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 Verfaulte Herzen und erste Liebe

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Kayla Amalia Moran
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1800/2000  (1800/2000)

BeitragThema: Verfaulte Herzen und erste Liebe   So 15 Jan 2017 - 14:49

Als sie ihre Augen langsam wieder aufschlug, musste sie leise stöhnen. Blitze schossen durch ihren Kopf hinein und bohrten sich glühendheiß zwischen ihr denken. Und als sie sich über die Augen strich in der Hoffnung die Kopfschmerzen zu beruhigen, sah sie die schwarzen Schlieren ihrer Schminke an den Fingern.

Schon merkwürdig, dachte sie ironisch. Ich war eine der wenigen die nicht länger als eine halbe Stunde auf dieser Party gewesen war und doch habe ich einen Kater und mich nicht abgeschminkt – ganz wie in alten Zeiten!

Taumelnd stand die Blonde auf und tastete sich ins Bad wo sie ihre Morgenroutine bestritt und sich danach schnell anzog um noch etwas zu essen in den Magen zu bekommen.
Sie glaubte nicht das ihren Freunden wirklich aufgefallen war, dass sie nicht lange geblieben war. AJ war früh von der eigentlichen Feier verschwunden gewesen, wahrscheinlich in Begleitung seines merkwürdig scheuen Freundes und Jeffrey war mit Laney so beschäftigt – die beiden hätten nicht einmal mitbekommen, wenn hinter ihnen die Welt explodiert wäre…
Eigentlich war es schade, waren sie doch im Moment die einzigen Menschen, die ihr irgendwie wieder das Gefühl geben konnten, das alles beim alten war. Auch wenn sie genau fühlte das es nicht so war.
Neben Anna waren es ihre Seelenbrüder, die sie die Leere in ihrem Inneren vergessen lassen konnten. Niemand sonst schaffte es so einfach wie sie. Auch William, den sie sehr gern hatte, schaffte es nicht ganz sie vergessen zu lassen, wahrscheinlich weil seine Geheimniskrämerei zurzeit sie so sehr an Riley zurück erinnerte. Nichts desto trotz musste sie akzeptieren, wenn die anderen drei nicht immer ihre Anstandsapostel spielen wollten. Auch sie hatten ihr Leben und ihre Bedürfnisse, das wusste Kayla, auch wenn es manchmal schwierig war, dass zu akzeptieren.

Als sie von dem Bett aufstand, auf dem sie gerade noch gesessen und sich geschminkt hatte, fiel ihr Blick auf das kleine Taschenbüchlein. Sie setzte sich wieder und strich eine ihrer blonden, noch feuchten Locken zurück. Ihre Finger zitterten leicht, als sie das Leder berührte und den kleinen Pappdeckel, der den Inhalt schützte, aufschlug.
Dieses kleine Buch, dass von außen wie ein normales, relativ kleines Notizbuch aussah aber in Wahrheit ein Fotoalbum war, war ein Geschenk ihres Vaters gewesen, als sie dreizehn geworden war. In ihm ruhten alle Erinnerungen an ihre Mutter und ihren Bruder, die sie besaß. Außerdem waren auch einige Bilder mit Anna und Riley darin sowie viele ihrer jetzigen Familie und ihren Freunden.
Vor gar nicht allzu langer Zeit hatte sie es überall mithingenommen und niemals ausgepackt, doch seit den Ferien war es auf ihren Nachtschrank verbannt worden, weil sie es nicht ertragen hatte zu wissen, dass sie sein Ebenbild mit sich herumtrug.

Kayla schlug eine Seite auf (inzwischen kannte sie intuitiv die richtige Reihenfolge der Bilder ohne herumblättern zu müssen) auf der ihr bester Freund zu sehen war, der schon immer wie ein Bruder für sie gewesen war. AJ blickte nach unten in die Kamera und grinste breit, als wolle er den Betrachter einladen mitzukommen, wenn er losging weil es nur gut werden konnte.
Sie lächelte auch leicht, auch wenn es nicht ganz so breit ausfiel wie das ihr vor liegende Grinsen und stand auf um ihren Wunsch nachzukommen diesen Jungen zu sehen, dessen Lächeln sie immer aufmuntern konnte. Vielleicht weil sie wusste, dass er schon viel mehr schreckliche Dinge erlebt hatte, als die meisten anderen und trotzdem immer noch laut und herzhaft lachte, vielleicht aber auch nur weil sie ihn liebte.

Kurzerhand steckte sie das Buch in die Umhangtasche und trat den Weg in die große Halle an um sich noch schnell eins zwei Toasts zwischen die Zähne zu schieben, ehe sie ihre Tagesplanung anfing.
Wahrscheinlich war es nicht so wichtig was sie tat, solange sie etwas tat. Diese Devise hatte sich für sie immer als zutreffend erwiesen, seit sie sich aus dem Loch gerettet hatte in dem sie nach dem Tod ihres Schwarms gefangen war. Ja, vielleicht hatten heute sogar ihre schrecklich beschäftigten Freunde Zeit für sie!

Anna, die gerade schwer verliebt und in einer Beziehung war, hatte sie seit Anfang des Wochenendes nicht mehr zu Gesicht bekommen. Wahrscheinlich hing sie mit diesem Jungen rum und fütterte sich Gegenseitig mit Erdbeeren oder irgendetwas anderes Klischeehaftes. Sie mochte taff wirken wie sie wollte, aber ihr Romantiker – Gen war eindeutig zu stark ausgebildet.

Kayla trat in die große Halle und lief den Gryffindortisch entlang auf der Suche nach ihrer Gruppe voll Verrückter, die sie wenig später auch erblickte. Eine unglaubliche Erleichterung machte sich in ihr breit und der Gedanke (…hätte ich jetzt alleine essen müssen…), der ihr durch den Kopf schoss, sorgte dafür das sie hart schlucken musste. Plötzlich war ihr unglaublich nach Heulen zumute und sie beeilte sich um zu den anderen zu kommen ehe es zu spät war. Ihre Gefühle, die in letzter Zeit sehr gerne Achterbahn fuhren und sie das ein oder andere Mal bloßstellten, kotzten sie wirklich an.

Ohne darüber wirklich nachzudenken umarmte sie den großen Gryffindor, der gerade grinsend etwas zu seinen Freunden sagte, von hinten und vergrub ihr Gesicht an seiner Schulter um einige Augenblicke zu haben, damit sie sich wieder beruhigen konnte. Sie spürte die Spannung in den Muskeln des anderen, als er so unvermittelt gedrückt wurde und die leichte Drehung des Körpers, als er sich nach ihr umsah und sie begrüßte.
Auch die anderen konnte sie hören, die ihr ein „Guten Morgen“ zujubelten. Aber im ersten Moment reagierte sie nicht. Erst als sie bemerkte wie AJ wachsamer wurde, weil er merkte das etwas nicht stimmte, hob sie den Kopf.

„Ich hoffe du hast einen triftigen Grund dafür, dass du mich gestern einfach allein gelassen hast“, meinte sie halb belustigt, halb tadelnd und setzte sich neben ihn an den Tisch. Hunger hatte sie plötzlich keinen mehr.
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Aiden Jeremy Landon
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1620/1800  (1620/1800)

BeitragThema: Re: Verfaulte Herzen und erste Liebe   Mi 18 Jan 2017 - 1:17

Der Morgen nach der Party und der wohl größten Veränderung in seinem Leben. Aber vor allem war es die beste Party die er je geschmissen hatte und das nicht nur für ihn, sondern wie es schien für alle Gäste die da waren. Die Professoren hingegen wären garantiert nicht zufrieden gewesen, wenn sie wüssten wie lange die Gryffindors am Samstag Abend wirklich noch wach waren. Aber wen kümmerte es schon, es war Wochenende und obwohl alle Hausaufgaben auf hatten und den Rest ihrer Freizeit mit dem Studium verbringen würden, hatte sich der Aufwand doch gelohnt. Leider sah er beim Aufwachen als erstes genau das, was kein Schüler wie AJ gerne so früh sehen wollte. Ein gottverdammtes Geschichtsbuch. Da fielen ihm die vielen Analysen ein die er zu Professor Kirkwoods Zeiten hätte abgeben müssen. Was für ein Glück, dass er seine Vertretung nie darüber unterrichtet hatte, was er alles noch abzugeben hatte. Trotzdem war der Anblick nicht gerade das was er unbedingt sehen wollte. Schon gar nicht so früh am Morgen, wenn er noch müde und ausgelaucht vom Abend davor war. Wieso musste das Frühstück auch immer so früh sein?! Wahrscheinlich war das irgend so eine geheime Masche von den Lehrern, damit sich die Schüler bloß nicht daran gewöhnten allzu spät aufzustehen.

Aber AJs Körper war glücklicherweise auch so früh bereits auf Touren und konnte sich sehr schnell darauf einstellen gute Laune in den Tag zu schleppen. Bevor er allerdings ins Bad verschwand, legte er das Geschichtsbuch unter sein Bett, um diesen scheußlichen Anblick nicht mehr ertragen zu müssen.
Gähnend rieb er sich den Schlaf aus den Augen und begab sich anschließend ins Bad, wo er beim übliche Ritual über die Geschehnisse des letzten Abends nachdachte. Eli und er waren nun in einer Beziehung, jetzt hieß es den heißen Bräuten von Hogwarts goodbye zu sagen. Einerseits machte ihn das glücklich und andererseits musste er sich nun daran gewöhnen gebunden zu sein. Ein merkwürdiges Gefühl, dass ihm noch nicht allzu real vorkam. Es war schon eine ganze Weile her, dass ernsthafte Gefühle für jemanden empfunden hatte und vor allem war es noch nie ein Junge. Eigentlich war er jemand der mehr auf Mädchen stand, aber Eli bildete da wohl die große Ausnahme. Es war schön gewesen das Glück in seinen Augen und das Lächeln in seinem Gesicht zu sehen. Er dachte kurz darüber nach, dass er Amanda noch beim Essen für ihre tatkräftige Unterstützung danken wollte. Vor allen Dingen hatte sich AJ darüber gefreut, dass so viele Leute an der Party teilgenommen hatten. Doch der Höhepunkt und Ehrengast des Abends war für ihn persönlich definitiv Eli. Ursprünglich hätte er nie gedacht, dass er zur Party kommen würde, allein die Tatsache das er das nur für AJ getan hatte, freute ihn umso mehr. Es war schön mit dem Gefühl frisch verliebt in einer Beziehung zu sein und damit einen neuen Tag zu beginnen. Allein der Gedanke daran fest vergeben zu sein, an einen Menschen der seine Gefühle erwiderte und mehr zuließ als nur ein liebes Wort am Mittag. Bei Eli würde er aufjedenfall mehr Anklang finden als bei einer anderen gewissen Person, die ihn immer wieder von sich weggedrückt hatte. Seine Gefühle für Eli waren bei weitem stärker als die, die er für Samantha damals gehabt hatte, wobei man das wahrscheinlich gar nicht vergleichen konnte. Denn zwischen Samantha und Eli lagen immer noch ganze Welten, vor allen Dingen was ihre Einstellung zum Leben und anderen Menschen anging.
So oder so, er war bis über beide Ohren verliebt und er freute sich darauf dieses Neuland zu erkunden und seinen Gefühlen bei Eli freien Lauf zu lassen. Für ihn musste eine Beziehung stehts zu gleichen Teilen funktionieren. Er brauchte die körperliche Seite, um Zuneigung intensiver zu empfinden und die nicht körperliche Seite. Einen Menschen im Arm zu halten, ihn zu streicheln oder auf andere Weisen seine Liebe auszudrücken, war nunmal für ihn ein sehr wichtiger Teil.

Wie würden die anderen reagieren, sobald sie erfuhren, dass die Flirterei mit Mädchen nun vollends zu Ende waren? Vor allem das er sich in eine Beziehung mit Eli geschmissen hatte? Jeffrey und den seinem näheren Freundeskreis würde wohl die Kinnlade herunterfallen. Ob se sich für ihn freuten? Er würde es ja schon erleben, schließlich vertraute er ihnen und glaubte nicht einmal einen Moment das ihn dafür im Stich lassen würden. Da Sonntag war und kein Unterricht standfand, zog er sich eine schwarze Jeans und einen roten Pulli an, dazu noch die üblichen schwarzen Socken und den Zauberstab in die Hosentasche. Der durfte nirgendwo fehlen, besonders nicht seitdem das Wetter und die Tiere so verrückt spielten. Wer wusste schon was sie heute unternehmen würden und ob Eli irgendeine Exkursion plante. Wie es ihm wohl ging? Was tat er gerade? Worüber dachte er nach? Wahrscheinlich reimte er sich gerade zusammen, wie AJ ihn verarschte. Manchmal konnte er sich ja die unglaublichsten Dinge zusammenspinnen. Andererseits würde Eli wahrscheinlich niemals solche extremen Dinge von ihm glauben. Andernfalls würde er den großen Gryffindor sehr enttäuschen.
Wach vom kalten Wasser, spazierte er selbstbewusst in den Gemeinschaftsraum.
"Heyyy morgen Rendel! Morgen Sophie. Uhh du siehst spitze heute aus!", sagte er zu ihr und schenkte ihr ein kurzes Lächeln, kombiniert mit einem Augenzwinkern. Sophie grinste und erwiderte sein Augenzwinkern,auch wenn man ihr ansah das sie die halbe Nacht wieder Mal an ihren Hausaufgaben gesessen hatte.
"AJ trainieren wir heute auf dem Quidditchfeld?", fragte ihn Graham und er sah sich kurz nach dem hageren blassen Jungen um, der im Team als Ersatzmann eingetragen war. Auch ihm gab er ein high five und schüttelte den Kopf, "erstmal was essen und dann schauen wir weiter okay?", auch ihm schenkte er ein Lächeln und verließ damit den Gemeinschaftsraum auf seine übliche selbstbewusste Art. Ja, so konnte doch glatt der beginnen und auch gerne enden.

Er liebte es sich mit Menschen zu umgeben die ebenso eine positive oder liebenswürdige Ausstrahlung besaßen wie er selbst. Ein guter Start bedeutete vor allem Glück für den Rest des Tages. Zumindest hatte ihm das sein Vater oft eingeprägt.
Auf dem Weg in die große Halle begegnete er Samantha die ihn sofort ohne zu zögern umarmte und einen kleinen Smalltalk mit ihm hielt. Nach einigen Augenblicken konnte er sich jedoch dank seines knurrenden Magens von ihr loseisen und begab sich zu den anderen in die große Halle, wo der wahre Spaß des Tages beginnen sollte. er setzte sich zu seinen Leuten und schlug beim Essen kräftig zu, gemeinsam lachten und redeten sie über die gestrige Party und das was sie heute so vor hatten. Alle bis auf Kayla die noch zu fehlen schien. "Wo ist denn Red ? Sag bloß die schläft noch?", fragte er grinsend, aber die anderen wussten es ebenso so wenig. In einem war er sich jedoch absolut sicher. Sie würde kommen, es dauerte vielleicht etwas länger, aber mit großer Sicherheit würde sie das Essen nicht auslassen.

Er war so sehr ins Gespräch vertieft, dass er Kayla gar nicht bemerkte. Erst als sie ihn von hinten umarmte und ihr Gesicht in seiner Schulter vergrub, trat das große Grinsen in sein Gesicht ein. Gerade als er losschreien wollte, "Ahh der rote Blitz ist da!", bemerkte er auch schon das hier irgendetwas faul war. Das sie solange ihr Gesicht in seiner Schulter vergrub und den anderen nicht in der üblichen Power antwortete, gab ihm zu denken. Das war aber gar nicht gut und sah dem heißesten Mädchen der Schule so gar nicht ähnlich. Überraschend hob sie den Kopf, tadelte ihn und setzte sich mit einer gewissen Halbherzigkeit neben ihn. Wen wollte sie mit dieser schlecht einstudierten Nummer täuschen? Sich selbst oder alle anderen? Er glaubte ja nicht einmal, dass sie ihr heimliches Getue sich selbst abkaufte. Wieso auch? Es war offensichtlich, dass hier etwas nicht stimmte. Sie wirkte auch nicht so als sei sie hungrig. Eher als würde sie etwas bedrücken.
"Gut geschlafen Redgirl?", fragte er rückte ein wenig näher an sie heran, um seinen Arm um sie zu legen. Wie lange wollte sie diese Scharade noch aufrechterhalten? Bis er nachfragte oder es ignorierte?
"Du siehst aus, als hättest du einen Geist gesehen.", stellte er fest und ging dann näher an ihr Ohr heran, um etwas leiser zu reden. "Was ist los mit dir? Du wirkst so bedrückt. Na komm, ich bin nicht blöd und kennen tue ich dich schon lange genug, um dir an der Nasenspitze abzulesen das was nicht stimmt.", sagte er und lächelte sie liebevoll an. Ja, sein Lächeln war ehrlich, vielleicht sogar das ehrlichste und best gelaunteste Lächeln das man je in Hogwarts an einem Morgen wie diesem gesehen hatte.
"Erzähl Jay, was dir auf der Seele lastet und ich verspreche dir, du wirst es nicht bereuen."
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Kayla Amalia Moran
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BeitragThema: Re: Verfaulte Herzen und erste Liebe   Do 19 Jan 2017 - 3:09

Kayla lehnte sich schmal lächelnd an ihn und nickte kurz. „Klar, wie ein Stein.“
Danach deutete sie auf den Tisch und schüttelte dann den Kopf, was AJ demonstrieren sollte das hier nicht der richtige Ort war um das zu besprechen. Ihr Stolz erlaubte es ihr einfach nicht hier vor versammelter Mannschaft in Tränen auszubrechen. Wobei ihr Stolz es auch nicht toll fand vor AJ in Tränen auszubrechen, doch er war um Längen wichtiger, als die ganzen anderen gaffenden Vollidioten, die sensationslüstern jede Regung von ihr genau beobachteten.
Natürlich gehörten auch ihre anderen Freunde nicht wirklich dazu und sie wusste, dass sie sich alle um sie sorgten, doch im Moment gab es nur vier Menschen den sie ihr Herz ausschütten konnte und davon waren drei nun einmal Jungen.

„Was gibt’s Jeffy – O?“, wollte sie wissen, als sie die skeptischen Blicke ihres zweiten Vollblutbeschützer auf sich spürte. „Hast du die Party gut überstanden?“

„Klar... aber du warst nicht lange da, nicht wahr?“
Kayla zuckte die Achseln und lächelte Laney, Jeffreys Freundin an, die ihr Tee eingoss  und ihr ein geschmiertes Marmeladenbrot hinschob.
Anscheinend war sie doch auffälliger gewesen, als sie beabsichtigt hatte.

„Nein war ich nicht“, meinte sie und ein Schatten überfuhr ihr Gesicht, der so deutlich war, dass Jeffrey sich aus seiner lässig - sitzenden Position aufrichtete. „Ich musste die ganze Zeit an letztes Jahr – ist ja nicht so wichtig... ihr wart alle beschäftigt und da bin ich eben schlafen gegangen!“

Nachdem du fast vier Stunden geheult hast, weil du daran gedacht hast wie er und du euch auf der letzten Party beinah geküsst hättet, nicht wahr?, flüsterte eine sadistische Stimme in ihren Inneren und brachte sie beinah dazu an ihrem Brot zu ersticken, doch sie kaute weiter.
Da sie in letzter Zeit weder viel gegessen noch viel geschlafen hatte, konnte ihr Körper nicht wirklich mehr viel vertragen was diese beiden Dinge anging.
Auch wenn ihr Magen protestierte, würgte sie die Hälfte des Toasts hinunter ehe sie sich AJ wieder zuwandte, der neben ihr saß.

„Was mich zu der eigentlichen Frage zurückbringt. Wo warst du die ganze Party über?“, fragte sie und musterte sein Gesicht eingehend. „Ach herrje, dieses Strahlen!! Ich kenne es! Es hat Atomkraftstärke! Du hast dir ne Ische abgeschleppt... unfassbar..."

Sie blickte auf, als Jeffrey anfing zu glucksen und ihr bedeutend zuzwinkerte. „Nun ja... ich denke, dass Wort Ische trifft nicht wirklich zu...“

Kayla zog eine Augenbraue hoch und sah nun wieder AJ an. Sie musterte ihn von oben bis unten konnte sich aber auf die Worte keinen rechten Reim machen.
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