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 My first thought was: I need a Drink

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Benjamin Burke
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BeitragThema: My first thought was: I need a Drink   Sa 15 Jul 2017 - 21:46

My first thought was: I need a Drink

18.05.15 | Maya Alycia Evans & Benjamin Burke | Abends in einer Bar




Der Tag hatte sich dem Ende zugeneigt und es dämmerte bereits über den londoner Gassen und Häusern, als Benjamin das Ministerium verließ. Er war wirklich kein Fan davon, den ganzen Tag im Büro sitzen zu müssen, weswegen er sich erst einmal ausgiebig streckte und das braune Haar zurückstreifte. All die lästigen Formalitäten, die leider zum Beruf des Aurors dazugehörten, hatten ihm ein leises Pochen in seinem Kopf beschert und die Erleichterung war durchaus groß, nun endlich wieder ein wenig frische Luft schnappen zu können. Miss Romanvoa zwang ihre Schäfchen tatsächlich dazu um einiges hätrter zu arbeiten, als es noch ihr Vorgänger getan hatte, was im Prinzip kein Fehler war, doch Benjamin bemerkte wohl, dass sie ihren Angestellten auch genauestens auf die Finger schaute. Das machte seine Rolle als Doppelagent um einiges herausfordernder, als erwartet, doch dies war nichts, wodurch der Brite sich entmutigen lassen würde. Nein, er war sich schließlich von Anfang an bewusst gewesen, was es hieß, sich bei den Auroren einschleusen zu lassen und dafür interne Informationen an Zachary Jones weiterzugeben und er stand treu zu seinem Wort. Was jedoch nicht hieß, dass es nicht auch für ihn ab und an einige Anstrengung bedeutete, weswegen er am Trafalgar Square für einen Moment etwas unschlüssig verharren blieb und überlegte, ob er sich nicht noch irgendwo einen Drink gönnen sollte. Jones hatte ihm glücklicherweise zu einer Wohnung verholfen, die keinesfalls zu wünschen übrig ließ, doch dennoch war dem Braunhaarigen noch nicht danach, sich bereits in seinen vier Wänden zur Ruhe zu setzen. Also setzte er sich nach den kurzen Augenblicken des Zögerns auch schon in Bewegung und schlenderte durch die Gassen der Muggelbezirke. Er zielte auf kein bestimmtes Etablissement hin, sondern ließ sich von dem Angebot der verschiedenen Gaststätten und Lokalitäten eher berieseln, bevor er sich für eines entschied, das am Ende einer eher zwielichtig aussehenden Straße lag. Wie erhofft war es drinnen nicht sonderlich überfüllt und so wählte Benjamin sich einen Tisch aus, der nahe am Fenster stand.
Da das Wetter sich auch heute wieder mit einer für den Mai absolut untypischen Kälte gezeigt hatte, streifte der Auror sich als erstes den langen schwarzen Mantel von den Schultern, welcher ihn vor den Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt schützen sollte. Darunter kamen eine dunkelblaue Anzughose, ein weißes Hemd und eine silbergraue Weste zum Vorschein, was den jungen Mann wohl in dieser Lokalität durchaus als etwas overdressed erscheinen lassen musste. Darum sorgte sich Benjamin jedoch wenig und nachdem er den Mantel über die Lehne eines Stuhls gehängt hatte, krämpelte er sich die Ärmeln seines Hemds auf und ließ sich anschließend auf einen anderen Sessel nieder. Erneut wurden ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht verbannt, ehe bereits im folgenden Moment ein mürrisch aussehender Kellner an seinem Tisch erschien, der ihn - vermutlich ob der etwas zu schicken Kleidung - ein wenig argwöhnisch musterte. „Was darf's sein?“, fragte er dann mit ruppiger Stimme und Bens graublaue Augen blickten hoch in das unfreundliche Gesicht. „Gin Tonic.“, kam dann die Antwort und mit einem knappen Nicken hatte sich die Bedienung auch schon wieder umgedreht und schlurfte zurück zur Bar, während Benjamin sich nun in seinem Stuhl zurücklehnte und für einen Augenblick die Augen schloss.  
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Maya Alycia Evans
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BeitragThema: Re: My first thought was: I need a Drink   Sa 15 Jul 2017 - 22:41

Die Stirn in leichte Falten gelegt, die braunen Augen konzentriert auf das Pergament gerichtet, welches die Hexe auf ihren Knien zu liegen hatte. Maya Evans war in einer für die Journalistin sehr typischen Haltung anzutreffen: Die Dunkelhaarige saß an ihrem Stammtisch in einer hinteren Ecke der kleinen Bar, die Beine auf der Bank, angewinkelt, saß die Britin mit dem Rücken an der Wand, auf einer etwas schäbigen Holzbank und schien ganz auf das Schreiben eines Artikels konzentriert. Die wunderschöne Fwuuper- Schreibfeder, die Maya schon seit Jahren benutzte, kratzte leise und stetig über das Papier, während die ehemalige Gryffindor in der freien Hand ein Whiskey- Glas hielt und regelmäßig, den Blick jedoch weiterhin auf das Pergament gerichtet, an eben diesem nippte.

Die kleine, etwas schäbige Muggelbar 'Midnight Express' im Herzen Londons, war bereits vor einigen Monaten zu Mayas Lieblingsschreibort aufgestiegen. Unzählige Stunden verbrachte die Hexe in der kleinen Kneipe, war nun bei den Muggeln bereits ein gerne gesehener Gast. Zunächst hatte man die dunkelhaarige Frau natürlich etwas schief angeguckt, als diese, aus Sicht der Nicht- Zauberer, ganz altmodisch ein Pergament und Feder aus ihrer Tasche gezogen hatte, doch schnell hatten die Treiber und Stammgäste der Bar sich an die stille, aber durchaus freundliche Fremde gewöhnt. Die Kellner plänkerten mit ihr, der Besitzer des 'Midnight Express' gab der hübschen Journalisten gelegentlich einen Drink aus und die Stammgäste grüßten freundlich. Maya fühlte sich in der kleinen Bar wohl, die Hexe war eine der wenigen Menschen, die gerne schrieb, wenn um sie herum ein reges Treiben herrschte, auf einen guten Whiskey wollte sie jedoch auch nie verzichten. Und so war eine Bar stets ein guter Ort, um sich einigen Artikeln zu widmen. Auch wenn man in Anwesenheit der Muggel natürlich stets darauf bedacht sein musste, dass diese nicht allzu viel von den besagten Artikeln zu lesen bekamen.

Auch an dem heutigen Monatgabend hatte es Maya also in das 'Midnight Express' geführt und die Hexe war in gewöhnlicher Muggelkleidung anzutreffen: Jeans, Sneakers, grauer Pulli, Lederjacke. Auch wenn es schien als würde all ihre Aufmerksamkeit dem Pergament gelten, so bekam die Hexe doch durchaus mit, was um sie herum passierte. Als also eine für das Etablissment eher ungewöhnliche Gestalt die Bar betrat, sah Maya kurz auf und musterte den Mann, der sich einige Meter von ihr entfernt setzte, aus den Augenwinkeln. Er war etwas zu schick angezogen, allerdings durchaus attraktiv, eine Tatsache, die der ehemaligen Gryffindor kaum auffiel. Vielmehr bemerkte die Hexe sofort den typischen Abdruck den ein Zauberstab unter der Kleidung hinterließ, als der besagte Mann seinen Mantel ablegte. Das weckte die Neugierde der dunkelhaarigen Frau sofort: Was bitte hatte ein Zauberer in dieser Gegend Londons zu suchen? Bisher war Maya in der Bar nur Muggeln begegnet und sie war wirklich regelmäßig hier! Der Werwölfin war durchaus bewusst, dass sie sich durch Pergament und Feder ebenfalls als Hexe enttarnte und es war nur eine Frage der Zeit, bis der dunkelhaarige Zauberer sie entdecken würde. Doch die Momente wollte Maya nutzen. Die dunklen Augen auf den Mann gerichtet, beobachtete sie sein Verhalten genau: Er schien etwas erschöpft, aber trotzdem nicht müde. Anzug und selbstsicheres Auftreten ließ einen Job im Ministerium vermuten. Was er dort wohl machte? Die Neugierde der ehemaligen Löwin war geweckt, allerdings war sie, wenn es um Fremde ging, ein eher zurückhaltender Mensch und so beschrenkte sie sich fürs Erste auf das Beobachten. Zu ihrer Schande jedoch, schien der fremde Mann zu bemerken, dass ein Augenpaar auf ihm ruhte und in der doch eher leeren Bar, war dieses schnell auszumachen. Sein Blick traf den ihren und Maya nickte kurz grüßend, fühlte sich jedoch ertappt.
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Benjamin Burke
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BeitragThema: Re: My first thought was: I need a Drink   Sa 15 Jul 2017 - 23:21

Das Treiben in der kleinen Bar war zwar laut genug, dass man nicht das Gefühl haben musste, jeder würde das eigene Wort sofort aufschnappen, doch trotzdem war es noch ruhig genug, dass man sofort vernahm, wenn sich Schritte näherten oder Gespräche in geheimnisvolle Flüstertöne gesenkt wurden. In Benjamins Fall waren es die Schritte, welche ihn dazu brachten, die Augen erneut zu öffnen, denn kurz darauf erschien der Kellner wieder an seinem Tisch und stellte ihm den bestellten Drink mitsamt einer Serviette vor die Nase. Ein knappes Nicken sollte den Dank dafür ausdrücken, ehe der Auror das kühle Glas in die Hand nahm und es an die Lippen setzte. Allerdings zögerte er, bevor er die Flüssigkeit aufnahm, denn das Gefühl, beobachtet zu werden, erfasste ihn. Zunächst bewegte er seinen Kopf kaum, sondern nutzte nur die Augen, um sich nach der Quelle jenes Blicks umzusehen, welcher so deutlich auf ihn gerichtet war. Wusste er doch, dass er sich diese Kleinigkeit nicht einbildete, was vermutlich einzig auf seinen nicht ganz risikofreien Beruf zurückzuführen war, bei dem man ohnehin auf alles gefasst sein musste.
Schließlich erfasste sein Blick die junge Frau, welche in der hinteren Ecke, unweit von seinem eigenen Tisch, saß und gleich im nächsten Moment bemerkte er auch das Pergament und die Feder. Kaum merklich zuckte eine Augenbraue nach oben, hatte er doch eigentlich nicht gerechnet, hier eine Hexe anzutreffen. Nicht, dass es nicht hin und wieder vorkam, dass sich magisch begabte in der Muggelwelt tummelten, doch in dieser etwas schäbigen Bar hätte der junge Mann wohl dennoch nicht mit solch einer Begegnung gerechnet. Und so wie sie ihn ansah, lag dies bestimmt nicht nur an seiner Kleidung oder gar an seinem Aussehen. Sie musste wohl ebenfalls bemerkt haben, dass er ein Zauberer war, was auf eine außerordentlich gute Beobachtungsgabe hindeutete. Um einiges besser jedenfalls, als die der Muggel. Ihre Tätigkeit ließ darauf schließen, dass sie entweder Autorin war oder gar für eine Zeitung arbeitete. Selbstredend könnte sie auch hobbymäßig etwas schreiben, doch dafür wirkte der Ausdruck in ihren Augen viel zu konzentriert. Als sich die Blicke der beiden magisch begabten trafen, nickte die Frau ihm zu, worauf sich auf Benjamins Lippen sein gewohntes charmantes Lächeln bildete und er prostete mit dem Glas, welches er immer noch erhoben hielt, in ihre Richtung, ehe er nun endlich einen Schluck des Drinks zu sich nahm.
Dann erhob er sich kurzerhand, den Drink in der einen Hand, den Mantel in die andere nehmend, und überbrückte die Distanz zu der Hexe, dabei unentwegt freundlich lächelnd. „Guten Abend. Mir scheint, Ihren Augen entgeht kaum etwas. Darf ich mich setzen oder erwarten Sie noch jemanden?“, sprach er sie mit einer gut gewählten Mischung aus Offenheit und Höflichkeit an und wartete anschließend auf ihre Reaktion. Dabei lagen seine Augen, ohne auch nur einmal davon abzuweichen, auf ihrem Gesicht, wodurch er genau zu beobachten gedachte, wie sie seine Annäherung auffassen würde. Zwar war sie diejenige gewesen, die den Austausch von Zauberer und Hexe erst durch ihren Blick hervorgerufen hatte, doch dies musste noch lange nicht heißen, dass sie auch an einem Gespräch interessiert war oder genauso gut noch auf jemand anderen warten könnte. Benjamin erwartete sich auch nichts besonderes aus einer Unterredung mit der Fremden, schließlich war er weder auf „Beutefang“, noch regten sich irgendwelche Hintergedanken in seinem Kopf, die dazu geführt hatten, sie anzusprechen. Doch da er erst seit kurzem wieder in London war - und zudem auch länger bleiben würde - empfand er es nicht als Fehler, sich ein soziales Umfeld aufzubauen, das auch ein wenig über die Grenzen der Arbeitskollegen hinauslief. Schließlich wollte doch keiner den ganzen Tag nur mit seiner Arbeit beschäftigt sein und die Tatsache, dass diese Frau hier vor ihm gleich erkannt hatte, dass es sich bei ihm um einen Zauberer handelte, war es auf jeden Fall wert erkannt zu werden und sich dafür zu interessieren, was hinter dem durchaus hübschen Gesicht der Fremden steckte.
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Maya Alycia Evans
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BeitragThema: Re: My first thought was: I need a Drink   Fr 28 Jul 2017 - 12:35

Das unangenehme Gefühl in Mayas Brust, ertappt worden zu sein blieb und die Journalistin bemerkte beunruhigt, wie ihr Gesicht sich wärmte: Es nahm eine rötliche Farbe an und verlieh so ihrer inneren Verlegenhheit Ausdruck. Na toll! Der fremde Zauberer jedoch, schien wenig beeindruckt, prostete der Werwölfin sogar grüßend zu und ein etwas beunruhigtes Lächeln zeichnete sich in Mayas Gesicht ab. Ihre Neugierde trieb die Hexe doch oftmals in unangenehme Situationen. Zu ihrer großen Überraschung jedoch, schien der fremde Mann die Situation garnicht als sonderlich unangenehm zu empfinden, sondern er erhob sich und machte sich auf den Weg in ihre Richtung. Maya, ein eigentlich sehr zurückhaltender Mensch, richtete den Blick sofort wieder auf das Pergament und versuchte ihren etwas panisch schneller werdenden Herzschlag wieder zu beruhigen. Sicherlich war der Fremde kein Schwerverbrecher und außerdem wäre etwas Gesellschaft für den Abend doch eigentlich ganz angenehm, oder nicht? Vielleicht würde sie sogar herausfinden, was ein Zauberer in einer solchen Bar trieb? Abgesehen vom Schreiben, versteht sich...

„Guten Abend. Mir scheint, Ihren Augen entgeht kaum etwas. Darf ich mich setzen oder erwarten Sie noch jemanden?“ Nun musste Maya den Fremden doch wieder ansehen und brachte sogar ein zaghaftes Lächeln zustande. Er wirkte nett, seine Stimme war freundlich, offen und höflich. Es gab also keinen Grund sein Angebot abzulehnen, auch wenn Maya gegenüber Fremden zunächst immer leichte Schwierigkeiten besaß, sich wohl zu fühlen, insbesondere, wenn es sich um Männer handelte. Ein Außenstehender würde nun vielleicht ihre Jobwahl kritisieren, denn als Journalist kam man bekanntlich mit vielen verschiedenen Menschen zusammen. Natürlich konnte Maya Interviews oder ähnliche Zusammenkünfte mit Fremden nie ganz vermeiden, sie versuchte jedoch solche Arbeiten auf ein Minimum zu reduzieren, denn ganz wohl fühlte sie sich dabei einfach nicht. Das Schreiben jedoch bedeutete der Hexe einfach zu viel, um eine kleine Unannehmlichkeit wie das Zusammentreffen mit fremden Menschen nicht einstecken zu können und außerdem mochte Maya es eigentlich, sich selbst immer wieder ein wenig herauszufordern.
Und genau deshalb, wollte sie auch jetzt nicht den scheinbar angenehmsten Weg gehen, sondern deutete auf den Stuhl ihr gegenüber: "Setzten Sie sich, ich bin alleine hier", erklärte sie, die Stimme zwar ruhig, aber etwas leise. Die Werwölfin beobachtete die Bewegungen ihres Gegenübers genau, während sie sich vorstellte: "Ich bin Maya. Maya Evans. Und Sie?", noch während sie die Worte sprach, entschied die Journalistin ihr Pergament beiseite zu legen und die Knie unter den Tisch zu bringen, um sich anständig hinzusetzen. Nun war es doch primär die Neugierde, die Maya befiel, denn sie wollte wirklich zu gerne wissen, was ein Mann, noch ein Zauberer dazu, wie ihre neue Bekanntschaft es war, in einer eher schäbigen Muggelkneipe trieb.
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Benjamin Burke
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BeitragThema: Re: My first thought was: I need a Drink   Do 14 Sep 2017 - 20:19

Der zarte Hauch der geröteten Farbe fand sich noch auf den Wangen der Frau, als Banjamin ihren Tisch erreichte und einen Sitzplatz erbot. Er konnte aus ihrem Gesicht die Neugierde erkennen, doch auch eine gewisse Form von Zurückhaltung, wenn nicht gar Schüchternheit, die er jedoch taktvoll zu übergehen wusste. Er würde sich nicht aufdrängen, das gehörte nicht zu seinem Repertoire. Im Gegenteil wusste er sich so zu verhalten, dass er beim jeweiligen Gegenüber ganz von selbst Sympathie auslöste und somit jegliche Form von Aufdrängung kaum notwendig wäre. Ein Talent, das ihn weit gebracht hatte, sonst wäre es ihm wohl kaum gelungen, als Doppelagent in die Aurorenzentrale engeschleust zu werden und auch wenn er es nun bei dieser harmlos erscheinenden Begegnung auf nichts abzielte, legte er doch seine Gepflogenheiten auch im privaten Umgang nur selten ab. Immerhin war es kaum ein Nachteil für seine Mitmenschen vertrauenswürdig zu erscheinen, denn hin und wieder konnte sich ein harmloses Treffen auch als durchaus nützlich erweisen. Und wenn der Verdacht, die Frau könnte evenuell tatsächlich etwas mit der einen oder anderen Zeitung zutun haben, bestätigt wurde, schadete solch ein Kontakt mit Sicherheit auch nicht.
Zunächst hatten sich Benjamins Augen jedoch mit leicht abwartender Miene auf sein Gegenüber gerichtet und er machte keine Anstalten, sich vorzeitig dem Stuhl zu nähern, auf welchen er sich zu setzen gedachte, würde die Frau ihm dies gewähren. Ihr zaghaftes Lächeln verriet ihm die Antwort beinahe schon bevor die Worte über ihre Lippen perlten und auch seine Lippen vertieften sich nun zu einem Schmunzeln, während er seinen schwarzen Mantel nun über die Stullehne hängte und sich anschließend auf diesen setzte. „Nun, unter diesen Umständen wäre es doch ziemlich verwerflich, eine hübsche Frau alleine in solch einer Umgebung zu lassen.“, sprach er mit charmanter Stimme und zwinkerte ihr ein weiteres Mal zu, ehe er sein Glas wieder an die Lippen setzte und einen Schluck nahm. Dabei ruhten seine blaugrauen Augen auf seiner neuen Gesellschaft, welche nun ihr Pergament zur Seite legte, sich ordentlich hinsetzte und sich bei ihm vorstellte. „Benjamin Burke. Sehr erfreut.“, antwortete er, während das Glas wiederum seinen Weg auf die Tischplatte fand und der Auror sich zurücklehnte. „Ich hoffe, ich habe Sie nicht bei der Arbeit gestört.“, fügte er beiläufig hinzu und deutete mit einem leichten Nicken auf das Pergament, ehe er Maya wieder ins Gesicht sah. Auch er war nicht gänzlich uninteressiert, was sie nun letztlich zu Papier brachte und ob es einen bestimmten Grund gab, weshalb sie dies in einer Muggelkneipe tat und nicht in einem ruhigen Zimmer oder unter Umständen auch im Park, wenn es denn eher an der frischen Luft sein sollte. Momentan war das Pub zwar nicht überfüllt, doch solche Spelunken konnten relativ schnell deutlich eng und damit auch laut werden. Ganz abgesehen davon, dass es tatsächlich nicht wie ein Ort aussah, an welchem eine Frau sich vollkommen alleine Abends aufhalten sollte, ob sie nun eine Hexe war oder ein Muggel.
Doch wer konnte beim ersten Austausch von Worten schon einschätzen, was sich hinter dem Gesicht des Anderen verbarg. Vielleicht hatte Maya ja ebenfalls einige Geheimnisse, die sie zu bestimmten Taten verleiteten. Benjamin rechnete nicht damit, diese bei einem einzigen Treffen zu erfahren, doch würde er nach dem heutigen Abend wohl einschätzen können, ob es anregend wäre, die Frau ein weiteres Mal zu treffen oder ob sich ihre Wege besser wieder trennen sollten.
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