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 Der Kampf beginnt! [Hauptplot Kapitel II]

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Julian Melark
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BeitragThema: Der Kampf beginnt! [Hauptplot Kapitel II]   Mo 25 Sep 2017 - 16:44

Die Dunkelheit, Finsternis, Stimmen überall Stimmen. Sie flüstert leise und unverständlich. Man kann sie weder blockieren noch mit einer Form der Magie vernichten. Sie schien von allen Seiten zu kommen, wie ein Gemurmel auf dem einem Ohr, während andere einem förmlich ins Ohr schrien. Doch die Stimme war leise und deswegen hatte Julian gelernt sie zu ignorieren. Aber in den Momenten in denen er versuchte zur Ruhe zu kommen, war sie immer präsent. beinahe wie ein Begleiter der einem den Schlaf nahm. Ja sie bohrte in den Schlaf hinein, so als ob sie ihm etwas sagen wollte. Ein endloser Satz der sich ständig wiederholte.  Es gab kein Muster und egal was er probierte, die Stimme drang immer wieder in seinen Kopf ein und terrorisierte ihn bis zum bitteren Ende. Wer hatte ihm diesen Fluch aufgehalst? Und wann? Er konnte sich nicht daran erinnern, es gab keinen Moment, keinen in dem jemand diese Chance gehabt hätte. Könnte es sein Blutopfer gewesen sein? Oder steckte da noch anderes hinter? Nein, sein letztes Opfer hatte seinen Zauberstab während des Kampfes verloren und Julian ihn zerbrochen. Erst seit neuestem nahm er die Zauberstäbe seiner Opfer als Trophäen mit in die Kanalisation wo er sie an einer großen Wand ausstellte, als Zeichen seines Rufes, als eines der gefährlichsten Wesen auf diesem Planeten. Dennoch war es Zeit sich mit Chloe zu treffen und ihr davon zu berichten, wie sich das Treffen mit Pruecilla und ihrer kleinen Bande von leblosen Kreaturen abgespielt hatte.Außerdem wollte er weitere Anweisungen von ihr empfangen, die der dunkle Lord ihr zuspielte. Warum versteckte sich jener in der Dunkelheit? Und wieso konnte sein Informationsnetzwerk keinerlei Spuren dieses berüchtigten Zauberers auffinden? Fragen über Fragen und keine konnte beantwortet werden, genauso wenig wie das Rätsel zu dieser Stimme. Doch es jetzt war keine Zeit sich auszuruhen, sie mussten handeln und das schnell! Am besten noch bevor seine Konzentration von dieser Stimme völlig zermürbt wurde.

Im finsteren Tal des Dartmoores, gab eine Hütte, wo er in seiner Anfangszeit als Vampir seine Leichen verscharrte. Sie war magisch geschützt und nur Chloe und er wussten wo diese Hütte zu finden war. Um sich gefahrlos mit ihr treffen zu könnten, hatte er ihr einen verschlüsselten Brief zukommen lassen und ihr darin Ort, Zeit und die Person die sie treffen würde mitgeteilt. Niemand anderes als Julian Melark würde ihr heute Nacht gegenübertreten und sie konnte froh sein, das sie nicht auf seiner Liste der zu tötenden Personen erschien. Er brauchte Chloe und sie würden nur gemeinsam die Macht über diese Welt erlangen. Gemeinsam waren sie unbesiegbar, mit ihrem Einfluss und seinem Informationsnetzwerk, konnten sie unglaubliches vollbringen. Der Rest dieser wertloser Anhänger waren nicht mehr als kleine Lakaien für ihn, Bauernopfer die man benutzen konnte, wenn es wirklich gefährlich wurde.

In seinen dunklen schwarzen Umhang gehüllt machte er sich auf den Weg, seine blass weißen Arme waren unter seinem Umhang versteckt und seine viel zu langen Fingernägel ebenfalls. In der rechten Hand hielt er seinen Zauberstab im Ärmel verborgen und rechnete mit jeder Sekunde die verging, ständig mit einem Angriff. Manche mochten das für Paranoia halten, doch ein Mann der vom Ministerium gesucht wurde und zu einer der gefährlichsten Zauberer in England gehörten, sollte ständig auf der Hut sein, vor dem was ihn erwartet. In die Dunkelheit gehüllt, öffnete er die alte knarzende Türe zu der Hütte, die irgendwo mitten im Sumpf lag. Die war heruntergekommen, ja eine Ruine. Das Gemäuer war morsch und mit Moos überzogen, das Dach war noch halbwegs fest und die Fenster dreckig und teilweise durchlöchert. Leise verbarg er sich im Schatten, um in keinen Hinterhalt zu geraten, falls ihn jemand verfolgte.

Erst als Chloe unmittelbar vor ihm erschien, grinste er und richtete seine gelben Augen unter seiner Kapuze direkt auf die große Frau. Dann erhob er sich aus dem Schatten und trat näher an sie heran. "Chloe, du bist gekommen, gut. Wir müssen reden. Es gibt viel zu besprechen. Du bist auch sicher alleine gekommen? Ich will nicht das jemand mithört, wenn wir über die neue Allianz sprechen die uns den Sieg über diese kleinen Bastarde ermöglichen wird.", zischte er und man konnte sehen wie schlangenartig seine weißen blassen Hände unter seinem Umhang den Zauberstab hervor trugen. Er zielte natürlich nicht auf sie, sondern auf die Türe und zischte leise "Humio Revilio!", doch es geschah nichts, keine Aura schien sich durch die Wände des Gemäuers hindurch zu manifestieren, was nur bedeuten konnte das sie tatsächlich nicht überwacht wurden. Dennoch blieb er misstrauisch, also legte er eine Hörblockkade um sie herum, sodass sie unter keinen Umständen belauscht werden konnte. Es war immerhin nicht ausgeschlossen, das es jemand schaffte durch irgendeinen Trick sich unbemerkt ihnen anzunähren. "Nun können wir ungestört reden, ohne das uns jemand belauschen kann. Ich weiß nur soviel, die Allianz mit dieser sogenannten Pruecilla, jene die dir und mir Nachrichten über lebende Tote zusandte, ist weitaus mächtiger als wir es uns vorstellen können. Sie operiert nicht selbst, sondern schickt wie bei uns ihre kleinen leblosen Kreaturen los, die jedoch anscheinend nicht in der Lage sind zu zaubern. Sie verlangt den Todessern viel ab, wir sollten uns bereithalten. Denn wenn sie die Chance sieht, wird sie uns alle hintergehen. Sei gewarnt Chloe, der dunkle Lord muss auf Angriffe vorbereitet sein, mein Informationsnetzwerk konnte nichts über sie herausfinden, es gibt keine Verweise, keine Spuren und der Name Pruecilla ist wahrscheinlich falsch oder aber er taucht nirgends auf. Sie ist wie ein Schatten, der noch bösartiger sein könnte. Aber sie wird uns helfen gegen den Orden und das Ministerium, sofern wir bereit sind das zu teilen was sie sucht.", erklärte er mit krächzender Stimme und schnaubte dabei. Er zeigte ziemlich offen, dass er nichts von ihr hielt, ihre Macht jedoch respektierte. Sie kämpfte auf einem völlig anderem Niveau als sie es alle taten. Sie nutzte Runenmagie und das war noch viel gefährlicher, da es eine alte vergessene Kunst ist. Nicht wenige behaupten es sei die Art von Magie die mächtiger ist, als die die man über den Körper auf den Zauberstab übertrug.


Zuletzt von Julian Melark am Mi 1 Nov 2017 - 2:05 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Chloe Jade Zabini
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BeitragThema: Re: Der Kampf beginnt! [Hauptplot Kapitel II]   Mo 25 Sep 2017 - 21:04

Jones Club war kein sicherer Ort mehr. Sein scheitern innerhalb der eigenen Familie hatte dem dunklen Orden ihren Versammlungsort genommen. Für Zachary selber galt es nun sich zu verstecken. Er stand oben auf allen Fahndungslisten des Ministeriums und Chloe war nicht gewillt diesen Umstand zu verändern. Zachary Jones war ein alter Freund, aber ihn für unschuldig zu erklären würde einem Geständnis ihrer Beteiligung gleichkommen. Man half sich im Orden, aber die Priorität lag auf dem höchsten Ziel des Ordens. Die Bereinigung von Zacharys Namen kostete einen zu hohen Preis, um für den Orden realisierbar zu sein. Seine Schwäche hatte den Giftmischer zu einem Gejagten gemacht. Nun musste er mit diesen Konsequenzen leben.
Es war der verfluchte Blutsauger Melark, welcher für einen neuen Treffpunkt gesorgt hatte. Allein die Beschreibung des Ortes hatte genügt, um Chloe die Gewissheit zu verschaffen, dass dieser Ort mit dem VIP-Bereich des Rabbit's Hat nicht die geringste Ähnlichkeit vorweisen würde. Zudem sollte sie alleine erscheinen. Eine Forderung von Melark, welche bei jeder klugen Person die Alarmglocken ertönen lassen sollte. Doch Chloe war eine der wenigen Ausnahmen. Ein Schwur schützte die Todesser voreinander und keiner musste um sein Leben fürchten. Zudem benötigten Vampir und Ministerin sich gegenseitig, um das gemeinsame Ziel erreichen zu können.
Ein dunkler Umhang verhüllte die Hexe und eine Kapuze war tief in ihr Gesicht gezogen, als sie zu dem vereinbarten Treffpunkt apparierte. Claire und Alistair waren informiert, dass ihre Herrin sich auf eine Unterredung mit Julian Melark begab. Den genauen Ort dieses Treffens hatte die Ministerin jedoch nicht preisgegeben. Das großzügige Büro der Ministerin verschwand und weniger als einen Herzschlag später fand sie sich an einem Ort wieder, welcher alle Befürchtungen der Hexe übertraf und der Kulisse aus einem Horrorfilm gleichkam. Doch die Todesserin war keine Frau großer Gefühle. Im Schutze der Kapuze wurde keine Mine verzogen, als Chloe ihren Ärmel über die Hand rutschen ließ, um mit diesem die Tür zu öffnen.
Die Hütte sah von innen kein bisschen besser aus, als es von der Außenseite der Fall gewesen war. Vermutlich war Magie nötig, um die Ruine vor dem sofortigen Zusammenbrechen zu bewahren. Ein geheimer Ort, aber kein Ort, welcher Chloes Anwesenheit würdig war. Sie selbst würde sich um die Beschaffung eines neuen Treffpunktes kümmern. Doch für den Moment musste die modrige Hütte ausreichen. Eitelkeit war nun zweitrangig.
Eine bleiche Gestalt in dunkler Gewandung trat der Ministerin entgegen und musterte sie aus animalisch anmutenden Augen. Sie wusste, dass dieses Geschöpf der Dunkelheit einst ein Mensch gewesen war und doch bot Melarks Anblick nur noch wenig davon. Die Dunkelheit der Seele, welche die Todesser gemeinsam hatten, wurde von dem Blutsauger mit starker Ausprägung nach außen getragen. Die Tatsache, dass ein Schwur verhinderte, dass Melark sein inneres Biest befreien konnte, ließ Chloe sich jedoch nicht wie Beute, sondern mehr wie die Besucherin eines Streichelzoos fühlen. Zwar die Sorte Streichelzoo, die Kinder auf ewig traumatisieren würde, aber welcher Vergleich hinkte denn nicht irgendwo?
Die Kapuze der Ministerin wurde entfernt und gab ihr Antlitz mit den hochgesteckten Haaren frei. "Melark, die meisten würden nicht einmal für Geld an einen solchen Ort kommen. Wenn ich nicht möchte, dass mir jemand folgt, dann passiert es auch nicht." Eine kühle Überlegenheit lag in der emotionslosen Stimme und ein Blick aus neutraler Miene hielt dem Starren des gelbäugigen Blutsaugers stand.
Mit der Eigenschaft sofort zur Sache zu kommen, hatte Chloe an dem Vampir tatsächlich etwas gefunden, was sie zu schätzen wusste. Sie respektierte seine Fähigkeiten und sie wusste um sein Können, aber Bewunderung verlangte es, dass er darauf verzichtete um den heißen Brei herum zu reden. Während der Vampir ihr Bericht erstattete, schwang die Hexe ihren Zauberstab, um einige zerstörte Stühle und einen zugehörigen Tisch wieder in einen vorzeigbaren Zustand zu versetzen. Ohne den anderen Todesser zu unterbrechen deutete sie auf die Sitzgelegenheiten und nahm auch selbst an dem hölzernen Tisch platz.
Ein überlegendes Lächeln lag auf den Lippen der Todesserin, als sie die eigentlich besorgniserregenden Nachrichten ihres Partners erhielt. "Zunächst: Ich bin das Ministerium. Es wird, sollte es soweit kommen, nicht mehr als meinen Befehl benötigen, um rebellierende Teile des Systems auszulöschen." Ein Blick auf den leeren Tisch ließ die Ministerin für einen kurzen Moment den Drinks des Rabbit's Hat hinterher trauern, bevor sie sich wieder den wichtigen Themen widmete. "Die Allianz schenkt uns einen angespannten Frieden. Ihr habt nichts über diese Frau herausgefunden und das macht sie gefährlich. In meinen Augen sollten wir alles daran setzen, um einen Weg für ihre Vernichtung zu finden. Die letzte Entscheidung liegt diesbezüglich natürlich bei unserem Lord und ich werde diese Problematik an ihn heran tragen." Die alte Hexe stellte eine erst zu nehmende Bedrohung dar und Chloe hasste es, wenn die Pläne des Ordens einen Faktor berücksichtigen mussten, welcher in keiner Weise eine Vorhersehbarkeit aufwies. Solche Elemente mussten so schnell wie möglich ausgelöscht werden und durften nicht zu lange Zeit haben, um zu einem akuten Problem zu erwachsen. "Ich werde euch bezüglich des weiteren Vorgehens informieren, sobald der Lord seine Befehle geäußert hat." Chloe führte dieses Gespräch zielorientiert und war bemüht die spitze Zunge im Zaum zu halten. Ein verbales Duell würde einem effektivem Vorankommen nur im Wege stehen.

Doch auch Chloe hatte etwas zu berichten. Nicht weil sie dem anderen Todesser diese Informationen schuldig war, sondern weil sie sich von ihm eine Information erhoffte. Ihr Problem basierte zunächst auf einer wirklich guten Nachricht: "Der unbekannte Mörder, der Hayes und viele andere auf dem Gewissen hat, ist tot. Eine meiner Anhängerinnen hat ihn gestellt und eliminiert." Doch eben diese Festnahme hatte zu einem weiteren Problem geführt. "Sie erhielt dabei Unterstützung eines Mannes namens Elija Cartwright. Seine Motive sind unbekannt und seit diesem Tag ist er nicht mehr aufgetaucht. Fest steht, dass er vollbracht hat, was uns lange nicht gelungen ist. Ich brauche Informationen über diesen Mann!" Das Reinblut-Geschlecht der Cartwrights war namentlich ausgestorben und eine Verbindung zu diesen schien daher höchst unwahrscheinlich. Doch der Name konnte auch ein reiner Zufall sein. Melark war derjenige, der solche Informationen beschaffen konnte und deshalb war er wichtig.
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Julian Melark
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BeitragThema: Re: Der Kampf beginnt! [Hauptplot Kapitel II]   Di 26 Sep 2017 - 0:07

Melark ignorierte eiskalt ihren ersten Kommentar und teilte ihr mit was er wusste. Das er allerdings auf so eine Ignoranz und Überheblichkeit dabei stoßen würde, dass hatte er nicht vorausgesehen. Dieses Miststück, diese naive dumme Frau, sie würde ihnen noch den Sieg ruinieren, weil sie bereits auf ihrem Posten ziemlich abgehoben war. Warnend zischte er auf ihre Worte hin, doch gleichzeitig spürte er das etwas anders war. Diese Stimme, sie war lauter geworden und in der Nähe von Chloe war sie plötzlich so deutlich wie noch nie. Vor Chloes Eintreffen, war sie wie immer sehr leise, wie ein Flüstern und nun da sie direkt vor ihm stand, sogar noch lauter als je zuvor. Dennoch musste er unbedingt bei der Sache bleiben und sich auf Chloe konzentrieren, die anscheinend den Boden unter den Füßen zu verlieren schien. Sie begriff wohl nicht, dass sie sich hier keinen Fehler oder Nachlässigkeiten dieser Art erlauben durften! "Noch bist du nicht das Ministerium! Sie nicht so arrogant und verblendet, wie Voldemort vor deiner Zeit! Du bist nicht das Ministerium und wirst erst sein, wenn dir der Rat sicher ist. Im Moment..." er stoppte, denn die Stimme sagte ihm die ganze Zeit das es vor ihm sei, er solle zugreifen. Die Prophezeiung würde sich damit erfüllen. Er hielt inne und sah sie schweigend an, ehe er den Kopf schüttelte, "im Moment ist unser Feind in der Überlegenheit. Sie nutzt eine mächtige längst vergessene Form der Runenmagie, die mir in keinster Weise bekannt ist. Ihre schwarze Magie ist weitaus stärker als die von dir. Jeder Fehle von unserer Seite, bedeutet die völlige Vernichtung! Sei wachsam Chloe, sie greift an ohne Spuren zu hinterlassen. Unterschätzen wir sie, sind wir tot.", schnaubend sah er zu wie sie sich einen Stuhl zusammensetzte und auf diesem Platz nahm. Erneut wurde die Stimme in seinem Kopf lauter als er sich Chloe ein Stück näherte. Seine Hand glitt unter seinem Ärmel hervor und er schlug mit einem lauten Krachen auf den Tisch. "War erwartest du?! Wir wären beinahe getötet worden. Sie ist viel zu intelligent und gerissen als das wir wirklich was herausgefunden hätten. Sie benutzt irgendwelche kindähnliche Sklaven, die ebenfalls über Runenmagie gesteuert werden. Sie sind mächtig und keiner von ihnen ist zu unterschätzen. Wie alt dieses Wesen auch immer ist, es weiß mehr als uns lieb ist. Allein die Tatsache das sie mich ohne mein Mitwissen hat finden können und von deiner Doppelidentität weiß, bedeutet, das sie Fähigkeiten besitzt die uns fehlen. Bis heute ist mir unklar, wo sie all die Informationen her hatte. Daher halte dich lieber bedeckt. Sag mir lieber wie es mit dem Rat aussieht, wir müssen weiterkommen und neue Gesetze verabschieden...und....wir...ich...", die Stimme in seinem Kopf war so eindringlich und laut, dass er sich kaum zu konzentrieren vermochte und für einen Augenblick die Augen zukniff und sich am Tisch festhielt. Gleichzeitig versuchte er irgendwie Chloes Worten zu lauschen, über einen gewissen Elija Cartwright, einen Angreifer der es wagte den dunklen Orden herauszufordern. Er nickte und wollte vor Chloe keine Schwäche zeigen. In seinen Augen konnte man jedoch das Ausmaß der Verwirrung erkennen und seinen scharfen Blick, der nicht auf Chloe sondern auf den Anhänger an ihrem Hals gerichtet war. Von ihm ging diese Stimme aus. Den sollte er anfassen, aber Chloe würde ihn umbringen wenn er es täte. Dieses Ding hatte also etwas mit der Prophezeiung zu tun? Das sah nicht mal wertvoll aus und schon gar nicht antik. Merkwürdig, doch Julian war sich nicht sicher was das alles zu bedeuten hatte. Wieso sollte er es anfassen? Vielleicht war es ja eine Falle die Chloe ihm stellte, um ihn zu einem willenlosen Sklaven zu machen. Andererseits wenn sie ihn bei voller geistiger Fähigkeit brauchte, würde sie wohl kaum so närrisch sein und ihn in eine Falle locken. "Es wird nicht einfach werden, aber ich lasse mein Netzwerk nach ihm suchen. Schon bald wirst du deinen flüchten Feind kennen und in seine toten Augen sehen können. Ich sorge dafür, dass er aus dem Weg geräumt und vernichtet wird. Diesen Störenfried beseitige ich höchstpersönlich! Ich sehne mich schon nach einem blutigen Kampf, einem Kampf der das Feuer zum lodern und wie eine Schlacht ertönen lässt.", zischte er und leckte sich über die Lippen.

Doch als die Stimme hin nun noch deutlicher auf das komische Ding an Chloes Hals hinwies, musste er etwas tun und sah Chloe an. "Sag mir was ist das für ein Anhänger um deinen Hals? Es muss etwas mit der Prophezeiung zu tun haben...ich höre ihn...diesen Anhänger und er will das ich ihn berühre. Woher hast du den? Und was geschieht wenn man ihn anfasst?!", fragte er nachhakend und hob eine Augenbraue. Er wagte es nicht ihr zu nahe zu kommen, sie würde dies als Angriff werten und das lag bei weitem nicht in seinem Interesse. "Diese Stimme...sie ...sie sagt mir das dies der Schlüssel ist...einer von vielen...immer wieder dieselben Worte. Aber nichts genaues...ich höre sie jetzt schon seit Wochen und konnte sie nicht blockieren. Ich muss wissen was sie bedeutet!", fuhr er fort und sah weiterhin auf den Anhänger um ihren Hals. Etwas hatte es damit auf sich und er musste herausfinden was es war. Möglicherweise handelte es sich hierbei um etwas das ihnen Zugang zu dieser Magie verschaffen würde. Das wäre endlich der Vorteil den sie bräuchten um diese Welt erfolgreich restaurieren zu können. Außerdem würde er es sehr begrüßen, wenn die Stimmen in seinem Kopf endlich enden würden. Wenn die Qualen endlich ein Ende nahmen und er sein gewohntes Leben wieder aufnehmen konnte. Davon das sie ihn in den Wahnsinn trieb, würde er natürlich der Schreckschraube von Ministerin nichts sagen, da sie jede Schwäche gegen ihn völlig ausnutzen würde. Und wenn er eines hasste, dann das sie ihn unter Kontrolle hatte oder irgendeine Form der Kontrolle ausüben konnte. "Nimm ihn endlich in die Hand", zischte er aufgebracht und war gespannt was sich da ergeben würde. Irgendetwas würde gleich passieren. Und genau das interessierte ihn, sie brauchten jeden Vorteil gegen all ihre Feinde, die sie wie eine Schar von Aasgeiern umkreisten.
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Chloe Jade Zabini
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BeitragThema: Re: Der Kampf beginnt! [Hauptplot Kapitel II]   Sa 30 Sep 2017 - 22:33

Chloe überschätzte ihre eigene Macht keinesfalls. Sie war sich lediglich der Tatsache bewusst, dass jede politische Krise eine Machtzunahme für sie bedeutete. Sie kannte das politische System mit allen seinen Lücken und desto bedrückender eine Krise wurde, umso mehr Macht sprach es dem amtierenden Minister zu. Eine Krise durch die alte Hexe hätte also nicht nur Nachteile. Dennoch waren die Bedenken des Blutsaugers absolut berechtigt. Diese unbekannte Macht unkontrolliert wachsen zu lassen wäre töricht und ein zu großes Risiko. "Dieses Wesen ist gefährlich und wir brauchen dringend mehr Informationen über sie und ihre Magie. Informationen sind eure Aufgabe und dem Meister würde es bestimmt missfallen, wenn sein oberster Spion in seinem Fachgebiet versagt", erzeugte Chloe mit sanfter Stimme Druck. Die bleiche Gestalt sollte erneut mit der Dringlichkeit dieser Aufgabe konfrontiert werden. "Über das weitere Vorgehen werde ich mit dem Meister beraten. Seine Befehle werde ich euch unverzüglich zukommen lassen."
Julians Worte zu Cartwright wurden mit einer ablehnenden Geste beantwortet: "Cartwright soll nicht sterben. Er hat den Orden aus unbekannten Motiven unterstützt. Er ist mächtig und könnte ein Verbündeter sein. Findet ihn, beobachtet ihn und berichtet mir alles, was ihr über ihn in Erfahrung bringen könnt. Ich muss wissen wer er ist und was ihn antreibt. Macht aus einem Phantom ein offenes Buch, Melark." Wenn jemand etwas über den unbekannten Zauberer herausfinden konnte, dann war es der Vampir. Chloe mochte ihre Differenzen mit ihm haben, aber sie konnte nicht leugnen, dass er ein Meister seines Fachs war. Es wäre unvorteilhaft, wenn sie diese Fähigkeiten nicht anerkennen würde.

Das Thema änderte sich blitzschnell, als die gelben Augen des anderen Todessers zum wiederholten Male ihren Oberkörper ins Visier zu nehmen schienen. Es war auf gewisse Weise erleichternd, dass die bleiche Gestalt lediglich ihre Halskette betrachtete und den Blick nicht aus anderen Gründen abschweifen ließ. "Der Stein wird von Minister zu Minister weitergegeben", entgegnete Chloe auf die Frage, bevor sie ihre Gedanken den weiteren Worten Melarks widmete. Eine Verbindung zu der Prophezeiung und dubiose Stimmen waren die Inhalte dieser Worte. Die Ministerin hatte sich tatsächlich schon gefragt, was es mit diesem Minister-Erbstück auf sich hatte. Konnte es wirklich sein, dass ihr durch puren Zufall die Lösung der Prophezeihung in die Hand gefallen war? Dazu kam die Frage, warum sie selbst die Stimmen nicht hörte. Lag es daran, dass Melark ein Geschöpf der Macht war? Und was sollte eine Berührung herbeiführen? Sie hielt den Stein schon oft in der Hand und bisher war nie etwas außergewöhnliches passiert. Zögerlich griff die Ministerin nach dem Schmuckstück, vor allem um zu verhindern, dass der Vampir auf die Idee kam, danach zu greifen.
Irgendetwas griff nach ihr. Die Welt verschwamm vor ihren Augen. Was hatte der verfluchte Vampir ihr angetan? Das würde ihn das Leben kosten. Doch dann ergab sich ein Bild. Chloe fand sich in einem Raum wieder. Ein Gemäuer, ein Aufenthaltsraum. War das Hogwarts? Ein Kamin, ein Wappen. Der Dachs auf gelben Grund. Hufflepuff. Ein Buch, jemand blätterte darin. Hogwarts, Hufflepuff, ein Buch und dann wieder die alte Hütte.
Chloe atmete tief durch und es war vermutlich das erste Mal, dass Julian Melark sie für einen Augenblick fassungslos erblickte. "Was war das? Ich habe etwas gesehen. Hogwarts." Erneut griff die Ministerin nach dem Stein, aber nichts geschah. Vorsichtig ließ sie ihn unter ihrer Kleidung verschwinden, um erneut das Wort zu ergreifen: "Will er uns irgendwo hin führen. Wenn er ein Schlüssel von vielen ist, führt er uns zu den anderen, oder zu dem, was er öffnet. Wir können das nicht ignorieren, Melark."
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Julian Melark
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BeitragThema: Re: Der Kampf beginnt! [Hauptplot Kapitel II]   So 8 Okt 2017 - 20:45

Chloe war wie immer voller Verachtung und Sarkasmus. Dabei ergänzten sie sich doch so gut. Sie mit ihrem Einfluss in der Welt und er mit seinem Einfluss in der Unterwelt. Das machte sie irgendwie zu Partnern und doch wussten beide innerlich was sie vom je anderen hielten. Sie respektierten die Fähigkeiten und Stärken des je anderen aber mehr war es auch nicht. Ihm war es ebenso bewusst wie ihr, dass sie dringend Informationen über diese neue Fraktion haben mussten, bevor sie ihren Vormarsch einläuten würde. Sie war zu mächtig und viel zu gefährlich um am Leben gelassen zu werden, doch andererseits versprach ihre Macht auch eine gewisse Zuversicht. Mit ihrer Hilfe, könnte er die Welt unterwerfen und Hogwarts einnehmen. All jene vernichten die sich ihm über die letzten Jahre in den Weg gestellt hatten. Der Zeitpunkt war günstig gewählt um die Welt anzugreifen und unter dem neuen Banner der Todesser gemeinsam mit der neuen Allianz die magische Welt zu unterwerfen.

Seine gelben Augen sahen bedrohlich unter seinem Umhang hervor, während er leise durch seine Zähne zischte und ihr unmissverständlich damit klar machte, das er keinen Markel auf seinem Ruf duldete. "Der dunkle Lord könnte sich ja auch selbst darum kümmern, wenn er glaubt schneller an Informationen zu kommen. Es sit weitaus schwieriger bei ihr als bei normalen Menschen! Diese Frau nutzt eine Form der Magie die viele Kräfte übersteigen. Ich denke, es ist Runenmagie aber viel ältere und wesentlich stärkere. Sie ist schwer zu fassen, eine Puppenspielerin die nichts auf eigene Faust tut. Es gibt zu wenig Möglichkeiten um Informationen zu sammeln. Sie weiß zu viel und kann sehr voraussehen. Sie hat zu viele Fäden an denen sie ziehen könnte und ich habe immer noch begriffen wie sie sich in London fortbewegt. Aber eines ist sicher, sie spricht durch andere, warum kann ich nicht sagen. Aber wenn sie jetzt ausspionieren, laufen wir Gefahr einen weiteren Feind gegen uns aufzubringen. Ich schlage vor, dass wir ihre Kräfte studieren und uns zu nutze machen und dann wenn ihr das Wasser bis zum Hals steht, geben wir ihr den Gnadenstoß und übernehmen durch ihre Macht die Kontrolle. ", sein Krächzen war leise aber bedrohlich. Die Holzdielen unter ihrem knarzten und seine eklige Zunge leckte sich über seine ausgetrockneten Lippen. Als er seine rechte bleiche Hand schließlich unter seinem Umhang hervorholte, konnte man das eklige Grauen genauer sehen.

Eine nahezu blass weiße Hand mit langen Fingernägeln unter denen der Dreck wucherte und teilweise grün sogar leuchtete, ähnlich wie es bei Kotfliegen der Fall war, deren Körper in einer ähnlichen Farbe leuchtete. Doch das war noch nicht das einzigste, denn man wenn genau hinsah, konnte man eine Fliege unter seinem Fingernagel hervor kriechen sehen, die sofort hinweg flog. Offenbar hatte sie sich in dem Dreck wohlgefühlt. Der Anblick allein erinnerte an einen vermodernden Leichnam aus dem bereits die ersten Insekten und Krabbeltiere entstanden. Nur das Julian nicht verfaulte, aber genügend Dreck sich bei ihm ansammelte. Ein Bild des Grauens, welches sich durch die vielen Narben auf seinem Handrücken und seinen Armen befanden, sogar noch erhärtete. Julian war kein einfacher Mensch oder Vampir mehr, er war ein Ungeheuer dem letztlich nur der Geruch der Kanalisation nicht anhaftete. Letzteres war wohl mehr den Zaubern zu verdanken, die er dafür nutzte, schließlich musste er als Wesen der Nacht unerkannt bleiben, selbst was den Geruch anging.

Leise legte er mit seiner Hand einen kleinen Zettel auf den Tisch mit einer Reihe von Namen. "Hier, das sind drei wichtige Kontaktpersonen, über die du schnell und effektiv mit mir Kontakt halten kannst, ohne das du auffällst. Sie sind offiziell wohl angesehene Männer und Frauen der Gesellschaft doch in Wirklichkeit sind sie der Abschaum der hinter den Kulissen für viele Verbrechen zuständig sind. Einem glücklichen Umstand verdanke ich, dass sie mir verpflichtet sind." , beinahe sofort schlägelte sich sein Arm wieder zurück unter seinen Umhang, während er ihr bezüglich Cartwright lauschte. Ein hämisches, beinahe schadenfreudiges Grinsen legte sich dabei auf sein Gesicht. "Möglicherweise ist er ein Doppelspion der für sonstwen arbeitet und nur herausfinden will wie viele von uns noch übrig sind. Ich werde seinen Hintergrund und seine Geschichte in Erfahrung bringen und ihn als das entlarven was er ist. Schon bald er ist offen wie ein Buch und so gesprächsbereit das nach dem Tod betteln wird, wenn er nicht das tut was wir von ihm erwarten.", ein penetrantes krächzendes Lachen kam von Julian, so als ob er versuchen würde all den Schleim aus seinem Hals hervorzuwürgen. Nur zu dumm das seine Stimmbänder sich nicht regeneriert haben, eine alte Narbe die für immer an ihm haften blieb.
"Und nun habe ich etwas für dich. Ich habe genug Informationen um drei Minister aus dem Rat durch Erpressung aus ihrem Geschäft zu drängen. Wenn du es willst, lasse ich sie in der nächsten Ausgabe des Tagespropheten  mit einem Skandal hochgehen. Sie alle haben sich ihrer kleinen Gier hingegeben und sind alle so schuldig wie nur sonstwas. ich werde mich ihrer Gier bemächtigen und sie sogar aus dem Weg räumen wenn du es wünschst.", sein Grinsen und sein Verlangen etwas langsam niederzustrecken wurden immer größer in ihm. Nur diese Stimme die ihn dazu anstiftete den Stein anzufassen, war immer noch so nervtötend wie eh und je. Erst als Chloe den Stein angefasst hatte, wurde die Stimme in seinem Kopf zunehmend leiser, auch wenn sie noch spürbar vorhanden war.

Für einen einzigen Augenblick erblickte er Chloes fassungsloses Gesicht, etwas das Julian zutiefst amüsierte. Doch gleichzeitig fragte er sich was sie sah. Sein Blick wurde ernster als sie ihm ihre Vermutungen schilderte. So langsam jedoch eröffneten sich für Julian neue Erkenntnisse. "Die Prophezeiung sprach von sieben Schlüsseln, hälst du es für möglich, dass dies einer der Schlüssel ist, die uns den Zugang zu dieser Macht gewähren?", in seinen Augen konnte man die Gier und den Ehrgeiz erkennen den dieser Stein in ihm geweckt hatte. Wenn das stimmte was Chloe sagte, würde das bedeuten, dass sie schon bald ihrem Ziel näher waren als irgendwer sonst. Mit anderen Worten, schon bald würde er endlich diese Welt neu gestalten können. "Wenn das was du sagst die Wahrheit ist und du recht hast...und einer dieser Schlüssel in Hogwarts liegt - wie auch immer du das erfahren konntest - musst du einen Weg finden dort ohne Verdacht zu erwecken, suchen zu können. Aber ich denke, als Ministerin wird es für dich kein Problem sein, dass zu erreichen. Hab ich nicht recht? Sag mir das du einen Plan hast, wie du nach Hogwarts kommst und unauffällig danach suchen kannst!", was hatte sie da gesehen? Was war es das dort versteckt lag? Und welche Art von Magie würden sie damit freisetzen? Was würde passieren wenn man lernte sie zu kontrollieren? War man dann allmächtig? Julian könnte sich mit dieser Macht endlich aus dem Schwur befreien und die Macht erlangen die er benötigte um England zu seinem Herrschaftsgebiet zu machen.

"Lass ihn mich anfassen, Chloe. Nur so kann ich dir helfen, nur so können wir ergründen was dort in diesem Schloss verborgen ist und wo genau.", was sollte dieses Versteckspiel überhaupt? Sie hatte nichts zu befürchten und nach Hogwarts konnte er nicht, ohne Aufsehen zu erregen, immerhin war er gesucht.
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Chloe Jade Zabini
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BeitragThema: Re: Der Kampf beginnt! [Hauptplot Kapitel II]   Fr 13 Okt 2017 - 21:10

Zu der Informationsbeschaffung bezüglich der alten Hexe äußerte sich Chloe nicht weiter. Der angedeutete Zweifel an Melarks Fähigkeiten schien an seinem Stolz gekratzt zu haben und das sollte genügen, damit der Blutsauger noch einmal alles geben würde, um an Informationen gelangen. Denn die Ministerin wusste, dass in der bleichen Gestalt ein Perfektionist steckte und er würde alles tun, damit sich die Kritik an seiner Arbeit nicht bestätigte. Dahingehend war ihre Arbeit also erledigt.
Wäre Chloe wirklich die feine Politikerin aus einer feinen Familie, welche sie stets vorgab zu sein, würde ihr der Anblick der ungepflegten und fast tot wirkenden Hand Melarks vermutlich den Magen entleeren. Doch die Todesserin, welche mehr gewöhnt war, als man ihr ansah, wusste den ekelhaften Anblick gekonnt zu ignorieren, wenngleich sie auch froh war, dass der Vampir die olfaktorischen Auswirkungen seines Zustandes magisch zu unterdrücken wusste. Denn Zettel ergriff sie widerwillig und ließ diesen in ihrem Umhang verschwinden. Gleichzeitig entwickelte sich ein Verlangen die Hände zu reinigen und die Informationen auf einen sauberen Zettel zu übertragen. Die Namen würde sie später in Augenschein nehmen. Auch die Worte des bleichen Mannes wurden nur mit einem Nicken bestätigt und keines Wortes gewürdigt. Genauso wurden seine Worte zu Cartwright bestätigt. Erst die Information über die mögliche Entmachtung weiterer Ratsmitglieder erforderte eine verbale Einmischung der Ministerin. "Nehmt Ihnen ihren Posten. Einer nach dem anderen. Nicht zu nah nacheinander. Es darf nicht zu auffällig sein, aber ich denke, dass ich euch das nicht erklären muss." Es folgte eine kurze Pause, bevor sie sich zu Eliminierung der Personen äußerte. "Sterben sollen Sie nicht. Erst wenn Sie zur Gefahr für den Orden werden, halte ich einen Unfall für angebracht." Damit war die Sache für Chloe geklärt und bedurfte keiner weiteren Diskussionen.

"Das ist möglich, aber momentan können wir nur spekulieren. Ich werde dem nachgehen, was er mir gezeigt hat." Julian Melark hatte recht damit, dass sie irgendwie nach Hogwarts gelangen musste und sie wusste auch, dass sie das nicht selbst tun konnte. Es bedurfte eines Vorwandes und Fähiger leute, um sich problemlos in Hogwarts umsehen zu können. Jemanden heimlich einzuschleusen war hier keine Option. Das Schloss hatte Augen und noch nicht einmal Melark vermochte es, sich ungesehene in dem alten Gemäuer zu bewegen. Daher bestand auch kein Grund, um dem Vampir den Stein in die Hand zu geben. Zumal es der Ministerin vollkommen widerstrebte etwas um den Hals zu tragen, was Kontakt zu den verkommenen Händen Melarks hatte. Sie wusste ihr Ekelgefühl zu beherrschen, aber auf einen Ausschlag durch Kontakt mit Melarks Schmutz konnte sie getrost verzichten.
"Ich werde mich um diese unerwartete Spur kümmern. Die Möglichkeiten, um ein kleines Team ins Schloss zu schicken, werde ich schaffen." Damit war alles gesagt, was die Ministerin zu ihrer Vision und dem Schlüsselstein zu sagen hatte. Der Blutsauger hatte andere wichtige Aufgaben zu erledigen und sollte seine Zeit nicht mit Nachforschungen verbringen, die ihm nicht offiziell zugeteilt wurden. "Ihr habt eure Aufgaben Melark. Cartwright und die alte Hexe. Zudem Rowan und Valentine." Mit diesen Worten erhob sich die Ministerin von dem eigens reparierten Stuhl und zog die Kapuze über ihren Kopf und tief ins Gesicht. Elegante und fast lautlose Schritte trugen Chloe schließlich zur Tür, welche unter ächzendem Knarre geöffnet wurde. "Ihr werdet von mit hören Melark", versprach sie und legte die Hand auf die Stelle des Umhangs, an welcher sich der Zettel mit den Namen befand. Ohne weitere Worte verließ sie die brüchige Behausung und disapparierte.


ENDE
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Der Kampf beginnt! [Hauptplot Kapitel II]
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