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 Quest: Irrwichtplage

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Evgenija Moravac
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BeitragThema: Quest: Irrwichtplage   So 25 Dez 2016 - 18:33

Piccadilly circus & Umgebung


Dieser rote Bus war unangenehm. Es schaukelte, während sie sich ganz auf das Geschick eines Muggels verlassen musste. In ihrem hustete ein älterer Mann auf groteske Weise und man konnte hören, wie sich vermutlich die übelsten Kreaturen aus seinem Hals lösten, während er hinter ihr röchelte und keuchte. Ekel erfasst sie und sie biss sich auf die Unterlippe. Die Kabine machte einen Hüpfer und Evgenija kniff die Augen zusammen, als sie Blut schmeckte. Ja, dieses kleine Schlagloch hatte ihr die Zähne richtig schön in ihr Fleisch im Mund getrieben. Sie fluchte innerlich und betastete vorsichtig die Innenseite ihrer Unterlippe. Zur Belohnung fuhr ein sengender Schmerz durch sie hindurch. Großartig, einfach großartig! Der Bus, wie Reginald es genannt hatte, war voll besetzt. Nicht ein Platz war noch frei, während der ältere Zauberer sich neben ihr auf dem Zurücklehnte. Warum hatten sie nicht einfach apparieren können? Aber Reginald hatte darauf bestanden, dass wenn sie Teil von London sein wollte, sich auch, wenigstens am Rande, mit der Muggelwelt auseinandersetzen musste. Eine Einstellung, die Evgenija eindeutig anders sah. Der Zauberer neben ihr hatte eine ernste Miene aufgesetzt. Er trug eine blaue Jacke, mit grauem Shirt darunter und eine simple graue Jeans. Sein langes braunes Haar hatte er zu einem Knoten zusammengebunden. Ev selbst trug selbst einen schwarzen Hoodie und darunter ein graues Oberteil, mit schwarzer Hose und Turnschuhen. Überhaupt nicht ihr Stil, aber heute war das Motto des Abends Unauffälligkeit. Ihre Haare hatte sie in schwarz verfärbt und ließ diese wie einen glatten Vorhang über ihre Schultern hängen. Das beständige Gesumme von Stimmen im Hintergrund, das klingeln und Tuten dieser kleinen Smartphones, wie sie genannt wurde und das allgemeine Rauschen des Verkehrs vermengten sich zu einem kräftezehrendem Brei an Geräuschen. Ihre Miene hatte sich inzwischen deutlich verdunkelt. Sie war überaus schlecht gelaunt. Diese Busfahrt würde er noch bezahlen. Dafür würde sie sich etwas einfallen lassen. Endlich jedoch waren sie angekommen. Evgenija reihte sich in den Strom aus stumpf blickenden Muggeln ein, bis sie dieses scheußliche Gefährt endlich verlassen konnte und begierig die Nachtluft einsog. Piccadilly Circus. Ein hässliches Denkmal und noch mehr Menschen, die sich dort drängten. Die Lichter der Stadt erhellten die Dunkelheit der Nacht und ließen den Sternenteppich am Himmel regelrecht verblassen. Evgenija hatte eine kleine schwarze Handtasche in die Hand gedrückt bekommen. Dort drin würde sie die Kiste finden. Sie waren nämlich nicht zum Spaß hier. Heute würden sie Bogarts fangen, oder Irrwichte, wie man sie hier nannte. Doch zuvor würden sie sich noch mit einer bekannten von Reginald treffen. Er führte sie zu dem großen Mc-Donalds, dessen gelbes M direkt über dem Platz thronte und sie lehnten sich an die Wand des Ladens. Bald musste die Person kommen.
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Jialin Zhang
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BeitragThema: Re: Quest: Irrwichtplage   Mo 26 Dez 2016 - 0:00

Die Chinesin streifte sich eine schwarze Haarsträhne aus dem schmalen Gesicht und sah dem Taxifahrer zu wie er sich gerade eine Zigarette anmachte, obwohl er dies nicht durfte. Sowas wusste die Kräuterkunde Professorin von den Regeln der Muggles. Sie hasste es eigentlich so zu Reisen doch sie musste es, da sie einer Bitte eines alten freundes nach kam und dieser wollte das sie Unauffällig zum Treffpunkt wo sie gerade auf dem Weg war. Der Weg ging durch die ganz Innenstadt und lief sehr lange. ,, Miss. Können sie sich diese Fahrt eigentlich leisten, da es ehr teuer wird." erläuterte der dicke Taxifahrer und sah in den Rückspiegel. Die Asiatin lächelte und nickte als stumme Antwort. Doch der Blick des Mannes war vorsichtig da es um viel Geld ging. Professor Zhang hoffte das diese fahrt schnellvorbei ging da das Anstarren sehr widerwertig war für sie. Die Professorin für Kräuterkunde hatte ein schwwarzes Minikleid an und darunter eine Netzstrumpfhose. Allgemein wirkte sie nach einer Dame aus führender Position.

Das Taxi blieb nach einer langen zeit endlich stehen und die ehemalige Slytherin stieg aus dem Taxi und bezahlte den molligen Fahrer. Sie stand nun auf einem Parkplatz von Mc´s und sah direkt ihren alten Freund und ging in seine Richtung. ,, Da sehe ich ja mal wieder ein altes Gesicht." sprach die Asiatin und schüttelte seine Hand. Im gleichen Moment erkannte sie die junge Dame mit den pechschwarzen Haaren an seiner Seite und lächelte schmal. ,, Auch schön sie kennen zu lernen Evgenija Moravac. Wir haben heute viel vor wie ich gehört habe oder nicht?" erfragte die Kräuterhexe und sah beide abwechselnd an.
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Evgenija Moravac
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BeitragThema: Re: Quest: Irrwichtplage   Mo 26 Dez 2016 - 0:23

Der Laden roch grauenvoll. Es roch nach Fett und dem typischen Fast Food, welches die Muggel in ihrem blinden Wahn in sich hineinstopften. Generell schienen die Muggel wie geistlose Maschinen umherzulaufen. Ihre ganze Welt war so kompliziert, dass sie selbst darin verloren und heilloses Elend schufen. Warum musste sie deren Welt kennenlernen? Was hatte Reginald nur mit ihnen? Natürlich, sie mochte seine Frau Astrid, welche eine Muggel war, aber Astrid war die Ausnahme, welche die Regel bestätigte. Diese Frau war außergewöhnlich, dennoch blieb sie Muggel. Sie hatte ihre Hand unter den, offen stehenden Hoodie geschoben und umfasste ihren Zauberstab. Es war beruhigend die Fichte an den Händen zu spüren. Reginald folgte ihrem Blick und hob die Hand. Lass das Evgenija. Nicht hier, beherrsche dich bitte. Dann kam auch schon die Person in Sicht, auf welche sie warteten. Es war eine Asiatin, in einem schicken Kleid, mit Strumpfhosen. Wurde nicht gesagt unauffällig? Und sie sollte auf ihre Lederkleidung verzichten? Reginald ging mit einem strahlendem Lächeln auf diese Hexe zu und verbeugte sich ein kleines Stück vor ihr. Professor Jialin Zhang! Sein Ton hatte seine ihm eigene überschwängliche Freude im Ton, welchen man immer hörte, wenn er Freunde traf. Vermutlich war der Mann deswegen so beliebt. Als die Asiatin sie mit ihrem vollem Namen inklusive Nachnamen begrüßte, weiteten sich Evgenija's Augen und mit blanker Wut wandte sie sich Reginald zu. WAS? WIESO SIE KENNT MEINE NAME? Der slawische Akzent ließ die harte Wut, die sich auf den älteren Zauberer richtete noch vernichtender wirken und Reginald hob entschieden die Hand. Sie ernteten einige Blicke von vorbei gehenden Muggeln, aber so wirklich schien sich niemand für sie zu interessieren. Ev du kannst Jialin vertrauen. Ja, sie kennt deinen Namen, aber glaube mir, das ist auch zu deinem Besten. Er wandte sich wieder an die Professorin und eine ernste nachdrückliche Miene legte sich auf sein herzliches Gesicht. Jialin wird deinen vollen Namen auch niemandem weitergeben. Darum habe ich sie selbst gebeten. Und glaube mir Ev, sie hält was sie verspricht. Sie ist Professorin in Hogwarts und genießt mein Vertrauen. Evgenija schien mit dieser Erklärung wohl nur zum Teil zufrieden zu sein. Ihr Kinn war noch immer wütend und herausfordernd nach oben gereckt und in ihren Augen loderte noch immer ein regelrechtes Feuer. Jialin... eröffnete der Zauberer. Du weißt worum es geht. Wir müssen die Irrwichte aufhalten. Ich dachte mir du bist genau die richtige Person um Evgenija zu begleiten. Bei dir weiß ich sie in guten Händen. Sie ist zwar etwas ungestüm wie du siehst... Ev blickte zur Seite und schnaubte beleidigt. ... aber sie ist überaus fähig. Ich kann nicht länger bleiben. Ich muss mich darum kümmern, wo diese Irrwichte herkommen. Er verbeugte sich noch einmal herzlich lächelnd vor der Professorin. Ich danke dir das du gekommen bist. Eigentlich hast du anderes zu tun, ich weiß. Aber die Umstände zu diesen Zeiten verdichten sich. Sei vorsichtig, wem du vertraust. Er schenkte Ev noch ein aufmunterndes Lächeln, bevor er sich herum wandte und sich anschickte in der Menge zu verschwinden.
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Jialin Zhang
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BeitragThema: Re: Quest: Irrwichtplage   Mi 28 Dez 2016 - 13:22

Die Reaktion der junge Dame war für Jialin ein wenig übertrieben. Doch dies ignorierte sie gekonnt und hörte ihrem alten Freund zu und nickte als er wieder mit ihr sprach. ,, Ja Reginald ich weiß worum es geht und es beunruhigt mich genauso wie dich. Diese Irrwichte erscheinen seit neustem sehr häufig." erläuterte die Kräuterkundlerin zu dem älteren Herren und sah währenddessen zu ihrer Begleiterin die immer noch wütend aussah.,, Reginald ich werde auf sie aufpassen und ich traue nicht jedem in dieser schweren Zeit. Wir treffen uns die Morgen am Tropfenen Kessel wie abgemacht." sprach die Chinesin undsah wie Reginald von den beiden Damen weg ging. Jialin blieb stehen und kramte in ihrer schwarzen Tasche rum und holte eine Karte heraus und sah sie sich an um den genauen Standort der Irrwichte herauszufinden. ,, So Evgenija Wie unsere Informationen sind haben wir in unserer Nähe zwei Irrwichte. Der erste lebt von hier aus in dem kleinen Park. Der andere lebt in einem Supermarkt der etwas weiter weg ist." sprach die Professorin leicht ernst und sah in eine Straße hinein. Die Hexe mit den pechschwarzen Haaren lief auch direkt los ohne auf ihre Begleiterin zu achten. ,, Dann wollen wir mal los Evgenija." rief die asiatische Professorin zu der jungen Dame und ging weiter. Sie wusste das es ein schwieriger Fall wird und es so schnell wie möglich hinter sich bringen wollte.
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Evgenija Moravac
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BeitragThema: Re: Quest: Irrwichtplage   So 15 Jan 2017 - 9:11

(So, sorry für die Verspätung. Ich hatte bereits um Verlängerung gebeten. Ich habe in letzter Zeit einfach kaum etwas auf die Kette bekommen. Smile )


Sie rollte mit den Augen, als Reginald ihr zulächelte. Doch dann wandte er sich um und verschwand alsbald in der Menge. Evgenija war allein mit der Fremden. Nun Reginald vertraute ihr, aber auch er machte Fehler. Sie kannte ihren verfluchten Nachnamen. Ob sie auch wusste, was dieser hieß? Wusste sie um die Geschichte ihrer Familie, die sich durch etliche Jahrhunderte der Geschichte Serbiens zog? Sie hoffte nicht. Verdammter Reginald. Sie sah sich bereits nach dieser Aufgabe von Auroren umringt und danach in einer Zelle, ihres Zauberstabes beraubt und wehrlos. Wie hieß dieser Ort noch gleich? Azkaban. Ein Schauer lief ihr über den Rücken. Aber nun war es nicht zu ändern. Sie fühlte sich hilflos und ausgeliefert. Warum hatte er das getan? Wenn sie danach ausplauderte, dass es sie gab, wenn sie es anderen erzählte, würde Ev das niemals verhindern können. Sie könnte die andere Frau niemals wirkungsvoll im Auge behalten und einschreiten, wenn diese beschloss, dass eine Moravac nicht auf die Straßen Londons gehörte. Sie biss sich auf die Unterlippe, während all diese Gedanken durch ihren Verstand tobten.

Als die Asiatin das Wort ergriff, zuckte Evgenija zusammen. Sie war so vertieft in ihre Gedanken gewesen, dass die Worte dieser Frau sie wie eine harte Hand wach rüttelte. Die Asiatin hatte eine Karte Londons gezückt und strich gerade mit dem Finger darüber, während sie ihre bekannten Standpunkte zweier Bogarts erläuterte. Sie kam einen Schritt näher heran, um sich die Karte genau betrachten zu können und blickte der Asiatin danach in diese fremdartig geschlitzten Augen. Wieder sah sie sich um, doch Muggel waren nicht in ihrer unmittelbaren Nähe. Sie würde gefahrlos sprechen können. "Hier!" Ihr Finger glitt ebenfalls über die Karte und beschrieb den Weg zu einem Wohnblock, um schließlich an einem der klein eingezeichneten Häuser stehen zu bleiben. "Hier in diese Haus ist auch ein Bogart." Ergänzte sie mit nun etwas ruhigerer Stimme, obwohl die Nachwehen des Ärgers noch immer in ihren Zügen stand. Die drei Standpunkte schienen ein Dreieck zu bilden. "Reginald hat erst heute gehört. Bogart versteckt sich in Keller um Muggel Angst zu machen, wenn reinkommen." Der ältere Zauber hatte am Rande davon mitbekommen und es wohl Evgenija überlassen dies anzumerken. Die Asiatin steckte die Karte schließlich wieder ein und begann zu laufen. Kurz sah Evgenija der exotischen Frau nach, bevor sie mit einigen schnellen Schritten aufschloss. "Du kennst gut aus hier? Wenn ja, wir können in Park apparieren."
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Jialin Zhang
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BeitragThema: Re: Quest: Irrwichtplage   So 22 Jan 2017 - 23:18

Die Anmerkung der jüngeren Hexe war hilfreich und die Asiatin speicherte diese ab. Nach der Erklärung packte Jialin die besagte Karte ein und ging mit schnellem Schritt weiter um diese Aufgabe so schnell wie möglich hinter sich zu lassen. Doch dann sprach Evgenija übers apparieren und durch diese Aussage blieb die Kräuterhexe stehen. ,, Ist eine gute Idee. Doch weiss ich nicht ob um diese Zeit Muggels im Park sind und sie dies mitbekommen werden." antwortete die Hexe aus China und sah sich um und überlegte. Sie nahm dann nach einem Moment die Hand der Begleiterin und apperiertevom Fleck. Eine Sekunde später standen die beiden Hexe in einem Waschraum einer öffentlichen Toiletten. Zum Glück war keiner dort nur die beiden Damen. ,, So sry das ich das apperieren ohne Vorwahrnung gemacht habe aber ich dachte mir, dass dieser ort perfekt wäre und bevor ich dieses Bild verloren hätte dachte ich mir dann direkt." erläuterte die Asiatin und nahm aus ihrer kleinen Tasche einen Lippenstift und zog ihre Lippen nach. Nach einem kleinen Moment packte sie ihren Lippenstift weg und lächelte freundlich. ,, Dann wollen wir mal ein paar Irrwichte fangen." sprach sie und ging aus der öffentlichen Toilette heraus. Diese Toilette stand am Rande eines kleinen Parks und in der Nähe einen Spielplatz. Die Asiatin hob eine Augenbraue und sah sich um.,, Wo soll dieser Irrwicht denn sein?" fragte sie laut und sah sich weiterhin um.
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Evgenija Moravac
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BeitragThema: Re: Quest: Irrwichtplage   Di 24 Jan 2017 - 11:32

Evgenija wäre durchaus selbst in der Lage gewesen zu apparieren, doch wenn man nicht sah, wohin man apparierte, oder den Ort kannte, war dies in keinster Weise ratsam. Die asiatische Hexe hatte nur kurz überlegt, bevor sie Evgenijas Hand ergriff und sie kurz darauf in einem Waschraum wieder herauskamen. Sie waren allein, zum Glück. Sofort zückte Evgenija ihren Zauberstab und huschte an die Tür des Toilettenhäuschens. Der stechende Geruch nach Urin, Reinigungsmitteln und anderen Dingen, welche sie nur ungern identifizieren wollte, schwängerte die Luft und ihr Gesicht verzog sich angewidert. Nur einmal blickte sie zurück, während die Asiatin seelenruhig ihren Lippenstift nachzog. Doch dann richtete sie ihren Blick wieder durch den Spalt hinaus. Niemand stand draußen, zumindest in Sichtweite. Sie nickte der anderen Frau lediglich zu, als diese sich zu dem plötzlichen Apparieren erklärte. Sie huschte vor hinaus, in die Nacht. Es war eine Wohltat, dem Geruch der Toilette zu entkommen und wieder in die frische Luft zu treten. Friedlich erstreckte sich der Park, mit seinen Wiesen und Waldstücken vor ihnen. Ein kleiner Spielplatz lag an einem der Wege, welcher sich geradewegs zwischen Bäumen in die Dunkelheit verlor. Grillen zirpten und irgendwo schrie leise ein Nachtvogel. Auf die Frage der Aisatin, deutete Evgenija lediglich auf ein Holzhaus auf dem Kinderspielplatz, umgeben von einem Sandfeld. Einige Schaukeln schwangen sachte im Wind vor und zurück, während sie die Bauten der Rutsche, eines Karussels und Schaukelpferde wie grässliche Parodien ihrer selbst in die Finsternis erhoben. Der Mond hatte sich hinter eine dichte Wolkendecke verzogen. Kein Licht schien hier. Die Laternen, welche in Regelmäßigem Abstand am Wegesrand standen, waren erloschen und erhoben sich wie skelettartige Finger, dem Nachthimmel entgegen. "Lumos..." Hauchte Evgenija und ließ die Spitze ihres Zauberstabes aufglühen. Immerhin waren sie allein, es bestand also keine Gefahr. Gemeinsam wanderten sie über das satte Grün der Wiese gewiesen von beschworenem Licht, dem Holzhäuschen entgegen. Sofort positionierte Evgenija sich rechts neben der Tür und nickte Jialin zu, bevor sie in das Haus stürmte. Sie konnte den schwarzen Schemen entdecken, welcher sich mit einem Fauchen verwandelte. Ihre Augen weiteten sich und sie stürzte rückwärts wieder hinaus, in den Sand. Sie robbte sich auf ihren Ellebogen einige Meter zurück, als der alte Mann aus dem Holzhaus trat. Seine Miene fixierte Evgenija mit gnadenloser Härte. Eingefallene Haut und ein weißer Bart, täuschten jedoch nicht über den Eindruck von Macht hinweg. In schwarzen Roben trat Großvater Ugren in den Sand. Evgenija war starr vor Schreck. Jahre ihres Lebens zogen vor ihrem inneren Auge vorbei. Die Angst krampfte ihren Magen zusammen. Ihr Großvater war ohne Zweifel das schrecklichste Wesen, welches sie je gekannt hatte. Der Blick der Gestalt des Bogarts war von solcher Härte das es einem kalt den Rücken hinunterlief. Dies war der Blick eines Mannes, den keine Grausamkeit schreckte. Viele waren bereits allein unter diesem Blick eingeknickt. Sie hatte den Zauberspruch auf den Lippen, doch immer wenn sie ihn greifen wollte, entschlüpfte er durch die Schwaden der Angst, welche pures Eiswasser durch ihre Venen pumpte.

Angst und Hass peitschten ihren Verstand. Ihre Muskeln verkrampften, als sie endlich, das letzte Bisschen Trotz in sich fand. Sie streckte mit einer wütenden Miene ihren Zauberstab aus und schrie:"Riddikulus!" Zuerst hatte sie Angst, der Zauber würde nicht helfen, doch dann saß ihr furchtbarer Großvater ausgedörrt mit Clowns-Make up und roter Nase in einem Rollstuhl. Sein Haar und der Bart waren Bunt gefärbt, ebenso die Kleidung und der Mund zahnlos. Der Bogart wusste nicht wie ihm geschah, hatte er zuvor doch noch Nahrung, fand er sich nun in Grund und Boden schämend wieder. Schnell kramte Evgenija die Kiste aus ihrer kleinen Umhänge Tasche und Protestierend kreischend, fand der erste Bogart seinen Weg hinein. Evgenija seufzte, als sie aufstand. Noch immer zitterte sie etwas, als sie die Kiste mit grimmigem Blick wieder in den großen Stauraum ihrer Tasche verschwinden ließ. "Ich hasse Bogart sehr!" Stellte sie grimmig fest und nickte Jialin zu. Hier war nichts mehr zu erledigen.
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Jialin Zhang
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BeitragThema: Re: Quest: Irrwichtplage   Mi 1 Feb 2017 - 0:26

Der Park war ein kleiner im Gegensatz zu anderen, doch hier waren immer wieder magische Wesen gesehen worden. Dies störte dem Ministerium sehr. Die Asiatin strich sich ihr Kleid zurecht und bekam ein Zeichen von ihrer Begleitung das sie auf dem Spielplatz schauen wollte. Jialin nickte und ging ihr hinter her. Die Idee bewies sich als wahr, denn schon kam der irrwicht in einer menschlichen Form hervor. Doch in diesem Moment wusste die Kräuterhexe nicht genau wem es galt. Doch die Antwort kam schnell, denn Evgenija reagierte leicht panisch auf ihn. Sie schrie voller Wut den Zauber gegen den Bogart. Dieser verwandelte sich in eine Art Clown und war richtig irritiert über diese Situation. Die professorin von Hogwarts war erstaunt über dieser Leistung und musste schon ein Kichern unterdrücken. Doch diesen Anblick war nicht von Dauern da ihre Gefährtin ihn eine Kiste einsperrte. Nach der Sperraktion von der Weißhaarigen nahm Jialin eine Haltung und lächelte schmal. ,, Da gebe ich dir vollkommen Recht Evgenija. Irrwichte sind einfach nur grausame Wesen. Doch deine Leistung von gerade eben war sehr gut und kann sich sehen lassen." sprach die Schwarzhaarige zu der anderen Zauberin und sah sich um. Denn sie mussten zum zweiten Ort kommen und da kannte sich die Asiatin ein wenig und wusste wo sie sich hin apperieren können. Sie legte die Hand auf die Schulter von Ev und apperiert wieder. Der zweite Ort war ein großer Supermarkt. Zum Glück war dieser verschlossen und hatte keine Besucher mehr. Doch nach dem Apperieren stürte die Asiatin wegen dem glatten Boden und lag auf dem Rücken. ,, Na toll. Schöner Boden." sprach die Pflanzenliebhaberin wütend und setzte sich hin um ihr Haar zu richten. Nach einem kleinen Moment stand sie wieder und nahm direkt ihren Zauberstab in die Hand. Da sie Schritte vernahm und sich um sah.
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Evgenija Moravac
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BeitragThema: Re: Quest: Irrwichtplage   Sa 4 Feb 2017 - 1:21

Evgenija saß der Schreck noch immer in den Gliedern. Verstohlen hatte sie immer wieder Blicke zu der anderen Hexe geworfen. Bisher schien es nicht so, als würde die ältere Frau Fragen stellen, warum sie sich vor einem alten Mann fürchtete, oder noch wichtiger, wer dieser war. Sie könnte es nicht gebrauchen noch mehr Details ihres Lebens in andere Hände gehen zu lassen. Sie nickte der Kräuterkundlerin zu, als diese Evgenijas Leistungen lobte. Ihr Gesicht verzog sich leicht und versuchte es in ein Lachen umzuwandeln. Was bildete sie sich ein? Warum sprach sie mit ihr wie ein Kind? Wie eine Schülerin in ihrem Unterricht? War diese Frau einfach inzwischen zu lange Lehrerin, um den Unterschied noch zu kennen und automatisch in gewöhnte Verhaltensmuster umzuschwenken. "Danke sehr." Sprach sie mechanisch. Der Bogart hatte sie kalt erwischt. Fürchtete sie sich wirklich so unheimlich vor ihrem Großvater? Aber je mehr sie über diese Frage nachdachte, musste sie sich eingestehen. Ja, dem war so. Während Ev sich noch sammelte, spürte sie, wie sich die Hand der Hexe auf ihre Schulter legte und sie apparierten wieder von der Stelle. Sie standen in einem dunklen Supermarkt. Regale über Regale türmten sich in der Finsternis bedrohlich, wie ein Labyrinth aus dunklen Monumenten. Ein rutschendes Geräusch ertönte und Jialin fiel neben ihr auf den Boden. Na so etwas aber auch. Sie ließ sich die kleine Schadenfreude nicht anmerken, ob der bevormundenden Art von gerade und half der Hexe wieder auf die Beine. Jetzt sah man auch, worauf die Hexe ausgerutscht war. Öl bedeckte den Boden in einer großen Lache. Leere Flaschen und aufgerissene Packungen, verbeulte Dosen und alle möglichen anderen Waren lagen umher auf den Boden und verwandelten in einer verdreckte Müllhalde. Ja das schrie eindeutig nach einem Bogart. Ein Wimmern erklang von hinter dem Thresen und Evgenija gab der Hexe mit einem Nicken zu verstehen, dass sie sich darum kümmern würde. Als sie vorsichtig über das Kassenband und die Sitzgelegenheit hinwegsah, sah sie ihn. Einen Muggel. Ein Mann, etwa vierzig. Sein braunes wolliges Haar, war wirr und stand zu vielen Seiten ab. Seine Brille mit dickem schwarzem Gestell hatte einen Sprung im Glas auf der linken Seite und sein Arbeits-Überhang mit dem Logo der Marktkette war völlig verdreckt. Sein Ausdruck zeigte pure Panik. Er schien wie von Sinnen, seine Lippe bebte und als sie näher kam, hob er nur abwehrend die Hände und drückte sich tiefer in die Vertiefung in der normal sein Mülleimer gestanden haben musste. Er wandte das Gesicht ab und bibberte als würde er frieren. "Geh nach Hause Muggel." Sprach sie etwas rau und die Spitze ihres Zauberstabes leuchtete, während sie diese nah an das Gesicht des Mannes heranbrachte. "Obliviate..." hauchte sie. Sie nahm dem verstörten einfach schlicht den halben Nachmittag bis Abend. Er würde einen Blackout haben und zuhause aufwachen. Die Angst des Mannes schien wie weggeblasen. Mit starrem, dümmlichem Blick saß er in der Nische und erhob sich vollkommen weggetreten, als Evgenija ihn hervorzog. Sie versicherte sich, das Jialin sah, was sie gefunden hatte. "Ich appariere Muggel hinaus." flüsterte sie und kurz darauf verschwand sie mit dem Muggel um nur kurz vor dem Laden in einer Seitengasse wieder aufzutauchen. "Du gehen nun schnell nach Hause. Du schlafen, dann aufwachen und alles ist gut. Du hattest normale Tag." Er nickte und verzog einmal schel die Mundwinkel zu einem schwachsinnigem Lächeln. Sie zog dem Mann die Brieftasche aus der Hose und studierte seinen Ausweis. Die Adresse kannte sie sogar. Es war nicht weit vom giggelnden Gnom nahe einem Zugang zur Winkelgasse. Sofort apparierte sie weiter und setzte das Elend zuhause ab, bevor sie wieder bei Jialin erschien. Kurz musste sie aufpassen nicht selbst zu fallen. Anscheind hatte sie die Action noch nicht verpasst. Zumindest schien es so.
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Jialin Zhang
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BeitragThema: Re: Quest: Irrwichtplage   Do 23 Feb 2017 - 22:23

Sie nickte der weißhaarigen zu und nahm ihren Zauberstab fester in die Hand. Sie wusste genau welche Gestalt der Irrwicht diesmal annehmen würde. Sie schluckte und ließ an ihrem Stabspitze eine kleine Leuchtkugel erleuchten. Sie hörte nur noch wie Evgenija apperierte und somit war die Profesorin alleine in dem Supermarkt. Die Chinesin atmete ief durch und vernahm wieder Schritte in dem besagten Laden. Sie drehte sich um und zeigte ihren schwarzen Zauberstab in die Richtung der Schritte. ,, Ich bin Bereit. Komm her du irrwicht. Zeig dich." rief Jialin mit leichter Angst und vernahm noch andere Geräusche und warf einen non verbalen Stupor in die Richtung der anderen Geräusche und erkannte ihre Mitstreiterin die dort stand und neben ihr Dosen nach hinten geschleudert wird. ,, Evgenija erschreck mich doch nicht." sagte sie leicht wütend und wurde an ihrer Schulter rum gezogen und sie sah in dem kalten blick eines asiatischen jungen Mann. ,, Nian nein.... Ich wollte nicht das du stirbst." sprach Jialin voller Angst und kniete vor dem Asiaten und verbeugte sich. ,, Ich kam zu spät um dich zu retten. Ich hätte sterben sollen." erklärte die Asiatin und ihr liefen die Tränen. Sie konnte es nicht fassen, dass sie doch so reagierte. Doch sie konnte nicht anders als sich zu Entschuldigen. // Warum bin ich so schwach?// dachte sich die Kräutekundlerimn und erinnerte sich an Szenen von früher mit ihren Geschwister. Dadurch kam ein Lächeln. ,, Nein ich darf nicht schwach sein. Nian hätte mich schon längst geschlagen wenn er hier wäre. Doch du bist nur ein elendiger Irrwicht. Riddikulus!" sprach Jialin ernst und mit ihrem Selbstvertrauen und sie wusste wie sie diesen Irrwicht lächerlich machte. Den er ließ sie in Klamotten von ihrer Großmutter verwandelt. Dies geschah und der Irrwicht war verwirrt. Sie schwang ihren zauberstab ein weiteres Mal und der verwandelte Irrwicht flog in eine kleine Dose die Jialin dabei hatte und sie danach verschließt. Jialin nahm Haltung an und sah zu der Weißhaarigen. ,, So dann gibt es nur noch ein Bogart." erläuterte die Chinesin und richtete ihre Haare.
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BeitragThema: Re: Quest: Irrwichtplage   Mo 6 März 2017 - 23:40

Sie war aufgetaucht, kurz bevor Jialin auf die Knie sank. Der Bogart hatte die Gestalt eines jungen Mannes angenommen, welchen die Chinesin mit fassungslosen und entsetzten Augen anstarrte. Erst hob sie ihren Zauberstab um das Wesen in etwas albernes zu verwandeln, doch sie senkte ihn wieder. Nein, dies war ihre Prüfung, ihre Angst. Sie müsste damit fertig werden. Sie stellte die Augenbrauen schräg und besah sich das Schauspiel. Die Hexe begann auf dem Boden Entschuldigungen zu wimmern. Beteuerungen, dass sie hätte sterben sollen. Offensichtlich hatte ihr dieser Mann viel bedeutet und wenn sie es richtig deutete, hatte er sich entweder geopfert, oder war statt ihr, wegen Zufall, oder irgendwelchen anderen Umständen erwischt worden. Und nun verliehen ihre Schuldgefühle dem Bogart diese Gestalt. Abscheuliche Wesen. Doch die Chinesin war stärker. Sie riss sich zusammen, erhob sich wieder und schleuderte dem Wesen den Zauber entgegen. Plötzlich stand der junge Mann in den altmodischen und etwas albernen weiblichen Klamotten da. Das Bild war so ungemein skurril, dass sie tatsächlich anfangen musste zu lachen. Entsetzt starrte das Wesen sie an, doch dann hatte Jialin ihn auch auch schon in die kleine Kiste gesperrt. "Wir müssen machen weiter." Sprach sie in ihrem gebrochenem Englisch. "Wenn du mir sagen willst, was passiert, kannst du. Schuld macht dich kaputt von hier drinn." Sie deutete der Chinesin auf das Herz unter der Brust. Sie verstand das gut, viel zu gut. Dann ergriff sie den Arm der Chinesin und beide apparierten aus dem Supermarkt hinaus, der sich nun lehr und verwüstet präsentierte.

Mit einem Ploppen kamen sie beide an einem Mehrfamilienhaus heraus. Der große Plattenbau erhob sich in der Dunkelheit der Nacht wie ein finsteres Mahnmal in die Höhe. Ev war bereits an die schwere Eingangstür getreten und richtete ihren Zauberstab auf das Schlüsselloch. Es war keine Herausforderung, dieses Schluss aufzuzaubern und kurz darauf standen sie beide im Treppenhaus des Gebäudes. "Er ist in Keller, da unten." flüsterte sie der Chinesin zu und deutete auf die Treppe, welche am hinteren Ende des Flures hinab in die Tiefe führte.
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BeitragThema: Re: Quest: Irrwichtplage   Mo 13 März 2017 - 0:13

Sie nickte ihrer Partnerin zu und lächelte. Doch bevor sie ihr antworten konnte wurde ihr Arm genommen und es wurde von der Weißhaarigen apperiert. Ihr Ziel war ein altes Mehrfamilienhaus und die Asiatin sah sich ihre Umgebung an. Es gab viele Baustellen in diesem Gebiet und kaum Sicherheit wie sie erkennen konnte als sie Evgenija hinterher ging. // Oh man dieser Bezirk ist sehr baufällig.// dachte sich die Chinesin und betrat dieses Haus als die junge Dame es geschafft hatte das Schloss zu öffnen. Sie standen im Treppenhaus was auch sehr baufällig war und zusammen stürzen können. Sie sah zu der jüngeren Magierin und nickte als sie erklärte wo der letzte Irrwicht war und ihre einzige Antwort war ein Nicken. ,, Dann mal los." sagte Jialin und wollte gerade losgehen als ein Schrei von einem Kind aus der besagten Richtung kam. Einen Moment später rannte ein kleiner Junge aus dem keller und an den beiden vorbei. Die Professorin sah dem kind hinter als es aus dem Haus lief und sah danach direkt zum Eingang vom Keller. Dort kroch eine dicke schwarze Schlange entlang. ,, Evgenija übernimm den Irrwicht und ich lauf dem Kind hinterher." erklärte Jialin und lie aus dem Haus und schaute nach dem kind. Doch die Schwarzhaarige sah dieses nicht und schritt auf der Straße. Jialin horchte in der stillen Nacht um heraus zu finden wo das Mugglekind war. Sie hörte ein leises Wimmern aus der Nähe und dies vernahm Jialin als Kind und ging in die besagte Richtung. Sie kam an einem Gulliloch und sah hinein. Es stank und man konnte das kleine Mädchen endecken was nach oben sah. ,, Hilf mir bitte Dame." sagte der Junge ängstlich und streckte seinen Armen ihr entgegen. Die asiatische Zauberin lächelte und bewegte ihre Hand kurz damit der Junge schwebte. Dies dauerte nicht lange und er stand nun vor ihr und die Professorin nahm ihren Zauberstab und lächelte. ,, Mach sowas nie wieder.Obliviate" prach sie ruhig und lies den Jungen vergessen was an diesem Tag war.
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Schicksal

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BeitragThema: Re: Quest: Irrwichtplage   So 19 März 2017 - 14:46

Schicksalsschlag:
Das gerettete Kind ein Formwandler ist,
von Junge zu Mädchen und umgekehrt das ist gewiss.
Ob das Kind auch die Schlange gewesen,
blieb zu vermuten doch in der Miene ließ es sich nicht lesen.
Zwar waren die Irrwichte noch in Überzahl,
doch hatte ihr noch immer die Wahl.
Rettet das Kind vor sich selbst und seiner Gabe,
oder vor der Plage.
Doch seit gewiss,
dies nicht die einzige Gefahr in diesem Hause ist.
Dunkelheit macht sich breit nimmt Euch gefangen,
ihr müsst um Eure Seele bangen.
Leise Stimmen dringen in Euren Kopf,
machen sich breit - wie ein unangenehmer Kropf.
Doch verstehen könnt ihr die Worte nicht so genau,
wisst nur sie sind rau.
Vernebeln den Geist so sehr,
das denken fällt Euch schwer.
Findet eine Möglichkeit aus dem baufälligen Gebäude zu verschwinden,
Euch aus den Fängen der Dunkelheit zu winden.
Beseitigt die Gefahr für alle,
sonst alndet ihr doch noch in der Falle.
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Evgenija Moravac
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BeitragThema: Re: Quest: Irrwichtplage   Mo 20 März 2017 - 14:37

Evgenija hatte das Haus hinter Jialin betreten und sah sich mit einer recht konstatierten Miene in diesem Elend von Treppenhaus um. Ein stechender Geruch von Urin lag in der Luft. Leichte risse waren in dem Verputz zu erkennen, welcher karg und schmucklos einige Löcher aufwies und auch durch die aufgeschmierten schlechten Graffitis nicht besser aussah. Sofort war sie an die Stadt Strzyżów in Polen erinnert, durch welche sie und Reginald bei ihrer Flucht durchgekommen waren. Dort hatten sie sich zwei Tage in einer ähnlich heruntergekommen Zuflucht aufhalten müssen. Ein Schrei durchschnitt die Stille und riss Evgenija aus diesen Gedanken an ein unschönes Lebenskapitel. Sofort war sie wieder in der Gegenwart. Ein Junge raste an ihnen vorbei, in haltloser Panik kreischend. Das war wohl das Zeichen, das sie richtig waren. Jialin wandte sich um und trug Evgenija auf, sich um den Irrwicht zu kümmern, während sie hinaus in die Nacht jagte, dem Jungen hinterher. Evgenija richtete ihren Blick auf den Kellereingang und schnaubte trotzig. Mit gezücktem Zauberstab trat sie einen Fuß vor den anderen setzend die Stufen hinab. Dreck und kleine Steine knirschten unter ihren Schuhsohlen, als sie auf die Tür zuhielt, die sich wie ein drohender, gähnender Abgrund in Dunkelheit erstreckte.

Evgenija konnte noch einen geschuppten Körper sehen, der sich langsam wieder zurück bewegte, bevor die Silhouette sich änderte. Ein grollen und Knurren kam aus der Finsternis. Sie kannte dieses Grollen und eine Gänsehaut rann ihren Rücken hinab. Mächtige Tatzen mit schrecklichen Krallen traten in das spärliche Mondlicht, welches durch die Haustür eindrang und die Finsternis schier lebendig wirken ließ. Eine wilde Mähne umrahmte ein menschliches Gesicht, mit bestialischen grausamen Zügen. Mordlust schimmerte in den grünlich funkelnden Augen und ein Schwanz aus Segmenten, an dessen Ende ein furchtbarer Stachel hing, Feucht tropfte das tödliche Gift von diesem Tötungswerkzeug. Fledermausartige Flügel breiteten sich ein wenig aus, als der Mantikor immer mehr aus dem Keller trat. Großvater Ugrens Mantikor! Das Scheusal blitzte sie aus wissenden Augen an und ein bösartiges, kleines, gutturales Lachen drang zwischen den Lippen hervor, die sich verächtlich verzogen hatten und scharfe Reißzähne entblößten.

Evgenija stählte sich, obwohl die Angst bereits in ihr hochkroch. Ihre Gedanken wanderten zu den quälenden Stunden, in welchen sie diesem Wesen in Serbien gegenüber gestanden hatte, als kleines Kind. An das Grauen, welches sie in ihren Albträumen immer wieder heim gesucht hatte. Das Mondlicht schien mit einem Mal zu verblassen. Die Dunkelheit schien geradezu aus dem Schacht hervorzukriechen und mit unsichtbaren Fingern nach Evgenija zu greifen. Die bösartige lächelnde Miene des Mantikors verschwand in der Dunkelheit und ließ nur noch die großen bedrohlichen Umrisse erkennen, welche nun über ihr aufzuragen schienen. Das Licht verlöschte. Ihre Hand verkrampfte sich um den Zauberstab. Was war hier nur los? Das hier war nicht das Werk eines Bogarts. Der Mantikor, aber nicht das hier. Angst kroch kalt in ihre Glieder, als sich Gesichter aus dem Dunkel zu schälen schienen. Ein leises bedrängendes Wispern erhob sich in dem Hausflur. Nein, in ihrem Kopf.

Sie konnte die Stimmen nicht verstehen. Ihr Kopf pochte und dröhnt und um ein Haar hätte sie ihren Zauberstab fallen gelassen. Der Mantikor! Er war noch da und genoss die Hilflosigkeit seines Opfers. "LUMOS MAXIMA!" erhob sich ihre Stimme, über das undeutliche Wispern. Das Licht brach aus ihrem Zauberstab hervor und ein gepeinigtes Kreischen ertönte, als der Mantikor mitten in seinem Sprung geblendet den Angriff abbrach und mit einem wütendem Fauchen zurückwich. Das Dröhnen und Pochen in ihrem Kopf wurde heftiger. Es fühlte sich an, als Hände nach ihr greifen, nicht nach ihrem Fleisch, nach ihrem Innersten. Sie musste hier heraus! Sie konzentrierte sich, suchte fieberhaft nach dem passenden Bild , als der Mantikor sich von der kurzen Blindheit erholt hatte und in das Licht blinzelte, wollte er sich gerade auf sie stürzen, als der Zauber aus ihr hervor brach. „Ridikklus!“ Die ausgestreckten Klauen und das mordlustige Geifern des Mantikors veränderten sich, zu einem kleinen Kapuzineräffchen in einer Uniform. Sie hatte sich erinnert, wie sehr sie gelacht hatte, als sie in Warschau diesem Äffchen in der rot-schwarzen Uniform mit vergoldeten Knöpfen zugesehen hatte, wie er Leute imitierte.

Das Äffchen landete vom eigenen Schwung getrieben in ihrem Arm und schließlich in der Kiste. Doch die Dunkelheit blieb. Evgenija wandte sich um, wollte das Haus verlassen, doch die Stimmen drängten auf sie ein, lockten sie, bedrohten sie, flehten, zeterten und kreischten. Ihre Beine zitterten auf dem Weg zur Treppe. Wo musste sie überhaupt entlang? Nicht die Nerven verlieren! Sie taumelte rückwärts. Nur Rückwärts! Aus der Richtung war sie gekommen. Sie fiel, als ihre Fersen gegen die erste Stufe stießen. Schmerzhaft stachen die Stufen in ihr Gesäß und Rücken. Sterne explodierten vor ihren Augen, als sie sich den Hinterkopf stieß, doch ihrem Dickschädel war es zu verdanken, das kein Blut floss. Sie mobilisierte all ihre Reserven und wandte sich auf den Bauch. Mühsam stemmte sie sich hinauf, während die Finsternis wie ein Tonnengewicht auf ihr zu lasten schien und sie unbarmherzig hinabdrückte. Noch eine Stufe, und noch eine. Sie schrie auf, trotzig, wütend und ängstlich. So wollte und konnte sie nicht enden. Sie erhob sich schwankend auf die Beine und stolperte aus der Haustür heraus, in das Mondlicht, welches ihr Gesicht wohltuend streichelte. Sie brach wieder auf ihre Knie und blickte keuchend und mit schreckgeweiteten Augen zurück, in diesen Hausflur.
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Quest: Irrwichtplage
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