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 [Quest] Der Feind der einen besser kennt als jeder andere

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William Gordon
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BeitragThema: [Quest] Der Feind der einen besser kennt als jeder andere   Sa 21 Jan 2017 - 19:24

Gemeinsame Hausaufgaben waren mitunter eigentlich etwas tolles. Man brauchte nicht die ganze Arbeit allein zu machen und hatte in den meisten Fällen sogar Spaß daran mit jemandem etwas vorzubereiten. Sicher war es meistens viel Arbeit und die meisten sträubten sich  dagegen, aber wenn man sich gut verstand und mit ein wenig Humor an die Sache heranging, lief es wie von selbst. NORMALERWEISE! Aber dieses Mal waren beide Seiten mit der Wahl ihres Partners unzufrieden und nicht nur weil sie nicht zusammenarbeiten konnten, sondern weil sie den je anderen für ihren größten Feind hielten. Allein die Tatsache, dass er mit Ace Cooper zusammenarbeiten sollte war für ihn schon mehr als eine Qual. Mehr als einmal hatte er den Professor darum gebeten, den Partner tauschen zu dürfen. Aber natürlich wurde seinem Wunsch nie entsprochen und das nur weil ja ALLE lernen sollten zusammenzuarbeiten. leider vergaß der werte Professor dabei, dass man mit Ace Cooper nicht zusammenarbeiten konnte. Von allen Schülern war er der hinterhältigste und schlimmste Schüler überhaupt. Wenn man mal Caleb Bray außen vor ließ. Allein seine schakalhaften Blicke, sein verschlagenes Kinn und sein ekelhaftes Grinsen, waren bereits an sich schon eine Provokation. Wenn er dann noch seine Stimme zu einem Wort formte, hatte man jedes Mal das unwiderstehliche Bedürfnis, ihn mit einem Zauber in die Ecke des Raumes zu befördern. Zumindest ging es Will so. Seit Jahren bereits intrigierte dieser Mistkerl hinter seinem Rücken gegen ihn und versuchte ihm andauernd irgendetwas anzuhängen oder ihn solange zu provozieren bis William schließlich die Geduld verlor.

Von nun an, würde er diesen Tag verfluchen und hoffen, dass er so schnell zu Ende ging, wie er gekommen war. Ein guter Ansporn um die Arbeit in der Hälfte der Zeit zu schaffen. Allein der Gedanke an ihre gemeinsame Zusammenarbeit, versaute dem jungen Hufflepuff beinahe das ganze Frühstück. Der Kürbissaft war zwar lecker, aber kein Brötchen schien ihm zu diesem Zeitpunkt wirklich zu schmecken und egal was er auch versuchte, ein Lächeln fiel ihm umso schwerer, je näher die Zeit ihm auf die Pelle rückte. In Schuluniform gekleidet, machte er sich daher auf zurück zum Hufflepuff-Gemeinschaftsraum um dort seine Umhängetasche mit all seinen Utensilien und Pergamenten zu holen. er nahm sie nie mit zum Frühstück, es sei denn sie hatten direkt im Anschluss Unterricht. Dann war es ihm meistens zu stressig, um seine Sachen nachdem Frühstück noch holen zu gehen. Da sie aber an diesem Tag frei hatten, konnte er sich Zeit lassen und Ace ruhig ein paar Minuten schmoren lassen. Auf diese Weise demonstrierte er sein Unwohl über die Situation. Zur Sicherheit hatte er sich seinen Zauberstab unüblich in die Hosentasche gesteckt, nur für den Fall, dass diese widerliche Schlange irgendeine fixe Idee auf die Beine stellte. Wenn er Ace beschreiben müsste und das nur mit einem  einzigen Wort, dann würde er wohl Spinne wählen. Sein Netz war gemacht aus Lügen, Intrigen und Gerüchten über jene die ihm nicht in den Kram passten. Die wenigen die davon nicht betroffen schienen, verstanden sich augenscheinlich gut mit ihm. Obwohl William immer noch nicht glauben konnte, dass es jemanden geben sollte, der sich mit diesem Widerling gut verstand. Konnte so jemand überhaupt Freunde haben? Wahrscheinlich nur den miesesten Abschaum der Schule, mit denen sowieso keiner was am Hut haben wollte.

William war normalerweise kein Mensch, der andere verurteilte oder ihnen willkürlich  Provokationen an den Kopf warf. Er war ein friedlicher Mensch, der es liebte mit seinen Freunden Zeit zu verbringen und neue Menschen kennenzulernen. Auch wenn er vieles in letzter Zeit durchgemacht hatte, war er froh Menschen wie Kayla und CO zu haben, an denen er sich festhalten konnte. Noch ahnte er nicht, was an diesem Tag auf ihn zukommen würde. Welches Grauen und Entblößung ihm bevorstand.

Sein Weg vom Kerker zur Bibliothek zog sich wie ein Kaugummi hin und obwohl er so schnell ging wie immer, hatte er das Gefühl wie eine Schnecke durch die Gänge zu kriechen. Der Schmerz in seiner Seite war bereits besser geworden und ganz allmählich schien sich sein Körper von de Auswirkungen der Traumschatulle zu erholen. Allerdings bei dem Gedanken daran mit diesem Wichtigtuer und Schleimer zusammenzuarbeiten, wünschte er sich wieder in seine eigene Welt. Dort konnte er wenigstens das tun was er wollte. Hm, schade eigentlich das er ein so friedlicher Mensch war. Ace dort zu quälen wäre bestimmt sehr befriedigend für ihn gewesen.Vielleicht besaß er auch einfach zuviel Ehrgefühl und einen zu starken Sinn für die Gerechtigkeit, als das er sich auf die Stufe seines Rivalen herablassen würde. Selbst Tristan war ihm da lieber und wenn ein William sowas schon dachte, mochte das schon viel heißen.

Vor dem offenen Eingang der Bibliothek stehend, atmete Will tief durch und begab sich schließlich hinein, um nach diesem verfaulten Idioten zu suchen. Langsam und leise spazierte er durch die Bibliothek und suchte nach dem schäbig grinsendem Ace, der bestimmt irgendwo bereits sein Nest aufgeschlagen hatte. Es dauerte nicht lange, bis er ihn in einer entlegenden Ecke der Bibliothek fand, da wo so gut wie kein Schüler hinkam und man sie auch nicht beobachten würde. Umso besser, falls ihm doch noch danach war, Aces Gesicht ein wenig zu verunstalten. Selbstbewusst und mit einem zutiefst ernstem Gesichtsausdruck, näherte er sich dem jungen Slytherin-Schüler und blieb unmittelbar vor seinem Tisch stehen. Ernst mit ziemlich kalten Blicken fixierte er den bereits lesenden Jungen und knallte seine Umhängetasche auf den Tisch. Einfach nur um ihn zu stören.
"Dich zu sehen ist ein echter Schock. Wie ich sehe, hast du immer noch die Clownsfrisur. Oder willst du damit irgendwas verbergen? Obwohl, schlimmer gehts eigentlich bei dir nicht mehr.", sagte er mit einem strafenden Blick, ehe er seinen Stuhl ebenfalls lautstark gegenüber von Ace hinstellte.
Plötzlich neigte Will seinen Kopf nach vorne und legte ihn etwas schief, als würde er Aces Gesicht genauer unter die Lupe nehmen.
"Hat dir jemand eins auf die Nase gegeben oder ist sie tatsächlich wieder ein Stück krummer als das letzte Mal?", mit dieser provokativen Fragen, richtete er sich wieder zur vollen Größe auf, packte Pergamente, Feder und Tinte aus und legte sie neben seine Tasche auf den Tisch. Er wollte so emotionslos wie möglich herüberkommen, um diesem Manipulierer keinerlei Angriffsfläche zu bieten.
"Egal bringen wir es hinter uns, damit wir schnell wieder voneinander weg kommen.", fuhr er genervt fort und stellte damit seine Tasche neben den Tisch auf den Boden.
"Ist das schon das Buch das wir gesucht haben?", fragte er diesmal in einem eher neutralem Tonfall. Die Abneigung und die unterschwellige Wut die da mit herauskam, konnte er jedoch nicht unterdrücken. Allein seine Gegenwart war schon eine Provokation, dann noch diese Haare und diese merkwürdig geheimnisvollen Augen. Es gab wirklich nichts an Ace, dass William in irgendeiner Weise sympathisch war. Sein Magen schlug Purzelbäume bei dem Gedanken mit ihm über mehrere Tage hinweg zusammenzuarbeiten und mit einem Mal verspürte er bereits diesen unsäglichen Wunsch wieder ins Bett gehen zu dürfen. Vorbereitend zog er seinen Zauberstab aus der Tasche und legte ihn neben sich auf den Tisch. Natürlich würde er Ace genau im Auge behalten, damit er sich diesen nicht krallte und zerbrach. Andererseits hatte er noch nie wirklichen Ärger um seine Person riskiert. Er war nicht der Typ der sich die Hände schmutzig machte. Diese Drecksarbeit nahmen ihm andere ab. Daher konnte sich Will einfach nicht vorstellen, dass Ace sich so offensichtlich dieser Versuchung ergeben würde. Andererseits jedoch, vielleicht wusste er was Will dachte und verhielt sich dementsprechend umgekehrt dazu. Einfach nur um damit seine nicht existierende Überlegenheit zu demonstrieren. Illusionistisch war Ace schon immer gewesen und größenwahnsinnig ebenso. Daher machte es wohl keinen großen Unterschied mehr.

"Gut, also ,ich würde sagen, wir proben den Zauber, schreiben dann das Referat und versuchen so wenig wie möglich daran zu denken, dass wir beide gerade zusammenarbeiten. Vielleicht schaffen wir es dann etwas auf die Beine zu stellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du deine Leistungen in den Keller treiben willst. Also wenn du willst kannst du anfangen, ich werde amüsiert zu sehen.", entgegnete Will und schon wurde wieder eine Art Wettstreit aus einer einfachen Übung und das nur, weil sie sich gegenseitig versuchten zu übertrumpfen. "Vergiss dabei aber nicht, den Zauberstab NICHT in meine Richtung zu halten. Andernfalls wären die Konsequenzen für sich fatal.", zugegeben es sollte eine klare Drohung gegen ihn sein. Er wollte ihm einfach nur zeigen, dass er mit allem rechnete und sich für jedes "MISSGESCHICK" seinerseits rächen würde. Wieder eine Sache die Will eigentlich nie tun würde. Rache war noch nie seine Stärke und seit er gesehen hatte, was Rachegefühle alles auszurichten vermochten, wollte er noch weniger damit zu tun haben. Aber bei Ace war es ihm das wert und außerdem würde er schon darauf achten, nicht zu weit zu gehen oder so tief wie Ryan zu rutschen.


Zuletzt von William Gordon am Sa 6 Jan 2018 - 3:06 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ace Cooper
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BeitragThema: Re: [Quest] Der Feind der einen besser kennt als jeder andere   Do 9 Feb 2017 - 1:27

Ace war kein Freund von Gruppenarbeit, konnte sich aber damit abfinden, wenn sein Partner wenigstens ein wenig Kompetenz zeigte, was bisher meistens der Fall war. Natürlich gab es auch die Leute, die entweder völlig unfähig waren oder gar nichts machten, aber die Professoren schienen bisher Gnade mit ihm gehabt zu haben. Meistens durften sie sich ihre Partner sowieso selbst aussuchen, sodass Ace das Schlimmste verhindern konnte, doch bei der letzten Gruppeneinteilung hatte der Professor die tolle Idee selbst nachzuhelfen, damit sich "nicht die üblichen Rudel bildeten" und die Schüler "sich näher kennenlernen würden". Dank dieser unglaublich tollen Idee durfte er jetzt in der Bücherei sitzen und auf die Person warten, die ihn mit ihrer bloßen Anwesenheit nerven konnte - William Gordon. Ganz genau, er musste ausgerechnet mit demjenigen zusammenarbeiten, mit dem er seit mehreren Jahren kein Gespräch mehr geführt hatte, das nicht nach kürzester Zeit in einen Streit eskaliert war. Wenn sie nicht einmal miteinander reden konnten, wie sollten sie dann zusammenarbeiten? Und wie sollte er es mit ihm in einem Raum aushalten? Alles, was William machte oder sagte, nervte ihn und da er schon jetzt ziemlich genervt war, konnte er schon erahnen worauf dieses Treffen hinauslaufen würde. Wie kam der Professor auch auf eine solch bescheuerte Idee? Es war nicht gerade schwer zu erkennen, dass sie keine besten Freunde waren, auch wenn der Großteil ihrer Rivalität außerhalb des Unterrichts stattfand. Vermutlich sollte das irgendeine erzieherische Maßnahme sein, damit sie besser miteinander auskamen - als ob das jemals passieren würde. Er würde eher sterben als auch nur daran zu denken freundlich zu William zu sein und er war sich sicher, dass das auf Gegenseitigkeit beruhte.
Den ganzen Tag lang war Ace schon mit einer deutlich genervten Aura herumgelaufen und jetzt, wo er in der Bibliothek war und die schrecklichste Zeit seines Lebens immer näher kam, wurde es nur noch schlimmer. Er hatte bereits die benötigten Bücher herausgesucht und blätterte gerade in einem von ihnen herum, um sich abzulenken, war aber zu sehr in Gedanken versunken, um die Worte im Buch wirklich zu verarbeiten. Das letzte Mal, als er und William sich begegnet waren, hatte seine Schwester ihr 'Gespräch' unterbrochen. Ihm gefiel der Gedanke daran, dass der Hufflepuff jetzt von ihr wusste, ganz und gar nicht. Vermutlich würde er ihre Naivität auf irgendeine Art und Weise ausnutzen. Emma ist noch ein Kind, sie wusste es nicht besser. Ihr würde er die Schuld nicht geben, wenn es dazu kommen sollte. Es wäre ziemlich taktlos von William sie mit in die Sache hineinzuziehen und wenn er es wirklich tun sollte, würde Ace dafür sorgen, dass er es sehr, sehr schnell bereute.
Es nervte ihn, dass William ständig gegen seine eigenen Prinzipien verstieß. Einerseits beschwerte er sich darüber, dass Ace bei ihrer Rivalität bestimmte Grenzen überschritt, andererseits scheute er sich nicht davor das selbe zu machen. Wenigstens gab Ace zu, dass er nicht immer fair spielte, aber William schien sich wie eine Art Rächer der Gerechtigkeit zu sehen und bemerkte gar nicht, dass er genauso viel zu der Feindseligkeit zwischen den beiden beitrug wie Ace selbst. Das war etwas, was er wirklich an William hasste. Er dachte er wäre ein so guter Mensch, aber das war er nicht. Das einzige, was ihn daran hinderte irgendetwas Dummes anzustellen, war die Tatsache, dass er nichts gegen Ace in der Hand hatte. Die beiden kannten sich zwar schon seit einigen Jahren, aber sie kannten sich nicht so, wie Freunde es tun würden. William wusste nicht viel über Aces Privatleben und das sollte auch so bleiben.
Unglücklicherweise dauerte es nicht mehr lange, bis sein Partner endlich in der Bibliothek auftauchte. Er knallte seine Tasche auf den Tisch und fing sofort wieder damit an irgendein dummes Zeug zu reden. Er war gerade einmal ein paar Sekunden da und Ace hatte schon jetzt Kopfschmerzen von seinem Verhalten. Der Typ redete einfach zu viel und das schlimmste war, dass so ziemlich einhundertprozent von dem, was er sagte, völlig irrelevant und dämlich war.
Ace sah William kurz mit ausdrucksloser Miene an, bevor er seinen Blick wieder auf das Buch fallen ließ. "Man könnte meinen du bist ein Aufmerksamkeit suchender Hund." ,kommentierte er beiläufig und blätterte auf die nächste Seite. Wenigstens bei einer Sache waren sie sich einig: Sie sollten diese Arbeit so schnell wie möglich erledigen, um hier wegzukommen und mindestens für die nächsten zwei Wochen nicht mehr miteinander reden zu müssen - so viel Zeit würde er brauchen, um seine Nerven wieder zu beruhigen, wenn sie hier fertig waren.
Ace schlug die Seite auf, auf der er vorhin den Zauber gesehen hatte, den sie bearbeiten sollten. Auf der Seite waren noch ein paar mehr Zauber beschrieben, aber um ehrlich zu sein hatte Ace sich nur die Überschrift durchgelesen. Seine Lust diese Arbeit zu erledigen hielt sich ziemlich in Grenzen, auch wenn er sie schnell hinter sich bringen wollte. Momentan war ihm sogar egal welche Note er am Ende bekommen würde, solange er nur etwas Abstand von Mister Ich-kann-meinen-Mund-nicht-halten nehmen konnte. Er schob das aufgeschlagene Buch über den Tisch zu William herüber. "Vielleicht solltest du anfangen, damit ich dich nicht versehentlich umbringe." ,erwiderte er auf Williams Provokation. Dachte dieser Typ wirklich, dass er nichts besseres vorhatte, als den ganzen Tag lang darüber nachzudenken wie er ihn verfluchen könnte? Es war nicht einmal Aces Art irgendjemanden direkt anzugreifen, selbst wenn dieser Jemand William Gordon hieß.
Das war wohl wieder ein Beweis dafür, dass die beiden sich nicht wirklich kannten. Warum sollten sie das auch tun? Es interessierte Ace herzlich wenig wie William sich normalerweise verhielt. Natürlich wusste er einige Dinge über ihn, allerdings nur, um seine Schwächen herauszufinden und sicherlich nicht, um sich mit ihm anzufreunden.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: [Quest] Der Feind der einen besser kennt als jeder andere   Fr 17 Feb 2017 - 20:07

Für einen winzigen Moment, schenkte er Ace einen vernichtenden Blick. Will konnte sich gerade noch so einen weiteren Kommentar verkneifen, zu seinem Glück. Ansonsten hätte es wohl nur wieder einen Streit gegeben und die Zusammenarbeit wäre bereits längst gelaufen. Ein wenig von diesem Schlagen-Gesicht angewidert drehte er das Buch zu sich und las sich den Text daneben erst einmal gründlich durch. Die Zusammenfassung konnte er Ace überlassen, dann hatte er wenigstens was zu tun und weniger Zeit seine Intrigen weiter zu planen. Wer wusste schon was in Ace Kopf so vor sich ging, er war ebenso unnahbar wie penetrant nervtötend. Seine ganze Art lief Will zuwider. Die Art wie er Menschen ansah, die Art wie er mit ihnen umging und sich die Schwächen eines anderen zu Nutze machte. Eigentlich fragte er sich ob seine Eltern genauso waren oder einfach nur in der Erziehung kläglich versagt hatten. Ein Wunder das er nicht schon als kleines Kind der Badewanne ertränkt wurde. Man musste schon viel durchgemacht haben oder einfach nur von Grund auf ein sardistisches Gemüt an sich haben, um so tief zu sinken wie er es tat. Hatte dieser Schmarotzer überhaupt eigene Freunde?! Menschen wie er waren das aller Letzte und die Welt gehörte genau von dieser Art Mensch längst befreit. Solche Menschen richteten die Welt zu Grunde und zerstörten die Harmonie jener, die ihre Hände noch in Unschuld wuschen.

Der Gedanke, so ganz ausversehen einen Fluch auf Ace zu hetzen war eigentlich sehr verführerisch. Nur schade das es nicht Williams Stil war, ihm eins auszuwischen. Zumindest nicht solange es keinen triftigen Grund dafür gab. Er wollte sich nicht auf das Niveau von Hayes herablassen und genauso ungerecht und hasserfüllt werden wie sein sogenannte Onkel. Obgleich er gewisse dunkle Triebe längst in sich spürte. Glücklicherweise besaß jeder Mensch gewisse dunkle Triebe die meist nur in absoluten Krisensituationen ans Licht traten.
"Sieht nach einer Menge Arbeit aus. Du schreibst die Zusammenfassung und ich versuche mich mal an dem Zauber. Er sieht recht kompliziert aus. Ich denke so geht es am schnellsten. Ich schreibe dann die Erklärung die wir mit eigenen Worten wiedergeben sollen.", erwiderte er mit einem eher distanziert neutralem Tonfall, um keinen weiteren Ärger zwischen ihnen auszulösen. Natürlich erwartete er nicht, dass Ace sich das gefallen ließ, geschweige denn sich von Will Anweisungen geben lassen würde. Ihm war es furchtbar egal was er tat, solange er die Klappe hielt und irgendetwas zu dieser verdammten Partnerarbeit beitrug.

"Wie gehts deiner kleinen Schwester? Ich muss sagen, ich war überrascht zu sehen das du eine Schwester hast. Für sie besteht ja anscheinend sogar noch Hoffnung. Sie ist mir heute Morgen kurz auf dem Korridor begegnet und sie schient sehr nett zu sein.", wenn er glaubte, dass Will einen Smalltalk führte dann irrte er. Im Gegenteil er wollte Ace zeigen, dass er nun auch seine Schwachstelle kannte und jederzeit diese ausnutzen konnte, um ihm eins auszuwischen. Das er dabei nur bluffte brauchte er nicht auszusprechen. Er war nicht wie Ace und würde sich niemals auf das Niveau herablassen, einen anderen Menschen so schamlos auszunutzen. Es sollte eine subtile Provokation sein, die wahrscheinlich von Ace überhaupt nicht wahrgenommen werden würde. Schließlich würde das bedeuten, dass er mehr Grips als Wolle da oben drin hätte.

Um aber nicht weiter darüber nachzudenken nahm er seinen Zauberstab in die Hand und vollführte der Übung halber die Bewegungen erstmal ohne den Zauberspruch dazu zu sagen. Einfach um Routine da hereinzubekommen. Es dauerte etwas bis er die Bewegungen wirklich drin hatte, ehe er sich räusperte und wieder zur Bewegung ausholte. Das er gerade schon am Anfang dabei war die Bewegung falsch auszuführen war nicht seine Schuld. Schließlich hätte er nicht wissen können, dass in dem Buch ein Pfeil fehlte, der die erste Bewegung andeutete. So verschob sich natürlich die Reihenfolge. Ein Fehler, der häufig auftrat wenn die Tinte zu alt war. "Split lex!" rief er aus, ein lauter Knall erfolgt, gefolgt von einem blendenden weißen Licht, dass sowohl ihn als Auch Ace für einen kurzen Moment komplett die Sicht wegnahm. In seinen Ohren konnte er das laute Piepen hören, dass beinahe schon penetrant laut war. Ganz allmählich tauchte sein Gehör und seine Sicht wieder auf, glücklicherweise schienen alle umliegenden Gegenstände vollkommen in Ordnung zu sein. Was man von ihren Ohren nicht behaupten konnte. Völlig unverletzt sah Will zu seinem Zauberstab, der ein wenig qualmte, während Aces missbilligender Gesichtsausdruck für ihn beinahe schon Bände sprach. Er ahnte was jetzt gleich kommen würde. Was eigentlich ungewöhnlich war, aber in diesem Augenblick hatte er das Gefühl exakt dasselbe zu fühlen wie Ace und auch gleichzeitig etwas ganz anderes. Er hatte das Gefühl als ob da plötzlich zwei Seiten in ihm drin wären und total abwegige Gedanken die er sonst nie denken würde. Was war denn nun los?

"Tut mir Leid. Ich verstehe das selber nicht.", sagte er entschuldigend und es war so als könne er Ace nächsten Worte wirklich mitsprechen. Vielleicht kannte er ihn doch inzwischen schon besser als er angenommen hatte. "Ich..ehm..ich mach mich erstmal an die Erklärung.", sagte er und gerade als er zur Feder griff, hörte er eine Art leises Flüstern. Es war Aces Stimme, darauf hätte schwören können. Überrascht über die Tatsache, dass er was gesagt haben soll, sah er auf. "Hast du was gesagt?", fragte er überrascht und sah zu Ace.

Ist doch sonnenklar, dass ich den Zauber nicht hinbekomme, wenn die Anweisungen nicht vollständig sind. Ob das wieder einer seiner Streiche ist, um mich zu blamieren?,

fragte er sich in Gedanken.

Passen würde es jedenfalls zu ihm. Er würde doch alles tun, nur um mich leiden zu sehen. Dabei wollte ich diese Arbeit so kurz schmerzlos wie möglich halten. Pah, hätt ich mir ja denken können das dass mit ihm nur ein Fiasko werden kann!,

dachte Will weiter, doch die größte Überraschung sollte er durch Ace noch erfahren. Er ahnte noch nicht das diesmal seine Gedanken nicht ungehört bleiben würden. Er konnte zwar immer noch nicht einordnen warum er glaubte, genau zu wissen was Ace gerade dachte, aber schon bald würde er es herausfinden. Wer hätte schon gedacht, dass sich die beiden einmal geistig so nahe sein würden, dass sie beinahe schon fast perfekte Klone voneinander ergaben. Nur gut, dass sie nicht auch vollkommen identisch aussahen.

Wieso konnte dieser Kerl nicht auch einfach eine andere bessere und neuere Auflage dieses Buches heraussuchen? Dann wäre dieser Unfall nie geschehen!,

dachte Will, zweifelte aber auch gleichzeitig an seinen Gedanken. Denn einige ungewöhnliche Emotionen die er bisher nie verspürt hatte, hatten in sich in seine Gedanken eingemischt und dadurch Wills Kopf ziemlich durcheinander gebracht. Was war die Ursache dessen?
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Ace Cooper
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BeitragThema: Re: [Quest] Der Feind der einen besser kennt als jeder andere   Sa 18 März 2017 - 6:05

Als William in einem recht neutralen Tonfall die Aufgabenverteilung entschied, hatte Ace fast schon Hoffnungen, dass sie diese Arbeit ohne einen Streit absolvieren würden. Fast. Natürlich musste der Idiot es damit ruinieren, dass er Aces Schwester erwähnte. Der Vorfall auf dem Hof des Schlosses nervte ihn noch immer. Jahrelang hatte er es geschafft seine Schwester aus dieser Sache herauszuhalten und dann musste sie ausgerechnet mit ihren Problemen zu ihm rennen, als William in der Nähe war. Ace war sich sicher, dass William das früher oder später ausnutzen würde. Wenn nicht als 'Erstschlag', dann wohl als Rache.
Sein Blick verfinsterte sich ein wenig, als der Hufflepuff behauptete Emma heute morgen gesehen zu haben. Er konnte darauf verzichten, dass sich jemand wie Will seiner kleinen Schwester näherte. Wer wusste schon was für seltsame Dinge er ihr erzählen würde - oder noch schlimmer: Sie ihm. "Halt' dich von ihr fern." ,erwiderte er mit kalter Stimme, um das Thema schnellstmöglich zu beenden. Er wollte sich nur ungern auf Williams Provokationen einlassen, ganz besonders wenn es um dieses Thema ging. Vermutlich hatte er Emma nicht einmal gesehen und sagte es nur, weil er ganz genau wusste, dass diese Sache Ace nervte. Oder er hatte sie nicht nur gesehen, sondern gesucht, um irgendeinen Annäherungsversuch zu planen. Er würde es ihm zutrauen, denn so unschuldig wie er immer tat war er nicht.
Er wandte sich wieder einem der Bücher zu, während William das Zaubersprüchebuch übernahm. Es dauerte nicht lange, bis er den ersten Zauber wirkte. Ein lauter Knall ertönte, der Ace aufschrecken ließ. Nach einem kurzen Moment, in dem es zu hell war, um irgendetwas zu erkennen, hob er genervt den Kopf, um William ansehen zu können. Er war sich ziemlich sicher, dass das nicht der gewünschte Effekt des Zaubers war. Nachdem das Piepen in seinen Ohren verschwunden war, fühlte Ace sich ein wenig ... seltsam. Neben seinen genervten Gedanken wegen Williams Unfähigkeit spürte er auch eine gewisse Verwirrung. Es war seltsam, denn er war ganz und gar nicht verwirrt - ganz im Gegenteil: Es wunderte ihn nicht einmal, dass William irgendeinen Zauber verhaute. Was konnte er von ihm schon groß erwarten? "Willst du, dass wir beide taub werden?" ,kommentierte er den Vorfall genervt, bevor er seinen Blick wieder auf das Buch fallen ließ. Warum musste er ausgerechnet mit diesem Idioten zusammenarbeiten? Einem Idioten, der nichts richtig machen konnte. Die beiden schwiegen einen Moment lang, bevor William die Stille durchbrach. Ace verdrehte die Augen, als er ihn fragte, ob er gerade etwas gesagt hätte. Hörte er jetzt schon Geister oder wollte er ihn einfach nur nerven? "Scheinbar hast du deine Ohren wirklich zerstört." ,erwiderte er. Er wollte gerade weiterlesen, als er ebenfalls eine Stimme hörte. Wills Stimme. Ace konnte sich gerade davon abhalten erneut die Augen zu verdrehen. Er blätterte auf die nächste Seite, während er Williams leisem Gerede zuhörte. Er schien mit sich selbst zu sprechen und behauptete, dass Ace ihm mit Absicht falsche oder unvollständige Anweisungen für den Zauber gegeben hatte. "Ich habe auch kein Interesse daran länger hier zu sitzen als nötig. Vielleicht solltest du einfach die Anweisungen lesen, anstatt deine Fehler anderen zuzuschieben." ,meinte er in einem recht ruhigen Tonfall.
Bereits kurz darauf verspürte er eine starke Verwirrung. Er hatte das Gefühl als würde sie von William kommen, konnte aber nicht recht erklären woher er es wusste. Er spürte es einfach, genauso wie er andere Emotionen spürte, die nicht ihm selbst zu gehören schienen. Erst schob er es auf einen Nebeneffekt der kleinen Explosion, die William entfacht hatte, aber je mehr er darüber nachdachte, desto seltsamer wurde es. "Was?" Noch immer mit recht genervter Miene sah er schließlich auf. Neben all dem fremd wirkenden Emotionen hatte er das Gefühl, als würde er den Grund für die Verwirrung Williams bereits wissen.
Das war eindeutig nicht normal... Was genau hatte William bei diesem Zauber überhaupt falsch gemacht? Was, wenn es nicht nur ein Fehlschlag war, sondern ein vollkommen neuer Zauber? Aces Augen verengten sich ein wenig und er klappte das Buch, in dem er vorhin noch gelesen hatte, zu. "... Was hast du angestellt?" ,fragte er misstrauisch und zog das Buch mit den Zaubersprüchen wieder zu sich herüber, um nachzusehen was William falsch gemacht hatte. Wer hat ihn überhaupt an diese Schule gelassen?!
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William Gordon
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BeitragThema: Re: [Quest] Der Feind der einen besser kennt als jeder andere   Do 20 Apr 2017 - 13:34

"ICH hab gar nichts angestellt! UND jetzt halt mal die Luft kurz an, ich weiß, dass ist für jemanden wie dich extrem schwer. Also halt die Backen!", grummelte William, doch seine Gedanken verrieten noch sehr viel mehr, doch er war sich immer noch nicht ganz bewusst, dass er gerade im Kopf von Ace gelesen hatte.
Diese betrügerische Schlange, hat garantiert die Tinte an der fehlenden Stelle ausradiert in der Hoffnung, dass ich mir selbst was tue. Das würde diesem Biest doch gefallen. wenn ich rauskriege das er..., dachte Will aber viel weiter kam er erst gar nicht, denn als er in das Buch schaute und ganz unten auf der Seite etwas genauer hinsah, entdeckte er einen kleinen Verweis, der auf die Gefahren des Zaubers hinwies. Mit einem Mal wurde Will blass im Gesicht, seine Farbe verschwand und seine Augen wurden größer und größer, je öfter er diese kleinen Zeilen laß.
Seufzend sah er zu Ace auf und dann wieder auf das Buch,
IST DAS DEREN ERNST?? Nebenwirkung: Bei falscher Ausführung des Zaubers, könnte als Nebenwirkung möglicherweise eine Verbindung zwischen zwei im Raum nahe zusammenstehenden Personen eine gedanklich/emotionale Verbindung aufgebaut werden, die temporal bis zu 24 Stunden dauern kann. Diese begrenzt sich auf allgemeine Emotionen, Schmerzen werden jedoch nicht übertragen., sprach er in Gedanken den Text mit und sah zu Ace auf, dem er im Gesicht ablesen konnte, dass er das gerade sehr wahrscheinlich gehört hatte.
"Na toll, ausgerechnet mit dir bin ich jetzt also für 24 Stunden gedanklich und emotional verbunden. Was besseres könnte ich mir auch nicht vorstellen. Das ist allein deine Schuld! Hättest du mich vorgewarnt und nicht da dumm herum gesessen und darüber nachgedacht wie du mich wieder los wirst, wäre das nie passiert. JA sowas passiert, wenn man sich auf Leute wie dich verlässt. Jaja, große Worte und nichts dahinter! Wie lange haste hier schon gesessen und deine neusten Intrigen ausgeheckt? Eine Stunde? Vielleicht auch weniger?", fuhr er Ace aus reiner Wut an und schlug dabei mit der Faust heftigst auf den Tisch. Wie sollte er damit umgehen? Wie sollten sie beide 24 Stunden rund um die Uhr einander gefesselt überleben?! Für Will war das eine Sache der Unmöglichkeit und mit Sicherheit die schlimmste und vor allem längste Zeit seines Lebens. Andererseits konnte er jetzt schweigend reinhorchen und versuchen herauszufinden, was so im Kopf seines Erzfeindes vor sich ging.

Jetzt muss ich mir auch noch seine versauten Gedanken antun. Hoffentlich trage ich keinen bleibenden Schaden davon, allein der Gedanke, dass ich das fühlen muss was er fühlt ist schon eine Qual, aber dann für einen ganzen Tag, dass ist schwerste Folter! Ob er der Sohn von Voldemort ist? Ähnlichkeiten gibt es zwischen den Schlangengesichtern. Dasselbe hinterhältige dreckige Grinsen. Sowas gehört nach Askaban und nicht auf eine renommierte Zauberschule wo alle ausschließlich hier bestes geben und er nur Intrigen spinnen kann., sanft schüttelte er den Kopf und schob Ace das Buch herüber, damit er sich von dem was Will gesagt und gedacht hatte selbst überzeugen konnte. Seine Augen wichen dabei keine Sekunde von Ace ab, vielleicht würde er ja versuchen ihn zu attackieren. Dem Jungen war doch alles zu zutrauen.
"Ich hab eine geniale Lösung für unser Problem. Ich wirke einen Betäubungszauber auf dich und du schläfst während wir hier warten. Dann bist du wenigstens still und wir können beide in Ruhe die Zeit abwarten. Ich verspreche dir auch, dich nicht in eine kleine Ratte zu verwandeln. Auch wenn ich das nicht nötig hätte, denn du bist ja längst eine viel zu groß geratene. Stimmts Acygracy?" , es war selten das Will so gehässig war und das auch nur wenn ein bestimmter Jemand im Raum war, der seine übergroße vorlaute Klappe nicht halten konnte und dauernd meinte er sei der größte und tollste Slytherin auf diesem Planeten. wenn er Ace einer Straftat überführen könnte, würde es ihn in den Genuss bringen zu zusehen wie dieser Puppenspieler endlich seine gerechte Strafe erhielt. Wie viele Schüler hatte er bereits aus dem Schatten heraus fertig gemacht? 5? 10? Nein vielleicht noch mehr. Seine Augen glitten durch den Raum auf die Bücherregale zu, in denen er die Titel ablas. Aber Fehlanzeige, nichts von dem er ausgehen konnte, dass ihnen helfen würde.

"Nicht einmal ein Professor wird diese Wirkung früher aufheben können, laut dem Buch gibt es kein Verfahren, dass diese Verbindung kurzfristig neutralisieren kann. Am besten wäre es also, wenn du aufhören würdest zu denken, du pikierst mich nämlich mit deinen ungefilterten Gedanken. Am Ende sinke ich noch auf dein Niveau ab!", wohl kaum, aber unmöglich war es nicht, wenn man exakt das fühlte was andere fühlten. Es konnte doch sen, dass er nach der Trennung der Verbindung versuchen würde, diese Gefühle von Freude am Schaden anderer wiederzubeleben. Andererseits, würde dieses Spiel auf Ace genauso zutreffen.
Ein freundlicher, liebenswürdiger und vertrauenswürdiger Ace? Nee, dass war ein Ding der Unmöglichkeit! Eher würde er der nächste Wurmschwanz werden oder ein Troll...aber niemals würde er Höflichkeiten erlernen. Es gibt einfach Dinge, die selbst ein Ace nicht lernen kann.
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Ace Cooper
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BeitragThema: Re: [Quest] Der Feind der einen besser kennt als jeder andere   Mi 17 Mai 2017 - 20:53

"Du bist derjenige, der ununterbrochen redet." ,erwiderte Ace und verdrehte dabei die Augen. William musste an irgendeiner Art von Wahrnehmungsstörung leiden, denn neunzig Prozent von dem, was er sagte, war Unsinn. Wie Ace feststellen musste, waren es aber nicht nur seine Worte, die vor Dummheit nur so trieften, sondern auch seine Gedanken, die er aufgrund dieses nervigen Zaubers hören konnte. William beschuldigte ihn doch tatsächlich die Tinte mit Absicht weggewischt zu haben. Als hätte er den ganzen Tag lang nichts anderes zutun als an diesen Idioten zu denken. Es stimmte zwar, dass er ihm schon öfter absichtlich Leid zugefügt hatte, aber planen tat er so etwas meistens nur wenn er wütend war und dann kam ganz sicher etwas besseres dabei heraus als irgendeine Tinte wegzuwischen. Ace beschloss allerdings nichts dazu zu sagen. William hätte ihm sowieso nicht zugehört, denn er sah wieder auf das Buch und benötigte vermutlich seine volle Konzentration, um es zu lesen, bzw. um die gelesenen Wörter zu verarbeiten. Er wollte ihn ja nicht überfordern.
Genervt tippte er mit seinen Fingern einen Takt auf die Tischplatte, während sein Blick sich Stück für Stück verfinsterte. Er konnte den Warnhinweis des Buches durch seine neugewonnene Verbindung zu William hören. Vierundzwanzig Stunden... Mit diesem.. Ding. Das konnte doch nicht deren Ernst sein, oder? Natürlich fing William sofort wieder damit an irgendeinen Blödsinn zu reden. Ace hörte ihm nur mit einem Ohr zu, während er sich selbst ebenfalls den Text im Buch durchlas - nur um sicherzugehen. Leider stellte sich heraus, dass William ihn nicht aus Spaß angelogen hatte und dass diese Verbindung wirklich einen gesamten Tag lang bestehen würde. Dabei war es schon schlimm genug eine Minute lang mit diesem Kerl in einem Raum zu sein...
"Meine Schuld, ja?" ,wiederholte er Williams Worte trocken, bevor er seinen Blick wieder anhob, um den Hufflepuff ansehen zu können. "Woher soll ich wissen, dass du mit siebzehn Jahren noch nicht in der Lage bist zu lesen? Soll ich dir den Zauber nächstes Mal aufmalen? Dein Händchen halten, damit du deinen Zauberstab gerade hälst?" Er lächelte ihn einen Moment lang provokant an, bevor sein Gesichtsausdruck wieder in eine recht emotionslos wirkende Miene fiel. Kurz darauf verfiel William schon wieder in einen inneren Monolog mit sich selbst, bei dem Ace sich genervt in seinem Stuhl zurücklehnte. Gott, wie sollte er den ganzen Tag lang mit so viel Dummheit umgehen? "Ja, ich bin der verschollene Sohn von Voldemort. Eigentlich ist er auch Asiate, aber wegen den ganzen Schönheitsoperationen fiel es niemandem auf." ,erwiderte er ohne auch nur einer Spur von Humor in seiner Stimme, trotzdem war es mehr als deutlich (sogar für William), dass diese Aussage sarkastisch gemeint war.
"Ich bezweifle, dass du so einen Zauber überhaupt auf die Reihe bekommst, Willie." Oder irgendeinen Zauber. Diese ganze Situation war alleine Williams Schuld. Warum konnte er nicht einmal einen simplen Zauber wirken, der im Buch auch noch Schritt für Schritt erklärt wurde!? Vielleicht hätte er einfach das Zaubern übernehmen sollen, es war ja klar, dass bei Will nichts Gutes dabei herauskommen würde. Genervt klappte Ace das Buch zu. Er gab es nicht gerne zu, aber William hatte Recht: Nicht einmal ein Professor würde ihnen helfen können, also mussten sie sich gar nicht erst die Mühe machen mit einem zu sprechen. Vielleicht war es auch gut so, er wollte nur ungern so vor einen der Professoren treten, auch wenn er sicherlich einige von ihnen davon überzeugen könnte, dass William Schuld an dem fehlgeschlagenen Zauber war - was ja auch der Wahrheit entsprach.
"Keine Angst, dein Niveau kann nicht noch weiter sinken." ,erwiderte Ace beiläufig, bevor er das Thema wechselte. Er hatte keine Lust darauf sich weiter Williams kindische Beleidigungen anzuhören. "Ich weiß du magst es zu versuchen mich zu beleidigen - worin du übrigens sehr schlecht bist -, aber lass uns lieber überlegen was wir jetzt machen." Ihm fiel zumindest eine Sache ein, die er machen könnte. Er sprach schließlich mehr als nur eine Sprache und könnte sich einfach darauf konzentrieren auf Koreanisch zu denken, da Gedanken aber spontan waren, würde ihm das wahrscheinlich nicht immer gelingen. Was die emotionale Ebene dieser Verbindung anging... Er konnte seine Gefühle vielleicht aus seinen Gesichtszügen verbannen, aber er konnte sich schlecht dazu zwingen überhaupt nichts zu fühlen. "Wahrscheinlich ist es für dich bereits eine Errungenschaft, dass du überhaupt denken kannst, aber versuch einfach an weniger Dummes zu denken." Ace konnte es einfach nicht lassen sich gegenüber von William passiv-aggressiv zu verhalten. Der Ältere nervte ihn einfach mit seiner bloßen Anwesenheit, kein Wunder also, dass seine Gedanken und Emotionen ihn noch mehr nervten. Warum musste er auch ausgerechnet eine solche Verbindung mit dem dümmsten Schüler von ganz Hogwarts' haben? Es wunderte ihn wirklich, dass William nicht in all seinen Kursen durchfiel. Gönnen würde er es ihm allemal.
"Oh, ich bin höflich. Nur nicht zu dir." ,kommentierte Ace Williams Gedanken. Einige Leute haben Höflichkeit einfach nicht verdient, Willie. ,fügte er in seinen eigenen Gedanken hinzu, wissend, dass William ihn hören konnte.
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BeitragThema: Re: [Quest] Der Feind der einen besser kennt als jeder andere   So 11 Jun 2017 - 0:05

Die Nase rümpfend sah er zu Ace hinüber, dem Feind seiner selbst, dem Dorn in seinem Fleisch den er bisher nicht herausziehen konnte. Sein größter Gegner und zugleich nun der Mensch den er am nächsten war. Besaß das Schicksal nicht einen gewissen Grad an Sinn für Humor, ausgerechnet so etwas bei ihnen geschehen zu lassen? In einem Punkt hatte Ace völlig recht, diesmal war es seine Schuld und vielleicht würde er es eines Tages sogar zugeben, aber erst dann wenn er ihn schlussendlich vor die Professoren gebracht hatte. Dieser Kampf zwischen den gleich starken Konkurrenten musste irgendwie enden, einer musste obsiegen, damit der andere sich endlich fallen lassen konnte. Und solange Will bewusst war, dass Ace andere wie Marionetten benutzte, würde er nicht ruhen, bis er ihn endgültig besiegt hätte. Aber so wie es sich momentan verhielt, musste er sich dringend zusammenreißen. Doch dieses Mal verrieten ihn seine Gedanken, Ace erhielt Einblick in seine Gedanken und Erinnerungen über die Traumschatulle, über den Tod seiner Mutter und zu einem gewissen Grad sogar in die Kämpfe, die er gemeinsam mit Ryan gegen Jamie Hayes ausgefochten hatte. An sein Versagen gegen Jamie, wie sehr er davon überzeugt war, dass sie dem Tode geweiht seien und auch, dass er sich für einen Verräter hielt, der seinen treuen Freund nur wegen einer Moralvorstellung zurückließ.All das konnte Ace sehen, als Will gerade einen etwas schwächlichen Moment hatte, einen Moment in dem er sich furchtbar in Rage über Ace befand. Er hatte einfach nicht aufgepasst und so Ace auf etwas Zugriff gewährt, was er vor allen Leuten geheimhalten wollte. Das einzige was er vor ihm wahrscheinlich verbergen konnte, war der Kampf gegen Ryan und der Mord an dem sie beide beteiligt gewesen sind. Ob er sich den Rest ausmalen konnte? Wenn Ace die falschen Schlussfolgerungen zog oder aber zu viele Details empfangen hatte, dann könnte er diese Informationen eventuell gegen ihn verwenden.
Daher war er überglücklich und grinste breit als Ace ihn praktisch dazu herausforderte, einen Betäubungszauber auszuführen.

Sehr gut, er fordert mich heraus, die ideale Grundlage um ihm einen Betäubungszauber auf den Hals zu hetzen!, erst im nachhinein wurde ihm bewusst, dass es ein fataler Fehler gewesen war darüber nachzudenken, denn Wills Gedanken konnte auch Ace hören. Was anders gesagt bedeutete, er wusste jetzt, was Will wirklich vor gehabt hätte. Dennoch überspielte William seine Gedanken mit einem hämischen amüsierten Grinsen, "Wir können es ja gerne mal darauf ankommen lassen. Spätestens wenn du einschläfst, weißt du das ich es geschafft habe."
wahrscheinlich würde Ace nicht darauf reinfallen, immerhin war er bisher schlau genug gewesen keine Spuren zu hinterlassen. Dieser rege Gedankenaustausch zwischen beiden machte ihn ganz verrückt im Kopf. Dauernd dachte er etwas, teilweise sogar negative Gedanken über sich selbst, die wahrscheinlich von Ace stammten. Wie sollte er so klar denken können?

Dieser Schwachkopf......- Dieser parzifistische Huffitrottel - WIE SOLL ICH SO DENKEN?! EIN WUNDER DAS ER BEI SEINEN EIGENEN GEDANKEN NOCH KLAR KOMMT!, dauernd mischten sich Ace Gedanken in seine und verursachten in seinem Kopf ziemliche Kopfschmerzen. So sehr, dass sich Will den Kopf hielt, seine eigene Stimme dauernd mit der von Ace gemischt hörte und irgendwann den Kopf schüttelte, als Ace ihn aufforderte, sich auf das hier und jetzt zu konzentrierte. "HALT DIE KLAPPE ODER ICH BRING DICH ZUM SCHWEIGEN!!", schrie er plötzlich wie aus heiterem Himmel und wirkte nicht nur ernst sondern auch ziemlich fertig. "ICH KANN SO NICHT DENKEN UND......es ist nur diese vielen gemischten Gedanken.", ganz allmählich versuchte Will wieder herunterzukommen. Das Schreien hatte gut getan, ihm geholfen sich über den tosenden Sturm aus Gedanken für einen Moment hinwegzuheben. Allerdings drohte er wieder herein gerissen zu werden, als Ace erneut die Klappe nicht halten konnte.

Am liebsten würde ich an ihm mal die Wirkung eines Cruziatus Fluches ausprobieren. Aber das ist sowas von überhaupt nicht richtig und vor allem unverzeihlich. , ungefilterte Gedanken, die ohne das er es wollte an die Oberfläche drangen. "Stimmt, es ist auch eine Errungenschaft für mich, weil ich damit schon einiges mehr erreicht hab als du jemals leisten könntest.", seine zornigen Augen blieben an Ace haften, dem er kein bisschen vertraute oder gar ihm den Rücken kehren würde, weil er genau wusste, dass er dann dran wäre. Und die Blöße Ace gewinnen zu lassen, würde er sich nicht geben. Daher schlug er das Buch zu und versuchte den letzten von Ace Kommentaren geflissentlich zu ignorieren, was allerdings kaum möglich war, da er sowohl einen dachte als auch einen laut aussprach. "Stimmt. du bist höflich, dass ist auch so ziemlich die einzige positive Eigenschaft, die wenn man genau hinsieht, noch nicht einmal der Wahrheit entsprechen würde. In Wirklichkeit bist du nur höflich, weil es dir einen Vorteil verschafft. Aber in Wirklichkeit ist es doch so. Du bist nichts weiter als ein Feigling der sich in Sicherheit wiegt. Doch irgendwann werde ich all deine kleinen Machenschaften auffliegen lassen."

Ich wette, über seine Schwester komme ich gut an Informationen heran...vielleicht nichts präzi..- , doch da brach er den Gedanken auch schon ab und versuchte sich zusammenzureißen. Ace durfte nicht seinen ganzen Plan kennen. Obwohl der Rest sicherlich nicht schwer herzuleiten war. Nun hieß es sich zusammenzureißen. Denn eines war sicher, solange diese verdammte Verbindung bestand, würde eine Zusammenarbeit nicht funktionieren. Es dauerte sicherlich nicht mehr lange bis sie sich wirklich an den Kragen gingen. Daher seufzte er entnervt und sah ernst von dem Buch auf, dass er zuklappte. "Das reicht mir jetzt. Bei dir zu sitzen ist eine einzige Provokation. Ich verschwinde. Morgen löst sich der Zauber auf und gut ist.", sagte er schaubend und erhob sich von seinem Platz, nahm seine Umhängetasche und kehrte dem Gartenzwerg (Achtung die Beleidigung war gedacht) den Rücken, um sich auf dem Weg in den Gemeinschaftsraum zu machen.

Plötzlich jedoch musste er stehen bleiben. Ein merkwürdiger Schmerz durchzog seinen Kopf und je weiter er sich entfernte desto schlimmer wurde es. Zunächst konnte Will es nicht zuordnen. Aber er war sich sicher, dass auch Ace diese Schmerzen verspüren würde. Interessanterweise verblassten die Schmerzen wieder als sich Will wieder Ace näherte und sah ihn von oben herab leichenblass an. "Ist nicht wahr oder? Wir können uns nicht mal trennen! Na große Klasse. Und was jetzt? Ich werd dich wohl kaum in den Gemeinschaftsraum mitnehmen, nachher stellst du noch Mist an! Zu was besserem bist du eh nicht in der Lage.", brummte Will und benannte von da an diesen Tag als Tag der Hölle. Da es erst morgens war, würde es mit Sicherheit noch ein sehr interessanter Tag werden! Ein Tag den er nie vergessen würde und der für ihn bedeutete, dass er sich mit diesem Nichtsnutz herumschlagen musste.

Das schränkt mich ja noch mehr ein..ich muss darauf achten...mit wem ich mich worüber unterhalte. Dieser Pimpf darf nichts in die Finger kriegen. Und JA ICH WEIß, DAS DU MIR ZUHÖRST!, zugegeben, dass war ihm immer noch nicht so bewusst, denn so eine Verbindung zu haben, war für ihn nicht gerade alltäglich. 24 Stunden Ace...das bedeutete nichts als Ärger und Krieg. Und während sie damit beschäftigt waren allen aus dem Weg zu gehen, musste er einen Weg finden, dass seine Freunde nicht das falsche daraus schlossen, niemand irgendein Geheimnis ausversehen ausplauderte oder aber ihn sonst in eine missliche Lage brachte. Alles in allem ein Monsterjob.

Naja was solls, dann spiele ich heute halt deinen Babysitter, kleiner Mann., dachte er scherzend, um Ace einen gedanklichen Seitenhieb zu verpassen. "Hör zu, da wir ja nun aneinander gefesselt sind, könnten wir wenigstens ein wenig an die frische Luft gehen? Hier drin ist es mir zu stickig und ich hab keinen Bock mit dir hier drin eingeschlossen zu sein. Vielleicht können wir ja gerade genug Abstand zwischen uns bringen um Privatsphäre zu haben, wenn dir dieses Wort überhaupt was sagt." feixte er entnervt und hoffte Ace, hätte genug Grips und ja zu sagen. Denn hier drin würden sie sich auf engem Raum früher oder später mit Flüchen bombardieren.
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BeitragThema: Re: [Quest] Der Feind der einen besser kennt als jeder andere   Mo 25 Sep 2017 - 17:07


AB HIER KEINE QUEST MEHR

Sein Kopf pochte schmerzhaft, als er Gedanken, Gefühle und sogar Erinnerungen von William vor seinen Augen sah und so deutlich spürte, als wären es seine eigenen. Es waren so viele Eindrücke, dass es schwer war sich auf irgendetwas zu konzentrieren und wirklich zu verstehen was in Williams Vergangenheit vorsich ging. Eine Schatulle? Ryan? Schuldgefühle? Im Hintergrund die Wut gegen Ace selbst. Er versuchte sich einen Reim aus allem zu machen, doch momentan war sein Kopf zu sehr von Williams Gefühlen und Erinnerungen erfüllt, um einen klaren Gedanken zu fassen. Trotzdem versuchte er sich die Eindrücke wenigstens einzuprägen, denn er war sich sicher, dass er dieses Wissen gebrauchen könnte. Trotz der Nützlichkeit von Williams Erinnerungen, war er froh, als der Hufflepuff es schaffte sie zu stoppen. Warum hatte er überhaupt an diese Dinge gedacht? Was hatte die jetzige Situation mit Ryan und Williams Unfähigkeit seine Freunde zu 'beschützen' zutun?
Die Tatsache, dass diese Verbindung auch Erinnerungen übertrug, machte diese ganze Situation noch schlimmer. Ace durfte nicht riskieren, dass William irgendetwas über ihn erfuhr, nachdem er sich sechs Jahre lang solch große Mühe gegeben hatte alles vor ihm zu verbergen. Wenn er jetzt nicht aufpasste, würde William von irgendwelchen Dingen, die er angestellt hatte, oder sogar von seiner relativ guten Beziehung zu seiner Zwillingsschwester Nari erfahren. Schon bei Emma war er Feuer und Flamme gewesen Informationen über Ace aus ihr herauszubekommen, wie würde er sich dann erst Nari gegenüber verhalten?
Auf die Sache mit dem Betäubungszauber reagierte Ace nicht, er war zu beschäftigt damit seine Gedanken zu ordnen und sah erst wieder auf, als William ihn anschrie und den Gedankenfluss einen Moment lang zum Schweigen brachte. Ace blinzelte ihn einen Moment lang überrascht an, bevor sich ein humorloses Lächeln auf seine Lippen legte. „Hast du schon einmal mit jemandem über deine Aggressionsprobleme gesprochen, Willie? Vielleicht solltest du zum Psychiater gehen.” ,schlug er provokant vor und schnaubte abfällig, als William zum hundertsten Mal behauptete, Ace hätte keine positiven Eigenschaften. Dachte er wirklich, dass er ihn damit beleidigen konnte? William schien ihn wirklich schlecht zu kennen, vielleicht würde dieser falsch gelaufene Zauber etwas daran ändern?  „Überrascht es dich wirklich noch, dass ich nicht vor positiven Charaktereigenschaften strotze?” Ace wusste natürlich, dass seine Persönlichkeit nicht allzu positiv geprägt war und er nur nett zu Anderen war, wenn es sich für ihn lohnte. Warum sollte er auch grundlos irgendwelchen Leuten helfen oder unnötig freundlich zu jemandem sein? Obwohl Ace alles andere als dumm war, konnte er sich noch nie sehr gut in andere Menschen hineinversetzen und verstand solch ein Verhalten dementsprechend nicht. Etwas, das auch William dank ihrer ungewollten Verbindung zu wissen - oder eher zu spüren - bekam. Auch als Will gedanklich Aces Schwester erwähnte, sorgte er sich nicht um sie, sondern nur um das, was sie seinem Rivalen erzählen könnte.
„Deine Existenz ist eine Provokation.” ,murmelte Ace und blätterte ein wenig in dem Buch vor sich herum, um sich abzulenken. Gott sei Dank hatte William entschieden zu verschwinden. Bevor Ace jedoch aufatmen konnte, durchzog ein Schmerz seinen Körper, der sich dadurch, dass William ihn auch spürte, noch verstärkte. Sein Blick legte sich wieder auf den verhassten Hufflepuff. Obwohl seine Mimik nichts verriet, war er mindestens genauso frustriert und wütend über ihre neue Erkenntnis, wie William: Sie konnten nicht einmal in verschiedenen Räumen sein!
Genervt knallte Ace das Buch zu und sah William mit einem finsteren Blick an, als dieser es schon wieder für angebracht hielt irgendwelche Beleidigungen in den Raum zu werfen. Warum war er so verdammt kindisch? „Ich würde sowieso nicht in euren versifften Gemeinschaftsraum wollen. Außer du willst mir deine Freunde vorstellen? .. Ah. Die kenne ich ja längst.” ,erwiderte Ace trocken mit der Andeutung, dass er mehr über Williams Beziehungen zu den anderen Schülern wusste, als er sollte. In dieser Situation konnte er nicht anders, als William zu provozieren, weshalb er auch reglos sitzen blieb, als der Hufflepuff den Vorschlag machte nachdraußen zu gehen. „Hm...” Er tat einen Moment lang so, als würde er nachdenken. „Nein.” In seinen Gedanken ließ er William natürlich ganz genau wissen, dass er nur darauf bestand hier zu bleiben, um ihn zu nerven.
Bevor die Situation jedoch zu einem Streit eskalieren konnte, legten sich plötzlich zwei Hände auf Aces Schultern und eine viel zu schrille Stimme ertönte hinter ihm. „Acy! Ich hab' eine halbe Stunde lang auf dich gewartet! Du wolltest mir doch helfen?” Es war seine kleine Schwester Emma, doch anstatt zumindest ein wenig Zuneigung für sie aufzubringen, wie es bei Geschwistern normal wäre, empfand er sie lediglich als Störung. Er konnte sie noch nie sonderlich gut leiden. Es ging nicht so weit, dass er ihr irgendetwas Böses wünschte, doch von Liebe oder Zuneigung waren Aces Gefühle weit entfernt.
„Keine Zeit. Später.” ,antwortete Ace ihr knapp, doch so schnell ließ Emma sich natürlich nicht abschütteln. „Du bist so gemein! Weiß dein Freund wie gemein du bist?” Sie zeigte mit einem Finger auf William. Er wollte ihr gerade sagen, dass William das sogar sehr genau wusste, doch sie kam ihm zuvor. „Warum seh ich euch eigentlich nur an irgendwelchen geschützten Orten? Seid ihr zusammen?!” Ace sah sie mit einem gut einstudierten Pokerface an und drehte seinen Kopf wieder von ihr weg. 'Seid ihr zusammen?' Sicher. Natürlich waren sie das.  ... Sie wollte ihn nur provozieren und Ace hatte nicht vor darauf hereinzufallen. Als Emma bemerkte, dass er plante sie zu ignorieren, setzte sie noch einmal nach. „Ich kann auch Nari fragen, wenn ihr lieber alleine sein wollt.. Um.. Dinge zu tun..” Sie spielte eindeutig auf etwas Zweideutiges an und obwohl Aces Miene unverändert blieb, spürte William wohl, wie genervt er wirklich von dem 'verzogenen Gör', wie er sie in seinen Gedanken 'liebevoll' nannte, war. „Weißt du, wir wollten sowieso gerade nachdraußen gehen.” Ace stand auf und warf William einen warnenden Blick zu. Denk gar nicht daran hier zu bleiben.
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BeitragThema: Re: [Quest] Der Feind der einen besser kennt als jeder andere   Sa 14 Okt 2017 - 0:08

"Deine Existenz wird nur geduldet, weil man einen Maßstab für Erbärmlichkeit braucht in der Welt und da bist du die absolute Niete.", murmelte Will und spürte eine stark Feedbackschleife die sich durch seine Gedanken zog. Es war anstrengend sich gegen den Strom von Gefühlen und Gedanken zu wehren, die Ace ihm herüberschickte. Vor allem aber war es nicht gerade förderlich, dass sie aufeinander angewiesen waren. Hier in dieser Bibliothek? Was machten sie wenn es Nacht wurde?! Sie konnten unmöglich zusammen in einen der Gemeinschaftsräume gehen, ohne das sie sich trennten und wenn man sie auf den Gängen erwischte, würden sie ziemlichen Ärger mit Professor Chantealee kriegen. Kein sonderlich angenehmer Gedanke, aber Will war sich sicher, dass Ace es nicht gerade darauf anlegte. Sie müssten sich also früher oder später zusammenschließen. Doch bevor Will etwas entgegnen konnte, erschien seine Schwester Emma auf der Bildfläche und schien ihren nicht begeisterten Bruder, nur noch mehr auf die Palme zu bringen.

Wow, deine Schwester hast mehr Humor als du Verstand hast, Acy. ,

dachte er und konnte sich ein Grinsen dabei nicht verkneifen. Sie war noch so jung und trotzdem war sie ein ziemlich aufgewecktes Mädchen. Nicht schlecht dafür das sie ihren Bruder immer noch nicht durchschaute. Eigentlich verdienten Nari und sie sein Mitleid. Wer so jemanden zum Bruder hatte lebte in Schande und konnte davon ausgehen, sich den Rest des Lebens für ihn schämen zu müssen.
"Hey Emma, wobei brauchst du denn Hilfe, vielleicht kann ich dir ja helfen.", mischte sich Will ungefragt ein und setzte Ace ein wenig unter Druck. Entweder er würde jetzt eingreifen um zu verhindern das seine Schwester noch eine Freundschaft zu Will entwickelte oder aber er würde die Klappe halten und es stillschweigend hinnehmen müssen. In jedem Fall konnte sich Will möglicherweise unschätzbare Informationen beschaffen, ohne den frauenähnlichen Typen vor sich beachten zu müssen. Zu sehr genoss es der Hufflepuff zu spüren wie genervt Ace war.


Nette Schwester die du da hast. Sicher, dass ihr Blutsverwandt seid? Sie ist dir irgendwie so gar nicht ähnlich. Solltest mal recherchieren ob du nicht adoptiert wurdest oder vielleicht sogar verstoßen. Würde mich bei dir nicht überraschen, so missraten wie du bist.
,

es war unmöglich das laut auszusprechen, schließlich wollte er Emmas Sympathie und vielleicht auch die von Nari. Wer auch immer Nari war. Gab es noch eine Cooper? Jedenfalls bildeten die beiden eine Form von Schwachstelle, die er nutzen konnte um Ace einen Schlag zu versetzen...zumindest dachte er das bis sich plötzlich ein Schmerz in seinem Kopf breit machte und Will leise aufschrie. Die Blockade bröckelte auseinander und Ace erhielt eines der Geheimnisse die Will lange vor allen Leuten gehütet hatte.

Er konnte die Traumschatulle sehen, dass Gefäß das im Raum der Wünsche versteckt lag. Ace konnte erblicken wie Will es zufällig fand und in eine Art bewussten Traum versank, in der Schatulle selbst. Wie ihn das reinste Glück durchfuhr als er seine Eltern wieder hatte, Julia da war und es nichts gab das diese Idylle gefährdete. Nun gingen auch die Angstgefühle mit ein, in denen Will Angst hatte jemandem davon zu erzählen oder welche Nebenwirkungen das ganze mit sich brachte. Nämlich heftigste Schmerzen nach einer Zeit. Die Traumschatulle war eines der machtvollsten Gefäße. Sie erlaubte dem Anwender bewusste Träume zu erleben, die wenn man seine Gedanken disziplinierte und beherrschen konnte, eine eigene Traumwelt nach den Wünschen und Gedanken des Benutzers kreierte. Mit Personen und allem was man sich nur wünschen konnte. Jedoch spiegelte sie auch die Ängste wieder und konnte sie sowohl als eine Art Halluzination vor einen projizieren, sodass man sich selbst nochmal sah oder aber man erlebte es selbst an eigenem Körper.  Ein unglaubliches Gefäß in dem sich Will über Monate nach der dunklen Geschichte mit Ryan versteckt hatte. Ace konnte all diese Informationen nun in seinem Kopf aufnehmen, die große Schwäche die den Gordon gefährdete. Glücklicherweise sah er nichts von dem was Ryan und er erlebt hatten.

Die Kopfschmerzen stiegen dabei ins unermessliche und als es am schlimmsten war, drang selbst die Sache mit der Trennung von Helena zu Ace hindurch. Er konnte sehen wie sie mit ihm Schluss machte, weil er mit Ryan auf Todesserjagd gegangen war und beinahe getötet wurde und ihr zudem nichts darüber erzählen wollte was da alles geschehen war. Nun musste er etwas tun, die Verbindung musste unterbrochen werden und der Schmerz aufhören, bevor zu viele Informationen an Ace gelangten. Vielleicht würde ein Zauber helfen. Die Schmerzen waren unerträglich und hielt sich mit beiden Händen die Stirn.

Wahrscheinlich hatte er eben wegen jenen Schmerzen und der Sinnflut von Informationen die aus ihm herausgesogen wurden, nicht einmal Ace letzten Satz bemerkt und blieb wie angewurzelt stehen. "Willst du mit uns kommen Emma? Vielleicht können wir deinen Bruder zusammen ein bisschen ärgern, er ist heute so grimmig und braucht das. Ich verrat dir auch ein Geheimnis. ", erklärte Will und versuchte zu lächeln. Wie gerne hätte er Ace gerade einen Zauber auf den Hals gehetzt, unzwar einen Vergessenszauber. Will konnte nicht anders als seinen Zauberstab aus seiner Tasche zu holen. Die Frage war nur noch ob er es durchziehen sollte oder nicht. Wenn Ace schlief würde das vielleicht aufhören, andererseits jedoch wusste Will nicht einmal ob er einen Schlafzauber so einfach hinbekam. Es gab zu viele Faktoren und der wichtigste war wohl der, dass er das nie geübt hatte.

Vielleicht sollte ich mich mit deiner Schwester anfreunden, die scheint zu nutze zu sein.

Will legte es voll darauf an, dass Emma bei ihnen blieb, zumal er sich nichts auf Ace warnende Blicke einbildete.

Als ob ich mir was von dir sagen lasse, kleine Schlange. Krieg erstmal ein vernünftiges Gesicht Milchbubi, dann reden wir weiter. Ach ich vergaß. Du bist ja eh schon eine halbe Frau, vermutlich die Folge eines Fluchs den man auf dich legte, Acy.,

lächerlich! Als ob er sich auf diese Kröte einließ und besonders dann nicht wenn er eine Chance witterte. Unauffällig zielte er mit der Spitze des Stabes auf Ace. Ein gelungener verbaler Zauber, egal welcher, aber wenn Ace von etwas getroffen werden würde, würde das die Verbindung zumindest für den Moment genug stören, damit Will nicht zusammenbrach.

Illico dormi...Illico dormi...Illico dormi, rief er in Gedanken die ganze Zeit auf. Jetzt oder nie! Wenn es funktionieren sollte, würde Ace gleichzusammenbrechen und die Gedankenwelle abbrechen.
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