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 Die Flucht vor dem Gewitter...

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Gwyneth Johnson
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BeitragThema: Die Flucht vor dem Gewitter...   Mi 28 Sep 2016 - 16:04

Das Gewitter kündigte sich mit einem lauten Donnern an. Vielleicht war es dumm gewesen, sich heute nach dem Unterricht nach draußen zu stehlen, denn bereits heute Morgen hatten die Wolken durchaus unheilvoll ausgesehen. Doch manchmal dachte sich die Slytherin eben, dass sie dem Wetter trotz allem trotzen konnte oder dass sie doch mit Sicherheit nicht das Pech haben würde, einem Platzregen zum Opfer zu fallen. So konnte man sich also irren... Es war nicht einmal eine halbe Stunde gewesen, die sie draußen auf den Ländereien in einem Spaziergang verbracht hatte, doch als das markerschütternde Donnerrollen eintrat, war sie bereits viel zu weit entfernt vom Schloss, als dass sie es noch rechtzeitig zurück geschafft hätte. So musste sich die blonde Hexe rasch einen Unterschlupf suchen, bevor der Regen kam, doch wieder einmal verschätzte sie sich im Bezug auf das Wetter, denn es dauerte keine zwei Minuten, da prasselten die Regentropfen unaufhörlich auf sie nieder. Ihre Kleidung war beinahe augenblicklich durchnässt und die nassen Strähnen fielen ihr ins Gesicht. „Verdammte Scheiße!“, schimpfte sie gegen den dunklen Himmel, welcher jedoch lediglich mit noch lauterem Donner und ein paar hellen Blitzen antwortete. Gwen begann zu frösteln, denn mit dem Gewitter hatte sich auch der Wind seinen unangenehmen Platz eingeräumt und die Arme um sich schlingend, rannte sie los. Zunächst war die Richtung noch jene in der sie das Schloss vermutete - denn die sonst so beeindruckende Silhouette von jenem, wurde ebenfalls durch die dunklen Wolken verschluckt. Doch plötzlich hielt die Sechzehnjährige inne, als sie am Wegrand eine Erhebung festmachte, die fast wie ein Bau oder eine kleine Höhle wirkte. Da die Regentropfen unaufhörlich weiter prasselten und ihr die Sicht auf ihre Umgebung nahmen, änderte sie ihre Richtung und lief so schnell sie konnte auf die kleine Höhle, die ihr Schutz versprechen sollte, zu.
Dort angekommen, kauerte sie sich unter den Vorsprung aus Wurzeln und Moos und schlang die Arme enger um ihren schlanken Leib. Sie zitterte bereits, denn es war wirklich nicht sonderlich warm hier draußen und selbst ohne das Gewitter hatte sie beschlossen gehabt, nicht allzu lange hier zu verweilen. Wer wollte sich denn schließlich schon verkühlen? Tja, der Zug war nun vermutlich abgefahren, doch da sie sich auch nicht mehr hundert prozentig sicher war, in welcher dunklen Richtung das Schloss nun wirklich lag, blieb ihr nichts anderes übrig, als zu warten, bis sich das Wetter wieder beruhigte. Was hoffentlich noch geschah, bevor es Nacht wurde, denn bei dem Gedanken, hier draußen bleiben zu müssen, fröstelte es sie noch mehr.
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Jay Avan Cavanaugh
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BeitragThema: Re: Die Flucht vor dem Gewitter...   Di 11 Okt 2016 - 1:51

Heute war ein langweiliger Tag. All seine Freunde waren anderweitig beschäftigt, weshalb Jay alleine nach draußen gegangen war, um wenigstens irgendetwas zutun zu haben. Es war von Anfang an eine dumme Idee gewesen. Bereits als er den ersten Schritt nach draußen gemacht hatte, wäre er am liebsten wieder in den Gemeinschaftsraum der Slytherins zurückgegangen, denn es war verdammt kalt und der Himmel sah auch nicht sonderlich vertrauenswürdig aus. Da Jay aber keine Ahnung hatte was er sonst unternehmen könnte (und weil er zu stolz war, um sich vom Wetter geschlagen zu geben), ignorierte er seine Instinkte und entfernte sich allmählich vom Schloss. Er nutzte den Spaziergang, um ein wenig nachzudenken. Nicht über weltbewegende, philosophische Dinge, sondern über alles, was ihm so in den Kopf kam. Dass er gerne zurück nach Leicester gehen würde, um mit seinen Freunden, die größtenteils Muggel waren, abzuhängen. Etwas abseits der Stadt gab es dieses verlassene Gebäude, in welchem sie sich immer trafen. Die Wände waren inzwischen komplett mit irgendwelchen Graffitis bedeckt. Von einfachen Schriftzügen bis zu eindrucksvollen Bildern. Es war zwar illegal das Gelände zu betreten, aber bisher hatte noch niemand sie erwischt, also was solls? Jay hielt sich sowieso nicht allzu streng an irgendwelche Regeln. Er konnte ja nichts dafür, dass die meisten Dinge, die Spaß machten, nicht erlaubt waren...
Ein plötzliches, helles Leuchten erfüllte den Himmel, dicht gefolgt von einem ohrenbetäubenden Grollen und dem Plätschern von Regentropfen, die mit einem Mal wie ein Wasserfall vom Himmel fielen. Fluchend zog er sich die Kapuze seiner schwarzen Jacke über den Kopf, aber wirklich trocken hielt sie ihn auch nicht und spätestens wenn er im Schloss angekommen war, wäre er durchnässt. Vorausgesetzt er kam überhaupt zum Schloss: Der Wind war inzwischen auch ziemlich stark und die Blitze wollten gar nicht mehr aufhören. Vielleicht wäre es besser, wenn er erst einmal abwartete, bis sich das Wetter wieder ein wenig legte. Ein Unterschlupf wäre jetzt sehr hilfreich, aber es war wohl keine allzu gute Idee unter irgendwelchen Bäumen Schutz vor dem Regen zu suchen. Zitternd hielt Jay seine Kapuze fest, damit sie ihm nicht gleich wieder vom Kopf geweht wurde. Wegen des Windes wirkte es noch kälter als vorher. Er war sowieso jemand, der schnell fror und momentan fühlte er sich, als würde er gleich zu einem Eiszapfen werden. Um dem zu entgehen und um sich schneller fortbewegen zu können, verwandelte er sich in seine Animagus Gestalt und begab sich in Richtung Schloss, um auf den Weg dorthin einen Unterschlupf zu finden. Glücklicherweise fand er eine Art unterirdische Höhle, die, zumindest von Außen, recht stabil wirkte.
Sein Geruchssinn war als Kojote deutlich besser als als Mensch, weshalb er am Eingang der Höhle den Geruch eines anderen Menschens ausmachen konnte. Er kam ihm bekannt vor, konnte ihn aber erst zuordnen, als er schleichend den Bau betrat und die Person mit eigenen Augen sah. Warum musste es ausgerechnet Gwyneth sein? Warum nicht irgendein anderes, attraktives Mädchen, mit dem er das Gewitter überdauern 'musste'? Innerlich schnaubend schlich er sich so leise wie möglich an Gwyneth heran. Erst als er sich genau hinter ihrem Rücken befand, verwandelte er sich in einen Menschen zurück und legte ihr seine Hände ruckartig auf die Schultern, während er ein "Buh!" in ihr Ohr flüsterte. "Verfolgst du mich schon wieder?" ,zog er sie kurz danach auf, ohne Anstalt zu machen sie loszulassen. "Wahrscheinlich findest du es unerträglich nicht in meiner Nähe zu sein, hm?" Die beiden waren nicht immer auf der gleichen Wellenlänge, weshalb er jeden Moment nutzte, um sie zu provozieren. Nur doof, dass er sich selbst auch leicht provozieren ließ.
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Gwyneth Johnson
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BeitragThema: Re: Die Flucht vor dem Gewitter...   Di 11 Okt 2016 - 21:11

Mit zitternden Fingern kämmte die Blonde sich ein wenig ihre nassen Haare durch, ehe sie sich mit den Handflächen über die Oberarme rieb. Es brachte nicht viel, denn durch die Nässe war ihr ganzer Körper selbstverständlich unterkühlt, doch zumindest wollte sie versuchen, was ihr möglich war, um sich ein wenig zu wärmen bzw nicht zu frieren. Der Regen tropfte von ihrer Kleidung, ihren Haaren und ihrem Gesicht hinunter und so wie sich der Himmel mehr und mehr zu verdunkeln schien, standen die Chancen wohl nicht allzu gut, in der nächsten Zeit ins Schloss zurück kehren zu können. „Tolle Idee, Gwen... Bei so einem Himmel spazieren gehen, wirklich großartig...“, murmelte sie verärgert zu sich selbst, denn sie hätte wirklich vorausschauender denken können, als sie sich ihren Weg über die Ländereien gebahnt hatte. Nunja, leider war es nun auch nicht mehr zu ändern, ganz egal wie sehr sie sich darüber ärgerte.
Das Prasseln des Regens war natürlich zu laut, als dass die Slytherin es hätte bemerken können, dass jemand sich an sie heran schlich. Und da die Möglichkeiten, sich lautlos fortzubewegen, für Tiergestalten deutlich einfacher waren, hätte Gwen ihre plötzlich auftauchende Gesellschaft wohl auch sonst nicht mitbekommen. Erst als mit einem Mal Hände auf ihren Schultern lagen und eine Stimme ihr etwas ins Ohr hauchte, schrie die Blonde auf und schlug erschrocken um sich. Ihre klaren blauen Augen brauchten einige Sekunden, um zu realisieren, wer ihr da solch einen Schrecken eingejagt hatte, doch als sie Jay schließlich erkannte, hätte sie ihm am Liebsten eine geknallt. „Sollte das witzig sein?!“, giftete sie ihn auch gleich an, ehe sie so weit es ihr möglich war, von ihm wegrutschte. Der Unterschlupf war nicht wirklich groß, weswegen es sich wohl gerade so ausging, dass zwei Menschen darin kauerten, ohne sich zu berühren, doch der Mitschüler sollte sich bloß nicht einfallen lassen, sie nochmal anzufassen. Seine folgenden Worte wurden von ihrer Seite erst einmal mit einem Rollen der Augen beantwortet, ehe sie ihn von oben bis unten möglichst abschätzig musterte. „Mach mal halblang, DU bist mir ja wohl hier in die Höhle gefolgt. Dabei dachte ich, ich hätte endlich das perfekte Versteck vor dir gefunden.“, schnauzte sie dann mit unhöflichem Tonfall zurück und unterdrückte ein erneutes Zittern. Jay und sie... Naja, was sollte man dazu sagen... Es war nicht so, dass sie ihn wirklich hasste... Wahrscheinlich war er im Prinzip sogar ein ganz passabler Typ, aber er legte es einfach immer darauf an, sich mit ihr in die Haare zu bekommen. Der Fairness halber musste man wohl auch dazu sagen, dass Gwen ihn mindestens ebenso oft zu provozieren versuchte, aber natürlich hatte in den Augen der Blondine stets er daran Schuld. Sie konnte sich gar nicht erinnern, wie das mit ihnen angefangen hatte, doch seit sie sich kannten, gingen sie so charmant miteinander um. Manch spöttische Zunge kam bei dieser Form von Beziehung auch auf die Idee, dass die Zickereien lediglich ein Ausdruck der Zuneigung waren zueinander, doch das sollte man gegenüber der Slytherin wohl nicht zu laut aussprechen, sonst konnte man sich darauf gefasst machen, ihre uncharmanteste Seite kennenzulernen.
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Jay Avan Cavanaugh
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BeitragThema: Re: Die Flucht vor dem Gewitter...   Fr 21 Okt 2016 - 3:53

Gwyneth erschreckte sich so sehr, dass sie laut aufschrie und so aussah, als würde sie ihm am liebsten eine klatschen. Es überraschte Jay ein wenig, dass sie es nicht tat, aber er würde sich ganz sicher nicht beschweren. Lachend ließ er sie schließlich los, als sie versuchte von ihm wegzurücken. Der Unterschlupf war nicht gerade groß, sodass sie noch immer weniger als eine Armlänge voneinander entfernt waren, was eindeutig zu nahe für die beiden war. Wahrscheinlich würde sie im Laufe der Zeit, die sie hier verbringen mussten, doch noch handgreiflich werden, denn die beiden hielten es nie lange aus, ohne zu streiten und manchmal übersah Jay den Punkt, an dem man besser aufhören sollte.
"Es war witzig." ,beantwortete er ihre Frage, als sein Lachen abgebbt war. Er grinste noch immer, doch sein Auge zuckte ein wenig irritiert, als Gwyneth behauptete, dass er derjenige war, der ihr folgte. Als ob er es nötig hätte irgendjemandem zu folgen, besonders wenn dieser jemand Gwyneth war! Es war nicht so, als würde Jay sie hassen, aber sie hatte irgendetwas an sich, das ihn einfach nervte. Inzwischen würde es seinen Stolz verletzen, wenn er jemals zugeben würde, dass es (vielleicht) manchmal ganz okay war sie um sich zu haben und dass er sie (vielleicht) manchmal absichtlich aufgesucht hatte. "Tse. Kein Respekt vor Älteren." ,entgegnete er kopfschüttelnd auf ihre Provokation. Die beiden gingen in die gleiche Klasse, aber Jay war ein Jahr (oder eher einige Monate) älter als sie und diese Tatsache nutzte er gerne, um sie zu ärgern. "Oder Größeren." Dazu kam, dass er deutlich größer und stärker war als sie. Ihre Noten waren zwar wesentlich besser als seine, aber wen interessierten schon irgendwelche schulischen Leistungen? "Oder besser Aussehenden." Jay grinste sie an, bevor ein besonders lautes Donnergrollen seine Aufmerksamkeit auf sich zog und er seinen Blick auf den Eingang der Höhle richtete. Es sah so aus, als wäre das Gewitter noch schlimmer und der Wind noch stärker geworden. Zum Glück hatte er rechtzeitig diesen Unterschlupf gefunden, auch wenn er ihn mit einer gewissen Nervensäge teilen musste. Wenigstens hatte er einen Gesprächspartner, vorausgesetzt Gwyneth konnte sich dazu 'herablassen' mit ihm zu sprechen.
Jay strich sich die nassen Haarsträhnen aus dem Gesicht und setzte sich kurz darauf im Schneidersitz auf den Boden. Es würde sicherlich noch eine Weile dauern, bis das Gewitter sich wieder legte und er wollte nicht die ganze Zeit über hier herumstehen und sich mit Gwyn streiten - was aber nicht hieß, dass er sie einfach so in Ruhe lassen würde. Er griff nach ihrem Handgelenk und zog daran, um sie dazu zu bringen sich auf seine Höhe zu begeben und sich ebenfalls auf den Boden zu setzen. "Da wir sowieso schon zusammen hier sind.. Lass uns irgendetwas machen, mir ist langweilig." Was genau sie machen könnten wusste er auch nicht, aber es würde ihm schon reichen nur mit ihr zu reden. "Und kalt." ,fügte er murrend hinzu. In seiner Tiergestalt war ihm nicht so kalt gewesen, aber er konnte schlecht in diese zurückwechseln, wenn er vorhatte sich mit Gwyneth zu unterhalten. Er brauchte nur ein Gesprächsthema.. Vorzugsweise eines, bei dem sie sich nicht sofort stritten. Er wollte nicht stundenlang mit einer schlecht gelaunten Gwyneth in einer Höhle eingeschlossen sein - wer wusste schon, ob er das überleben würde? Andererseits.. Was wäre das Leben ohne ein wenig Risiko? "Weißt du.. Ich kann natürlich verstehen, dass du Zeit mit mir verbringen möchtest, aber zu schüchtern bist, um mich zu fragen." ,sprach er das vorherige Thema erneut an und ignorierte dabei die Tatsache, dass Gwyneth offensichtlich nicht wegen ihm in dieser Höhle war. "So süß!" Wobei 'süß' wirklich das letzte Wort war, mit dem er sie beschreiben würde.
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Gwyneth Johnson
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BeitragThema: Re: Die Flucht vor dem Gewitter...   Mo 24 Okt 2016 - 15:56

Sie verengte schnaubend die Augen, als er behauptete, dass sein Spaß vorhin sehr wohl witzig war. Da war die Slytherin natürlich ganz anderer Meinung, schließlich hatte er sie beinahe zu Tode erschreckt. Nunja, das war jetzt vielleicht ein wenig dramatisch, aber dennoch. Witzig war es auf jeden Fall Nicht! „Vielleicht sollte ich dir ein bisschen nasse Erde ins Gesicht klatschen, das wäre doch auch wunderbar witzig, hm?“ Diese Drohung hatte sogar irgendwie seinen Reiz, doch die Slytherin wollte sich nicht auch noch die Finger dreckig machen. Schon gar nicht für diesen Schnösel. Weswegen sie den Gedanken zwar im Hinterkopf behielt, doch allein die Vorstellung, wie er mit Erde im Gesicht aussehen würde, verschaffte ihr eine gewisse Genugtuung. Er ließ es natürlich auch nicht auf sich warten, ein paar mehr Spitzen auszuteilen und während Gwen während seiner ersten beiden Aussagen noch ein wenig belustigt prustete, ließ sie es sich dann doch nicht sagen, dass er besser aussehen würde als sie. Was glaubte der denn eigentlich? „Da sollte wohl jemand mal einen Blick in den Spiegel werfen. Oh nein, warte... Besser nicht, sonst springt der noch bei deinem Spiegelbild.“, gab sie schnippisch zurück und folgte anschließend seinem Blick zum Eingang der Höhle, als das laute Donnergrollen ertönte. Ein etwas genervtes Seufzen entfloh Gwens Lippen, denn es schien, als wäre das Wetter heute überhaupt nicht auf ihrer Seite. Nicht nur, dass sie sich im schlimmsten Fall eine Erkältung hier draußen holen könnte, sie war auch noch auf engstem Raum mit der Person zusammen gepfercht, die sie schon auf drei Meter Entfernung nicht aushielt. Warum konnte nicht irgendein heißer Typ sich hier her verirrt haben, dann wüsste die Slytherin ganz genau, was sie täte, um die Zeit zu überbrücken. Dass Jay ja eigentlich auch nicht sooo schlecht aussah, würde sie in diesem Zusammenhang niemals zugeben.
Der Mitschüler ließ sich schließlich auf dem kühlen Boden nieder und zog Gwen kurz darauf am Handgelenk zu sich hinunter. Sie konnte sich eigentlich gemütlicheres vorstellen, als im Dreck zu sitzen, doch die ganze Zeit halb gebückt in dieser Höhle zu stehen, klang auch nicht so gut, weswegen sie sich widerwillig neben ihn fallen ließ und ihm im Anschluss ruckartig ihre Hand entzog. Dann schlang sie beide Hände wieder um sich und rieb sich ein wenig die Arme. „Wenn du dabei daran denkst, dass wir uns gegenseitig aufwärmen können, vergiss es! Da erfriere ich ja lieber!“, warnte sie ihn vor und strich sich eine nasse Haarsträhne aus dem Gesicht. Gegenseitig aufwärmen klang ja eigentlich nach keinem so schlechten Plan... Aber doch nicht mit Jay!
Als er nach einer kurzen Pause das Thema von vorhin wieder aufgriff, funkelte Gwen ihn ungläubig an. Was für ein Idiot! „Schließ mal nicht von dir auf andere! Ich fühl mich ja wirklich geschmeichelt, dass du so viel auf dich nimmst, um in meiner Nähe zu sein, aber bevor dein kleines Herz bricht, sag ich es dir lieber gleich: Kein Interesse!“ Er konnte doch nicht wirklich darauf aus sein, sich die ganze Zeit mit ihr hier zu streiten. Nicht, dass Gwen sonderlich interessiert daran wäre, eine friedliche Unterhaltung mit ihm zu führen, was schlichtweg den Grund hatte, dass sie kaum dachte, dass dies zwischen ihnen irgendwie im Bereich des Möglichen lag, schließlich war sie ohnehin genervt genug, da konnte er doch auch einfach die Klappe halten...
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