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 Marionettenspiele

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Jamie Miller
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BeitragThema: Marionettenspiele   Do 13 Apr 2017 - 1:27

Es passierte im Grunde nie, dass ich grundlos mit einer absolut grimmigen Miene durch Hogwarts stapfte und jedem Schüler, der mir entgegen kam einen finsteren Blick zu warf. Ich kannte den Grund für meine plötzliche schlechte Laune und meine wachsende Aggressivität gegenüber anderen Schülern und doch konnte ich kaum etwas dagegen tun. Seit einem Tag trug ich den schwarzen Fleck, nachdem mir vor dem Zauberkunstunterricht plötzlich schwarz vor Augen geworden ist. Seit dem wurde ich bei dem leisesten Wort, welches man an mich richtete, aggressiv. Egal was man zu mir sagte, ich hatte sofort das Bedürfnis demjenigen einen Stuhl gegen den Kopf zu werfen. Ich konnte nur von Glück sprechen, dass ich bislang noch nicht William begegnet war. Was hätte dieser sich denn gedacht, wenn ich ihm plötzlich an die Gurgel gesprungen wäre?

Mit schmalen Lippen und zusammengekniffenen Augen rückte ich meine Brille auf meiner Nase zurecht, die ich heute ausnahmsweise trug – zusammen mit meiner braunen Langhaarperücke, die schon beinahe meiner natürlichen Haarfarbe glich. Ich war auf dem Weg nach draußen zum See, wo ich hoffentlich auf keine Menschenseele treffen würde.

Kaum hatte ich das Schloss hinter mir gelassen und mich am See im Gras niedergelassen, schob ich mein Oberteil einwenig nach oben. Oberhalb meines rechten Hüftknochens konnte ich ihn deutlich sehen: Er war mittlerweile so groß wie der Nagel meines Daumens. Der schwarze Fleck. Je länger ich ihn anstarrte, desto größer wurde die aufgestaute Aggression in mir, bis ich anfing wie wild an diesem schwarzen Fleck herumzukratzen. “Geh weg und lass mich in Ruhe!“ knurrte ich wütend, in dem Wissen, dass er durch meinen Befehl nicht verschwinden würde. Alles was ich durch mein Kratzen verursachte war eine rote, gereizte Stelle auf meiner Haut.

Ich raufte mir die Haare, bevor ich mir die Perücke kurzerhand von meiner Kopfhaut riss, an der sie festgemacht wurde. Hervor kam eine frisch rasierte Glatze, da ich meine normalen, kurzen Haare heute morgen einfach nicht hatte sehen können, weswegen ich in meiner grundlosen Wut zum Rasierer gegriffen hatte. Mit zusammengebissenen Zähnen, um einen wütenden Aufschrei zu unterdrücken, rappelte ich mich auf und ballte meine Hände zu Fäusten, bevor ich begann das Echthaar kurzerhand aus meiner Perücke herauszureißen. Ich war nicht mehr ich selbst, denn normalerweise waren mir alle meine Perücken heilig.
Warum war ich auf einmal so aggressiv? Ich wusste zwar, dass es an diesem schwarzen Fleck lag, jedoch hatte ich nie damit gerechnet, dass die Auswirkungen so gravierend sein könnten und dass ich vollkommen grundlos durchdrehte.

Ich versuchte mich zu beruhigen, versuchte tief ein und auszuatmen, während die Haare verstreut vor mir auf dem Boden lagen, doch selbst ein einziger Vogelgesang ließ mich aufblicken und die Überbleibsel der Perücke in meiner Hand nach dem Vogel werfen, der nur wenige Meter von mir entfernt auf dem Boden herumpickte. “Du nervst!“ schrie ich ihn an und fasste mir an die Schläfen, bevor ich zwei Schritte auf den Vogel zustapfte, welcher jedoch die Flucht ergriff. Was passierte nur mit mir? Das war nicht ich, die hier die Kontrolle über mein Bewusstsein hatte.

Mir rollte eine einzige Träne über die Wange, die von meinem Kinn hinuntertropfte und auf meinem Oberteil allmählich von dem Stoff eingesogen wurde. Ich hasste mich für diese Aggressionen, die mich zu einem Mensch machten, der ich nicht sein wollte. Ich war wütend, obwohl ich keinen Grund hatte. Und diese Träne hatte sich den Weg über meine Haut gebahnt, weil ich nichts dagegen tun konnte.

Langsam trat ich auf den See zu, bis ich direkt am Ufer stand und auf das Wasser hinausblicken konnte. Meine Lippen zitterten leicht, als ich mich bückte um einige Steine aufzuheben, die ich mit aller Wucht ins Wasser warf. Das ähnelte keinem „Steine-Weithüpfen“. Ich wollte einfach meine Wut auf irgendeine Art und Weise verarbeiten, in der Hoffnung dass diese Phase nur temporär war und ich nicht dem nächstbesten Menschen, der mir über den Weg lief, an die Kehle sprang oder einen Fluch aufhalste.
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Elijah Parker
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BeitragThema: Re: Marionettenspiele   Mi 26 Apr 2017 - 19:09

Die Tage waren so schnell vergangen, dass Elijah es kaum glauben konnte. Seit den Tagen an dem er diese extremen Emotionen verspürte und dieses schwarze ETWAS an sich kleben hatte, hatte sich etwas verändert. Die dunklen Gedanken, die Peversionen die in seinem Kopf umherschwirrten waren verschunden, auch die Alpträume und die Stimme die er glaubte gehört zu haben. Leider waren damit auch seine perfekte Stimme und sein neues Selbstbewusstsein den Bach hinunter gegangen. Beides hatte er verloren, kurz nachdem dieses schwarze Ding von seiner Rippe verloren gegangen war. Jener Unfall, der sich ereignete, hatte Elijah wieder zu dem Menschen zurechtgestutzt, der er zuvor gewesen war. Der stille Beobachter, der Streber von Ravenclaw und Stotterer, der sich kaum wagte ein Mädchen anzusprechen. Früher, da war er wenigstens jemand gewesen. Lange hatte er darüber gegrübelt was da mit Gwyneth passiert war, damals hatte er keine Skrupel gehabt und heute schämte er sich für die Gedanken, die er in seiner Gegenwart gehabt hatte. Hatte dieses schwarze Etwas das in ihm ausgelöst oder aber waren diese Gedanken schon immer tief verborgen in seinem Kopf vorhanden gewesen? Eine gute Frage, auf die er aber keinerlei Antworten fand und mittlerweile hatte er das Gefühl, dass er genau aus dem Grunde zu einem stotternden Menschen gemacht wurde. Um zu verhindern, dass er anderen mit seinen kranken Gedanken schadete. Waren das wirklich seine gewesen? Und wieso waren sie seitdem verschwinden des mysteriösen Flecks nicht mehr da? Einerseits hatte er seine Spuren auf Elijah hinterlassen und andererseits auch alles mitgenommen, was ihn damals  so sehr verängstigt hatte.

Mit solchen Gedanken durchquerte er den Korridor im ersten Stock, zur großen Steintreppe hin, die er nach unten hinabstieg. Seine Hände waren in seinen Hosentaschen verborgen, während sein Weg ihn hinausführte auf die grünen und wunderschönen Ländereien von Hogwarts. Ein wenig frische Luft würde sein Gemüt abkühlen und ihn vielleicht auf andere Gedanken bringen. Er durfte nicht soviel darüber nachdenken, denn früher oder später würde er sich noch als einen schlechten Menschen sehen, der anderen nur schadete. Dies war nicht sein Ziel. Wie eigentlich so oft, führte ihn sein Weg ziemlich planlos über die grünen Wiesen, hin zum Waldrand und dann in Richtung See, wo er zu seiner nicht wirklich großen Überraschung nicht alleine war. Jamie Miller, eine sehr liebenswürdige und lustige Hausgenossin schien sich auch hierher bewegt zu haben. Allerdings anders als er wirkte sie ziemlich neben sich und frustriert. Wie sehr Elijah es hasste wenn ein Mädchen wie sie weinte! Er konnte da nicht lange zu sehen und wollte am liebsten alle negativen Emotionen auf sich übertragen. Sie war für ihn so ein schönes Geschöpf, eine Zierde für ein Mädchen, ihr Lächeln bewegte manchmal ganze Welten dazu, die Zukunft wieder etwas positiver anzugehen. Interessanterweise hatte er sich bei ihr nie so unsicher gefühlt, wie bei den anderen Vielleicht hing es auch damit zusammen, dass sie einfach ein so offener und wenig komplizierter Mensch war. Ja, selbst Jamies Humor teilte er, auch wenn er selbst nicht so in der Lage war über gewisse Dinge Scherze zu führen oder sich welche auszudenken. Das machte ihn wiederum zu einem Außenseiter, der er eigentlich überhaupt nicht sein wollte.

Eine Weile blieb er stehen und beobachtete was sie tat. Wutentbrannte schien sie einen Stein ins Wasser zu werfen. Aber wirklich zu helfen schien das nicht gerade. Was sollte er machen? Auf sie zugehen? Ansprechen und sie fragen ob alles in Ordnung war? Warum sollte er sich einmischen, wo er doch sonst auch stets die Klappe hielt.

Tief atmete er ein und aus, seine Augen blieben bei Jamie haften, ehe er sich dazu überwand auf sie zu zugehen und aus seiner Tasche ein sauberes Taschentuch zu holen. Ein merkwürdiges Gefühl legte sich um ihn, als er sich ihr näherte. Sie war zwar Jamie, wirkte aber trotzdem irgendwie verändert. Sie wirkte als wäre gerade das Schlimmste eingetroffen, was sie sich hätte erträumen lassen. Vorsichtig näherte er sich ihr und blieb dann mit ein wenig Abstand hinter ihr stehen. "J...Ja...J...Jamie.....i...i...i..i..ich möchte..d.d..d..d....dir ..also...i...i..ich meine...i...i...i..ich würde dir gerne ....h....h.h..helfen..bei dem was dich auch immer bedrückt.", mit diesen Worten trat er etwas näher an sie heran, sein Gefühl bestätigte sich ausnahmslos. Etwas war ihr widerfahren, unzwar etwas so schlimmes das es ihre gesamte Lebensart zerstörte. Langsam machte sich der junge Ravenclaw ernsthaft sorgen und wischte ihr ganz sanft mit dem Tuch die Träne von der Wange. Ein sanftes warmherziges Lächeln folgte von ihm, allein um Jamie etwas aufzumuntern und den Schmerz in ihrem Inneren vielleicht etwas zu dämpfen. "M...m.m...m...möchtest du darüber r..r..r.r...r..r...r...reden was passiert ist? I.i...i...i...i..ich kann gut zuhören und viell...v....v.....v...v.vielleicht helfen.", sagte er, doch dachte etwas völlig anderes.

Die Chance, dass ich ihr helfen kann, liegt bei ca 15 %. Ihrer Haltung nach zu urteilen, der wenigen Tränen und das sie einen Stein ins Wasser wirft, ist es keiner gestorben. Vermutlich ist sie unzufrieden und weiß nicht wie es ändern soll. Möglicherweise ein Streit mit ihrer Schwester. Doch die Wahrscheinlichkeit liegt da recht hoch, beinahe  bei 45 %. Hmm...es wird nicht einfach sein ihr zu helfen, sie ist nicht in der Lage vernünftige Entscheidungen zu treffen. Vermutlich wird sie mich abblocken und verjagen wollen. Oder aber sie öffnet sich. Wie dem auch sei, nur durch Geduld kriege ich heraus was in ihr vorgeht.
, dachte er sich und sah sie dabei starrend, beinahe wie eine Eissäule an, was einer seiner Macken war, wenn er in seinen gedanklichen Monolog. abschweifte.
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Jamie Miller
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BeitragThema: Re: Marionettenspiele   Di 2 Mai 2017 - 7:21

Es war ungewohnt ohne Perücke auf dem Kopf draußen auf einem öffentlichen Gelände zu stehen, weswegen auch der sanfte Windhauch, der meine Kopfhaut striff, ungewohnt war. Doch es hinderte mich nicht daran nahe des Seeufers zu stellen und meinen Gedanken der Aggression freien Lauf zu lassen. Noch nie hatte jemand in meiner Familie oder in meinem Bekanntenkreis Anzeichen eines schwarzen Flecks gehabt, sodass man sich wirklich ernsthaft Sorgen um diesen machen musste, weswegen ich keine Ahnung hatte wie man gegen solche gravierenden Stimmungsschwankungen ankommen sollte.
Ich stellte mir für einen Moment vor, wie es wäre, wenn Cat von diesem Fleck besessen wäre, doch das Gefühl der Sorge um sie blieb aus - stattdessen hatte ich das Bedürfnis, meiner Schwester kurzerhand den Kopf umzudrehen sobald ich nur ein Stück ihree Gesichts vor mir sehen konnte.
Es war vielleicht doch ganz gut, dass kein Schüler in meiner Nähe war und mir zu sehr auf die Pelle rückte, denn sonst hätte ich nicht dafür garantieren können, dass dieser wieder heil ins Schloss zurück kommen würde.

Durch die vielen Gedankengänge, die mir chaotisch durch den Kopf schwirren, bekam ich auch vorerst nicht mit, dass sich Elijah mir näherte. Erst das Gestottere und das Nennen meines Namens ließ mich herumfahren, wobei ich ihn direkt an funkelte. Egal wie sehr ich den Schüler aus meinem Haus auch mochte, ich konnte seine Anwesenheit momentan überhaupt nicht gebrauchen, weswegen mir sein Gestotter ohne Zweifel auf den Geist ging. Ich könnte jetzt einfach überhaupt keine Gesellschaft und schon Recht keine Hilfe gebrauchen. "Verschwinde" zischte ich durch meine zusammengebissenen Zähne und wich automatisch einen Schritt zurück, als Elijah mein Gesicht von den Tränen befreien wollte. Allein die Geste machte mich wütend, weswegen ich mich schlussendlich doch gegen das Zurückweichen entschied und in die Offensive ging. Meine Finger umfassten fest das Oberteil meines Mitschülers, damit ich ihn mit aller Kraft an mich heranziehen konnte. Hast du nicht gehört? Du sollst gehen! schrie ich ihn an, wobei ich meine Augen verengte und meinen Griff lockerte.

Für einen kurzen Moment blickte ich ihm in die strahlend grünen Augen, die mich jedes Mal aufs Neue faszinierten. Ich hatte schließlich abgesehen von ihm noch niemanden getroffen, der so intensive Augen hatte, wie der stotternde Schüler aus meinem Haus. Normalerweise hätte mich allein der kurze Blick in seine Augen Lächeln lassen, doch heute machte mich dieses sanfte Schimmern der Iris kampflustig. Auch die unharmonische, gespannte Atmosphäre, die sich um mich herum aufbaute, beruhigte mich nicht im Geringsten. Stattdessen sorgte sie nur dafür, dass ich meinen Blick von seinen Augen riss und Elijah mit einem wütenden 'Knurren' meinerseits unerwartet nach hinten in den See stieß, nachdem ich den Kragen seiner Schuluniform losgelassen hatte.

Mit geballten Fäusten beobachtete ich, wie sich die Wasseroberfläche über Elijah wieder verschloss, als er für einen kurzen Moment untertauchte. In meinem Blick konnte man blanken Zorn erkennen, gefolgt von einer Brise Frust, der an meinen Knochen rüttelte und mir einen Adrenalinschub verpasste. Doch die Tränen, die unaufhaltsam über meine Wangen flossen, widersprachen meinen Aggressionen, gegen die ich nicht ankämpfen konnte. Ich fühlte mich wie eine Marionette, die erbarmungslos versklavt wurde, etwas zu tun was ich nicht wollte. Ich wurde benutzt, in dem man mich zu einer unaufhaltsamen Maschine machte, die zuerst ihre Freunde von sich stieß und schlussendlich alle anderen gegen sie aufhetzte. Ich wollte diesem liebreizenden, sympathischen Kerl nicht anschreien und schon gar nicht handgreiflich werden. Die Person, die meine Bewegungen und Gedankengänge steuerte, war nicht ich. Ich wär nie auf den Gedanken gekommen Elijah in den See zu schubsen, auch wenn ich meine Ruhe haben wollte. Er wollte mir nur helfen - und das war der Dank? Ich fand mich auf einen Schlag plötzlich selbst abstoßend und schämte mich innerlich, was jedoch nicht anhand der Mimik und Gestik sichtbar wurde.

Ich wollte mich entschuldigen, ihm sagen dass es mir leid tat und dass ich ihn nicht hatte in den See stoßen wollen. Doch anstatt dieser Worte rief ich einfach nur mit schmalen Augen: "Hast dus jetzt endlich kapiert, dass ich keine Lust habe dich zu sehen, mit dir zu sprechen oder deine Stimme zu hören?! Halt dich einfach raus und lass mich in Ruhe" Ich fasste mir an den Kopf und war für einen kurzen Augenblick geschockt, dass meine Finger meine Kopfhaut zu spüren bekamen, bis mir wieder einfiel dass ich meine Perücke gnadenlos zerstückelt hatte.

Langsam ließ ich meine Hände wieder sinken und starrte Elijah mit zusammengekniffenen Lippen an. Ich erkannte mich selbst nicht wieder. Er war so ein netter Kerl, bei dem ich mich wirklich ausnahmslos wohl gefühlt hatte. Und momentan bin ich gerade dabei, ihn von mir zu stoßen und dieses Gefühl zunichte zu machen. Es war dieser eine, kleine, schwarze Fleck, durch den ich mir Feinde machte. Und doch konnte ich nichts dagegen tun.
Aufgelöst begann ich hin und her zu stapfen und versuchte meine Emotionen und mein Bewusstsein in den Griff zu kriegen, denn mir war klar dass ich früher oder später auf den Schüler losgehen würde, wenn er nicht verschwinden würde oder wenn mich niemand aufhielt.
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Elijah Parker
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BeitragThema: Re: Marionettenspiele   Do 21 Sep 2017 - 0:01

Niemals hätte er damit gerechnet das so etwas passieren würde, gerade als er die arme Jamie beruhigen wollte, rastete sie völlig aus, packte ihn am Kragen und zog ihn heftig an sich heran.Mit großen Augen und ein wenig eingeschüchtert sowie mit schlechtem Gewissen starrte er Jamie erschrocken an. Gleichzeitig pochte sein Herz unglaublich schnell, da er noch nie so nah an einem Mädchen wie Jamie dran war. Aus irgendeinem Grund beschwor es Bilder hervor, die er sich nur zu sehr wünschte, den Kuss eines Mädchens zu fühlen. Allerdings war das nicht der richtige Augenblick an sowas zu denken. Langsam ließ sie locker und er versuchte ihr die Tränen aus dem Gesicht zu wischen, was er lieber nicht hätte tun sollen, denn ein ziemlich kräftiger Schubser von Jamie folgte, wodurch Elijah das Gleichgewicht verlor und nach hinten kopfüber ins Wasser fiel. Er spürte wie seine Ohren vollliefen, wie der Druck zu nahm und seine Augen sich schlossen. Aus reinem Reflex heraus versuchte er sich wieder über Wasser zu bringen, was ihm auch gelang. Die Übelkeit die er nun in sich trug war unbeschreiblich. Aber wen wunderte es, er hatte immerhin eine ganze Menge Wasser geschluckt und kalt es außerdem noch dazu, sodass er an der Oberfläche zu zittern begann und eine Gänsehaut über seinen Rücken lief. Das Wasser war so kalt, das sein Bauch sich zusammenkrampfte und er kaum atmen konnte. Mit Mühe und viel Kraft schaffte er es gerade so sehr ungeschickt in Kleidung wieder an Land zu schwimmen. Dabei ging er mehrfach unter und riss sich die Hose an einem extrem scharfen Stein auf, glücklicherweise nur am Hosenbein, alles andere wäre echt peinlich geworden, denn er erreichte sehr schnell seichtes Gewässer, in dem er ein wenig Halt finden konnte. Schnaubend und prustend schaffte er es aus dem Wasser und atmete schwer. Seine Wangen waren gerötet und die Blamage für ihn groß. Er wollte Jamie zu keinem Zeitpunkt auf die Pelle rücken, aber der Umstand das sie so reagierte, zeigte eindeutig, das er zu weit gegangen war. Andererseits war Jamie sehr seltsam, dieses aggressive passte überhaupt nicht zu ihr und vor allem nicht das sie einen Menschen so hart ran nahm, war auch nicht gerade ihr Stil. Was also stimmte hier nicht. Zitternd und bibbernd vor Kälte rappelte sich der schüchterne Ravenclaw wieder auf und sah die aufgebrachte Jamie hin und her laufen. Sie wirkte wie ein Tiger der unter Adrenalin stand und jeden Augenblick auf seine  Beute losging. Diesmal jedoch ging er in einem Bogen so, das wenn sie ihn nochmal schubsen würde, er auf den Boden und nicht ins Wasser fiel. Diesmal jedoch konnte er nicht so nah an sie herantreten, da er pitsch nass und völlig durchnässt vom Wasser war.
Vorsichtig sah er sie eine kurze Zeit lang wie gebannt an. Nachdenklich versuchte er herauszufinden was nicht stimmte und legte den Kopf schief, ehe er ganz vorsichtig näher kam. "j...J...J:...Jamie...ich...ich..ich ...also...es...t..t.t..t..t.t.tut mir Leid...ic....i...i..ich w...w.w...w.wollte dir n...n....n...nicht zu nahe t..t..t..t..ttreten..a..a..a..a.aber w..w.w..wir sind Freunde. Und...ich...wü..w.w..w.würde dir gerne...h...h....h...helfen. B...b...b...b...bitte ss...s.s...s..s.s.s.sag mir was ..l...l..los ist..w.w..w..w...wieso bist du so agg...g.g...a...aggressiv?", hakte er nach und dieses Mal blieb er stehen und fasste sie nicht an, sondern wartete ab wie sie reagieren würde.

"Hey i...i...i..irgendwas stimmt m...m...m..m,....mit dir nicht." sagte er und konnte sich nicht mehr zurückhalten. Er wusste es würde nur schief gehen, aber Jamie wollte er unter keinen Umständen zurücklassen. Vielleicht weil er Jamie dafür zu sehr mochte. Freunde ließ man nicht im Stich, auch wenn er nicht gerade viele davon hatte. Sie war ihm wichtig und deswegen ging er erneut auf sie zu und hielt sie fest, damit sie ihm in die Augen sehen musste.

"W...w.w..w....w.w...wer...h.....h....h..h..h..hat dich so........w..w..w...wütend gemacht? Wo....w..w.w..w.w...w...worauf bist du wütend....s...s.s..s..s.s.s..s.sag es mir...i...i...i...i...i..ich höre zu a..a.a..aber schubs mich nicht! Das ist nicht..dd.d...d...d.d..deine Art und war es auch nie. Was also ist hier los, Jamie?!", fragte er und musterte sie ernsthaft, diesmal jedoch war seine Stimme lauter und viel bestimmter als vorher. Er ahnte das sie ihn erneut versuchen würde von sich zu drücken, aber dieses Mal würde er sie nicht so einfach wieder loslassen.
Seine Augen fielen auf ihre, wobei ihm die Schönheit und Sanftheit ihrer Augen auffiel und er sich einen Moment lang darin verlor. Wer hatte Jamie so sehr zugesetzt das sie so brutal sein konnte? Noch nie hatte er so aufgebracht und gefühlsvoll erlebt wie in diesem Augenblick. Selbst ihre Perücke, die ihr heilig war hatte sie in Stücke gerissen. "U...u...und sag mir nicht NICHTS. Denn selbst Perücke musste darunter l..l...l...leiden!! ALSO WAS IST HIER L.....L...l...l...LOS?!", die wenigsten wussten, dass wenn Elijah in stark emotionale Situationen kam, das Stottern sich merklich verringerte und seine Stimme beinahe flüssig und selbstsicher herüberkam. Er durfte gar nicht an die Möglichkeiten denken die ihm durch den Kopf gingen. Was war wenn sie verflucht wurde oder jemand gestorben war oder ihre Schwester ihr zugesetzt hatte. Was es auch war, Elijah würde es schon noch aus ihr herauskriegen und selbst wenn sie ihn zu Boden schlug, sie noch mit dem kleinen Finger festhalten bis er nicht mehr konnte. Gut, zugegeben Elijah war nicht sonderlich kräftig und mit nicht sonderlich meinte er eigentlich GAR NICHT. Trotzdem war er überrascht welche Kräfte Jamie aufbringen konnte, den Druck den sie auf seine Brust ausgeübt hatte, spürte er noch immer. Und der Schubser war auch nicht gerade von schlechten Eltern. Sie hatte jedenfalls mehr Kraft als man ihr auf den ersten Blick zutrauen würde. Vielleicht hatte sie ja schon genug Übung darin ihre Schwester zu schubsen, wenn sie ihr auf die Nerven fiel.
Möglicherweise würde sie sich ja auch abreagieren wenn sie merkte, das er wirklich ihr nur helfen wollte und sei das sie ihn einmal umarmte. Jeder hatte mal einen aggressiven Moment wo man einfach seine gesamte Wut herauslassen musste und vielleicht hatte er einfach das Pech wieder einmal zur falschen Zeit gekommen zu sein. Das wäre immerhin nicht das erste Mal für ihn, das man ihn als Boxsack verwendete. Sicher war nur eines für ihn. Er musste sich aufjedenfall umziehen, wenn er keine Erkältung kriegen wollte.
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Jamie Miller
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BeitragThema: Re: Marionettenspiele   Mo 25 Sep 2017 - 22:56

Kalt sah ich ihm direkt in die Augen, als er wieder zu stottern begann. “Kannst du nicht aufhören zu reden? Dein Gestottere geht mir tierisch auf die Nerven, merkst du das nicht? Ich kann dich nicht mehr hören, ich kann dich nicht mehr sehen. Meine Stimme klang monoton, gefühlskalt und so, als hätte ich verlernt wie man jedliche Betonungen in die Sätze packte. “Merkst du nicht, dass du unerwünscht bist? spuckte ich ihm beinahe vor die Füße. “Du kannst und sollst mir nicht helfen, also hör auf dich zu entschuldigen und zieh Leine! Zum Ende des Satzes hin wurde ich immer lauter, hatte jedoch noch nicht angefangen zu schreien. Ich sprach eher laut als dass ich zu rufen begann.
Als er mich an den Handgelenken festhielt, versuchte ich mich einen Augenblick lang zu wehren, merkte allerdings dass es sich nicht lohnte dafür die Kraft zu verschwenden, weswegen ich meine Hände locker ließ.

Je länger Elijah redete, je mehr Fragen er stellte, desto wütender wurde ich. Konnte er nicht seine verdammte Schnauze halten?! Ich befand mich momentan an einem Punkt, an dem ich die Kontrolle zu verlieren schien. Wenn er jetzt noch ein Wörtchen redete, dann – Diese Überraschung, dass Elijah mich ohne Vorwarnung anschrie, konnte ich nicht verbergen, allerdings zögerte ich keine Sekunde um ihm direkt ins Gesicht schreiend eine Antwort zu geben: “ICH HAB DOCH SELBST KEINE AHNUNG, WAS LOS IST!“ Schwer atmend funkelte ich ihn zornig an. “Wenn ich wüsste, was mit mir los ist, würde ich damit klarkommen! Aber ich hab keine Ahnung, also geh! Geh!“

Ich sah auf meine Hände hinunter, die von Elijah festgehalten wurden. Mit zusammengebissenen Zähnen versuchte ich mich seinem Griff zu entwenden, gab jedoch kurz darauf auf. Ich hatte keine Kraft mehr - ich wollte dass dieses drückende Gefühl auf meiner Brust verschwand und ich nicht weiter von den Gefühlen geleitet wurden, die ich in mir noch niemals kennengelernt hatte: Blanker Zorn und Hass.
Schwer atmend sah ich hoch in seine Augen und verweilte dort mit meinem Blick, während alles um mich herum wie in Zeitlupe vorbeischwamm. Langsam spürte ich, wie meine Wange erneut nass wurde. Die Verirrte Träne quoll aus meinem Augenwinkel hervor und rollte unentwegt über meine Wange hinunter zu meinem Kinn, wo sie langsam auf den Boden zwischen unseren Füßen tropfte. Noch immer stand ich dort und starrte Elijah in die Augen. Was war nur mit mir los? Ich hatte selbst keine Ahnung.

Plötzlich wie aus dem Nichts konnte ich die restlichen Tränen nicht mehr zurückhalten und brach laut schluchzend zusammen. Die Tränen rannen mir über das Gesicht und tränkten mein Oberteil mit Tränenflüssigkeit. Selbst an meinen Wimpern hingen kleine, vereinzelte Tropfen, die jedoch beim nächsten Blinzeln wieder abfielen. Da Elijah seinen Griff gelockert hatte, sank ich langsam nach unten in die Knie, als die Kraft in meinen Beinen nach ließ. Laut weinend landete ich etwas unsanft auf dem Boden und wischte mir mit dem Handrücken über die Wange, bevor ich mein Gesicht in meinen Händen vergrub um ungestört weiter weinen zu können.
Es musste ein komisches Bild sein, wie ich weinend zu Elijahs Füßen hockte - dazu kam noch, dass meine Perücke zerfetzt etwas weiter von mir entfernt auf dem Boden lag.
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BeitragThema: Re: Marionettenspiele   Do 28 Sep 2017 - 1:37

Er wäre beinahe gegangen, wenn er nicht die Zweifel und die Tränen in ihren Augen gesehen hätte. Sie hatte ihn fest soweit, dass er sie wirklich links liegen gelassen hätte. Andererseits gab es gute Gründe für ihn bei ihr zu bleiben. Sie war für ihn eine gute Freundin, jemand die vorurteilslos an ihn herangegangen war, ohne sein Gestotter früher wirklich zu beachten. Zumindest war das sein Eindruck von Jamie bisher gewesen. Insgeheim hatte er für sie geschwärmt, jedoch nie einen Ton gesagt. Warum auch? Es war ja nur Euphorie und nicht mehr. Sie war eine gute Freundin, die er nicht verlieren wollte. Gegen sein höher schlagendes Herz konnte er nichts, schließlich war er noch nie so nahe an einem Mädchen dran gewesen. Für ihn brauchte es nicht mal eine Berührung, wie wäre das dann erst bei einem Kuss? Wahrscheinlich ginge das gar nicht, weil Elijah mit einem schweren Herzstillstand im Krankenflügel landen würde. Andererseits war er niemand der für ein Mädchen in Frage kam, die meisten mochten diese übermäßig gut aussehenden Typen, mit ihrem Macho-Ego. Jene die Quidditch spielten, gegen die Regeln wetterten und ständig im Rampenlicht stehen mussten. So ziemlich also genau die Sorte Jungs von denen sich Elijah mit Vorliebe fernhielt.

Aber als sie ihm sagte, dass sie sein Gestotter nicht mehr hören könne, brach es ihm das Herz. Er musste es sich eingestehen, irgendwo tief in seiner Seele taten diese Worte ihm enorm weh. Vor allem das von Jamie zu hören, war als ob ihm jemand ein Messer in die Seite gehauen hätte. Es brannte sich in ihn ein und am liebsten wäre er weggerannt. Aber irgendetwas hielt ihn da. Irgendetwas sagte ihm, dass alles was er gerade gehört und gesehen hatte, nicht so gemeint war. Oder doch? Und warum wusste sie selbst nicht was los?! Sie musste doch am besten von allen wissen, wieso so sauer war. Irgendwas musste diese nicht nachvollziehbare Wut doch auslösen oder? Verwirrt sah er sie an und versuchte sie festzuhalten, damit sie nicht die nächste Dummheit beging. Zumal er nass war und keine Lust hatte noch eine Runde schwimmen zu gehen.

Daher hielt er sie mit seinen Händen gut fest, er wollte nicht das sie sich vielleicht noch weh tat oder jemand anderem und das später bereute. Umso froher war er als sie schließlich nachgab. Das sie jedoch weinend vor ihm zu Boden gehen würde und sich auf dem Boden die Augen aus dem Kopf heulte, hatte er nicht erwartet. In gewisser Weise brach ihm das noch mehr das Herz, als die Beleidigungen die sie ihm an den Kopf geworfen hatte. Er konnte das nicht mit ansehen, es tat ihm in der Seele weh sie so zu sehen. Sonst immer war sie guter Dinge, lächelte und verstand es sogar einen Elijah aufzuheitern. Das war nicht die Jamie die er kannte und das war keine Situation die er je bei ihr erwartet hätte. Sie war sonst so lebensfroh, etwas wofür Elijah sie immer bewunderte, ja sie sogar zu seinem Vorbild machte. Zumindest wenn es darum ging wie man glücklich im Leben mit sich selbst sein konnte. Sie wirkte als könnte kein Wässerchen sie trüben, als würden die Probleme der Welt an ihr vorbeiziehen, wie ein Sturm dem sie einfach auswich. Vorsichtig kniete er sich neben sie auf den Boden und sah ihr einen Augenblick zu, ehe er ganz vorsichtig ihr eine Hand auf den Rücken legte und abwartete ob sie sich wehrte. Erst dann streichelte er ihr sanft über ihren Rücken, um sie zu trösten. Diesmal jedoch sagte er keinen Ton, um sie nicht mit seinem Gestotter zu nerven.

In solchen Situationen erinnerte er sich gerne daran was seine Großmutter ihm immer erzählt hatte. Kindchen, wenn du einen Menschen tröstet, kannst du das auf verschiedene Weise machen. Nicht immer funktionieren die verschiedenen Weisen und man muss dazu stehen und dem anderen mit Einfühlungsvermögen und Verständnis entgegentreten. So du das tust, tue etwas was der andere überhaupt nicht erwartet, etwas das völlig aus dem Kontext gerissen sein könnte. Aber doch irgendwie als Aufheiterungsversuch durchgeht, sodass dein Gegenüber versteht, das du helfen willst. , das hatte seine Großmutter immer zu ihm gesagt, doch Elijah war immer zu schüchtern und zurückhaltend bei Mädchen gewesen, vielleicht war es an der Zeit einfach mal den Rat seiner Oma umzusetzen. Ganz vorsichtig, versuchte er Jamie ein stück weit aufzurichten und einen Arm um sie zu legen, auch wenn er nass war. Schweigend blieb er neben ihr sitzen und als er sie halbwegs dazu gebracht hatte sich ein wenig aufrecht hinzusetzen, blieb er neben ihr sitzen und streichelte ihr weiter über den Rücken. Dann war es soweit den Rat umzusetzen und auch wenn das missverstanden werden konnte, wollte er einfach mal sehen ob dieser Rat wirklich funktionierte. Also beugte er sich zu ihr vor und gab ihr ein minimales Küsschen auf die Wange. Gerade so, dass es vielleicht 5 oder 6 Sekunden waren, die er ihre Wange berührte, ehe er sich wieder zurückzog. Möglicherweise verwirrte sie das so sehr, dass es sie aufheiterte und Tränen aus ihrem Gesicht verbannte. Er würde ihr ja gerne ein Taschentuch anbieten, aber seine Kleidung war pitsch nass und nicht nur die. Aber er zog seinen Zauberstab aus der Hosentasche und konnte dank seines ganzen Trainings zumindest ein wenig zaubern. Leise murmelte er in mehreren Ansätzen einen Zauber, der zumindest seine Klamotten wieder trocknete. Jetzt waren nur noch seine Haare pitsch nass und die Sachen die er in den Hosentaschen hatte, was also eigentlich nur einen durchs Wasser aufgeweichte Taschentuch und ein kaputter Notizzettel war. "E..e..e....e...e..egal was du sagst...i...i...i...i..ich lass dich nicht...i...i..im Stich.", dass war aber auch schon das einzige was er sagte und setzte sich etwas näher zu ihr und legte einfach einen Arm erneut um sie (da er ja jetzt trocken war). Vielleicht würde sie sich an ihn anlehnen oder im schlimmsten Fall ihn sogar verprügeln. Aber wenigstens hatte er es dann probiert. Dummerweise konnte man die rote Farbe die sein Gesicht nach dem Küsschen angenommen hatte nicht wegmachen. Was ihm mehr als peinlich war.
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Marionettenspiele
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