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 Coffee, please. And a shot of cynicism.

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Warrick McMahon
Mitarbeiter - Ausschuss zur Beseitigung gefährlicher Geschöpfe
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BeitragThema: Coffee, please. And a shot of cynicism.   So 19 Feb 2017 - 17:22

Das letzte Wartezimmer, in dem Warrick, nun ja, gewartet hatte, hatte zu einem Muggel-Polizeipräsidium in Australien gehört. Damals war es Meadow gewesen, die sich auf der anderen Seite der Wand befunden hatte. Warrick hatte nur mitkommen dürfen, nachdem er seinen Eltern versprochen hatte, für zwei Wochen den Abwasch zu machen. Die lästige Haushaltspflicht war das Bild von seiner Schwester in Handschellen allemal wert gewesen.
Während der gesamten Autofahrt nachhause hatte Meadow immer wieder betont, dass es nicht ihre Schuld war, dass sie nichts von den versteckten Drogen in dem abgrundtiefhässlichen Lampenfuß in der Form eines Papagei gewusst hatte, dass alles ein Missverständnis war. Warrick hatte ihr geglaubt, auch wenn ihre Eltern das nicht getan hatten.

(Althea hatte für mehrere Tage lang kein Wort mit ihrer ältesten Tochter gesprochen, aber das war nicht das Schlimmste gewesen. Wenn Althea eins ihrer Kinder mit Schweigen strafte, bekamen letztere das oft nicht einmal mit, da Althea besonders in den Jugendjahren Warricks, Gus‘ und Meadows zunehmend häufiger Kurztrips in Drachenreservate unternahm, um dort auszuhelfen. Nein, weitaus vielsagender war es gewesen, als Jeffrey am Küchentisch über eine Uhr gebeugt gesessen hatte, hochkonzentriert und voll fokussiert auf die Aufgabe vor ihm. Warrick und Gus, 13 Jahre alt und durch eine Erkältung ins Innere des Hauses verbannt, hatten sich quer über die Küche und das angrenzende Wohnzimmer eine Frisbee zugeworfen (ehemals eine der fangzähnigen Sorte, bis Althea ihr nach der dritten Heilung einer Fleischwunde von einem der Jungen einen Maulkorb verpasst und drastische Konsequenzen für den Fall des Entfernen von disem angedroht hatte), und waren so zugegen gewesen, als Meadow sich neben Jeffrey setzte und ihm ihre Hilfe anbot.

Jeffrey war ein Uhrmacher, und Warricks Kindheitserinnerungen an seinen Vater waren von zahlreichen Predigten über die erforderliche Präzision für dieses spezielle Handwerk geprägt. Althea mit ihrer Arbeit helfen war schon immer mehr Strafe als liebsame Betätigung gewesen, aber im Laufe der Jahre hatten alle McMahon-Kinder ihrem Vater freiwillig bei der seinen ausgeholfen. Keiner von ihnen hatte jemals ein besonderes Talent dafür gezeigt, doch Jeffrey hatte nie seine Stimme erhoben, hatte nie geschimpft wenn etwas schiefging, sondern hatte sich vielmehr am Ende einer jeden Reparatur für die Hilfe bedankt, und dann, wie sie im Nachhinein vermuteten, die Fehler alleine und ohne Kommentar korrigiert.
An diesem Nachmittag jedoch hatte Jeffrey Meadows Angebot, ihm bei der Restauration der Uhr zu helfen, abgelehnt. „Ich komme schon zurecht, danke, Meadow“. Für einen Außenstehenden wären die Worte nichts weiter als ein höfliches Ablehnen der Hilfe gewesen. Für Jeffreys Kinder stellte der Satz einklares Anzeichen für seine ansonsten so selten erweckte Wut dar.)

Heute, sieben Jahre später, auf einem anderen Kontinent, saß Warrick erneut auf einem der unbequemen Klappstühle, die Polizeipräsidien und Krankenhäuser wahrscheinlich nur erworben, um die Nutzer von weiteren Besuchen zu entmutigen. Die Zusammensetzung der Personen war die Gleiche. Ein signifikanter Unterschied ließ sich lediglich darin feststellen, wer auf welcher Seite der Wand war.
Im Grunde war die Situation keine Überraschung. Es war nicht das erste Mal, dass Althea festgenommen worden war. Es war nicht einmal das erste Mal, dass Warrick und Meadow irgendwie involviert waren.
Was die heutigen Ereignisse von anderen ihrer Art unterschied, was dafür sorgte, dass Meadow und Warrick für mehrere Minuten nach dem Anruf diskutiert hatten und eigentlich noch immer in Diskussion steckten, war, dass es diesmal einzig und allein ihnen zufiel, ihre Mutter aus der Sache wieder herauszubekommen.

Warricks erste Reaktion, nachdem seine Mutter den Anruf beendet hatte, war es gewesen, Hubertus anzurufen. Noch bevor er allerdings die Nummer fertig eingetippt hatte, hatte Meadow ihm das Handy aus der Hand genommen. Und im Nachhinein verstand Warrick den Grund, auch wenn er in dem Augenblick Meadow automatisch gegen den Oberarm geboxt hatte. Ihren Bruder anzurufen bedeutete, den Ernst der Lage anzuerkennen. Es bedeutete zuzugeben, dass sie Hilfe brauchten. Es bedeutete potentiell, sich einzugestehen, dass es diesmal keinen offensichtlichen Ausweg gab.
All das war Warrick später klar geworden, sodass er Meadows Vorbehalte durchaus verstand. Es war mit diesen Vorbehalten im Hinterkopf gewesen, dass er, sobald Meadow den Raum verließ um ihrerseits einen Anruf zu tätigen und einen Portschlüssel nach Bukarest zu organisieren, sofort sein Handy wieder an sich nahm und Gus doch anrief.
Er konnte nichts dafür. Es war ein tief in ihm verankerter Instinkt, bei jedem Problem sofort seinen Zwillingsbruder um Rat zu bitten. (for reference: Siehe Christmas Carol Posting)
Gus, nachdem er Warrick einen Vortrag über Zeitunterschiede, Mitdenken, und Empathie gehalten hatte, zeigte sich im Großen und Ganzen unwillig, zu helfen. Seine einzige Message war „hol Mom da raus“ gewesen, ehe er aufgelegt hatte. Warrick hatte es gerade noch geschafft, das Handy zu verstecken, bevor Meadow wieder ins Zimmer kam und ihn darüber informierte, dass sie dreißig Minuten Zeit hatten, um zum Ministerium zu gelangen, von wo aus der Portschlüssel sie zu Rumänien bringen würde.
Jetzt öffnete sich die Tür zum Rest der Polizeistation, und eine mittelalte Frau mit grimmigem Gesichtsausdruck kam heraus. „Wenn Sie mir bitte folgen würden, Mrs. McMahon ist jetzt bereit.“ Ohne eine Antwort abzuwarten, drehte die Frau sich um und verschwand wieder hinter der Tür. Warrick verharrte noch einen Moment auf seinem Stuhl und blickte Meadow an. „Sollen wir?“
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Meadow McMahon
Mitarbeiter - Ausschuss zur Beseitigung gefährlicher Geschöpfe
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BeitragThema: Re: Coffee, please. And a shot of cynicism.   Mi 1 März 2017 - 1:33

// @'Warrick McMahon' This is a weird one. Sorry not sorry //

„Sollen wir?“, hörte Meadow ihren Bruder nach einer gefühlten Stunde der Wartezeit fragen, in der sie ihn dreizehn Mal dazu gebracht hatte in das Loch hineinzusehen, das sie mit ihren Fingern geformt hatte. Ganz wie es die Regeln des kindischen Spiels verlangten, hatte sie Warrick jedes Mal im Anschluss so fest sie konnte in den Arm geboxt, weshalb sich nun ganze dreizehn perfekte blaue Flecken auf seinem Oberarm abbildeten.  Bei jeder anderen Person hätte Meadow ihre Quote vermutlich stolz gemacht, nicht allerdings bei Warrick. Denn obwohl das Spiel seit jeher gängig im Hause McMahon gewesen war, hatte Warrick es nie auch nur ansatzweise gemeistert. Völlig egal wie oft hintereinander man billige Tricks anwandte, um ihn dazu zu bringen in eine bestimmte Richtung zu sehen, er fiel immer hinein. Immer, immer, immer. Es schien fast so als funktioniere die Kontrolle seiner visuellen Funktionen völlig unterbewusst, ohne dass er auch nur den geringsten Einfluss auf sie hatte. Deshalb starrte er vermutlich auch gerade direkt auf die große schwarze Warze des Polizisten, der auf die Tür am Ende des Raumes deutete, hinter der vermutlich ihre Mutter saß, entzürnt und fluchend und sich rechtfertigend und sich über die Inkompetenz der Führungskräfte beschwerend. Meadow konnte es kaum erwarten ihr entgegenzutreten…

Nach einigen Momenten, in denen sich die Geschwister überhaupt nicht geregt hatten – bis auf Warrick, der seinen offenbar schmerzenden Oberarm knetete – hatte sich der Polizist schließlich geräuspert und deutete ihnen nun etwas ungeduldig an, ihm zu folgen. Warrick richtete sich langsam auf. Meadow wollte es ihm gleichtun, doch alles in ihr schien sich dagegen zu wehren sich mit der Situation auseinanderzusetzen. Es war, als wäre die Schwerkraft, die sie auf dem ungemütlichen Klappstuhl mit den undefinierbaren Flecken – Blut, ziemlich sicher Blut – festhielt,  verzehnfacht worden.

„Weißt du was? Mom kommt schon klar“, stieß sie hervor und wollte gerade vorschlagen einfach ein Eis essen zu gehen und jemand anderen die Situation lösen zu lassen, als sie die Stimme Altheas gedämpft durch die Wände hallte:

„Maddy Liebling, bist du’s? Ist Gus auch da?“

Und mit diesen Worten wurden ihnen beiden jegliche Fluchtwege abgeschnitten. Meadow rollte mit den Augen und erhob sich. Sie nickte dem Polizisten zu und schob Warrick vor sich durch die Glastür, die in einen Gang führte, der ein ganzes Stück weiterging, was eine ganze Menge über die Fledermausohren ihrer Mutter und die Durchdringlichkeit ihrer Stimme aussagte.

„Habt ihr Fahndungsfotos gemacht?“, fragte Meadow den Polizisten auf dem Weg zu ihrer Mutter, weil es ihr recht albern vorkam, wie sie stumm versuchten zu dritt nebeneinander zu laufen, in einem Gang, der nicht für drei Personen ausgelegt war, weshalb sich Meadow mehrmals den Arm an der kratzigen Rauhfasertapete striff und gegen Warrick stieß. „Die wären toll für meinen Kühlschrank“, faselte sie weiter und verbesserte sich: „unseren. Unseren Kühlschrank.“, nachdem Warrick ihr mit dem Ellbogen in die Rippen gestochen hatte. „Wir sind nicht verheiratet“, erklärte sie, ohne dass der Polizist gefragt hatte und geriet ins Stammeln. „Wir sind verschwistert. Geschwistert… Geschwister. Das da drin ist unsere Mom.“

Vollbremse. Der Polizist machte eine Vollbremse. „Es tut mir leid, aber Familienangehörige können sich erst zu den Besuchszeiten melden. Wir hatten auf Ministeriumsmitarbeiter gewartet, die den Fall übernehmen. Ich hatte gedacht Sie beide…“
„Oh, das sind wir“, bestätigte Meadow und hob ihren abgelaufenen Ministeriumsausweis zu nah an das Gesicht des Polizisten. Sie wollte schnell weitergehen, doch der Polizist bewegte sich nicht weiter und begutachtete stattdessen konzentriert den Ausweis, auf dem sich ein Bild befand, das zu ihren Teenager-Jahren aufgenommen worden war, weshalb ihr Gesicht verpickelt und von einer Hornbrille verdeckt war und ihr Mund ein Stück offen stand, weil die Zahnspange es ihr unmöglich machte ihn völlig zu schließen (Author‘s note: I don’t care if this is a real thing that actually happens or not, Brad.)

„McMahon…“, murmelte der Polizist plötzlich nachdenklich. Meadow warf Warrick einen besorgten Blick zu. Eine Person, die sich an ihren Namen erinnerte, war niemals ein gutes Zeichen. „Wart ihr nicht auch die Vögel, die vor kurzem bei dem Drachenvorfall in Hogwarts gerufen wurden und dann diesen Waldbrand ausgelöst haben?“
Stille.
„Ich weiß nicht wovon Sie sprechen“
„Doch, doch, das wart ihr! Der Drache war längst weg, das Feuer gelöscht und dann hat einer von euch angefangen wie verrückt Feuer aus dem Zauberstab zu schießen?“
Meadow schmunzelte, Warrick räusperte sich.
„Also erstens kann das jeder gewesen sein und zweitens neigen Zauberstäbe aus Mahagoniholz dazu unzuverlässig zu sein. Das weiß jeder.“

Der Polizist sah sie beide argwöhnisch an.
„Ihr seid die ganze Abteilung?“
„Wir sind die ganze Abteilung.“
„Das ist eure Mutter da drin?“
„Wie gesagt.“
„Sie hat zwei Officers beim Verhaften gebissen“
„Das tut uns furchtbar leid“
„Und da ist was Lebendes aus ihrer Handtasche ausgebrochen.“
„Vermutlich nur Trevor“
„Trevor?“
„Murtlap“

Der Polizist - Meadow fragte sich, ob er ihnen schon verraten hatte wie er hieß, ober ob sie den Namen „Conrad“ völlig grundlos mit ihm assoziierte - drehte sich um und rief: „Jones! Entwarnung! Murtlap“, woraufhin dieser ein erleichtertes Stöhnen ausstieß und einem weiteren Kollegen, Croaker, die frohe Botschaft mitteilte. Das Wort „Murtlap“ ertönte noch etwa vier bis fünf Mal bis Meadow, Warrick und Conrad das Ende des Ganges erreicht hatten.

„Seit Stunden!“, begrüßte die aufgeregte Stimme ihrer Mutter sie beide als sie den ersten Schritt in den Raum getan hatten. „Seit Stunden werde ich wegen dieser Lappalie festgehalten.“
Conrad räusperte sich: „Ma'am, ich denke nicht, dass der Transport von 324 magischen Wesen“ – Althea schmunzelte, was nur bedeuten konnte, dass es sich in Wahrheit noch um viel mehr Tiere handelte – „unter den Begriff „Lappalie“ fä-„
„und ich denke nicht, dass polizeiliche Aufsicht nötig, geschweige denn legal ist, während ich mich mit meinen Anwälten bespreche“
„Das sind nicht ihre“, begann der Polizist, doch entschied sich spontan um und sagte: „Ich gebe Ihnen ein paar Minuten.“
„Mom“, begrüßte Meadow ihre Mutter. Warrick schwieg. Althea sah nur sie an. Meadow vermutete, dass dies noch die Nachwirkungen der Auseinandersetzung des letzten Weihnachtsessens waren und fühlte sich merkwürdig dabei ausnahmsweise mal das einzige Kind zu sein, das mit ihrer Mutter im Reinen war.
„Ich bin vollkommen unschuldig“, sagte Althea obligatorischerweise. Es gehörte einfach dazu, dass sich ihre Mutter keiner Schuld bewusst war, wenn man sie in einer Zelle antraf.
„Natürlich“, bestätigte Meadow. „Was ist passiert?“ Althea lehnte sich nach vorne und flüsterte: „Etwas vollkommen merkwürdiges und unerklärliches.“ „Mhm“, machte Warrick. „Das da wäre?“, fragte Meadow. Althea räusperte sich.

Wäre dies ein Film - und lasst uns für einen Moment so tun, als wäre dies so - dann würde jetzt die typische Musik, die stets kurz vor einem Flashback eingespielt wird, ertönen. Wir würden einen Szenenwechsel erleben, der uns an einen ganz anderen Ort zu einer ganz anderen Zeit bringen würde und würden alles sehen, was der Protagonist sieht… Würden alles so erleben wie es geschehen ist…

***

Wir verlassen die Polizeistation in Bukarest. Meadow, Warrick und Althea verschwimmen vor unseren Augen, werden unkenntlich und verschwinden dann völlig. Das Bild wird bunt, die Farben verschwimmen, dann wird alles schwarz. Es dauert einige Momente, bis langsam… ganz langsam Leben auf das Bild zurückkehrt. Es wird klarer. Zu sehen ist eine Straße, auf der sich ein langer Stau gebildet hat. Es ist der Stau vor dem Grenzübergang Kalugerovo zwischen Serbien und Rumänien. Die meisten Leute waren die ganze Nacht unterwegs.
Es ist 06:43 Uhr. Eine Frau mittleren Alters sitzt auf dem Fahrersitz eines LKWs, aus dessen Auspuff hin und wieder bedrohlich klingende Knarzgeräusche zu hören sind und dicke Rauschwaden stoßen. Die Frau kümmert es nicht. Sie kaut Kaugummi und versucht die Lieder im Radio mitzusingen ohne den Text zu kennen. Ihr Name ist Althea McMahon und sie ist im Begriff 332 magische Kreaturen über die Grenze zu schmuggeln. Neben ihr, auf dem Beifahrersitz, sitzt Art Connelly, den Altheas Kinder liebevoll Onkel Art nennen, und streichelt eine schlafende Katze auf seinem Schoß. Er ist nervös. Schweiß läuft ihm tropfenweise seitlich an der Stirn herunter und er wippt mit seinem Knie auf und ab. „Ich hab kein gutes Gefühl bei der Sache, Al“, sagt er. „Ganz und gar kein gutes Gefühl. Hörst du das Brummen? Hörst du das? Das ist Sven. Er hat jetzt schon die Hälfte der Betäubungsmittel durch, die wir für ihn dabei haben. Und ich hab eigentlich schon zumindest ein Viertel von dem Zeug an jemand anderen versprochen.“
„Beruhig dich, Connelly“, antwortet Althea gelassen.


„Moment“, unterbricht eine Stimme, die ganz, ganz weit weg ist, die Geschichte. Das Bild reißt. Wir sind zurück in Bukarest, zurück auf der Polizeistation, der einzigen Polizeistation Bukarests, die neben Muggeln auch ein paar Hexen und Zauberer für Fälle wie diesen eingestellt hat.
„Das klingt irgendwie als wäre Onkel Art ein Drogendealer“, stellte Meadow fest
„Ja, du hast gesagt er sei Apothe- oh. Egal, fahr fort“, antwortete Warrick. Althea seufzte.
„Na schön, wo war ich? Ah ja, die drei Hugos haben Igor gefressen“
„Da warst du noch nicht“
„Oh. Richtig. Wir waren unterwegs und…“

„Die drei Hugos haben Igor gefressen“, sagt Art an Althea gewandt, deren Blick kurz Betroffenheit ausdrückt, bevor sie mit fester Stimme antwortet: „Nun, so ist das eben in der Natur“
„Aber die drei Hugos sind keine Fleischfresser“
Althea beißt sich auf die Unterlippe. Die drei Hugos waren keine Fleischfresser, das hätte ihr jeder Fünftklässler sagen können. Und es war richtig, dass sie sich in den letzten Tagen merkwürdig verhalten hatten. Nicht nur sie, wenn Althea so darüber nachdachte. Alle Wesen. Sie hatte angenommen es waren die Nerven gewesen vor der großen Reise.
„Noch so 300 Meter, dann sind wir dran. Hast du deinen Ausweis?“
„Ja“, antwortet Althea geistesabwesend und sieht nach hinten in den Ladebereich zu den Käfigen, die mit allerhand Zaubern belegt sind, so dass sie für Muggelaugen wie Kisten voll mit Gewürzgurken aussehen. Sie greift mit einer Hand in ihre Tasche, wo sie zuerst Trevor und dann ihren gefälschten Ausweis ertastet, bevor das Auto plötzlich zum Stillstand kommt. Althea ist nicht angeschnallt und stößt sich den Kopf an der Windschutzscheibe.


(( Zurück in der Gegenwart suchen beide Kinder sofort nach Verletzungen am Kopf der Frau. Sie hatten sich nie an Magie als Selbstverständlichkeit gewöhnt und Althea hatte dies stets gefallen, ohne dass sie erklären konnte wieso. ))

An der Grenze herrscht Chaos. Wegen des plötzlichen Stoppens des Wagens ist ein Auto in den LKW gefahren. Irgendeine wütende serbische Stimme schreibt im Hintergrund. Althea ist zu benommen, um zu registrieren was sie sagt und zu verwirrt, um sich darüber klar zu sein, dass sie ohnehin kein Serbisch spricht.
„Warum halten wir?!“, fragt eine dritte Stimme im Laderaum.


„Warte“, ertönt erneut eine Stimme, die nicht in die Szenerie passt von weit weg. „Wer war noch dabei? Neben Art meine ich. Wer ist im Laderaum? Onkel Stue? Fred? Rick? Fredrick?“
„Jim, Joe oder“ – Meadow kann es sich nicht verkneifen „Jimjoe?“
„Sh, ich bin nicht fertig“, antwortet Althea und fährt ihre Geschichte fort.
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