Harry Potter - Foren-RPG
 
StartseiteFür NeulingeWetterMitgliederAnmeldenLogin
Gryffindor

0 Punkte

Slytherin

0 Punkte

Ravenclaw

0 Punkte

Hufflepuff

0 Punkte
____________

Orden

44 Punkte

Professoren

94 Punkte

Todesser

37 Punkte

Ministerium

22 Punkte
Hauptplotevents:

Event:



Infos:


Gesucht:


Unterricht (Gruppe 1):
Zu Starten:

Zu Beenden:

Wichtige Eilmeldungen
des Tagespropheten:



Besucherzähler
Besucherzaehler
Umloggen
Benutzername:

Passwort:


Austausch | 
 

 Eine fragwürdige Herkunft

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
William Gordon
Mannschaftskapitän - Hufflepuff
avatar

Anzahl der Beiträge : 1093
Anmeldedatum : 01.11.14

Charakterbogen
EP:
2661/2800  (2661/2800)

BeitragThema: Eine fragwürdige Herkunft   Do 28 Sep 2017 - 23:27

Es war seltsam, extrem seltsam sogar. Die ganze Zeit über seitdem er in den letzten Ferien kurz zuhause gewesen war, hatte er das Gefühl, dass sich dort etwas verändert hätte. Die ehemalige Professorin Viktoria Branson hatte die Rune auf dem Pergament, dass seine Mutter vor ihrem Tod hinterließ entschlüsseln können und eine Liste von Zutaten für einen schwarz magischen Trank zu Tage fördern können. Doch da war noch mehr gewesen, die Flöte die William geschenkt bekommen hatte und die selbst magische Kräfte besaß. Seinen Recherchen nach, waren magische Musikinstrumente in der Welt der Zauberer nicht grade üblich und wenn brauchten sie eine lange Zeit bis sie hergestellt werden konnten. Außerdem hatte die Nachricht an ihn, die seine Mutter ihm hinterlassen hatte, noch etwas anderes in der Rune beinhaltet, eine Art Notenstrang. Da er aber die Abfolge der Noten sehr merkwürdig fand und selbst noch Schwierigkeiten hatte, Notenschlüssel zu erkennen, wollte er sich an jemanden wenden, der davon Ahnung hatte. Und die einzige Familie die er kannte und deren Tochter zufällig in Hogwarts war, war Alice McKenzie. Vielleicht konnte sie das Geheimnis über diesen Notenschlüssel und die Noten selbst herausfinden und sogar ihm erklären wie man eine magische Flöte richtig benutzte. Bisher wusste er nur, dass sich ein Schild aufbaute solange man auf ihr spielte, allerdings auch nicht immer und wenn er ihn wirklich gebraucht hatte, war er nicht erschienen. Daher kam er zu dem Schluss das es da irgendeinen Trick geben musste und Alice McKenzie kannte sich auf dem Gebiet der Musik wesentlich besser aus, als ein klimpernder Gordon, der eigentlich durch und durch unmusikalisch war und seltsamerweise immer nur dieselbe Melodie spielte. Sie konnte ihm helfen, das Rätsel um seine Mutter und diese Flöte zu lösen. Vielleicht hatte dieser Unfall gar nicht ihren Tod zur folge gehabt, ja vielleicht lebte sie ja sogar noch? Diese Möglichkeit konnte William nicht ausschließen und deshalb war es umso wichtiger, dass er Alice mit ins Boot holte. Sie war seine einzige Chance, auch wenn er sich die Frage stellte, wie sie wohl darauf reagieren würde. An und für sich, hatte er noch nicht soviel Kontakt zu ihr gehabt, auch wenn er ihr Aussehen eigentlich schon immer als interessant definiert hatte. Andere mochten sie vielleicht als komisch oder unheimlich ansehen, aber Will fand es einfach mal schön zu sehen, dass jemand aus der Art schlagen konnte.

Außerdem war es von Vorteil, dass sie so aussah wie sie nunmal aussah, denn so war sie leichter für ihn zu finden. An diesem Tag hatte er geschlagene zwei Stunden versucht sie ausfindig zu machen, da er nicht in den Gemeinschaftsraum der Ravenclaws kam, hatte er einen befreundeten Mitschüler aus dem Haus gebeten nachzusehen, aber sie schien nicht da zu sein. Erst als er in der großen Halle herumfragte, sagten einige sie hätten sie nach draußen gehen sehen. Endlich eine Spur, der er folgen konnte. McKenzie, besaß sie etwa all die Antworten? War sie vielleicht der Schlüssel zur Wiedervereinigung der Familie Gordon? Wenn ja, würde er alles für sie tun und ihr bis ans Ende seines Lebens dankbar sein. Andererseits durfte er sich nicht soviele Hoffnungen machen, immerhin wurde man in solchen Situationen sehr schnell enttäuscht und verletzt.

Er suchte und suchte, lief bis ihm die Puste ausging, bis er sie schließlich am See entdeckte und mit einem freudigen Lächeln auf sie zu rannte. Wenn es auch nur die geringste Chance gab, dass seine Mutter noch am Leben war, musste er sie ergreifen! Das würde jeder verstehen und er hoffte das Alice ihm helfen konnte. Aus tiefster Seele und innigster Überzeugung glaubte er daran und war bereit alles zu geben, um diese Möglichkeit zu realisieren. "ALICE", rief er ihr aus der Entfernung zu und blieb nach einigen Augenblicken völlig außer Atem neben ihr stehen. "Alice..ich ehm ich wollte dich etwas fragen. Hättest du grade Zeit oder störe ich dich unpassend? Bitte es ist sehr dringend und ich glaube du bist die einzige die mir gerade helfen könnte.", purzelte es aus ihm heraus. Danach musst er erstmal eine Pause einlegen und seine normale Atmung wiederherstellen. Es dauerte einige Augenblicke bis er wieder halbwegs normal reden konnte und sah sie dann mit leuchtenden fest entschlossen an.
Er nahm die Flöte aus seiner Umhängetasche. "Hier diese Flöte wurde mir damals von meiner Mutter geschenkt, sie soll magische Kräfte besitzen...jedoch...der Schild der sich normal schützend um den spielenden legt, baut sich nicht auf. Und wenn nur sehr zufällig. Ich weiß, dass der spielende dafür fest an einem Platz stehen muss und der Schild nur aktiv bleibt solange man die Melodie spielt...aber wieso erscheint er nicht, wenn ich das will? Was mache ich falsch? Mal davon abgesehen das ich ziemlich unmusikalisch bin? Es muss doch möglich sein, den Schild auch gewollt hervorzurufen oder?", fragte er neugierig. Er musste zuerst herausfinden was es mit dieser Flöte auf sich hatte, "Glaubst du, du könntest herausfinden, woher meine Mutter ein solches Stück hat? Bitte...es könnte wichtig sein...ich erzähl dir dafür alles was du wissen musst und willst..", es war mehr als nur dringend und er spürte wie sein Herz aufgeregt in seiner Brust schlug, er überstürzte sich förmlich und schien nicht wie sonst die Ruhe selbst zu sein.

Alice McKenzie war ein ungewöhnlicher Mensch, still und zurückhaltend aber sie faszinierte ihn. Sie hatte etwas mystisches an sich und da ein William Rätsel liebte, machte sie ihn natürlich neugierig. Welchen Grund gab es für ihr Aussehen? Wollte sie etwas damit signalisieren? Oder wollte sie einfach nur zeigen, dass sie ein freier Mensch ist? Gut, er konnte ihr leider diese etwas sehr persönlichen Fragen nicht stellen, auch wenn er es gerne wollte.

Offplay: An meine liebe Mitspielerin: Du darfst dir hier alles zu dieser Flöte ausdenken was du magst. Ich würde gerne Wills Story durch zufällige Elemente ausstatten und wenn ein Spieler da was mit einbringt ist das auch für mich spannender als wenn ich seine Story immer nur alleine schreibe. Solltest du jedoch keine ideen oder keine Ahnung haben, kannst du mir entweder per pn schreiben oder Alice halt einfach ahnungslos lassen. Wie gesagt ich würde mich über ein paar von anderen Spielern in meine story eingebrachte Elemente freuen und ich glaube Alice kann für Will sehr relevant werden was seine Familie angeht. Very Happy
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Alice Cathrine MacKenzie
Schüler - Ravenclaw || Animagus
avatar

Anzahl der Beiträge : 23
Anmeldedatum : 15.08.17

Charakterbogen
EP:
2400/2600  (2400/2600)

BeitragThema: Re: Eine fragwürdige Herkunft   Fr 29 Sep 2017 - 14:48

Alice hatte schon lange keine so schlimmen Albträume mehr gehabt. Das Gesicht ihrer Schwester hatte sie bis zu ihrem Erwachen verfolgt und selbst jetzt hin es noch wie eine Schleier vor ihrem Gesicht. Es war kurz vor Ende des Schuljahres und bald würde sie nach Hause aufbrechen. Sie schauderte leicht und sah aus dem hohen Turmfenster. Das Wetter war schön, aber ein Blick auf die Uhr verriet ihr, dass sie noch nicht einmal Frühstück bekommen würde, sollte sie jetzt aufstehen. Sie ließ sie in die Kissen sinken und schloss die Augen, nur um sie danach schlagartig wieder zu öffnen. Wieder das blutige Gesicht ihre Ebenbildes, dass sie eins gewesen war. Leicht schüttelte die Schülerin den Kopf und schlug die Decke um. Schlafen war heute nicht mehr.
Sie stand auf und zog sich an. Es war Samstag und der Schlafsaal lag noch in Stille da. Vorsichtig zog sie sich leise an. Sie entschied sich für ein schlichtes kurzes Kleid mit Rüschen und Spitze. Heute war es keine Pflicht in Schuluniform herumzulaufen. Wobei Schüler wie Professoren wussten und sahen, dass sie auch ihre Schuluniform leicht geändert hatte. Sie war damit so nah am Original geblieben, dass sie auf einem schmalen Grad zwischen erlaubt und zu viel wanderte. Sollte man sie dafür bestrafen, dann war es eben so. Auf leisen Sohlen schlich sie aus dem Schlafsaal und zog im Gemeinschaftsraum die hohen Lederstiefel an. Wie zu erwarten war hier niemand. Sie warf den Umhang über und begleitet von den leisen Klackgeräuschen ihrer Stiefel verließ sie den Turm der Ravenclaw.

Als sie das Schloss verließ lag noch eine dünne Schicht Nebel über der Wiese. Sie folgte den Wegen wir im Traum und summte leise eine Melodie. Sie Luft roch frisch und obwohl es noch kühl war, versprach es ein schöner Tag zu werden. Alice kannte ihr Ziel genau, doch durfte sie keiner sehen. Das war jedoch nicht schwierig, denn trotz ihres sehr auffälligen Äußeren, nahmen viele Menschen sie einfach nicht wahr. Vielleicht lag es daran, dass sie wenig erzählte oder daran, dass sie sich aus dem meisten raus hielt. Wie dem auch sei, sie machte sie ihr Leben nicht einfacher, dass war ihr bewusst, aber warum sollte sie andere mit ihrem Schmerz bedrücken?
Sie erreichte den Rand des verbotenen Waldes. Achtsam hatte sie sich umgesehen, doch niemand schien sie bemerkt zu haben. Sie blickte hinauf zum Schloss, dass noch im Schlaf zu stehen schien. Sie lauschte aufmerksam, zog ihren Umhang fest um sich und trag hinter die ersten Bäume des Waldes. Kurz verharrte sie und lauschte – nichts. Sehr gut. Mit einer wirbelten Bewegung stieg sie in die Lüfte. Ihre schwarzen Schwingen breiteten sich aus und sie zog hoch in die Luft, durchdran die Baumkronen und überstieg den verbotenen Wald. Es hatte lange gedauert, bis sie verstanden hatte, wie sie den Auftrieb am besten nutzte und es hatte mehr als eine unschöne Bruchlandung gegeben. Aber mittlerweile genoss sie den Wind um den dunklen Schnabel. Sie war so groß, dass es kaum einen Jäger in der Luft gab, der sie angreifen würde. Mit ihren fast 1,40m Spannweite, würde sich auch kaum ein Jäger an den Kolkraben herantrauen. Zudem konnte sie sich jeder Zeit – vielleicht nicht unbedingt in der Luft – zurückverwandeln und hatte ihren Zauberstab bei sich, da der Vorteil dieser Verwandlung ganz klar darin bestand, das man sich mit Kleidung verwandelte. Sie tauchte in den Wald hinein und flog langsam auf das Gehege der Thestral zu. Sie ließ sich auf einem Ast nieder und lauschte stille den Tiere. Sie wusste nicht wie lange sie einfach nur da gesessen hatte, doch als sie wieder emporstieg war die Sonne bereits ein ganzes Stück gestiegen. Sie genoss noch einen Rundflug und ihre Gedanken waren endlich wieder frei.
Am Rand des Waldes landete sie am Boden, doch berührten nie die krallenartigen Füße des Raben, sondern ihre Lederstiefel den Boden. Die Landung hatte sie lange üben müssen. Anfangs hatte sie sich ständig überschlagen. Aber es war nun mal viel eleganter sich aus dem Flug zu verwandeln.
Als sie zwischen den Bäumen herausspähte sah sie, dass eine Schüler auch schon den Weg aus ihren Betten geschafft hatten. Sie schlenderte zwischen den Bäumen unauffällig hervor und machte sich auf Richtung See.

Hier gab es einen wunderschönen Platz unter einem Baum, von dem man den See beobachten konnte. Alice hatte Glück. Bisher war noch niemand hier und sie hatte ihre Ruhe. Sie setzte sich zwischen die Wurzeln und lehrte den Kopf an den Stamm. Nach einigem hin und her gerutschte, hatte sie für ihren Hintern eine passende Wurzelkuhle gefunden. Sie ließ den Kopf zur Seite gleiten und schloss die Augen. Die Geräusche um sie herum wirkten beruhigend und sie döste ein.

Der Schlaf war erholsam und traumlos. Der Wind umspielte ihr Haar und plötzlich hörte sie ihren Namen. Sie zuckte leicht zusammen und öffnete die Augen. Ihr Blickt suchte die Besitzer der Stimme und sie erkannte ihren Mitschüler aus Hufflepuff. Sie erhob sich noch, bevor er da ist und ihre Gedanken versuchten seinen Namen zu erfassen. Das war nachdem man gerade wach geworden war, nicht das einfachste Unterfangen. Doch als er bei ihr ankam waren ihre Gedanken wieder so klar geordnet, dass ihr der Name wieder eingefallen war. Sie hob verwundert über seine Worte eine Augenbraue. Während er langsam wieder zu Luft kam, nutzte die Ravenclaw es aus, selbst zu Wort zu kommen. „Nein du störst nicht William. Aber vielleicht solltest du erst Mal Luft holen“, antwortet sie ihm mit ihrer leisen melodischen Stimme.
Ihr war nicht im geringsten klar, warum gerade sie ihm helfen konnte. Oder wie er darauf kam. Sie kannte ihn kaum. Nur vom sehen und einige Male hatte sie ein paar Worte mit ihm gewechselt. In den letzten zwei Jahren hatte sie mit kaum jemandem mehr als das nötigste gesprochen und das hatte ihr den Ruf gegeben, das sie Menschen hasste. Das stimmte jedoch ganz und gar nicht. Sie beobachtete abwechselnd ihn und die Flöte, während er ihr von dem Instrument erzählte. Ihre Gedanken waren kurz bei ihrer Violine „draco animo“. Das Drachenherz war sturer als alles was sie kannte und es hatte ewig gedauert bis sie und das Instrument die selbst Sprache gesprochen hatten. Jetzt jedoch wäre Alice sehr viel mit ihr möglich, dessen Ausmaß ihr gar nicht bewusst war. Doch ein Schild erinnerte sie mehr an das Instrument ihrer Schwester. Die mit Einhornhaar verwobene Violine war eine Meisterin der Heilung und des Schutzes. Zudem war sie wesentlich leichter zu kontrollieren gewesen und Emilia hatte immer schnellere Fortschritte gemacht, als Alice.
Sie wog Williams Worte vorsichtig ab. „Hat deine Mutter dir etwas zu der Flöte gesagt, als sie sie dir schenkte? Außer das sie magisch ist?“ Fing sie an. Sie war sehr sensibel und irgendwie, sagte ihr ihr Gefühl, dass wen Will seine Mutter hätte fragen könnte er das gemacht hätte. Um nicht unnötige Wunden aufzureißen umging sie das Thema. „Was ist es für eine Melodie? Hast du eventuell Noten dazu? Oder kommt die Melodie einfach so, wenn du sie spielst? Magst du sie mir vielleicht vorspielen?“ Auch diese Art der Intuition gab es, hatte Alice gelernt.
Sie beobachtete die Flöte aufmerksam. Sie selbst würde jeden zurechtweisen, der ihr das Instrument ungefragt aus der Hand nahm, und so würde sie auch dem Dachs seinen Schatz nicht einfach abnehmen. Es war sehr lange her, dass sie Flöte gespielt hatte. Wie viele Kinder hatte auch sie eine einfach Blockflöte besessen, aber über einfache Kinderlieder, war es nicht hinausgegangen. „Wenn du die richtigen Worte kennst, dann kannst du einen Zauber sprechen. Bei magischen Instrumenten ist es im Normalfall ähnlich. Wenn du die richtigen Töne oder Melodien kennst, so kannst du ihnen ihre Zauber entlocken. Es gibt Instrumente, die ein oder zwei Zauber besitzen, die du unter richtiger Anwendung hervorrufst“, sie machte eine kurze Pause und überlegte kurz. „Sie könnte verzaubert sein oder vielleicht sogar gearbeitet sein wie ein Zauberstab. Damit würde sie einen eventuell auch einen Kern haben.“ Sie dachte nochmal an ihre Violine. Der Korpus und auch der Bogen waren aus dem gleichen Holz und auch das Drachenherz war einst eins gewesen. Ohne den Bogen war das Instrument nur eine tadellose Violine. Das Zusammenspiel war wichtig. Eine verzauberte Flöte wäre einfacher herzustellen, aber ihre Möglichkeiten wären auch geringer, wobei ein Schild, welche Art von Schild auch immer, im Richtigen Moment war schon sehr mächtig.
„Ich denke schon, dass man herausfinden könnte woher sie kommt, oder was sie kann. Wobei man in viele Richtungen suchen müsste und es wahrscheinlich Zeit braucht bevor man sein Zeil findet“, erklärte sie ruhig. Sie sah zum See und wieder zurück zu William. Oder man wird es nie erfahren, fügte sie in Gedanken hinzu. Jedoch war sie neugierig und würde ihm gerne helfen.
„Einfacher wäre zuerst herauszufinden wie genau sie ausgelöst wird und was sie genau kann. Was für ein Schild das ist. Fängt es Zauber hab? Physische Gewalt? Oder gar einen Fluch?“, sie legte den Kopf leicht schief. „Und um dich zu beruhigen, selbst wenn du vollkommen unmusikalisch bist, was ich kaum glaube, hat es doch schon funktioniert, oder? Erzähl mir einfach mal, wann du herausgefunden hast, was sie kann und vor allem wie.“ Sie holte kurz Luft um das für sie Wichtigste noch herauszufinden. Leise fügte sie hinzu: „Und wieso kommst du gerade zu mit damit?“ Sie schien unsicher bei der Frage zu sein. Ein Unterton, der selten bis nie bei dem Adler aufkam. Doch sie war auch neugierig. Wie viel wusste William von ihrer Geschichte und von ihrer Violine. Oder wusste er nur, dass ihre Familie sich für Musik interessierte. Seine Antwort auf diese Frage würde Alice sehr bei ihre Entscheidung helfen, ob sie ihm helfen würde oder nicht.

Sie beobachtete schweigend ihren Gegenüber. Ihre blauen Augen verrieten kaum etwas über ihre Gefühle und manchmal schien es, als würde sie durch ihn hindurch sehen. Dann wenn ihre Gedanken abschweiften und sie über Dinge nachdachte. „Setzen wir uns? Ich denke da gibt es bestimmt einiges zu erzählen“, hauchte sie leise und ließ sich elegant wieder zu Boden nieder.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
William Gordon
Mannschaftskapitän - Hufflepuff
avatar

Anzahl der Beiträge : 1093
Anmeldedatum : 01.11.14

Charakterbogen
EP:
2661/2800  (2661/2800)

BeitragThema: Re: Eine fragwürdige Herkunft   Mo 13 Nov 2017 - 20:51

Sie stellte viele Fragen, mehr als er auf einen Schlag beantworten konnte. Daher war er umso erleichterte, als sie ihn bat sich gemeinsam mit ihr ins Gras zu setzen und ihr alles zu schildern. Es war nur logisch, das sie viele Fragen an ihn hatte und damit er sie alle beantworten konnte, hatte er wohl keine Wahl als sie ins Vertrauen zu ziehen und zu hoffen, dass sie auch danach noch bereit war ihm zu helfen. Wenn es stimmte was er vermutete, war seine Mutter nicht tot und versuchte ihm mitzuteilen wie er ihr helfen konnte oder redete er sich das nur ein?
Schweigend setzte er sich ihr gegenüber ins Gras und zog derweil auch das Pergament aus der Hosentasche, dass er damals Professor Branson anvertraute. Jenes ehemals versiegelte Pergament, dass auf der Unterseite einen Notenstrang besaß, den Will noch nie in seinem Leben gesehen hatte. Wie sollte er anfangen? Es gab so vieles das er ihr mitteilen musste und zugleich war es ihm mehr als unangenehm jemanden ins Vertrauen zu ziehen, den er genau genommen nicht kannte. Aber so wie er die Situation einschätzte, war sie die einzige Person in Hogwarts die ihm helfen konnte, eine Lösung für sein Problem zu finden. Daher atmete er tief ein und aus und legte das Kästchen mit der Flöte vor ihr ins Gras und begann mit der Schilderung jener Ereignisse.
"Vor zwei Jahren hat mir meine Mutter diese Flöte anvertraut. Sie sagte damals, dass sie eine magische Kraft besäße. Sie zeigte mir, die Melodie die ich spielen musste, damit mich diese Flöte in einem bestimmten Moment schützen sollte. Jedoch würde der Zauber nur seine Wirkung entfalten, wenn ich auf ein und derselben Stelle stehen bliebe und mich nicht da weg bewegen würde und natürlich weiterhin diese Melodie spielte. Außerdem sagte sie....es würde der Zeitpunkt kommen, an dem es sein könnte, dass ich die Flöte noch einmal benutzen müsste um etwas für mich sehr wichtiges zu tun. Tja, mehr sagte sie mir nicht. Als ich im darauffolgenden Jahr aus Hogwarts zurückkehrte nachhause war meine Mutter absolut Besinnungslos. Sie braute mal wieder irgendeinen Trank und schien mich überhaupt nicht wiederzuerkennen. Kurz darauf ertönte ein lauter Knall und meine Mutter war tot, dass einzige was mir von ihr übrig blieb waren ein Haufen Erinnerungen und dieses Pergament. Ich konnte die Nachricht nicht lesen und vertraute mich Professor Branson an, die damals noch alte Runen hier unterrichtete. Sie konnte die Rune, die das Pergament versiegelte brechen und klärte mich über die dunkle Natur des Trankes auf...", er stockte kurz und hielt ihr zögerlich jenes Pergament mit der Liste an Zutaten und dem Notenstrang hin der ganz unten in zwei Zeilen zusammengefasst war. Die Melodie dieses Notenstranges war ungewöhnlich, aber durchaus spielbar, jedoch nur wenn man sein Instrument wirklich beherrschte. Etwas das Will nicht tat. "Alice...was ich dir sage, bitte ich dich für dich zu behalten...du bist die einzige im Moment die mir helfen kann..", fuhr er fort und sah sie beinahe flehend an, in der Hoffnung, sie würde ihm mit ihren Kenntnissen der Musik und ihren magischen Instrumenten weiterhelfen können.

"Die Professorin teilte mir mit...wozu dieser Trank gut war und es kam die Vermutung auf, dass sie meinen Onkel stoppen wollte. Der Trank bewirkte wohl eine Art Bewusstseinstransfer in den Körper eines anderen, sobald man ihn berührte. Jedoch hat man nur einen Versuch und kann so das Bewusstsein eines anderen aus dem Körper verdrängen, natürlich nur wenn man selbst genug Willenskraft hat...der Trank ist sehr gefährlich und eigentlich sehr schwer zu brauen...letztlich glaube ich, hat sich meine Mutter überschätzt und starb an den Folgen. Mehr weiß ich leider nicht. Jedenfalls....habe ich die Flöte lange mit mir herum getragen und immer mal versucht diese Melodie die mir meine Mutter beibrachte zu lernen. Aber der Schild hat sich nur ein einziges Mal manifestiert, nämlich als ich...in einer naja sehr bedrohlichen Lage war. Davor und danach nie wieder...aber was es mit dem Notenstrang auf dem Pergament auf sich hat, weiß ich nicht. Ich bin zwar nicht gut im Notenlesen, aber eines ist sicher, es ist nicht dieselbe Melodie und spielen kann ich es auch nicht...ich bin nicht gut in Musik und schon gar nicht im erlernen eines Instruments. Das einzige was ich weiß ist..das dieser Schild Zauber abwehrt...", sein Herz pochte unaufhörlich, es pulsierte in seiner Brust und jeder Schlag war beinahe wie eine Ewigkeit in der Zeit. Eines war sicher, er durfte ihr nicht erläutern in welcher Gefahrensituation er sich befunden hatte, sonst würde sie zuviel von dem erfahren was geschehen war. Für ihn gab es nur die Hoffnung, dass es hier Zusammenhänge zwischen seiner Flöte und diesem merkwürdigen Notenstrang. Oder wollte er das nur glauben, weil er sich sehnlichst seine Familie wieder zurück wünschte ?

Vorsichtig nahm er die Flöte heraus und hielt sie einen Moment fest umklammert. "Ich spiele dir die Melodie einmal vor die mir meine Mutter beigebracht hat...", murmelte er und hielt die Flöte an seinen Mund. William brauchte mehrere Versuche, um die Töne anständig zu treffen. Kein Wunder, er hatte auch seit einiger Zeit nicht mehr darauf gespielt, schon gar nicht seit seinen Erlebnissen in der Traumschatulle. Sanft spielte er mit geschlossenen Augen, da es ihn ansonsten nervös machte, wenn ihm jemand dabei zusah. Doch wie zuvor bildete sich kein Schild um ihn herum. Der Grund jedoch blieb für ihn völlig unbekannt. Ob sie ihm glaubte? Wie sie wohl auf seine Erzählung reagieren würde. "Siehst du was ich meine? Der Schild bildet sich nicht, obwohl ich die Melodie gespielt habe.", erwiderte er resignierend und begann in seiner Umhängetasche zu kramen, ehe er ein altes vergilbtes Pergament herausholte, das ihm seine Mutter damals zum üben gegeben hatte. "Hier bitte...das ist die Melodie zur Erschaffung des Schildes..", in seinen Augen kam eine Spur von Hoffnung auf, aber auch Angst, dass er sie mit zu vielen Informationen gefüttert hatte und sie aus all dem keinen Sinn bilden konnte. Er jedenfalls wusste weder bei dem einem Rätsel was die Melodie des Schildes anging nicht weiter noch bei dem anderem Notenstrang unten am Ende des anderen Pergaments, dass zuvor versiegelt war. Was hatte das alles zu bedeuten? Zwei voneinander unabhängige Rätsel und beide konnte er nicht lösen.




[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
 
Eine fragwürdige Herkunft
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft
» Die Briten bereiten sich auf eine Invasion der besonderen Art vor
» Wie mach ich eine Bewerbung
» Wir machen eine Beziehungspause
» Mein ex hat eine neue Freundin!!!! bitte helft mir

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Hogwarts - Dark Ages :: Inplay :: Ländereien von Hogwarts :: Ländereien von Hogwarts-
Gehe zu: