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 Ich bin nicht der für den ihr mich haltet!

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Elijah Parker
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BeitragThema: Ich bin nicht der für den ihr mich haltet!   Fr 31 März 2017 - 3:46

"W...w.w...w.w..was t..t...tust da", fragte er unsicher als er plötzlich nur noch einen Zauber spürte, der sich mit eisernem Griff an seiner Brust festklammerte und ihn in die Bewusstlosigkeit zwang. Als er aufwachte war Jinya bereits verschwunden und den Spuren nach im feuchten Boden nach zu urteilen zog sie ein Bein stetig hinter sich her. Hatte sie sich verletzt? Elijah erinnerte sich kaum an etwas was eben geschehen war, dafür fühlte er sich jedoch auf eine seltsame Art und Weise sehr gut. Noch nie in seinem Leben hatte er sich so frei und selbstbewusst gefühlt wie in diesem Moment, es war als könnte er alles schaffen. Stand er unter Alkohol? Hatte man ihm irgendwas verabreicht? Das Bedürfnis zu stottern war plötzlich nicht mehr vorhanden, die Angst die ständig Alarm in seinem Kopf schlug und die Unsicherheit die er verspürte, waren wie weggewischt. Diese Wirkung kannte er nur, wenn er ein oder zwei Bier in Hogsmeade getrunken hatte, aber erinnerte sich nicht Alkohol getrunken zu haben. Zumal er diesen niemals während der Schulzeit zu sich nehmen würde, weil es seine kognitiven Leistungen schwächte. In seinem Kopf herrschte pure Stille, nichts das ihn bei seinen Gedanken behinderte oder sich dazwischen mogelte. Es fühlte ich an, als hätte er die Freiheiten der Welt für sich entdeckt und sich endlich von einer ewig währenden Last befreit. Daher erhob er sich vorsichtig und spürte eine eigenartige Benommenheit, die ihn ein wenig schwanken ließ, seine Hände zitterten ein wenig. Doch die Gedanken in seinem Kopf, motivierten ihn aufzustehen und dieses Gefühl einfach mal auszuleben. Er machte sich auf den Weg zurück zum Schloss, sein Schritt war zügig und zur Abwechslung spiegelte seine gesamte Körpersprache seine veränderte innere Haltung sofort wieder. Die Hände waren nicht mehr wie sonst  bei dem stotterndem schüchternen Elijah in der Hosentasche versteckt, sondern wankten an ihren jeweiligen Seiten im Gehen hoch und runter, wie ein Pendel das in Bewegung gesetzt wurde. Sein Blick hatte sich verändert, in seinen Augen war etwas düsteres aufgetaucht, das zurückhaltende Lächeln hatte sich ziemlich fies geformt und seine Blicke waren mit einem schlag sehr viel provokanter und herausfordener als sonst.
Seine Gedanken zu ordnen war kaum möglich und teilweise ängstigten ihn die Gedanken die in seinem Kopf nun vorrangig waren.
War das überhaupt noch der Ravenclaw den alle sonst  gekannt hatten? Kaum noch etwas schien von ihm selbst übrig zu sein und die Gedanken die ihm durch den Kopf schossen wirkten einerseits fremdartig und gleichzeitig vertraut, so als hätten sich zwei Gehirne zusammen zu einem geschlossen. Da war dieser plötzliche Drang sich zu beweisen, die neuen Fähigkeiten die in seinem Kopf erwachten auszuprobieren, um herauszufinden wo seine Grenzen waren. Auf der Mitte des Weges blieb er stehen, Flashbacks wie Blitze schossen durch seinen Kopf, sie waren wie Erinnerungsfetzen die aber nie stattgefunden hatten.

Heiser raunte sie auffordernde Worte, er sollte nicht aufhören mit dem was er tat. Er konnte die weibliche Stimmen seinem Kopf nicht zuordnen, sie wirkte verzerrt und doch war ihre Stimme anregend, beinah so anregend das sie ihn verrückt machte. Er sah ihr Gesicht vor seinem geistigen Augen. Seine Hände hielten ihre an die Wand gedrückt fest, während er sich mit seinem Körper ganz nah an sie herandrückte und sie beide einen mehr als leidenschaftlichen Kuss teilten. Sie forerte ihn heraus, wollte das er sie berührte und lockerte seinen Griff, ehe sie seine Hand packte und ihn dazu aufforderte über ihren Oberkörper zu streichen. Seine Gedanken wurden immer intensiver, er spürte die weichen  Lippen auf seinen, die zärtliche Stimme an seinem Ohr und ihren Atem auf seiner Wange. Ein merkwürdiges Verlangen kam in ihm auf, seine Gefühle spielten vollkommen verrückt, so als ob es einen Kampf geben würde zwischen dem was man als sein altes Ego und sein neues bezeichnen würde. Unbändige Lustgefühle machten sich breit, seine Ausgeglichenheit war verpufft, sein Wunsch nach Nähe wurde zunehmend unstetig. In dem einen Moment fühlte es sich so an als würde er innerlich in Flammen stehen, im anderen fühlte er sich wieder so selbstbewusst und voller leidenschaftlicher Gefühle, die er nur zu gerne mit jemandem teilen würde. Wie gerne würde er seine Gedanken gerade mit einem dem weiblichen Geschlecht angehörigen Wesen teilen.

Doch so schnell wie diese Gefühle gekommen waren, zuckten plötzlich neue Bilder in seinem Kopf hervor. Schreckliche Schreie, Menschen die durch den bekannten Folterfluch sich auf dem Boden windeten, während er sich an ihrem Leid ergötzte. Die Befriedigung ihnen beim leiden zu zusehen war unnormal groß. Der Spaß daran den Spieß herumzudrehen wuchs von Minute zu Minute. All die Peinlichkeiten und das Kichern von Schülern wenn er stotterte. Wie gerne würde er nur so zum Spaß für einen oder zwei Tage mit ihnen tauschen, sie verfluchen und für immer in ihrem Unglück baden lassen. Die Versuchung sich von jeglicher moralischer Last loszusagen war unglaublich groß. Ohne Moral, ohne Gesetze und Pflichten war man ein freier Mensch. Man konnte tun und lassen was man wollte. Wieso sich dauernd unterkriegen lassen, wenn man den Menschen auf eine sardistische Art und Weise zeigen konnte, wie wirkliches Leid und Verderben aussah.
Was war los mit ihm? Rache war noch nie sein Ding gewesen, er hätte sich nie vorstellen können einen Menschen so schwer zu verletzen und ihn in den Wahnsinn zu treiben. Diese Gedanken war normal und fühlten sich außerdem sehr künstlich an, als wären sie eingepflanzt worden. Aggressivität, Zorn, Hass, unkontrollierte Wut, all das stieg aus den verborgenen Tiefen in ihm auf. Seine Zähne rieben aufeinander sodass sie anfingen zu knirschen, seine Fäuste ballten sich zusammen so dass seine Handknochen und Äderchen so deutlich wie noch nie hervor stachen.

Tiefe Atemzüge und ein kurze Pause halfen ihm sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Er musste sich so schnell wie möglich einem Professor anvertrauen, um herauszufinden was mit ihm los war. Demzufolge war es das beste sich direkt an die Schulleiterin zu wenden. Nur was würde mit ihm geschehen? Wenn er ihr von seinen Gedanken berichtete, würde sie ihn ins St Mungo abschieben, weil er eine Bedrohung für alle an der Schule war. Mit einem Mal würde er das Paradies, seinen Verstand und seine Zukunft verlieren. Man würde ihn als verrückt abstempeln und nie wieder in Freiheit lassen. Nein! Dieses Urteil durfte er sich nicht antun, Elijah musste das allein durchstehen, ohne fremde Hilfe und besonders ohne das irgendjemand davon erfuhr. Die Gefahr, dass ihn verraten könnte war viel zu groß. Jeder um ihn herum, egal ob Freund oder Feind, war damit ein potenzieller Gegner für ihn. Ein schlechtes Gewissen, eine übertriebene Sorge könnten Freunde schon dazu animieren hinter seinem Rücken eigenmächtig zu handeln. Seine Eltern würde ihm das verzeihen, sie würden ihn nie wieder sehen und vermutlich wäre damit sein ganzes Leben verpfuscht. Die letzten Jahre hatte er so hart gearbeitet und so viele Rückschläge eingesteckt durch sein Stottern, dass er nicht bereit war das alles aufzugeben. Niemand durfte sich ihm in den Weg stellen.

Plötzlich wurde ihm bewusst, dass diese Gedanken und das enorme Selbstbewusstsein das er verspürte möglicherweise ein Geschenk an ihn waren. Vielleicht hatte das Ereignis mit dem Mädchen etwas damit zu tun? Hatte man ihm vielleicht etwas entfernt ? Sowas wie einen Fluch? Möglicherweise hatte ihn seit seiner Geburt damit belegt und nun da er fort war, kam der wahre Elijah zum Vorschein. Sowas solls ja geben. Doch die Wahrscheinlichkeit dafür lag bei knapp einem Prozent. Mit anderen Worten es war völlig irrsinnig alleine diese Annahme in Betracht zu ziehen. Seine Gedanken schweiften ab, er spürte wie er von einem Extrem ins andere verfiel. Daher atmete er erneut tief durch und versuchte sich seine nächsten Schritte zu überlegen. in den Gemeinschaftsraum gehen, am besten in den Schlafsaal und so tun als würde er schlafen. Ja, so würde hn jeder in Ruhe lassen. Vielleicht war er einfach nur erledigt oder aber er litt unter einem Mangel von Rem-Schlaf. Er hatte mal in einem Journal der Muggel über Traumentzug und dessen fatalen Auswirkungen gelesen. Auch wenn er viele der medizinischen Begriffe nicht verstanden hatte, war es doch eine Möglichkeit die er nicht ausschließen durfte.

Langsam aber sicher, setzte er sich gerade in Bewegung, als er plötzlich ein Mädchen vor dem Haupttor sah, man konnte nicht erkennen ob sie nun rein oder raus auf die Ländereien wollte. Als er näher kam, erkannte er Gwyneth Johnson, eine junge Slytherin mit einer zwar wundervollen Figur, aber einem eher fragwürdigem Charakter. Elijah hatte er ihr nie über den Weg getraut, ihre Wege waren für ihn unergründlich und er konnte nicht abschätzen ob sie eine Diva unter den Slytherins war oder aber ein Snob oder vielleicht ein ganz nettes Mädchen, das er nur falsch einschätzte. Erneut gingen ihm ziemlich viele Gedanken durch den Kopf, möglicherweise hatte er eine Vision von ihr und sich gehabt? War sie das Mädchen aus seinen Flashbacks? Nein, völlig ausgeschlossen, sie hatten nie wirklich engeren Kontakt. Klar, man begegnete sich hier und da mal, sah sich an, nahm gemeinsam am Unterricht teil oder sah den je anderen in der großen Halle. Aber da er nicht gerade ein Mensch der großen Worte war, hätte nie ein großer Kontakt entstehen können.

Obwohl er noch kurz zuvor sich in den Gemeinschaftsraum begeben wollte, ging er nun auf Gwyneth zu. Sie war die ideale Person um sein neues Selbstbewusstsein auszutesten und alle Schüler inklusive sie vollkommen zu verwirren. Alle kannten ihn nur als schüchternder Stotterer und nun würden sie plötzlich einen ganz anderen Elijah vor sich wiederfinden. Wenn die Nachricht sich erst einmal verbreitete, würde ihn so schnell kein Schüler mehr amüsiert anschauen. Leise, ohne das sie ihn gehört hatte offenbar blieb er hinter ihr stehen, "Gwyneth Johnson, genießen wir unsere Freizeit oder langweilst du dich nur?", seine Stimme...sie war deutlich, genau und zielgerichtet. Kein Stottern mehr, sein größter Wunsch hatte sich erfüllt. Sein Lächeln wirkte ein wenig schlangenhaft und sein Kopf schien sich manchmal ebenfalls wie der einer Schlange hin und her zu bewegen, aber nur ganz dezent, sodass er nur Gwyneth es wirklich wahrnehmen könnte. "Du bist 16 Jahre alt, Haus Slytherin, es gibt das Gerücht das du mit Chase Camphell zusammen bist, einem ziemlichen slytherin aus dem Adel. Und wo wir gerade bei Muggeln sind, mich würde nur zu gerne einmal interessieren, wieso du Muggelkunde gewählt hast. Kein sehr typisches Fach für dein Haus oder?", es war schwer über sie ein Profil zu erstellen, sie einzuschätzen und herauszufinden ob sie genauso zum Abschaum der Schule gehörte wie dieser Brian Healy oder andere verdorbene Gestalten. Für einen Moment hatte er das Bedürfnis ihr eine Strähne beiseite zu schieben und im anderen wiederum den Drang sie für so manchen anderen Schüler leiden zu lassen. Glücklicherweise hatte er sich gerade so unter Kontrolle, dass er sich zurückhalten konnte. "Vermutlich bist du beschäftigt, aber ich dachte du hättest vielleicht gerade nicht soviel zu tun und hast Lust mit mir einen Spaziergang zu machen. Wird langsam mal Zeit, dass wir uns mal miteinander unterhalten. Schließlich gehen wir ja schon so lange in denselben Jahrgang. Meinst du nicht auch?", erneut lächelte er, was eher missraten und ziemlich hinterhältig, wie das Grinsen des Teufels wirkte. In seinen Augen leuchtete etwas, es war der Glanz von Undurchdringlichkeit, man konnte ihm ansehen das sich alles an ihm verändert hatte. Haltung, Sprache, Höflichkeiten, einfach alles."Also? Ja oder Nein?", hakte er nach und wartete freudig auf den Augenblick in dem ihr die Kinnlade zu Boden fallen würde, wenn der kleine stotternde Elijah plötzlich das Selbstbewusstsein eines Slytherins besaß. Es amüsierte ihn nicht nur Menschen zu beobachten, sondern auch ihre Reaktionen wenn er etwas völlig unerwartetes tat.
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Gwyneth Johnson
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BeitragThema: Re: Ich bin nicht der für den ihr mich haltet!   Di 27 Jun 2017 - 16:21

Es war ein warmer Sommertag. Zu warm eigentlich, wenn man daran dachte, dass erst Mitte April war, doch so ungewöhnlich die Temperaturen auch waren, schienen sich die Schüler des Schlosses allesamt einig darüber zu sein, dass man dies doch ausnutzen musste. Der Innenhof war voll mit jenen Schülern, die normalerweise in der Bibliothek oder ihren jeweiligen Gemeinschaftsräumen lernten und auch auf den Ländereien fanden sich um einiges mehr Leute, als es normalerweise der Fall war. Gwyneth war bis vor ein paar Augenblicken selbst noch mit ihrem besten Freund Chase am See gesessen und obwohl sie eigentlich einen Berg an Hausaufgaben zu erledigen gehabt hätten, hatten sie ihre Federn kaum angerührt, sondern einfach einen entspannten Nachmittag verbracht. Was sollte es denn auch, schließlich würden die Hausarbeiten auch warten. Später war auch Dario zu ihnen gestoßen, welcher mit Chase noch zum gemeinsamen Musizieren verabredet gewesen war und nachdem die Jungs zusammen aufgebrochen waren, hatte sich Gwen nun doch noch ein wenig an ihre Bücher gesetzt. Dies allerdings kaum mit viel Erfolg, da es ihr schon bald zum Hals rausgehangen war, sich in die öde Materie der Zaubereigeschichte zu vergraben. Also war sie noch ein wenig in der warmen Sonne geblieben, ehe sie ihre Sachen zusammen gepackt hatte, um zum Schloss zurück zu kehren. Nicht, um das mit den Hausarbeiten drinnen nochmals zu versuchen, sondern weil sie noch einen Brief an ihren Vater hatte abschicken wollen. Die Blonde hatte gerade das Hauptportal erreicht, als plötzlich hinter ihr eine Stimme ertönte, die ihr zunächst vollkommen fremd erschien. Zudem hatte sie auch gar nicht gemerkt, dass jemand so nahe an sie heran getreten war.

Forschend sah sie über ihre Schulter und staunte nicht schlecht, als sie den stotternden Kerl aus Ravenclaw vor sich hatte. Sie wusste im ersten Moment nicht einmal seinen Namen, da sie in ihrer gesamten Schullaufbahn noch nie ein Wort mit ihm gewechselt hatte. Dies war für ihre Verhätnisse nicht unbedingt etwas ungewöhnliches, gab es wohl noch einige andere Mitschüler, die zwar in ihrem Jahrgang waren, doch trotzdem ließ sich die Schlange nie zu einem Gespräch mit ihnen herab. Wozu auch? Diejenigen, mit denen sie etwas gemeinsam hatte, kristallisierten sich ohnehin im Laufe der Zeit heraus und nach sechs Jahren glaubte Gwen kaum daran, bei irgendjemandem, den man doch jahrelang zumindest im Unterricht erlebte, noch eine Überraschung zu erleben. Wie es schien, war heute jedoch der Tag gekommen, an dem sie diese Einstellung nochmal zu überdenken hatte, denn der Typ vor ihr wirkte auf einmal ganz und gar nicht mehr wie der stotternde Langweiler, den sie immer in ihm gesehen hatte. „Würde ich mich langweilen, könntest du mir da wohl auch nicht weiterhelfen.“, gab sie schließlich zurück, nachdem sie beschlossen hatte, sich ihre Verwunderung über sein selbstbewusstes Auftreten nicht anmerken zu lassen. Vielleicht hatte er ja irgendeinen Zauber an sich ausprobiert, der ihm mit seinem Gestottere half und glaubte jetzt, weil er zusammenhängende Sätze sprechen konnte, war er der Größte. Erbärmlich...
Fast hatte die hübsche Blondine schon auf dem Absatz kehrt gemacht, denn es musste ihr wohl im Gesicht geschrieben stehen, dass sie keine große Lust darauf hatte, den Ravenclaw für seine gelungene Sprache zu beglückwünschen, doch dieser war scheinbar noch nicht fertig und erhob erneut seine ungewöhnlich feste Stimme. Gwen hielt in ihrer Bewegung inne und zog nun eine ihrer fein geschwungenen Augenbrauen nach oben, während sie Elijah - wie ihr in dem Moment wieder einfiel - zuhörte. „Ganz ehrlich, mit stalken bekommst du auch kein Mädchen ab. Wie wäre es, wenn du dich um deine eigenen Fächer kümmerst?“ Es war keine Frage, auf die sie eine Antwort erwartete, doch etwas im Blick ihres Gegenübers ließ nun doch ein leichtes Unbehagen in Gwyneth aufsteigen. Hätte er tatsächlich einen Zauberspruch gefunden und angewendet, der ihm beim Stottern half, wieso war dann seine gesamte Körperhaltung so anders? Diese verschlagene Hinterhältigkeit in seinen Augen war etwas, das sie bei gewissen Slytherins kaum überraschen würde, doch Elijah war doch normalerweise so unauffällig, dass sie sogar seinen Namen vergessen hatte. Was sollte dieses Spiel?

Es wurde mit jeder Sekunde schwieriger, ihr Gegenüber nicht vollkommen entgeistert zu fragen, ob er sich irgendeine seltene Krankheit eingefangen hatte, denn nun forderte er sie auch noch zu einem Spaziergang auf. Soll das ein Witz sein?? Was wollte er denn damit bezwecken? Eigentlich wäre die Antwort von vorn herein klar gewesen, doch da war wieder dieses eigentümliche Grinsen, das Gwen nun sogar einen Schauer über den Rücken laufen ließ. Wie schlecht würde er es auffassen, wenn sie nein sagte? In jeder anderen Situation hätte die Blonde wohl gelacht und Elijah stehen gelassen, doch scheute sie sich nun davor, ihm den Rücken zuzudrehen, obgleich die vernünftige Stimme in ihrem Kopf, sie die ganze Zeit daran erinnerte, dass sie mitten am Hogwartsgelände waren und demnach nicht viel passieren konnte. Entgegen ihres eigentlich Bedürfnisses, auf der Stelle in den sicheren Gemeinschaftsraum zu verschwinden, zu dem Elijah keinen Zutritt hatte, reckte sie ihr Kinn und nickte knapp. „Wenns denn sein muss. Auch wenn mir schleierhaft ist, worüber wir uns großartig überhalten sollen.“ Glücklicherweise spiegelte ihre Stimme das Unbehagen, das sie empfand, noch nicht wider und während ihre blauen Augen sich nun eindringlich auf Elijah richteten, wartete sie, dass er den ersten Schritt machte. Wenn ich das mal nicht bereue...
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Elijah Parker
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BeitragThema: Re: Ich bin nicht der für den ihr mich haltet!   Mi 20 Sep 2017 - 20:16

"Um meine Fächer? Das hab ich schon längst, sowas langweilit mich. Ich liebe die Herausforderung. Außerdem stalke ich nicht, ich sammle Daten und das was ich hin und wieder aufschnappe. Und die meisten Informationen sind wohl ziemlich offensichtlich. Dein Umhang und die Sache mit dir und Chase brauchte ich nicht mal aus Gerüchten abzuleiten, sondern einfach wie du dich in seiner Gegenwart gibst. Deine Körpersprache ändert sich in seiner Gegenwart. Genauso wie sie sich gerade verändert hat. Es gibt einfach Dinge, die man mit purer Beobachtung und logischen Schlussfolgerungen einfach herausbekommt.", eigentlich war es gar nicht Elijahs Stil mit seinen Verstandeskräften anzugeben und seine Schlussfolgerungen so angriffslustig weiterzutragen. Aber in diesem Moment fühlte es sich nicht nur gut, sondern auch sehr amüsant an. Die Augen dieses Mädchens hatten sich verändert und er ahnte, dass er sie verwirrt hatte. Gut, alles verlief genau nach Plan und egal welches Wunder er das auch verdankte, es musste unbedingt noch etwas anhalten.

Also setzte er sich mit ihr gemeinsam in Bewegung, sein Kopf bewegte sich manchmal immer etwas zur Seite, beinahe wie der einer Schlange. "Ist ein komisches Gefühl, nicht wahr? Wenn man plötzlich merkt, das eine Person auch ganz andere Facetten hat, ähnlich wie der Gott Janus, der Gott der tausend Gesichter. Vorurteile helfen da nicht viel, wenn du keine Grundlage hast auf der du dein Urteil fällst. Du bist überrascht, gib es doch zu. Vielleicht denkst du ja endlich mal um und hörst auf, dein Umfeld zu unterschätzen, Madame Diva.", das er sie wirklich in dem Moment als Diva bezeichnete hätte er nicht gedacht, "aber was dir an Menschenkenntnis fehlt, scheinst du wirklich durch dein Aussehen wieder auszugleichen.", führte er kokett fort und sah wie eine Schlange sichtbar an ihrem Körper herunter. Seine Stimme hatte einen ironischen Unterton, während sein Gesicht weder lüsternd noch wirklich Schürzenjägerhaft aussah, sondern eher neutral und ungebunden.

"Dennoch hast du schon länger mein Interesse und da ich weiß wie ihr aus Slytherin so tickt, würde ich doch wissen was DU ganz speziell du von mir denkst. Sicherlich nicht das was du jetzt für ein Bild dir gerade bildest. Also? Erzählst du es mir? Oder gibst du dich schweigend und wirst jetzt auf typisch menschliche Art deine Verteidigung aufbauen, in dem du mir mit Sarkasmus und vorschobener Wut entgegenkommst? Deine Barrieren - lass es dir jetzt gesagt sein - helfen dir nicht.", fuhr er fort und ging in Richtung verbotener Wald und das obwohl die Schulleitung schon seit längerer Zeit davor warnt. Schließlich gab es schon mehrfach Übergriffe auf Schüler und die sollten sich schließlich nicht wiederholen. Dennoch ging er bewusst mit ihr das Risiko ein, die Frage war nur wie lange sie an ihm dran bleiben würde, denn er beabsichtigte insgeheim die Waldgrenze zu überschreiten. Auch wenn sie es nicht wollte, drang ein Teil ihrer Körpersprache zu ihm durch und zeigte ihm wie unsicher sie war, was mit ihm nicht stimmte. Alles was sie über ihn wusste oder auch nicht wusste, war garantiert nun durch das jetzige Bild negiert. Ihm gefiel es sie so dermaßen zu verwirren, doch die Bilder gingen ihm nicht aus dem Kopf, Bilder die Gewalt und viele andere Dinge beinhalteten, die eigentlich überhaupt nicht zu seinem Charakter passten. Hier und da verkürzte er sogar seinen Abstand zu Gwen, sodass sich manchmal ihre Arme miteinander berührten oder sogar schon ihre Schultern. An seinem Gang konnte man sehen, dass das kein Versehen sondern pure Absicht war. Ob er damit wirklich Nähe zu ihr aufbauen wollte oder nicht war daran allerdings nicht ersichtlich.
"Ich sag dir jetzt mal was ich über dich denke und wie ich dich einschätze. Du kommst definitiv aus gutem Hause und bildest dir ein, du könntest über andere urteilen die laut deiner Einschätzung nicht auf deinem Niveau sind, ähnlich wie dieser Healy Spinner. Der Typ fährt voll auf dich ab, hat aber etwa nur ein zehntel deines Verstandes. Deine Art und Weise wie du Menschen wie mich sonst abspeist ist nur eine Maske, in Wirklichkeit willst du den Menschen nur nicht dein wahres Ich zeigen. Eben weil du Angst hast, dass sie dich dann nicht mehr mögen und deshalb ziehst du dieses Schmierentheater ab. Du bist gar nicht so oberflächlich wie du tust, aber körperlich würde ich sagen bei Chase sehr aktiv. Ja, Leidenschaft und Gefühle sind bei dir an oberster Stelle. Du interessierst dich auch nur für einen gewissen Typ Mensch, der Rest ist dir scheiß egal. Du schreibst allgemein gute Noten, auch wenn dich einige Fächer sichtlich anöden und das du nicht die übliche Slytherin bist, wie man sie sonst beschreiben würde, beweist schon das du im Muggelkunde Unterricht sitzt. Es sei denn deine Eltern hätten dich dazu gezwungen, aber ehrlich wozu sollte das schon gut sein? Du kannst sogar eigentlich ganz freundlich sein, aber du liebst es nunmal sarkastisch und schlagfertig bei anderen herüberzukommen. Sowas gibt dir Mut und hilft dir in Slytherin klar zu kommen. Du stehst gerne im Rampenlicht, was wohl der Grund für deinen ewig langen Flirt gewesen sein dürfte und die Tatsache das du Brian so abgebrüht hast abblitzen lassen, zeigt deutlich wie du dich in dem Moment über ihn gestellt hast. Allerdings bist du nicht der unsichere Typ, im Gegenteil eine solche Maskerade ist geradezu davon abhängig das sie von einer selbstbewussten humorvollen Person gespielt wird. Chase passt zu dir, er ist nur eine ganze Spur...naja überheblicher. Aber von den Slytherins die ich kenne, hast du bei weitem noch einen relativ annehmbaren Verstand mit einer differenzierten Gedankenstruktur. Auch wenn du gerne was anderes vorgibst, beobachtest du deine Umgebung sehr genau, fast schon ein wenig zu kleinlich. Das du was für dich tust, braucht man nicht zu erwähnen, dein Aussehen spricht Bände und die Schlange an Jungs die dir hinterher sieht wenn sie sich unbeobachtet fühlen, ebenso. Mich interessiert aber nicht die Gwyneth die du glaubst spielen zu müssen, sondern das was dahintersteckt. Also lassen wir bitte dieses schlechte Schmierentheater.", mit einem gestochen scharfen Blick mustert er sie und grinst etwas angeberisch. "Na? Liege ich falsch?"
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