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 Wo andere begrenzt sind, von Moral oder Gesetz, bedenket: alles ist erlaubt.

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Elion Hákon Rowan
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BeitragThema: Wo andere begrenzt sind, von Moral oder Gesetz, bedenket: alles ist erlaubt.   Fr 15 Sep 2017 - 17:42

Wo andere begrenzt sind, von Moral oder Gesetz, bedenket: alles ist erlaubt.
Neela & Elion | 20.05.15 | privat | Schicksal: ja

Gemeinsam mit der neuen Mitbewohnerin hatte sich der Schwede auf den Weg in die Nokturngasse gemacht. Das Zeil war es eine Phiole Basiliskengift zu erwerben. Ein wahrlich seltenes Gut, welches in den meisten offiziellen Geschäften entweder nicht vorhanden, oder schlichtweg unbezahlbar war. Doch Elion kannte die Unterwelt der britischen Zauberergesellschaft nicht nur, er war ein Teil von ihr geworden und so sollte es kein Problem sein das gesuchte Gift aufzutreiben. Das Ziel war ein Straßenhändler, bei welchem der Schwede schon fast zur Stammkundschaft gehörte. Doch um diesen zu erreichen, mussten die beiden Skandinavier erst einmal tiefer in die dunklen Gassen der Nokturngasse vordringen.
Der blonde Zauberer war in einen dunklen Ledermantel gehüllt und verbarg sich zusätzlich unter eine Kapuze. Zwar gab es genug Zauberer und Hexen in der Nokturngasse, die zu Elions Netzwerk gehörten, zu welchen vor allem die Obdachlosen gehörten, welchen er auf dem Weg einige Galleonen zusteckte, jedoch waren mit großer Sicherheit auch genügen Anhänger von Zachary Jones anwesend, welche ihn ohne zu zögern töten würden. Dazu kam noch, dass es nicht gerade gut für den Ruf war, wenn sich ein Professor von Hogwarts auf dem magischen Schwarzmarkt blicken ließ. Auch Neela hatte er im vorhinein geraten, dass sie sich besser ein wenig vermummte.

"Wir haben uns ausgesprochen und was soll ich sagen. Ich werde tatsächlich Vater und Single bin ich auch nicht mehr." Auf dem Weg hatte er Neela bereits berichtet, dass das Gift nötig war, um den jungen Goodwill von seinem Urahnen befreien zu können und dass Saphira ebenfalls in dieses Unterfangen verwickelt war. Der Schwede war dem Rat seiner besten Freundin gefolgt. Er hatte Saphira die Meinung gesagt, aber er hatte auch über seine Gefühle gesprochen und das alles hatte eine überraschend positive Wendung ausgelöst. Jetzt galt es nur noch Ryan zu befreien, um das Ganze nicht unter einen wirklich düsteren Schatten zu stellen.
"Wieso gehen wir eigentlich nicht einfach mal in ein Restaurant, oder auf eine Party, wie andere es auch tun?", wies Elion amüsiert darauf hin, dass die erste richtige Unternehmung seit ihrem Wiedersehen ein Ausflug in die Nokturngasse war. Im Gedächtnis des Schweden gab es kaum eine Erinnerung an eine Unternehmung mit Neela, welche man auch nur ansatzweise als normal oder ungefährlich bezeichnen konnte. Vermutlich war das der Grund, warum die beiden sich so gut verstanden. Sie gerieten regelmäßig gemeinsam in Probleme und sie würden es vermutlich beide vermissen, wenn es anders wäre. Ein merkwürdigen Konzept für eine Freundschaft, welches allerdings voll und ganz aufging. Und dass bei den beiden nur wenig normal war, hatte er ja bereits festgestellt.


Zuletzt von Elion Hákon Rowan am Do 21 Sep 2017 - 21:48 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Neela Vivia Lundin
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BeitragThema: Re: Wo andere begrenzt sind, von Moral oder Gesetz, bedenket: alles ist erlaubt.   Fr 15 Sep 2017 - 19:35

Die Nokturngasse entsprach wahrlich nicht dem Ort, den man als beliebtes Ferienziel beschreiben würde. Wo man hinsah waren die Menschen in ihre Umhänge gehüllt, sodass man ihre Gesichter kaum erkannte. Nicht einmal die Sonnenstrahlen schienen Zutritt in diese trostlose Gegend zu bekommen. Elion hatte Neela zwar gewarnt, was auf sie zukommen würde, doch um ehrlich zu sein hatte die Schwedin eher gedacht, er würde übertreiben. Nunja, dies war wohl ein Irrtum und sie war froh, dass sie es dennoch ernst genommen hatte, sich ebenfalls mit einem dunkelblauen Umhang zu vermummen. Die Kapuze etwas tiefer ins Gesicht ziehend, folgte sie ihrem Freund auf dem Fuße und bemühte sich, niemanden direkt anzustarren - wer wusste schon, wie diese Leute auf so etwas reagieren würden. Irgendwie hatte es aber auch eine gewisse Spannung aufzuweisen, sich hier zu befinden, immerhin wirkte es so, als würde sich kaum jemand trauen, offen zuzugeben, dass er hier Geschäfte vollzog. Was die wohl alle zu verbergen hatten?

Elions Worte rissen die Blondine aus ihren Gedanken und sie hob ihren Blick zu dem Schweden, woraufhin sich ein Grinsen auf ihren Lippen bildete. „Ich habs dir doch gesagt! Alles was es braucht, ist Konversation!“, erwiderte sie mit selbstzufriedener Stimme und musste ein wenig lachen. Doch dann fiel ihr etwas ein: „Und was war das nun mit ihrem Verlobten? Ist da noch irgendwas?“, fragte sie neugierig und senkte die Stimme, obwohl sie weiterhin in ihrer Muttersprache redete und deshalb wohl kaum von jemandem hier verstanden werden würde. Doch man konnte ja nie wissen und in dieser Gegend wirkte es fast schon unpassend, lauter zu sprechen als im Flüsterton.
Die genauen Umstände, weshalb sie hier waren, hatten sich ebenfalls sehr verzwickt angehört und obwohl Neela im Prinzip verstanden hatte, wofür sie das Basiliskengift brauchten, konnte sie mit diesen Informationen jedoch wenig anfangen. Immerhin kannte sie weder Ryan, noch die ganze Geschichte, die es mit ihm auf sich hatte, aber das machte nicht viel. Neela war Elion gegenüber loyal und vertraute ihm blind, also würde sie ihm auch so gut es ihr möglich war, helfen, dieses Gift zu beschaffen. Die folgenden Worte des Skandinaviers entlockten ihr ein Prusten, das sie nur unterdrücken konnte, indem sie sich die Hand vor den Mund hielt. Es stimmte, dass es soweit sie sich zurückerinnern konnte, kaum „normale“ Unternehmungen zwischen ihr und Elion gegeben hatte. Alles war irgendwie in Verbindung mit Heimlichkeiten, Streichen und fragwürdigen Orten geschehen. Da sah man mal wieder wie wenig sie sich eigentlich verändert hatten, obwohl so viele Jahre inzwischen vergangen waren. Und Neela war eigentlich ganz dankbar dafür, denn obwohl sie wusste, dass sie ein Talent darin war, Fettnäpfchen abzusahnen, wäre es ihr wohl im Gegenzug viel zu langweilig, zum Durchschnitt zu gehören. „Ganz einfach, weil wir viel zu cool dafür sind!“, antwortete sie schließlich in einem Ton, der überhaupt keine Hinterfragungen mehr zuließ und musste dann aber gleich wieder lachen, ehe sie die blauen Augen umher warf. Irgendwie hatte man hier doch trotzdem das Gefühl, beobachtet zu werden. „Also wo finden wir nochmal diesen Händler?“, fragte sie dann wieder im Flüsterton und sah sich ein weiteres Mal um.
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Elion Hákon Rowan
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BeitragThema: Re: Wo andere begrenzt sind, von Moral oder Gesetz, bedenket: alles ist erlaubt.   Fr 15 Sep 2017 - 22:07

"Er hat sich gegen sie und für die Todesser entschieden. Sie hat sich gegen ihn und für mich entschieden." Mehr wusste Elion nicht über Saphiras Entscheidung bezüglich Christopher. Doch er wusste, dass sie sich für den Schweden und gegen den Todesser entschieden hatte und damit war Greengrass kein Thema mehr für ihn. Saphira und Elion erwarteten ein Kind und viele Fragen warteten noch auf eine Antwort. Für Eifersucht und Konflikte der Vergangenheit war dort einfach kein Platz. Der Gedanke an Saphira ließ ihn lächeln und erst eine Entdeckung riss ihn aus seinen Gedanken. Zum wiederholten male kreuzte nun eine unauffällig Gestalt den Weg der beiden Schweden. Den wenigsten wäre die vermummte Gestalt in ihrem schwarzem Umhang wohl aufgefallen, aber der blonde Zauberer hatte seine Sinne für eben solche Auffälligkeiten geschärft. Es konnte reiner Zufall sein, aber es konnte auch mehr dahinter stecken. Aus diesem Grund ließ er den dunkel gekleideten potentiellen Verfolger nicht mehr aus den Augen. Ein paar Zeichen an Leute seines Netzwerks genügten, um dafür zu sorgen, dass der Unbekannt zu keinem Zeitpunkt unbeobachtet sein würde.
"Das muss es sein. Normal können wir noch sein, sobald wir alt werden", entgegnete der Schwede amüsiert und dennoch leicht angespannt. Er selber hatte den verdächtigen Zauberer aus den Augen verloren, aber er konnte sich darauf verlassen, dass die Augen von Verbündeten noch immer auf ihm lagen. Elion bemühte sich unterdessen möglichst nah bei Neela zu bleiben und sie nicht aus den Augen zu lassen. Zwar wusste er, dass die alte Freundin selbst auf sich aufpassen konnte, aber er konnte nicht anders, als sich für ihre Sicherheit verantwortlich zu fühlen. Ein Beschützerinstinkt, welchen er nie ablegte und welcher vor allem seiner Schwester häufig Nerven kostete.
Die Frage seiner Begleiterin wurde mit einer subtilen Bewegung seines Kopfes beantwortet. Er deutete damit in die Richtung eines kleinen Marktstandes, welcher an einer Straßenecke aufgebaut war und dort die ohnehin schon kleine Gasse stark verengte. In dem Stand pries ein kleiner Mann, dessen dunkles Haar von ersten grau durchzogen wurde, die Qualität seiner Zauberumhänge und Hüte an. Diese Kleidungsstücke waren es, welche im gesamten Marktstand ausgestellt wurden. Eine halbherzige Tarnung für den Verkauf illegaler Substanzen und Schmugglerware, aber effektiv genug, um der magischen Strafverfolgung ein legales Geschäft präsentieren zu können.
"Wir haben einen Schatten. Schwarzer Umhang, grauer Hut", informierte er schließlich Neela über den potentiellen Verfolger, da er selbst nur bedingt auf diesen achten konnte, wenn er sich im Gespräch mit den Händler befand.
"Hákon! Ich hatte schon Angst die Unterwelt hätte dich verschluckt!", begrüßte der Händler den Schweden mit einem Osteuropäischen Akzent, den Elion nie richtig zuordnen konnte, während ein breites Lächeln eine Zahnlücke präsentierte. "Und dabei liegt mein Geld dir doch so sehr am Herzen, Luca", entgegnete der vermummte Schwede und sorgte für eine weitere Präsentation der Zahnlücke. "Und wer ist deine hübsche Begleiterin?", überging er Elions Worte und schielte zu Neela herüber. "Eine Freundin." Mehr über Neela preis zu geben war nicht nötig und konnte sich in dieser Gegend als großer Fehler entpuppen. Wer hierher kam musste seine Identität schützen und daher verzichtete Elion in diesem Moment auf eine Bekanntmachung. "Ich brauche Basiliskengift", kam der Schwede zur Sache, woraufhin Luca in eine große Kiste griff und eine Phiole aus dieser hervor zog. "Weil du ein Freund bist, 50 Galleonen", grinste der Schmuggler, als aus dem Hintergrund zwei kurze Pfiffe ertönten. Elion wusste was das bedeutete und drückte dem Händler ohne weitere Verhandlungen die viel zu Hohe Summe in die Hand, um sich dann schnell die Phiole zu schnappen.
Dann griff er Neela am Handgelenk, um sie mit sich zu ziehen. "Wir müssen hier weg!" Doch als er sich von dem Händler abwandte, sah er bereits, dass es dafür zu spät war. Alle Abzweigungen in andere Gassen wurden von einer Person mit schwarzem Umhang und grauem Hut blockiert. Es war nicht ein Verfolger, es waren mehrere. Der Schwede ließ seinen Blick durch die Menge fahren und hielt Ausschau nach seinen Leuten, während die Phiole in seiner Innentasche verstaut wurde. Die Verfolger schienen auf den ersten Blick in der Überzahl zu sein und dabei ging er davon aus, dass wirklich nur die Gestalten mit den grauen Hüten zu seinen Gegnern zählten. Die Phiole war verstaut und gleichzeitig wurde die Hand im Schutze des Umhangs an den Zauberstab gelegt. Seine linke hob er an den Mund, um einen Pfiff abzugeben. Dann ging alles unheimlich schnell. Elion zog den Stab hervor, schleuderte eine der Gestalten gegen eine Hauswand und rannte gemeinsam mit Neela in die nun unblockierte Gasse. "Wie in den alten Zeiten", scherzte der Schwede trotz der drohenden Gefahr. Wichtig war nun, dass sie den Verfolgern schnell entkamen.
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Neela Vivia Lundin
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BeitragThema: Re: Wo andere begrenzt sind, von Moral oder Gesetz, bedenket: alles ist erlaubt.   So 17 Sep 2017 - 21:22

„Was für eine gute Wahl.“, erwiderte Neela grinsend, auch wenn sie sich natürlich vorstellen konnte, dass diese Entscheidung für Saphira alles andere als einfach gewesen sein musste. Den eigenen Verlobten an die Todesser zu verlieren wünschte sich doch wirklich niemand. Glücklicherweise waren die Dinge jedoch trotzdem gut ausgegangen, denn Elion wirkte glücklicher, als Neela ihn jemals in Erinnerung hatte und allein die Tatsache, dass die beiden nun zusammen ihr Kind großziehen konnten, war doch schon sehr viel wert. Im Gegensatz zu dem Schweden hatte Neela ihre Augen natürlich nicht so ausgeprägt auf ihr Umfeld gelegt, so wüsste sie ja auch nicht, wonach sie genau Ausschau halten sollte, weswegen sie den Verfolger erst einmal gar nicht bemerkte und auch wenn sie darauf bedacht war, nicht zu laut zu sprechen und sich recht unauffällig zu bewegen, war ihre Laune doch ungetrübt, während sie die folgenden Worte af Elions Kommentar ergänzte: „Oder tot. Da gibt es zwischen normal und unnormal ohnehin keine großen Differenzen mehr.“ Wieder grinste sie und blickte zu Elion nach oben, welcher ihr mit einer subtilen Deutung seines Kopfes bereits ihre nächste Frage nach dem Händler beantwortete, welchen sie in dieser zwielichtigen Gegend aufzusuchen gedachten.

Die beiden Skandinavier bewegten sich auf den scheinbar unauffälligen Stand zu und Elions warnende Information darüber, dass sie von jemandem verfolgt wurden, wischte Neela jegliches Lächeln aus dem Gesicht. Sie mochte normalerweise nicht gerade für überlegte Handlungen bekannt sein, doch nun nickte sie ihm flüchtig zu, als Zeichen, den Ernst der Lage verstanden zu haben, und ließ ihren Blick lediglich aus den Augenwinkeln umherschweifen, während sie so tat, als würde sie interessiert einen Hexenhut am Stand jenes Händlers mustern, mit welchem Elion nun ein Gespräch begann. Als der Schmuggler sich nach ihr erkundigte, hob sie den Blick ihrer eisblauen Augen zu jenem und schenkte ihm ein zuckersüßes Lächeln, ohne jedoch ein Wort zu sagen. Man brauchte ihr nicht näher zu bringen, dass es an diesem Ort nicht klug war, aus dem Nähkästchen zu plaudern, sondern eher das Augenmerk darauf lag, die jeweiligen Geschäfte rasch hinter sich zu bringen. Etwas, das auch Elion im nächsten Moment zu tun gedachte, als die Pfiffe hinter ihnen ertönten. Ruckartig fuhr Neela herum, doch bereits in der nächsten Sekunde spürte sie Elions Griff am Handgelenk und vernahm seine Worte im selben Moment, als sie bemerkte, wie sie umzingelt wurden. Auch ihre Hand wanderte instinktiv zu ihrem Zauberstab, doch Elion war bereits schneller gewesen und nach dem kurzen Pfiff schleuderte er bereits einen der Verfolger an die nächste Hauswand und rannte los. Neela nahm die Beine in die Hand, um mit Elion Schritthalten zu können und musste trotz der Situation über seine Worte lachen. „Ach, wie hab ich das vermisst!“, ging sie locker darauf ein, ehe sie um die nächste Ecke bogen und ein Schockzauber direkt vor ihnen eine alte Fensterscheibe einschlug. „Pass auf!“, rief Neela aus, während sie sich die freie Hand vors Gesicht hielt, um diese vor Scherben zu schützen. Ein Zischen kündigte einen weiteren Zauber an und Neela ließ Elion los, um sich zur Seite zu stürzen. „Stupor!!“, rief sie dann vom Boden aus und deutete mit dem eigenen Zauberstab auf eine weitere schwarz gewandete Gestalt mit Hut, welche nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte und zurück geschleudert wurde. Doch kaum zwei Sekunden später waren sie schon wieder umzingelt. Neelas Kapuze rutschte ihr vom Kopf, als sie sich von der mit Scherben bepflasterten Straße erhob und ohne lange zu überlegen, schickte sie weitere Schock- und Entwaffnungszauber auf die vermummten Personen ab. „Was wollen die?!“, rief sie Elion dabei zu, schließlich konnte es doch kein Zufall sein, dass die Gestalten es gerade auf sie beide abgesehen hatten.
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Elion Hákon Rowan
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BeitragThema: Re: Wo andere begrenzt sind, von Moral oder Gesetz, bedenket: alles ist erlaubt.   Di 19 Sep 2017 - 14:52

Auch Elion erhob eine Hand zum Schutz vor den umherfliegenden Glassplittern. Innerlich ärgerte sich, dass er die Verfolger nicht gezählt hatte. Nun konnte er sich nie ganz sicher sein, ob er alle im Blick hatte. Der Schwede hätte ein subtileres Vorgehen bei einem potentiellen Anschlag erwartet, aber anscheinend hatten seine Verfolger sich für ein neues Vorgehen entschieden. Einzelnen Attentätern war der Skandinavier schon häufiger entkommen. Nun schienen sie es mit einer größeren Gruppe zu versuchen. Wenn es nach Elion ging, sollte auch dieser Versuch erfolglos bleiben, aber ob es wirklich so kommen würde, war noch nicht entschieden.
Die Flucht schien erfolgreich, bis die Schwedin ins Stolpern geriet. Sofort blieb Elion stehen, um die gestürzte Begleiterin zu verteidigen, was sie allerdings auch sehr gut selbst schaffte. Bevor er ihr die Hand reichen konnte, stand Neela schon wieder vor ihm und den beiden Schweden wurden sämtliche Fluchtwege abgeschnitten. Elion zählte sieben Gestalten, die ihr Stäbe erhoben, um den beiden Freunden ihr Leben zu nehmen. Der achte war durch Neelas Schockzauber in die Scherben geschleudert worden und eine Blutlache von enormer Größe verriet, dass dieser wohl nie wieder kämpfen würde. Der blonde Zauberer stand nun Rücken an Rücken mit der Schwedin und beide versuchten die Angreifer bestmöglich auf Abstand zu halten. Sie verzögerten so nur ihren Tod. Es musste etwas passieren. „Mich umbringen“, entgegnete er auf die Frage der Freundin, als sei es das normalste auf der Welt. In Elions Welt war es tatsächlich erschreckend normal geworden, dass die Leute einem nach dem Leben trachteten. Ein Umstand, welcher sich in Hinblick auf den ungeborenen Nachwuchs dringend ändern sollte.
Die Straße war leer geworden. Die Gestalten der Nokturngasse wussten, wann es an der Zeit war, um sich zurück zu ziehen. Niemand wollte in einen Kampf geraten, der nicht der eigene war. Lediglich ein paar der Obdachlosen befanden sich noch in der Nähe. Man hätte ahnen können, dass sie nicht flüchteten, weil sie ohnehin nichts zu verlieren hatten, aber Elion wusste es besser. Seine Investitionen sorgten für ihre Loyalität und nachdem er einen Angriff im letzten Moment abgeblockt hatte, stieß er erneut einen Pfiff aus. Im Bruchteil einer Sekunde wurden vier von den sieben Angreifern aus dem Hinterhalt niedergeschlagen und gingen zu Boden. Im selben Moment preschte der Skandinavier auf einen der übrigen drei Angreifer zu, vereitelte einen Angriff mit einem Schutzzauber und schlug dem Attentäter in einer eleganten Drehung den Ellenbogen ins Gesicht, um diesen ebenfalls ins Land der Träume zu schicken. Die Drehung brachte ihn in die perfekte Angriffsposition, um den vorletzten Angreifer ins Visier zu nehmen. Dieser war jedoch schneller und zwang Elion zunächst mit einem starken Schockzauber auf die Knie, bevor er ihn mit einem Tritt die Nase brach und zu Boden schickte. Der zweite schien derweil mit Neela beschäftigt zu sein, während Elions Anhänger die Leiche von Neelas erstem Opfer verschwinden ließen.
Bist ein zäher Bursche, was? Ich hätte einen höheren Preis verlangen sollen“ Elion nahm die gehässigen Worte des Attentäters nur benommen wahr. Er spürte, wie der vermummte Mann den Fuß auf seiner Hand abstellte, als der Schwede einen Versuch unternahm nach seinem Zauberstab zu greifen. Ein verschwommener Blick offenbarte, dass er unterdessen den Zauberstab auf Elion richtete. „Das war’s“, lacht er siegessicher.
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Neela Vivia Lundin
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BeitragThema: Re: Wo andere begrenzt sind, von Moral oder Gesetz, bedenket: alles ist erlaubt.   Di 19 Sep 2017 - 16:43

Man könnte wohl zurecht behaupten, dass Neela mit solch einer Wendung des Geschehens durchaus nicht gerechnet hatte. Ja, die Nokturngasse hatte nicht sonderlich ungefährlich ausgesehen und ja, Elion hatte sie davor gewarnt, dass es möglicherweise ungemütlich werden könnte, doch dass sie von einer Reihe Attentätern verfolgt werden würden, hätte man der Schwedin wohl schon deutlicher sagen müssen. Elion dagegen schien von den Ereignissen keineswegs überrascht und obwohl die Schwedin auf seine Worte hin theatralisch den Kopf schüttelte und ihn mit den scherzhaften Worten: „Hab ich dir nicht immer gesagt, du sollst anderen nicht ihr Pausenbrot klauen?“ mit dem Ellenbogen in die Seite stieß, sollte dies nur ihre eigentliche Sorge um den besten Freund kaschieren. Denn die Kerle, die es hier auf ihn abgesehen hatten, meinten es ernst, das hatte sie bereits begriffen und es war weniger die Tatsache, dass es ihnen wohl auch egal wäre, Unschuldige zu verletzen, die ihr ein mulmiges Gefühl machte, als jene, dass Elion damit wohl bereits Erfahrungen gemacht hatte.

Innerhalb von Sekunden hatten sich die Straßen geleert und Neela fragte sich, ob irgendjemand hier den Kampf dem Ministerium melden würde, oder ob solche Vorfälle in der Nokturngasse bereits zum Alltag gehörten und jeder nur darauf achtete, nicht in fremde Geschäfte verwickelt zu werden. Es schien auf zweiteres hinauszulaufen und der Schock darüber, dass die scheinbar Obdachlosen ihr Leben so gleichgültig dem Zufall überließen, hätte Neela fast dazu gebracht, jene eigenhändig dazu zu bewegen, ihren Umkreis zu verlassen. Doch statt dessen stieß Elion erneut einen kurzen Pfiff aus und jene Obdachlose stellten sich als Verbündete heraus, die vier von sieben Angreifern so schnell aus dem Gefecht gesetzt hatten, dass Neela nicht einmal Zeit dafür gehabt hatte, sich über Elions Bekannte hier zu wundern. Der Kampf ging auch gleich weiter, als der Schwede sich auf einen weiteren Anttentäter stürzte, jenen ausknockte und sich auch schon den nächsten vornahm. In der Zwischenzeit war der letzte noch stehende auf Neela zugetreten und hob seinen Zauberstab. „Expelliarmus!“, rief sie aus, doch er blockte den Zauber. „Stupor!! Stupor!!“, fuhr sie fort, während sie weiter vor ihm zurückwich und biss sich auf die Unterlippe, als auch die Schockzauber nicht den gewünschten Effekt erzielten.
Der Attentäter schwang nun selbst seinen Stab und auch wenn er einen nonverbalen Zauber benutzte, konnte Neela an den grünen Blitzen sehen, dass es sich hierbei um den Todesfluch handeln musste. Sofort warf sie sich auf den Boden und entkam somit ihrem beinahe besiegelten Schicksal, gar nicht merkend, dass sich die umherliegenden Scherben in ihre Handflächen und Knie bohrten. Prompt stand der Attentäter wieder vor ihr und dieses Mal traf sie ihn mit einem nonverbalen Entwaffnungszauber, sodass sein Zauberstab in hohem Bogen davon flog. Unter der Kapuze wurde ein wütendes Knurren laut und Neela sah nur noch wie eine Hand auf ihr Gesicht zuschnellte und spürte anschließend den harten Schlag auf der Wange, der sie mit einem schmerzvollen Aufkeuchen weiter auf den Boden drückte.
Der Blick ihrer eisblauen Augen fiel im selben Moment in die Richtung, in welcher Elion kämpfte und erschrocken musste die Schwedin mitansehen, wie auch ihr Freund in die Knie gezwungen wurde. Er hatte seinen Zauberstab verloren und direkt vor seinem Gesicht befand sich der Zauberstab des Attentäters. Ohne auf ihren eigenen Gegner zu achten, schnalzte sie mit einem lauten „STUPOR!“, einen Schockzauber gegen den Rücken des Kerls und dieser wurde von den Füßen gerissen. Doch ihr blieb keine Zeit für Erleichterung, denn bereits in der nächsten Sekunde platzierte der vermummte Zauberer einen gut gesetzten Tritt in ihrem Magen, der Neela aufschreien ließ. Scheinbar wollte er damit Zeit gewinnen, um seinen eigenen Zauberstab in dem Getümmel wieder zu finden. Keuchend und vor Schmerzen, die ihr Tränen in die Augen trieben, unfähig sich zu bewegen hielt sich die Hexe den Bauch und bemerkte nur verschwommen, wie die Beine des Fremden sich entfernt hatten. Hoffentlich würde Elion ihn ausschalten können, bevor er den Stab fand.
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Elion Hákon Rowan
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BeitragThema: Re: Wo andere begrenzt sind, von Moral oder Gesetz, bedenket: alles ist erlaubt.   Di 19 Sep 2017 - 19:46

Verzweifelt versuchte der Schwede seinen Zauberstab zu greifen, aber er wusste nicht, wo dieser lag. Er hatte ihn beim Tritt des Angreifers verloren. Zeit zum Umschauen hatte er nicht und für einen körperlichen Angriff fehlte ihm Zeit und Kraft. Die Umgebung verschwamm vor seinen Augen und warmes Blut lief aus seiner Nase, so dass es einen metallischen Geschmack auf seinen Lippen hinterließ. Der Stab des Attentäters war ausgerichtet ihm ein Ende zu machen. Die Welt wurde unwirklich und den Kampf der Gefährtin verlor er vollkommen aus den Augen. Sein Leben hatte sich gerade zu einem besseren gewendet und er verzweifelte daran, dass es nun enden sollte. Doch es kam anders. Ein Zauber entriss dem Mann, welcher beinahe sein Mörder geworden wäre, das Bewusst sein und ließ ihn an Elion vorbei zu Boden stürzen. Noch immer benommen griff der Schwede nach der Waffe des bewusstlosen, doch musste feststellen, dass diese unter dem Gewicht ihres Besitzers zerbrochen war. Es begann also die Suche nach dem eigenen Zauberstab, welchen Elion auch mit klarerem Blick nicht erblicken konnte. Zudem erforderte die Suche einen baldigen Abbruch, da ein Schrei der Schwedin in gänzlich aus der Benommenheit befreite.
Der Blick des Skandinaviers analysierte die recht eindeutige Szene. Es war Adrenalin, welches ihm die Kraft zurück gab, die ihm zuvor noch gefehlt hatte. Es blieb keine Zeit für ausgetüftelte Pläne und taktische Überlegungen. Neela war wehrlos und der Attentäter ging zielstrebig auf seinen Zauberstab zu. Der blonde Schwede richtete sich auf und sein Blick fixierte den Gegner mit aufflammender Wut. Elion war kein Freund der Gewalt und auch Wut lag ihm fern, aber wer seine Freunde bedrohte, schaffte es den sonst so besonnen Schweden aus der Fassung zu bringen.
Mit einem kurzen Sprint und einem gezielten Sprung riss er den Attentäter mit sich zu Boden. Die Überraschung für den vermummten war groß genug, um Elion die Oberhand gewinnen zu lassen. Kurz darauf saß er auf dem Gegner und ließ seine Fäuste abwechselnd mit dem immer stärker entstellten Gesicht des Mannes kollidieren. Die Visage des Mörders war kaum noch zu identifizieren, als er jede Gegenwehr aufgab und ohne Bewusstsein am Boden verweilte. Der Schwede setzte mit einem letzten Schlag nach, bevor er sich mit blutigen Händen erhob und vor der besten Freundin wieder auf die Knie ging. "Kein Pausenbrot. Eine Schachfigur", korrigierte er die Aussage der Freundin verspätet. "Bist du okay?" Die beiden Schweden hatten ordentlich eingesteckt, doch sie hatten gewonnen. Es war wie damals. Sie gerieten zusammen in Probleme und agierten als Team so effektiv, dass sie es am Ende irgendwie überstanden hatten. Trotz seiner Verletzungen half er Neela hoch. Der Andrenalinstoß würde die beiden noch bis in die gemeinsame Wohnung bringen. Dort könnten sie sich dann versorgen.
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BeitragThema: Re: Wo andere begrenzt sind, von Moral oder Gesetz, bedenket: alles ist erlaubt.   Mi 20 Sep 2017 - 23:38

Der Mistkerl hatte wirklich gut getroffen, denn es dauerte eine ganze Weile, bis der pulsierende Schmerz in ihrer Magengegend halbwegs erträglich wurde, sodass sie sich um eine klarere Sicht bemühen konnte. Blinzelnd zwang sie ihre Lider, offen zu bleiben, doch konnte sie im ersten Augenblick weder Elion noch ihren Angreifer sehen. Sie hörte nur den harten Klang von Schlägen, die knackend die Körperteile eines anderen verletzten und betete, dass es nicht der Schwede war, welche jene einzustecken hatte. Eine Hand noch immer auf ihren Bauch gedrückt, stemmte Neela sich schließlich mit der zweiten ein wenig auf, als Elion mit blutigen Fäusten auf sie zukam. Erleichterung machte sich in ihr breit, denn wie es aussah, hatten sie den Überfall überstanden. Nicht gerade ohne Schaden davon zu nehmen, doch im Vergleich zu den Attentätern sahen sie trotzdem noch gut aus.
Die Schwedin atmete ein paar Mal tief durch, ehe sie Elions korrigierende Worte vernahm und ihm einen ungläubigen Blick zuwarf. „Muss ja 'ne tolle Schachfigur gewesen sein.“, gab sie zurück und schüttelte grinsend den Kopf. „Das wird schon wieder.“, antwortete sie ihm dann auf die Frage, ob sie okay war. Zumindest hatte sie keine inneren Verletzungen davon getragen, soweit sie das beurteilen konnte. Erst jetzt merkte sie allerdings, wie der direkte Schlag ins Gesicht ihr wohl eine Schramme über dem Auge eingebrockt hatte, aus der nun ein paar Blutstropfen flossen. Achtlos wischte sie jene weg und zwang sich mit Elions Hilfe auf die Beine. Bevor er sie jedoch in seine Wohnung brachte, packte sie ihn rasch am Arm. „Warte kurz.“ Sie drehte sich zu den Trümmern des Kampfes um und hob ihren Zauberstab: „Accio Elion's Zauberstab!“, rief sie dann, scheinbar ins Leere, doch nach einem Augenblick hörte man bereits, wie etwas durch die Luft sauste und tatsächlich befand sich eine Sekunde später der Stab aus Vogelbeerenholz in ihrer Hand. „Ich glaube, den kannst du noch gebrauchen.“, sprach die Schwedin grinsend, während sie jenen an Elion reichte und anschließend disapparierten die Beiden und tauchten vor der gemeinsamen Wohnung wieder auf.
Sich gegenseitig stützend, stolperten sie ins Haus und ließen sich erschöpft auf der Couch nieder, woraufhin Neela ihren Kopf auf Elions Schulter sinken ließ. „Also echt, du schuldest mir was.“, verkündete sie mit einem Seufzen und verzog das Gesicht, als sie nun erstmalig die Glassplitter spürte, die sich durch ihre Jeans in ihre Knie gebohrt hatten. Ein Glück, dass sie sich mit Heilzaubern auskannte, sonst würden sie wohl um einiges länger warten müssen, bis die vielen Verletzungen verheilt waren. Mit viel Mühe hob Neela ihren Kopf wieder an und zog abermals ihren Zauberstab aus der Tasche. „Zeig mal her, wo sie dich erwischt haben.“, forderte sie ihn auf und pflückte ihm anschließend eine Glasscherbe aus den blonden Haaren.
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BeitragThema: Re: Wo andere begrenzt sind, von Moral oder Gesetz, bedenket: alles ist erlaubt.   Do 21 Sep 2017 - 21:48

Dankend nahm er den Zauberstab entgegen und verstaute diesen in seinem Mantel. Es wäre nicht der erste Zauberstab gewesen, den der Schwede verloren hatte und es würde auch nicht der letzte bleiben. Es war sogar so, dass Elion sich mittlerweile einen kleinen Vorrat an kompatiblen Stäben zugelegt hatte, um in solchen Fällen nicht ohne ein Zauberholz dazustehen. Doch zu seiner Verwunderung war der aktuelle noch vollkommen intakt und nicht im Kampf zerstört worden. Die beiden zögerten nicht lange und apparierten zurück in die gemeinsame Wohnung und somit in Sicherheit. Es war schließlich nicht auszuschließen, dass noch weitere Verfolger auf dem Weg waren. Ein Risiko, welches die beiden Schweden in ihrem Zustand auf keinen Fall eingehen konnten.
Nebeneinander ließen sie sich auf der Couch nieder und atmeten erst einmal durch. Sie kamen langsam zur Ruhe und die Schmerzen der einzelnen Wunden wurden langsam spürbar. Zuvor wurden diese noch erfolgreich von der Aufregung unterdrückt. "Was immer du willst", entgegnete er amüsiert und gleichzeitig dankbar. Der Skandinavier war froh, dass Neela außer kleineren Verletzungen unversehrt war. Denn über die Vorwürfe, die er sich sonst machen würde, wollte er gar nicht nachdenken. Doch genau dieses Chaos machte die Freundschaft der beiden aus. Es war nie anders gewesen. Oft weniger tödlich, aber nie ruhig und entspannt.
Ein schneller Griff in die Innentasche des Mantels brachte die unbeschädigte Phiole mit dem Basiliskengift zum Vorschein, welche im nächsten Moment auf dem Tisch abgestellt wurde. "Alles in allem waren wir erfolgreich", beschloss Elion ein wenig entkräftet und konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. "Hoffentlich weiß Goodwill das zu schätzen"
Nachdem sie einige Zeit schweigend dagesessen hatten, meldete sich Elion erneut zu Wort: "Ich schulde dir wohl vor allem eine Erklärung." Denn die beiden waren heute alles andere als Zufallsopfer gewesen. "Ich habe angedeutet, dass Nellie damals entführt wurde, weil ich Mist gebaut habe? Nun, genau gesagt habe ich dem Leiter eines Drogenimperiums, Zachary Jones, ein magisches Artefakt gestohlen." Der Diebstahl war ein Erfolg gewesen, auch wenn Elion von einigen Anhängern des Giftmischers erwischt worden war. Die Flucht gelangt und erst als der Clubbesitzer, welcher sich später auch als Todesser herausstellte, Nellie in seine Gewalt brachte, hatte Elion die Auswirkungen seines Diebstahls zu spüren bekommen. "Die Kurzfassung: Jones hat Nellie entführt und noch bevor isch es bemerkt hatte, war Saphira zu einer Rettungsmission aufgebrochen. Das Ergebnis war Nellies Befreiung und Saphira, die ihren Platz einnahm." Spätestens jetzt sollte Neela bemerken, dass das Leben ihre besten Freundes in London alles andere als ruhig geworden war. Im Gegenteil. "Ryan Goodwill und ich haben Saphira aus den Fängen von Jones befreit und seit diesem Tag stehen wir auf seiner Todesliste. Das war übrigens auch der Tag an dem Goodwill mir das Leben gerettet hat und somit der Auslöser für unsere heutige Mission." Die Dinge waren kompliziert und Elion erwartete gar nicht, dass die Freundin ihm voll und ganz folgen konnte. Er wollte nur eine Sache klar und deutlich übermitteln. "Die ganz kurze Version: Wenn du den Namen Jones hörst. Lauf!"

ENDE
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Wo andere begrenzt sind, von Moral oder Gesetz, bedenket: alles ist erlaubt.
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