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 Mitunter heilen, oft lindern, immer trösten. Vom Tode, dem Sterben und dem Leben

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Farine Chantealee
Schulleiterin || Animagus
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BeitragThema: Mitunter heilen, oft lindern, immer trösten. Vom Tode, dem Sterben und dem Leben   Mo 2 Jan 2017 - 22:23

11. April 2015

Es waren einige Tage vergangen, seitdem sich Farine und Aykjell das letzte Mal getroffen hatten, natürlich hatten sie sich während der Mahlzeiten gesehen, auch hin und wieder auf den Gängen doch hatten die beiden keine so wichtige Unterhaltung im Augenblick geführt. Die Hexe hatte sich ein wenig zurück gezogen, dachte über die vergangenen Worte nach, resümierte über das, was in ihr echote, lotete dies aus, während ihre Augen heller waren und nicht wie sooft wie Gewitterwolken wirkten. Das brünette Haar hatte sie in einem nicht ganz so strammen Dutt im Nacken gebunden, und während sie so saß – egal ob es am Lehrertisch war oder in ihrem Büro – man konnte hin und wieder sogar ein Lächeln in ihren Mundwinkeln sehen. Untypisch für die junge Französin, die scheinbar langsam aber sicher neuen Boden unter den Füßen fand.. Auch hatte die Sternwanderin beim Frühstück mehr als einen grünen Apfel zu sich genommen. Nicht wesentlich mehr, aber es war ein Anfang gewesen, ein Durchbruch durch ihre Gewohnheiten, so neu, so anders und doch fühlte es sich richtig an für die Astronomin.

Wie lange sie hier an ihrem Schreibtisch saß, konnte sie kaum mehr sagen, Pergamente waren unterzeichnet worden, einige wenige Hausarbeiten lagen noch vor ihr, welche noch nicht zur Gänze korrigiert waren, doch auf leisen schwingen kam eine Eule mit einem Exemplar des Tagespropheten für die Schulleiterin an ihr Fenster, 5 Knuts wanderten in den kleinen ledernen Beutel am Fuß der Eule, ehe diese sich wieder auf den Weg machte und die Hexe es sich mit einem Tee an ihrem Schreibtisch gemütlich machen konnte, um die wenige freie Zeit zu nutzen. Jedoch hastete Ihr Blick über die Zeilen, während sie Ihre Tasse Tee trank, die Überschrift war... mehr als erschreckend. Die Zeilen las sie, freute sich auf der einen Seite für die Freundin, bedachte den Barbesitzer mit einem eher nüchternen und bedauernden Gedanken, während Ihre Finger zittern begannen, als sie das von Nathaniel las. Ihr Tee schwappte über und träufelte auf die Untertasse, Ihre Augen weiteten sich. Ihr ehemaliger Angestellter, welcher erst vor kurzem zu einem Freund geworden war. Der zweite innerhalb eines Monats. Die Finger verloren an kraft, die Frau immer mehr ihre Haltung, die Tasse zerschellte am Boden und verteilte den restlichen Tee auf dem steinernen Boden.

Warum hatte das passieren müssen? Was war das für ein größerer Plan? Was hatte all das mit der Prophezeiung zu tun? Gehörte all dies zu einer höheren Macht? Konnte sie überhaupt auf irgendetwas Einfluss nehmen? Wie in Trance hatte sie die Nachricht aufgenommen. Der Termin war schon festgesetzt worden. Am kommenden Tag, sollte der Freund beigesetzt werden. Aber, sie würde nicht die Kraft haben abermals alleine zu gehen, dem war sie sich sicher, nicht nur weil sie körperlich noch immer angeschlagen war, sondern auch, weil sie das Gefühl hatte, dass sie nur noch aus Trauer bestand, Kraftlosigkeit. Der Halt den sie sonst genoss hatte sie verloren, dennoch fühlte sie sich nicht allein, es gab wen, an den die grauäugige Hexe sich wenden konnte, das wusste sie. Ihre Haare lösten sich, fielen langsam aus dem Zopf, auf ihre Schultern, während sie sich wankend erhob, versuchend alle Informationen für sich zusammen zu tragen, zu koordinieren, zu verarbeiten. Jener Professor der für Sie nach Antworten gesucht hatte, war nun nicht mehr da, Sequenzen von den vielen verstorbenen der letzten Wochen und Monate zeigten sich vor ihrem inneren Auge. Ihr Kopf glich einem Wirbelsturm, alles tobte und kein Gedanke war für einen längeren Augenblick zu fassen.

Ohne darüber nachzudenken, machte sie sich auf den Weg, durch verschiedene Geheimgänge um schneller da hinzugelangen wo sie hin wollte, wo ihr Geist zur Ruhe kommen könnte, wo sie Schwach sein konnte. Wo sie hoffte, etwas zu finden, was ihr half, helfen konnte zu verstehen. Ihre Hände zitterten noch immer wie Espenlaub, als sie zaghaft und nach ungefähr zwei Minuten des betrachten des Holzes, endlich anklopfte. Tock Tock, Tock Tock. Ob er, der Hüne, da war? Sie war Schuld. Schuld hatte sie auf ihre Schultern geladen. Ganz sicher war sie das, sie war schuldig. Wenn sie ihm nicht erlaubt hätte zu gehen, dann wäre es sicher nicht soweit gekommen. Oder.... Oder... Oder... So viele Möglichkeiten, so viele Wege welche man hätte einschlagen können. Während sie die Stirn an den kalten Stein der Mauer legte, versuchte sie sich zu beruhigen, abzuwarten, und doch umfing sie Unruhe. 'Bitte, sei da,' raunte sie auf Französisch., als sie auch schon seine Schritte vernehmen konnte, und kurz darauf auch seine Stimme. Er wäre immer für sie da, waren seine Worte, und man konnte spüren, wie erleichtert sie sich schon jetzt fühlte, ohne auch nur mehr von ihm diesbezüglich gehört zu haben, dafür aber seine Hand auf ihrer Schulter zu spüren.

Er war bei ihr angekommen, hatte die letzte Entfernung überwunden und fragte die Hexe etwas, während ihre Hand sich abermals an das warme Holz legte, ihren Weg hatte sie schon ändern wollen, wollte sich abwenden, als keine Reaktion gekommen war, doch seine Stimme hielt sie fest, band sie an ihn, ohne das sie sich dagegen wehren konnte oder gar wollte. Und doch konnte sie ihren Blick nicht heben, ihn nicht ansehen, nicht hier auf dem Flur vor seinem Büro. Es war tröstlich für sie seine Anwesenheit zu spüren, tröstlich seine Hand auf der Schulter zu spüren, auch wenn sie unter seiner Hand wegzusacken drohte. Langsam wandte sie sich zu dem Isländer um, man konnte sehen dass sie die Tränen zurückhielt, versuchte ihre Haltung zu wahren, ihre Lippe bebte dabei jedoch leicht, während einzelne Haarsträhnen ihr ins Gesicht fielen und den Dutt immer mehr auflösten. „Niemanden,“ hauchte sie leise auf seine Frage, wen er umbringen sollte. Doch dann brach sich ihre brüchige Stimme bahn, wenige Worte, doch voller Verzweiflung kamen sie über ihre Lippen. „Alle verlassen Sie mich,“ tief sog sie die Luft ein, nur um ihre zittrige Hand auf seine zu legen und diese leicht zu drücken.

Bittend sah sie ihn an, als sie sich langsam herumdrehte, dass sie es ihm nicht hier auf dem Flur würde sagen müssen, ihr war egal wohin, Hauptsache kein Flur, keine Öffentlichkeit wo sie sich gegen aller anderer Leute wissen Schwach verhielt und nicht so, wie es sich für eine Frau ihrer Position geziemte. Und er verstand, er ließ sie in sein Büro, befahl sie geradezu hinein, nahm ihre Hand um sie in das Büro zu ziehen, nicht zu führen, wie es einer getan hätte er der sich an die Etikette halten würde. Der Hüne war vielleicht grob zu nennen und doch glaubte die Astronomin, dass er all dies tat um sie zu schützen. Und wenn sie ehrlich war, es tat ihr gut, dass er nicht war wie andere. Vielleicht fühlte sie sich genau deswegen bei ihm so wohl und gut aufgehoben. Sie konnte hören, wie er die Türe schloss, und er jene versiegelte kaum dass sie den Raum betreten hatten, und doch lief sie wie in Trance neben ihm her, ließ sich eine Strähne aus dem Gesicht streichen, während seine Stimme an ihr Ohr drang, er würde sie nicht verlassen. Ihr Kleid bauschte sich ein wenig, nur um noch nachzuschwingen, als er dies getan hatte und sich ihr dann abermals zuwandte. Ihre Lippen waren verschlossen, die Unterlippe jedoch bebte weiterhin leicht. „Oui,“ kams leiser von ihr, dabei schluckte sie schwer, den Kloß im Hals nicht lösen könnend. Seine Hände die ihre Haarsträhnen aus dem Gesicht strichen ließen sie abermals schluchzen und die Augen sich weiter mit Tränen füllen, fast überfüllend, doch noch waren jene nicht bereit überzulaufen und ihre Wangen zu benetzen.

Zaghaft nickte die schulleiterin und ging so aufrecht es ihr möglich war an den Platz welchen er ihr wies, den Schaukelstuhl, nur um sich fast wie mechanisch auf eben diesen zu setzen, welcher sich unter dieser Handlung zu bewegen begann. Gar nicht gut,denn das wiegen löste aus, dass ihre Augen nun doch ausliefen, jedoch kein schluchzen folgte, kein jappsen, nur die stillen Tränen, welche sich über die Alabasterhaut ihren Weg suchten, während der Hüne ihr einen Schnaps holen wollte. Farine hörte, wie der Becher in seiner Hand barst, hörte das splittern und das aufprallen der Scherben am Boden, sie schloss ihre Augen und zuckte zusammen bei dem Geräusch, erschrocken könnte man meinen, dabei war es nur das Geräusch an sich, welches unangenehm in ihren Ohren klang. Langsam hob sich ihr Blick, als sie ihn hörte, wie er zu ihr kam und sich ihr mit der ganzen Flasche näherte – wahrscheinlich war es nicht die Flasche gewesen, welche sie hatte bersten hören. Abermals blinzelte sie und sah auf die Hände des Hünen, ob er sich verletzt hatte, nur um mit einer Hand nach der Flasche zu greifen und sie festzuhalten. Der scharfe Duft des Getränks drang in ihre Nase, entfaltete sich, wärmte schon so den Rachen, kurz suchte sie seinen direkten Augenkontakt mit ihren grauen Augen, die so unnatürlich hell wirkten in dem verwässerten zustand. Ein kleiner Schluck aus der Flasche wurde von ihr genommen, ein husten folgte kurz darauf.

Seine Stimme war leise gewesen als er ihr sagte, dass sie trinken solle, seine Hand nahm ihre freie um sie zu halten ehe sie sich löste um mit beiden Händen die Flasche zu umfassen, dabei wollte sie eigentlich seine Hände greifen – nur verbot sie es sich selbst, auch wenn er nach ihrer schon gegriffen hatte und diese Berührung sie nicht mehr so sehr aus der Bahn warf wie in anderen Momenten. Sie konnte es einfach nicht, auch wenn sie es wollte. Doch dafür kam sie mit Neuigkeiten, mit Erklärungen, wieso ihr Zustand derartig desolat war. „Der Tagesprophet kam grade,“ hauchte sie mit leiser, zittriger Stimme. „Er ist tot,“ ihr Blick hob sich wieder in seinen welcher dunkelblau und tosend wie das Meer war. „Ich bin Schuld daran, ich hätte ihn nicht gehen lassen dürfen, ich hätte ihn hier behalten sollen, dann wäre das nicht passiert und er würde noch leben und nicht weg sein... und könnte wieder kommen,“ platzte es in einer Mischung aus Französisch und Englisch aus ihr heraus, während der Kerl vor ihr hockte, sie ansah und sie immer weiter in dieses Gefühlschaos abdriftete. Das ihr Zustand dem Kerl missfiel, ihn schier wahnsinnig machte, ahnte sie nicht, aber sie versuchte durchzuatmen, damit sie ihm auf seine Fragen würde antworten können. Fragen die daraus resultierten, dass sie in Rätseln sprach, denn woher sollte er wissen wen sie meinte.

Sie suchte seinen Blick, seine Berührung auf ihrer Haut war es, welche sie zurück holte und sie daran erinnerte, wie man sprach. So purzelten die Worte nur aus ihrem Mund. „Nathaniel ist tot,“ wisperte sie und dann legte sich ihre Hand auf seine, suchte seinen kleinen Finger, dabei konnte er das zittern ihrer Hand deutlich spüren. „Ich bin schuld, ich habe ihn gehen lassen. Er ist fort und kommt nicht wieder. Ich habe dir von ihm erzählt,“ war der nächste Wortschwall welcher folgte, ebenso weitere Worte, dass sie schuldig war. Panik machte sich in ihr immer breiter, schnürte ihr die Kehle und den Brustkorb zu. Wäre sie nicht gewesen,.. Mit diesem Gedanken und weiteren Worten, hielt sie Kjell's kleinen Finger nur fester mit ihrer kleinen Hand umschlungen, während abermals eine Träne fiel. Es war allein ihre Schuld, dem war sie sich sicher. Wie der Professor für alte Runen es anstellte wusste sie nicht mehr genau zu sagen, aber irgendwann hatte er sie aus dem Schaukelstuhl empor gezogen, sich selbst auf den Platz gesetzt und sie auf seinen Schoß gezogen, den Kopf der Hexe an seine Schulter gebettet, etwas was ihr Fremd war und doch ohne Gegenwehr seitens der jungen Professorin von statten ging. Er wiegte sie, was sie beruhigte, sprach leise, was sie stiller werden ließ. Natürlich war Nathaniel ein Mann und kein Kind was man schützen musste.

Dem war sie sich bewusst und doch zehrte es an ihr, nagte. Vollkommen verständlich war wohl auch, dass der Hüne über ungewöhnliche Situationen benachrichtigt werden wollte, was sie nur mit einem nicken und einer noch immer leisen, fast tonlosen Antwort versprach. Schützend lagen seine Arme um ihren Leib, hüllten sie ein in seinen Duft, gaben Halt und Schutz, umfingen sie, während sie sich einfach nur geborgen fühlte. Den Bericht über Natascha und Nathaniel holte sie erst hervor, als sie sich etwas beruhigt hatte, damit er die Zeilen würde lesen können, welche sie schon vor einer Weile in den Händen gehalten hatte. Auch erklärte sie ihm, dass Natascha früher Hauslehrerin war, ein Freundin, die ebenfalls mit dem verstorbenen befreundet war. Während all dem konnte sie spüren, wie er sein Kinn auf ihrem Schopf ablegte, ihr zuhörte. Sie spürte seine ungeteilte Aufmerksamkeit, und den Trost in dieser Geste. Jedoch meinte er, dass für sie Zachary Jones gefährlich werden könnte, was sie nicht glauben wollte. Es gab keinen Grund für den Barbesitzer, dem war sie sich sicher. Dennoch bestand er darauf sie auf die Beerdigung zu begleiten, und ihr nicht von der Seite zu weichen. Schutz suchend verkroch sie sich in den Arm des Kerls auf dessen Schoß sie gelandet war, zum ersten Mal seit Chester fort war fühlte sie sich wieder sicherer, geborgen.

Sie erzählte Kjell wie sie Zachary kennengelernt hatte, vom Gremium in dem sie zugehörig war, von dem Abenteuer um Marlene's Ableben. Sie war zu aufgewühlt um dem Vorschlag vom Isländer – ein wenig zu schlafen – nachzukommen. Nein, sie konnte nicht schlafen. Zu sehr kreisten ihre Gedanken, und doch ließ sie sich dazu bewegen den Unterricht in Astronomie für heute ausfallen zu lassen. In dieser Verfassung würde sie wohl kaum etwas zu Stande bringen. Jedoch bekamen die Schüler des Hauses Hufflepuff aber auch die anderen jene Informationen welche auch Farine hatte. Nathaniel sollte eine würdige Beerdigung bekommen – und die Schüler sich verabschieden können. Kjell fasste alles recht einfach und präzise zusammen. Sie war befangen und enger mit allem verstrickt als ihr lieb sein dürfte. Mehrere Möglichkeiten bot der Isländer der Französin an um das 'Problem' zu lösen. Sie hörte seine Worte und mit jedem folgenden Wort, zog sie sich weiter auf seinem Schoß zu einer Kugel zusammen. Wenn sie grade nicht hätte reden müssen, wahrscheinlich wäre sie wieder in ihre Eichhörnchenform verschwunden. Unruhig schlug das Herz, die Wangen waren noch immer feucht und trockneten nicht. Sie spürte seine warme Hand auf ihrem Schopf, der Zopf war ohnehin unrettbar also verschwendete sie keinen Gedanken daran.

Sie konnte es sich nicht vorstellen, dass er sie haben wollte. Das er sie.. tot sehen wollte. Sie hatte in ihm Salazar 2.0 gesehen, aber nicht weil er so böse war. Da war mehr, was sie gesehen hat, sehen wollte. Sie entschied sich für Lösungsweg Nummer drei. Warum auch nicht, auch wenn es abstrus war. Alles nehmen wie es kommt und Kjell würde jenen das Genick brechen, die zulaut: 'Verbrennt sie' riefen. Perfekt. Es war alles so verworren, nur langsam hob sie ihren Kopf, ehe sie nun wirklich in Tränen ausbrach und erstickt jappste. "Sag... noch... mal... ich... habe.... keinen... Plan... für.... Dummheiten," und weitere Tränen fielen aus ihren Augen. Sie konnte genauso gut Dummheiten anstellen wie alle anderen. Eindeutig. Mit diesen Worten stemmte der Hüne das Weib hoch, hielt sie auf seinen Armen fest, während ihre Arme sich um seinen Hals gelegt hatten und sie sich so festhielt. Er trug sie in sein Schlafgemach, ließ sie auf dem Bett nieder mit den Worten, dass er ihr Dummheiten zeigen wollte, und das was sie getan hätte lediglich 'zu leben' sei. Noch immer glitzerten die Wangen von den Tränen, die grauen Augen behielten den hellen Farbton bei. „Geht es denn noch Dümmer?“ fragte sie leise, während ihr Kopf sich an seinem Kopf anschmiegte, ehe er sie auf dem Bett hinab ließ. Vor ihr ging er in die Hocke, streichelte ihr Gesicht, fuhr mit dem Zeigefinger die Konturen nach. Dümmer ginge immer, war seine Antwort auf ihre Frage.

Sie selbst spürte nur das Blut durch ihre Adern rauschen, spürte wie sehr es sie aufwühlte, diese Ungewissheit. Es machte sie wahnsinnig, zumindest fast. Denn immer wieder wenn sie glaubte den Boden zu verlieren, zog Kjell sie aus dem Sog wieder empor, ließ sie atmen. Sie wollte nicht aus diesem Kokon, sie wollte Ruhe finden, sie wollte... Ihr Kopf pochte ein wenig. Zuviel. Zuviele Gedanken die sich überschlugen und die alles lahmzulegen schienen. Vorsichtig hob sie ihren Kopf, als er auch schon mit seiner Hand ihre Tränen fort wischte. Doch zwei, drei weitere salzige Tropfen folgten. In ihrem Bauch wurde es nur noch grummeliger, nervöser, als ohnehin schon, wie sie bemerkte. Ob sie ihm Vertraute wollte er wissen und sie antwortete leise, dass sie wohl sonst nicht zu ihm gekommen wäre. Zaghaft hob sie ihren Blick, blinzelte und suchte seinen Blick. Es war kein zufälliger Augenkontakt, sie wollte in die stürmische See blicken, es toste in seinen wie in ihren Augen - nur dass bei ihr sonst das Gewitter freigesetzt wurde und bei ihm das blau tiefer wurde, endlos wie der Ozean. Mit der Macht einen zu verschlingen. „Also stimmt es doch, dass die menschliche *hips* Dummheit unendlich ist. *hips* Und man sich beim Uni*hips*versum nicht sicher sein K*ips*,“ erschrocken legte sie ihre rechte Hand vor den Mund. Na das fehlte ja noch, ein Zwerchfell das Purzelbäume schlug. Er ließ sich hinter der Frau auf dem Bett nieder, seine Hände legten sich auf ihre Schultern und sie sollte sich entspannen, wie in Merlins Namen sollte das denn jetzt funktionieren.

Vielmehr versuchte sie jetzt nicht mehr nur krampfhaft die Tränen zurück zu halten, sondern auch noch zusätzlich den Schluckauf. Zuviel Aufregung in diesem Moment. Da machte er die Situation grade nicht einfacher, als er mit seinen warmen Händen ihren Rücken berührte. Eine Gänsehaut überlief ihren Körper, schien sich jeden kleinen Winkel genau anzusehen und sich einen besseren Platz suchen zu wollen. Bis in den kleinen Zeh, das Gefühl nistete sich dann in ihrem Bauch ein, welcher auch dafür zuständig war, dass ihre Schultern unter seinen Händen abermals bebten – Schluckauf sei dank. Wie er sich fühlte, konnte sie sich nicht mal erträumen. Sie war peinlich berührt, weil sie immer mal wieder piepsende Hickser von sich gab, vollkommen verheult aussah und wie ein Wischmob auf dem Kopf. Wo man auch gleich anmerken konnte, dass der Hüne ihren halboffenen Dutt nun zur Gänze öffnete, die dunklen Haare daher über ihren Rücke flossen, nur damit sie über die linke Schulter nach vorne gestrichen werden konnten. Ihre Hände zupften an den langen, fast seidig wirkenden Haaren, um sie zu halten, während er meinte, dass sie still halten sollte. Und dann diese vertraute Nähe. Das machte sie zusätzlich nervös. Aber den Kopf abschalten konnte sie nicht so leicht, besonders nicht, als er anfing ihre Schultern zu massieren, jene sanft ausstrich.

Er würde merken können, wie nervös sie wirklich war und wie angespannt. Da war sie sich sicher. Vermutlich wollte er die Situation auflockern, als er ihr ein Kompliment über die dunklen Haare machte, hinterfragte von wem sie jene hatte und dass auf Island fast alle Blond wären. Sie probierte verschiedene Möglichkeiten aus, um den Schluckauf zu kurieren, alle erfolglos. So erzählte sie ihm also davon, dass sie eine typische Chantealee sei, brünett und grauäugig. Ihre Mutter hatte keine Alabasterhaut, nicht wie Farine – porzellanartig – sondern wies einen etwas dunkleren Teint auf, Ihre Mutter neigte dazu schon bei wenig Sonnenlicht gebräunt zu wirken. Die warme, schwielige Hand fuhr jetzt mit kräftigen Zügen über den Muskel und knetete ihn Stück für Stück weich und wieder wanderte ein kleines Stück des Stoffes von der Schulter. Ganz unauffällig und doch nur soweit, wie der Stoff es zuließ. Eine Art Schutzfunktion der viktorianischen Kleidung, wie es schien. Mehr als die Schultern offenbarte das Kleid nicht. Kjell zog seine Hände zurück und legte sie ihr um die Mitte, direkt unter die Rippenbögen die sich bei ihr recht einfach finden ließen, sie spürte seine Kraft welche schier durch in pulsierte. Spürte die Wärme und das kribbeln, lächelte aber freudlos, als er meinte, dass sie Mager wäre. Während Kjell dies tat, sprachen sie über die Familie der Hexe.

Es war ein warmer Gedanke den sie an ihre Eltern hegte, jedoch waren sie wie der Rest ihrer Familie ziemlich eigen und hatten versucht eine 'gute Partie' für sie heraus zu schlagen, falls es mit der Professorin nicht so gelang wie sie es sich erwünscht hätte. Noch immer war dieses Thema auch nicht vom Tisch, eine Frau wie sie gehörte laut Tante Maddie unter die Haube. Eine Art Versicherung, wenn man es so sehen wollte. Er meinte, dass sie demnächst gemeinsam Frühstücken würden, damit sie etwas auf die Rippen bekam, wahrscheinlich damit sie sich nicht zu Tode hungerte vor Trauer. Aber er hatte recht, sie musste mehr essen. Überrumpelt nickte sie nur mit dem Kopf gemeinsam Frühstücken war kein Problem. Schließlich war dies ein Internat und die Mahlzeiten nahmen alle gemeinsam ein. Als seine Hände dann noch weiter von ihren Seiten zu ihrem Bauch wanderten sie fast komplett umschlossen, legte sie ihre Hände auf seine. Er konnte das Mieder spüren welches sie trug. Sie sollte tief einatmen, was wohl noch mit dem Schluckauf zusammen hing, oder lag es doch an etwas anderem? Die blauen Augen des Kerls blitzten charmant auf als sie sich hastig zu ihm herumdrehte, natürlich war das Weib überrascht von dieser kleinen Abweichung dessen was sie eben noch getan hatten.

Ihre Schultern waren es nicht mehr wirklich wo sich jetzt seine Hände befanden und doch ließ sie sich von ihm beruhigen. Was sie nicht ahnte war, dass er schon weitere Pläne hatte damit sie ihren Schluckauf los wurde. Zaghaft neigt die Astronomin ihren Kopf, während er ihr das – halbe - Prozedere erläuterte, welches er mit ihr nun vorhatte. Leicht nickte sie zu seinen Worten, dabei setzte sie sich aufrecht hin, bewegte nur ein wenig ihren Oberkörper um eine angenehme Sitzposition zu haben, während er also ihren Bauch festhielt. Sie atmete einmal, zweimal tief ein und spürte noch immer seine Hände dort ruhen, das leise Geräusch als sich die Schnüre aufzogen bei dieser Handlung vernahm sie nicht. Ihre grauen Augen sahen noch immer nach vorn, auf die geschlossene Tür seines Schlafzimmers, welche sogar das knistern des Kamins aussperrte, sie spürte jedoch wie sich der Kleiderstoff langsam weitete, sie besser atmen konnte. Ihre weiblichen Vorzüge waren weniger eingesperrt als noch vor wenigen Atemzügen – etwas was ihr die röte auf die Wangen trieb. Leise öffnete er den letzten Rest der Schnürung, was zur Folge hatte, dass sich der feste Stoff um ihren Körper dazu erweichen ließ, mehr von der blassen Haut freizugeben, von dem Alabaster, welcher unter dunklem Stoff verhüllt war. Eine weitere Frage schob sich in ihren Kopf.

"Wenn ich eine Gefahr für Ihn wäre," meinte sie irgendwann. „Hätte er mich dann nicht schon eher 'besucht'?“ Raunte sie nachdenklich, dabei legte sie ihren Kopf in den Nacken, dass sie den Hals überstreckte und ihn so zumindest ein Stück ins Blickfeld bekam, wenn auch Kopfüber. Sie war in einer bedeutenden Position, wenn man sie loswerden wollte, plante man sowas natürlich sorgfältig. Da hatte Kjell wohl recht. Aber noch immer konnte sie es sich nicht vorstellen, dass Zachary Jones es auf sie abgesehen haben könnte. Langsam setzte sie sich auf, und kniete sich vor den Hünen hin, nachdem sie sich umgedreht hatte. Ihre Augen blickten tief in die seinen, während sie mit ihrem Gesäß auf den Füßen ruhte, dabei aber den Oberkörper leicht empor reckte. Der Stoff des Kleides war ein wenig verrutscht, doch eher Fantasie anregend, als etwas zeigend. „Wenn ich mich töten wollen würde,“ flüsterte sie, und lehnte sich ihm entgegen, soweit bis sich fast ihre Nasenspitzen berührten. „Dann würde ich etwas machen, womit keiner rechnet.“ Ihre Augen blitzten Spitzbübisch auf. Ihre Hände umschlossen seine Handgelenke - soweit dies eben möglich war, ehe sie ihn musterte. Er murmelte etwas, was sich anhörte wie ein 'Das... glaube ich... du bist ein Überraschungsei.' Dabei löste er eine Hand von ihrem Griff. Mit dieser fuhr er von ihrem Gesicht über den Hals bis hin zu dem gelockerten Stoff des Kleides der die Haut nur noch unzureichend verdeckte und jedem mit einem Hauch Fantasie Anreize bot die für viel mehr langten als ein paar Vorstellungen.

Und dann war da die Frage ob er sie entkleiden dürfte. Lediglich das Kleid. Durch ihre überdehnte Haltung hatte er natürlich auch besser dahin sehen können, was sie sonst eindeutig mehr verhüllte. Doch dachte sie sich nichts dabei, zu unbedarft war die Französin auf diesem Gebiet, zu unerfahren und nun sah sie ihm in die Augen und fragte nach, wozu er den Stoff von ihr nehmen wollte. Er wollte ihr zeigen, was er sah. Kryptisch waren diese Worte für sie, ehe er sich nach vorne beugte, damit er etwas tun konnte, mit dem sie nicht rechnete. Sein Gesicht näherte sich dem ihren. Leicht bäumte sich die junge Frau auf, ihre grauen Augen wirkten wieder nervöser, doch woher diese Nervosität kam, konnte sie nicht genau einschränken, nicht klar heraus kristallisieren. Aber sie war eindeutig vorhanden. „Aykjell Sigurdsson,“ murmelte sie dunkel. Dabei spürte sie, wie er seine Hand von ihrer löste, abermals ihre Haut zu erkunden begann nur diesmal nicht auf den Schultern. Wie Honig schien in diesem Moment die Zeit zu fließen. Zäh und unberechenbar. Er knurrte mit seinem starken - aber so charmanten - Isländischen Akzent etwas, was sie innehielten ließ. Doch tobten die wolkengrauen Augen, ließen ihre Iriden unruhig wirken. „Tu bitte nichts, was wir hinterher bereuen könnten, Aykjell,“ flüsterte sie, aber es klang nicht bedrohlich, es klang... leise. Flüsternd.

Sie spürte wie sich sein Gesicht ihrem immer weiter entgegen neigte, und dann bekam sie Angst. Zweimal hatte sie es als abstoßend empfunden, hatte es nicht gewollt. Was wenn sie unfähig war zu küssen. Und es nicht richtig machte. Und warum dachte sie überhaupt DARAN, eigentlich sollte sie ihn von sich schubsen und laufen. Ganz weit. Und doch sie tat es nicht. Sie konnte sich nicht bewegen. Aber dann tat die junge Frau etwas, was ihr nur seine Runen ermöglichten, welche sie von dieser Position aus gut sehen konnte. Sie aktivierte mit ihrer Berührung und mit ihren Gedanken die Magie und zeigte ihm ihre Unsicherheit, die Angst, welche sie hatte und die sie nicht haben wollte. Sie wollte nicht das mit ihm machen, was sie mit Pierre gemacht hatte. Seine Antwort war eine viele einfachere, er schickte ihr das Gefühl von Geborgenheit, Sicherheit, das Bild von ihr in seinem Arm, als er sie gehalten hatte. Und sie sich wie in Watte gepackt, behütet wie in einem Kokon fühlte. Sie schluckte und blieb so sitzen, wie sie gerade saß, während er sich zurück zog, sich hinlegte und die Hände auf sein Gesicht legte, schwer durchatmend. Sie jedoch zog leise ihre Schuhe aus, nur um sich auf der Höhe seiner Beine zusammen zu rollen, nachdem er sich vollkommen von ihr gelöst hatte und sie den Moment verarbeitet hatte.

Er wollte sich hinlegen, seine Hände verbargen das Gesicht, während sie ihn musterte. Mit einem unausgesprochenen Zauber ließ sie die geöffnete Schnürung sich schließen, nur um sich langsam weiter vor zu arbeiten, das Bettzeug raschelte unter ihren Bewegen, immer weiter und näher arbeitete sie sich vor um zu ihm zu kommen. Eines seiner Kissen nahm sie an sich um es an seine erreichbare Körperseite zu legen und den Kopf darauf zu betten. Während er also Senkrecht lag, war sie in der waagerechten, wenn man von oben auf das Bett blickte. Zaghaft tastete sie mit einer Hand nach dem Stoff seines Hemdes und ließ ihre Finger sich darin verweben. Leicht zog sie Ihre Beine an, in der Fötusstellung kuschelte sie sich ein nur um den Blick zu ihm empor gerichtet da zu liegen, voller Schuldgefühle weil sie nicht bereit gewesen war, unsicher gewesen ist. Seine Hände konnte sie nicht erreichen, sonst hätte sie vorsichtig einen Finger um einen kleinen Finger gelegt, doch so blieb sie nun erstmal liegen um ihn zu beobachten, so lange bis seine Hand nach ihr Griff, sein Blick wild wie der eines Tieres war, und er ihr zeigte, was er empfand, das sie keine Ahnung hatte, von dem was zwischenmenschlich alles möglich war.

Gefühle die sie nicht kannte, nicht in dieser Form und vor allem nicht so intensiv durchfluteten sie, so anders und so viel stärker als das was sie empfand und kannte, was sie aussenden konnte war nicht vergleichbar zu dem was er schon gefühlt hatte. Ungekannt und ungefühlt konnte sie daher auch nur einen Bruchteil erahnen. Vorsichtig schob sie ihre Hand in seine und verflocht ihre schmalen Finger vorsichtig mit seinen. Sie behielt einige Minuten noch die Hand so, nur um dann vorsichtig näher zu rücken, ihn neugierig anzusehen, nachdenklich, in diesem Augenblick ähnelte sie sehr ihrem Animagus. Ganz langsam näherte sie sich seinem Gesicht und blickte ihn an. „Warum fühlt es sich so an, als ob es einen überrollt und mitreißt,“ fragte sie leise, während sie sich soweit zu ihm runter beugte, dass ihr Atem seine Lippen kosen konnten. „Warum ist es so wild und ungebändigt, tosend....“ Und ganz, ganz vorsichtig berührten ihre geschlossenen aber durch die natürliche Fülle, leicht gewölbten Lippen seine Unterlippe. Wie ein Schmetterling und nur ganz kurz, für den Bruchteil eines Augenblicks. Er blieb einfach ruhig liegen, ließ sie erkunden, herausfinden was sie wollte. Ihre Augen musterten ihn neugierig, seine Reaktion auf das was sie gemacht hatte. Sie wiederholte seine Worte, dass es sich so nur dann anfühlte, wenn es richtig ist.

Ihr Daumen strich über seine Lippen, mit allen Sinnen nahm sie seine Reaktion auf, spürte ihn, konnte seinen Duft einatmen. Und doch brauchte sie ihr eigenes Tempo, langsamer, bedächtiger. Und vor allem musste es von ihr ausgehen. Denn dann war sie sich sicher, dass sie es auch wollte. Abermals hob sich ihr Blick, ehe sie den Kopf schief legte. „Bin ich gefährlich?“ Scheinbar eine rhetorische Frage. Aber was ist schon so wie es scheint. Seine Hand vergrub sich im Laken, während ihr Finger auf seinen Lippen ruhte und er diesen sanft küsste. Gefährlich, nein eher tödlich, beschied Kjell. Sie gingen in eine lockere Unterhaltung über, er scherzte, dass der 'alte Professor Miesmuffel' wohl an Herzschlag sterben müsse, weil er sich ihr zum Opfer geben wollte. Kurz stahl sich ein verschmitztes Lächeln auf die Züge der jüngeren, als er seine Worte an sie richtete, knurrend, kehlig waren sie gesprochen. Leicht schüttelte sie zu den Worten von ihrem 'Herzkasperopfer' die seidige brünette Mähne. „Un-mög-lich,“ flüsterte sie. „Wenn Du nicht so zäh wärst, würde ich dir das eher glauben,“ langsam legte sie sich neben ihm nieder, den Kopf an seiner Schulter gebettet. Er ließ sie weiter erkunden, und ging auf ihre Neckereien ein, doch konnte er spüren wie unsicher sie war. Sein Finger stubste ihre Nasenspitze, während sie sich abermals in seinen Arm flüchtete.

Den Kopf an seine Armbeuge geschmiegt. Abermals vergrub sie ihr Gesicht an seiner Seite, dachte nach und hob nach einer Weile den Blick wieder an, nicht nur weil er lachte und ihre Mähne verwuschelte, sie dies sogar genoss. „Danke nochmal, dass Du mich morgen begleiten wirst,“ flüsterte sie. „Ich bekomme langsam Übung in Trauerreden halten,“ wisperte sie, nur um seinen Arm um sich zu legen, wie auf dem Schaukelstuhl Ihre Hand dabei mit seiner zu verschränken. Doch Ihre Beine streckte sie etwas aus, und ließ ihren großen Zeh über sein Bein streicheln, seine Worte dabei natürlich ausnutzend, dass sie ausprobieren soll. Wobei sie erleichtert darüber war, dass beide bisweilen nur die Schuhe abgelegt hatten. Er wollte keinen dank dafür, Freunde machten sowas füreinander und er befand ohnehin, dass sie beschützt gehörte. Sie erzählte ihm von den verschiedenen Todesfällen, von den Leuten die gegangen waren, von den Freunden, den Schülern, Marlene. Auch ihre Angst keinen Patronus mehr beschwören zu können. Und doch fühlte sie sich das erste Mal wirklich sicher, immer wieder fiel es ihr auf und umso mehr es ihr auffiel, desto näher kam die dem Zauberer. Ob sein Angebot noch stünde, fragte sie und er fragte, ob sie es annehmen wollte. Herr Schnapsdrosselig ging aber auch darauf ein, ob sie alleine wäre und verneinte dies, denn jeder von denen der gegangen war und der ihr wichtig war, hätte immer einen Platz in ihrem Herzen. Leicht erhob sie sich, damit sie ihn ansehen konnte. Die Haarspitzen berührten dabei seine Haut leicht, während sie es sich langsam wieder etwas gemütlicher machte.

Soweit es das Kleid und das Mieder zuließen. „Ich meinte ein anderes Angebot, aber dieses nehme ich an, aber nur weil die Schnapsdrossel Isländisch ist, und manchmal sogar ganz nett sein kann. Komische Eigenheiten und Ideen hat und meinen Kopf vollkommen verwirrt,“ damit rollte sie sich auf den Rücken und blickte an die Decke. Sie hatte Angst und war Nervös und doch war das grade wie früher, ein wenig, wenn sie mit Logan ihre Pläne ausgeheckt hatte. Nur es war nicht wie Bruder und Schwester, es war.... mehr. Durch das Gespräch kamen sie auch auf seinen Beruf zu sprechen, während er nach ihrer Hand griff. Er wäre doch Dechiffrierer, er liebt kryptische Dinge, warum sonst hätte er sich sonst die Schulleiterin aussuchen sollen. Einfach kann schließlich jeder! Seine blauen Augen funkelten belustigt auf als er sie nun ansah und sie den Blick erwiderte. Sie konnte sein breites Lächeln sehen, auf ihre wenigen Worte, ehe er sich von ihr löste und Scherze machte, ob ihr Wunsch eher ein Kurs wäre. 'Ausziehen für Anfänger' oder aber 'Wie trinke ich isländischen Schnaps korrekt – Kurs für Fortgeschrittene' waren wenige der Auswahlmöglichkeiten. Eine weitere Frage war, ob das mit den Haaren ein neues Folterinstrument wäre.

Zu seinen Worten lächelte sie eher milde. „Ich gebe mir die größte Mühe dein persönlicher Folterknecht zu werden, stehe ungeplant einfach mal weinend vor deiner Tür, zum Beispiel. Oder gehe an den See oder den Wald, nur um in die Arme eines Riesen zu rennen. Dummheiten kann ich - und Foltern auch,“ ihre Nase kräuselte sich ein wenig während sie das Lächeln unterdrückte was sich in ihre Wangen fressen wollte. Sie drehte sich auf den Rücken, um an die Decke zu sehen. „So gut sind deine Aussichten im Augenblick garnicht, Ungnädiger,“ feixte sie. Vorhin waren sie sicher besser besser gewesen, wenn sie an seine Reaktion dachte. „Und ich vermute stark, wenn ich den 'Wie trinke ich isländischen Schnaps korrekt -- für runaways' wähle, ist 'Ausziehen für Anfänger' mit inbegriffen,“ ihre Augen taxierten sein Gesicht, ehe ihre Hand sich an seine Wange legte. „Du mochtest mich als Schülerin, als Studentin, nicht,“ eine Überlegung die ihr schon seit einer Weile auf der Seele brannte. Dabei vergaß sie die Frage die sie eigentlich hatte stellen wollen. Kurz schmunzelte sie über seine Antwort, dass sie talentiert wäre – egal ob Zauberkunst oder Dummheiten – immer gäbe sie mindesten hundert Prozent, wenn nicht gar mehr. Doch seine weiteren Worte ließen sie erröten, denn die Kernaussage war schmeichelnd.

Er hatte sie nicht nicht-gemocht, es war anders gewesen, als sie gedacht hatte. Und so schmunzelte sie nun doch. Aber sie nickte leicht, ließ ihren Daumen über seine Haut streichen, während ihre Iriden ihn weiter musterten. Damals hatte sie nicht über sowas nachgedacht, damals ging das Studium vor. Aber ähnliche Worte hatte sie von jemanden anderen erst vor einer Weile gehört. Damals, auch schon, als man sie für Island ausgewählt hat. „Wenn ich eines Tages das hier....“ sie sah einmal in die Runde. „Aufgeben sollte, was würdest Du denken?“ Fragte sie leise, nachdenklich - sie hegte nicht den Gedanken es jetzt zu tun oder in nächster Zeit, vielleicht auch, weil sie diesen Käfig mehr liebte als man meinen mochte, weil er ihre Gewohnheiten einfing. Seine Antwort war beruhigend, er meinte, dass es dann an der zeit wäre und ein Neuer abschnitt auf sie warten würde. Diese Frage war ihr wichtig, aber auch die kommende war es für sie. „Gehen wir nach London, irgendwann und..... suchen uns einen netten Ort zum Essen gehen?“ Fragte sie vorsichtig. Scheinbar wollte sie sich bei irgendwas vergewissern, wie es schien. Und er versprach es ihr, unter der Bedingung, dass sie es mit dem Kleid einhalten sollte. Sie schmunzelte. Ganz leicht. „Du hast einen Pakt mit mir gemacht, ich möchte jetzt einen mit Dir machen,“ flüsterte sie an sein Ohr, ihre Zähne zeigte sie das erste Mal bei diesen Lächeln, wenn auch nur ein kleines bisschen und für ihn wohl nicht unbedingt sichtbar, aber sie schien sich dabei wohler zu fühlen, und vielleicht ging er darauf auch ein.

„Ich wünsche mir eine richtige Verabredung,“ dabei rollte sie sich so hin, dass sie ihn nun ihrerseits wieder ansehen konnte, halb auf seiner Brust lag. „Eine wirklich, richtige Verabredung. Wie es sich gehört,“ leicht bebte ihre Unterlippe dabei ehe sie hintan setzte: „Und das mit dem Kleid.... machen wir beim... zweiten Mal,.... so die erste Verabredung keine totale Katastrophe war,“ schmunzelte sie frech, legte dabei ihre Nasenspitze an seine. Sie legte sich halb auf ihn, als er seine Arme öffnete und sie somit gefangen nahm. Die Verhandlungen begannen, er scherzte auch jetzt, und sie stieg auf diese lockere Art ein, es gefiel ihr sichtlich, denn selten hatte man sie so offen lachen sahen können, dass das Lachen sogar in ihre Augen kam. Die Wahl des Restaurants überließ sie ihm, gnädigerweise, wobei er fragte, ob sie auf blutiges französisches Essen bestehen würde. Dabei wanderte seine Hand zu ihrer Kehrseite und sie versuchte diese einzufangen, was nicht gelang. Sie stellte Bedingungen und er verhandelte, während er danach seine Bedingungen zur Verhandlung frei gab. Es war nicht leicht bei den beiden, und doch einigten sie sich irgendwann auf einen Verabredungskatalog, sie wollte sich lösen und hauchte ihm einen Kuss dabei auf, während er sich einen Scherz erlaubte, das Bein so anzog und sich mit ihr drehte, dass sie sich unter ihm kaum mehr bewegen konnte.

Wobei seine Worte dazu schon erahnen ließen, dass er wenig davon hielt sich an Regeln zu halten, denn sie waren schließlich dazu da gedehnt zu werden. Es waren wirklich harte Verhandlungen, von Kleidern, und Wäsche, Berührungen und weiteren Dingen die wichtig waren, besiegelt mit einem Kuss, den sie damit beendete indem sie ihm leicht in das weiche Fleisch biss. Blitzschnell packte der Kerl sie, kaum dass die Verhandlungen abgeschlossen waren, drehte sie so auf dem Bett, dass ihr Kopf im Kissen versank und er ihr in die Augen sehen konnte. Tief und wild. Ihre Handgelenke hielt er fest, während die Haare sich über das Kissen und das Laken ergossen, um ihren Kopf flossen. Das Ende der Verhandlungen war scheinbar gekommen, sie hatte den Zuschlag erhalten, einen Kuss und Worte, die ihr die Röte auf die Wangen trieben, nachdem er den Kuss,fordernd und doch sanft, beendet hatte. Als er aufgestanden war, lag sie noch da, ließ sich zurück sinken, atmete tief aus, während das Herz sich nur langsam beruhigen ließ. Was machte er nur mit ihr. Sie fühlte sich so schwach und ausgelaugt, aber irgendwie auch gut, versuchte das Echo in ihr auszuloten. Doch bekam sie keine Antwort, also setzte sie sich langsam auf, mit ihrem Gesäß auf die Füße, nur um ihre Haare etwas zu ordnen.

Sie musterte den Mann, während ihre Hände durch die seidigen Haare glitten, sie wollte nicht an die Gefahren denken, welche vielleicht auf sie warteten, sie wollte das Gefühl bewahren, welches sie in diesem Moment beschlich, sie nervös machte und wackelig auf den Füßen. Wohin er jetzt wohl ging? Sollte sie besser gehen? Sollte sie bleiben? unschlüssig begann sie den Zopf langsam zu flechten während sie unschlüssig dort verharrte. Er ging an seinen Schreibtisch und trank einige Schlucke vom Schnaps. Sie suchte bewusst seinen Rücken, seine Arme, seinen Hals, das Gesicht. Diese Augen die von tosender See erzählten. Wieder kribbelte ihr ganzer Körper, ihre Haut spannte sich, sie reagierte mehr auf ihn, als es ihr bewusst war. Schien seine Signale zu empfangen, und an ihn welche auszusenden. Unbewusst, ungewollt, dabei vergaß sie sogar die Haare weiter zu ordnen, den Zopf zu ende zu flechten. Versonnen stahl sich ein Grübchen in ihre Wange als ein verträumtes Lächeln in den Mundwinkel kroch, als sie ihm auf seine Frage antwortete, was sie heute machen wolle. „Ich möchte heute,...“ flüsterte sie nachdenklich. „Auf einem Vulkan tanzen, über die Wolken gleiten und,... nicht alleine sein,“ murmelte sie, sie war noch immer in Gedanken und sprach nur das aus, was sich vor ihren Augen zeichnete.

Erst sein husten holte sie zurück in das hier und jetzt. Sie sah wie sich ein Becken im Raum manifestierte, er es ein Eisbad nannte. Leicht schüttelte sie ihren Schopf. „Non,“ raunte sie, bei seinem Vorschlag, ob sie nicht zu ihm kommen wolle. Aber sie erhob sich langsam von dem Bett und lief baren Fußes über den Boden, nur wenige Schritte, ehe sie verharrte. Farine hatte eigentlich vorgehabt sich hinter ihm in die Hocke zu setzen, ihre Finger dürften im Gegensatz zu dem Wasser wärmend sein, hatte sie geglaubt. Aber sie war so fasziniert, dass sie nicht einmal mehr merkte, dass sie ihn einfach nur noch anstarrte. Ihn beobachtete. Sie war nie einem Mann verfallen. Nicht so. Nicht einmal annähernd. Sie sollte es auch irgendwann einmal mit einem Eisbad probieren, er würde sie auch hinterher wieder aufwärmen. So der Vorschlag des Zauberers aus dem kühlen Norden. „Nehm ich mit auf meinen Lehrplan, gleich nach Islandschnaps richtig saufen und Ausziehen leicht gemacht,“ murmelte sie, schloss kurz die Augen und legte ein schiefes Lächeln auf. Seine Ideen waren gut, welche er auf ihre dahingesagten Worte von sich gab. Fliegender Teppich, oder Vesuv, naher Osten. An einem anderen Tag würde es sie sicher reizen. Ganz leicht neigte sie den Kopf und doch war ihr klar, dass sie es nicht machen würde. Nicht heute. Sie legte ihre Hände in den Rücken, während sie einen Schritt auf ihn zu machte. „Vermutlich sollte ich eher meine Worte schon überdenken, die ich morgen zu sagen habe,“ erklärte sie dann aber trockener. Langweilig.

Aber es war ihre Pflicht. Und sie wollte Nathaniel, wie auch Chester einen Platz einräumen. „Also...“ setzte sie an, drehte sich zu ihm, als sie aber auch schon von dem Eiswasser getroffen wurde, welches er in seinen Händen – die so groß wie Bärentatzen waren – hatte und wie eine Schaufel zu ihr spritzte, sie schnappte nach Luft und kiekste auf. War das Kalt und lief - natürlich – in ihren Ausschnitt. Oh bei Merlin. „Sigurdsson,.....“ perlte es über ihre Lippen, als sie die Arme ausbreitete und an sich hinab sah. Sie atmete tief durch, was natürlich den Brustkorb nur noch mehr anhob und sie fassungslos drein sehen ließ. Der Kerl grinste natürlich breit und hatte seine helle Freude daran. Nicht so die Französin, die ihm Unterstellte, dass er es natürlich absichtlich getan hatte. Was auch seine folgende Tat nur noch unterstrich, denn er erhob sich und wollte das Weib in seinen Arm nehmen. Sie jedoch nicht. Leicht funkelten die Augen der Hexe. Ihre Arme legte sie übereinander und betrachtete den Mann. Ihr Lächeln wurde ein bisschen kühler, nicht kalt aber weniger herzlich als zuvor. „Dir tut es in keinster Weise leid, das weiß ich genau.“ Murrte sie. Langsam wich sie vor ihm zurück, nicht weit, nur soweit, dass sie ihren Zauberstab nehmen konnte und einen 'Expulso' auf den groß geratenen Bottich mit dem kalten Wasser wirken konnte. Dieses sollte, wenn alles so klappte wie sie wollte mit einem weiteren Zauber zu einem Schwall werden.

Der 'Fulminictus' wurde ein wenig abgewandelt, dass die Flüssigkeit sich in der Wolke sammelte und dass anstelle eines Donnerkeils sich das Wasser wie aus einem Eimer über den Kerl ergoss. Vermutlich würde sie, da sich der Kerl bewegte, ebenfalls nass werden. Aber das war es ihr wert. Er meinte etwas von unlauteren Mitteln welche sie nutzte, er habe sie schließlich ganz unmagisch nass gemacht, aber sie konterte damit, dass sie nie behauptet hätte mit fairen Mitteln zu spielen. So also wurde er ein weiteres Mal durchnässt, während er dann aber doch das Weib in seine Arme schließen konnte – flucht ausgeschlossen. Sie standen so eng beieinander, dass kaum mehr ein Blatt Papier zwischen sie gepasst hätte. „Ich weiß partout nicht, was Du daran so gut findest, wenn ich nahezu immer in nassen Kleidern vor dir stehe,“ murmelte sie, voller Unverständnis, während er sie festhielt und ihr deutlich machte, warum er es so genoss. Aber das schlimmste war wohl: Es gefiel ihr. Abermals bekam sie eine Gänsehaut und ihr Körper der Verräter reagierte, wie er gesagt hatte. Ihr Atem drang gepresst über ihre vollen Lippen, ihr Brustkorb hob sich etwas schneller als zuvor, während ihr warmer Körper von seinem abgekühlt wurde. Einzelne Wassertropfen fielen aus seinen Haaren auf ihre Haut, benetzten diese. Ohne es erklären zu können, stellte sie sich auf ihre Zehenspitzen, wollte ihm tiefer in die Augen sehen. Erst als es ihr klar wurde, wie sie ihn ansah flüsterte sie: „Ich sollte... gehen,“ doch weigerte sich der Körper sich zu regen.

Seine Lippen waren nahe den ihren, und doch stimmte er ihr lediglich zu, weil sonst dinge passieren könnten, die man vielleicht jetzt nicht tun sollte. Damit wandte er sich ab, ging ohne Erklärung an seinen Schrank um sich abzutrocknen und umzuziehen. Erst als er dort war, meinte er sie hätten ja noch was zu tun. Er stimmte ihr zu, und dann ließ er sie stehen. Weich fühlten sich ihre Beine an, ehe sie zweimal etwas schneller einatmete. Was tat er da bloß mit ihr, ohne etwas zu tun. Ihre Hände faltete sie und legte jene an ihre Brust, damit sich der Herzschlag beruhigte, doch half es nichts, besonders nicht, als sie ihm nachsah. „Mhm,“ presste sie hervor. „Ja,...“ Was genau hatten sie noch mal zutun? Da fehlte irgendwas in ihrem Kopf, es wollte ihr nicht einfallen, da war nur noch Watte in ihrem Kopf zu finden. Vorsichtig lünkerte sie über ihre Schulter, um zu sehen, wie weit er war, nur um dann wieder an die Decke zu schauen. „Das Zimmer... in normal Zustand bringen....“ schlug sie vor ohne einen Augenblick über die Worte nachzudenken die sie sprach, aber das meinte der Kerl wohl nicht. Er neckte sie jedoch wieder, ob sie noch nie einen Mann so gesehen hätte. Zwar war sie auch schon einmal an einem See gewesen wo man Badekleidung trug, aber anders. Nein. Sie zog ein warmes Bad einem kalten See eben vor.

Ihr Blick glitt an die Decke des Raumes, als er sich wieder halbwegs angezogen hatte, trat er hinter sie und fragte sie abermals etwas, was sie erröten ließ. Sie hörte wie er näher kam, und auch wenn der Blick nach oben gerichtet war, die grauen Augen blickten nicht dorthin, sie waren geschlossen, als sie seine Stimme hörte rauschte es in ihren Ohren. „Sowas fragt man eine Frau nicht,“ murmelte sie leise, während sie grade am liebsten sterben würde. Und für ihn war es damit wohl klar. Nicht nur weil er es schon zuvor gesagt hatte. Jetzt war es zweifelsfrei herauszuhören gewesen. Abermals konnte man den amüsierten Unterton hören, welcher in seiner Stimme war, aber dann wurde er wieder etwas ernster. Die Aufgabe die sie hatten war eine vollkommen andere, als sie gedacht hatte. Er erinnerte sie an ihre Rede für den kommenden Tag, welcher vor ihnen lag. Nachdem er zur Gänze angekleidet war drehte er sie langsam zu sich und fragte, ob er sie in Ihr Büro bringen sollte. Ihr war klar, dass sie aus dem Bauch heraus sprechen würde, am kommenden Tag. Sie konnte sich nicht mehr konzentrieren, würde wohl auch keine Ruhe finden. Es behagte ihr nicht, dass er ging, aber sie würde ihn nicht aufhalten, sie hatte genug Stoff bekommen um nachzudenken. Erst als er das Hemd auch anhatte, drehte sie sich langsam herum. „Sehr gern,“ hauchte sie leise und ließ sich, schweigend zu ihren Räumen bringen. Mit einer Mischung in ihrem Kopf aus Trauer, Neugierde, und irgendetwas warmen, was ihr ein gutes Gefühl gab.

Lange noch brannte in dieser Nacht ihre Kerze, während sie nachdachte, über das was war, was sein könnte und was gewesen ist. Tränen kamen und gingen, gefolgt von diesem neuen Gefühl, welches der Isländer in der Lage war auszulösen. Doch irgendwann zwang sie sich dazu ein wenig zu Ruhen, denn sie würde sonst den kommenden Tag wohl kaum überstehen. Wie sehr dieser ihr in den Knochen stecken würde, ahnte sie jetzt noch nicht.
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