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 The end of the story isn't saveness

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Kimberly Devira Campbell
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BeitragThema: The end of the story isn't saveness    Sa 30 Dez 2017 - 17:05

The end of the story isn't saveness.
Kimberly Devira Campbell & Zacharias Slyser 
Samstag | 27. Juni 2015 | Wales | gegen Mitternacht


Welch übereilte Aktion, die nicht anders zu erwarten gewesen war. Eigentlich war es klar das es irgendwann so hatte kommen müssen. Also hatte die rotblonde Slytherin notgedrungen das wichtigste in eine Tasche gestopft, ehe es auch schon im übereilten Ausmaß los ging in Richtung Unbekanntheit. Es wäre so ziemlich ein Wunder gewesen wenn sich Kimberly nicht auf die Seite ihrer Brüder sondern gegen sie gestellt hätte. Nach all den Jahren wäre es für sie unverzeihlich gewesen, hätte sie sich einfach gegen sie gestellt. War Chase ihr doch eigentlich ein Vorbild und jemand zu dem sie aufsah. Da kam es für sie nicht in Betracht so werden zu wollen wie ihr Vater. Das Resultat würde nun jedoch dasselbe bleiben; sie hatten kein zu Hause mehr und was noch schlimmer war, sie befand sich nicht mehr in Cambridge. Dort hatte sie sich zumindest ausgekannt. Umso dankbarer war sie Chase und ihren Brüdern gewesen als diese sie zumindest nach Wales begleitet hatten, ehe man sie sich völlig selbst überließ. "Aiish~ was habe ich mir nur dabei gedacht?" murmelte sie leise vor sich hin und erinnerte wohl möglich auf Außenstehende als wäre sie betrunken oder als hätte sie gar den Verstand verloren. Auch die Kleidung schien nicht in diese Welt zu passen, immerhin trug man auf Veranstaltungen solchen Ausmaßes keine Alltagskleidung. Aber gut; was passiert war konnte nicht mehr rückgängig gemacht werden. Das war nun so und jetzt musste sie auch damit leben. Es würde schon irgendwie besser werden; irgendwann vielleicht. Für Kimberly war es keine Option gewesen mit zu Gwen zu kommen, zumal Chase sich um die Brüder kümmern wollte. Da musste sie sich nicht auch noch an seinen Rockzipfel hängen. Immerhin war sie in einem Alter wo nicht mehr dauernd der große Bruder alles regeln konnte. Schade. Im Nachhinein bereute sie zumindest ihre Entscheidung darüber zu Zacharias gehen zu wollen. Der würde ihr doch den Kopf abreißen wenn sie mitten in der Nacht bei ihm klingelte! Und sie obendrein für völlig bescheuert erklärte (was zumindest nicht das erste Mal gewesen wäre). "Ich bin so gut wie tot.." nuschelte sie mehr oder weniger zu sich selbst und ließ sich viel Zeit damit überhaupt auf den Klingelknopf am Haus (oder in was er auch immer wohnt) zu drücken. Alleine das Bild im Kopf, wie Zach sie um einige Zentimeter kürzte und sie in einem überaus lauten Anfall anschrie war so beängstigend, dass sie schon beinahe anfing zu weinen, es allerdings nicht tat. Aber auf den Klingelknopf drückte sie dann trotzdem doch nicht. Gab es vielleicht noch eine andere Möglichkeit um auf das Grundstück zu gelangen? Die Slyser's hatten doch sicherlich irgendwo einen kleinen Unterschlupf, wo sie sich zumindest bis zum Morgengrauen verstecken konnte -- danach konnte sie noch immer Klingeln und würde zumindest nicht noch kleiner gemacht werden als sie ohnehin schon war. Also schulterte sie ihre Tasche erneut (glücklicherweise konnte mit dem richtigen Zauber so einiges darin Platz finden..) und begab sich auf die Suche nach einer anderen, vielleicht besseren Option. "Ich muss wirklich völlig bescheuert sein" murmelte sie und bekam im nächsten Moment auch noch Schluckauf. Der hatte ihr gerade noch gefehlt! Irgendwann erreichte sie zumindest eine Mauer, an der es doch machbar sein sollte sich hochzuziehen um auf die andere Seite gelangen zu können. Gesagt, getan. War nicht einfach, aber hey, es funktionierte. Zumindest halbwegs. Denn mit einem überraschten Aufschrei fiel sie auf der anderen Seite einfach herunter und landete in irgendeinem Gebüsch. "Ouch~~ das tat weh.." murmelte sie und atmete einmal tief durch. Komm schon, bis hierher hast du es geschafft. Den Rest schaffst du auch noch > sprach sie sich selbst Mut zu. Hatte den Vorfall irgendjemand mitbekommen? Hoffentlich nicht. Also schaute sie sich kurz um ob sich irgendwo etwas regte und setzte sich dann mit leisen Schritten weiter fort. Auf der Suche nach.. etwas unter dem sie sich zumindest verstecken konnte.
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Zacharias Slyser
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BeitragThema: Re: The end of the story isn't saveness    Fr 5 Jan 2018 - 17:46

Man hörte nur das leise ticken einer Uhr, welche über seinen Schreibtisch an der Wand hing und zeigte, dass es mittlerweile kurz nach zwölf gewesen war. Der 17 Jährige war noch nicht einmal richtig Zuhause gewesen, da hatte er sich bereits aufs Bett gelegt und lag nun seit einer guten Stunde einfach nur gedankenverloren dort und starrte hinauf zur Decke.
In seiner Hand, ein Messer, mit welchem er wahllos herumspielte als ob es nichts normaleres in seiner Welt gäbe. Der heutige Tag war mehr als nur stressig und vor allem auch ziemlich eigenartig gewesen. Zusammen mit Emilia war er nun mal seit dem Nachmittag unterwegs gewesen. Als zukünftiger Oberhaupt der Familie und Erbe einer großen Firma war es nun mal seine Pflicht gewesen, gewisse Dinge zu erledigen bzw. vorzubereiten. Das waren zumindest die Worte Emilias gewesen, welche Feuer und Flamme für diese Aufgabe gewesen war. Entsprechend war auch das heutige Treffen verlaufen.
Und egal wie er es betrachtete, am Ende wusste Zacharias Slyser noch immer nicht, was er von all dem halten sollte.
Langsam aber sicher legte er das Messer zur Seite, auf einen Nachttisch neben seinen Bett und erhob sich dabei langsam. Er war noch immer in einen schwarzen Anzug gekleidet bei dem die Krawatte locker um dessen Hals ging. Bisher hatte er sich nicht die Mühe gemacht in irgendetwas bequemeres zu wechseln und wenn er ehrlich war, hatte sich dies bis jetzt auch nicht geändert gehabt.
Plötzlich öffnete sich die Tür und bevor der Slytherin den Kopf in Richtung Tür drehen konnte um zu schauen wer es gewesen war, der einfach ohne zu klopfen eintrat, kamen auch schon zwei kleine Gestalten auf ihn zugeschossen.
,,Zachii! Zachii! Zachii!''
Ohne Vorwarnung sprang eine der beiden direkt auf ihn zu und sorgte sogleich, dass Zacharias nach hinten in sein Bett fiel.
,,Luci ... was macht ihr hier? Solltet ihr nicht schon längst im Bett liegen?''
Es waren seine sieben Jahre jüngeren Geschwister, die Zwillinge Leon und Lucina, gewesen welche um die späte Zeit in sein Zimmer gestürmt waren. Lucina war dabei direkt zu ihm gesprungen und drückte sich an ihn, während Leon mit weit offenen Augen anschaute und ebenso wie seine paar Minuten jüngere Schwester, irgendwie ziemlich aufgeregt wirkte.
,,L-luci hat etwas draußen gesehen! E-ei-ein Einbrecher.'' ,,Ich hab es aus dem Fenster gesehen! Aber ich weiß nicht wo Mama und Papa sind!''
Ein wenig überrascht von all dem, streichelte Zacharias seiner kleinen Schwester sachte über den Kopf ehe er sich von ihr befreite und langsam erhob. Wenn die beiden recht hatten, war es mehr als nur töricht gewesen von jener Person, zu meinen sie könne in die Villa hier einbrechen. Nicht nur das es ein Sicherheitssystem mit Alarmanlage gab, es handelte sich hierbei auch um das Grundstück von Zauberern. Und dabei auch noch um welche, die nicht all zu zimperlich mit ungebetenen Gästen umgehen konnten.
,,Schauen wir uns das mal an.'' Mit diesen Worten war er dann auch schon losgegangen, jedoch nicht ohne dabei seinen Zauberstab mit zunehmen. Und noch einer kleinen Überraschung für jene Person welche sich auf das falsche Gelände begeben hatte. Ohne viele Unterbrechungen ging er zur Küche von welcher man hinten in den Garten konnte und öffnete die Tür. ,,Na los ihr zwei. Findet den Störenfried.'' flüsterte er, ehe auch schon zwei Gestalten nach draußen geeilt waren. Doch dieses mal waren damit nicht Leon und Lucina gemeint, sondern die zwei Huskys, welche Zacharias als treue Freunde Zuhause, zur Seite standen. 
Schnurstracks waren die beiden Tiere auch schon in eine Richtung verschwunden und es dauerte auch nicht lange bis man ein etwas entferntes Bellen gefolgt von einen menschlichen Schrei hörte. Natürlich nutzte er diese Gelegenheit direkt um selbst dort hin zu eilen. Anstelle seines Zauberstabs hatte er im Moment jedoch eine Taschenlampe in der Hand. Schließlich konnte sich Zacharias nicht sicher sein, ob jener Einbrecher nicht vielleicht ein Muggel war, weshalb er auf andere Mittel zurück greifen musste. Zumindest solange dieser ihm nicht gefährlich wurde.
Als er jedoch bei seinen beiden Hunden angekommen war und sich mit der Taschenlampe Sicht verschaffte, musste er kurz stocken und sah glatt zwei mal hin ehe er den Mund aufmachte.
,,Kim?'' fragte er verwirrt und blickte dabei auf das rothaarige Mädchen welches mit Sicherheit eigentlich nicht hier sein sollte und er selbst eigentlich erst im nächsten Schuljahr wieder sehen sollte. So dachte er zumindest. ,,Was machst du hier?'' fragte er sie direkt während aus der Dunkelheit die beiden Zwillinge herbei eilten. Sie waren viel zu neugierig gewesen um dies einfach ignorieren zu können. Allerdings nahm Zacharias die beiden auch nur eher so halb wahr, viel zu sehr verwirrt davon seine Schulkameradin hier vorzufinden.
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Kimberly Devira Campbell
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BeitragThema: Re: The end of the story isn't saveness    Sa 6 Jan 2018 - 2:13

Zumindest für den Anfang sah es doch ganz gut aus. Sie hatte es über die Mauer und den kleinen Vorsprung geschafft und das Gebüsch in das sie gefallen war war auch nur ein niederes Hindernis gewesen. Trotz allem erinnerte diese Aktion wohl eher an jemanden der todesmutig war oder diesen gerne heraus forderte. Oder wohl möglich war nur jemand verzweifelt; dass traf auf die Campbell zumindest im jetzigen Moment ganz gut zu. Ja, sie war überaus verzweifelt, sogar so sehr das sie dabei Hausfriedensbruch beging. Konnte man das denn überhaupt als solchen bezeichnen? Wenn wir ehrlich waren dann schon. Und auch die Geräusche die kurz daraufhin ertönten ließen dies bestätigen das sie hier eigentlich nichts verloren hatte. Die Geräusche waren ganz klar als Hundegebell zu identifizieren; oh Mist! Zacharias hatte ihr nie erzählt das er Hunde hatte.. gut, sie hatte auch nie danach gefragt. Aber man ging ja auch nicht zu einem Menschen und fragte ihn ob er Hunde hatte, oder? Ob das Gebell nun positiv oder negativ war; zumindest hatte man also bemerkt das sie irgendwie auf dieses Grundstück gelangt war. War abzuwarten was nun passieren würde. Und Kimberly fühlte sich dabei absolut nicht wohl. Hunde waren dazu gedacht als Wachhunde zu dienen; im schlimmsten Falle würde sie zerfleischt werden. Aber gut, dann war das eben so. Doch wenige Sekunden später sollte es wohl nicht so aussehen als würde sie hier und jetzt ihr Todesurteil unterschreiben; sie wurde lediglich von einem der Hunde angesprungen und umgeworfen, dann war die Todesattacke auch schon wieder vorbei. Im nächsten Moment funzelte ihr auch irgendwer mit einer Taschenlampe mitten ins Gesicht, weswegen sie dieses kurz verzog und den Kopf wegdrehte. Da wurde man ja direkt blind. Zerfleischt werden oder erblinden; was war angenehmer? Das lag wohl auf der Hand. Erst dann blickte Kimberly unschuldig nach oben als hätte sie absolut nichts verbrochen. "Hey" antwortete sie dann nur und fügte ein reumütiges Lächeln hinzu. Vielleicht würde der Anschiss den sie sogleich kassieren sollte glimpflicher ausfallen. Mehr oder weniger schien sich nun der halbe Haushalt hier draußen zu versammeln, was nicht weiter schlimm war. Gut, in Anbetracht der Uhrzeit war das sicherlich doch schlimm, aber was sollte sie auch groß antworten? "Gilt, ich hatte Sehnsucht?" versuchte sie sich hoffnungslos herauszureden, aber das würde wohl als Begründung nicht gelten. Und die Zeit für Witze war wohl auch nicht. Egal. Für das erste erhob sie sich zumindest, behielt die beiden Hunde jedoch im Blick. Eine falsche Bewegung und sie könnten sich auf sie stürzen um sie dann zu zerfleischen. Erst dann verschränkte sie die Arme hinter dem Rücken und legte leicht den Kopf schief. "Chase hat mich hier abgesetzt. War eine blöde Idee hier mitten in der Nacht aufzutauchen, oder?" Statt eine plausible Antwort abzugeben versuchte sie sich irgendwie mit Fragen zu retten. Und dann ertönte sogleich wieder der Schluckauf und sie runzelte kurz mit der Stirn. Im Nachhinein kam ihr die Situation als ziemlich dämlich vor hier mitten in der Nacht aufzutauchen; ohne Vorankündigung so nach der Meinung hey, ich bin plötzlich obdachlos. Kannst du mich aufnehmen? Ja, Kimberly bereute gerade ihre Entscheidung und ließ im nächsten Moment deprimiert den Kopf hängen. Was hätte sie auch erwartet? Ein klar, komm herein und mach es dir gemütlich würde wohl nicht kommen. Jeglicher Optimismus von vor wenigen Minuten war wie weggeblasen. Sie fühlte sich gerade eher wie eine Maus die einer Katzenfamilie zum Opfer gefallen war. Jeden Moment würde sich diese Familie auf sie stürzen und sie zerreißen. "Ich geh schon. Wir sehen uns dann" und wirkte mehr als geknickt. Fehlte eigentlich nur noch das sie anfing zu weinen. Und dazu fehlte gerade wirklich nicht viel. Denn dieser Abend, diese Nacht war eine einzige Katastrophe! Mit den Worten drehte sie sich also wieder um. Und nein, sie würde sich nicht die Blöße geben wollen jetzt durch das Tor zu marschieren; sie würde denselben Weg nehmen auf dem sie auf diesem Grundstück gelandet war!
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Zacharias Slyser
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BeitragThema: Re: The end of the story isn't saveness    Sa 6 Jan 2018 - 14:45

Kimberly hatte ja schon immer ziemlich einfallsreiche Ideen gehabt, doch diese war mehr als nur dies gewesen. In seinen Augen war diese Idee schon fasst eher ... nun abenteuerlich. Vollkommen verdutzt davon was sie in mitten der  Nacht auf seinen Grundstück zu tun hatte, konnte er wirklich einige Sekunden nichts sagen und starrte nur das rothaarige Mädchen an, welches sich langsam und vorsichtig erhob und selbst scheinbar nicht einmal wirklich wusste, was sie dazu sagen sollte.
Stattdessen versuchte sie dies alles mit einigen witzig klingenden Worten herunter zu spielen, wohl nicht wissend, dass die beiden Hunde vor ihr alles andere als Gefährlich waren. Tatsächlich waren die beiden Huskys nur dazu da um denjenigen aufzuspüren ohne sich selbst in dieser Dunkelheit auf die Suche machen zu müssen. Doch gleichzeitig schien Kimberly durch die beiden Hunde ein wenig eingeschüchtert ... oder es lag natürlich daran das sie dabei ertappt wurde wie sie mitten in der Nacht in seinen Garten umher lief.
Mit einen leisen seufzen pfiff er kurz und symbolisierte seinen beiden Hunden mit einen klatschen das sie her kommen sollten. Gleichzeitig waren es die Zwillinge gewesen welche mit fragender Miene abwechselnd zwischen Zacharias und Kimberly hin und her schauten. ,,Kennst du den Einbrecher?'' ,,Wer ist das Zachi? Los sag.''
Von der anfänglichen Aufregung die die beiden noch versprüht hatten als sie in sein Zimmer gestürmt kamen, war nichts mehr zu spüren. Stattdessen waren sie voller Neugier. Zacharias hatte jedoch nicht vor gehabt die Fragen der beiden nun unbedingt eine nach der anderen zu beantworten.
,,Leon, Lucina. Tut mir einen gefallen und geht schon einmal wieder zurück ins Haus. Und nimmt Gina und Night mit.'' meinte er und zeigte dabei auf die beiden Hunde die nun artig neben ihrem Herrchen hockten. Die beiden Zwillinge Leon und Lucina zögerten zwar kurz, als Zacharias die beiden jedoch anschaute, nickten sie nur. Dann tippte jeweils einer von den beiden, jeweils einen der beiden Hunde auf den Rücken und ging dann langsam durch die Dunkelheit hindurch in Richtung des Hauses.
So blieben nur noch die beiden Slyhterin Schüler. Auch wenn Zacharias eigentlich noch immer nicht wusste was hier los war. ,,Du hattest ja schon einige seltsame Ideen, aber das wirst du mir noch einmal erklären müssen. Ich mein, normal bist du doch auch nicht so von Klingeln abgeneigt, oder?'' fragte er und versuchte dabei in die Augen des Mädchens zu blicken, welche sienen Blick im Moment jedoch nur auswich.
Sie erklärte das Chase sie hier abgesetzt hatte, jedoch erklärte sie ihm nicht, wieso es zur Hölle just in jener späten Stunde sein musste oder wieso sie halt nicht auf die Idee kam, den normalen Eingang zu nehmen wie jeder andere auch.
Es waren stattdessen nur Fragen welche ihm als Antwort entgegen kamen. ,,Kommt immer drauf an wie du das meinst. Mitten in der Nacht in meinen Garten? Nun es war nicht deine beste. Das stimmt schon.'' gab er ihr als Antwort. Sie hatte ja eigentlich noch Glück gehabt, dass er es gewesen war, welcher sie hier gefunden hatte. Wäre es Emilia gewesen oder gar sein Vater ... nicht auszudenken was dann wohl vorgefallen wäre.
Vielleicht waren seine Worte jedoch ein wenig zu forsch gewählt gewesen. Denn das was er mit diesen Worten verursachte, war eigentlich gar nicht seine Intention gewesen. Anstelle ihr irgendwas aus der Nase gezogen zu haben, hatte er eher dafür gesorgt gehabt, dass sie einsah das hier aufzutauchen ein Fehler war. Doch war dies ja eigentlich gar nicht das gewesen, was er überhaupt wollte. Und spätestens als er den Gesichtsausdruck Kimberlys sah, geknickt und den tränen nah, war klar gewesen, dass hier irgendetwas nicht stimmte. Egal welche dumme Idee sie hatte in ihrem Garten einzubrechen, es konnte nicht einfach so ohne Grund gewesen sein.
Entsprechend griff Zacharias nach ihrer Hand um sie vom gehen zu stoppen. ,,Als ob ich dich jetzt einfach so gehen lassen würde.'' sagte er leise und zog sie mit sanften Druck wieder zurück, so das sie quasi keine Wahl gehabt hatte. Bevor er noch etwas sagte, legte er bereits eine Hand auf ihren Kopf und strich ihr seicht durch das leicht verzauste Haar. Es war in der Dunkelheit nicht wirklich gut zu erkennen doch war zumindest so viel zu erkennen gewesen, dass keinerlei Ärger in seinem Gesicht lag. ,,Beim nächsten mal nutzt du einfach die Klingel, Dummkopf.''
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Kimberly Devira Campbell
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BeitragThema: Re: The end of the story isn't saveness    Sa 6 Jan 2018 - 18:33

Es war nicht einmal der Fakt das der Slytherin im Nachhinein erst aufgefallen war wie bescheuert ihre Aktion eigentlich gewesen war. Natürlich, normale Leute würden Klingeln und nicht irgendwelche Wege durch Gärten benutzen. Aber gut, dass war nun einmal passiert und sie würde es für das nächste Mal einfach besser wissen. Wobei sie wohl solch eine Aktion nie wieder tun würde. Allerdings war auch das eher so eine Auslegung von vielleicht; man würde es ja künftig sehen. Der springende Punkt war eigentlich jener das nun hier solch eine Meute herrschte als hätte sie das schlimmste Verbrechen getan das man machen konnte und nun umzingelt war von Richtern die sie gerichtet sehen wollten. Zwei kleine Kinder die sie nicht kannte aber sie schienen zur Familie zu gehören. Sie erinnerten Kimberly an ihre eigenen Brüder die aber gerade nicht da waren und die sie wohl so schnell auch nicht wieder sehen würde, leider. Zumindest schien sich für den Anfang alles wieder zu beruhigen das war doch schon einmal ein Fortschritt. Zumindest würde sich keiner todsicher auf sie stürzen und zerfleischen. Auch die beiden Hunde sahen im Nachhinein nicht so aus als wollten sie heute blutiges Fleisch zum Abendbrot erhalten; wobei sie auch in Anbetracht der Uhrzeit sicher schon gegessen hatten. Die Campbell nahm das zumindest einfach mal an. Das war doch mal eine nette Situation hier und trotzdem wusste Kimberly keineswegs wie sie sich nun verhalten sollte. Viel mehr wirkte sie eingeschüchtert; gut, sie befand sich ja auch nicht auf ihrem eigenen Grundstück sondern auf einem Fremden. Aber wenigstens dauerte das Beschauen auch nicht allzu lange denn so langsam kam sie sich selbst wie eine Zirkusattraktion vor, auf die die Zuschauer gespannt gewartet hatten um diese endlich betrachten zu können. Kimberly wusste also nun wie sich Affen im Zoo fühlten; oder Tiger. Eindeutig kein tolles Gefühl. Aber nachdem Zacharias die vier Parteien hinein schickte schien sich alles entspannt zu haben, zumindest vorerst. Tatsächlich fühlte sie sich von Zacharia's Worten eher angegriffen, aber was sollte sie auch groß erwarten? Das er nicht begeistert sein würde verstand sie jetzt auch. Zum Glück warf er sie nicht hochkant hinaus; zumindest jetzt noch nicht. Erklärungen; ja, welche Erklärungen wollte sie eigentlich abliefern? Sie hatte keine, sie wusste selbst nicht einmal mehr so wirklich warum sie hier war. Doch, eigentlich schon. Aber warum sie gerade zu Zacharias gekommen war das war ein großes Rätsel. Vielleicht weil er einfach ihr Freund war? Dafür waren Freunde doch da, oder? Allerdings überraschte es die Slytherin dann doch als er sie nicht einfach so gehen ließ. Verwundert blickte sie ihn an. Hatte sie sich so sehr in Zacharias getäuscht? Anscheinend war das so. Also zuckte sie mit den Schultern. Hey, sie war hier, dass war ihr Ziel gewesen. Über weiteres hatte sie gar nicht nachgedacht; hatte nicht einmal die geringste Planung dahingehend getätigt. Die Zeit dazu hatte auch mehr oder weniger dazu gefehlt, also musste sie die Situation jetzt so nehmen wie sie eben kam. "Eigentlich wollte ich mich bis zum Morgengrauen irgendwo verstecken und hätte dann geklingelt. Erschien mir besser als mitten in der Nacht an einer fremden Haustür klingeln zu müssen." Das war eine sehr eindeutige Antwort auf die Frage warum sie nicht einfach geklingelt hatte. Das wäre einfacher gewesen wenn seine Eltern sie vielleicht gekannt hätten, taten sie aber nicht. Also wäre es unverschämt gewesen zu klingeln. Im Nachhinein war es zwar dasselbe; ob jemanden durch das Klingeln aufschrecken oder doch erwischt werden. Aber das konnte sie gerade nicht ändern, also zuckte sie mit den Schultern und versuchte es mit einem eher kläglichen Lächeln. Es misslang; in Anbetracht der Situation aber auch nicht weiter verwunderlich. Immerhin wusste sie noch immer nicht wohin sie jetzt gehen sollte. Womit sie also endlich eine Erklärung gefunden hatte; diese nun aussprechen musste, immerhin verlangte Zacharias auch danach. Keiner stand einfach mitten in der Nacht vor einer fremden Haustür. Nicht ohne triftigen Grund. Trotzdem druckste sie etwas herum. "Also.. nun.. ich, Chase, nein warte.. wir" fing sie an zu erzählen, wurde allerdings wieder von einem kurzen Schluckauf unterbrochen, ehe sie weiter erzählte. "sagen wir einfach es sind Dinge vorgefallen und.." erneut hatte sie angefangen weiter zu erzählen, ein neuer Schluckauf kam auf und sie klatschte sich kurz die Hand vor die Stirn, ehe sie fort fuhr. "während Chase mit den Zwillingen zu Gwyneth ist, habe ich ihn gebeten mich bei dir abzusetzen." Ja, warum eigentlich? Sie hatte nicht solch einen guten Bezug zu dieser wie Chase und hätte sich noch schlechter gefühlt wenn sie dorthin mitgegangen wäre. Entschuldigend blickte sie nun zu ihm hoch. "Das war nicht geplant.. deswegen konnte ich mich nicht vorher melden." Dann verzog sie das Gesicht etwas; ein erneuter Schluckauf kam für einen Moment auf. Anscheinend die Aufregung oder gar Resignation. "Tut mir Leid für das hier.." fügte sie dann reumütig hinzu und wartete darauf das Zacharias sie jetzt hochkant hinaus warf.
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Zacharias Slyser
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BeitragThema: Re: The end of the story isn't saveness    So 7 Jan 2018 - 2:52

Die Worte des Mädchens machten das alles nicht gerade besser. Eher ließ sie dies alles doch glatt noch einen Funken bescheuerter klingen als es eigentlich eh schon zu seien schien. Doch anstelle irgendetwas unvorteilhaftes dazu zu sagen, überlegte er noch einmal bevor er etwas sagte. Der Fakt das ihre Idee dennoch vollkommen von den Haaren herbei gezogen war, änderte sich jedoch dadurch auch nicht.
,,Hattest du wirklich vor in diesem Aufzug die Nacht in einen Gartenhäuschen zu verbringen?'' fragte der älteste Sohn der Slysers seine Schulkameradin welche heute in einen, für ihn eher ungewöhnlichen Outfit zu begutachten war. Schließlich hatte er bis her nicht die Möglicheit gehabt Kimberly in einem Kleid wie diesen zu sehen. Wobei er es auch nicht wirklich gesehen hatte. Dafür hatte er den Schein der Taschenlampe dann doch zu kurz auf das Mädchen gehalten gehabt. Und jetzt? Nun jetzt war nicht der Augenblick gewesen sich dieses noch einmal anzuschauen.
...
Aber woran dachte er den hier überhaupt?! Er schnalzte kurz mit der Zunge als er sich selbst dabei erwischte, welch seltsamen Gedanken er hier plötzlich gehabt hatte. Allgemein der ganze heutige Tag war bereits so seltsam gewesen und nun fühlte er sich, nun wo Kimberly hier war, noch extremer neben der Spur als es eh bereits an den heutigen Abend gewesen war.
,,Sollte ich Chase eine verpassen dafür, dass er dem hier zugestimmt hatte, oder was ist hier plötzlich los?'' fragte er als Kimberly plötzlich wild umher schwafelte und dem bald Achtzehn werdenden somit nicht wirklich erklärte was hier überhaupt los war. Das einzige was er wusste war, dass sie scheinbar Probleme hatte. Probleme von denen sie nicht sprechen wollte.
,,Sag am besten nichts. Es geht mir nichts an, was bei dir gerade los war oder ist. Allerdings werde ich den Teufel tun und dich noch einmal so von hier wegschicken.'' meinte er und sagte damit deutlich aus, dass er keinerlei Intention zeigte sie jetzt noch von hier weg zu lassen. Niemand würde wahrscheinlich so dumm sein, und jetzt auf dem Gedanken kommen, ein Mädchen einfach mitten in der Nacht vor die Tür zu setzten. Außerdem war es ja nicht so, als wenn die Familie Slyser keinerlei Zimmer mehr frei gehabt hatten. Während Zacharias ihre Hand hielt, ging er langsam voraus und ging mit Kimberly in Richtung des Hintereinganges des Hauses.
,,Du musst dich nicht entschuldigen. Ich bin mir Sicher das du mit Sicherheit nicht ohne Grund hier einfach mitten in der Nacht auftauchst. Auch wenn ich nicht weiß wieso und warum.''  antwortete er und wusste nicht so richtig wie er auf Kimberlys traurig und niedergeschlagene Laune richtig reagieren sollte. Das, was es auch immer war ... es schien etwas ernstes gewesen zu sein.
Doch hatte er keinerlei Recht sich in Familieninterna Angelegenheiten anderer einzumischen. Der Junge wollte ihr kurz einen seichten Handkanten Schlag auf den Kopf geben, überlegte es sich jedoch dann anders und strich ihr eher kurz übers Haar. ,,Keine Sorge ... du kannst hier bleiben. Dann beruhigst du dich erst einmal und dann schauen wir weiter. Du kannst mir in solcher Hinsicht vertrauen weißt du. ... Es gibt keinen Grund sich erst einmal verstecken zu müssen. Ich würde dich niemals einfach so stehen lassen. Ich meine was ist aus dem Mädchen geworden welches mir eines morgens einfach einen Eimer Wasser übers Gesicht gekippt hatte um mich zu wecken?'' Fragte er das Mädchen während er langsam durch die Tür in die Küche stieg und ihr dabei einen, seicht, lächelnden Blick zuwarf.
In dieser Hinsicht schien er wahrscheinlich noch immer vollkommen von Kimberly missverstanden worden zu sein. Doch just in diesem Moment, reichten ihn schon selbst die Worte die er hier gesagt hatte. Unsicherheit und gleichzeitig, die Wirkung seiner eigenen Worte sorgte dafür, dass er hier nicht mehr sagte als unbedingt von Nöten war.
Noch immer ihre Hand haltend, führte er sie durch die Küche, hinaus in die Eingangshalle, die Treppe hinauf bis zu einem Gang in dem am Ende des Flures dann auch endlich die Tür zu seinem Zimmer offen stand. Die Zwillinge waren ebenso wenig zu sehen gewesen wie auch die beiden Huskys die er besaß. Auch so, war ansonsten in den Gemäuern der Villa Slyser nicht wirklich viel los gewesen. Das lag  jedoch größtenteils jedoch wirklich daran das es nicht wirklich viele Bedienstete gab und außerdem auch schon so spät gewesen war. Glück für die beiden, da Zacharias sich es verkneifen konnte heute irgendwelche Diskussionen anfangen zu müssen. 
Die Tür zu seinem Zimmer stand noch offen als er mit ihr eintrat. Das Zimmer des Jungen war überraschend ordentlich gewesen. Ein recht ordentliches Bett welches mit Sicherheit auch für zwei gereicht hätte als nur für ihn, ein Schreibtisch an welchem die verschiedensten Bücher in Regalen standen, ein Computer mit einigen Utensilien so wie Fernsehen und einigen anderen Dingen die ein typischer Jugendlicher in seinem Alter besaß. Die auffälligsten Dinge die in seinem Zimmer wohl standen waren der übergroße Hundekorb, in welchem gleich beide Huskys Platz hatten, die vielen Unterlagen welche mit der Firma und seinen Aufgaben in der Familie zu tun hatten, so wie die Familienfotos und das Messer auf seinem Nachttisch. Aber es war aufgeräumt ... außer der Schreibtisch ... Und das alles wenigstens auch ohne Bedienstete.
,,Setz dich ruhig. Egal ob Bett oder auf dem Stuhl.'' meinte er, als er sich selbst bereits aufs Bett setzen wollte und dabei die beiden Zwillinge sah, die lünckernd an der Tür standen und ihre Augen auf Kimberly richteten.
,,Zachi hat sie hineingelassen.'' ,,Wieso lässt er die Einbrecherin?'' ,,Ist das vielleicht seine Freundin?'' ,,Unser Bruder hat keine Freundin.''
,,Hey ihr zwei. ... Wollt ihr nicht langsam wieder zurück ins Bett gehen? Ich bin mir sicher, dass ihr nun nicht mehr hier sein solltet.'' meinte Zacharias mit leicht geröteten Gesicht und blickte die beiden mit verschränkten Armen an.  Die beiden Zwillinge zuckten dabei direkt zusammen. ,,Er hat uns bemerkt!'' ,,Schnell weg hier!'' Mit diesen Worten waren die beiden auch schon verschwunden und Kimberly und Zacharias waren wieder allein, wobei letzterer erst einmal sich seufzend aufs Bett fallen ließ.
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Kimberly Devira Campbell
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BeitragThema: Re: The end of the story isn't saveness    So 7 Jan 2018 - 4:13

Man konnte sich jetzt wirklich darüber streiten ob Kimberly in diesem Aufzug wirklich in einem Gartenhäuschen hatte schlafen wollen. Ja, ihre Intentionen waren wirklich seltsam und manchmal sollte man auch einfach nicht versuchen das Mädchen zu verstehen. So wie in diesem Moment. Allerdings schien Zacharias so einiges misszuverstehen. Nicht das Chase etwas getan hätte, zwar hatte er das aber auch nur aus Schutz heraus. Sie hatte selbst die Entscheidung gehabt auf welcher Seite sie letztlich stehen wollte und hatte sich eben für ihre Geschwister entschieden weil diese ihr einfach wichtiger waren als sonst jemand aus der Familie. "Kann ich dir das einfach später erklären? Das ist nicht ganz so einfach. Es wäre auch wirklich nur für diese Nacht. Danach kann ich mir etwas anderes suchen.. ein Motel oder so." Ja, über den weiteren Verlauf hatte sie natürlich nicht nachgedacht und sie wollte sich hier auch nicht bei Zacharias einquartieren. Vielleicht wäre es eine Option wenn sie ihn fragte, aber sie wollte auch nicht das er Ärger bekam oder gar Stress. Da schlief sie lieber den Rest der Ferien auf der Straße als bei irgendwem um Asyl zu bitten. Aber darüber konnte sie sich nachher Gedanken machen. Denn so wie es aussah würde sie heute Nacht auf keiner Straße verweilen müssen. Alleine dieser Gedanke und dazu ein Mädchen, dass wahnsinniger nicht sein konnte; nicht auszudenken was passieren könnte. Für das erste war somit also alles besprochen und somit war es also nicht weiter verwunderlich das die beiden das Haus betraten. Auch wenn in die Slytherin langsam eine gewisse Angst gemischt mit Unsicherheit aufkeimte. "Kriegst du großen Ärger? Vielleicht hätte ich dir doch vorher Bescheid geben sollen.." Sie hatte nur leise gesprochen, aus Angst man könnte sie vielleicht hören. Immerhin kannte sie Zacharias Familie nicht und wusste auch sonst nicht wie er lebte. Chase hatte hervorragende Arbeit geleistet um in Erfahrung zu bringen wohin Kimberly überhaupt gemusst hatte. Aber bei dem Namen war das sicherlich ein Kinderspiel gewesen. Der Kommentar mit dem Eimer Wasser den sie ihm eher aus Wut an diesem einen Morgen in das Bett gekippt hatte war an dieser Stelle wohl ein Aufmunterungsversuch. Denn diese Aktion bewies ja eigentlich doch das Kimberly irgendwann auch nicht nur schüchtern und verplant war wie sonst. "Ungewohnte Situationen machen mich nervös. Freunde zu ärgern macht Spaß" und streckte ihm danach die Zunge heraus. Außerdem schüchterte das Haus dann auch etwas ein. In solchen Häusern wohnten meistens gewissenlose Menschen; ihr Vater war ja dabei das beste Beispiel auch wenn dieses wahrscheinlich nicht so groß war wie das von Zacharias. Daraus hatte sie sich nie viel gemacht; schon gar nichts aus Geld, Wohlstand oder Macht. Dann wäre sie wohl auch nicht die Persönlichkeit die sie heute war. "Hier drin verläuft man sich.." flüsterte sie mehr zu sich als zu irgendwem. Einfach auf einer Stelle stehen bleiben und sie würde auch gar nicht verloren gehen. Konnte das überhaupt passieren? Wer wusste wie viele Leichen man hier einmauern konnte. Im Zimmer angekommen schaute sie sich kurz um. Für einen Kerl definitiv recht ordentlich; hätte sie Zacharias gar nicht zugetraut. "In Hogwarts bist du unordentlicher" entschied sie nun etwas amüsiert und setzte sich demonstrativ auf den Fußboden und blickte dann zu den beiden Hunden. "Kann man die beiden streicheln oder beißen sie?" fragte sie. Sie würde wohl nicht einfach hingehen und es austesten wollen. Hinterher hatte sie keinen Arm mehr oder so. Das wollte sie dann auch nicht. Im nächsten Moment blickte sie verdattert zu der Tür. Ja, Geschwister konnten manchmal grausam sein, weswegen sie leicht schmunzelte. Allerdings sagte sie nichts. Stellte man sich an dieser Stelle vor? Hm. Gute Frage; sie wollte keine große Aufmerksamkeit erhalten, denn in einigen Stunden wollte sie ja wieder weg sein. "Ich bin eine Hauskameradin" meinte sie dahingehend nur. "Charmant die beiden" stellte sie an Zacharias gewandt fest und konnte sich dabei einen neckenden Unterton nicht so ganz verkneifen. Andererseits kannte sie es von ihren eigenen Brüdern nicht anders, von daher war das schon okay so. Kleine Kinder konnten einen wirklich in unangenehme Situationen bringen; schön das sie damit nicht alleine war. Da sie sich nun etwas besser fühlte legte sie den Kopf schief ehe sie seufzte. "Kurz um um zu erklären warum ich überhaupt hier bin. Sagen wir.. Chase hat sich mit Vater angelegt und das endete in einer unschönen Katastrophe. Ich vermute das ich zu Hause nicht mehr willkommen bin, weil Chase und ich mit den Zwillingen abgehauen sind. Er hat mich gefragt ob ich da bleiben will oder mit ihm mitgehe." Es gab noch einen Grund warum sie sich dafür entschieden hatte, auch wenn das eher egoistisch wohl war. Aber sie hatte sich auch deswegen dafür entschieden weil Chase sie und die Zwillinge solange geschützt hatte. "Ich sage dir lieber nicht wie aggressiv Vater werden kann. Ich bin nur froh das es vorbei ist und Chase uns nicht länger beschützen muss." Fühlte sie sich jetzt besser, nachdem sie sich das von der Seele geredet hatte? Eher weniger. Sie hatte noch immer ein schlechtes Gewissen. "Es tut mir Leid." Schnell legte sie eine Hand vor den Mund; sie sollte sich doch nicht mehr entschuldigen. Entschuldigend blickte sie nun zu Zacharias der auf dem Bett saß.
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Zacharias Slyser
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BeitragThema: Re: The end of the story isn't saveness    Di 23 Jan 2018 - 13:55

Egal was es gewesen war, was die Slytherinschülerin hierher geführt hatte, gut konnte der Grund jedenfalls nicht gewesen sein. Nicht nachdem was sie hier andeutete. Nicht nachdem sie um so späte Zeit noch meinte in seinen Garten steigen zu müssen. Zugegen ihre Sorgen, er würde ihr einfach die Tür vor die Nase zu machen, war mehr als nur lächerlich gewesen.
Auch wenn er hin und wieder ein wenig forsch gewesen war, so war er keinerlei Unmensch welcher sie einfach draußen vor seiner Tür zurück lassen würde. Manchmal schmerzte es schon sehr, wie sehr sie ihn scheinbar doch, schlechtes zutraute.
,,Was glaubst du?'' fragte Zacharias als Antwort auf ihre Frage ob er Ärger bekommen würde, wenn er sie einfach hinein holte. Dabei schien er durch aus gelassen und sich keinerlei Sorgen darüber zu machen, welch eine Art von Konsequenz es geben könnte. Der Grund hierfür war schlichtweg einfach.
,,Als ob es jemanden von den beiden ausmachen würde. Wir haben genug Gästezimmer und es ist ja nicht so als wenn du irgendwer wärst, gegenüber den mein Vater einen Groll hegen würde. Entsprechend kannst du dich entspannen. Setz nur das Haus nicht in Flammen. Dann ist alles gut.''
Es war ihm eh vollkommen egal was sein Vater oder vielleicht auch Emilia sagten. Schließlich wäre es auch nicht das erste mal, dass er auf eigener Faust handeln würde. Sie war nun sein Gast und wenn einer von beiden etwas dagegen haben würde, sollten sie es doch versuchen ihm es auszureden sie hier zu behalten. So und nicht anders.
,,Dennoch bin ich überrascht das du den Weg hier her gefunden hast. Diesen Wohnort kennen halt nicht viele, schon gar nicht die Leute aus der Schule... für gewöhnlich zumindest.'' erklärte er nach kurzen Schweigen. Es war wirklich ein wenig ungewohnt gewesen, hatte er doch bisher nie wirklich Besuch von jemanden aus seiner Schule gehabt. Die meisten die hier her kamen waren lediglich irgendwelche Gäste von der Familienfirma, Leute mit denen zukünftige Beziehungen gepflegt werden sollten oder weitere Familienmitglieder. Hin und wieder gab es dann irgendeine Feier, Gala oder was auch immer ... aber diese waren Glücklicherweise meist eigentlich nicht während der Sommerferien ... viel eher im Winter sobald Weihnachten und oder Neujahr vor der Tür standen.
,,Na solange du dazu noch in der Lage bist, würde ich mir keine Sorgen machen müssen. Das Haus ist zwar groß, aber man gewöhnt sich schnell daran. Der Aufbau ist recht einfach gehalten so das man schnell weiß, wo was ist. Und im Gegensatz zu Hogwarts, sollte das hier für dich ein Kinderspiel werden.''
Als die beiden sein Zimmer aufgesucht hatten, war es wahrscheinlich seit langer Zeit auch mal wieder, dass eine weibliche Person die nicht zur Familie gehörte, dieses auch betrat. Dieser Fakt war schon ein wenig witzig wenn auch zugleich, irgendwie seltsam gewesen. ,,Bin ich das?'' fragte er Kimberly als diese nur die Ordnung seines Zimmers kommentierte. Er hatte sich nie wirklich Gedanken darüber gemacht wie ordentlich oder unordentlich er vor anderen war. ,,Das heißt aber nicht, dass du dich unbedingt auf dem Boden setzten musst. Ich hab auch andere Sitzmöglichkeiten, weißt du.'' sagte er seufzend. Sie war manchmal wirklich unglaublich. Setzte sie sich einfach demonstrativ vor ihrem Gastgeber auf dem Boden. Als ob das ihr wirklicher ernst war ... und dann auch noch im Kleid. Dieses Mädchen konnte wirklich seltsam sein. ,,Wie wäre es wenn du dich nicht in diesem Outfit vor mich auf den Boden hocken würdest?'' Irgendwie konnte er sich das wirklich nicht ansehen und rieb sich die Schläfen mit der rechten Hand, während er mit der anderen Hand einmal schnippte wodurch einer der beiden Hunde zu ihm kam. Es war Night gewesen. Gina döste lieber in ihrem Körbchen und reagierte allgemein eher seltener auf seine Kommandos. Night war da schon ein viel offener Hund. 
Die Zwillinge machten dabei alles nur noch ein wenig komplizierte und ließen ihn dabei keine ruhige Minute. Als er sie dann jedoch endlich den Gang hinunter laufen hörte, konnte er wieder einmal nur seufzen und konzentrierte sich dabei dann lieber darauf, Night hinterm Ohr zu kraulen. ,,Keiner von ihnen beißt. Weder die Zwillinge, noch die Hunde falls du das meinst. Sie würden wahrscheinlich keiner Menschenseele etwas tun ... vielleicht wenn mir etwas passieren würde. Aber das kann ich nicht sagen. Das schlimmste was sie bisher getan haben war ins Zimmer der beiden Zwillinge zu pinkeln weil diese die beiden in ihrem Zimmer versehentlich eingesperrt hatten.'' Das war eine Sauerrei gewesen. Elaine war ziemlich sauer gewesen auf die beiden und hatte ihnen direkt gesagt, dass sie dies selbst sauber machen sollten. Schwer zu glauben aber wahr.
Dann begann Kimberly auch endlich mit ihrer Story und ließ ihm, zumindest teilweise, erfahren wieso sie nun hier vor seiner Veranda stand. Das es sich dabei um eine klischeehafte Familiensoap handelte, war irgendwie schon klar gewesen. Das es sich jedoch so extrem abgespielt hatte, ließ ihn dann doch selbst nur den Kopf schütteln.
,,Ich frag am besten gar nicht weiter nach was ihr euch dabei gedacht habt. Falls ihr euch überhaupt dabei etwas gedacht habt, sonst wärt ihr ja jetzt nicht unterwegs um irgendwo Unterschlüpfe zu suchen. Ich bin ja der letzte der etwas dazu sagen sollte, wenn es darum geht sich mit seiner Familie anzulegen, allerdings könnt ihr nicht sagen, dass dies gut durchdacht war. Eher töricht, wenn ich mir die Uhrzeit anschaue. Besonders überraschend find ich es dann doch, dass er mir scheinbar so sehr darin vertraut, dich hier unter kommen zu lassen. Nicht das ich es nicht tun werde, aber es überrascht mich dennoch ein wenig. Ich jedenfalls würde keinen der Zwillinge alleine zurück lassen ... wobei Kyle ... der würde mir eh nicht folgen wollen.''
Zacharias war schon ein wenig überrascht gewesen was bei Kimberly scheinbar gerade in der Familie vorgefallen war, versuchte jedoch auch gar nicht seinen Unmut über dieses plötzliche Geschehen zu verbergen. Schließlich war es trotz aller Vorsicht, nicht wirklich ungefährlich gewesen. Langsam erhob sich Zacharias von seinen Bett und ging zu seinem Schrank. Dort holte er einige Klamotten heraus. Alles was man halt zum schlafen benötigte. Diese Klamotten warf er dann vorsichtig auf dem Schoß des Mädchens. ,,Elaine ist gerade wahrscheinlich beschäftigt. Entsprechend kann ich dir nur meine Sachen anbieten. Oder kommen deine Klamotten noch nachträglich per Post?'' fragte er ein wenig spaßend und tätschelte ihr beidem Vorbeigehen kurz den Kopf ehe er in Richtung Tür ging. ,,Wenn du willst bring ich dich zum Gästezimmer. Dort kannst du dann auch eine Dusche oder ein Bad nehmen. Je nach dem was dir lieber ist. Ich spreche morgen mit Elaine und erkläre ihr deine Situation. Es sollte aber keine Probleme dabei geben wenn du erst einmal hier bleibst.''
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Kimberly Devira Campbell
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BeitragThema: Re: The end of the story isn't saveness    So 28 Jan 2018 - 23:20

Es war ja nicht so als wäre Zacharias der Hausherr. Wenn seine Eltern etwas dagegen haben würden, würden sie die Slytherin am Arm packen und sie hochkant hinaus werfen. Die Tasche würde wohl möglich mit einem guten Tritt nach fliegen. Allerdings sprach sie diesen Gedanken dazu nicht aus, sondern schwieg während sie nur kurz nickte. Sie würde es ja noch früh genug heraus finden. Aber vielleicht sollte sie auch nicht von ihrem eigenen Vater auf andere Väter schließen. "Wenn du das sagst wird es wohl so sein." Sie könnte jetzt herum diskutieren, aber davon hätte sie nicht viel. Außer das eben jener Gedanke von Zacharias selbst in die Tat umgesetzt werden würde. Weil sie wohl möglich seine Nerven überstrapazierte. Einfach war Kimberly ja nun wirklich nicht gestrickt, was ihr auch selbst deutlich war. Allerdings hob sie eine Augenbraue als es hieß, sie solle nur nichts anzünden. War ihr das wirklich zuzutrauen? Nicht einmal aus Tollpatschigkeit sollte ihr das passieren, einfach weil sie nicht tollpatschig war. Zumindest nicht ganz so arg wie manch andere Schüler. Weswegen sie kurz die Wangen aufplusterte und dann die Luft langsam heraus blies. Sie konnte sich ihren nächsten Satz einfach nicht klemmen. "Weil du mich so höflich darum bittest, werde ich deiner Bitte doch direkt nachkommen und gleich das ganze Haus niederbrennen." Zugegeben, ihr Humor war gewöhnungsbedürftig und nicht viele kamen auf diese seltsame Art und Weise an Humor klar. Allerdings fügte sie dann hinzu: "Keine Sorge. Ich werde weder etwas anfassen, noch anzünden oder sonst etwas tun was negativ auf mich zurückfällt" antwortete sie doch etwas argwöhnisch. Sollte sie sich zusätzlich verlaufen, dann würde sie wohl kaum ein Feuer legen um auf sich aufmerksam machen zu können. Selbst sie würde nicht auf solch idiotische Ideen kommen, auch wenn ihre Ideen wirklich manchmal an Grenzwertigkeiten kaum zu überbieten waren. "Da kennst du Chase eben nicht." Selbst sie wusste nicht einmal wie er das herausgefunden hatte wo Zacharias wohnte. Sie hatte ihn lediglich darum gebeten ihn dort abzusetzen wo sie hin wollte und das war geschehen. Wie er das getan hatte beziehungsweise wie er das herausgefunden hatte hinterfragte sie nicht.Wohl möglich würde er ihr das Geheimnis verraten, immerhin hatten Geschwister seltener Geheimnisse voreinander als andere Menschen. Besonders wenn man einen guten Draht zueinander hatte. Zumindest dahingehend hielten die vier zusammen. Aber sie mussten nicht wirklich jedes Geheimnis voneinander wissen. Da hatte selbst die Slytherin eines vor ihrem Bruder und sie würde sich hüten dieses jemals gegenüber Chase zu erwähnen. Einfach um Todesfälle zu vermeiden.


"Keine Sorge. Du wirst kaum bemerken das ich da bin. Ich hatte nicht vor dir pausenlos am Rockzipfel zu hängen. Also brauchst du dir dahingehend keine Gedanken zu machen. Trotzdem danke für deine Hilfe." Sie würde versuchen sich einzubringen wenn sie die Möglichkeit dazu hatte, allerdings hatte sie nicht vor die ganzen Sommerferien lang über das Haus in Beschlag zu nehmen. Es war nur eine vorübergehende Notlösung gewesen und sie hatte vorgehabt in den nächsten Tagen zu verschwinden. Außer Zacharias hatte andere Pläne bereits. Aber Kimberly war an Sturheit ja kaum zu übertreffen. Stattdessen erhob sich die rotblonde Schülerin nun, ließ ihren Blick kurz durch den Raum schweifen und entschied sich dann ganz einfach dafür sich auf den Stuhl zu setzen. Wenn sie sich eben nicht auf den Fußboden setzen sollte, aus welchen Gründen auch immer, nahm sie eben den Stuhl. Wobei ihr Kleid ein Problem sein sollte verstand sie nicht ganz. Es war lang genug, in allem anderen würde sie sich nur unwohl fühlen. Nur leider gab es ja auf diesen dämlichen Anlässen eine gewisse Kleiderordnung. Aber zumindest schien sich dieses Thema ein für alle Mal erledigt zu haben, worüber sie doch recht froh war. Nie wieder Kleider, ein Traum wurde wahr. Erst dann griff sie nach der Tasche,m die sie mitgenommen hatte. Dank Zaubern gab es auch die Möglichkeit diese so magisch zu verändern, dass alles mögliche hinein passte. Allerdings hatte sie wirklich nicht an alles gedacht, weswegen sie wohl doch noch einige Besorgungen machen musste. Dennoch widmete sie sich nun den anderen Themen, wobei sie großes Interesse an den Hunden zu haben schien. Es war auch eigentlich kein Geheimnis das sie Tiere mochte, hatte leider nur selbst nie welche haben dürfen. Und sie konnte sich ja nicht einfach nur für Hogwarts eine Kartze zulegen. Es hätte also nur eine Katze sein können, weil Hunde verboten waren. Zulässig waren eben nur die gängigsten Tiere wie Katzen, Eulen oder Kröten und die beiden letzten mochte sie nicht sonderlich. Aber Haustiere hatten sich allgemein erledigt, immerhin konnte sie dieses nicht komplett in Hogwarts lassen. Trotzdem gab es Hausbesitzer die Haustiere hatten die nicht sonderlich lieb waren, weswegen sie kurz resignierte. "Hätte mich nicht gewundert, wenn sie mich zerfetzt hätten. Immerhin sind Wachhunde für so etwas vorgesehen. Zumindest meistens." Nach einer kurzen Pause redete sie weiter. "Würden sie sich denn auch von mir streicheln lassen?" Es gab Tiere die jeden mochten und es gab Tiere die auf Befehle regierten. Aber hey, es war einen Versuch wert. Also streckte sie vorsichtig eine Hand nach dem Hund im Korb aus und hoffte das dieser vielleicht Erbarmen zeigte, sich aufrappelte und sich kurz streicheln ließ. Wer wusste was passieren würde wenn sie aufstand, zum Hund ging und in sein Revier eindrang? Austesten wollte Kimberly das sicherlich nicht einfach so. Sie würde wohl möglich schon eine Herzattacke bekommen, wenn der Hund sie nur anbellte. Immerhin war das hier keine kleine Trethupe die man eventuell noch mit dem Fuß wegtreten konnte. Nein, dass hier waren große ausgewachsene Hunde die eine Kimberly locker überwältigen konnten. Sie zog also definitiv den Kürzeren. Doch das Gespräch entwickelte sich wieder in Richtung Chase und dem sich heute geleisteten Abend, weswegen sie sich kurz am Kopf rieb, als hätte sie Kopfschmerzen. "Ich schätze.. manchmal tut man die falschen Dinge für die richtigen Gründe, schätze ich" sagte sie. Und in diesem Fall brachte es nichts zu diskutieren. Manchmal mussten Taten folgen, weil Worte nichts brachten. Der springende Punkt dabei war, dass Chase nun volljährig war. Damit war er außen vor und konnte sich um seine minderjährigen Geschwister kümmern. "Selbst Chase wäre nicht so verantwortungslos das er als Minderjähriger so etwas tun würde. Aber jetzt stehen wir unter seiner Hand und er kann sich um uns kümmern. Zwar hätte er es lieber gehabt wenn ich mitgekommen wäre.. aber.." Kimberly unterbrach sich selbst im Satz. Einfach weil sie nicht einfach so aussprechen wollte, wie sehr sie lieber zu Zacharias statt zu Gwyneth gewollt hatte. Hinterher kam das nur falsch bei ihm an oder er interpretierte etwas gänzlich anderes. Also zuckte sie nur mit den Schultern und grinste dann verschmitzt. "Nun, da bin ich eben." Dann bekam sie im nächsten Atemzug ein paar Klamotten auf den Schoß geworfen, weswegen sie kurz eine Augenbraue nach oben zog. Die waren doch für sie einfach zu groß. Allerdings fiel ihr ein das sie selbst nur aus Prinzip ihre Decke mitgenommen hatte und zumindest eine Hose; alles magisch verstaut in ihrer Tasche. Wahrscheinlich war ihr doch nicht bewusst gewesen das sie nicht mehr nach Hause zurückkehren würde. An diesen Gedanken würde sie sich noch gewöhnen müssen. "Uhm.. danke.. aber du musst dir nicht die Mühe machen." Da er ihren Kopf tätschelte ließ sie nur kurz brummen. Sie war doch kein Hund! Erst dann erhob sie sich und folgte ihm langsam mit Klamotten und Tasche im Arm. "Nein, ich denke es ist spät genug. Wie gesagt, lass dich nicht von mir stören. Ich hätte daran denken sollen das man zu solch einer Uhrzeit wohl eher schläft. Lass dich also nicht aufhalten" meinte sie als Antwort und würde sich raus bringen lassen. Sie hatte an ihre Utensilien fürs Zeichnen gedacht, so das sie notfalls noch etwas zeichnen würde, denn an Schlaf war für sie gerade nicht zu denken.


E N D E.
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