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 Revertere ad praeteritum

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Ophilia Satchmore
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BeitragThema: Revertere ad praeteritum   Fr 13 Jan 2017 - 0:35

Ein Blick aus der fliegenden Kutsche erkannte man Hogwarts in der Ferne. Die alte Dame lächelte und setzte sich einen lilafarbenden Melonenhut und seufzte. Das alte Schloss hatte sich nach 49 Jahren kaum verändert und dies sah die Mugglestämmige aus der Ferne. Der Blick ihrer alten Schule erinnert sich die Professorin an ihre Schulzeit. Es war eine lustige Zeit für die Grauhaarige. Eine weißs Halstuch bedeckte ihren Hals. Sie sah richtig wie ein Muggle aus und genau dies wollte die ehemaligen Dachsin bewirken. Sie liebte die Mode für älteren Leute und trug sie immer. Egal wo sie war und was sie machte. ,, Madam Satchmore wird sind gleich da. Ich bin froh, dass sie wieder eine Beschäftigung haben. Die letzten Monate waren sie kaum draußen oder unterwegs." sprach der Kutscher namens Mr. Lambert. Ophilia kannte den Mann schon seit 40 Jahren. Da er ein sehr guter Freund ihres verstorbenen Mannes war und für die Familie Satchmore arbeitete. De Dame lächelte und nahm ihre Handtasche auf dem Schoß und sich lila Handschuhe an die perfekt zu ihrem altmodischen Lilakleid passte. ,, Mr. Lambert ich bin auch froh wieder in Hogwarts zu sein." antwortete Ophilia freundlich und merkte, dass die Kutsche landete. Kurze Zeit später öffnete sich die Türe und die ehemalige Hogwartsschülerin stieg heraus und atmete tief durch. Der Kutscher packte ihre 4 Koffer von der kutsche. Mr. Lambert verbeugte sich und verabschiedete sich unf flog mit der Kutsche davon. Die Professorin sah sich um und wartete auf den Wildhüter Mr. Adams da er ihr helfen sollte, obwohl die Grauhaarige keine brauchte bestand Farine darauf.
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Clayton Adams
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BeitragThema: Re: Revertere ad praeteritum   Fr 13 Jan 2017 - 0:59

Vergangenes Wochenende hatte sich eine Nachricht in seiner Hütte eingefunden, welche besagte, dass eine neue Professorin an diesem Beginn der Woche in Hogwarts eintreffen sollte. Das Fach Muggelkunde würde sich einer neuen Leitung erfreuen und da die Dame bereits einen großen Erfahrungsschatz in ihrem Alter aufweist, hatte Professor Chantealee Clayton gebeten, den neuen Teil des Kollegiums auf den Ländereien zu empfangen. Der Wildhüter war einerseits überrascht gewesen, dass die Schulleiterin ihm solch eine Verantwortung übertrug, doch er empfand es als Ausspruch des Vertrauens, welches er bereits im Ansatz gespürt hatte, als die Hexe ihm ihre beiden Granianer vorgestellt hatte, und hatte sich aus diesem Grund sogleich an eine Postwendende Antwort gesetzt, um seine Bestätigung über die Bitte auszusprechen. Die Ankunft Professor Satchmores war wohl für den Vormittag angesetzt und scheinbar hatte die Dame keine Notwendigkeit für die von Thestralen gezogenen Kutschen gehabt, da sie mit ihrer eigenen anreiste, die von fliegenden Pferden gezogen wurde. Es war der Schatten jener Kutsche, welcher über die Ländereien fiel, als diese sich auf die Landung vorbereitete, welcher Clayton dazu brachte, von seinem Buch aufzublicken. Der Wildhüter hatte sich mit seiner Lektüre auf den wenigen Treppen unter der Haustüre seiner Holzhütte niedergelassen, um die Ankunft der neuen Lehrkraft nicht zu verpassen. Das Wetter war zwar ein wenig windig, doch wie gewöhnlich war der Dunkelhaarige in eine Lederjacke gehüllt, die ihn davor schützte. Darunter fand sich ein graues T-Shirt und eine schwarze Hose.
Mit einem leisen Geräusch wurde das Buch zugeklappt und er nahm sich die Lesebrille von der Nase, ehe er beides dann schlichtweg auf der Treppe niederlegte und sich anschließend erhob, um auf die Kutsche zuzugehen, welche einige Meter weiter weg gelandet war. Seine dunklen Augen beobachteten, wie der Kutscher ein paar Koffer ins Gras neben die Dame stellte, die gerade ausstieg und sich im Anschluss auch schon wieder auf den Weg zurück machte. So blieb die Professorin also für ein paar Augenblicke allein zurück, bevor Clayton die Distanz zu ihr aufgeholt hatte und ein höfliches Lächeln auf seine Lippen legte. „Sie müssen Professor Satchmore sein. Herzlich Willkommen in Hogwarts. Clayton Adams ist mein Name, ich bin der Wildhüter hier.“, richtete er grüßende Worte mit seiner tiefen, etwas rauen Stimme an die ältere Hexe und reichte jener im Anschluss die Hand. Auf den ersten Blick würde man Professor Satchmore wohl unterschätzen, denn sie wirkte eher wie ein Muggel, als eine der magisch Begabten, doch der Beruf als Auror hatte Clayton schon früh klar gemacht, dass man sich niemals von Äußerlichkeiten täuschen lassen sollte, weswegn er es sich auch nicht anmaßte, sich ein Urteil über die Frau zu bilden, noch ehe er Gelegenheit gehabt hatte sie kennenzulernen. „Ich hoffe, Sie hatten eine angenehme Anreise.“, fügte er nach einer kurzen Pause hinzu, ehe er auch schon seinen Zauberstab zückte und diesem mit einem Schwung befahl, die vier Koffer in den Schwebezustand zu bringen, damit jene den beiden Magiern problemlos folgen konnten, sobald sie sich aufmachten, das neue Lehrpersonal ins Schloss zu geleiten.
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Ophilia Satchmore
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BeitragThema: Re: Revertere ad praeteritum   Sa 14 Jan 2017 - 23:40

Die alte Dame schaute sich um und genoss den Anblick. Sie erinnerte sich an ihrer Schulzeit und ihre vielen Tage auf diese Länderreien. Doch während ihrer Beobachtungen erkannte sie einen Mann der auf dem Weg zu ihr war. Dies musste der Wildhüter sein der sie begrüßen sollte. Sie nahm eine Haltung an und hörte dem jüngeren Mann an. Er hörte sich freundlich an und sie nickte als Begrüßung. ,, Danke Mr. Adams. Ich freue mich hier zu sein." antwortete die Professorin mit einer freundlichen Stimme und sah ihre Begleitung an. Er wirkte recht jung für den Job als Wildhüter. Doch das Alter machte keine Erfahrungen aus dies lernte sie in den vergangenen Jahren. Sie wollte gerade ihr Gepäck zum schweben bringen doch der Wildhüter war schneller. Sie setzte ein Lächeln auf ihre Lippen und atmete tief durch. ,, Meine Anreise war sehr entspannt. Hat sich an dieser Schule irgendwie was verändert wenn ich Fragen darf?" erfragte die ehemalige Dachsin und fing an zu gehen. Sie sah sich um und erkannte viele bekannte Stellen und Kreaturen. ,, Thestrale habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Sie leben leider in Frankreich nicht sondern eher in England." erläuterte die Grauhaarige und strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Das Wetter war zum Glück noch trocken und dies erfreute die neue Professorin.
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Clayton Adams
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BeitragThema: Re: Revertere ad praeteritum   So 15 Jan 2017 - 22:54

Clayton war noch nicht sehr lange als Wildhüter in Hogwarts angestellt, weswegen er sich noch zu gut daran erinnern konnte, wie er seit seiner Schulzeit den ersten Fuß wieder auf die Ländereien hier gesetzt hatte. Hogwarts hatte wohl für viele Schüler den Stellenwert einer zweiten Heimat gehabt, schließlich verbrachte man nicht nur die meiste Zeit der Jugend hier, sondern lernte die eigenen Fähigkeiten kennen, entwickelte sich persönlich weiter und schuf somit den ersten Entwurf einer Person, die man einmal werden mochte. Dennoch spielte das Leben oft gänzlich anders, als man es erwartete, denn es war wohl auch einigen so ergangen, wie dem Wildhüter, dass zwar die Erinnerungen an die Zeit in Hogwarts ungetrübt blieben, doch trotzdem ebenso nostalgische Gedanken an die ehemalige Version seiner selbst aufkamen. Natürlich, die Grundzüge des belesenen, ruhigen Ravenclaws, der sich mehr für magische Geschöpfe interessierte, als dafür, sich ein paar Blödheiten auszudenken, die den Schulalltag amüsanter machen sollten, waren nach wie vor in dem Zweiunddreißigjährigen verborgen und zeigten sich wohl auch der Außenwelt, wenn die Situation es zuließ, doch wei weitem hatte sich die Art seines Lächelns verändert, die Ernsthaftigkeit in seinen Gedanken und die nach außen strahlende Kühle, welche er als Schüler nicht um sich gehabt hatte. Dies waren eben jene Dinge, die durch die Lebensumstände verändert wurden, doch trotzdem hatte auch Clayton sich an dem Tag seines Vorstellungsgespräches mit Professor Chantealee für einen Moment wie ein siebzehnjähriger Zauberer gefühlt, der gleich den nächsten Unterricht zu besuchen hatte.
Ein Nicken folgte auf die ersten Worte Professor Satchmores, bevor der Wildhüter und die neue Professorin für Muggelkunde sich langsam in Bewegung setzten und nebeneinander durchs Gras schritten. Hogwarts hatte in den letzten Jahrzehnten bestimmt einiges an Veränderung allein dadurch erhalten, dass es offenbar keine Seltenheit geworden war, mit wechselndem Personal umgehen zu müssen, doch dies waren eher jene Dinge, die sich im Inneren des Schlosses abspielten und von denen Clayton nur wenig berührt wurde. Dennoch mochte man trotzdem behaupten, dass die Grundzüge des Internats wohl noch immer so waren, wie er sie auch als Schüler in Erinnerung hatte. „Nunja, wie Sie sich sicher denken können, wächst die Schule in gewisser Weise mit der veränderten Besetzung der Schulleitung und anderem Personal mit. Doch ich selbst hatte bei meiner Ankunft immer noch das Gefühl, als wäre ich in meine eigene Schulzeit zurück versetzt worden.“, gab er seine Gedanken nun wider und richtete seinen Blick dabei auf die Silhouette des Schlosses, welches sich unweit vor ihnen erstreckte. Ob Professor Satchmore sich ebenfalls so fühlen würde, konnte der Wildhüter nur erahnen, denn schließlich war sie um einiges älter als er und sofern sie nicht schon früher einmal einen Grund gehabt hätte, nach Hogwarts zurück zu kommen, wäre es natürlich möglich, dass ihr viel größere Veränderungen auffallen könnten, als ihm. Die direkte Erwähnung der Thestrale, entlockte Clay erneut ein sanftes Nicken und der Hauch eines Lächelns zeichnete sich auf seinen Lippen ab, während er in Richtung des Verbotenen Walds deutete. „Wenn Sie Interesse haben, können wir ihnen gerne einen kleinen Besuch abstatten. Das Gehege befindet sich nicht sonderlich tief im Wald.“, bot er an und warf den Blick seiner dunklen Augen wieder auf seine Begleitung. Dies würde natürlich davon abhängen, ob die Dame nicht bereits zu müde von ihrer Anreise wäre, schließlich wusste Clayton ja nicht, von wie weit her sie kam.
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Ophilia Satchmore
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BeitragThema: Re: Revertere ad praeteritum   Mi 25 Jan 2017 - 1:11

Die Argumentation von dem Wildhüter war sehr schlüssig für die neuen Professorin und nickte ihm zu. Doch sie antwortete ihm in diesem Moment nicht sondern sah in die gezeigte Richtung wo die wundervollen Geschöpfe namens Thestrale. ,, Dieses Angebot nehme ich gerne an. Wir haben ja noch genug Zeit." erläuterte Ophilia und ging in die besagte Richtung. Die grauhaarige Dame nahm eine aufrichtige Haltung an un ging mit einem normalen Gang zum Wald. Sie liebte die Natur und war froh sie ein wenig zu genießen. Der Weg zum Gehege war recht kurz und man erkannte direkt die Thestrale. Sie blieb an der Absperrung stehen und sah sich die kleine Herde und hatte ein echtes Lächeln auf den Lippen. ,, Wundervolle Geschöpfe diese Thestrale. Ich habe sie schon mit 16 Jahren gesehen und war sehr oft bei denen. Doch ich finde es schade, dass es wenige sind die sie sehen können." erläuterte die Dame freundlich und richtete ihren Hut der leicht verschoben war. Sie sah nach dieser Anmerkung in Ruhe die interessanten magischen Geschöpfe. Nach einer kleinen Weile kam ein Thestral an und sah sich die ältere Dame an und schnaubte. Ophilia nahm ihren Hut ab und lächelte etwas mehr. Sie streckte ihre Hand aus und hielt sie es dem Thestral entgegen und ihre Hand blieb kurz vor dem Geschöpf zum stehen.
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Clayton Adams
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BeitragThema: Re: Revertere ad praeteritum   Do 2 Feb 2017 - 12:44

Ein weiteres Nicken war die Antwort auf die Annahme Professor Satchmores seines Angebots hin, den Thestralen noch einen kurzen Besuch abzustatten. Es entsprach der Wahrheit, dass die Angestellten keinesfalls unter Zeitdruck litten, schließlich dauerte es noch ein wenig, bis die nächste gemeinsame Mahlzeit in der Großen Halle einzunehmen war. Natürlich wäre es zu vermuten gewesen, dass die ältere Dame sich gerne etwas ausgeruht hätte, nachdem sie angekommen war, doch sie machte eher den Eindruck, als genoss sie es, sich noch ein wenig an der frischen Luft aufhalten zu können. Etwas, was der Wildhüter natürlich teilen und verstehen konnte, denn er hatte es nie sonderlich gut ausgehalten, lange in verschlossenen Räumen bleiben zu müssen. Weniger, weil er einen Bewegungsdrang auszuleben gehabt hatte, sondern viel mehr aus dem Grund, dass er sich freier fühlte, wenn er die Möglichkeit hatte, über die Ländereien oder den Wald zu streifen, ohne dass ihm jemand über die Schulter sah. Auch in seiner Zeit im Ministerium hatte er versucht, so wenige Stunden wie möglich in seinem Büro absitzen zu müssen.
Die Professorin und der Wilhüter erreichten schließlich den Verbotenen Wald, weiterhin in stummer Verfolgung der hinter ihnen herschwebenden Koffer, in welcher die neue Lehrerin ihr Hab und Gut verpackt hielt. Ohne Zauberei wäre es wohl mühsam gewesen, das Gepäck über das Gras zu schleifen, doch glücklicherweise hatten magisch begabte sich kaum über solche Dinge zu sorgen. Das Gehege der Thestrale erstreckte sich vor ihnen und Clayton lehnte sich gegen den Zaun, während seine dunklen Augen erneut auf seine Begleitung fielen, sobald diese nun berichtete, dass sie bereits im zarten Alter von sechzehn Jahren in der Lage gewesen war, die Thestrale zu sehen. Wenn man die Umstände bedachte, die dazu führten, dass diese Wesen gesehen werden konnten, dann sollte man es wohl niemandem wünschen. Dass man im Laufe des Lebens irgendwann mit dem Tod in Berührung kommen würde, war leider kaum zu verhindern, doch zumindest in Jugendzeiten sollten eigentlich die meisten davon verschont bleiben. Für Clayton hatte es tatsächlich einige Jahre gebraucht, bis das Schicksal ihm einen geliebten Menschen entrissen hatte, weswegen er erst seit seiner Einstellung als Wildhüter in der Lage war, die Thestrale zu sehen. Natürlich hatte er zuvor etliches über sie in Büchern gelesen und aus diesem Grund eine Vorstellung von ihnen gehabt, doch wie allgemein bekannt war, kamen Erzählungen und Bilder nie an die Realität heran. Doch der Dunkelhaarige fühlte sich diesen Wesen auch irgendwie verbunden.
Auch über seine Lippen zuckte ein Lächeln, als eines der geflügelten Pferde sich auf die beiden Zauberer zubewegte und er beobachtete, wie Professor Satchmore die Hand nach dem Wesen ausstreckte. „Wenn man bedenkt, aus welchem Grund unsereins sie sehen kann, wünsche ich es niemandem. Doch natürlich ist dies nicht die Schuld dieser Wesen und auch ich verbringe nun, da ich sie selbst sehen kann, viel Zeit mit ihnen. Es ist wie ein unausgesprochenes Verständnis für das, was man durchgemacht hat.“, erwiderte er schließlich mit seiner rauen Stimme und bemerkte, dass nun, wo einer der Thestrale sich zu ihnen getraut hatte, auch die anderen aufmerksam aus ihren weißen Augen zu den Erwachsenen blickten. Sie schienen zu wissen, dass keine Gefahr zu befürchten war, weswegen zwei weitere geflügelte Pferde sich gemächlichen Schrittes auf den Zaun zubewegten und Clayton streckte nun ebenfalls eine Hand aus, um den ersten, der bei ihm ankam, zu begrüßen und ihm sanft über die ledrige Haut zu streichen.
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BeitragThema: Re: Revertere ad praeteritum   Do 2 Feb 2017 - 21:54

Schicksalsschlag:

Nun waren es drei Thestrale, die sich auf Tuchfühlung mit den Zauberern begeben hatten. Das war zumindest das, was der erste Blick offenbarte. Doch plötzlich trat hinter einem der geflügelten Pferde ein deutlich kleineres Exemplar hervor, bei welche es sich offensichtlich um ein Jungtier handelte. Aus großen Augen betrachtete das kleine Wesen zunächst den Wildhüter und dann die Hexe an seiner Seite. Der aufmerksame Beobachter war möglicherweise in der Lange zu erkennen, dass das Jungtier Schmerz in seinem Blick trug. Unter einem mitleiderregendem Laut hob der Vierbeiner schließlich seinen rechten Huf, um eine Wunde an seinem Vorderbein zu präsentieren. Der Blick war eindeutig. Das Tier bat um Hilfe. Doch würde das Muttertier zulassen, dass die Hexe und der Zauberer sich dem Jungtier noch weiter näherten? Zumindest das Jungtier schien in den beiden eine mögliche Hilfe zu sehen.
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BeitragThema: Re: Revertere ad praeteritum   Mo 20 Feb 2017 - 1:28

Die ledrige Haut der Thestrale fühlte sich merkwürdig an, doch es waren für die neuen Professorin wundervolle Geschöpfe. Sie hörte ihrer Begleitung zu und nickte. ,, Da gebe ich ihnen Recht Mr. Adams. Doch irgendwie weiss man aber durch die Tiere, dass man am Leben ist." sagte Ophilia und lächelte. Sie sah sich jedes Tier an und war glücklich, dass keines verletzt war oder krank aussah. Sie atmete aus und stockte als sie ein leises schnauben hörte. Sie sah sich um und erkannte ein junges Thestrale Fohlen. Dieses humpelte und zeigte seine Verletzung an einem der Vorderbeinen. ,, Oh nein. Das Fohlen ist verletzt." sprach die Grauhaarige zu den Wildhüter und sah direkt nachdenklich aus. // Was hat mir Professor Roux erklärt über Thestrale? Wie kann ich ihm helfen oder das es abgestoßen wird von seiner Herde.// grübelte die ehemalige Dachsin und sah sich um. In ihrem Feld gab es genug Heilkräuter sowie Pflanzen gegen Schmerzen. Sie begann direkt welche zu pflücken und sammelte so vor den Augen aller. Sie hustete ein wenig und ging einer ihrer Taschen und wühlte darin. ,, Wo ist das blos?" fragte sie sich selbst und räumte einige Sachen heraus.,, Ah da." sagte sie erfreut und nahm einen Mörser heraus. Sie schwing mit ihrem Arm ein wenig und es verwandelte sich ein Buch zu einem kleinen Tisch. Sie stellte alles darauf und begann einige Pflanzen zu zerkleinern. ,, Mr. Adams ich bräuchte etwas Wasser sowie ein weißes Tuch." erläuterte die Professorinund sah ihn an mit einem Lächeln. ,, Bitte." fügte sie dazu und machte mit der Zerkleinerung weiter.
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Clayton Adams
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BeitragThema: Re: Revertere ad praeteritum   Mo 26 Jun 2017 - 17:19

Es hatte wohl seine Richtigkeit, dass der Tod - besonders wenn man ihn einmal gesehen hat - einem erst richtig begreiflich macht, dass man selbst noch am Leben ist. Etwas, wofür Dankbarkeit natürlich über alle Maßen angebracht wäre, doch der Wildhüter hatte schon viel dürstere Gedanken bezüglich dieses Themas gehegt. Eine lange Zeit hatte er damit gehadert, dass nicht er leblos unter der Erde lag, sondern seine Frau, doch das eigene Leben selbst zu beenden war dann doch ein Schritt gewesen, den der Dunkelhaarige nicht bewerkstelligen hatte können. Auch dafür hatte er sich einige Zeit getadelt, es als Schwäche angesehen und als Heuchelei, doch wie das Schicksal es wollte, war seine Aufgabe unter den Lebenden noch nicht abgeschlossen, was der einzige Grund war, weshalb er nun wieder in Hogwarts war. Sein Kopf neigte sich zu einem stummen Nicken, während all dies in seinem Kopf revue passierte und die dunklen Augen waren auf den Thestral vor sich gerichtet, dessen weiße Augen ihn zu durchbohren schienen. Als wüsste das Wesen ganz genau, was in Claytons Innerem vorging. Womöglich trug dies zu dem spürbaren Verständnis zwischen Mensch und Tier bei, von welchem der Mann zuvor gesprochen hatte.
Plötzlich durchbrach jedoch ein ganz anderer Laut die Stille und prompt suchten Clays Augen nach der Ursache. Die Verletzung am Vorderhuf des Fohlen fiel ihm im selben Moment auf, in welchem Professor Satchmore die Problematik in Worte fasste. Sogleich begann die ältere Dame damit, Heilkräuter zu pflücken und in ihrer Reisetasche nach einem Mörser zu suchen, mit welchem sie jene Pflanzen wohl fein reiben wollte. Der Wildhüter war währendessen etwas in die Hocke gegangen, um einen besseren Blick auf die Verletzung des Hufs genauer in Augenschein nehmen zu können, ohne sich allzu weit anzunähern. Die Mutter des Fohlens war prompt an dessen Seite getreten und ihre Körperhaltung war angespannt und vorsichtig. Ein Verhalten, das nur zu verständlich war und mit welchem die Zauberer natürlich gerechnet hatten. „Ich glaube nicht, dass die Wunde gefährlich ist. Trotzdem muss sie das Fohlen wohl sehr schmerzen, da es sich so weit angenähert hat.“, murmelte Clayton mehr zu sich selbst, als zu seiner Begleitung, ehe er sich bedacht wieder erhob und ein paar Schritte rückwärts trat, um die Herde und vor allem die Mutter des verletzten Fohlen nicht zu verschrecken. Bei Professor Satchmore angekommen, sprach diese auch schon die Bitte nach Wasser und einem Tuch aus woraufhin der Dunkelhaarige nickte und seinen Zauberstab zückte. Mit einem stummen Zauber ließ er einen Eimer hinter seiner Hütte aufschweben und in Richtung des Waldes treiben, während sich ein sauberes, weißes Tuch seinen Weg aus dem offenen Fenster seiner Behausung kämpfte und ebenfalls durch die Luft auf die Magier zurauschte. Das Tuch landete fein säuberlich auf dem Tisch, welchen Professor Satchmore beschworen hatte, während der Eimer daneben auf dem Boden aufkam. Clayton stupste mit seinem Zauberstab gegen das Gefäß, woraufhin es sich sofort mit Wasser füllte, ehe er nun selbst ein paar Schritte vom Wald weg setzte. „Am Besten, wir beruhigen die Mutter mit Futter. Auf diese Weise lässt sie uns vielleicht an das Fohlen heran. Ich bin gleich zurück.“, teilte er seine Gedanken mit der älteren Frau und machte sich sogleich im Laufschritt auf den Weg zu seiner Hütte. Sicherlich hätte er auch das rohe Fleisch mit einem Aufrufezauber zu sich befehligen können, doch der intensive Geruch des durch die Luft fliegenden Fleisches hätte die gesamte Thestralherde in Aufregung versetzt, was unter den jetzigen Umständen kaum Vorteile erbracht hätte. Aus diesem Grund hielt Clayton es für klüger, das Futter eigenhändig aus seiner Hütte zu holen.
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