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 [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland

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Helena Wayland
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BeitragThema: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Sa 13 Jan 2018 - 13:54

7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland

Morgens war die Luft immer am frischesten. Jedenfalls empfand das Helena, wenn man aus dem Schlaf nach draußen ging und die frische Luft einatmete, wirkte es jedes Mal ein kleines Wunder. Es weckte einen auf, streckte sich nach jeglichen Zellen und zog diese wieder zu einem Energiebündel zusammen. Killer empfand das nicht so erfrischend, sich morgens auf einen Spaziergang aufzumachen, aber Katzen schliefen allgemein viel mehr als Menschen und Killer schlief eindeutig mehr als Helena, die heute auch nicht wirklich feste geschlafen hatte. Oder lang. Die Müdigkeit kannte sie aber und ihr Körper hatte sich daran gewohnt mit diesen wenigen Stunden klar zu kommen. Sie hatte Methoden den fehlenden Schlaf zu kompensieren und morgens ein wenig zu laufen war eine Methode davon.

Daher waren sie auf den Weg ein wenig auf die Ländereien, den Tag würden sie ohnehin in Räumen verbringen, dann kann die frische Waldluft nicht schaden. Sie hatte nicht vor in den Verbotenen Wald zu gehen, aber in Hogwarts gab es schlicht und einfach mehr als nur einen Baum, einen Wald oder wie man das wilde Dickicht aus Ästen und Magie nennen wollte. Der verbotene Wald, sie fragte sich ob er einen Namen hatte. Vermutlich war der Name mit der Zeit verschwunden, weil niemand ihn mehr ausgesprochen hatte. Neben ihr lief Killer umher und sie hörte ihn in ihren Gedanken. Er freute sich wieder in Hogwarts zu sein, auch wenn es ihn bei Farine sehr gut gefallen hatte. Helena hatte das Gefühl das die Hauselfen ihn heimlich gefüttert hatten, denn er schien etwas rundlicher geworden zu sein. Er sagte nur immer, dass er sich wohl fühlte und er immer noch gut aussah.
Das waren deutliche Aussagen von ihrem Kater und sie diskutierte mit ihm nicht darüber. Manchmal redete sie vermutlich zu viel mit ihm, sie machte es aber automatisch und vielleicht verschoss sie so ein paar Freundschaften, aber was sollte man auch dagegen tun? Ihr Kater war ihre Familie und jetzt wo es ihr besser ging, wollte sie zwar nicht nur ihn als Freund, aber ihn eben auch nicht verlieren. Killer sträubte sich ein wenig, als sie auf den Weg liefen und Helena drehte sich zu ihm um, weil er einfach stehen geblieben war. ,,Was ist los?“, fragte sie dann, jetzt wo keiner hier war konnte sie auch ohne ihre Gedanken mit ihm reden. Seine Haltung hatte sich verändert und Helena spürte auch, wie sich seine Gefühle änderten.
,,Killer?“, fragte sie noch mal, weil ihr Kater seinen Blick nur auf den Wald gerichtet hatte und nicht reagierte. Sie spürte wie seine gute Laune verschwand, wie etwas sich an diesen Ort drückte, etwas was Helena nicht kannte. Eine Art Wut, eine Art Wildheit die sie noch nie bei ihm gespürt hatte. Ihre Handflächen fingen an zu schwitzen, ihr wurde unwohl bei den Gefühl was ihr Kater übertrug und sie ging ein paar Schritte auf ihn zu. Killer wandte den Kopf zu ihr und bevor sie was sagen konnte, rannte er los. Kurz war sie wie erstarrt, Killer war noch nie mit diesen Gefühlen davon gerannt. Es war etwas anderes, als einfach nur zu rennen aus Neugierde. Sie sah Bilder in ihren Kopf, von dem Wald und er lief einfach auf ihn zu. Helena versuchte ihm nach zu kommen, doch sie musste innehalten, als er im Wald verschwand.

,,Killer, komm zurück!“, rief sie rein, doch sie konnte nur fühlen wie ihr Kater weiter rannte und wie diese Wut noch immer in ihm kochte. Helena merkte auch das sie schwitze, wie nervös sie wurde und sie hatte Farine versprochen, sie hatte Chester versprochen sich nicht in Gefahr zu begeben. Ihre Augen schauten sich um, sie musste Hilfe holen um in den Wald zu gehen. Sie war nicht töricht, nach den Dingen die passiert waren. Killer ging es gut, es ging ihm anders, aber sie konnte spüren das er lebte, wo er war und sie rannte den Weg hoch, den sie gekommen war, ehe sie eine Vertraute Person sah, die in den Wald gehen wollte.
,,Professor Knight!“, rief sie, ehe sie hinter ihm zum stehen kam und ihre Arme auf die Knie stütze. Sie war nicht wirklich körperlich fit, ihr Atem ging schwer und das rauchen hatte ihren Lungen damals nicht gut getan. Sie hielt sich darauf hin die Hüfte vor Seitenstechen und schnappte nach Luft. ,,Killer ist in den Wald gerannt, können sie mir bitte helfen! Ich weiß ich darf da nicht rein, aber er war nicht er selbst!“ Die beiden kannten sich, sie hatten eine gemeinsame Bekannte und erst jetzt fragte sich Helena, wieso er eigentlich in den Wald wollte. Doch sie fragte nicht, sie hatte keine Zeit sie brauchte eine Antwort ob er ihr helfen würde. Helena wusste wo Killer war, sie wusste wie er immer noch rannte und sie spürte dieses Unbekannte. Und das machte ihr Angst, was ihr wohl auch deutlich im Gesicht stand.
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Gabriel Knight
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   So 4 Feb 2018 - 4:19

Tick tack, tick tack, tick tack ... Egal wie sehr er sich versuchte aufs Wesentliche zu konzentrieren, es geschah immer wieder vom neuen das eben jenes Geräusch durch seine Ohren klang. Dabei war die Uhr, welche er in seinen Händen hatte, doch bereits seit langer Zeit nicht mehr am laufen gewesen. Und dennoch schien es immer wieder zurück zu kommen. Genau wie an dem Tag.
,,Ich hätte nie gedacht, dass ich noch einmal mit ihnen zu tun haben werde. Dabei war unser letzter Treffen mit ihnen bereits ... recht abenteuerlich gewesen.'' sprach Glen nur mit einen leichten seufzen und war dabei gewesen die Uhr in seiner Hand immer wieder, auf und zu zu klappen. Dabei blickte er quasi ins Nichts. Wo andere jedoch nichts und wieder nichts erkennen würden, war für Gabriel eben an jener Stelle eine weiblich gekleidete Gestalt, die schon fasst einen Geist zu ähneln schien ... jedoch schlicht weg mit dem Unterschied, dass er wusste das sie ihm seit geraumer Zeit verfolgte. Schließlich war sie eine seiner vielen Sünden.
Mit dem nächsten Klicken der Uhr war sie jedoch bereits wieder verschwunden und Gabriel ging Gedankenverloren weiter in Richtung des verbotenen Waldes. Wie immer trug er dabei seinen weiß/gräulichen Umhang, hatte jedoch dieses mal seine altgediente Ausrüstung dabei. Er hatte nicht damit gerechnet gehabt, eben diese Dinge noch einmal überziehen zu müssen sobald er den Job als Lehrer annahm, doch es stellte sich heraus das er auch in Hogwarts nicht davon weg kam.
Auch hier bekam er Aufgaben und Missionen welche ihn stark an seine Zeiten als Eingreifzauberer erinnerten. Vor einigen Tagen hatte ein Zentauer zu ihnen im Schloss Kontakt aufgenommen. Was er berichtete, war alles andere als beruhigend gewesen und es schien schon eher so als wenn Hogwarts hier in die nächste kleine Krise geraten würde. Etwas was man gerade zu diesen Zeiten und vor allem, nach all der Geschehnissen in diesem Jahr, nicht noch unbedingt gebrauchen konnte. Das letzte was Hogwarts nun noch brauchen konnte, waren wild gewordene Zentauren welche kriegerische Ziele hatten.
Wenn er es jedoch richtig mitbekommen hatte, dann hab es im Moment keinen Stammesführer unter den Zentauren und gerade dies war etwas, was mindestens genau so schlimm sein konnte. Es war lange her seitdem er das letzte mal mit ihnen zu tun gehabt hatte und trotz allem wusste er schon damals, dass nicht alle von ihnen wild darauf in Harmonie mit den Menschen zu leben. Schon als er noch selber Schüler war und mehr unfreiwillig mit ihnen im Wald Bekanntschaft gemacht hatte, war es nicht gerade ungefährlich gewesen.
,,Wir werden uns als erstes mit Ricardo treffen müssen.'' Dazu musste er ihn jedoch erst einmal im Wald finden ohne am besten dabei direkt in die Arme der anderen Zentauren zu laufen. Immerhin wollte er es am besten so lange wie möglich hinauszögern, sollte es am Ende doch zu einem Kampf kommen.
Der morgen war noch nicht all zu lange angebrochen und der Boden, so wie die Pflanzen und Gräser waren teils noch vom morgigen Tau bedeckt. Er war so früh wie möglich aufgebrochen um wenig Aufsehen zu erregen. Schließlich konnte er sich nicht leisten, dass irgendjemand davon mitbekam. Es reichte wenn er und die Schulleitung davon wussten. Um so weniger Panik oder unnötige Spannungen würde es dadurch geben. Simple Logik ohne viel wenn und aber.
Gabriels Schritte gingen bereits weiter in den Wald hinein als er hinter sich eine Stimme, seinen Namen rufen hörte. Sofort stoppte er und drehte sich dabei in die Richtung um, aus welcher die Rufe gekommen waren. ,,Helena?'' kam es mit einen überraschten Gesichtsausdruck von ihm als er das Mädchen schnaufend vor ihm zu stehen kommen sah. ,,Was treibst du zu dieser Zeit hier?'' fragte er, wohl wissend das sie wusste, dass der verbotene Wald kein Ort für Schüler sei. Wobei er das Mädchen mittlerweile gut genug kannte um eigentlich zu wissen, dass sie sich eh nicht wirklich darüber Gedanken machte.
Sofort erklärte sie ihm auch schon, was ihr Problem sei und das sie seine Hilfe bräuchte. Ihr Kater, ihr ein und alles, war verschwunden und schien wohl ausgerechnet die dumme Idee gehabt zu haben, sich in den Wald zu verirren. ,,Meinst du nicht, dass Killer auch von allein wieder zurück finden wird? Er ist doch ein schlaues Kerlchen.'' begann er, sah jedoch direkt in ihrem Gesichtsausdruck das dies nichts bringen würde. Sie würde sich damit nicht beruhigen lassen, noch geschweige denn, sich davon abhalten lassen am Ende nach ihrem Kater zu suchen.
Mit einen langen und tiefen seufzen rieb er sich mit der Hand den Hinterkopf ehe er am Ende nachgab. ,,Na schön. Vielleicht finden wir ihm. Sobald wir allerdings feststellen, dass er zu tief hinein gegangen sein wird, bring ich dich hier her zurück und such alleine weiter. Verstanden?'' meinte er dann schließlich mit einen sanften Lächeln und zeigte ihr, dass sie ihm folgen sollte.
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Helena Wayland
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   So 4 Feb 2018 - 13:12

Helena musste zugeben, dass sie nicht immer die Verbindung im Griff hatte und so wechselte ihre Wahrnehmung zwischen ihrer Sicht und der von Killer hin und her. Seine Aufregung, ihre Angst, dies alles drückte auf ihre Verbindung und in dem einen Moment konnte sie vor ihren Augen die dunklen Wurzeln der Bäume sehen, im anderen Moment ihre Füße auf dem Gras. Keuchend hatte sie vor dem Lehrer halt gemacht und musste nach Luft schnappen, sie war zu schnell gerannt, ihre Lungen machten das nicht mit und sie spürte dieses seltsame Gefühl von Killer, welches sie nicht verstand. Ihre Hände zitterten als sie sich auf ihre Kniestütze und versuchte den Lehrer einzuweihen.

Die kalte Luft machte es nicht gerade besser, sie brannte in ihren Lungen, zog sich durch ihren Körper als würde sie jegliche Moleküle einfrieren wollen. Ihr Herz schlug schnell und sie versuchte sich auf Gabriels Worte zu konzentrieren und nicht auf die Geräusche die in ihren Gedanken sich ausbreiteten. Sie hörte die Tiere, sie hörte wie Killers Pfoten auf den Boden aufschlugen und sich wieder abstießen. Doch sie konnte nicht durch den Nebel hindurch dringen, er konnte sie nicht hören, er jagte einfach weiter und sie konnte nur zusehen, nur fühlen.

Der Lehrer und sie kannten sich, er sollte ihr Kontaktmann sein, wenn sie Hilfe brauchte weil die Hexe noch immer eine Schülerin war. Daher sprach er sie mit Vornamen an und Helena schaute zu dem Gesicht der Vertrauten Person. ,,Ich hab sie gesehen.“, versuchte sie zu sagen und hielt sich die Seite. Laufen war nicht ihre Stärke und sie war ihm nur soweit gefolgt, weil sie Hilfe brauchte. Weil Killer einfach weiter lief. Helena wollte keine Zeit verlieren, es ging um ihren Kater und als Gabriel damit anfing das Killer alleine zurück finden würde, sagte ihr Blick schon mehr als Worte hätten sagen können. ,,Er ist nicht er selbst, ich kann nicht zu ihm…“, sie brach ab, sie hatte ihm noch nichts von dieser Verbindung erzählt und sie wollte es nicht.

Ihre Augen lagen auf dem Lehrer, aber erneut hatten die Bilder von Killer überhand genommen, wie er vor einem riesigen Baum stehengeblieben war, sie spürte seine Angst, aber sie spürte auch noch etwas anderes. Etwas was ihr mehr Angst einjagte, weil es unbekannt war. Etwas unbekanntes, sie konnte es nicht identifizieren. ,,Ich weiß wo er ist. Ich kann ihn finden.“, sagte sie, denn das stimmte. Sie war nur nicht hinein gerannt weil sie wusste das Farine gute Gründe hatte den Wald zu verbieten. All die Dinge die passiert waren, Helena war zwar in den meisten Fällen Lebensmüde aber hätte sie alleine aus dem Wald wieder heraus gefunden, wäre sie von der Schule geflogen. Oder etwas in der Art. Zudem mit Gabriel die Chancen besser standen, lebend hinaus zu finden.

,,Ja Professor.“, sie würde garantiert nicht ohne Killer aus dem Wald gehen und ihre Hand langte nach ihrem Zauberstab. Killer hatte sich wieder in Bewegung gesetzt, nur diesmal spürte sie noch mehr als Angst und das war Neugierde. Verdammt Killer. Sie versuchte ihn zu erreichen, versuchte nach ihn zu Rufen, doch sie kam nicht durch. Als schirmte etwas sie von ihren Kater ab. Aus ihren Zauberstab kroch schon das Licht des Lumos Zauber, denn die Bäume schluckten die Sonne und es wurde zunehmend kälter. Killer war noch weit entfernt, gegen eine Katze ein Wettrennen zu rennen, war Sinnlos. ,,Er ist nach Norden.“, sagte sie zu dem Lehrer, nicht erklärend woher sie das wusste und sie musste zugeben, dass es nicht nur die Angst um ihren Kater war, die in ihr hoch kroch. Der ganze Wald machte ihr Angst. ,;Was suchen sie eigentlich hier?“, er kannte ihre direkte Art und sie stellte nicht gerne sinnlose Fragen. Obwohl sie es akzeptieren würde, wenn er sagen würde das es sie nichts anginge. Helena wusste nicht ob sie Angst vor Evica haben sollte, aber sie hatte es auch nicht vor mit ihr zu verspaßen und wenn sie sich mit Gabriel verspaßen würde, würde das vielleicht darin resultieren. Vermutlich hatte sie deshalb dieses unangenehme Gefühl, oder diesen Respekt vor dem Lehrer, der sie daran hinderte unfreundlich zu sein, wie sie es manchmal eben war.
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   So 11 Feb 2018 - 12:44

NPC Steuerung: Ricardo; Zentaur; zweiter Nachfolger des Thrones des verstorbenen Stammesanführers; ältester Sohn und wegen Unehre zurückgestuft zum zweiten Nachfolger.

Der Kampf verlief sehr schlecht. Vier Überfälle, fünf niedergestreckte Zentauren. Der Blutmond würde schon bald hervorkommen um das Opfer jener Männer offen zu verkünden. Aber die Zeit dazu war noch nicht gekommen,seine Leibwächter hatten ehrenvoll gekämpft und nun war er allein. Sein Weg führte ihn durch die Dunkelheit des Waldes zu einer Lichtung und dann weiter in Richtung Waldgrenze wo er sich mit seinen Spähern treffen wollte. Der Kampf unter den Zentauren hatte sich verstärkt, Unehre machte sich breit unter ihnen. Nash hatte wenige offenbar so manipuliert, das sie bereit waren gegen ihr eigenes Volk zu kämpfen.Doch er konnte seinen Bruder nicht offen des Verrates bezichtigen. Diesmal war er zu weit gegangen, außerdem hatte er keine Ehre mehr im Bauch. War er wirklich so herrschsüchtig, das er bereit war den Stamm in den Tod zu führen? Die Sterne prophezeiten nichts Gutes und die Welt war in einem Umschwung. Schon bald das konnte er deutlich spüren würde die Welt ein neues Gesicht haben und dann würde alles was nicht mehr hierhin gehörte weggewischt werden und das mit nur einem einzigen Hieb. Ricardo musste unbedingt verhindern,dass Nash noch mehr Schaden anrichtete doch alleine würde er dem Vorhaben nicht gerecht werden. Vielleicht könnten seine Späher und er etwas ausrichten. Vielleicht war es an der Zeit eine alte Sünde aufzudecken, eine die er bisher zum Schutze seines Bruders in Kauf genommen hatte. Leider hatte er damals nicht die Konsequenzen für einen anderen Zentauren kommen sehen und hatte damit sich einen schwarzen Fleck auf die Seele geladen. Die Sterne verlangten daher geradezu nach Wiedergutmachung. Die Frage war nur, war Ricardo imstande den Schaden zu reparieren und seinen Stamm vor der völligen Vernichtung zu bewahren oder würde er bei dem Versuch schändlich scheitern? Diese Frage kreiste ihm im Kopf herum, auch wenn er sich versuchte von diese Vorstellung zu lösen war es ein Teil der Gedanken die ihn ständig begleiteten. Wie sagte sein Vater? Der größte Feind des Kriegers sind die eigenen Gedanken, die Zweifel, Angst und Hass sähen können. Die wohl größte Herausforderung lag nicht etwa darin sich mit anderen auseinanderzusetzen, sondern stärker zu sein als man selbst. Ricardo wusste das, auch wenn er diesen Grundsatz nie wirklich in sich aufnehmen konnte, war er sich dieser einen Sache doch sehr sicher. Seine Augen fuhren an den Bäumen vorbei, als er das erste Mal wirklich Schritte vernahm,die von Süden kamen. Mit dem Bogen im Anschlag und einem Pfeil der eingespannt war, beobachtete er sehr genau wer sich ihm da näherte. Ricardo jedoch beschloss nicht zu warten bis der Feind ihn umzingelt hatte, er würde einen einzigen Überraschungsangriff starten und dann wieder fliehen. Leise horchte er in den Wald hinein, bereit seinem Kriegerherz zu folgen und in den Kampf zu ziehen. Doch die Stimmen kamen ihm wenig vertraut vor, weshalb er zögerte und den Bogen etwas sinken ließ. Als die Schritte nur noch wenige Meter von ihm entfernt zu hören waren nutzte er die Gelegenheit aus dem Hinterhalt. Mit einem gewagten Sprung kam er hinter ihnen zum stehen und hielt den Bogen aufgerichtet auf zwei Menschen. Genauer gesagt einen Professor und ein junges Mädchen. "HALTET EIN!", sagte er ohne vorher realisiert zu haben, das es Menschen waren. Sofort senkte er seinen Bogen,um seine Friedfertigkeit zu demonstrieren.

"Professor, was tun sie mit einer Schülerin im Wald?! Wurde ihnen von ihren Anführern nicht gesagt das es zu gefährlich hier draußen ist? Im Moment ist hier niemand vor den Zentauren unter Nash sicher. Bitte riskiert nicht euer Leben.", sagte er mit ernstem Ausdruck im Gesicht. Man konnte ihm ansehen das er offenbar in Kämpfe verwickelt worden sein musste. Er hatte viele Kratzer, Wunden und Schrammen am Oberkörper, die vor einiger Zeit noch nicht da waren und noch relativ frisch aussahen. "Aber seid versichert, schon bald wird der Wald sicher sein. Es gibt einen Plan um den Stamm wieder  zu vereinen. Ich hoffe,das ich bis dahin es schaffe. Der Weg ist lang und es gibt viele die ihre Unehre nicht länger verbergen.Selbst für ein Kind ist es zu gefährlich. Meine Leibwächter wurden bereits getötet, wenigstens fielen sie ehrenhaft im Kampf. Verzeiht...ich wollte euch nicht meine Last aufbürden. Wenn ihr es wünscht, eskortiere ich euch zur Waldgrenze, dort seid ihr sicher.", fuhr er besorgt fort und sah Gabriel beinahe fordernd an. Ihre Hilfe hätte er sicher gebraucht, aber er würde niemals versuchen ein Jüngling mit in die Sache hineinzuziehen.
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Mo 12 Feb 2018 - 15:59

Die Äste knackten unter den Schuhen der beiden, während sie sich an den großen stämmigen Bäumen vorbei schlichen um möglichst vorsichtig von Baum zu Baum zu wandern. Die großen, aus dem Boden ragenden Wurzeln, die verschiedensten Büsche und weiteres Gestrüpp machten es den beiden jedoch alles andere als leicht.
,,Dein Orientierungssinn ist daran schuld, nicht meine Geschwindigkeit.'' antwortete er nur stumpf auf die provokanten Worte des Mädchens. Es war wahrscheinlich wirklich ein Fehler gewesen ihr hier hinein zu folgen, doch andererseits, konnte er es auch nicht verantworten sie einfach allein in den Wald gehen zu lassen.
,,Wenn wir weiterhin so wahllos durch die Gegend irren, laufen wir nur irgendwelchen Viechern über den Weg. Es sollen Riesenspinnen und allerlei andere gefährliche Kreaturen in tiefen des Waldes lauern.''
,,Seit wann bist du solch ein Angsthase? Das hat dich doch sonst nicht davon abgehalten irgendetwas dummes zu tun.'' meinte das Mädchen nur fies grinsend und blieb dabei an einen der großen Baumstämme stehen.
,,Ich hab ja auch keine Angst um mich sondern eher um dich Aleyah. Und jetzt lass uns schauen das wir hier raus kommen.''

...

Während Helena und Gabriel langsam weiter in den Wald hinein gingen, konnte er sich noch immer genau an die Zeit erinnern, in welcher er bereits als Schüler eben in jenen gegangen war. Es kam ihn vor als wäre es nicht einmal all zu lange her gewesen, kamen doch von Tag zu Tag immer wieder Erinnerungen aus alter Hogwartszeit bei ihm auf. Erinnerungen die ihn heimsuchten, genau so wie all das, was dazu gehörte.
Doch im Moment war es der falsche Zeitpunkt gewesen um sich eben an all das zu erinnern. Er konnte sich nicht von etwas anderem ablenken lassen, nicht jetzt, wo er die Sicherheit von Helena gewährleisten musste.
Vielleicht war es wirklich ein Fehler gewesen, sie mit hier hinein zu nehmen. Schließlich war der Wald durch all die seltsamen Geschehnisse wahrscheinlich nicht gerade Sicherer gewesen. Ihre Sicherheit war zwar kein Problem gewesen, doch wusste er nicht, wie das Mädchen auf bestimmte Dinge, die hier drin heimisch waren, reagieren würde.

Egal ob Killer oder Helena, er würde sie beide wieder hinaus bringen. Er hatte es vor knapp 20 Jahren bereits einmal geschafft, und er würde es jetzt auch wieder. Egal welche Gefahren hier im Wald lauerten. Doch das größte Problem wären wahrscheinlich nicht einmal eben jene Kreaturen, sondern viel eher die Ravenclaw Schülerin selber. Den eines entging seinen Augen nicht. Nämlich der Fakt, dass seine Begleitung alles andere als normal schien. Teils ein wenig so als wenn sie abseits ihres Körpers in Gedanken schwirren würde, teils dann wieder so typisch wie eh und je. Gabriel brauchte nicht lange um zu verstehen das hier mehr vorging als sie ihm sagen wollte, doch um was es sich dabei genau handelte, konnte er nicht erkennen. Das war nur ein Grund mehr um seine eigenen Sinne noch weiter zu schärfen.
//Glaubst du wirklich, dass es eine gute Idee ist, sie mitzunehmen? Ohne es dabei einsetzen zu müssen?//
,,Hoffen wir mal, dass ich nicht dazu gezwungen werde.'' murmelte er nur seufzend und holte nun seinen eigenen Zauberstab heraus. Die Taschenuhr welche er bisher in der rechten Hand hielt, ließ er dabei in Innentaschen seines Mantel verschwinden.
,,Auch wenn es mich brennend interessieren würde, woher du das genau weißt, belassen wir es erst einmal dabei und machen uns auf dem Weg. Um so schneller wir den kleinen Wicht finden, um so besser.'' Mit diesen Worten ging Gabriel dann auch schon voran, achtete jedoch darauf das Helena immer dicht bei ihm war. Der Zauberstab des Lehrers für magisches Recht lag dabei fest in seiner Hand, während er wie bereits früher schon einmal, an allerlei Büschen und Bäumen vorbei ging.
Das tückischste an diesem Wald war wahrscheinlich diese Ruhe die hier herrschte. Eine Ruhe die meist nichts gutes bedeuten konnte. Schließlich war es meist die Ruhe vor dem Sturm, welcher wahrscheinlich auch schon bald auf sie beiden zusteuern würde.
,,Was ich hier suche?'' wiederholte er ihre Frage und blickte dabei über die Schultern zu Helena. ,,Eigentlich suche ich einen alten Freund, der meine Hilfe braucht. Doch im Moment suche ich die Katze meiner Schülerin.'' antwortete er relativ gelassen ehe sein Blick wieder nach vorne ging und er Helena mit seiner Hand symbolisierte, dass sie anhalten sollte.

Sie musste auch nicht lange warten um zu sehen wieso Gabriel ihr dieses Zeichen gegeben hatte. Ein Geschöpf, welches an ein Pferd erinnerte, und dabei den Oberkörper eines Menschen hatte, sprang plötzlich auf die beiden zu. Mit erhobenen Bogen und lauter Stimme kam er auf sie zu, bevor er schließlich merkte, dass es sich um die beiden Menschen um keine Feinde handelte. 
Man konnte von Glück reden das er seinen Bogen entsprechend direkt senkte. Doch für wem es hierbei Glück war, war nicht wirklich deutlich gewesen. Mehrere spitz geformte Wurzeln ragten aus dem Boden und waren bedrohlich nahe an dem Zentauren gewesen.
Sofort jedoch ließ Gabriel seine Verteidigung fallen, da er wusste um wem es sich bei dem guten Wesen handelte.
,,Nun eigentlich sind wir gerade auf der Suche nach ihrer Katze.'' begann er mit einer deutlich künstlichen hysterischen Tonlage. ,,Doch anstelle einer Katze haben wir jemanden gefunden der fasst mit seinen Bogen auf uns schoss. Begrüßt du so immer deine alten Freunde?'' Es war schon fasst so als wenn er versuchen wollte, die Warnungen des Zentauren künstlich hinunter zu spielen. Man brauchte nicht lange um zu verstehen das er hier ähnlich wie in seinem Unterricht wirkte, und doch vor wenigen Sekunden noch fasst so aussah, als wenn er bereit gewesen wäre jemanden zu töten.
Zwei verschiedenen Gesichter, von denen er eines am liebsten seinen Schülern nicht zeigen wollte.
Schlagartig wurde das Gesicht des Mannes todernst und hatte nichts mehr von der üblichen gelassenheit oder der schussligen Art übrig gelassen. ,,Im Moment glaub ich, dass ich besser für unsere Sicherheit sorgen kann, als du für deine eigene. Du siehst fasst so aus wie ich als ich noch als Eingreifzauberer tätig war. Und glaub mir ... das ist kein Kompliment.'' begann er und hob bereits ein weiteres mal seinen Zauberstab. Kaum hatte er eine sanfte Bewegung durchgeführt, kamen bereits erste Hilfe maß nahmen zum Vorschein, welche dabei waren die mehreren Wunden Ricardos zu versorgen. Für gründlichere Versorgungen waren sie jedoch zu offen gewesen und nun wo er hier gewesen war, war die Wahrscheinlichkeit auf weitere, ihnen feindlich gesinnte Kreaturen zu treffen doch relativ hoch gewesen.
,,Dummerweise blieb mir nichts anderes übrig als das Mädchen mitzunehmen. Als Lehrer kann ich sie nicht einfach K.O schlagen und an einen Baum fesseln. Und alleine lasse ich sie erst recht nicht in den Wald rennen und nach dieser Nervensäge einer Katze suchen.'' erklärte er schließlich und blickte dann zu Helena.
,,Nun du wolltest wissen was ich eigentlich im Wald suche.'' begann Gabriel und zeigte dann mit einen kurzen Nicken in Ricardos Richtung. ,,Denn hier hab ich gesucht. Er heißt Ricardo, und wie man unschwer erkennen kann, ist er ein Zentauer.''
Dann schaute er wieder zu dem guten, welcher ihnen sagte, dass es einen Plan gäbe um all diese Unruhen wieder zu legen. Gleichzeitig konnte er es jedoch scheinbar nicht sein lassen, ihnen zu sagen, dass dieser Weg mehr als nur Gefährlich sei.
,,Ich weiß das du irgendwas planst, und genau deshalb bin ich hier. Zugegeben habe ich eigentlich geplant gehabt, alleine hierher zu kommen, aber ich habe versprochen auf Helena aufzupassen. Sobald wir ihre Katze gefunden haben, sorge ich schon dafür das sie schnellst möglich dafür, dass sie außerhalb des Waldes sein wird, vorher jedoch ist es besser, wenn ich sie im Auge behalte.'' erklärte Gabriel. Sein Blick zeigte deutlich das er in dieser Hinsicht nicht mit sich reden lassen würde. Und genau mit diesen Blick, schaute er dann auch wieder zu Helena.
,,Du wirst dicht bei mir bleiben und ohne Wiederworte das tun was ich dir sage. Egal was es sein wird. Ich muss dir in dieser Hinsicht vertrauen können. In Ordnung?''
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Helena Wayland
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Mi 14 Feb 2018 - 13:59

Hogwarts hatte die Eigenschaft sich immer zu verändern. Es war wie die Bäume in einen Wald, welche sich in den Jahren immer weiter ihre Wurzeln verbreiteten und das Blätterdickicht sich immer weiter schloss. Hogwarts veränderte sich und so tat es die Magische Welt und je älter man wurde, desto mehr machte man sich Gedanken darum. Helena wusste noch das sie als Kind es einfach akzeptiert hatte, sie hatte es nicht hinterfragt den es war logisch gewesen. Logisch wieso ein Baum wuchs, oder wieso eine Ente fliegen konnte, aber je mehr man versuchte die Welt zu verstehen, selbst die Magische, entzauberte man jene. Helena hatte manchmal das Gefühl, dass die Logik die Magie entzauberte, es wurde immer mehr domestiziert, man versuchte immer mehr zu verstehen und sie wollte nicht alles verstehen. Manches sollte einfach ein Märchen bleiben.
Sie hätte gelogen wenn sie sagte sie hätte keine Angst hier im Wald. Jeder Mensch hatte Angst und Angst ließ die Menschen Dinge tun. Grausame, oder auch Gute Dinge. Die Angst vor einer Macht, oder der Instinkt der in einen hervorgerufen wird, wegzulaufen. Sie spürte die Angst ihres Katers der ihn immer weiter trieb, auf der suche nach etwas was Helena nicht verstand. Sie sah die großen Wurzeln die in seinen Blickwinkel traten, spürte die feuchte Erde an ihren Fingern als würde sie diese berühren.

Vielleicht war es wirklich ein Fehler gewesen, sie mit hier hinein zu nehmen. Schließlich war der Wald durch all die seltsamen Geschehnisse wahrscheinlich nicht gerade Sicherer gewesen. Ihre Sicherheit war zwar kein Problem gewesen, doch wusste er nicht, wie das Mädchen auf bestimmte Dinge, die hier drin heimisch waren, reagieren würde. Helena betrachtete die Uhr des Mannes, er hatte wohl einen Termin, oder die Dunkelheit die der Wald mit sich brachte, der die Sonne verschluckte, löste das Gefühl der Zeitlosigkeit aus. Helena selbst merkte wie die kälte der feuchten Erde durch ihren Körper zog und wie ihr Zauberstab den Boden erhellte, als würde er versuchen Licht zu schaffen. Killer hatte keine Probleme mit der Dunkelheit, aber sie. Sie spürte wie er innehielt und kurz blieb sie auch selber stehen und schaute sich um. Die gemurmelten Worte des Lehrers verstand sie nicht, dazu war ihr Verstand zu weit weg und sie registrierte den Zauberstab den er zog und die Uhr die er wegsteckte.
Helena spannte sich kurz an als sie den Zauberstab entdeckt hatte, als würden ihre Instinkte ihr sagen sie sollte sich fürchten. Der Zauberstab war eine mächtige Waffe, doch sie bezweifelte nicht das Gabriel auch ohne sie zaubern konnte. ,,Sein Name ist Killer.“, sagte sie bei den Worten und war froh das er nicht mehr wissen wollte. Sie wusste nicht ob sie es ihm erzählen sollte, auch wenn sie sich fühlte als hätte sie keine Wahl wenn er wirklich fragen würde. Die Dunkelheit im Wald erinnerte sie an das Krankenzimmer, wie sich die Dunkelheit um sie herum gezogen hatte und ihre Füße folgten den Lehrer, folgten seinen Schritten und spürte das Killer wieder rannte. Sie begriff nicht wovor er sich fürchtete, er hatte Angst und sie konnte diese Angst spüren, konnte die kälte Spüren die sich durch sein Fell zog. Helena zuckte unbewusst zusammen, als Killer von einen Geräusch erschreckt worden war, doch sie bemerkte es kaum, sie folgte dem Lehrer und der Richtung in der Killer war.

Erst die Stimme von dem Lehrer, ließ sie aus der Verbindung auftauchen und sie blickte zu dem Mann hinauf, der ein paar Zentimeter, größer war. Seine Antwort war gelassen, er war eben nicht hier im Unterricht ihr Lehrer und Helena wusste nicht wirklich wie sie damit umzugehen hatte. Sie redete ihn auch immer mit Sie an, selbst wenn sie mit Evica zusammen waren. Irgendwas an Gabriel machte sie nervös und skeptisch, sie wollte ihn nicht heraus fordern. ,,Wir müssen nach…“, sie brach ab als er die Hand hob und blieb auch sofort stehen. Ihre Finger schwitzen, sie spürte die Anspannung und sie umklammerte den Zauberstab in ihren Fingern.

Helena handelte instinktiv als sie etwas hörte und den Zentauren sehen konnte. Aus ihrem Zauberstab war ein Schild gewachsen, sie hatte den Protego ausgesprochen, wie sie es immer tat wenn sie Angst hatte. Sie hatte ihn so oft geübt, sie konnte sich vielleicht nicht duellieren, aber schützen, schützen konnte sie sich. Doch der Zentaur senkte seinen Bogen und so senkte Helena auch den Zauberstab den sie erhoben hatte um den Zauber vor sich und den Lehrer zu wirken. Auch weil Gabriel seine Verteidigung fallen ließ, entspannte sich Helena ein wenig und hörte die Worte des Zentauren. Dieser schien den Lehrer zu kennen. Helena bemerkte das sie ihren Lehrer beobachtete, die hysterische Stimme, diesen leichten Sarkasmus. Das kannte sie von ihm, doch sie hatte sein Gesichtsausdruck gesehen, er war bereit gewesen den Angreifer zu schaden. Alter Freund, sie waren wirklich Freunde. Doch Helena spannte sich erneut an, als sie sein Gesichtsausdruck bemerkte und er ähnelte nicht mehr den schusseligen Lehrer, den sie kannte. Jeder hatte zwei Gesichter und Helena ließ den Schild nun verschwinden.

Der Zentaur sah nicht gut aus und Helena hatte das Bedürfnis diese Wunden zu heilen, doch sie spürte wie ihre Hand zitterte und so ihr Zauberstab. Es war nicht ihre Angst die sie dazu verleitete und sie drehte den Kopf. Ihr Kater hatte Angst und sie wurden hier aufgehalten. Der Lehrer heilte das Wesen und sie bezweifelte nicht, dass Gabriel für Sicherheit sorgen konnte. Eingreifszauber? Sie hatte das nicht gewusst, sie hatte vielmehr damit gerechnet das er ein Anwalt oder so gewesen war. Kräuter konnten genau so gut helfen, doch sie war sich sicher, dass der Zentaur das am besten wusste. Der Wald war nicht ohne Grund verboten, vermutlich wollte er darauf hinaus. Anführer, Helena schätze er meinte die Schulleiterin und ihren Stellvertreter. Stamm? Helena blickte Fragend zu den Lehrer, immerhin war er mit diesen befreundet, doch er schien andere Worte gerade zu finden.

Unbewusst umklammerte sie ihren Zauberstab fester, als er davon redete sie KO zu schlagen und an einen Baum zu fesseln. Jeden Menschen konnte man so etwas zu trauen und wäre die Situation nicht so ernst gewesen, hätte sie ihn verbessert. Killer war keine Nervensäge und ihr Blick sprach wohl mehr als Bände was sie von seiner Formulierung hielt. Doch sie hatten keine Zeit darüber zu diskutieren. ,,Ich bin kein Kind.“, sagte sie zu dem Zentauren und wusste das sie niemand davon abhalten konnte, ihren Kater zu suchen. Helena blickte den Lehrer an, er war hierher gekommen um den Zentauren zu suchen und Ricardo wirkte jetzt, wo der Bogen gesunken war, nicht mehr gefährlich. Jeder mit einer Waffe wirkte gefährlich und der Lehrer hatte vermutlich einen Grund ihn zu Vertrauen und Helena, Helena behielt einfach beide im Auge. Sie hatte keinen Grund ihnen zu 100% zu vertrauen.
Bei den Worten des Lehrers, fühlte sie sich ertappt. Er wusste genau das sie auch ohne Ihn nach Killer suchen würde und sie musste zu geben, dass sie sich ein wenig sicherer fühlte, wenn noch jemand dabei war. Der Wald war unheimlich und sie spürte wie ihr Kater vor diesen etwas davon rannte, was sie nicht identifizieren konnte. Das die Leibwächter des Zentauren getötet worden waren, ließ Helena die Stirn runzeln und sie hörte wie der Lehrer zu ihr Sprach. Bei seinen Blick ging sie einen Schritt zurück und schaute dann zu den Zentauren. ,,Ja Sir.“, sagte sie nur, denn seine Worte waren logisch.

Ihre Augen gingen an den Zentauren vorbei und in die Richtung in der sie Killer vermutete. ,,Tut mir leid wegen Ihren Freunden.“, Helena schaute zu Ricardo der jemanden verloren hatte und Helena wusste wie Schmerzhaft es sein musste. Beschützer zu verlieren, auch wenn sie die Kultur der Zentauren nicht ganz verstand. Doch sie war auch Neugierig, immerhin gab es immer einen Grund, wenn auch keinen Verständlichen für die jeweilige Moralvorstellung, wieso jemand sterben musste, oder gejagt wird. Helena drehte den Kopf in Killers Richtung, denn er hatte sich hinter einen Gebüsch versteckt und sie konnte sehen was er sah. ,,Sind es Ihre Zentaurenfreunde die von Norden kommen?“, Killer war noch weit weg, aber mit vier Beinen würden die Zentauren sicher schneller sein, als Menschen. Denn Killer rannte weiter in Richtung Norden, weg von den Zentauren, die in ihre Richtung vermutlich kamen. Helena war blass um die Nase, sie versuchte sich auf den Lehrer vor ihr zu konzentrieren und nicht auf ihre Angst. Dafür hatte sie später noch Zeit.
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[Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland
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