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 Eine diplomatische Konspiration

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Chase Logan Campbell
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BeitragThema: Eine diplomatische Konspiration   Sa 30 Sep 2017 - 1:05

Eine diplomatische Konspiration
Nash (von William geschrieben), Gwyneth & Chase | 16.05.15 | privat | Schicksal: nein

Es war weniger als eine Woche her, dass die Schlangen über ihre Gefühle gesprochen hatten und obwohl die beiden nun ein Paar waren, hatte sich an dem gemeinsamen Umgang nichts geändert. Sie waren nicht ein Paar statt beste Freunde, sondern ein Paar und beste Freunde. Eine Kombination, welche der eigentliche Beziehungsmuffel Chase mittlerweile zum absoluten Jackpot erklären würde. Abgesehen davon, dass nun auch in der Öffentlichkeit ein deutlich näherer und vertrauterer Umgang zwischen Gwen und Chase herrschte, war alles beim alten geblieben. Und auch wenn die Beziehung noch frisch war, war sich der Campbell-Erbe sicher, dass sie Bestand haben würde.
Dennoch wusste der Slytherin auch, dass die Ferien in einem Monat kommen würden und dass diese eine längere Trennung des frischen Paares bedeuteten. Chase Eltern würden den Kontakt wohl kaum zulassen und die Konsequenzen für eine Flucht aus dem Elternhaus kannte er nur zu gut. Dazu kam noch, dass er seine Geschwister auf keinen Fall alleine bei den gemeinsamen Eltern zurücklassen wollte. Noch nicht einmal für einen Tag.
Auch an diesem Wochenende suchten die frisch Verliebten nach ein wenig Zweisamkeit. Natürlich hätten sie wieder auf ihr speziell eingerichtetes Zimmer zurückgreifen können, doch das Wetter war gut und ein Ausflug in den verbotenen Wald erschien spannend und verlockend. Das war der Grund, welcher die beiden am frühen Nachmittag aus dem Schloss, vorbei an den Gewächshäusern und der Wildhüterhütte, direkt in den Wald führte. Nachdem die beiden auch von Wildhüter Adams nicht erwischt worden waren, war Chase sich sicher, dass sie nun keine Probleme mehr bekommen würden. An die Einwohner des Waldes hatte er dabei nicht gedacht. Aber wer traute dem Teilnehmer einer "Todespunkt Challenge" schon zu, dass er realisierte, dass der Wald aus einem gerechtfertigtem Grund verboten war.
"Wir sollten uns demnächst mal nach einem ruhigen Platz am See umschauen. Für den Winter besorge ich wieder das Passwort für das Bad der Vertrauensschüler", schlug Chase vor neckisch vor, während er Gwen tiefer in den Wald führte, wobei er wenig elegant über eine Wurzel stolperte und sich nur mit Mühe daran hinderte zu Boden zu gehen. "Das war geplant", verkündete er wenig überzeugend und setzte sein altbekanntes Grinsen auf.
Die beiden erreichten eine große Lichtung, welche von einzelnen Sonnenstrahlen der Nachmittagssonne erreicht wurde und abgelegen genug war, damit sie andere Schüler mit ähnlichen Plänen nicht finden konnten. "Hier sollten wir ungestört sein", stellte der blonde Zauberer mit einem koketten Grinsen fest und verhinderte eine direkte Antwort seiner Freundin durch einen Kuss.
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Gwyneth Johnson
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BeitragThema: Re: Eine diplomatische Konspiration   So 1 Okt 2017 - 23:21

Man konnte wohl zurecht behaupten, dass die Tatsache, dass Gwen nun mit ihrem besten Freund seit Jahren in einer festen Beziehung steckte zu jenen Dingen gehörte, die die blonde Hexe wohl nie vorher gesehen hätte. Ja, es waren schon öfter Gerüchte über die Schlangen im Umlauf gewesen und nachdem sie ihre Freundschaft ein wenig vertieft hatten, wäre dies vielleicht das erste Anzeichen dafür gewesen, dass daraus etwas Festes entstehen könnte, doch trotzdem war sich Gwyneth stets sicher gewesen, dass sie keine ernsten Beziehungen führen wollte und schon gar nicht ihre Freundschaft zu Chase aufs Spiel setzen würde. So konnte man sich irren, denn vor fast einer Woche war das unvermeidliche eingetreten und die Slytherins hatten sich ihren tiefer gewordenen Gefühlen stellen müssen. Dass dies erst dank Peeves geschehen war, machte die Sache fast noch unglaubwürdiger, doch trotz allem musste Gwen zugeben, dass sie mehr als glücklich über jene Wende der Ereignisse war. Sie hatte sich nicht ohne Grund in Chase verliebt und anstatt von besten Freunden zu einem unausstehlich kitschigen Paar zu werden, hatten sich die beiden in ihrem Umgang zueinander kaum verändert. Der Vorteil war natürlich, dass sie sich nun nicht mehr verstecken mussten, doch in erster Linie waren die Schlangen immer noch Freunde, was jeglichen Zweifel an der Beständigkeit jener Beziehung ausgelöscht hatte.
Dass die Dinge im Sommer durchaus kompliziert werden könnten war kein Geheimnis, immerhin hatte Gwyneth ja bereits das „Vergnügen“ gehabt, Chase' Vater kennenzulernen und dass jener über die Verbindung der Beiden kaum begeistert sein würde, lag auf der Hand. Im Gegensatz zu Gwens Dad, welcher Chase wohl sofort als Schwiegersohn in die Familie aufnehmen würde, doch es würde sich wohl erst herausstellen müssen, ob sie sich in den kommenden Monaten überhaupt regelmäßig sehen konnten. Dies war mit ein Grund, weshalb das junge Paar nun natürlich jede Gelegenheit nutzen wollte, um Zeit miteinander zu verbringen und so war ihnen am heutigen Tag ein Ausflug in den Verbotenen Wald in den Kopf gekommen. Die Schlangen hatten ja generell schon früher dazu geneigt, ihre heimlichen Treffen durch Übertretungen der Schulregeln noch spannender zu gestalten, weswegen es wohl nur eine Frage der Zeit gewesen war, bis sie den Wald als Versteck auswählen würden und nachdem sie es auch unbemerkt an der Hütte des Wildhüters vorbei geschafft hatten, verschwanden sie rasch zwischen den dichten Bäumen.
„Ein sehr guter Plan, da werden Erinnerungen wach.“, erwiderte Gwen auf die Worte ihres Freundes und zwinkerte ihm kokett zu, schließlich war das Bad der Vertrauensschüler jener Ort gewesen, an welchem sie sich zum ersten Mal näher gekommen waren. Als Chase dann so ungalant über eine Wurzel stolperte, konnte Gwen sich das Lachen nicht verkneifen und stupste ihn frech in die Seite. „Ja ist klar!“ Erwiderte sie kichernd und musste dabei selbst aufpassen nicht ebenfalls über ein paar Äste zu fallen, sie sich in rauen Mengen unter ihren Füßen befanden. Nach ein paar Minuten erreichten sie schließlich eine Lichtung und Chase' Vermutung, dass sie hier wohl niemand so schnell stören würde, wurde auch gleich von einem Kuss besiegelt, welchen Gwen lächelnd erwiderte. Sie schlang ihre Arme um seinen Hals und presste sich eng an den Slytherin, während ihren Lippen ein genießerisches Seufzen entfuhr.
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Chase Logan Campbell
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BeitragThema: Re: Eine diplomatische Konspiration   Mo 2 Okt 2017 - 0:27

Aufgesetzte Enttäuschung war die Reaktion auf die Schadenfreude der blonden Hexe, nachdem Chase über die Wurzel gestolpert war. Eigentlich grenzte es an ein Wunder, dass ihm ein solches Missgeschick erst so spät passierte. Denn wenn er etwas konnte, dann war das tollpatschig sein und Unfälle haben. Es musste schließlich einen Grund dafür geben, dass er die Challenge gegen Dario anführte und mit Sicherheit auch gewinnen würde. Doch der Vorfall war schnell vergessen, als das Paar die Lichtung erreicht hatte. Gwen erwiderte seinen Kuss und kam Chase näher, als dieser seine Arme um ihre Taille legte. Chase würde diese verbotenen Ausreißer in den Ferien vermissen. Es war eine der Konstanten in der Beziehung der beiden und eines der Dinge, die sich auch in ihrer neuen Situation nicht verändert hatten. Die Ferien würden den beiden diese Konstante nehmen und noch so viele andere. Nicht einmal einen Brief könnte Gwen ihm schreiben, ohne befürchten zu müssen, dass dieser in Logans Hände geriet. Der Slytherin war sich jetzt schon sicher, dass er das nicht aushalten würde und dass er irgendeine Dummheit begehen würde. Doch für wen sollte er sonst Dummheiten begehen, wenn nicht für Gwen. Wie sehr die Situation bei den Campbells wirklich eskalieren würde, konnte der junge Zauberer sich in diesem Moment noch gar nicht vorstellen.
Chase legte seine Jacke auf den Boden, um zumindest eine kleine Unterlage zu schaffen. Zudem beschloss er, dass es mittlerweile zu dunkel geworden war und die wenigen Strahlen des Mondes die Lichtung nicht stark genug beleuchteten. Kurzerhand entzündete er einige Hölzer zu einem kleinen Lagerfeuer, welches sowohl Wärme, als auch Licht spendete. Und Licht war dabei wirklich sein Hauptbeweggrund gewesen. Gwen und Chase gehörten nicht zu den kitschigen Paaren, die sich Kerzen anzündeten, nur weil irgendwelche Paare der unausstehlichen Art das für eine romantische Pflicht erklärt hatten. Sie waren für diese kitschige Romantik-Tour beide nicht geschaffen und das war vermutlich auch der Grund dafür, dass die beiden noch vor einer Woche strikt gegen Beziehungen waren. Doch nun konnten sie in einer Beziehung und trotzdem gemeinsam gegen Beziehungen sein. Sie hatte Gefühle füreinander, sie genossen die gemeinsame Zeit und sie amüsierten sich gemeinsam über all die Kerzenfreunde und Liebesgedicht-Fanatiker in ihrer Umgebung. Das war die wohl einzige Form einer Beziehung, welche für die Schlangen in Frage kam.
Unter einem weiteren Kuss ließen die beiden Slytherins sich auf der Jacke nieder und die Annäherungen wurden deutlich ernster, als ein lautes Geräusch auf der anderen Seite der Lichtung dafür sorgte, dass Chase aufblickte. In der Dunkelheit war nichts zu erkennen und das Licht des Feuers reichte nicht weit genug, aber er war sich sicher, dass sich im Schutz der Bäume etwas bewegt hatte. Knackende Äste und ein dumpfes Klopfen, so als würde jemand durch den Wald laufen, hallte über die Lichtung. "Da ist jemand. Wenn das Healy ist..." Es gefiel dem Slytherin ganz und gar nicht, dass irgendjemand ihre Zweisamkeit störte und deshalb tat Chase das, was er am besten konnte: überstürzt handeln, ohne vorher nachzudenken. Er stand auf und griff dabei nach einem kleinen Stein. Nachdem er sich sein Shirt gerichtete hatte, welches bereits weit hochgezogen war, rief er den Geräuschen etwas entgegen: "Wer ist da? Komm raus!" Der Stein wurde einige Herzschläge später in den dunklen Wald geschleudert und verschwand in der Finsternis.
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Gwyneth Johnson
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BeitragThema: Re: Eine diplomatische Konspiration   Fr 6 Okt 2017 - 18:21

Es hatte nicht lange gedauert, bis die Slytherins eng aneinandergeschlungen auf der Lichtung zum Stehen gekommen waren und die Geräusche des Waldes ihrem Vorhaben eine zusätzliche Spannung verliehen. Gwen genoss diesen Teil ihrer Beziehung, denn sie konnte mit Romantik und Kitsch nichts anfangen und würde niemals von Chase erwarten, sie mit Rosenblüten und Kerzen zu überfallen. Abgesehen davon, dass es viel zu leicht war eine romantische Athmosphäre wieder zu zerstören - wie etwa, wenn eine der Kerzen umfiel oder irgendein ungebetener Gast unabsichtlich hereinplatzte. So etwas wollten sich beide Schlangen nicht antun, denn schließlich wussten sie ganz genau, wie besonders sie füreinander waren und legten mehr Wert auf Spaß, als auf Kitsch. Anders würde die Sache zwischen ihnen auch nicht funktionieren, denn sie beide verdrehten gleichermaßen die Augen über jene Paare, die sich ab dem Zeitpunkt des Beziehungsanfangs in schnulzige Kletten verwandelten und nichts anderes mehr im Kopf hatten als Romantik. Man mochte damit argumentieren, dass dies doch quasi der normale „Rosarote-Brillen-Effekt“ am Anfang jeder Beziehung war, doch Chase und Gwen hatten jenen gar nicht gebraucht. Sie kannten sich in- und auswendig und mussten sich deshalb auch nicht verstellen, nur weil sie sich nun als Freund und Freundin bezeichneten. Und das war gut so, denn nichts war an einer Beziehung anstrengender, als die ständigen Gedanken darüber, was der Andere vielleicht über einen denken würde, wenn man sich länger kannte und die tiefsten Geheimnisse miteinander teilte.
Als ihre Tätigkeit im Stehen zu unbequem wurde, zog Chase seine Jacke aus, um ihnen auf dem kühlen Waldboden eine Unterlage zu schaffen und entzündete zudem noch ein kleines Feuer, damit sie nicht gänzlich im Dunkeln sein würden, schließlich war der Wald doch trotz allem in seiner Dichte nicht zu unterschätzen. Kaum waren jene Vorbereitungen abgeschlossen, ließ sich das Paar auf der Jacke nieder und verlor bald jeglichen Sinn für die Umgebung, als plötzlich ein auffallend nahes Geräusch sie unterbrach. Beide blickten auf und Gwen hielt ihren bereits beschleunigten Atem an, um jeglichen Laut in ihrer Nähe aufnehmen zu können. „Der Idiot wird uns doch nicht gefolgt sein...“, murmelte sie genervt, als Chase Brian im Verdacht hatte und erhob sich ebenfalls, um ihre Kleidung zurecht zu zupfen, welche auch längst nicht mehr an Ort und Stelle saß. Dann zog sie ihren Zauberstab und entzündete mit jenem ein Licht, doch auch dieses reichte nicht aus, um durch die Dunkelheit etwas zu erkennen. Auch wenn es bis jetzt ein spannendes Abenteuer gewesen war, sich hier rauszuschleichen, beschlich Gwyneth nun doch ein etwas mulmiges Gefühl und sie wollte sich gar nicht ausmalen, was im Finsteren möglicherweise auf der Lauer liegen könnte. Chase versuchte bereits, jenes „Etwas“ mit einem kleinen Stein aus seinem Versteck zu locken und als dieser in der Dunkelheit verschwand, lauschten die Schüler aufmerksam nach einem Geräusch des Aufpralls. Die Blonde konnte auf Strafarbeiten gut verzichten, doch wenn die Geschichten über jene Monster, die hier im Wald hausen sollten, tatsächlich nicht überspitzt waren, wäre es wohl für sie besser, lediglich vom Wildhüter aufgespürt worden zu sein. Doch vielleicht hatten sie ja auch Glück und es handelte sich nur um eine streunende Katze, die bei dem fliegenden Stein das Weite gesucht hatte. Wie sehr diese Vermutung der Unwahrheit entsprach, wurde leider bereits im nächsten Augenblick klar...
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Eine diplomatische Konspiration   So 8 Okt 2017 - 18:41

NPC: Zentaur: Nash Sohn des Rasalas und Thronfolger seines Vaters

Die Nachtpatroullie hatte begonnen und Nash war mit zwei seiner engsten vertrauten losgezogen um in der Nähe des Waldrandes Ausschau nach jungen Schülern zu halten. Er musste den Stamm und seinen Vater davon überzeugen, dass sich die Menschen niemals änderten. Sie war machtbesessene Wesen und würden die Zentauren selbst nach Aushandlung des Friedens nur wieder unterdrücken. Sie waren ihre Feinde und es wurde Zeit das man sie mit allen Mitteln bekämpfte und sich die Freiheit aller Zentaurenstämme zurückholte. Dazu musste er nur Boten zu den Stämmen in der Welt schicken, damit sich die Armeen vereinen und den Zauberern endlich die Macht über die Welt abnehmen konnten. Sie waren nun lange genug die machtvollste Rasse auf diesem Planeten, es wurde Zeit das ein wahrhaftiger Krieger die Spitze übernahm und die Zentauren aus ihrem Elend und der Gefangenschaft befreite. Eines Tages würden die Menschen in Käfigen hausen oder in begrenzten Gebieten die von den Zentauren überwacht wurden und er würde an seines Vaters Stelle treten und allen zeigen, welch heroischer mächtiger Krieger in ihm steckte. Die Sterne des Schicksals standen am rechten Fleck und symbolisierten ein großes Blutvergießen in der Zukunft. Das Schicksal war ihm gnädig und würde ihn auf seinem Kreuzzug gegen die Menschheit tragen. Hoffentlich war sein Bruder nicht so närrisch, um nach der Machtübernahme von Nash weiterhin seine Sympathie zu bekunden. Denn sobald Nash seinen Vater abgelöst hatte, würde er jeden der Sympathie offen für die Menschen äußert und danach handelt zum Verräter des Stammes erklären. Für ihn waren die Zentauren die Rasse die das sagen haben sollten, schließlich waren sie es die mit der Natur eins waren, die in Frieden mit ihr lebten und  nicht wie die Menschen alles zerstörten. Es war Zeit eine gigantische Armee aufzustellen und die Festung der Knechtschaft endlich zu erstürmen. Schon bald würden sie auf den Knien ihn um Gnade anbetteln, während junge Zentaurenjünglinge mit Bewunderung und Begeisterung zu Nash als einen großen Krieger aufsehen würden und ihn vergötterten, ihm nacheiferten und genauso werde wollten wie er. Doch um diesen Frieden zu brechen, musste er es geschickt anstellen und mit List und Argwohn seines Vaters Vertrauen in die Menschen erschüttern. Schließlich würde er sich nie gegen seinen geliebten ehrenvollen Vater auflehnen, er liebte zu sehr dafür und tat alles um ihn stolz zu machen. Nach seinem Tod, würde er Nash von oben zu lächeln können, denn er würde sehen wie Nash aus der Versenkung heraus ein riesiges Reich für die Zentauren erschaffen würde. Eines das den brennenden Untergang der menschlichen Zivilisation zur Folge hätte.

An diesem Abend sollte sich sein sehnlichster Wunsch erfüllen, wie es der Zufall wollte waren tatsächlich zwei sich paarende Menschen in den Wald gekommen und besaßen sogar noch die Frechheit ein Feuer zu entzünden und einen Stein in ihre Richtung zu werfen. Zu seinem großen Entsetzen hatte ihn dieser Stein auch noch getroffen. So war das also, sie verhöhnten die Zentauren und schienen keinen Respekt vor ihnen zu haben, nur weil sie auf diesem Schloss lebten. Sie waren die ideale Opfer für seine Konspiration gegen die Menschheit. Wenn er es geschickt anstellte, würde an diesem Abend endlich der erste Meilenstein gesetzt werden, für seinen neuen Kreuzzug gegen die großen Unterdrücker dieser Welt und sobald die Zentauren den Anfang gemacht hätten, würde es sich nicht lange dauern bis sich Elfen und Kobolde mit auf ihre Seite stellen und gemeinsam würden sie die Menschen ein für alle Mal in die Winde zerstreuen.

Mit dem Stein von Chase, gab er seinen Leuten ein Zeichen, sodass sie ihre Bögen zogen und die Pfeile einspannten. Leise schlich er sich an die Lichtung an und als der Moment gekommen war, ritten sie lautstark hervor und umstellten Weiblein und Männlein. Nashs Leibwächter zielten mit Pfeil und Bogen auf die beiden Kinder, während Nash provokativ den Stein von Chase in der Hand hielt  und sie erbost ansah. "Haltet ein oder ihr werdet niedergestreckt!", sagte er lauthals und musste sich ein Grinsen verkneifen. "Ihr habt die Gesetze des Waldes missachtet und den Thronfolger des Rasalas verhöhnt in dem er mich mit einem Stein beworfen habt. Mit voller Absicht und im vollbesitze eurer geistigen Kräfte, seid ihr eines schmachvollen Verbrechens schuldig. Ihr die ihr den Wald nicht respektiert und Feuer macht, mit Steinen werft und respektlos euch verhaltet, werdet mit uns kommen und euch vor dem Stammesanführer verantworten müssen. Wenn ihr versucht zu fliehen oder Gegenwehr zu leisten, werdet ihr es bereuen. Die Anklage lautet, Brandstiftung und Missachtung des Respekts eines Würdenträgers!", seine kräftige tiefe Stimme war laut und genauso einnehmend wie sein muskulöser Oberkörper. Amüsiert sah er zu den beiden Winzlingen hinunter und es gab ihm eine gewisse Befriedigung die Angst in ihren Augen erblühen sehen zu können. Nichts war schöner als Menschen in Demut und Reue zu erkennen. Bedrohlich und mit wütendem Gesicht stand er vor ihnen und bäumte sich vor Chase noch auf. Ja, er wollte dem männlichen Part deutlich signalisieren, dass er hier das Sagen hatte und der dominantere war.
"Ihr werdet mir widerstandslos folgen. Dank euch kann ich dem Anführer endlich verdeutlichen welch Ungeheuer die Menschen sind. Ihr habt keinen Respekt vor dem Wald, vor der Natur vor uns, aber jetzt werdet ihr ihn lernen und ihn am eigenen Leib spüren! LOS! Vorwärts!", zischte er lautstark und schubste Chase mit seiner Hufe gewaltig nach vorne. So stark das der Junge aufjedenfall Schmerzen haben würde. Das Gesetz, dass Jünglingen kein Leid zugefügt wird, missachtete er hierbei, weil es ihm bei den niederen Menschen sowieso egal war und es laut seiner eigenen Interpretation nur für Zentauren galt.
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Chase Logan Campbell
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BeitragThema: Re: Eine diplomatische Konspiration   So 8 Okt 2017 - 21:35

Als sich Chase gerade ausmalte, wie Brian Healy mit einer Beule am Kopf aus den Schatten hervor kam und Chase sich gemeinsam mit Gwen über den verdienten Treffer amüsieren konnte, kam es ganz anders. Aus der Dunkelheit brach eine Gruppe Zentauren hervor und schloss die beiden Schüler ein. Noch nie zuvor war Chase einem solchen Wesen begegnet. Sie waren in jeder Warnung über den verbotenen Wald enthalten, aber bisher hatte er Übergriffe durch diese Kreaturen immer für Horrormärchen gehalten, um die Schüler von dem Wald fern zu halten. Ein Irrtum, wie sich in diesem Moment zweifelsfrei zeigte. Natürlich sollte das junge Paar nicht irgendwelchen Zentauren begegnen, sondern dem Prinz irgendeines Clans, welchen Chase vermutlich kennen würde, wenn er im Unterricht aufgepasst hätte. Der Campbell-Erbe war schon immer gut darin gewesen unbewusst sehr großen Mist zu bauen, aber dieses Mal hatte er sich tatsächlich selbst übertroffen.
Während er die Frage, ob sich der Verdauungstrakt dieser Wesen im menschlichen oder tierischen Körper befand und wofür der jeweils andere Körperteil diente, verdrängte, dachte er darüber nach, wie er Gwen und sich aus diesem Schlamassel befreien konnte. Doch darin lag nun wirklich nicht seine Stärke. Schwierigkeiten auszulösen war absolut kein Problem. Im Notfall war man Steine nach wiehernden Waldprinzen. Diesen Schwierigkeiten zu entkommen, war hingegen immer reiner Glückssache. Außerdem stellte sich schon die Frage, wie man einen adligen Zentauren ansprach. Zudem schen es sich bei diesem Vertreter um eine ziemlich pingelige Diva zu handeln. Die Situation wäre fast amüsant, wenn die Pferdemenschen nicht mit Bögen auf die Schüler zielen würden.
Erneut drängte sich eine Frage zu der fremden Anatomie auf und obwohl Chase wusste, dass diese Gedanken vollkommen unangebracht waren, musste er zumindest kurz darüber nachdenken, wie sich eine Schwangerschaft bei Zentauren ereignete. Welcher der beiden Bäuche trug das Kind in sich? Auch andere anatomische Aspekte führten immer wieder zu einer Frage: Welcher Körperteil war zuständig und warum nicht der andere?
"Die Gesetze des Waldes missachtet? Muss sich der zukünftige Herrscher des Waldes wirklich von einem Stein bedroht fühlen?" Kaum waren die Worte ausgesprochen worden, wurde Chase klar, dass
es vielleicht nicht so klug war, wenn man diese Wesen noch provozierte. Dennoch setzte dieser ganze Zirkus schon ein sehr verkümmertes Selbstwertgefühl voraus. Wenn er wenigstens wüsste, wie es um die durchschnittliche Intelligenz dieser Wesen bestellt war. Wieder etwas, was er im Unterricht hätte lernen können.
"Könnt ihr nicht diese Bögen runternehmen? Was sollen wir euch denn bitte antun, was eine solche Vorsichtsmaßnahme erfordert, euer Hochhufgeboren?" Und obwohl es diplomatisch begonnen hatte, konnte sich Chase seine letzten Worte nicht verkneifen. "Sind die Dinger klug?", versuchte er sich schließlich in leisem Ton bei seiner Freundin zu erkundigen. Sie schien ohnehin ein großes Interesse für magische Geschöpfe entwickelt zu haben, seitdem dieser schwedische Professor in dem Fach aushalf.
Weitere Provokationen wäre wohl wirklich unangebracht und lebensgefährlich, weshalb jede weitere provokante Idee im Keim erstickt wurde. Dieser Thronfolger schien eine voreingenommen Diva zu sein, weshalb ein Gespräch mit dem erwähnten Stammesanführer vermutlich keine so schlechte Idee war, wenn die Situation nicht tödlich enden sollte. "Alles klar. Wir folgen euch ohne Widerstand. Aber versichert uns im Gegenzug, dass wir unversehrt zum Schloss zurückkehren können!" Mit denen zu verhandeln, welche Bögen auf einen richtete war vermutlich auch eher sinnlos, aber den beiden blieb in dieser Situation kaum etwas anderes übrig.
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Gwyneth Johnson
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BeitragThema: Re: Eine diplomatische Konspiration   Fr 13 Okt 2017 - 0:39

Gwens blaue Augen weiteten sich und das Herz rutschte ihr ein paar Etagen tiefer, als die trappelnden Hufschläge zwischen den Bäumen erklangen und sowie die Zentauren sie nun beide mit gespannten Bögen umzingelten, sog sie scharf die kühle Luft ein. Natürlich war ihr der Thronfolger Rasalas ein Begriff, denn im Gegensatz zu Chase hatte sie immer gut aufgepasst, wenn es um die Geschöpfe des Verbotenen Waldes ging, was nicht zuletzt damit zusammenhing, dass der neue Lehrer dieses Fachs einfach toll aussah, wenn er davon sprach... Trotz allem hatte sie die Sachlage wohl doch auch unterschätzt, sonst hätte sie sich wohl kaum überreden lassen, die Grenze des Waldes verbotenerweise zu betreten, doch war ihr wohl bewusst, dass sie nun womöglich ein Wunder bräuchten, um hier wieder heil rauszukommen. Chase schien den Ernst der Lage entweder zu unterschätzen oder er bewies unbrechbaren Mut, als er dem Zentauren mit gewagter Wortwahl antwortete. „Verscherz' es dir nicht mit denen.“, zischte sie ihm deshalb ins Ohr und griff nach seinem Arm, auch wenn sie wahrscheinlich in jeder anderen Situation über die Bezeichnung des Hochhufgeborenen gelacht hätte.
Doch nun war ihr klar, dass es hier wenig zum Lachen gab und die Art und Weise, wie die Wesen mit ihren Hufen stampften, stellten dies deutlich unter Beweis. Als Chase sie nun auch noch fragte, ob die „Dinger“ klug waren, nickte sie bekräftigend: „Sie gehören zu den intelligentesten Wesen überhaupt.“, klärte sie ihren Freund in warnendem Tonfall auf, ehe sie nun einen halben Schritt nach vorne trat und die Hände ergebend vor dem Zentaurenprinz erhob. „Wir versprechen, dass so etwas nie wieder vorkommen wird und hoffen, Euer Stammesanführer möge uns gegenüber gnädig sein.“, versuchte sie, die Situation ein wenig zu entschärfen, doch an dem „Gespräch“ mit dem Anführer des Stammes würden sie wohl trotz allem nicht vorbei kommen. Auch war es wohl unwahrscheinlich, dass die Zentauren sich auf die Verhandlung einlassen würden, sie unversehrt wieder zum Schloss zurückkehren zu lassen, auch wenn sie streng genommen noch als „unschuldige Fohlen“ zu bezeichnen wären, die im Grunde nicht bekämpft werden durften. Zumindest besagten dies die Prinzipien der Zentauren. Für wie unschuldig sie jedoch noch galten, nachdem sie - wie erwähnt - angebliche Brandstiftung und Missachtung des Respekts eines Würdenträgers begannen hatten, wusste Gwen nicht. Immerhin schien dieser Thronfolger hier schon von vorn herein keine sehr positive Meinung von Menschen zu haben.
Schließlich trat sie wieder zurück an Chase' Seite und nahm seine Hand, während ihre Augen aufmerksam auf den Wesen vor ihnen lagen. In ihrem Fall wäre es wohl klüger, nicht mehr allzu viel zu sagen, denn wenn sie es schafften, vor dem Stammesanführer gut dazustehen, dann würden die anderen sie zwangsläufig laufen lassen müssen, zumindest wenn die Hierarchie noch eindeutig festgelegt war, was zumindest anhand dessen abzulesen war, dass dieser Zentaurenprinz sie nicht auf der Stelle den Riesenspinnen zum Fraß vorwarf.
Als sie schließlich von der Herde in eine Richtung tiefer in den Wald getrieben wurden, blieb ihnen ohnehin nichts anderes übrig, als sich von der Gruppe Zentauren führen zu lassen. „Hoffen wir, dass der Stammesanführer weniger aggressiv ist.“, flüsterte Gwen Chase dabei zu und biss sich auf die Unterlippe. Wenn sie Pech hatten, dann würde dieses kleine Abenteuer nicht sonderlich gut für sie ausgehen. Vielleicht waren sie dieses Mal mit den Regelübertritten doch ein wenig zu weit gegangen...
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Eine diplomatische Konspiration
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