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 [Hauptplot] Apocalypse Now!

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Agnes Nott
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BeitragThema: [Hauptplot] Apocalypse Now!   Sa 27 Jan 2018 - 1:04

Im Nachhinein wusste Agnes Nott, dass sie Glück gehabt hatte, im Moment des Erdbebens nicht innerhalb des Schlosses gewesen zu sein, doch währenddessen hatte sie sich darüber geärgert, dass diese Katastrophe ausgerechnet über die Ländereien kam, als sie sich dazu entschieden hatte ein bisschen auf dem Quidditchfeld zu trainieren, statt ihre Freistunde mit langweiligen Hausaufgaben zu verbringen. Ihren heißgeliebten Besen geschultert, ging sie gerade durch den Gang unter der Tribühne, als es passierte. Es war ein komisches Gefühl, als die Erde bebte. Sicherer Halt der plötzlich nicht mehr da war. Agnes hatte die Luft stets der Erde vorgezogen, aber hauptsächlich weil sie ihr weniger selbstverständlich erschien. Doch plötzlich rutschte der Boden unter ihren Füßen weg und über ihr stürzten die Holzbalken ein. Unsäglicher Lärm und keine Sicherheit. Die Rothaarige hatte sich noch nie so schutzlos gefühlt. Sekunden, die ihr wie eine Ewigkeit vorkamen. Reflexartig duckte sie sich, aber durch die Vibration knickten die Füße unter ihr ein und sie fiel auf den harten Boden. Alles drehte sich, ihr Körper verstand nicht wieso sich ihr Umfeld bewegte, obwohl er selbst stillstand. Ihr wurde übel. Dann wurde sie unter den Holztrümmern begraben und Ruhe und Dunkelheit umgaben sie…
„Bei Merlins- drecks…Fuck!“, fluchte Agnes stammelnd immer noch am Boden liegend, ihre Lippen streiften den staubigen Dreck, aber es gab nichts, was sie gerade weniger interessierte. Sie wagte es noch nicht die Arme über ihrem Kopf wegzunehmen. Schmerz. Überall. In den Armen. In den Beinen. Vorsichtig wackelte sie mit den Zehen. Es war alle noch dran. Ihr Körper fühlte sich an wie ein riesiger blauer Fleck. Vorsichtig versuchte sie sich immer mehr zu bewegen, erkämpfte sich etwas Raum. Die Holzscheite über ihr raschelten und die Luft wurde stickiger. Oder bildete sie sich das nur ein? Ihr Atem ging schneller. Panisch schob sie die rechte Hand unter ihre Kleider und tastete nach ihrem Zauberstab. Dreckiger Stoff klebte auf verschwitzter Haut. Sie war noch nie so erleichtert gewesen den vertrauten schmalen Gegenstand in ihrer Hand zu wissen. „Wingardium Leviosa.“, stieß sie hervor und sie konnte spüren wie eine innerliche Last von ihr abfiel, während sich gleichzeitig die eingefallene Tribühne über ihr in die Lüfte hob. Orientierungslosigkeit. Ihr Blick wanderte umher. Neben ihr war der Augang, nun nicht mehr als solcher erkennbar. Und dort war noch etwas. Ihr Besen. Zerbrochen. Wie etwas in ihr. Was hatte die Erde zum beben gebracht? Agnes verstand nicht. Was war standfester als der Boden? Machtlosigkeit machte sich in ihr breit. Sie hätte nie gedacht, dass sie sich einmal machtlos fühlen würde.
Mit schmerzenden Gliedern begab sie sich ins Freie und ließ die Trümmer der Tribühne zurück auf den Boden sinken, den zersplitterten Besen unter sich begrabend. Sie würde sich einen neuen kaufen. Einen besseren. Sobald sie wieder unter freiem Himmel stand, war es als ob man Watte aus ihren Ohren genommen hätte und die Geräusche prasselten auf sie nieder. Lärm in der Ferne. Chaos hatte sich über das ganze Schulgelände ausgebreitet. Mit schnellen, doch zunächst noch unsicheren Schritten machte sie sich auf den Weg zurück zum Schloss. Was wenn ein erneutes Erdbeben ausbrechen würde? Ach, wenn sie doch nur ihren Besen noch hätte. Zur Sicherheit richtete sie ihren Blick auf den Boden, auch wenn sie so im Notfall auch nichts würde tun können, aber ihre Aufmerksamkeit wurde schnell von lautem Kreischen wieder zum Himmel gelenkt. Unzählige Vögel flatterten wahllos durch die Lüfte. Klein, groß, alle Arten, aber gegen das Licht der Sonne waren sie alle schwarz. Agnes runzelte die Stirn. Die Tiere schienen sich immer weiter gegenseitig aufzuhetzen. Das Vogelgeschrei wurde lauter, übertönte die Flügelschläge, immer größere Wellen der Aufregung schienen durch den Schwarm zu gehen. Ehe die Slytherin weiter gehen konnte, stürzten die Vögel wie auf Kommando auf sie nieder. Ihr entfuhr ein spitzer Schrei, von dem sie bisher nichtmal wusste, dass sie dazu fähig war, während sie die Arme schützend über dem Kopf zusammenschlug. Krallen klammerten sich in ihre Unterarme und Schnäbel pickten an ihren Händen, doch Agnes dachte nicht im Traum daran ihren Zauberstab loszulassen. Stattdessen richetete sie sich nun wieder vollständig auf, immerhin war sie eine Hexe und das war die größte Stärke die sie kannte. „Immobilus!“, rief sie mit erhobenem Zauberstab und sah dabei zu wie die Vögel in ihren Bewegungen innehielten. Vorsichtig bahnte sie sich einen Weg aus der Vogelwolke und bemerkte nun, dass auch die Tiere aus der Eulerei unter ihnen waren. „Merlin.“, flüsterte sie überrascht, als sie die riesigen braunen Schwingen ihres Uhus erkannte. Ein leises Seufzen. Zerstochene Hände fuhren über ein verschrammtes Gesicht. Ein entschuldigender Blick. Dann entfernte Agnes sich von den erstarrten Vögeln und ging weiter richtung Schloss. Der Zauber würde nicht lange anhalten, aber wer weiß wie die Tiere dann reagieren würden. Wahrscheinlich waren sie aufgeregt wegen der Katastrophe und es war erstmal besser wenn sie sich so weit es ging von ihnen entfernte.
Und erst da richtete sich ihre volle Aufmerksamkeit auf das riesige Gebäude. Von dort aus wo sie stand, sah es nicht tragisch aus, das Schloss war so groß und die Schäden die es hier und da genommen hatte schienen so klein. Aber wer weiß wie es drinnen aussah. Agnes’ erster Gedanke galt ihrer Schwester. Wo hatte sie sich zum Zeitpunkt des Erdbebens befunden? Sie hatte gesagt sie wolle lernen. Aber wo? Hoffentlich war ihr nichts passiert. Panik machte sich in der Schülerin breit. Sie ging schneller, ein ungutes Gefühl im Magen. Je näher sie der Schule kam, desto schockierter war sie. Nach all den Jahren wurde ihr erst jetzt so richtig klar, zu was für einem wichtigen Ort Hogwarts für sie geworden war. Ausgerechnet jetzt, wo dessen sichere und massive Mauern auf solch unkontrollierbare Weise erschüttert worden waren. Sie musste unbedingt ihre Schwester finden, das war alles was noch zählte. Ohne sie würde Hogwarts nicht mehr wichtig sein. Ohne Audrey würde gar nichts mehr wichtig sein. Das ungute Gefühl zog sie näher ans Schloss heran. Doch bevor sie das Eingangstor erreichen konnte, kamen weitere Tiere auf sie zugeschossen, diesmal jedoch nicht aus der Luft, sondern sie liefen in großen Zahlen über das satte grüne Gras und es kamen noch mehr aus dem verbotenen Wald geströmt. Zunächst gaben sie noch ein idyllisches Bild ab, doch dann begannen sie Agnes in einem weiten Bogen zu umkreisen. Rehe, Hirsche, Wildkatzen, Dachse, Wiesel, Hasen, Wildschweine. Dumpfes, ohrenbetäubendes Getrampel. Die Slytherin hielt inne und betrachtete die Tiere neugierig und mit ungewohnter Scheu. Sogleich stoben die Tiere auseinander, rannten ineinander, liefen auf sie zu, griffen an. Agnes wusste sofort, dass sie nicht sie selbst waren, irgendwas schien sie zu leiten und dennoch konnte sie jetzt nicht tatenlos rumstehen. Sie musste versuchen die Tiere wieder zur Ruhe zu bringen oder sich zumindest verteidigen. Sie musste Hilfe holen. Sie musste ihre Schwester finden. So groß die Angst um Audrey auch war, jetzt musste sich Agnes erst einmal konzentrieren. Der erste Angriff den sie abwehren musste, kam von einem herangallopierenden Hirsch. Entschlossen richtete die Rothaarige ihren Zauberstab auf das anmutige Tier und beschwor einen Stolperfluch. Der Hirsch strauchelte, fiel mit erschrockenen Augen unsanft auf die Seite, strampelte mit den Beinen und richtete sich schnaubend wieder auf, bevor er in die andere Richtung davon lief. Davon bekam Agnes allerdings schon gar nichts mehr mit, denn sie hatte sich nach ihrem Fluch in der Bewegung umgedreht und weitere Zauber abgeschossen, bereit sich gegen die ungewöhnliche Herde zu verteidigen.
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Elion Hákon Rowan
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Apocalypse Now!   Sa 27 Jan 2018 - 21:26

Fergus MacGibbon:
 

Rehe!“, verkündete der Professor für Arithmantik lauthals, als er durch eines der Fenster aus dem Schloss blickte. Fergus MacGibbon hatte die Angewohnheit seine Worte in derartigen Situationen so zu betonen, dass man nicht genau wusste, ob die Gefahr ihn faszinierte oder ängstigte. Elion wusste den Mann ohnehin nur selten richtig einzuschätzen. Seine Art wechselte blitzschnell vom zynischen alten Mann zum humorvollen Kauz und zurück. Auf eine ziemlich merkwürdige Weise, wirkte der alte Zauberer auf den Schweden sympathisch. Zudem hatte der junge Professor keine Zweifel daran, dass MacGibbon in seinem Leben schon viel erlebt hatte und ein erfahrener Mann war. Aus diesem Grund war er ihm auch sofort aus dem Krankenflügel gefolgt, als der alten Mann verlauten gelassen hatte, dass er erneut die Hilfe des Schweden bräuchte. Womit dem Schweden ein weiteres Muster in dem Verhalten des anderen Mannes auffiel. Er verzichtete stets darauf Elion zu informieren, um was für eine Aufgabe es sich überhaupt handelte. Auch auf Nachfragen gab es nur kryptische Antworten, wie die soeben gefallene. „Rehe!“ Eine ziemlich knappe und wenig aussagekräftige Antwort auf die Frage, was es denn zu erledigen gab. Angesichts der aktuellen Situation im Schloss, welche durch Giftwolken, Erdbeben, einstürzende Räume und verletzte Schüler und Professoren definiert war, konnte sich der Skandinavier absolut keinen Reim darauf machen, was es mit MacGibbons mysteriösen Rehen auf sich hatte. Erst der Blick aus dem Fenster, durch welches der andere Professor noch kurz zuvor geschaut hatte, offenbarte die Intention seiner Aussage. Viele Tiere, unter anderem auch Rehe stürmten aus dem verbotenen Wald und hielten direkt auf das Schloss zu. Es waren keine magischen Wesen, weshalb es vermutlich keine Magie war, welche sie aufgeschreckt hatte, sondern das Erdbeben selbst. Das Problem waren aber nicht die Tiere selbst, sondern die Tatsache, dass diese ungehindert auf das Schloss zulaufen konnten. Die Schutzzauber waren beschädigt und mussten erneuert werden. Somit war also die Frage nach der Aufgabe beantwortet, was Elion mit einem schiefen grinsen mit „Rehe, natürlich“ kommentierte.
Kurz darauf traten die beiden Professoren mit gezogenem Zauberstab durch den aus dem Schloss, wo sich eine Situation bot, welche einer schnellen Reaktion bedurfte. Eine Schülerin stand einige Meter vor ihnen entfernt und besagte Tiere stürmten zielgenau auf sie und auch auf den Eingang des Schlosses zu. Es war MacGibbon, welcher zu der Schülerin rannte, sie am Arm griff und sie in Sicherheit brachte. Das bedeutete, dass es nun Elion war, welcher noch zwischen den Tieren und dem Schloss stand. Ivira, welche wie meistens auf seiner Schulter saß, fauchte der Herde entgegen, klang dabei aber eher süß als bedrohlich und war zudem viel zu leise, um irgendetwas ausrichten zu können. Elion musste sich daran erinnern, dass sein Vater damals, als Elion noch ein Kind war, das Licht seines Autos abgeschaltet hatte, als sie nachts ein Reh auf der Straße gesehen hatten. Er hatte ihm erklärt, dass die Tiere im Licht häufig stehen bleiben und sich nicht mehr rühren. Elion hatte sich nach dem Tod seiner Eltern immer weiter von der Welt der Muggel entfernt, aber in Situationen wie diesen, war er wirklich stolz, dass er diese Vergangenheit vorzuweisen hatte. In der Hoffnung, dass es auch jetzt funktionieren würde, hob der Schwede den Zauberstab und beschwor ein derart helles Licht, dass auch er selbst seine Augen bis auf kleine Schlitze schließen musste. Doch es schien tatsächlich zu funktionieren. Zwar sah er kaum etwas, aber die Geräusche der heranstürmenden Herde waren vollkommen verstummt. Doch nun galt es die Tiere wieder umzulenken. Schließlich mussten sie den Bereich des Schlosses verlassen. Das sollte angesichts ihres Stillstandes aber gut funktionieren, ohne ihnen Schaden zuzufügen. Schnell ließ er den Lichtschein erlöschen, um direkt im nächsten Moment den Weg vor den Tieren in Brand zu stecken. Erneut verfielen diese in Panik, flüchteten nun jedoch in Richtung des Waldes.

MacGibbon hatte die Schülerin mittlerweile ein Stück von Schloss und Herde weggeführt, so dass diese vorerst in Sicherheit sein sollte. Was jedoch niemand eingeplant hatte, war, dass der helle Lichtschein, welchen der Schwede in der Nähe des Schlosses beschworen hatte, Insekten und Spinnen anlocken könnte. Die Riesenspinnen, welche im verbotenen Wald hausten, konnten den beschädigten magischen Schild passieren und genau das taten sie auch. Eine große Menge der magischen Wesen näherten sich dem älteren Professor und der Schülerin. Im Gegensatz zu den anderen Tieren, schienen diese jedoch nicht in Panik, sondern in Jagtlaune zu sein. „Ich hoffe Sie sind nicht allzu unfähig mit dem Zauberstab, junge Dame. Wir müssen sie zurückhalten, bis Rowan bei uns ist.“ Der Professor für Arithmantik richtete seinen Stab gegen die ersten Spinnen und ließ diese mit einigen Schockzaubern eingehen. Die Wesen waren nicht stark, aber sie waren zahlreich. Sie mussten aufmerksam sein, um nicht von ihnen umzingelt zu werden.
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Agnes Nott
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Apocalypse Now!   Mi 31 Jan 2018 - 14:44

Agnes hatte es einige Minuten lang geschafft, sich die aufgescheuchten Tiere vom Leib zu halten. Viele der kleineren Tiere witterten Gefahr, als sie ihren Zauberstab geschwungen hatte und waren geflüchtet, aber die meisten liefen immer noch wild umher und Agnes wusste nicht wie sie eine so große Menge an Wildtieren beruhigen sollte, falls das mit Magie bei so panischen nicht-Zauberwesen überhaupt möglich war. Bevor sie jedoch weiter darüber nachdenken konnte, spürte sie eine Hand an ihrem linken Arm. Erschrocken drehte sie sich um, wollte ihren Arm wegziehen, bemerkte dann aber, dass die Hand zu einem von Hogwarts’ Professoren gehörte und ließ sich von ihm aus der Gefahrenzone ziehen. Ein stechender Schmerz fuhr dabei von ihrem Arm aus einmal durch ihren ganzen Körper und ihr entfuhr ein überraschtes Keuchen. Sie hatte in all der Aufregung ganz vergessen, wie zerschunden ihre Glieder von der herabstürzenden Tribüne waren. Auf eine seltsame Art und Weise beruhigte sie dieser Schmerz und katapultierte sie Hals über Kopf in die Realität. Dies war kein Traum. Wieder kreisten ihre Gedanken um ihre Zwillingsschwester. Das alles passierte gerade wirklich. Hilfesuchend sah sie in das Gesicht des Professors. Agnes kannte seinen Namen nicht, da sie nie zuvor bei ihm Unterricht gehabt hatte, aber sie hatte ihn schon oft auf den Gängen und in der Großen Halle gesehen. Wild abstehendes, graues Haar. Strenge, buschige Augenbrauen. Aber dadrunter junge, verrückte Augen. Er schien schwer in Ordnung zu sein. „Professor!“, stieß die junge Hexe hervor und erst da fiel ihr auf wie sehr sie außer Atem war. „Die Erde…das Schloss…ich muss zu meiner Schwester.“, versuchte sie ihm keuchend zu erklären. Er würde sich doch sicherlich an sie erinnern. Jeder kannte die Nott Zwillinge. Oder zumindest ihre ausgefallenen Streiche. Aber für normale Unterhaltungen war jetzt überhaupt keine Zeit. Der Arithmantik Professor war nicht alleine gekommen. Die Slytherin sah gerade noch wie Professor Rowan sich der wilden Herde stellte, dann wurde mit einem Mal alles ganz hell - unerträglich hell - und sie musste ihren Blick mit dem Arm abschirmen. Sie spürte, dass sie ihren Zauberstab noch immer ganz fest umklammert hielt und versuchte ihren Griff zu lockern. Die Wunden an ihren Händen pochten unangenehm und schon bald würde auch dort der Schmerz hineinfahren. Das blendende Licht erlosch und Agnes erkannte, dass Professor Rowan es damit geschafft hatte die wilden Tiere wieder in den Wald zu scheuchen. Das dumpfe Poltern wurde in der Ferne immer leiser und von einem sanften Rascheln und Krabbeln ersetzt, denn stattdessen kamen nun die riesigen Spinnen aus dem Verbotenen Wald geströmt, als hätten sie sich mit den anderen Tieren auf dem Quidditchfeld abgeklatscht und wechselten ihre Spieler aus.
Die Stimme des Arithmantik Professors riss sie aus ihrer Faszination für dieses ungewöhnliche Naturschauspiel. Wie fähig sie mit ihrem Zauberstab war? Was dachte der Alte denn was sie die ganze Zeit gemacht hatte, bevor die beiden Professoren hier aufgetaucht waren? Zu jedem anderen Zeitpunkt hätte die Slytherin den Professor nun ganz bestimmt angepampt, denn ja, sie war keinesfalls unfähig mit dem Zauberstab, aber selbst Agnes Nott erkannte, dass dieser Moment dafür gänzlich unpassend war. Um also ihr Können mit dem Zauberstab zu beweisen, richtete sie diesen nun auf die Acromantulas, welche zu großen Zahlen gierig auf die drei zugekrabbelt kamen und pulverisierte gleich zwei von ihnen, denn mal ehrlich, die Viecher waren sowieso widerlich. Schließlich war Agnes ja auch froh sich diesem Chaos hier nicht mehr allein stellen zu müssen, ganz egal in welcher Situation sie war, sie zog die Gesellschaft anderer Leute immer dem Alleinsein vor, immerhin war es doch viel schöner Leute um sich zu haben, die wussten wie toll man war (Audrey hatte ihr mal gesagt, dass sie das lieber nicht laut sagen sollte, Agnes würde wohl nie verstehen, wann ein Kompliment ein Kompliment war). Dies war jedoch genau einer dieser Momente. Die beiden Professoren konnten sich nämlich genauso glücklich schätzen, dass sie ausgerechnet die rothaarige Slytherin bei sich hatten, während die unzähligen Zauberwesen die drei gerne als Snack verputzt hätten, obwohl Agnes immer noch am liebsten ins Schloss gerannt wäre, damit sie endlich ihre Schwester suchen konnte. Sie war zwar nur eine Halb-Veela, aber sie trug trotzdem eine gewisse Macht in sich. Sie nutzte ihre Kräfte nur ganz selten und dennoch waren sie immer da. Eine Selbstverständlichkeit. Eine Verbindung. Zu ihrer Schwester. Ihrer Mutter. Die Familie. Agnes fand schnell diese Kraft in sich, die sich so klar von ihrer Magie abgrenzte und doch zu ihr gehörte. Ein kleiner, warmer Hauch tief in ihrem Inneren, dem sie nun Platz bot, um sich im ganzen Körper auszubreiten. Wider ihrer Instinkte sich von den riesigen Spinnen fern zu halten, setzte sie einen Fuß vor den anderen und trat näher an sie heran. Dann erhob sie ihre Stimme und begann zu singen.
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Elion Hákon Rowan
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Apocalypse Now!   Mi 31 Jan 2018 - 21:46

MacGibbon konnte das Mädchen keinem Namen zuordnen. Sie war keine seiner Schülerinnen und für ihn daher eine Unbekannte. Die wenigen Informationen, welche er über sie besaß, waren reine Schlussfolgerungen, welche er aufgrund ihres Äußeren zog. Sie war vermutlich nicht weit vom Abschlussjahrgang entfernt, eine Slytherin und offensichtlich mit dem Mädchen verwannt, welches Rowan und MacGibbon kurz zuvor aus dem Gemeinschaftsraum der Dachse gerettet hatten. Jenes war demnach vermutlich die Schwester, nach welcher sich die junge Slytherin erkundigte. Die Worte des Mädchens blieben jedoch unkommentiert, da die Herde es verhinderte, dass er die Schülerin ins Schloss bringen konnte. Als dieses Problem beseitigt war, bestand bereits das nächste in Form der Acromantulas. Die rothaarige Mitstreiterin schien auf die Provokation des Professors zu reagieren, was sie sehr effektiv kämpfen ließ. Nichts anderes war MacGibbons Ziel gewesen, als dieser die provokativen Worte gewählt hatte.
Als der jüngere Professor den Kollegen und die Schülerin erreicht hatte, waren diese von einer Unmenge an lebendigen und auch toten Acromantulas umzingelt. Erst als sich auch Elion den Angriff auf die Spinnen angeschlossen hatte, realisierte er, dass vermutlich sein Lichtzauber die Tierwesen hergelockt hatte. Die einzige Möglichkeit den Kampf gegen die Überzahl an Spinnen zu wenden, bestand darin den magischen Schild wieder vollständig herzustellen. „Fergus! Der Schild!“ Die knappen Worte genügten, um dem Arithmantik-Professor mitzuteilen, dass er sich darum kümmern sollte, dass die magische Barriere wieder funktionstüchtig wurde. Die drei drängten die Spinnen so weit zurück, dass Agnes und Elion nun zwischen den heranstürmenden Spinnen und dem alten Professor standen. MacGibbon hatte bereits begonnen die Schutzzauber zu erneuern, während Elion und die Schülerin weiterhin die Tierwesen abhielten. Ein Blick zu der Slytherin genügte, damit der Professor sich sicher war, dass Agnes wusste, was zu tun war. Sie schien gut genug ausgebildet zu sein, um zum Schutz des älteren Professors beitragen zu können, weshalb Elion nicht daran dachte sie aus dem Kampf wegzuschicken.
Doch obwohl die beiden die überdimensionalen Achtbeiner mittlerweile in fast routinierten Abläufen vernichteten, rückte die Front der lebendigen Spinnen immer näher. Es kamen mehr Tiere nach, als die beiden aufhalten konnten. „Fergus? Wie sieht es aus?“ Elion griff an seinen Gürtel, aber fand dort nicht, wie erwartet, sein Messer vor. Früher hatte sein Lebensstil es erfordert, dass er es stets bei sich getragen hatte. Im Schloss konnte er jedoch nicht dauerhaft damit rumlaufen, weshalb es nun auf seinem Schreibtisch lag und nicht als Nahkampfwaffe dienen konnte.
Ich kann nicht hex… Vergessen Sie das! Halten Sie die Spinnen auf!“, war die leicht wirre Antwort des Professors für Arithmantik. Der Schwede hatte mittlerweile einen Zauber gesprochen, welcher dafür sorgen sollte, dass das Messer zu ihm kam. Die Spinnen waren nämlich schon gefährlich nahegekommen. Was er dabei nicht bedacht hatte war, dass es eigentlich so gut wie unmöglich war, ein Messer verletzungsfrei aus der Luft zu fangen, wenn dieses in hohem Tempo auf ihn zuflog. Der Blick auf die herannahende Waffe offenbarte zudem, dass diese mit der Klinge voraus unterwegs war, weshalb der Schwede nur ausweichen konnte, indem er sich auf die Knie sinken ließ. Das Messer flog über ihn hinweg und riss eine Schneise in die Gruppe der Acromantulas, bevor es in einem der toten Tiere stecken blieb. „Idiot“, murmelte MacGibbon kaum hörbar, während Elion in die entstandene Schneise stürmte und das Messer aus dem Tier zog, bevor er damit ein weiteres erstach und zeitgleich mit dem Zauberstab Flammen auf die umstehenden Tiere niedergehen ließ. „Agnes, ist bei dir alles in Ordnung?“, erkundigte er sich dabei, ob die Schülerin sich der Lage noch immer gewachsen fühlte.
Diese verzweifelte jedoch nicht, sondern beendete ihre Angriffe, um mit entschlossenen Schritten den Spinnen entgegen zu treten. Elion betrachtete das Vorgehen der Schülerin verwundert,
was noch verstärkt wurde, als die Slytherin begann zu singen. Sie sang und das nicht nur mit einer mehr als talentierten Stimme, sondern auch mit großer Wirkung. Die Aggression der Spinnen schien vollkommen zu vergehen. Sogar der junge Professor fühlte eine gewisse Ruhe,
welche sich in ihm ausbreitete. Das war nicht einfach Gesang, sondern eine besondere Form der Magie. Der Schwede wusste nicht von den Wurzeln der Nott-Zwillinge, aber sie schienen Veelablut in sich zu tragen und Agnes war in der Lage dieses gezielt einzusetzen.
Die Acromantuals zogen sich langsam zurück und Elion ging mit vorsichtigen Schritten ein wenig zurück, um Abstand zu den Tieren aufzubauen. "Das scheint zu funktionieren, Agnes! Nicht aufhören!"
Der Schwede richtete seinen Zauberstab nun in die Höhe und schloss sich der Reparatur der beschädigten Schutzzauber an.
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Agnes Nott
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Apocalypse Now!   Di 6 Feb 2018 - 14:31

Der Klang ihrer Stimme war klar und stark. Es hörte sich nicht nicht anders an als sonst, wenn sie normalerweise sang (nicht das sie das besonders oft tat). Aber es fühlte sich anders an und das spürten auch die anderen, genauso wie die Acromantulas. Es war die Musik, die seit ihrer Geburt in ihr schlummerte, sie kannte sie einfach, ohne dass sie eine Melodie oder einen Text hatte auswendig lernen müssen. Sanfte Klänge. Hypnotisierende Klänge. Mächtige Klänge. Einige Minuten lang konzentrierte sich Agnes nur auf das, was sie tat und beobachtete die riesigen Spinnen dabei, wie der Jagdtrieb der gefährlichen Wesen zu schwinden schien und sie langsam zurückwichen. Zunächst unsicher, dann demütig.
Die junge Hexe hatte gar nicht darüber nachgedacht, dass sie damit etwas von sich preisgab, was sie eigentlich immer vorzugsweise geheim gehalten hatte. Und das nicht nur von sich, sondern auch unweigerlich von ihrer Zwillingsschwester. Zudem auch noch vor dem schwedischen Professor, den Audrey anhimmelte wie eine nordische Gottheit. Aber sie würde ihr bestimmt vergeben, wenn sie erfuhr, dass Agnes ihm damit das Leben gerettet hatte. Es war sowieso keine Zeit gewesen um darüber nachzudenken. Es wäre nur eine Frage der Zeit gewesen, dann hätte einer von ihnen dran glauben müssen, wenn keine Verstärkung mehr kommen würde. Und die kam auch nicht. Also nutzte Agnes ihren Veelagesang und versuchte den Professoren so die Möglichkeit zu geben, in Ruhe den kaputten Schild des Schlosses zu reparieren. Es war ja nicht so, dass sie gefährlich war. Sie hatte ihre Fähigkeiten noch nie an anderen Menschen ausgeübt und das würde sie auch nie tun. Es gab so viele negative Gerüchte über Veelas, die einfach gar nicht der Wahrheit entsprachen. Nur wenn sie richtig wütend wurde, konnte es böse werden, aber das kam nur selten vor.
Sie hörte die bestätigenden Worte des Professors, hörte die Faszination, und war selbst überrascht wie erleichtert sie deswegen war. Keiner der beiden Männer schien wütend oder schockiert über ihre geheimen Kräfte zu sein. Also machte sie weiter. Befahl die Tiere zurück in den Wald. Es war so einfach wie atmen, aber es zerrte an ihrer Energie, laugte sie aus.
„Ich kann das nicht mehr lange machen!“, warf sie ein, bevor sie weitersang. Ein paar Sekunden wirkte der hypnotische Gesang noch nach, sodass die Spinnen es gar nicht merkten, als die Slytherin mit den Professoren sprach, aber sie selbst spürte es tief in ihrem Inneren, wie wenn sie nach einem langen Flug wieder von ihrem Besen abstieg. Ein seltsamer Moment der Ruhe. Stand die Zeit still? Agnes ließ ihren Blick schweifen, alle Bewegungen verschwammen vor ihren Augen, wie in Zeitlupe. Dann nahm sie den Gesang wieder auf und der Augenblick verflog. Ein warmes Glühen im ganzen Körper. Hatten die beiden Männer überhaupt gehört, was sie gesagt hatte? Alles schien so unwirklich. Sie hatte ihre Kräfte noch nie so lange und intensiv anwenden müssen. Noch nie hatte sie damit einer so großen Menge an Gegnern gegenüber gestanden. Erst später würde sie verstehen, dass ihre eigenen Sinne benebelt waren. Nicht weil der Gesang auch bei ihr wirkte, denn das funktionierte bei Veelas nicht, sondern um ihre Überanstrengung zu überspielen.
Die Acromantulas waren inzwischen außerhalb des Schutzschildes, aber da dieser noch immer nicht komplett wieder versiegelt war, konnten sie einfach wieder hindurchkrabbeln, sobald Agnes aufhörte zu singen. Sie nickte dem Professor für Arithmantik, der ihr derzeit am nächsten stand, entschlossen zu, um ihm zu verstehen zu geben, dass sie noch einmal alles geben würde. Sie hatten circa eine Minute, dann würden die grässlichen Tiere bis zum Waldrand zurückgedrängt sein und dann vielleicht noch ein paar Sekunden, bevor der Zauber völlig abgeklungen war. Und schließlich war es reine Glücksache, ob die Acromantulas erneut angreifen oder zurück in die Tiefen des Verbotenen Waldes verschwinden würden.
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Elion Hákon Rowan
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Apocalypse Now!   Do 8 Feb 2018 - 22:15

Auch der Professor für Arithmantik war überrascht von den sonderbaren Fähigkeiten der jungen Hexe. Er gebot dieser Überraschung jedoch keinen Ausdruck, da seine volle Konzentration der Reparatur des Schildes galt. Er verließ sich darauf, dass der junge Kollege und die Schülerin ihn vor Angriffen schützten. Nun war es die Slytherin, welche den Einsatz des Schweden vollkommen sinnlos machte, weshalb dieser, nach MacGibbons Meinung, vollkommen richtig reagierte und sich der Erneuerung der Schutzzauber anschloss. Denn auch der junge Professor schien zu wissen, dass Fähigkeiten, wie die der jungen Veela, kräftezehrend waren und daher nicht belieb lag eingesetzt werden konnten. Der Schild, welcher zuvor einem Sieb geglichen hatte, wurde langsam wieder zu einer magischen Kuppel des Schutzes, während sich die Entkräftung der Schülerin bemerkbar machte. „Konzentrieren Sie sich! Es ist fast geschafft“, verlangte der Professor mit monotoner Stimme, ohne seine Konzentration vom Wirken der Schutzzauber abzuwenden. Es war nicht so, dass die Gesundheit der Schülerin ihm gleichgültig war, aber es wäre deutlich einfacher sich um eine entkräftete Veela zu kümmern, als erneut den Kampf gegen die Acromantulas aufzunehmen. Dazu würde es nämlich kommen, wenn diese sich noch im Wirkbereich des Schildes befanden, sobald dieser geschlossen werden würde. Aus diesem Grund nahm er lieber in Kauf die Schülerin in den Krankenflügel tragen zu müssen, als sie aus der Mitte der Spinnen freikämpfen zu müssen.

Einen besorgten Blick richtete der Schwede auf das Zwillingsmädchen, welches von Professor MacGibbon zum durchhalten ermahnt wurde. Er sah den Zweck hinter dieser Anweisung und dennoch hielt er es für keine gute Idee die Schülerin derart unter Druck zu setzen. Entschlossen konzentrierte er sich daher auf das sprechen der Schutzzauber, so dass es nur noch wenige Augenblicke dauerte, bis der Schild endlich vollständig rekonstruiert worden war. Die Stimme der Schülerin verstummte, als der ältere Professor ihr ein Zeichen dazu gab und Elion lief der Slytherin entgegen, um sich über ihren Zustand zu informieren. „Agnes, bist du in Ordnung?“ Die erste Intention war zwar ein Kompliment für ihre Leistung gewesen, der Gesundheitszustand der jungen Heldin war allerdings von primärer Relevanz weshalb der Schwede diesen zuerst überprüfen wollte. MacGibbon war unterdessen an den magischen Schild herangetreten, um diesen mittels Zauberstab auf seine Vollständigkeit zu überprüfen.
Der Skandinavier betrachtete nun die Wunden, welche die Schülerin schon gehabt hatte, als sie auf die beiden Professoren getroffen war. Sie schienen lediglich oberflächlich zu sein und die Erschöpfung, die man dem Mädchen deutlich ansah, war vermutlich eine Folge des magischen Gesangs. Dennoch wollte Elion nichts riskieren, weshalb er vorschlug: „Wir sollten ins Schloss zurückkehren. Du gehörst in den Krankenflügel.“ Der ältere Professor trat mit einem Nicken an die anderen beiden heran. „Da kannst du auch direkt deine Schwester besuchen.“ Dem Arithmantiker war nicht entgangen, dass Agnes nach Audrey gesucht hatte, es war lediglich die Situation gewesen, welche ihn die Worte der Schülerin zuvor ignorieren gelassen hatten. „Gute Arbeit, Agnes“, folgte dann schließlich doch noch ein Lob, bevor die drei sich dem Eingang des Schlosses näherten.
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Apocalypse Now!   Di 13 Feb 2018 - 18:09

Als Agnes aufhörte zu singen, durchdrang eine unangenehme Taubheit ihren Körper, welche sie sich jedoch sofort zurückwünschte, nachdem ein fieser Schmerz an dessen Stelle trat und dumpf bis in ihren Schädel pochte. Im gleichen Moment kam Professor Rowans besorgter Gesichtsausdruck in ihr Blickfeld und sie stand ganz benommen da, während dieser ihre Hände umdrehte, um sich die Wunden auf ihren Handrücken anzusehen, genauso wie die anderen Macken, die Agnes von dem Erdbeben davongetragen hatte. „Es geht mir gut.“, versuchte sie die beiden mit erstaunlich fester Stimme zu überzeugen, statt ihren Professor zu bitten sie nicht ungefragt anzufassen, wie sie es wahrscheinlich in jeder anderen Situation getan hätte, in der keine Schmerzen ihr Unbehagen überdeckt hätten. Aber genauso wenig fiel es ihr in diesem Augenblick ein die beiden Professoren zu fragen, ob es ihnen auch gut ging oder sich bei ihnen zu bedanken. Und selbst, wenn ihr das in den Sinn gekommen wäre, hätte sie sich gefragt, wieso sie das tun sollte. Ihr Kopf war wie leer gefegt. Vielmehr stellte sich ihr die Frage, wieso die beiden Männer überhaupt rausgekommen waren, um ihr zu helfen und es kostete sie sichtlich Anstrengung eins und eins zusammen zu zählen.  Wortlos folgte sie Professor MacGibbon und Professor Rowan zurück zum Schloss. Erst die Worte des Älteren schafften es sie wieder gänzlich zurück auf den Boden der Tatsachen zu bringen. „Was?“ Nun war Agnes diejenige, die in ihrer Panik vergaß, dass auch andere Menschen eine Komfortzone besitzen und griff den Professor für Arithmantik fest am Ellenbogen. „Ist Audrey schwer verletzt?“ Das komische Gefühl, das sie vorher bereits beim Gedanken an ihre Schwester gehabt hatte, senkte sich erneut über ihren Bauch und Agnes drehte sich der Magen um. Würde sie nicht sowieso schon total beschissen aussehen, wäre es sicher direkt aufgefallen, wie der Rothaarigen jegliche Farbe aus dem Gesicht wich. Ihr wurde kalt und ihre Handflächen begannen zu schwitzen, doch die Übelkeit änderte für sie jetzt auch nichts mehr an der ganzen Sache. Sie versuchte tief durchzuatmen, brachte aber nur ein Keuchen hervor und schob damit alle alamierenden Signale ihres Körpers beiseite, wie einen lästigen Gedanken. Dann nahm sie ihre Beine in die Hand und lief so schnell sie konnte nach oben in den Krankenflügel, während ihre Gedanken einzig und allein um ihre Schwester kreisten. Die beiden Professoren, die sie dabei in den Gängen hinter sich stehen ließ, hatte sie bereits vergessen.
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[Hauptplot] Apocalypse Now!
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