Harry Potter - Foren-RPG
 
StartseiteFür NeulingeWetterMitgliederAnmeldenLogin
Gryffindor

0 Punkte

Slytherin

0 Punkte

Ravenclaw

0 Punkte

Hufflepuff

0 Punkte
____________

Orden

44 Punkte

Professoren

94 Punkte

Todesser

37 Punkte

Ministerium

22 Punkte
Hauptplotevents:

Event:



Infos:


Gesucht:


Unterricht (Gruppe 1):
Zu Starten:

Zu Beenden:

Wichtige Eilmeldungen
des Tagespropheten:



Besucherzähler
Besucherzaehler
Umloggen
Benutzername:

Passwort:


Teilen | 
 

 A pretty Girl in action!

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
William Gordon
Mannschaftskapitän - Hufflepuff
avatar

Anzahl der Beiträge : 1106
Anmeldedatum : 01.11.14

Charakterbogen
EP:
2661/2800  (2661/2800)

BeitragThema: A pretty Girl in action!   So 22 Jan 2017 - 17:26

Jeasslyna Belegan &  Kenneth McGabe | Schicksal: ja | Privat | Datum folgt | Ort: Die Prüfungshöhlen der Aurorenkommision

NPC Steuerung: Kenneth McGabe

Vor etlichen Jahren bestand Kenneth McGabe den Aufnahmetest zur Aurorenausbildung. Seine Ergebnisse waren geradezu pedantisch ausformuliert, seine Art zu schreiben absolut tadellos und seine Haltung stets selbstsicher und absolut von sich überzeugt. Seine Ausbilder hatten bei ihm den Eindruck eines Perfektionisten, der mit Worten ebenso gut manipulieren wie zu überzeugen vermochte. Aber natürlich blieb man ihm wie jedem Neuling gegenüber stets skeptisch und neutral. Und als der Tag der ersten Übungen gekommen war, stand er immer noch so selbstbewusst und ruhig da wie an dem Tag des ersten Aufnahmetests. In seinen Augen funkelte diese absolute Gewissheit, die klare distanzierte Art seine Gedanken auf sein Ziel zu fokussieren und sich durch nichts ablenken zu lassen.
Die meisten Neulinge waren in ihren ersten Übungen furchtbar nervös, nicht nur weil sie unter enormen Leistungsdruck standen, sondern auch weil diese Übungen berüchtigt dafür waren, die Neulinge mental zu zerbrechen. Ja, Kenneth hatte viel darüber gelesen und sich oft gefragt wie viel Wahres da dran ist. Es gab Menschen die diese Übungen absolvierten und danach sofort ihre Kündigung einreichten. Der Prozentsatz derer die wirklich einmal fähige Auroren wurden, war ebenso gering, wie der mickrige Prozentsatz an Neulingen die die Aufnahmeprüfungen bestanden. Aber Kenneth hatte sich weitaus mehr zum Ziel gemacht, er wollte nicht nur als einer der Besten hier wieder rausgehen, sondern auch noch die Karriereleiter blitzschnell bis zum leitenden Auror aufsteigen. Er konnte es gar nicht erwarten, dass die Übung endlich begann, daher war er bereits fünfzehn Minuten vor der ersten Einsatzbesprechung in einem großen unterirdischen Höhlenkomplex, der direkt unter dem Ministerium lag. Die Temperatur dort unten war relativ kühl und die Luft feucht. Gerade als er eintraf, bemerkte er die anderen Neulinge, von denen sich einige angeregt unterhielten. Stillschweigend und mit den Händen auf den Rücken verschränkt, stand er etwas abseits und beobachtete sehr genau, wie sich die anderen gaben. Vielen konnte man sofort ansehen, das sie nervös waren, andere schienen mehr aufgeregt oder aber total verängstigt zu sein. Wen wunderte es? Selbst wer die Aufnahmeprüfungen überstand, war noch längst nicht über den Berg. Auror zu werden, bedeutete einen gnadenlosen Kampf gegen sich selbst. Denn der einzig wirkliche Gegner war man  selbst.

Gerade als er sich zu einer kleinen dazugesellen wollte, trat ein älterer grimmig dreinsehender Mann vor die Gruppe. Sein langer schwarzer Trenchcoat, die Augen so durchbohrend wie die eines Falken, dass man schon vom Anblick Respekt vor ihm bekam. Man brauchte gar nicht erst zu fragen wer er war, seine Ausstrahlung sagte bereits alles. Das musste ihr Einsatzleiter sein, derjenige der sie in die mental zermürbende  Übung schicken würde. Kenneths Blick war ernst, er spürte in den Augen des Leiters nicht die Spur von Freundlichkeit oder eines Gewissens. Der Kerl war hart wie Stein und das würde er sie garantiert am eigenen Leibe spüren lassen. Mit einem kurzen Räuspern verstummten die Gespräche und alle Blicke lagen nun bei dem älteren Mann, der kurz durch die Runde sah. Sein Blick ließ Kenneth im ersten Augenblick ein wenig schaudern, eine Gänsehaut bildete sich auf seinem Rücken. Sein Bauch schlug Purzelbäume und trotzdem blieb er kerzengerade stehen und sah keinen einzigen Moment weg. Für ihn war es absolut notwendig, geradezu wichtig, sich nicht durch Blicke oder Gesten einschüchtern zu lassen. Denn ansonsten hatte er in diesen Höhlen unterhalb des Ministeriums nichts verloren. Seine Ziele waren klar abgesteckt und so verfuhr er nicht nur was seine Karriere anging, sondern mit allem was er tat. Selbst seine Kleidung saß bis auf den Zentimeter genau, alles war durchdacht und genau geplant gewesen. Seine Genauigkeit und präzise Art hatten ihm einmal mehr geholfen seine Ziele zu erreichen, denn andererseits hätte er sonst nicht dort gestanden und der eher langatmigen Begrüßungsrede gelauscht. Der Anfang war meist unwichtig, daher tat Kenneth eher äußerlich so, als würde er aufmerksam jedes Wort mithören. Höflichkeit musste ja schließlich sein. Ganz gleich wen er vor sich hatte.

Dummerweise hatte ihn sein Blick, für einen kurzen Zeitraum zu einer jungen Frau gelenkt, die nicht unweit von ihm entfernt schien. Ihr Aussehen war makellos und irgendetwas an ihr war ihm sympathisch. War das nicht irgendwie irrsinnig? Da war er hier um sich einer gefährlichen Übung zu unterwerfen und er sah sich das Profil einer Frau an, die in seiner Nähe stand. Jetzt wo er sie gedankenverloren etwas genauer musterte, erinnerte er sich an sie. Sie war ihm bereits während der Aufnahmeprüfung aufgefallen. Sie saß nur zwei Plätze von ihm entfernt und wirkte da schon, wie eine bezaubernde junge und intelligente Frau. Die Zeit würde zeigen, ob sie auch die notwendigen Fähigkeiten und den nötigen Grips besaß, um das hier heil zu überstehen. Er konnte von Glück sagen, wenn sie gemeinsam in ein Team gesteckt würden. So hätte er zumindest Gelegenheit ihr etwas näher zu kommen und ihr Verhalten eingehender zu studieren.

Nur Augenblicke später, wendete Kenneth seinen Blick wieder von ihr ab und sah nach vorne zum Einsatzleiter, der endlich zu den wichtigen Fakten des Tages kam.
„Sie alle sind hier um sich einer sehr harten Übung zu unterziehen. Diese Übung wird alles von ihnen abverlangen und am Ende werden wir sehen, wer von ihnen wirklich das Zeug dazu hat, in der Abteilung zu bleiben. Die Übung besteht darin, jemanden ausfindig zu machen, den sie verhaften sollen. Zu diesem Zweck hatte jede Gruppe eine andere Zielperson und demnach auch andere Hinweise. Ihr Auftrag lautet diesen Hinweisen nachzugehen und sie unter allen Umständen in die Hände zu bekommen. Folgen sie den Hinweisen und stellen sie die Zielperson.  Aber ich warne sie, denken sie immer daran, dass viele Hinweise im realen Leben ihren Preis fordern. Seien sie also bereit auch hier diesen Preis zu zahlen. Die Zeit läuft gegen sie, sie haben ab meinem Kommando, exakt sechs Stunden Zeit, die Zielperson mittels der Hinweise ausfindig zu machen und zu stellen. Nicht tödliche Zauber sind das Gebot der Stunde. Wenn die Glocke ertönt und sie die Zielperson nicht kriegen konnten, wird sie ihnen durch die Finger geschlüpft sein und sie werden diese Übung nicht bestanden haben! Noch Fragen?“

Seine Stimme war laut, beinahe schon ohrenbetäubend, eigentlich wunderte Kenneth es, dass die Höhle bei der Stimme nicht zusammenbrach. Seine schluckte er und wartete darauf, dass er endlich mit seiner Rede fortfahren würde.  Da anscheinend niemand eine Frage stellte, nickte der Einsatzleiter nur kurz, zog seinen Zauberstab und ließ eine Pergamentrolle vor sich schweben.

„Gut, ich werde nun die Teams einteilen. Danach haben sie 10 Minuten Zeit sich kurz kennenzulernen und sich auf alles vorzubereiten. Denken an ihre Zauberstäbe, die sind von nun an ihr Leben.
Gregory Bird, Mason Temberlain und Jared Gold. Team 2 besteht aus Marylin Prostrow, Fineas Weyer, Thomas Vok. Team 3 Kenneth McGabe, Jake Rain und Jeasslyna Belegan.“


Alle anderen weiteren Namen waren unwichtig für Kenneth. Innerlich freute er sich auf die Chance sie kennenzulernen und machte daher auch den ersten Schritt auf sie zu. Sie schien gerade dabei zu sein sich nach ihren Teamkollegen umzusehen, als Kenneth sich neben sie stellte und sich dann ihr zuwandte.
„Miss Belegan, wenn ich mich vorstellen darf. Kenneth McGabe. Es ist mir eine Freude mit ihnen zusammenzuarbeiten.“, er reichte ihr die Hand und schenkte ihr ein warmes Lächeln, dass ihr gegenüber zumindest ehrlich gemeint war.
„Vielleicht erinnern sie sich noch. Wir saßen in den Aufnahmeprüfungen nebeneinander und sie haben mich das eine oder andere Mal mit ihrem Wissen ziemlich beeindruckt. Sind sie nervös?“, fragte er gelassen und sah zu ihr herunter, da er einen Kopf fast größer war als sie. Seine Haltung war die eines typischen Gentlemens, der mit viel Anstand und Freundlichkeit dem anderem Geschlecht begegnete. In ihren Augen zu lesen war ebenso schwierig, wie das Leuchten von Diamanten zu ignorieren. Und ihre Augen, leuchteten eher wie Rubine oder Smaragde. Für den ersten Moment wurde er von ihrem Blick und diesen Augen paralysiert. Aber schon im nächsten konzentrierte er sich wieder auf das was vor ihnen lag.
]„Ich bin zuversichtlich das wir diese Übung meistern werden, solange wir wirklich im Team arbeiten und uns darauf konzentrieren die Hinweise zu kriegen. Ich schätze mal, sie werden sie mit Fallen oder schlimmeren Dingen ausgestattet haben. Zumindest verrät mir das die Rede. Daher sollten wir gut aufeinander achtgeben.“, sagte er und lauschte der jungen Frau , bis sie schließlich von einem eher nervös wirkendem jungen Mann angesprochen wurden, der offenbar ihr Teamkollege war.

„Hi, ich bin Jake Rain. Ich ehm..vermute mal das keiner von ihnen eine Ahnung hat was uns da erwartet oder? Naja egal. Ich bin ein wenig aufgeregt muss ich zugeben, ich hätte nicht gedacht durch die Aufnahmekommission zukommen. Unglaublich das ich hier stehe. Seien sie mal ehrlich, der alte ist ziemlich gruselig oder?“, Kenneth wich ein Stück, denn das Parfüm des jungen Mannes war nicht gerade das was er als ästhetischen Geruch definierte. Sollten da draußen magische Wesen sein, so hätten sie jedenfalls kein Problem darin sie aufzuspüren.
„Nun, Mister Rain, ich kann ihnen nur sagen, dass es zur Übung dazu gehört, psychologischen Druck auf die Neulinge auszuüben. Sie sollten das nicht zu nahe an sich heranlassen. Stimmen sie mir zu, Miss Belegan?“
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen Online
Jeasslyna Belegan
Leitung der Abteilung für internationale magische Zusammenarbeit
avatar

Anzahl der Beiträge : 35
Anmeldedatum : 03.09.15

Charakterbogen
EP:
4600/4800  (4600/4800)

BeitragThema: Re: A pretty Girl in action!   Mi 8 Feb 2017 - 13:29

Endlich war es soweit. All die Arbeit, Zeit und Energie, die sie in ihre Ausbildung investiert hatte, das war der Tag an dem es sich endlich auszahlen würde. Dieser Test war das letzte bevor sie endlich Auroren waren. Die Ausbildung war lange gewesen und beschwerlich, aber es hatte sich laufen, unweigerlich zu ihrem Ziel getragen und das war es diesen Beruf ausüben zu können. Nun musste sie nur noch diese Simulation bestehen, nur noch den schwersten Test von allen bestehen und sie hatte endlich ihren Traum erreicht. Es war aber nicht so, dass sie nervös war, nein, eigentlich war sie überzeugt davon, dass sie es schaffen würde. Nicht, weil sie viel zu sehr von sich selbst überzeugt war, sondern weil sie wusste, wenn sie die Arbeit reinsteckte, hatte sie bis zu dem Tag alles erreicht war sie wollte. Und sie hatte die Arbeit reingesteckt, hatte gelernt, geübt, mehr als das, es war ihr Leben gewesen. Nur damit sie nun hier stehen konnten in den Höhlen unter dem Ministerium. Irgendwie war es absurd, dass diese Prüfung in Gruppen abgeschlossen wurde. Ein schwaches Mitglied könnte alles verhauen. Alleine konnte man das vermutlich einfach nicht bestehen. Das Ministerium, die Veteranen dachten sich schon etwas dabei, wenn sie es so aufbauten, aber ehrlich, da steckte man Jahre seines Lebens hinein und dann konnte man durchfallen? Wegen jemand anderen? Aber gut, darüber versuchte sie sich erst Sorgen zu machen, wenn sie ihre Mitstreiter sehen würde. Vielleicht hatte sie ja Glück und es waren genau die, welche sie brauchte um das Ganze schaffen zu können. Immerhin, war es ja nicht so, dass irgendwer von den hier Anwesenden hier antreten dürfte, wenn es von Anfang an keine Chance gab, dass sie nicht durchkamen. Es wurden seit der Aufnahmeprüfung so einige ausgesiebt aus verschiedenen Gründen und schon bei der Aufnahme selbst wurde die Nummer um einiges reduziert. Natürlich, dieser Job den sie hier anstrebte, er war gefährlich, belastend, fordernd und noch so vieles mehr. Sie hatte aber diese Herausforderung gebraucht. Jeasslyna selbst, sie musste diesen Job annehmen, damit sie anderen helfen konnte und Verbrecher jagen konnte, die nicht nur der Magierwelt sondern auch der Muggelwelt Probleme machte. Wieso sie sich auserkoren fühlte anderen zu helfen? Genau sagen konnte sie das nicht, aber sie fühlte, dass es der richtige Weg für sie war, dass am Ende dieser Zeit eine Zukunft für sie lag. Auch wenn sie vermutlich nicht so aussehen würde, wie sie dachte, aber es war das was sie tun musste, damit sie in ihrem Leben nichts bereuen würde. Also hatte sie in ihrer Schullaufbahn so viel Wissen wie möglich aufgesogen und niemals damit aufgehört, hatte unzählige Stunden geübt und sich dann für die Aufnahmeprüfung angemeldet und diese mit Bravour bestanden. Natürlich, sie war nicht unfehlbar, aber diese Dinge lagen ihr gut. Sie war eine starke Zauberin, vor allem wenn es um Verteidigung gegen die dunklen Künste ging und theoretisch gesehen gab es wenige die ihr das Wasser reichen konnten, auch hatte sie gute rhetorische Fähigkeiten, die ihr immer mal wieder behilflich waren. Diese Fähigkeiten hatte sie weiter geschult und sie hatte auf ihre Ausbilder gehört und es gab wenige die daran zweifelten, dass sie am Ende dieses Tages genau das erreichen würde, was sie wollte. Es würden auch heute einige nicht das Ziel erreichen, aber sie würde eine von denen sein, die es taten.
Also hörte sie aufmerksam zu, als der Einsatzleiter vortrat und die ungeteilte Aufmerksamkeit von jedem alleine durch seine Ausstrahlung forderte. Diese wurde ihm auch innerhalb von einer Sekunde gewährt, von jedem einzelnen. So wie er dastand, alles sagte, dass er genau wusste was er tat und schon einige Kämpfe gefochten hatte. Vielleicht war er sogar schon von einigen Flüchen getroffen worden, vielleicht hatte er noch nie ein Duell verloren. Jeasslyna kannte ihn nicht, deswegen konnte sie es nicht wirklich einschätzen, aber Respekt gebührte ihm, das sah vermutlich jeder hier. Dies war eine der Personen die über ihre Zukunft entscheiden würde, gut, er schien so kompetent zu sein, wie sie es sich vorgestellt hatte. Ob er noch im aktiven Dienst war? Das war aber auch der letzte Gedanke, denn sie an ihn verschwendete. Nun hieß es Konzentration. Seit er vorgetreten war, hatte die Prüfung begonnen, da war sie sich sicher. Es gab nicht mehr, woran sie etwas ändern konnte, keine Vorbereitung mehr, jetzt oder nie. Eine kurze Einführung in die Aufgabe später wurden auch schon die Teams aufgerufen. Zehn Minuten würden sie Zeit haben um sich zusammen auf diese Aufgabe einzustimmen. Mehr als genug in ihren Augen. Man musste Fähig sein, sich in kürzester Zeit mit fremden Personen abzusprechen und mit ihnen arbeiten zu können. Ansonsten hatte man hier nichts verloren. Team 3 war das relevante für sie. Kenneth McGabe und Jake Rain. Beide Namen sagten ihr etwas, so kannte sie einen Namen aus Erzählungen einer Freundin, welche mit diesem etwas zu tun gehabt hatte, während der Ausbildung. Ihre Freundin selbst hatte diese abgebrochen und diesen Jake hatte sie bis zu dem Tag auch noch nie persönlich kennen gelernt. Sei es drum, war auch kein Problem. Der zweite Name war jedoch ein Teil ihrer Erinnerung. Mit ihm hatte sie den Aufnahmetest gehabt und sie konnte sich daran erinnern, dass sie gedacht hatte, dass dieser Mann es vermutlich schaffen würde. Er hatte einfach so eine Sicherheit ausgestrahlt, dass er verdiente hier zu sein, vermutlich hatten das auch die Prüfer gesehen.

Das war auch die Person, welche ihr in die Augen stach, als sie sich umdrehte um ihre Partner zu suchen. Und als sie ihn erblickte, verdammt, so etwas durfte in so einer Situation wirklich nicht passieren. Ein Mann, größer als sie, der auch schon mit geschmeidigen Bewegungen in ihre Richtung kam. Er hatte lange blonde Haare und einen leichten Drei-Tage-Bart, was ihn unglaublich männlich wirken ließ. Die Klamotten wie auf seinen Leib geschneidert, ließen absichtlich oder nicht, seine blauen Augen noch mehr herausstechen. Sie musste sich kurz wieder fangen und beschimpfte sich innerlich, als sie doch tatsächlich darüber nachdachte, wie sie im Moment aussah. Ihre Haare waren zu einem Pferdeschwanz gebunden, sie hatte Stiefel an mit leichtem Absatz, eine Jeans sowie ein schlichtes Hemd, welches bei der Übung nicht im Weg sein würde. Unauffällig würde sie sagen. Aber, bei Merlins Barte, darüber sollte sie nun wirklich nicht nachdenken. Also löste sie ihre Sekundenstarrte und holte ihre Professionalität wieder an die Oberfläche, welche sie doch wirklich eigentlich besaß. Genau rechtzeitig, weil er inzwischen schon vor ihr angekommen war und ihr die Hand entgegenstreckte und sich vorstellte. „Mister McGabe. Darf ich sie Kenneth nennen? Es erspart und sicher Zeit, wenn wir uns während der Übung mit Namen ansprechen.“, sagte sie und lächelte freundlich, aber angebracht. Er konnte ihr das natürlich ausschlagen, aber etwas sagte ihr, dass das nicht passieren würde. „Ich kann mich noch an sie erinnern. Das Beeindrucken ist wohl in beide Richtungen erfolgt.“ Sie nahm sich kurz um zu überlegen ob sie nervös war. Aber eigentlich hatte sie sich diese Frage schon vorhin selbst beantwortet. „Nein. Eigentlich nicht. Sind sie es etwa? Wenn es so läuft wie bei der Aufnahmeprüfung fegen sie doch eh alle vom Hocker.“ Sehr professionelle Aussage, schellte sich ihre innere Stimme. Sie bekam schon gar nicht mehr mit, dass inzwischen auch schon die letzten Teams aufgeteilt waren und die kleinen Gruppen in Gespräche ausbrachen, um sich Taktiken zu überlegen oder sich etwas auszudenken. „Ich denke wir schaffen das. Wenn wir gut aufpassen, werden wir die Fallen schon umgehen können oder wieder daraus herauskommen. Wir wurden immerhin gut auf das hier vorbereitet.“, sagte sie selbstbewusst und dachte darüber nach, was wohl für Fallen inkludiert waren. Etwas Gefährliches sicher, vielleicht auch etwas, was mit ihren Ängsten oder Halluzinationen zu tun hatte, keine Ahnung Es brachte sich eigentlich gar nichts darüber nachzudenken, es würde so oder so auf sie zukommen. Sie mussten nur adäquat darauf reagieren und das Ziel nicht aus den Augen verlieren und die Sache war gegessen.

Daraufhin stieß der letzte ihres Teams hinzu. Sie hatte beinahe schon wieder seinen Namen vergessen, aber gut, daran konnte man nun auch nichts ändern. Nach der Prüfung würde sie wieder wert auf solche Dinge legend. Der junge Mann wirkte jedoch anders als sie selbst und Kenneth. Er schien aufgeregter zu sein, weniger vorbereitet und vor allem respektloser. Wer würde den Übungsleiter schon als Alten bezeichnen und ihn dann auch noch als gruselig bezeichnen. Bevor sie selbst etwas sagen konnte ergriff der andere Mann das Wort und begrüßte ihn. Offensichtlich schien nicht nur sie der Meinung zu sein, dass er sich unpassend verhalten hatte. Sie würde ihm das nun nicht nachtragen, dafür hatte sie wirklich nicht die Zeit, immerhin mussten sie zusammen arbeiten, aber sie konnte es ihn trotzdem wissen lassen, dass er solche Bemerkungen in ihrer Gegenwart in Zukunft doch bitte unterlassen sollte. „Stimmt. Das hat er auch ziemlich gut gemacht, damit hat er schon einige verunsicher. Ich hoffe doch, sie gehören nicht dazu?“, fragte sie deswegen unschuldig. „Wie dem auch sei, wir haben zehn Minuten um uns kennen zu lernen. Ich denke das wichtigste ist, dass wir einfach einen schnellen Überblick über unsere Stärken und Schwächen erhalten, damit wir wissen auf wen wir uns in welcher Situation verlassen können.“ Mit persönlichen Ärgernissen wollte sie sich in dem Moment nicht aufhalten lassen, weswegen sie gleich auf das geschäftliche kam. „Ich selbst bin gut in Angriffs- und Verteidigungszaubern, in Zauberkunst jedoch hackt es ein wenig. Theoretisch habe ich ein sehr fundiertes Wissen über Methoden andere aufzuspüren und worauf man achten muss, um Hinweise richtig zu entschlüsseln. In Richtung Kräutern weiß ich einiges über Gegengifte, ansonsten eher nicht mein Spezialgebiet und psychologisch gesehen bin ich sehr stabil, vor allem unter Druck. Was hier definitiv ein Vorteil ist. Hingegen ist es so, das ich mir schwer tue, auf andere zu warten, die zurückfallen. Sorgen wir also dafür, dass wir alle in einem schnellen Tempo arbeiten.“ Eine kurze Zusammenfassung mit Dingen die sie für relevant hielt, diese Übung betreffend. Sie hoffte, dass ihre Kollegen ihrem Beispiel folgen würden und nicht unnötig Zeit mit einem persönlichen Kennenlernen verschwendeten. Dafür war auch nach dieser Sache hier noch Zeit. Vor allem war sie dem sogar wenig abgeneigt, so hatte sie definitiv vor, sich mit Kenneth in weiterer Folge noch genauer zu beschäftigen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Kenneth McGabe
NPC
avatar

Anzahl der Beiträge : 4
Anmeldedatum : 20.03.17

Charakterbogen
EP:
5600/5800  (5600/5800)

BeitragThema: Re: A pretty Girl in action!   So 26 März 2017 - 22:03


NPC Steuerung: Kenneth McGabe

Ein freundliches Lächeln zuckte über seine groben Gesichtszüge und ein sanftes Nicken von ihm sollte ihre erste Frage schon mit einem ja beantworten. "Wenn ich sie im Gegenzug mit ihrem entzückendem Vornamen Jeasslyna anreden darf. Gerne. Kam der Name mütterlicher oder väterlicherseits? Es ist soweit ich weiß ein eher seltener Name. Irre ich mich?", fragte er mit seiner tiefen beruhigenden Stimme, während sein Blick auf die wundersamen braunen Augen von ihr gerichtet waren. Sie steckte definitiv voller Geheimnisse und von diesem Zeitpunkt an, wollte er ihr jedes einzelne entlocken. Nicht aus Boshaftigkeit, sondern aus reinem Interesse an der Person dahinter. Er mochte willensstarke Frauen die genau wussten was sie wollten. Frauen die einen geraden Weg gingen, aber auch zur Liebe wirklich fähig waren. Natürlich war an sowas wie Liebe noch gar nicht zu denken, schließlich kannten sie sich gerade mal drei Minuten, in denen sie sich vielleicht mit vier Sätzen unterhalten hatten.
"Nun sagen wir, ich wäre nicht überrascht wenn sie eine Frau voller Geheimnisse und Überraschungen wären. Sie wissen haargenau was sie wollen und sind gewillt es bis zum Ende zu machen. Deswegen sind sie hier und nur deswegen hat man sie genommen. Weil sie in dem was sie tun einfach gut sind.", erwiderte er, ehe er hinter ihr Ohr griff und eine Karte hervorzog. "Ein alter Muggeltrick. Man nennt es dort Zauberei, aber es ist keine echte Magie sondern nur ein Handtrick. Eine Illusion, sowie das Gesicht das wir der Öffentlichkeit zeigen. Nicht wahr?"
ihre braunen Augen fesselten ihn abermals für einen Augenblick, sodass er die Ankunft des dritten Neulings zunächst gar nicht bemerkte. Erst als er sich als Jake Rain vorstellte und eher wie einer dieser aufgedrehten Pittbull-Terrier wirkte, schenkte Kenneth ihm Beachtung. Sein Verhalten war ziemlich daneben und offenbar hoffte er mit seinen lockeren Sprüchen Eindruck zu schinden, den er weder bei Kenneth noch bei Jeasslyna zu machen schien. Und andererseits versuchte er viel zu offensichtlich seine Nervosität zu verbergen. Umso mehr musste er sich ein Lächeln verkneifen, als Jeasslyna den Neuzugang vor eine beinahe unsichtbare Falle stellte. Es war unglaublich, wie hinterlistig sie doch in Wirklichkeit war. Sie hatte durchaus Charme und verstand es ihre Worte in eine kluge Konversation einzufügen. Gar nicht schlecht für jemanden der unter heftigem Prüfungsdruck stand. Aber wie er feststellen musste traf das nur auf sie von seinen beiden Partnern zu, Jake hingegen lief mitten in ihre Falle hinein und da Kenneth nicht der Mensch war der einen unbedingt darauf hinwies sondern lediglich im Stillen beobachtete, beließ er es bei einem leichten Schmunzeln.

Jake sah sie mit einem schwachen Lächeln an und schien von ihrer Frage ziemlich überrascht zu sein. Nervös spielte er mit seinen Händen und versuchte es zu kaschieren in dem er sie hinter seinem Rücken hielt. "Was ich? Nein. Mich bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich diesen Test trotzdem bestehe und in die Auroreneinheit aufgenommen werde.", feixte er zurück. Kenneth ersparte sich jegliche Analyse seiner Körperhaltung und lauschte viel lieber den Worten von Jeasslyna die viel mit ihm gemeinsam zu haben schien. Nachdenklich runzelte er die Stirn und versuchte nicht allzu überrascht darüber zu wirken, immerhin hatte er von Anfang damit gerechnet bei ihr viele Überraschungen zu erleben.

"Wie ich sehe, haben wir einige Gemeinsamkeiten Jeasslyna." begann er und schenkte ihr ein aufrichtiges Lächeln, wobei sein Blick abermals auf sie fiel. "Ich verlasse mich bei der Spurensuche allein auf meinen Instinkt den Dingen die mir zur Verfügung stehen. Und natürliche auf meine reizenden Partner. Meine Stärken liegen in der Verteidigung gegen die dunklen Künste, Fluchbrechung und deduktives Denken. Zaubertränke sind nicht unbedingt mein Lieblingsgebiet, aber ich versuche es nicht zu einer Schwäche werden zu lassen.", erwiderte er, während er sich direkt neben Jeasslyna stellte um Jake besser in die Augen sehen zu können. Er wirkte wie ein Springball der nur darauf wartete in die unendlichen Weiten des Himmels geworfen zu werden. Eigentlich war es eine Überraschung, dass so ein Nervenbündel wie er durch die erste Prüfungsphase gelangte. Und irgendwo ahnte Kenneth in Gedanken bereits, dass er noch zu einem Problem werden würde. Er hoffte für sich und Jeasslyna, dass ihn sein Instinkt trügte, was im Allgemeinen eher selten der Fall war.

"Also ich bin super in Angriffs-und Verteidigungszaubern, sowie in der Zauberkunst wie Verwandlung. Mit Kräutern hab ich es jetzt nicht so. Grünzeug sie verstehen.", sagte er und versuchte seinen Satz durch ein etwas gekünsteltes Lächeln lustiger zu gestalten, was absolut keine Wirkung hatte. Es mochte zwar hässlich klingen, aber irgendwie amüsierte es Kenneth innerlich wie dieser Junge sich derartig vor ihnen blamierte. "Ich hab viel Energie in mir und kann von mir behaupten eine gute Ausdauer zu besitzen.", sagte Jake, ehe Kenneth sich beiden zuwandte und jedem eine Hand auf die Schulter legte, "Ohne aufdringlich erscheinen zu wollen oder irgendwem was vorschreiben zu wollen. Aber ihr wisst dass die Gefahr besteht, dass sie Flüche wie den Imperius-Zauber verwenden um unser Teamwork zu testen ja? Sie werden wahrscheinlich nicht zögern uns gegeneinander aufzuhetzen. Wir müssen darauf vorbereitet sein. Vor allem sollten wir nach Runen Ausschau halten die als Tretfallen gedacht sind.", erklärte er den beiden und sah abwechselnd zwischen ihnen hin und her. Kenneth war ein unglaublich gründlicher Mensch, der die Präzision und die ideale Vorbereitung liebte. Nicht das er sich um Jeasslyna dahingehend Sorgen machte. Er war davon überzeugt, dass sie auch ganz gut ohne sie beide auskommen würde, aber hier ging es schließlich um sehr viel mehr. Sie mussten ungeachtet der Lage zusammenhalten.

Kaum das Kenneth zuende gesprochen hatte, ertönte auch schon eine Glocke, die alle Aufmerksamkeit auf sich zog. Glücklicherweise schienen weder Jeasslyna noch Jake bemerkt zu haben, dass er ihnen eine mehr oder weniger unsichtbare Flüssigkeit ganz schwach aufgetragen hatte, dadurch dass er sie berührte. Sie würden es nicht merken, aber im Dunkeln würde die Stelle zumindest leuchten. Sollten sie also in dichten Nebel, dunkle Höhlen oder sonst etwas gelangen, konnten sie sich zumindest nicht so leicht aus den Augen verlieren. Wieder stand der Einsatzleiter vor ihnen und verwies jede Gruppe auf einen anderen Höhlengang. Scheinbar hatte jedes Team eine andere Prüfung den Mitgliedern gerecht zu absolvieren.

Kenneth sah zu Jeasslyna und nickte ihr lächelnd zu, ehe er ihr mit einer Geste den Vortritt ließ. "Ladys first, Milady." sagte er mehr scherzhaft aber mit einem wahren Gentlemen-Touch an sich. Jake hingegen sah ihn nur verwirrt an und folgte kurz darauf den beiden durch den ersten Teil der Höhle. "Zauberstäbe bereithalten." flüsterte er und zog seinen aus seinem Mantel heraus. Seine Augen waren auf die Höhle vor ihm gerichtet die sie beinahe schon zu mühelos durchschritten. "Homenum Revelio", flüsterte Kenneth in die Höhle hinein, aber es schien sich nichts vor ihnen zu verändern, was nur bedeuten konnte, dass keine anderen Wesen wie Menschen in der Nähe waren. Gut für sie und schlecht falls es Kreaturen der Nacht waren. Die Gänge wurden stetig dunkler und gerade als er einen Lumos erzeugen wollte, gelangten sie in einen Zwischenraum der kreisrund war. Vor ihnen war ein kleiner Durchgang der mit einer wabernden durchsichtigen Barriere, beinahe wie Milchglas versperrt war.

"Eine magische Barriere? Hm was wohl passiert wenn man sie berührt?", fragte Jake und sah dabei Jeasslyna und ihn fragend an. Kenneth jedoch schwieg und schaute sich im Raum um. Ein schwaches Funkeln in der Dunkelheit der kreisrunden Höhle erregte dabei seine Aufmerksamkeit. "Lumos, Jeasslyna. Kennst du dich mit der Geschichte von Urvölkern aus?", fragte er und hielt das Licht gegen das Funkeln das von der Wand zu kommen schien. In ihr war eine Art Totem eingelassen worden das anscheinend mit der Wand verbunden schien. Kenneth ging vorsichtig darauf zu und berührte es zunächst mit dem Zauberstab. Ein merkwürdiges Symbol war auf dem Totem abgebildet, dass aus vielen Linien bestand. Gerade als er die Linien mit seinem Zauberstab nachzeichnete loderten sie rot auf und ließen auf der Wand über dem Totem einige Worte in leuchtende feuriger Schrift erscheinen.

Die Wirklichkeit kann ebenso die Wahrnehmung trüben wie die perfekteste Illusion.

Kenneth stand nur da und überlegte, ehe er sich zu den anderen beiden umwandte. "Was haltet ihr von dem Satz? Ich jedenfalls denke es ist ein Hinweis wie diese Barriere arbeitet oder aber es hat nichts damit zu tun und man will uns in die Irre leiten. Normalerweise sind solche Barrieren mit einem Fluch gesichert. Andererseits, wenn ich mir den Satz so durch den Kopf gehen lasse, könnte das ein doppelter Bluff sein. Man geht automatisch davon aus das sie verflucht ist, weil eine Barriere dazu dient jemanden fernzuhalten aber vielleicht ist auch nicht verflucht. Damit würden wir aber viel riskieren, unter anderem sogar unser Leben.", sagte er, während Jake näher trat und sich den Totem etwas genauer anschaute, seine Augen musterten sehr sorgfältig den in die Wand eingelassenen Totem. "Hm, 14.Jahrhundert. Es ist ein Totem des Hinweises. Sie sollten die Ureinwohner spirituell führen, zumindest die geheimen Schamanen unter ihnen. Vielleicht sollten wir einfach die Wand aufsprengen. Wäre doch einfacher oder?", fragte er und erhielt lediglich einen etwas entrückten Blick von Kenneth der dieser Idee - die obendrein ziemlich dämlich war - überhaupt nicht zustimme. "Denk mal einen Augenblick nach. Wahrscheinlich würde der halbe Höhlenkomplex dann einbrechen. Was meinst du Jeasslyna`?"
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Jeasslyna Belegan
Leitung der Abteilung für internationale magische Zusammenarbeit
avatar

Anzahl der Beiträge : 35
Anmeldedatum : 03.09.15

Charakterbogen
EP:
4600/4800  (4600/4800)

BeitragThema: Re: A pretty Girl in action!   So 8 Okt 2017 - 3:08

Sie selbst trug ein kleines Lächeln auf ihren Lippen, das wusste sie. Noch mehr gefiel es ihr, als ihr auch eines zurückgeworfen wurde. Und was für ein unglaubliches schönes Lächeln der Mann ihr gegenüber hatte. Eine Faszination ging davon aus, die Jeasslyna nicht wirklich verstand, weswegen sie ihre Augen kurz auf etwas anderes fixierte, während er ihr Antwortete. „Natürlich. Meine Mutter hat ihn ausgesucht. Sie hatte schon immer eine Liebe für außergewöhnliche Namen.“ Das Gespräch der beiden ging etwas weiter und Jeasslyna genoss es mit ihm zu sprechen, selbst wenn man die Situation betrachtete, in der sie sich befanden. Das mysteriöse was von ihm ausging und die Selbstsicherheit mit der es so schien, als würde jeder Versuche diese zu entfernen von ihm abprallen als wäre es nicht, ließ ihn in ihren Augen sehr interessant wirken, weswegen sie in Betracht zog, je nachdem wie das hier enden würde, ihn eventuell noch näher kennen zu lernen. Das jedoch war wirklich eine Frage für später.  „Konzentrier dich.“, maulte sie sich selbst in ihren eignen Gedanken an. „Kann ja nicht wahr sein, dass du jetzt an sowas denkst!“ Konnte wirklich nicht wahr sein. Sie hatte all die Jahre dafür gekämpft und nun würde sie auch diesen Test mit Bravour bestehen. Sie konnte jedoch nicht umhin, bei seinen nächsten Worten ihr Haar nach hinten zu streichen. Es war zwar hochgebunden, aber trotzdem fuhr sie über die glatten Harre, so als stünden welche hinaus. Eine Frau voller Geheimnisse und Überraschungen, also ob das stimmte. Jedoch dachte sie das auch, als sie ihn betrachtete. Vielleicht gab es da ein gewisses gegenseitiges Interesse. Über den Magietrick musste sie Lächeln und nahm die Karte in die Hand und lies sie hinter ihren Rücken verschwinden, ehe sie in den Ärmel der Mannes gegenübergriff und daraus die Karte wieder hervorzog. „Mein lieber Kenneth, mein Bruder ist „Magier“, da müssen sie schon etwas früher aufstehen.“, lachte sie und gab ihm die Karte zurück. Zugegeben, das war auch der einzige Trick den sie beherrschte und auch nur, weil ihr Bruder sie so lange damit geärgert hatte, bis sie nachgelesen hatte, wie man ihn ausführte und ihn damit überrascht hatte.

Das war dann auch schon der Moment, an dem sich ein weiterer Mann zu ihnen gesellte und selbst auf den zehnten Blick wünschte sich Jeasslyna, dass sie einen anderen Partner zugeteilt hätten bekommen. Lästig, aber nun mal ein normales Problem in einem Team. Er versuchte zwar mehr oder weniger erfolgreich zurückzureden, was eine relativ kindische Reaktion war, aber seine Mimik sprach das Gegenteil von dem was er sprach. Nicht einmal lügen konnte er. Daraufhin stellte sie ihre Stärken und Schwächen vor und erwartete Antworten, welche auch prompt von Kenneth kam. Er war gut in der Spurensuche zu sein und sein Instinkt war gut, das hatte sie geahnt als sie ihn erblickt hatte. Er schien einer dieser Menschen zu sein, die mehr wussten wenn sie einen Raum betraten als andere. Die Zaubertränke waren auch nicht sein Spezialgebiet, wenn das kam, würde es etwas knifflig werden. „Und sie Mister Rain?“, fragte sie ihn um auch eine Antwort von ihm zu erhalten, die mehr oder mindert, eher minder professionell kam. Alleine seine Sprache zeigte, dass er diese Prüfung wohl etwas unterschätzte. Danach ging Kenneth zum nächsten Punkt auf der Liste über. Möglicher Imperius-Fluch, etwas worauf Jeasslyna wirklich verzichten konnte, aber gar nicht so unwahrscheinlich. „Um das hier zu schaffen müssen wir als Team arbeiten. Wenn ihr etwas entdeckt müsst ihr es sagen, so klein und unwahrscheinlich es auch erscheint.“, während sie das sagte, richteten sich ihre Augen mehr auf Jake, weil sie sich bei ihm definitiv mehr Sorgen machte, dass sie es nicht tun würde. „Besser zu vorsichtig, als zu nachsichtig.“

Vermutlich war noch mehr zu sagen gewesen, wenn man Pläne machte für einen Einsatz dauerte das normal länger als eine Stunde, jedoch war es wichtig, dass man auch kurzfristig mit jemand zusammenarbeiten konnte, den man nicht kannte. Das war etwas, was sie hier gerade definitiv abprüften. Sie müssten sich Möglichkeiten überlegen um zu reagieren und Notfallsignale ausmachen, aber die Zeit war um. Sie mussten gehen und sich auf dem Weg alles einfallen lassen. Die Glocke schrie das laut und deutlich aus. Die Zeit war gekommen. Hier und jetzt würde sich entscheiden ob sie ihren Traum verwirklichen konnte, ob sich ihre Arbeit ausgezahlt hatte, oder ob sie mit nichts zurück nach Hause gehen würde. Ihr Gesicht wurde ernst und sie verbannte alle anderen Gedanken aus ihren Kopf. Fressen oder gefressen werden, sie war definitiv hungrig.

Die Gruppe wurde einer Höhle zugewiesen und nach wenigen Sekunden begannen die Leute nach und nach in den Eingängen verschwunden zu sein. In ihnen wurden Stärken und Schwächen, Wille und Können abgeprüft, war doch ein Klacks. Sie atmete einmal tief durch und ging vor Kenneth und Jake in das steinerne Gemäuer und ließ noch ein kurzes Lächeln in Richtung des Ersteren spielen. Den Zauberstab hatte sie griffbereit und zog ihn auch sogleich, als Kenneth signalisierte, dass sie ihn brachen würden. Die Wände verschluckten alle Geräusche und ließen ihre Schritte unnatürlich laut wirken. Mit High Heels wurde sie vermutlich einfach stehen bleiben, weil das Geräusch falsch wirkte. Der Mann neben ihr schien auch etwas gegen diese unheimliche Stille zu haben und wirkte einen Zauber um zu überprüfen ob da etwas versteckt in dem Gang war. Zumindest fleischliches war hier nicht, für den Moment, was den Gedanken in ihr verstärkte, das die erste Falle eine magische Falle sein würde. Ihre Augen suchten konstant die Wände und den Boden nach Spuren ab. Es dauerte eine Weile und auch das Licht wurde mehr und mehr verschluckt, bis sich vor ihnen der Weg etwas veränderte, auf die Seiten ausscherten und sich in einer Art Kammer verwandelten. Vor der Kammer jedoch wartete die erste Prüfung auf die Gruppe.

Das milchige Glas welche zwischen den beiden Wänden gesponnen war, erschien beinahe flüssig, als könnte man einfach hineingreifen und sich darin laben. Es leuchtete ein wenig weiß an manchen Stellen und gab das Gefühl einfach nur Schmuck zu sein. Wieso musste das Böse immer die Form von Guten annehmen um zu täuschen? Es war nun wirklich zu schade. Jake stellte eine Frage auf die er von niemanden eine Antwort erhielt. Sie begann sich an den Steinmauen umzusehen und wirkte einen Lumos um ihre Sicht aufzubessern. „Nicht wirklich, wieso?“, fragte Jeasslyna, während sie die Wand betastete. Sie hörte ein paar Geräusche hinter sich, weswegen sie entschloss sich umzudrehen und die Entdeckung zu mustern, welche Kenneth gemacht hatte. Ein Totem, eine wirklich interessante Art so eine Prüfung zu starten.

Während sie auf die Worte starte machte sie sich Gedanken dazu. Die Wahrnehmung, die Wirklichkeit und die Illusion. Begriffe die ziemlich nah aneinander lagen so formte doch die Wahrnehmung die Wahrheit, machte deine eigene Wahrheit eine Lüge und Illusion für einen anderen. Ihre Augen blieben auf den Worten fixiert und sie hörte die nachdenkliche Stimme von Kenneth neben ihr, welcher versuchte sich einen Reim darauf zu machen. Einen doppelten Bluff hielt sie für sehr wahrscheinlich, aber es konnte nicht sein, dass nichts passieren würde, wenn man durch die Barriere ging. Jedoch würde es einen nicht töten. Das dachte zumindest die Hexe. „Diese Nachricht spielt auf die Gedanken an. Wenn wir durchgehen wird es uns vermutlich eine Prüfung geben, bei der wir diese Worte gut in Erinnerung behalten müssen. Ein Sprengzauber wäre vermutlich die schlechteste Herangehensweise. Vielleicht ein Zauber, welche die Falle auflöst, aber ich halte die Chance für gering, dass es so ein einfacher Zauber ist, dass wir ihn rückgängig machen können. Du meintest doch du wärst gut im Fluchbrechen oder Kenneth?“, fragte sie ihn und ihre Augen fielen auf ihn. „Wenn du denkst, dass du den Fluch aufheben kannst, solltest du es versuchen. Ich denke jedoch wir müssen durchgehen und auf die Illusion achten die uns erwarten könnte.“
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Kenneth McGabe
NPC
avatar

Anzahl der Beiträge : 4
Anmeldedatum : 20.03.17

Charakterbogen
EP:
5600/5800  (5600/5800)

BeitragThema: Re: A pretty Girl in action!   Di 31 Okt 2017 - 21:40

Kenneth sah nachdenklich die Barriere an und dann das Totem. Was hatte das zu bedeuten? Schweigend ging er sich mit den Händen nachdenklich durch den Bart und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen. Er kramte wie wild in seinen Erinnerungen, aber es schien darin nichts zu geben, dass ihm hier weiterhalf. Sie hatten keine andere Wahl als hindurch zu gehen. Das war die einzige akzeptable Lösung die es in diesem Fall gab. Wenn man alles andere ausschließen musste, dann muss das was übrig bleibt zwangsläufig und unbedingt die Wahrheit sein. Hier zu stehen und zu warten würde ihnen also nicht helfen. "Wir sollten hindurch gehen. Das ist das einzige was wir tun können. Ich glaube, hier soll einfach nur unsere Entschlossenheit geprüft werden, mit etwas Unbekanntem fertig zu werden. Ich mache den Anfang, sollte etwas passieren müsst ihr weitermachen.", erwiderte Kenneth und trat in die wabernde Barriere ein, nur um sich kurz darauf die Augen zu zu halten, weil er von einem hellem Licht geblendet wurde. Erst als es wieder dunkler wurde machte er die Augen wieder auf und fand sich in einem anderem Höhlengang wieder, der irgendwie nicht zu dem passte wo sie zuvor gewesen waren. Für die anderen war Kenneth in jedem Fall verschwunden und wenn sie neben ihm auftauchten, würden sie neben ihm aus der Barriere herauskommen. Leider verschloss sich der wabernde Zugang kurz darauf wieder und sie waren quasie ohne Rückweg. Der Weg führte in einen dunklen Gang tiefer in das unterirrdische Höhlensystem hinein. Mit zunehmend sickender Tiefe wurde es automatisch kälter und die Luftbedingungen um sie herum veränderten sich. Kenneth ging voraus, leise und mit bedachten Schritten. Sein Umhang glitt über den Boden und gerade als er weitergehen wollte, blieb er stehen und gab den anderen ein Zeichen es ihm nach zu tun. Jake sah Kenneth und kam neben ihm zum stehen. "Was ist denn jetzt los?", wollte er genervt wissen und empfand Kenneth als ziemlichen Angeber, der sich nur wichtig machen wollte. Jake war jung und wollte unbedingt voran kommen und nicht an jeder Stelle stehen bleiben. Kenneth sah zu Jeasslyna und dann zu Jake. "Merkt ihr das? Der Nebel hier drin wird immer dichter. Ich habe noch nie Nebel in einer Höhle gesehen, seid auf der Hut, hier ist Magie im Spiel.", erwiderte Kenneth leise, "Zauberstäbe raus und mit Lichtzaubern weiter..", fuhrt er fort und entzündete einen Lumos in seiner Stabspitze, ehe er wieder vorausging.

Langsam ließ er sich zurückfallen, sodass er nun neben Jeasslyna ging und Jake die Führung überließ. "Wir müssen aufpassen...ich befürchte eine Falle. Unsere Ausbilder werden alles tun, uns hier drin in die Irre zu führen. Dieser Nebel und dann der enge Gang, dass alles hat einen Grund. Meinen Sie nicht auch Miss Belegan?", der Weg schien schier endlos zu sein und kaum ein Ende zu nehmen. Mal ging er höher und dann wieder herunter oder es blieb einfach eine gerade Strecke. Plötzlich jedoch hörte man ein verräterisches Geräusch, Jake war auf etwas getreten, das sich im Boden herabgesenkt hatte. Eine Art Druckplatte offensichtlich, die ein gewaltiges Beben zur Folge hatte und somit auch das über ihnen die Decke einstürzte. "LAUFT!", schrie Kenneth und packte Jeass an der Hand. Es gab nur noch einen Weg, nach vorne und das so schnell es ging. Erst als er wieder nach vorne schaute und mit ihr losrannte, bemerkte er das Jake bereits im Nebel verschwunden war. Er musste auf das Kommando hin schon los gesprintet sein. Das dieser Mistkerl seine Kameraden auch noch so zurückließ war echt unverzeihlich und für Kenneth absolut nicht tragbar. Andererseits hatte er keine andere Wahl gehabt.

So schnell es ging rannten Kenneth und Jeass durch den engen Gang blindlinks durch den Nebel bis zu einem Punkt an dem sie durch einen Torbogen kamen und der Einsturz sein Ende fand. Völlig außer Atem ließ er die Frau los und keuchte. Sein Blick fiel auf eine Gabelung vor der Jake stand und selbst am Keuchen schien. Wie viel Vorsprung hatte der Kerl gehabt? Eigentlich seltsam, Kenneth war die ganze Zeit der Meinung gewesen, ihn einholen zu können, aber offenbar hatten sie doch länger gebraucht als gedacht. Jake ergriff als erstes das Wort, "Wow das war ziemlich knapp...wer hätte ahnen können das im Boden noch Fallen versteckt sind.", Kenneth hätte ihn am liebsten in diesem Augenblick an die Wand geklatscht, aber dafür war er einfach zu sehr mit sich selbst im reinen und er wusste zu genau, dass sie für solche Kämpfe untereinander keine Zeit hatten. Dennoch gab es einiges was ihn an dieser Mission störte. Vor allem aber die unübersichtliche riesige Halle, deren Ende man aufgrund der Dunkelheit und der vielen Säulen nicht erkennen konnte. Wenn sie da durch gingen, wären sie schutzlos jeglichen Fallen ausgesetzt. Leider schien es so als müssen sie quer durch die Halle. Sie war in der Breite bestimmt 6 Meter breit, nur die Länge nach vorne hin konnte man nicht einschätzen. Erst als ein Fluch nur knapp Jake streifte und dieser plötzlich sich vor Schmerz den Arm hielt, sah Kenneth auf und was er sah jagte ihm innerlich eine Gänsehaut über den Rücken. Da stand auf einmal eine Person, in einen blauen Umhang gehüllt, einer Dämonenmaske und eiem blauen Zylinder vor ihnen. "Eins, zwei drei ich in dabei! Holt mich wenn ihr könnt. Doch eher sterbt ihr. Langweilige Aurorenfutzis!", rief die Person mit schallendem Lachen.

Kenneth hielt sich zurück und zielte mit dem Zauberstab auf die Gestalt, als sich Jake ihm in die Schusslinie stellte und dem unbekannten Angreifer der wahrscheinlich ihre Zielperson war einfach hinterher lief. "NA WARTE! DICH KRIEG ICH!! STUPOR!! STUPOR!", Kenneth sah ihm nach "NICHT!!! BLEIB HIER!!!!!!!", schrie er ihm hinterher, doch Jake verschwand in der Dunkelheit dieser riesigen Halle, ebenso wie diese mysteriöse Person, sodass sie nur noch zu zweit waren. "Miss Belegan, wir müssen einen sicheren Weg durch diese Halle finden. Suchen wir ihn, aber seien sie vorsichtig. Es könnten überall Fallen sein. Am besten bleiben wir zusammen.", beschwichtigte er sie mit einem charmanten Lächeln und ging mit gezogenem Zauberstab gemeinsam mit ihr quer durch diese riesige Halle, wobei ihr Sichtfeld nicht mehr als ein Meter nach vorne reichte. Zu dumm nur das Kenneth nicht das Geräusch wahrnahm und die leisen Feinde die sich in der Dunkelheit heimlich ihren Gegnern näherten. Er war zu sehr darauf fixiert die Gegend abzusuchen, als zu bemerken, dass es ungewöhnlich kalt wurde und an einigen Säulen sich Eis bildete. Ob Jeasslyna es bemerken würde?
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
 
A pretty Girl in action!
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» L-DK real Action
» Pretty Little Liars [Spoiler Gefahr]
» Grundkurs Action Economy
» Gossip Girl - Unschuldsengel Hogwarts
» brauche tipps zur KS

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Hogwarts - Dark Ages :: Inplay :: Denkarium :: Erinnerungen :: London-
Gehe zu: