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 Lösch das Licht, doch lass die Kerze brennen...

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Deborah Nox
Professor - Verwandlung
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BeitragThema: Lösch das Licht, doch lass die Kerze brennen...   Mi 12 Apr 2017 - 15:44

Es dämmerte bereits, als die blonde Frau sich langsam fragte wann genau sie das Schloss denn erreichen würde. Der Fußmarsch den sie zurückgelegt hatte um hierher zu gelangen passte irgendwie nicht mehr mit dem jetzigen überein. Hatte sie sich etwa tatsächlich verlaufen?
Deborah blieb stehen und sah sich nach ihrem Begleiter um, der wie immer gemütlicher einige Meter hinter ihr herzockelte; komplett auf ihren Orientierungssinn bauend. Doch anscheinend hatte sie diesen auf den riesigen Länderein von Hogwarts gänzlich verloren.

Sie wanderte noch ein wenig weiter und sang in einer alten Sprache vor sich hin um sich selbst ein wenig zu beruhigen. Die Melodie war einträchtig genug um sie in einen lockeren Trab zu versetzen und sie ließ sich einige Zeit lang von ihrer eigenen Stimme führen, ehe sie es doch aufgab.

Die Blonde seufzte und stemmte die Hände in den Rücken um in den Himmel zu sehen. Das merkwürdige glimmen war noch nicht ganz erloschen und zog einen hellblauen Balken durch die dämmrige Düsternis. Sie hatte schon so lange keinen Sonnenuntergang mehr gesehen – eigentlich seit dieses merkwürdige Glimmen im Himmel aufgetaucht war. Wie lange war das jetzt her?

Mandurin, der sie inzwischen erreicht hatte, stupste seinen gepanzerten Kopf in ihre Kniekehlen und sah sie etwas besorgt an. Als Deborah die Hände wieder senkte und sie auf den warmen Panzer ihrer Schildkröte ablegte, konnte sie nur mit Mühe die Tränen unterdrücken, die plötzlich aus ihr hervorzubrechen drohten. Warum überkam sie gerade in diesem Moment diese unnatürliche Traurigkeit? Was hatte das nur zu bedeuten?

Das Gefühl ebbte so schnell ab wie es gekommen war und bestätigte der blonden Frau, das diese Emotionen nicht wirklich von ihr selber zu kommen schienen. Nun etwas hellhöriger blickte sie sich um, konnte aber nichts und niemanden entdecken. Nur das Rauschen der Bäume und ein leises Plätschern, dass den nahen See verriet. Sie presste die Lippen zusammen und versuchte sich zu erinnern auf welchem Weg sie hierhergekommen war, konnte sich aber nicht mehr daran erinnern. Hier sah einiges gleich aus...

Sie wusste das sie an einer kleineren Hütte vorbei am Waldrand entlang das Seeufer hinunter gegangen war und dann irgendwo falsch abgebogen sein musste. Vom anderen Ufer aus hatte das Schloss noch zum greifen nahe gewirkt und nun konnte sie es nicht einmal mehr sehen. Die Mammutbäume und die Felsen versperrten ihr die Sicht. Es war wie ein natürlicher Irrgarten aus Bäumen und Stein. Sie schauerte.


„Mandurin... ich glaube, ich habe ein wirkliches Problem...“ Es behagte ihr nicht die Worte auszusprechen, doch sie musste ehrlich zu ihm und sich selbst sein. „Wir haben uns verlaufen.“

Der Angesprochene hob den Kopf und gab ein tiefes Gurren von sich, ehe er mit seinem Kopf pendelte und mit der Schnauze kurz in den Sand stieß.

„Einen Grund?“, fragte Deborah verwirrt. „Du meinst es gibt einen – wie kommst du darauf?“

Dieses Mal enthielt sich die Drachenschildkröte ihrer Stimme und schlenderte einmal um seine Besitzerin herum, ehe er in eine bestimmte Richtung blickte. Ohne weiter nachzufragen oder zu zweifeln ging die Hexe in die gezeigte Richtung und kam an eine seltsame Steinformation. Sie war so gerade und geordnet, dass man praktisch sehen konnte das ein Mensch darauf eingewirkt hatte.

Es war ein Halbkreis aus Stalagmiten, die der Größe nach aus dem Boden wuchsen. In der Mitte dieser Formation befand sich eine altertümliche Zeichnung auf der oberen Gesteinsschicht und in der Mitte der Zeichnung, welches ein altes Zeichen war. Stand eine schwarze, antik wirkende Holzschachtel. Sie war mit einem kleinen Schloss verriegelt und sah schon so verwittert aus wie das Gestein um sie herum.

Deborah stutzte kurz. Irgendetwas reagierte auf dieses Bild. Eine Erinnerung? Konnte es sein das sie diese Schatulle schon einmal gesehen hatte?
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Clayton Adams
Wildhüter
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Anzahl der Beiträge : 51
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5600/5800  (5600/5800)

BeitragThema: Re: Lösch das Licht, doch lass die Kerze brennen...   Do 29 Jun 2017 - 16:02

Die Sonne verabschiedete sich bereits hinter dem Horizont und die unnatürliche Kälte für den Monat wurde unbarmherziger. Sein ausgestoßener Atem war für ein paar Sekunden in Form einer nebeligen Wolke sichtbar, ehe er sich auflöste und seine Finger schienen sich langsam gegen die Bewegung in diesen Temperaturen zu wehren. Er hatte den Tag mit seinem üblichen Kontrollgang durch den Wald zugebracht, um die Schutzbänne, die über dem Gelände lagen, zu überprüfen und die Tiere in ihrem Verhalten zu beobachten. Es war nichts ungewöhnliches vorgefallen und doch hatte der Wildhüter das unbehagliche Gefühl, dass die Ruhe vor dem Sturm bald vorbei sein würde. Er hielt sich in diesen Zeiten vermehrt am Gehege der Thestrale auf und stattete auch den Granianern, die Professor Chantealee in seine Obhut gegeben hatte, häufige Besuche ab, um sich ihres Schutzes und ihres Wohlbefindens sicher zu sein. Und schließlich hatte ihn am späten Nachmittag eine Eule des Professors für Zaubertränke erreicht, welcher ihn um ein paar pflanzliche Zutaten aus den Tiefen des Waldes gebeten hatte. Kaum hatte Clayton sich in Erinnerung gerufen, wo die gewünschten Kräuter wuchsen, setzte er sich in Bewegung und war noch mitten bei der Arbeit, als die Dämmerung ihm langsam die Sicht im dichten Wald nahm und ihn dazu zwang, seine Tätigkeit am morigigen Tag fortzusetzen. Ein weißes Tuch wurde aus der Tasche seiner Lederjacke gezogen, um die bereits gesammelten Pflanzen sorgfältig darin einzuwickeln und sie anschließend vorsichtig einzustecken, ehe er sich mit einer Hand durch das halblange, dunkelbraune Haar fuhr und damit einige der leicht gewellten Strähnen aus seiner Sicht verbannte. Der Blick seiner ernsten Augen richtete sich für einen Augenblick gegen den Himmel, ehe er sich in Bewegung setzen wollte, um in seine Hütte am Waldrand zurück zu kehren.

Doch er war kaum einen Schritt gegangen, hielt er bereits inne und blickte über seine Schulter. Ganz leise, doch deutlich vernehmbar hatte der Wind eine Stimme an seine Ohren getragen. Leise melodische Klänge, die dem Wildhüter unbekannt waren und von denen er sich sicher war, sie sich nicht eingebildet zu haben. Er verengte die dunklen Augen und lauschte ansgestrengter, um die Richtung des Gesangs zu erahnen, doch da verklang das Geräusch bereits und ließ ihn in vollkommener Stille zurück. Zumindest wenn man von dem leisen Rauschen der Blätter, verursacht durch die sanften Windböen, absah. Der Wildhüter zweifelte ein wenig an seiner noch zuvor verspürten Sicherheit, dass der befremdliche Klang nicht seinem eigenen Kopf entsprungen war, doch irgendetwas in ihm riet ihm dennoch, der Sache auf den Grund zu gehen. Also machte er kehrt und beschleunigte seinen Schritt tiefer in den Wald hinein. Hin und wieder blinzelten ein paar letzte Sonnenstrahlen durch das Dickicht und nach einigen Augenblicken, trat Clayton aus dem Wald heraus ins Freie. Von hier aus wirkten die Ländereien beinahe bedrohlich, denn egal wie sehr man sich anstrengte, das Schloss war durch Felsen und Mammutbäume nicht mehr zu erkennen. Ob ihm nicht doch der Wind einen Streich gespielt hatte? Nein, denn in der Ferne erfasste sein Blick eine Gestalt, die sich in eine Richtung von ihm weg bewegte. Clayton konnte nicht einschätzen, ob es sich um einen Lehrer handelte oder ob sich jemand fremdes Zutritt aufs Hogwartsgelände verschafft hatte, weswegen er sich eilig wieder in Bewegung setzte und der Person folgte.

Es dauerte nicht lange, da erreichte er sie, denn sie war stehen geblieben und richtete den Blick nun auf eine sonderbare Formation aus Steinen, welche der Wildhüter selbst noch nie gesehen hatte. Im ersten Moment war sich Clayton auch gar nicht sicher, ob er die Gestalt, welche sich nun als Frau herausstellte, schon einmal gesehen hatte, weswegen er erst einmal mit einer leicht skeptisch wirkenden Miene an sie heran trat. Dabei fiel ihm das Wesen auf, welches neben ihr im Gras saß und seine erfahrenen Augen erkannten es als eine Drachenschildkröte. „Guten Abend...“, durchdrang der Wildhüter nun schließlich die Stille mit seiner rauen Stimme und behielt seine Gesellschaft aufmerksam im Blick. „Um diese Zeit auf den Ländereien umher zu streifen kann Gefahren bergen.“, erläuterte er weiter und gab sich der Frau gegenüber zwar nicht feindselig, aber doch bedacht, während seine dunklen Augen über ihr Gesicht wanderten.
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Lösch das Licht, doch lass die Kerze brennen...
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