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 Klänge der Zeit

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Tyrus Tenebris
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BeitragThema: Klänge der Zeit   Fr 20 Okt 2017 - 12:10

Klänge der Zeit
Musikzimmer, 01.06.15 abends,Tyrus Tenebris und Roxana Scamander, privat, Schiksal ja

Tyrus war nach Kräuterkunde zum Abendessen geschlurft. Nicht gerade sein Lieblingsfach, aber immer noch besser sich mit Pflanzen zu beschäftigen, als mit Tieren oder gar Menschen. Auch wenn er Zugeben musste, dass er sich mit den Tieren immer mehr anzufreunden schien. Nicht nur seine Erfolge in Pflege magischer Geschöpfe, auch seine Aufenthalte im Wald hatten dazu beigetragen. Das Abendessen verlief wie immer. Er saß schweigend da und aß, während er seine anderen Mitschüler beim Unterhalten, Lachen und Plaudern zusah. Die Meisten waren froh, dass sie den Tag und Unterricht nun hinter sich hatten und nun sich den schöneren Sachen des Lebens zu widmen. Für Tyrus hingegen gab es nichts Schöneres, als sich dem Lernstoff zu widmen, weshalb er abends immer etwas trauriger und niedergeschlagener war als andere Schüler es sein würden. Nun müsste er sich wieder der Frage widmen, was er mit seiner abendlichen Zeit bis zur Nachtruhe anstellen sollte. Sollte er wie so oft abermals die Bibliothek aufsuchen wie er es fast täglich tat? Auch nach dem Essen hatte er auf diese Frage keine Antwort gefunden und ließ sich Zeit beim Rückweg. Er wusste nicht genau, ob er sich Richtung Bibliothek oder Schlafsaal bewegte, aber er bewegte sich. Ein paar Treppen und Gänge später lenkten leise Klänge ihn ab und ohne darüber nachzudenken, folgte er ihnen bis er schlussendlich vor dem alten Musikzimmer stand, dass allzu bittersüße Erinnerungen in ihm wach rief. Schlagartig war er benebelt und ihm war übel zugleich. Mit einer Hand stützte er sich an der Wand ab und versuchte mit gesenktem Kopf und geschlossenen Augen seine Fassung wieder zu erringen. Einen kurzen Moment gab er nach und verlor sich in den Bildern und Empfindungen an diesem Silvesterabend.  Niemals würde er sie vergessen. Die schönen Klavierklänge der Gegenwart hörte er nicht mehr. Ganz andere Klänge vernahm er im Geiste, doch mit der konkreter werdender Erinnerung dieser Töne kam auch die Erinnerung an all das was diese Liebe unaussprechliches mit sich geführt hatte und alle Töne, Bilder und Empfindungen verstummten im Geiste. Die Klarheit kehrte schnell wieder ein und ganz andere, doch fast genauso schöne Klänge wie damals umhüllten ihn jetzt. Die Klavier klänge aus dem Raum vor mir.


Zuletzt von Tyrus Tenebris am Di 7 Nov 2017 - 14:08 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Roxana Scamander
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BeitragThema: Re: Klänge der Zeit   Mo 23 Okt 2017 - 17:41

Es war eine weile her, dass ich ganz alleine im Musikzimmer gesessen hatte und Klavier spielte. Manches mal fühlte ich mich alleine und  doch irgendwie auch nicht. Vielleicht lag es an meinem innerlichen Umschwung. Es ist so viel passiert und ich begann zu hinterfragen, wer ich nun wirklich war. Mein Charakter, den beinahe jeder als naiv bezeichnete, war eben wie er war. Ich hasste es anderen zu sagen wie sie sich richtig zu verhalten hatten, dass erlag nicht in meiner Macht. Wenn ich Klavier spielte, wusste ich genau wer ich bin und konnte meine Gedanken ordnen. Ich war mehr als das Naive kleine ding, ich war mehr als ein Tollpatsch...Ich war kreativ, hilfsbereit, ehrlich und wissbegierig. Alles was ich wollte war anderen zu helfen, eine Eigenschaft die manch einer als schlecht erachten mochte, doch ich für meinen Teil wusste worauf ich mich einlies. Jeden konnte man nicht retten, aber man konnte es zumindest versuchen. Die Melodie strömte durch meinen Körper und beflügelte mich weiter in meinen Gedanken. Jene schienen immer positiver zu werden und mein Herz zu erfüllen. Leicht flogen meine Fingerspitzen über die Tasten des Klavieres und doch spürte ich noch etwas anderes. Magie, sicher sie umgab uns in diesem Schloss aber diese war nah bei mir und es fühlte sich an, als würde mich jemand beobachten. Ein unbehagliches Gefühl, schlich meinen Rücken hinauf...Dennoch stand ich auf und lies das Spiel verklingen, ehe ich langsam zur Tür ging und diese öffnete. im selben Moment erschrak ich etwas und musterte den Jungen vor der Türe. Ich kannte ihn, sein Name war Tyrus, wir hatten einige Fächer zusammen. Mein Atem stieß tief aus meiner Kehle, beruhigt und erleichtert darüber, dass bloß er es ist. Seid der Sache mit dem Fluch, hatte ich so ein ungutes Gefühl. "Hey Tyrus, was machst du hier? Du musst doch nicht vor der Tür stehen. Wenn du Musik magst und zuhören möchtest komm ruhig rein. Die Tür sollten wir aber wieder zu machen, sonst fühlt sich vielleicht noch jemand gestört." lächelnd trat ich zur Seite und deutete mit einem Handwink an, dass er ruhig rein kommen kann. Einen kurzen Moment schaute ich mich um, vielleicht wollte er ja auch selbst hier im Musikzimmer etwas zur Ruhe kommen und ich würde dabei stören, andererseits störte es sicher nicht wenn wir beide Musizierten. "Wenn du aber hier alleine sein magst, kann ich auch gehen oder aber wir machen was zusammen. Weißt du, ich finde die Musik, ist etwas, bei dem man sich entspannen kann. Die Gedanken Ordnen sich und manchmal vermag sie uns dabei zu helfen, uns zu öffnen. Du siehst aus als würde dich was belasten, wenn du jemand brauchst der einfach nur zuhört, kannst du gern mit mir reden. Wobei ich zugeben muss, dass ich ziemlich viel rede und immer das Bedürfnis habe, ziemlich viele Fragen zu stellen. Ich kann mich aber auch zusammenreißen wenn es sein muss..."
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Tyrus Tenebris
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BeitragThema: Re: Klänge der Zeit   Mi 1 Nov 2017 - 13:54

Die Klavierklänge verhallten.
Einen kurzen Augenblick war er traurig darüber. Dann hörte er Schritte und wusste das gleich die Person aus dem Raum kommen würde, die soeben noch gespielt hatte. Er überlegte mehr Abstand zwischen sich und der Tür zu schaffen oder vielleicht vorzutäuschen das er nicht gelauscht habe, aber bevor er zu ende überlegt hatte war es schon zu spät. Roxana, eine Mitschülerin aus seinem Jahrgang kam heraus. ein verlegendes lächeln zeichnete sich leicht auf seinem Gesicht ab bevor sie wie üblich anfing zu plappern. Tyrus fand das beruhigend. Ihr schien es nie zu stören wenn ihr gegenüber nichts erwiderte. Auch war er froh das sie ihn sogleich ins zimmer einlud. Tyrus nickte um ihr zu verstehen zugeben das er ihrem Handwink folgen würde und etwas Dankbarkeit lag in seinem blick. auf diese Weise entstand keine peinliche stille und rechtfertigen musste er sich auch nicht.
Sie erzählte sogleich weiter und er musste ihr innerlich recht geben. auch für ihn war Musik immer etwas entspannendes. oft flüchtete er sich in die Musik wenn ihm seine Augen schmerzten und ihm alles zu viel wurde. er erinnerte sich noch gut an seinen ersten Schultag wo er am ende des Tages von all den neuen Reizen viel zu überfordert war. nur die Nacht die Dunkelheit und die Sterne konnten ihn in solchen Situationen zur Ruhebringen und so hatte er verbotener weise am See gesessen und dem Wind gelauscht. eine leise Melodie hatte sich unter diesen gemischt. das Mädchen das geige gespielt hatte. bis heute wusste er nicht wie sie hier und wer sie wirklich war. in der Dunkelheit hatte er es nicht richtig erkennen können und es war auch nicht wichtig, doch dankbar war er ihr für diesen Moment.
nun war er wieder einer Melodie gefolgt und sie hatte ihm wieder zu einem Mädchen geführt, das ihm hilfsbereit wie sie war ein offenes Ohr anbot. wieder musste er Yannick seinen besten freund etwas beneiden, der bei dieser Einladung sicher etwas von sich erzählen könnte, doch er selbst schüttelte nur leicht den Kopf. er fühlte sich nicht in der Lage zusprechen. noch nicht. vielleicht würde er nach einer weile etwas auftauen so wie es bei Helena war, doch im Moment fühlte er sich wohler damit einfach nur zuzuhören.
erst als ihre Worte verklungen waren und sie auf eine Antwort hoffte fiel ihm auf das sie sich schon mitten im Raum befanden und alles überschlug sich. Die Wände, Fenster und Einrichtung, selbst der Geruch trafen ihn wie ein schlag und schleuderten ihn in der zeit zurück an diesen mittlerweile verfluchten Silvesterabend. er versuchte die Augen zu schleißen und die Erinnerungen abzuschütteln doch es gelang ihm nicht. seine Atmung beschleunigte sich und ihm wurde schummerig. In seinem Magen krampfte sich ein Überlegenheitsgefühl fest das ihm wie ein Stein im Bauch lag und schmerzte. mit einer Hand hielt er sich den Bauch und beugte sich nach vorn über um dem Schmerz Einheit zu gebären. noch nie hatte er seinen Verlust so körperlich gespürt. das Thema das er bis her immer in seinen Gedanken ausgespart hatte kam nun hoch mit aller kraft. Tyrus hörte auf die Augen zuzukneifen und blinzelte die tränen weg von denen er erst jetzt merkte das sie da waren. er sah den Raum und ließ es zu. die Krämpfe lösten sich und noch viel mehr schien sich zu lösen alles löste sich und floss davon. alles floss aus ihm heraus, all eine kraft , seine tränen und seine trauer. Sein weinen wurde zum Schluchzen. Die trauer bebte durch seinen Körper und auf eine seltsame Art und weise war er froh nicht allein zu sein. Nicht allein in dieser trauer zu stecken die kommen musste. es war ja doch nur eine frage der zeit gewesen. Andererseits war es auch furchtbar peinlich hier seine Augen aus dem Kopf zu weinen. in der Hinsicht wäre er doch lieber alleine weinend in diesem Raum in seiner trauer versunken. doch da sich kein Loch im Boden auftat und ihn verschluckte, hörte das Schluchzen auch wieder auf und er konnte zumindest nach einer ganzen weile wieder normal atmen.


Zuletzt von Tyrus Tenebris am Do 2 Nov 2017 - 13:58 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Klänge der Zeit   Do 2 Nov 2017 - 0:24

Ich blinzelte und fragte mich, was für ein Problem er hatte. Gut er war schon immer still...Aber ein Hallo kann sich doch jeder abringen, es ist eben höflich. Aber sicher konnte er einfach nicht reden, es wurde kühler und es könnte ja sein, dass er sich erkältet hatte. So ging ich zu meiner Tasche und holte meine Thermoskanne hervor. Darin hatte ich Kamillentee, doch bevor ich etwas in die kleine Tasse gießen könnte welche dabei war, sah ich das er eine merkwürdige Körperhaltung einnahm. Was war denn jetzt los? hatte er was falsches gegessen? Wenn ja sollte ich ihn in den Krankenflügel bringen und dafür sorgen, das sein Mageninhalt nicht auf den Boden landete. Also lief ich zu einem der Eimer die im Musikraum standen und drückte ihm Tyrus in die Hand. Anschließend eilte ich zum Hocker des Klavieres und schob jenen unter seinen Po. Mit sanfter Gewalt, drückte ich den Ravenclaw auf den Stuhl und schaute ihn an."Nicht umkippen in Ordnung? Sobald du wieder stehen kannst ohne dich vor schmerz zu krümmen bringe ich dich in den Krankenflügel. Wenn du was falsches gegessen hast, kann man dir sicher etwas dagegen geben. Hmm...ich hab noch nie gesehen wie sich jemand vor mir übergibt und hoffe ich kann dir dann noch helfen...Ein zweiter Eimer wäre wohl angebracht, falls mir auch schlecht wird." Ich nickte und wollte gerade gehen, als er zu weinen anfing. Hatte ich was falsches gesagt? ich wollte doch nur nicht, dass er auf den Boden bricht...Vielleicht hatte er aber auch so große schmerzen...Unsicher trat ich neben ihn und streichelte über seinen Rücken."Ist doch gut, nur weil dir schlecht ist musst du nicht weinen, das geht sicher wieder weg und peinlich muss dir das ganze auch nicht sein. Ich meine, jedem geht es mal  schlecht, dafür muss man sich nicht schämen. Weinen Jungs eigentlich immer wenn sie Bauchschmerzen haben? Meine Mom sagt, wenn Jungs krank werden, sind sie besonders wehleidig. bei meinen Brüdern war das immer so, aber ich hab sie nie weinen sehen...Hmm oh warte."Schnellen Schrittes ging ich zu der Thermoskanne und nahm die kleine Tasse gefüllt mit Tee, mit zu ihm. Lächelnd hielt ich Tyrus die Tasse entgegen und er könnte den angenehmen Geruch von Kamille wahrnehmen."Hier trink das, vielleicht geht es dir dann besser. Wenn du magst kann ich dich umarmen oder dir Shaya zum kuscheln ausborgen...wenn ich traurig bin oder mir was weh tut hilft sie mir immer, mein Lächeln wieder zu finden.Du kannst auch mit mir reden wenn das hilft oder es aufschreiben, reden bevorzuge ich aber. Ich mag es nicht besonders nur angeschwiegen zu werden."Mit der Situation war ich nun völlig überfordert, was sollte ich denn jetzt machen? Er weinte und ich kannte ihn doch kaum. Sicher ab und an sahen wir uns im Unterricht, aber er redete ja nie viel. Ich wusste also eigentlich fast nichts von ihm...und jetzt weinte er. vielleicht war ja sein Haustier gestorben oder schlimmer jemand aus seiner Familie. Aber was sollte ich da nun machen? Eigentlich war es mein Spezialgebiet, Leute aufzumuntern, aber er wirkte nicht gerade so als wollte er das und wenn doch, hatte ich keine Ahnung wie ich das anstellen sollte.
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Tyrus Tenebris
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BeitragThema: Re: Klänge der Zeit   Do 2 Nov 2017 - 14:22

Tyrus hatte gar nicht wahrgenommen wie Roxana zu ihrer Tasche gegangen war und anstellten machte Tee hervorzuholen, zu sehr war er mit der Betrachtung den Raumes und seinem anschließenden Gefühlschaos beschäftigt.
das eifrige umher wuseln und die vielen Worte hatte er vernommen doch erst als er sich beruhigt hatte wunderte er sich darüber plötzlich auf einem Klavierhocker und mit einem Eimer in der Hand zu sitzen. Vehement schüttelte er den Kopf. ihm war nicht übel. das war alles ein großes Missverständnis.
die leichten Streichbewegungen über seinen rücken taten gut. und er fand es äußerst nett das sie ihm einen Tee anbot mit einem nicken nahm er ihn an und trank einen Schluck. danach schaute er zu ihr auf und konnte sich zu einem leisen "Danke" durchringen und lächelte zaghaft. insgeheim forderte sie ihm zum reden auf und auch Tyrus war ersichtlich jetzt wo er wieder einen klaren Kopf besaß, dass er sich äußern müsste. wie sollte er an die Sache heran gehen? Was sollte er sagen? Nun gut, fürs erste muss er wohl das Missverständnis aufklären beschloss er. kurz räusperte er sich. "Mir war nicht übel." erklärte er. doch nun stand er vor dem Problem erläutern zu müssen was eben wirklich passiert war. eben das wusste er so genau ja auch nicht. etwas hilflos sah er sie an und zuckte fast kraftlos mit den schultern. wie sollte er die Worte finden, überlegte Tyrus. Vielleicht fing er erst mal grundlegend an: "Ich habe mich nur an etwas erinnert." Wenn er ein gewissen Takt Gefühl und Ahnung vom zwischenmenschlichem besitzen würde so würde er sicher noch mehr sagen doch das war das einzige was ihm in diesem Moment einfiel. so trank er um seine Verlegenheit zu überdenken noch einen Schluck Tee und hoffte insgeheim das sie sein Verhalten nicht abwertend deutete.
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BeitragThema: Re: Klänge der Zeit   Di 7 Nov 2017 - 18:21

Was hatte er denn? Zwar hatte ich das schon das ein oder andere mal bei meinen Brüdern gesehen, aber meist hatten sie einfach zu viel gegessen und weniger geweint. Es war immer mehr ein Jammern. Gut übel war ihm also nicht, aber das mit der Erinnerung verstand ich nicht. Nur weil man sich an etwas erinnert, begann doch niemand zu weinen. Vielleicht war ja jemand in seinem Umfeld gestorben. Wenn ja war das sicher eine traurige Erinnerung. Nachdenklich sah ich Tyrus an und war etwas ratlos, wie sollte ich ihm denn helfen? Es gab nicht viel, dass ich tun konnte, immerhin kannte ich ihn nicht oder kaum und zum anderen gehörte es sich nicht jemand fremden so intime Fragen zu stellen. Also entschied ich mich dazu ihm noch einen Keks anzubieten. Zugegeben, die sahen nicht sehr essbar au und schmeckten auch ziemlich angebrannt. Aber ich hatte vorgesorgt und die Keks mit Schokolade umhüllt, sodass niemand sah, was ich da gebacken hatte. Außerdem schmeckte doch mit Schokolade, alles besser oder nicht? Die Schokolade würde ihm sicher auch wieder helfen, glücklich zu werden. Also ging ich zu meiner Tasche und holte die Kekse, welche ich dann neben ihn auf den Klavierhocker stellte. "Also, wenn du traurig bist tue einfach etwas, das dich ablenkt oder gehörst du zu den Leuten, die ihre Emotionen nach außen tragen und dann nur traurig und niedergeschlagen sind, um die Aufmerksamkeit zu bekommen? Das soll kein Angriff sein, ich finde jeder sollte seinen Weg gehen, doch denke ich mit der Einstellung kommt man nicht weit. Wenn du ewig an traurigen Erinnerungen festhält, dann wirst du die Glücklichen Dinge übersehen. Wobei ich mir nicht sicher bin ob solche Leute das vielleicht wollen. Mitleid ist ja auch eine form der Aufmerksamkeit, aber hm...nicht sonderlich positives, es ist nicht von jedem echt. Freunde haben mitleid, wollen aber einem helfen, damit es ihm besser geht. Manch einer hat aber einfach nur Mitleid und du bedeutest ihm nichts. Willst du wirklich so leben? Hmm also wenn du mich fragst,. änder dein leben und versuch einfach glücklich zu werden. Sicher es gibt immer traurige Momente, die dazu führen, das wir in ein schwarzes loch fallen, aber wenn du eben gute Freunde hast, dann wird das schnell besser solange du das willst. Ich könnte dich ablenken und wir gehen zum Quidditchfeld wenn du magst. Ich spiel nämlich Quidditch musst du wissen und auf einem Besen zu sitzen, macht wahnsinnigen Spaß. also was meinst du?`Oh hm ich rede zu viel verzeih, manchmal passiert das eben..." Lächelnd sah ich den jungen an, er musste ja nicht so Trübsal blasen, es gab sicher etwas das ihn ablenken könnte. Immerhin bot ich meine Hilfe an, es lag an ihm ob er sie annehmen würde, wenn nicht, musste ich mir eben etwas anderes einfallen lassen um ihn aufzuheitern, aber dieser Raum war wohl nicht die beste Wahl. Ich wartete geduldig, vielleicht hatte er ja wirklich lust, ein wenig zu fliegen.
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Tyrus Tenebris
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BeitragThema: Re: Klänge der Zeit   Di 14 Nov 2017 - 15:23

Tyrus merkte wie sie ihn etwas ratlos musterte. Völlig zurecht wie er fand, denn sicherlich jeder wäre in Hinblick auf seinen Gefühlsausbruch überfordert gewesen. Plötzlich verspürte er das Bedürfnis sich für sein Verhalten zu entschuldigen. „Tut mir leid. Ich hatte das noch nie. Die Gefühle überkamen mich einfach.“ Sie redete so viel, dass es ihm gar nicht so schwer viel auch etwas zusagen. „Ich hatte diesen Raum gemieden, doch dein Klavierspiel hat mich angelockt.“ Er wunderte sich selbst wie er aus sich raus kam. „Du spielst wirklich sehr schön.“
Als sie ihre Kekse aus der Tasche holte, überlegte er, ob er zugreifen sollte. Doch wo sie sie ihm schon anbot. Er zuckte mit den Schultern und nahm sich einen. Schokolade machte glücklich nicht war? Also war es sicher gut einen zu probieren. Tyrus biss hinein und schmeckte die süße der Schokolade, aber auch einen bitteren Geschmack, als wären sie etwas angebrannt. „Sind die selbstgebacken?“ Fragte er vorsichtig nach. Wollte aber nicht abwertend sein. Sicherlich hatte sie sich viel Mühe gegeben.
Dann fing sie wieder an zureden und Tyrus musste ihr in vielerlei Recht geben, weshalb er ab und an zustimmend nickte. Auch wenn er keine Aufmerksamkeit gewollt hatte. Ihm war es wichtig das klarzustellen. „Ich mag es nicht gerne im Mittelpunkt zustehen. Genaugenommen versuche ich mich der Aufmerksamkeit meiner Mitmenschen zu entziehen. Deshalb rede ich auch nicht so viel. Außer mit Yannik, meinem besten Freund und jetzt mit dir.“
Dann sprach sie etwas an, dass Tyrus nachdenklich stimmte.
Ewig an traurigen Erinnerungen festzuhalten machte wirklich keinen Sinn. Ja, dass war wohl nicht gut. "Du hast recht.", stellte er fest. „Vielleicht übersehe ich die glücklichen Dinge. Das ist ein guter Tipp.“
Vielleicht war, dass der erste Schritt gewesen mit seiner Trauer fertig zuwerden und einen Schlussstrich zu ziehen. Tyrus merkte wie er sich auch gleich besser fühlte. Das Thema Freunde was auch richtig, doch hatte er nur Yannik, der auch nicht immer Zeit hatte vorallem da sie nicht im gleichen Jahrgang waren. "Ich habe nicht viele Freunde. Außer eben Yannik." Es ist schwer den Anschluss zu finden wenn man neu in der Schule ist und dann auch noch nicht so gut mit Menschen umgehen konnte.
Der Einladung zum Spiel folgte Tyrus gern.
"Das ist nett von dir. Ich habe das Spiel noch nicht recht verstanden, aber einen Blick ist es sicher wert."
Tyrus hatte sich nie richtig für Sport interessiert und schon der Muggelsport Fußball den sein Vater oft im Fernsehen gesehen hatte, hatte ihm nie zugesagt, doch magischer Sport war sicher etwas anderes. Ihm fiel auf, das er sich während seiner Schulzeit in Hogwarts nicht wirklich damit beschäftigt hatte und es jeher vorgezogen hatte in der Bibliothek zu sein, als bei dem Getummel zwischen hunderter Menschen. Keinem einzigen Spiel hatte er beigewohnt und auf einem Besen hatte er auch noch nie gesessen. Ob er ihr dies verraten sollte? Da er erst seit der 5. Klasse Hogwarts besuchte, hatte er nie Besenflugkunde oder wie das hieß gehabt. Er besaß nicht mal einen Besen. Was auch daran lag, dass die Preise für einen solchen weit über seinen finanziellen Mittel lagen.
Trotzdem lächelte er zurück als sie ihn anlächelte. Es war zeit sich Neuem zu zuwenden. Er nickte und erhob sich. Es wahr wirklich keine schlechte Idee woanders hinzugehen und die frische Luft tat sicherlich auch gut. „Aber eine Frage habe ich noch. Warum holst du eigentlich alles aus deiner Tasche und benutzt Muggeldinge wie Thermoskannen? Bist du auch unter Muggeln aufgewachsen?“ Tyrus hatte sich noch nie mit Jemanden darüber ausgetauscht wie es war Muggelstämig bzw. ein Halp-blut zu sein. Yannik war ja schließlich nicht so aufgewachsen.
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BeitragThema: Re: Klänge der Zeit   Mi 15 Nov 2017 - 3:43

Mein Klavier hat ihn angelockt? Ob es verzaubert ist? Langsam richtete sich mein Blick auf das Klavier und ich dachte darüber nach, wie lustig es wäre, wenn dieses ding durch den Raum hüpft, Musik spielte und vielleicht noch dazu tanzte. Eine Lustige Vorstellung, weswegen ich glucksen musste und leise vor mich hin kicherte. Mir viel jedoch ein, dass Tyurs sich nicht ernst genommen fühlen könnte, also widmete ich mich wieder ihm, immerhin redete er jetzt mal und das sollte ja nicht gleich wieder abebben. "Danke, ich über auch schon sehr lange, jeder in meiner Familie, spielt ein bis zwei Instrumente.Ich spiel auch Flöte, aber ich mag das Klavier  am liebsten. ich fühle mich dann so frei und unbeschwert. Ich kann die Musik mehr fühlen und meine Gedanken besser verarbeiten. Ich weiß nicht ob du das verstehen kannst, aber so ist es. Außerdem, bin ich nicht so tollpatschig wenn ich Klavier spiele. Meine Brüder sagen immer, es ist die einzige Zeit in der die Menschheit vor mir geschützt ist." Erneut kicherte ich und schaute von ihm zu meiner Tasche. Er fragte mich wirklich wieso ich dahin gelaufen war? Sollte ich denn für alles Magie nutzen? mein Vater hatte recht, die Magier wurden ziemlich faul, wenn es darum ging ihre Hände zu benutzen um etwas zu erreichen. Also schloss ich daraus, das er auch ein kleiner Faulpelz war. Nichts verwerfliches in meinen Augen. Aber mir waren eben beide Wurzeln wichtig."Meine Mutter ist ein Muggle, darum haben wir zu Hause nicht nur Magischen Kram. Die Sachen sind Geschenke von meiner Oma...und ich fände es irgendwie nicht angemessen sie mit Magie zu verwenden oder gar überhaupt nicht, nur weil sie nicht Magisch sind. Aber ich verstehe nicht ganz, wieso du nicht im Mittelpunkt sein magst und dich dann so abschottest. So gerät man doch erst recht in den Mittelpunkt. Sicher nicht im positiven Sinne, aber man ist Mittelpunkt der Personen die man nicht mag. Du bist wie ich dazu geeignet um geärgert zu werden. Das Leid, dass man uns zufügen könnte, ist zu verlockend um jemand zu ignorieren. Ich glaube nicht das du dir damit einen großen Gefallen tust. Auf einige Menschen solltest du zugehen, mit ihnen reden dich ihnen öffnen. Dann brechen deine Gefühle auch nicht so stark aus dir raus, weil du dich weniger einsam fühlst. Zumindest wurde mir das immer so gesagt."Lächelnd sah ich ihm entgegen und lies mir seine Worte durch den Kopf gehen. Yanik, den kannte ich nicht. Aber sicher war er ganz nett und hilfsbereit, zumindest war er nicht unhöflich sonst würde Tyrus ihn wohl kaum als Freund bezeichnen oder? Es gab immerhin die merkwürdigsten Verbindungen zwischen Personen, aus denen ich nicht schlau wurde. Doch im Augenblick redete er ja mit mir und vielleicht konnte ich ihn ja wirklich etwas ablenken. "Hmm wir könnten uns einfach den Quaffel ein wenig zuwerfen und sehen wer mehr Tore macht oder wir gehen Spazieren wenn dir das mehr hilft. Doch ich rede so schon ziemlich viel also jetzt in diesem Moment und dann rede ich noch viel mehr. Aber das macht dir wohl nix aus. Hast du keine Geschwister? Ich meine, ich hab acht Brüder, dass ist ziemlich aufreibend. Die würden dir wohl sagen, das sie aus dir nen Richtigen mann machen würden. Auch wenn ich nicht weiß was das bedeutet. Hast du eine Ahnung, wieso Jungs sowas sagen? Das ist ein Mysterium,dass ich bei euch nicht verstehe. Bist du auch so oder anders gefragt wie siehst du denn einen richtigen mann?"
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Tyrus Tenebris
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BeitragThema: Re: Klänge der Zeit   Fr 17 Nov 2017 - 13:14

Ein Gefühl leichter Belegtheit machte sich in ihm breit, als Roxana von ihrer Familie erzählte. Auch da hatte er sicher viel zu verarbeiten und erst jetzt einen kurzen Moment nach seiner Trauer bemerkte er wie schwach und energielos er sich fühlte. Als hätten ihn seine Tränen seine Kräfte rausgewaschen, fühlte er sich schlapp. Er spürte seine gereizten Augen und Wangen vom Salz der Tränen und wie anstrengend Weinen eigentlich war. Fast hatte er das Gefühl jetzt die Augen zu machen und sich hinlegen zu können. Eine gewisse Gedankenlosigkeit machte sich bereit jedoch nicht in dem Sinne, dass er unbedacht handelte, sondern dass es einfach sehr still in seinem Kopf war, so als wären die Gedanken auch kurz zu Bett gegangen nach dem er sich zu sehnen schien. Andererseits lockte ihn auch sein Wissensdrang und Typus sah sich in einem Zwiespalt. Schon von je her hatte er einen großen Wissensdurst besessen, der ihn unteranderem auch dazu angetrieben hatte Gitarre zu lernen. Ihm war das allein und ohne Anleitung mühselig und schwer vorgekommen auch wenn er es sehr geliebt hatte und immer noch gerne spielte. Es war jedoch beeindruckend wie Roxana drei Instrumente zu spielen vermochte. Vielleicht könnten sie ja mal zusammen Musizieren? schoss ihn in den Kopf. Ein sehr abstruser Gedanke der ihn auch so gleich Angst machte wo er doch so wenig vom Zwischenmenschlichem verstand. Deshalb beschränkte er sich darauf zu sagen "Ich spiele ein wenig Gitarre."
Die Geschichte ihrer Familie hörte sich spiegelverkehrt zu seiner an. "Ich habe einen Muggel-Vater und meine Mutter ist Hexe. Wir zaubern Zuhause nie, da wir in der Muggelwelt leben." Alles andere verschwieg er. Die Alkohol Probleme seines Vaters musste er niemand noch fremden aufdrängen und warum die Mutter keine Zeit und Geld hatte auch nicht.
Doch auf ihre weiteren Nachfragen konnte er sich dann doch nicht entziehen ein wenig mehr zu sagen. "Ich habe keine Geschwister und keine Ahnung was du meinst. Ehrlich gesagt hatte ich bin ich hier war nicht viele soziale Kontakte und konnte so etwas noch nicht beobachten. Menschen sind für mich generell sehr schwer zu verstehen, aber du scheinst oft das Thema zu wechseln kann das sein? Ich weiß gar nicht welches Thema ich vertiefen soll, wenn du mich erst nach meinen Geschwistern und dann nach meinem Männerbild fragst. Für mich ist das alles sehr verwirrend." Tyrus war wirklich Verwirrt und das lag nicht nur an seinen Gefühlen oder dem schnellen Reden von Roxana. Auch dass er selbst so viel erzählte verwirrte ihn.
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