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 the devil was once an angel

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Ace Cooper
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BeitragThema: the devil was once an angel   Fr 2 Jun 2017 - 2:47



Ace war sich nie ganz sicher, ob er sich über die Ferien freuen sollte oder nicht. Einerseits hatte er keinen Unterricht, andererseits musste er sich mit seinem Vater herumschlagen. Die beiden mochten sich nicht besonders, denn Ace war nicht sehr begeistert davon sich von irgendjemandem vorschreiben zu lassen wie er seine Zukunft aufzubauen hatte, in welches Haus er kommen und wie er sich verhalten sollte. Als er nach Slytherin gekommen war, war sein Vater aus allen Wolken gefallen. Dass seine Schwester ins gleiche Haus eingeteilt wurde, war für ihn nur nebensächtlich gewesen. In letzter Zeit versuchte Ace Gespräche mit ihm aus dem Weg zu gehen, indem er sich entweder in seinem (abgeschlossenen) Zimmer oder draußen aufhielt. Es tat ihm fast ein wenig leid, dass er seine Schwester, die schon seit der letzten Schulwoche krank war, dadurch alleine ließ. Die beiden hatten ein recht gutes Verhältnis zueinander, was für Zwillinge wohl nicht ungewöhnlich war. Natürlich war Ace nicht ausnahmslos nett zu ihr, würde sie aber nicht wissendlich verletzten, wie er es vielleicht bei anderen tun würde und getan hatte. Sie war wohl eine der einzigen Personen, die ihm wirklich etwas bedeuteten, weshalb es ihn auch nicht kalt ließ, dass sie so oft und lange krank war. Er wusste, dass sie sich in diesen Momenten sehr einsam fühlen musste. Emma machte jeden Tag etwas mit ihren Freunden, ihre Eltern schauten zwar manchmal nach Nari, mussten aber arbeiten und er selbst hatte einerseits keine Lust angesteckt zu werden und andererseits wollte er nicht mehr Zeit in diesem Haus verbringen als nötig. Es war egoistisch, ja. Das wusste er und genau aus diesem Grund war er heute auch in die Winkelgasse gegangen, um Nari ein Geschenk zu kaufen. Er hatte es auch gleich als Möglichkeit genommen, um neue Bücher für die Schule zu kaufen. Glücklicherweise war Geld nichts, worüber er sich Sorgen machen musste. Er würde seinem Vater zwar gerne sagen, dass er sein Geld nicht brauchte, aber warum sollte er sich das Leben freiwillig komplizierter machen?
Nach einer Fahrt mit dem Lift schloss Ace die Tür zu dem Penthouse seiner Familie auf und trat ein. Es war erst zwei Uhr Nachmittags, weshalb seine Eltern nicht zuhause waren, er konnte jedoch Musik aus dem Zimmer seiner kleinen Schwester hören. Irgendein nerviger Popsong von dem neusten Teenie-Star. Schrecklich, aber sie stand auf so etwas. Ihr ganzes Zimmer war voller Poster von irgendwelchen 'gut aussehenden', jungen Stars und sie war schon auf etlichen Konzerten gewesen. Nachdem Ace seine Jacke aufs Sofa geworfen hatte, zog er die Tür zu Emmas Zimmer auf. „Mach' den Scheiß leiser.” ,wies er sie alles andere als freundlich an, woraufhin sie ihm einen genervten Blick zuwarf. „Nur weil du keinen Musikgeschmack hast und kein Talent erkennst, ...” „Sei nicht so frech.” ,unterbrach er sie und schloss kurz darauf die Tür. Sie war zwar nervig, aber wenigstens machte sie ihre Musik leiser.
Mit dem Beutel, in dem sich das Geschenk für Nari befand, in der Hand, klopfte er kurz an ihre Zimmertür und ging daraufhin hinein. Nari lag in ihrem Bett, der Fernseher lief, doch ihre Aufmerksamkeit lag auf dem Buch in ihren Händen. „Wie geht es dir?” ,fragte er sie, während er sich auf die Bettkante setzte und den Beutel erst einmal vor sich auf den Boden legte. Er zog Nari das Buch aus den Händen und warf es ans andere Ende des Bettes. Seine Miene verriet nichts, doch er sagte ihr schon bald warum er hier war. „Ich hab' ein Geschenk für dich.” Mit diesen Worten zog er einen kleinen Käfig aus dem Beutel, in welchem sich ein kleines, flauschiges Tier befand - ein Frettchen. Es hatte sich ein wenig zusammengekauert und sah Nari mit großen Augen an. Ace reichte ihr den Käfig mit einem kurzen Lächeln. „Damit du nicht so alleine bist.”

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Roxana Scamander
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BeitragThema: Re: the devil was once an angel   Fr 2 Jun 2017 - 16:45

NPC: Nari Cooper

Es war Laut an jenem Tag in unserem Haus, aber das war es eigentlich immer wenn meine kleine Schwester da war. Ich hatte ihr diese neue CD geschenkt, von der Pop Band die sie so gern mochte. Vielleicht um  Ace ein wenig zu ärgern, denn er hasste diese Musik Richtung. Ich mochte sie zwar auch nie und bevorzugte eher klassische Musik, doch ab und an, lag es eben auch an mir, meinen Bruder ein wenig zu ärgern. Nur hatte ich nicht bedacht, dass dann auch meine Ohren leiden müssen, also war diese Entscheidung wohl nicht sehr klug. Doch hörte ich nach einer weile Ace Stimme und die Musik wurde leiser. Endlich ruhe...das nächste mal sollte ich mir einen besseren Streich ausdenken. Wenn ich nur nicht krank wäre, ich würde so gerne raus. Hier drin war es mehr als langweilig und ich hätte mir meine Ferien besser vorstellen können, als wieder krank im Bett zu liegen. Sehr schön...ich musste ja ausgerechnet, als die jenige zur Welt kommen,deren Immunsystem angeschlagen war. Das ewige krank sein nervt, wenigstens in der Schulzeit hatte ich das Glück, mir regelmäßig nur eine Erkältung einzufangen.

Als sich meine Tür öffnete, sah ich nicht vom Buch auf. Meine Mutter kam öfter in mein Zimmer, doch ich wusste, dass sie nicht da war. Also konnte es nur einer sein und da war mein buch auch schon weg. mein Blick richtete sich auf Ace, der da vor mir saß und ein lächeln von mit zugeworfen bekam. Neugierig begutachtete ich den Käfig und zog ihn näher zu mir heran. Ace hatte mir in der Vergangenheit schon öfter etwas geschenkt, aber nie ein Lebewesen. Vorsichtig öffnete ich den Käfig und nahm das kleine Frettchen an mich. Es gähnte kurz und rollte sich sogleich zufrieden in meine Arme. "Das hast du wirklich für mich gekauft? Das ist lieb von dir Ace, da tut es mir fast schon leid, dass ich Emma die CD geschenkt habe. " schmunzelte ich, ehe ich mich vorbeugte und Ace einen Kuss auf die Stirn hauchte. Mein Blick glitt auf das Tier und gerade als ich es mir genauer ansehen wollte, begann ich heftig zu husten. Das hasste ich, aber es schien dem Frettchen nichts auszumachen, das schlief in ruhe weiter. Zum glück hatte er so ein genügsames Tier ausgesucht. "Wenn der dumme Husten nicht wäre, könnten wir sicher eine sinnigere Konversation führen. Aber leider, kann ich das nicht steuern, auch wenn der Arzt heute gesagt hat es sei besser geworden. Aber hey, ich hab dafür eine Prellung an den Rippen, ist das nicht wunderbar?" Ein sarkastisches Lächeln, zierte meine Lippen und ich deutet Ace sich einfach neben mich zu legen."Erzähl mir, was du so getrieben hast, ich will wissen wie das Wetter draußen ist und was du noch so vor hast." Zu gerne wäre ich raus gegangen, aber es ging eben nicht. Somit begnügte ich mich damit,dass Ace mir eben mitteilte, was da draußen vor sich ging. Innerlich konnte ich nur hoffen, gesund zu sein, bis wir nach Venedig reisten. Immerhin hatte ich mich auf diese Reise gefreut und ich wollte etwas Zeit mit meinem Bruder verbringen. In der Schule kamen wir viel zu selten dazu, immerhin waren wir beide ziemliche Einzelgänger aber ab und zu...brauchte ich meinen Bruder. Darum versuchte ich die Zeit, die wir gemeinsam verbrachten auch zu genießen. Nur wenige wussten, dass wir Geschwister waren. Zwar waren unsere Nachnamen identisch, doch trotz der Tatsache, dass wir Zwillinge waren, sahen wir uns nicht ähnlich. Der Name Cooper war nun nichts außergewöhnliches und daher kam wahrscheinlich kaum einer auf die Idee uns als Geschwister zu sehen.
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Ace Cooper
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BeitragThema: Re: the devil was once an angel   So 4 Jun 2017 - 4:41

Ace lächelte schwach, als Nari sich bei ihm bedankte. Das Lächeln wich bei ihrer Beichte, dass sie Emma diese schreckliche CD gekauft hatte, aber bald einem genervten Ausdruck. „Du bist diejenige, die den ganzen Tag lang zuhause ist und sich das anhören muss.” ,entgegnete er schließlich mit einem Schulterzucken. Vielleicht machte es ihren Alltag interessanter sich anzuhören, wie Emma von irgendwelchen Stars schwärmte? Er konnte sich zumindest nicht vorstellen, dass die Jüngste die CD einfach so angenommen hatte, ohne Nari lang und breit davon zu erzählen warum der jeweilige Sänger so toll war. Sie war wirklich schrecklich, wenn es um dieses Thema ging, wollte gar nicht mehr aufhören zu reden - oder eher zu kreischen. Am schlimmsten war es, wenn ihre Freundinnen zu Besuch waren, denn natürlich teilten diese genau die gleichen Interessen wie Emma. In solchen Momenten bemitleidete er Nari, die sich das ganze Gequatsche anhören musste, wirklich sehr. Wenn sie Emma nicht ständig ausblendete, war sie inzwischen vermutlich genauso informiert über diese ganzen Stars wie sie.
Ace warf seiner Schwester einen kurzen, fast besorgt wirkenden Blick zu, als sie laut anfing zu husten. Egal was der Arzt sagte.. Das hörte sich eindeutig nicht besser an. „Deine Rippe? Wie ist das passiert?” ,wollte er wissen. Er wusste zwar, dass sie krank war, aber auch verletzt? War sie hingefallen oder irgendwo gegen gestoßen? Ace warf Nari einen kurzen Blick zu, bevor er sich die Schuhe auszog und sich anschließend zu ihr legte. Ihr Bett wäre wahrscheinlich groß genug, um Platz für noch eine Person zu bieten, aber Ace lag nahe genug bei ihr, um ihr vorsichtig seinen Arm um die Schultern zu legen. Mit der anderen Hand streichelte er kurz das Frettchen, welches Nari jetzt schon zu mögen schien - zum Glück. Es wäre ziemlich bedauernswert gewesen, wenn er ausgerechnet eines ausgesucht hätte, das bissig oder scheu war, schließlich sollte es Nari Gesellschaft leisten und sich nicht ständig vor ihr verstecken.
„Ich hab' mich mit ein paar Leuten getroffen.” ,beantwortete er ihre Frage recht wage. Es war kein Geheimnis zwischen ihnen, dass er nicht den besten Umgang pflegte, aber man musste wohl dazu sagen, dass auch er selbst kein guter Umgang war. „Das Wetter ist gut. Warm, sonnig.. Heute hat es ein wenig geregnet, aber das ist bei diesen Temperaturen ganz angenehm.” Sie könnte auch einfach den Wetterbericht ansehen, aber es gefiel ihr wohl besser es aus erster Hand zu erfahren. Ace konnte sich vorstellen, dass sie selbst gerne nachdraußen gehen und ihre Zeit in London genießen würde, aber sie sollte erst einmal auf ihre Gesundheit achten. „Ich hab' noch keine Pläne für heute.” ,beantwortete er auch ihre letzte Frage. Vielleicht würde er noch nachdraußen gehen. Das wäre auf alle Fälle besser, als ein Gespräch mit seinem Vater zu führen, über die gleichen, nervigen Themen wie immer.
„Hat der Arzt gesagt wann du wieder raus darfst?” ,fragte er Nari nach einem Moment und strich mit seiner Hand noch einmal durch das Fell des Frettchens. Er hatte Reptilien schon immer interessanter als irgendwelche felligen Tiere gefunden, aber er musste zugeben, dass der Kleine ganz niedlich war. Nari musste nur aufpassen, dass er nicht von irgendwelchen Eulen oder dergleichen gefressen wurde. „Wie nennst du ihn?” Ace selbst war wohl nicht sentimental genug, um seinen Tieren irgendwelche Namen zu geben. Meistens dachte Emma sich einen aus und Ace übernahm ihn einfach, wenn er sich nicht zu dämlich anhörte. Aber da war er wohl ein Ausnahmefall, schließlich gab jeder seinem Tier irgendeinen Namen, wobei einige davon sehr fragwürdig waren.
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Roxana Scamander
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BeitragThema: Re: the devil was once an angel   So 4 Jun 2017 - 13:36

NPC: Nari Cooper

Ace hatte recht, ich war die jenige, die den ganzen Tag diese Musik ertragen musste. Gut in der Vergangenheit, hatte ich sicher schon bessere Ideen, aber auch jemandem wie mir, kann mal ein solcher Fehler unterlaufen.Sicher ich musste mir einen zweistündigen Vortrag, zu jedem einzelnen der Sänger anhören, doch irgendwie war Emma ziemlich süß wenn sie so schwärmte. egal wie nervig sie war, sie war eben auch meine Schwester und ich liebte sie so wie ich eben auch meinen Bruder liebte. Das Ace jedoch gleich besorgter klang als zuvor, hatte ich nicht ganz bedacht und so, seufzte ich schwer, ehe ich ihm erklärte wieso nun meine Rippe geprellt war.
"Mach dir keine Sorgen, der Arzt sagt es kommt vom Husten. unser Vater hat das nicht glauben wollen, aber du kennst ihn ja er weiß sowieso alles besser als ein Facharzt für Lungen Erkrankungen. Wahrscheinlich, ist unser Vater der einzige Arzt, der Kinder zur Welt bringen kann, mir eine neue Lunge besorgt sie einsetzt und noch drei Herzen. Wenn man ihn lassen würde, wäre ich schon längst ein mutiertes Monster."  Bei dem Gedanken musste ich schmunzeln, denn es stimmte. Sicher wäre ich schon längst eine Art Frankenstein Kreation, hätte mein Vater nicht noch einen funken Rest verstand besessen. Kaum nahm mich Ace in den Arm, legte ich meinen Kopf auf seine Brust und schloss für den Moment die Augen. Mein Bruder war meine größte Vertrauens Person und doch hatte er Geheimnisse vor mir. Wollte ich wirklich wissen was er tat, wenn er sich mit seinen Freunden traf? Nein es war besser gewisse Dinge einfach nicht zu wissen, also fragte ich auch nie. Es gab keinen Grund für mich mehr zu wissen, solange ich wusste, dass er auf sich aufpasste und sie nicht alleine ließe."Ace...du weißt ich werde nicht fragen was du tust, aber versprich einfach auf dich aufzupassen hm? Andere mögen dich für ein Monster halten, aber du bist noch immer mein Bruder." Sacht hauchte ich einen Kuss auf die Wange meines Bruders und besah das Frettchen, das sich so lang machte und die Streicheleinheiten zu genießen schien. Wie sollte ich dieses kleine Tier jedoch nennen? "Ich nenne es Ace, so wie du...Dann erinnere ich mich immer an meinen Bruder, der mir so nett Gesellschaft leistet..." Ich wusste, es würde ihm nicht gefallen, aber er würde auch nichts dagegen tun können. Da er aber einen guten Tag zu haben schient, setzte ich mich langsam auf und deutet mit meiner linken auf den Rollstuhl."Ich dürfte schon jetzt für eine Stunde raus...Aber du weißt, dass unsere Eltern mich nicht alleine raus lassen...Würdest du mit mir raus gehen? Wenn dich jemand fragt, wieso du jemand wie mich durch die Gegend schiebst, sag ihnen, du musst Sozial stunden ableisten. Dann hast du ne Ausrede und niemand, wird denken du bist ein weicher Kerl hm?" In diesem Moment, wollte ich einfach nur mal raus an die frische Luft und die Sonne auf meiner Haut genießen. Immerhin war ich lang genug nur in meinem Zimmer gewesen. Wie lange lag ich schon hier rum zwei Wochen oder länger? Zumindest hoffte ich ein kleiner Ausflug, würde mir gut tun."Wir könnten Ace mitnehmen und für ihn einige Sachen kaufen...er braucht sicher noch ein Bett und eine Leine oder sowas...Also...hrm...würdest du das für mich tun?" Ich musste einfach ein wenig raus, bevor mir noch die Decke auf den Kopf viel und wenn Ace so nett wäre mich durch die Gegend zu fahren, konnte sich auch niemand beschweren. Was andere über mich dachten war mir egal, es war mir auch egal, was sie von meinem Bruder dachten. Denn ich war es die eine andere Seite von Ace kannte. Doch vielleicht lag es daran, dass wir Zwillinge waren und uns etwas verband, dass niemand verstehen oder gar trennen konnte.
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BeitragThema: Re: the devil was once an angel   Mo 5 Jun 2017 - 4:04

Ace verengte seine Augen ein wenig, als Nari ihren Vater erwähnte. Er konnte wirklich nicht verstehen wie ihre Mutter sich jemals in jemanden wie ihn verlieben, für ihn ihr Heimatland verlassen und mit ihm Kinder zeugen konnte. Er scherte sich mehr um sein Ansehen als um sonst irgendetwas, würde seine Tochter am liebsten selbst behandeln, obwohl es Experten gab, die ihr besser helfen konnten und glaubte, dass er über das Leben seiner Kinder entscheiden konnte, nur, weil er ihr Vater war. Ace hatte bereits aufgehört zu zählen wie oft er ihn am liebsten umgebracht hätte, aber die Zahl stieg stetig an. Letztendlich erwiderte Ace nichts auf Naris Aussage, sein Blick verfinsterte sich lediglich einen Moment lang. Die beiden mussten nicht über ihren Vater diskutieren, Ace wusste bereits, dass Nari ihn ebenfalls nicht sonderlich mochte. Er war aufgrund ihrer Krankheit zwar etwas netter zu ihr, aber genauso wenig begeistert davon, dass sie in Slytherin eingeteilt wurde, wie er es bei Ace war. Ace gab sich nur keine Mühe mehr damit nett zu seinem Vater zu sein oder sich auf sonstige Art und Weise vor ihm zu verstellen.
„Monster?” ,wiederholte Ace in einem amüsiert klingenden Tonfall. Er würde nicht behaupten, dass er ein netter, moralisch korrekter Mensch war, aber er glaubte, dass es ein wenig mehr brauchte als eine manipulative und vielleicht psychopathische Seite, um als ein Monster zu gelten. Monster töteten. Das hatte er nicht getan. Noch nicht. Natürlich fragte er sich manchmal, ob er dazu im Stande wäre. Könnte er ein Leben auslöschen, ohne selbst irgendwelche geistigen Schäden davonzutragen? Er hatte sich noch nie sonderlich für andere Leute interessiert, verspürte kein Mitleid für sie und scheute sich nicht davor sie zu verletzen, wenn er dadurch seinen Zielen näher kam. Wenn seine Hemmschwelle noch ein keinen wenig weiter sinken sollte - und das würde sie früher oder später -, würde er sich wohl auch nicht davor scheuen zu töten. Ace war gut darin Menschen zu analysieren und er würde nicht so tun, als wüsste er nicht, dass er viele Eigenschaften verkörperte, die als durch und durch negativ galten. Umso erstaunlicher war es, dass Nari ihn trotzdem akzeptierte.
Scheinbar akzeptierte sie ihn so sehr, dass sie dieses blöde Frettchen nach ihm benennen wollte. Ace sah sie mit einem etwas genervt wirkenden Blick an und zog seine Hand von dem Tier weg. „Sehr kreativ.” ,erwiderte er mit einem Augenrollen. „Würdest du dich sonst nicht an mich erinnern? Leidet jetzt schon dein Gedächtnis unter deinen Krankheiten?” Es waren keine ernst gemeinten Fragen, auch wenn sie recht ernst wirkten, weil Ace wie so oft keine Miene verzog. Sein Blick folgte kurz Naris Hand, mit der sie auf ihren Rollstuhl deutete. Sie durfte also für eine Stunde nachdraußen gehen. Das war ziemlich kurz, wenn man bedachte, dass sie mit dem Teil deutlich langsamer voran kommen würden. Sie mussten wohl in diesem Stadtviertel bleiben. ... Oder sie blieben einfach länger draußen, es war schließlich niemand hier, der die Zeit stoppte. „Ich brauche keine Ausrede, um Zeit mit meiner Schwester zu verbringen.” ,stellte er klar, während er sich ebenfalls aufsetzte. „Außerdem würden Sozialstunden bedeuten, dass ich erwischt wurde. Und ich werde nicht erwischt.” ,fügte er sehr selbstbewusst klingend hinzu.
Ace war gerade dabei sich wieder die Schuhe anzuziehen, als Nari auf die Idee kam das Frettchen mitzunehmen. Er kannte sich vielleicht nicht mit Tieren aus, er war sich aber ziemlich sicher, dass sie keine Betten brauchten - dafür war der Käfig schließlich da. Wenn Nari das Vieh aber unbedingt verwöhnen wollte, würde er ihr sicherlich nicht im Weg stehen. „Pass nur auf, dass es dir nicht abhaut.” ,erwiderte er, während er von der Bettkante aufstand. „Zieh dich an und komm' raus, wenn du fertig bist.” Er schätzte, dass sie das trotz geprellter Rippen alleine konnte, wenn es zu schlimm wäre, wäre sie schließlich im Krankenhaus. Sollte sie Hilfe benötigen, konnte sie ja immer noch Bescheid sagen.
„Zieh' dich nicht zu kalt an.” Mit diesen Worten ging er wieder ins Wohnzimmer und schloss die Tür von Naris Zimmer hinter sich. Hier war die Musik von Emmas Anlage immer noch zu hören, aber da sie sowieso gleich nachdraußen gehen würden, entschied er dazu nicht noch einmal bei ihr hereinzuplatzen. Stattdessen sammelte Ace seine Jacke, die er vorhin aufs Sofa geworfen hatte, wieder auf und zog sie sich über. Es war zwar warm draußen, regnete aber und er war schon immer jemand gewesen, der schnell anfing zu frieren.
Während er auf Nari wartete, riss Emma plötzlich die Tür ihres Zimmers auf und blieb aufgeregt vor Ace stehen. „Geht ihr nachdraußen? Könnt ihr mir etwas mitnehmen?!" Sie versuchte es mit einem niedlichen Gesichtsausdruck, der bei Ace leider absolut keine Wirkung erzielte. „Nein.” ,antwortete er trocken und ignorierte alles weitere, was aus ihrem Mund kam, indem er sich auf sein Handy konzentrierte. Als Nari aus ihrem Zimmer kam, kam Emma schmollend zu ihr gelaufen. „Ace ist schon wieder gemein zu mir... Aber du nimmst mir etwas mit, oder? Ooooder?”
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BeitragThema: Re: the devil was once an angel   Di 6 Jun 2017 - 0:17

Es wunderte mich nicht, dass er den Ausdruck Monster belustigend fand. Es machte mir nichts aus, dass er sich ein wenig Lustig über mich machte und ich wusste, noch war mein Bruder fern ab davon ein wirkliches Monster zu sein. Es mag komisch klingen, aber ich hatte nie das Gefühl, dass er mich je hintergehen oder belügen würde. Es gab eine art innige Verbindung zwischen uns, auch wenn jeder seinen eigenen Weg ging, gehörten wir zusammen. Für mich gab es nie einen zweifel daran, dass Ace so etwas wie ein Herz oder eine Seele besaß. Auch wenn er dies wohl nicht jedem zeigte. Es bedarf keiner Antwort auf die Frage wegen des Wortes Monster, aber wohl eine wegen des Namens für das Frettchen. Lächelnd, legte ich eine Hand auf seine Schulter und klopfte jene leicht."Na hör mal, ich werde irgendwann auch alt und grau und, wenn du nicht da bist um auf mich aufzupassen, weiß ich das dieses hübsche Tier, deine Aufgabe übernimmt. Also fühl dich geehrt, es ist sicher von vorteil irgendwann ein Frettchen für deinen Blödsinn verantwortlich machen zu können." scherzte ich und irgendwie, war da ein kleines Fünkchen wahrheit hinter. Doch mir bedeutete es viel, wenn Ace mir ein solches Geschenk machen und es war mir wichtig, diese geste zu ehren. Ich wollte einfach etwas von ihm bei mir haben, auch wenn manch einer das für verrückt halten mochte, so war es eben. Kaum stand er auf, zeigte er mir wieder einmal, dass er nicht von Grund auf schlecht war. Er ging mit mir nach draußen, aber vielleicht weil...ich ihm wichtig war. Auch wenn Ace das nicht öffentlich zeigen würde, er mochte mich und ich ihn. Es ist mir wichtig,dass es meinem Bruder gut ginge und darum würde ich ihn jedes mal beschützen. Er verließ das Zimmer und ich zog mir etwas warmes an, einen dünnen Pullover und eine Jeans, dazu Sneaker und eine dünne Jacke an. Dann setzte ich mich in meinen Rollstuhl, alleine das bisschen Bewegung,war recht anstrengend, diese dumme Lungenentzündung, hatte mich ziemlich umgehauen. Aber in diesem Moment wollte ich einfach nur raus, umso überraschter war ich, als ich Emma vor meiner Tür sah die wohl erst Ace und dann auch noch mich anbettelte sie mitzunehmen. Das Frettchen, lag unbeeindruckt auf meinem Schoß und machte nicht die geringsten Anstalten zu fliehen, im gegenteil. Es kuschelte sich sogar unter meine Decke, die über meinen Beinen lag. Mein Blick ging zu Ace und dann zu Emma..."Hör zu, ruf deine Freundin an, pack ein paar Sachen und sag ihrer Mom sie soll dich bei der Winkelgasse abholen wir bringen dich hin. Auf dem Weg dahin, wirst du weder mich noch Ace nerven Emmi, haben wir uns da verstanden und du irrst auch nicht irgendwo hin, du bleibst bei uns. Ich sage Mom bescheid, dass du woanders übernachtest ok?" erneut schaute ich zu Ace, immerhin wusste ich, dass sie ihn nervte, aber ich konnte Emma verstehen. Immerhin erging es ihr manchmal wie mir und so hatten wenigstens ich und Ace einen Abend lang unsere Ruhe. Langsam rollte ich auf ihn zu und lächelte."Entschuldige, ich konnte ihr den Wunsch nicht abschlagen. Du kannst mir aber glauben, sie wird uns nicht nerven und so kommen wir alle raus...Bringst du mich zum Blumenladen in der Winkelgasse? das wäre sehr nett von dir." Wir warteten auf Emma und ich hoffte, schnell das Haus verlassen zu können. An diesem Tag, konnte ich endlich raus und fühlte mich wenigstens für einige Stunden oder auch nur einer nicht eingesperrt.

Ende___________
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