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 Better drunk than sober ...

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Cailin Prince
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BeitragThema: Better drunk than sober ...   So 6 Nov 2016 - 1:10

Better drunk than sober...

Rubina & Cailin |  10. Oktober 2014 | Nokturngasse | Abends | OUTIFIT



Es war noch nicht allzu spät, gerade einmal halb elf abends, draußen war es feucht, kalt und nass. London im Oktober war kein angenehmer Ort, es hatte bereits angefangen zu schneien, zwar nicht sehr aber zusammen mit dem Regen hatte sich daraus ein ekliger Schneematsch gebildet, der zwar größtenteils schon weggeschmolzen war, sich aber auf den Straßen in kleinen Pfützen sammelte. Es hatte den ganzen Tag über nicht aufgehört zu regnen und daher war Cailin umso glücklicher drin zu sein, wo sie nicht durch die nassen Gassen laufen musste. Vor etwa einer Stunde hatte sie sich in den 'Grünen Reiter', eine alte Bar in der Nokturngasse verzogen. Ihr Tag war mehr als bescheiden gewesen und sie hatte wirklich keinen Nerv für das übereifrige Geplapper ihrer Hauselfe Twixie gehabt, das sie sicher zu Hause erwartet hätte. Daher hatte sie entschlossen, dass ein Drink keineswegs schaden könnte, und hatte die etwas abgeratzte Bar aufgesucht. Auf dem Weg dorthin war sie ganz bewusst ohne aufzublicken durch die Winkelgasse geeilt. Die Bars dort waren okay, aber im 'Grünen Reiter' gab es einen unglaublichen guten Feuerwhisky und noch besseren Elfenwein. Für beides hatte sie eine eindeutige Schwäche und daher nahm sie auch die zweifelhafte Gesellschaft und Klientel in Kauf, die sich in der alten Bar herumtrieb. Wer nicht auf den Kopf gefallen war, wusste das es in der Nokturngasse nicht ganz rechtens zuging und sich dort alles andere als ehrenwerte und nette Menschen aufhielten. Cailin war nicht auf den Mund gefallen und wusste sich zu verteidigen, daher war es ihr herzlich egal. Die junge Blondine konnte sowohl mit ihrem Zauberstab umgehen, obwohl sie diesen meist gar nicht brauchte, da sie stablose Magie bevorzugte, als auch konnte sie einen guten Schlag landen, eines der wenigen Dinge, die sie von ihrem Bruder gelernt hatte. Seit dem die attraktive Hexe an der Theke saß, hatte sie schon das ein oder andere Glas runtergekippt und war von etwa fünf schmierigen Typen angesprochen worden, der ein oder andere recht harmlos eigentlich aber manche auch etwas hartnäckiger und wesentlich betrunkener als sie.
Nein Cailin war nicht betrunken, höchstens etwas angeheitert und das war wohl auch nur den drei schnellen Gläsern Feuerwhisky zuzuschreiben. Wie sich herausgestellt hatte, war ein kleiner Drink nicht genug, es war einer dieser Abende, an denen man sich einfach betrinken musste, um am Nächsten morgen mit einem miesen Kater aufzustehen. Mittlerweile hatte sie zu Elfenwein gewechselt und genoss den süßen Geschmack der blutroten Flüssigkeit. Die Bar war nach und nach etwas voller geworden, wie es wohl üblich war für diese Uhrzeit, aber an und für sich kümmerte es Cailin nicht. Bis auf die Tatsache das sie immer wieder ziemlich unhöflich und kalt Männer zurückwies, was ihr ja gewissermaßen irgendwie Spaß machte, war ihr langweilig.
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Rubina Sophia Wiltshire
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BeitragThema: Re: Better drunk than sober ...   Sa 12 Nov 2016 - 3:07

Rubina hatte Lust sich zu trinken. Nicht nur zu trinken, sondern sich zu besaufen. Aber so richtig. Deswegen verschlug es sie wohl nicht in die Winkelgasse sondern in die Nokturngasse. Es war kein Tag zum brav sein, das konnte sie auch an jedem anderen Tag. Gut, vermutlich hatte bei dieser Entscheidung mitgeholfen, dass ihr Alkoholspiegel sicher nicht mehr null betraf. Zwei Gläser Scotch und ein paar Schlucke Whiskey hatte sie schon runtergespült und nun war es an der Zeit weiter zu machen. Ernest konnte sie mal, sollte er sich wen anderen suchen anstatt ihr sagen zu wollen, wie sie ihr Leben gestalten sollte. Dann hatte sie gerade eben nichts zu tun außer einige Vorträge zu halten und andere bei Forschungsarbeiten zu unterstützen. Sie langweilte sich vielleicht ein bisschen aber gleichzeitig hatte sie einfach noch nicht die Muse geküsst und ihr gesagt, was sie als nächstes tun würde. Und ihm helfen bei seinem Projekt und dafür umziehen? Er wusste ganz genau, dass das nicht passieren würde. So hatte ihr Aufeinandertreffen geendet. In einem heftigen Streit. Dabei hatten sie nicht so viel Zeit miteinander wie andere Paare, vielleicht war das auch das Problem, aber ihnen beiden war die Arbeit sehr wichtig und deswegen war klar gewesen, dass es dauern würde, bis sie wirklich zusammen leben würden, also, bis sie beide nicht mehr so viel reisen mussten, was wirklich lange dauern könnte, aber gut, sie hatten gewusst worauf sie sich einließen und eigentlich war das auch noch nie ein Problem gewesen. Auch hatten sie sich gegenseitig nie rein geredet, aber was er sich kurz vor seiner Abreise geleistet hatte. Rubina hatte das Bedürfnis gleich noch ein Glas irgendetwas in sich hinein zu schütten. Sie würde ihn einige Zeit nicht wieder sehen, er war wieder für eine Weile in den USA und trotz des Streites tat der Abschied weh. Noch ein Grund mehr heute die Realität zu vergessen und sich mal so richtig vollaufen zu lassen.
Die Hexe ging durch die Nokturngasse und musterte die einzelnen Bars und ging weiter und weiter. Sie trug ihre Haare hockgesteckt und hatte ihre Brille gegen Kontaktlinsen getauscht. Dazu hatte sie ein weißes Tanktop und eine türkise weite Bluse drüber, die nicht ganz zugeknöpft war und nur dazu diente dem Outfit Farbe zu verleihen. Die Ärmel ein wenig hochgekrempelt und für den Moment noch einen braunen Mantel drüber gezogen. Dazu hatte sie sich einer schwarzen, um die Beine etwas weiterer laufender Hose bedient, welche an den Nähten einen türkisenen Ton hatte. Dazu trug sie normal hohe weiße Schuhe und auch weiße kurze Handschuhe die zum Handgelenkt reichten. Geld und Zauberstab hatte sie in den Hosentaschen verstaut. Sie hatte sich nicht wirklich sehr darum gekümmert was sie anzog, sie kümmerte sich ja generell nicht darum was andere dachten über das was sie trug.
Also ging sie durch die Straßen und freut sich auf den nächsten Drink der ihren Ärger und auch ihre Enttäuschen über den schlechten Abschied verschwinden lassen konnten. Zumindest so lange bis der nächste Tag kam und sie wieder nüchtern war. Aber darum kümmerte sie sich dann morgen. Ein Barname zog ihre Aufmerksamkeit auf sich ‘Grüner Reiter‘. Was genau es war? Vermutlich nichts. Jede Bar war ihr gerade recht auch eine kleine dunkle Spelunke. Wäre ja nicht so, als könnte sie sich überhaupt nicht selbst verteidigen. Auch wenn sie vermutlich nicht die beste darin war. Die junge Hexe trat durch die Türe ein und begutachtete die nicht allzu große Bar. Als sie die Theke sah fiel die Entscheidung, dass sie heute hier ihren Spaß haben würde. Sie hing den Mantel an einen dafür vorgesehenen Ständer und setzte sich dann an diese. Neben einer blonden Frau, die wohl auch nicht bei ihrem ersten Glas war und noch einen Elfenwein vor sich hatte. Auf männliche Wesen konnte sie den Abend getrost verzichten. „Was kann man hier trinken, ohne dass einem die Geschmacksnerven durchgehen?“, fragte sie an sie gerichtet und hielt mit ihre Augen schon Ausschau nach dem Barmann. „Und haut das gute Zeug dann auch ordentlich rein?“
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Cailin Prince
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BeitragThema: Re: Better drunk than sober ...   Mi 23 Nov 2016 - 21:30

Dass jemand den muffigen und recht fertigen Pub betreten hatte, hatte Cailin kaum mitbekommen. Der Geräuschpegel war deutlich angestiegen seitdem ein paar Kerle, die Koboldstein spielten, sich noch eine weitere Runde bestellt hatten. Sie schienen sich bestens zu amüsieren und ließen die ganze Bar daran teilhaben. Nicht zuletzt schienen die Professionellen, die in der Bar rumhingen, die Laune der Männer zu heben und hatten somit auch ihre Abendbeschäftigung gefunden. Am liebsten hätte die blonde Hexe den Idioten einen Zauber auf den Hals gehext, damit sie ruhig waren, aber dies war nun einmal ein Pub. Um sich zu amüsieren und Spaß zu haben kamen die Leute her. In der Nokturngasse trieb sich eben allerlei Gesindel herum, damit musste man rechnen, wenn man eine solche Absteige besuchte. Angst davor, dass sie jemand bedrohte oder so hatte sie nicht, die meisten hier wussten, das man sich nicht mit ihr anlegte, am aller besten wohl der Barmann, der sich 'Ricky' nannte. Er hatte es bereits so einige Male bei ihr probiert und jedes Mal eine knallharte Ansage bekommen, die Letzte hatte mit einem Veilchen geendet und seitdem war er überraschend wortkarg und artig. Die Drinks gingen zwar nicht mehr aufs Haus, das kümmerte die junge Hexe aber wenig, denn Geld hatte sie im Überfluss.
Als sich dann doch tatsächlich eine blonde, kleine Frau neben sie setzte, sah die Prince kurz zu ihr, schwieg jedoch und nippte an ihrem Elfenwein, der ordentlich reinhaute. Es ging nicht lange, der Barmann war noch beschäftigt, da wurde sie von der Lady neben sich angesprochen. Entspannt aber mit kalter Miene blickte sie die andere Hexe in dem farblich abgestimmten Outfit ab und zuckte die Schultern. “Ich kann den Feuerwhisky empfehlen, der ist nichts für schwache Nerven. Der Elfenwein ist aber auch ausgezeichnet hier. Ein guter Jahrgang.”, empfahl Cailin der anderen Frau die besten Drinks, die der Pub Besitzer anbot. “Wenn du aber was richtig hartes und mieses willst empfehle ich den Horn-Rum. Ein oder zwei Gläser, je nachdem wie standfest du bist und du liegst unter der Theke.”, gab die Blondine dann doch noch amüsiert von sich und prostete der anderen Hexe entspannt mit ihrem Glas zu, nur um es dann in einem Zug zu leeren. “Wobei ich dazu sagen muss, dass der Rum wesentlich billiger ist als der Wein und der Whisky. Dafür musst du ein kleines Vermögen ausgeben hier. Es lohnt sich.”, bestätigte Cailin aber. Zwar waren ihre Stimme und ihr Gesichtsausdruck immer noch kalt und unnahbar aber der Wein und die Gläser Whisky zuvor Taten so langsam ihre Arbeit und wirkten. Nüchtern war sie wirklich nicht mehr.
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Rubina Sophia Wiltshire
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BeitragThema: Re: Better drunk than sober ...   Do 8 Dez 2016 - 17:28

Die Frau neben ihr empfahl ihr zuerst den Feuerwhiskey. Schien wohl wirklich gut zum anfangen zu sein, auch wenn sie eigentlich nicht der größte Fan von Whiskey war. Man konnte es doch mal versuchen. Elfenwein war nicht unbedingt etwas für ihre Stimmung, deswegen würde sie den erst einmal ignorieren. Vielleicht für später, wenn sie schon ein gutes Level an Alkohol intus hatte und der war ihr im Moment wirklich noch nicht ausreichend. Immerhin war sie immer noch so richtig sauer auf ihren Freund. Also weitertrinken. „Hart und mies. Hört sich gut an.“ Das kleine Vermögen für den Rest könnte sie auch später heraushauen. „Zwei mal Horn-Rum.“, bestellte sie. Rubina würde ein Glas der anderen anbieten. Immerhin war zu zweit trinken gleich noch ein wenig lustiger als alleine. Und wenn sie nicht wollte, würde sie die Gläser eben alleine runterkippen.
Lange musste sie nicht warten und der Alkohol stand auch schon vor ihrer Nase. „Also trinken wir zusammen oder jeder alleine. Ich persönlich bin ja der Meinung, dass es zu zwei immer schöner ist.“, sagte sie und hielt ihr eines der Gläser hin. Ob sie das nun annahm oder nicht, sie nahm ihr eigenes Glas in die Hand und der Inhalt landete in ihren Mund. Mit einem Schlucken ran er ihre Kehle runter und konnte somit in ihren Blutkreislauf fließen. Der nächste Tag würde wundervoll werden. „Wieso sitzt du denn alleine in der Nokturngasse? Oder wartest du noch auf jemanden?“, fragte sie die andere. Wenn sie sich nicht unterhalten wollte, würde sie ihr schon ein sehr eindeutiges Zeichen geben, da war sie die Forscherin sicher. Auch wenn sie nie die Best darin gewesen war, Emotionen zu lesen, konnte sie die wichtigsten Körpersprachezeichen schon auseinander halten. Hatte Übung gebraucht. Empathie war ihr jedoch immer noch ein wenig schwerer gefallen. Die Zeichen waren oft sehr subtil und es war nicht gar so einfach diese zu entziffern. Sie gehörte leider zu den Menschen die sich damit nicht so einfach taten. Die einzigen Momente wo sie keine Probleme damit hatte, waren nachdem sie eine Vision hatte. Meist fühlte sie die Emotionen mit und dies blieb immer eine Weile und deswegen wurde sie noch ein wenig empfänglicher für die Leiden der Menschen. Vermutlich war es der einzige Grund, wieso sie meist recht adäquat auf diese Vorhersagungen reagieren konnte. Was häufig einfach war, dass sie nicht erzählte was sie gesehen hatte, vor allem ziemlich oft wenn es die Zukunft einer Person beeinflusst. Immerhin war sie der Überzeugung, dass eine Zukunft nicht fixiert ist, sie hatte es erlebt und wenn sie etwas Gutes sah, wollte sie es nicht unbedingt in Gefahr bringen. Häufig war es ein schwieriger Grad auf dem es zu wandeln war. Deswegen trug sie auch immer ihre Handschuhe. Unabsichtlich etwas über jemanden zu erfahren war nicht etwas worauf sie scharf war. „Wie heißt du eigentlich?“, stellte sie noch eine Frage. „Ich bin Rubina.“ Sie hielt ihr die Hand hin um sich ordentlich vor zu stellen. Etwas Niveau musste man selbst in einer Spelunke wie diese hier beweisen.
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Cailin Prince
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BeitragThema: Re: Better drunk than sober ...   Mi 28 Dez 2016 - 14:30

Die kleinere Hexe gefiel Cailin auf Anhieb. Sie hatte Humor und war offensichtlich keins dieser verweichlichten Mädchen, wie es schien, denn sie bestellte ohne groß zu zögern den Horn-Rum und der war schon wirklich hart. Nichts für schwächliche Menschen. So richtig sympathisch jedoch, war die blonde Hexe ihr sofort als sie gleich zwei, statt ein Glas bestellte und ihr eines davon anbot. Schmunzelnd und leicht angeheitert hob Cailin die linke Augenbraue und nickte leicht. "Sehe ich genauso.", gab sie die knappe Antwort, nahm ihr ein Glas aus der Hand und kippte es beinahe gleichzeitig mit der anderen Hexe herunter. Ein einziger Zug und die brennende Flüssigkeit war verschwunden. Dankend nickte sie spendablen Hexe zu und gab dem Barkeeper John das übliche Zeichen für ihre Bestellung, nur bestellte sie dieses Mal zwei Feuerwhisky, statt einen. Das Cailin schon recht angeheitert war, tat seinen Großteil daran, dass sie so locker mit jemand anderem sprach, in nüchternem Zustand wäre das wohl niemals so abgelaufen. Die Frage der anderen Hexe war schon beinahe reinste Ironie, wenn Cailin so genau darüber nachdachte. "Nee... warten bestimmt nicht. Aber ich hatte das dringende Bedürfnis mich heute zu betrinken.", meinte sie wesentlich lockerer als sonst und trotzdem noch immer irgendwie eher in kaltem Ton. Die Lady ihr gegenüber stellte sich nach einiger Zeit auch noch mit Namen vor, was wenn Cailin nicht schon so viel Elfenwein intus gehabt hätte, bei ihr auch schon längst geschehen wäre. Immerhin war die blonde, attraktive Hexe eine Malfoy und eine Prince und hatte eigentlich ausnahmslos gute Manieren. "Ich bin Cailin.", stellte sie sich also verrucht, grinsend vor und ergriff die Hand der kleineren Hexe. "Und was treibt dich hier her? So ganz allein.", stellte sie ihr dieselbe Frage und sah die etwas ältere doch interessiert an. Da kamen auch schon die beiden Drinks und mit einem kleinen Schubser seitens Cailins, glitt das zweite Glas Feuerwhisky hinüber zu ihrer Nebensitzerin. Auf eine Antwort wartend, gönnte die Prince sich einen Schluck der bernsteinfarbenen Flüssigkeit und spielte mit dem Schlangenring an ihrem Zeigefinger.
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Rubina Sophia Wiltshire
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BeitragThema: Re: Better drunk than sober ...   Di 7 Feb 2017 - 20:10

Die andere kippte das Glas genauso in einem Zug herunter wie sie. Gut, die andere wusste wohl wie man so richtig einen drauf machte. Ehrlich, wenn sie jemals jemanden sehen würde, der so ein kleines Shotglas in mehr als einem Zug austrinken würde, vermutlich würde sich Rubina vor Lachen nicht mehr halten können. Nach diesen Gläsern schien die Hexe noch zwei weitere Gläser zu bestellen. Gut. Dafür war sie schließlich hier. Sie hatte sie noch gefragt, ob sie denn alleine da war oder noch wartete. Die Antwort fiel sehr eindeutig aus. Die Blondine hatte das gleiche Bedürfnis gehabt wie sie selbst. Betrinken. Alkohol tat schon seine Wunder wenn man traurig war oder wütend oder alleine oder aus noch so viel mehr Gründen. Wenig später erfuhr sie auch den Namen der anderen Cailin. „Ein schöner Name. Woher kommt der?“, fragte sie. Konnte sein, dass er aus dem Land war, aber wenn, war er Rubina selbst noch nie über den Weg gelaufen. Konnte doch passieren, die Welt war groß. Zu groß, wenn es nach den Wünschen ihres Freundes ging, sollte sie kleiner sein. Dann bekam auch sie die Frage gestellt wieso sie denn hier war. Hier, in der Nokturngasse, etwas angetrunken und definitiv dabei diesen Zustand zu verschlechtern oder verbesser, je nachdem wie man es sah. „Oh, mein Freund hat gemeint ein Drama machen zu müssen, bevor er wieder in die Staaten fliegt. Deswegen betrinke ich mich jetzt.“, sagte sie ehrlich und freut sich, als sie sah, dass ihr wieder ein Glas Feuerwhiskey vor die Nase geschoben wurde. „Und genau das ist, was ich brauche. Guuuten Alkohol. Kennst du das? Wenn der Freund einfach so ohne Vorwarnung Stress macht, wie du eine Entscheidung gefällt hast?“, fragte sie und nahm das Glas, um es wieder mit einem Schluck herunter zu kippen. Als nächstes würde sie aber wohl auf, was war es noch mal, Elfenwein hatte Cailin empfohlen, umsteigen. Immerhin hatte sie vor noch eine Weile weiter zu trinken ohne gleich ihr gesamtes Bewusstsein und motorische Fähigkeiten auf der Strecke zu lassen. Weitergehend hatte sie nicht vor, all Erinnerungen an diesen Abend zu behalten, aber das war eine andere Geschichte. Man musste es ja auch nicht komplett übertreiben. Wieso hatte Ernest bitte so einen Stress machen müssen, nur weil sie sich ein wenig aus den Forschungen zurückziehen wollte? Klar, er war einer durch und durch und sie hatte auch lange gedacht, dass es auf sie zutraf, aber nach all den Jahren des Herumreisens ohne zu wissen, dass man überhaupt wo angekommen würde, fand sie das zu anstrengend. Und das Lehren gefiel ihr, zumindest in dem Rahmen, wie sie es bis jetzt kennen gelernt hatte. Klar, sie würde weiter reisen und in verschiedenen Teilen der Welt ihre Arbeit erklären und mit Studenten besprechen und vielleicht stellte sich dann die Lust auch wieder ein, weiter zu forschen, jedoch reizte sie es gerade einfach gar nicht? Und dass sie nur weil sie damit aufhörte zu ihm ziehen sollte und ihr Leben so wie es war aufgeben sollte? Das war nicht in der Abmachung die sie getroffen hatten. Ernest und sie, beiden war die Arbeit sehr wichtig und sie konnten das respektieren und deswegen funktionierte ihre Beziehung überhaut so gut. Wieso musste er das nun kaputt machen? Sie würden auch keine Familie gründen. Rubina hatte nicht vor in den nächsten Jahren Kinder zu kriegen. Auch das war eine Sache, die sie vor langer Zeit besprochen hatten und wo sie eigentlich einer Meinung gewesen waren. Sie fischte nach dem Glas Elfenwein, welcher inzwischen vor ihr stand, nachdem sie zwei bestellt hatte. Schien wohl so, als würde sie den Abend über mit Cailin teilen und das war nichts Schlechtes. Zumindest kam es ihr selbst nicht wie eine schlechte Idee vor. Sie trank ein paar Schlucke und musste feststellen, dass e wirklich ziemlich gut war. Fein und nicht zu sauer, mit irgendeinem besonderen Geschmack darin hineingearbeitet. „Der ist wirklich gut. Danke für den Tipp.“
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Cailin Prince
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BeitragThema: Re: Better drunk than sober ...   Mo 6 März 2017 - 20:58

Eine Runde schweigen folgte, während die beiden Frauen den Alkohol genossen. Blinzelnd sah sie auf, als die andere Blondine sie nach ihrem Namen fragte. Ein weiterer Schluck folgte, diesmal Elfenwein, bevor sie schließlich antwortete. "Aus dem Schottischen, keine Ahnung, was meine Eltern damals geritten hat.", meinte die junge Hexe schulterzuckend. Das typische Geplänkel, das man so in einer Bar führte. Nichts Intimes oder Privates, genau der Grund, warum man einen solchen Pub aufsuchte. Zu Cailins Überraschung kam eine ernst gemeinte und ehrliche Antwort, wie es schien von der anderen Hexe. Etwas irritiert sah sie die andere etwas ältere Hexe an und nickte vage. Die hübsche Blondine mit dem sonderbaren Haarschnitt hatte bereits erwartet das wars, als die andere ihr eine Frage zu Männern stellte. Nicht das Cailin unerfahren war oder noch nie einen Freund gehabt hätte, doch was Ernstes hatte sie nie gehabt. Nichts was längerfristig gehalten hätte. Deshalb war ihr dieses Problem auch noch nie begegnet. Daher schüttelte sie vorsichtig, schulterzuckend den Kopf. "Ne, ich spar mir den Stress lieber.", war ihre knappe Antwort, während sie ihr Glas Feuerwhisky leerte. Kurz verfiel sie in Überlegungen, so wie ihre Sitznachbarin, doch sie hatte nicht lange Zeit sich darin zu verlieren. So war ihr auch das zweite Glas Elfenwein entgangen, das die andere Hexe namens Rubina geordert hatte. Überraschenderweise flog durch das geöffnete Fenster des Pubs eine Zwergohreule mit einem winzigen Brief in der Schnauze. Schon hörte sie das Geschimpfe des Barmanns 'Ricky' der darüber maulte das Eulen nicht erlaubt waren im Pub. Murrend winkte sie ab und ignorierte den bulligen Kerl der kaum Furcht einflößend war, wie Cailin fand. Das kleine Ding, das sich Eule nannte, zupfte aufgeregt an ihrem Jackenärmel, woraufhin sie den kleinen Brief aus seiner Schnauze nahm und las. Twixie ihre Hauselfe, die jammerte, wo sie den blieb, das Essen sei angerichtet. Sie fühlte sich schon etwas schlecht das sie ihre Freundin und Mitbewohnerin so lange hatte warten lassen, weshalb sie sich schließlich erhob. "Tut mir leid, aber ich bin offensichtlich doch zu spät zu was.", erklärte die Hexe höflich und sah ihre Trinkpartnerin entschuldigend an, legte dafür aber einige, beinage zu viel Galleonen auf die Theke. "Das geht alles auf mich Ricky! Auch ihre zwei nächsten Drinks.", rief sie dem Barmann zu und zwinkerte Rubina zu. "Ich bin mir sicher, wir treffen uns wieder hier. Bis dann!", hob sie die Hand zum Abschied, verließ den Pub und disapparierte etwas angetrunken in der Dunkelheit.

Ende
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