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 Safe in Glasgow

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Chase Logan Campbell
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BeitragThema: Safe in Glasgow   Mo 16 Okt 2017 - 13:53

Safe in Glasgow
Sa, 27.06.2015 | Gwyneth & Chase | privat | Schicksal: ja

Es ging bereits auf Mitternacht zu, als die drei Campbellbrüder durch die Muggelbezirke von Glasgow wanderten, um zum Haus der Johnsons zu gelangen. Die einzige Reisemöglichkeit der Geschwister waren einige Portschlüssel aus der privaten Sammlung von Logan Campbell gewesen. Chase hatte für die überstürzte Flucht zwei Stück mitgehen lassen. Einer hatte nach Wales geführt. Kim wollte dort hin, um zunächst bei Zach Slyser unterzukommen. Chase hätte sie zwar einerseits lieber bei sich behalten, um auf sie aufpassen zu können, hatte sie aber nicht aufgehalten, weil es ihm schon unangenehm genug war, dass er bei Gwens Vater unangekündigt mit zwei seiner drei Geschwister auftauchen würde. Chase, Lucas und Edward hatten Kim natürlich bis zu ihrem Ziel begleitet und sich erst dann des zweiten Portschlüssels bedient. Dieser führte in einen magischen Bezirk, welche nur einige Kilometer von den Muggelbezirk entfernt lag, in welchem Gwyneth mit ihrem Vater lebte.
Den Rest des Weges mussten die drei Brüder zu Fuß zurück legen. Zwar hatten sie einen Versuch unternommen die Busse zu nutzen, welche die Muggel nutzten, um schneller an ihr Ziel zu kommen, jedoch war Chase mit den Plänen und der genauen Nutzung vollkommen überfordert gewesen. Er kannte sich in der nicht-magischen Welt kein bisschen aus und wollte an diesem Abend nicht noch mehr Schwierigkeiten verursachen, als er ohnehin schon ausgelöst hatte. Davon abgesehen besaß er auch kein bisschen Muggelgeld, mit welchem er den Bus hätte bezahlen können.
Der ältere Bruder hatte also seine Tasche und die der Zwillinge über seine Schultern geworfen und führte die beiden Zwölfjährigen zielstrebig durch die Wohngebiete, so als würde er den Weg genau kennen. Das führte nicht selten dazu, dass die Geschwister wieder umdrehen mussten, um sich neu zu orientieren. Das wiederum trug nicht zur Verbesserung von Edwards und Lucas' Laune bei. Die beiden Jungs waren von den Ereignissen des Abends ohnehin aufgewühlt, zudem übermüdet und nun auch noch vollkommen überanstrengt. Was die beiden brauchten war ein Bett und Chase hoffte, dass er ein solches bei seiner Freundin finden würde.
Der blonde Zauberer wusste nicht wie spät es war, als er mit seinen Begleitern endlich vor dem Haus stand, das er gesucht hatte. Es brannte noch Licht in den Fenstern, weshalb Chase zumindest nicht fürchtete, dass er jemanden wecken würde. Dass die Zwillinge sich benehmen sollten, erwähnte der ältere Bruder nicht noch einmal, denn gutes Benehmen war vermutlich das einzig brauchbare, was Logan ihnen jemals beigebracht hatte. Einerseits froh Gwen endlich wieder zu sehen und andererseits vollkommen überfordert mit den Umständen, die zu diesem Wiedersehen geführt haben, betätigte der Slytherin die Türklingel und trat einen Schritt von der Tür zurück. Hoffentlich würde Gwen öffnen. Sie wäre von den drei Brüdern in den hochwertigen Anzügen vermutlich weniger verwundert als ihr Vater. Zum Umziehen war nämlich keine Zeit geblieben, weshalb die drei Campbells noch immer ihre Anzüge vom Ball trugen.


Zuletzt von Chase Logan Campbell am Fr 26 Jan 2018 - 17:27 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Gwyneth Johnson
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BeitragThema: Re: Safe in Glasgow   Do 19 Okt 2017 - 0:46

Gwen unterdrückte ein Gähnen, als der Blick ihrer blauen Augen auf die große Uhr in der Küche fiel, welche schon beinahe Mitternacht schlug. Sie und ihr Vater hatten sich am heutigen Samstag ein wenig im Einkaufszentrum die Zeit vertrieben, weil die Slytherin Maximilian dazu bringen wollte, sich ein paar neue Hosen zu kaufen. Der Muggel hatte zwar versucht, seiner Tochter dieses Vorhaben auszureden, waren seine Anziehsachen doch noch alle gut beinander - zumindest seinem Ermessen nach - doch die blonde Hexe hatte sich davon doch nicht von ihrer Idee abbringen lassen und schließlich waren sie vor ein paar Stunden mit Haufenweise vollgestopften Einkaufstüten nach Hause zurück gekommen. Gut, neue Hosen hatte Mr. Johnson sich immerhin zwei Stück gekauft und auch drei Hemden waren dabei gewesen, wobei sich der Rest der Einkäufe auf Klamotten für Gwyneth selbst bezogen hatte. „Irgendwann werde ich dir noch einen neuen Kleiderschrank kaufen müssen und das kann ich mir nicht leisten.“, hatte Maximilian lachend geklagt, nachdem Gwen die Tüten in ihr Zimmer verfrachtet hatte und Vater und Tochter anschließend gemeinsam zu Abend gegessen hatten.
Dabei waren wieder einmal Gespräche über Hogwarts aufgekommen und Mr. Johnson hatte seiner Tochter die neuesten Fotos gezeigt, die er geschossen hatte. So war die Zeit vergangen und nun saßen beide nach wie vor am Küchentisch, jeder eine Tasse mit heißer Schokolade vor sich und die Gespräche wurden langsam wortkarger, da die Müdigkeit über sie hereinbrach.

„Na gut, ich denke, es wird dann mal Zeit fürs Bett, Prinzessin.“, sprach Maximilian und gähnte herzhaft, während Gwen an dem Rest ihrer Schokolade nippte. „Schon gut, schon gut. Aber morgen bleibt es dabei, dass wir gemeinsam den Clyde fotografieren?“, hakte die Hexe nach und streifte sich eine der blonden Haarsträhnen aus dem Gesicht, welche sich aus ihrem schlampig gebundenen Dutt gelöst hatte. „Das habe ich dir doch versprochen und habe ich jemals ein Versprechen gebrochen, hm?“, erwiderte ihr Vater schmunzelnd und Gwen rollte belustigt mit den Augen. „Nein, natürlich nicht! Ich wollte ja auch nur sicher gehen.“, lenkte sie ein. Seit Maximilian ihr damals die Fotos von jenem Fluss geschickt hatte, als gerade der Schnee gefallen war, wollte die Slytherin einen Ausflug dorthin unternehmen und selbst ein paar Eindrücke vom River Clyde einfangen und so war der morgige Sonntag als idealer Tag dafür auserwählt worden. Nachdem Gwen schließlich ihre eigene Tasse geleert hatte, erhob sie sich vom Küchentisch, nahm auch die Tasse ihres Vaters und stellte beide auf der Küchenzeile ab. Anschließend wollte sie sich umwenden, um Mr. Johnson eine Gute Nacht zu wünschen, da durchdrang plötzlich die Türklingel das Haus. Vater und Tochter warfen sich einen verwunderten Blick zu, ehe Gwen bereits in den Flur lief, um zu sehen, wer sich vor ihre Türe verlaufen hatte. „Wer kann das nur sein? Zu dieser späten Stunde?“, murmelte Maximilian und sowie die Blonde die Haustür erreichte, sperrte sie jene auf und öffnete sie einen Spalt.

Sogleich weiteten sich ihre blauen Augen, als sie erkannte, wer da vor ihrem Haus stand und riss die Tür vollständig auf. „Chase! Was macht ihr denn hier?!“, rutschte es ihr erschrocken über die Lippen, während ihr Blick erst auf ihren Freund, der mit Taschen beladen war, und dann auf seine beiden Brüder fiel, die mit erschöpfter Miene zu ihr aufblickten. Alle drei waren in feine Anzüge gekleidet, was nur bedeuten konnte, dass sie von einer der Festivitäten kamen, die Chase' Vater ausgerichtet haben musste. „Kommt rein, was ist denn passiert?“, forderte Gwen die drei auf und nachdem alle im Haus waren, schloss sie die Türe wieder und zog Chase in eine feste Umarmung. Sie könnte es natürlich nicht beschwören, doch irgendwie verhieß dieser Anblick nichts Gutes, denn selbst wenn Chase einen Überraschungsbesuch bei ihr geplant hätte, wäre er in diesem Fall wohl kaum in Begleitung seiner Brüder erschienen.
„Wer ist denn an der Tür, Gwyneth?“, rief ihr Vater schließlich durch den Flur, während er jedoch bereits auf dem Weg durch jenen war und als er die drei Jungs erblickte, klappte ihm erst einmal die Kinnlade herunter. „Heiliger... Ist irgendwas passiert?“, platzte es dann auch aus ihm raus, während er fassungslos von einem fremden Gesicht zum Anderen blickte.
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Chase Logan Campbell
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BeitragThema: Re: Safe in Glasgow   Do 19 Okt 2017 - 16:10

Ein Stein fiel Chase vom Herzen, als er in die blauen Augen seiner Freundin blickte. Der erschöpfte Blick wich für einen Moment einem Lächeln, bis er im nächsten Moment durch die Frage nach den genauen Umständen seines Besuchs überfordert wurde. Natürlich wusste er was geschehen war, aber wie sollte er das alles in Worte fassen? Er hatte sich nicht einfach mit seinen Eltern gestritten, sondern sein Vater hatte sich als Antwort auf Chase Beziehung zu einem Halbblut eine Verlobung mit Eliza aus dem Ärmel geschüttelt. Es war naheliegend, dass das mit Gwyneth und ihm nicht für immer ein Geheimnis bleiben würde. Dafür waren sie in der Schule zu offen mit der Beziehung umgegangen. Dass es derart schnell den alten Campbell erreicht hatte, ließ jedoch nur eine Vermutung zu: Eliza selbst hatte ihrem Vater davon berichtet und dieser hatte es an Logan weitergegeben. Dieser war vermutlich überzeugt seinen Namen rein waschen zu können, indem er seinen Sohn kurzerhand mit der Thompson-Erbin verlobte. Chase selbst hatte dafür gesorgt, dass dieser Plan nicht aufging, aber er musste nun auch die Konsequenzen tragen. Er, Kim und die Zwillinge.
"Das ist eine lange Geschichte." Selten trug Chase Gesicht einen derart ernsten Gesichtsausdruck, wie es in dieser Nacht der Fall war. Der Chaos-stiftende Clown war verschwunden, denn er konnte zu dieser Situation nichts beitragen. Die Zwillinge wurden vorgeschickt, bevor auch Chase den Worten der blonden Hexe nachkam und in das Haus eintrat. Die Taschen hingen noch immer auf seinen Schultern und wurden von dem jungen Zauberer kaum noch wahrgenommen. Er hatte sich an das Gewicht gewöhnt.
Es war schließlich Gwens Umarmung, die ihn ein wenig zur Ruhe kommen ließ. Ihre Berührung und ihr Geruch ließen den Slytherin für einen Moment abschalten. Er atmete tief durch und versuchte die Last des Abends gemeinsam mit der Luft dieses Atemzugs aus sich zu verbannen.
Gerade wollte Chase zu einer Erklärung ansetzen, als eine unbekannte männliche Stimme durch den Flur hallte und sich kurz darauf das Gesicht dazu zeigte. Zweifelsfrei Gwyneths Vater. Es war dem jungen Zauberer unangenehm, dass er mitten in der Nacht unangekündigt in sein Haus platzte und nun auch noch darum bitten musste bleiben zu dürfen.
"Chase", stellte er sich knapp vor und reichte dem Mann die Hand. "Es freut mich Sie kennen zu lernen, Mister Johnson und es tut mir wirklich leid, dass wir so spät in Ihr Haus platzen." Auf Aufklärungen bezüglich seiner Beziehung zu Gwyneth verzichtete Chase absichtlich. Er wusste nicht, was sie bereits von ihm erzählt hatte und er wollte es auch ihr überlassen, was sein Vater wissen sollte. Zwar wusste Chase, dass Mister Johnson nicht mit Logan Campbell zu vergleichen war, war in solchen Dingen aber dennoch vorsichtig. Auch die Zwillinge stellten sich kurz vor und überließen die weiteren Worte wieder ihrem großem Bruder. "Wir können nicht nach Hause. Wäre es möglich, dass wir bei Ihnen übernachten können? Ich werde mich morgen auch sofort auf die Suche nach einer Bleibe für mich und meine Brüder machen." Auf keinen Fall wollte er die Johnsons länger belasten, als es nötig war.
Unterdessen ging von Lucas ein Gähnen aus, während Edward schon die Augen zu zu fallen drohten. Es wäre vermutlich besser genauere Erklärungen folgen zu lassen, wenn die beiden schliefen. Die Zwillinge hatten an dem Tag so einiges durchgemacht und sie hatten vermutlich nicht einmal die Hälfte davon richtig verstanden. Sie hatten jeden Grund dazu, um nun erschöpft und müde zu sein.
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BeitragThema: Re: Safe in Glasgow   Mo 23 Okt 2017 - 23:07

Es war keine Überraschung, dass der plötzliche Besuch der drei Campbells wohl eine etwas längere Erklärung zur Folge haben würde und Gwen kannte ihren Freund schließlich schon gut genug, um dessen ernsten Gesichtsausdruck nicht zu unterschätzen. Aus diesem Grund sollte ihre Umarmung ihm auch gleich zeigen, dass sie für ihn da sein würde, ganz egal was er ihr heute noch berichten würde. Eine Auseinandersetzung mit Logan Campbell wäre vorstellbar. Doch aus welchen Gründen konnte die blonde Slytherin noch nicht erahnen.
Weitere Worte des Paares wurden durch Gwens Vater unterbrochen, dem das Staunen nur so im Gesicht stand, als er die drei jungen Männer in seinem Flur erblickte. Die grünen Augen musterten die schicken Anzüge der Campbells und man brauchte wohl kaum seine Gedanken lesen zu können, um zu erkennen, dass er keine Ahnung hatte, wem er hier gegenüberstand und was dieser Überraschungsbesuch zu bedeuten hatte. Schließlich machte Chase den ersten Schritt und reichte Mr. Johnson die Hand, um sich selbst vorzustellen, was zur Folge hatte, dass dem Mann ein Licht aufzugehen schien. „Chase? DER Chase??“ Ein fragender Blick richtete sich auf seine Tochter, welche ihm mit einem schwachen Lächeln zunickte und sogleich hellte sich Maximilians Gesicht auf und er schüttelte die Hand des Slytherins etwas energischer, als es hätte sein müssen. „Was für eine angenehme Überraschung, endlich lerne ich den jungen Mann kennen, der meine Tochter so verzaubert hat. Herzlich willkommen in meinem Haus. Und bitte sag' doch einfach Maximilian!“, plapperte er überschwänglich drauflos und richtete seinen Blick dann auf Lucas und Edward. „Und das sind deine Brüder! Freut mich sehr euch kennenzulernen.“, redete er weiter, ehe das Lächeln auf seinen Lippen für einen Moment einem noch erstaunteren Gesichtsausdruck wich, als Chase ihn bat, ob er und seine Brüder heute im Hause der Johnsons übernachten durften. „Wie bitte, eine Bleibe?“ Er schien erst einmal die Bedeutung dieser Worte verstehen zu müssen, ehe er rasch seinen Kopf schüttelte und wild wedelnd mit den Händen abwinkte. „Ach papperlapapp eine Bleibe finden. Soweit kommt es mir noch! Wenn ihr nicht nach Hause könnt, dann bleibt ihr solange hier, bis sich die Dinge beruhigt haben, ich kann doch drei Kinder nicht vor die Türe setzen.“, bestimmte Maximilian und nickte Gwen bedeutend zu, welche sogleich erleichtert lächelte, auch wenn sie kaum damit gerechnet hatte, dass ihr Vater ihren Freund einfach weggeschickt hätte.

Als Lucas dann gähnte und Edward fast schon im Stehen einschlief, trat Maximilian ohne Umschweife an Chase heran und nahm ihm die Taschen ab. „Dann wollen wir euch mal rasch ins Bett bringen, das Gästezimmer ist ganz hinten im Flur. Gwyneth würdest du schon mal das Bett vorbereiten? Und ich denke Chase können wir in deinem Zimmer unterbringen, nicht?“ „Ja natürlich.“, antwortete die Blonde und schenkte Chase nochmals ein Lächeln, ehe sie voran ins Gästezimmer lief und sich darum kümmerte, das Bett frisch zu beziehen. Dieses war zwar nicht übermäßig groß, doch würde es für die Zwillinge reichen. Ihr Vater und die Campbells kamen kurz darauf in den Raum und Maximilian stellte die Taschen ab. „Das Badezimmer ist gleich links und Gwens Zimmer liegt gegenüber. Ihr könnt euch gerne an Handtüchern und allem anderen bedienen, fühlt euch wie zu Hause.“, sprach Mr. Johnson unbeirrt weiter und nachdem das Bett fertig war, verließen er und Gwen das Zimmer. „Gute Nacht, Jungs.“ „Schlaft gut und sagt bescheid, wenn ihr etwas braucht.“
Nachdem auch Chase das Gästezimmer verlassen hatte, drehte Maximilian das Licht ab und schloss die Türe. „Noch etwas Tee, Chase? Oder Kakao?“, richtete er sich dann an den Slytherin und lenkte seine Schritte dabei bereits in Richtung der Küche. Gwen griff nach der Hand ihres Freundes und sah ihn nun wieder mit leichter Besorgnis an. „Oder möchtest du auch gleich ins Bett?“, erkundigte sie sich und strich ihm sanft mit dem Daumen über den Handrücken. Zwar brannte sie darauf zu erfahren, was bei ihm zu Hause vorgefallen war, doch würde sie es natürlich verstehen, wenn er zu müde war, um ihr heute noch die ganze Geschichte zu erzählen.
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BeitragThema: Re: Safe in Glasgow   Di 24 Okt 2017 - 15:54

Ein Lächeln durchbrach den ernsten Gesichtsausdruck des jungen Zauberers, als Mister Johnson auf seine Vorstellung mit einer stürmischen Wortflut und einem energischen Händeschütteln reagierte. Es war die Herzlichkeit von Gwens Vater, welche den ältesten Campbellbruder lächeln ließ. Er war dieses Verhalten von seinen Eltern nicht gewöhnt und es tat gut mit dieser Wärme empfange zu werden. Maximilian kannte ihn nur durch die Erzählungen seiner Tochter und doch zögerte er keine Sekunde, als Chase seine Bitte an ihn richtete. Er bot den drei Brüdern sogar einen längeren Aufenthalt an und nahm dem blonden Zauberer damit eine große Last von den Schultern. Da der Zeitraum 'bis die Dinge sich beruhigt haben' aber vermutlich ein unendlicher war, wusste Chase, dass er früher oder später eine Alternative finden müsste. Schließlich konnte er mit Lucas und Edward nicht in jeden Sommerferien bei den Johnsons einziehen. Der spontane Besuch war dem Slytherin bereits unangenehm. Ein dauerhafter Einzug käme daher gar nicht in Frage, auch wenn der Schüler vermutete, dass der Vater seiner Freundin es sogar zulassen würde. Auf diese Weise wollte er die Hilfsbereitschaft des Mannes nicht ausnutzen, oder ausreizen. "Vielen Danke, Mister Jo... äh Maximilian", kam es aufrichtig und erleichtert von Chase, bevor ihm die Taschen abgenommen wurden. Auch das wäre nicht nötig gewesen, aber Chase wollte die Freundlichkeit von Mister Johnson nicht durch Rebellion gering schätzen, weshalb er sich erneut bedankte.
"Ich kann auch...", wollte er dann doch einschreiten, als Gwen sich auch noch bereit erklärte das Bett für die Zwillinge zu beziehen. Doch die blonde Hexe war bereits im Gästezimmer verschwunden, so dass Chase seinen Satz gar nicht beenden konnte. Er wollte auf keinen Fall wie in einem Hotel behandelt werden. Schließlich sah er in seiner Anwesenheit schon eine große Last für die Johnsons. Er und auch die Zwillinge waren durchaus in der Lage ihren Teil zu leisten, auch wenn sie dass bei ihren Eltern nie mussten. Dort wurde einem nämlich alles von Hauselfen hinterher getragen.
Mit einer knappen Geste wies Chase die müden Zwillinge schließlich an sich in das Gästezimmer zu begeben, in welches er den beiden mit Maximilian folgte. Einige Zeit später lagen die Zwillinge, befreit von den Kinderanzügen, in dem Bett und hatten ihre Decken bis zum Kinn hochgezogen. "Gute Nacht", erwiderten die beiden in schlaftrunkener Synchronität, bevor Gwyneth und ihr Vater das Zimmer verließen.
"Wir bekommen das hin. Das verspreche ich euch. Schlaft gut", sprach Chase in ruhigem Ton zu seinen jüngeren Brüdern, bevor er seiner Freundin aus dem Zimmer folgte und Mister Johnson das Licht ausschaltete. Der Slytherin war sich sicher, dass die Zwillinge viele Sorgen in sich trugen und vermutlich stark verunsichert waren. Glücklicherweise schien die Müdigkeit an diesem Abend über all diese Sorgen gesiegt zu haben. Doch morgen musste er für die beiden da sein und ihnen Orientierung und Halt geben.

"Ein Kakao wäre super", entgegnete er mit einem Lächeln und spürte Gwens Hand an seiner. Die Anspannung fiel nach und nach von ihm ab und wich einem leicht pulsierenden Kopfschmerz. Der Slytherin war erschöpft und müde, aber er war sich sicher, dass er noch ewig wach liegen würde, wenn er nun versuchen würde zu schlafen. "Ich denke nicht, dass ich ein Auge zubekommen würde." Zudem schuldete er seinen Gastgebern noch eine Erklärung über den Grund seiner Anwesenheit. Nachdem er sein Sakko abgelegt hatte, ließ Chase sich von Gwen zum Sofa führen, auf welchem sie gemeinsam Platz nahmen, während Maximilian noch in der Küche beschäftigt war. Chase ließ sich zurückfallen und vergrub das Gesicht für einen Moment in seinen Händen, bevor er mit Zeigefinger und Daumen die schmerzenden Schläfen massierte. Einige Atemzüge später hatte er das pulsieren in den Hintergrund verbannt und griff erneut nach Gwyneths Hand. "Logan hat wieder einen seiner Bälle veranstaltet. Der Anlass sollte ein ganz besonderer sein, welchen allerdings keiner der Gäste kannte. Mich eingeschlossen." Unverständnis und Wut verstärkte das schmerzende Pochen in seinen Schläfen, wurde aber mit Mühe davon abgehalten eine Auswirkung auf seine Stimme zu haben. "Er hat gemeinsam mit Elizas Vater den besonderen Anlass bekannt gegeben. Die Verlobung von Eliza und mir." Chase hatte das Ganze zunächst für einen schlechten Scherz gehalten. Als er jedoch realisiert hatte, dass es vollkommen ernst gemeint war, hatte er den Entschluss zur Flucht gefasst. Er hatte nicht nur seine Geschwister mit sich genommen, sondern vor der versammelten Gesellschaft verkündet, dass er sich sowohl von dieser Verlobung, als auch von seinem Vater distanziert. Die Wortwahl des jungen Mannes war dabei mehr als unangebracht gewesen, was aufgrund seiner Flucht aber ohnehin nicht mehr wichtig gewesen war. "Ich musste da raus und ich konnte meine Geschwister nicht dort lassen. Du weißt ja..." Ohne Chase wären die anderen Campbell-Nachkommen zu Logans Zielscheibe geworden und das hätte der Slytherin unter keinen Umständen zugelassen. "Kim ist zu Zach nach Wales gegangen", erklärte er noch die Abwesenheit seiner Schwester, bevor er seine freie Hand erneut an die Schläfen legte, um gegen den Kopfschmerz anzukämpfen.
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Gwyneth Johnson
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BeitragThema: Re: Safe in Glasgow   Sa 20 Jan 2018 - 23:37

Es wäre wohl weder für Gwens Vater noch für sie selbst in Frage gekommen, die drei Campbells nun auch noch dabei helfen zu lassen, die Betten herzurichten, weshalb sie das unausgesprochene Angebot Chase' auch gar nicht erst zum vollständigen Ausspruch kommen ließen. Zudem war es nun erst einmal das Wichtigste, die Zwillinge ins Bett zu bekommen, bevor sie hier mitten im Flur den Schlaf fanden und nachdem diese erste Mission erfüllt war, führte Gwyneth ihren Freund zurück ins Wohnzimmer, um sich dort mit ihm auf der Couch niederzulassen, während ihr Dad ihnen einen Kakao machte. Sanft hatte die blonde Hexe auf Chase' Erklärung genickt, dass er wohl momentan noch kein Auge zubekommen würde, weshalb sie vermutete, dass er die Gründe seines plötzlichen Besuchs ohnehin mit ihr teilen musste, um seinem Kopf etwas Ruhe zu gönnen. So wartete die Blonde geduldig ab, bis er von selbst anfangen würde zu sprechen und sah ihn lediglich mit einem leicht besorgten Blick aus ihren großen blauen Augen an. Und schließlich begann er zu sprechen und die erste Information bezüglich des Balls überraschte die Slytherin nicht sonderlich, war es doch bereits an der Aufmachung der Campbells ersichtlich gewesen, dass sie nicht gerade von einer Campingtour kamen. Allerdings schien es dieses Mal ein wenig anders verlaufen zu sein, denn obwohl Gwyneth wusste, wie wenig Chase von den Veranstaltungen seines Vaters hielt, merkte sie doch deutlich, dass er den heutigen Abend nicht nur missbilligte, sondern äußerst verärgert über die Geschehnisse war. Um ihm ihren Beistand nochmals zu bezeugen, drückte Gwen leicht seine Hand und sowie er ihr schließlich mitteilte, dass Mr. Campbell und Mr. Thompson die Verlobung ihrer Kinder auf jenem Ball bekannt gegeben hatten, klappte ihr unwillkürlich die Kinnlade herunter. „Machst du Witze?!“, rutschte es ihr über die Lippen, obwohl sie dem Mitschüler natürlich deutlich ansehen konnte, dass ihm ganz und gar nicht nach Scherzen zumute war. Natürlich war es jetzt nicht sonderlich überraschend, dass die Väter von Eliza und Chase sich über eine Verbindung derer Sprösslinge gefreut hätten, immerhin hatte sich Eliza ja auch immer so aufgeführt, als wären sie einander schon seit dem Babyalter versprochen gewesen, doch solch eine Verkündung einfach über ihre Köpfe hinweg auf einer Party zu verkünden war mehr als nur ungerecht. Nunja, ob Eliza nicht etwas im Vorhinein darüber gewusst hatte, konnte nicht zu hundert Prozent gesagt werden, doch in welche Lage Chase damit gebracht wurde, war ungeheuerlich. Immerhin wusste Logan doch ganz genau, dass dies nicht im Sinne seines Sohnes war, was wahrscheinlich wiederum der Grund für diese „Überraschungsverkündung“ war.
„Unglaublich, dass er dich einfach vor allen Leuten vor vollendete Tatsachen stellt.“, murmelte Gwen fassungslos über diese Geschichte und nickte anschließend beiläufig, als Chase erklärte, wieso er seine Geschwister nicht einfach dort hätte lassen können. Immerhin war es ihnen allen gelungen zu fliehen und wahrscheinlich würde Logan auch nicht so schnell darauf kommen, seinen Sohn in einem Muggelbezirk in Glasgow zu suchen. Dennoch war es eine ungemeine Bürde für ihn und die Zwillinge, für die sich Chase nun natürlich verantwortlich fühlte. „Mach dir keine Sorgen, hier werdet ihr erstmal Ruhe von alldem haben.“, sprach sie dann ihre Gedanken aus und schenkte Chase ein aufmunterndes Lächeln. „Und wenn die Ferien vorbei sind werden wir das auch irgendwie schaffen, ich stehe zu dir, was auch passiert.“, fügte sie hinzu und lehnte sich zu ihm, um ihm einen Kuss auf die Wange zu drücken. Sie brauchten jetzt nicht darüber fachsimpeln, wie sie die Sachlage lösen sollten, viel wichtiger war, dass Chase den Stress der vergangenen Stunden loslassen konnte und ebenfalls etwas Ruhe fand.

Nach ein paar Augenblicken erschien schließlich Maximilian im Raum, in den Händen zwei Tassen heiße Kakaos mit kleinen Marshmallows darin, welche er vor die beiden Schlangen auf den Couchtisch abstellte. „Ich hoffe, deine Brüder erholen sich gut. Sie sahen wirklich sehr erschöpft aus.“, richtete er das Wort an Chase und ließ sich in einen Sessel sinken, seine Tochter und den jungen Mann kurz betrachtend. „Du brauchst dich nicht verpflichtet fühlen, mir zu erklären, wieso ihr herkommen musstet. Ich kann mir vorstellen, dass es unangenehm sein muss, mitten in der Nacht an eine fremde Tür zu klingeln. Lass dir nur gesagt sein, ihr könnt solange bleiben, wie ihr wollt. Auch gerne bis das nächste Schuljahr wieder anfängt. Dann haben Gwyneth und ich wenigstens ein bisschen Unterhaltung.“, sprach er weiter und zwinkerte Chase mit einem herzlichen Lächeln zu.
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Chase Logan Campbell
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BeitragThema: Re: Safe in Glasgow   So 21 Jan 2018 - 19:22

Es wunderte den Slytherin nicht, dass seine Freundin die ganze Geschichte zunächst für einen schlechten Scherz hielt. Seine Reaktion war keine andere gewesen, als Logan Campbell die nicht ganz so frohe Botschaft vor der ganzen Gesellschafft verkündet hatte. Deshalb war es Chase auch ein Bedürfnis gewesen, den Ruf seines Vaters möglichst stark zu schädigen, bevor er mit seinen Geschwistern geflüchtet war. Es war fast schon beschämend gewesen, dass der alte Campbell mit einer solchen Wendung nicht gerechnet hatte. Er war tatsächlich der Meinung gewesen, dass Chase von ihm derartig eingeschüchtert war, dass er die aufgezwungene Verlobung einfach akzeptieren würde. Der arrogante Unternehmer hatte sogar den Tagespropheten eingeladen und mit einer Top-Story geworben. Im Endeffekt hatte Logan sich auf diese Weise eine Fallhöhe geschaffen, die er nun wohl bereuen dürfte. Chase hatte der Gesellschaft nicht nur offenbart, dass er vollkommen uninformiert über dieses Vorhaben gewesen war und das er die Verlobung ablehnte, sondern auch den Umgang, welchen Logan mit seinen Kindern pflegte offenbart. Das meiste davon würde leider nicht im Tagesprophet erscheinen, weil Logan über genug Geld verfügte, um derartige Artikel zu verhindern, aber es würde den Unternehmer dennoch Geld und Nerven kosten, um den beschädigten Ruf wieder aufzupolieren.
Eine weitere Folge war, dass Chase sich vermutlich von seinem Erbe verabschieden konnte. Das war aber im Angesicht der Geschehnisse kein großes Übel. Irgendwem musste sein Vater die Hotelkette vererben und möglicherweise hätten Kim oder die Zwillinge später noch einen Anspruch darauf. Chase war sich sicher, dass schon der Pflichtanteil, welchen er vom Vermögen der Familie erhalten würde, mehr als genug sein würde. Außerdem ging es bei der ganzen Sache nicht um Geld, sondern um den Befreiungsschlag, welcher den Campbell-Geschwistern nun endlich gelungen war. Mit den Konsequenzen mussten sie nun leben, aber viele schlechte Dinge hatten sie nun hinter sich gelassen.
Chase war nicht einmal eine halbe Stunde im Haus der Johnsons und fühlte sich jetzt schon besser in die Familie aufgenommen, als es bei seinen Eltern jemals der Fall gewesen war. Gwens Worte erfüllten den Slytherin mit neuer Zuversicht. Der Tag hatte ihn viel Kraft gekostet. Die ganze Zeit über musste er der Halt für seine Geschwister sein. Er durfte keine Schwäche zeigen, um Kim und die Zwillinge nicht zu verunsichern. Er wollte stark für sie sein und das alles war unheimlich anstrengend gewesen. Es tat gut, dass er nun endlich ein wenig zur Ruhe kommen konnte. „Danke…“, kam nur knapp über seine Lippen, als die seiner Freundin seine Wange berührten. Chase wusste, dass die blonde Hexe immer zu im halten würde und er hatte keinerlei Zweifel an ihren Worten. Sie schaffte es sogar, ihm seine Anspannung so weit zu nehmen, dass auch die pulsierenden Kopfschmerzen einen Rückzug zu machen schienen.
Ein Lächeln legte sich auf die Lippen des vermutlich ehemaligen Campbell-Erben, als Maximilian den Kakao ins Wohnzimmer brachte. Der Mann kannte ihn so gut wie gar nicht und doch behandelte er ihn auf eine Art, welche Chase so noch nie erlebt hatte. Vermutlich ist es genau diese Art, die einen guten Vater ausmachte. Bei den Campbells und auch bei den Familien, mit denen die Campbells im Kontakt standen, waren derartige Umgangsformen vollkommen unbekannt. Es ging immer nur um Status und Geld. In der Welt der Reinblutclans war kein Platz für ein familiäres Miteinander und irgendeine Form familiärer Zuneigung. Chase hatte sich dort schon immer fehl am Platz gefühlt und Gwyneth und ihr Vater zeigten ihm nun warum. Sie zeigten ihm, was ihm all die Jahre gefehlt hatte. „Die beiden hatten einen langen und anstrengenden Tag. Die sind morgen wieder fit.“ Chase kannte die Energie, die in seinen Brüdern Lucas und Edward steckte. Die beiden konnten keinen Moment stillsitzen und er war sich sicher, dass es schon am nächsten Tag wieder genau so sein würde. „Sie… ähm du glaubst gar nicht, wie dankbar ich bin.“ Es würde den Slytherin vermutlich noch einige Anläufe kosten, bis er sich daran gewöhnt hatte Maximilian duzen zu dürfen. Auch das war für ihn etwas vollkommen Neues. Wenn der auf den Veranstaltungen seiner Familie jemanden geduzt hätte, wäre ihm das vermutlich als schwere Respektlosigkeit ausgelegt worden. Man war stets bemüht Nähe zu verhindern. Auch auf der rein verbalen Ebene.
Ich werde mich hier so gut es geht nützlich machen. Wenn es etwas gibt wobei ich helfen kann, zögern s… zögere bitte nicht mir Bescheid zu geben.“ Im Hause seiner Eltern musste er nie irgendetwas tun. Es gab Hauselfen und Butler, welche sich um all das kümmerten. Es grenzte somit schon fast an ein Wunder, dass Chase dennoch nie ein Problem damit gehabt hatte, sich die Finger schmutzig zu machen. Außerdem war es das mindeste, dass er sich an den alltäglichen Aufgaben beteiligte. Auch die Zwillinge würden dies in den kommenden Tagen lernen müssen.
Chase nahm einen Schluck von dem wirklich leckeren Kakao, bevor er einmal tief durchatmete. Der Kopfschmerz fiel immer weiter von ihm ab und er spürte, dass er innerlich ruhiger wurde. Auch das unangenehme Gefühl bezüglich des abendlichen Auftauchens hatte Gwyneths Vater ihm mittlerweile nehmen können. Von dem Grund für seinen Besuch würde er Maximilian zu einem anderen Zeitpunkt berichten. Nun wollte er erst einmal Abstand zu dem vergangenen Abend aufbauen. Er griff die Hand seiner Freundin etwas fester, so als wolle er verhindern, dass sie ihn losließ, bevor er einen weiteren Schluck aus der Tasse nahm.
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BeitragThema: Re: Safe in Glasgow   Do 25 Jan 2018 - 23:36

Für Gwyneth war es ganz selbstverständlich, für Chase da zu sein, immerhin waren sie schon lange bevor sie ein festes Paar wurden, miteinander durch dick und dünn gegangen. Ebensowenig wäre es ihr eingefallen, ihm nun wegen der Verlobung irgendeine Szene zu machen, denn sie wusste ganz genau, wie es im Hause der Campbells zuging und dass sie sich wegen Eliza keine Gedanken machen musste, war ohnehin klar. Viel mehr empfand sie eine gewisse Form von Stolz für Chase, denn sie konnte sich nur im Entferntesten vorstellen, wie schlimm der heutige Tag für ihn gewesen sein musste. Nicht nur, dass es für ihn selbst eine Reihe von Ereignissen gegeben hatte, die vollkommen unerwartet über ihn hereingebrochen waren, er hatte auch noch die Verantwortung für seine Geschwister auf den Schultern und die blonde Hexe war unglaublich froh, dass er sich dazu entschieden hatte, herzukommen. Dass sie sein Zufluchtsort war, weshalb sie alles in ihrer Macht stehende tun würde, um ihn zu unterstützen. Und wenn es nur darum ging, hier zu sein und ihm zur Ruhe zu verhelfen.
Obwohl Gwen ihren Vater natürlich kannte, war sie trotzdem auch ein wenig überrascht darüber, wie kooperativ er sich zeigte. Zumindest eine Nachfrage über den Grund für Charse' Auftauchen hätte die Blonde irgendwie vermutet, doch Maximilian schien es einzig und allein wichtig zu sein, dass die drei Campbells sich erholten und so formte sie mit den Lippen ein tonloses „Danke“ in Richtung ihres Vaters, welches jener mit einem warmen Lächeln abtat. Dann nickte er, sowie Chase versicherte, dass die Zwillinge morgen wieder fit sein würden und hob anschließend abwehrend die Hände, als der Slytehrin anbot, sich im Haus nützlich zu machen. „Das ist erst einmal nicht nötig. Als Erstes müsst ihr wieder auf die Beine kommen und dann werden wir sehen.“, erwiderte er. Natürlich würden fünf Leute in einem Haushalt mehr Arbeit machen, als zwei, doch Mr. Johnson dachte gar nicht daran, die Campbells gleich in irgendwelche Hausarbeiten einzuspannen. Schließlich waren sie immernoch Gäste und zudem in einer Notsituation.
Nach einigen Augenblicken, in denen auch Gwen immer wieder von ihrem Kakao genippt hatte und die zweite Hand fest mit Chase' verschlungen hielt, erhob sich ihr Vater schließlich wieder aus seinem Sessel und richtete sich an die Schüler: „Ich denke, ich werde mich zurückziehen. Ich hoffe, du schläfst gut, trotz der ganzen Aufregung.“, richtete er sich an Chase und lächelte beiden zu. „Gute Nacht, Chase. Gwyneth.“ „Nacht, Dad.“, antwortete die Blonde, ehe Maximilian sich umwandte und das Wohnzimmer verließ. Ein paar Augenblicke lang hörte man noch das Wasser im Bad rauschen, ehe irgendwo im Haus eine Tür zuschlug und es wieder still um die beiden Slytherins wurde. Gwen strich mit dem Daumen sanft über Chase' Handrücken und ihre blauen Augen lagen auf seinem Gesicht. „Wie fühlst du dich? Brauchst du noch etwas?“, erkundigte sie sich und betrachtete ihren festen Freund mit besorgter Miene.
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Chase Logan Campbell
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BeitragThema: Re: Safe in Glasgow   Fr 26 Jan 2018 - 17:27

Es wunderte Chase kaum, dass Maximilian sein Angebot zu helfen vorerst ausschlug. Der Slytherin reagierte nur mit einem Lächeln. Das würde aber nichts daran ändern, dass er sich in der Zeit, welche er mit den Zwillingen im Haushalt der Johnsons verbringen würde, nützlich machen wollte. Es war schon alles andere als selbstverständlich, dass den drei Geschwistern so bereitwillig angeboten wurde zu bleiben, auch über einen längeren Zeitraum. Da wollte er auf keinen Fall riskieren, dass Gwyneths Vater diese Gutmütigkeit bereute.
Als Maximilian schließlich beschloss sich zurückzuziehen, war Chase Tasse bereits geleert. Der Kopfschmerz war vergangen und der Stress des Tages war vorerst von dem blonden Zauberer abgefallen. Auch er verspürte nun eine gewisse Müdigkeit, die sehr plötzlich das Gefühl von Stress und Überforderung abgelöst hatte. „Gute Nacht“, entgegnete Chase mit einem dankbaren Lächeln, bevor der Vater der jungen Hexe die beiden Schlangen alleine zurückließ.
Es war vor allem der Einfluss seiner Freundin, welcher Chase Ruhe finden ließ. Es fühlte sich so an, als hätte sie ihm einen großen Teil seiner Last abgenommen. Sie waren schon immer füreinander da gewesen, doch extreme Situationen wie die aktuelle zeigten wohl am besten, wie aufrichtig und entschlossen sie füreinander einstanden. Kurz ließ er seinen Kopf auf die Schulter der Freundin sinken. Ihr Geruch hatte eine beruhigende Wirkung auf ihn. Er hatte Gwyneth vermisst und auch wenn an diesem Tag viel zusammengebrochen war, war er froh, dass das alles ihn zu Gwen geführt hatte. Ohne die Vorkommnisse des vergangenen Tages, würde er schließlich noch immer auf dem Campbell-Anwesen sein und die dort übliche Behandlung über sich ergehen lassen. Auch wenn sich der heutige Schritt noch nicht vollkommen richtig anfühlte, hatte Chase die Hoffnung, dass es ein richtiger und guter Schritt war, welcher seine Geschwister und ihn in eine bessere Zukunft führte. Doch ob das wirklich so war, konnte nur die Zukunft zeigen.
Ich denke, etwas Schlaf könnte nicht schaden“, entgegnete der Slytherin auf die Frage seiner immer noch besorgten Freundin, nachdem er seinen Kopf wieder angehoben hatte. „Gwen, ich bin froh dich zu haben.“ Die beiden gehörten absolut nicht zu den Paaren, die sich in schnulzigen Liebesgeständnissen vortrugen, wie gern sie sich hatten. Doch dieser leichte Anflug von Sentimentalität war aufgrund des wirklich anstrengenden Tages nicht zu verhindern gewesen.


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Safe in Glasgow
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