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 None of us is as smart as all of us.

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Nathaniel Jones
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BeitragThema: None of us is as smart as all of us.   Mo 26 Dez 2016 - 14:26

None of us is as smart as all of us.

Cailin & Nathaniel |  19. April 2015 | Sussex, Harvelle's Roadhouse | Abends



Wie so oft in den vergangenen Tage war Nathaniels Antlitz auch heute durch eine dunkle Kapuze verschleiert. Zwar schien die abgelegene Bar in Sussex nicht unbedingt der Ort zu sein, an welchem ihm ein Todesser oder ein Mitarbeiter von Zach über den Weg laufen könnte, aber in seiner momentanen Situation konnte er sich einfach keine Fehler erlauben. Jeder Schritt musste genau geplant sein und jedes Risiko musste ausgeschlossen und verhindert werden. Zumindest soweit, wie es möglich war. Aus diesem Grund traf er seine neue Bekanntschaft heute in einer abgelegenen Muggelbar und aus diesem Grund stand die mysteriöse Hexe seit dem gestrigen Treffen unter Beobachtung. Die Raben sind nicht von ihrer Seite gewichen und auch wenn die gefiederten Spione der Todesserin nicht in Gebäude zu folgen vermochten, hatte der Zauberkünstler nicht den Eindruck gehabt, dass die blonde Hexe ihn belogen hatte. Dennoch war er nicht derart leichtgläubig, dass er ihr nun voll und ganz vertraute. Sie hatte ihn bisher nicht verraten, aber sein Vertrauen zu erlangen, erforderte weitaus mehr als das.
Mit einer Hand öffnete der vermummte die hölzerne Tür des Roadhouses und trat in die schlecht ausgeleuchtete Muggelbar ein. Er war zuvor nie hier gewesen. Der Ort stammte von einer Liste, welche er sich vor einigen Tagen in mühevoller Recherchearbeit angefertigt hatte, um vermeintlich sichere Orte für seine Treffen mit diversen Kontaktpersonen vorweisen zu können. Wichtig war ihm dabei gewesen, dass der Ort sich möglichst abgelegen und weit genug von London entfernt befand. Zudem vermied er Orte, welche in irgendeiner Verbindung zu dem Leben des angeblich verstorbenen Nathaniel Jones standen.
"Kann ich dir helfen, Fremdling?", ertönte die skeptische Stimme des glatzköpfigen, leicht übergewichtigen Mannes hinter der Bar. Die Bar war weitestgehend leer und bot somit nicht den optimalsten Ort für das bevorstehende Treffen. Eine Änderung war jedoch nicht mehr möglich. Lediglich zwei Gäste befanden sich in der stickigen Bar. Zwei Männer, welche auf Hockern an der Bar saßen und sich ebenfalls zu Nathaniel umgedreht hatten. Einer von beiden war klein und fiel vor allem durch sein linkes Auge auf, welches leicht deformiert wirkte, so als wäre es nicht nur in einer Kneipenschlägerei in Mitleidenschaft gezogen worden. Der zweite Mann hatte ungefähr Nathaniels Größe und vermutlich hätte man sogar von einem attraktiven jungen Mann sprechen können, wenn der schwarzhaarige Bargast nicht recht offensichtlich zu oft auf seine Dusche verzichten würde. Dazu kam bei beiden Männern ein unübersehbarer und deutlich zu hoher Alkoholpegel. "Was stimmt denn mit dem nicht?", lallte der kleinere eine Frage an den dunkelhaarigen Jüngling, so als wäre Nathaniel nicht in Hörweite. Der jüngere betrachtete den vermummten Nathaniel und begann innerlich wohl abzuwägen, was es mit dem neuen Bargast auf sich hatte.
Nathaniel nahm den drei Männern die Spannung und entledigte sich der Kapuze. "Ich bin auf der Durchreise. Helfen könnten Sie mir mit einem Whisky!" Nathaniel war, obwohl er seit dem Beginn des Versteckspiels auf seine Anzüge verzichtet hatte, dennoch ordentlich genug gekleidet, um weiterhin skeptische Blicke auf sich zu ziehen. "Und füllen Sie den beiden Herren ihre Gläser wieder auf. Das geht auf mich!" Worte, welche die Stimmung in der Bar vollkommen umwarfen. Der jüngere Gast drehte sich voller Vorfreude zurück zu Bar, während der andere sich ein letztes Mal an Nathaniel wandte: "Du bist in Ordnung!"
Der ehemalige Professor bezog einen kleinen Tisch, welcher in sicherer Entfernung zur Bar lag und nahm kurz darauf das Glas mit dem vermutlich billigen Whisky in Empfang. Jetzt fehlte nur noch die mysteriöse Todesserin.


Zuletzt von Nathaniel Jones am Mi 17 Mai 2017 - 20:37 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Cailin Prince
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BeitragThema: Re: None of us is as smart as all of us.   Mi 28 Dez 2016 - 18:06

None of us is as smart as all of us.

Nathaniel & Cailin |  19. April 2015 | Sussex, Harvelle's Roadhouse | Abends | OUTIFIT



Es war typisch kalt für Sussex im April, und als ob das noch nicht genug gewesen wäre, hatte es zwischendurch auch mal kurz genieselt. Auf dem Weg hierher war Cailin mehr als nur einmal versucht gewesen wieder umzukehren, doch das kam nicht in Frage. Die blonde Hexe wollte wissen was der vermummte Zauberer, auf den sie erst gestern getroffen war, alles wusste, vielmehr wer er war und noch viel dringender war die Tatsache, ob er ihr wahrhaftig helfen konnte. Sie wäre dumm gewesen direkt nach Sussex zu apparieren, dafür waren ihre Paranoia und ihr Misstrauen zu groß. Sie war daher mehr als zeitig aufgebrochen, hatte einen Desillusionierungszauber auf sich selbst gelegt, sodass sie nicht weiter auffiel, und war appariert. Dabei hatte sie mehrere Zwischenstopps gemacht und hatte sich schließlich ein Stück abseits von dem genannten Treffpunkt wiedergefunden. Den Rest des Weges hatte sie schließlich zu Fuß zurückgelegt, dabei hatte sie im Laufe der Strecke einen Wärmezauber auf sich selbst gesprochen, da es doch recht kalt geworden war. Bevor sie jedoch die Bar betreten hatte, hatte sie die letzte halbe Stunde draußen alle möglichen Zauber gesprochen, um sicherzugehen, dass dies tatsächlich keine Falle war. Die Erkenntnis, dass es einfach eine abgelegene Muggelbar war, die er vorgeschlagen hatte, war mehr als beruhigend für Cailin.
Nachdem sie weitere knapp zehn Minuten dort gestanden hatte, hatte sie sich dann schließlich aufgerafft, den Desillusionierungszauber von sich genommen und die heruntergekommene Bar betreten.
Wie bereits vermutet war im Inneren nicht viel los. Zwei, wie es schien stockbesoffene Männer, ein vermummter Kerl, von dem sie sich sicher war, dass es ihr Date war und natürlich der Barmann. Eine bescheidene Anzahl von Gästen, wenn man es man nett ausdrücken wollte. Sie stand etwa zehn Sekunden am Eingang, die Tür war längst zugefallen, als sie sich schließlich langsam zur Bar bewegte. Ihre Augen waren ständig in Bewegung und suchten die kleine Bar trotz allem sorgfältig ab. Sie kannte diesen mysteriösen Kerl von gestern nicht und sie war sicher nicht so dumm ihm einfach so zu vertrauen. Dies alles könnte eine Falle sein und sie wollte niemandem, weder Todessern noch anderen Idioten ins Netz gehen. An der Bar angekommen bestellte sie sich einen doppelten Bourbon auf Eis, nahm das Glas mit sich und steuerte auf den Tisch an dem der vermummte Kerl saß zu. Dort angekommen ließ sie sich elegant auf den Stuhl ihm gegenüber gleiten und stellte das Glas auf sich ab ohne den Fremden aus den Augen zu lassen. "Schönen guten Abend auch Mister.", ertönte ihre sanfte und doch kalte Stimme, während sie ihn direkt aus jadegrünen Augen heraus ansah und ihren Blick nicht abwandte. "Netter Ort um sich zu treffen. Sie haben das Ganze hier vorgeschlagen ... also lassen Sie mal hören!", forderte sie ihn unnachgiebig auf.
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BeitragThema: Re: None of us is as smart as all of us.   Fr 30 Dez 2016 - 1:15

'Bleibt in der Nähe der Bar. Jede verdächtige Bewegung wird gemeldet.' Gemeinsam mit der blonden Hexe hatten auch die gefiederten Spione die Muggelbar in Sussex erreicht. Die Bilder, welche der magische Draht zu den Raben ihm zeigte, waren eindeutig. Seine Verabredung ging ebenfalls auf Nummer sicher, indem sie den ganzen Ort mit diversen Zaubern absicherte.
Der Blick des ehemaligen Professors lag bereits auf der Tür, als diese sich öffnete, um der desertierten Todesserin Einlass zu gewähren. Wortlos beobachtete der mittlerweile demaskierte Zauberer die jüngere Hexe, als diese mit bedachten und dennoch eleganten Schritten erst zu Bar und dann auf ihn zuging. Nathaniel hatte die Maske abgelegt, da er sich an diesem Ort sicher genug fühlte, um sein Gesicht zu zeigen. Die Muggel stellten keine Gefahr dar und wären vermutlich deutlich misstrauischer, wenn er sich weiterhin hinter dunklem Stoff verstecken würde. Die mysteriöse Hexe hatte ihm ebenfalls sein Gesicht gezeigt und verdiente daher auch seines zu sehen. Denn auch bei ihr wollte er nicht mehr Misstrauen wecken, als ohnehin schon vorhanden war.
"Guten Abend. Schön, dass sie meiner Einladung gefolgt sind und schön, dass Sie den Vielsafttrank überlebt haben." Auf Nathaniels Miene begann ein triumphierendes Lächeln zu erwachsen, wurde jedoch schnell wieder abgelegt. Der Zauberkünstler setzte das Whiskyglas, welches der Barmann ihm kurz zuvor gebracht hatte, an seine Lippen, um diese mit dem Inhalt leicht zu benetzen. Der Geschmack des Whiskys war wie erwartet schrecklich und vermutlich würde er, abgesehen von einem weiteren Schluck, darauf verzichten das Glas an diesem Abend noch einmal anzurühren. "Ich nehme an, dass auch Sie zunächst gern ohne Namen fortfahren würden?". Fast lautlos wurde das Trinkgefäß auf den hölzernen Tisch gestellt, bevor das Wort wieder an die Fremde gerichtet wurde: "Sie sind zweifelsfrei eine Todesserin. Das Mal an ihrem Handgelenk lässt keine Zweifel zu. Über mich müssen Sie zunächst nur wissen, dass der Orden hinter Ihrem Mal auf keinen Fall von meiner Existenz erfahren darf, da diese sonst nicht mehr lange andauern würde. Sie sollten daher verstehen, dass ich mir zunächst durch einige Fragen Sicherheit verschaffen muss." Der ehemalige Professor wusste, dass die Hexe bisher keinem von ihm berichtet hatte. Bis an diesem Punkt hatte sie ihm also noch keinen Grund zum Misstrauen gegeben. Wenn man von dem Mal an ihrem Arm absah. "Doch ich verstehe sehr gut, dass Sie sich ebenfalls Sicherheit verschaffen möchten. Dieses Gespräch sollte einen Ausgleich erhalten, welcher unser beidseitiges Misstrauen zerstreut." Nathaniel griff in die Innentasche des Mantels, welcher über der Lehne des Stuhls hing, um aus dieser eine kleine Phiole hervor zu holen. "Veritaserum." Der kleine Korken wurde entfernt und die halbe Phiole fand ihren Weg in dem minderwertigen Whisky des Zauberkünstlers, bevor er die Phiole der jüngeren Hexe reichte und sein Glas zum anstoßen erhob. "Erfragen Sie nur, was Sie wirklich wissen müssen. Das Serum wird mir bei den richtigen Fragen jede Antwort entlocken, doch wenn Sie zu tief graben, werde ich es Ihnen gleichtun. Wir haben die Macht den anderen vollkommen zu demaskieren, doch müssen damit rechnen die eigene Maske zu verlieren. Zum Wohl!"
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BeitragThema: Re: None of us is as smart as all of us.   Fr 30 Dez 2016 - 21:26

Dass ihr diese zwei verdammten Raben nicht von der Seite gewichen waren, hatte Cailin natürlich sofort bemerkt und es hatte der Blondine ganz und gar nicht gepasst. Obwohl sie versucht hatte die elenden Vögel abzuschütteln, war es ihr leider nicht gelungen, allein ihre Schutzzauber und der Fideliuszauber hatten verhindert, dass sie ihr ebenfalls ins Cottage gefolgt waren. Die hübsche Hexe war sich sicher das die beiden gefiederten Teufel zu dem Unbekannten gehörten. Dass sie draußen vor der Bar vorerst den Abflug gemacht hatten, bestätigte ihre Vermutung. Es gefiel ihr überhaupt nicht, so überwacht und ausspioniert zu werden. Dass würde sie ihm schon noch zurückzahlen. Nachdem sie sich schließlich ihm gegenüber hatte, elegant auf den Stuhl gleiten lassen, sah sie zum ersten Mal auch das Gesicht des Unbekannten. Ehrlicherweise musste sie gestehen, dass er ein ganz attraktiver Kerl war. Er passte definitiv nicht in die schäbige Bar. Wirklich, er hatte etwas Geheimnisvolles und Anziehendes, von dem sich Cailin sicher war das es viele Frauen attraktiv, fanden. Doch natürlich nahm die zierliche Blondine so viel mehr wahr. Er war nicht rasiert, sein leichter Dreitagebart verriet, das er andere Sorgen hatte als sich zu rasieren und doch, er war gut gekleidet, sauber, schien Manieren zu haben und hatte eine stolze Haltung. In seinem Blick spiegelten sich Misstrauen und Interesse zugleich wieder. Es war also nicht schwer zu erkennen, dass er ein gebildeter Mann war und kein unreifer Jüngling, ein Giftmischer, eindeutig kein Kämpfer. Seine Worte zur Begrüßung bestätigten ihre Vermutung, höflich, distanziert und beinahe neutral mit einem mittelhohen englischen Akzent. Eine dunkle, raue aber recht klare Stimme. Unwillkürlich stellten sich die feinen, blonden Härchen an ihrem Arm auf.

Sein zufriedenes, siegreiches Lächeln gefiel Ihr gar nicht, weshalb Sie es ihm sofort aus dem Gesicht wischen würde. Sie liebte das Spiel mit dem Feuer. Als er dann verstummte, um zu trinken, lächelte sie schließlich verrucht und zuckersüß. "Danke. Schön zu sehen, dass Sie sich so schnell von Ihren Verletzungen erholt haben. Ich kann mir vorstellen, dass Ihr Zusammenstoß mit der Mauer nicht alle Rippen heilgelassen hat.", meinte sie schulterzuckend, genoss kurz seinen Gesichtsausdruck und tat es ihm dann gleich. Geschmeidig schlug sie ein Bein über das andere und setzte das Glas an die Lippen, kippte den fürchterlichen Whisky in einem Zug herunter und lauschte dann gespannt seinen Worten. Währendessen hatte sie dem Typen hinter der Bar ein Zeichen gegeben ihr einen zweiten Drink zu bringen, welcher auch nicht lange auf sich warten ließ und ein frisch gefülltes Glas brachte und vor sie stellte. Bereits völlig richtig nahm er an, dass Namen vorerst außen vor gelassen werden sollten, weshalb sie nur knapp, als Antwort auf seine Frage nickte. Folglich lauschte sie aufmerksam seinen Worten und sah ihn völlig gelassen aber kalt an. Als er schließlich kurz pausierte, ging sein Blick unwillkürlich zu ihrem linken Unterarm, was sie etwas wütend machte, doch vorerst schwieg die temperamentvolle Hexe. Alles, was geschah, war, dass ihr Gesichtsausdruck noch etwas an Kälte zunahm. Nach seinem nächsten Satz griff er plötzlich in die Innentasche seines Mantels und sie war schon versucht ihm die Hölle anzuhexen, als er eine kleine Phiole zutage beförderte. Veritaserum, wie sich herausstellte, wenn sie seinen Worten denn trauen konnte.
Noch immer schweigend sah sie ihm zu, wie die Hälfte der klaren Flüssigkeit in seinem Drink landete, bevor er den verbliebenen Rest in der Phiole ihr reichte. Ohne zu zögern, schüttete sie das durchsichtige Veritaserum in ihren neuen Drink, stellte die Phiole beiseite und erhob ihr Glas wie er. Ein dunkles und verruchtes Lächeln legte sich auf ihre Lippen, was sie nur umso attraktiver wirken ließ, dann stieß sie mit ihm an. "Ich hoffe für Sie, Sie sind ein Gentleman. Zum Wohl!", erwiderte sie seine Worte mit einem Funkeln in den Augen und stürzte auch diesen Drink herunter. Sogleich machte sich die Wirkung dessen bemerkbar und Cailin war heilfroh, das sie zumindest Okklumentik beherrschte, um im Fall der Fälle dicht machen zu können. Sie wollte auf keinen Fall, dass dieser fremde Kerl da all ihre Geheimnisse erfuhr.
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Nathaniel Jones
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BeitragThema: Re: None of us is as smart as all of us.   So 1 Jan 2017 - 18:51

Tatsächlich hätte ihn der Aufschlag sogar das Leben kosten können. Die gebrochenen Rippen mussten derart ungünstig gebrochen sein, dass sie seine Lunge in Mitleidenschaft gezogen hatten. Glücklicherweise war er noch stark genug gewesen, um sich zurück in seinen Unterschlupf zu apparieren, in welchem er noch über die nötigen Tränke verfügt hatte, um die tödlichen Verletzungen in Windeseile verheilen zu lassen. Natürlich würde die fremde Hexe von ihm nicht erfahren, wie knapp es um ihn gestanden hatte. Danach fragen würde sie vermutlich ohnehin nicht. Schließlich hatten beide wichtigeres über den jeweils anderen herauszufinden.
Es wunderte Nathaniel fast schon ein wenig, dass seine Verabredung sich ohne jegliche Rückfrage und ohne zu zögern auf sein Spielchen einließ. Sie schien dem kleinen Tanz, welcher ihnen bevorstand, sogar mit einem Lächeln entgegen zu blicken. Es war ein Tanz sorgfältig gewählter Worte, welcher folgen würde, sobald das Serum die beiden beeinflussen würde. Beide leerten ihr Glas und der Tanz konnte beginnen. Ein Abwägen der Worte, eine ständige Gradwanderung. Was musste er unbedingt wissen? Welche Fragen würde dafür sorgen, dass er selbst zu viel verraten musste? Die größte Frage war jedoch jene nach den Denkwegen der jüngeren Hexe. Dieser Tanz wurde um einiges schwieriger, da der Zauberkünstler seine Partnerin nicht kannte. E r wusste nicht wie sie vorgehen würde und es war nur bedingt möglich sich auf ihre nächsten Schritte vorzubereiten. „Keine Angst. Ich handle primär für mich und nicht gegen sie! Wollen wir hoffen, dass es dort keine Überschneidungen gibt.
Nathaniel lehnte sich in seinem Stuhl zurück und richtete seinen Blick auf die Todesserin. Konnte er ihr trauen? War sie eine potentielle Verbündete, oder eine potentielle Feindin? Was wusste sie über jene Dinge, an welchen er forschte? Der Schwur, die neuen Todesser, Zacharys Machenschaften? All das galt es nun herauszufinden.
Sind Sie ein Mitglied des Todesser-Ordens?“, eine Frage, welche der Vorbereitung galt. Ihr Mal war eindeutig und Nathaniel kannte die Antwort. Aber er kannte auch den Unterschied zwischen jemandem der einfach die Wahrheit sprach und jemandem, der unter dem Einfluss von Veritaserum die Wahrheit sprach. Er wollte lediglich sicher gehen, dass sie ihn nicht betrogen hatte.
Wie stehen Sie zu den Todessern? Sind sie ihnen gegenüber freiwillig loyal?“ Nathaniel wusste etwas von einem Schwur. Zach hatte ihm diesen angeboten. Ein Schwur, welcher Loyalität erzwang, oder deren Bruch mit dem Tod vergalt. Genaueres wusste er nicht über diesen Schwur, doch für die Formulierung seiner Frage war er von hohem Wert?
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BeitragThema: Re: None of us is as smart as all of us.   So 8 Jan 2017 - 16:28

Der Blick in seinen Augen, der auf Cailins Worte gefolgt war, hatte ihr mehr verraten als alles andere. Eine gewisse Genugtuung machte sich in ihr breit, und auch wenn es falsch war, sich so gut zu fühlen, so tat sie es doch und genoss diesen kleinen Triumph. Wie hart es ihn tatsächlich erwischt hatte, davon hatte sie natürlich keinen blassen Schimmer. Aber sie schämte sich auch nicht, dass sie ihn so fertig gemacht hatte, immerhin war es ein Duell gewesen und im Kampf hielt sie sich nicht zurück. Sie war eine temperamentvolle Hexe mit viel Geschick, was ihre Zauber anging.In dem Moment war es vermeintlich um Leben und Tod gegangen. Zudem schien es ihm jetzt bestens zu gehen, daher machte sie sich diesbezüglich auch nicht länger Gedanken. Das er dieses kleine Spielchen begonnen hatte überraschte sie kaum, nachdem er gestern bereits diesen riesigen Bluff abgezogen hatte, hatte sie nichts anderes von ihm erwartet. Natürlich überraschte sie ihn, als sie ohne zu zögern das Veritaserum herunterkippte. Es war nur allzu offensichtlich von seinem Gesicht abzulesen. Seine Reaktion wiederum ließ sie nochmals schmunzeln, dieses Mal jedoch viel sanfter, was ihre weichen und feinen Gesichtszüge betonte. Sie war gespannt, auf das was folgen würde.

Beide wussten, dass nun ein heikler Tanz beginnen würde und beide waren nicht sehr erpicht darauf zu viel zu sagen. Sie war sich sicher, das der Fremde ebenfalls dunkle Geheimnisse hatte. Ein jeder war auf sich selbst bedacht und sie wusste, sie wollte so viel aus ihm herauslocken wie möglich ohne zu tief zu graben. Das Ganze machte das Spiel jedoch umso reizender für sie. Sie ging gerne aufs Ganze. Wenn schon, denn schon. Bei seinen Worten entwich ihr ein kleines Lachen. "Glauben Sie mir, wenn ich eines nicht habe, dann ist es Angst. Also bitte legen Sie los.", erklärte Cailin seelenruhig und sah ihn abwartend an. Nach außen hin völlig entspannt lehnte sie sich leicht zurück und beobachtete ihn, wartete gespannt auf seine erste Frage. Diese ließ auch gar nicht lange auf sich warten. Nachdem er sie schließlich gründlich gemustert hatte, ertönte ein weiteres Mal seine Stimme. "Ja. Das bin ich.", beantwortete sie die Frage schließlich präzise und knapp. Sie hatte ja auch gar keine andere Möglichkeit als die Wahrheit zu sagen. Natürlich war es angesichts dessen, das er wusste, dass sie dem Orden angehörte, eine lächerliche Frage aber sie vermutete, dass er erst mal testen wollte, wie sie reagierte. Seine zweite Frage schließlich war schon besser. Sie spannte sich etwas an, doch sie wusste genau, die Antwort war unausweichlich. "Das bin ich. Noch. Ich muss es sein.", kam ihre Antwort langsam und etwas stockend, doch es entsprach der Wahrheit. Dabei war der entscheidende Punkt, dass die Betonung auf dem Wörtchen noch gelegen hatte. Sie hatte keine andere Wahl als dem Orden weiterhin freiwillig zu dienen und loyal zu sein. Bisher hatte sie es immer geschafft, die Klippen immer umschiffen zu können doch sie wusste, dass sie den Schwur bald loswerden musste, bevor sie deshalb draufging.
Schließlich war es an ihr nun Fragen zu stellen, Fragen, die von entscheidender Wichtigkeit für sie waren. Sie musste erst einmal, was für eine Gesinnung er hatte, was für eine Einstellung er hatte und welche Prinzipien dem Mann wichtig waren.
"Wie sind Sie dem Todesser-Orden gegenüber eingestellt?", fragte sie ernst und beobachtete ihn dabei genau. Sie wollte ebenso wenig über den Tisch gezogen werden wie er. Die nächste wichtige Frage war wohl, was er überhaupt mit dem Orden am Hut hatte, weshalb sie ihn tot sehen wollte.  "In was für einer Beziehung stehen sie zu den Todessern und weshalb fürchten sie, dass diese sie töten wollen?", stellte sie die nächste Frage.
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BeitragThema: Re: None of us is as smart as all of us.   Fr 13 Jan 2017 - 13:19

Zurückgelehnt und mit direktem Blickkontakt beobachtete er die Todesserin, welche ihm nun seine Fragen beantwortete. Ihre Worte hatten eine leichte Monotonie in sich. Eine Folge des Veritaserums. Es wirkte also, oder die blonde Hexe verstand sich sehr gut darauf diese Symptome vorzuspielen. Bisher schienen ihre Antworten jedoch ehrlich gewesen zu sein und führten ihn geradewegs an jene Stelle, zu welcher er gelangen wollte. Sie musste loyal sein, schien keine Wahl zu haben. Vermutlich aufgrund jenes Schwures, welchen Zach auch ihm auferlegen wollte. Weitere Fragen drängte in Nathaniels inneren und warteten auf eine Antwort. Er musste alles über diesen Schwur erfahren und durfte dabei nicht vergessen die Motive der mysteriösen Schönheit zu hinterfragen.
Doch zunächst war sie an der Reihe und durfte einen Teil ihrer Fragen loswerden. Fragen, welche er wahrheitsgemäß beantworten würde - musste.
Ein lächeln legte sich auf Nathaniels Lippen. Die Frage der namenlosen war vorhersehbar gewesen und dennoch hätte er an ihrem Vorgehen gezweifelt, wenn sie diese nicht gestellt hätte. "Nun, wissen Sie, das ist ziemlich kompliziert. Es ist nicht so, dass die Todesser mich töten wollen. Es ist viel mehr so, dass sie mich töten wollen würden, wenn sie wüssten, dass es mich gibt." Es galt nun die Frage ehrlich zu beantworten, ohne zu viele persönliche Dinge freizugeben. Dennoch musste die jüngere Hexe genug erfahren, um ihm über den Weg trauen zu können. Zudem zwang das Serum ihn zu vollen Wahrheit, weshalb auch Notlügen keine Option waren. "Ein Familienmitglied ist Teil Ihres Ordens und mein Ziel ist es ihn von dieser Organisation zu lösen. Meine bisherigen Methoden missfielen Ihren Vorgesetzten." Er hatte schließlich Zach nach Askaban gebracht. Anfangs ohne von seiner Mitgliedschaft im dunklen Orden zu wissen. Erst im letzten Moment hatte er es ihm offenbart. "Einige würden es als feige bezeichnen, aber ich bevorzuge mein Handeln als vorausschauen zu bezeichnen. Ich kenne die Methoden Ihres Ordens und ich weiß, dass ich mit dem was ich getan habe und tun werde nicht lange überleben würde. Deshalb bin ich offiziell ein toter Mann. Niemand weiß, dass ich noch lebe und somit jagt mich bisher auch niemand."
Eine winkende Geste sollte dem Barmann vermitteln, dass Nathaniel Nachschub wünschte. Sein Glas und auch das der Begleitung wurden mit samt des Serums getrunken. "Ich würde es bevorzugen weiterhin ein toter Mann zu bleiben." Eine Bitte, welche Loyalität forderte. Zwar kannte die blonde Hexe seinen Namen nicht, aber sobald seine Geschichte an die falschen Ohren geriet, würden Probleme entstehen, welche der Zauberkünstler gerne vermeiden würde. "Sie können aber gerne Blumen zu meine Grab bringen", kam es mit neutraler Stimme, aber begleitet von einem Lächeln. Während der Muggel zwei gefüllte Gläser auf dem Tisch platzierte, begann die nächste Fragerunde für den ehemaligen Professor.  
"Es gibt einen Schwur, welcher sie zur Loyalität zwingt, nicht wahr?", wurde er nun direkter, um sich die Vermutung noch einmal bestätigen zu lassen. "Ich nehme an, dass er andernfalls ihr Leben fordert." Ein wirklich kluge Methode, welche sich das neue Oberhaupt der Todesser dort erdacht hatte. Loyalität war sehr vergänglich. Wenn man sie jedoch an das Leben band, wurde sie so viel haltbarer. "Sie scheinen dem ganzen entfliehen zu wollen. Wieso wollen sie den Orden verlassen?" Doch die wichtigste aller Fragen musste auch noch gestellt werden. Jene Frage, auf welcher er sich eine Antwort erhoffte, um den eigenen Bruder aus den Fängen der Todesser zu befreien. "Kennen Sie eine Methode den Schwur ungeschehen zu machen?"
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BeitragThema: Re: None of us is as smart as all of us.   Mo 30 Jan 2017 - 22:30

Sie spürte seinen genauen Blick, als sie seine lächerlichen aber doch wichtigen Fragen beantwortete und wusste das er auf irgendein Winziges, auch nur das kleinste Zeichen wartete, um zu sehen, ob sie wie gefordert die Wahrheit sprach oder log. Ohne Frage, das Lügen unter dem Einfluss von Veritaserum war schwer, dennoch, nicht unmöglich und sicher, wenn sie gewollt hätte, wäre es ihr auch gelungen zu lügen, aber das war im Moment nicht ihre Absicht. Jetzt ging es darum herauszufinden, was in dem Kopf des attraktiven Mannes vor sich ging. Daher war es die leichte Monotonie, die in ihrer sonst leichten und angenehm hellen Stimme mitschwang. Als sie all seine Fragen beantwortet hatte, folgten auch ihre, zugegebenermaßen vorhersehbaren aber nichtsdestotrotz wichtigen Fragen. Sie musste wissen, was er mit dem Orden zu schaffen hatte, doch noch viel wichtiger für sie zu wissen, war, was er von den Todessern hielt. Die Antworten auf ihre Fragen ließen auch gar nicht lange auf sich warten. Zu ihrer leichten Verblüffung lächelte er sogar und überraschte Cailin damit erneut. Ein Mann, in dem viel schlummerte, da war die Hexe sich sicher. Auch wenn er es zunächst schaffte, etwas drum rum zu schwafeln, so kam doch noch die ehrliche Antwort mit der üblichen Monotonie dahinter, wie Veritaserum sie verursachte. Aufmerksam lauschte sie also und ließ ihn dabei nicht aus den Augen. Was dabei zutage trat, war besser als jede Wette auf den Sieger in der Quidditch Weltmeisterschaft. Wie sich herausstellte, war er mit einem Todesser verwandt, nicht dass sie ihn verurteilte, aber dass war doch sehr befriedigend, zu wissen, dass er ein schwarzes Schaf in der Familie hatte.

Als er schließlich stoppte und vorausschauend eine neue Runde orderte, nickte sie ihm kurz dankend zu. Ihre Manieren hatten sie sicher nicht verlassen. Sie war immerhin eine Malfoy. "Das hätte ich jetzt zwar sicher nicht erwartet aber in der Überraschung liegt die Würze.", lächelte die blonde Schönheit verrucht und abenteuerlustig. Nachdenklich lächelnd strich sie immer wieder mit ihren beringten Fingern sehr elegant, gleichzeitig auch auf eine sehr verruchte und verführerische Weise über ihre Lippen. Die Tatsachen, die sich daraus ergaben, waren gelinde gesagt, viel. Ihr Schweigen wiederum, veranlasste ihn weiterzusprechen. Natürlich wollte er, dass sie sein kleines Geheimnis für sich behielt. "Ich hab schon immer gerne mit Geistern geredet. Solange Sie nicht der blutige Baron sind, dürften wir bestens miteinander auskommen.", erklärte sie ihm somit humorvoll, dass sein Geheimnis bei ihr sicher war. Seine nächsten Worte verursachten ein Schmunzeln bei ihr. Elegant und lautlos trommelten die Finger ihrer linken Hand auf den Rand des Glases, während die andere sachte über die rasierte Seite ihres Schädels fuhr, wo nur eine dünne Schicht Haar stand. "Aber aber, wir kennen uns doch gar nicht, ich finde, Blumen wären ein Tick zu viel. Dafür müsste ich schon mindestens eine Nacht mit Ihnen verbracht haben., war ihre freche und provokante Antwort, während sie ihn aus ihren jadegrünen Augen aus anfunkelte. Als das leere Glas vor ihr verschwand, griff sie nach dem neuen und nippte wesentlich entspannter daran.

Es war wieder an ihm Fragen zu stellen, Fragen, die sie nicht willkommen hieß, aber sie hatte keine Wahl. Eine Antwort war unumgänglich. "Ja. So einen Schwur gibt es.", erfolgte diese unweigerlich und präzise. Ein tiefes Ausatmen folgte, sie spannte sich etwas an, drehte ab und zu an einem der vielen feinen Jaderinge an ihren Händen und kommentierte schließlich seine Aussage. "Nochmals, ja. Der Schwur fordert unweigerlich das Leben desjenigen, der gebunden ist, sollte man nicht Gehorsam leisten.", noch ein Schluck von der bernsteinfarbenen Flüssigkeit folgte. Die Frage, die sie gefürchtet hatte, folgte und sie konnte dem nicht entfliehen. Ihre linke Hand ballte sich zur Faust und sie schaffte es einige Sekunden länger eine Antwort zu verweigern, doch das Veritaserum war unnachgiebig und drängte sie. "Ich will raus ... Ich will raus weil ich nicht daran glaube. Ich hab es nie...es ist lächerlich zu glauben muggelgeborene Zauberer und Muggel wären schlechter als wir. Tatsächlich sollten wir sie beneiden ... Muggel, die mit Magie geboren wurden, haben das aus einem verqueren Grund des Universums verdient oder sind so fähig.", atmete sie die Antwort hart aus. Kopfschüttelnd wurde das Glas endgültig geleert. Seine letzte Frage folgte. Die Frage zum Schwur. Ein dunkles Lächeln erreichte ihre Lippen. "Nein... ich kenne keine Möglichkeit den Schwur zu brechen, nicht bisher, aber ich arbeite daran. Ich versuche, ihn zu brechen. Als wir den kleinen Kampf hatten, gestern wollte ich ein Buch erwerben, das mir womöglich hätte helfen können.", endete sie. Einige Sekunden lag schwieg sie, dann sprach sie erneut. "Jetzt wo wir das Ganze geklärt hätten und sie mir mehr als genug Antworten abgerungen haben sind sie mir einige schuldig. Da ich sie nicht auffordere Ihren Namen zu verraten, so will ich doch ein paar Fakten über sie. Spucken sie es aus Giftmischer, was ist noch Ihre Stärke, außer Tränke mischen. Was war Ihr Beruf und was haben sie studiert. Worin sind sie eine absolute Niete.", lächelte sie dieses Mal fies. Es war ihr absolut, egal wie privat das war. Er schuldete ihr Antworten, und da es nichts gab, was er über den Schwur wusste, offensichtlich, denn sonst hätte er sie nicht gefragt, wollte sie ihn einfach ausquetschen.[/color]
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BeitragThema: Re: None of us is as smart as all of us.   So 5 Feb 2017 - 22:32

"Ich werde in Zukunft mit Neugier beobachten, wem Sie alles Blumen schenken werden", entgegnete Nathaniel knapp und mit einem fast provokanten Grinsen. Es handelte sich nicht um einen gemütlichen Abend unter Freunden. Dennoch konnte der Zauberkünstler nicht bestreiten, dass die teilweise bissigen Sprüche der Todesserin ein Stück weit zu seiner Unterhaltung beitrugen. Die junge Hexe war nicht auf den Mund gefallen und sie wusste sich definitiv zu verteidigen - in körperlicher und verbaler Hinsicht. Dennoch war Nathaniel sich sicher, dass die beiden sich nun in einer Arena befanden, in welcher er der blonden Frau zweifelsfrei überlegen war. Sein Date war vielleicht in der Lage ihn bei einem magischen Kräftemessen zu besiegen, aber an einem Tisch, an welchem die Waffen Worte waren und man sich einem verbalem Tanz hingab, fühlte sich der Zwilling im Vorteil. Denn natürlich - wie es sich für einen Jones gehörte - hatte er ein Ass im Ärmel.
Konzentriert und ohne mit seiner Mimik einen Gedanken zu offenbare verfolgte er die Antworten der jungen Frau. Es gab einen Schwur - so weit war er bereits selbst gekommen. Sie hatte keine Möglichkeit gefunden, um ihn zu brechen - ebenfalls ein Ermittlungsstand, welchen Nathaniel schon erreicht hatte. Seine dringendsten Fragen sollten durch die Todesserin also nicht zu einer Beantwortung geführt werden. Es war jedoch zweifelsfrei interessant, dass sie gewillt war den Schwur zu brechen. Das Ziel war das selbe und beide konnten voneinander profitieren. Es wäre tricht diesem Bündnis jegliche Chance zu verwehren.
Es wunderte Nathaniel kaum, dass die Jüngere die Fassung zu verlieren begann. Dem aufmerksamen Beobachter war nicht entgangen, dass nicht alle ihre Antworten vollkommen freiwillig geschehen waren. Der Kampf gegen das Serum und eine gewisse Anspannung war zu spüren gewesen. Der nun geforderte Steckbrief war keine wohldurchdachte Frage der jungen Hexe, da war sich der ehemalige Professor sicher. Es war vielmehr eine Kurzschlussreaktion, welche die zuvor vermutete Unterlegenheit der Todesserin im Gefecht der Worte unterstrich. Sie fühlte sich wichtiger Informationen beraubt und wollte nun einen Ausgleich schaffen. Ein vergeblicher Versuch, welcher - man bedenke das Ass im Ärmel - nicht zur gewünschten Befriedigung führen sollte.
"Ich habe ein Studium der Zauberkunst absolviert, Nebenfach Runenmagie", begann der ehemalige Professor mit ruhiger Stimme, während seine rechte Hand in jene Tasche griff, in welcher sein Bruder Zachary stets eine Phiole Gift mit sich führte. Eine kleine Phiole wurde hervor gezogen und ohne jegliche Erklärung auf dem Tisch platziert. "Zauberkunst war es, was ich bis vor kurzem in Hogwarts unterrichtet habe." Die Phiole wurde nicht mehr beachtet und noch nicht einmal eines Blickes gewürdigt. "Die Trankbrauerei lag mir schon immer am besten. Ich hatte allerdings meine Gründe, um dieser Kunst kein Studium zu widmen." Mit neutraler Miene lehnte sich Nathaniel zurück, um sich der nächsten Frage zu widmen. "Meine größte Schwäche - und das wissen Sie - liegt in offenen Konfrontationen. Duellen pflege ich aus dem Weg zu gehen. Ich mache mir nicht gerne die Finger schmutzig. Das liegt in der Familie." Er lehnte sich wieder nach vorne, wobei seine Hände ineinandergelegt wurde. "Meine größte Stärke ist jedoch, dass ich allen, auch Ihnen, immer einen Schritt voraus bin, Miss Prince." Der Name der Todesserin war für ihn schon seit einigen Stunden kein unbekannter mehr und dennoch war es von äußerster Wichtigkeit gewesen, erst jetzt damit herauszurücken. "Recherchieren Sie mithilfe der Informationen, welche ich Ihnen gab. Sie werden herausfinden wer ich bin. Sie werden verstehen, warum ihr Schweigen um meine Person von essentieller Wichtigkeit ist und warum Sie in mir einen Verbündeten sehen sollten." Die rechte Hand griff nach der Phiole, während die linke den Korken entfernte. Ein fast transparente Flüssigkeit wurde in den eigenen Whisky gegeben, bevor die halb geleerte Phiole wieder auf dem Tisch platziert wurde. Nathaniel erhob sich vom Tisch und schaute der blonden Hexe in die Augen, nachdem er seinen Mantel angezogen hatte. "Wir haben ein gemeinsames Ziel. Wenn sie nicht dumm sind - und ich bezweifle, dass Sie es sind - werden Sie herausfinden wer ich bin. Entscheiden Sie auf dieser Grundlage, ob eine Zusammenarbeit denkbar ist." Der Zauberkünstler leerte den Whisky, welcher mit der transparenten Flüssigkeit verdünnt war, und platzierte das Glas wieder auf dem Tisch. "Es neutralisiert das Veritaserum. Bedienen Sie sich." Ohne weitere Worte entfernte sich der dunkelhaarige Zauberer von dem Tisch, legte genug Muggelgeld auf die Bar, um die eigenen Schulden und auch die der Todesserin zu begleichen und verließ einige Herzschläge später die Bar. Der ehemalige Professor trat in die aufgekommene Dunkelheit, ließ die gefiederten Spione mit einer Geste der rechten Hand verstehen, dass ihr Auftrag unverändert war und war schon im nächsten Moment spurlos verschwunden.
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Cailin Prince
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BeitragThema: Re: None of us is as smart as all of us.   Mo 6 März 2017 - 20:16

"Tun Sie was Sie nicht, lassen können. Ich werd es mal gesunde Neugier ihrerseits nennen.", schmunzelte die hübsche Blondine dunkel und verrucht. Cailin musste dem Kerl schon zugestehen, dass er auf jeden Fall eine spitze Zunge hatte. Er war nicht auf den Mund gefallen, etwas woran Sie wiederum Gefallen fand. Sie mochte Kerle, die nicht vor einem kleinen Wortgefecht zurückschreckten, außerdem sagte das einiges über den Charakter eines Menschen aus. Umso unangenehmer war ihr die Situation, in der Sie derzeit steckten. Cailin war oftmals temperamentvoll und konnte schwer Wut unterdrücken. Sie war dem Mann mit den dunklen Augen und dem ebenso dunklen Haar hier unterlegen und sie konnte ihm seine Zufriedenheit darüber vom Gesicht ablesen. Den Großteil der Zeit war sie in der Lage, sich zurückzuhalten doch desto länger das Gespräch andauerte und desto präziser und neugieriger seine Fragen wurden, desto schwererfiel es ihr. Das der Fremde jedoch kaum weiter gekommen war, als sie was den Schwur betraf beschwichtigte sie etwas. Sie hätte es gehasst, ihm auch hier zu unterliegen. Insbesondere da sie um einiges näher dran war an der ganzen Sache als er.
Dass die schöne Blondine sich mit ihrer letzten Frage selbst ins Bein geschossen hatte, wie die Muggel es wohl ausdrücken würden, war ihr selbst klar. Doch sie hasste es, so im Dunklen zu tapsen. Er schien jedoch einen Funken Fairness in sich zu tragen denn er, antwortete ihr anstandslos und freiwillig. Daher lauschte sie neugierig und war überrascht zu erfahren das sein Wissen sich wohl kaum von ihrem Unterschied. Sie hatten beide Zauberkunst studiert. Eine Gemeinsamkeit von Interessen, die sie so sicherlich nicht erwartet hatte, doch sie kannte den Mann nicht und war daher nicht so kühn falsche Annahmen und Vermutungen aufzustellen. Eine weitere Offenbarung war, dass er in Hogwarts unterrichtet hatte. Dabei hatte sie ihn auf Anfang dreißig geschätzt, aufgrund seines Aussehens doch da war sie sich so nun nicht mehr sicher, außerdem war er ein Zauberer und ein Tränkepanscher. Da war alles möglich. Das der Zauberer eine Phiole herausgeholt hatte, war der jungen Hexe mit dem ungewöhnlichen Haarschnitt nicht entgangen, ganz nebenher hatte sie zugesehen, wie er sie einfach abgestellt und ignoriert hatte.

Das nur wenige Sekunden danach ihr Name fiel, wäre beinahe in einer unüberlegten Reaktion geendet. Doch sie war intelligent genug nicht unbedacht zu handeln. Sie riss sich stattdessen stark zusammen und starrte den Mann intensiv an. Wäre sie nicht daran interessiert gewesen mit diesem Fremden eine Zusammenarbeit einzugehen hätte sie ihn wohl vermutlich bereits ins Übermorgen gehext. Doch so blieb ihm ein hässlicher Fluch erspart. Das einzige Zeichen für ihre unterdrückte Wut und ihre Unbeherrschtheit war ihre linke Faust die sich fest zusammengeballt hatte und deren Knöchel ganz weiß hervortraten. Sie blieb sitzen und folgte mit dem Blick seiner Handlung. Das Gegenmittel für das Veritaserum. Sie ließ ihn nicht aus den Augen und war versucht, ihm einen hässlichen Fluch in schönster Snape-Manier an den Kopf zu werfen. Oh ja sie wusste, wie ihr Cousin geflucht hatte, aber stattdessen erschien ein gefährliches Lächeln auf ihren Lippen. Eines das wohl jedem das Blut in den Adern gefrieren ließ. Ihre sonst so schönen grünen Augen hatten sich stark verdunkelt. Doch sie nickte nur vage auf seine Worte und kaum das er geendet hatte, sein Glas geleert hatte und verschwunden war, da hatte sie sich auch schon erhoben. Der Inhalt der Phiole landete in ihrem Glas, welches sie ohne zu zögern leerte und daraufhin ohne einen Mucks war sie aus dem Muggelpub verschwunden. Wie erwartet, waren draußen noch immer die elenden Raben dieses Idioten und sie war kurz versucht ihnen das Genick zu brechen, aber Cailin liebte Tiere, daher tat sie den armen kleinen Geschöpfen nichts an und verschwand in der Nacht. Ihr Ziel war klar, sie würde noch heute Nacht herausfinden wer diese törichte Mann war.

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