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 Sommer in Manchester

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Vanessa Bell
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BeitragThema: Sommer in Manchester   Di 14 Jul 2015 - 21:22

SOMMER IN MANCHESTER

Vanessa + Ryan | Sommerferien 2014 | hauptsächlich in Manchester

__________________________________________________________________________


05.07.2014 - nachmittag/abend

Die Laune der Rothaarigen war spitze, denn endlich würde sie Ryan wieder sehen! Zwar war es gar nicht so lange her, dass das Paar sich das letzte mal gesehen hatte, aber jede Sekunde ohne ihn war für die Verliebte unerträglich. Ungeduldig wippte sie am Bahnsteig auf und ab, während sie auf den Zug wartete, mit dem ihr Mannschaftskapitän ankommen sollte. Ihre Augen fixierten den Sekundenzeiger der Bahnhofsuhr, welcher sich gleitend über das Ziffernblatt bewegte. Geht das nicht schneller?
Es herrschten mit 26 Grad Celsius sommerliche Temperaturen in Manchester, weshalb Vanessa sich sportlich gekleidet hatte. Sie trug Jeansshorts, ein gelbes Tanktop mit einem selbstgemalten 'Pyramidenbräu'-Logo (dies war ein Insider zwischen ihr und ihrem Freund) und farblich dazu passende Chucks. Ihre Sonnenbrille, welche auf ihrem Kopf thronte, stach mit dem knalligen Grün in dem roten Schopf fast schmerzhaft hervor.
Es war ein gutes Gefühl für sie, am Bahnhof zu stehen und ganz normal auf Ryan warten zu können. Zwar mochte sie es, eine Hexe zu sein - vor Allem seit sie den richtigen Zauberstab besaß - aber manchmal sehnte sie sich nach Normalität. Ein einfaches Muggelleben, mit all seinen Herausforderungen und Facetten. Ryan würde wie ein normaler Mensch mit dem Zug kommen, und nicht etwa mit Besen oder Flohpulver. Hach, war das schön. Ein ganz normaler, unturbulenter und entspannender Sommer konnte nun beginnen!
Endlich rollte das schwere Fahrzeug mit quitschenden Bremsen in den Bahnhof und die Türen öffneten sich. Suchend sah die Hexe sich um, und es dauerte nicht lang, bis sie den hübschen Mannschaftskapitän erblickte. Ein verträumtes Lächeln legte sich auf ihre Lippen, als sie sich entgegen kam, und sie fiel ihm erleichtert und höchst erfreut um den Hals. Sofort sog sie seinen Geruch ein und drückte ihn an sich, als hätten sie sich ewig nicht gesehen. Wie sie diesen Mann liebte!
Wie immer küsste sie ihn nur auf die Wange, nicht etwa auf den Mund. Es mochte lächerlich sein, aber die Rothaarige hatte heftige Hemmungen, ihren Freund in aller Öffentlichkeit zu küssen - selbst nach einem halben Jahr noch. Ob Ryan sich daran störte, wusste sie nicht, aber er sagte auch nichts dazu. Es würde sie aber nicht wundern, wenn es ihm allmählich auf die Nerven ging, schließlich stellte dies die Beziehung vor eine besondere Herausforderung. Einen richtigen Kuss würde es trotzdem erst zuhause geben, wenn beide allein waren. Sie konnte es kaum abwarten.
"Da bist du ja endlich", meinte sie, als sie ihn endlich los ließ, und plötzlich schaute sie etwas düster drein, "Wo warst du? Ich hab auf dich gewartet!" Vorwurfsvoll klangen ihre Worte, bis sie lachte und ihrem Freund in die Seite stupste, um klar zu machen, dass sie nur scherzte. Sie wusste, dass er an diesem vormittag noch Dinge zu erledigen hatte, und das war kein Problem für sie gewesen. "Ich hoffe, du hast Hunger mitgebracht. Quentin hat Pizza gemacht." Jene Pizza brutzelte gerade im Ofen vor sich hin und war unbeaufsichtigt, weshalb die beiden sich beeilen sollten. Vanessa nahm so viele von Ryans Gepäckstücken, wie sie tragen konnte, worauf sie mit Ryan das Bahnsteig verließ um zum Parkplatz zu gelangen. Ja, Quentin besaß eines der Muggel-Fahrzeuge - eine alte Corvette sogar. "Endlich lernst du Monti kennen. Ich bin so aufgeregt, was du zu ihm sagst. Du wirst ihn lieben!"
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Ryan Goodwill
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BeitragThema: Re: Sommer in Manchester   Di 14 Jul 2015 - 21:54

Nachdem Ryan den Laden des Zauberstabherstellers verlassen hatte, war endlich der Teil der Ferien dran, welcher mit Urlaub und Spaß zu tun hatte und nicht mit Schule und Lernen. Nach der Trainingswoche bei Professor Chantealee konnte der Ravenclaw ein wenig Erholung auch super gebrauchen und wo würde das besser gehen, als bei seiner Freundin Vanessa. Nachdem Koffer und Rucksack gepackt waren und der Zug, welchen der Schüler kurzerhand durch ein magisches betätigen der Notbremse aufhielt im letzten Moment erreich wurde, stand nicht weiter als ein wenig Wartezeit zwischen ihm und seiner angebeteten. Das Reisemittel seiner Wahl war der Zug, da ein Flug auf dem Besen, oder sogar in seiner neu erlernten Falkenform, einen Transport des Gepäcks unmöglich gemacht hätten. Als die etwas undeutliche Stimme des Zugbegleiters ankündigte, dass er seinen Bahnhof bald erreicht hatte, stieg die Vorfreude fast ins Unermessliche. Als einer der ersten stürmte er aus dem Zug und schaute sich gespannt um. Das wunderschöne Mädchen mit den auffällig roten Haaren war nur schwer zu übersehen. Das lag neben ihrer Haarfarbe auch noch an dem sonderbaren Shirt, welches Ryan sofort zum schmunzeln brachte.
Sie kam ihm entgegen und schon bald stand er wieder vor ihr und konnte sie in seine Arme schließen. So interessant das Training der letzten Woche auch war, er hatte seinen tollpatschigen Rotschopf mehr als nur vermisst und war überglücklich, dass das nun ein Ende hatte. Wie gewohnt gab es nur einen Kuss auf die Wange. So sehr wünschte sich der junge Ravenclaw in diesem Moment mehr, aber er hatte sich an diese Angewohnheit seiner Freundin gewöhnt und konnte gut damit leben. Womöglich würde sie im Laufe der Zeit ein wenig auftauen und wenn nicht, dann wäre das auch in Ordnung. Ein Kuss auf die Stirn war schließlich seine Reaktion, bevor er sie als aller erstes auf ihr Shirt ansprach. "Eine sehr geniale Idee", grinste er und deutete auf eben jenes Kleidungsstück. "Und wo ich war ist eine längere Geschichte als du glaubst. Aber das erzähle ich dir später." Vanessa wusste zwar, dass er eine Woche bei der Professorin war, aber er hatte noch keine Gelegenheit gehabt, um ihr von dem Training und den Granianern und seinen anderen Erlebnissen zu berichten. Aber mit Sicherheit würde er dazu schon bald Zeit finden.
"Einen Bärenhunger. Pizza klingt super", antwortete er und zog der jüngeren Ravenclaw den Koffer wieder aus der Hand. Lediglich den Korb mit Luna ließ er sie tragen. Der Rest war zu schwer, als dass er es ihr zumuten wollte diesen zu schleppen.
Vor dem Bahnhof wartete ein älterer Mann mit dunklem Hautton und einigen Sommersprossen im Gesicht. Vanessa hatte schon so viel von Quentin erzählt, dass er sich nicht erst vorstellen musste, damit Ryan ihn erkannte. Vorsichtig stellte der Junge seinen Koffer ab und reichte dem älteren Mann die Hand. "Ryan Goodwill. Es freut mich sie kennen zu lernen." Vanessa hatte sogar so viel von ihm erzählt, dass Ryan nicht einmal das Gefühl hatte einem fremden gegenüber zu stehen. Alles was sie erzählt hatte schien wunderbar zu dem freundlichen Erscheinungsbild des Mannes zu passen, weshalb er keine Zweifel daran hatte sich wunderbar mit ihm zu verstehen.
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Vanessa Bell
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BeitragThema: Re: Sommer in Manchester   Mi 15 Jul 2015 - 13:08

Ein triumphierendes Grinsen zeigte der Rotschopf, als ihr Freund das Oberteil bemerkte.
"Ja, ich dachte, man sollte diesem unglaublichen Getränk unbedingt entsprechende Anerkennung bieten. Schließlich lässt es die Haut strahlen, reinigt den Herd und eignet sich auch prima als Pflanzendünger", lachte sie. Für Außenstehende musste ihr Gelaber wohl ziemlich verwirrend sein, aber Ryan würde es wohl verstehen.
Natürlich hatte sie gewusst, wo sie war. Ja, die Frage war nicht einmal ernst gemeint, und doch interessierte es die Ravenclaw, was er wohl mit Professor Chantealee erlebt hatte. Sie lächelte, obwohl es sie schon ein wenig eifersüchtig gemacht hatte, dass ihr Freund so lang mit der hübschen Professorin allein gewesen war, aber sie wäre nicht Vanessa Bell, wenn sie sich diese Eifersucht anmerken lassen würde! Ferner gab es bei Ryan nicht einmal Anlass dazu, eifersüchtig zu sein. Er war die wohl treuste Seele der Welt, wenn es um seine Beziehung zu Vanessa ging, und sie spürte dies auch. Andererseits war sie nun mal ein Mädchen und bekam gewisse Komplexe, wenn eine Frau mit einem hübscheren Gesicht und einer größeren Oberweite ins Spiel kam!
Beim Auto wartete schon ein dunkelhäutiger, älterer Herr auf die beiden Schüler. Quentin Montgomery Fitz war ein reinblütiger Zauberer mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Die jahrelange Arbeit im Ministerium als Auror sah man dem älteren an, aber wirklich müde wirkte er nie. Tatsächlich begab er sich heute noch oft genug ins Ministerium, da er dort als eine Art Berater fungierte. Ein ehrlicher und äußerst kluger Mann war der ehemalige Ravenclaw, und Vanessa kannte keinen, der ihn nicht mochte. Ryan würde ihn bestimmt lieben.
"Dein Ernst?", fragte er den Freund seines Schützlings, wobei er auf die Hand zeigte, die er ihm zum Gruß reichte, "So steif? Mal im ernst, Vanessa spricht seit Monaten nur von dir, und ich habe dadurch das Gefühl, dich schon schon lange genug zu kennen, dass eine persönlichere Begrüßung angemessen wäre." Er lachte herzlich - schließlich machte er sich einen Spaß daraus, den jungen Mann ein wenig auf die Palme zu bringen - worauf er Ryan herzlich umarmte. Vanessa stand nur daneben und lief knallrot an. Es stimmte, dass sie viel von Ryan schwärmte, aber dass Quentin dies noch einmal betonte, brachte sie in Verlegenheit.
Der ältere Herr schaffte es irgendwie, das ganze Gepäck in dem kleinen Sportwagen unterzubringen, worauf alle einstiegen und es losgehen konnte. Ab nach Hause!
Kaum war der Motor an, dröhnte aus dem Radio Highway to Hell von ACDC, einer Muggelband, und nachdem Quentin noch einmal zu den beiden Schülern nach hinten auf den Rücksitz gesehen und Vanessa einen Du-weißt-was-jetzt-kommt-Blick gab, nickte jene, und beide setzten gleichzeitig ihre Sonnenbrillen auf.
"Willkommen im Partymobil", grinste Vanessa, "Du brauchst noch eine Sonnenbrille, damit du zum Club dazugehörst." Als hätte Quentin es geahnt, griff er in sein Handschuhfach und zog eine Sonnenbrille für den Gast raus. Er reichte sie nach hinten und geriet dabei ein wenig gefährlich ins schlenkern. Bei den maßlos grenzüberschreitenden Geschwindigkeiten war dies allerdings kein Wunder. Aber der Wagen fing sich wieder.
"So, Ryan. Ich weiß zwar schon eine ganze Menge über dich, aber es gibt noch vieles, was ich nicht weiß. Wie hast du eigentlich erfahren, dass du Zaubern kannst? Und welches ist dein Lieblingsfach an Hogwarts?", rief er gegen die laute Musik an. Seines war stets Verteidigung gewesen.
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Ryan Goodwill
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BeitragThema: Re: Sommer in Manchester   Mi 15 Jul 2015 - 13:55

"Und es schmeckt spannend und aufregend", fügte der Ravenclaw noch lachend hinzu, um keine wunderbare Eigenschaft dieses glorreichen Getränks zu vernachlässigen.
Zuerst etwas überrascht von den Worten und der Begrüßung des älteren, musste Ryan dann doch lachen, als dieser ihn umarmte. Schließlich hatte Vanessa ebenfalls viel von ihm erzählt, so dass der Adler genau wusste, was Quentin meinte.
Als Ryan ihm dann dabei half das Gepäck im Wagen zu verstauen, kam dieser nicht drum rum ihm für diesen ein Kompliment zu machen. Das Fahrzeug war wirklich der Hammer, auch wenn der Stauraum für sein Gepäck ein wenig knapp bemessen war. Ein Glück standen den Zauberern jedoch Mittel zur Verfügung, welche das Gepäck kleiner und den Stauraum größer machten.
Was dann während der Fahrt geschah verwunderte den sonst eher ruhig Ravenclaw wieder ein wenig. Aber ehe er sich versah trug er ebenfalls eine Sonnenbrille und war ebenfalls ein Teil dieses Geschehens. Die viel zu laute Beschallung war zwar eher kontraproduktiv für ein Gespräch, aber dennoch versuchte er gegen diese anzukämpfen und die Fragen Quentins zu beantworte: "Meine Mutter war ebenfalls eine Hexe und mein Vater wusste stets worauf er zu achten hatte. Als dann die ersten Vasen flogen und Bilder von den Wänden fielen war der Fall klar." Bis heute wusste er nicht, ob sein Vater von dieser Fähigkeit begeistert gewesen war. Stets hielt er sich dazu neutral. Immerhin war es die Magie, welche seine Frau ins Grab gebracht hatte. Ob er sich wohl davor fürchtete, dass Ryan ähnliches geschehen könnte?
"Mein Lieblingsfach ist definitiv Verteidigung. Es geht nichts über ein gutes Duell. Allerdings ist die neue Professorin etwas gewöhnungsbedürftig. Die Praxis kommt häufig zu kurz. Aber ich habe meine Methoden das auszugleichen. Sie waren Auror nicht wahr?" Ryan erhoffte sich womöglich ein wenig über seinen Traumberuf zu erfahren, was man nur von einem Auror selbst erfahren konnte. Vielleicht kannte er ja sogar seine Mutter. Vor ihrem Tod hatte sie ja ebenfalls für das Ministerium gearbeitet. "Sagt Ihnen der Name Loreena Goodwill etwas?" Noch immer blie er beim 'Sie', da er unter keinen Umständen unhöflich wirken wollte. Das 'Du' musste man ihm schon anbieten, bevor er es verwendete.
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BeitragThema: Re: Sommer in Manchester   So 19 Jul 2015 - 17:24

Interessiert hörte Quentin dem Ravenclaw zu. Es wunderte Vanessa, dass er überhaupt etwas gegen die laute Musik hörte, aber er schien ihn zu verstehen, da er hin und wieder über den Rückspiegel zu ihm blickte und mit einem Lächeln nickte. Auch sah man ihm an, dass er die Worte von Ryan zu interpretieren wusste und verstand, dass seine Mutter wohl verstorben war, denn kurz war sein sonniges und liebenswürdiges Lächeln wie zerfallen. Aber die Stimmung sollte nicht kippen, weshalb er keine weiteren Fragen zu den Eltern stellte. Es ging ihn schlicht und ergreifend nichts an.
Die Stimmung wurde sogar noch besser, als Quentin erfuhr, dass er mit dem Jungen das Lieblingsfach gemein hatte. Oh ja, dachte er, da hat Vanessa sich genau den richtigen ausgesucht. Schließlich wusste er aus Erfahrung, dass Ravenclaws mit Verteidigung als Lieblingsfach die besten Liebhaber waren! Er war schließlich auch mal ein Ravenclaw! Mit einem Grinsen verkniff er sich diesen Kommentar dazu.
"Ja, war ich", bestätigte er mit einem wieder stabilen Lächeln in den Rückspiegel. Es war schade, wenn die Lehrkraft in Verteidigung nicht gut war, schließlich war der Praxisbezug seiner Ansicht nach das wichtigste Element im Unterricht für Verteidigung gegen die dunklen Künste. Aber auch Vanessa hatte ihm schon gesagt, dass Professor Romanova fragwürdige Methoden anwandte und mehrfach geäußert hatte, dass sie lieber die unverzeihlichen Flüche lehren würde, wenn sie wollte, dass die Schüler sich gut verteidigen können. Gut, in Russland schien dies so Gang und Gebe zu sein, aber hier brauchten die Schüler das nicht.
Der dunkelhäutige Zauberer machte vor Erstaunen einen leichten Schlenker, durch welchem ihm die Sonnenbrille von der Nase flog und aus dem heruntergekurbelten Fenster in die Ferne geschleudert wurde, als Ryan seine nächste Frage stellte. Loreena Goodwill. Und wie er sie kannte.
"Ach was, du bist mit Loreena Goodwill verwandt?", fragte er nun, als er das Lenkrad nur noch mit einer Hand umklammerte, um die Musik deutlich leiser zu drehen, "Also ist es doch kein Zufall..."
"Was soll kein Zufall sein?", fragte Vanessa neugierig. Auch sie setzte nun die Sonnenbrille ab und blickte Quentin über den Rückspiegel fragend an. Die Schnellstraße hatten sie nun ohnehin verlassen, sodass es etwas ruhiger zugehen konnte.
"Naja, der Nachname. Ich hatte mal eine Aurorin ausgebildet, die Loreena hieß. Damals hieß sie aber Loreena Cartwright", erzählte er, als er an einer roten Ampel stehen blieb. Bald würden sie beim Haus der Familie Bell ankommen. "Sie war eine wirklich begabte Hexe mit einem edlen Charakter. Nur war ihre Familie nicht ganz so edel, wie sie tut. Ihr müsstet mal Septima kennen lernen..." Quentin verkniff sich ein Lachen. Scheinbar war diese Septima eine Frau, über die er irgendwas komisches zu berichten hätte - aber er ließ es. "Dafür war Loreena fast wie eine Tochter für mich. Ich war sogar dabei, als sie Adam Goodwill heiratete." Nun grinste er schelmisch in den Rückspiegel zu Ryan. "Also ja, der Name sagt mir zufällig was." Die Ampel wurde wieder grün und er fuhr weiter.
Vanessa fiel währenddessen die Kinnlade runter. Wie klein die Welt doch war! Quentin war tatsächlich der Mentor von Ryans Mutter gewesen!
"Im Ernst jetzt?", fragte Vanessa erstaunt, "Aber das hast du mir nie gesagt!"
"Ich wusste ja nicht, dass er zu Adam gehört, Nessa. Der Name Goodwill ist bei Muggeln nicht gerade selten", verteidigte er sich, ehe er sich wieder an Ryan wandte, "Wie geht es Adam eigentlich? Und hast du dich eigentlich nie gefragt, wer der schwarze Typ mit dem flotten Tanzbein im Hochzeitsvideo ist?" Quentin lachte. Oh ja, er war ein energischer, aber guter Tänzer. Zu gern hätte Vanessa dieses Video gesehen!
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Ryan Goodwill
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BeitragThema: Re: Sommer in Manchester   Sa 25 Jul 2015 - 11:19

"Sie... sie war meine Mutter." Der Ravenclaw hatte es zwar für möglich gehalten, dass Quentin sie mal gesehen haben könnte, aber dass er ihr Ausbilder war hätte er nicht für möglich gehalten. Die Wahrscheinlich war einfach viel zu gering und doch war es genau so. Die Möglichkeiten welche das eröffnete wusste Ryan gar nicht einzuschätzen. Vielleicht konnte er in diesem Ferien noch einiges über seine Mutter erfahren, was ihm vorher keiner erzählen konnte. Von ihrem Leben in der magischen Welt wusste Ryans Vater nur wenig zu berichten und jemanden zu finden, der eben dies konnte war den Adler nie gelungen. Aber jetzt wollte er den alten Mann nicht sofort mit Fragen überschütten. Dafür würde noch ein besserer Zeitpunkt kommen.
"Schon geschehen", kommentierte er die Bemerkung über seine Tante Septima kurz. "Sie hat zudem all ihr Verhalten an ihre Tochter weitergegeben. Evanora ist eine kleine Version von ihr." Der Vergleich mit Eva würde es auch für Vanessa einfacher machen ein Bild von Septima zu erhalten. Denn Ryans Cousine war der Ravenclaw wohlbekannt.
"Meinem Vater geht es ganz gut." Adam lebte ein sehr einsames Leben und es war Ryan nie gelungen etwas daran zu ändern. Er schien nur noch für seine Arbeit und seinen Sohn zu leben und sonst kaum noch Interessen zu haben, außer mit seinen Gedanken in der Vergangenheit zu hängen. Auf die Frage zu dem Video ging der Adler nicht ein. Zugegebenermaßen hatte er dieses Video nie gesehen.
"Es ist wirklich unglaublich. Ich habe noch nie einen anderen Zauberer getroffen, der meine Mutter kannte."
In dem Moment bog der wendige Sportwagen in eine Einfahrt und das Geräusch des Motors verstummte. Kurz nach Quentin und Vanessa öffnete auch Ryan seine Autotür und stieg aus dem Wagen. Sie waren in einer wohlhabenden Gegend gelandet. Zumindest ließen die Häuser auf der Straße dies vermuten. Auch das Haus vor dem sie geparkt hatten fiel nicht aus der Reihe. Ob es sich dabei um Quentins oder Vanessas Haus handelte wusste der Adler jedoch nicht. Erst als aus dem Haus gegenüber, welches laut Vanessas Erzählungen dem jeweils anderen gehören musste, zwei Personen herausstürmten, vermutete Ryan, dass er selbst gerade vor Quentins Haus stand. Das junge Paar, welches es anscheinend eilig hatte, waren demnach Vanessas Eltern. Das einzig merkwürdige war jedoch, dass die beiden wohl nicht aus dem Haus stürmten, um die eigene Tochter zu begrüßen, sondern geradewegs ihr Auto ansteuerten. Ein wenig Gepäck landete im Kofferraum und die drei Personen auf der anderen Straßenseite wurden keines Blickes gewürdigt. Hatte er sich etwas vertan? Waren das gar nicht ihre Eltern. Vielleicht lebte sie ja auch in dem Haus schräg gegenüber.

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Vanessa Bell
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BeitragThema: Re: Sommer in Manchester   Sa 25 Jul 2015 - 12:28

"Ach herrje! Eine kleine Version von Septima! Ist ja klasse", knurrte Quentin unbegeistert und eindeutig ironisch, als Ryan von Evanora berichtete. Der unschönen Nachricht folgte dann jedoch eine gute, denn es schien Adam gut zu gehen. Zu gerne hätte Quentin gewusst, ob der großherzige Muggel sich inzwischen an eine neue Liebe getraut hatte, aber er sprach diese Frage nicht aus, schließlich ging es ihn nichts an. Die Verblüffung stand Ryan ins Gesicht geschrieben - offenbar hatte er wirklich noch nicht oft von Zauberern gehört, die Loreena kannten. Eigentlich ein Wunder, die Hexe war nämlich sehr beliebt gewesen und hatte viele Freunde. Ja, im Orden wurde sie von allen gemocht.
"Oh, es gibt viele Zauberer, die sie kennen. Ich sollte dich mit Leupold bekannt machen, der kann dir noch mehr erzählen als ich, schätze ich", lächelte der alte Zauberer freundlich. "Aber lass uns später in Ruhe weiter darüber sprechen."

Quentin fuhr auf seine eigene Auffahrt und half Ryan, die Koffer aus dem Auto zu holen und sie wieder auf Normalgröße zu bringen, als Vanessas Eltern hektisch aus dem Haus gegenüber stürmten. Voll bepackt mit Gepäckstücken eilten sie zu ihrem Auto und luden dieses im Rekordtempo voll.
"... Das sind sie...", murmelte die Rothaarige beschämt, während die drei auf der anderen Straßenseite das hektische Paar beobachteten.
"Guten Abend, Howard und Morgana", räusperte Quentin übertrieben laut, worauf das Muggelpaar die Köpfe zu den Zauberern drehte. Dann lächelten sie synchron, als fühlten sie sich irgendwie ertappt.
"Oh, hallo Quentin... Vanessa.", kicherte Morgana, "Willkommen zuhause. Wir müssen leider los, haben einen Urlaub gebucht. Du weißt ja wo alles steht." Und noch bevor Vanessa irgendwas sagen konnte, ließ Howard den Motor an und die beiden fuhren davon. Das war nichts neues für Vanessa; ihre Eltern waren nun einmal viel unterwegs und nahmen sich keine Zeit für ihre Tochter. Nicht, dass sie es bedauerte ... die Zeit mit Quentin fand sie ohnehin viel besser.
"Naja... das waren sie. Hoffe, du bist nicht enttäuscht", murmelte Vanessa, worauf Quentin ihr sanft die Schulter patschte, um sie ein wenig aufzuheitern.
"Kopf hoch. Ich hab Pizza für euch." Mit einem aufmunternden Lächeln führte er die Ravenclaws schließlich in sein Haus.

Quentins Haus war stilvoll, aber nicht gerade modern eingerichtet. Er stammte halt vom alten Schlag, und das sah man. Für geradlinige Designs und kühle Farben hatte der dunkelhäutige nicht viel übrig. Ryans Sachen hatte er erst einmal ins Wohnzimmer gestellt, damit sie in Ruhe Essen könnten. Vanessa hatte sich mit ihrem Freund schon an den runden Holztisch gesetzt, als Quentin mit einem dampfenden Blech voll Pizza in den Raum kam. Sie war schon geschnitten, und so musste man sich nur noch mit dem Pfannenwender ein Stück auf den Teller platzieren.
"Dieses Drittel ist mit Schinken und Schafskäse, dieses mit Tomate und Rucola und dieses hier ist meine Lieblingskreation - mit Hähnchenfleich, Pepperoni und extra scharfen Chilis.", erklärte der ehemalige Auror, worauf er sich auch hinsetzte und den Kindern die Pizzastücke gab, die sie haben wollten.
"So, und nun erzählt mal was. Ich möchte euch ja nicht die Ohren abkauen, also seid ihr jetzt dran", lächelte er, während er sich auf seine Lieblingspizza noch extra Tabasco kippte. Vanessa wusste schon, dass er gerne scharf aß - sie selbst erfreute sich an ihrem Stück Schinkenpizza.
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