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 None of us is as smart as all of us. PartII

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Nathaniel Jones
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BeitragThema: None of us is as smart as all of us. PartII   Mi 17 Mai 2017 - 20:47

None of us is as smart as all of us. Part 2

Cailin & Nathaniel |  24. April 2015 | Sussex, Harvelle's Roadhouse | Abends


Erneut hatte sich der Zwilling auf Umwegen nach Sussex begeben, um sich erneut mit der mysteriösen Miss Prince zu treffen. Vor etwas weniger als einer Woche hatte er sie damit beauftragt, dass sie auf eigene Faust herausfinden sollte wer er war. Einige Informationen hatte er ihr gegeben, um das Ziel erreichen zu können und zugleich sollte sie auf der Grundlage ihrer Erkenntnis entscheiden, ob der ehemaliger Professor ein guter Verbündeter für sie wäre. Sollte sie ausreichend recherchiert haben - und Nathaniel wusste, dass sie das getan hatte - , dann würde sie nun auch wissen, dass er seinen Bruder Zachary nach Askaban befördert hatte und danach angeblich ermordet wurde. Neben Natascha Romanova, welche diesen falschen Tod gemeinsam mit Nathaniel inszeniert hatte, war die desertierte Todesserin die einzige Person, welche wusste, dass Nathaniel Jones keinesfalls irgendwo begraben lag, sondern im Schatten die Fäden zog und die Marionetten tanzen ließ. Doch alles wusste sie natürlich auch nicht. Der Zauberkünstler achtete stets darauf, dass jeder seiner Verbündeten nur genau das wusste, was er tatsächlich zu wissen brauchte. Jede zusätzlich zugänglich gemachte Information wäre ein Schwachpunkt ohne positive Wirkung und somit ein definitiv zu vermeidender Umstand.
"Whisky!", forderte der Giftmischer, als er die Muggelbar betrat, welche an diesem Abend ein wenig gefüllter war, als in der vergangenen Woche. Das Getränk nahm er entgegen, bevor er sich jenen Tisch erwählte, an welchem er auch sein letztes Gespräch mit der blonden Hexe geführt hatte. Das sie kommen würde war gewiss. Die Raben sahen alles und Nathaniel wusste auf diese Weise auch alles was er wissen musste. Sie hatte diesen Ausflug geplant, denn sie hoffte ihn hier zu finden. Die Todesserin war keineswegs dumm. Sie wusste um ihre gefiederten Verfolger und sie wusste, dass sie nur beschließen musste hier aufzutauchen, damit Nathaniel es ihr gleich tat. Und Nathaniel wusste, dass dieser Entschluss beinahe einer Zusage gleichkam. Er war sich seiner neuen Verbündeten sicher.
Die vergangene Woche hatte der Giftmischer lediglich beobachtet. Er war damit beschäftigt gewesen, sich einen Überblick über sein Spielbrett zu verschaffen. Momentan lag sein Augenmerk auf drei Personen, welche die momentanen Schlüsselfiguren in Nathaniels Marionettenspiel waren. Dort war einerseits sein Bruder, welchem er mit einigen Tricks zu seinem Ausbruch aus Askaban verholfen hatte und welchen er von seinem dunklen Orden fortbringen wollte. Dann war da noch Natascha Romanova, eine gute Freundin, welche durch ihre Position als Leitende Aurorin und Hauptermittlerin im Fall Zachary Jones leider auch zu einer der Spielfiguren werden musste. Es schmerzte Nathaniel, dass er seine einzige Vertraute von ihrem beruflichen Erfolg fernhalten musste, aber er musste das große Ganze im Auge behalten. Zu guter letzt war da noch jene Spielfigur, welche erst vor kurzem und sehr unerwartet auf den Plan getreten war. Cailin Prince. Eine Figur, welche ihm viele Handlungsmöglichkeiten eröffnen konnte, wenn seine nächsten Spielzüge die richtigen waren.
Doch nun galt es zu verweilen. Die Todesserin war bereits auf dem Weg.
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Cailin Prince
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BeitragThema: Re: None of us is as smart as all of us. PartII   Mo 19 Jun 2017 - 22:58

None of us is as smart as all of us. Part 2

Cailin & Nathaniel |  24. April 2015 | Sussex, Harvelle's Roadhouse | Abends |
OUTIFIT



Cailin war bis in die Zehenspitzen misstrauisch, zu glauben es wäre sicher jemanden zu vertrauen, war eine Illusion, und wenn sie eines nicht war, dann naiv. Wenn sie eines tat, dann ihre Arbeit und in dem, was sie tat war, sie fantastisch. Nicht ohne Grund war sie eine begnadete Fluchbrecherin, sie liebte das Risiko, aber sie ging niemals unvorbereitet irgendwo rein und erst recht nicht war sie heute unvorbereitet in der Bar aufgetaucht. Es war keine fünf Tage her gewesen, dass sie den mysteriösen Fremden getroffen hatte, von dem sie nun wusste, dass es sich um Nathaniel Jones handelte. Ein Lehrer, das hatte sie wirklich als Letztes erwartet. Doch das Leben überraschte sie in letzter Zeit nur zu gerne. Natürlich hatte ihr Weg sie erneut in diese Bruchbude einer Muggelbar geführt, denn sie wusste, dass er sie beobachtete, also würde er hier sein, ohne jeden Zweifel. Seine verfluchten Raben waren ihr die Tage nicht von der Seite gewichen, einzig und allein ihr Fidelius-Zauber um das Haus und die Schutzzauber um das Gebiet hatten verhindert, dass er nun wusste, wo sie tatsächlich lebte.

Es hatte sie nicht viel gekostet, alles Mögliche über ihn herauszufinden. Wie vermutet war all das, was er für unwichtig genug hielt, leicht herauszufinden, doch diese offensichtlichen Informationen waren eigentlich nicht, was sie erhofft hatte. Eines jedoch hatte es ihr gezeigt, nämlich seine wahre Schwachstelle und die war keineswegs ein Duell oder Kampf. Seine größte Angst, gar Schwäche war wohl, dass man zu viel über ihn wusste, oder mehr wusste als er. Er hasste es die Kontrolle zu verlieren, darüber war sie sich so sicher wie das Amen in der Kirche. Er hatte sich einfach zu viel Mühe gegeben das sie nur, das nötigste über ihn herausfand und das, musste sie sagen, mit Erfolg. Es hatte sie verärgert und beinahe die Geduld verlieren lassen, aber die clevere Hexe hatte keine andere Möglichkeit als ihm so auf den Zahn zu fühlen. Sie musste ihren Charme und ihren Witz arbeiten lassen, die beiden Eigenschaften hatte sich bisher immer bezahlt gemacht.

Wie erwartet, fand sie ihn an einem Tisch der Bar in Sussex sitzend vor, völlig entspannt und ein Glas Whiskey in der Hand. Seine Raben waren wieder einmal draußen geblieben. Nach allem, was sie herausgefunden hatte, wurde er als Gentleman beschrieben, aber das schien nicht zuzutreffen. Er hatte keinen Drink für sie bestellt, sondern nur an sich gedacht. Sie war eindeutig anders erzogen worden. Sie ließ sich jedoch nichts anmerken, lächelte kühl und wandte sich dem Tisch zu an dem er saß. Kurzerhand nahm sie in einer fließenden Bewegung ihre Jacke ab und warf sie locker über die Stuhllehne, stieß eben jenen Stuhl mit der Spitze ihres Schuhs leicht zurück und ließ sich in einer einzigen geschmeidigen und eleganten Bewegung ihm gegenüber nieder. Ohne ihre Augen von ihm abzuwenden, schwang sie ein Bein über das andere warf ihm ein verrucht, charmantes Lächeln zu. "Zum Wohl!", meinte sie in einem kühlen Ton, lächelte aber noch immer und sah nicht einmal auf, als der Barmann zu ihr kam. Kurz und knapp bestellte sie einen Whisky auf Eis und wartete, bis der Wirt wieder ging.

"Nun ich würde Ihnen raten Ihre Raben endlich abzuziehen, denn ich kann nicht mehr lange für ihre Sicherheit und ihr Überleben garantieren.", warnte sie ihn nun in gefährlich kaltem Tonfall, doch ihr Lächeln wirkte noch immer vollkommen echt und charmant. "Sie wollten, dass ich herausfinde, wer Sie sind, das habe ich. Ich hatte viel von dem unschlagbaren Jones-Charme gehört doch gesehen habe ich davon bisher wenig, den Anzug vermisse ich aber nicht. So wirken Sie weniger protzig.", erklärte die schöne Blondine unbekümmert und lächelte beinahe ein echtes Lächeln. Einem kleinen Tick folgend strich sie sich über die rasierte Seite ihres Schädels, an dem die Haare bereits langsam nachwuchsen. Es war schwer zu übersehen das Cailin an diesem Abend mehr als nur zynisch war, ihre Ausstrahlung war ohne jeden Zweifel zu selben Anteilen gefährlich und beeindruckend. Sie würde es nie zugeben, aber sie hatte sich auf etwas herausgeputzt, sie wollte wissen, was für eine Wirkung sie auf ihn hatte und tatsächlich, sah sie an diesem Abend ziemlich gut aus. "Also Nate, ich nenne Sie mal Nate, Sie haben sicher kein Problem damit oder?". fragte sie charmant lächelnd, als ihr Whisky kam. "Nachdem wir nun beide erschienen sind, nehme ich mal stark an das dies einer Einigung entspricht? Sind wir jetzt Partner?", meinte sie ironisch und nahm einen tiefen Schluck von dem furchtbaren Whisky ohne ihren Blick von seinen Augen zu lösen.
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BeitragThema: Re: None of us is as smart as all of us. PartII   So 25 Jun 2017 - 17:15

Es dauerte nicht lange, bis die blonde Hexe mit der gewohnten Mischung aus Eleganz und Arroganz durch die Tür der Muggel-Absteige trat, um sich kurz darauf zu Nathaniel zu gesellen. Ihm war nicht entgangen, dass das Outfit der Todesserin an diesem Abend deutlich sorgsamer gewählt zu sein schien, als es bei dem vorherigen Treffen der Fall gewesen war. Der Zwilling war durchaus angetan von dem Auftreten und der Erscheinung der neuen Verbündeten, was auch in der vorangegangenen Woche nicht anders gewesen war, ließ sich dies jedoch nicht anmerken. Unter anderen Umständen hätte er sie vielleicht zum Essen eingeladen und versucht sie besser kennen zu lernen. Nicht indem er über sie recherchierte, sondern indem er sich mit ihr unterhielt, aber seine momentane Situation bot keine Zeit für derartige Unterfangen. Er brauchte loyale und fähige Verbündete. Es war einfach nicht der richtige Zeitpunkt, um auf Partnersuche zu gehen.
Mit einem Nicken erwiderte er den Gruß der jüngeren und erwiderte ihr Lächeln, welches - und das war nicht abzustreiten - auf gewisse Weise sehr anziehend wirkte. Cailin Prince befand sich nicht nur in einer Position, welche für Nathaniels Nachforschungen sehr hilfreich war, sondern sie faszinierte ihn auch auf sonderbare Weise. Sie versprach Gefahr und obwohl er die Hexe nun eine Woche lang im Auge behalten hatte, fiel es ihm ungewöhnlich schwer ihre Handlungen vorauszusagen, oder sie auch nur einzuschätzen. Der Zauberkünstler war ein Puppenspieler. Er hielt die Fäden gerne in der Hand und behielt auf diese Weise die Kontrolle. Menschen verhielten sich stets nach gewissen Mustern und eine ausreichende Recherche machte viele dieser Leute sehr berechenbar. Cailin entzog sich dieser Form der Kontrolle. Er hatte viel über die Todesserin in Erfahrung gebracht und dennoch waren seine Prognosen für die junge Dame nur sehr unsicher. Sie war anders als die breite Masse. Sie stach heraus und das machte sie für Nathaniel so interessant.
"Das müssen Sie nicht. Dazu sind die beiden selbst in der Lage." Das Whiskyglas wurde um einen Schluck erleichtert und sofort fiel den Zwilling wieder ein, warum er in diesem Laden keinen Whisky mehr bestellen wollte. "Die Situation erfordert die Anwesenheit der beiden allerdings nicht länger. Wir werden uns hier also einig", bestätigte er mit einem angedeuteten Lächeln. Ein deutlich interessierteres Lächeln verlangte ihm der nächste Satz der schönen Hexe ab. Sie hatte ihre Hausaufgaben gemacht und genügend Informationen über ihn gesammelt, um ein umfangreiches Bild von ihm zu erhalten. Als Quelle vermutete er die Lehrerakten, welche im Ministerium hinterlegt worden waren. "Charme und ein derartiges Outfit werden nebensächlich, wenn man mit dem Tod tanzt." Er war bemüht, dass er niemandem auffiel. Er bewegte sich im Untergrund und Charme und ein Anzug würden dort für unnötige Aufmerksamkeit sorgen. Effizienz und Unauffälligkeit sicherten ihm sein Leben. "Natürlich nicht, diese Absteige scheint von keinem seiner Gäste Höflichkeit zu erwarten, Miss Prince", entgegnete er mit einem entwaffnenden Lächeln, nachdem seine Verabredung entschieden hatte ihn mit einem Spitznamen anzusprechen.
"Wir haben ein gemeinsames Ziel. Wir sind Partner." Kurz erhob er sein Glas, um dann einen weiteren Schluck des schlechten Whiskys auf die geschlossene Partnerschaft zu trinken. "Sie haben genug über mich herausgefunden, um zu wissen wer mein Bruder ist und dass ich als tot gelte. Ich denke, dass es klar ist, dass sich an letzterem nichts ändern darf. Sollte bekannt werden, dass ich lebe, werde ich kurz darauf vermutlich wirklich für tot erklärt." Nathaniel hatte sich da draußen eine Menge Feinde gemacht, welche er nur so lange kontrollieren konnte, wie sie nicht nach ihm suchten. Es zeichnete einen Puppenspieler schließlich aus, dass er nie selbst auf die Bühne trat.
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Cailin Prince
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BeitragThema: Re: None of us is as smart as all of us. PartII   So 27 Aug 2017 - 22:58

Man konnte von dem Jones sagen, was man wollte, aber er ließ seinem Gesicht keine Regung bei ihrem Erscheinen entnehmen. Dennoch, sie war eine trainierte und begabte Fluchbrecherin und Details waren ihr Job, daher entging ihr nicht, dass sein Blick einige Sekunden länger auf ihrer Gestalt haftete und er sie von oben bis unten gemustert hatte. Was ihr verriet, dass sie eindeutig gut aussah, das oder er war noch paranoider als sie und suchte sie nach Waffen oder Ähnlichem ab, was beinahe schon wieder lächerlich gewesen wäre. Dennoch, abgesehen davon sah er wie bereits letzte Woche eher unauffällig aus. Das einzige beeindruckende waren noch immer sein fester und unerschütterlicher Blick, in dem eine gewisse Arroganz und Selbstvertrauen lag und seine Haltung, die absolut makellos war. Zwei Dinge, die sie an einem Mann sehr zu schätzen wusste, aber darum ging es hier absolut nicht. Dennoch, es verriet viel über den Charakter des Mannes, mit dem sie hier vorhatte zusammenzuarbeiten. Was sie über ihn herausgefunden hatte, war von wenig stichhaltiger Relevanz und sagte ihr nichts darüber, was für ein Mann er war und das war hier von entscheidender Wichtigkeit. Sie ließ sich nicht auf kleine Wichte mit wenig Willensstärke ein. Zu seiner Verteidigung musste man sagen, dass er hier lebendig saß, obwohl sein Bruder ihn versucht hatte zu töten, was schon einiges heißen wollte. Da er, wie sie schon herausgefunden hatte, kein begnadeter Duellant war, hatte er also eindeutig seinen Verstand genutzt, um zu überleben, es interessierte sie nur zu sehr, wie er das angestellt hatte. Man legte sich nicht einfach mit einem Todesser an und ging daraus lebendig hervor, zudem handelte es sich um seinen Bruder, daher zollte sie ihm diesbezüglich Respekt. Innerlich schüttelte sie den Kopf, einfach weil sie sich von ihren Gedanken schon wieder hatte so weit treiben lassen. Stattdessen wandte sie nun ihre volle Aufmerksamkeit den mysteriösen Mann vor sich zu. Er war ihr ein Rätsel, aber wenn er seine Hausaufgaben gemacht hatte, wovon sie ausging, dann war auch sie für ihn ein Buch mit sieben Siegeln, was ihren Charakter betraf.

Er griff direkt ihre Drohung auf, was sie schmunzeln ließ. "Sicher ...", meinte sie nichtssagend und sah ihn weiterhin direkt an. "Wunderbar, dann brauche ich die beiden auch nicht zum Mond zu hexen. Tiere zu töten widerstrebt mir nämlich.", zuckte die junge Frau die Schultern. Was sie aber wirklich faszinierte, war seine Art zu sprechen. Dennoch hob sie nur unbeeindruckt eine Augenbraue und spielte abwesend mit ihrer Kette. "Sehr poetisch haben sie das ausgedrückt, aber dennoch zutreffend. Ich nehme an sie stehen bereits länger mit ihrem Bruder auf Kriegsfuß?", stellte sie in aller Ruhe die Frage und dieser folgte sogleich die Frage, welche sie wirklich interessierte. "Weshalb versuchen sie ihn zu retten?", nun lag ihr Blick gespannt auf ihm, aber eine Antwort erwartete sie eher weniger. Nathaniel Jones schien ihr nicht der Mann zu sein, der darauf ehrlich und direkt antwortete. Es störte sie daher auch wenig, dass er ihr mit Ironie begegnete, nachdem sie ihn mit einem Spitznamen angeredet hatte. "Sehr schön, das war auch meine Meinung, immerhin sind wir uns diesbezüglich einig.", lächelte Cailin charmant und frech. Ihm zunickend erhob auch sie ein weiteres Mal das Glas und trank auf die neu geschlossene Partnerschaft. Seinen Worten still lauschend nickte sie nur kurz zur Bestätigung zwischendurch während sie das Glas hin und herschob, bis sie endlich in aller Ruhe und mit berechnendem Kalkül und doch entzückend, warmer, täuschend echter Besorgtheit antwortete. "Es würde mir nie, wirklich niemals in den Sinn kommen irgendjemandem von Ihrer guten Gesundheit zu berichten Mister Jones! Wie schon bei unserem letzten Treffen, Ihr Geheimnis ist bei mir gut aufgehoben, Ihr Leben liegt mir doch sehr am Herzen als Partner.", endete sie in täuschendem Ernst und trank das Glas leer, bevor sie tief ausatmete.

"Hören Sie, es gereicht weder Ihnen noch mir zum Vorteil, sollte publik werden, dass Sie am Leben sind und wir zusammenarbeiten. Ich will raus aus dem Zoo, und wenn Sie sich nicht allzu dumm anstellen, wovon ich ausgehe, Sie cleverer Mann, dann ist unsere Zusammenarbeit meine Fahrkarte in die Freiheit. Daher können Sie sichergehen, dass ich nicht mal unter Folter von ihrer charmanten Persönlichkeit Kenntnis habe. Zudem weiß ich Geheimnisse zu bewahren.", stellte Cailin ein für alle Mal klar. "Sie mögen noch so viel über mich herausgefunden haben, aber Sie haben keine Ahnung von mir also hören Sie auf zu versuchen mich zu lesen. Während Sie noch überlegen was wohl meine Reaktion sein wird habe ich schon fünf Ecken umwunden und meine Meinung drei Mal geändert. Sie kennen noch nicht mal meine dunkelsten Geheimnisse und das, was sie über mich herausgefunden haben mögen, ist nur ein Bruchteil der Person, die ich bin.", antwortete sie ihm plötzlich mit entwaffnender Kälte und knallharter Ehrlichkeit. Es lag weder eine Drohung noch Gefahr in ihrer Stimme, es war eher eine kalte Nüchternheit, die nun ebenso schnell wieder einem charmanten, verruchten Lächeln gewichen war. "Und nun zu dem was wir tatsächlich erreichen wollen. Das Mal und der Schwur." ,stieß sie das eigentliche Thema an und sah ihn seelenruhig an. "Ich habe das Buch, von dem Sie mich das letzte Mal abgehalten haben es zu kaufen, ergattert und es wird Sie freuen zu hören, dass es tatsächlich hilfreich ist, insofern wir die fünf anderen Bände ergattern können, die notwendig sind und unsere Köpfe zusammenstecken.", teilte sie ihm nun ruhig mit und trank ohne zu fragen sein Glas in einem Zug leer, während ihr Blick nun in absoluter Gelassenheit auf ihm ruhte.
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BeitragThema: Re: None of us is as smart as all of us. PartII   Mi 6 Sep 2017 - 11:42

Möglicherweise hätten sie besser recherchieren sollen“, entgegnete der Zwilling kühl auf die Frage nach seinen Motiven. Er wusste, dass sein Bruder, sein Gefährte aus der Kindheit noch irgendwo in diesem Mann, welcher so finster wirkte, verborgen lag. Nathaniel war noch nicht bereit ihn aufzugeben und alles was er tat war ein letzter Versuch den besten Freund, welchen er einst in Zachary hatte, wieder zu finden. Der Zauberkünstler wollte den anderen Zwilling zurück auf den richtigen Weg führen und wenn sich erneut bestätigen sollte, dass es keine Hoffnung mehr gab, müsste er den alten Freund vermutlich erneut Beseitigen. Dieses Mal endgültig. Doch das war die Notlösung und keinesfalls der primäre Plan.
Die folgenden Worte der neuen Partnerin waren erneut mit Sarkasmus gefüllt. Eine Maske, welcher auch Nathaniel sich bediente. Doch gerade er wusste, dass die Worte, welche man maskiert sprach, genauso falsch waren, wie der Mensch den man vorgab zu sein. Seine Erfahrung mit der eigenen Maskierung hatte es ihm über die Jahre leicht gemacht die Fassaden anderer zu erkennen und dahinter zu schauen. Die meisten verbargen ihr wahres Selbst nur halbherzig und es kostete kaum Mühe hinter die Fassade zu blicken. Bei Cailin Prince war jedoch anzunehmen, dass sie dieser verschleiernden Kunst schon lange nachging. Lange genug, um Blicke hinter die Fassade zu verhindern. Also lange genug, um auch bei ihr eine bereits lang andauernde Flucht vor dem eigenen Selbst vermuten zu können. Die beiden schienen so verschieden, aber Nathaniel war sich sicher, dass sie mehr verband, als die meisten jemals erkennen könnten.
Direkte Worte der Warnung folgten von der hübschen Todesserin und ließen Nathaniel innerlich Lächeln. Äußerlich war davon nichts zu sehen. Cailin merkte, dass er ihre Fassade erkannte und sie wusste, dass er sie zu umgehen versuchte. Das klang zwar im ersten Moment nicht bemerkenswert, war aber eine intellektuelle Leistung, zu welcher die wenigsten bei Nathaniels subtiler Vorgehensweise in der Lage waren. Sie war wahrlich die richtige für eine effektive Zusammenarbeit. Denn einige Dinge schienen zweifelsfrei durch ihre Fassade. Entschlossenheit und Intelligenz. Eine Kombination, welche einen zu so manchem Ziel zu führen vermochte. „Lassen sie sich nur nicht dazu hinreißen aus Druck auch noch die sechste Ecke zu umwinden, um mir dort schließlich in die Arme zu laufen.“ Cailin war gut und sie durschaute seine Taktik, doch das wiederum ließ sich in vielen Fällen gegen die Person verwenden, welche sich zu schützen versuchte. Mit dem richtigen Maß an Druck, ließen solche Personen sich oft gezielt zu einer Entscheidung drängen. Jemandem so lange das Gefühl der Unsicherheit zu geben, bis dieser genau das tat was man wollte, war eine Kunst, welche einem viel abverlangte. Aber Nathaniel wollte die Fassade der Partnerin nicht mit psychischer Gewalt durchbrechen. Vertrauen war ein weiterer Weg und unter Partnern der deutlich bessere.
Sind Ihnen die Aufenthaltsorte der Bücher bekannt? Sonst sollten Sie mir den ersten Teil zukommen lassen. Ich werde die anderen dann lokalisieren können.“ Er hatte genügend Kontakte, um die restlichen Bücher ausfindig zu machen. Cailin müsste sie dann nur noch in ihren Besitzt bringen. „Was genau erhoffen Sie sich von diesen Büchern? Um welche Art von Literatur handelt es sich dabei?
Natürlich war auch der Zauberkünstler nicht untätig gewesen. Er hatte viele Augen und Ohren in der britischen Zauberergesellschaft und auch in Zacharys Umgebung. Seit einiger Zeit kursierten Gerüchte über eine Hexe, welche den Fängen der Todesser entkommen ist. Natürlich war sie bedacht darauf, dass man sie nicht fand, denn der dunkle Orden würde ihr Leben einfordern, wenn er sie erreichen würde. Dementsprechend schwierig gestaltete es sich auch mehr über diese Hexe herauszufinden. Doch weitere Nachforschungen sollten brauchbare Ergebnisse erzielen. „Ich verfolge Momentan ein Gerücht über eine Hexe; die dem Schwur entgangen sein soll. Ich weiß noch nicht, ob diese Hexe wirklich existiert, aber wenn sie es tut, dann müssen wir sie finden, bevor die Todesser es tun. Auch an dieser Stelle werde ich weiter nachforschen.
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Cailin Prince
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BeitragThema: Re: None of us is as smart as all of us. PartII   Di 19 Sep 2017 - 23:01

Wie erwartet kam keine Antwort von dem geheimnisvollen Mann, der ihr gegenübersaß und sich selbst ihr wohl weit überlegen fühlte. Dennoch, seine kalten und abweisenden Worte und die allgemeine Ausstrahlung dabei verrieten der Blondine so viel mehr als er womöglich beabsichtigt hatte. Sein Bruder war definitiv eine Schwäche und Nathaniel Jones würde nicht so schnell davon ablassen seinen Bruder zu 'retten'. Was Familie nicht alles mit einem anstellte, kam ihr der Gedanke. Doch genauso schnell wie diese Überlegung aufgekommen war vertrieb sie diese auch wieder. Auf gewisse Weise fand sie die Hingabe und Loyalität, die der Jones seiner Familie gegenüber zeigte, bewundernswert, doch sie hätte es niemals zugegeben. Stattdessen verbuchte sie es als seinen wunden Punkt. Weder reagierte er auf ihren Sarkasmus noch auf die direkte Warnung, wo sie doch so viel mehr Witz und Sarkasmus, ja vielleicht sogar Zynismus erwartet hatte. Aber es zeigte nur das dieser Mann mehrere Gesichter und Seiten besaß, als für die meisten ersichtlich war. Doch sie hatte es bereits geahnt. Dieser Mann wusste das Spiel zu spielen. Er war gut und er war verdammt clever und es kribbelte ihr irgendwie in den Fingern. Sie liebte das Risiko und das Abenteuer und dieser Mann, egal wie verschlossen und bemüht um Kontrolle, versprach beides. Abenteuer und Risiko.

Hätte sie ihn womöglich unter anderen Umständen getroffen, wäre sie vermutlich mit ihm im Bett gelandet, so jedoch war er einzig und allein ein Mittel zum Zweck. Irgendwie tat es ihr beinahe leid nicht diese eine, sorgenlose Nacht mit einem heißen und ihr ebenbürtigen Kerl verbringen zu können. Alles was Cailin hatte waren Twixie und ihre Adoptivfamilie und gelegentlich lächerliche One-Night-Stands. Aber er schien eine Herausforderung. Sie wurde das Gefühl nicht los, das sie sich vermutlich erschreckend ähnlich waren, was eine absolute Neuheit für die ungewöhnliche Hexe war. Doch nun musste sie sich damit abfinden, dass er ein regelmäßiger Nervfaktor war und sie aufpassen musste, was sie sagte, tat und wie sie reagierte. Jetzt musste sie die perfekte Rolle spielen. Die Rolle ihres Lebens, eines Lebens, das sie sich erkaufen musste. Sie war mitten in ihre eigenen Gedanken verstrickt, als er sich endlich zu einer Antwort hinreißen ließ. Schmunzelnd saß er da und der Sarkasmus in seinen Worten war köstlich, weshalb sie einfach nur ehrlich lächelte, daraufhin. Zu ihrem eigenen Ärger verließen Worte, die sie nicht beabsichtigt hatte, ihre Lippen. Ihm noch immer fest in die Augen sehend, strich sie sich abwesend mit ihrem linken Zeigefinger immer wieder über die Lippen, auf denen sie noch den Whisky schmeckte. Kein Mann hätte wohl verleugnen können, dass ihre Ausstrahlung in diesem Moment und die Geste ungemein anziehend wirkten. "Wer weiß, das wäre sicher nicht das schlimmste Schicksal, immerhin sehen ihre Arme ganz gemütlich aus.", kam es in einem absolut verruchten Tonfall von ihr, wobei ihr Gesichtsausdruck noch immer völlig kühl war.

Sie ließ sich ihren eigenen Ärger darüber nicht anmerken. Sicherlich hatte die Blondine eine kecke Antwort geben wollen, doch jetzt klang sie wie eine lüsterne, schwache Frau. Sie hatte sich ihrer Meinung nach lächerlich gemacht. Daher setzte sie, ohne zu zögern etwas dran. "Aber seien Sie versichert Mister Jones, hinreißen, lasse ich mich höchstens zu einem guten Glas Elfenwein, also seien Sie nicht allzu enttäuscht.", glücklicherweise lag so viel Zynismus und Ironie in ihrer Stimme, dass es den ersten Part hoffentlich wettmachte. Zudem hatte sie ihn bewusst wieder gesiezt. Wie auch er sprang sie nun wieder dem eigentlichen Grund, warum sie sich getroffen hatten. "Tatsächlich habe ich Zugang zu einem Teil der Bücher. Sie waren früher im Besitz meines Cousins Severus. Als einzige Überlebende der Familie Prince sind 3 der Bücher in meinen Besitz was die Suche nach dem übrigen wesentlich einfacher macht.", erklärte sie ruhig und pausierte, kurz bevor sie fortfuhr. "Bei den Büchern handelt es sich um etwas ältere Werke. Dass welches ich ergattern konnte, stammt aus etwa dem 16. Jahrhundert und beschäftigt sich vor allem mit dem unbrechbaren Schwur. Darauf basiert der Schwur ja immerhin. Die restlichen Bücher muss ich erst noch aus Spinners End besorgen.", erklärte die Blondine nun kurz und knapp. Was sie sich von den Büchern erhoffte, war somit mehr als offensichtlich. "Sie sehen also, kein Grund Ihnen das Buch auszuhändigen.", meinte sie seelenruhig und horchte seinen darauffolgenden Worten. "Bleiben Sie da dran, wenn es das Mädchen gibt, dann brauchen wir sie unbedingt.", murmelte Cailin mehr, als dass sie laut sprach.
Kopfschüttelt atmete sie durch. "So nun, da wir das geklärt hätten... Ich bin es leid sie andauernd in dieser schäbigen Bar zu treffen und schlechten Whisky zu trinken. Ich würde es also vorziehen, wenn wir uns an einem anderen Ort, einem sicheren Ort vor allem treffen. Da sie offiziell tot sind, nehme ich an sie leben in irgendeinem, Loch?", sprach sie knallhart ihre Vermutungen aus. "Daher mache ich es uns leicht. Kurzer Prozess... Ich kann selbst nicht fassen, dass ich das jetzt sage aber ... warum wohnen Sie nicht bei mir? Das würde das ganze Theater wesentlich erleichtern."
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BeitragThema: Re: None of us is as smart as all of us. PartII   Do 21 Sep 2017 - 20:52

"Seien Sie versichert, dass ich andere Sorgen habe, als Ihnen jedwede Avancen zu machen, Miss Prince. Zu einem guten Wein zur richtigen Zeit werde ich aber bestimmt bereit sein", entgegnete der Zauberkünstler mit einem leichten Lächeln auf die Reaktion der blonden Frau, welche er in dieser Form nicht von ihr erwartet hätte. Er tat es als undurchdachte und zu schnell gegebene Antwort der Todesserin ab. Es gab deutlich wichtigere Themen, als derartige Bedürfnisse, weshalb Nathaniel ihr Verhalten nicht länger zum Gegenstand seiner Gedanken machte.
Die Verbindung zu Severus Snape war tatsächlich eine Information, welche der Trankmischer bei seinen Nachforschung zwar gefunden, aber nie vollkommen nachweisen konnte. Die Bemühungen diesbezüglich waren aber auch stets gering geblieben, denn der durchaus bekannte Zauberer war Tod und somit wohl kaum von großer Wichtigkeit für die Zukunft von Nathaniel. Die Bestätigung der bisher unbestätigten Information nahm er daher schweigend hin und kommentierte es nicht weiter. Auch, weil er natürlich nicht zu offensichtlich zugeben wollte, dass seine Information nicht vollkommen lückenlos waren.
Das Beschaffen der Bücher schien kein großes Problem mehr darzustellen, denn immerhin schienen vier der fünf Exemplare bereits in Reichweite der neuen Verbündeten zu sein. Der fünfte Band musste demnach noch aufgetrieben werden. Sollte das nicht gelingen, standen ihnen aber immerhin die Informationen der anderen vier zur Verfügung. Es blieb nur noch zu hoffen, dass diese Informationen tatsächlich so vielversprechend waren, wie Cailin es vermutete. Lediglich ein Teil ihrer Aussage bedurfte einer dringenden Korrektur, denn Nathaniel war nicht bereit sich aus den eigenen Reihen bei seiner Suche nach einer Lösung behindern zu lassen. Doch diese Korrektur sollte erst erfolgen, wenn die Verbündete zu Ende gesprochen hatte. Zuvor unterbreitete sie ihm nämlich noch ein großzügiges Angebot.
"Ich reise von einer Absteige zur nächsten. Also ja, ein Loch", bestätigte er sie zunächst, bevor er auf das unerwartete Angebot einging. "Ebenfalls kurzer Prozess. Ich werde dieses Angebot nicht ausschlagen. Die Aussicht auf eine Dusche mit warmen Wasser ist zu verlockend." Dass ihr Haus sicher genug war, musste er der Hexe nicht erklären. Schließlich war sie selbst für die magische Abschirmung verantwortlich, welche Verhindert hatte, dass die Raben ihren Wohnort ausmachen konnten. "Ich danke Ihnen für diese Möglichkeit." Es blieb also nur noch jene Anmerkung zu machen, welche das herrschende Misstrauen verlangte.
"Sie sollten mir die Bücher dennoch überlassen. Ich finde durchaus gefallen an unseren verbalen Duellen, aber wenn das hier funktionieren soll, dann dürfen wir uns nicht gegenseitig an der kurzen Leine halten." Der Whisky wurde geleert, ohne dabei den ernsten Blick von der schönen Frau abzuwenden. "Unsere Chancen stehen ohnehin nicht gut. Wir können es uns nicht erlauben uns dauerhaft mit Misstrauen entgegen zu treten. Ich erwarte Zugang zu sämtlichen wichtigen Informationen und eröffne Ihnen diesen ebenfalls." Nathaniel arbeitete am liebsten alleine und er schätzte sein Gegenüber ebenfalls so ein. Dennoch würde einen Zusammenarbeit nur erfolgreich sein, wenn sie sich aufeinander einließen. Misstrauen in den eigenen Reihen vergiftete jeden Erfolg und verurteilte die Unternehmung zum Scheitern. "Ich bin kein Mensch der unüberlegt handelt. Ich verstehe Ihr misstrauen wie vermutlich kein anderer. Aber lassen Sie mich Ihnen einen Rat geben: Sicherheit und Vorsicht bringen einen weit, aber um große Ziele zu erreichen muss man sich auch mal aus dem Fenster lehnen." Eine kurze Pause sollte der Hexe Zeit zum nachdenken geben, bevor der Zauberkünstler erneut das Wort ergriff. "Keiner von uns beiden ist so klug, wie wir beide es zusammen sind. Wir sollten uns dieses Vorteils nicht berauben."
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BeitragThema: Re: None of us is as smart as all of us. PartII   Do 12 Okt 2017 - 23:41

Allein schon die Antwort des älteren Zauberers ließ sie stillschweigend die Zähne knirschen. Er war unmöglich und machte sie rasend, etwas was nur wenige zustande brachten. Sie hatte für wenige Sekunden das dringende Bedürfnis ihm eine zu verpassen, doch sie schaffte es das Gefühl zu unterdrücken und lächelte nur dunkel und geheimnisvoll. Das war die einzige Reaktion die sie sich dazu entlocken ließ. Gedanklich schrieb sie sich definitiv auf die Liste ihr loses Mundwerk zu zügeln und bei ihm um einiges vorsichtiger zu werden, er war kein Mann dem man einfach so vertrauen sollte, dies war sicher. Außerdem war Cailin Prince durchweg misstrauisch, egal ob neu gewonnener Partner oder nicht. Glücklicherweise schwieg er zum Rest vorerst, was sie insgeheim etwas zufrieden stellte, dennoch, sie vermutete stark, dass er es sich nicht nehmen lassen würde noch etwas anzumerken. Die Information zu den Büchern nahm er stillschweigend und recht nonchalant auf und schwieg diesbezüglich. Was die schöne Blondine wirklich überraschte war seine Reaktion und Antwort auf ihr Angebot bei ihr zu wohnen. Sie hatte es gestellt, hatte jedoch eher angenommen, dass der Jones ablehnte. Er hatte keineswegs so auf sie gewirkt als ob er gerne Hilfe annahm, was dies betraf waren die beiden sich wohl recht ähnlich, doch das war eine Überraschung für Cailin.

Das Danke das dann auch noch folgte rief ein heben ihrer rechten Augenbraue hervor, woraufhin sie relativ entspannt und zurückhaltend nickte ohne ein Wort zu sagen. Das konnte mehr als nur interessant werden mit einem Mitbewohner. Sofort kam ihr der Gedanke das Twixie ausrasten würde, vor Freude oder Wut war nicht ganz sicher, das kleine Geschöpf das schon viele Jahre in ihrem Dienst stand war mehr als nur eigen, daher konnte das interessant werden wenn sie später dort mit einem Mann ankam. Schweigend betrachtete sie den gutaussehenden aber eigensinnigen Mann eine Weile bevor sie lautlos ausatmete und auf ihrer linken Unterlippe knabberte. Sein folgender kleiner Monolog ließ dunkel schmunzeln, doch sie unterbrach ihn nicht an einer Stelle, sondern ließ ihn zu Ende sprechen, so wie er es ihr ermöglicht hatte. Ein kurzes tiefes Einatmen folgte, dann ein Nicken. "Gut.", war ihre erste ruhige, vollkommen kühle Antwort, während sie es ihm gleich tat und ihr neues Glas leerte, ihn dabei aber zu keinem Zeitpunkt aus den Augen ließ. "Das erste Buch werden Sie, da wir jetzt Mitbewohner sind, bereits heute Abend in Augenschein nehmen können. Spinners End werde ich erst Ende der Woche aufsuchen, daher müssen Sie sich da noch etwas gedulden.", erklärte sie ihm ruhig. Eine weitere Pause folgte und dann die ruhigen Worte, hinterlegt mit einem sanften, ehrlichen Tonfall, den man ihr nicht zutraute "Ich hoffe, Sie sind ein Mann, der zu seinem Wort steht Mister Jones.", damit hatte sich das erledigt. Eigenschaften, die bei der blonden Hexe bisher nicht durchgeschienen hatten. Schließlich folgte ein tief dunkles Lächeln "Sie sind sehr überzeugt von sich selbst, ich würde nicht, behaupten das, dass beste was die Zaubererwelt zu bieten hat, wir beide sind. Aber Ihre Selbstsicherheit ist beeindruckend.", endete sie schmunzelnd. Schlussendlich erhob sie sich ebenso elegant, wie sie sich gesetzt hatte, griff nach ihrer Jacke und glitt in einer fließenden Bewegung hinein, während zu ihrer Überraschung Mister Jones die Drinks bezahlte. Ein kleines, dankendes Nicken ihrerseits folgte, während sie ihm klar machte ihr nach draußen zu folgen. Sollte er noch Wertgegenstände oder Persönliches benötigen, würde sich Twixie später darum kümmern. Sie liefen eine ganze Weile in der Dunkelheit, als sie plötzlich nach seiner Hand griff und einfach, ohne jede Warnung oder einen Hinweis, mit ihm disapparierte.

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None of us is as smart as all of us. PartII
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