Harry Potter - Foren-RPG
 
StartseiteFür NeulingeWetterMitgliederAnmeldenLogin
Gryffindor

8 Punkte

Slytherin

68 Punkte

Ravenclaw

33 Punkte

Hufflepuff

80 Punkte
____________

Orden

0 Punkte

Professoren

0 Punkte

Todesser

0 Punkte

Ministerium

6 Punkte

Gesucht:


Unterricht (Gruppe 1):


Zu Starten:


Zu Beenden:

Wichtige Eilmeldungen
des Tagespropheten:



Besucherzähler
Besucherzaehler
Umloggen
Benutzername:

Passwort:


Teilen | 
 

 Misfit. Rebel. Troublemaker.

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Ruby Clark
Hexe
avatar

Anzahl der Beiträge : 21
Anmeldedatum : 27.12.17

Charakterbogen
EP:
4200/4400  (4200/4400)

BeitragThema: Misfit. Rebel. Troublemaker.   So 31 Dez 2017 - 14:38

Misfit. Rebel. Troublemaker.
Dax & Ruby | 03.09.2015 | privat | Schicksal: ja


Es waren die Ereignisse des Vortages, welche die ehemalige Hufflepuff an diesem Vormittag zu Flourish & Blotts in die Winkelgasse geführt hatten. Noch immer bekam sie eine Gänsehaut wenn sie daran dachte, dass ihre Fahrlässigkeit dem jungen Simon beinahe das Leben gekostet hätte. Am Vortag hatte die junge Hexe die Tür zu ihren Privaträumen unverschlossen gelassen. Der Waisenjunge hatte diese Gelegenheit genutzt, um die kleine Trankwerkstatt von Ruby zu erkunden. Dabei hatte er ausgerechnet vom Wolfswurz gekostet und konnte glücklicherweise im St. Mungos gerettet werden.
Zwar hatte die junge Frau sich vorgenommen noch genauer darauf zu achten die Tür stets verschlossen zu halten, jedoch wollte sie sich für den Fall der Fälle auch anderweitig absichern. An diesem Tag sollte also ein Buch über Gegengifte Einzug in ihre Sammlung finden. Es wäre am sichersten, wenn sie für jedes Toxin auch ein Gegenmittel auf Lager hätte. Das konnte Leben retten und ersparte ihr die Begegnung mit arroganten reinblütigen Heilern, wie diesem Doctor Macmillan.
Doch auch an diesem Tag wollte das Schicksal sie offenbar herausfordern. Neben Ruby befanden sich nämlich noch einige andere Kunden im Laden und waren auf der Suche nach verschiedener Literatur. Keinen von diesen schenkte sie besondere Beachtung, bis einer von ihnen sich offensichtlich an der ausführlichen Beratung zu stören schien, welche der einzige Verkäufer für Ruby durchführte. "Und dieses Buch enthält alle gängigen Gegengifte?", versicherte sich die junge Frau, als ein Mann fortgeschrittenen Alters, welcher schon zuvor einige Male ungeduldig gestöhnt hatte, sich in das Beratungsgespräch einmischte. "Wollen Sie sich nicht lieber um Kunden kümmern, die nicht offensichtlich zu arm sind, um sich auch nur eines ihrer Werke leisten zu können?" Ein wenig verwundert drehte sich die blonde Hexe zur Quelle dieser Stimme um. Vor ihr Stand ein dunkelblonder Mann in einem Anzug, welcher vermutlich mehr gekostet hatte, als Rubys gesamter Kleiderschrankinhalt zusammen. Aus grauen Augen blickte er auf die etwas kleinere Frau mit der ausgebleichten Jeansjacke und der leicht schief sitzenden Wollmütze herab. Ruby war sich sicher, dass sie das Gesicht des Mannes schon einmal irgendwo gesehen hatte. Woher sie ihn kannte und wer er war, wollte ihr jedoch nicht einfallen.
"Sir, die Dame war vor Ihnen hier", entgegnete der Verkäufer mit einem entschlossenen Blick. Es bedurfte keiner großen Menschenkenntnis, um festzustellen, dass der Mann im teuren Anzug nicht daran gewöhnt war, dass man ihn ablehnte. "Hören Sie mal...!"
Ruby entschloss sich dazu den feinen Herren mitten in seinem Satz zu unterbrechen: "Hören Sie schlecht? Oder sind Sie einfach dumm? Was der Herr Ihnen sagen wollte ist, dass Sie sich verpissen sollen!" Ein freches Grinsen lag auf den Lippen der ehemaligen Hufflepuff. Sie griff in solchen Situationen gerne auf diese ungehobene Ausdrucksweise zurück. Menschen wie der dunkelblonde Mann rechneten einfach nicht damit, dass man ihnen derart begegnete.
"Weißt du eigentlich wen du hier vor dir hast, du Göre?", entfuhr es dem zweifellos erbosten Herren, als dieser die junge Hexe aus verengten Augen anfunkelte. Tatsächlich fiel in diesem Moment der Groschen. Sie kannte den Mann aus der Zeitung und er gehörte zu genau der gesellschaftlichen Schicht, welcher sie ihn aufgrund seines Verhaltens zugeordnet hätte. Es handelte sich bei diesem Mann um keinen geringeren als den Leiter des Campbell Hotelimperiums Logan James Campbell. Ein reicher, arroganter und natürlich reinblütiger Unternehmer, welcher im Tagesprophet in letzter Zeit vor allem darum Erwähnung fand, weil seine vier Kinder sich von ihm abgewendet hatten. Auslöser war eine von ihm geplante Zwangsverlobung seines Sohnes gewesen. Dieser Mann verkörperte alles was die junge Hexe an der magischen Gesellschaft so sehr verabscheute, weshalb sie innerlich zu kochen begann.  
"Oh mein Gott! Mister Campbell! Wie konnte ich nur so unangebracht mit Ihnen umgehen? Lassen Sie mich das korrigieren!" Ein zufriedenes Lächeln lag auf den Lippen des dunkelblonden Zauberers, als dieser die scheinbare Wirkung seiner bloßen Anwesenheit zu genießen schien. Als Ruby jedoch frech Grinste und dem arroganten Reinblüter dann mitten ins Gesicht spuckte, weichte der Stolz einer ungezügelten Wut. "Dir werde ich Manieren beibringen!" Der Mann hob die Hand zum Schlag. Ruby hatte mit einer solchen Reaktion nicht gerechnet. Sie versuchte zurück zu weichen, doch die Ladentheke hielt sie davon ab.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Dax M.Chantealee
Fluchbrecher
avatar

Anzahl der Beiträge : 84
Anmeldedatum : 20.10.15

Charakterbogen
EP:
5287/5400  (5287/5400)

BeitragThema: Re: Misfit. Rebel. Troublemaker.   So 7 Jan 2018 - 19:26

Die Tage wurden länger, die Abende kürzer. Die Welt drehte sich weiter trotz der vielen schrecklichen Artikel im Tagespropheten. So auch Dax Studium der Magie und ihrer Auswirkungen. Er war auf der Suche nach einem Buch, was ihn darüber aufklärte, wie eine gewisse Sorte von Flüchen sich auf den Menschen oder auf Gegenstände auswirkte. Schweigend  stand er in einer Ecke von Flourish & Blotts, ganz in einen schwarzen Trenchcoat gehüllt und dem schwarzen T-Shirt darunter, las er gedankenverloren jeden einzelnen Satz. Seine Augen verengten sich zu Schlitzen, seine Hände waren ruhig und sein Körper gegen die Wand gelehnt. Er hatte die einzigartige Gabe, seine Außenwelt auszusperren wenn er einmal in etwas vertieft war und bevor er das Buch für seine Sammlung erwarb, wollte er erst sehen ob es dafür auch geeignet war. Der Tag war soweit ruhig verlaufen, seine Nachforschungen zum zweiten Teil des Prophezeiung hatten bereits erste Hinweise ergeben. Hinweise, die er benötigte um den Rest des Puzzles zusammenzusetzen. In der verbotenen Abteilung in der Bibliothek von Hogwarts hatte er in einem der unter Verschluss gehaltenen Bücher etwas gefunden, was ihn stutzig gemacht hatte. Es gab damals noch eine weitere Quelle die die Ressourcen von Hogwarts beschafften und auch der Bau wurde nicht ohne weiteres auf die Beine gestellt. In alten Aufzeichnungen gab es eine Lücke, besonders da wo nicht geklärt werden konnte wer die vier Gründer von Hogwarts zusammengeführt hatte.  Ergo gab es noch jemanden der in ihrem Hintergrund fungierte und die Fäden gezogen hatte, jemand der die vier zu einer Einheit vereinte und dazu brachte eine magische Schule zu errichten. Aber wieso? Und wieso war er in Zusammenhang mit dieser Magie so wichtig? Welche Rolle spielte er in diesem ganzen Puzzle? Egal wie sehr Dax sich zu fokussieren versuchte, alle Fäden liefen bei dieser Person zusammen. Mit ihr stand und fiel alles. Mit anderen Worten, die Ursache der Veränderungen konnte nur behoben werden, indem man das fand was im zweiten Teil vorhergesagt wurde.

Da er aber noch Zeit für weitere Recherchen brauchte,hatte er sich auch noch einige andere Exemplare zugelegt,die mit der Geschichte der magischen Welt zusammenhing. Vielleicht gab es dort einen weiteren Zusammenhang mit Ereignissen die Historiker niedergeschrieben hatten. Seine Augen glitten weiter über das Buch, während seine Gedanken allerdings weit entfernt waren, irgendwo dort draußen. Daher klappte er das Buch zu und beschloss es zu kaufen, aber offensichtlich war er nicht schnell  genug gewesen, denn mindestens drei weitere Personen standen vor ihm. Eine junge Frau, ein älterer gut gestellter Mann und eine ältere Hexe dahinter. Schweigend beobachtete er das Geschehen vorne und hatte jetzt schon bereits vorsorglich seinen Zauberstab gezogen, schon in dem Moment in dem der Mann lauter wurde. Dax glaubte von sich aus eine relativ gute Kenntnis darüber zu haben, wie unkontrollierte Gefühle und ein unausgeglichenes Shi wie bei diesem Mann sich auf seine Handlungen auswirkten. Dennoch wartete er ab und als der Mann letztlich endlich zum Schlag ausholte hatte Dax die Worte bereits gedacht. Imperdimenta, ein Zauber der ihn in seiner Bewegung erstarren lassen würde. Seine Hand war zwar immer noch zum Schlag erhoben, aber er konnte sie nicht mehr bewegen, geschweige denn die Bewegung ausführen. Dann trat Dax aus der Schlange heraus und stellte sich mittig neben der jungen Frau und dem Mann von hohem Stand.
Sein Blick war ruhig, er wirkte nicht einmal wirklich erregt oder wütend auf einen der beiden. "Drei Dinge im Leben sind wie ein Bummerang der zurückschlägt, wenn man es nicht erwartet. Reichtum, Gier und eine Handlung in Wut. Der Weise hört zu, der Dumme schlägt zu. Lerne zu sehen und verschließe die Augen nicht vor der Welt.", belehrte er den Mann und wandte sich zu Ruby mit einem ebenso ruhigen Blick, der zum Teil auch mahnend wirkte. "Viele Menschen reden viel, sagen aber wenig. Andere sagen gar nichts, aber sie verstehen zumindest, gewisse Dinge nicht in sich aufzunehmen. Manchmal ist es besser nichts zu tun, als übersturzt und provokativ zu handeln.", sagte er und sein Blick glitt wieder zu dem Mann, ehe Dax seinen Arm hob und den Arm des Mannes runterdrückte und den Kopf schüttelte.
"Lernen sie passiv walten zu lassen. Erheben sie nicht wieder die Hand.", sagte er und löste den Zauber von dem Mann wieder auf, schien ihn aber noch zu beobachten. Dax musterte sie und sah dann zu dem Verkäufer und legte ihm ein Säckchen mit Gallionen da hin. "Dies sollte ihre Bezahlung sein für das Buch das ich erwerben wollte und auch für das Buch der jungen Frau", murmelte er und machte mit dem Kopf einen knicks um sich zu verabschieden. Er signalisierte der Frau zu gehen und war gewillt dasselbe zu tun.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Ruby Clark
Hexe
avatar

Anzahl der Beiträge : 21
Anmeldedatum : 27.12.17

Charakterbogen
EP:
4200/4400  (4200/4400)

BeitragThema: Re: Misfit. Rebel. Troublemaker.   So 7 Jan 2018 - 21:06

In Erwartung des Schlages kniff die junge Hexe die Augen zu und hob die Hände, um schlimmeres zu verhindern, während sie sich so stark es ging gegen die Ladentheke presste, um möglichst weit von dem aggressiven Campbell weg zu sein. Sie war sich sicher, dass er sie jeden Moment treffen würde, weshalb sich der Körper der ehemaligen Hufflepuff immer stärker anspannte. Erst als der Schlag solange auf sich warten gelassen hatte, dass es wirklich merkwürdig wurde, öffnete Ruby vorsichtig die Augen. Der reiche Unternehmer stand noch immer mit erhobener Hand vor ihr, wirkte aber irgendwie steif und erstarrt. Erst danach bemerkte sie den Mann mit dem Zauberstab, welcher neben ihr stand und offensichtlich für ihre Rettung zuständig war. Doch bevor sie sich bedanken konnte, erhob der unbekannte Zauberer das Wort. Er wies den Campbell auf eine charismatische und fast ungewöhnlich ruhige Weise zurecht. Dem cholerischen Herrn schien das gar nicht zu gefallen. Ruby wusste, dass sich Menschen wie Campbell nicht gerne etwas vorschreiben ließen. Umso mehr genoss sie es, dass er nun eben dazu gezwungen wurde.
Das breite Grinsen auf ihrem Gesicht verschwand jedoch in jenem Moment, in welchem das Wort des Retters ihr galt. Ruby war nicht in der Verfassung um die Worte des Unbekannten in ihrer Gänze zu verstehen. Doch der Kern der Aussage erreichte sie. Es handelte sich dabei um nichts anderes als die rhetorische Perfektion des tadelnd erhobenen Zeigefingers, welchen ihr Vater ihr in ihrer Kindheit so oft präsentiert hatte. Ruby wusste um ihr häufig übertriebenes Temperament, aber sie wusste auch, dass sie sich damit zu schützen versuchte. Gerade in der Schulzeit war sie häufig das Opfer verbaler und auch körperlicher Angriffe ihrer fanatisch reinblütigen Mitschüler gewesen. Sie hatte gelernt ihr Temperament und ihre provokative Art als Rüstung zu tragen. Das Ganze war eine Fassade, welche einen zerbrechlichen und häufig verwundeten Kern zu schützen versuchte. „Oh man. Hatten sie ein Buch voller Kalendersprüche zum Frühstück?“, fragte sie ein wenig distanziert, aber ohne böse Absicht.
Der Grund für Rubys folgendes Schweigen war, dass sie sich von dem Zauberer durschaut fühlte und nicht einschätzen konnte, ob dieser nun wirklich ein Freund war. „Das wird ein Nachspiel haben! Das wird für Sie alle ein Nachspiel haben!“, drohte der Reinblüter mit hoch rotem Kopf an, bevor er seine Ware auf die Theke warf und mit schnellen Schritten den Laden verließ. Der Verkäufer war mittlerweile derart überfordert, dass er, so wie Ruby, kein Wort hervorbrachte, sondern versuchte die Situation in seinem Kopf zu ordnen. Erst als ihr Retter einige Galleonen auf dem Tisch platzierte, kam Ruby so langsam wieder zu sich. Sie griff nach dem Trankbuch, bevor sie an der Seite des Mannes, dessen Namen sie noch immer nicht kannte, den Laden verließ.
Einen Moment bitte“, wollte sie den Zauberer daran hindern die Winkelgasse weiter herunter zu gehen. „Vielen Dank für Ihre Hilfe.“ Auf aufrichtiges Lächeln lag auf den Lippen der jungen Frau, als diese anfing in ihrem Geldbeutel herumzuwühlen. „Es ist aber wirklich nicht nötig, dass Sie mir das Buch bezahlen.“ Sie reichte dem Mann das Geld, welches das Buch gekostet hatte, um ihre Schulden bei ihm zu begleichen. „Ich bin Ruby“, lächelte sie dann und fügte noch knapp hinzu „Ruby Clark.“ Sie hatte kein Problem damit, wenn man sie duzte, aber der Herr mit der ruhigen Ausstrahlung wirkte auf sie so, als wäre es ihm angenehmer eine fremde Person mit dem Nachnamen ansprechen zu können. Obwohl sie den eigentlich fremden nicht anhand seines äußeren beurteilen wollte, warf sie einen unauffälligen Blick auf die elegante Kleidung des Mannes. Er wirkte auf sie wie einer dieser Menschen, die streng darauf achteten bei einer gepflasterten Straße nicht auf die Lücken zwischen zwei Steinen zu treten.
Ruby brach ihre Gedanken ab. Sie wollte ihn nicht einordnen, ohne das ganze auf Fakten begründen zu können. „Wie kann ich mich für Ihre Hilfe revanchieren?
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
 
Misfit. Rebel. Troublemaker.
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» AT-AT Custom-Card
» [BIETE] Millenium Falcon, Rebel Aces und YT 2400 englisch
» Rebel Convoy
» REBEL ACES - NEWS - !!! ONLY !!!
» [100 Punkte] Kath Scarlett vs Rebel Scum

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Hogwarts - Dark Ages :: Inplay :: London :: Die Winkelgasse-
Gehe zu: