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 Setze keine Fragenzeichen, wo das Schicksal schon einen Punkt gesetzt hat.

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Farine Chantealee
Schulleiterin || Animagus
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4705/4800  (4705/4800)

BeitragThema: Setze keine Fragenzeichen, wo das Schicksal schon einen Punkt gesetzt hat.    So 22 Jan 2017 - 19:38

Ein warmer Tag würde es werden, das konnte die Sternwanderin spüren. Die Wärme machte sich im Schloss breit und wärmte gar den Stein der alten Gemäuer im Innern. Einige wenige Tage waren vergangen, seit sie sich von ihrem Kollegen und Freund, Nathaniel Jones, hatte verabschieden müssen und die Wogen der Trauer hatten sich allmählich geglättet, wenn sie auch noch immer da waren wie dunkle Schatten. Sie hatte es realisiert, und wie auch den Tod von Chester, hatte sie es akzeptiert. Akzeptieren müssen. Der Alltag hatte Einzug gehalten, wie nach jedem Abschied, denn man musste weitermachen, eine Ehrentafel war in den Hufflepuff-Gemeinschaftsraum gehangen worden um dem ehemaligen Hauslehrer eine gewisse Ehre zu erweisen. Und das Leben ging weiter. Es ging seinen Lauf. Eckte an, floss, richtete sich auf und trug sie weiter. Ihre Füße lagen erhöht auf einem Kissen, während ihr Kopf ruhig auf der Matratze ihres Bettes ruhte und die Haare über das Bett flossen. Ihre Vorhänge waren leicht geöffnet und die Sonne suchte sich ihren Weg in die Räumlichkeiten, wärmte den mit dünnem Stoff bedeckten Bauch der Astronomie Professorin, welche in einem schlichten, viktorianischen, Nachthemd dort lag und nachdachte. Bald schon würde es Zeit sein, Kjell und sie hatten einen Handel abgeschlossen. Und er würde wohl bald auftauchen um das Kleid auszusuchen, welches sie tragen sollte. Wie ausgemacht.

Es war aufregend und so machte sie sich daran, sich fertig zu machen, damit sie nicht verschlafen und von der Nacht geprägt vor ihm stehen musste. Natürlich würden insgesamt einige Stunden ins Land ziehen, bis sie fertig hergerichtet war, denn nicht nur das Bad war eine Zeremonie für sie. Auch die Auswahl der Kleidung und das frisieren ihrer dunklen, fast seidigen Haare. Jene wusch sie mit einem Shampoo welches nach Blaubeeren und Lavendel roch, während das Kleid welches sie für den Empfang vom Isländer zu tragen gedachte, samt Unterwäsche ins Bad geschwebt kam. Mit einem weichen Frottee trocknete sich die Hexe mit der Alabasterhaut ab. Sie wusste, dass sie zu früh dran war, aber sie wollte auch, dass alles perfekt war. So würde sie am Fenster warten, malte sie sich in ihrer Fantasie aus. Mit dem Blick nach draußen gewandt. Eine Träumerei, während sie Stück für Stück in die Kleider schlüpfte und wartete. Der Morgen war vorüber, der Nachmittag hatte ebenfalls Einzug gehalten und es wurde Zeit Ihre Hände knetete sie nervös, ehe sie sich an ihren Flügel am Fenster setzte und eine leise Melodie darauf anspielte. Ein letztes Mal hatte sie sich im Spiegel begutachtet, ob der Reißverschluss am Rücken wirklich zu war, ob der Schlitz am Oberschenkel nicht doch zu gewagt war, ob die Schminke verwischt ist oder ob die Haare nicht richtig fielen. Nervös war die junge Frau, die an ihre eigenen Worte denken musste.

Alles hatte seine Zeit. Das Leben und das Sterben, und dann war da jetzt dieser Tag. Oft hatte sie sich schon mit Freunden getroffen, oft schon hatte sie Nächte zusammen mit Chester im Kerker in seinen Räumen gesessen um zu reden, Zauberschach zu spielen oder aber um einfach vom Alltag erlöst zu sein und gemeinsam zu schweigen, Bücher zu lesen. Mit Bill hatte sie einige Duelle schon bestritten um den Schülern zu zeigen, wie man sich in einem echten Duell verhielt. Mit Natascha war sie im drei Besen gewesen und einkaufen, mittlerweile waren mehr Eulen unterwegs als dass sie sprachen - leider. Und heute, heute hatte sie das erste mal eine richtige Verabredung. Mehr als eine Verabredung zum Tee, ein Einstellungsgespräch oder ein ablenken vom Alltag. Er hatte sie nach einem passenden Tag gefragt und dieser wurde für würdig erachtet. Nun saß sie da, am Fenster und am Flügel, ließ den Blick über die Ländereien der Schule schweifen, die Sonnenstrahlen beschienen sie, hüllten sie ein in gleißendes Licht, während das dunkelpetrolgrüne Kleid sich an ihren Leib schmiegte. Er dürfte sich ein Kleid aussuchen für diesen Tag, das hatte sie ihm zugestanden. Und doch wollte sie ihm vielleicht auch ein wenig beweisen, dass sie nicht nur wie eine Gouvernante durchs Leben ging. Als er klopfte, schnippste sie mit den Fingern, sie erhob sich und die Tür öffnete sich quälend langsam nachdem das Klavierspiel verstummte.

Sie liebte Auftritte, und diesen genoss sie, innerlich aufgewühlt und nervös, versuchte sie doch die Haltung zu wahren, nicht zu schwitzen, nicht zu zappeln. Ganz wie ihre Familie es ihr immer eingebläut hatte. „Bonjour,“ raunte sie mit der dunklen, rauchigen Stimme, doch bewegte sie nur leicht einen Arm um vorsichtig in den Vorhang zu greifen. Theatralisch? Womöglich. Übung? Gleich Null. Nur der kleine Funken Hoffnung, dass ihm halbwegs gefiel, was er sah. Langsam  drehte sich das Weib und sah ihn an, betrachtete sein graues Hemd, während sie sein Kompliment vernehmen konnte. Farine war während des ganzes Prozedere vollkommen nervös, ihr Herz raste und sie war sich sicher, dass er es riechen konnte, wenn auch versteckt unter dem dezenten Parfum welches sie aufgetragen hatte. Für einen Augenblick schlossen sich die Augen, als die Türe sich öffnete, der Puls war an ihrem Hals bestimmt deutlich zu erkennen, während die Finger sich in den Stoff des Vorhangs gekrallt hatten. Halt suchend. Nicht hyperventilieren, maßregelte sie sich selbst als sie seine Schritte durch den Raum vernehmen konnte, welche abrupt hielten, sich nicht mehr näherten. Nervöser als ohnehin schon war die Französin dabei geworden, spürte auch jetzt noch dieses Empfinden. Es gefiel ihm sicher nicht. Tausende Gedanken raste in einer Sekunde durch ihren Kopf, als sie ein zischen hörte. War das gut? Das war nicht gut. Oder?

Nicht genauer hinsehen, den Blick auf das Hemd fixieren. Ein wenig zittriger wurden ihre Finger. Aber als sie seine Stimme vernahm, röteten sich erleichtert die Wangen, mit einem geübten Augenaufschlag hob sie  langsam ihren Blick. Vorsichtig legte sie ihre Hand in seine, ganz der Etikette entsprechend. „Sie bringen mich in Verlegenheit, Monsieur Sigurdsson,“ hauchte die Sternwanderin leise, während sie in einen vage angedeuteten Knicks glitt. Nicht zu tief, sie wollte keine Einblicke riskieren. „Oui, das dürfen Sie,“ raunte sie leise, auf seine Frage ob er ihre Aufmerksamkeit erhalten dürfte, dabei abermals die Augen aufschlagend und den Blick erwidernd betrachtete sie den Hünen. Nervös bebte leicht ihre Unterlippe, und er konnte die kühlen Finger ein wenig zittern spüren. Ihre aller erste Verabredung. Nervös? Die junge Schulleiterin? Niemals. Vielleicht ein wenig, als er ihr einen Handkuss ganz der Etikette entsprechend aufhauchte. Sie konnte seinen Blick auf sich spüren, ein Blick welcher sie innerlich vollkommen aus der Fassung brachte, es in ihrem Bauch kribbeln ließ. Es war ein wundervolles Gefühl, welches sich in Ihr breit machte. „Äußerst charmant,“ flüsterte sie nur um ein geheimnisvolles Lächeln aufzusetzen, als er ihr ein weiteres Kompliment machte und sie aus Hogwarts 'entführen' wollte. „Ihr geht ziemlich weit, dafür dass wir es noch nicht einmal bis zum Ausgang geschafft haben,“ lächelte sie ihn verlegen an.

Innerlich war sie froh ihm so schnell nicht wieder in die Augen sehen zu müssen, denn das Herz flatterte und ihr Mund schien auf einmal vollkommen ausgetrocknet zu sein. „Ich danke Euch, Monsieur, es freut mich, dass ihr  dieser Meinung seid,“ ein ehrlich erfreutes Lächeln konnte der Hüne erkennen, welches sich in die Grübchen der Hexe legte und selbst die Augen erreichte die heute ein wenig dunkler wirkten, aber keinem Gewitter glichen. Ihre Schneidezähne legte sich kurz auf ihre Unterlippen. „Ich wäre soweit, mich entführen zu lassen,“ er sagte nichts davon, dass sie sich umziehen sollte, es gefiel ihm also, war einer der deutlichsten Gedanken, während sie sich ein wenig von ihm löste, nach einer kleinen Handtasche griff um diese in die freie Hand zu nehmen. „Wohin werdet Ihr mich entführen?“ Fragte sie im Plauderton, erwartete aber keine direkte Antwort darauf. Doch streckte sie ihre Hand leicht nach seiner aus, um ihren kleinen Finger an seinen zu hängen. Doch anstatt einer Antwort hakte er seinen Finger an ihren, sie konnte seinen Blick auf sich spüren. Und dann brachte er sie vor ihre Türe. Ein wenig sprachen sie miteinander auf dem Weg dahin. Farine atmete erleichtert aus, ihre Augen funkelten dabei fröhlich, gar glücklich und das Herz raste trotz allem immer weiter. Mancheiner würde es sicher als ungebührend empfinden, mit Sicherheit sogar, und doch erlaubte sie sich Glück zu empfinden in seiner Nähe.

„Monsieur Sigurdsson,“ flüsterte sie leise. „Es gab keine Männer die mich haben ziehen lassen können,“ sagte sie ehrlich. „Vielleicht habe ich mich letzthin nicht deutlich genug ausgedrückt, als ich das mit der ersten Verabredung sagte.“ Hauchte sie, während ihre Wangen sich dezent färbten. „Wenn es angemessen ist, trage ich etwas anderes, als das was ihr kanntet.“ Perlte es über ihre Lippen, während sie den Blick kurz senkte und über die Kleidung mit ihm sprach welche sie sonst trug und wie andersartig dieses Kleid nun war. Ihre Pumps gaben ein vernehmbares Geräusch von sich, sobald die Astronomin mit ihnen auftrat, leicht hob die Französin den Blick in seine blauen Iriden als er ihr sagte wohin sie ihn und sich Bitte bringen möchte. „Ganz wie sie wünschen, mein Herr,“ flüsterte sie, fasste nun ganz mit ihrer Hand nach seiner, um noch einen Schritt an ihn heran zu treten, sie wollte nicht den Abend ruinieren, nur weil das apparieren fehlgeschlagen war daher die wenige Distanz zu ihm. Kurz darauf, als sie aus Zeit und Raum in London landeten, blickte sie sich einen Moment um. Die Straße in der sie gelandet waren, war eher spärlich erleuchtet zu hoch waren die Häuser als das die Sonne ihr Licht hätte auf den Boden werfen können, in dem Hinterhof konnte man eine Katze fauchen hören und der Blick der Französin suchte den des Isländers. Richtig waren sie, nur am anderen Ende der Straße angekommen.

Sie selbst kannte das Restaurant nicht, geschweige die Preise, aber sie glaubte, allein vom Namen her, welchen er nebst der Adresse genannt hatte, dass es etwas angemessenes sein würde für einen Abend wie diesen.  Leicht nickte sie zu seinen Worten, als er meinte, ein Stück würden sie noch gehen müssen. Dann aber lächelte die Astronomin verlegen, hakte sich bei ihm ein und würde sich von ihm führen lassen. Wie es die Etikette vorschrieb. „Mein Leben bestand zwischen meiner Schulzeit und bis zu meinem Eintritt als Professorin in Hogwarts daraus, dass ich Bücher auf den Kopf balancierte, die Teetassen richtig hielt, Bälle besuchte. Meine Großtante war immer der Meinung, wenn ein passabler Anwärter gefunden war, benötige ich ein neues Kleid. Dieses hier jedoch, ist das einzige, welches noch nie von mir getragen wurde und welches ich gemeinsam mit Marlene ausgesucht habe,“ kurz konnte man meinen, dass ein Weh über ihre Züge wehte, ehe sie den Blick hob und ihn sanft ansah. „Ich finde auch, dass es Ausgang verdient hat,“ lächelte sie ehrlich, nur um die Arme einen tick mehr um seinen zu legen und den Schopf nur kurz an seine Schulter zu drücken. Langsam aber sicher näherten sie sich dem Restaurant, welches wirklich wunderschön auf die Sternkundige wirkte, es war magisch modifiziert, denn schon jetzt konnte man in den Miniaturgärten in den Pflanzkübeln die ersten Schmetterlinge sehen, Krokusse und Tulpen, wie in den Lustgärten Versailles. Ihre Augen funkelten bei dem Anblick, sie hatte mit einigem gerechnet, aber nicht... damit. Er überraschte sie. Eindeutig.
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