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 Des Menschen Wille ist sein...

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Aykjell Sigurdsson
Professor - Alte Runen || Animagus || Hauslehrer Hufflepuff
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BeitragThema: Des Menschen Wille ist sein...   Mo 4 Sep 2017 - 22:15

... Himmelreich.
Kjell saß schon eine Weile an seinem Tisch in dem Restaurant, das Roast Beef das er sich gegönnt hatte war schon lange Geschichte. Messer und Gabel lagen ordentlich auf dem Teller, das Weinglas war nur noch halb voll. Selbst wer den Mann kannte, hätte ihn kaum wiedererkannt. Er trug heute die Haare ordentlich frisiert, einen dunkelblauen Anzug mit weißem Hemd und hatte eine Aktentasche vor sich. Die perfekte Tarnung für seine Aufgabe. Die grauen Augen wanderten durch den Raum, systematisch tastete er jeden Zentimeter ab und filzte jede Person. ES waren nicht sonderlich viele Überraschungen dabei, ein paar hochnäsige Weiber die sich für den Nabel der Welt hielten und die halbe Tischnachbarschaft unterhielten, ein paar Geschäftsmänner, dem ersten Blick nach Chinesen die offenbar einen Abschluss in der Tasche hatten. Dem Champagner wurde zugesprochen, darüber hinaus saßen in einer Ecke noch ein paar Gestalten die... ungewöhnlicher wirkten. Groß gewachsene, hagere Figuren mit ungewöhnlich langen Haaren die allesamt zu einem Zopf geflochten waren. Auch die Bedienungen und der Ober warfen immer wieder Blicke in diese Richtung. Der Akzent der gelegentlich wenn einer zu laut sprach herüberschwappte, hörte sich anders an. Zuerst hatte auch Kjell auf norwegisch getippt, aber es war doch kein Norwegisch gewesen. Landsleute waren es auch nicht, noch weniger Schweden oder gar Finnen. Kjell wischte sich mit der Serviette den Mund ab und holte den Ober bei. "Bringen Sie mir noch ein Glas Weißwein und etwas Ciabatta." verlangte er und sah wieder zu den fünf Männern. Sie hatten sich kaum vom Fleck bewegt, aber die Luft.. sie schien sich zu verdichten. Er beugte sich vor und runzelte die Stirn, konnte aber keine Aura ausmachen. "Verflixte Drecksäcke..." murmelte er leise.
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Kenneth McGabe
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BeitragThema: Re: Des Menschen Wille ist sein...   Di 5 Dez 2017 - 4:36

Der Weg zwischen den Fronten war kein einfacher, besonders nicht wenn man sowohl für die Todesser als auch für das Ministerium ein Dorn im Auge war. Seid einiger Zeit bereits vollzog er diesen Drahtseilakt und musste seit dem Tod des dunklen Lords im Untergrund leben. Das er nie wirklich zu ihm gehörte, sondern einfach keinerlei Chance hatte aus der Organisation herauszukommen und seine Erkenntnisse der Aurorenzentrale mitzuteilen, wollte niemand hören. Seine Vorgesetzten sahen ihn lieber als jemanden an, der wie Freiwild abzuschießen war. Dieser Mist hatte ihn weit von der Frau abgebracht die er so sehr liebte. Jeasslyna Belegan, die Frau die er so gerne wiedersehen würde, aber immer noch befürchtete, dass sie ihn letztlich ans Ministerium ausliefern könnte. Nicht das er sich davor wirklich fürchtete, es wäre mehr der Schmerz das es ausgerechnet der Mensch tat, den er am meisten liebte. Jedes mal wenn er daran dachte, wie er in ihre Augen sah, wie sie seinen Blick erwiderte und wie leidenschaftlich sie für ihre Sache einstand, war die Versuchung groß wieder nachhause zurückzukehren. Doch was sollte er sagen? Hallo da bin ich? Wohl kaum, es fehlten die Worte um ihr zu erklären, warum er spurlos verschwunden war, was vorgefallen und was nie geschehen ist. Seit diesem Tag lebte er untergetaucht in England, Schottland, mal in Prag und dann wieder in Sussex. Alles hatte seine Reize und viel zu oft hatte er bereits vor ihrer Türe gestanden und mit dem Gedanken gespielt sich bei ihr zu melden. Aber im Moment gab es wichtigere Dinge. Seine Kontakte in der Unterwelt hatten ihn vor großen Veränderungen gewarnt auch vor einer wiederaufsteigenden Zelle der ehemaligen Todesser. Angeblich sogar unter neuer Führung was sich Kenneth eigentlich nur schwer vorstellen konnte. Es war durchaus eine Möglichkeit die er nicht auszuschließen vermochte,doch leider beschnitt ihn das nur noch mehr. Wenn er sich jetzt zeigte und jemand aus deren Kreisen würde ihn wiedererkennen (was zweifelsfrei der Fall wäre), würde er damit Jeasslyna unweigerlich in Gefahr bringen. Julian Melark war schon gefährlich genug und sich seiner Aufmerksamkeit innerhalb Englands zu entziehen war mitunter die schwerste Aufgabe für den eigentlich kultivierten Ex-Auror.

Wie immer war er in kostspielige Kleidung gehüllt. Kleider machten immerhin Leute. Sein Anzug aus einer magischen Schneiderei war gerade fertig geworden und er hatte sich vorgenommen an diesem Abend etwas essen zu gehen. Er wollte noch ein paar Nachforschungen anstellen und den Aufstieg der Todesser beobachten. Vielleicht konnte er etwas herausfinden was er dann Jeasslyna irgendwie zuspielen könnte. Aber vorerst musste er seine wahre Identität verbergen und so tun als würde er nicht existieren. Selbst für ihn war es kein leichtes, sich wie ein Schatten an der Wand zu verhalten, nicht zu existieren und sich darauf zu beschränken, ungesehen von A nach B zu gelangen. Gehüllt in einen schwarzen Trenchcoat mit einem dunklen Seidenanzug betrat er das Restaurant und ließ sich von einem der Kellner an einen der Plätze führen und sich die Speisekarte bringen. "Bringen Sie mir bitte einen Biondi Santi Brunello Riserva einen guten Jahrgang bitte und dazu Steak.", wies er den Kellner an und schob seine längeren Haare etwas zur Seite und sah sich ein wenig Gedanken verloren um. Unerkannt zu bleiben bedeutete sich genau da zu zeigen wo man niemals nach ihm suchen würde und solange er sich derart exzentrisch verhielt, konnte er zumindest den Überblick behalten und seine Verfolger beobachten. Glücklicherweise hatte er bisher keinen Verfolger bemerkt und solange dem so war, konnte er in aller Ruhe seinen Abend genießen.

Es gab Zeiten in denen man sich wirklich zusammenreißen musste und wiederum Zeiten wo man es fast schon gar nicht mehr anders gewohnt war. Man log die Menschen für gewöhnlich an, hatte jeden Tag eine neue Identität. Gestern noch ging er unter dem Namen Michael Klinton durch die Straßen der Winkelgasse. Vor zwei Tagen hatte er ein Treffen mit zweien seiner Kontakte in der Unterwelt gehabt und war als Geistlicher Muggel namens Fritz Patrick gereist. Ja, manchmal hatten diese Art von Verkleidungen und Tarnungen schon ihren Sinn und Vorteil. Sie erlaubten einem das Verhalten von Menschen genau zu studieren. Besonders wie sie auf die verschiedensten Gesellschaftsschichten ansprachen. Ein besonders faszinierendes Thema. Verschiedene miteinander interagierende Gesellschaftsschichten. Die Verhaltensmuster waren wirklich sehr unterschiedlich. Er erinnerte sich noch an einen Fall wo er sich als Bettler verkleidet hatte und beinahe drei Tage in der Kälte saß, nur um einen Laden zu observieren.

Für Kenneth bestand die Welt aus Zügen und Gegenzügen, aus Gefühlen und Verstand, wie auch aus Strategie, Unfairness und Fairness. Jeder machte seinen Zug und jeder Zug hatte Konsequenzen. Entschied man sich richtig, hatte man manchmal das Glück auf der Siegerstraße zu landen. Entschied man sich falsch, konnte es schon mal ziemlich fatal enden. Doch die schlimmste Variante war immer noch das Schicksal, das beinahe wie ein kleiner Kobold über einem lauerte und begierig darauf wartete, einen Scherz auf die eigenen Kosten zu spielen. Viele Dinge die um einen herum geschahen waren miteinander vernetzt. So auch, die Augenpaare die auf ihm ruhten als er den teuren Wein bestellt hatte und die wenigen Augenpaare die ihn ausführlich dabei musterten als der Kellner den Wein brachte und ihm einen kleinen Schluck einschenkte. Kenneth nahm das Weinglas vorsichtig hoch, legte es etwas schräg auf die Serviette auf seiner Hand. Damit die Wärme der Hand nicht die Temperatur des Weines beeinflusste. Er roch einmal kurz daran, nahm den Duft in sich auf und beobachtete beim vorsichtigen Schwenken die Farbe. Erst dann nahm er einen Schluck, ließ ihn sich auf der Zunge zergehen und schluckte ihn schließlich herunter. "Vollzüglich. Danke.", sagte er dem Kellner zugewandt und ließ sich noch mehr einschenken, ehe der Kellner ihn wieder verließ. Für einen Augenblick blitzte sein Zauberstab aus seiner Hosentasche, was Kenneth jedoch gleich wieder korrigierte. Zivilisierte Menschen setzten sich nicht bewaffnet an den Tisch. Nur gut, das der Zauberstab eigentlich keine Waffe war, daher verstieß er auch nicht gegen irgendwelche von Knigge empfohlene Manieren. Zumindest keine die ihm bekannt waren.
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