ganze ohnehin interessanter machte, wie der dunkelhaarige fand. "Los, auf gehts!"
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Elion Hákon Rowan
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BeitragThema: Re: Stockholmer-Abraxaner Abenteuer im Frühsommer 2006   So 27 Sep 2015 - 20:55

Leupold verhinderte, dass die umgeleiteten Abraxaner zurück zum Wasser liefen. Das hatte zur Folge, dass die Tiere nun genau die Richtung einschlugen, welche vorgesehen war. Elion setzte sich an hintere linke Ende der Herde und Leupold ans rechte. So gelangt es zu zweit die größtmögliche Kontrolle zu erlangen. Beide deckten somit die hintere Flanke ab und jeder jeweils eine Seite. Schon bald wurde eine weitere Reaktion von den beiden gefordert. Die Herde brach erneut nach links aus, weshalb der blonde seinen Abraxaner an der Herde vorbei preschen ließ, um den Tieren an der Spitze den Weg abzuschneiden. Leupold musste im selben Moment etwas mehr hinter die Herde rücken, damit keines der Tiere umdrehen konnte.
Auch dieses Manöver klappte fast zu gut und schon war die Herde wieder in die richtige Richtung unterwegs. Elion wollte sich zurückfallen lassen, um wieder ans linke Ende zu gelangen, als ihm auffiel, wie das Seil unter der Reibung der Abraxanerzähne langsam riss. Faser für Faser musste er abwarten, wie sein Sturz näher kam. Er sah keinen Ausweg und noch bevor er das Ende erreicht hatte, gab es einen Ruck, das Tier stieg und der Schwede wurde unsanft auf den harten Boden befördert. Die Teile des kaputten Seils fest umklammert, reagierte er sofort und ließ diese mit Hilfe eines Zaubers wieder zu einem werden. Eine Schlaufe wurde gebunden und ein Tier der vorbeieilenden Herde anvisiert. Jetzt konnte er nicht wählerisch sein. Alles musste schnell gehen, sonst konnten sie von vorne beginnen. Die Schlaufe legte sich um den Hals eines Abraxaners, welchen er aufgrund seiner Größe nie freiwillig als wildes Reittier gewählt hätte. Ein Ruck riss den blonden mit und ließ einen Stechenden Schmerz durch seine Schultern fahren. Die ledernen Handschuhe schützten die Hände vor blutigen Spuren. Unter Schmerzen zog er sich an dem Seil empor und manövrierte seinen Körper auf das hohe Tier. Dieses brach aus der Herde aus und gab sich alle Mühe, um den ungebetenen Passagier wieder abzuwerfen. Mit großer Anstrengung gelang es dem Jungen das große Tier in sein improvisiertes Zaumzeug zu binden und kurz darauf unter Kontrolle zu bringen. Wenig später hatte er wieder die Position am Ende der Herde erreicht. "Kleine Komplikationen", rief er dem älteren grinsend zu, völlig ignorierend, dass diese Komplikationen ihn eben so gut hätten töten können. Dieser musste nun den Hengst auswählen, welcher schon bald von der Herde getrennt werden musste. Leupold als Fachmann würde mit Sicherheit eine bessere Entscheidung treffen, als der eher unerfahrene Schwede.
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BeitragThema: Re: Stockholmer-Abraxaner Abenteuer im Frühsommer 2006   So 4 Okt 2015 - 22:00

Es war einfach mit dem Skandinavier zu arbeiten. Er machte, obwohl er wohl noch nicht s lange dabei war, eine gute Figur und wirkte souverän bei der Arbeit, aus Ihm würde noch was werden können, da war sich der Kapitän sicher. Beide schafften sie es, dass die Herde unter Kontrolle blieb und auch bis zu einer gewissen Entfernung blieb es so. Anstrengend war es, da es eine recht große Herde war, beide Männer trennten sich einen Augenblick von einander, damit der Leithengst in die richtige Richtung gelenkt werden konnte und die anderen nicht ausbrachen. Dabei passierte es, dass Elion ein Unglück passierte. Doch noch bevor der ältere bei Ihm war, konnte sich der jüngere aus seiner Situation selbst befreien. Es kam nicht selten vor, dass einem ein Unfall bei dieser Arbeit passierte und dennoch war es jedes Mal aufs neue Tragisch. Aber es war wirklich Glück im Unglück, der Schwede hatte wohl nur leichtere Verletzungen davon getragen, konnte sich sogar einen neuen Untersatz besorgen.

Ebenso behielt er seinen Humor. Etwas was dem älteren Imponierte und auch später für gewisse Entscheidungen des älteren Sorgte. Dinge die jetzt noch nicht relevant waren. „Habs gesehen, souverän gemeistert, Bursche! Würd dich ja glatt mitnehmen für ne Weile, wenn hier nicht bei Sodergarden festhängen würdest,“ lachte der ältere. „Komm, lass uns Tempo machen, der Hengst da vorn, der fast direkt hinter dem Leittier ist, den brauchen wir. Sobald wir am Fjord sind, nehmen wir Ihn in die Mangel. Du von Links, ich von Rechts. Dann kann er uns nicht mehr entwischen. Je nachdem, wer besser an den guten dran kommt, schwingen wir uns rüber,“ rief der Pfleger magischer Geschöpfe zu dem jüngeren. Jetzt aber mussten sie erstmal zu dem Fjord, aber er lag schon fast sichtbar vor den beiden. Hinter einer Hügelkette lag das neue Weidegebiet für diese großen, mächtigen Wesen und immer noch könnten einzelne Tiere versuchen die Gruppe zu verlassen, doch wirkte es im Augenblick eher so, dass das Leittier sich selber darum kümmerte, dass die anderen Ihm folgten, denn man konnte seinen durchdringenden Ruf nach Ihnen vernehmen.

|Sorry, irgendwie fiel mir grade nichts besseres ein Oo - der nächste wird wieder besser....|
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