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 Hello, wake me up, little girl. We can save the world.

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Taemin Moon
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BeitragThema: Hello, wake me up, little girl. We can save the world.   Fr 26 Mai 2017 - 15:31

Das Wochenende war meistens recht kurz, insbesondere dann, wenn man nicht wusste was man tun sollte und die Zeit wie im Flug verging. Manchmal passierte es aber auch, dass man sich etwas vornahm und trotzdem die Zeit wie im Flug verging. Egal wie man es anstellte, es war nie richtig. Dem 181 Zentimeter großen Koreaner, der im Haus der Löwen war, war das mitunter ziemlich egal. Er funktionierte, weil er funktionieren musste. Für ihn bestand das Leben aus Funktion und Fortschritt, daher tat er alles, was man von ihm verlangte, solange es sich mit seinen Prioritäten deckte. Kein Wunder also das er meistens nie negativ auffiel, denn er konnte sich recht gut an Regeln anpassen, auch wenn das nicht bedeutete, dass er sie automatisch auch mochte. So, wie er innerhalb der Woche zu funktionieren hatte, so funktionierte er auch an den Wochenenden. Entweder unternahm er etwas mit Freunden, suchte sich seine Ruhe irgendwo oder machte letztlich dann doch Hausaufgaben, weil er innerhalb der Woche nicht fertig geworden war. Trotz allem funktionierte er wie gewohnt und lag auch nicht den ganzen Tag im Bett herum. Nein, bereits seit den frühen Morgenstunden war er auf den Beinen, da er nicht zu den Langschläfern gehörte. Nachdem er ausgiebig der Musik aus dem Radio gelauscht hatte, war irgendwann Stagnation eingetreten. Es hatte den Gryffindor angefangen zu langweilen und da er keine Intension darin gesehen hatte, sich auf ein langweiliges Gespräch mit irgendwem einzulassen - denn irgendwann hatte sich dann trotzdem der Gemeinschaftsraum gefüllt - hatte er diesem den Rücken gekehrt und letztlich diesen auch verlassen. Da er überall von Mitschülern belagert worden wäre, weswegen ihn das Wochenende auch oftmals an den Rand des Wahnsinns trieb, hatte er kurzfristig beschlossen, auf den Ländereien spazieren zu gehen. Zwar hagelte und stürmte es draußen, aber dort hatte er wenigstens seine Ruhe. Und allzu weit vom Schloss musste er sich ja auch nicht fortbewegen. Also nahm er die Treppen immer zwei auf einmal abwärts, um ins Erdgeschoss zu gelangen. Die Kapuze des weißen Hoodies war ins Gesicht gezogen; die schwarze Hose war vielleicht eine Nummer zu groß und das Shirt prägten die Worte 'Ignoriervorgang wird eingeleitet'. Mit den Händen in den Hosentaschen nahm er soeben den letzten Absatz, doch irgendetwas oder irgendjemand sprang ihm dabei direkt vor den Lauf, so dass er in die besagte Gestalt sprang, sie zu Boden warf und er sich galant am Boden abrollte, ehe er mit hochgezogener Augenbraue auf die dunkelhaarige Gestalt blickte. Natürlich war es keine geringere als Roxana Scamander, eine Freundin aus dem Haus Hufflepuff. Quirliger und aufgedrehter Natur, die den Gryffindor aber nahm wie er war. Er reichte ihr eine Hand, ehe er anfing zu sprechen. "Manchmal habe ich das Gefühl, du möchtest unbedingt in den Krankenflügel. Alles in Ordnung?" fragte er, wobei man deutlich spüren konnte, dass er nicht sonderlich empathisch veranlagt war. Er zeigte es eben auf seine eigene Art und Weise.
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Roxana Scamander
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BeitragThema: Re: Hello, wake me up, little girl. We can save the world.   Sa 27 Mai 2017 - 13:25

Endlich Wochenende! Das Wochenende, war die Zeit der Woche, in der man tun konnte, was immer man wollte. Zumindest schien dies Roxanas Einstellung zu sein. Also stand sie so wie immer auf und das hieß in diesem Falle, um halb sechs. Wieso sollte sie länger schlafen? Dann würde sie das meiste des Tages verpassen und das wollte doch niemand! Nachdem sie sich angezogen und gefrühstückt hatte, ging sie mit ihrer kleinen Katze, hinaus in einen der Höfe. Sie war sich noch nicht ganz sicher, was sie mit dem Tag hätte anfangen sollen, aber dazu gab es immerhin ihren Kopf, in dem sich sicher die ein oder andere Idee finden würde. dumm nur, wenn man sich so schnell ablenken lies, wie Roxana. So sah sie einen Schmetterling, welcher der jungen Hexe zu gefallen schien. Ausgiebig, wurde dieser beobachtet und dessen Muster und Farben analysiert, immerhin gab es unterschiedliche Schmetterlinge und jeder war einzigartig.  Wie immer achtete Roxy nicht auf ihre Umgebung, zumindest nicht auf die Schüler. jene wurden vollkommen ausgeblendet und ihre Aufmerksamkeit, galt nur dem Schmetterling. Wie magisch und magisch, diese Tiere doch sind. Sie waren keine Magischen Wesen und doch, konnten diese Tiere einen verzaubern, so empfand Roxana es.
Darum hatte sie wohl auch nicht Taemin bemerkt, in den sie promt rein rennt und erstmal ein wenig wankte. So ein Zusammenstoß, kann schon gefährlich sein, immerhin hätte sie hinfallen können. Diesmal schien jedoch alles gut gegangen zu sein und so schaute sie Taemin nur verwundert an. Ob er schon vorher da gewesen ist? Nein, sicher nicht oder doch? Wirklich sicher, war sich Roxana nicht, aber das machte nichts. "Ich hoffe ich hab dir nicht weh getan? Außerdem habe ich gerade davon geträumt, Schmetterlingsflügel zu haben. Sie wären schön bunt und sehr groß...." lächelnd betrachtet sie den jungen vor sich und klopft ihm freundschaftlich auf die schulter. Einen etwas kräftigeren schlag hatte die junge Hufflepuff, aber das war wohl nicht verwunderlich, immerhin spielte sie Quidditch. Erneut, hielt Roxy ausschau, nach dem Schmetterling, der aber war schon längst wieder weg. Da erhielt Taemin, wieder ihre Aufmerksamkeit und Roxy, hatte sich wohl dazu entschieden, diesen einfach mal zu umarmen."Ich renne eigentlich nicht gern in Leute, aber manchmal kann das auch von Vorteil sein. Hast du schon etwas vor? Wenn du willst, könnten wir nach Hogsmead gehen...Irgendwie hab ich Lust auf etwas süßes und Butterbier. Magst du Butterbier?" holte Roxy eigentlich mal Luft, wenn sie redet? in den seltensten Fällen, kam dies durchaus vor. Nur schien dies in jenem Moment nicht so gewesen zu sein. Erwartungsvoll blickte sie Taemin entgegen und setzte sogar einen Hunde blick auf, vielleicht wollte sie so sicher gehen, dass er auf keinem Fall nein sagen würde. Doch ob das klappte, wusste sie nicht. Sie wäre sicher auch alleine gegangen, aber so wäre es viel interessanter gewesen und Taemin könnte sich mit ihr Unterhalten.
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Taemin Moon
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BeitragThema: Re: Hello, wake me up, little girl. We can save the world.   Sa 27 Mai 2017 - 18:22

Erstaunlicherweise passierte dieses Mal nichts, worüber der Gryffindor sich innerlich freute und beruhigt aufatmete. Sich um andere zu kümmern war ein wahres Fremdgebiet für ihn, er konnte damit nichts anfangen. Geschweige denn wusste er, wie man sich in einem Notfall verhielt. Da jedoch nichts passiert war, würde er sich auch darüber keine weiteren Gedanken machen. Warum sollte er auch? Man musste ja nicht immer alles zerdenken und für alles die eine Lösung haben, oder? Eben. Also zuckte der große Schüler die Schultern und schob seine Hände wieder in die Hosentaschen, ehe er seinen Blick auf sie legte und ihr für den Anfang nur zuhörte. Manch einer sagte, er habe kalte Augen, doch dass war eine Lüge. Wer Taemin kannte und zu seinen Freunden zählte wusste, dass bei dem Gryffindor nicht wirklich alles so war, wie es den ersten Anschein hatte. Manchmal verfluchte er sich wohl selbst dafür, dass ausgerechnet diese kleine Hufflepuff zu seinen Freunden zählte. Sie war jung, naiv, nervig aber - und darauf legte er einfach viel mehr Wert - liebenswürdig. Sie schien ein glücklicher Mensch zu sein, der in allem das Gute sah und auf Menschen zuging. Das komplette Gegenteil zu Taemin, der lieber sein Dasein alleine fristete. Es fiel ihm unglaublich schwer, sich mit anderen Menschen zu arrangieren, denn Selbstbeherrschung war eines seiner Grundzüge, die er nicht einfach ablegen konnte und schon gar nicht wollte. "Statt zu träumen, solltest du mehr auf deine Umgebung achten. Deine Träume bringen dir nicht viel, wenn du sie nicht ausleben kannst." Das es eh unmöglich war, Schmetterlingsflügel zu haben, erwähnte er an dieser Stelle nicht. Er wollte ihr ja auch nicht den Traum zerstören. Träume existierten für ihn selbst gar nicht. Wer träumte, war naiv und verflüchtigte sich in einer Welt, die niemals real sein würde. Aber er konnte es respektieren, wenn andere Menschen diese Sachen anders sahen als er selbst. Kurz zuckte er zusammen, als sie ihm auf die Schulter klopfte, denn für gewöhnlich lag es ihm nicht, von anderen angefasst zu werden. Er mochte weder Nähe noch den Kontakt zu anderen Menschen, dass ging bei ihm einfach Hand in Hand. Erst als sie wohl beschloss, ihn einfach mal zu umarmen, wurde sein größter Albtraum Wirklichkeit und er spannte seinen ganzen Körper an. Taemin fühlte sich unwohl und wusste gar nicht was er machen sollte. Er beschloss daher einfach auszuhaaren, auch wenn er sie wohl am liebsten weggeschubst hätte. Der kalte Schweiß brach in ihm aus und er fühlte sich, als würde er zwischen Wänden stehen, die langsam aufeinander zukamen um ihn zerquetschen zu können. Jeden anderen der nicht zu seinen Freunden zählte hätte er weggeschubst, aber da Roxana zu seinen Freunden zählte und so etwas wie Welpenschutz hatte, tat er ihr das nicht an. Dafür atmete er hörbar aus, als sie ihn endlich wieder los ließ und er schüttelte sich einmal kurz, ehe er sich gedanklich einfach Leron herbeisehnte, der ihn von der Hufflepuff erlöste. Sie erforderte ganz schön viel von dem Gryffindor. Wie hielt Leron das eigentlich nur immer mit ihr aus? Egal. Er fuhr sich mit der Hand durch die Haare und überlegte, während er über ihre Frage nachdachte, während sein Blick hoch zur Decke ging. "Ich verschiebe mein Training einfach auf morgen und begleite dich auf ein Butterbier nach Hogsmeade. Wobei ich wohl eher einen Tee nehmen werde" meinte er. Dann schaute er wieder zu Roxana und ein leichtes Schmunzeln umspielte seine Lippen, was man wirklich selten an dem Gryffindor sah, der meistens immer nur einen Gesichtsausdruck kannte: Ernsthaftigkeit. Dann hob er die Hand und pikste mit seinem Zeigefinger in ihre Wange, ehe er sich abwandte und los ging.
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BeitragThema: Re: Hello, wake me up, little girl. We can save the world.   So 28 Mai 2017 - 14:27

Ich sollte weniger Träumen und mehr auf meine Umgebung achten? Doch war ich mir sicher, dass eine mit dem anderen verbinden zu können. Wie hätte ich auch bei einer solch malerischen und wunderschönen Landschaft, wie sie Hogwarts umgab, nicht räumen sollen? Es war ruhig und friedlich hier und die Ländereien schienen so unberührt und voller Magie. Meiner Mutter sagte mir einst, dass die Muggle, zu verschlossen waren um die Magie die sie umgibt zu sehen und wenn sie jene sahen, fürchteten sie sich vor ihr.  Hier aber konnte man sich doch gänzlich ausleben und es lag mir fern, meine Träume einzustellen. Auch wenn Taemin wohl recht hatte und es gefährlich war...Doch vorerst, hatte ich sowieso keine Gelegenheit zu Träumen und wenn doch, wollte ich versuchen nur in Taemin rein zu rennen. Der blieb immer wie ein Baum an einer stelle stehen und so war es weniger schlimm. Ich lies von ihm ab und stapfte langsam in Richtung Hogsmead los. Immerhin wartete dort auf mich ein  Butterbier und Süßigkeiten. Vielleicht gab es im Honigtopf wieder diese leckeren Honigkuchen. Davon wollte ich mir eine ganze menge mitnehmen, um sie mit meinen freunden zu teilen.
"Was für ein Training hattest du denn geplant? Speilst du Quidditch? Ich hab dich noch nie in einem der Teams gesehen oder ich war einfach nur abgelenkt. Als Jäger, achtet man nicht immer so auf die anderen...zumindest nicht auf ihre Gesichter, eher auf ihre Bewegungen. Es ist wichtig, die anderen im Auge zu behalten und den perfekten Moment abzuwarten, in dem man sich den Quaffel schnappen kann." Nachdenklich runzelte ich die Stirn und fragte mich, wieso ich ihm das erkläre. Wenn er wirklich Quidditch spielte, wusste er dies doch oder nicht? Zumindest sollte er es dann wissen. Mein Mund war wohl mal wieder schneller, als mein Kopf. Doch schien das nicht sonderlich schlimm zu sein. Kannte man mich, wusste man, dass ich eben viel redete. Manchmal sogar für zwei Personen und mein gegenüber, musste nicht einmal viel erwidern. Ich gehörte wohl zu den Personen, die einen großen Gesprächs drang hatten. Also folgte auch gleich das nächste Thema, immerhin wollte ich nicht schweigend neben ihm her laufen und da Taemin, eher still war, lag es wohl an mir zu reden. Auch wenn ich damit kein Problem hatte, wusste ich nicht worüber ich sprechen sollte...zumindest bis mir ein Thema einfiel, das jeder mochte. "Sag du magst doch sicher Musik oder? Ich spiele mit Leron ab und zu Klavier, du könntest uns bei gelegenheit Gesellschaft leisten. Wir üben oft zusammen und vielleicht hast du ja auch etwas, dass du gut kannst. Es wär doch mal etwas, ein Talent Wettbewerb...Es gibt sicher einige Schüler, die daran teilnehmen würden, nur bräuchte man dann auch einige Personen die das ganze bewerten und der Gewinner, bekommt 50 Punkte für sein Haus und einen Gutschein für den Honigtopf." Diese Idee gefiel mir, vielleicht könnte ich sie einmal der Schulleiterin vortragen. Es hätte immerhin sein können, dass ihr diese Idee gefiel und sie sich durchsetzte! In meinem Kopf, spielten sich schon Bilder davon ab, wie die Schüler, ihre Talente vorführten und ein kleiner Wettkampf entstand. man könnte schöne Kostüme tragen und einfach jemand anderes darstellen, wenn man zu schüchtern wäre. Ja niemand musste angst haben erkannt zu werden, wobei sich dies dann doch schwieriger gestaltet hätte...Dennoch empfand ich die Idee, als eine Möglichkeit, zu sehen wie kreativ andere doch waren und sicher würde es doch auch der Schule zugute kommen, wenn andere wussten welch kreative und begabte Köpfe Hogwarts hervorbrachte.
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Taemin Moon
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BeitragThema: Re: Hello, wake me up, little girl. We can save the world.   So 28 Mai 2017 - 20:11

Taemin hatte seine Umgebung wohl noch nie wirklich wahrgenommen. Geschweige denn die Gemälde an den Wänden die sich bewegten, noch sonst irgendwie seine Umgebung eingehender betrachtet. Es hatte ihn nie wirklich interessiert. Dinge die er nicht beeinflussen oder ändern konnte, gingen ihn prinzipiell nichts an. Er könnte stundenlang über ein sich bewegendes Gemälde philosophieren, aber es brachte ihn ja doch nicht weiter. Genauso gut konnte er sich darüber beschweren, welch nervige Mitschüler er teilweise hatte aber auch daran würde sich nie etwas ändern. Stattdessen akzeptierte er einfach alles, wie es um ihn geschah und ging seines Weges, ohne sich in irgendeiner Art und Weise von seiner Umgebung blenden oder gar ablenken zu lassen. Der Gryffindor stand mit beiden Beinen fest im Leben, wie ein großer Felsen, wie ein uralter Baum stand er auf seinem Platz und nichts konnte ihn wirklich in seiner Grundeinstellung erschüttern. Für viele galt er wohl als starrköpfig, wenn nicht gar gleich langweilig. Nun, für ihn waren dafür alle anderen langweilig, weil sie sich nach der Norm verhielten. Während sie also über die Ländereien spazierten, lauschte Taemin de Worten der Hufflepuff und verhielt sich wie immer passiv. Die Hände in die Hosentaschen geschoben, schritt der deutlich größere Kerl neben ihr her. Sprach nur dann, wenn es für ihn sinnig erschien. "Da ich kein Teamplayer bin, käme solch eine Sportart auch nicht für mich in Frage. Ich trainiere aktiv Streetdance und Hapkido" auch wenn er sich sicher war, dass sie zumindest mit Hapkido nichts anfangen würde können. Das war der einzige Sport, wo er akzeptieren konnte, etwas mit anderen zu unternehmen, auch wenn er eher gegen alle anderen Mitspieler antrat. Aber so etwas wie ein Teamplay wie beim Quidditch gab es da nicht. Nicht das er absolut nie etwas in einem Team tat; es musste wenn dann schon aus den richtigen Leuten bestehen. Ja, da hatte der Gryffindor festgefahrene Prinzipien. Die sich wohl aber mit jedem anderen Quidditchspieler kreuzen würden, denn wer in einem Team mit anderen nicht klar kam, hatte dort einfach nichts zu suchen. Und so verhielt es sich einfach mit seinem Sport. Taemin jedoch konnte ganz klar andere Sachen akzeptieren und so lassen wie sie waren. Er war auch nicht der Typ, der sich etwas aufschwatzen ließ, denn er war starr und stur; generell war es schwierig ihn zu etwas zu bekommen, was andere wollten er aber nicht. So verhielt es sich in etwa bei Gesprächen. Er selbst redete wenig bis ungerne, hatte aber keine Probleme damit, zu zu hören. Solange man von ihm nicht erwartete einen Roman vorzutragen, war alles in bester Ordnung. Bei ihrer letzten Ansprache, sah er sie an, ehe er eine Augenbraue hob. Natürlich mochte er Musik, es war sein Lebenselixier. Allerdings gefiel ihm nicht wirklich das, was sie danach erzählte. Sicherlich wäre Taemin der Letzte, der sich einfach bei einem Klavierspiel zu den beiden setzen würde, solange er nicht reden oder selbst spielen musste. Denn Klavier spielen konnte er nicht. Ihm lag es eher, Texte zu verfassen oder zu singen, wobei er letzteres jedoch verschwieg. Was nützte einer Roxana das Wissen darum das er singen konnte? Vielleicht würde es sich später mal ergeben, dass er darin Erfolg haben würde, aber der Tanz war seine eigentliche Leidenschaft. Leise lachte er, eine Geste die man ebenso selten an Taemin wahrnahm konnte, wie das Schmunzeln seinerseits. "Ich glaube da fragst du den Falschen. Unsere Vorlieben gehen da sehr weit auseinander und ich stelle mich sicherlich nicht vor andere Schüler hin und tanze." In Hogwarts war der Tanz nur ein Hobby seinerseits, zu Hause arbeitete er in den Ferien in dieser Branche. Trotz allem würde er das niemals mischen wollen. Schon gar nicht wollte er, dass irgendwer von seinen Leidenschaften erfuhr, außer er teilte dieses Wissen freiwillig mit seinen Freunden. An oberster Stelle stand für ihn, sein Wissen zu erweitern und Hogwarts gut abzuschließen, da musste er all seine Intentionen auf später verschieben. Das Vergnügen war zweitrangig. "Selbst wenn ich singen würde, was ich nicht tun werde oder gar bewerten würde, müsste man mir schon einen verdammt guten Grund dafür liefern. Und ein paar mickrige Hauspunkte und ein Gutschein werden mich sicherlich nicht dazu verleiten, vor allen Leuten zu singen oder sonst etwas zu tun." Ein deutlicheres Nein würde es nicht geben. Als Dreiergespann konnte man sicherlich noch einmal mit ihm darüber reden, aber nicht wenn es ganz Hogwarts betraf. "Warum gründest du mit Leron nicht einfach einen Club auf freiwilliger Basis, wo jeder sich anmelden kann um Musik zu machen? Musik soll Menschen zusammenbringen und nicht dazu da sein, andere in Wettbewerben auszuknocken." Beide konnte er sich recht gut darin vorstellen, einen Club zu gründen wo jeder seine musikalische Leidenschaft ausleben konnte. Warum auch nicht?
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BeitragThema: Re: Hello, wake me up, little girl. We can save the world.   Do 1 Jun 2017 - 16:35

Taemin, sah alles irgendwie ziemlich nüchtern. Wieso eigentlich? Es gab so viele dinge die Spaß machten, aber er empfand es als komisch oder doof, gegeneinander anzutreten aus Spaß. Vielleicht hatte er aber auch recht, es könnte auch zu streitigkeiten führen. Ich sollte das akzeptieren und die Idee verwerfen, ein solcher Wettbewerb, wäre wirklich nicht gut gewesen. Es sollte allen Spaß machen, aber so würde wohl irgendjemand traurig aus der Angelegenheit heraus gehen. Das wollte ich vermeiden und somit fand ich mich schließlich, mit Taemin´s Meinung ab. In meinem Kopf, spielten sich sowieso schon längst andere Bilder ab, von den leckeren Süßigkeiten, die ich im Honigtopf finden würde. War ich süchtig nach dem Zeug? Leron würde sagen ja und auch meine Eltern würden dem sicher zustimmen. Aber ich aß auch gern andere Sachen, wie Äpfel, Pfirsiche und Gemüse oder anderes Obst. Nur waren die Süßigkeiten im Honigtopf, eben die besten die es gab.  Als Taemin dann seine Idee äußerte dachte ich einen Moment darüber nach. Sie war nicht schlecht, also beschloss ich eine Nachricht, an das Schwarze Brett zu heften, sobald wir wieder in Hogwarts waren.

Eine ganze Weile lang, ergab ich mich meinen Tagträumen und summte vor mich hin, während ich neben Taemin her ging. Zumindest bis zu dem Moment, als ich Hogsmead schon erkennen konnte. Ich mochte diesen Ort, die kleinen Häuser hatten etwas malerisches an sich und waren so inspirierend. Voller Vorfreude griff ich Taemin´s Arm und wollte ihn mit mir ziehen."Los beeil dich wir sind fast da! Uhh...was magst du eigentlich am liebsten? Gebrannte Mandeln oder den Honigkuchen? Warte magst du überhaupt Süßigkeiten? Sie machen glücklich und schmecken wirklich wundervoll." Ja er konnte schon etwas mehr lächeln, aber vielleicht war Taemin ja traurig, also stoppte ich und besah ihn einen Moment."Sag mal...bist du immer grummelig oder eher Still? wenn ja wieso? ich meine, mir macht das nichts. ich nehme dich wie du bist. jedoch bin ich ziemlich neugierig und würde gern wissen,was du sonst magst oder eben nicht, neben dem Tanzen. Hast du schon ne Freundin? Leron hat keine, was ich nicht verstehe..." erklärte ich ihm, ohne dabei wirklich zu Atmen. im schnellen Reden war ich schon immer geübt gewesen und manch einer hatte dann Mühe mich zu verstehen. Doch wenn man mich lange genug kannte, wusste man auch damit umzugehen. Also nahm ich einfach mal an, das Taemin damit klar kam. "Ah deine Idee klingt im übrigen ganz gut und wenn du kein Teamplayer bist, solltest du einer werden., denn wenn man immer nur alleine durch das Leben geht, ist es ziemlich trostlos und langweilig. Egal wo dich dein Weg hinführt, wenn du einen wirklich guten freund an deiner Seite hast, ist es gleich viel schöner." erklärte ich ihm mit einem lächeln und stapfte nach seiner Antwort weiter, bis wir im Honigtopf ankamen.

Kaum hatte ich den laden betreten, steuerte ich die Regale mit den Honigkuchen an und griff mir eine Schachtel. Sie waren eben so lecker und als würde eine schachtel mit dem Kuchen nicht reichen, nahm ich gleich noch eine zweite."So nun brauch ich noch Kekse, gebrannte Mandeln und ehhh....Uhh willst du auch was? ich schenk dir etwas wenn du willst." sprach ich gen Tae und war hin und weg von den Eindrücken, die mich umgaben. All diese Bunten und hinreißenden Süßigkeiten. Am liebsten hätte ich von jedem etwas mitgenommen, aber so viel hatte ich gar nicht dabei. Also musste ich mich eben auf das wichtigste beschränken, die Kekse für Leron, den Honigkuchen und die gebrannten Mandeln. Vielleicht waren noch ein Paar bunte Bohnen drin, aber da hatte ich immer Pech. Meist hatte ich immer die Verpackung erwischt, in der besonders viele eklige Bohnen drin waren.
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Taemin Moon
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BeitragThema: Re: Hello, wake me up, little girl. We can save the world.   Fr 25 Aug 2017 - 6:10

Wenn man sich auf eine Diskussion mit Roxana einließ, zog man entweder den Kürzeren oder aber ihre Vorhaben endeten darin, dass sie im Nachhinein wieder vergessen hatte worum es ging. Ich hatte mich damit abgefunden, dass die Hufflepuff jemand war, der mit Schrille, Verrücktheit und wohl möglich den Symptomen für ADHS um sich warf. Konnte dieses Mädchen auch eigentlich still sitzen? Sollte ich mich jemals dazu bewegen an den See zu gehen um dort zu entspannen würde ich mit Sicherheit nicht Roxana mitnehmen. Keine Frage, ich mochte das quirlige Mädchen. Gut, sie war mir sympathisch. Aber sie war mir auch eine Spur zu aufgedreht. Also seufzte ich nur kurz, ehe ich im Anschluss den Kopf schüttelte. Wie hielt Leron das nur immer mit ihr aus? Ich wusste es nicht, eine Antwort darauf fand ich nicht aber es ging mich auch nichts an. Zudem interessierte es mich einfach nicht, denn Belange anderer waren für mich schon immer uninteressant gewesen. Viel mehr lag mein Fokus auf meiner eigenen Person, auch wenn ich keineswegs arrogant oder egoistisch war, auch wenn viele das von mir behaupteten. Viel mehr war ich an dem Fortschritt interessiert. Aber auf Grund dessen gab ich meinen Mitmenschen auch nicht die Gelegenheit, sich mir zu nähern, was jedoch auch Sinn und Zweck des Planes war. Nur wenige ließ ich daher an mich ran. Und diese wenigen Leute die dieses Privileg hatten, hatten eine andere Sicht als jene, die ich nicht an meinem Leben teilhaben ließ. Jegliche Gründe dafür oblagen mir, es musste auch niemanden interessieren warum ich das tat. Das ging alleine mich etwas an und ich hatte nicht vor, jemanden in meine geheime Gedankenwelt hineinzulassen, in der sich die Farben schwarz, grau und weiß im raschen Wechsel abwechselten. Während ich nun also meine Schritte beschleunigte um den kleinen Wirbelwind nicht aus den Augen zu verlieren, ließ ich mir ihre Worte durch den Kopf gehen. Ob ich Süßigkeiten mochte.. das war eine gute Frage. Aber war sie so wichtig, dass sie einer Antwort bedarf? "Solange du mir keine Äpfel unterjubelst und willst, dass ich qualvoll sterbe, arrangiere ich mich mit gebrannten Mandeln." Eigentlich sollte es kein großes Geheimnis sein, dass ich allergisch auf Äpfel war und mir die Pollensaison das Leben schwer machte. Wer in dieser Zeit mit mir unterwegs war wusste wie sehr ich fluchen konnte, weil andauernd die Nase und die Augen tränten oder ich kaum Luft bekam. Und die Tabletten dagegen machten mich immer so wahnsinnig müde, dass ich für mein Umfeld wirklich extrem launisch war, so das man mir dahingehend lieber aus dem Weg ging. Ihre nächsten Fragen brachten mich im nächsten Augenblick so aus dem Gleichgewicht, dass ich irritiert stehen blieb. Ob ich eine Freundin hatte? Wie kam Roxana denn nun schon wieder auf diese Frage? "Was soll ich denn mit einer Freundin?" fragte ich daher ziemlich unwirsch und scheuchte sie dann weiter voran, damit wir hier nicht noch die nächsten Stunden herum standen, nur weil Roxana einem Löcher in den Bauch fragte. Auch ich setzte mich damit wieder langsam in Bewegung. Ehrlich gesagt hatte ich mir über Mädchen noch nie so einen Kopf gemacht, hatte sie immer nur als nervig empfunden. Und Beziehungen kamen für mich schon einmal gar nicht in Frage! Eher würde ich mich freiwillig erhängen. "Ich lerne viel um einen guten Abschluss zu haben. Da hat man nicht viel Freizeit." Im wahrsten Sinne des Wortes ging die meiste Zeit meiner Freizeit für Hausaufgaben oder Lernen drauf. Während des Reden hatten wir endlich den Honigtopf erreicht und so folgte ich Roxana ins Innere des Ladens. Hier waren immer so viele Menschen und ich merkte sofort, dass ich mich hier absolut unwohl fühlte. Meine Hände schob ich in meine Hosentaschen und versuchte meine Körperanspannung nicht allzu deutlich nach außen zu richten. Nicht das ich Angst vor Menschen hätte, ich mochte sie einfach nur nicht und das hatte auch seine Gründe. "Bis man alleine gelassen wird und sich fragt warum" murmelte ich auf ihre letzte Antwort und widmete mich einem Regal mit Honigdrops. Daneben befanden sich Gummischlangen und ich widmete mich wieder etwas anderem, da sich Ekel in mir ausbreitete. Mit einem Blick machte ich Roxana ausfindig und hielt mich an sie damit wir nicht in diesem Laden uns gegenseitig verloren. "Du solltest weniger von diesem süßen Zeug zu dir nehmen, wenn dir deine Gesundheit wichtig ist. Lass uns danach ein Butterbier trinken. Rechnung geht auf mich" meinte ich und drängte mich an ein paar Schülern vorbei, die eindeutig zu weit im Gang stehen. "Macht euch nicht fetter als ihr seid" brummte ich diese missmutig an und schlenderte bereits weiter und warf hier und da einen Blick in die Regale, aber eigentlich blickte ich mehr durch diese hindurch. Es missfiel mir hier und ich war froh wenn wir wieder draußen waren.
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Roxana Scamander
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BeitragThema: Re: Hello, wake me up, little girl. We can save the world.   Mi 6 Sep 2017 - 18:56

Taemin, war immer so nachdenklich. Mein blick haftete an ihm, wie eine kleine Fliege die an einer Scheibe klebte. Warum? Ich wartete darauf, dass jeden Moment, Dampfwolken aus seinen Ohren und der Nase krochen. So viel, kann doch kein Mensch nachdenken und schweigen. Da verpasst man doch alles oder? Vielleicht war auch ich komisch, weil ich weniger nachdachte und mehr plapperte. Wobei ich in dieser Situation, wahrlich sehr wohl nachdachte und merkte wie ich Kopfschmerzen bekam. Also beschloss ich einfach damit aufzuhören, immerhin war ich nicht im Unterricht und meine Brüder sagten immer, wenn der Unterricht vorbei ist, muss das Hirn nur noch bedingt funktionieren. Nachdenken gehörte wohl nicht dazu oder auch nur bedingt? Bei Gelegenheit, sollte ich sie mal fragen! So lief ich neben ihm her bis wir vor dem Honigtopf standen und ich mich ihm zuwendete. "Äpfel sind gesünder als Mandel, wenn du das meinst, du solltest auch Äpfel essen...Hmm vielleicht möchte ich doch lieber nen Kandierten Apfel oder es gibt einfach so viele Sachen, die hier so unsagbar gut schmecken. Oh nein warte...du kannst ja gar keine Äpfel essen, dass hatte ich ganz vergessen...Dann Birnen die sind auch gut." Da hielt ich gleich wieder den Mund, denn mir viel auf, dass ich zu viel redete. Aber ich redete immer zu viel, zumindest sagten mir das viele. Nachdenklich, strich ich mir eine Strähne hinter mein Ohr und tippte mir gegen das Kinn. Schon wieder dachte ich nach und zwar darüber, wie ich dieses Problem in den Griff bekommen würde. Sollte ich vielleicht jemand finden der stiller schien als ich und von ihm oder ihr diese Fähigkeit erlernen? Doch wäre ich dann noch ich selbst? Wohl eher nicht. Also verwarf ich diesen Gedanken gleich wieder und stiefelte in den Honig topf, wo ich mir gleich eine Schachtel mit dem köstlichen Honigkuchen griff. Natürlich hörte ich ihm weiterhin zu, auch wenn auf einmal viele andere Stimmen in meinem Kopf herum schwirrten. Hier war es immer laut, eng und irgendwie...mochte ich diese enge und nähe zu den mir fremden auch nicht recht leiden. Aber was tat man nicht alles für den besten Honigkuchen der Welt.

Er hatte wirklich eine schwarz malerische Einstellung zum Thema liebe, vielleicht mal schlechte Erfahrungen gemacht? Vielleicht sollte ich das Hinterfragen, doch das könnte auch unhöflich sein, würde ich vielleicht alte Wunden aufreißen können. Es erschien mir jedoch traurig, dass er solch eine Meinung zu dem Thema hatte. Aber vielleicht lag es ja auch an etwas anderem. Doch bevor ich fragen konnte pöbelte er schon diese Schüler an und ich musterte Taemin ein wenig. Seine Körperhaltung, zeugte nicht gerade davon,dass er sich wohl fühlte. Somit entschloss ich mich, seine Hand zu greifen und ihn mit zur Kasse zu ziehen. Auf dem Weg dorthin, griff ich noch zwei schachteln mit gebrannten Mandeln und zahlte alles.Ich mochte vielleicht etwas aufgedreht sein, aber dumm war ich nun wirklich nicht und schon gar nicht, wollte ich irgendjemand quälen hier länger als nötig auszuhalten. Als ich alles bezahlt hatte, wollte ich auch gleich mit Taemin den Laden verlassen und hoffte er würde mir einfach mal folgen. "So du kannst dich entspannen wir sind da raus. Wenn du so ein Problem damit hast, hättest du auch draußen auf mich warten können. Ich will dich ja nicht quälen oder in eine Situation zwingen in die du nicht rein willst." lächelte ich ihm freundlich zu und streckte mich kurz. So ein Einkauf war immerhin anstrengend und ein so kurzer noch dazu, musste ich so doch auf einiges verzichten. "Taemin, du solltest nicht einfach andere beleidigen und ihnen sagen sie sind Fett oder sowas...dass könnte ihre Gefühle verletzen. Auch wenn du viel lernst und keine Freundin willst, weil du vielleicht lieber nen Jungen magst, ist das kein Grund deinen Frust an anderen abzuwälzen. So bringst du dich nur in unangenehme Situationen, wie eine Prügelei. Auch wenn ich glaube du hättest diese gewonnen." Wieso auch immer boxte ich einen unsichtbaren Gegner, um meine Aussage zu untermauern. Jungs machten sowas doch untereinander oder? Sollte ich ihm auf die Schulter Boxen? Wieso nicht, das bestärkt ihn vielleicht darin, stark zu sein. Nun bei der Stärke des Schlages war ich mir nicht so sicher, also holte ich so fest aus wie es ging und versuchte seine Schulter zu treffen. Dabei grinste ich ihn breit an, damit er die Geste auch verstand. "Öhm...du hast eben was von Butterbier gesagt...gilt das noch? Ich hab riesen durst und wenn du magst, könntest du mir dabei vielleicht erzählen, wieso du so fleißig lernst. Was dein Ziel für die Zukunft ist. Da hast du mich schon neugierig gemacht. Ich weiß was ich werden möchte...Entweder trete ich in die Fußstapfen meines Großvaters oder aber...ich aber ich spiele Quidditch. Vielleicht mache ich auch doch Musik...Glaubst du ich kann alles machen? Entschuldige, ich rede schon wieder zu viel oder?"Das klappte doch nie,d as ich weniger reden würde...und wenn würde das harte Arbeit werden!
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Taemin Moon
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BeitragThema: Re: Hello, wake me up, little girl. We can save the world.   Do 7 Sep 2017 - 20:59

Ein leichtes Schmunzeln schlich sich auf meine Lippen, ehe ich ihr leicht spielerisch gegen die Schulter stieß - nicht stark und schon gar nicht um sie zu verletzen. Ich wollte nur nicht das sie sich wegen irgendwas den Kopf zerbrach, auf das sie ohnehin keine Antwort bekommen würde oder gar sich eine Lösung vor ihr offenbarte. "Denk weniger nach. Das bringt dich nicht weiter. Und ja -- ich vertrage keine Äpfel. Aber du kannst es probieren - wenn du so unbedingt möchtest, dass ich keine Luft mehr bekomme" und zwinkerte ihr kurz zu. Es gab Grenzen was meinerseits den Spaß anging. Es war wirklich nicht so, als wüsste ich absolut nicht wie man Spaß haben konnte. Mir war nur nie danach. Die Ausnahme bildete dann wohl eher Roxana - sie schaffte es aus irgendeinem Grund immer wieder, dass man sich doch mal entspannen konnte und seine Gedanken Gedanken sein ließ. Kurz schnaubte ich bei diesem Gedanken, der mir schon viel früher hätte kommen müssen. Aber auch ich war nicht unfehlbar. Also beließ ich es bei meinen Worten und folgte ihr in den Laden, den wir Gott sei dank relativ schnell wieder verlassen würden. Was fanden die Leute nur an diesem ganzen Zeug -- es erinnerte mich wahrlich an einen Regenbogen. Regenbögen war bunt und - ih. Ich mochte keine bunten Farben, schon gar keine Regenbögen. Die schillerten zu sehr. Doch ehe ich mir weiter darüber hätte Gedanken machen können waren wir auch schon wieder draußen - welch Erleichterung meinerseits aufkam. Mich etwas ertappt fühlend zog ich meine Schultern empor und ließ diese wieder sinken. "Du wolltest dort rein -- und Freunden tut man nun einmal einen Gefallen und begleitet sie. Am Ende hätte dich wohl möglich noch irgend so ein Typ verletzt -- nee.. lass mal. Passt." Auf ihre nächsten Worte entglitten mir beinahe sämtliche Gesichtszüge -- aber nur fast, denn ich war eigentlich kaum aus der Ruhe zu bringen oder gar zu schocken. Trotzdem hob ich eine Augenbraue, während ich auf die kleine Hufflepuff hinab sah, wobei ich mir erneut meine Hände in die Hosentaschen schob. "Wie kommst du denn jetzt darauf das ich keine Freundin will? Nicht das ich eine will -- die sind ätzend und anstrengend. Aber einen Kerl will ich genauso wenig." Kurz zuckte ich zusammen und dachte über meine gesagten Worte nach. Nicht das es hinterher noch so klang als würde ich auf Kerle stehen -- ich mochte Menschen an sich nicht besonders und eine Beziehung war nun absolut das Letzte was ich gebrauchen konnte. Ich entschied mich dafür, dass Roxana einfach nur Blödsinn redete. Viel mehr ging ich auf die nächste Aussage ein -- die ersparte mir zumindest so einigen Ärger. "Ich hab nicht gesagt das sie fett sind sondern das sie sich nicht benehmen sollen, als würde ihnen der ganze Laden gehören -- das ist ein Unterschied." Ich zog eine Hand aus der Hosentasche und schnippte Roxana tadelnd gegen die Stirn. Dann folgte auch schon ihr Schlag, der für ihre Verhältnisse doch stärker ausfiel als erwartet. Trotzdem blieb es dabei, dass es ein niedlicher Versuch war, denn ich nahm nur wenig wahr. "Das üben wir noch" und setzte mich dann langsam in Bewegung. Immerhin hatte ich ihr das Butterbier versprochen. Auf ihre Frage hin nickte ich lediglich als Bestätigung. Eine Antwort auf ihre Frage musste ich mir allerdings erst noch überlegen, es war nämlich nicht einfach diese zu beantworten. Ja -- wozu lernte ich so viel und versuchte möglichst Bestnoten zu erzielen? "Mit einem guten Abschluss kann man es weit bringen -- egal wohin man will. Da ich später nicht bei meinem Vater arbeiten will sondern mir was eigenes aufbauen möchte, lerne ich um meinen Abschluss wirklich so gut zu machen, dass mein Vater mich auch mein Ding machen lässt." Für einen Moment erschien wieder diese Verbitterung in meinen Augen -- der Hass auf meinen Vater und wie groß der Wunsch war, mich von ihm los lösen zu können. Das war der eigentliche Grund warum ich so viel lernte - um nicht an ihn denken zu müssen. "Wenn du gut genug bist kannst du alles werden - so fern du es denn auch willst." Wir erreichten den Eberkopf und ich beschloss die Rechnung zu bezahlen. So zog ich die Tür auf und trat in den Laden hinein, ehe ich direkt auf eine abgelegene Ecke zusteuerte, die gut abgeschirmt von anderen Besuchern lag und setzte mich hin. "Ist es nicht dein Markenzeichen so viel zu reden?" fragte ich belustigt nach, nachdem ich meine Gefühle wieder in den Griff bekommen hatte.
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BeitragThema: Re: Hello, wake me up, little girl. We can save the world.   Sa 23 Sep 2017 - 3:39

Ich soll aufhören zu denken? Es bringe mich nicht weiter? War das sein ernst?  Immerhin dachte ich doch sowieso kaum, daran was ich sagte, womit ich mich oft in dumme Situationen brachte wie jetzt! Aber zum glück nahm Taemin meinen Mord versuch nicht übel, der nur ein Unfall gewesen wäre, aber sicher wäre die Schulleitung da nicht so milde mit mir gewesen. Aber ich hatte ihn in eine dumme Situation gebracht, auch wenn er wohl kein Problem damit hatte mich zu begleiten, hätte ich erahnen müssen, dass ihm der Besuch, in den engen Räumen des Honigtopfes zu wieder sein könnte. doch in diesem Moment musste ich mir selbst eingestehen, dass sie in diesem Moment völlig egoistisch gehandelt hatte. Nur wie zum Schnatz kam er darauf, dass mich irgendwer verletzen würde, vor allem ein Typ? ich konnte mich immerhin wehren oder wirkte ich so schwach und hilflos? Dachte jeder so von ihr wie Taemin? "Du vergisst wohl, dass ich Jägerin im Hufflepuff Quidditch Team bin. Ich kann mich sehr wohl wehren auch wenn es nicht den Anschein hat. Ich weiß, dass ich naiv und unbeholfen wirke, vielleicht bin ich das auch...Aber meine Brüder haben mir gezeigt wie es geht. Ich will nur einfach niemand weh tun. Persönlich empfinde ich Aggression anderen gegenüber sogar als schwäche. Die meisten Personen möchten doch, dass man aus der Haut fährt, wenn sie jemand etwas böses tun wollen. Gleiches mit gleichem zu bekämpfen ist nie eine gute Lösung merk dir das, die einzige Ausnahme, ist ein Duell." erklärte ich ihm, falls er dies wissen wollte. Wenn nicht war mir das auch gleich, er wollte mit mir ein Butterbier trinken, dann musste er auch meine Weisheiten ertragen. Da fing er aber mit den Freundinnen an und wieso er keine hatte oder wollte. Mädchen waren also nervig? Aber ich war doch auch eines irgendwie, vielleicht sah er mich aber nicht als richtiges Mädchen, so wie manch andere. "Also, es gibt durchaus nette Mädchen, die nicht nervig sind! Ich kenne da ein zwei und wenn du auch keinen Kerl willst,  dann eh...stehst du auf nix? Hm, naja soll es auch geben, ich stelle mir das sehr langweilig vor, wenn man keinen Seelenverwandten findet und sein da sein alleine fristet. Sicher in der ersten Zeit, wäre das angenehm und man genießt die Ruhe. Aber irgendwann glaube ich, dass man sich unvollkommen fühlen würde." noch eine Weisheit, die er annehmen musste, wobei auch das nicht unbedingt, aber er musste sie sich immerhin anhören. So war das eben in einer Unterhaltung, auch wenn Taemin nichts von meiner Person zu interessieren schien. Vielleicht aber war ich auch wie ein offenes altes modriges Buch, dass man lesen konnte und merkte es nicht. Dieser Gedanke, lies mich erschaudern. Es war eine beängstigende Vorstellung, dass jeder meine inneren Sehnsüchte oder Gedanken lesen konnte. Während ich neben ihm her lief, hörte ich ihm Aufmerksam zu und dachte über seine Worte nach. Er hatte schon recht, ein guter Abschluss, brachte einen weit im Leben, wenn man ihn klug einzusetzen wusste, aber was wäre wenn man einfach nicht wusste, was man werden will? ich beispielsweise wusste es nicht.  Es war schwierig sich auf etwas festzulegen, was man gern tat. Eine Zeit lang wollte ich Professorin werden, dann wieder Krankenschwester, wobei meine Brüder mir davon abrieten, warum verstand ich nie, dann wollte ich eine Berühmte Quidditchspielerin werden und dann wieder in die Fußstapfen, meines Großvater treten. In meiner Familie wusste jeder was er einmal mit seinem Leben anfangen wollte, nur ich nicht. Diese Situation war manchmal wirklich belastend und so langsam, lief mir die Zeit davon. "Naja, du weißt wenigstens was du nicht willst, auch wenn das nicht ganz so klingt als wüsstest du was du wirklich einmal werden willst. Viel Zeit haben wir nicht mehr um uns zu entscheiden und ich persönlich finde, es ist ein enormer Druck der da auf einem lastet. Wenn ich in die Fußstapfen meiner Eltern treten könnte oder gar wollte, wäre es noch leicht, aber ich weiß einfach nicht was ich werden mag. Magisches Recht interessiert mich, aber wenn ich mir dann vorstelle wie mein Aktenkoffer in einer Verhandlung explodiert weil ich über meine eigenen Füße stolper, nimmt mich niemand ernt. Es ist gar nicht so einfach erwachsen zu werden wie ich finde. Aber, ich glaube du findest deinen Weg, bist ein kluger Kopf, wenn auch schnell reizbar zumindest wirkst du manchmal so. Vielleicht solltest du Auror werden? Wäre das nicht etwas?" Die Frage war in meinen Augen berechtigt, waren Auroren doch sehr angesehen und konnten ihr können Täglich unter beweiß stellen. Sie waren Mutig und aufrichtig. gut sicher nicht alle, aber jeder hatte seine Gründe wieso er eben ist, wie er ist. Da viel mir aber etwas ein, so viel wie ich sprach konnte ich doch Ministerin werden oder? er sagte doch, dass ich alles werden kann. "Hrm du hast recht! Ich könnte mich um den Ministerposten bewerben, stell dir das mal vor ich als Ministerin! Ich würde so vielen helfen, die es brauchen...Ja das wär es ich als Ministerin. Ich wette wenn ich mich bemühe, werde ich das schaffen."
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BeitragThema: Re: Hello, wake me up, little girl. We can save the world.   Sa 23 Sep 2017 - 23:30

Ich zog eine Augenbraue nach oben und musterte die kleine Hufflepuff unter mir. Roxana schaffte es immer wieder, einem den Schweiß in das Gesicht zu treiben -- egal was man versuchte zu sagen, sie hatte immer auf alles eine Antwort. In Bezug auf ihre Familie wusste ich keine Antwort, immerhin kannte ich diese nicht. Allerdings wusste ich das sie Jägerin im Hufflepuff Team war, auch wenn mich dieser Sport so gar nicht reizte. Für Quidditch hatte ich mich noch nie interessiert -- konnte damit absolut nichts anfangen. Allerdings war das meine Meinung und wenn Roxana diesem Sport gerne nachging, sagte ich nicht nein. Es oblag mir nicht einmal und ehrlich gesagt interessierte es mich nicht einmal, welchen Sport sie trieb oder welche Hobbies sie hatte. Man lernte viel über einen Menschen, wenn man ihn einfach machen ließ -- damit konnte man sich also so ziemlich viele Fragen einfach verkneifen. Allerdings schien sie meiner Meinung nach etwas zu verwechseln. Sport war Sport -- und wenn ein Kerl (mit welcher Absicht auch immer) sich an ein Mädchen heranmachen wollen würde, würde ihm das gelingen. Und dagegen würde eine Roxana Scamander wenig tun können. Das teilte ich ihr auch mit. "Jemand der lockere 190 Zentimeter groß ist und 85 Kilogramm schwer ist -- wird sich eine Roxana, die immer an das Gute in einem Menschen glaubt, auch wunderbar wehren können. Super -- und dem Typen schneide ich dann die Augen raus, wenn ich das erfahre. Ob dabei Jägerin im Team, vor allem du als Fliegengewicht -- ist ja egal." Roxana war einfach zu gutgläubig. Und es gab Menschen, die nutzten dieses Wissen schamlos aus. Und wir redeten hier in erster Linie davon, dass es einer versuchen würde -- ich wagte nicht einmal den Gedanken daran, dass es mehrere Typen tun könnten. Zudem wollte ich ihr einfach auch keine Angst machen. "Glaubst du ich könnte mit meinem Wissen über Hapkido gegen eine Gruppe von gewalttätigen Kerlen gewinnen?" Quidditch war letztlich ein Sport, der zwar auch auf körperliche Fitness ausgelegt war, aber nicht zur Verteidigung wie Hapkido oder eine andere Kampfsportart diente. Natürlich hatte ich schon viel in dieser Kampfsportart gelernt, hatte es nicht umsonst bis zum zweiten Rotgurt geschafft. Mir blieben noch zwei Ränge offen -- und trotzdem wusste ich nicht, in welcher mentalen Fassung ich gegen eine gewalttätige Gruppe sein würde. Keine asiatische Kampfsportart war auf Gewalt ausgelegt -- sie dienten in erster Linie stets der Verteidigung. Und trotzdem gab es viele, die dies nicht so sahen. Trotzdem fand ich Roxana's Einwand dahingehend für richtig -- ein Duell entschied über so vieles. Und barg gleichzeitig so viele Nachteile, auf die ich jedoch nicht eingehen wollte an dieser Stelle. Also ließ ich das so stehen. "Es gibt so viel schlechtes in dieser Welt. Sei dir dessen einfach bewusst und geh nicht immer davon aus, dass es jeder gut mit dir meint." Eigentlich sollte dieser Satz fürsorglich sein -- jedoch war er ernst und ich machte damit dicht. Es war wirklich nicht so, dass ich nur das Schlechte in dieser Welt gesehen hätte, nein. Aber ich war vorsichtig, ich reagierte misstrauisch (vielleicht zu sehr), aber ich sorgte mich gleichzeitig auch um meine Freunde, auch wenn man mir das nicht anmerkte. Ihre nächste Aussage irritierte mich. Seelenverwandte? Freundin? Freund? Das passte für mich keineswegs zusammen und so blieb ich stehen, mit den Händen in den Hosentaschen und sah sie so an, wie ich mich fühlte: irritiert und verwirrt. Ich verstand ihre Aussage nicht. Für mich gab es nur zwei Optionen und Kategorien, in die ich Menschen steckte. Freunde oder Feinde. Dazwischen gab es für mich nichts. Menschen die ich nicht mochte oder die mich nicht interessierten, existierten für mich als Feinde. Menschen um die ich mich sorgte und die mich nahmen wie ich war wie Roxana bezeichnete ich als Freunde. Dazwischen gab es nichts für mich. Und über Beziehungen hatte ich mir nie Gedanken gemacht -- ich wollte keine. "Es gibt keine Seelenverwandten" sagte ich etwas zu aggressiv für meine Verhältnisse. Dabei wollte ich sie nicht angreifen. Ich wollte Roxana kein Unrecht antun. "Es gibt nur Freunde oder Feinde. Ein mögen oder hassen. Liebe existiert nicht -- der Hass frisst alles auf" antwortete ich ihr trotzig und hätte am liebsten in etwas geschlagen. Am liebsten hätte ich in diesem Impuls meinen eigenen Vater geschlagen, wenn mir das möglich gewesen wäre. Doch das konnte ich nicht; geschweige denn ob ich es getan hätte. "Wenn du meinen Rat hören willst: verliebe dich niemals und vertraue keinem als nötig wäre" Mit diesen Worten ging ich weiter -- innerlich aufgewühlt; nach außen hin kalt. Nachdem wir unsere Ecke gefunden hatte, widmete ich mich der Karte; versuchte mich irgendwie abzureagieren. Jedoch war meine Wut keineswegs verflogen, im Gegenteil. Die Kellnerin die kam, keifte ich wutentbrannt an: "Sehen Sie nicht das wir noch lesen?! Meine Fresse -- verziehen Sie sich!" Eigentlich hatte ich nicht so aus der Haut fahren wollen, aber ich konnte den wohl entstandenen Schaden nicht rückgängig machen. Gleichzeitig wurde mir bewusst, dass ich ihr Unrecht getan hatte. "E-entschuldigen Sie.. war nicht so gemeint.. noch fünf Minuten bitte" murmelte ich hinterher, denn die Arme sah aus als wolle sie gleich direkt in Tränen ausbrechen. Was war nur los mit mir? Hatte Roxana einen wunden Punkt bei mir getroffen? Und deshalb hielt ich mich von Menschen fern -- versuchte die aufkeimenden Aggressionen zu ersticken. Und dann? Wie lange willst du das so fortführen? Bis du jemandem ernsthaften Schaden zufügst? Gott Taemin.. du bist echt naiv. meine innere Stimme versuchte ich zu verdrängen, in dem ich auf Roxana's Aussagen versuchte, ausreichende Antworten zu finden. Mehr oder weniger erfolgreich gesehen. "Auror -- klingt spaßig. Für mich käme wirklich nur Sport oder Musik in Frage." Während ich in der Karte las, ließ ich mir den Rest ihrer Worte durch den Kopf gehen, wobei ich innerlich auflachte. Ministerin. Nein -- definitiv nicht. "Eh -- belassen wir es einfach bei Auror?" schlug ich ihr stattdessen vor. Ministerin -- abgedrehter konnte es schon nicht mehr sein. Genauso wenig wie ich als Auror -- solche Berufe waren einfach nichts für mich. Mein Vater sah mich natürlich in einer gehobenen Position, ohne darauf einzugehen, welches meine eigenen Wünsche waren. Der Deal war klar -- ein erfolgreicher Abschluss mit Bestnoten und ich durfte selbst entscheiden. Jedoch war klar das ich Hogwarts nicht mit Bestnoten abschließen würde. Wie auch? Dieser Deal war jedoch das einzige was ich als Option gehabt hatte. Deswegen lernte ich doch jeden verdammten Tag, die ganze Nacht über. Scheiß Familie. Aber das war mein Bier -- nicht das von Roxana. Aus welchem Grund sollte ich mich ihr anvertrauen? Nicht das sie mein Vertrauen nicht genoss, im Gegenteil -- sie konnte mir einfach nicht helfen.
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BeitragThema: Re: Hello, wake me up, little girl. We can save the world.   Mo 25 Sep 2017 - 2:31

Für wen hielt er sich eigentlich? mir sagen zu können, das ich mich nicht verteidigen kann, immerhin konnte ich das auf dem Quidditchsfeld auch. Ich brauchte niemand der mich verteidigt und schmollig, verschränkte ich die Arme vor meiner Brust und lief neben ihm her. Der konnte doch nicht mal auf sich selbst aufpassen und alles was er sagte war abwertend und doch hilfsbereit. Aber irgendwie gefiel mir das nicht und irgendwie auch schon. Oh nein schon wieder dachte ich so viel nach und fragte mich, wieso es mich eigentlich ärgerte? Taemin aber sollte den Ball etwas flacher halten, auch wenn er mich wahrscheinlich nur beschützen wollte, könnte ich ihm sicher die Nase brechen, wenn ich es denn wollte. Zumal mich ein junge doch nie einfach anfassen würde, was denn auch? Meine Speckröllchen oder eben das was ein Mädchen nun einmal alles so an sich unsexy findet? Nun nannte er mich auch noch Fliegengewicht, gerade bewegte er sich auf dünnem Eis und löste in mir eine Wut aus, die ich selber nicht recht verstand. Doch beschränkte ich mich darauf, nur ein paar Steine wegzutreten.
Auf seine Worte gab es für mich nichts zu erwidern, was hätte ich auch erwidern sollen? er war vollkommen von dem was er sagte überzeugt, was mir wiederum zeigte, dass er mich nicht sonderlich gut kannte oder noch nie gesehen hat wie ich Quidditch spiele. Nun aber redet er mal von sich und so musste ich ihn mustern. Habschino...Kndo...dindo...Was sollte das denn sein? Davon hatte ich noch nie gehört. Vielleicht so ein Asiatisches ding, was ich nicht verstand. Immerhin gab es in fast jedem Land eigene Sportarten. "Ich hab keine Ahnung ob du das könntest, doch scheinst du so von dir selbst überzeugt zu sein, dass du dir auch da sicher bist, die Leute reihenweise umzuhauen. Lass mich dir mal was sagen, schließe nie von dem Aussehen einer Person, auf ihr können verstehst du? Das ist verdammt naiv, nur weil jemand schwach wirkt, bedeutet es nicht, dass er es ist und noch was...ich könnte dich sicher in einem Kampf besiegen, wenn ich denn wollte. Aber das will ich nicht, weil mir sowas viel zu primitiv ist. Was Jungs angeht, die rennen eher vor mir weg, als das sie mich anfassen...Lebende Katastrophe ist nur ein Satz den man mir an den Kopf knallt, also mach dir da mal keine Sorgen." irgendwie sprach da die Wut aus mir, aber eigentlich wollte ich das gar nicht. Ich schämte mich für meine Worte und ging etwas schneller, damit er es nicht bemerkte, wobei er es sicher nicht bemerken würde. Wieso auch? Beleidigt hatte ich ihn nicht, aber vielleicht verletzt und auch das wollte ich nicht. Nun waren die Worte aber nun einmal ausgesprochen und ich konnte sie nicht zurück nehmen.

Als wir endlich in dem Lokal ankamen, war ich etwas schockiert. Erst seine Worte bezüglich der Liebe und dann fuhr er auch noch die Kellnerin an. Die hatte doch gar nichts gemacht und irgendwie konnte ich mir sein Verhalten nicht so recht erklären. Ich schob die Karte von mir weg und strafte ihn einen strengen Blickes. Wieso war jemand so voreingenommen, von allen Personen, die ihn umgaben? Nicht jeder wollte einem etwas schlechtes und nicht jeder war von Hass erfüllt. Das war das dämlichste, was ich je gehört hatte. Dennoch Atmete ich tief durch und versuchte ihn nicht anzuschreien. Nicht wegen seiner Meinung bezüglich der Liebe oder dergleichen, nein sondern weil er einen anderen Menschen eben mit Füßen getreten hatte, dass war ungerecht. "Ich hoffe du weißt, dass dein Verhalten eben unangemessen war? Du hast die Frau angemault, obwohl sie nichts getan hat, dass ist respektlos...Ich weiß nicht was deine Beweggründe sind, die dich so schnell aus der Haut fahren lassen, aber du solltest mit jemand darüber reden oder dir Hilfe suchen. Irgendwann tut man sonst etwas, dass einem noch leid tut. Wenigstens hast du dich gleich entschuldigt...Aber ich verstehe wirklich nicht, wieso du dich so aufregst und nicht einmal an die Liebe glaubst. Wenn du nur zwischen mögen und Hass entscheidest, dürftest du nicht einmal freunde haben. Denn auch die können einen verletzen und wenn du niemand vertraust, wirst du vielleicht nie erfahren wie erleichternd das sein kann." ich seufzte schwer und versuchte sein Verhalten einzuordnen. Für mich war er dadurch keine schlechte Person, aber die Situation an sich, war für mich völlig unangenehm. Ich wusste nicht recht wie ich damit umgehen sollte und irgendwie machte es mir auch angst. Was wenn ich etwas falsches sagte, würde er dann auch so reagieren? Dennoch nahm ich meinen Mut zusammen, um noch einmal mit ihm zu sprechen. "Du weißt, dass du mit mir reden kannst wenn dich etwas bedrückt...Doch muss ich dir sagen wer hoch hinaus will kann tief fallen und das kann jedem von uns passieren, dir und mir...Du musst nicht so leben wie andere es wollen, lebe so wie du glücklich bist und steh dazu. Es gibt dann in keiner weise, einen Grund für dich Wütend auf andere zu sein, die dir nichts getan haben. Im Honigtoppf warst du auch schon so. Das hier ist kein Date in Ordnung? Du brauchst keine Sorge zu haben das ich ein kreischendes Mädchen bin, dass sich nach einem Butterbier in dich verliebt. Wir sind freunde und wenn du nicht mal deinen Freunden vertraust wem dann? Fang an dir und anderen zu vertrauen, nur dann kannst du dich öffnen und wenn deine Probleme gravierend sind, versuche ich mit dir jemand zu finden, der dir vielleicht besser helfen kann als ich." Ein Lächeln schlich sich in dem Moment auf meine Lippen und meine Worte kamen ruhig und besonnen aus meinem Mund. Ich wollte ihn nicht vergraulen. Doch hat er mir so viele Ratschläge gegeben, da musste er sich nun auch welche von mir anhören.

Es verwunderte mich jedoch, dass Taemin nicht davon überzeugt war, dass ich Ministerin werden konnte. Wieso eigentlich nicht? Ich war zu jedem nett und hilfsbereit. Es mag stimmen, dass dies keine besonders gute Tugend ist und mich zu einem leichten Opfer machte. Ja und es tat weh, wenn die anderen über einen Lachten, egal wie sehr ich mir einredete, es sei mir egal. Dennoch dachte ich darüber nach. Aber wer sagte, dass ich mich nicht entwickeln konnte und lernte, all das von mir abprallen zu lassen? Im Grunde tat ich es ja jetzt schon teilweise. Nur bei meinen Freunden, gelang mir das nicht so recht. "Ich glaube, ich wäre eine gute Ministerin und weißt du wieso? Weil ich jedem Gehör schenken würde, nicht nur jenen die eben eine hohe Position im Ministerium haben oder die nötigen Galleonen um mich zu bestechen. Ich würde für jene Stark sein wollen, die es alleine nicht können und ich würde versuchen auf ihre Bitten einzugehen. Eine Ministerin muss nicht eiskalt sein, sie kann auch ein Herz haben und es öffnen für anderen. Das ist es meiner Meinung nach, was einen guten Minister aus macht."
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BeitragThema: Re: Hello, wake me up, little girl. We can save the world.   Mi 18 Okt 2017 - 2:09

Schicksalsschlag!

Die Liebe gibt es nicht...eine Aussage weit nach vorn gelehnt UND auf die Nase gefallen.

So wendet den Blick zur Seite
ihr werdet erblicken
ein junges Paar, sich liebevoll küssend an einem Tisch,
das kann das Herz erquicken.

Die junge Kellnerin vom unfreundlichen Gryffindor leicht angepieselt,
sich verdrückt nach hinten, um zu spielen einen Streich
Dem Jungen leicht frustriertem Scheich (<--Taemin)

Sie kehrt zurück, mit einem Stück Schokoladenkuchen für beide
Sie stellt es ab, "Das Stück Kuchen geht aufs Haus." lächelt und zieht von dannen.
So stecht hinein in den leckeren Schmaus.
So ihr dies tut, findet jeder von euch ein kleines Papierchen was sich drin verbirgt.
Bei Taemin: Wer finsteres sähet und sieht wird finsteres ernten und sehen. Leben bedeutet lächeln und zu tun was man wirklich möchte

Bei Roxana: Glück ist nicht das Zeil eines Weges, sondern der Weg selbst. Lebe deinen Traum, träume vom dem was kommen du dir erhoffst.

Esset die Schokolade und es geht euch gut. Vergesst den Streit

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Taemin Moon
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BeitragThema: Re: Hello, wake me up, little girl. We can save the world.   Mo 23 Okt 2017 - 18:46

Abwehrend hob ich meine Hände und blickte Roxana an, mehr oder weniger etwas angefressen. "Jetzt mach mal halblang. Ich sagte nie, dass ich mich als so super erachte das ich jeden umhauen könnte. Ich kenne meine Stärken und Schwächen ziemlich gut. Ich kann gut einschätzen was ich kann und was ich eben nicht kann." Natürlich musste ich ihr in sofern Recht geben, dass ich anfänglich nur vom Äußeren ausgegangen war. Roxana war eben klein und da traute man ihr nicht unbedingt körperliche Stärke zu. Anscheinend ein Fehler den ich wohl in Zukunft vermeiden würde. Alles was ich ihr hatte sagen wollen war, dass sie trotzdem aufpassen sollte. Man konnte nie wissen an wen man geriet. Aber anscheinend wollte man nicht, dass sie sich Sorgen machte. Gut, dann hatte ich wohl ein Problem weniger am Hals, denn ich würde mich keine weiteren Gedanken darum machen. Als ob ich einem Mädchen hinterher rannte und versuchen wollte sie davon zu überzeugen, dass die Welt auch ihre Schattenseiten hatte.. so weit würde es wohl noch kommen. Tzk. Ich schüttelte mit dem Kopf und beschloss das Thema dezent unter den Tisch fallen zu lassen. Das Thema war somit für mich durch und ich hatte auch gar keine Intention mit ihr weiter darüber zu diskutieren. Manchmal musste man eben einfach auf die Nase fallen, dann war das eben so.

Ich ließ den Anranzer von Seiten Roxana aus über mich ergehen, hatte es ja schließlich auch nicht anders verdient. Es war nicht so, dass ich dauerhaft aggressiv war. Es war viel mehr die Tatsache.. ja, was war eigentlich die Tatsache dessen, dass ich gerade so ausgeflippt war? War das nicht eigentlich auch völlig egal? Kurz warf ich Roxana einen entschuldigenden Blick zu, ich hatte ihr wirklich kein Unrecht antun wollen, geschweige denn sie in irgendeiner Art und Weise mitbekommen lassen, dass es durchaus Dinge gab, die man lieber nicht entdecken sollte. Jeder hatte eben mit seinen inneren Dämonen zu kämpfen. Der eine mehr, der eine weniger. Nur darüber wollte ich nicht reden, also widmete ich mich wieder der Karte und versuchte meine aufgekeimte Wut zu ersticken. Es gelang mir nur minimal.. für den heutigen Tag war einfach zu viel passiert. Und in Anbetracht dessen, dass wir bald Ferien haben würden, war es nur eine Frage der Zeit gewesen, bis diese unterdrückte Wut sich langsam nach oben kämpfte. Erst auf ihre Reaktion hin, dass ich mir vielleicht Hilfe suchen sollte, hob ich den Kopf und zog eine Augenbraue nach oben. Warum sollte ich mir Hilfe holen? Dann müsste sich wohl jeder, der irgendwie aus dem Rahmen fiel, einmal Hilfe suchen und nicht nur ich. "Glaube nicht das das notwendig ist. Alles bestens" und räusperte mich kurz. Stempelte sie mich im Inneren vielleicht sogar schon als Vollidioten mit Aggressionsproblemen ab? Na ganz super; falls es so sein sollte. "Ich habe weder ein Aggressionsproblem, noch würde ich jemanden schlagen wollen.. traust du mir das ernsthaft zu? In meinem Leben läuft nicht gerade alles rosig ab." Etwas Enttäuschung schwang meiner Stimme bei, als ich ihr dies sagte. Verärgerung und Enttäuschung.


Auf ihre nächste Reaktion senkte ich nun resigniert den Kopf. Wollte sie mich nicht verstehen oder wollte sie absichtlich nur alles in den falschen Hals bekommen? Ich hatte das Gefühl, sie machte das mit Absicht, dass sie mich jedes Mal missverstand, also setzte ich mich nun gerade hin und sah sie ernst an. "Hör mir einmal zu. Damit wir uns verstehen und nicht permanent aneinander vorbei reden. Ich sagte nie das du keine Ministerin werden kannst. Ich finde die Vorstellung nur amüsant, denn ich persönlich – bedenke, das ist meine persönliche Meinung – geht dadurch dein Potenzial deiner Fröhlichkeit flöten. Eines Tages hängst du da mit Depressionen und bist einfach nicht mehr Diejenige, für die man dich eben mag. Verpeilt, etwas naiv aber liebenswürdig. Diese Leute verkaufen ihre Seele für ihre Ziele – und ich finde du würdest dir viel zu sehr auf der Nase herumtanzen lassen. Aber im Grunde ist es egal was ich darüber denke, denn du musst wissen was du werden willst." Mit den Worten hob ich meinen Kopf an und blickte fragend zu der Kellnerin, die uns soeben einen Schokoladenkuchen vorbei brachte, der auf das Haus ging. "Öh.. danke" nuschelte ich und war schon wieder aus meinem Redefluss heraus; die Dame hatte mich verwirrt und ich hatte vergessen, was ich zuvor gesagt hatte. "Wie dem auch sei. Mach was du willst" und wandte mich nun an den Kuchen, stach hinein und hatte außer dem Kuchen ein Stück Papier darin. "Was ist das denn?" murmelte ich, zog das Papier von der Gabel, zog es auseinander und las es laut vor: Wer finsteres sähet und sieht wird finsteres ernten und sehen. Leben bedeutet lächeln und zu tun was man wirklich möchte. Nun. Ich zuckte mit den Schultern und legte es beiseite. "Tun ja alle so als wäre ich voll finster und böse und würde nur Dunkelheit in meinem Leben haben" und wirkte in der Tat etwas beleidigt darüber und schmollte frustriert.
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Roxana Scamander
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BeitragThema: Re: Hello, wake me up, little girl. We can save the world.   Mi 1 Nov 2017 - 23:19

Wahrscheinlich hatte ich wirklich etwas überregiert, aber es wurde einfach zu lästig das mir niemand etwas zutraute. Freunde sollten doch immer für einen da sein und einander unterstützen. So zumindest war meine Auffassung von Freundschaft. Aber was wenn das jeder anders sah? Meine Meinung wollte und konnte ich anderen nicht aufzwingen, aber bis jetzt ist Taemin auch noch nicht weggelaufen. Scheinbar scheine ich ihn nicht so zu nerven wie ich dachte. Also begann ich zu lächeln. Wieso? Diese Tatsache, erfreute mich eben, es war nicht verwerflich sich über solche Kleinigkeiten zu freuen.  Er schien sauer wegen meiner Worte, aber er hat eben nun einmal überregiert,dass lies sich nicht bestreiten. Nichts desto trotz, hatte ich nicht das Bedürfnis meinem Ärger weiterhin Luft zu machen. Wieso auch? Ich war nicht einmal mehr ärgerlich. Das konnte ich nie lange sein, es gab dazu auch keinen Grund. jeder Mensch war eben anders und das war auch gut so. Vielleicht hatte Taemin es auch wirklich nur gut gemeint, aber er klang wie einer meiner Brüder. Vielleicht war das mein Problem...Ich öffnete meinen Keks und musste über den Spruch kichern, als ich den von Taemin sah streckte ich ihm meinen entgegen. "Hier nimm meinen der ist viel schöner und den kann man auch  aufbewahren. Ich bewahr solche Dinge andauernd auf weißt du wieso? Wenn ich traurig bin, schau ich mir schöne Dinge an, damit ich wieder fröhlich werde und wenn das nicht hilft, mache ich Musik.  Du solltest dich nicht aufregen wenn man dich missversteht. Es tut mir leid wenn ich dich verletzt hab, dass wollte ich nicht...Aber Fehler sind eben Menschlich und machen wir keine lernen wir nicht daraus." lächelte ich und folgte seinem nächsten Punkt, der mich etwas nachdenklicher werden lies. Wieso verkaufte denn ein Minister seine Seele? zugegeben, viele  von ihnen waren Korrupt, aber das hieß ja nicht, dass ich so werden würde.  Es wäre doch schön endlich mal jemand im Ministerium sitzen zu haben. Der ein Herz hat und sich für die belange der unterdrückten einsetzte. Das lies mich gleich wieder träumen und so seufzte ich, während ich mir vorstellte wie toll es sein würde Ministerin zu sein. Ich würde versuchen jedem, der Hilfe bedarf zu helfen und die Schwarzen Magier ein für alle mal weg zu sperren. Aber dann kamen mir Taemin´s Worte in den Kopf und ich sah mich, wie ich durch einen Avada cedavra getötet wurde. Zugegeben, dieser Beruf hatte ein hohes Risiko zu sterben, eine gute Absicherung wäre da nicht schlecht, für meine Familie. Aber Aurorin?  Das war mindestens genauso gefährlich und im Grunde, machten diese nur die Drecksarbeit für den Minister. Mein blick lag nu wieder auf Taemin. "Danke das du dir so viele Sorgen um mich machst, aber es sind ja nur spinnereien. Im Grunde wär es sicher besser ich würde gar nichts werden...Stell dir mal vor, ich kleiner Tollpatsch stolpere während ich eine Rede halte. Aber... ich würde schon einfach gern...naja etwas wagen. Ich möchte anderen helfen. Weißt du, andauernd ärgert und hänselt mich jemand, aber ich nehme es hin...Weil ich glaube dass gegenwehr nichts bringt und sie es mir nicht wert sind. Wieso sollte ich um Anerkennung von Personen ringen, die mir nichts bedeuten? Also muss ich auch nicht dagegen ankämpfen das sie mich beleidigen oder dergleichen. Es würde nur dafür sorgen, dass ich...nur noch mehr geärgert werden würde oder sich die Situation allgemein verschlimmert. Aber ich glaube, ich wäre eine gute Schulsprecherin oder gar Vertrauensschülerin. Mein weg ist nicht der beste, dennoch kann ich andere damit ermutigen, gemeinsam stark zu sein. Denn hier hört niemand dem anderen richtig zu...du bist auch so ein Kandidat. Man schätzt dich schnell falsch ein, weil du vielleicht etwas impulsiv bist, aber in Wirklichkeit glaube ich willst du genauso wenig alleine sein wie jeder andere. Du brauchst freunde und Roxyumarmungen, wie jeder andere auch und wieso? Weil es ein Gefühl von Sicherheit, Liebe und Geborgenheit vermittelt und egal wie sehr wir dagegen ankämpfen , am ende tut es uns doch gut und zaubert ein lächeln auf unser Gesicht. " grinsend erhob ich mich ging um den Tisch und schloss Taemin in die Arme, wie ich es mit jedem meiner Freunde tat. "Ich hab dich lieb und auch wenn ich dich mal anmecker bist du kein dunkles Geschöpf oder ein Idiot...wobei jeder ist mal ein Idiot auch ich, dass macht uns zu dem was wir sind. aber lieb hab ich dich trotzdem und weißt du was? ich glaub es gibt auch ganz viele andere die dich lieb haben und zwar so wie du bist." Die Worte  solle ich mir notieren, sowas kluges habe ich schon lange nicht mehr gesagt. Nur wieso kam ich jetzt darauf? Naja er wirkte niedergeschlagen wegen meiner Worte und irgendwie wollte ich ihn aufmuntern. hoffentlich hatte ich das auch geschafft. Es wäre schade wenn er sich nun schlecht fühlen würde und das meinetwegen oder besser gesagt, wegen meiner fehl gegriffenen Worte. "Hast du mich auch noch lieb, auch wenn ich eben was doofes gesagt hab? Wir sind doch freunde und ich will nicht das es dir schlecht geht..."
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Taemin Moon
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BeitragThema: Re: Hello, wake me up, little girl. We can save the world.   Di 7 Nov 2017 - 0:24

Streit gehörte für gewöhnlich nicht zu der Aufzählung meiner Hobbys; ich war nicht sonderlich streitsüchtig außer man gab mir einen Grund dazu oder provozierte es. In jedem Menschen schlummerten Abgründe, die oftmals nicht von außen gesehen wurden. Aber machte das gleich einen bösen Menschen aus einem? Wir hatten doch alle unsere Päckchen zu tragen; dabei ging jeder anders damit um. So war das auch mit Problemen. Manch einer suchte sich seine Freunde und sprach darüber; ich gehörte jedoch nicht zu dieser Kategorie. Ich wollte alleine mit meinen Problemen klar kommen; dass musste ich irgendwann einfach. Und je früher ich das konnte umso leichter wurde es später. Nicht einmal mit meinem älteren Bruder sprach ich über die Schattenseiten meiner Seele; war das so verwerflich zu denken ich würde alleine klar zu kommen? Natürlich meinte es Roxana nur gut mit mir; und auch wenn sie für mich eine wertvolle Freundin war konnte ich nicht meine Päckchen bei ihr abladen. Dabei schien das Leben eine gute Mischung daraus zu sein, festzuhalten und los zu lassen. Dinge die ich nicht konnte, aber lernen musste. Das hier war ein Anfang. Also zuckte ich lediglich mit meinen Schultern; hakte den Streit ab der eigentlich gar keiner war. Stattdessen widmete ich mich meinem Keks, der mich doch nachdenklich stimmte; in gewisser Weise stimmten diese philosophischen Worte. "Hat nicht jeder irgendwann mal einen schwachen finsteren Moment der die Kontrolle übernimmt? Das muss doch nicht zwangsläufig heißen, dass ich immer finster bin und das auf mich zurück fällt. Das hier" und hob den Zettel nun direkt vor mein Gesicht ehe ich diesen zwischen Daumen und Zeigefinger leicht hin und her drehte und dabei fixierte "ist der Beweis dafür, dass man sich vieles einfacher machen kann. Aber das kann man leider nicht immer. Stagnation ist der irreführende Beweis dessen, dass wir zwangsweise feststecken in einer Routine der wir nicht mächtig genug sind aus ihr herauszufinden. Allerdings" und hob eine Augenbraue ehe ich Schulter zuckend den Zettel wieder auf den Tisch legte, ehe ich Zeigefinger und Daumen aneinander legte und kurz schnippte "bin ich kein Träumer, ich bin Realist. Für mich existieren Licht und Schatten gleichermaßen. Das eine ist nicht ohne das andere möglich. Nach dem Regen folgt auch wieder Sonne; bei mir hat es also gerade nur geregnet" und schmunzelte leicht. Erst danach hob ich den Blick gegen die Decke und schien für einige Momente lange abzudriften; allerdings realisierte ich Roxana's Worte sehr genau. Es war wirklich nicht das Problem das ich ihr gewisse Dinge nicht zutraute; im Gegenteil. Das was ihr an Fähigkeiten vielleicht noch fehlte konnte sie mit ihrem Herz und ihrem Optimismus wunderbar ausgleichen. Wer agierte heute noch mit Herz? Die meisten waren auf Geld aus; die Gier trieb sie dazu. Natürlich war das Geld irgendwo wichtig; man musste ja leben. Aber wer tat noch etwas aus purer Leidenschaft? "Ist es nicht genau das was die Menschen sehen wollen? Sag mir, mit wem die Menschen eher sympathisieren würden. Einem Menschen, der stocksteif seines Weges geht, aalglatt ist und alles richtig macht oder einem Menschen der öffentlich zeigt, dass es menschlich ist Fehler zu haben, der auch mal stolpert aber über sich selbst lachen kann? Die Menschen werden in einen Spiegel sehen; aber wen wollen sie sehen?" Natürlich; wer gab schon gerne seine Fehler und Schwächen zu? Es brauchte immer jemanden der es vormachte; die breite Masse folgte schon immer. "Was hält dich davon ab es als Vertrauensschülerin oder Schulsprecherin zu probieren? Versuchst du es nicht weil dich alle belächeln würden oder weil du selbst nicht zu hundert Prozent dahinter stehst? Und wenn du anderen Menschen helfen willst, warum wirst du keine Heilerin? Minister kann jeder Vollidiot werden; ebenso Auror. Aber Heiler, dass sind wahre Helden. Aber wenn du es nicht probierst, wirst du niemals erfahren, ob du es schaffen könntest." Im nächsten Moment bekam ich auch schon eine Roxanaumarmung; oh je. Diesen war ich bisher immer glücklich ausgewichen; diesmal hatte ich jedoch keine Wahl. Es war nicht weil ich es nicht wollte; ich mochte Nähe nicht sonderlich. Mehr oder weniger angespannt ließ ich die Umarmung über mich ergehen; spürte förmlich wie ich fast zu einem Stein mutierte, ehe der seltsame Spuk auch schon wieder vorbei war. "Wenn du mich nie wieder so attackierst, hab ich dich noch lieb" meinte ich und musterte sie kritisch, ehe ich grinste. Ich konnte es ihr ja trotzdem nicht verübeln. Als würde sich eine Roxana jemals an Verbote halten; ich schnaubte und schüttelte den Kopf. Wer das dachte war eindeutig naiv. "Keine Umarmungen ohne vorher zu fragen, sonst verreck ich noch" und hob dann meine Hand ehe ich ihr spielerisch gegen die Stirn schnippte. "Sind wir jetzt fertig mit der Gefühlsduselei wie sehr wir uns lieb haben?" und runzelte die Stirn. Nein, solche Gespräche lagen mir dann definitiv nicht. Ich diskutierte ja gerne wenn ich mal ein Thema hatte; aber nicht über so etwas. "Ich würde dich wohl auch noch gern haben als Freundin, wenn du mir den Arm versehentlich brichst. Beantwortet das deine Frage?"
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BeitragThema: Re: Hello, wake me up, little girl. We can save the world.   Mi 15 Nov 2017 - 4:28

Jeder hatte einen Finsteren Moment? Bei diesen Worten musste ich wirklich nachdenken, ob ich so etwas jemals hatte. Aber schon nach kurzer Zeit viel mir einiges ein. Ich beneidete, all jene die frei heraus sagen konnten,was sie dachten und ich hoffte immer auf das was andere hatten. Jemand der mich so mag wie ich bin und mir nicht sagt, dass ich nichts alleine hinbekommen würde. Mittlerweile war ich eben in einem alter, in dem man mal einen jungen kennen lernen wollte. Aber...das war nicht so leicht wie das bei den anderen aussah. Jene die ich mochte, die waren meine Freunde und ich konnte nicht behaupten, das ich Amouröse Gefühle für sie hegte. Es war eben eher das Verhältnis wie zu meinen Brüdern. Seine nächsten Worte allerdings, machten meinen Kopf wieder ganz wirr. Wer steckte wo staknotinirend fest?Nicht mal in meinen Gedanken konnte ich das Wort aussprechen. Und was war das überhaupt für ein Wort? Sowas verstand doch kein Mensch. Aber sicher würde Taemin in diesem Moment denken, ich bin furchtbar blöde, hätte ich mir die blöße gegeben und ihm gesagt, dass ich nicht verstehe, was er damit sagen wollte. Also musste mir ein Ausweg einfallen, nur welcher? In meinem Kopf ratterte es und ich sah ihn angestrengt an. Vielleicht fand sich in den tiefen meiner Gedanken, auch die Bedeutung dieser Worte wieder. Doch so recht auftauchen, wollten sie auch nicht und ich fühlte mich, als würde ein Zug durch meine Ohren rauschen. Er redete weiter und es viel mir schwer zu folgen. Mein Gesichtsausdruck, musste ziemlich doof aussehen, immerhin saß´ich mit offenem Mund an, starrte zu Taemin und nickte andächtig mit meinem Kopf. Irgendwann fand ich glücklicherweise meine Sprache wieder und konnte mich so davon abhalten, wie ein Dummie auf den Tisch zu sabbern. "Also...du sagst, dass wenn man Träumt, man nicht den unterschied zwischen Schwarz und weiß kennen kann oder ihn versteht? Also so verstehe ich es zumindest, was ich ziemlich einseitig finde. Träumen gehört doch zum Realismus dazu oder nicht? Ohne sie wüssten wir doch gar nicht, was wir einmal werden wollten. Ich meine, als kleines Kind, ist man doch auch nicht Realistisch und man Träumt, wieso sollte man sich sowas freiwillig nehmen? Das verstehe ich nicht ganz, aber darum ist dein Weg ja kein schlechterer oder Stignodigngsda was du gesagt hast. Ich glaube man kann beides verbinden und ich kann nicht Realistisch sein, wenn jeder mich, hmm.. klein macht, verstehst du? Es ist nicht so als vertrauten viele auf mein können. Du hast es da sicher leichter. Vielleicht sollte ich mir von dir eine Scheibe abschneiden." blinzelnd sah ich Taemin an und nickte noch einmal. Meine Worte klangen unfassbar klug und Weiße, sicher würde er sie verstehen und mich jetzt nicht für doof halten. Am liebsten würde ich ihn wieder knuddeln, er brauchte das. Irgendwie wirkte er so einsam und irgendwie wieder auch nicht. Ich nahm an er wurde in seinem Leben zu wenig umarmt, dabei würde das doch manchmal die Last, welche man auf den Schultern trug erleichtern. Wenn er allerdings glaubte, ich würde einwilligen und ihn weniger umarmen, dann irrte er sich gewaltig. Ich bewahrte mir das für den Richtigen Moment auf, sonst war es ja keine Überraschung mehr! "Ich glaube viele würden der Ehrlichkeit Sympathisieren und sich wünschen, dass endlich die Korruption abgeschafft werden würde. Es gab auch viele gute Zauberei Minister, die eben dieses Ziel verfolgten. Zugegeben, ihr leben fand ein schnelles ende, doch es wäre doch eine Sache für die es sich zu sterben lohnte, wenn man nicht nur an sich denkt oder? Du sagst doch selbst, dass die Leute lieber jemand einflussreichen wählen würden und ich glaube bei der Schülersprecher Wahl wäre es genauso. Einen Vertrauensschüler in unserem Haus gibt es schon und ich denke, es wäre Nate gegenüber unfair ihn von seinem Posten zu stoßen. Ich steh auch immer hinter dem was ich tue...ich habe nur angst davor wieder zu versagen. Weißt du, ich mag gewählt werden, weil die Schüler mir trauen und von mir denken, dass ich mich für ihr wohl einsetze. Darum will ich es versuchen, so würde ich zumindest beweisen, dass auch eine Träumerin etwas erreichen kann oder nicht?" Ha von wegen keine Roxy Umarmungen mehr, langsam schob ich die Zunge vor, streckte sie ihm entgegen und schüttelte den Kopf. solche Umarmungen konnte man nicht ankündigen, sie überkamen mich einfach und somit auch denjenigen der Umarmt wurde. Also musste sich Taemin damit abfinden. Im Schlimmstenfalls, würde er sie weg stoßen, dann kam der Roxy Hundewick zum Einsatz. "Also...gut keine Gefühlsduselei mehr, aber worüber magst du sonst reden hm? Ich meine,es ist ja nicht so als wären wir hier um uns anzuschweigen. Aber eins sei gewiss, ich würde dir sicher nicht deine Arme brechen, die sind wichtig. Außerdem müsste ich dann die ZAGs und UTZs für dich schreiben, dass wäre eine Katastrophe, für uns beide."
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