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 Zwei Heiler und ein Krankenflügel

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Miguell Ceccarelli
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BeitragThema: Zwei Heiler und ein Krankenflügel   So 11 Dez 2016 - 20:56

Der Tag war recht unspektakulär gewesen. Hauptsächlich hatte Miguell in seinem Büro gesessen und sich ein wenig über einige neue Heilzauber informiert. Immerhin gab es ja jeden Tag Fortschritt auch in der magischen Welt und wenn man nichts Besseres zu tun hatte, konnte man sich auch einmal damit beschäftigen. Es half doch immer sein Wissen zu erweitern. Wenn auch nur ein wenig. Das einzige wichtige was passiert war, hatte Farine ihm mitgeteilt. Anscheinend hatte er ab diesem Tag Verstärkung im Krankenflügel. Sie hatte es ihm beim Abendessen erzählt. Vor wenigen Stunden erst hatte sie Helen Ruthwill eingestellt, nachdem der Heiler auch darum gebeten hatte, dass er etwas Unterstützung erhielt. Es gab einige Tage da war es wirklich nicht einfach die ganze Sache alleine zu schaukeln, vor allem nachdem der Sache mit dem Drachen. Hoffentlich würde so etwas nicht nochmal passieren, aber sollte es so kommen, würde er wirklich Hilfe gebrauchen. Naja, so war es auf jeden Fall, dass die Frau wohl noch an diesem Abend anfangen würde. Da wollte Miguell natürlich gleich mit ihr reden und sie willkommen heißen. Da sie sicher in den Krankenflügel kommen würde, hatte es er eben so gehalten sie hier über neue Dinge in Kenntnis zu setzten. Zwischendurch hatte er auch noch ein kleines Gespräch mit Jonathan gehabt. Seinem Neffen, der nicht wusste, dass er sein Enkel war. Die Geschichte war so undglaublich verzwickt, kompliziert und tragisch. Wenn Miguell früher verstanden hatte, dass er sein Enkel war, hätte er vielleicht seine Schwester retten können. Die Mutter des Jungen die nie über sein Verschwinden hinweg gekommen war. Nicht über das Verschwinden ihres Manens, der auch tot war, wie der Heiler später herausgefunden hatte. An seinem Tod hätte er nichts rütteln können, aber an dem von Hannah. Seiner Hannah. Sie war einfach tot. Hatte sich von der Klippe gestürzt. Vermutlich würde er nie wirklich darüber hinwegkommen. Aber das was er machen konnte war seinen Neffen zu helfen. Und dieser war von den Lestranges zu etwas erzogen worden, was er gar nicht sein konnte. Mit den Genen von Hannah und Thomas. Es konnte einfach nicht sein, das es in seiner Natur war sich so zu verhalten, Würde so mit Füßen zu treten und niemanden an sich ran zu lassen. Irgendwie musste es doch ein durchkommen zu ihm geben? Aber seit er ihm die Strafarbeiten gegeben hatte, hatte sich immer noch gar nichts geändert. Nicht das kleinste bisschen. Es war wirklich zum verrückt werden. Aber er konnte ihm nichts über seine Vergangenheit sagen. Das würde doch nicht helfen oder? Wenn ihm plötzlich noch alles was er über seine Herkunft zu glauben schien unter den Füßen weggezogen wurde, würde ihn das vielleicht endgültig zerstören? Er hatte gesehen, dass vor weniger Zeit Amanda und Jonathan sich gestritten hatten. Die eine Schülerin die wohl innerlich genauso zerstört war, wie er selbst. So das er sie wirklich kennen lernen musste, als sie in den Krankenflügel gebracht wurde, als sie versucht hatte sich selbst zu töten. Seit dieser Zeit unterhielt er sich viel mit ihr. Er versuchte ihr zu helfen und sie versuchte ihr zu helfen. Er selbst hatte nie Kinder gehabt. Klar, dafür müsste er erst einmal einen Mann finden und dann müssten sie erst einmal ein Kind adoptieren dürfen. Nein, er hatte keine, aber Amanda kam war eine seiner Schutzbefohlenen die er ein wenig als Ersatztochter ins Herz geschlossen hatte. Nach dem Streit den sie mit ihm hatte, hatte er sie gefragt was sie dachte und sie hatte gemeint, dass da irgendetwas war und ihm sicher noch geholfen werden konnte. Das er sich hinter seinem Sarkasmus versteckte, aber es wohl wirklich sehr schwer sein durfte noch etwas aus ihm raus holen zu können. Und ohne ihm zu erzählen wer er war konnte Miguell wohl nicht genug tun können, oder? Er dachte darüber nach, eine Weile, so lange bis das Geräusch einer Tür ihn aufschreckte. Es war die Eingangstür, also stand Miguell von dem Stuhl auf und ging in die Richtung, schließlich könnte es auch ein verletzter Schüler sein. Aber in seinem Blick tauchte eine Frau auf, die älter war als er selbst, mit blonden Haaren und Brille. Das schien wohl ab heute seine Kollegin zu sein. Er ging mit einem kleinen Lächeln auf sie zu und streckte die Hand aus. „Hallo. Mein Name ist Miguell. Sie sind meine Verstärkung?“


Zuletzt von Miguell Ceccarelli am Mo 2 Jan 2017 - 19:32 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Helen Ruthwill
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BeitragThema: Re: Zwei Heiler und ein Krankenflügel   Di 13 Dez 2016 - 21:23

Helen wollte gleich nach dem Vorstellungsgespräch und der freudigen Nachricht, dass sie angenommen war den Krankenflügel besuchen, der nun ihr Arbeitsplatz sein würde. Bill Melbourne hatte ihr mitgeteilt, dass dort sicher auch ein gewisser Miguell Ceccarelli zu finden sein würde und da Mr. Ceccarelli nun ihr Arbeitskollege war, freute sie sich ihn kennenzulernen. Sie hoffte auf eine gute zukünftige Zusammenarbeit und war ganz froh, dass sie an der Schule Unterstützung hatte. Nun machte sie sich also mit zügigen Schritten auf den Weg, gespannt darauf ihm zu begegnen.

Während sie den Weg über die unzähligen Treppen zum Krankenflügel unternahm, ließ sie nochmal ihr gerade erst durchlebtes Einstellungsgespräch Revue passieren. Noch konnte sie gar nicht richtig erfassen was dort passiert war. Sie hatte wirklich in Panik den stellvertretenden Schulleiter von einer Vergiftung gerettet. Vielleicht keine besonders lebensbedrohliche, aber vor einer Vergiftung. In gewisser Weise stand sie noch etwas unter Schock, gleichzeitig fühlte sie sich aber auch gestärkt und sicher, da sie diese Hürde erfolgreich überwunden hatte. Wie es dem Professor nun wohl ging?
Sie mochte ihn ja, diesen Mr. Melbourne. Schon seit der ersten Minute war er ihr sympathisch gewesen, auch wenn ihr der Altersunterschied bewusst war. Gegen eine Freundschaft im Mindesten sprach allerdings nichts. Sie sah zuversichtlich in die Zukunft die dieser Job ihr brachte. Dem Professor hatte sie nicht den genauen Grund gesagt warum sie nun so plötzlich in ihrem Alter wieder einen neuen Beruf ergriff, sondern nur schwammig formuliert, das man als Schriftstellerin nur zuhause irgendwann einsam wurde, aber die Wahrheit war, das sie erst einsam war seit dem ihr Mann vor 2 Jahren gestorben war und sie es mittlerweile im leeren, viel zu ruhigen und viel zu großen Haus alleine nicht mehr aushielt. Deshalb musste sie raus, wieder raus in die Welt und das tat sie nun. Raus aus dem Haus, rein in die Arbeitswelt und mit schwungvoller Bewegung rein in den Krankenflügel. Die Türen schwangen auf und sie fand sich in der altbekannten Krankenstation aus der Schulzeit wieder. Ein junger Mann kam in ihre Richtung und ging schlussendlich mit einem kleinen Lächeln auf sie zu. Nachdem er ihr die Hand gereicht und sich vorgestellt hatte, erhob sie das Wort: "Ah. Guten Abend! Schön sie kennen zu lernen. Wenn das so ist können sie mich Helen nennen." Sie kicherte und schüttelte seine Hand. "Ja, ich denke ich bin ihre Verstärkung, also die neue Schulkrankenschwester. Schön dass wir uns gegenseitig unterstützen können. Das hoffe ich zumindest." Ein warmes Lächeln schenkte sie ihm und bemühte sich um eine freundliche Stimmung. "Auf gute Zusammenarbeit!"


Zuletzt von Helen Ruthwill am Di 3 Jan 2017 - 15:53 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Miguell Ceccarelli
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BeitragThema: Re: Zwei Heiler und ein Krankenflügel   Sa 24 Dez 2016 - 13:09

„Helen also. Es freut mich dich kennen zu lernen.“, sagte er wirklich etwas erfreut. An sich ist es ja gut wenn der Krankenflügel leer ist, das hieße ja dann, dass niemand zu Schaden kam, aber dadurch fühlte es sich ab und an schon etwas einsam an in diesem Teil des Schlosses zu sein. „Ich gehe davon aus, dass unsere Zusammenarbeit prima funktionieren wird.“ Vielleicht zumindest. Das konnte man ja noch nicht sagen. Auf den ersten Blick jedoch schien sie eine ganz sympathische Frau zu sein, die es in ihrem Leben nicht verlernt hatte zu kichern und zu lächeln. Das brachte auch Miguell dazu, dass seine etwas verstimmte Laune durch das viele nachdenken gelichtet wurde. So hatte er einen Gesprächspartner und das führte zu Ablenkung von seinen ganzen Problemen. Auch bemerkte der Heiler, dass sie noch im Eingang zum Krankenflügel standen. Also trat er ein wenig zur Seite. „Kommen sie doch erstmal richtig herein.“, gab er von sich. Im Moment war kein Schüler im Krankenflügel anwesend. Den letzten hatte er vor ein paar Stunden behandelt und der hatte sich nur eine kleine Magenverstimmung von verzauberten Keksen zugezogen. Passierte immer mal wieder. Diese Fälle häuften sich zur Unterrichtszeiten. Die Betten lagen gemacht und in ihrer weißen Farbe da, so wie sie es immer taten und ein wenig Licht fiel noch in das Zimmer. Nicht mehr lange, denn die Sonne machte sich bereits ganz langsam auf den Weg unterzugehen und die Ländereichen wieder für ein paar Stunden im Dunkeln zurück zu lassen. „Waren sie während ihrer Schulzeit auch in Hogwarts?“, fragte Miguell interessiert. Es wäre gut zu wissen, denn sollte es nicht so sein, müsste er ihr erst einmal eine kleine Führung durch den Krankenflügel und die wichtigsten Orte des Schlosses geben. Immerhin war es viel zu einfach sich hier zu verirren und auch wenn die Geister immer mal wieder da waren um zu helfen fand man sich alleine wirklich nicht gut zurecht. In seinen ersten Monaten hier im Schloss war der Heiler immer zu spät zum Unterricht gekommen. Er hatte schon einen schlechten Ruf, nur weil er sich einfach nicht den Weg merken konnte, aber das hatte sich zum Glück nach einiger Zeit gegeben. Sonst würde er vermutlich heut noch herum irren. „Kann ich dir etwas zu trinken anbieten? Tee oder Kaffee?“, fragte er noch. Sie hatte erst an diesem Tag ihr Vorstellungsgespräch gehabt, dementsprechend war sie sicher noch nicht dazu gekommen seitdem etwas zu trinken oder zu essen. Obwohl, so wie er Farine kannte, gab es auch während des Gespräches etwas zu trinken und eine Tasse Tee. Die Frau mochte das heiße schmackhafte Getränk wirklich sehr. Etwas was er mit ihr gemeinsam hatte, denn auch ihm mundete es wirklich sehr. In der Realität jedoch außerhalb seiner Gedanken stand er gerade noch neben dem Eingang zu seiner Arbeitsstätte und wartete darauf, dass die Frau ihm eine Antwort gab und sich dadurch ein hoffentlich gutes Gespräch entwickeln konnte.
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BeitragThema: Re: Zwei Heiler und ein Krankenflügel   Di 3 Jan 2017 - 15:52

"Oh ja, dass hoffe ich inständig." Gab sie über die zuversichtlichen Worte ihrer zukünftigen Zusammnarbeit  zurück. Als er ihr den Weg frei machte, bemerkt sie selber erst wieder das sie fast noch im Türrahmen stand und lachte verlegen. "Gute Idee, das wäre vielleicht ein guter Anfang, nicht wahr?" Sie trat einige weitere Schritte in den Krankenflügl ein und schaute sich um. Erst jetzt bemerkte sie ,dass sie völlig allein in dieser großen Krankenhalle waren. Kein Schüler lag in einem dieser vielen Bettchen und schlief oder langweielte sich, während er kurirte. Es freute Helen natürlich, das hier nicht so viel los zu sein schien, wie eben erst in ihrem Vorstellungsgespräch, zu viel Herzrasen und Stress war nicht gut für die Gesundheit, und doch fragte sie etwas zögerlich: "Ist hier immer so viel los?" Sie hoffe, das man ihren leicht beunruhigten Unterton nicht bemerkte, doch die Wahrheit war, dass sie nicht ihr einsames Leben in ihrem Haus am Rande Londons aufgegeben hatte, um nun hier weiter einsam und untätig rumzusitzen. Sie wand sich wieder ihrem neuen Kollegen zu und lächelte zaghaft. Ganz so schlimm würde es ja nun doch nicht werden, schießlich hatte sie ja einen Kollegen. "Falls das der Fall ist, sollten sie strapazierbare Ohren haben, denn ich kann eine wahrliche Quasselstrippe sein." Witzelte sie über sich selbst und lachte, um die Stimmung etwas anzuheben. "Oh ja ich war auf Hogwarts zu Schulzeiten, doch das ist ewig her. Es fühlt sich fast an als wäre es in einem anderen Leben passiert." Wieder grinst sie. Das Alter nahm sie nicht ernst. "Wie schnell man älter wird, ist unglaublich und umso älter man ist, umso schneller altert man. Halten sie ihre Jugend gut fest! Ehe sie sich versehen ist ein Jahr rum und aus dem Einen werden 10 und dann sind sie früher alt, als Ihnen lieb ist." Helen hoffte inständig, das sie nicht schon wieder zu viel plapperte und den jungen Mann mit ihren Altersweißheiten, die sie sich hin und wieder nicht verkneifen konnte, langweielte, denn schließlich ist jede Minute kosbar und ihre Gesellschaft sollte keine Verschwendung dierser sein. "Tee hört sich wunderbar an. Den hab ich eben schon bei Mr. Melbourne getrunken. Charmanter Mann. Ich hoffe bloß ihrer ist nicht auch vergiftet." Sie brach in schallendes Lachen aus in Erinnerung an das eben erst Passierte. Bill Melbourne war sie wirklich nicht mehr böse, dazu war er zu liebenswürdig gewesen. Dieser Mr. Ceccarelli oder Miguell schien allerdings auch sehr zuvorkommend zu sein. Sie schätzte es wenn man die höfflichen Etikette achtete und dem Gast etwas zu trinken anbot.
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Miguell Ceccarelli
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BeitragThema: Re: Zwei Heiler und ein Krankenflügel   Fr 20 Jan 2017 - 1:55

Er nickte als sie sagte, dass es einmal ein guter Anfang war. Somit ließ er eine Person in den Arbeitsplatz der für eine längere Zeit hauptsächlich seiner alleine gewesen war. Etwas ungewohnt, aber es war wirklich das Beste. Außerdem würde niemand eingestellt werden, dem man nicht vertrauen konnte, also würde es vermutlich ein angenehmes Vergnügen werden, sobald sie sich erstmal ein wenig Seite an Seite eingearbeitet hatten. Nun trat sie ein und blickte sich erst einmal um. Es war nicht wirklich was los. Das ließ sie etwas verwundert aussehen. Hatte wohl erwartet, dass viel los war und dass das der Grund war, wieso sie eingestellt wurde. Naja, es war ja der Grund. Aber es war auch so, dass ein Großteil der Schüler kam und meist wieder schnell entlassen wurden konnte. Die vollsten Zeiten waren nach einem Quidditchspiel, irgendwelchen Fest oder vor der Prüfungszeit. Er lachte kurz leise und folgte ihr. „Heute ist ein ruhiger Tag. Keine Sorge, du wirst genug zu tun bekommen, auch wenn es sich oft nur um Kleinigkeiten handelt.“, teilte er ihr freundlich mit. „Und mit Quasselstrippen kann ich gut umgehen. Immerhin war meine Schwester auch so eine.“ Bevor Jonathan verschwunden war. Aber das hatte Miguell nie davon abgehalten, sie als das kleine Mädchen in Erinnerung zu behalten, welche ihm das Ohr abkaute. Und er liebte es sich daran zu erinnern. Es waren die guten Momente, die auf immer blieben und die einem zeigten, dass es Wert war zu leben. Die Hexe ihm gegenüber war auch auf Hogwarts wie sie ihm erzählte. Wenn er es halbwegs richtig einschätzte, könnte sie sogar noch zu Zeiten von Direktor Dibbett an der Schule gewesen sein. Wenn man durch diese Hallen lief hörte man vieles über ehemalige Direktoren und Professoren, die guten und die schlechten Dinge. Wenn man es sich so ansah, gab es seit ihm schon einige Direktoren. Dieser Posten schien so verflucht zu sein, wie der für Verteidigung gegen die dunklen Künste. „Die Zahl selbst sagt nichts über das Alter aus. Man wird erst alt, wenn man sich so fühlt.“, gab Miguell seine Meinung kund. Für ihn war es so, dass es egal war, was andere sagten, ob man 40 oder 70 war. Man war nur so alt wie man sich fühlte und umso jünger man sich fühlte umso mehr konnte man sein Leben ausnutzen. Der Heiler hatte vor sich noch sehr lange jung zu fühlen, so sah es wohl auch seine neue Kollegin. „Aber du hast Recht. Die Zeit vergeht ab und an schneller, als es einem bewusst ist. Auch bei mir sind es schon einige Jahre her, dass ich als Schüler in diesen Hallen verweilte.“ So wie sie sich bis zu diesem Zeitpunkt präsentierte, gab Miguell wirklich Hoffnung auf gute Stunden, die die Heiler sich unterhalten könnten. Er war sich nie zu schade sich Weisheiten oder Geschichten anzuhören. Vor allem wenn es von einer Person kam, die von Leben und Lebenslust sprühte. Es war ein Kontrast zu einigen der Schüler hier, die noch mitten in der Pubertät steckten und damit auch meist Probleme mit sich selbst herumzerrten ohne sie lösen zu können. Dafür musste er sich nur Amand oder Jonathan ins Gedächtnis rufen. Oder Kimberly oder Ryan. Es war schwer mit an zu sehen, aber er verstand es. Selbst hatte er sich auch schwer getan in seiner Jugend und deswegen versuchte er immer sein bestes Hilfe an zu bieten.
So bot er ihr einen Tee an, damit sie sich ein wenig mehr unterhalten konnten und es dabei auch bequem hatten. „Vergifteter Tee?“, fragte er interessiert und überrascht. Wenn etwas passiert war dann schien das noch nicht bis zu seinen Ohren durchgedrungen zu sein. „Mr. Melbourne ist schon ein Mann ganz für sich, muss man sagen. Und nein, mein Tee dürfte keinerlei Gift inne tragen, es sei den sie würden einen vergifteten bevorzugen.“, sagte er mit einem kleinen, vermutlich nicht sehr lustigem Witz. Er führte Helen in den kleinen Raum neben dem Krankenflügel. In dem Raum standen ein Tisch und die ganzen Tinkturen. Es war genug Platz um einen Tee zu genießen. Der Lockenkopf nahm seinen Zauberstab und zauberte heißes Wasser in eine Kanne, welche am Regal stand. Diese nahm er herunter und stellte zwei Tassen daneben. Er nahm einen der drei Stühle die um den Tisch standen. Wieso 3? Er konnte es nicht genau sagen. Es hatte sich einfach immer richtig so angefühlt. „Was für einen Tee darf ich ihnen anbieten? Eine Kräutermischung? Irgendwelche Früchte oder Schwarztee?“ Miguell hatte eine große Auswahl an Tee zur Verfügung. Anders wie andere Zauberer bevorzugte er es jedoch seinen Tee selbst ziehen zu lassen und nicht schon auf magische Weise erscheinen zu lassen. Vermutlich eine Sache die er von seinem Vater hatte. „Also, Helen. Was führt sie wieder in dieses Schloss?“, fragte er sie, um das Gespräch weiter zu führen.
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