Harry Potter - Foren-RPG
 
StartseiteFür NeulingeWetterMitgliederAnmeldenLogin
Gryffindor

0 Punkte

Slytherin

0 Punkte

Ravenclaw

0 Punkte

Hufflepuff

0 Punkte
____________

Orden

44 Punkte

Professoren

94 Punkte

Todesser

37 Punkte

Ministerium

22 Punkte
Hauptplotevents:

Event:



Infos:


Gesucht:


Unterricht (Gruppe 1):
Zu Starten:

Zu Beenden:

Wichtige Eilmeldungen
des Tagespropheten:



Besucherzähler
Besucherzaehler
Umloggen
Benutzername:

Passwort:


Austausch | 
 

 Schneegestöber und Blitzlichtgewitter

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Cicely Stargaze
Schüler - Gryffindor
avatar

Anzahl der Beiträge : 15
Anmeldedatum : 18.02.17

Charakterbogen
EP:
1800/2000  (1800/2000)

BeitragThema: Schneegestöber und Blitzlichtgewitter   Fr 31 März 2017 - 6:37

Schneegestöber und Blitzlichtgewitter
Gwyneth Johnson & Cicely Stargaze
11. Mai 2015
Mittag

An diesem kalten Montagmittag im Mai rieselten kleine Schneeflocken vom grauen Himmel herab, welcher den gesamten vergangenen Morgen bereits über Hogwarts und seinen Ländereien hing, wie ein schlechtes Omen.
Vor einer guten Stunde war der gefallene Regen dem langsam zu Boden sinkenden Schnee gewichen, welcher von kleineren Windstößen immer wieder vom endgültigen gen Erdboden sinken abgehalten wurde, ehe jede Schneeflocke auf kurz oder lang ohnehin dem Schmelzen zum Opfer fallen würde, da die Temperatur nicht zuließ, dass sie sich am Boden zu einer festen, weißen Decke vereinigen konnten.
Cicely war ihrer sonnigen Natur entsprechend bester Laune, als sie das Mittagessen ausfallen ließ und in ihrer leicht zerknitterten Schuluniform durch den Schnee lief, Arme ausgestreckt, immer mal wieder um die eigene Achse drehend und kindlich lachend. Sie hatte schon von Kindesbeinen an Freuden an den kleinsten Dingen empfunden, darunter hatten auch immer schon die verschiedenen Facetten des wechselnden Wetters gehört. Die meisten würden sich über solche Temperaturen im letzten Frühlingsmonat ärgern oder sich wegen dieser seltsamen Wetteranomalien Sorgen machen, doch nicht Cicely. Die blonde Gryffindor, die man möglicherweise selbst als eine Art Naturgewalt bezeichnen könnte, genoss einfach solche Augenblicke. Sich über alles und jeden Gedanken zu machen und Trübsal zu blasen würde bloß die Freuden des Lebens trüben.
Der selbst gestrickte, krumme und etwas schrille Schal, der in den Farben der vier Hogwarts-Häuser erstrahlte, hing nur lose am hellen Hals Cicelys und wehte beim Laufen hinter ihr her. Er kratze ein wenig auf der Haut und war zu lang, doch ihr gefiel es, trotz der Schuluniform der Gryffindors an ihrem Leib, gleichzeitig noch etwas zu tragen, was zeigte, dass sie zu allen Häusern stand. Auch die Wappen der Häuser hatte sie versucht aufzunähen, war dabei doch eher gescheitert, wodurch der Löwe mehr an einen Stubentiger erinnerte, die Schlange eher einem Wurm glich, der Adler zu einer Krähe geworden war und der Dachs einen Maulwurf zu imitieren schien.
In ihre rechten Hand befand sich ihr aus schwarzen Ebenholz gefertigter Zauberstab. Ihn schwang sie beim Hüpfen über die mit Raureif überzogenen Grasflächen der Ländereien in einem bestimmten Takt.
Um Cicely herum schwebten und folgten ihr goldene, glänzende Noten, welche die Umgebung mit der Melodie von 'Jingle Bells' erfüllte. Dem blonden Glückskind war sofort diese Melodie in den Kopf geschossen, als sie aus dem warmen Schloss hinaus in das Schneegestöber getreten war, dabei dachte sie zurück an das Weihnachtsfest zu ihrem 10. Geburtstag, das letzte, welches sie noch im Kreise der Familie in Los Angeles verbracht hatte, zu einer Zeit, als Cyrilla in Cicely noch ihren kleinen Engel von Schwester erblickt hatte, oder zumindest sie noch wie einen solchen behandelt hatte.
Während Cicely nun also im Takt der Musik umhertanzte, erblickte sie nahe des Verbotenen Waldes eine andere Person, die sich nicht von der kühlen Temperatur zur falschen Jahreszeit hatte ins Schloss verbannen lassen. Das Mädchen mit den leicht gewellten, blonden Haaren stand hinter einer sich auf einem Stativ befindenden Kamera, welche sie mittels eines Zaubers vermutlich vor dem Schnee schützte.
Kurzentschlossen lief sie in die Richtung des Mädchens, welche sie, nachdem sich die Entfernung zwischen ihnen beiden verringert hatte, als Gwyneth identifizierte. Ihren Nachnamen hatte sie vergessen, glaubte sich daran zu erinnern, es wäre ein geläufiger englischer Familienname.
Die Musik, die Cicely noch umgab, erreichte die Fotografin vermutlich, bevor es die Stimme der Gryffindor tat.
"Gwyn!", rief sie fröhlich, mit strahlendem Lächeln, nutze einen Spitznamen, als wären sie befreundet, dabei hatten sie in den vergangenen sechs Jahren nicht unbedingt allzu viel miteinander zutun gehabt, wodurch man sie wahrscheinlich bloß als Schulkameraden bezeichnen würde. Für Cicely allerdings ist jedes Lebewesen im Grunde ein Freund.
"Machst du gerade Fotos?", fragte sie, als sie die Slytherin erreicht hatte und die Kamera beäugte, sich um die Offensichtlichkeit nicht scherend.
"Wovon machst du Fotos?", folgte eine weitere Frage in ihrem amerikanischen Akzent. Sie konnte zwischen einem britischen, der etwas aufgesetzt wirkte und ihrem natürlichen amerikanischen Akzent wechseln, bevorzugte doch aber Letzteren, da dieser zu ihr gehörte, die sie in Los Angeles geboren wurde.
"Uh! Idee! Machst du vielleicht auch von mir welche? Dann kann ich meiner Familie welche schicken! Ich habe mich wohl nicht allzu viel verändert, wenn ich darüber nachdenke...aber ich sehe mich auch jeden Tag, woher soll ich das wissen?", sprach sie und kicherte.
Ihre großen blauen Augen, die an diesem von Grau und Weiß beherrschen Tag deutlicher als sonst hervorhoben, strahlten wie Saphire, als sie Gwyneth nun anvisierte, anstatt die Kamera zu bewundern.
Einige Eiskristalle hingen im blonden Haar Cicelys, während der Schnee weiter rieselte, der Wind nun etwas nachgelassen hatte und die Melodie von 'Jingle Bells' weiterhin die Luft um sie herum erfüllte.
"Ich liebe dieses Wetter, es fühlt sich an wie Weihnachten! Beim nächsten Schnee könnte ich vielleicht Geschenke verteilen..das wäre doch ein netter Gedanke, wer freut sich nicht über Geschenke? Einige scheinen sich nicht über das Wetter zu freuen, dann können Geschenke doch helfen!", überlegte sie laut und sah ihn den Himmel, wobei sie aufgrund der kleinen Schneeflocken, die in ihre Augen flogen, immer wieder blinzeln musste.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gwyneth Johnson
Schüler - Slytherin
avatar

Anzahl der Beiträge : 135
Anmeldedatum : 15.08.16

Charakterbogen
EP:
1800/2000  (1800/2000)

BeitragThema: Re: Schneegestöber und Blitzlichtgewitter   Mo 9 Okt 2017 - 18:44

Für den Mai zeigte sich das Wetter wieder einmal höchst untypisch, was vor allem in den Reihen der Quidditchspieler immer wieder für maulende Geräusche gesorgt hatte. Logisch, denn das Spiel auf den Besen war schon bei Schönwetter nicht gerade ein Spaziergang und wenn es dann auch noch ständig regnete - oder wie heute sogar schneite - machte das Training wohl nicht sonderlich viel Spaß. Doch auch viele andere Schüler erfreuten sich nicht gerade daran, im Frühling noch mit dicken Jacken und Mänteln herumlaufen zu müssen und im Normalfall gehörte Gwyneth Johnson auch nicht zu jenen, die sich gerne der eisigen Kälte aussetzten. Doch man könnte meinen, dass heute eine kleine Ausnahme am Programm stand, denn auch wenn sie weder eine hoffnungslose Romantikerin war, noch sich an Kitsch erfreute, ließ die Tatsache, dass sie nun frisch mit Chase zusammen war sie auch nicht kalt. Ganz im Gegenteil, denn die Zeit, in welcher die Schlangen praktisch nicht miteinander gesprochen hatten, weil ihre Gefühle füreinander sich plötzlich drastisch geändert hatten, war wohl die Schlimmste gewesen, welche Gwen bisher durchmachen musste und obwohl sie sonst überhaupt nicht der Typ für feste Beziehungen war, machte der Umstand, ihren langjährigen besten Freund nun auch als ihren Freund bezeichnen zu dürfen, sie doch unglaublich glücklich.
Dies und die Tatsache, dass sie heute gemerkt hatte, wie lange sie schon nicht mehr ihrem Hobby der Fotografie nachgegangen war, waren schließlich der Anlass dafür gewesen, dass sie das Mittagessen kurz gehalten hatte, um gleich danach den Ländereien einen Besuch abzustatten und das zeitlich untypische Winterwunderland festzuhalten. Ihre Kamera hatte sie damals von ihrem Vater geschenkt bekommen und hatte sie - nachdem sie ihre Zauberkräfte soweit ausgefeilt hatte - so präperiert, dass sie sie auch im Schloss benutzen konnte, da es sich schließlich um ein von Muggeln gebautes Objekt handelte. Doch Gwen dachte gar nicht daran, sich eine magische Kamera zu besorgen, denn diese hier hatte für die Blonde viel zu viel Charakter und persönlichen Wert. Da störte es sie auch nicht, dass die Bilder sich am Ende nicht bewegten, so wie es normalerweise unter Zauberern üblich war.

Über ihre Schuluniform hatte sie sich einen warmen, dunkelgrünen Mantel gezogen und an ihren Händen befanden sich Handschuhe, während sie sorgfältig das Stativ in den Schnee steckte und die Kamera darauf adjustierte. Das Ziel war die Peitschende Weide, die mit einer dünnen Schneedecke bedeckt war und ein Teil des schwarzen Sees, der an den Ufern kleine Eiskristalle auf der Oberfläche gebildet hatte. Ein wahrlich malerisches Bild, da der Himmel trotz des Schnees nicht trüb, sondern klar und hell war. Mit einem sanften Lächeln auf den vollen Lippen stellte Gwen sich nun hinter die fertig aufgestellte Kamera, zog ihren Zauberstab und sorgte mit jenem dafür, dass dem Gerät die Nässe des Schnees nichts ausmachte, ehe sie mit einem Auge durch die Linse lugte und die ersten Fotos schoss. Ein leises Klicken ertönte dabei, doch jenes war bei weitem nicht laut genug, als dass die Slytherin die bekannte Melodie des Jingle Bells Songs überhört hätte, welcher sich plötzlich auf sie zubewegte. Eigentlich mochte die Schlange es überhaupt nicht, wenn man sie beim Fotografieren störte, weswegen sie ein genervtes Seufzen unterdrückte und sich nach der Quelle der Musik umsah. Wenig später erkannte sie die Gryffindor Cicely Stargaze wie ein Gummiball auf sie zuhüpfen und verdrehte unwillkürlich die Augen. Viel hatten die Blondinen nie miteinander gesprochen, was weniger daran lag, dass sie zu Löwen und Schlangen gehörten, sondern eher, weil Gwen es bevorzugt hatte, einen Bogen um die Andere zu machen. Sie hatte bereits gemerkt, dass Cicely eine von den Personen waren, die ständig gute Laune hatten und andere besonders viel daran teilhaben lassen wollten - egal ob ihre Mitmenschen dies nun begrüßten oder nicht. Und obwohl Gwyneth diese Verhaltensweise bemerkt hatte, wunderte sie sich doch darüber, wieso Cicely nun so strahlend auf sie zurannte, als wären sie die besten Freundinnen.
Die Schlange hatte kaum Zeit sich darüber zu ärgern, dass Cicely sie einfach ungefragt mit ihrem Spitznamen anredete, da fing diese auch schon an zu plappern und sie darüber auszufragen, was sie fotografierte. Abermals musste Gwen die Augen verdrehen, sich nicht daran störend, dass die Gryffindor dies vielleicht bemerken könnte und war schließlich gezwungen, sich von ihrer Tätigkeit abhalten zu lassen. „Ich wusste nicht, dass man mit einer aufgestellten Kamera noch was anderes machen kann, als Fotos.“, murmelte sie genervt auf die erste offensichtliche Frage Cicelys und unterdrückte ein Seufzen. „Von der Landschaft.“, folgte die nächste absichtlich knapp gehaltene Antwort. Vielleicht wäre Cicely ja so helle, dass sie an ihrem Tonfall merkte, wie unerwünscht sie war.
Scheinbar nicht, denn schon kam die Löwin auf die Idee, dass Gwyneth Fotos von ihr schießen sollte... Na toll... „Eigentlich mache ich nicht so oft Fotos von Personen.“, sprach sie kühl und ignorierte die Tatsache, dass dies eigentlich eine glatte Lüge war, schließlich hatte sie in ihrem Fotoalbum mehr Fotos von ihrem Vater, Chase, Dario und sich selbst kleben, als von sonst etwas. Doch das brauchte die Andere ja nicht wissen. Gerade wollte die Schange sich wieder demonstrativ ihrer Kamera zuwenden, um das Gespräch damit für beendet zu erklären, da fing die Blonde schon wieder an zu reden und Gwen musste sich zusammenreißen, sich nicht mit einer Hand an die Stirn zu klatschen. „Klasse Idee, bestimmt ist es ganz leicht für jeden einzelnen Schüler im Schloss ein Geschenk zu finden.“, antwortete sie mit einem gekünsteltem Lächeln und vor Sarkasmus triefender Stimme. Sie konnte mit diesem übertriebenen Übermut einfach nicht umgehen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Schicksal

avatar

Anzahl der Beiträge : 100
Anmeldedatum : 17.08.15

BeitragThema: Re: Schneegestöber und Blitzlichtgewitter   Mi 18 Okt 2017 - 1:52

Schicksalsschlag!


Beide Blondinen schön wie Aphrodite selbst, von den Göttern gesegnet, soll sie der weiße Segen des kurzen Winters ereilen. Die peitschende Weide, ein Baum von beachtlicher Größer, bewegt einen seiner Äste und wirbelt Schnee in ihre Richtung. Sogar einen Schneeball der Cicley trifft, der andere die Kamera, sodass sie wieder neu ausgerichtet werden muss. Das Stativ wackelt zwar fällt aber nicht um. Der Baum scheint allerdings Spaß daran zu haben, mit Schnee zu werfen. BÖSER BAUM!
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
 
Schneegestöber und Blitzlichtgewitter
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Hogwarts - Dark Ages :: Inplay :: Ländereien von Hogwarts :: Ländereien von Hogwarts-
Gehe zu: