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 No one hurts my family and lives. No one! - Oder wie man einen Vampir bettet so schläft man....

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Farine Chantealee
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BeitragThema: No one hurts my family and lives. No one! - Oder wie man einen Vampir bettet so schläft man....   So 12 März 2017 - 23:03

Der Friedhof am Jefferson Square am 04.05.15 um 2 Uhr morgens pünktlich. Der Frieden hält aus, weil er nicht vertraut und aushält, was man auf ihn baut. Doch eines Tages, so sein Sehnen, kriegt er die Chance, sich aufzulehnen. Menschheit, du bist in Gefahr... der Tag der Rache, er ist nah! Recherchen waren nötig gewesen, auch wenn sie die meisten Informationen noch hatte, rekonstruieren konnte und Logan kontaktiert worden war – von dem aber keine Antwort kam. Grade noch hatte die Hexe an ihrem Schreibtisch gesessen, die Hände vor dem Gesicht liegen gehabt und dem Schlagen der Uhr zugehört. Es zwar halb zwei am Morgen des vierten Mai zweitausendundfünfzehn. Sie trug wie immer dunkle, unauffällige Kleidung im viktorianischen Stil, die Haare waren zu einem strengen Dutt gewunden und der schwarze Umhang lag auf der Rückenlehne des Stuhls. Kjell müsste jeden Augenblick kommen um sie abzuholen. Sie hatte Professor Melbourne sicherheitshalber gesagt, dass sie einen wichtigen Termin hatte und er derweil ihren Platz einnehmen sollte. Es ginge um weitere Recherchen. Gelogen hatte sie dabei nun nicht, auch wenn sie die Wahrheit ein wenig gedehnt hatte. Alsbald war es auch soweit. Kjell trat in den Raum, die Hexe erhob sich und schmiegte sich in seinen Arm, nachdem die Türe verschlossen war und sie apparierte sich und den Isländer an den Ort den sie aufzusuchen gedachten.

Ein für Muggel unsichtbarerer Ort breitete sich vor ihnen aus. Ein ehemaliger Pestfriedhof, jetzt umfunktioniert als Ort der Trauer für jene Hexen und Zauberer aus gutbetuchten Familien und vorallem reinblütigen Familien der magischen Welt. Alt waren die Grüfte, teils verfallen die Grabsteine, verwitterte Grabplatten und verwelkte Blumen. Es roch nach Tod. Kalt lief es der Astronomin über den Rücken, während sie fester die Hand des Zauberers hielt und tief einatmete. Der süßliche Duft breitete sich aus und schaffte es, dass es ihr flau wurde. Der Mond wanderte über das Firmament, die Wolken zeichneten kleine Muster auf die unebene Erde. „Halte dich im Hintergrund, ich möchte nicht, dass er dich gleich sieht.“ Flüsterte sie. Kjell war quasi ihre Lebensversicherung. Und doch hatte der Vampir die Hexe allein zu sich gebeten. Nun war sie bereit sich dem Monster zu stellen. Omnia Lux,... nein. Solanum... nein... Solaris... Sie schloss kurz die Augen und atmete tief durch. Eines zumindest durfte klar sein, ihr Herz schlug so laut, dass sie Kjells eindeutig übertönen würde. Sie löste sich und ging angemessenen, langsamen Schrittes zwischen den Gräberreihen durch, achtete hier und da auf die Namen, bis sie an einem Grab ankam, was ehrwürdig und vorallem eher wie eine Gräberstätte samt Gruft anmutete. Rials. Was wollte dieser verdammte Blutsauger nur von der brünetten Hexe. Nun galt es eben dies herauszufinden.
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Aykjell Sigurdsson
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BeitragThema: Re: No one hurts my family and lives. No one! - Oder wie man einen Vampir bettet so schläft man....   Mo 13 März 2017 - 22:40

In völliger Ruhe hatte sich der Isländer auf das Treffen vorbereitet, mit allem was man so brauchen konnte um einen Vampir zu töten. Garotte aus Silber, ein Pflock aus Holz, ein kleines silbernes Kreuz, ein Fläschen mit Weihwasser… vieles mochte Historie sein, manches Aberglaube, aber mindestens mit der Garotte, dem Pflock und seinem Messer würde er auf nichtmagische Art und Weise weiterkommen. Und die Runen… Kjell lächelte und schloss den letzten Knopf des pechschwarzen Baumwollhemdes. Er war vollständig in schwarz gekleidet, selbst die Stiefel waren schwarz und die blonden Haare waren unter einem Umhang mit Kapuze verborgen. Noch eine Pestmaske und er hätte getrost den Friedhofswärter spielen können, nun wo er darüber nachdachte… warum nicht? Er schüttelte den Kopf und verließ seine Gemächer. Zeit das Weib zu holen.

Die Reise selbst nahm nicht viel Zeit in Anspruch, der Ort an den sie reisten war unwirtlich. Ihm haftete der Gestank des Todes und der Zeit an. Und noch mehr. Noch bevor sich Kjell vollständig manifestiert hatte löste er sich von Farine, verwandelte sich in die Pumagestalt und schlich davon. Die Jagd war eröffnet und es würde ihm eine reinste Freude sein den Vampir zu jagen. Er witterte und ließ seine Frau keine Sekunde aus den Augen während sie sich über den Friedhof bewegten. Kjell sprang von einem der großen Grabmäler zu einem kleineren und schließlich auf den Boden hinter einem besonders hohen. Hier würde er Stellung beziehen und das Ganze beobachten und sich mit seinem Opfer vertraut machen. Er verwandelte sich zurück, stellte den schwarzen Kragen des Mantels auf und zog sich die Kapuze tiefer in die Stirn. Reglos verharrte er an dem mannshohen steinernen Kreuz und beobachtete Farine. Abwartend, lauernd und bereit ein Blutbad anzurichten.
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Julian Melark
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BeitragThema: Re: No one hurts my family and lives. No one! - Oder wie man einen Vampir bettet so schläft man....   Do 16 März 2017 - 8:04

"Seit ihr bereit mein Meister? Die Zeit ist gekommen, euch der Kontrolle über die Schulleiterin zu bemächtigen!", zischte der Mann unter der dunklen Kapuze dessen rechtes Auge weiß und milchig wirkte. Er hatte es für seinen Meister in einem Kampf geopfert, um ihm den Schmerz zu ersparen. Für Julian war diese Loyalität durchaus von Nutzen, denn schon bald würde er treue Anhänger wie ihn damit betrauen die Welt neu aufzubauen und nur die am Leben zu lassen die wirklich würdig und mächtig genug waren, um den Ansprüchen des dunklen Dämons Melark gerecht zu werden. Das große Spiel konnte beginnen! Schon bald würde er die Schulleiterin unter seiner Kontrolle haben und mit der großen Bibliothek endlich eine Möglichkeiten finden, den unbrechbaren Schwur aufzulösen und den dunklen Lord zu stürzen. Sein Banner würde sich erheben und sobald er frei war und Hogwarts unter seinem Griff war, würde er all die Todesser unter seiner Führung versammeln können. Über Generationen hinweg würde er herrschen und die Ausbildung junger Hexen und Zauberer in eine neue Ära der Stärke und Macht führen. Es war eine Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet der Friedhof auf dem er die Familie Rials beerdigte, nun sein größter Sieg seinen Anfang nehmen würde. Eigentlich war es schon beinahe schade, dass er die Familie Rials selbst ausgelöscht hatte, an diesem Tag hätten sie seinen Triumph miterleben können, nur um dann in dem Wissen zu sterben, dass er schon bald die ganze magische Gesellschaft kontrollierte.
Aber bevor dies geschehen konnte, musste er das Wissen der Schulleiterin haben. Doch auch wenn sie jung war, galt sie immer noch als hochintelligent und ziemlich gerissen. All seine Informationen über sie und ihre Familie wiesen einzig und allein auf die unglaublichen magischen Fähigkeiten hin, die sie in sich trug. Nicht umsonst hatten die Schulräte sie auf diesen Posten berufen und zur jüngsten Schulleiterin des Jahrhunderts gemacht. Nur ein Narr würde annehmen, dass sie tatsächlich allein zu dem Treffen erscheinen würde. Mit großer Sicherheit waren wahrscheinlich Auroren da, aber irgendjemand anders würde dazukommen und das Spiel um die Macht noch ein wenig interessanter gestalten. Oh wie gerne würde er gegen sie kämpfen und dabei zusehen wie sie vor seiner geballten Macht zugrunde gehen würde. Aber er durfte sich jetzt nicht seiner Mordlust ergeben, sondern klug handeln um ihr immer einen Schritt voraus zu sein. Deshalb würde er nicht selbst das Geschäft abwickeln, sondern seinen treuesten Anhänger vorschicken. Sie spielten Schach und jeder Fehler wurde mit einem vernichtenden Schlag bestraft. Umso mehr erregte es ihn, diesem Spiel aus der Ferne zu zu sehen, ihre Reaktionen im Gesicht ablesen zu können, die Angst zu spüren die sie durchlief, wenn sie erkannte das sie sich ihm unterwerfen musste.

Er zog seine Kapuze tief ins Gesicht und sah mit seinen bedrohlich wirkenden gelblichen Augen, zu seinem Anhänger, dem er kurz zunickte. Würde sie ihn töten, hätte sie nichts weiter als einen Bauern auf das Schachbrett eliminiert, aber wie ein guter Schütze den König verfehlt. Sie hatte keine Ahnung mit wem sie es hier zu tun hatte, aber dank Zachary Jones, besaß er nun die ultimative Waffe um sie zu stürzen. Keine Gegenstände von großem Wert waren hier gefragt, sondern die Liebe zur eigenen Familie. Dieses schwächliche Gefühl bedeutete Schwäche, es war ein Druckpunkt der sie so schrecklich angreifbar für ihn machte. Es war schon beängstigend wie schnell man einen Menschen zu unglaublichen Taten bewegen konnte, nur weil man damit drohte die Familie bloßzustellen oder gar zu beseitigen.

Kaum das er seine blass weißen Hände mit den langen Fingernägeln unter seinem Umhang versteckt hatte, verließen sie ihr Versteck und apparierten etwas abseits auf den Friedhof, um ungesehen zuerst da zu sein. Dort angekommen gab er seinem Anhänger letzte Instruktionen und verschwand dann in der Dunkelheit des Schattens, wo er still beobachten würde, wie das Treffen von statten ging. Sollte eine weitere Person dort sein, würde er es sofort merken und den Hinterhalt der gelegt wurde zu seinem Vorteil nutzen. Sein Informant aus der Aurorenzentrale konnte ihm versichern, dass niemand dort auch nur anstalten machte diesen Friedhof aufzusuchen. Sie würde also keine Hilfe vom Ministerium erlangen.

Mordlüsternd und gierig nach ihrem Blut, versteckte er sich und beobachtete sie aus der Ferne, wie sie an den Grabsteinen entlang schlenderte. Sich durch die Dunkelheit ungehört bewegend, spürte er eine weitere mächtige Präsenz, die keinesfalls menschlich sein konnte. Wer? Oder was war dort draußen? Kein normaler Zauberer konnte dort draußen sein, nur jemand mit einer außergewöhnlichen Verbindung zur Magie, die aber von keinem Menschen stammen konnte. Nein, das Blut roch anders, edler, viel süßlicher als das eines jeden Menschens. Ein Elf?! Konnte das sein? Nein, das war unmöglich, kein Elf würde sich freiwillig in die Belange von Menschen einmischen. Wer es auch war, bedeutete eine Gefahr und trotzdem erregte es ihn, aus der Ferne die Fäden zu ziehen und die Kontrolle über sie zu besitzen. Selbst wenn sie damit einen Hinterhalt bezweckte, würde sie niemals an ihn herankommen, er war ihr nicht nur weit voraus, er war auch bei weitem über das menschliche Level der Sinneskräfte voraus. Es gab für sie nicht die geringste Chance ihn auszutricksen. Und auch wenn er bluffte, besaß er genug Informationen um einen glaubhaften Bluff gegen sie einzusetzen. Das Spiel konnte beginnen.

NPC Steuerung: Robert May

Robert verdeckte mit einer schwarzen Kapuze sein Gesicht und ging mit zügigem Schritt und gezücktem Zauberstab auf die Schulleiterin zu. Nur er besaß die Ehre den Namen seines Meisters für einige Minuten tragen zu dürfen. Sein Meister, der Dämon der Dunkelheit und bald schon der Anführer aller Todesser, würde mit dieser Nacht zum mächtigsten Menschen ganz Englands werden. Er musste diesen Auftrag ausführen um die Gunst und das Vertrauen seines Meister in ihn zu rechtfertigen, selbst wenn das seinen Tod bedeutete. Er hatte sich extra foltern lassen, um Narben und Wunden an Armen und Händen zu haben. Sie würde ihn für Lord Melark halten und wenn sie ihn angriff, hätte sie den falschen und das wäre das Ende für ihre Familie. Wie hätte Robert auch ahnen können, dass sie ihn allein am Klang seiner Stimme entlarven konnte? Wie hätte er wissen können, dass sie Informationen besaß, die für seinen Meister eine Gefahr bedeuteten? Überhaupt nicht, deshalb besaß er auch nicht den geringsten Zweifel, dass dieses Geschäft ohne größere Probleme über die Bühne laufen würde.
Als er sie erreichte, verbarg er absichtlich sein Gesicht, damit man den Unterschied in der Blässe nicht feststellen konnte in der Dunkelheit. "Farine Chantealee, Erbin der großen Familie Chantealee, Cousine dritten Grades von Dax Masor Chantealee, jüngste Schulleiterin des Jahrhunderts und Professorin für Astronomie. Wenn sie mich versuchen zu täuschen oder hintergehen, werde ich den Ruf ihrer Familie in den Dreck ziehen und ihn ebenso erbärmlich werden lassen, wie den eines Diebes oder Taugenichts. Ich besitze genug Material über gewisse Familienzweige und kann alles an die Presse geben, es sei denn sie befolgen exakt meine Forderungen. Tun sie das nicht, werden sie den Tag verfluchen an dem sie den Namen Melark verspottet haben. Also? Werden sie bedingungslos meinen Forderungen nachkommen? Oder muss ich ihnen erst demonstrieren wie ich ihre Familie in Ungnade stürze und gewisse Kontakte zur Unterwelt aufdecke? Das möchten sie doch sie nicht, nicht wahr? Und ich denke, ein gewisser Jon Chantealee, dürfte ein Begriff für sie sein.", sagte er und hielt seinen Zauberstab ungewöhnlich verkrampft. Er fürchtete sie könnte versuchen ihn anzugreifen, weshalb er sich ständig bereit hielt, die entzückende junge Dame zu parieren und ihr schwarz-magische Flüche auf den Hals zu hetzen.
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Farine Chantealee
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BeitragThema: Re: No one hurts my family and lives. No one! - Oder wie man einen Vampir bettet so schläft man....   Do 16 März 2017 - 20:19

Kein Wort war gewechselt worden, als der hochgewachsene Mann in den Raum getreten war, lediglich seine Nähe hatte sie gesucht, den dunklen Mantel um ihre Schultern gelegt und war mit dem kernigen Kerl an jenen Ort appariert an dem man sie erwarten würde. Fünf Minuten vor der Zeit, war einer Chantealee's Pünktlichkeit – so könnte man dies wohl benennen. Fest und gesund schlug ihr Herz in der Brust, nur noch schneller und kräftiger als der Isländer sich von der brünetten Hexe löste und seine Stellung bezog. Sie wollte Natascha nicht in diese Sache involvieren, nicht weil es ohnehin einfacher so war, sondern weil Ihre Freundin derzeit genügend Arbeit auf ihrem Schreibtisch hatte. Zudem hatte sie den Runenmeister an ihrer Seite. Ihr Herz sprang förmlich in der Brust umher, während sie nun das Grab suchte, von dem sie wusste, dass es hier zu finden war.

Logan hatte einst gute Arbeit geleistet und alle für ihn wichtigen (Eck-)Daten zusammen gesammelt, und mit ihr gemeinsam niedergeschrieben. Er war auf der Jagd nach dem Vampir und dieser kam nun zu ihr. Manchmal war das Leben schon merkwürdig, wie die Wege sich verliefen und sich kreuzten. Während Farine sich zwischen den Gräbern hindurch bewegte spürte sie die Präsenz des Älteren deutlich und auch sein verharren, als sie sich selbst vor einem großen Grab wiederfand und dort stehen blieb. Unwirtlich war es, eindeutig, ein lauer Wind frischte auf und ließ den schwarzen Mantel der Hexe am Saum aufbauschen während ihre Hände unter dem Stoff verborgen waren. Mit einer Hand hielt sie ihren Buchenstab in der Hand, während die andere Hand leicht den Kleiderrock raffte, damit der Saum nicht über den Boden glitt und sie zum stolpern brachte.

Doch auch als sie stand und wartete, hielt sie den Stoff in eben jener Hand, knetete diesen leicht, während der Mond seine fahlen Lichtstrahlen auf die Erde fallen ließ und hier und da vertrocknete Blumensträuße im seichten Wind raschelten. Es war eine gespenstische Umgebung, die Umgebung zeugte von Verfall, von Tod und Krankheit und übertrug diese unangenehmen Empfindungen auf die Professorin, deren Augen ein wenig auf Wanderschaft gingen, denn von wo ihr 'Verhandlungspartner' kommen würde wusste sie nicht. Orakeln hätte sie können natürlich hätte sie das, und doch tat sie es nicht. Nicht nur weil sie davon selbst nicht sonderlich überzeugt war sondern weil sie nicht ihre Zukunft wissen wollte, es könnte so vieles verändern. Und nicht immer zum guten.

Sie spürte mehr die Bewegung als das sie jene wirklich bemerkte, es war das verändern der Umgebung, die Schritte auf dem überwiegend eingetretenen Kies. Es waren sich schnell nähernde Schritte, anders als sie Melark in den Beschreibungen empfunden hatte. Das Blut rauschte in ihren Ohren während ihre Gedanken rasten, sie versuchte das erwartete mit dem beklommenen Gefühl zu vereinbaren, dass etwas nicht stimmte. Doch getraute sie sich auch nicht zu Aykjell zu sehen, sie wollte ihn nicht verraten, so also wandte sie sich langsam zu der Person um die vollkommen in schwarz gekleidet war, deren Gesicht von einer Kapuze verdeckt wurde. Er war zu laut gewesen. Es hallte in ihren Gedanken wider und diese Empfindungen sandte sie auch an den Isländer, ihre besondere Verbindung dabei nutzend. Kalt lief es ihr am Rücken hinab.

Mit gezücktem Stab stand er vor ihr, doch das war es nicht was ihr die meiste Angst einflößte, es war dieses unbestimmte Gefühl, dass es hier nicht mit rechten Dingen zu ging. Es fühlte sich an wie der Paukenschlag kurz vor einem heftigen Gewitter. Wie die Ladung in der Luft, ehe es sich bahn brach. Seine Stimme war wie das kreischen einer Säge auf ihren Nerven und doch passte auch dieses Detail nicht zu dem was sie wusste. Was sie in den Erinnerungen von Logan hatte sehen dürfen. Erhobenen Hauptes und mit hochgerecktem Kinn blickte sie den Fremden an.

Die grauen Augen spiegelten das aufkeimende Gewitter wider und mit schierer Arroganz in der dunklen, rauchigen Stimme der noch immer der Französische Akzent anhaftete sagte sie nur einige wenige Sätze: „Madame Chantealee, eine Kreatur wie Ihr es seid hat es nicht verdient meinen Namen in den Mund zu nehmen.“ Konnte man als erstes vernehmen. Ihre Iriden blitzten auf, als sie weiter sprach, drohender als zuvor. „Wo ist der Feigling Melark? Ich verhandele nicht mit Lakaien.“ Ohne mit der Wimper zu zucken richtete sie ihren Zauberstab auf den Kerl, um non-verbal einen Expelliarmus zu sprechen. Sie mochte es nicht wenn man sie so offensichtlich bedrohte. „Man zeigt nicht mit dem nackten Zauberstab auf angezogene Leute, hat Ihre Mutter ihnen keine Manieren eingeflößt?“ Kams verbissen von der Schulleiterin deren Haltung wieder entspannter wurde, wenn sie auch noch immer mit etwas unerwarteten rechnete. Aber sie hatte den Hünen im Rücken, was ihr eine gewisse Sicherheit gab.
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Aykjell Sigurdsson
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BeitragThema: Re: No one hurts my family and lives. No one! - Oder wie man einen Vampir bettet so schläft man....   Do 16 März 2017 - 23:46

Eine Zeit lang schien es als ob nichts passieren würde, aber jedem der Anwesenden war klar dass es hier zu einem Zwischenfall kommen würde. Auch Kjell. Er beobachtete die Umgebung und ließ den Blick schweifen, wenn er der Angreifer wäre, er würde Farine genau dorthin locken wo er sie gefangen nehmen, töten oder anderweitig in die Mangel nehmen konnte. Sein Blick blieb an einem großen, breit gebauten Grabmal hängen neben dem sich eine ganze Menge flacher Gräber befand. Der Friedhof war alt, sehr alt, es war staubig und ein unbestimmtes Gefühl nagte an ihm. Die Wartezeit zog sich hin und je länger er wartete, je länger  sie warteten, desto sicherer wurde der Isländer das hier etwas gehörig faul war. Er spürte eine mächtige magische Präsenz, er konnte sie nicht orten, dafür schien sie zu weit weg. Er kannte auch das Muster und die Art und Weise wie die Magie verwoben war nicht, aber für Kjell stand fest das dieser Gegner anders als die jämmerliche Gestalt bei Farine eine ernsthafte Gefahr darstellte. Es war an der Zeit einzugreifen und in die Offensive zu gehen. Unabhängig davon ob Farine diesen Kerl zugrunde richtete oder nicht.

Das Mondlicht war unverändert fahl, der Unbekannte der Farine mittlerweile gegenüberstand, schien sich nicht der Wetterphänomene oder Wettermagie zu bedienen. Kjell gab seine Position auf, verwandelte sich in den Puma zurück und schlich sich über Schatten und Nischen zu dem imposanten Grabmal und den danebenliegenden Gräbern.  Rials der Name kam ihm bekannt vor, er meinte sich zu erinnern das Farine diesen Namen im Zusammenhangmit Melark erwähnt hatte. Kjell witterte, konnte aber nichts weiter als Tod und Verwesung ausmachen. Seine Sinne aber schlugen an, die Magiepräsenz nahm zu und das unbestimmte Gefühl das diese Gräber hier wichtig waren. Ein Blick zu Farine und eine Sekunde des Lauschens verrieten ihm das das Gespräch kurz davor war zu kippen. Besser er sorgte vor für den Fall das Farine in Bedrängnis geriet. Der Blick wanderte zwischen der Gestalt und den Gräbern hin und her – die Gedanken kreisten. Der Isländer verwandelte sich in die menschliche Gestalt zurück und blieb neben einem der flachen Gräber stehen. Er zog sein Messer hervor, prüfte mit einem Daumen die Schärfe und schnitt sich dann ohne Umschweife in den Daumen. Blut quoll hervor. Er ließ es auf den Grabstein tropfen und ging davor in die Hocke. Eine seltsam anmutende Position die der Isländer da einnahm und doch wirkte sie geübt. "Blóð í blóð, vekur drauga hennar...“ Dann verfiel der Isländer in einen wortlosen Singsang, die Lippen bewegten sich und es schien als hätte er rings um sich herum alles vergessen. Dies traf zu einem gewissen Grad auch zu, er konzentrierte sich in diesem Moment ausschließlich auf die magischen Ströme die unter diesem Friedhof entlangliefen. Isländische Runenzauber folgten, verwoben sich zu einem feinen geflecht und schon nach kurzer Zeit war alles im Umkreis von dreißig Metern wie von einer Kuppeln überzogen – unsichtbar. Nur das starke magische Potential war zu spüren, die Luft schien sich aufzuheizen und zu flirren. "Drauga... drauga....drauga“ seine Stimme wude tiefer, dunkler, rhythmischer und irgendwann verstummte sie. Die Runenbänder an seinen Hangelenken schienen wie flüssiges Silber zu leuchten und waren in diesem Moment selbst durch den Stoff hindurch gut sichtbar. Doch für einen Angriff würde gar nicht genügend Zeit bleiben. Die Bildung der magischen Schutzkuppel war abgeschlossen, die drei waren abgeschottet. Kräfte von außen waren ausgesperrt, Kräfte von innen aber auch eingesperrt... niemand kam mehr hinein oder hinaus. Mit Ausnahme derer die Kjell gerufen hatte. Ein schauerliches Knacken ertönte.

Die Grabplatte links von Kjell gab als erstes nach, Risse entstanden und dann zerfiel sie einfach zu Staub. Einer der Rials erhob sich. Knöchern, Kleiderfetzen hingen an den Gebeinen. Doch dort wo die Höhlen leer hätten sein sollen, war ein weißes Leuchten zu sehen. Sie suchten denjenigen der sie gerufen hatte. Kjell erhob sich, verneigte sich und begann dann auf isländisch seine Erklärung. Es bedurfte bei Zaubern dieser Art immer einer Erklärung, es wurde ein Blutzoll gefordert, dieser war beglichen worden. Was allerdings ausstand war der Geisterbund, es erforderte das Kjell das Reich der Geister betrat um sich ihrer Gunst würdig zu erweisen. Die knöcherne Hand des Rialtos schloss sich um sein Handgelenk, Kjell wehrte sich nicht, stattdessen schloss er die Augen und ließ sämtliche mentalen Schutzschilde fallen, ließ die heranstürmenden Bilder, Gedanken, Empfindungen und Zugriffe zu. Der Dämonenfürst würde ihn prüfen, falls er etwas falsch gemacht hatte in der Anrufung oder falls er sich nicht als würdig erwies, würde dies sein Todesurteil sein. Für die gewöhnliche Welt schien lediglich eine Sekunde vergangen zu sein, in der Welt in der Kjell sich gerade befand, waren Stunden vergangen. Der Dämon prüfte ihn lange, wusste wen er vor sich hatte, forderte das Blutopfer... eine Seele für die Dienste. Und Kjell würde liefern müssen.
‚Du hast mich aus meinem Schlaf gerissen, warum? Elfensohn? Warum rufst du mich... wo deinesgleichen doch so selten unsere Hilfe will?‘ Die Fragen wiederholten sich, wandelten sich ab, wurden genauer. Und doch fand er keinen Haken um den Handel auszuschlagen. Irgendwann wurde Kjels Geist mit Gewalt in den Körper zurückgeschleudert. Der Isländer atmete abgehackt aus, seine Brust brannte. Er wusste das dort eine weitere Rune hinzugekommen war. Die Rune des Todes, der Preis für die Sicherheit seines Herzens. „Meister Sigurdsson... denkt an Euer Versprechen, wir werden für ihre Sicherheit sorgen...bringt mir die Seele“ antwortete das Skelett und das Leuchten veränderte sich. Es wurde strahlend hell und schlug dann in eine blutrote Farbe um. Und es blieb nicht das einzige. Weitere Gräber öffneten sich, Skelette fanden ihren Weg an die Oberfläche. Große wie kleine. Kjell wandte sich um, suchte den Blickkontakt zu Farine und dem Unbekannten.
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Julian Melark
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BeitragThema: Re: No one hurts my family and lives. No one! - Oder wie man einen Vampir bettet so schläft man....   Mi 22 März 2017 - 22:44

NPC: Robert May

"ICH bin Julian Melark! Elendige Närrin! Das du mich nicht erkennst liegt lediglich daran, dass mein Gesicht gewechselt hat, nicht umsonst nennt man mich den Mann mit den vielen Gesichtern.", sagte er und versuchte sich mit allem Mut vor der Schulleiterin zu profilieren, in der Hoffnung, dass sie ihm die Maskerade doch noch glauben würde. Aber noch bevor er sie attackieren konnte, hatte sie auch schon seinen Zauberstab aus seiner Hand geschossen. Zunächst dachte er an Flucht um sich gemeinsam mit seinem Meister neu zu formieren und die endgültige Falle zuschnappen zu lassen. "Seit ihr so dumm und naiv wie ihr tut? Vergesst nicht was ich gegen euch in der Hand halte, die Macht eure Familie aus dem Stehgreif zu pusten. Wenn ich es nicht tue, wird es jemand anders tun oder haltet ihr mich für so einfältig, dass ich nicht für Sicherheit gesorgt habe? Seit ihr wirklich bereit, es darauf ankommen zu lassen?!", fragte er und erwartete von Farine einige Antworten darauf. War sie wirklich so sicher, dass sie bereit war alle Menschen die sie liebte und kannte mit in den Abgrund zu reißen? Wenn sie sich gegen seinen Meister auflehnte, würde sie bestraft werden und die Bestrafungen seines Meisters waren meistens qualvoll, langsam schleichend und vor allen Dingen zermörbend. Er wollte nie wieder bestraft werden und deswegen musste er diese Mission erfolgreich beenden, er wollte unbedingt zur rechten Hand werden und eines Tages in den inneren Zirkel der Todesser aufsteigen.

Für einen Moment herrschte Ruhe, als er plötzlich eine Art Blase bemerkte, die sich um sie alle legte. Verdammt! Sie hatten ihn eine Falle gelockt, genau wie sein Meister es erwartete. Er war so intelligent, ein unglaubliches Genie, dass er das vorausgesehen hatte und auch für diese Eventualität einen Plan besaß. Was kam nun? Würden sie in den Verstand von Robert eindringen und ihn mittels Legementhik dazu zwingen wichtige Informationen preiszugeben? Keine Chance, Robert war bestens mit der Kunst der Okklumentik vertraut und wurde von seinem Meister ausreichend geschult um bei Aufträgen die komplizierter waren, nicht ausgequetscht werden zu können. Natürlich würde er sie gar nicht erst auf diesen Gedanken bringen, er grinste hämisch, während seine Augen bereits siegessicher funkelten. Erst als er die Skelette bemerkte, wurde er schon nervöser. "Es spielt keine Rolle ob sie mich hier festhalten. Sie sind schachmatt und eine wahrhaft schlechte Verliererin. Fügen sie sich den Bedingungen oder sehen sie zu wie ein Familienmitglied nachdem anderem langsam aber sicher zugrunde geht. Wie geht es ihrer Nichte? So jung, so zart, so lebendig?Sagen sie..möchten sie sie leiden sehen? Der Tod kann sehr auf sich warten lassen, wenn man es nur will.", fügte er hinzu und versuchte sich vor dem Tod durch widerliche Untote zu retten. Die Kunst der Nekromantie war verboten und wer auch immer dahintersteckte, er wandte schwarze Magie an, um sich gegen den Dämon aufzulehnen. Die Situation war zu bedrohlich, also versuchte er zu disapparieren, also sich in schwarzen Rauch zu verwandeln  und davon zu fliegen. Seine Dematerialisierung funktionierte und der schwarze Rauch erhob sich wie eine Säule in die Luft, ehe er von der Barriere wieder zurückgeschmissen wurde und in normaler Menschengestalt auf dem Boden aufkrachte. Das Atmen fiel ihm für einen Moment schwer. Er war mit dem Rücken auf einem Stein aufgeschlagen, was für einige Sekunden ihm die Luft herausgetrieben hatte. Was jetzt? Was würde sein Meister tun, nun da er die Barriere erblicken konnte? Würde er eine Attacke gegen Untote starten und riskieren gegen zwei mächtige Zauberer gleichzeitig anzutreten? Wahrscheinlich würde er ihn dortlassen und sich selbst zurückziehen um die Zerstörung der Familie Chantealee  in die Wege zu leiten. Robert sah sich bereits verloren und ergab sich innerlich bereits dem Gefängnis von Askaban. Andererseits, hatte er vielleicht eine Chance, wenn sie merkten das er weder redete, noch irgendwie Ähnlichkeiten mit Julian besaß. Er war nur ein Bote und deshalb unwichtig für die beiden. Ihr Gegner war jemand viel größeres und den galt es schließlich schnellstens zu besiegen.
Die Skelette jagten dem jungen Mann irgendwo Angst ein, er hatte keine Ahnung wie diese zum Leben erweckt wurden oder was für eine Art Magie das war. Nur einen Vorteil sah er darin, er war auf seinem Zauberstab gelandet und wenn er es richtig anstellte, würde er vielleicht zurückschlagen können. Daher rollte er sich vom Stab herunter und zielte als er auf dem Rücken war schnell auf die Schulleiterin, ehe er "Cruzio!" ausrief, dabei traten seine dunkel bräunlichen, krummen Zähne hervor, seine Stirn war nach vorne gewellt, seine Augen lagen tief in ihren Höhlen versteckt.

Julian Melark:

Narre, Amateure, schwachköpfige kleine Wesen, wie dumm ihr doch wart den Dämon der Dunkelheit zu provozieren. Ja, es war klar gewesen, dass auch sie sich wie auf einem Schachbrett Zug um Zug an ihn heranwagen würde. Und ihr größter Trumpf war ihre Rückendeckung,ohne die wäre sie eine leichte Beute für den großen Dämon geworden, sie war verletzbar, klein, angreifbar und am Boden zerstört würde man ihren ganzen Halt wegnehmen. Ein Angriff auf ihn war nicht tolerierbar, auch wenn sie nur einen Lakaien entwaffnete, hatte auch sie sich dem großen Kontinuum Melarks zu unterwerfen und sich den von ihm aufgestellten Bedingungen zu fügen, andernfalls würde sie wie eine Fliege unter seinem Absatz vernichtet werden. Robert hatte seinen Zweck erfüllt, genau wie ein Bauer würde er als Fußsoldat zugrunde gehen. Nicht Soldaten, sondern Könige waren es die den Ruhm und die Ehre in allen Zeiten der Geschichte ernteten.

Doch seine Augen wurden nicht nur größer, auch seine Kinnlade ging etwas nach unten als sich eine Art Schutzblase um sie legte. Das war keine einfache Schutzblase, dass war eine sehr mächtige und wenn er nicht irrte eine die durch Runenmagie gezeugt wurde. Sie galten als schwer zu durchbrechen und waren praktisch ein Gefängnis. Aber es gab bisher nur Gerüchte darüber. Erst als die Skelette anfingen sich aus ihrem Grab zu wagen, wurde die Sache erst richtig interessant. Diese Närrin war wirklich klug genug gewesen, sich jemanden als Rückhand zu nehmen, der nicht vor schwarzer Magie zurückschreckte. Julian spürte wie die Blutgier in ihm wieder anfing zu gieren, wie das Adrenalin durch seinen Körper schoss und seine schleimige Zunge seine Lippen mit Feuchtigkeit bedeckte. Er liebte mächtige Gegner, er liebte es sie langsam aber sich zu zerdrücken, zu zerquetschen wie elendige Fliegen. Das er es wagte die Toten der Familie Rials zu entehren, machte die Dunkelheit in jenem Zauberer der dort unten stehen musste, umso deutlicher. Nun war sie noch eine wesentlich begehrenswertere Beute. Er liebte Schmerzen, den Tod und die Gier nach dem großen Kampf. Seine Liebe zum Kampf war unersättlich, denn alles andere war Alltag und so langweilig, dass er sich selbst verstümmeln musste, um nicht den Verstand zu verlieren. Sie hatte es gewagt, sich aus dem Schach herauszubegeben und eine neue Figur aus dem Hinterhalt zu ziehen. Nun lag es an ihm, dieser Bedrohung entgegenzuwirken.Er setzte sich selbst den Zauberstab an den Hals um seine Stimme über den gesamten Friedhof ertönen zu lassen, sodass sie seine Position nicht orten konnten.

"Narren! Das ihr es wagt mich so zu hintergehen hat schwere Konsequenzen. Ich bin längst nicht alleine hier und habe genug Gefolgsmänner um euch zu überrennen. Freut mich euch kennenzulernen Miss Chantealee oder sollte ich euch Farine nennen? So hat eure Tante euch doch immer genannt. Wie geht es der alten Frau? Oh wenn ihr wüsstet, was ich anstellen könnte. Ich gebe euch drei Minuten die Schutzkuppel fallen zu lassen und euch zu unterwerfen, andernfalls werde ich dich vernichten Farine. Logan und Ransley haben mich damals unterschätzt. Würdest du ihn gerne wiedersehen deinen Freund? Wer ist da in deiner Hinterhand, Runenmagie ist sehr mächtig aber auch sehr sehr gefährlich. Ich habe euch im Auge und ich kann euch jederzeit vernichten. Ihr macht einen Fehler wenn ihr glaubt, dass ich mich bewusst in eine Falle begebe. Was ist es, dass euch verbindet? Liebe? Freundschaft? Oh..wie schade um sie Farine. Liebe ist ein fataler Fehler, eine Schwäche die jeder ausnutzen kann. Sie werden nachlässig und haben nicht mal bemerkt das sie alle umstellt sind. Skelette können mit Magie nicht aufnehmen. Wenn ihr glaubt, ihr habt mit meinem Anhänger eine wertvolle Beute gemacht, so unterschätzt ihr mich maßlos. Die Zeit tickt. Zwei Minuten noch, bevor ich dafür sorge, dass euer Ruf ein für alle Mal zerstört wird!"

Er senkte den Zauberstab auf den Boden und ließ die Wurzeln von Bäumen mit einem Flos Plectus Zauber unter der Erde hindurch rasen, um unter dem Schild Farine und ihre Hinterhand anzugreifen. Aber auf die Entfernung war ein Erfolg schwer festzustellen, zumindest die Skelette könnte er versuchen auf diese Weise zu vernichten. Was würde sie tun? Nun da sie erneut im Zugzwang stand? Im Grunde hatte er nichts gegen sie in der Hand das den Ruf ihrer Familie wirklich ernsthaft zerstören könnte, bestenfalls würde ein Skandal vielleicht einige Wochen die Zeitungen füllen und dann wäre es auch wieder vergessen. Sein Blüff musste aufgehen, nur so konnte er Chloe entrinnen! Aber solange sie nicht wusste, ob und wie viele Gefolgsleute hier waren, war er auf der sicheren Seite.
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Farine Chantealee
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BeitragThema: Re: No one hurts my family and lives. No one! - Oder wie man einen Vampir bettet so schläft man....   Do 23 März 2017 - 14:43

Noch immer war die Stimmung dunkel und hatte etwas blasphemisches an sich, denn auf gewisse weise störten sie die Toten während sie hier auf diesem Friedhof weilten, und der Fremde glaubte er könnte sich Farine einfach so verdingen. Unterbewusst spürte sie die Veränderungen in der Umgebung, die Luft änderte ihre Konsistenz und dann war da dieses Geräusch welches ihr durch Mark und Bein ging. Es war ein ungutes Gefühl, welches sich ihrer bemächtigte, und doch war sie nicht in der Situation daran etwas zu ändern, denn sie war es, die sich dem Handlanger, dem dummen Jungen annahm, der so töricht war sich ihr entgegen zu stellen. Sie spürte die Magie, wie sie floss, wie sie sich um sie herum bildete und eine Kuppel über den Platz an dem sie wie auch Kjell und der Narr gespannt wurde.

Weitere, bedrohliche Geräusche folgten als eine Grabplatte zersprang, doch dies nahm sie nicht primär wahr sondern nur am Rande, spürte, dass etwas mit Aykjell passiert nur nicht, was es war. Ihre Augen flatterten einen kleinen Augenblick, doch durfte sie sich in diesem Moment keine Blöße geben. Nicht auffallen, also wandte sie sich wieder an den Kerl den sie eben entwaffnet hatte. Ihre Augen blitzten unnachgiebig, die Haltung blieb herrisch, gar arrogant. Dank Tante Maddie war sie auf solche Situation zumindest optisch gut vorbereitet. Ihre dunkle, rauchige Stimme und die umliegenden, finsteren Geräusche gaben dem ganzen noch ein wenig mehr dramaturgie, während ihre Augen wie Gewitterwolken wirken mochten, wenn man in die Iriden blickte.

„Non, mein kleiner. Du bist ein verirrtes Wesen, welches gradewegs zur Schlachtbank geführt wurde. Du armes, törichtes Lamm,“ sprach die mit samtener Stimme, während sie die Präsenz von etwas dunklem spürte, was ich langsam erhob. „Naiv, einfältig, dumm. Soviele Titel, die meiner nicht gerecht werden.“ Das wusste sie. Zu gut. „Ich wollte sehen, wer so dämlich war um sich mit mir anzulegen. Und nun sehe ich, dass es ein verirrter Geist ist, jemand der einer anderen Größe nicht gerecht wird. Ich frage kein weiteres Mal, du elender Narr, wo versteckt sich die feige Natter, die meint sich mit mir messen zu können, die glaubt mir solche Angst einflößen zu können.“ Sie hob leicht ihre Hände an, wusste sie doch von ihrem Rückhalt, in Form eines Puma's oder eben alternativ eines Isländers. Dabei war sie jedoch nicht unachtsam, sondern sah sich um, taxierte die Umgebung genau.

„Du glaubst doch nicht, dass du es wert bist, dass ich meine Finger an dir schmutzig mache. Du bist ein kleines Licht, und wirst nie heller leuchten als ein Glühwürmchen unter Millionen,“ raunte sie verächtlich. „Drohungen eines Todgeweihten kann ich leider nicht für voll nehmen. Und da dein Herr sich nicht darum bemüht auch nur einen Handschlag für dich zu tun, tut es mir beinahe um dich leid, so viele Träume und Hoffnungen die grade zerplatzen. Ich sehe es in deinen Augen, jeder einzelne Moment, der sich grade in Luft auflöst,“ dabei verzogen sich ihre Lippen spöttisch, während ihre Stimme immer kälter und nachdrücklicher wurde. Lakaien, nicht besser als ein Hauself, sie waren gut für die Drecksarbeit, aber nicht wenn man wirklich etwas erreichen wollte.

Die Untoten stiegen aus ihren Gräbern und traten näher an die Hexe, doch keiner schien seine Hand nach ihr auszustrecken, was ihr weiteren Rückhalt zu geben schien, und dem Kerl nur noch mehr Angst einflößte, denn dieser wollte sich in die Luft erheben und den Rückzug antreten, doch dies sollte ihm nicht gelingen, denn kaum dass er sich in die dunkle Wolke gehüllt hatte, prallte er, nach nur wenigen Metern über dem Erdboden, wieder auf ebenjenem auf. An der Haltung des Lakaien veränderte sich etwas, die Hexe zückte ihren Buchenstab und richtete diesen auf den Angreifer, der wirklich die Unverfrorenheit besaß und sie angreifen wollte. Zorn stieg in ihr auf, nach all den Drohungen war dies wohl das letzte Quäntchen was es gebraucht hatte, damit die Hexe sauer wurde.

Ein non-verbaler Protego schoss als erstes hervor um sie vor dem Cruziatus-Fluch zu bewahren, ehe ein dunkel grollener, mit schwerem französischen Akzent ausgesprochener Palpate infernum folgte. Wo der eine Zauber noch zum Schutz ausgesprochen wurde, so war dieser Zauber deutlich als Angriff zu erkennen. Sie wollte ihn (noch) nicht töten, es gereichte ihr ihn in eine verkorkste Realität zu führen, ihn zu bestrafen und so flüsterte sie ihm viele bösartige Abstraktionen ein, die seinen Geist verwirren und quälen sollten. Die Untoten waren dabei ein wunderschönes Gimmick, welches diesen Zauber nur noch mehr unterstützen konnte, da sie diese mit einwob in die Magie welche sie um den naiven Kerl spann. Ihr Schachzug war zwar durchdacht aber natürlich könnte immer mal wieder eine unvorhergesehene Wendung eintreten.

Aber die Astronomin mit den brünetten Haaren war sich sicher derzeit zumindest einige gute Vorkehrungen getroffen zu haben, dank ihres Rückhalts, ihres Begleiters. Doch Ihr Zauber brach ab, als sie die Stimme Melarks vernehmen konnte, so wie sie sich jene immer vorgestellt hatte – dank der Erinnerungen von Logan Malfoy. Langsam klarte sich ihr Blick auf, während ihr Blick sich kurz auf Kjell legte, den sie durch zwei Grabmale sehen konnte, und dann weiter schweifte, suchend woher Melark zu ihnen sprach. „Melark,“ hallte ihre Stimme über den Friedhof, als sie ihm antwortete. „Willkommen zu unserer kleinen Feier. Wir haben sogar die Rials eingeladen, schön sie einmal wieder zu sehen, nicht wahr?“ Fragte sie mit einem boshaften lächeln, nach dem der Kerl geendet hatte.

„Wenn ihr diese Gefolgsmänner hättet, stünden sie schon längst hier um mich herum, damit ich falle.“
Sie ging nicht auf ihre Familie ein und auch nicht auf das Verhältnis welches er ihr unterstellte. „Sagen wir so, ich habe wohl die mächtigeren 'Freunde', und muss keinen Trottel schicken, weil alle anderen noch dümmer sind die ich in der Hinterhand habe. Ich mache keine Beute, Melark. Was soll ich auch mit einer Last wie dieser? Und so einfach wie er auszulöschen ist, ist es auch mit einem Vampir der nur noch einen Zahn besitzt. Ihr werdet alt und senil, und unachtsam. Und aus purer Angst, werdet ihr Fehler machen, Personen unterschätzen. So wie jetzt.“ Ihre Augen funkelten wild, als sie die ersten Auswüchse der Ranken aus dem Boden sprießen sehen konnte.

„Ach wie niedlich, ein Friedhofsbouquet wie süß. Ich bin nur nicht so für Blumen,“ mit diesen Worten ließ sie einige Favilludo-Zauber auf die Ranken nieder, um diese einzudämmen. Ihr Blick suchte abermals kurz den von Kjell, ehe sie sich mit ihm Wortlos in Verbindung setzte. Es musste eine Taktik her, der kleine Lakai des Vampirs noch beseitigt werden und der Kerl der glaubte er wäre der Held der Nacht am besten zu Asche verarbeitet werden. Abermals nutzte sie einen non-verbalen Zauber. Disillusio, mit diesem Zauber machte sie sich unsichtbar, nur langsam bewegte sie sich weiter, sich umsehend, auch wenn sie spürte, dass dieser Zauber an ihren Kräften zehren würde. Aber sie wollte es ja auch dem Vampir nicht zu einfach machen, nicht wahr. Ein letzter Zauber wurde von der Hexe genutzt, um den Vampir zu verwirren. Engastrimytho, welcher ihre Stimme bei jedem Wort an einen anderen Ort projezierte. "Eins, zwei, drei, vier, Eckstein. Melark wird wohl versteckt sein," drang die rauchige Stimme über den Friedhof.
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Aykjell Sigurdsson
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BeitragThema: Re: No one hurts my family and lives. No one! - Oder wie man einen Vampir bettet so schläft man....   Fr 24 März 2017 - 21:57

Lautlos trat der Hüne hinter dem Grabmal hervor und musterte die Kugel mit prüfendem Blick. Das Hemd das er trug, wurde auf der Brust feucht, logisch, die Wunde blutete noch. Doch er ignorierte diese Tatsache. Er beobachtete wie die Skelette sich langsam formierten, wie Farine die Pflanzen eindämmte und der Kerl gegen die magische Kuppel prallte und auf dem Boden landete. Eine Armee aus Knochen umzingelte Farine und den Kerl, Nekromantie? Möglicherweise, Dämonen? Ja. Kjell war kein Mann des Lichtes, er war ein Mann der Prinzipien, einer der sich die Hände schmutzig machte um die Seinen zu schützen. Und so hielt er es auch diesmal. Gemächlich trat er auf Farine und ihr Opfer zu. Die Skelette machten schweigend Platz. „Melark ist ein Feigling…“ stellte er nüchtern fest und zog den Zauberstab aus der Tasche. Seine Mine war vollkommen gelassen, die Hand ruhig als sich der Zauberstab nun auf den Anderen richtete. Er war fehlgeleitet, würde man ihn laufen lassen, wäre er der erste der versuchte Farine und ihn umzubringen. Das wusste der Isländer. Kjell legte den Kopf schief und betrachtete ihn kurz. „Ich weiß nicht was er dir geboten hat, noch weiß ich was du bist oder woher du kommst, aber ich weiß eines…“ Etwa drei Meter vor dem Kerl blieb er stehen. „Du wirst sterben. Avada Kedavra“ ein grüner Lichtblitz schoss hervor und traf den Anderen in die Brust. Er fiel wie ein nasser Sack in sich zusammen und für einen Moment herrschte absolute Stille. Kjells Blick streifte Farine, ob sie wohl entsetzt war von ihm? Immerhin hatte er gerade einen kaltblütigen Mord begangen den er nicht mal einen Funken bereute. Dann wanderte der Blick zu dem ersten Skelett weiter, jenem das er zuerst erweckt hatte und das den Dämon in natura beherbergte. „Besschan Darai, dies ist deine versprochene Seele, meine Schuld ist hiermit beglichen“ raunte er. Die Knochen klapperten leise als sich Rials neben dem Körper niederließ und die knochige Hand sich um den Arm des Verstorbenen legte. Magie erfüllte mit einem Schlag die Luft, sie sprengte die Kuppel und breitete sich wie die Druckwelle einer Bombe über dem Friedhof und dem angrenzenden Gelände aus. Kjell sog scharf die Luft ein und suchte Farines Blick. Er warnte sie stumm in Gedanken kein Wort gegenüber dem Dämon zu verlieren. „Akzeptierst du mein Angebot?“ fragte Kjell nun und deutete auf die… Überrste der Leiche. Sie hatte sich verwandelt, wo eben noch Fleisch, Blut und Knochen gewesen waren, befanden sich nun nur noch die Knochen. Alles andere war verschwunden. Kjell rührte sich nicht, er stand absolut still und wartete bis das Dämonen-Skelett sich wieder erhob. „Ich akzeptiere dein Angebot Wächter, deine Schuld ist erloschen… und sie bleibt unter meinem Schutz. Aber denke daran, eines Tages werde ich den Gefallen von dir Fordern…“ der Spuk endete so schnell wie er begonnen hatte. Ein weiterer gleißender Lichtblitz breitete sich aus, als die Magie sich abermals verdichtete. Kjell spürte wie sich die Magiebahnen unter dem Friedhof aufluden. Der Dämon vereinnahmte die Seele die Kjell ihm angeboten hatte. Dann herrschte Dunkelheit und alles sah aus wie zuvor. Die Gräber waren unversehrt und Kjell stand mit Farine alleine da. „Lass uns Melark suchen…“ sagte er mit fester Stimme und wandte sich um. Seine Sinne verrieten ihm das er hier irgendwo war und Kjell hatte Blut geleckt. Er würde diesen Kerl persönlich Pflocken.
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BeitragThema: Re: No one hurts my family and lives. No one! - Oder wie man einen Vampir bettet so schläft man....   Fr 7 Apr 2017 - 5:04

"Mit verlaub Teuerste. aber wenn ihr glaubt, ich hätte euch hierher gelockt um euch umzubringen, dann habt ihr euch geirrt! Ich möchte ein Geschäft mit euch abschließen, aber wenn ich vorher gefragt hätte, hättet ihr nein gesagt. Mein Anhänger war nur zur meiner Sicherheit, ich musste testen ob ihr mich versuchen würdet zu überrumpeln. Genauso wie ich vorbereitet war, wart auch ihr mit Rückendeckung versehen. ", sagte er und beobachtete aus der Ferne was sich dort unten abspielte. Das sein Anhänger dabei sterben musste war zwar nicht geplant aber wenigstens war er als loyaler Bauer gefallen. Sein Opfer würde für den Beginn einer neuen Welt unter der Herrschaft seines Herren eine Bedeutung finden. Doch zunächst galt es die Schulleiterin für seine Zwecke einzuspannen, denn offenbar machte sie sich nichts daraus, dass ihre Familie am Rande ihrer Existenz stand. Selbst wenn sie ihn erwischte, würden andere nach ihm folgen und das veröffentlichen was er an wenigen Skandal-Informationen über ihre Familie besaß. War sie wirklich abgebrüht genug, ihr eigenes Fleisch und Blut aufs Spiel zu setzen, nur um die Oberhand gegen ihn zu haben? Den Dämon besiegte man nicht, man schloss nur ein Geschäft ab, damit man selbst nicht zum Opfer wurde.
"Weder eure Beleidigungen noch eure Zauber, werden verhindern können, dass ich mein Vorhaben in die Tat umsetze, wenn es sein muss. Logan ist nichts weiter als ein Wurm, genau wie sein Ziehvater. Beide sind es nicht wert von mir beachtet zu werden. Und das er mich getroffen hat, war nichts weiter als Glück. In einem echten Kampf wäre er mir unterlegen, genau wie der ehemalige Zaubereiminister! Oder glaubt ihr wirklich, Ransley sei durch einen Hausbrandt ums Leben gekommen? Nein, der alte Zausel starb blutend und langsam röchelnd. Ich sah wie er seinen toten leblosen Körper verließ und die Leicge langsam blass wurde. Gebt es doch zu, in euch steckt auch eine gewisse Dunkelheit die meiner nicht unähnlich ist. Eure Familie besitzt viele Geheimnisse, viel Macht und diese solltet ihr nutzen!"

Das Adrenalin schoss durch seinen Körper und ließ seine Erregungskurve in die Höhe schnellen. Das sie sich unsichtbar gemacht hatte, war ein kluger Schachzug, doch um ihn zu kriegen musste sie früher aufstehen. "Homenum Revelio" , flüsterte er und prompt legten sich schwache Spuren über zwei sich bewegende Gestalten, die durch die Dunkelheit der Grabstätten marschierten und nach ihm zu suchen schienen. Liese lachte er krächzend und leckte sich erneut über seine blassen Lippen, ehe er den Zauberstab erneut hob um seine Stimme über die gesamte Grabstätte ertönen zu lassen.
"Ich schlage vor, ihr bleibt wo ihr seid und wir ich trage euch mein Angebot vor, im Gegenzug pfeift ihr euer Anhängsel zurück und ich verzichte darauf, eure Familie durch den Dreck zu ziehen. Im Gegensatz dazu verlange ich nicht viel. Ihr wärt wirklich naiv, wenn ihr mein Geschäft nur um der Rache willen ausschlagen würdet! Begeht nicht den närrischen Fehler Arthurs Ransleys und versucht mich zu bekämpfen, anstatt ein kluges Geschäft abzuwickeln. Es liegt im Moment nicht in meinem Interesse das ihr fallt. Das ist eure letzte Chance, enttarnt euch und bleibt beide dort stehen. Handelt ihr gegen mich, vernichte ich euch...unzwar auf die hinterhältigste Art die ihr euch nur vorstellen könnt. Mein Informationsnetzwerk dürfte euch durch Logan vertraut sein! Ich finde alles heraus was in London vor sich geht. Wollt ihr den Tod eures Kollegen und Freundes Chester Wells aufklären? Wollt ihr wissen, wie er zu Tode kam? Oh ich weiß es und ich kann es euch im Detail sagen. Wie geht es der kleinen Miss Wayland? Eure letzte Chance! ", krächzte er und ein ekelhaftes Lachen ertönte über den Friedhof. Seine Erregunskurve und Lust sich mit den beiden Magiern zu messen stieg in die Höhe. Vor allem aber ihr Begleiter machte ihn neugierig, er war anders, nicht menschlich und dann auch wieder doch. Was war er? Er beherrschte die vergessene Kunst der Runenmagie. Diese Macht reizte den Vampir umso mehr und je mehr er sah, desto mehr verspürte er die Lust diesen Zauberer zu vernichten, sich an ihm zu messen und seiner unstillbaren Langeweile ein Ende zu machen. Er brauchte den Kampf! Blutvergießen, Blut trinken, Schmerzen all das wünschte er sich so sehr, aber im Moment durfte er nicht auffallen.

"Wer bist du? Du, der du nicht völlig menschlich und doch mächtig genug bist, die Nekromantie eines bestimmten Dämonen anzuwenden?! Nenne mir deinen Namen, mich würde es doch sehr interessieren, welcher Freund der Chantealees sich so tief in die schwarze Magie vorwagt!", krächzte er über den Platz und wechselte seine Position, um nicht an dieser einen Stelle aufgeschnappt zu werden.
Leise flüsterte er in seinem Versteckt etwas, um weitere seiner Anhänger als Verstärkung hierher zu beordern und entsendete eine Nachricht aus. Nun musste er sich nur noch auf die Lauer legen und sie genauestens beobachten was sie tun würden. Niemand konnte sich ihm von hinten nähren, nicht ohne das er seinen Angreifer bemerken würde. Als Vampir konnte er sich auf seine geschärften Sinne verlassen und bis sie ihn hier aufgespürt hätten, wäre er längst disappariert.
Solange er keine Zauber abfeuerte oder sich selbst zu erkennen gab, besaß er die Kontrolle über das Spielfeld, beinahe wie ein Gott der seine Schafe beobachtete. Sein Augenmerk war besonders auf die unbekannte Variabel gerichtet, die sich unbemerkt über den Friedhof zu bewegen versuchte.
Ob sie ihm nachkamen? Oder waren sie wirklich dumm genug den Kampf mit dem Dämon der Dunkelheit zu suchen?!
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Farine Chantealee
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BeitragThema: Re: No one hurts my family and lives. No one! - Oder wie man einen Vampir bettet so schläft man....   Di 11 Apr 2017 - 22:55

Bedacht lag in dem Blick der Astronomin, Ruhe. Vollkommene Ruhe, als Kjell samt seiner dämonischen Armee zu ihr trat. Langsam neigte sie ihr Haupt und sah auf den Todgeweihten vor ihren Füßen. „Oui, etwas anderes war von ihm nicht zu erwarten.“ Perlte es trocken über ihre Lippen. Vorsichtig, und für andere durch eines der Grabmale verborgen, lehnte sie sich kurz an den Zauberer an ihrer Seite und sah auf das Opfer am Boden hinab. Kalt und berechnend war der Blick. Kein Verlust, wenn er die Augen am kommenden Tag nicht mehr aufschlug – ihrer Meinung nach. Die harte, direkte Haltung und der unumkehrbare Todesfluch welcher von dem Isländer gesprochen wurde, schien sie wenig zu tangieren. Ihre grauen Augen sahen auf den Leib welcher panisch drein geblickt hatte, ehe das Leben aus ihm wich und er in sich zusammen sank, die Augen leblos in den Himmel gerichtet.

Jedwede Qual war nun von ihm genommen. Jeder Gedanke eines Tages einer von den großen zu sein war verpufft. Arme Kreatur, die als Spielfigur diente und nie zu höherem Berufen werden könnte. Ein Trauriger Moment, wenn man es bedachte, dass diese Amöbe sich auf die falsche Seite gestellt hatte. Auf die Seite eines Vampirs der nur noch einen Zahn hatte der gefährlich werden könnte. Ihre Hand legte sich kurz ans Handgelenk von Kjell, eine sanfte Geste. Doch sie gab ihm nicht das Gefühl, dass sie ihn für ein Monster hielt. Auch entsetzen war nicht in ihrer empathischen Verbindung verwoben. Vielleicht etwas wie bedauern, auf ganz subtile Weise, und doch kein bereuen.

Unter anderen Umständen hätte sie die Leiche wohl verbrannt, doch war dies nicht ihr Opfer, sondern dass des Mannes der hochgewachsen an ihrer Seite stand und so hob sie nur den Blick, löste sich und wandelte zwischen den angrenzenden Grabmalen. Auf dem Weg zur Kuppel spürte die brünette Hexe mit den grauen Augen, wie Magie sich ihren Weg suchte, die magische Kuppel zerbarst und ihr den Weg freigab. Sie hatte nichts zu dem Dämonen gesagt, hatte geschwiegen und ihm den Platz geräumt, während er sich seine Seele geholt hatte, den Leib, der nun nur noch weniger als ein Haufen Asche war. Sie spürte wie sich etwas um sie herum bewegte, wenn auch nicht so intensiv wie es Kjell spürte, anders, verborgener, aber doch vorhanden. Abermals suchte sie kurz seine Nähe, verhakte ihren kleinen Finger mit seinem, nur um sich auf den Weg zu machen, den Vampir suchend.

Doch keinen Ton von sich gebend. Während sie sich unsichtbar machte, ihren Verwirrungszauber sprach der die Stimme an verschiedene Orte reflektierte nutzte sie noch einen weiteren. Speculo reflexionem. Ein netter kleiner Zauber, welcher genau das wieder gab, was sie schon jetzt zeigte – unsichtbare Hexen, drei an der Zahl. Während dieser Zauber genutzt wurde, ging sie weiter, und immer weiter, ließ ihre Stimme erklingen, und blieb doch unsichtbar – jedoch wohl nicht zur Gänze unentdeckt. „Feigling. Wenn ihr einen Handel hättet abschließen wollen der uns beiden zu passe gekommen wäre, so hättet ihr nicht Drohen sollen. Es ist ein zurück rudern und nicht das Verhalten eines … Händlers,“ sprach die Französin und suchte den Friedhof ab, nach dem Ort den sie wählen würde, wenn sie ein Vampir wäre.

Ihre Augen funkelten bösartig, sie wusste, dass es nichts derartig schlimmes geben konnte, was der Vampir wissen könnte und was er geflissentlich gegen sie ausspielen würde und doch war sie nervös, sie wollte wissen was er wollte. „Beleidigungen? Nein, es sind lediglich Feststellungen.“ Ihre Stimme drang rauchig über den Totenstillenort an dem sie sich befanden. „Wenn sie so wenig Wert waren, warum habt ihr oh allmächtiger Vampir Ransley dann umgebracht? Und warum seid Ihr Blutsauger vor Logan geflohen? Das Blut scheint die Sinne getrübt zu haben, ihr seid verwirrter als je zuvor,“ sprach sie ruhig weiter, während ihre grauen Augen ihn suchten und die Duplikate ihr folgten. „Ihr langweilt mich, Melark.“ Sie kannte die Geheimnisse, viele zumindest, wenn auch nicht alle.

„Wenn ihr etwas gefunden habt, was mir Neu ist, können wir uns wieder unterhalten, ich werde gleich einfach einen Feuerring um den Friedhof legen und dann meinen Schönheitsschlaf halten, wenn ihr nicht endlich zum Punkt kommt, was euch so sehr unter den Nägeln brennt,“ ein kleines Wortspiel, was auch ihre Art von Humor nur untermalte. Der nächste Schwall an Worten plätschert über den Friedhof und die Augen verengten sich. „Was für ein langweiliger Plan. Melark, dafür habt ihr mich aus dem Bett geholt? Vielleicht sollte ich noch einen Solaris Zauber obendrauf legen. Und mit solchen Drohungen muss man mir gar nicht kommen. Schlagt mir ein gutes Geschäft vor, wenn ich damit nicht einverstanden bin, tut es mir Leid.... wobei. Nein. Eigentlich nicht.“ Damit legte sie ihren Kopf in den Nacken, hob ihre Hände an und schloss die Augen.

„Ignis Spiritus in terra,“ flüsterte sie und ließ einen Elementarzauber den Erdboden aufbrechen, welchen sie vor sich her dirigierte. „Na los, Melark, sprecht schon,“ forderte sie, als sie abermals seine Stimme vernahm, doch diesmal sprach er Kjell an, etwas was sie nur noch wütender machte und das man nur an der Intensität des heißen Dampfstrahls der aus der Erde kam erkennen konnte. „Was, bei Merlins Bart, wollt ihr Wirklich von mir...?“ Grollte ihre rauchige Stimme über den Friedhof. Sie wollte nicht, dass dem Isländer etwas passierte, nur weil er an ihrer Seite stand.
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Aykjell Sigurdsson
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BeitragThema: Re: No one hurts my family and lives. No one! - Oder wie man einen Vampir bettet so schläft man....   Fr 14 Apr 2017 - 21:41

Einen Moment lang gab sich Kjell der Stille auf dem Friedhof hin. Ließ seine Sinne treiben und spürte in seinen Körper hinein. Die Brust schmerzte, aber er spürte auch die Fluktuationen in den magischen Potentialen. Die Magie in seinem Körper, sie war in Aufruhr. Seine Hände kribbelten und seine Sinne schienen sich geschärft zu haben, sicher eine Folge des Adrenalins und Nachwirkung des Dämonenontaktes. Farine unterdessen machte sich bereit den Vampir zu suchen. Kjell runzelte die Stirn und sah sich auf dem Areal um. Es war hügelig, nicht eben. Viele Versteckmöglichkeiten und noch mehr Nischen, Spalten und Schatten die dem Vampir als Unterschlupf dienen konnten. Ihre Methodenwahl war sicher eine Möglichkeit, mit Elementarmagie ließ sich hier gut arbeiten, aber früher oder später würde es selbst den Muggeln auffallen, wenn sie hier ein magisches Feuerwerk mit meterologischen Auswirkungen ausspielten. Am Ende war in der morgigen Tageszeitung noch von neuen Geysiren zu lesen – und das mitten in einem Londoner Muggelgebiet. Und wer wäre dann alarmiert? In der Tat, das Zaubereiministerium. Kjell schüttelte den Kopf. Dieser Umstand war zu vermeiden, eine andere Strategie der Krisenbewältigung musste her. Abwechselnd sprachen, oder eher…brüllten Farine und Melark über den Friedhof.
Kjell lauschte der Unterhaltung eine Weile und musste Schmunzeln. Genau das was er erwartet hatte. Man versuchte Farine gewinnen, sie unter Druck bringen und nutzte – genau wie bei ihm damals – die Familie. Die blauen Augen verdunkelten sich und der Gesichtsausdruck wurde stoisch. Wie seltsam das sich die Geschichte immer zu wiederholen schien. Abermals strich der Blick über die Gräber und die flachen Hügel. Zwar konnte er ihn spüren, aber nicht orten und das war ein Problem. Denn sie hatten es hier mit einem mächtigeren Gegner als dem Lakai zu tun. Aber, auch Melark hatte Schwachpunkte. Da war zum Einen seine Sucht nach Blut. Und wie man dem letzten Gesprächsfetzen entnehmen konnte, seine Gier herauszufinden wer oder was Kjell war. Der Isländer begann zu lächeln. Ein Plan reifte in seinem Kopf und wenn er den Vampir richtig einschätzte würde er ihn bekommen. „Farine, ma petite belle…“ begann er und trat von hinten an sie heran. Sanft drückte er ihr einen Kuss in den Nacken und flüsterte ihr dann etwas ins Ohr. „Es ist wie Schach, jeder hat seine Züge, er wäre dumm wenn er seine wahren Absichten hier verraten würde… lass mich dies klären. Ich kenne diese Art von Schachzug.“ Ein weiterer Kuss auf den Hals folgte, ehe er sich von ihr löste. Ein paar Meter entfernt befand sich ein etwas lichterer Teil des Friedhofs. Hier standen wenig Grabsteine und nur wenige Bäume. Eine natürliche Lichtung, wenn man so wollte. Kjell bewegte sich in die Mitte dieser Lichtung und zog den Zauberstab. „Lumos“ murmelte er und zahlreiche fackelartige Lichterkugeln erschienen, ordneten sich in einem weitläufigen Kreis um ihn herum an. Er war nun gut zu sehen.
Ruhig griff Kjell nach dem Verschluss des Umhangs und löste diesen, der Stoff fiel lautlos zu Boden. Die blonden, halblangen Haare wurden sichtbar und er begann das Hemd aufzuknöpfen. Wenig später ließ er es ebenfalls ins Gras fallen und richtete den Zauberstab nun auf sich selbst. Das Zeichen des Dämons, ein Pentagramm mit einem Totenschädel darüber, prangte mittig auf seiner Brust. Es war verschorft, doch dies gedachte Kjell zu ändern. Er bückte sich, hob ein Stück Holz auf und biss darauf. ‚Diffindo‘ Schmerz schoss durch seine Brust und er biss zu, schmeckte den leicht bitteren Geschmack des Eschenholzes. Die Wunde brach auf, Totenkopf und Pentagramm bluteten nun deutlich sicht- und auch riechbar. Ein kupferner Geruch lag in der Luft. Kjell spuckte das Holz aus und drehte sich mit halberhobenen Armen im Kreis. „Du willst wissen wer ich bin? Und was?“ fragte er laut und lächelte knapp. Mit geübtem Blick suchte er die Umgebung ab. „Ich sage es dir, ich bin dein Alptraum, derjenige der dich richten wird. Wenn nicht heute, dann in einigen Tagen, Wochen oder Monaten. Und glaube mir, ich halte meine Versprechen“ die Stimme wirkte fest und wurde noch etwas lauter als er nun weitersprach. „Mein Name ist Aykjell Ragnar Sigurdsson, ich bin Wächter des Elfenreiches, Kommandant der königlichen Armeen, Nachfahre des ersten großen Elfenkönigs und der weisen Frauen...“ Kjell schloss die Augen und streckte seine Sinne aus. Er stieß auf zahlreiches Getier, Farines Geist und… die magische Präsenz des Vampirs. Die Schutzschilde von Kjell begannen zu kribbeln. Oh ja, hier war mächtige Magie am Werk. Er lächelte und setzte erneut zum Sprechen an. „…Meister der Runenmagie, vertraut mit der Magie der Uralten und ich scheue kein Opfer um die Meinen zu schützen.“ konstatierte er und ließ diese Botschaft mit Nachdruck durch die telepathische Verbindung schnellen. „Und nun frage ich dich, Julian Melark, was bist du? Abgesehen von deiner Vampirischen Eigenschaft? Zeigst du dich mir von Angesicht zu Angesicht? Oder willst du dich weiter verstecken wie ein Kind hinter den Rockschößen seiner Mutter?“ er provozierte, lockte und steckte schließlich sogar den Zauberstab weg. „Ich habe schon stärkere Gegner wie dich gesehen, die Prophezeiungen sprechen von einer Bedrohung, du jedoch bist bisher nichts weiter als eine Belustigung… oder möchtest du mich eines besseren belehren? Von Angesicht zu Angesicht?“
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Julian Melark
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BeitragThema: Re: No one hurts my family and lives. No one! - Oder wie man einen Vampir bettet so schläft man....   Di 30 Mai 2017 - 17:17

Farine Chantealee. Sie war eine würdige Gegnerin, intelligenz, schneidig und sehr fähig für ihr ungewöhnlich junges Alter. Ebenso wie ihr Begleiter konnte er die starke Ströme der Magie in ihnen spüren, sie beide verband etwas, dass noch viel mächtiger war als die Magie die Julian verwand. Sie glaubte ihn täuschen zu können, indem sie sich vor ihm tarnte und Reflektionen ihrer selbst überhin projizierte, während sie ungestört nach ihm suchte. Die Jagd war eröffnet, die Verhandlungen waren nur zweckdienlich für sie. Der Blutdurst auf beiden Seiten stieg gehörig an, der Wille zum Kampf war gegeben und es würde ein großartiger, zermürbender, blutrünstiger Kampf werden, der der Befriedigung Julian Melarks würdig wäre. Erregt leckte er sich über seine ausgetrockneten Lippen und beobachtete von seiner erhöhten Position aus jede Bewegung. Sie hatten eine Schwachstelle, eine die ein Vampir wie er sehr leicht ausnutzen konnte. Es war ihr Geruch, er würde es spüren, an ihrem Gang, an den Geräuschen und an ihrem Geruch wenn sie sich ihm auch nur im Ansatz näherten. Sein Herz pulsierte in seiner Brust, es wurde schneller und schneller, je länger die verbalen Geplänkel anhielten. Natürlich könnte er sich nicht mit den vereinten Kräften eines Runenmeisters und einer Chantealee gleichzeitig anlegen. Selbst für einen so mächtigen Magier wie ihn, wäre es unmöglich dem stand zu halten. Aber zum Kampf war er heute nicht hier, sondern nur um seine Macht zu demonstrieren und etwas zu kriegen, was er begehrte aber schon beim letzten Mal nicht bekommen konnte. Es war Zeit die Fesseln des Dämons zu lösen, ihm den Weg ebnen damit er der Anführer der gesamten Unterwelt zu werden vermochte. Er ging ein kalkuliertes Risiko damit ein, in dem er sich hier in diese Lage begab. Jedoch gab es nichts schöneres, nichts interessanteres als die bloße Gefahr.
"Ransley war mir ein Dorn im Auge! Er musste beseitigt werden. Logan ist nichts weiter als eine verhallende Stimme im Ozean. Nichts weiter als ein kleiner verzogener Junge, der sich zuviel zugemutet hatte. Ihn bin ich los. Ich habe sie ausgemerzt! Sie haben meine Kreise gestört und wer die Kreise stört, wird einfach überrannt. Ich weiß um die Macht eurer Familie, Madame. Ihr habt bewiesen das ihr eine mächtige Hexe seid und das die Schulräte mit euch weise entschieden haben. Deswegen ist mir viel daran gelegen, dass ihr diesen Auftrag erhaltet. Eure Bauern von Professoren wären dieser Aufgabe nicht gewachsen.", zischte er über den gesamten Friedhof und versuchte sich nicht vorzustellen, welch großartigen schmerzhaften Kampf eine Entdeckung zur Folge hätte. Allein der Gedanke daran diesen Kampf auszutragen, bereitete ihm innere Freude und größte Luft sie beide herauszufordern. Doch keiner von beiden würde sich einem einzelnen Duell stellen, sie würden ihn gemeinsam angreifen was so oder so sein Ende bedeuten würde.

Die Schulleiterin wirkte mehr denn je wütend, viel aufgebrachter, impulsiver. Ihr Freund dagegen schien es weniger zu sein. Er wirkte eher wie ein Tier, dass es nur darauf abgesehen hatte seine Beute zu erlegen. Dieser Mann hatte einen schweren Fehler begangen und dafür würde er gerade stehen müssen, für den Fall das sein Geschäft abgelehnt werden würde. Er musste es jetzt riskieren, schließlich würde er sie nicht ewig auf Distanz halten können. Zwangsläufig würden sie ihn entdecken und gemeinsam könnten sie ihn fangen und langsam vernichten. Nein, soweit war es noch nicht. Dies war nicht sein Schicksal und noch brauchte er die junge Frau, um seine Pläne verwirklichen zu können.
Leise krächzte er vor sich hin, die Dunkelheit in der jungen Schulleiterin war beeindruckend, sie besaß durchaus interessante Tendenzen, die man nutzbar machen könnte. Würde sie überlaufen, hätten sie bereits gewonnen und die magische Welt müsste sich ihnen zur Gänze unterwerfen! Sie wäre ein Gewinn und eine Gefahr, direkt neben der anderen Frau stehen würde und seine Integrität und Macht hemmen könnte. Keine gute Aussichten, weshalb er nur sekundäres Interesse daran hatte, sie zu rekrutieren. Mit ihrem Verstand würde sie noch darauf eingehen, wahrscheinlich aber eher um sie zu unterwandern und von innen heraus zu zerstören. Es gab keinen Weg dies festzustellen. Allerdings..würde man ihr alles nehmen was sie liebt, was ihr wichtig ist und würde dies durch die Hand des Ministeriums geschehen oder der magischen Welt, so würde sie sich leichter bekehren lassen.
Ihr Elementarzauber jedoch wurde zur Gefahr, je näher sie kam, desto wahrscheinlicher war es, dass ihn ebenso ein Dampfstrahl treffen würde. Er musste handeln, noch bevor sie ihn ausfindig machen konnte!
"Kommen wir zum geschäftlichen. Sie sind in Hogwarts im Besitz von vielen schwarz magischen und normal magischen Büchern über den unbrechbaren Schwur. Deswegen habe ich sie ausgewählt. Nur Sie können dem gerecht werden. Ich verlange, dass sie innerhalb eines Monats alle Bücher aus der verbotenen Abteilung und der nicht verbotenen zusammensuchen, die sich mit dem unbrechbaren Schwur beschäftigen. Suchen sie nach einer Möglichkeit ihn zu brechen, die nicht darin besteht zu sterben! Lassen diese Bücher von einem Boten hierherbringen. Genau um 1 Nachts, hier zu diesem Friedhof. Dem Boten wird nichts geschehen, darauf haben sie das Wort eines Geschäftsmannes. Ich weiß, sie vertrauen dem nicht, aber wenn ich mein Wort nicht einhalten würde, hätte ich nicht so ein riesiges Netzwerk und schon gar nicht soviele Kunden. Im Gegenzug, werde ich dafür Sorge tragen, dass alle schmutzigen Informationen über ihre Familie und Verwandten ausgelöscht werden. Ich denke, ich muss sie nicht daran erinnern was passiert, wenn sie sich mir widersetzen. Einen Monat und....", er unterbrach sich selbst als er die Lichtkugeln bemerkte und sich Kjell zuwandte, den er nach seinem Namen fragte. Eine unglaubliche Aura legte sich um ihn und als er ihm seine Identität verriet, musste Julian schlucken. Nun wurde ein Kampf nahezu unwiderstehlich gemacht. Es wäre ihm eine große Ehre einen Elfen zu vernichten! Aber er wusste, dass er mit seiner eigenen Gier nach Blut und Schmerz in die Falle gelockt werden sollte. Nein! Dieses mal würde er sich nicht hinreißen lassen, so schwer es ihm auch fiel. Dennoch hatte sich soeben das Blatt gewendet. Dieser Mann war eine ernsthafte Bedrohung und bedeutete ein gefährliches Risiko. Laut über den gesamten Friedhof konnte man Julians Gekrächze hören. Ja, er amüsierte sich, mehr als je zuvor. Diese kleine Demonstration seiner Kräfte hatte Julian wahrhaftig beeindruckt. Ein interessantes Paar, mit dem er sich da anlegte.

Zunächst schwieg Julian für einen Augenblick, er legte einen Zauber um sich, um sich seiner Sinne zu entziehen. Die Elfen waren als Kundschafter bekannt und für ihren magischen Spürsinn geradezu legendär, so hatte man es ihm jedenfalls immer zugetragen. Sie waren ein gefährlich mächtiges Volk. Dennoch erzitterte er nicht. "Hahahaha, gut mein Freund, sehr gut. Nur zur gerne würde ich meine Kräfte mit dir messen. Doch heute ist nicht der Tag um dich zur Strecke bringen. Aber ich garantiere dir, dass du deine Chance erhalten wirst! Ich werde dich vernichten, nicht heute, nicht morgen, aber bald. Du wirst niederknien und wie der alte Zausel langsam nach Luft ringen, während deine Lungen sich mit Blut füllen. Also Miss Chantealee, haben wir einen Deal? Oder sind sie eher bereit ihre gesamte Familie für ein paar lächerliche Bücher zu opfern?! Bedenken sie, ich kann ihre Familie ruinieren, zwingen mich nicht dazu. Ich bin nicht hier um mit ihnen zu kämpfen und auch wenn ich das verlangen habe, begehre ich nichts mehr als diese Informationen. Und damit sie einen kleinen Vorgeschmack haben, darauf das ich eine ganze Menge weiß, werde ich ihnen eine Information enthüllen, die glauben können oder auch nicht. Das ist mir nämlich egal. Es ist die Wahrheit. Das Zaubereiministerium unterliegt längst der Dunkelheit, die Dunkelheit hat es längst unterwandert und nichts kann die Dunkelheit noch aufhalten. Diese Information ist gratis. Machen sie damit was sie wollen. Letzten Endes ist es ihr Leben, von mir aus leben sie eine Lüge.", zischte er und wechselte sein Versteck noch einmal. "Also, haben wir eine Abmachung? In einem Monat, genau hier?", zischte er grinsend und versuchte nicht all zu viel Magie anzuwenden, um nicht enttarnt zu werden. Seine Augen suchten das weite Feld ab, während er gespannt auf die Entscheidung der jungen Schulleiterin wartete.
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Farine Chantealee
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BeitragThema: Re: No one hurts my family and lives. No one! - Oder wie man einen Vampir bettet so schläft man....   Fr 2 Jun 2017 - 19:07

Sie schwieg. Die letzten Worte des Vampirs machten sie nicht sprachlos, sondern ruhiger. Und das war der Punkt, der wohl weniger gut war wenn man sie nur gut genug kannte. Es war ein magischer Ort, zwar mitten in London, aber versteckt, verborgen, geschützt. Und doch, könnten Ausläufer der Magie verheerende Folgen haben, unterbewusst wusste sie es. Aber sie verdrängte es. Das grau in ihren Augen verdunkelte sich, gewittrig wirkte es, während die verschiedenen Nuancen sich vermischten und dann... war da Kjell. Der Anker der sie zurück hielt, er trat von hinten an sie heran. Natürlich fand er sie unter den Reflektionen, er konnte sie nicht nur lesen, er konnte sie spüren. Sein Kuss ließ sie innehalten, auch der Zauber brach ab, den sie eben noch gesprochen hatte.

Langsam schlossen sich ihre Augen und die brünette Hexe nickte, kaum merklich, eben so wie sein Kuss als er sich von ihr löste. Sie verharrte, vertraute und der Isländer.... ging. Die junge Schulleiterin zog lediglich einen Schutzschild um sich herum, einen Zauber der sie von schwarzen Flüchen schützen sollte, denn auch wenn sie Kjell nicht gern gehen ließ, sie ließ ihn ziehen, ihn seinen Zug auf dem Schachbrett machen. Sie war, in diesem Moment noch in Sicherheit, und er.... Ihre Zähne gruben sich in das Fleisch ihrer Lippe. Sorgenvoll sah sie aus, die Wut verrauchte, machte einem anderen Gefühl Platz.

Und das einzige was sie machen konnte, sie fokussierte sich auf den Älteren, versuchte das, was er ihr gezeigt hatte zu nutzen und auch wenn sie nicht körperlich hinter ihm stand, so wanderte zumindest ihr Geist dahin, wo er war, die Kugeln erschaffen hatte und legte eine Hand an seinen Rücken. Sie wollte ihn nicht alleine lassen, wollte, dass er wusste, dass sie hinter ihm war. Irgendwie. Und dann war da der Vampir. Der von ihr abgelassen hatte, den sie von sich abschirmte. Und der doch präsent war. Natürlich waren die Worte des Blutsaugers in ihrem Kopf hängen geblieben und sie sorgte sich, sehr sogar. Ihre Augen funkelten dunkel, als der Vampir sie ein letztes Mal ansprach und doch würde sie erst reagieren, wenn sie von ihrem Begleiter etwas gespürt hatte, gehört. Erst noch waren die Bücher so wichtig und nun nannte er sie lächerlich.

Wieso sollte sie Besitztümer der Schule an diesen Vampir geben. Er wollte den Unbrechbaren Schwur brechen. Und dann sagte sie nur kühl: „Non,“ jetzt begann die Sternwanderin zu lächeln, finster und dunkel. „Danke jedoch für die Informationen, und viel Glück mit dem Schwur.“ Raunte sie. „Schließlich hat er nicht umsonst seinen Namen.“ Und doch würde sie von der Schule aus Nachforschungen betreiben. „Vielleicht solltet ihr erst lernen, wie man mit Handelspartnern umgeht. Dies ist keine Basis.“ Vertrauen war nicht vorhanden, und dann lächelte sie. Nur noch dunkler.

„Wenn sie meine Familie in Ruhe lassen.... werde ich darüber nachdenken, vielleicht doch das was ihr begehrt herauszugeben. Schließlich habt ihr sehr viel Zeit. Und die werde ich nutzen. Ein falscher Fingerdeut, und ich verbrenne jede einzelne Information die Euch helfen könnte,“ drohte sie und sie meinte es ernst. Das konnte man ihr ansehen. Und doch fühlte sie immer wieder nach dem Blonden, suchte seine Präsenz. Wenn dieser Tag vorüber war, brauchte sie erstmal ein Bad. Sie roch immer deutlicher den modrigen Boden auf dem sie stand, es roch nach Tod und Verwesung. Nach Stein und Feuchtigkeit. Nach Blut. Es war so als ob die Umgebung allmählich in ihre Knochen kroch und sie wollte nur noch fort. Ganz weit fort.
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Aykjell Sigurdsson
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BeitragThema: Re: No one hurts my family and lives. No one! - Oder wie man einen Vampir bettet so schläft man....   Mo 19 März 2018 - 0:15

Feigling dachte Kjell und die Lippen des blonden Isländers verzogen sich abfällig. Der Vampir zeigte sich von genau der Seite, die er erwartet hatte. Feige und außerhalb der direkten Reichweite des Mannes der ihn herausforderte. Aber, was erwartete man? Die Vampire waren noch nie besonders konfrontationsfreudig gewesen und Ehre hatten sie sowieso nicht im Leib. Kjells Entscheidung fiel. Dieser Abend würde dem Vampir und seinem Herr und Meister eine Lehre sein sich unbesehen mit Gegnern einzulassen, die man noch nicht kannte. "Einen Deal, wie du es nennst... Vampir, gehe ich nur mit Ehrenmännern ein, außerdem bevorzuge ich die Bezeichnung Handel." Kjell ließ die Schultern langsam kreisen um seine Muskeln zu lockern und öffnete dann die telepathische Verbindung zu Farine. 'Erschaffe einen Portschlüssel. Sofort und frag nicht.' dachte er und und jagte die Botschaft durch die Verbindung. Wenn sie es nicht tat, würden sie beide in den nächsten Sekunden buchstäblich aus dem Leben gerissen.
Ohne auf eine Rückmeldung zu warten quetschte Kjell die Wunde aus der immer noch das Blut tropfte und tränkte den Boden rings um sie herum noch ein wenig mehr. Der Kupfergeruch verstärkte sich und auch in dem Elf schien etwas seltsames vorzugehen. Zwar sah er Farine vordergründig an, sein Blick jedoch war ausdruckslos und die Lippen bewegten sich stumm zu einem elfischen Spruch*. Eine Sekunde verstrich, dann noch eine. Zuerst spürte man nichts von dem was Kjell da beschwor, nur ein leises Sirren in der Luft deutete an, dass sich die Magie verdichtete wie in einem Konzentrator. Die Kontrolle über die Potentiale war enorm schwierig und anstrengend, die Runenbänder an seinen Handgelenken begannen wieder weiß zu leuchten als Zeichen der hohen Energiedichte. Kjell brach der Schweiß aus, als er die Magieströme weiter konzentrierte und sie langsam in einem Punkt unter ihren Füßen münden ließ. Feuer, Erde, Wasser, Luft und Geist, sie alle liefen nun genau unter Kjell und Farine als tödliche und gewaltige Energiequelle zusammen, die beim geringsten Anzeichen von Schwäche beim Zaubernden in eine Katastrophe umschlagen konnte. Die Elfen waren Meister über den Geist und über die Zeit und trotzdem ging Kjells Atem so schwer wie nach einem meilenlangen Lauf. Die Luft knisterte und knackte, Kjell griff nach Farines Hand und richtete die, andere, freie Hand gegen den Boden. "Expulso" sagte er gepresst. Nur ein einziges Wort, ein einziger Zauber und der war nicht einmal besonders laut gesprochen, aber er hatte die verheerendste Wirkung die London seit langem gesehen hatte. Ein Expulso-Zauber allein vermochte schon die hälfte eines Dorfes wegzusprengen, aber aufgeladen mit allen Elementen kam die Wirkung einem ausgewachsenen Bombenangriff der Muggel gleich. Von dem Friedhof würde nichts über bleiben, genau was Kjell wollte.
Er wollte ein Signal setzen das weit über alle Grenzen hinaus in aller Munde sein würde. Aber, dass würde nur gelingen wenn Farine den Portschlüssel wirklich installiert hatte. Er umfasste ihre Hand, sah ihr in die Augen, lächelte warm und voller Liebe und schloss die Augen. Jener Bruchteil der Sekunde brach an, in der die Welt zum Stillstand kam bevor man sich dem Unausweichlichem stellte. Kjell kannte diesen Moment, er hatte ihn schon oft erlebt, manchmal als Sieger, manchmal als Verlierer. Wozu sie diesmal zählen würden? Würde ihnen die Reise in das nächste Leben blühen? Oder der Kapf gegen das Kartell? Er atmete aus, und just mit dieser Bewegung flog der Friedhof im gleißenden Licht der Magie in die Luft.


*Asche zu Staub, Blut zu Knochen, Feuer zu Erde, Luft zu Wasser und Zeit zu Geist. Im Namen meiner Vorfahren, gewährt mir Zutritt zu dieser Macht.
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