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 [Haupplot] Die Flut der Verletzungen

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Schicksal

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BeitragThema: [Haupplot] Die Flut der Verletzungen   Fr 12 Jan 2018 - 23:41

Hauptplotevent (Link)  09.09.15  

Das Erdbeben das durch eine grüne magische Welle ausgelöst wurde, hat viele Korridore schwer beschädigt und überall Leute verletzt. Viele Schüler werden von Professoren eingeliefert, andere Professoren werden selbst verletzt eingeliefert. Jeder mit Heilungsfähigkeit, selbst mit Grundkenntnissen in Kräuterkunde, Zaubertränke und Heilkunde haben sich zur Unterstützung des Heilers Miguell im Krankenflügel einzufinden. Der Rest hat sich den Inspektions-und Rettungsteams anzuschließen, die die Korridore durchstreifen und die Schäden reparieren.

Bisher zugelassene Heilerteams: Louisa Millen, accountlose NPCs, Chase Logan Campbell

Schüler: accountlose NPCs, Kimberly Devira Campbell, zwei weitere Schüler sind gerne gesehen, aber weitere bitte vorher bei William Gordon anmelden.

Postet euch einfach drunter und fangt mit dem Play gerne an. Very Happy
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Louisa Millen
Bibliothekarin || Halb-Veela
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BeitragThema: Re: [Haupplot] Die Flut der Verletzungen   Sa 13 Jan 2018 - 1:45

Anfänglich glaubte die halb Veela noch, es sei ein Tag wie jeder andere. sie saß in der Bibliothek und ging ihre Planung für die nächste Unterrichtsstunde durch. Hinzu kamen natürlich die regulären arbeiten, wie die Bücher entgegen zu nehmen, welche sich Schüler ausgeliehen hatten oder eben herumliegende Bücher zurück in die Regale zu räumen. Gerade als Louisa jedoch dabei, einige Bücher an ihren Ort zu räumen, wurde die erde erschüttert. Einige Regale in der Bibliothek vielen um, Bücher schellten zu Boden und die schreie von verängstigten Schülern waren zu hören. Einige Steine aus dem Mauerwerk lösten sich und verletzt Schüler. Einige nur leicht andere, waren eingeklemmt.  Als das Beben vorbei war, brachte Lou einige von ihnen, mit den weniger schwer verletzten Schülern, in den Krankenflügel. Sie war erschüttert von dem Anblick der verletzten und den Trümmern auf den Fluren, doch das war nun zweitrangig, denn die Versorgung der Verletzten, hatte Vorrang. Durch Miguell und andere Helfer erfuhr sie, dass eine Giftige Wolke sich im Kerker ausgebreitet hatte und sie ab jetzt Schutzkleidung tragen mussten. Louisa schlüpfte also in einen Weißen Kittel, Handschuhe und zog einen Mundschutz an. Die Schüler und Lehrer, welche mit dem Gift in Berührung kamen, wurden Separiert von den anderen in einem Nebenraum behandelt. Niemand wusste in weit weit sich das Gift auf die nicht infizierten Übertragen konnte und welche Auswirkungen es hatte. Der junge Slytherin, Chase Campbell, assistierte Louisa wohl, zumindest teilte man ihr dies mit.

Die Blonde machte sich auf den Weg und brachte dem jungen ebenso Schutzkleidung. "Hier zieh das an, wir kümmern uns um die Schüler. Ich bitte dich den Mundschutz, nicht abzunehmen, so verhindern wir eine weitere Ansteckung, des Giftes sollte diese möglich sein." kaum hatte sie dies ausgesprochen, brachte man einen verletzten Ravenclaw in den Krankenflügel. Jener hatte eine klaffende Kopfverletzung, sein bein schien gebrochen. Denn Louisa konnte deutlich den Knochen des Schienbeines sehen, welcher aus dem Fleisch heraus ragte. Die junge Frau nahm den Schüler entgegen und brachte ihn gemeinsam mit einigen Helfern, zu einem Bett. Dort abgelegt, blickte sie zu Chase. "Ich brauche einen Abschwell-Trank, den Blutbildenden-Trank, Diptam Elixier und bitte den Trank des Friedens." erklärt sie dem jungen und streicht dem Ravenclaw über den Kopf. "Ganz ruhig...wie ist dein Name?"  der junge Ravenclaw weinte sehr und sah die Frau ängstlich an. "Mikel...Bringston...Alles hat gewackelt und dann kam der Stein...Mein Bein tut so schrecklich weh Miss."Louisa strich weiter über den Kopf des jungen und beugt sich etwas zu ihm herunter. Eine kleine Umarmung könnte ihn etwas beruhigen bis Chase ihr die Sachen bringen würde. "Alles wird gut Mikel, die schmerzen sind bald vorbei, wir geben dir etwas damit du schläfst und danach kümmern wir uns um dein Bein. Du musst keine Angst haben. Hier wird dir nichts mehr passieren. Wie alt bist du denn?" fragt sie ruhig und in ihrer Stimme klingt eine Liebevolle art mit. Der junge weinte noch immer, aber zumindest schrie er nicht mehr. Sicher saß der Schock tief und der Schmerz wurde darüber hinaus etwas verdrängt. "Ich bin 11 jahre alt Miss...ich will nach Hause zu meiner Mama. " wimmerte er und Louisa versuchte ihn weiter zu beruhigen, damit er nicht zu große Schmerzen hatte, sprach sie leise den Zauber, "Velox relevium" dass sollte helfen bis Chase zurück kam. Aus dem Augenwinkel heraus, bemerkte Lou einen Schüler aus dem vierten Jahrgang, er kam aus Griffindor. Er hielt sich den Bauch und wippte leicht vor uns zurück. Sobald Chase wieder bei ihr war, deutet sie auf den Schüler. "Chase, kümmere dich schon mal um ihn, gib ihn. Frag ihn nach seinem Namen und was genau passiert ist. Wenn du ihm helfen kannst tue es, wenn es für dich zu heikel ist, komme ich dazu. Ich sehe dich ja und solltest du eine Frage haben, ruf einfach. Ich kümmere mich solange mit Julia um Mikel." sie winkt die Assistentin des Heilers zu sich und entlässt Chase somit zu dem Schüler. Sie vertraute dem Jungen, immerhin wurde er ihr nicht ohne Grund als helfende Hand angeboten. Währenddessen kümmert sich Louisa um Mikel und versucht dessen Wunden so gut es geht mit Julia zu behandeln.
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Chase Logan Campbell
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BeitragThema: Re: [Haupplot] Die Flut der Verletzungen   Sa 13 Jan 2018 - 17:05

Was als vollkommen normaler Tag begonnen hatte, war nun zu einem einzigen Chaos geworden. Die Slytherins wurden evakuiert, weil eine Giftwolke den Kerker ausgefüllt hatte. Woher sie kam wusste Chase nicht und es blieb auch keine Zeit, um die Antwort auf diese Frage zu finden. Die unverletzten Schüler sollten in die große Halle, wohingegen die Verletzten den Krankenflügel aufsuchen sollten. Der blonde Zauberer selbst hatte keine Schäden davon getragen. Einer seiner jüngeren Brüder war hingegen mit dem Gift in Kontakt gekommen und ruhte nun ohnmächtig auf Chase Armen. Der Drittklässler war eigentlich viel zu schwer, um ihn bis in den Krankenflügel zu tragen. Es war Adrenalin, welches ihn Lucas problemlos halten ließ. Lucas unverletzter Zwillingsbruder Edward hatte sich unterdessen an Gwyneths Seite in die große Halle begeben, wo Chase auch seine Schwester Kimberley vermutete.
Mit einer Gruppe verletzter Slytherins legte er den Weg in den Krankenflügel zurück, um festszustellen, dass dieser bereits vollkommen überfüllt war und auch die Helfer an ihre Grenzen zu stoßen schienen. Die Dringlichkeit, welche im Falle des bewusstlosen Jungen bestand, wurde sofort erkannt. Ein Assistent des Heilers nahm Chase den ohnmächtigen Bruder ab und brachte diesen in einen abgetrennten Bereich, welcher vermutlich für die Giftopfer angedacht war.
Chase gefiel es nicht, dass er Lucas nicht folgen konnte, aber er wusste, dass der Junge in guten Händen war. Immer mehr Schüler stürmten in den Krankenflügel und der Slytherin entschied sich dazu hilfreich zu sein, anstatt bloß im Weg zu stehen.
In einer Ecke des Krankenflügels sammelten sich Schüler mit oberflächlichen und harmlosen Verletzungen. Sie wurden noch nicht behandelt, weil keine Dringlichkeit bestand. Da es sich aber um viele Schüler handelte, nahmen diese wertvollen Platz weg. Diesen Platz könnte er langsam zurückerobern. „Bildet bitte eine Reihe, ich sehe mir die Verletzungen einmal an.“ Es handelte sich um Schürfwunden, Platzwunden, Verstauchungen und andere harmlose Dinge. Chase war geübt im Umgang mit Heilzaubern, da er sich selbst nicht selten mit diesen versorgen musste. Es gelang ihm daher die leicht verletzten Schüler nach und nach zu heilen, so dass diese sich in die große Halle begeben konnten.
Das Ganze ging so lange, bis der Assistent des Heilers wieder aus dem gesonderten Bereich hervortrat und Chase Hilfe bemerkte. „Komm mit Junge. Wir können dich einsetzen!“, waren seine Worte, als er Chase eine Hand auf die Schulter legte. Natürlich stimmte der Slytherin zu und folgte dem Mann. Er führte Chase zu Louisa Millen, welche sich um die Verletzungen kümmerte, die nicht vom Gift verursacht worden waren. Spontan wurde er der Professorin als Assistent zugeteilt und erhielt von dieser auch Schutzausrüstung, welche er sofort anlegte.
Sein erster Auftrag bestand darin einen bestimmten Trank aus der Sammlung zu besorgen. Dabei verschaffte sich der blonde Zauberer direkt einen Überblick über die vorhandenen Vorräte, um bei späteren Behandlungen schneller reagieren zu können. So schnell wie möglich gab er den Trank dann an Professor Millen weiter, bevor er von ihr eine weitere Aufgabe erhielt. Ein Junge mit Bauchschmerzen. Chase legte seine Hand auf die Schulter des jüngeren Mitschülers und wies ihn an auf einem der Betten platz zu nehmen. „Hi, ich bin Chase. Wie heißt du und was kann ich für dich tun?“ Der Slytherin war vor dem sitzenden Schüler etwas in die Hocke gegangen, um mit ihm auf Augenhöhe zu sein, während dieser seine Fragen beantwortete. „Simon… Mein Bauch tut weh!“ Der Gryffindor hielt seinen Bauch mit beiden Händen fest und verzerrte das Gesicht ein wenig. „Was ist passiert? Wann haben deine Schmerzen begonnen, Simon?“ Die Stimme des blonden Schülers hatte einen beruhigenden Ton, welcher den jungen Patienten ein wenig zur Ruhe zu bringen schien. „Oben ist alles eingestürzt. Liams Ellenbogen. Wir sind zusammengestoßen.“ Der Löwe war in den oberen Stockwerken. Es gab demnach keinen Giftkontakt. Chase betrachtete den Bauch des Jungen und fand einen großen Bluterguss vor. Offensichtlich eine Folge eines starken Zusammenstoßes. Die Organe konnten höchstens leicht im Mitleidenschaft gezogen sein, weshalb ein simpler Heilzauber in stärkerer Ausführung das gewünschte Ergebnis brachte und den Jungen von seinen Schmerzen und auch von der Ursache befreite. Sein Gesicht wirkte sofort entspannter und er bedankte sich erleichtert bei dem älteren Slytherin. „Keine Ursache, Simon. Geh jetzt bitte zu den anderen in die große Halle.
Chase wollte sich gerade wieder an Professor Millen wenden, um sie um eine weitere Aufgabe zu bitten, als Professor Melbourne mit einer neuen Patientin durch die Tür trat. „Kimmi?!
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Kimberly Devira Campbell
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BeitragThema: Re: [Haupplot] Die Flut der Verletzungen   Mo 15 Jan 2018 - 2:06

Da war es wieder, dieses Gefühl was einen anfänglich vermuten ließ das der Tag schön wurde aber am Ende sich eindeutig heraus kristallisierte das der Tag schlimmer nicht mehr werden konnte. Das konnte die Slytherin Schülerin zumindest behaupten; sofern sie sich dessen auch wirklich bewusst gewesen wäre. Doch das Bewusstsein war an dieser Stelle relativ und eine wirkliche Ahnung was genau passiert war, darüber konnte sie ebenso wenig eine Aussage tätigen. Da war ein waberndes Gefühl von wellenartigen Schatten, etwas violettes und ganz viel herabstürzendes Geröll gewesen; zumindest wenn man sie gefragt hätte. Es erinnerte viel mehr an eine Zeitschleife, ein vages Erlebnis das nicht wirklich relevant war. Und zumindest dieser schemenhafte Ablauf endete irgendwann plötzlich einem tiefen Meer aus purer Dunkelheit. Die Tür zum Krankenflügel ging auf; dass hier war wirklich heute ein Kommen und Gehen wenn man das so anmerken durfte - und blickte sich für einen kurzen Moment um ehe er die Patientin die er soeben hierher gebrachte hatte auch schon an den nächstbesten Heiler übergab. Der Professor erwähnte etwas von einem Aufenthalt im Kerker wo sich eine violette Giftwolke ausgebreitet hätte und es möglicherweise einen Kontakt gab, wobei diese Erwähnung wohl untersucht werden sollte. Vermutung war nicht gleich Wahrheit; dass musste ja auch beachtet werden. Erwähnung fand auch die Platzwunde am Kopf, wobei man eben jene allerdings recht gut erkennen konnte. In welchem Bewusstseinszustand sich Kimberly nun wirklich befand war gerade nicht zu vermerken. Aber die Heiler würden sie sicherlich schon wieder auf einen nennenswerten Gesundheitszustand bringen können. Wobei es ja nicht so war als wäre sie die einzige hier. Nachdem Professor Melbourne also Kimberly an einen Heiler übergeben und einen kurzen Bericht erstattet hatte verschwand er auch schon wieder.

Nachdem man Kimberly einem Bett zugewiesen hatte, war die übliche Rotation vertreten. Zu wenig Besetzung, zu viele Verletzte die einer Behandlung unterzogen werden mussten. Das war gar nicht so einfach und da heraus zu filtern welche Schüler oder gar Professoren zuerst eine Behandlung benötigten war da wirklich nicht einfach. Als man sich dann also der Slytherin Schülerin zu wandte um sie eingehend zu untersuchen, sollte sich zumindest oberflächlich nicht allzu viel zeigen was gravierend gewesen wäre. An der Stirn möglicherweise eine Platzwunde, die aber nicht weiter tragisch schien und im allgemeinen konnte man wohl von einem angeschlagenen Zustand sprechen. All das würde schon wieder werden, es gab sicherlich Schüler die es schwerer erwischt hatte. Zumindest nach dem äußerlichen zu urteilen, denn innerlich sah es da bei Kimberly nicht sehr rosig aus. Bei der Untersuchung ließen sich verengte Atemwege feststellen die zu einer rasselnden Atmung führten so wie gerötete Lungen als hätten sich irgendwelche Substanzen dort fest verankert. Wohl möglich musste sich die Patientin selbst einmal dazu äußern sofern sie bei Bewusstsein wäre.
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Louisa Millen
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BeitragThema: Re: [Haupplot] Die Flut der Verletzungen   So 21 Jan 2018 - 23:06

Als Louisa Bill und die Schülerin sah, schlich sich ein brennen in ihre Lungen. Was war nur Geschehen? Äußerlich wies das Mädchen keine großen Verletzungen auf, jedoch schien sie von einem Gift befallen worden zu sein. Ihr Herz raste und ihr Blick schnellte zu Chase als, sie versuchte dem Assistenten von Miguell zu helfen. Jener begann damit Kimberly abzuhorchen, ihr Herz ihre Lungen und ihren Magen. Es stand nicht gut um das Mädchen und als sie Chase Blick bemerkte, ging sie  einen Moment zu ihm hinüber. "Hör zu, ich kann gerade nicht verantworten, dass du zu ihr gehst...Aber ich verspreche dir, dass ich ihr helfe hörst du? Es ist nun wichtig, dass ihre Atemwege von dem Gift befreit werden, du musst ruhig bleiben. Die anderen Schüler brauchen ebenso deine Hilfe und Kimberly ist in guten Händen. Ihr wird nichts passieren. Also mach dir keine Sorgen und geh zu den Schülern." Sie schob ihm aus dem Quarantäne Bereich und schloss die Tür. gemeinsam mit Julia und einem weiteren Assistenten, wirkte einen Zauber. "Rennervate " wird gemurmelt und auch Louisa zückte ihren Zauberstab, ehe auch sie Worte sprach."Vulnus purgo, Ferula" dies tat sie, um die Kopfwunde zu säubern und zu verbinden. Anschließend, verabreichte man Kimberly ein Gegengift, dem ein Bezoar beigemischt wurde, ebenso erhielt sie ein Mittel, dass ihre Lungen reinigen sollte. Es wirkt reizend, sodass sie husten müsste, um die restliche Substanz aus ihrem Körper zu bekommen. Ebenso könnte das Mittel einen leichten Schwindel ausüben. "Sie braucht jetzt ruhe, geben wir ihr Etwas, dass ihre Atmung unterstützt." erklärte Louisa und stellte eine Schale, die sich durch den Schwung ihres Zauberstabes, mit Wasser füllte neben Kimberlys Bett. Nachdem sie einige Kräuter hinzubegeben hatte, strömte ein weißer Dampf in die Atemwege des Mädchens. Währenddessen, fixierten, die Assistenten, des Heilers, ihre Hände damit sie nicht aufstehen konnte. Louisas Herz raste noch immer, wie sich Chase nun fühlen mochte? Ein Zustand, den sie sicher nicht zu begreifen vermochte und doch kannte sie die Angst...Jetzt in diesem Moment, war ihr Kind in Hogsmead. Was wenn Marie etwas geschehen war? Nein Dax und die Hauselfen kümmerten sich gut um sie, ihr würde es gut gehen. Jetzt brauchte sie erst einmal ruhe. "Kann Chase zu ihr?" Louisa sah die Assistenten ernst an, welche nun wiederum nachdenklich auf Kimberly blickten."Schwer zu sagen, wir wissen nicht wie sich das Gift verbreitet, ob es ansteckend ist, selbst wir sind in Gefahr..." Das war eindeutig und dennoch, glaubte Louisa, dass das Mädchen jetzt ihren Bruder brauchte, niemand sollte in so einer Situation alleine sein und die Familie, war eben besonders wichtig und half bei der Genesung."Lassen wir ihm ein wenig...Wir können die Schüler nicht gänzlich Isolieren...er kennt sich aus, ich traue ihm zu, dass er nicht unbedacht handelt und die Schutzkleidung anlässt." erklärte sie, was ein nicken der Assistenten zutage führte. Louisa ging hinaus zu Chase, sie war nun sicher eine halbe Stunde bei Kimberly, die Warterei musste für Chase zermürbend sein. "Chase...du darfst zu ihr...Aber du darfst die Schutzkleidung nicht ausziehen, ich muss dich dazu anhalten, den direkten Körperkontakt zu vermeiden. Handschuhe, Kittel und Mundschutz sind Pflicht. Wir wissen nicht ob das Gift übertragbar ist, aber ich glaube, deine Schwester kann dich brauchen." Sacht legte sie ihre Hand auf seine Schulter und nahm anschließend den Mundschutz ab. Ein Lächeln zierte die Lippen der jungen Veela. "Wenn du den Raum verlässt, musst du neue Schutzkleidung anziehen und ich muss dich anhalten, dass niemand den Raum ohne Schutzkleidung betritt, wenn etwas merkwürdig ist rufst du mich sofort in Ordnung?" Sie wartet auf eine Antwort und ließ ihn anschließend gehen. Sie selbst kümmerte sich nachdem sie sich umgezogen hatte, um weitere Verwundete.
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Chase Logan Campbell
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BeitragThema: Re: [Haupplot] Die Flut der Verletzungen   Mo 22 Jan 2018 - 18:48

Nachdem Professor Melbourne mit Kimberly in den Krankenflügel getreten war, ging alles sehr schnell. Chase Schwester wurde in den Quarantänebereich gebracht, in welchen der Slytherin ihr am liebsten gefolgt wäre. Auch Lucas befand sich dort. Der jüngere Bruder der beiden wirkte bei seiner Einlieferung jedoch deutlich vitaler, als es bei Kimberly der Fall gewesen war. Es missfiel Chase, dass er seiner Schwester nicht folgen durfte, aber er sah von jeglichem Protest ab. Er nickte der Professorin zu und seine Lippen formten ein leises: „Danke.“  Kimberly war in guten Händen und Professor Millen war nun auch auf der Quarantänestation von Nöten, weshalb Chase nicht zögerte ihren Worten Folge zu leisten und sich weiter um die leicht verletzten Schüler zu kümmern.

Er begab sich zu einem der Betten, auf welchem ein Mädchen Platz genommen hatte. „Michelle, was kann ich für dich tun?“ Der blonde Zauberer kannte die Mitschülerin, weil sie im selben Jahrgang war wie er. Die Hufflepuff deutete auf ihr rechtes Bein, welches eine große Schürfwunde aufwies. „Ich bin den Trümmern ausgewichen“, begründete die Hufflepuff ihre Wunde. Zwei Zauber reinigten die Wunde erst, um sie dann zu verschließen. Der Mitschülerin war anzusehen, dass auch die Schmerzen verschwunden waren. „Danke.“ Der Slytherin nickte nur knapp, bevor er sie bat die große Halle aufzusuchen. Als er sich gerade dem nächsten Schüler mit oberflächlichen Wunden widmen wollte, platzten weitere bekannte Gesichter in den Krankenflügel. Es waren die Ravenclaws Fendor und Koriva, die gemeinsam einen Mitschüler, Milon Harrison, in den Raum trugen. Milon schien nicht bei Bewusstsein zu sein und an seiner Stirn fiel eine stark blutende Platzwunde auf.
Sofort schaute sich Chase um, um einen der ausgebildeten Heiler hinzu zu holen. Es war keiner von ihnen zu sehen. Alle kümmerten sich mittlerweile um die vergifteten Schüler, da diese allesamt eine schnelle Behandlung benötigten. „Legt ihn da vorne in das Bett!“, reagierte Chase also, auch wenn er sich mit der Situation überfordert fühlte. Die Ravenclaws folgten den Anweisungen, ohne zu hinterfragen, warum die Behandlung durch einen Schüler erfolgte. Die Zunehmende Anzahl an Verletzten und Giftopfern, spannte die Professoren und Heiler so sehr ein, dass Chase gar keine andere Wahl hatte, als alleine zu handeln. „Hatte Milon Kontakt mit dem Gift? War er in den Kerkern?“ Der Blick der beiden unverletzten Adler verriet bereits, dass sie von dem Gift scheinbar gar nichts wussten. „Oben im Turm ist viel zusammengebrochen. Er wurde von den Trümmern erwischt“, erklärte Koriva, welcher trotz seiner offensichtlichen Sportlichkeit ziemlich außer Atem war.
Ein kurzer Check des bewusstlosen Schülers gab Aufschluss darüber, dass sein Zustand zunächst stabil zu sein schien. Die schwere Wunde wäre aber durchaus in der Lage diese Situation zu ändern, weshalb die Behandlung keinen Aufschub erlaubte. Chase dachte nicht lang über seine folgenden Schritte nach. Er hatte schon viele Verletzungen behandelt, aber keine von diesen war jemals lebensbedrohlich gewesen. Ihm blieb aber keine Wahl, als es auch hier zu versuchen. Die Theorie war ihm bekannt und die Praxis musste funktionieren, denn Scheitern war keine Option. „Vulnus purgo!“ Die Wunde wurde von Verunreinigungen befreit, bevor Chase sie noch einmal genauer betrachtete. Der Schädel schien ebenfalls verletzt zu sein, weshalb ein leichter Heilzauber nicht mehr zum Erfolg führen würde. Er atmete tief durch, bevor er den Stab auf die gereinigte Kopfwunde richtete und konzentriert und klar sprach: „Episkey!“ Ein unangenehmes Knacken ertönte und der bewusstlose Schüler zuckte stark, weshalb Fendor und Koriva ihn an den Armen fixierten. Es war alles gut gegangen und zumindest der zerstörte Knochen hatte wieder seine korrekte Position eingenommen. Zudem wurden sämtliche Blutungen gestillt. Dennoch hatte der Schüler viel Blut verloren, weshalb Chase sich zum Trankvorrat begab und einen blutbildenden Trank an sich nahm. „Flößt ihm den Trank langsam ein. Achtet darauf, dass er ihn schluckt. Er soll nicht dran ersticken.“ Nachdem Koriva den Trank entgegengenommen hatte, überdachte der Slytherin ein letztes Mal die Situation und überprüfte, ob er an alles gedacht hatte. Ihm waren keine Fehler bewusst und der Ravenclaw sollte sich in den kommenden Tagen vollkommen erholen.

Bevor er sich dem nächsten Schüler widmen konnte, trat Professor Millen in den Behandlungsraum und wechselte ihre Schutzkleidung aus. Ohne zu zögern trat Chase ihr entgegen, um zu erfahren wie es um seine Schwester stand. Es folgte jedoch kein Statusbericht, sondern die Nachricht, dass er selbst nach ihr sehen durfte. Die Anweisungen verfolgte er genau, auch wenn es ihm schwer fiel noch länger zu warten. „Ich danke Ihnen. Ich werde all das bedenken.“ Der Slytherin schenkte der Professorin ein dankbares Lächeln, welches jedoch unter seinem Mundschutz verborgen blieb. Obwohl er es fast vergessen hatte, fiel ihm im letzten Moment noch ein, was er der Professorin mitteilen wollte. „Professor Millen. Der Ravenclaw dort drüben wurde mit einer schweren Platzwunde hergebracht. Er müsste soweit ok sein, aber ich würde mich besser fühlen, wenn sie noch einmal nachschauen.
Ohne auf eine weitere Reaktion zu warten, betrat der geschützte Schüler nun den abgesperrten Bereich. Es war Lucas, an dessen Bett Chase zuerst vorbeikam. Der Junge mit den hellblonden Haaren lächelte ihm entgegen und schien in einem guten Zustand zu sein. „Bist du okay, Großer?“ Sein kleiner Bruder nickte, aber dann verschwand sein Lächeln: „Was ist mit Kim? Sie haben sie hergebracht.“ Chase legte dem jungen Slytherin seine Hand, welche natürlich in einem Handschuh steckte, auf die Schulter. „Kim wird schon wieder. Ich kümmere mich um sie und du ruhst dich aus, alles klar?“ Lucas nickte zunächst zögerlich, begann dann jedoch wieder zu lächeln, während Chase weiterging und dabei die vergifteten Schüler betrachtete. Einige wirkten kaum beeinträchtigt, andere waren noch nicht einmal bei Bewusstsein. Die Zustände der Mitschüler schienen sich stark zu unterscheiden. Die Heiler waren bedacht und doch in einer gewissen Eile. Einem musste Chase sogar ausweichen, um nicht die Abläufe zu stören. Einige Momente später stand er vor dem Bett, in welchem seine Schwester lag. Sie war blass und nicht bei Bewusstsein. Er ging um das Bett herum, um sich auf dessen Rand zu setzen. Mit geschützter Hand fuhr er über Kimmis Wange. Sie war kalt und atmete flach. „Wir schaffen das. Alles wird gut. Ich bin bei dir“, sprach er leise, während er nach ihrer Hand griff. Er konnte das zuversichtliche Lächeln auf Professor Millens Gesicht nicht vergessen, weshalb er fest daran glaubte, dass seine Schwester schon bald wieder gesund sein würde.
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